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Dokumentenidentifikation DE69715132T2 15.05.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0843790
Titel MODULARE HAUPTZYLINDERKONSTRUKTION
Anmelder Automotive Products (USA) Inc., Auburn Hills, Mich., US
Erfinder BRANUM, P., Leslie, Troy, US;
D'HULSTER, B., Pamela, Fair Haven, US
Vertreter Andrae Flach Haug, 81541 München
DE-Aktenzeichen 69715132
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 17.06.1997
EP-Aktenzeichen 979242112
WO-Anmeldetag 17.06.1997
PCT-Aktenzeichen PCT/IB97/00723
WO-Veröffentlichungsnummer 0097048916
WO-Veröffentlichungsdatum 24.12.1997
EP-Offenlegungsdatum 27.05.1998
EP date of grant 04.09.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.05.2003
IPC-Hauptklasse F16D 25/12
IPC-Nebenklasse B60T 11/22   

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Übertragen einer mechanischen Bewegung von einem Ort zu einem anderen unter Verwendung eines hydraulischen Fluids als Übertragungsmittel. Insbesondere betrifft die Erfindung eine Kraftübertragungsvorrichtung, die miteinander verbundene hydraulische Zylinder einsetzt, bei denen der in einem Zylinder erzeugte Druck auf den anderen Zylinder übertragen wird, um eine gewünschte Bewegung oder Betätigung an einem Ort fern von dem zu erzeugen, an dem die Druckkraft entsteht.

Eine derartige Vorrichtung kann zum Bewirken mechanischer Betätigungen bei einem Motorfahrzeug eingesetzt werden, wie z. B. beim Betätigen einer mechanischen Kupplung des Fahrzeugs. Bei solch einem Einsatz wird ein "Haupt"-Zylinder eingesetzt, um eine Druckströmung ins Leben zu rufen, die durch eine Leitung zu einem "Nehmer"-Zylinder mit einem Ausgangsglied übertragen wird, das an den Kupplungsfreigabemechanismus angeschlossen ist.

Hauptzylinderanordnungen umfassen üblicherweise eine integrale Vorratsbehälterkonstruktion, bei der der Vorratsbehälter neben dem Hauptkörper oder der Hülle der Hauptzylinderanordnung angeordnet ist, oder eine Konstruktion mit fernem Vorratsbehälter, bei der ein Auslauf unmittelbar neben der Hülle des Hauptzylinders vorgesehen ist, und der Auslauf mit einer flexiblen Leitung verbunden ist, die wiederum mit einem entfernt angeordneten Vorratsbehälter verbunden ist. In der Vergangenheit war die Hülle des Hauptzylinders eindeutig konstruiert, um in Verbindung mit entweder einem integralen Vorratsbehälter oder einem fernen Vorratsbehälter zur Verfügung zu stehen. Im Ergebnis waren zwei unterschiedliche Hauptzylinder und zwei unterschiedliche Vorratsbehälter erforderlich, um den Anforderungen der Fahrzeug herstellenden Kunden zu genügen.

Die DE-A-22 05 402 offenbart einen Hauptzylinder, der mit entweder einem integralen oder einem fernen Vorratsbehälter über einen Vorratsbehälterauslass in einer Seitenwand des Hauptzylinders ausgerüstet werden kann. Obwohl er eher als frühere Hauptzylinder anpassbar ist, ist eine derartige Konstruktion, die eine Seitenwandverbindung mit ihrem Vorratsbehälter einsetzt, weiterhin nicht ideal.

Die EP-A-0 285 255 offenbart einen Hauptzylinder mit einem Vorratsbehälterauslass in einer Stirnwand der Hülle.

Zusammenfassung der Erfindung

Die Erfindung ist auf ein Verfahren zum Bereitstellen einer Hauptzylinderanordnung gerichtet, die erlaubt, eine identische Hauptzylinderhülle mit entweder einem integralen Vorratsbehälter oder einem fernen Vorratsbehälter auf eine besonders anpassbare Weise einzusetzen.

