PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10258386A1 26.06.2003
Titel Pumpenrad für Kraftstoffpumpe
Anmelder Visteon Global Technologies, Inc., Dearborn, Mich., US
Erfinder Yu, DeQuan, Ann Arbor, Mich., US
Vertreter Bauer, W., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 50968 Köln
DE-Anmeldedatum 12.12.2002
DE-Aktenzeichen 10258386
Offenlegungstag 26.06.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.06.2003
IPC-Hauptklasse F04D 29/22
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Pumpenrad für eine Kraftstoffpumpe, das zur Versorgung des Verbrennungsmotors eines Kraftfahrzeugs mit Kraftstoff aus einem Kraftstofftank dient. Es weist einen im Wesentlichen scheibenförmigen Pumpenradkörper mit einer Einlassseite, einer Auslassseite und einem Außenrand und eine Vielzahl von Schaufeln mit einer Vorder- und einer Rückseite, die sich vom Außenrand des Pumpenradkörpers radial nach außen erstrecken, auf. Dabei weisen die Schaufeln eine an den Pumpenradkörper angrenzende Wurzel und ein äußeres Ende auf. Jeweils zwischen zwei benachbarten Schaufeln befindet sich eine Vielzahl von Aussparungen, die in Radialrichtung weniger ausgedehnt sind als die Schaufeln. Diese Aussparungen definieren eine Vielzahl von Schaufelkanälen. Um den Außenrand des Pumpenrades läuft ein Ring, der mit den äußeren Enden der Schaufeln verbunden ist, so dass zwischen den Schaufeln, den Aussparungen und dem Ring eine Vielzahl von Kraftstoffdurchlässen gebildet wird. Dabei weisen die Schaufeln eine in Radialrichtung variierende Dicke auf, die an der Wurzel am größten ist und bei Annäherung an das äußere Ende abnimmt.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Pumpenrad für eine Kraftstoffpumpe, die für ein Kraftfahrzeug mit Verbrennungsmotor vorgesehen ist.

Selbstansaugende Kraftstoffpumpen mit Pumpenrad sind in der technischen Anwendung bekannt. Kraftstoffpumpen dieses Typs sind relativ preiswert herzustellen, robust und effizient, besonders bei Hochdruckanwendungen mit niedrigeren Fließgeschwindigkeiten. Allerdings weisen Kraftstoffpumpen dieses Typs Nachteile auf, wenn sie für Anwendungen mit höheren Fließgeschwindigkeiten eingesetzt werden sollen.

Die Struktur des Pumpenrades bildet zwei Flusskammern. Eine dieser Kammern ist die Flusskammer der Einlassseite und die andere die Flusskammer der Auslassseite. Der Kraftstoff fließt einerseits in die Flusskammer der Einlassseite und dann über das Pumpenrad in eine Auslassöffnung. Andrerseits fließt der Kraftstoff über das Pumpenrad in der Nähe des Einlasses zur Flusskammer der Auslassseite und dann durch die Auslassöffnung. Wenn der Kraftstoff über das Pumpenrad fließt, wird die Fließgeschwindigkeit aufgrund der Verengung der Strömungsquerschnitts erhöht. Diese Geschwindigkeitszunahme führt zu Wirbelströmungen und Druckverlust. Aufgrund der zunehmenden Wirbelbildung kommt es zu einer vermehrten Verdampfung und Blasenbildung (Kavitation), so dass der Wirkungsgrad der Kraftstoffpumpe verringert wird. Der Betrieb mit heißem Kraftstoff ist besonders problematisch, da der Kavitationseffekt hierbei stark ausgeprägt ist.

Bislang wurde versucht, diesen Problemen durch eine Optimierung der Einlassbereiche der Kraftstoffpumpe zu begegnen. Das im Automobilbereich auftretende Problem der Kraftstoffverdampfung bei hohen Flussgeschwindigkeiten konnte auf diese Weise jedoch nicht gelöst werden. Es besteht daher ein Bedarf an verbesserten selbstansaugenden Kraftstoffpumpen mit Pumpenrad, bei denen die Kavitationseffekte bei hohen Kraftstoffdrucken und -Fließgeschwindigkeiten verringert sind.

Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Kraftstoffpumpe mit einem Pumpenrad gemäß Anspruch 1.

Weitere Merkmale und Vorteile des erfindungsgemäßen Pumpenrades ergeben sich aus den nun folgenden Ausführungsbeispielen, die nicht einschränkend zu verstehen sind und im Folgenden anhand der Zeichnung erläutert werden. Darin zeigen:

Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Pumpenrades;

Fig. 2-4 perspektivische Darstellungen verschiedener Schaufeln der bevorzugten Ausführungsformen;

Fig. 5-7 Seitenansichten verschiedener Schaufeln, deren Dicke von der Schaufelwurzel zum äußeren Ende abnimmt;

Fig. 8-10 Seitenansichten verschiedener Schaufeln, die einen zweiten Abschnitt aufweisen, dessen Dicke in Richtung des äußeren Endes der Schaufel abnimmt;

Fig. 11-12 Seitenansichten nach vorne geneigter bzw. nach vorne gebogener Pumpenradschaufeln;

Fig. 13-16 perspektivische Darstellungen verschiedener Pumpenradschaufeln, deren Vorderseite sich von einer in Radialrichtung verlaufenden Mittellinie zur Einlassseite und/oder Auslassseite verjüngt;

Fig. 17 eine perspektivische Darstellung einer Pumpenradschaufel, deren Vorderseite eine Abschrägung entlang der Auslassseite des Pumpenrades aufweist; und

Fig. 18 eine Detailansicht der Schaufeln des in Fig. 1 dargestellten Pumpenrades.

Die nachfolgende Beschreibung verschiedener Ausführungsbeispiele der Erfindung soll den Umfang der Erfindung nicht auf diese Beispiele beschränken, sondern es vielmehr einem Fachmann ermöglichen, die Erindung herzustellen und einzusetzen.

In Fig. 1 wird mit dem Bezugszeichen 10 ein Pumpenrad für eine Kraftstoffpumpe dargestellt, das zur Versorgung eines Kraftfahrzeugmotors mit Kraftstoff aus einem Kraftstofftank dient.

Das Pumpenrad 10 umfasst einen im Wesentlichen scheibenförmigen Pumpenradkörper 12 mit einer Einlassseite 14, einer Auslassseite 16 und einem Außenrand. Das Pumpenrad 10 weist eine Vielzahl von Schaufeln 18 auf, die sich vom Außenrand des Pumpenradkörpers 12 radial nach außen erstrecken. Jede der Schaufeln 18 weist eine Vorderseite 20 und eine Rückseite 22auf. Das Pumpenrad 10 ist so ausgelegt, dass es sich stets in eine Richtung dreht, wobei die Vorderseite 20 der Schaufel 18 die Seite der Schaufel 18 ist, die in die Drehrichtung zeigt.

Das Pumpenrad 10 weist eine Vielzahl von Aussparungen auf, die sich jeweils zwischen einem Paar benachbarter Schaufeln 18 befinden und sich über einen geringeren Radialabstand als die Schaufeln 18 vom Außenrand des Pumpenradkörpers 12 nach außen erstrecken. Die Aussparungen und die Schaufeln 18 definieren eine Vielzahl von Schaufelkanälen 24. Der Punkt, an dem die Schaufeln 18 mit dem Pumpenradkörper verbunden sind, ist die Schaufelwurzel 26. Jede der Schaufeln 18 erstreckt sich von der Schaufelwurzel 26 radial nach außen zu einem äußeren Ende 28. Um die äußeren Enden 28 der Schaufeln 18 läuft ein mit den Schaufeln 18 fest verbundener Ring 30. Die Schaufeln 18, die Schaufelkanäle 24 und der Ring 30 bilden eine Vielzahl von Kraftstoffdurchlässen, die sich von der Einlassseite 14 des Pumpenrades 10 zur Auslassseite 16 des Pumpenrades 10 erstrecken.

