PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10156038A1 05.06.2003
Titel Verfahren zur Sicherung des Luftverkehrs
Anmelder Brosow, Jörgen, Hof, AT
Erfinder Brosow, Jörgen, Hof, AT
Vertreter LEINWEBER & ZIMMERMANN, 80331 München
DE-Anmeldedatum 15.11.2001
DE-Aktenzeichen 10156038
Offenlegungstag 05.06.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.06.2003
IPC-Hauptklasse B64F 1/36
IPC-Nebenklasse B64F 1/32   G06F 17/60   
Zusammenfassung Zur Erhöhung der Sicherheit im Flugverkehr werden auf seiner Bordkarte fälschungssichere Aufzeichnungen erstellt, die in einem eindeutigen Zusammenhang zu der Identität des Passagiers und seinem Gepäck stehen. Dieser Zusammenhang wird von der Abfertigung am Abflughafen bis zum Verlassen des Zielflughafens überwacht.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Sicherung des Luftverkehrs, bei dem sich jeder Passagier am Flughafen zu einem Abfertigungsschalter begibt, an dem gegen Vorlage eines auf ihn für einen gebuchten Flug ausgestellten Flugscheins eine Bordkarte ausgestellt wird, die ihn zum Einsteigen in das den gebuchten Flug durchführende Flugzeug berechtigt und zwei Abschnitte aufweist, von denen einer zum Einsteigen beim Passagier verbleibt und auf denen jeweils eine den gebuchten Flug, den Passagier und seinen Sitzplatz im Flugzeug identifizierende Information aufgezeichnet und in einer zentralen Datenbank abgespeichert wird, und an dem Gepäck aufgegeben werden kann, dem für jedes aufgegebene Gepäckstück eine Gepäckidentifikationsinformation zugeordnet wird, die sowohl dem aufgegebenen Gepäckstück als auch dem Passagier mitgegeben und ebenfalls in der zentralen Datenbank abgespeichert wird, danach der Passagier eine Sicherheitskontrolle durchschreitet, in der er und ggf. mitgeführtes Handgepäck überprüft werden, und danach der Passagier sich zum Ausgang eines dem gebuchten Flug zugeordneten Flugsteigs begibt, an dem er gegen Vorlage seiner Bordkarte nach Abtrennung des beim Passagier verbleibenden Abschnittes in das Flugzeug gelangt.

Gerade in jüngster Zeit haben Flugzeugentführungen erneut gezeigt, daß dieses an Flughäfen übliche Verfahren trotz der damit verbundenen Kontrollen erhebliche Sicherheitsmängel aufweist. Die bei dem üblichen Verfahren stattfindende Kontrolle der Passagiere und ggf. ihres Gepäcks hat sich damit als unzureichend erwiesen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art zu schaffen, das zu einer wesentlichen Erhöhung der Sicherheit im Luftverkehr führt.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß an dem Abfertigungsschalter auch mitgeführtem Handgepäck eine Gepäckidentifikationsinformation zugeordnet und dem Handgepäck mitgegeben wird und die dem aufgegebenen Gepäck und dem Handgepäck zugeordnete Gepäckidentifikationsinformation auf beiden Abschnitten der Bordkarte aufgezeichnet wird.

Hierdurch wird eine feste Zuordnung zwischen der Bordkarte und mitgeführtem Handgepäck hergestellt, die sich durch einen Vergleich zwischen der auf der Bordkarte aufgezeichneten Gepäckidentifikationsinformation und der dem Handgepäck mitgegebenen Gepäckidentifikationsinformation auch nach der am Abfertigungsschalter durchgeführten Abfertigung des Passagiers jederzeit überprüfen läßt. Gleichzeitig ist durch die Aufzeichnung der dem aufgegebenen Gepäck zugeordneten Gepäckidentifikationsinformation auf der Bordkarte auch ein überprüfbarer, fester Zusammenhang zwischen dem aufgegebenen Gepäck und der Bordkarte hergestellt.

Mit Vorteil ist das Verfahren zusätzlich derart ausgebildet, daß die Ausstellung der Bordkarte am Abfertigungsschalter nur gegen die Vorlage eines amtlichen Personenidentifikationsdokuments des Passagiers vorgenommen wird und jeweils auf beiden Abschnitten der Bordkarte eine das Personenidentifikationsdokument kennzeichnende Information aufgezeichnet wird. Hierdurch wird ein jederzeit überprüfbarer Zusammenhang zwischen dem Passagier und der Bordkarte hergestellt. Ein etwaiger Austausch von Bordkarten zwischen Passagieren oder ein Austausch ihres Gepäcks, insbesondere des Handgepäcks, kann dadurch jederzeit aufgedeckt werden.

