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Übertragungsroller - Dokument DE10156100A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10156100A1 05.06.2003
Titel Übertragungsroller
Anmelder Citius Bürotechnik GmbH, 86368 Gersthofen, DE
Erfinder Höfinghoff, Hellmuth, 86199 Augsburg, DE
Vertreter PATENTANWÄLTE CHARRIER RAPP & LIEBAU, 86152 Augsburg
DE-Anmeldedatum 16.11.2001
DE-Aktenzeichen 10156100
Offenlegungstag 05.06.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.06.2003
IPC-Hauptklasse B65H 37/00
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft einen Übertragungsroller zur Übertragung eines Filmes von einer Trägerfolie auf ein Substrat, mit einem Gehäuse (1a, 1b), in welchem eine Vorratsspule zur Aufnahme der mit dem Film beschichteten Trägerfolie und eine Aufwickelspule zur Aufnahme der Trägerfolie angeordnet sind, und mit einem aus dem Gehäuse (1a, 1b) herausragenden Auftragskopf (2), der in dem Gehäuse (1a, 1b) drehbar um seine Längsachse (3) gelagert ist, wobei zur Übertragung des Filmes auf die Trägerfolie die mit dem Film beschichtete Trägerfolie von der Vorratsspule abgezogen und über den Auftragskopf (2) zugeführt wird, der Film bei Druckkontakt zwischen dem Auftragskopf (2) und dem Substrat auf das Substrat übertragen und die vom Film gelöste Trägerfolie auf die Aufwickelspule gewickelt wird. Die Aufgabe, einen derartigen Übertragungsroller so weiterzubilden, daß sich die Stellung des Auftragskopfes bei Benutzung auch bei unterschiedlichsten Handhaltungen des Benutzers automatisch so einstellt, daß während des Auftragsvorgangs jederzeit ein fester Druckkontakt zwischen dem Auftragskopf und dem Substrat gewährleistet ist, wird dadurch gelöst, daß der symmetrisch um eine Mittelstellung liegende Drehwinkelbereich des Auftragskopfs auf einen vorgegebenen Wert, der zwischen ± 25° und ± 10° liegt, begrenzt ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Übertragungsroller nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.

Ein derartiger Übertragungsroller ist aus der EP 0 656 308 B1 bekannt. Bei dem dort beschriebenen Abdeckfilm-Übertragungsgerät ist der Auftragskopf um seine Axialmitte drehbar angeordnet, wobei der Winkel der Ausrichtung des Auftragskopfes zwischen einer ersten Position für das Auftragen des Films in einer Richtung zum Benutzer hin und einer zweiten Position für das Auftragen des Films in einer Richtung quer zu der ersten Richtung verstellbar ist und die Ausrichtung des Auftragskopfes zur Benutzung in jeder einzelnen einer Vielzahl von Positionen zwischen der ersten Position und der zweiten Position erfolgen kann. Der Auftragskopf ist hierbei ausgehend von einer Mittelstellung um ±90° Grad frei drehbar.

Durch die Drehbarkeit des Auftragskopf zwischen einer ersten und einer zweiten Position wird ermöglicht, dass das Übertragungsgerät zum Auftragen des Films sowohl in einer Richtung zum Benutzer hin als auch zum Auftragen des Film in einer hierzu senkrechten Richtung benutzt werden kann, indem der Auftragskopf entweder in der Mittelstellung oder in einer hierzu senkrechten Stellung verstellbar ist. Zwischen den Extremstellungen ist der Auftragskopf frei drehbar, wodurch gewährleistet sein soll, dass die mit dem aufzutragenden Film beschichtete Trägerfolie jederzeit in festem Kontakt mit dem Substrat gehalten werden kann. Das letztgenannte Ziel wird jedoch nur dann in optimaler Weise erreicht, wenn die Drehstellung des Auftragskopfes vor dem Auftragen des Films auf das Substrat von Hand in eine für die individuelle Handhaltung des Benutzers günstige Stellung gedreht wird. Die Drehung des Auftragskopfs erfolgt dabei entgegen einem Widerstand, der nach erfolgter. Einstellung bewirkt, dass der Auftragskopf bei Benutzung des Übertragungsgeräts in dieser gewünschten Stellung verbleibt.

