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Dokumentenidentifikation DE10155305A1 05.06.2003
Titel Natursekretbeschichtung für Bahngeleise zur Unterdrückung des Riffelns
Anmelder Krebs, Werner, 88214 Ravensburg, DE
Erfinder Krebs, Werner, 88214 Ravensburg, DE
DE-Anmeldedatum 09.11.2001
DE-Aktenzeichen 10155305
Offenlegungstag 05.06.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.06.2003
IPC-Hauptklasse E01B 31/18
IPC-Nebenklasse E01B 5/02   E01B 19/00   B60B 17/00   G10K 11/16   
Zusammenfassung Durch das Abrollen der Räder von Schienenfahrzeugen entstehen an der Abrollfläche der Geleise Unebenheiten. Dieser Vorgang wird Riffeln genannt. Er ist Ursache für einen Teil des Fahrlärms. Um ihn gering zu halten, müssen die Schienen immer wieder abgeschliffen oder sogar Lärmschutzwände gebaut werden. Das verursacht hohe Kosten.
Durch das Aufbringen eines natürlichen Sekretes auf die Abrollfläche der Geleise wird x zwischen ihr und der Radlauffläche eine Trennschicht gebildet und so das Riffeln unterdrückt oder ganz unterbunden, und dies ohne die Umwelt zu belasten und zu geringen Kosten.
Die natürliche Sekretsubstanz kann ein Baumharz, eine Kautschukart oder ein anderer in der Natur produzierter Stoff sein, der über die notwendigen notwendigen Eigenschaften wie Langlebigkeit, gutes Anhaften an Stahl, hohe Feuchtigkeitsresistenz, in bestimmten Bereich Temperaturbeständigkeit und Elastizizät verfügt. Um gewünschte Eigenschaften zu verbessern oder zusätzlich zu erzeugen, können der Sekretsubstanz naturverträgliche Additive beigemengt werden.
Die Erfindung kann überall dort angewandt werden, wo bisher teure Schallschutzmaßnahmen der Bahnunternehmen notwendig waren, wie zum Beispiel an Gleisstreckenabschnitten in Wohngebieten.

Beschreibung[de]

Es ist bekannt, daß durch das Abrollen der Räder von Schienenfahrzeugen sich an der Oberfläche der Geleise kleine Unebenheiten bilden. Dieser Vorgang wird Riffeln genannt. Diese Unebenheiten verursachen einen Teil des Fahrlärms. Um diesen nicht zu groß werden zu lassen und Gesundheitsschäden bei Anwohnern von Bahnstrecken zu vermeiden, müssen die Geleise regelmäßig abgeschliffen werden. Oft müssen auch teure Lärmschutzwände gebaut werden. Das verursacht hohe Kosten für die Bahnunternehmen.

Der im Patentanspruch angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, das Riffeln deutlich zu vermindern oder ganz zu unterbinden, ohne die Umwelt zu belasten und zu geringen Kosten.

Das Problem wird durch die im Patentanspruch aufgeführten Merkmale gelöst.

Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß das Abschleifen der Schienen in wesentlich größeren Zeitabständen erfolgen kann, Lärmschutzwände nicht gebaut werden müssen, wodurch die Unterhaltskosten an den Bahnstrecken deutlich gesenkt und die Umwelt, insbesondere die Anwohner, geschont werden. Der Fahrlärm wird für viel längere Zeit als bisher auf leisestem Niveau gehalten.


Anspruch[de]
  1. Auf die Abrollfläche der Geleise wird durch Sprühen oder Streichen - dies kann mithilfe eines entsprechend ausgerüsteten Fahrzeuges gesehen - ein Natursekret aufgebracht. Dies kann ein Baumharz, ein Blütensekret, eine kautschukartige Substanz oder ein andrer in der Natur produzierter Stoff sein. Diese Substanz läßt man antrocknen. Sie soll für lange Zeit, möglichst viele Monate oder gar Jahre fest an der Abrollfläche der Geleise haften.

    Das aufgebrachte natürliche Sekret bildet eine Trennschicht zwischen den Kontaktflächen von Rad und Schiene und verhindert so das Entstehen von Unebenheiten an letzterer. Es wirkt also dauerhaft glätteerhaltend.

    Das Sekret verfügt über die notwendige Temperaturbeständigkeit und tot elastisch, im Anwendungsbereich. Ebenso muß es eine hohe Feuchtigkeitsresistenz besitzen.

    Die erwünschten Eigenschaften des natürlichen Sekretes können durch naturverträgliche Additive verbessert oder erzeugt werden.






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