Unter zusätzlicher Ausgestaltung der nach der Abfertigung am Abfertigungsschalter herkömmlich durchgeführten Sicherheitskontrolle wird das erfindungsgemäße Verfahren zweckmäßigerweise derart durchgeführt, daß an der Sicherheitskontrolle die in der Bordkarte abgespeicherte, dem Handgepäck zugeordnete Gepäckidentifikationsinformation sowie die dem Handgepäck mitgegebene Gepäckidentifikationsinformation automatisch ausgelesen und auf Übereinstimmung geprüft werden. Bei dieser Prüfung kann daher erkannt werden, ob das Handgepäck ausgetauscht worden ist. In diesem Fall kann durch die Nichtübereinstimmung automatisch ein Warnsignal ausgelöst werden, durch das eine Sonderüberprüfung veranlaßt wird.

Ferner ist das erfindungsgemäße Verfahren weiterhin derart gestaltet, daß an der Sicherheitskontrolle ein Scannerbild des Handgepäcks erstellt und in der zentralen Datenbank abgespeichert wird. Hierdurch kann eine nach der Sicherheitskontrolle erfolgende Änderung im Inhalt des Handgepäcks aufgedeckt werden, indem das Handgepäck erneut gescannt und mit dem auf der Bordkarte abgespeicherten Scannerbild verglichen wird.

Diese Überprüfung des Handgepäcks auf Inhaltsänderungen wird im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens zweckmäßig derart durchgeführt, daß an dem Ausgang erneut ein Scannerbild des Handgepäcks erstellt und automatisch mit dem an der Sicherheitskontrolle erstellten, abgespeicherten Scannerbild verglichen wird. Für diesen Vergleich der Scannerbilder stehen eine Vielzahl bekannter Algorithmen zur Verfügung. Diese sind teilweise mit weitgehenden Erkennungsfähigkeiten ausgestattet, ob zwischen den beiden Scannerbildern lediglich örtliche Lageveränderungen von Teilinhalten stattgefunden haben oder ob Teilinhalte hinzugefügt oder weggenommen worden sind. Nur im letzteren Fall braucht ein Warnsignal erzeugt zu werden, das eine erneute Überprüfung des Handgepäcks am Ausgang auslöst.

In einer zweckmäßigen weiteren Ausgestaltung des Verfahrens wird die auf der Bordkarte aufgezeichnete Information, ganz oder mindestens teilweise, insbesondere die den gebuchten Flug, den Passagier und seinen Sitzplatz im Flugzeug identifizierende Information sowie die dem aufgegebenen Gepäck und dem Handgepäck jeweils zugeordnete Gepäckidentifikationsinformation oder auch die Scannerbilder des Handgepäcks, in der zentralen Datenbank abgespeichert.

In diesem Zusammenhang besteht sodann eine besonders zweckmäßige Verfahrensvariante darin, daß an dem Ausgang die in der Bordkarte abgespeicherte, dem aufgegebenen Gepäck zugeordnete Gepäckidentifikationsinformation automatisch ausgelesen und mit der in der zentralen Datenbank abgespeicherten Gepäckidentifikationsinformation verglichen wird. Wenn der Passagier den Ausgang zum Flugzeug durchschreitet, kann auf diese Weise überprüft werden, ob das von ihm aufgegebene Gepäck tatsächlich schon in den Laderaum des Flugzeugs eingeladen worden ist oder zum Einladen bereitsteht.

Nachdem vor dem Einsteigen der beim Passagier verbleibende Abschnitt der Bordkarte abgetrennt und der andere Abschnitt am Ausgang zurückbehalten worden ist, wird das erfindungsgemäße Verfahren zweckmäßig derart weitergeführt, daß der Passagier beim Betreten des Flugzeugs den bei ihm verbleibenden Abschnitt der Bordkarte in ein an seinem Sitzplatz vorgesehenes Terminal einführt, von dem die auf dem Abschnitt aufgezeichneten Informationen ausgelesen und zu einem Bordcomputer des Flugzeugs übertragen werden, in dem sie mit den vorher von der zentralen Datenbank in den Bordcomputer übertragenen Informationen verglichen werden. Hierdurch wird das Eintreffen des durch die Bordkarte ausgewiesenen Passagiers im Flugzeug überprüft. Das Bordpersonal und etwa vorhandenes Überwachungspersonal, wie es neuerdings in der Form sog. Air- Marshalls in Betracht gezogen wird, kann dadurch anhand des Bordcomputers den Einsteigevorgang und die Besetzung der Sitzplätze genau überwachen.