Die erforderliche Einstellung der Drehstellung des Auftragskopfs entsprechend der individuellen Handhaltung des Benutzers erweist sich jedoch als umständlich und zeitraubend. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde den gattungsgemäßen Übertragungsroller so zu verbessern, dass sich die Stellung des Auftragskopfes bei Benutzung des Übertragungsrollers zur Übertragung eines Filmes von einer Trägerfolie auf ein Substrat auch bei unterschiedlichsten Handhaltungen des Benutzers automatisch so einstellt, dass während des Auftragsvorgangs jederzeit ein fester Druckkontakt zwischen dem Auftragskopf und dem Substrat gewährleistet ist.

Diese Aufgabe wird mit einem Übertragungsroller mit den kennzeichnenden Merkmalen von Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen des Übertragungsrollers sind den Unteransprüchen zu entnehmen.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen näher erläutert. Die Zeichnungen zeigen:

Fig. 1 Darstellung des ersten Gehäuseteils des Auftragsrollers in einer Ansicht von oben in das Gehäuseinnere;

Fig. 2 Perspektivische Darstellung des zweiten Gehäuseteils des Auftragsrollers;

Fig. 3 Darstellung des Auftragskopfs in einer Frontansicht (a), einer Seitenansicht (b) und einer zur Seitenansicht um 90° gedrehten Stellung (c);

In den Fig. 1 bis 3 sind die wesentlichen Komponenten dargestellt, aus denen der Übertragungsroller zur Übertragung eines Filmes von einer Trägerfolie auf ein Substrat zusammengesetzt ist. Unter Film wird hierbei eine auf der Trägerfolie aufgebrachte Beschichtung verstanden, welche auf ein Substrat, z. B. Papier, übertragen werden soll. Bei dieser Beschichtung kann es sich beispielsweise um eine Korrekturmasse handeln, mit der Schreibfehler in einem Text abgedeckt werden können. Es kann sich jedoch auch um eine Klebstoffschicht oder um eine Farbschicht handeln. Die Trägerfolie besteht üblicherweise aus Papier, z. B. Silikonpapier oder Kunststoff.

Der Übertragungsroller weist ein zweiteiliges Gehäuse 1a, 1b auf. Die beiden Gehäuseteile 1a und 1b umfassen, wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt, jeweils eine ebene Grundplatte 23a bzw. 23b, sowie eine umlaufende Gehäusewand 24a bzw. 24b. Die äußere Form des aus den Gehäuseteilen 1a und 1b zusammengesetzten Gehäuses (im folgenden mit Bezugszahl 1 bezeichnet) ist so gestaltet, daß es gut von einer Hand umgriffen und gehalten werden kann.

In der Gehäusewand 23a bzw. 23b ist jeweils ein Einschnitt 25a bzw. 25b vorgesehen, zur Bildung einer Gehäuseöffnung 25.

Im zusammengesetzten Zustand nimmt das Gehäuse 1 eine Vorratsspule und eine Aufwickelspule auf. Hierfür ist in einem der beiden Gehäuseteile, 1b, ein erster hohlzylindrischer Zapfen 12 zum Aufstecken einer Vorratsspule und ein zweiter hohlzylindrischer Zapfen 13 zum Aufstecken einer Aufwickelspule vorgesehen. Die Vorratsspule (nicht dargestellt) trägt die mit dem Film beschichtete Trägerfolie und die Aufwickelspule (hier nicht dargestellt) dient zur Aufnahme der vom Film abgelösten Trägerfolie nach erfolgter Übertragung des Films auf das Substrat. Die Vorratsspule und die Aufwickelspule sind jeweils drehbar auf die Zapfen 12 bzw. 13 aufgesteckt. Die Vorratsspule treibt über ein Übersetzungsgetriebe (nicht dargestellt) die Aufwickelspule so ari, dass diese sich mit höherer Umfangsgeschwindigkeit dreht. Das Übersetzungsgetriebe ist mit einer Rutschkupplung versehen.

In dem Gehäuse 1 ist ein Auftragskopf 2 angeordnet, welcher teilweise aus dem Gehäuse 1 herausragt. Der Auftragskopf 2 ist in Fig. 3 im Detail dargestellt.