Somit ist gemäß der vorliegenden Erfindung ein Verfahren zum Bereitstellen von Hauptzylinderanordnungen sowohl in der Ausführung mit integralem Vorratsbehälter als auch mit fernem Vorratsbehälter mit folgenden Schritten angegeben:

Bereitstellen eines Hauptzylinders mit einer länglichen Rohrhülle, die eine Bohrung bestimmt, wobei in der Bohrung ein Kolben verschiebbar aufgenommen ist, einer Öffnung an einem Ende der Hülle zum Durchtritt einer Kolbenstange zum treibenden Eingriff mit dem Kolben, wobei das andere Ende der Bohrung verschlossen ist, um in Kombination mit dem Kolben einen Arbeitsraum zu bestimmen, einem Hochdruckarbeitsauslass, der sich in den Arbeitsraum in der Nähe des anderen Endes der Hülle zum Anschluss an eine Leitung öffnet, die an einem Nehmerzylinder angeschlossen ist, und einem Vorratsbehälterauslass, der eine Muffe aufweist, die an einer Endwand der Hülle in der Nähe des anderen Endes ausgebildet ist, und der sich in den Arbeitsraum öffnet;

Bereitstellen einer Ventilvorrichtung an einem Ort in der Nähe von dem Vorratsbehälterauslass zum Verschliessen des Vorratsbehälterauslasses bei einer Anfangsbewegung des Kolbens in Richtung des anderen Endes der Hülle, um den Arbeitsraum unter Druck zu setzen;

Bereitstellen eines fernen Vorratsbehälters, der an einem Auslauf über eine Leitung angeschlossen ist, wobei der Auslauf einen Auslaufbeschlag aufweist, der bemessen ist, um in die Vorratsbehälterauslassmuffe zu passen, um die Hülle an dem Auslauf anzuschliessen und eine Fluidverbindung zwischen dem Arbeitsraum und dem fernen Vorratsbehälter zu schaffen;

Bereitstellen eines integralen Vorratsbehälter mit einem Vorratsbehälterbeschlag, der einstückig damit ausgebildet ist und dem Auslaufbeschlag entspricht und bemessen ist, um in die Vorratsbehälterauslassmuffe zu passen, um die Hülle an den integralen Vorratsbehälter anzuschließen und eine Fluidverbindung zwischen dem Arbeitsraum und dem integralen Vorratsbehälter zu schaffen;

Anschließen des Auslaufs an die Hülle unter Verwendung des Auslaufbeschlags und an den Vorratsbehälterauslass, um eine Hauptzylinderanordnung mit einem Auslauf zum Anschluß an eine Leitung zu dem fernen Vorratsbehälter auszubilden; und

alternativ Anschließen des integralen Vorratsbehälters an die Hülle unter Verwendung des Vorratsbehälterschlags und an den Vorratsbehälterauslass, um eine Hauptzylinderanordnung mit einem integralen Vorratsbehälter auszubilden.

Somit kann das Verfahren der vorliegenden Erfindung eine Hauptzylinderanordnung mit entweder einem integralen oder einem fernen Vorratsbehälter bereitstellen, und deren Arbeitsraumauslassaufbau ist neben dem anderen Ende der Hülle.

Der integral ausgebildete Vorratsbehälterbeschlag und der Auslauf können einen L-Aufbau aufweisen, wobei ein Bein des Aufbaus in jedem Fall einen Stopfen für die Aufnahme in der Vorratsbehälterauslassmuffe, und das andere Bein des Aufbaus eine Verbindung mit dem Vorratsbehälter schafft.

Die Ventilvorrichtung kann ein Ventilglied umfassen, das betriebsmäßig mit dem Kolben verbunden ist, und das bewegt wird, um den Vorratsbehälterauslass während der Anfangsbewegung des Kolbens in Richtung des anderen Endes der Hülle zu überfahren, um den Arbeitsraum unter Druck zu setzen.

Bei einer derartigen Anordnung führt nach dem Schließen des Vorratsbehälterauslasses durch das Ventilglied eine weitere Bewegung des Kolbens in Richtung des anderen Endes der Hülle zu einer Verschiebung des Kolbens relativ zu dem Ventilglied.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

Fig. 1 zeigt eine Explosionszeichnung einer Hauptzylinderanordnung gemäß der Erfindung.

Die Fig. 2 und 3 zeigen Längsquerschnittansichten, die die Art und Weise darstellen, wie der Hauptzylinder aufgebaut ist, um einen Aufbau mit einem fernen Vorratsbehälter zu schaffen; und

Die Fig. 4 und 5 zeigen Längsquerschnittansichten, die die Art und Weise darstellen, wie der erfinderische Hauptzylinder aufgebaut ist, um einen Aufbau mit einem integralen Vorratsbehälter zu schaffen.

