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Dokumentenidentifikation DE69710441T2 15.05.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0870636
Titel Klappfenster für fahrbares Haus
Anmelder Para-Press S.A., Bettembourg, LU
Erfinder Resibois, Raymond, 6750 Signeulx, BE
Vertreter Meissner, Bolte & Partner, 81679 München
DE-Aktenzeichen 69710441
Vertragsstaaten DE, FR
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 07.04.1997
EP-Aktenzeichen 972010409
EP-Offenlegungsdatum 14.10.1998
EP date of grant 13.02.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.05.2003
IPC-Hauptklasse B60J 1/14
IPC-Nebenklasse E06B 3/66   E06B 3/38   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Ausstellfenster für Wohnwagen mit einer Aussenscheibe und wenigstens einer Innenscheibe welche entlang einem Aussenbereich miteinander verklebt oder verschweisst sind und wobei mindestens eine der beiden thermoplastisch geformt ist, wobei das Fenster mit einem Scharnier am oberen Rand einer Wohnwagenöffnung aufgehängt ist, wobei das Scharnier aus einem an der Wohnwagenwand befestigten festen Profil und aus einem am oberen Fensterrand befestigten schwenkbaren Profil besteht.

Das schwenkbare Profil des Scharniers ist immer am Rand der Aussenscheibe oder am geklebten gemeinsamen Rand der beiden Scheiben befestigt wie im Dokument EP 0602 755. Das Scharnier ist demgemäss immer sichtbar, was der allgemeinen ästhetischen Ansicht des Fensters schaden kann.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung eines neuen Ausstellfensters bei welchem das Scharnier um welches es schwenkt nicht von aussen sichtbar ist.

Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung ein Fenster der eingangs beschriebenen Gattung vor das dadurch gekennzeichnet ist, dass die Scheiben obere Ränder aufweisen, welche sich bis jenseits des Schweiß- oder Klebebereichs voneinander getrennt erstrecken, dass das schwenkbare Profil am Rand der Innenscheibe befestigt ist und dass der Rand der Aussenscheibe die beiden das Scharnier bildende Profil überragt.

Das Scharnier ist demgemäss vollständig durch die Aussenscheibe verdeckt. Der gesamte Umfang letzterer kann völlig frei sein was dem Fenster ein nettes harmonisches Aussehen verleiht. Da das Scharnier nicht von aussen sichtbar ist verdirbt es das allgemeine Aussehen des Fensters nicht. Es kann unter anderem eine andere Farbe als der Fensterrand haben oder von minderwertiger sichtbarer Qualität sein.

Das Resultat ist besonders interessant und vorteilhaft wenn die Aussenscheibe, wie es oft der Fall ist, einen undurchsichtigen Zierrahmen aufweist um den Schweiss- oder Klebebereich zu verdecken.

Andere Vorteile und Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer vorteilhaften Ausführung mit Bezug auf die einzige Figur welche einen partiellen Vertikalschnitt durch ein erfindungsgemässes Fenster darstellt.

Die Bezugszahl 10 bezeichnet einen Teil einer Wohnwagenwand, z. B. einer Karawane welche eine Öffnung 12 eines Fensters 14 umgibt. Die Öffnung 12 ist von einem Rahmen 16 mit einer Dichtung 18 umgeben z. B. aus Gummi auf welchem das Fenster in geschlossener Stellung anliegt.

Das Fenster 14 ist vom Typ Ausstellfenster und kann zwischen der geschlossenen in durchgezogenen Strichen gezeigten Stellung und einer offenen gestrichelt gezeigten Stellung in welcher sie von nicht gezeigten Stützen gehalten wird geschwenkt werden.

Das Fenster 14 ist vom Typ Doppelscheibe und umfasst eine flache Aussenscheibe 20 und eine tellerförmige thermogebildete Innenscheibe. Die beiden Scheiben 20 und 22 sind an einem äusseren Bereich 24 durch eine Schweißstelle oder dichte Verklebung miteinander verbunden. Erfindungsgemäss umfassen die beiden Scheiben 20 und 22 auf der Innenseite freie voneinander getrennte Ränder 20a bzw. 22a welche die Schweiss- oder Klebestelle 24 um eine gewisse Distanz überragen, wobei der Rand 20a der Aussenscheibe 20 breiter als der Rand 22a der Innenscheibe 22 ist.

Das Fenster ist schwenkbar an einem Scharnier 26 aufgehängt. Dieses Scharnier 26 besteht aus einem festen z. B. mittels Schrauben an der Wand 10 des Wohnwagens befestigten Profils 28 und einem schwenkbaren z. B. mittels einem Klemmgummi 32 am Fenster 14 befestigten Profil 30. Die Verbindung zwischen den beiden Profilen 28 und 30 geschieht in an sich bekannter Weise durch zwei offene Rillen mit rundem Querschnitt, wobei die Rille des schwenkbaren Profils 30 von der Seite durch die Rille des festen Profils 28 eingeschoben sein kann.

Erfindungsgemäss ist das schwenkbare Profil nicht wie bei bekannten Fenstern an der Aussenscheibe, sondern am oberen Rand 22a der Innenscheibe 22 befestigt. Der Rand 20a der Aussenscheibe 20 erstreckt sich bis oberhalb des Scharniers (26) so, dass dieses vollständig vom Rand der Aussenscheibe 20 verdeckt ist, insbesondere wenn letztere, wie es oft der Fall ist, einen undurchsichtigen Rahmen aufweist.

Das feste Profil erstreckt sich eine gewisse Distanz von der Wand hervor so, dass das Fenster geöffnet werden kann ohne dass der Rand 20a an der Wand 10 anstösst.

In dem in der Figur gezeigten Beispiel ist die Aussenseite flach. Es ist jedoch auch möglich, dass es die Innenscheibe ist, welche flach ist und dass die Aussenseite eine thermoplastisch geformte Scheibe ist. Es ist auch möglich, dass beide Scheiben thermoplastisch geformt sind.

Das in der Figur gezeigte Fenster ist ein Beispiel eines Fensters mit einer Doppelverglasung. Die Erfindung findet jedoch eben so gut Anwendung bei Fenstern mit dreifacher Verglasung. In diesem Fall kann das schwenkbare Profil des Scharniers entweder an der Innenscheibe oder an der mittleren Scheibe befestigt sein.


Anspruch[de]

1. Ausstellfenster für Wohnwagen mit einer Aussenscheibe (20) und wenigstens einer Innenscheibe (22) welche entlang einem Aussenbereich (24) miteinander verklebt oder verschweisst sind und wobei mindestens eine der beiden thermoplastisch geformt ist, wobei das Fenster mit einem Scharnier (26) am oberen Rand einer Wohnwagenöffnung (12) aufgehängt ist, wobei das Scharnier (26) aus einem an der Wohnwagenwand befestigten festen Profil (28) und aus einem am oberen Fensterrand befestigten schwenkbaren Profil (30) besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben (20, 22) obere Ränder (20a, 22a) aufweisen welche sich bis jenseits des Schweiss- oder Klebebereichs (24) voneinander getrennt erstrecken, dass das schwenkbare Profil (30) am Rand (22a) der Innenscheibe (22) befestigt ist und dass der Rand (20a) der Aussenscheibe (20) die beiden das Scharnier (26) bildende Profile (28, 30) überragt.

2. Fenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenscheibe (20) einen undurchsichtigen äusseren Rand umfasst.







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