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Dokumentenidentifikation DE69902753T2 15.05.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 1054754
Titel TRAGBARES ANGETRIEBENES WERKZEUG MIT SEPERATEM PISTOLENARTIGEN GRIFF
Anmelder Atlas Copco Tools AB, Stockholm, SE
Erfinder SCHOEPS, Christian, Knut, S-135 47 Tyresö, SE
Vertreter Beyer & Jochem Patentanwälte, 60322 Frankfurt
DE-Aktenzeichen 69902753
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 26.01.1999
EP-Aktenzeichen 999066087
WO-Anmeldetag 26.01.1999
PCT-Aktenzeichen PCT/SE99/00100
WO-Veröffentlichungsnummer 0099039877
WO-Veröffentlichungsdatum 12.08.1999
EP-Offenlegungsdatum 29.11.2000
EP date of grant 04.09.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.05.2003
IPC-Hauptklasse B25B 21/00
IPC-Nebenklasse B25F 5/02   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit einem tragbaren Motorwerkzeug mit einem Gehäuse, einem Motor, einer mit dem Motor verbundenen und sich aus dem Gehäuse heraus in einer Längsrichtung zu diesem erstreckenden Abtriebswelle und einem Pistolengriff, der Energieversorgungsmittel zum Verbinden des Motors mit einer Energiequelle aufweist.

Die meisten Motorwerkzeuge dieser Art nach dem Stand der Technik besitzen ein Gehäuse und einen Griff, die als integrierte Einheit gebildet sind und meistens aus einem Leichtmetallguß gefertigt sind. Diese einstückige Konstruktion ist recht kompliziert und es ist schwierig, die Herstellungskosten zu senken.

Der Stand der Technik umfaßt Motorwerkzeuge mit separaten Griffen, die an dem Werkzeuggehäuse durch Schraubverbindungen angebracht sind (siehe z. B. US-Patent 3,179,219). Solche angeschraubte Griffe sind von Nachteil von sowohl deswegen, weil der Griffbereich des Griffes in einem größeren Abstand von der Abtriebswellenachse angeordnet ist und dadurch ein größeres Moment auf die Hand des Bedieners bewirkt, als auch weil der erweiterte obere Bereich des Griffes, der die Befestigungsschrauben für den Griff umfaßt, den Griff selbst und die Handhabung des Werkzeuges weniger komfortabel macht.

Eine Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein verbessertes tragbares Motorwerkzeug der vorstehenden Art zu schaffen, bei welchem die Gehäuse- und Griffkonstruktionen sehr einfach und kompakt sind und eine gewisse Flexibilität im Hinblick auf das Zusammenwirken zwischen Griff und Gehäuse zu schaffen, wobei der Griff an dem Gehäuse ohne jegliche Schraubverbindungen festgelegt ist, die die Handhabung des Werkzeuges erschweren könnten, und der Griffbereich so nahe wie möglich an der Abtriebswellenachse liegt.

Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein pistolenartiges Motorwerkzeug zu schaffen, bei welchem der Griff in einer einfachen Weise an dem Werkzeuggehäuse in einer bestimmten oder in zwei oder mehr alternativen Stellungen festlegbar ist.

Aus der EP-A-0280527 ist ein tragbares Motorwerkzeug bekannt, bei welchem eine Mehrzahl von Vorrichtungsmodulen angebracht werden können. Die Vorrichtungsmodule umfassen ein Gehäuse mit einer äußeren zylindrischen Fläche mit einer geometrischen Achse, die sich im wesentlichen in der Längsrichtung des Gehäuses erstreckt, einen Motor und eine Abtriebswelle, die sich in Längsrichtung des Gehäuses erstreckt und mit dem Motor verbunden ist. Das Werkzeug besitzt einen pistolenartigen Griff, der Energieversorgungsmittel umfaßt, wobei der Griff einen röhrenförmigen Bereich aufweist, der ein darin befestigtes Anwendungsmodul umgibt, und der röhrenförmige Bereich auf der zylindrischen Fläche des Gehäuses abgestützt ist. Zudem sind Verriegelungsmittel zum Arretieren des Griffes relativ zum Gehäuse der Vorrichtung vorgesehen und die zylindrische Fläche und der röhrenförmige Bereich sind mit zusammenwirkenden, kraftübertragenden Mitteln zur Übertragung von Energie von den Energieversorgungsmitteln in dem Griff zu dem Gehäuse der Vorrichtung versehen. Die Konstruktion des Werkzeuges erlaubt jedoch keine Längsverstellung der Stellung der Vorrichtung relativ zu dem Griff. Zudem wird nicht auf das Problem des Ungleichgewichts des Werkzeuges eingegangen, das von unterschiedlichen Größen und Gewichten der Vorrichtungen und/oder der an der Abtriebswelle angebrachten Einsätze herrührt.

