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Dokumentenidentifikation DE69716029T2 05.06.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0870593
Titel VERFAHREN ZUM SPRITZGIESSEN UND STRECKBLASFORMEN VON GEGENSTÄNDEN
Anmelder A.K. Technical Laboratory, Inc., Sakakimachi, Nagano, JP
Erfinder YAMAGUCHI, Hisao, Nagano-ken 384, JP
Vertreter Glawe, Delfs, Moll, Patentanwälte, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69716029
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 29.07.1997
EP-Aktenzeichen 979330446
WO-Anmeldetag 29.07.1997
PCT-Aktenzeichen PCT/JP97/02607
WO-Veröffentlichungsnummer 0098004396
WO-Veröffentlichungsdatum 05.02.1998
EP-Offenlegungsdatum 14.10.1998
EP date of grant 02.10.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.06.2003
IPC-Hauptklasse B29C 49/06
IPC-Nebenklasse B29C 49/48   B29C 45/26   

Beschreibung[de]
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erzeugen hohler Gegenstände einschließlich Lampenkugeln und Verpackungsbehältern mittels Blasstreckformen eines Vorformlings, der aus einem Kunstharz so wie Polyethylenterephthalat, Polycarbonat und dergleichen geformt wird.

HINTERGRUNDTECHNIK

Verpackungsbehälter einschließlich PET-Flaschen sind gut bekannte hohle Gegenstände, die mittels Blasstreckformen erzeugt werden. Das Blasstreckformen ist eine Technik, bei der ein spritzgegossener Vorformling in einer axialen Richtung gestreckt wird, während er gleichzeitig zu Flaschen verschiedener Formen durch Blasen von Luft in eine Blasform ausgedehnt wird.

Fig. 5 zeigt eine Spritzgießform, die zum Formen von Vorformlingen für das anschließende Blasstreckformen verwendet wird. Die Spritzgießform umfasst eine Hohlraumform 1 zur Verwendung beim Bilden eines Vorformlingkörpers, eine Halsform 2 zur Verwendung beim Bilden einer Mündung des Vorformlings und einen Formkern 3, der durch die Halsform 2 in die Hohlraumform 1 verläuft. Diese Bestandteile bilden miteinander kombiniert einen Hohlraum 4, der sich in die Halsform 2 erstreckt. Ein geschmolzenes Harz wird in den Hohlraum 4 durch einen Einlass 5 im Boden der Hohlraumform eingespritzt und wird in diesen zum Bilden eines vorbestimmten Vorformlings 6 eingefüllt.

Die durch solche konventionellen Mittel erhaltenen Vorfomilinge weisen eine Eintrittsmarke der Außenfläche des Flaschenbodens auf, da das geschmolzene Harz durch den Einlass 5 im Boden der Hohlraumform eingespritzt und eingefüllt wird. Die Eintrittsmarke bleibt am Boden des Endprodukt vorhanden, wenn der Vorformling zu dem Produkt blasstreckgeformt wird. In den meisten Fällen befindet sich die Eintrittsmarke an einem konkaven Teil der Außenfläche des Bodens und ist von außen nicht bemerkbar, wenn das Endprodukt vertikal gehalten wird. Die Eintrittsmarke hat daher wenig Bedeutung für PET-Flaschen für Wasser und kohlensäureversetzte Getränke oder dergleichen, bei denen der Behälter abhängig von der Art des Inhalts keinen Zusatzwert eines höheren Niveaus aufweisen muss.

Die Eintrittsmarke auf dem Boden kann jedoch den Zusatzwert des Behälters reduzieren, wenn er zum Aufnehmen teurer Produkte so wie Kosmetika verwendet wird. Insbesondere kann sich eine Verschiebung der Eintrittsmarke, wenn vorhanden, oft als fatal für den Behälter herausstellen und ihn zu einem fehlerhaften Produkt machen. Deshalb ist ein Ertrag von Bedeutung für das Formen der zum Enthalten teurer Produkte ausgelegten Behälter.