Der Auftragskopf 2 besteht im wesentlichen aus einer zylinderförmigen Welle 4 mit einer Längsachse 3 und eine sich an den zylinderförmigen Bereich anschließende Auftragszunge 5. Die Auftragszunge 5 ist eben ausgebildet und weist an ihrem freien Ende eine Anpresskante 14 auf. Diese Anpresskante 14 wirkt gleichzeitig als Umlenkkante für die Trägerfolie.

Der Auftragskopf 2 ist in dem Gehäuse drehbar gelagert und so angeordnet, dass die Auftragszunge S aus der Gehäuseöffnung 25 herausragt. Die auf die Vorratsspule aufgerollte, mit dem zu übertragenden Film beschichtete Trägerfolie ist von der Vorratsspule zu der Anpresskante 14 geführt und wird dort in spitzem Winkel umgelenkt. Bei Druckkontakt zwischen dem Auftragskopf 2 und dem Substrat, auf den der Film zu übertragen ist, löst sich der Film von der Trägerfolie ab und wird auf diese Weise am Substrat angeheftet. Die vom Film abgelöste Trägerfolie wird von der Umlenkkante 14 auf die Aufwickelspule geführt und dort aufgewickelt, indem die Aufwickelspule synchron zur Vorratsspule in Drehung versetzt wird. Das Übersetzungsgetriebe und die Rutschkupplung sorgen dafür, dass Durchmesserunterschiede, die sich beim Abwickeln der Trägerfolie von der Vorratsspule und beim Aufwickeln auf die Aufwickelspule ergeben, ausgeglichen werden und die Trägerfolie stets gespannt gehalten wird.

Wie in Fig. 3c dargestellt weist die Auftragszunge 5 eine obere und eine untere Auftragsfläche 26, 27 und an zwei gegenüberliegenden Seiten jeweils zwei seitliche Führungswände 15 auf, welche in etwa senkrecht zu den Führungsflächen 26, 27 stehen. Die Führungswände 15 sind im Abstand von der Anpresskante 14 angeordnet und weisen in der Seitenansicht (Fig. 3c) im wesentlichen eine dreiecksförmige Gestalt auf, wobei die Dreiecksspitze, welche in Richtung der Anpresskante 14 zeigt, einen Winkel von etwa 40° aufweist. Der gegenseitige Abstand der Führungswände 15 zu beiden Seiten der Auftragszunge 5 ist geringfügig größer als die Breite der Trägerfolie. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass die Trägerfolie durch die Führungswände 15 beim Übertragen des Filmes auf das Substrat seitlich geführt wird.

Der Auftragskopf 2 weist ferner am freien Ende der Welle 4 einen scheibenförmigen Flansch 6 auf, welchet einen größeren Durchmesser als die Welle 4 hat. An den Flansch 6 schließen sich an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen der Welle 4 an deren Außenumfang zwei in Längsrichtung 3 der Welle 4 verlaufende Stege 8, 9 an. Der Auftragskopf 2, mit der Welle 4, der Auftragszunge 5, den Führungswände 15, dem Flansch 6 und den Stegen 8, 9 ist einstückig aus Hartplastik, beispielsweise durch ein Spritzgußverfahrten, gefertigt.

Der Auftragskopf 2 ist in einer Aufnahme 7a, 7b im Gehäuse 1 drehbar gelagert. Die Fig. 1 und 2 zeigen die Aufnahmeteile 7a und 7b jeweils in vergrößerter Darstellung (Detailansicht rechts). Wie aus Fig. 1 ersichtlich umfaßt das Aufnahmeteil 7a, welches im Gehäuseteil 1a angeordnet ist, im wesentlichen drei Aufnahmewände 16, 17 und 18, welche sich jeweils senkrecht zur Grundfläche 23a des Gehäuseteils 1a erstrecken. Zwischen den sich gegenüberstehenden Aufnahmewänden 16 und 18 verläuft senkrecht zu den Wänden 16 und 18 und parallel zur dazwischenliegenden Aufnahmewand 17 eine Zwischenwand 19a. Am Gehäuseteil 1b ist an korrespondierender Stelle eine Wand 19b angeordnet, welche einen identischen Querschnitt zur Aufnahmewand 19a aufweist (Fig. 2, rechts). Die Querschnittsform der Wand 19b ist aus der Detailansicht der Fig. 2 ersichtlich. Die Höhen der beiden Wände 19a und 19b über der Grundfläche des jeweiligen Gehäuseteils 1a bzw. 1b sind so aufeinander abgestimmt, dass sich die Oberkanten der Wände 19a und 19b bei zusammengefügten Gehäuseteilen 1a und 1b berühren.