Eine weitere Zielsetzung der Erfindung besteht darin, ein Motorwerkzeug einer Art zu schaffen, bei welcher der Griff in Längsrichtung verstellbar und an dem Gehäuse in einer von einer Vielzahl von Alternativstellungen festlegbar ist. Dies stellt ein wünschenswertes Merkmal des Werkzeuges dar, um das Gewicht der unterschiedlichen Arten und Größen von Arbeitseinsätzen auszugleichen, die an der Abtriebswelle angebracht sind. Dies ist der Fall beispielsweise bei Motorschraubendrehern, an welchen Steckschlüssel unterschiedlicher Größen an der Abtriebswelle mit oder ohne Verlängerungen angebracht werden können. Die unterschiedlichen Größen und Gewichte der an der Abtriebswelle angebrachten Einsätze beeinflussen die Lage des Schwerpunktes des Werkzeuges als Ganzes, so daß ein schwerer Einsatz einen weiter vorne liegenden Schwerpunkt verursacht, während ein leichter Einsatz einen weiter hinten liegenden Schwerpunkt bewirkt. Dies beeinflußt selbstverständlich das Gleichgewicht des Werkzeuges und führt in einigen Fällen zu einer unkomfortablen und sogar unsicheren Handhabung des Werkzeuges.

Eine bereits vorgeschlagene Lösung zu diesem Problem sieht vor, daß ein Pistolengriff der verschraubten Art in Längsrichtung des Werkzeuggehäuses einstellbar ist, indem er an dem Werkzeuggehäuse in einer beliebigen von einer Anzahl alternativer fester Stellungen festlegbar ist, die durch eine Anzahl von alternativen Sätzen von Löchern für die Befestigungsschrauben des Griffes bestimmt sind.

Ein vorbekannten Motorwerkzeugen mit separaten Griffen, die in der zuvor beschriebenen Weise montiert sind, innewohnender Nachteil besteht darin, daß sie eine flache Kontaktfläche zwischen dem Griff und dem Gehäuse besitzen und daß diese Teile gegeneinander durch eine Anzahl Befestigungsschrauben gesichert sind. Diese Art des Sicherns des Griffes an dem Gehäuse erfordert zusätzlichen Raum und führt zu einer weiter versetzten Anordnung des Griffes in bezug auf das Gehäuse, d. h., daß das Moment, das durch die Anwendungskraft des Werkzeuges mal dem Abstand zwischen der Mittellinie der Abtriebswelle und dem Griff bestimmt ist, unnötig groß wird.

Folglich besteht eine Aufgabe der Erfindung darin, ein verbessertes pistolenartiges Motorwerkzeug zu schaffen, bei welchem der Griff für eine verbesserte Balance des Werkzeuges ohne Hinzufügen von raumgreifenden Befestigungsmitteln für den Griff einstellbar ist, die eine unerwünschte seitliche Verlagerung des Griffes und ein nachfolgend erhöhtes Reaktionsmoment zur Folge hätten, das von dem Bediener gehandhabt werden muß.

Diese Aufgabe wird durch Schaffen eines Motorwerkzeuges gelöst, wie es in Anspruch 1 ausgeführt ist. Bevorzugte Ausführungsformen werden durch die abhängigen Ansprüche definiert.

Weitere Zielsetzungen und Vorzüge der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung deutlich.

Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird nachfolgend im Detail mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.