Zusätzlich ist dieser Vorgang zweckmäßigerweise derart ausgebildet, daß an den Bordcomputer von einem an dem Sitzplatz vorgesehenen Fühler ein Signal übertragen wird, das die Anwesenheit oder Abwesenheit des Passagiers auf dem Sitzplatz anzeigt. Hierdurch kann anhand des Bordcomputers überwacht werden, ob der betreffende Passagier seinen Sitzplatz tatsächlich eingenommen hat. Ferner wird sofort angezeigt, wenn der Passagier seinen Sitzplatz verläßt.

Weiter ist vorgesehen, daß der Passagier beim Betreten des Flugzeugs sein Handgepäck in die über seinem Sitzplatz angeordnete Gepäckablage ablegt, die ein Lesegerät aufweist, von dem die dem Handgepäck mitgegebene Gepäckidentifikationsinformation ausgelesen und zu einem Bordcomputer des Flugzeugs übertragen wird, in dem sie mit den vorher von der zentralen Datenbank in den Bordcomputer übertragenen Informationen verglichen wird. Hierdurch ist vom Bordcomputer aus überprüfbar, wo sich das zu dem Passagier gehörende Handgepäck befindet, insbesondere ob es, wie neuerdings gefordert, genau über seinem Sitzplatz abgelegt ist.

Zusätzlich zu einer personellen Beobachtung des Bordcomputers kann in weiterer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens vorgesehen sein, daß der Bordcomputer in Abhängigkeit von der Auswertung der an ihn übertragenen Informationen automatisch Alarmzustände ausgibt. Solche Alarmzustände können beispielsweise dann ausgelöst werden, wenn der Bordcomputer ungewöhnliche Veränderungen und Bewegungen auf den Passagiersitzplätzen und/oder in den Handgepäckablagen erfaßt. Die Alarmzustände können zusätzlich im Flugschreiber aufgezeichnet werden. Sie können auch automatisch an Bodenstationen übertragen werden, um dort unverzüglich geeignete Maßnahmen einleiten zu können.

Im Rahmen der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß der Passagier beim Verlassen des Flugzeugs seinen Abschnitt der Bordkarte bis zu einer hinter der Gepäckausgabe angeordneten Sicherheitskontrolle mitnimmt, an der die in dem Abschnitt abgespeicherte Gepäckidentifikationsinformation und die dem Gepäck mitgegebene Gepäckidentifikationsinformation automatisch ausgelesen und auf Übereinstimmung geprüft werden. Durch diese Prüfung wird sichergestellt, daß der Passagier sein gesamtes Gepäck, und zwar sowohl sein Handgepäck als auch sein aufgegebenes Gepäck, insgesamt wieder an sich nimmt und zum Ausgang des Flughafens bringt.

Die Zuverlässigkeit dieser Überprüfung wird ferner dadurch gesteigert, daß der Abschnitt und die die mitgegebene Gepäckinformation tragenden Informationsträger nach der Sicherheitskontrolle zerstört werden. Diese Zerstörung kann beispielsweise dadurch erfolgen, daß die Informationsträger als Aufkleber ausgebildet sind, die durch Abreißen zerstörbar sind. Die Zerstörung kann aber auch durch eine optische oder elektromagnetische Einwirkung erfolgen, welche die aufgezeichneten Informationsinhalte zerstört.

Der Verfolgbarkeit und Überprüfbarkeit der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es ferner dienlich, daß an dem Abfertigungsschalter und/oder der Sicherheitskontrolle eine ihn bzw. sie identifizierende Information auf der Bordkarte aufgezeichnet wird. Weiter ist es für dieses Ziel förderlich, daß an dem Abfertigungsschalter und/oder an der Sicherheitskontrolle eine die Zeit der Durchführung der Abfertigung bzw. Kontrolle darstellende Angabe auf der Bordkarte aufgezeichnet wird. Dadurch wird auf der Bordkarte und ggf. auch in der zentralen Datenbank genau festgehalten, wann und an welcher speziellen Einrichtung des Flughafens die Abfertigung und Sicherheitskontrolle ausgeführt worden sind.

Eine andere Möglichkeit zur Steigerung der Sicherheit besteht darin, daß an dem Abfertigungsschalter ein geheimes Warnzeichen auf der Bordkarte aufgezeichnet wird, das an der Sicherheitskontrolle automatisch angezeigt wird. Dies ermöglicht es dem Personal am Abfertigungsschalter, mögliche Auffälligkeiten des Passagiers, auch wenn sie nicht objektivierbar sind, auf der Bordkarte geheim festzuhalten und dadurch die nachgeschalteten Sicherheitskontrollen vorzuwarnen, damit die Sicherheitskontrolle mit geschärfter Aufmerksamkeit durchgeführt wird.