Wenn eine Lampenkugel mittels des Blasstreckformens geformt wird, ist die Eintrittsmarke auf dem Vorformling im Mittelpunkt einer kugelförmigen Oberfläche angeordnet. Die Eintrittsmarke kann nicht vollständig beseitigt werden, selbst wenn sie nachbehandelt werden kann. Für die Lampenkugeln für Innengebrauch mit der kugelförmigen Oberfläche nach unten gerichtet, führt eine Behandlung der Eintrittsmarke zu einer feinen Ungleichmäßigkeit auf der Oberfläche und verschlechtert den Durchlassgrad an diesem Teil aufgrund zerstreuter Reflexion von Licht, was die Lampenkugel teilweise schattiert. Außerdem hat die Eintrittsmarke die Neigung, auf der Oberfläche aufgrund des Unterschieds in Oberflächenleuchtdichte nach der Behandlung sichtbar zu sein. Daher besteht ferner ein Problem, dass die Kugeln sowohl für Beleuchtungs- als auch Dekorationszwecke als weniger wertvoll angesehen werden, als die aus Glas hergestellten.

Das Problem der Eintrittsmarke auf dem Boden des Vorformlings kann durch Vorsehen des Einlasses an einer Position gelöst werden, die dem Hals des Vorformlings entspricht, wie in der Japanischen Patentveröffentlichung JP 47 038 548B offenbart ist.

Bei diesem bekannten Verfahren ist jedoch ein Düsenberührungsteil auf einer Trennfläche eines Paars von Halsformen vorgesehen. Daher werden die Halsformen aufgrund des Einspritzdrucks zur Seite geschoben und geöffnet, was die Notwendigkeit exklusiver Formeinspannmittel für die Halsformen verursacht. Solche Einspannmittel, die in konventionellen Systemen nicht vorhanden sind, verursachen ein weiteres Problem der Komplizierung eines Formgeräts.

Da für das Formen das geschmolzene Harz an einer einzelnen Stelle an der Seite eingespritzt wird, fließt das Harz kaum gleichmäßig, um das Füllen abzuschließen, und das Einspritzen hat die Tendenz, eine Schweißnaht zu erzeugen. Dementsprechend wird eine fortschrittliche Formtechnik zum Formen eines einheitlichen Vorformlings benötigt. Es ist daher schwierig, das Problem der Eintrittsmarke mittels der oben genannten bekannten Verfahren zu lösen.

Die vorliegende Erfindung ist darauf gerichtet, ein neues Verfahren für Spritzgieß- Blasstreckformen hohler Werkstücke zu schaffen, das die Probleme in den oben genannten bekannten Verfahren löst und das ein während des Gebrauchs verursachtes Ärgernis aufgrund der Eintrittsmarke auf der äußeren Bodenfläche desselben verhindern kann und eine Senkung des Zusatzwerts verhindern kann, obwohl es ein Verfahren zum Spritzgießformen von Vorformlingen ohne Eintrittsmarke auf der Bodenfläche derselben mittels Vorsehen des Einlasses an einer dem Hals des Vorformlings entsprechenden Position zum Blasstreckformen des Vorformlings ist, wie in dem oben genannten bekannten Verfahren.

OFFENBARUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung soll das obige Ziel durch ein Verfahren zum Blasstreckformen eines hohlen Werkstücks gemäß den Merkmalen von Patentanspruch 1 erreichen. Dieses Verfahren umfasst die Schritte, eine Hohlraumform zum Formen eines Körpers des Vorformlings und eine Halsform zum Formen einer Mündung des Vorformlings zu schließen, einen Formkern in die Formkavität durch die Halsform zum Bilden einer Formkavität einzuführen, der in die Halsform hineinreicht, ein geschmolzenes Harz aus einem kreisförmigen Harzreservoir in die Formkavität zum Spritzgießen des Vorformlings ohne Eintrittsmarke an dessen äußerer Bodenfläche einzuspritzen, wobei das kreisförmige Harzreservoir einen gewünschten Außendurchmesser zum Bilden eines Einlasses an einer Trennfuge zwischen der Hohlraumform und der Halsform um die Formkavität hat, wobei der Einlass mit einem Einspritzkanal kommuniziert, der in der Trennfuge zwischen der Hohlraumform und der Halsform gebildet ist; und den Vorformling zu einem hohlen Werkstück zu blasstreckformen, dessen äußere Bodenfläche keine Eintrittsmarke hat und keine Nachbehandlung erfordert, während die Mündung des Vorformlings mittels der Halsform festgehalten wird.