Detaillierte Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels

Die erfinderische Hauptzylindervorrichtung ist so offenbart, dass sie ein Teil einer Steuervorrichtung für eine hydraulische Kupplung zum Betätigen der Kupplung eines Kraftfahrzeugs bildet. Die Kupplungsbetätigungsvorrichtung umfasst eine Hauptzylindervorrichtung 10 zur betriebsmäßigen Verbindung mit dem Kupplungspedal 12 des Kraftfahrzeugs und eine Nehmerzylinderanordnung 14 zur betriebsmäßigen Verbindung mit einem Kupplungslösehebel 16 des Motorfahrzeugs, so dass auf bekannte Weise das Niederdrücken und Loslassen des Kupplungspedals 12 über die Kupplungsbetätigungsvorrichtung arbeitet, um die Kolbenstange 18 der Nehmerzylinderanordnung zu verschieben und zurückzuziehen, um dadurch die Kupplung zu trennen und einzukuppeln.

Die Hauptzylindervorrichtung 10 umfasst grob betrachtet eine Hauptzylinderanordnung 20, einen integralen Vorratsbehälteraufbau 22 und eine ferne Vorratsbehälteranordnung 24.

Die Hauptzylinderanordnung 20 umfasst eine rohrförmige Hülle oder einen rohrförmigen Körper 26, einen Kolben 28, eine Kolbenstange 30 und eine Ventilanordnung 32.

Die Hülle 26 ist aus einem geeigneten Kunststoffmaterial gebildet, ist länglich und umfasst einen Hauptkörper 26a, der eine zentrale axiale Bohrung 26b mit einem offenen Ende 26c definiert. Einen Flanschaufbau 26d an dem Äußeren der Hülle wird auf bekannte Weise eingesetzt, um die Hülle 26 fest an der Feuerwand 32 des Kraftfahrzeugs zu montieren. Die Hülle 26 definiert des weiteren einen Hochdruckauslass 26e in der Nähe des geschlossenen rückwärtigen Endes 26f der Hülle zum Anschluss an einen Schlauch oder eine Leitung 34 auf bekannte Weise, der bzw. die an den Einlass 14a des Nehmerzylinders 14 angeschlossen ist. Ein Beschlag oder eine Muffe 26g ist an dem geschlossenen Ende 26f der Hülle vorgesehen und weist eine Bohrung 26h, die konzentrisch mit der Mittelachse 36 der Hülle ist und sich in eine Bohrung 26b öffnet, eine Gegenbohrung 26i, und eine weitere Gegenbohrung 26j auf, die sich an der Rückseite 26k der Hülle öffnet.

Der Kolben 28 ist verschiebbar in der Bohrung 26b aufgenommen und weist in der Nähe seines vorderen Endes 28b einen Rücksprung 28a zur Aufnahme des rückwärtigen Endes 30a der Kolbenstange 30 auf. Das andere oder das vordere Ende 30b der Kolbenstange ist auf bekannte Weise an dem Kupplungspedal 12 derart gelenkig befestigt, dass das Niederdrücken des Kupplungspedals bewirkt, dass sich der Kolben 28 in der Bohrung 26b nach hinten bewegt, um unter Druck gesetztes hydraulisches Fluid über den Beschlag 26e und den Schlauch 34 zu dem Nehmerzylinder 14 zu liefern, damit sich die Kolbenstange 18 des Nehmerzylinders verschiebt und der Kupplungslösehebel 16 auf eine Weise betätigt wird, um die Kupplung zu trennen. Die Rückwärtsbewegung des Kolbens 28 in der Bohrung 26b erfolgt auf bekannte Weise gegen den Widerstand einer Schraubenfeder 38.

