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Schaumstoffschneidvorrichtung - Dokument DE10156190A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10156190A1 05.06.2003
Titel Schaumstoffschneidvorrichtung
Anmelder Brunner, Heinz, 91639 Wolframs-Eschenbach, DE
Erfinder Brunner, Heinz, 91639 Wolframs-Eschenbach, DE
Vertreter Matschkur Lindner Blaumeier Patent- und Rechtsanwälte, 90402 Nürnberg
DE-Anmeldedatum 15.11.2001
DE-Aktenzeichen 10156190
Offenlegungstag 05.06.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.06.2003
IPC-Hauptklasse B26D 1/547
IPC-Nebenklasse B26F 3/12   
Zusammenfassung Schneidvorrichtung für Schaumstoffplatten, insbesondere Polystyrol, mit einem im Wesentlichen U-förmigen Tragbügel, zwischen dessen freien Spannschenkelenden ein beheizbarer Schneiddraht eingespannt ist, wobei der Basisschenkel des Schneidbügels entweder als Knickstange mit feststellbarem Gelenk oder als Teleskopstange ausgebildet ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schneidvorrichtung für Schaumstoffplatten, insbesondere Polystyrol, mit einem im Wesentlichen U-förmigen Tragbügel, zwischen dessen freien Spannschenkelenden ein beheizbarer Schneiddraht eingespannt ist.

Derartige Schneidvorrichtungen sind bereits in großer Anzahl vorgeschlagen worden, wobei der Tragbügel grundsätzlich starr ausgebildet ist, sodass derartige Schneidvorrichtungen - im Hinblick auf die häufig sehr großen Abmessungen von zu schneidenden Schaumstoffplatten - relativ groß, sperrig und unhandlich sind. Solche Schneidvorrichtungen eignen sich daher nur für Fachmärkte od. dgl. während Handwerker und insbesondere Laien solche sperrigen Geräte nicht sinnvoll nutzen und aufbewahren können.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Schneidvorrichtung für Schaumstoffplatten der Eingangs genannten Art so ausgestalten, dass sie leicht transportierbar und kleinräumig untergebracht werden kann.

Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass der Basisschenkel des Schneidbügels entweder als Knickstange mit feststellbarem Gelenk oder als Teleskopstange ausgebildet ist, wobei bevorzugt auch die beiden Spannschenkel jeweils über feststellbare Gelenke am Basisschenkel angelenkt sein sollen.

Durch die erfindungsgemäße Ausbildung lässt sich eine auch zum Schneiden von großen Schaumstoffplatten ausgelegte Schneidvorrichtung problemlos zusammenschieben oder zusammenfalten, sodass sie sowohl leichter auf eine Baustelle transportiert werden kann, als auch kleinräumig in der Werkstatt aufbewahrt werden kann. Um sie wieder benutzen zu können, bedarf es lediglich einiger weniger Handgriffe, die vom Arbeitsaufwand überhaupt nicht ins Gewicht fallen.

Die Schenkel des Schneidbügels können dabei bevorzugt als Rechteckrohre ausgebildet sein, die sich beispielsweise problemlos auf entsprechende fertig im Handel befindliche feststellbare Gelenke mit kurzen Anlenkstummeln aufschieben lassen.

Um thermische Ausdehnungsunterschiede des Schneiddrahts aufzufangen, kann in Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen sein, dass dieser wenigstens einends an einem federnd längs verschiebbaren, im Spannschenkel gelagerten Spannglied gehaltert ist.

Schließlich liegt es auch noch im Rahmen der Erfindung, den Spannschenkeln im Wesentlichen L-förmige, am Boden befestigbare Führungsschienen zuzuordnen, sodass ohne Mühe genau senkrecht zur Plattenebene verlaufende Schnitte garantiert sind.

Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels sowie anhand der Zeichnung. Dabei zeigen:

Fig. 1 eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Schneidvorrichtung in der aufgeklappten Betriebsstellung,

Fig. 2 eine Ansicht der Schneidvorrichtung nach Fig. 1 in der zusammengeklappten Transport- oder Aufbewahrungsstellung,

Fig. 3 und 4 schematische Darstellungen des im Bereich des Kreises in Fig. 1 am Ende eines Spannschenkelendes angeordneten Spanngliedes zum Ausgleichen thermischer Längenänderungen des Schneiddrahts und

Fig. 5 eine Aufsicht auf die Anordnung nach Fig. 1 mit Führungsschienen.

Die erfindungsgemäße Schneidvorrichtung umfasst einen U-förmigen Tragbügel 1, bestehend aus einem Basisschenkel 2 mit einem feststellbaren Gelenk 3 - bei 4 ist die Flügelfeststellschraube erkennbar - sowie zwei Spannschenkeln 5 und 6. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind diese Spannschenkel 5 und 6 ebenfalls über feststellbare Gelenke 7 und 8 am Basisschenkel 2 angelenkt. Zwischen den Enden der beiden Spannschenkel 5 und 6 ist ein Spanndraht 9 eingespannt, wobei in wenigstens einem der beiden Spannschenkel 5 und 6 ein federnd längs verschiebbar gelagertes Spannglied 10 angeordnet ist, in welches eine Einhängeöse 11 des Spanndrahts 9 einhängbar ist. Je nach der durch die thermische Ausdehnung des beheizbaren Schneiddrahts sich ergebende Länge des Schneiddrahts 9 sorgt die Feder 12 in Verbindung mit dem Spannglied 10 für den notwendigen Längenausgleich. Die wie bei allen bekannten ähnlichen Schneidvorrichtungen mit beheizbarem Schneiddraht notwendige Stromversorgung ist in den Figuren nicht mit dargestellt, da sie ja in gleicher Weise erfolgen kann, wie bei den bekannten Geräten. Beispielsweise könnte man eine Batterie oder einen Akku in einen der Schneidschenkel 6 einbauen. Bevorzugt wird man aber an geeigneter Stelle des Basisschenkels eine Ansteckvorrichtung für ein äußeres Stromanschlusskabel vorsehen, wobei dann im Inneren des Geräts lediglich ein Transformator zum herunterspannen der üblichen Netzspannung erforderlich ist.

Die Fig. 5 zeigt eine Aufsicht auf eine Schneidvorrichtung in Verbindung mit zwei L-förmigen Führungsschienen 13 und 14, die die Spannschenkel 5 und 6 führend umgreifen. Diese Führungsschienen sind jeweils mit einem abgewinkelten Befestigungsschenkel 15 bzw. 16 versehen, der am Boden, beispielsweise mithilfe eines Bodenankers od. dgl., befestigt werden kann, um eine exakte senkrechte Führung der Schneidvorrichtung beim Arbeiten zu gewährleisten, sodass dann auch exakt rechtwinklige Schnitte entstehen.

Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Neben der Möglichkeit eines Vorsehens von mehr als einem Gelenk in einer besonders langen Basisstange 2 könnte anstelle der gezeigten Ausbildung als Knickstange der Basisschenkel auch als Teleskopstange ausgebildet sein.


Anspruch[de]
  1. 1. Schneidvorrichtung für Schaumstoffplatten, insbesondere Polystyrol, mit einem im Wesentlichen U-förmigen Tragbügel, zwischen dessen freien Spannschenkelenden ein beheizbarer Schneiddraht eingespannt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Basisschenkel (2) des Schneidbügels (1) entweder als Knickstange mit feststellbarem Gelenk (3) oder als Teleskopstange ausgebildet ist.
  2. 2. Schneidvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Spannschenkel (5, 6) über feststellbare Gelenke (7, 8) am Basisschenkel (2) angelenkt sind.
  3. 3. Schneidvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (2, 5, 6) des Tragbügels (1) als Rechteckrohre ausgebildet sind.
  4. 4. Schneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schneiddraht (9) wenigstens einends an einem federnd längs-verschiebbaren, im Spannschenkel (5, 6) gelagerten Spannglied (10) gehaltert ist.
  5. 5. Schneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass den Spannschenkeln (5, 6) im Wesentlichen L-förmige am Boden befestigbare Führungsschienen (13, 14) zugeordnet sind.






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