Außerdem soll die vorliegende Erfindung den Vorformling, der durch Einspritzen des geschmolzenen Harzes aus dem oben genanten Harzreservoir in die Formkavität erhalten wird, in einer Blasform für Lampenkugeln streckblasen, wobei die Eintrittsmarke an einem Flanschteil durch das oben genannte Harzreservoir gebildet wird, um es zu einer Lampenkugel zu formen, deren äußere Bodenfläche keine Eintrittsmarke aufweist und keine Nachbehandlung erfordert, welche ansonsten einen optischen Defekt im Mittelpunkt eines Leuchtbereichs der Kugel verursachen könnte. Der oben genannte Flanschteil wird einstückig mit dem Leuchtbereich als ein Flansch zum Befestigen der Lampenkugel gebildet.

Außerdem soll die vorliegende Erfindung in einer Blasform für Behälter den mittels Einspritzen des geschmolzenen Harzes aus dem oben genannten Harzreservoir in die Formkavität erhaltenen Vorformling blasstreckformen, wobei die Eintrittsmarke auf einem Flanschteil durch das oben genannte Harzreservoir gebildet wird, um ihn zu einem Behälter zu formen, dessen äußere Bodenfläche keine Eintrittsmarke aufweist und keine Nachbehandlung erfordert. Der oben genannte Flanschteil wird einstückig mit dem Körper als ein Flansch zum Aufnehmen einer Kappe ausgebildet.

Ein anderes Merkmal der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass das Material zum Formen der oben genannten Lampenkugel ein thermoplastisches Harz oder dergleichen mit einer Wärmebeständigkeit so wie Polycarbonat oder dergleichen darstellt und dass das Material zum Formen des oben genannten Behälters ein thermoplastisches Harz so wie ein Polyesterharz und Polycarbonat oder dergleichen darstellt.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Fig. 1 ist eine vertikale Schnittansicht einer Spritzgießform, die darstellt, wie ein Vorformling der vorliegenden Erfindung zufolge spritzgegossen wird.

Fig. 2 ist eine vertikale Schnittansicht einer Blasform, die darstellt, wie eine sphärische Kugel blasstreckgeformt wird.

Fig. 3 ist eine vertikale Schnittansicht einer gemäß der vorliegenden Erfindung geformten sphärischen Kugel.

Fig. 4 ist eine vertikale Schnittansicht einer Blasform, die darstellt, wie ein Verpackungsbehälter gemäß der vorliegenden Erfindung blasstreckgeformt wird.

Fig. 5 ist eine vertikale Schnittansicht einer Spritzgießform, die darstellt, wie ein Vorformling für einen konventionellen Behälter so wie eine PET-Flasche spritzgegossen wird.

BESTE ART ZUM AUSFÜHREN DER ERFINDUNG

Die Fig. 1 bis 3 zeigen eine Ausführungsform eines Falls, wenn eine Lampenkugel gemäß der vorliegenden Erfindung geformt wird.

In Fig. 1 stellt die Bezugsziffer 10 eine Spritzgießform zum Formen eines Vorformlings dar. Die Spritzgießform umfasst eine Hohlraumform 11 zum Bilden eines Vorformlingkörpers, eine Halsform 12 zum Bilden einer Mündung des Vorformlings und einen Formkern 13, der durch die Halsform 12 in die Hohlraumform 11 verläuft. Der Formkern 13 bildet einen länglichen Hohlraum 14, der den Innenraum der Halsform 12 erreicht.