Es zeigen:

Fig. 1 eine teilgeschnittene Seitenansicht eines erfindungsgemäßen pneumatischen Motorschraubendreher;

Fig. 2 eine teilgeschnittene Rückansicht des Schraubendrehers nach Fig. 1, einschließlich gerader Strichlinien und gekrümmter Pfeile, die darstellen, wie die zylindrischen Flächen des Gehäuses und des Griffes in die abgewickelte Form gespreizt sind;

Fig. 3 in abgewickelter Form die äußere zylindrische Fläche des Schraubendrehergehäuses einschließlich der mit dem Motor in Verbindung stehenden Luftkanäle;

Fig. 4 in abgewickelter Form die innere zylindrische Fläche des röhrenförmigen Griffbereiches, einschließlich der mit der Luftversorgung und den Auslaßmitteln in dem Griff in Verbindung stehenden Luftkanäle;

Fig. 5 eine teilgeschnittene Seitenansicht des Schraubendrehers, die die Verriegelungsmittel zum Arretieren des Griffes darstellt;

Fig. 6 eine Stirnansicht des Schraubendrehers, die den Längsschlitz durch den röhrenförmigen Griffbereich und die Querklemmschraube darstellt;

Fig. 7 eine Seitenansicht eines Schraubendrehers gemäß einer alternativen Ausführungsform der Erfindung, die in gestrichelten Linien eine Extremstellung des Griffes zeigt;

Fig. 8 eine Stirnansicht des Schraubendrehers nach Fig. 7, die die Griffverriegelungsmittel darstellt.

Die in den Abbildungen gezeigten Beispiele für Schraubendreher sind insbesondere dahingehend beschaffen, daß sie die Anforderung an einen Griff erfüllen, der in der Längsrichtung des Werkzeuggehäuses einstellbar ist. Der Schraubendreher besitzt ein Gehäuse 10, einen Pneumatikmotor 11, der in dem Gehäuse 10 angeordnet ist und über eine hydraulische Impulseinheit 14 eine Abtriebswelle 12 antreibt, sowie einen pistolenartigen Griff 16, der an dem Gehäuse 10 angebracht ist. Das Gehäuse 10 besitzt einen im wesentlichen röhrenförmigen Körper 15, der sowohl den Motor 11 als auch die Impulseinheit 14 umgibt. Der Griff 16 besitzt einen Lufteinlaßkanal 17, ein Einlaßsitzventil 18 und ein Drehrichtungsventil 19 zum Wechseln der Drehrichtung des Motors 11. Der Griff 16 umfaßt auch einen Luftauslaßkanal 21 zum Abführen der Abluft aus dem Gehäuse 10 durch den Griff 16.

Das Einlaßventil 18 und das Richtungsventil 19 sind von üblicherweise bei dieser Art von Werkzeugen verwendeten Konstruktion und werden daher nicht näher im Detail beschrieben.

Wie zuvor erwähnt, ist der Motor 11 ein Zweikammermotor von bekannter Art und die Impulseinheit, die in Fig. 1 gezeigt ist, entspricht dem Radialkolbentyp, der beispielsweise zuvor in der US 5,092,410 beschrieben worden ist. Diese Teile des Motorwerkzeuges bilden per se keinen Teil der Erfindung und eine detaillierte Erläuterung von diesen ist nicht in diese Beschreibung aufgenommen worden.

Der röhrenförmige Gehäusekörper 15 besitzt eine äußere zylindrische Fläche 22, die sich in der Längsrichtung des Gehäuses zwischen einem ersten Ringabsatz 23, der durch eine Stirnwand 24 gebildet ist, und einem zweiten ringförmigen Absatz 25 erstreckt, der durch den hinteren Endverschluß 26 des Gehäuses 10 gebildet ist.

Der Griff 16 besitzt einen unteren Griffbereich 27 und einen oberen röhrenförmigen Bereich 28. Letztere ist mit einer inneren zylindrischen Fläche 29 ausgebildet, die eine geometrische Achse besitzt, die sich im wesentlichen senkrecht zu dem Griffbereich 27 erstreckt und so ausgebildet ist, daß er satt um die zylindrische Gehäusefläche 22 anliegt. In diesem speziellen Beispiel besitzt der röhrenförmige Bereich 28 eine axiale Erstreckung, die kürzer als die zylindrische Fläche 22 ist, d. h. der Griff 16 kann in alternativen Stellungen in der Längsrichtung des Gehäuses 10 eingestellt und angeordnet werden.