Für einen zügigen Verfahrensablauf und eine hohe Fälschungssicherheit bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es vorteilhaft, daß als Bordkarte ein blattartiger Träger dient, dessen beide Abschnitte mit je einem elektronischen Speicherschaltkreis versehen sind. Insbesondere kommt dabei Papier oder dünner Karton als Träger in Betracht, an dem die elektronischen Speicherschaltkreise angeordnet bzw. in dessen Masse die elektronischen Speicherschaltkreise eingebettet sind. Dabei ist es bevorzugt, daß jeder der beiden Speicherschaltkreise einen mit dem blattartigen Träger verbundenen Schaltkreischip aufweist. Derartige Informationsträger und zugehörige Lese/Schreibverfahren sind prinzipiell in den offengelegten früheren Patentanmeldungen DE 198 33 746, DE 198 49 762, DE 199 08 172 und PCT/EP99/05390 beschrieben worden, woraus der Fachmann ihre Anwendbarkeit für das vorliegende Verfahren erkennt.

Im vorliegenden Verfahren ist vorzugsweise vorgesehen, daß jeder der beiden Schaltkreischips eine individuelle Seriennummer aufweist und die Seriennummer des einen Schaltkreischips in den anderen Schaltkreischip und umgekehrt eingespeichert wird. Bekanntlich erhalten Schaltkreischips bei ihrer Herstellung ihre individuelle Seriennummer. Durch die wechselweise Einspeicherung dieser individuellen Seriennummern in die Schaltkreischips wird der Zusammenhang zwischen den beiden Abschnitten der Bordkarte auch elektronisch gesichert, so daß es nicht möglich ist, Fälschungen vorzunehmen, bei denen Abschnitte aus unterschiedlichen Bordkarten abgetrennt und mit nicht zugehörigen Bordkartenabschnitten erneut verbunden werden. Die durch die abgespeicherten Seriennummern dokumentierte Zusammengehörigkeit der beiden Bordkartenabschnitte kann sowohl am Abfertigungsschalter als auch bei jeder späteren Sicherheitsüberprüfung erneut untersucht werden.

Eine ebenfalls vorteilhafte alternative Ausgestaltung besteht darin, daß als Bordkarte ein blattartiger Träger dient, dessen beide Abschnitte mit je einem optisch les- und schreibbaren Speicher versehen sind. Die optische Speicherung und Auslesung läßt sich ebenso wie die elektronischen Speicher- und Lesevorgänge automatisch, schnell und berührungsfrei durchführen.

Im Hinblick auf die beim erfindungsgemäßen Verfahren erforderliche Handhabung der Gepäckidentifikationsinformation ist es zweckmäßig, daß die dem Handgepäck und dem aufgegebenen Gepäck mitgegebene Gepäckidentifikationsinformation auf einem mit dem jeweiligen Gepäckstück zu verbindenden Träger aufgezeichnet wird, dessen Loslösung vom Gepäckstück die Zerstörung der aufgezeichneten Information verursacht.

Ähnlich wie bei der Bordkarte kann vorgesehen sein, daß der Träger ein mit einem les- und schreibbaren elektronischen Speicherschaltkreis versehenes, blattartiges Material ist, oder alternativ, daß der Träger ein mit einem optisch les- und schreibbaren Speicher versehenes, blattartiges Material ist.

Sowohl für die Bordkarte als auch für den die Gepäckidentifikationsinformation enthaltenden Träger besteht eine zur Steigerung der Fälschungssicherheit vorteilhafte Maßnahme darin, daß die Speicherzellen der Speicher nur ein einziges Mal schreibbar sind. Dadurch ist es unmöglich, die am Abfertigungsschalter oder den nachfolgenden Sicherheitskontrollen erfolgenden Aufzeichnungen anschließend durch andere Aufzeichnungen zu überschreiben.

In der folgenden Beschreibung wird ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens unter Bezugnahme auf die Zeichnungsfigur, in welcher der Verfahrensablauf des Ausführungsbeispiels in Form eines Flußdiagramms wiedergegeben ist, erläutert.

Danach erwirbt der Passagier vor Antritt seiner Flugreise in bisher üblicher Weise bei einer dazu autorisierten Verkaufsstelle einen auf seinen Namen ausgestellten Flugschein für einen gewünschten Flug. Mit diesem Flugschein begibt sich der Passagier am Abflughafen zu einem Abfertigungsschalter, der üblicherweise auch als Check-in-Schalter bezeichnet wird und in dem dargestellten Flußdiagramm durch den mit dem Bezugszeichen 1 bezeichneten Block symbolisiert wird. Der Passagier legt am Abfertigungsschalter 1 seinen Flugschein und ein amtliches Personenidentifikationsdokument, beispielsweise seinen Reisepaß, vor. Ferner zeigt er sein ggf. mitgeführtes Handgepäck vor und übergibt sein ggf. aufzugebendes Gepäck an das Schalterpersonal.