Wie in Fig. 2 zu sehen, weisen die beiden Wände 19a und 19b jeweils zwei gegenüberliegende Schrägflächen 20b, daran anschließend zwei gegenüberliegende Anschlagsflächen 10b und 11b und eine dazwischenliegende, parallel zur Grundfläche 23b verlaufende Querfläche 21b auf. Die Zwischenwand 19a des Gehäuseteils 1a ist hierzu korrespondierend ausgestaltet, mit Schrägflächen 20a, daran anschließend gegenüberliegende Anschlagsflächen 1 Oa und 11a und eine dazwischenliegende, parallel zur Grundfläche 23a verlaufende Querfläche 21a

Der Auftragskopf 2 wird in das Aufnahmeteil 7a so eingesetzt, dass der Flansch 6 zwischen den Wänden 17 und 19a zu liegen kommt und sich die Welle 4 an den Schrägflächen 20a abstützt. Der an der Welle 4 angebrachte Steg 8 greift dabei in den Raum zwischen den Anschlagsflächen 10a und 11a ein. Das Ende der Welle 4, welches in die Auftragszunge 5 übergeht stützt sich auf einer parallel zur Wand 19a liegenden Stützwand 22a ab. Wenn das zweite Gehäuseteil 1'b auf das erste Gehäuseteil 1a aufgesetzt ist, greift der zweite Steg 9 in den Raum zwischen den Anschlagsflächen 10b und 1 1b ein. Der Auftragskopf 2 ist auf diese Weise in der Aufnahme 7a, 7b drehbar gelagert, wobei sich bei Drehung des Auftragskopf 2 die Welle 4 an den Schrägflächen 20a und 20b sowie den Stützflächen 22a und 22b abstützt.

Der Drehwinkelbereich des Auftragskopfs 2 in seiner Aufnahme 7a, 7b ist begrenzt auf einen vorgegebenen Wert, der zwischen +25° Grad und +10° Grad, bevorzugt bei +15° Grad liegt. Die Begrenzung des Drehwinkelbereichs wird dabei durch das Zusammenwirken der Stege 8 bzw. 9 mit den Anschlagsflächen 10a und 11a bzw. 10b und, 11b erreicht. Der Drehwinkelbereich des Auftragskopfs in der Aufnahme 7a, 7b ist dabei durch die Anschlagsposition des Stegs 8 bzw. 9 an den Anschlagsflächen 10a und 11a bzw. 10b und, 1 1b und damit im wesentlichen durch den Abstand zwischen den Anschlagsflächen 10a und 11a bzw. 10b und 11b sowie der Breite der Stege 8 bzw. 9 vorgegeben. Zwischen den Grenzstellungen, in denen die Stege 8 bzw. 9 sich im Anschlag an den Anschlagsflächen 10a oder 11a bzw. 10b oder 11b befinden, ist der Auftragskopf frei und weitgehend ohne Widerstand drehbar. In einer Mittelstellung des Auftragskopfs in der Aufnahme 7a, 7b weisen die Stege 8 bzw. 9 jeweils gleichen Abstand zu den Anschlagsflächen 10a und 1 1a bzw. 10b und l 1b auf.

Durch die auf einen vorgegebenen Drehwinkelbereich um die Mittelstellung begrenzte Drehbarkeit des Auftragskopfs kann sich die Drehstellung des Auftragskopfs bezüglich des Gehäuses 1 bei unterschiedlichen Stellungen des Gehäuses 1 bezüglich der Substratfläche bestmöglich anpassen, um über die gesamte Breite der Anpasskante 14 einen guten Kontakt mit der Substratfläche herzustellen. Damit stellt sich unabhängig von der individuellen Handhaltung des Benutzers die Drehstellung des Auftragskopfs bei Druckkontakt zwischen dem Auftragskopf und der Substratfläche so ein, dass über die gesamte Breite der Anpresskante 14 Kontakt hergestellt ist.