Wie in Fig. 5 und 6 dargestellt ist, besitzt der röhrenförmige Bereich 28 einen Schlitz 31, der sich axial über die gesamte Länge des röhrenförmigen Bereichs 28 erstreckt und dadurch den röhrenförmigen Bereich 28 elastisch ausdehnbar und zusammendrückbar macht. Eine Klemmschraube 30 erstreckt sich über den Schlitz 31 und greift in jeweils ein Öse 39 auf jeder Seite des Schlitzes 31 ein und ist so angeordnet, daß sie eine Klemmkraft auf den röhrenförmigen Bereich 28 ausübt. Durch Lösen und Anziehen der Klemmschraube 30 kann der Griff 16 relativ zu dem Gehäuse 10 verlagert und in jeglicher Längsstellung innerhalb der Axialgrenzen arretiert werden, die durch die ringförmigen Absätze 23 und 25 definiert sind.

Die richtige Winkelstellung des röhrenförmigen Bereichs 28 relativ zu dem Gehäuse 10 erhält man während der Längseinstellung des Griffes 10 durch ein Keilelement 53, das an der Klemmschraube 30 abgestützt ist und führend in eine Axialnut 54 an der zylindrischen. Fläche 22 eingreift. Das Keilelement 53 ist ausreichend dünn, um das Zusammendrücken des röhrenförmigen Bereiches 23 nicht zu behindern, wenn die Klemmschraube 30 angezogen wird.

Um eine fortgesetzte Verbindung zwischen den Lufteinlaßkanälen 17 bzw. Luftauslaßkanälen 21 in dem Griff 16 einerseits und dem Motor 11 in dem Gehäuse 10 andererseits sicherzustellen, unabhängig von der tatsächlichen Längsstellung des Griffes 16 relativ zu dem Gehäuse 10, sind eine Anzahl von Öffnungen in dem Griff 16 vorgesehen, die so angeordnet sind, daß sie sich mit Kanälen in dem Gehäuse 10 decken.

Wie in Fig. 2 dargestellt ist, besitzt der Zweikammermotor 11 zwei Sätze Luftverbindungsöffnungen, nämlich zwei Einlaßöffnungen 32, 33 für die Rotation in einer Richtung, zwei Einlaßöffnungen 35, 36 für die Rotation in der entgegengesetzten Richtung und zwei Auslaßöffnungen 37, 38. Wenn sich der Motor in eine Richtung dreht, wird Druckluft über die Öffnungen 32, 33 dem Motor 11 zugeführt, während die anderen beiden Öffnungen 35, 36 als zweite Auslaßöffnungen dienen. Bei Rotation in der entgegengesetzten Richtung wirken die Öffnungen 35, 36 als Luftzufuhröffnungen, während die Öffnungen 32, 33 als zweite Auslaßöffnungen wirken.

Diese Luftverbindungsöffnungen 32, 33, 35, 36 und Auslaßöffnungen 37, 38 stehen mit der äußeren zylindrischen Fläche des. Gehäuses 10 über sich in Umfangsrichtung und axial erstreckende Nuten und Öffnungen in Verbindung, die nachstehend näher im Detail beschrieben werden.

Zum Zwecke der Erläuterung ist die zylindrische Außenfläche 22 des Gehäuses 10 in Fig. 3 in abgewickelter Form dargestellt und zur Vereinfachung des Verständnisses des Öffnungsmusters auf der Fläche 22 sind die oberste Stellung A und die unterste Stellung B des Gehäuses 10 beide in Fig. 2 und 3 markiert. Das gleiche gilt für Fig. 4, die die innere zylindrische Fläche 29 des Griffbereiches 28 in einer abgewickelten Form darstellt. Der Weg der Projektion der zylindrischen Flächen 22, 29 in die abgewickelten Formen ist durch die gekrümmten Pfeile in Fig. 2 erläutert.

Wie in Fig. 4 dargestellt ist, besitzt die Innenfläche 29 des Griffbereiches 28 zwei Luftverbindungsöffnungen 40, 41 und eine Auslaßöffnung 42. Letztere steht direkt mit dem Auslaßkanal 21 in dem Griff 16 in Verbindung, während die Öffnungen 40, 41 über das Umkehrventil 19 wahlweise mit dem Lufteinlaßkanal 17 oder dem Auslaßkanal 21 verbindbar sind (siehe Fig. 1).