Hiergegen stellt ihm das Schalterpersonal eine Bordkarte aus. Diese ist in dem hier erläuterten Ausführungsbeispiel in der herkömmlichen Form einer zwei Abschnitte aufweisenden Karte aus Papier ausgebildet. Darüber hinaus ist jeder der beiden Abschnitte mit einem elektronischen Speicherschaltkreis versehen, der in das Papier eingebettet oder auf die Papieroberfläche aufgebracht sein kann. Die Speicherschaltkreise weisen jeweils einen Schaltkreischip und eine damit verbundene Antennenstruktur auf, die als Schleifenantenne oder als Dipolantenne ausgebildet sein kann. Hierdurch können sie mit einem am Abfertigungsschalter vorgesehenen Lese/Schreibgerät in ähnlicher Weise eingeschrieben und ausgelesen werden wie herkömmliche Chipkarten.

An dem Abfertigungsschalter wird in dieser Bordkarte die herstellungsbedingte individuelle Seriennummer des an ihrem einen Abschnitt vorgesehenen Schaltkreischips in den Schaltkreischip des anderen Abschnitts eingespeichert und umgekehrt. Außerdem wird in beide Schaltkreischips eine den Abfertigungsschalter identifizierende Information sowie das Datum und die Uhrzeit des Abfertigungsvorgangs eingespeichert. Weiter wird in die Schaltkreischips der beiden Abschnitte jeweils eine das von dem Passagier vorgelegte Personenidentifikationsdokument kennzeichnende Information, beispielsweise die Paßnummer, eingespeichert.

Ferner wird für jedes Gepäckstück des Handgepäcks und des aufzugebenden Gepäcks je eine Gepäckidentifikationsinformation in die beiden Schaltkreischips eingespeichert. Außerdem werden für jedes Gepäckstück begleitende Informationsträger hergestellt, in denen ebenfalls jeweils die betreffende Gepäckidentifikationsinformation aufgezeichnet ist. Diese gepäckbegleitenden Informationsträger können die Form herkömmlicher Anhänger oder Aufkleber aufweisen, die derart mit dem betreffenden Gepäckstück verbunden werden, daß sie nicht ohne Zerstörung der aufgezeichneten Information von dem Gepäckstück getrennt werden können. Die gepäckbegleitenden Informationsträger können, ebenso wie die Bordkarten, auf der Basis von Papier hergestellt sein, das mit kontaktlos les- und schreibbaren Speicherschaltkreisen versehen ist.

Sofern der Passagier dem Schalterpersonal aus irgendwelchen Gründen trotz ordnungsgemäßer Personenidentifikation und ordnungsgemäßem Gepäckzustand auffällig oder verdächtig erscheint, kann es in die Bordkarte und/oder die gepäckbegleitenden Informationsträger einen Warnhinweis einspeichern, der für den abgefertigten Passagier allerdings nicht erkennbar wird.

Die gesamte in die Bordkarte und die gepäckbegleitenden Informationsträger eingeschriebene Information wird auch in einer zentralen Datenbank des Flughafens abgelegt.

Nach diesem Abfertigungsvorgang begibt sich der Passagier in herkömmlicher Weise zu einer Sicherheitskontrolle, die in dem dargestellten Flußdiagramm unter dem Bezugszeichen 2 symbolisiert ist. In der Sicherheitskontrolle 2 durchläuft der Passagier eine herkömmliche Personenschleuse, in der er auf mitgeführte Metallgegenstände untersucht wird. Sein mitgeführtes Handgepäck wird in herkömmlicher Weise durch einen Röntgenscanner geleitet. Darüber hinaus wird die aufgezeichnete Gepäckidentifikationsinformation aus dem das Handgepäck begleitenden Informationsträger und aus der Bordkarte automatisch ausgelesen und verglichen. Bei Nichtübereinstimmung wird das Personal der Sicherheitskontrolle alarmiert.

Auch wird ein etwaiger Warnhinweis ausgelesen und dadurch das Sicherheitspersonal schon vorher in erhöhte Bereitschaft versetzt. Das Personal der Sicherheitskontrolle hat ebenso wie das Personal des Abfertigungsschalters auch die Möglichkeit, im Verdachtsfalle einen Warnhinweis in die Bordkarte bzw. den gepäckbegleitenden Informationsträger einzuschreiben. Ebenso wie am Abfertigungsschalter 1 erfolgen an der Sicherheitskontrolle 2 alle Lese- und Schreibvorgänge automatisch und berührungsfrei.