Ein Einlass 15 zum Einspritzen eines geschmolzenen Harzes in die oben genannte Formkavität 14 ist als eine Trennfuge zwischen der Hohlraumform 11 und der Halsform 12 um die Formkavität 14 vorgesehen. Ein kreisförmiges Harzreservoir 17 mit einem gewünschten Außendurchmesser wird an der Trennfuge gebildet. Der oben genannte Einlass 15 ist in dem Harzreservoir 17 vorgesehen. Der Einlass 15 kommuniziert mit einem Einspritzkanal 18, der an der Trennfuge zwischen dem Hohlraumform 11 und der Halsform 12 vorgesehen ist.

Die Bezugsziffer 19 stellt eine Grundplatte dar, auf der die Hohlraumform 11 angebracht ist. Die Bezugsziffer 20 stellt eine Übertragungsplatte dar, die zum Beispiel aus einer Drehplatte mit einer Rückfläche besteht, wo die Halsform 12 so angebracht ist, dass sie in der horizontalen Richtung geöffnet und geschlossen werden kann. Die Übertragungsplatte bewegt sich nach oben und nach unten in bezug zu der Hohlraumform 11 zusammen mit einer Hebeplatte 21, die über der Übertragungsplatte zum Öffnen und Schließen der Form vorgesehen ist. Während nicht in der Figur dargestellt, ist der Formkern 13 mit einer Einspannmaschine verbunden, die über der Hebeplatte 21 vorgesehen ist. Betätigung der Einspannmaschine zwingt den Formkern, in den mittleren Teil der Hohlraumform 11 durch die Übertragungsplatte 20, die Hebeplatte 21 und die Halsform 12 eingeführt zu werden, nachdem die Form geschlossen ist.

In Fig. 3 stellt die Bezugsziffer 22 eine Blasform dar, die aus einem Paar von Formhälften gebildet wird, welches sich auf einer Grundplatte 23 in die Richtung nahe zueinander hin und voneinander weg bewegen. Wenn die Blasform geschlossen ist, wird eine Blaskavität 24 gebildet, die zum Bilden einer Lampenkugel 30 mit einem kugelförmigen Körper verwendet wird. Ein Blaskern 26, durch den ein Streckstab 25 einziehbar hindurchgeführt wird, ist am oberen Teil so vorgesehen, dass er sich nach oben und nach unten bewegen kann.

Während nicht in der Figur dargestellt, wird die oben genannte Kugel 30 in der folgenden Weise geformt. Zuerst wird die Spritzgießform 10 geschlossen und eine Einspritzmaschine wird durch eine Düse an dem Einlass des Einspritzkanals an der Trennfuge angeschlossen. Ein geschmolzenes Polycarbonatharz undurchsichtiger Farbe wird in die Form eingespritzt. Ein Einspritzdruck wird durch eine Einspannkraft erhalten, die in einer vertikalen Richtung ausgeübt wird. Der an der Trennfuge zwischen der Hohlraumform 11 und der Halsform 12 vorgesehene Einspritzkanal 18 entlastet eine Druckkraft gegen die Seite der Halsform, die durch den Einspritzdruck erzeugt wird. Deshalb ist kein Einspannmittel erforderlich, um das zwangsweise Öffnen der Halsform 12 in einer horizontalen Richtung zu verhindern.