In Fig. 3 sind verschiedene Schlitze und Nuten in der zylindrischen Fläche 22 des Gehäusekörpers 15 zum Verteilen von Luft zu und von den Motoröffnungen dargestellt. Es gibt einen sich in Umfangsrichtung erstreckenden Schlitz 43, der dazu vorgesehen ist, mit der Öffnung 41 in der Grifffläche 29 in Verbindung zu stehen und die beiden Luftverbindungsöffnungen 32, 33 anzuschließen. Die Öffnungen 32, 33 sind um 180º versetzt angeordnet, um beiden Arbeitskammern des Motors Druckluft zuzuführen. Bei rechtsläufiger Drehung des Motors 11 werden der Schlitz 43 und die Öffnungen 32, 33 mit Druckluft über das Einlaßventil 18 und die Öffnung 41 versorgt, während bei umgekehrter, linksläufiger Drehung des Motors 11 der Schlitz mit dem Auslaßkanal 21 verbunden ist.

Eine teilweise an der Innenseite des röhrenförmigen Körpers 15 und teilweise in der vorderen Motorstirnwand ausgebildete und in Fig. 3 in Strichlinien dargestellte Nut 44 ist so angeordnet, daß sie die beiden anderen Luftverbindungsöffnungen 35, 36 miteinander verbindet. Letztere sind axial in die vordere Motorstirnwand gerichtet und sind in Fig. 3 schematisch in Strichlinien dargestellt. Die Nut 44 ist auch so angeordnet, daß sie mit der Öffnung 40 in der Grifffläche 29 in Verbindung steht, um den gegenüberliegenden Motorkammern bei umgekehrter, linksläufiger Drehung des Motors 11 Druckluft zuzuführen. Bei rechtsläufiger Drehung des Motors 11 sind die Nut 44 und die Öffnungen 35, 36 mit dem Auslaßkanal 21 verbunden.

Die beiden Auslaßöffnungen 37, 38 stehen mit zwei axial ausgerichteten Schlitzen 47, 48 in Verbindung, die so angeordnet sind, daß sie die Abluft an dem vorderen Ende des Motors 11 vorbei in einen Gehäuseraum 49 führen. Dieser Raum 49 umgibt die Impulseinheit 14 und steht mit der Auslaßöffnung 42 in der Grifffläche 29 in Verbindung (siehe Fig. 1). In Fig. 3 ist in Strichlinien eine halbkreisförmige Nut 50 dargestellt, die auf der Innenseite des Gehäusekörpers 15 angeordnet ist und zwei weitere Auslaßöffnungen 51, 52 in dem Motor 11 miteinander verbindet. Die Nut 50 steht mit dem Gehäuseraum 49 und dem Auslaßkanal 21 über den Schlitz 48 in Verbindung. Wie in Fig. 4 dargestellt ist, besitzen die Luftverbindungsöffnungen 40, 41 eine bestimmte axiale Erstreckung, durch welche eine geeignete Verbindung zwischen dem Griff 16 und dem Motor 11 sichergestellt ist, unabhängig von der tatsächlichen Längsstellung des Griffes 16 in bezug auf das Gehäuse 10.

In Fig. 7 und 8 ist ein Schraubendreher gemäß einer alternativen Ausführungsform der Erfindung gezeigt, bei welcher die Verriegelungsmittel des Griffes einen seitlichen Schlitz 58, der sich in der Längsrichtung des Gehäuses 10 erstreckt, und eine Verriegelungsschraube 56 aufweisen, die sich durch den Schlitz 58 erstreckt und in eine Gewindebohrung 57 in dem Gehäuse 10 eingreift.

Bei diesem Schraubendreher, der mit einem Aufhängungsjoch 55 dargestellt ist, das zur Verbindung mit einer über Kopf angeordneten Aufhängungsvorrichtung (nicht gezeigt) für das Werkzeug dient, kann die Griffstellung relativ zu dem Gehäuse durch Lösen der Schließschraube 56, Verlagern des Griffes 16 längs des röhrenförmigen Körpers und Wiederanziehen der Schraube 56 verändert werden, wenn die gewünschte Stellung des Griffes 16 erreicht ist.