An der Sicherheitskontrolle wird ferner überprüft, ob in den Schaltkreischips der beiden Abschnitte die gegenseitigen Seriennummern abgespeichert sind. Hierdurch würden Fälschungen aufgedeckt werden, bei denen abgetrennte Abschnitte unterschiedlicher Bordkarten erneut zusammengesetzt worden sind, um eine einwandfreie, unversehrte Bordkarte vorzutäuschen.

Ebenso wie am Abfertigungsschalter 1 wird auch an der Sicherheitskontrolle 2 in die beiden Schaltkreischips der Bordkarte eine die Sicherheitskontrolle identifizierende Information nebst Uhrzeit und Datum der Durchführung der Sicherheitskontrolle eingeschrieben.

Schließlich wird zu den in der zentralen Datenbank gespeicherten Informationen auch das an der Sicherheitskontrolle angefertigte Scannerbild des Gepäcks abgelegt.

Nach Durchgang durch die Sicherheitskontrolle 2 begibt sich der Passagier zu dem in dem Flußdiagramm unter dem Bezugszeichen 3 symbolisierten Ausgang am Flugsteig.

Dieser Ausgang wird bekanntlich auch als "Gate" bezeichnet. Dort wird das Handgepäck erneut durch einen Röntgenscanner geleitet und das dabei erstellte Scannerbild ebenfalls in der zentralen Datenbank abgespeichert. Ferner wird dieses zuletzt erstellte Scannerbild mit dem früher an der Sicherheitskontrolle 2 erstellten Scannerbild automatisch verglichen. Sofern dieser Vergleich auf eine Abweichung hinweist, die auf eine Veränderung des Gepäckinhalts zurückgeht, erfolgt ein Warnhinweis und eine erneute manuelle Kontrolle.

Ebenso wie an der Sicherheitskontrolle 2 wird ferner am Ausgang 3 erneut die Übereinstimmung zwischen der auf dem begleitenden Informationsträger des Handgepäcks aufgezeichneten Gepäckidentifikationsinformation mit der entsprechenden Gepäckidentifikationsinformation der Bordkarte überprüft. Daneben wird auch die das aufgegebene Gepäck betreffende Gepäckidentifikationsinformation der Bordkarte gelesen und ein Vergleich mit der auf den begleitenden Informationsträgern derjenigen Gepäckstücke des aufgegebenen Gepäcks aufgezeichneten Gepäckidentifikationsinformation durchgeführt, die in das Flugzeug eingeladen worden sind oder zur Einladung bereitstehen. Durch diesen Abgleich wird sichergestellt, daß letztlich genau die von den Passagieren am Abfertigungsschalter 1 aufgegebenen Gepäckstücke in das Flugzeug gelangen, oder anders ausgedrückt, zu jedem eingeladenen Gepäckstück, das aufgegeben worden ist, der zugehörige Passagier an Bord des Flugzeugs gelangt.

Nachdem alle diese Prüfungen abgeschlossen sind, wird der beim Passagier verbleibende Abschnitt der Bordkarte abgetrennt und dem das Flugzeug besteigenden Passagier mitgegeben.

Der Passagier begibt sich sodann zu dem auf seinem Bordkartenabschnitt ausgewiesenen Sitzplatz im Flugzeug, das in dem Flußdiagramm unter der Bezugsziffer 4 symbolisiert ist. An dem Sitzplatz ist, beispielsweise in der Armlehne, ein Lesegerät eingebaut, in das der Passagier den bei ihm verbliebenen Abschnitt der Bordkarte einsteckt. Dieses Lesegerät liest die den Passagier identifizierenden Informationen aus dem Bordkartenabschnitt aus und übermittelt sie an einen Bordcomputer des Flugzeugs.

Bevor der Passagier Platz nimmt, legt er sein Handgepäck in die über seinem Sitz angeordnete Gepäckablage. Ein dort angeordnetes Lesegerät liest die Gepäckidentifikationsinformation aus dem das Handgepäck begleitenden Informationsträger aus und übermittelt sie ebenfalls an den Bordcomputer.

Der Bordcomputer, der mit den Passagier- und Gepäckidentifikationsinformationen aus der zentralen Datenbank aufdatiert worden ist, prüft, ob die aus der zentralen Datenbank übernommenen Informationen mit den Lesegeräten der Armlehnen und der Gepäckablagen übermittelten Informationen übereinstimmen. Jeder Sitzplatz ist außerdem mit einem Fühler ausgestattet, der an den Bordcomputer ein Signal überträgt, das anzeigt, ob der Passagier tatsächlich Platz genommen hat. Auch ein früher in die Bordkarte wegen eines Verdachtsmoments eingeschriebenes Warnzeichen wird an den Bordcomputer übermittelt. Auf diese Weise kann das Flugbegleitpersonal während des gesamten Fluges mit Hilfe des Bordcomputers alle Bewegungen von Passagieren und Gepäck überwachen. Eine geeignete Überwachungssoftware des Bordcomputers erzeugt bei nach Art und/oder Umfang ungewöhnlichen Bewegungen automatisch ein Warnsignal für das Bordpersonal.