Der bevorzugte Drehwinkelbereich von etwa ±15° um die Mittelstellung hat sich dabei als besonders vorteilhaft erwiesen. Mit diesem vorgegebenen Drehwinkelbereich werden die üblichen Handhaltungen der Benutzer weitestgehend erfasst. Um auch noch ungewöhnlichere Handhaltungen ausgleichen zu können, ist eine Erweiterung des Drehwinkelbereichs auf bis zu ±25° um die Mittelstellung erforderlich, was bspw. durch einen größeren Abstand zwischen den Anschlagsflächen 10a und 1 1a bzw. 10b und 1 1b realisiert werden kann.

In einer bevorzugten Ausführungsform des Auftragskopfs 2 gemäß der Fig. 3d sind im Abstand zur oberen und zur unteren Führungsfläche 26, 27 jeweils eine Führungsleiste 28, 29 zugeordnet. Die Führungsleisten 28, 29 verlaufen in etwa parallel zu den Führungsflächen 26 und 27 und weisen eine Breite entsprechend der Breite der Führungsflächen 26 und 27 auf. Die Vorderkante der oberen Führungsleiste 28 ist dabei in ihrer Position in Längsrichtung 3 leicht hinter die Position der Anpreßkante 14 zurückgesetzt. Die Vorderkante der untere Führungsleiste 29 ist in ihrer Position in Längsrichtung etwas weiter zurückgesetzt als diejenige der oberen Führungsleiste 28. Die Trägerfolie wird zwischen der unteren Führungsfläche 27 und der unteren Führungsleiste 29 hindurchgeführt, über die Anpreßkante 14 umgelenkt und dann zwischen der oberen Führungsfläche 26 und der oberen Führungsleiste 28 hindurchgeführt und auf die Aufwickelspule geleitet.

Die beiden Führungsleisten 28 und 29 sind mit einem in Längsrichtung verlaufenden Schlitz ausgestattet. Durch diesen Schlitz kann die Trägerfolie in den Zwischenraum zwischen der Führungsfläche 26 bzw. 27 und der Führungsleiste 28 bzw. 29 eingeführt werden.

Die Führungsleisten 28 und 29 verhindern ein wegrutschen des Bandes vom Auftragskopf und wirken hierbei insbesondere mit den seitlichen Führungswänden 15 zusammen.

Bevorzugt sind die Führungsleisten 28, 29 an den seitlichen Führungswänden 15 befestigt. In einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel (hier nicht dargestellt) verlaufen die Führungsleisten 28, 29 schräg zu den Führungsflächen 26, 27, wobei die Schrägstellung so gewählt ist, daß die über den Auftragskopf 2 geführte Trägerfolie in etwa parallel zu den Führungsleisten 28 und 29 verläuft.

Der Auftragskopf 2 kann auch lediglich mit einer einzigen Führungsleiste 28 versehen sein, wobei diese bevorzugt oberhalb der oberen Führungsfläche 26 angeordnet ist. Der Schlitz in den Führungsleisten 28, 29 zur Eiführung der Trägerfolie kann entweder gerade ausgebildet sein oder gekrümmt, beispielsweise in Form einer S-Kurve. Ein S-förmiger Schlitz hat dabei den Vorteil, daß sich die Trägerfolie beim Auftragen des Films auf das Substrat nicht ungewollt vom Auftragskopf 2 lösen kann, weil ein Durchrutschen bei straff gehaltener Trägerfolie durch den S-förmigen Schlitz nicht möglich ist.

Der Abstand zwischen der Führungsfläche 26 bzw. 27 und der ihr zugeordneten Führungsleiste 28 bzw. 29 beträgt bevorzugt ca. 1-3 mm.

Der mit Führungsleisten 28, 29 ausgestattete Auftragskopf 2 kann auch bei herkömmlichen Übertragungsrollern zum Einsatz kommen, bei denen der Auftragskopf nicht drehbar im Gehäuse gelagert ist. Dieser bevorzugte Auftragskopf 2 kann ferner auch in Übertragungsrollern eingesetzt werden, welche einen größeren Drehwinkelbereich des Auftragskopfs 2 bezüglich des Gehäuses 1 aufweisen, beispielsweise +90° um die Mittelstellung des Auftragskopfs.