Das geschmolzene Harz in dem oben genannten Harzkanal 18 fließt in das Harzreservoir 17 durch den Einlass 15. Es fließt in die Formkavität 14 von dem Umfang desselben, wobei es durch das Harzreservoir 17 geführt wird und in einem ringförmigen Strom fließt. Daher fließt das geschmolzene Harz gleichmäßig ohne Verwirbelungen gleichzeitig in die Formkavität auf beiden Seiten der Hohlraumform 11 und der Halsform 12, obwohl die Position des Einlasses nur eine ist. Dadurch bildet die Hohlraumform 11 einen Körper 16a, eine Mündung 16b mit einer ein Gewinde aufweisenden äußeren Oberfläche wird durch die Halsform 12 gebildet, und ein Vorformling 16 wird gebildet, während ein Flansch 31 durch das Harzreservoir 17 am Umfang der Mündung gebildet wird.

Der wie oben beschriebene Vorformling 16 weist keine Schweißnähte aufgrund der gleichmäßigen Einspritzung des geschmolzenen Harzes vom Umfang der Formkavität auf, welche Schweißnähte ansonsten erzeugt werden können, wenn das geschmolzene Harz durch einen einzigen Teil an der Seite eingespritzt wird. Dies wiederum verhindert einen ungleichmäßigen Abschnitt eines Endprodukts, welcher ansonsten aufgrund der Schweißung verursacht werden könnte.

Als nächstes werden die Halsform 12 und der Formkern 13 zum Öffnen der Form nach oben bewegt. Der Vorformling 16 wird von der Hohlraumform 11 und dem Formkern 13 gelöst und wird zu der oben genannten Blasform 22 übertragen, während die Mündung 16b durch die Halsform 12 gehalten wird. Dann wird die sphärische Kugel 30 mittels einer gewöhnlichen Technik blasstreckgeformt. Für das Formen wird der Körper 16a des Vorformlings 16, nachdem die Formhälften geschlossen wurden, in der axialen Richtung durch den Streckstab 25 gestreckt und wird durch Blasen von Luft direkt in die Blaskavität zum Bilden der sphärischen Kugel 30 ausgedehnt.

Die Form wird nach Formen geöffnet, und die Lampenkugel wird zu einem anderen Platz überführt, wobei die Mündung durch die Halsform 12 gehalten wird. Ein Teil der Mündung 16b über dem Flansch 31 wird als eine Nachbehandlung entfernt. In einer solchen Kugel 30 befindet sich die Eintrittsmarke an der Außenkante des Flanschs 31, nachdem ein durch den Einspritzkanal 18 gebildeter Anschnitt entfernt wurde.

Deshalb ist es nicht erforderlich, die Eintrittsmarke am Mittelpunkt des Körpers zu behandeln, was konventionell notwendig ist. Die Eintrittsmarke, wenn vorhanden, verschlechtert nicht die Erscheinung, da sie sich an einem anderen Teil als dem Leuchtteil befindet.

Die Mündung 16b kann nicht entfernt werden. Stattdessen kann das Gewinde in der Außenfläche der Mündung verwendet werden, um schraubend die Lampenkugel an einer Lampenfassung zu befestigen. Wenn die Mündung 16b entfernt wird, wird der Flansch 31 als ein Flansch zu Befestigen der Lampenkugel verwendet.

Wie oben beschrieben, befindet sich kein Schatten in der Mitte der Lampenkugel aufgrund der Eintrittsmarke. Die Eintrittsmarke ist nicht auf der Oberfläche sichtbar, die ansonsten aufgrund des Unterschieds in der Oberflächenleuchtdichte nach der Behandlung sichtbar sein könnte. Dementsprechend haben die aus einem Kunstharz so wie Polycarbonat hergestellten Lampenkugeln eine vergleichbare Qualität zu den aus Glas hergestellten. Der Wert der Lampenkugeln für Beleuchtungs- und Dekorationszwecke wird beträchtlich verbessert. Außerdem ist es möglich, einen Preis zu senken, da sie durch Verwendung von Blasstreckformen massenproduziert werden können.

Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform eines Behälters 32 ohne Eintrittsmarke in der Mitte der äußeren Bodenfläche. Der Behälter 32 wird, wie in dem Fall der Lampenkugel 30, mittels Formen des Vorformlings 16 und Blasstrecken des Vorformlings 16 zu dem Behälter 32 in einer Blasform 34 mit einer Formkavität 33 zum. Bilden eines länglichen Behälters gebildet.