Nachdem das Flugzeug am Zielort angekommen ist, begibt sich jeder Passagier mit seinem Handgepäck und dem bei ihm verbliebenen Abschnitt der Bordkarte in den unter dem Bezugszeichen 5 symbolisch dargestellten Ankunftsbereich des Zielflughafens. Gegebenenfalls nimmt er dort sein aufgegebenes Gepäck in Empfang. Danach durchschreitet er eine Sicherheitskontrolle, an der die in dem Abschnitt der Bordkarte abgespeicherte Gepäckidentifikationsinformation und die den einzelnen Gepäckstücken des Handgepäcks und des aufgegebenen Gepäcks mitgegebene Gepäckidentifikationsinformation automatisch ausgelesen und auf Übereinstimmung geprüft werden. Sofern keine Übereinstimmung festgestellt wird, werden von dem Personal der Sicherheitskontrolle Aufklärungsmaßnahmen eingeleitet. Bei festgestellter Übereinstimmung wird der Abschnitt der Bordkarte und die dem Gepäck mitgegebene Gepäckidentifikationsinformation durch Zerstörung ungültig gemacht. Dies kann sowohl durch mechanische Zerstörung als auch durch automatische elektronische oder optische Zerstörung geschehen.


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zur Sicherung des Luftverkehrs, bei dem

    sich jeder Passagier am Flughafen zu einem Abfertigungsschalter (1) begibt, an dem gegen Vorlage eines auf ihn für einen gebuchten Flug ausgestellten Flugscheins eine Bordkarte ausgestellt wird, die ihn zum Einsteigen in das den gebuchten Flug durchführende Flugzeug berechtigt und zwei Abschnitte aufweist, von denen einer zum Einsteigen beim Passagier verbleibt und auf denen jeweils eine den gebuchten Flug, den Passagier und seinen Sitzplatz im Flugzeug identifizierende Information aufgezeichnet und in einer zentralen Datenbank abgespeichert wird, und an dem Gepäck aufgegeben werden kann, dem für jedes aufgegebene Gepäckstück eine Gepäckidentifikationsinformation zugeordnet wird, die sowohl dem aufgegebenen Gepäckstück als auch dem Passagier mitgegeben und ebenfalls in der zentralen Datenbank abgespeichert wird,

    danach der Passagier eine Sicherheitskontrolle (2) durchschreitet, in der er und ggf. mitgeführtes Handgepäck überprüft werden, und

    danach der Passagier sich zum Ausgang (3) eines dem gebuchten Flug zugeordneten Flugsteigs begibt, an dem er gegen Vorlage seiner Bordkarte nach Abtrennung des beim Passagier verbleibenden Abschnittes in das Flugzeug gelangt,