Anspruch[de]
  1. 1. Übertragungsroller zur Übertragung eines Filmes von einer Trägerfolie auf ein Substrat, mit einem Gehäuse (1a, 1b), in welchem eine Vorratsspule zur Aufnahme der mit dem Film beschichteten Trägerfolie und eine Aufwickelspule zur Aufnahme der Trägerfolie angeordnet sind, und mit einem aus dem Gehäuse (1a, 1b) herausragenden Auftragskopf (2), der in dem Gehäuse (1a; 1b) drehbar um seine Längsachse (3) gelagert ist, wobei zur Übertragung des Filmes auf die Trägerfolie die mit dem Film beschichtete Trägerfolie von der Vorratsspule abgezogen und über den Auftragskopf (2) geführt wird, der Film bei Druckkontakt zwischen dem Auftragskopf (2) und dem Substrat auf das Substrat übertragen und die vom Film gelöste Trägerfolie auf die Aufwickelspule gewickelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der symmetrisch um eine Mittelstellung liegende Drehwinkelbereich des Auftragskopfs auf einen vorgegebenen Wert, der zwischen ±25° und ±10° liegt, begrenzt ist.
  2. 2. Übertragungsroller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Auftragskopf (2) um seine Längsachse (3) stufenlos drehbar ist.
  3. 3. Übertragungsroller nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Auftragskopf (2) eine im Gehäuse angeordnete zylinderförmige Welle (4) und daran anschließend eine aus dem Gehäuse herausragende Auftragszunge (5) aufweist.
  4. 4. Übertragungsroller nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem freien Ende der Welle (4) ein scheibenförmiger Flansch (6) angebracht ist, der in einer Aufnahme (7a, 7b) im Gehäuse (1a; 1b) drehbar gelagert ist.
  5. 5. Übertragungsroller nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Welle (4) mindestens ein sich in Längsrichtung (3) erstreckender Steg (8, 9) angebracht ist, der den Drehwinkelbereich des Auftragskopfs (2) begrenzt, indem der Steg (8, 9) mit im Gehäuse angeordneten Anschlägen (10a, 11a; 10b, 11b) zusammenwirkt.
  6. 6. Übertragungsroller nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse zweiteilig (1a, 1b) ausgebildet ist.
  7. 7. Übertragungsroller nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehwinkelbereich des Auftragskopfs auf einen Wert zwischen ± 20° und ± 12° um die Mittelstellung begrenzt ist.
  8. 8. Übertragungsroller nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Auftragskopf (2) eine aus dem Gehäuse herausragende Auftragszunge (5) mit einer oberen und einer unteren Führungsfläche (26, 27) aufweist, wobei zumindest im Abstand zu einer der beiden Führungsflächen (26 oder 27) eine Führungsleiste (28 oder 29) angeordnet ist und die Trägerfolie zwischen der oder jeder Führungsfläche (26, 27) und der oder jeder Führungsleiste (28, 29) durchgeführt ist.
  9. 9. Übertragungsroller nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerfolie zwischen der Führungsfläche (26 oder 27) und der Führungsleiste (28) durchgeführt ist.
  10. 10. Übertragungsroller nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Abstand zu jeder Führungsfläche (26 und 27) eine zu dieser im wesentlichen parallel verlaufende Führungsleiste (28 und 29) angeordnet ist, wobei die Trägerfolie jeweils zwischen der Führungsfläche (26 bzw. 27) und der ihr benachbarten Führungsleiste (28 bzw. 29) durchgeführt ist.
  11. 11. Übertragungsroller nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die oder jede Führungsleiste (28, 29) von zwei seitlichen Führungswänden (15) getragen ist, welche an den Seitenkanten der Führungsfläche (26, 27) angeordnet sind.
  12. 12. Übertragungsroller nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß in der oder jeder Führungsleiste (28, 29) ein im wesentlichen in Längsrichtung (3) verlaufender Schlitz zur Einführung der Trägerfolie vorgesehen ist.






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