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Dokumentenidentifikation DE10156172A1 05.06.2003
Titel Schutzvorrichtung mit Führungseinheit für elektrische Sägemaschinen
Anmelder Zeh, Manfred, 88368 Bergatreute, DE
Erfinder Zeh, Manfred, 88368 Bergatreute, DE
DE-Anmeldedatum 15.11.2001
DE-Aktenzeichen 10156172
Offenlegungstag 05.06.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.06.2003
IPC-Hauptklasse B23D 47/02
Zusammenfassung An elektrischen Heimwerkersägemaschinen werden keine oder nicht ausreichend funktionierende Schutzvorrichtungen angebracht. Durch die Schutzvorrichtung werden Verletzungen ausgeschlossen und der zu bearbeitende Werkstoff präzise geführt.
Beim Sägen wird der Werkstoff meistens mit der Hand nah am Sägeblatt vorbeigeführt.
Bei dieser Schutzvorrichtung wird zuerst die stufenlos verstellbare Führungsschiene (2) auf der Arretierschiene (4) an die jeweilige elektrische Sägemaschine angepasst. Der Werkstoff wird mit dem Niederhalter (5), der wiederum durch die Gewindestange (6) verstellbar ist, auf der Aufnahmeplatte (3) festgehalten. Mit dem stufenlos verstellbaren Winkelanschlag (8) ist es möglich, jeden beliebigen Winkel einzustellen bzw. zu sägen. Die Vorrichtung wird mit beiden Händen an den Handgriffen (1) geführt.
Mit dieser Schutzvorrichtung mit Werkstoff-Führung ist eine Verletzung an den Händen ausgeschlossen und eine präzise Führung bzw. Verarbeitung des Werkstoffes gewährleistet.

Beschreibung[de]
Genaue Beschreibung der Schutzvorrichtung mit Führungseinheit und deren Teile Fig. 4 Teile - Nr. 1: Handgriff Anzahl der Handriffe

Es werden zwei Handgriffe für die Anfertigung der Schutzvorrichtung benötigt.

Materialbeschaffenheit

Der Handgriff besteht aus Eisenmetall.

Die Form und Abmaße

Der Handgriff ist ein Vierkantstab mit den Abmaßen: 20,00 mm × 8,00 mm × 130,00 mm.

Befestigung der Handgriffe

Die Handgriffe werden an der Führungsschiene (Teile-Nr. 2) der Schutzvorrichtung angeschweißt.

Besonderheiten des Handriffes

Der Handgriff wird mit einem roten rutschfesten Gummiüberzug bestrichen.

Teile - Nr. 2: Führungschiene Fig. 5 Anzahl der Führungsschiene

Es wird eine Führungsschiene für die Anfertigung der Schutzvorrichtung benötigt.

Materialbeschaffenheit

Die Führungsschiene besteht aus Eisenmetall.

Die Form und Abmaße

Die Führungsschiene besteht aus folgenden Teilen:

Ein Vierkantstab mit den Abmaßen: 20,00 mm × 8,00 mm × 210,00 mm;

Ein Vierkantstab mit den Abmaßen: 15,00 × 5,00 × 400,00 mm;

Zwei Vierkantstäbe mit den Abmaßen: 20,00 × 8,00 × 25,00 mm mit durchgehendem M4- Gewinde, diese

zwei Vierkantstäbe erhalten einen Einschnitt mit dem Durchmesser 4,50 mm und einer Tiefe von 16,00 mm.

Zwei Innensechskantschrauben mit dem Gewinde M4 und einer Länge von 20,00 mm.

Besonderheiten und Aufraben der Führungsschiene

Die verschiedenen Vierkantstäbe der Führungsschiene werden wie hier abgebildet aneinandergeschweisst. Die M4-Innensechskantschrauben werden seitlich eingeschraubt, da sie zur Befestigung der Führungsschiene an der Arretierschiene benötigt werden.