Es versteht sich, daß die Ausführungsformen der Erfindung nicht auf die zuvor beschriebenen Beispiele beschränkt sind, sondern innerhalb des Schutzumfangs der Ansprüche verändert werden können. Ein zusätzliches Merkmal, das dadurch verfügbar wird, daß der Griff auf dem Werkzeuggehäuse über eine zylindrische Fläche abgestützt ist, besteht darin, daß der Griff in alternativen Winkelstellungen relativ zu dem Gehäuse positioniert werden kann. Dies könnte zum Erreichen einer Motorumkehrfunktion eingesetzt werden. Durch Anordnung der Fluid-Verbindungsöffnungen in dem röhrenförmigen Griffbereich 28 und an der zylindrischen Fläche 22 in einem bestimmten Muster wäre es möglich, einen Vorwärts- bzw. Rückwärtsbetrieb des Motors durch Drehen des Griffes zwischen zwei alternativen Winkelstellungen zu erreichen.


Anspruch[de]

1. Tragbares Motorwerkzeug mit einem Gehäuse (10, 15), einem in dem Gehäuse (10, 15) angeordneten Motor (11), einer Abtriebswelle (12), die sich in Längsrichtung durch das Gehäuse (10, 15) erstreckt und mit dem Motor (11) verbunden ist, und einem Pistolengriff (16), der Energieversorgungsmittel (17, 18) zum Verbinden des Motors (11) mit einer Energiequelle aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (10, 15) eine zylindrische Außenfläche (22) mit einer sich im wesentlichen in der Längsrichtung erstreckenden geometrischen Achse aufweist, der Griff (16) einen röhrenförmigen Bereich (28) besitzt, der eine sich im wesentlichen quer zu dem Griff (16) erstreckende geometrische Achse besitzt, wobei der röhrenförmige Bereich (28) die zylindrische Fläche (22) umgibt und an dieser gelagert ist, um relativ zu ihr in Längsrichtung einstellbar zu sein, Verriegelungsmittel (30, 31, 39) vorgesehen sind, um den Griff (16) in jeglicher gewählten Längsstellung relativ zu dem Gehäuse (10, 15) zu arretieren, und die zylindrische Fläche (22) und der röhrenförmige Bereich (28) mit zusammenwirkenden, energieübertragenden Mitteln (40-44, 47, 48) zum Übertragen der Energie von den Energieversorgungsmitteln (17, 18) in dem Griff (16) zu dem Gehäuse (10, 15) versehen sind.

2. Motorwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der zylindrischen Fläche (22) die Länge des röhrenförmigen Bereichs (28) übersteigt und die zylindrische Fläche (22) axial durch zwei entgegengesetzte Absätze (23, 25) definiert ist, wobei die Axialverlagerung des Griffes (16) durch die Absätze (23, 25) begrenzt ist.

3. Motorwerkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (11) ein pneumatischer Motor ist, die Energieversorgungsmittel (17, 18) einen sich durch den Griff (16) erstreckenden Luftversorgungskanal (17) aufweisen und die leistungsübertragenden Mittel eine erste Luftverbindungsöffnung (40), die an dem röhrenförmigen Bereich (28) angeordnet ist, und eine zweite Luftverbindungsöffnung (44) aufweisen, die an der zylindrischen Fläche (22) angeordnet ist, wobei die erste Luftverbindungsöffnung (40) in Längsrichtung erweitert ist, um eine Luftverbindung von dem Griff (16) zu dem Gehäuse (10, 15) unabhängig von der Relativstellung zwischen dem Griff (16) und dem Gehäuse (10, 15) sicherzustellen.

4. Motorwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Fläche (22) und auch der röhrenförmige Bereich (28) kreisförmige Querschnitte besitzen.

5. Motorwerkzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Fläche (22) mit einer Axialnut (54) und einem Keilelement (53) versehen ist, das an dem röhrenförmigen Bereich (28) abgestützt ist und in die Nut (54) eingreift, um relative Winkelstellungen des Griffes (16) zu dem Gehäuse (10) bei Längsverstellung des Griffes (16) beizubehalten.

6. Motorwerkzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der röhrenförmige Bereich (28) mit einem sich in Längsrichtung erstreckenden Schlitz (58) ausgebildet ist und das Gehäuse (10) mit einer Gewindebohrung (57) zur Aufnahme einer Verriegelungsschraube (56) versehen ist, die sich durch den Schlitz (58) erstreckt.







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