Bei diesem Behälter 32 wird der Vorformling 16 in der Blasform 34 blasstreckgeformt, wobei der Vorformling mittels Einspritzen eines geschmolzenen Polyethylenterephthalatharzes in die Formkavität 14 durch den Einlass 15 des Harzreservoirs 17 an der Trennfuge der Formkavität 14 der oben genannten Spritzgießform 10 gebildet wird. Deshalb wird die Eintrittsmarke an einem Flanschteil 35 durch das oben genannte Harzreservoir 17 erzeugt. Infolgedessen wird der eintrittslose Behälter 32 geschaffen, dessen äußere Bodenfläche keine Eintrittsmarke aufweist und keine Nachbehandlung der äußeren Bodenfläche desselben erfordert. Bei dem oben beschriebenen Behälter 32 kann der durch das Harzreservoir 17 gebildete Flansch 35 einstückig mit dem Körper als ein Flansch zum Aufnehmen einer Kappe ausgebildet werden.

Die Mitte des Vorformlings 16 wird aus der Mitte des Endes des Streckstabs 25 heraus verschoben, wenn die Streckgeschwindigkeit in der vertikalen Richtung durch den Streckstab 25 größer als die Ausdehnungsgeschwindigkeit in der radialen Richtung durch Blasen von Luft ist, obwohl der Unterschied zwischen ihnen sehr klein ist. Dies führt bei dem konventionellen Behälter mit der Eintrittsmarke auf dem Boden zur Verschiebung der Eintrittsmarke aus der Mitte der äußeren Bodenfläche heraus, und verschlechtert die Erscheinung desselben. Der Behälter kann als ein defektes Produkt zum Enthalten eines Produkts, so wie Kosmetika mit einem höheren Niveau von Zusatzwert, weggeworfen werden. Kein solches Problemtritt für den Behälter 32 mit der eintrittslosen äußeren Bodenfläche auf. Dies beseitigt Mangelprodukte aufgrund der Verschiebung der Eintrittsmarke und erhöht den Ertrag.

Während die oben genannten Ausführungsformen folglich in Verbindung mit dem Fall beschrieben wurden, in dem die Spritzgießform 10 von der unteren Hohlraumform 11 und der oberen Halsform 12 gebildet wird, kann die Spritzgießform 10 aus diesen mit umgekehrten Positionen derselben gebildet werden. In einem solchen Fall kann sich die Hohlraumform 11 nach unten erstrecken, um an der oberen Grundplatte befestigt zu werden. Die Halsform 12 ist zusammen mit Übertragungsmitteln in einer solchen Weise vorgesehen, dass die Halsform nach oben und nach unten in bezug zu der Rückfläche der Hohlraumform bewegbar ist.

INDUSTRIELLE ANWENDBARKEIT

Wie oben beschrieben wurde, ist ein Einlass in dem kreisförmigen Harzreservoir mit einem gewünschten Außendurchmesser vorgesehen, das an der Trennfuge der Formkavität zum Spritzgießformen eines Vorformlings ohne Eintrittsmarke auf der äußeren Bodenfläche gebildet wird, welcher dann zu dem hohlen Werkstück ohne Eintrittsmarke auf der äußeren Bodenfläche blasgestreckt wird. Für die Lampenkugeln kann der optische Defekt beseitigt werden, der ansonsten aufgrund der Eintrittsmarke verursacht wird. Für die Behälter ist es möglich, eine Senkung des Zusatzwertes zu verhindern, die ansonsten aufgrund der Eintrittsmarke auf der äußeren Bodenfläche verursacht wird. Die Anwendung derselben ist vorteilhaft im Industriegebiet. Außerdem wird keine bedeutende Abwandlung an der Spritzgießform und der Blasform im Vergleich zu denjenigen mit einer konventionellen Struktur vorgenommen. Keine spezielle Technik ist für das Formen erforderlich. Dementsprechend hat die vorliegende Erfindung eine bedeutende industrielle Anwendbarkeit.