Teile - Nr.: 3: Aufnahmeplatte Werkstoff Fig. 6 Anzahl der Aufnahmeplatte

Es wird eine Aufnahmeplatte für die Anfertigung der Schutzvorrichtung benötigt.

Materialbeschaffenheit

Die Aufnahmeplatte besteht aus Eisenmetall.

Die Form und Abmaße

Die Aufnahmeplatte ist ein Vierkantstab mit den Abmaßen: 40,00 mm × 8,00 mm × 210,00 mm.

Besonderheiten der Aufnahmeplatte

Die Aufnahmeplatte wird mit einem M8-Innengewinde versehen. Das M8-Innengewinde dient zur Aufnahme

der in Teile-Nr. 8 beschriebenen M8-Passschraube mit der, der Winkelanschlag befestigt werden kann.

Zudem wird auf der Aufnahmeplatte eine Winkelskala aufgeprägt, mit der die korrekte Einstellung des Winkelanschlages gewährleistet ist.

Teile - Nr. 4 Horizontale Arretierschiene für die Führungsschiene Fig. 7 Anzahl der Arretierschiene

Es werden zwei Arretierschienen für die Schutzvorrichtung benötigt.

Materialbeschaffenheit

Die Arretierschiene besteht aus Eisenmetall.

Die Form und Abmaße

Die Arretierschiene ist ein Vierkantstab mit den Abmaßen: 15,00 mm × 4,00 mm × 250,00 mm.

Befestigung der Arretierschienen

Die Arretierschienen werden an der Aufnahmeplatte Werkstoff (Teile - Nr. 4) angeschweißt.

Besonderheiten der Arretierschienen

Auf beiden Arretierschienen wird eine Skala in 5 mm-Abständen aufgeprägt, womit die Führungsschiene genau eingestellt werden kann.

Teile - Nr. 5: Niederhalter Werkstoff Fig. 8 Anzahl des Niederhalters

Es wird ein Niederhalter für die Anfertigung der Schutzvorrichtung benötigt.

Materialbeschaffenheit

Der Niederhalter besteht aus Eisenmetall.

Die Form und Abmaße

Der Niederhalter besteht aus rundem Vollmaterial mit den Abmaßen: Durchmesser = 38,00 mm Wanddicke = 4,00 mm

Besonderheiten des Niederhalters

In der Mitte zentriert wird eine M12-Mutter angeschweißt. Der Niederhalter wird mit der angeschweißten M12-Mutter an die Gewindestange - Teile Nr. 6 - angeschraubt und befestigt.

Teile - Nr. 6: Gewindestange Fig. 9 Anzahl der Gewindestange

Es wird eine Gewindestange für die Anfertigung der Schutzvorrichtung benötigt.

Materialbeschaffenheit

Die Gewindestange besteht aus Eisenmetall.

Die Form und Abmaße

Die Gewindestange hat ein metrisches M12-Gewinde und eine Länge von 130,00 mm. An einem Ende wird eine M12-Mutter angeschweißt.

Besonderheiten der Gewindestange

Es werden zusätzlich zwei M12-Muttern benötigt. Eine M12-Mutter wird zum Kontern für den Niederhalter eingesetzt und eine M12-Mutter wird zum Kontern der Gewindestange benötigt.

Teile - Nr. 7: Halterung für Gewindestange Fig. 10 Anzahl Halterung für Gewindestanse

Es wird eine Halterung für die Gewindestange für die Schutzvorrichtung benötigt.

Materialbeschaffenheit

Die Halterung für die Gewindestange besteht aus Eisenmetall.

Die Form und Abmaße

Die Halterung besteht aus zwei Teilen: Aus dem vertikalen Teil und dem horizontalen Teil. Das vertikale Teil ist ein Vierkantstab mit den Abmaßen: 30,00 mm × 8,00 mm × 90,00 mm. Das horizontale Teil ist ein Vierkantstab mit den Abmaßen: 30,00 × mm × 8,00 mm × 130,00 mm.

Besonderheiten der Halterung

Es wird zusätzlich eine M12-Mutter benötigt. Die M12-Mutter wird am horizontalen Teil der Halterung angeschweißt.