Die Ventilanordnung 32 ist in der Bohrung 26b neben der Bohrung 26h angeordnet und umfasst einen offen aufgebauten Käfig 40, eine Schraubenfeder 41 und einen Ventilstielaufbau 42. Der Käfig 40 weist einen Flanschabschnitt 40a auf, gegen den die Feder 38 wirkt, um den Käfig neben dem hinteren Ende der Bohrung 26b in Position zu halten. Der Ventilstielaufbau 42 umfasst einen Hauptkörperstielabschnitt 42a, einen Kopfabschnitt 42b und einen Ventilabschnitt 42c, der in dem Käfig 40 in der Nähe der Bohrung 26h angeordnet ist und an den die Feder 41 angreift. Der Kopf 42b wirkt mit einem rückwärtigen Kolbenaufbau 48c derart zusammen, dass der Kolben frei ist, sich in der Bohrung 26b relativ zu dem Stiel 42ä nach hinten zu bewegen, wohin die Vorwärtsbewegung des Kolbens in der Bohrung 26b den Kopf 42b angreift und das Ventil 42c von der Bohrung 26h weg gegen den Widerstand der Feder 41 zieht. Auf diese Weise wirkt das Ventil 42c unter der Kraft der Feder 41, um die Bohrung 26h als Reaktion auf die Rückwärtsbewegung des Kolbens bei dem Niederdrücken des Kupplungspedals abzudichten, um nicht mit dem Entlassen des unter Druck stehenden Fluids aus dem Beschlag 26e zu stören, wohingehend eine Vorwärtsrückkehrbewegung des Kolbens nach dem Freigeben des Kupplungspedals bewirkt, dass das Ventil 42c frei von der Bohrung 26h gegen den Widerstand der Feder 41 gezogen wird, und es Fluid aus dem Vorratsbehälter ermöglicht, durch den Käfig 40 zu strömen und die Bohrung 26b hinter dem herannahenden Kolben zu füllen.

Der Vorratsbehälteraufbau 22 ist aus einem geeigneten Kunststoffmaterial gebildet, wie z. B. dem Kunststoffmaterial der Hülle 26 und umfasst einen Hauptkörpertopfabschnitt 22a, einem Auslaufabschnitt 22b und eine Abdeckung oder einen Deckel 44, der angepasst ist, um entfernbar an dem oberen Ende des Topfabschnitts 22a unter Verwendung von Schrauben 22c befestigt zu werden, die mit Gewinden an dem Deckel zusammenwirken.

Der Auslaufabschnitt 22b hat einen L-förmigen Aufbau und umfasst ein vertikales Bein 22d und ein horizontales Bein 22e. Das vertikale Bein 22d umfasst eine Mittelbohrung 22f, die an seinem oberen Ende mit dem zentralen Hohlraum 22g des Topfabschnitts 22a in Verbindung steht, und das horizontale Bein 22e umfasst eine horizontale Mittelbohrung 22h, die an einem Ende mit dem unteren Ende der Bohrung 22f in Verbindung steht und sich an seinem anderen Ende an der Vorderseite 22i des horizontalen Beins öffnet. Das vordere Ende des horizontalen Beins 22e umfasst einen zusammenwirkenden Beschlag bezüglich des Hüllenbeschlags 22g und weist insbesondere einen Steckeraufbau mit kreisförmigem Querschnitt auf, der einen Steckerabschnitt 22j mit relativ großem Durchmesser und einen konzentrischen Steckerabschnitt 22k mit relativ kleinem Durchmesser umfasst. Der Steckerabschnitt 22j großen Durchmessers umfasst eine Außennut 221 zum Zusammenwirken mit einem O-ring 45. Der Abschnitt 22k relativ kleinen Durchmessers hat eine Größe und einen Aufbau, die im Großen und Ganzen der Größe und dem Aufbau der Gegenbohrung 22i der Hüllenmuffe 26g entspricht, und der Abschnitt 22j relativ großen Durchmessers hat eine Größe und einen Aufbau, der im Großen und Ganzen der Größe und dem Aufbau der Gegenbohrung 26j der Hüllenmuffe 26g entspricht, so dass der Steckerbeschlag, der durch das vordere Ende des horizontalen Beins des Auslaufs des Vorratsbehälters bestimmt ist, in den Muffenbeschlag 26g gesteckt werden kann, um den Abschnitt 22i in die Gegenbohrung 26i und den Abschnitt 22j in die Gegenbohrung 26j einzusetzen, um eine Fluidverbindung zwischen der Hüllenbohrung 26b und dem Vorratsbehälterhohlraum 22g über die Bohrungen 22f, 22h und 26h zu schaffen.

Die Anordnung 24 mit fernem Vorratsbehälter umfasst einen Auslauf 46, einen Schlauch 48 und einen fernen Vorratsbehälter 45.

Der Auslauf 46 ist aus einem geeigneten Kunststoffmaterial gebildet, wie z. B. dem Kunststoffmaterial der Hülle 26 und des Vorratsbehälteraufbaus 22, und weist einen L-Aufbau mit einem vertikalen Bein 46a und einem horizontalen Bein 46b auf. Das vertikale Bein 46a umfasst eine Mittelbohrung 46c, die sich an dem oberen Ende des vertikalen Beins öffnet, und Widerhaken oder Kerbverzahnungen 46d sind an der Außenfläche des vertikalen Beins vorgesehen.