Anspruch[de]

1. Verfahren zum Spritzgieß-Blasstreckformen eines hohlen Werkstücks (30) durch Spritzgießen eines geschmolzenen Kunstharzes zur Bildung eines gewünschten Vorformlings (60) in einer Spritzgießform (10), in der eine Hohlraumform (11) zum Formen des Körpers (16a) des Vorformlings und eine Halsform (12) zum Formen einer Mündung (16b) des Vorformlings geschlossen sind und in der eine Formkavität (14) gebildet wird durch Einführen eines Formkerns (13) durch die Halsform (12), und durch Blasstreckformen des Vorformlings (16) in einer Blasform (22) zu einem hohlen Werkstück (30) gekennzeichnet durch Spritzgießen von geschmolzenem Kunstharz aus einem kreisförmigen Harzreservoir (17) in der Formkavität (14) zum Spritzgießen des Vorformlings (16) ohne Bildung einer Eintrittsmarke an dessen äußerer Bodenfläche, wobei das kreisförmige Harzreservoir (17) einen gewünschten Außendurchmesser hat um einen Einlass (15) an einer Trennfuge zwischen der Hohlkörperform (11) und der Halsform (12) um die Formkavität herum zu bilden, wobei der Einlass (15) mit einem Einspritzkanal (18) kommuniziert, der in der Trennfuge zwischen der Hohlraumform (11) und der Halsform (12) gebildet ist, und Blasstreckformen des Vorformlings (16) in der Blasform (22) zu einem hohlen Werkstück (30), dessen äußere Bodenfläche keine Eintrittsmarke hat und keine Nachbehandlung erfordert, während die Mündung des Vorformlings mittels der Halsform festgehalten wird.

2. Verfahren zum Spritzgieß-Blasstreckformen nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Streckblasen des Vorformlings (16) in einer Blasform (22) für Lampenkugeln (30), wobei der Vorformling (16) erhalten wird durch Einspritzen des geschmolzenen Harzes aus dem Harzreservoir (17) in die Formkavität (14) und Bilden der Eintrittsmarke an einem Flanschteil, der durch das Harzreservoir (17) geformt wird, und Blasformen des Vorformlings zu einer Lampenkugel (30), dessen Eintrittsmarke keine Nachbehandlung erfordert, die sonst einen optischen Fehler im Mittelpunkt des Leuchtbereiches der Kugel verursachen würde.

3. Verfahren zum Spritzgieß-Blasstreckformen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Flanschteil einstückig mit dem Leuchtbereich geformt ist als ein Flansch zum Befestigen der Lampenkugel (30).

4. Verfahren zum Spritzgieß-Streckblasformen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lampenkugel (30) aus einem thermoplastischen Harz mit großer Wärmebeständigkeit, wie z. B. Polykarbonat, hergestellt wird.

5. Verfahren zum Spritzgieß-Blasstreckformen nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Streckblasen des Vorformlings in einer Blasform (34) für Behälter (32), wobei der Vorformling erhalten wird mittels Einspritzen des geschmolzenen Harzes aus dem Harzreservoir (50) in die Formkavität (14) und Bilden der Einlassmarke an einem Flanschteil, der durch das Harzreservoir (17) gebildet wird, und Blasformen des Vorformlings in einen Behälter (32) ohne Eintrittsmarke, dessen äußere Bodenfläche keine Eintrittsmarke hat und keine Nachbehandlung erfordert.

6. Verfahren zum Spritzgieß-Blasstreckformen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (32) aus einem thermoplastischen Harz wie Polyesterharz und Polycarbonat hergestellt wird.

7. Verfahren zum Spritzgieß-Blasstreckformen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Flanschteil einstückig an dem Körper angeformt ist als ein Flansch zur Aufnahme eines Deckels.







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