Teile - Nr. 8: Winkelanschlag Fig. 11 Anzahl des Winkelanschlages

Es wird ein Winkelanschlag zur Anfertigung der Schutzvorrichtung benötigt.

Materialbeschaffenheit

Der Winkelanschlag besteht aus Eisenmetall.

Die Form und Abmaße

Der Winkelanschlag ist ein Vierkantstab mit den Abmaßen: 20,00 mm × 8,00 mm × 140,00 mm. Auf der einen Seite ist ein Durchgangsloch für die M8-Passschraube, mit der der Winkelanschlag befestigt wird. An der gleichen Seite wird der Vierkantstab abgerundet, damit der Winkelanschlag beim drehen nicht über die vordere Kante der Aufnahmeplatte steht.

Befestigung des Winkelanschlages

Der Winkelanschlag wird durch eine M8 Pass-Schraube fixiert und befestigt.

Beiblatt der Beschreibung der einzelnen Figurendarstellungen

Fig. 1 stellt die Arbeitsweise des Anmeldegegenstandes dar.

Fig. 2 stellt die Vorderansicht des Anmeldegegenstandes mit den einzelnen Teilenummern dar

Fig. 3 stellt die Vorderansicht des Anmeldegegenstandes mit den Teilenummern dar

Fig. 4 stellt das Teil-Nr. 1 die Handgriffe des Anmeldegegenstandes dar.

Fig. 5 stellt das Teil-Nr. 2 die Führungsschiene des Anmeldegegenstandes dar.

Fig. 6 stellt das Teil-Nr. 3 die Aufnahmeplatte des Anmeldegegenstandes dar.

Fig. 7 stellt das Teil-Nr. 4 die Arretierschiene des Anmeldegegenstandes dar.

Fig. 8 stellt das Teil-Nr. 5 den Niederhalter des Anmeldegegenstandes dar.

Fig. 9 stellt das Teil-Nr. 6 die Gewindestange des Anmeldegegenstandes dar.

Fig. 10 stellt das Teil-Nr. 7 Halterung für Gewindestange des Anmeldegegenstandes dar.

Fig. 11 stellt das Teil-Nr. 8 den Winkelanschlag des Anmeldegegenstandes dar.


Anspruch[de]
  1. Die Schutzvorrichtung mit Führungseinheit dient dazu, dass der zu bearbeitende Werkstoff fest eingespannt und präzise geführt werden kann, wobei man mit beiden Händen die Schutzvorrichtung mit Führungseinheit an den Handgriffen entlang des Sägetisches führen muss und sich dadurch an den Händen nicht verletzen kann. (Fig. 1)
    1. 1. Schutzvorrichtung zum Schutz der Hände, dadurch gekennzeichnet, dass die Handgriffe (1) an der Führungsschiene (2) angeschweißt sind.
    2. 2. Vorrichtung zur Führung des Werkstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (2) an der Arretierschiene (4) angeschraubt wird.
    3. 3. Vorrichtung zum präzisen Sägen, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstoff zwischen dem Niederhalter (5) und der Aufnahmeplatte (3) fest eingespannt wird.
    4. 4. Vorrichtung zum Festspannen des Werkstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass der Niederhalter (5) durch die Gewindestange (6), die an der Halterung für Gewindestange (7) befestigt ist, eingestellt werden kann.
    5. 5. Vorrichtung zum Einstellen des Sägewinkels, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkelanschlag (8) an der Aufnahmeplatte (3) angeschraubt wird. (Fig. 2).
    6. 6. Millimeterskala zum korrekten Einstellen der Führungsschiene (2), dadurch gekennzeichnet, dass auf der Arretierschiene (4) eine Skala aufgeprägt wird. Alternativ ist auch ein Metermass möglich.
    7. 7. Gradskala zum korrekten Einstellen des Winkelschnittes, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Aufnahmeplatte (3) eine Gradskala aufgeprägt wird. Alternativ ist auch ein Winkelmesszeug möglich.






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