Das horizontale Bein 46b umfasst eine Mittelbohrung 46e, die an einem Ende mit der Bohrung 46c in Verbindung steht und sich an seinem anderen Ende in der Vorderseite 46f des horizontalen Beins öffnet.

Das vordere Ende des unteren Beins 46b umfasst einen bezüglich des Muffenbeschlags 26g zusammenwirkenden Beschlag, und weist insbesondere einen Steckeraufbau auf, der genau dem Steckeraufbau an dem vorderen Ende des horizontalen Beins 22e des Auslaufabschnitts des Vorratsbehälteraufbaus 22 entspricht und einen Abschnitt 46g relativ großen Durchmessers und einen Abschnitt 46h relativ kleinen Durchmessers umfasst. Der Abschnitt 46g hat eine Größe und einen Aufbau, der der Größe und dem Aufbau der Gegenbohrung 26a der Hüllenmuffe 26g entspricht, und der Abschnitt 46h hat eine Größe und einen Aufbau, der der Größe und dem Aufbau der Gegenbohrung 26i der Hüllenmuffe 26g derart entspricht, dass der Steckerbeschlag, der durch das vordere Ende des horizontalen Beins des Auslaufs 46 bestimmt ist, in den Muffenbeschlag 26g gesteckt werden kann, um den Abschnitt 46h in die Gegenbohrung 26i und den Abschnitt 46g in die Gegenbohrung 26j einzusetzen, und eine Fluidverbindung zwischen der Hüllenbohrung 26b und der Auslaufbohrung 46c über die Bohrungen 26e und 26h zu schaffen. Ein O-Ring 45 sitzt in einer Außennut 461 des Steckers, um die Dichtung zwischen dem Stecker und dem Zylinder zu erleichtern.

Der Schlauch 48 ist aus einem geeigneten elastischen und flexiblem Material ausgebildet, und angepasst, um entfernbar an seinem unteren Ende 48a über dem oberen Ende des vertikalen Beins 46a des Auslaufs 46 unter Verwendung von Widerhaken 46d angeordnet zu werden.

Der Vorratsbehälter 50 ist aus einem geeigneten Kunststoffmaterial ausgebildet, wie z. B. dem Kunststoff der Hülle 26 und des Vorratsbehälteraufbaus 22, und weist einen Hauptkörperbohrungsabschnitt 50a, einen unteren Auslaufabschnitt 50b, der eine Mittelbohrung 50c zur Verfügung stellt, die mit dem inneren Hohlraum 50d der Bohrung 50a in Verbindung steht, und eine entfernbare Kappe oder einen entfernbaren Deckel 52 auf. Das obere Ende 48b des Schlauchs 48 ist an dem Beschlag 50b unter Verwendung von Widerhaken 50e entfernbar befestigt, die auf der Außenfläche des Beschlags bestimmt sind.

Man kann sehen, dass die Erfindung eine Vorrichtung und eine Methodologie zum Schaffen sowohl einer Hauptzylinderanordnung mit fernem Vorratsbehälter als auch einer Hauptzylinderanordnung mit integralem Vorratsbehälter unter Verwendung genau der gleichen Hauptkörperhülleneinheit angibt.

Speziell, wenn es erwünscht ist, eine Anordnung mit fernem Vorratsbehälter zu schaffen, ist ein Auslauf 46 in der Muffe 26g der Hülle angeordnet und geeignet in Stellung gesichert, und wenn es gewünscht ist, eine Anordnung mit integralem Vorratsbehälter zu schaffen, ist der Auslaufabschnitt 22b eines integralen Vorratsbehälters 22 in dem Auslauf 26g angeordnet und darin geeignet gesichert. Die Sicherung des Steckerendes des Auslaufs 46 oder des Steckerendes des Auslaufabschnitts des Vorratsbehälteraufbaus 22 kann durch die Verwendung einer Klick-Befestigung, die Verwendung einer Befestigungsklammer, oder, wie gezeigt, durch Schweißen erreicht werden. Das Schweißen kann wiederum auf eine Vielfalt von Weisen erreicht werden, wie z. B. Ultraschallschweißen gemacht werden.

Obwohl eine bevorzugte Ausführung der Erfindung im Detail dargestellt und beschrieben wurde, ist es klar, dass verschiedene Änderungen gemacht werden können und in der Ausführung offenbart sind ohne von dem Schutzbereich der Erfindung abzuweichen, wie er beansprucht ist.