    dadurch gekennzeichnet, daß an dem Abfertigungsschalter (1) auch mitgeführtem Handgepäck eine Gepäckidentifikationsinformation zugeordnet und dem Handgepäck mitgegeben wird und die dem aufgegebenen Gepäck und dem Handgepäck zugeordnete Gepäckidentifikationsinformation auf beiden Abschnitten der Bordkarte aufgezeichnet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Sicherheitskontrolle (2) die in der Bordkarte abgespeicherte, dem Handgepäck zugeordnete Gepäckidentifikationsinformation sowie die dem Handgepäck mitgegebene Gepäckidentifikationsinformation automatisch ausgelesen und auf Übereinstimmung geprüft werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Abfertigungsschalter (1) und/oder der Sicherheitskontrolle (2) eine ihn bzw. sie identifizierende Information auf der Bordkarte aufgezeichnet wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Abfertigungsschalter (1) und/oder an der Sicherheitskontrolle (2) eine die Zeit der Durchführung der Abfertigung bzw. Kontrolle darstellende Angabe auf der Bordkarte aufgezeichnet wird.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Sicherheitskontrolle (2) ein Scannerbild des Handgepäcks erstellt und auf der Bordkarte abgespeichert wird.
  6. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Sicherheitskontrolle (2) ein Scannerbild des Handgepäcks erstellt und in der zentralen Datenbank abgespeichert wird.
  7. 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Abfertigungsschalter (1) ein geheimes Warnzeichen auf der Bordkarte aufgezeichnet wird, das an der Sicherheitskontrolle (2) automatisch angezeigt wird.
  8. 8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Ausgang (3) erneut ein Scannerbild des Handgepäcks erstellt und automatisch mit dem an der Sicherheitskontrolle (2) erstellten, abgespeicherten Scannerbild verglichen wird.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das an dem Ausgang (3) erstellte Scannerbild in der zentralen Datenbank abgespeichert wird.
  10. 10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Ausgang (3) die in der Bordkarte abgespeicherte, dem aufgegebenen Gepäck zugeordnete Gepäckidentifikationsinformation automatisch ausgelesen und mit der in der zentralen Datenbank abgespeicherten Gepäckidentifikationsinformation verglichen wird.
  11. 11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Passagier beim Betreten des Flugzeugs (4) den bei ihm verbleibenden Abschnitt der Bordkarte in ein an seinem Sitzplatz vorgesehenes Terminal einführt, von dem die auf dem Abschnitt aufgezeichneten Informationen ausgelesen und zu einem Bordcomputer des Flugzeugs übertragen werden, in dem sie mit den vorher von der zentralen Datenbank in den Bordcomputer übertragenen Informationen verglichen werden.
  12. 12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß an den Bordcomputer von einem an dem Sitzplatz vorgesehenen Fühler ein Signal übertragen wird, das die Anwesenheit oder Abwesenheit des Passagiers auf dem Sitzplatz anzeigt.
  13. 13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Passagier beim Betreten des Flugzeugs (4) sein Handgepäck in die über seinem Sitzplatz angeordnete Gepäckablage ablegt, die ein Lesegerät aufweist, von dem die dem Handgepäck mitgegebene Gepäckidentifikationsinformation ausgelesen und zu einem Bordcomputer des Flugzeugs übertragen wird, in dem sie mit den vorher von der zentralen Datenbank in den Bordcomputer übertragenen Informationen verglichen wird.
  14. 14. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Bordcomputer in Abhängigkeit von der Auswertung der an ihn übertragenen Informationen automatisch Alarmzustände ausgibt.
  15. 15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Alarmzustände im Flugschreiber aufgezeichnet werden.
  16. 16. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Alarmzustände an eine Bodenstation übertragen werden.
  17. 17. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Passagier beim Verlassen des Flugzeugs (4) seinen Abschnitt der Bordkarte bis zu einer hinter der Gepäckausgabe angeordneten Sicherheitskontrolle (5) mitnimmt, an der die in dem Abschnitt abgespeicherte Gepäckidentifikationsinformation und die dem Gepäck mitgegebene Gepäckidentifikationsinformation automatisch ausgelesen und auf Übereinstimmung geprüft werden.
  18. 18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschnitt und die die mitgegebene Gepäckinformation tragenden Informationsträger nach der Sicherheitskontrolle (5) zerstört werden.
  19. 19. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausstellung der Bordkarte am Abfertigungsschalter nur gegen die Vorlage eines amtlichen Personenidentifikationsdokuments des Passagiers vorgenommen wird und jeweils auf beiden Abschnitten der Bordkarte eine das Personenidentifikationsdokument kennzeichnende Information aufgezeichnet wird.
  20. 20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die aufgezeichnete Information in der zentralen Datenbank abgespeichert wird.
  21. 21. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß als Bordkarte ein blattartiger Träger dient, dessen beide Abschnitte mit je einem elektronischen Speicherschaltkreis versehen sind.
  22. 22. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden Speicherschaltkreise einen mit dem blattartigen Träger verbundenen Schaltkreischip aufweist.
  23. 23. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden Schaltkreischips eine individuelle Seriennummer aufweist und die Seriennummer des einen Schaltkreischips in den anderen Schaltkreischip und umgekehrt eingespeichert wird.
  24. 24. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß als Bordkarte ein blattartiger Träger dient, dessen beide Abschnitte mit je einem optisch les- und schreibbaren Speicher versehen sind.
  25. 25. Verfahren nach einem der Ansprüche 21 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Speicherzellen der Speicher nur ein einziges Mal schreibbar sind.
  26. 26. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Handgepäck und dem aufgegebenen Gepäck mitgegebene Gepäckidentifikationsinformation auf einem mit dem jeweiligen Gepäckstück zu verbindenden Träger aufgezeichnet wird, dessen Loslösung vom Gepäckstück die Zerstörung der aufgezeichneten Information verursacht.
  27. 27. Verfahren nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger ein mit einem les- und schreibbaren elektronischen Speicherschaltkreis versehenes, blattartiges Material ist.
  28. 28. Verfahren nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger ein mit einem optisch les- und schreibbaren Speicher versehenes, blattartiges Material ist.
  29. 29. Verfahren nach einem der Ansprüche 27 oder 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Speicherzellen der Speicher nur ein einziges Mal schreibbar sind.
  30. 30. Verfahren nach einem der Ansprüche 21 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Lese/Schreibvorgänge der Speicher berührungsfrei erfolgen.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com