Anspruch[de]

1. Verfahren zum Bereitstellen von Hauptzylinderanordnungen sowohl in der Ausführung mit integralem Vorratsbehälter als auch mit fernem Vorratsbehälter mit folgenden Schritten:

Bereitstellen eines Hauptzylinders (20) mit einer länglichen Rohrhülle (26), die eine Bohrung (26b) bestimmt, wobei in der Bohrung ein Kolben (28) verschiebbar aufgenommen ist, einer Öffnung an einem Ende (26c) der Hülle zum Durchtritt einer Kolbenstange (30) zum treibenden Eingriff mit dem Kolben, wobei das andere Ende (26f) der Bohrung (26b) verschlossen ist, um in Kombination mit dem Kolben einen Arbeitsraum zu bestimmen, einem Hochdruckarbeitsauslass (26e), der sich in den Arbeitsraum in der Nähe des anderen Endes (26f) der Hülle zum Anschluß an eine Leitung (34) öffnet, die an einem Nehmerzylinder (14) angeschlossen ist, und einem Vorratsbehälterauslass (26g), der eine Muffe aufweist, die in einer Endwand der Hülle in der Nähe des anderen Endes (26f) ausgebildet ist, und der sich in den Arbeitsraum öffnet;

Bereitstellen einer Ventilvorrichtung (32) an einem Ort in der Nähe von dem Vorratsbehälterauslass (26g) zum Verschließen des Vorratsbehälterauslasses bei einer Anfangsbewegung des Kolbens (28) in Richtung des anderen Endes (26f) der Hülle, um den Arbeitsraum unter Druck zu setzen;

Bereitstellen eines fernen Vorratsbehälters (50), der an einem Auslauf (46) über eine Leitung (48) angeschlossen ist, wobei der Auslauf einen Auslaufbeschlag (46b) aufweist, der bemessen ist, um in die Vorratsbehälterauslassmuffe (26g) zu passen, um die Hülle (26) an den Auslauf (46) anzuschließen und eine Fluidverbindung zwischen dem Arbeitsraum und dem fernen Vorratsbehälter zu schaffen;

Bereitstellen eines integralen Vorratsbehälters (22) mit einem Vorratsbehälterbeschlag (22b), der einstückig damit ausgebildet ist und dem Auslaufbeschlag (46b) entspricht und bemessen ist, um in die Vorratsbehälterauslassmuffe (26g) zu passen, um die Hülle (26) an den integralen Vorratsbehälter (22) anzuschließen und eine Fluidverbindung zwischen dem Arbeitsraum und dem integralen Vorratsbehälter zu schaffen;

Anschließen des Auslaufs (46) an die Hülle (26) unter Verwendung des Auslaufbeschlags (46b) und an den Vorratsbehälterauslass (26g), um eine Hauptzylinderanordnung mit einem Auslauf (46) zum Anschluß an eine Leitung (48) zu dem fernen Vorratsbehälter (50) auszubilden; und

alternativ Anschließen des integralen Vorratsbehälters (22) an die Hülle (26) unter Verwendung des Vorratsbehälterbeschlags (22b) und an den Vorratsbehälterauslass (26g), um eine Hauptzylinderanordnung mit einem integralen Vorratsbehälter (22) auszubilden.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der integral ausgebildete Vorratsbehälterbeschlag (22b) und der Auslauf (46) eine L-Konfiguration haben, wobei in jedem Fall ein Bein (46b, 22e) der Konfiguration einen Stopfen für die Aufnahme in der Vorratsbehälterauslassmuffe (26g) bestimmt, und das andere Bein (46a, 22d) der Konfiguration eine Verbindung mit dem Vorratsbehälter (50, 22) schafft.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilvorrichtung (32) ein Ventilglied (42) umfaßt, das betriebsfähig mit dem Kolben (28) verbunden ist, und das bewegt wird, um den Vorratsbehälterauslass (26g, 26h) während der Anfangsbewegung des Kolbens in Richtung des anderen Endes der Hülle zu überfahren, um dem Arbeitsraum unter Druck zu setzen.

4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Verschließen des Vorratsbehälterauslasses (26g, 26h) durch das Ventilglied (42) eine weitere Bewegung des Kolbens (28) in Richtung des anderen Endes (26f) der Hülle (26) zu einer Verschiebung des Kolbens (28) relativ zu dem Ventilglied (42) führt.







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