Die Schaufeln 18 können eine beliebige für diese Anwendung geeignete Grundform aufweisen. In den Fig. 2 bis 4 sind drei erste Ausführungsformen gezeigt. Dabei ist der Ring 30 jeweils nicht dargestellt. Fig. 2 zeigt eine v-förmige Schaufel 18, Fig. 3 zeigt eine flache Schaufel 18 und Fig. 4 zeigt eine bogenförmige Schaufel 18. Es wird darauf hingewiesen, dass je nach den spezifischen Anforderungen einer bestimmten Anwendung auch andere Formen geeignet sein können.

Erfindungsgemäß weist jede Schaufel 18 eine variierende Dicke auf, die an der Schaufelwurzel 26 am größten ist und mit der Annäherung der Schaufel 18 an das äußere Ende 28 allmählich abnimmt. In den Fig. 5 bis 7 ist das Schaufelprofil der Vorderseite 20 und/oder der Rückseite 22 so gestaltet, dass die Dicke der Schaufel 18 wie beschrieben variiert.

In Fig. 5 ist die Rückseite 22 der Schaufel 18 um einen Winkel gegen die Radialrichtung nach vorne geneigt, so dass sich die Rückseite 22 mit der Annäherung an das äußere Ende 28 an die Vorderseite 20 annähert, d. h. die Dicke der Schaufel 18 nimmt von der Wurzel 26 zum äußeren Ende 28 hin ab.

In Fig. 6 ist die Vorderseite 20 der Schaufel 18 um einen Winkel gegen die Radialrichtung nach hinten geneigt, so dass sich die Vorderseite 20 mit der Annäherung an das äußere Ende 28 an die Rückseite 22 annähert. D. h. auch hier nimmt die Dicke der Schaufel 18 von der Wurzel 26 zum äußeren Ende 28 hin ab.

In Fig. 7 sind sowohl die Vorderseite 20 der Schaufel 18 nach hinten als auch die Rückseite 22 nach vorne geneigt, so dass sich die Vorderseite 20 und die Rückseite 22 mit der Annäherung an das äußere Ende 28 der Schaufel 18 einander nähern. Auch hier nimmt daher die Dicke der Schaufel 18 von der Wurzel 26 zum äußeren Ende 28 kontinuierlich ab.

Die Dicke der einzelnen Schaufeln 18 beträgt zwischen etwa 0,2 mm und 0,8 mm, wobei die Dicke jeder Schaufel 18 an der Schaufelwurzel 26 weniger als etwa 0,8 mm und am äußeren Ende 28 mindestens etwa 0,2 mm beträgt.

In einer besonders bevorzugten Ausführungsform beträgt die Dicke jeder Schaufel 18 an der Schaufelwurzel 26 etwa 0,4 mm und am äußeren Ende 28 etwa 0,25 mm.

In einer ersten bevorzugten Weiterbildung des erfindungsgemäßen Pumpenrads 10 weist jede der Schaufeln 18 einen ersten Abschnitt 32 und einen zweiten Abschnitt 36 auf. Der erste Abschnitt 32 erstreckt sich von der Schaufelwurzel 26 zu einer zwischen der Schaufelwurzel 26 und dem äußeren Ende 28 liegenden Übergangslinie 34, und der zweite Abschnitt 36 erstreckt sich von der Übergangslinie 34 nach außen zum äußeren Ende 28. Die Dicke der Schaufeln 18 dieser zweiten bevorzugten Weiterbildung ist im ersten Abschnitt 32 konstant und nimmt im zweiten Abschnitt 36 mit der Annäherung der Schaufel 18 von der Übergangslinie 34 an das äußere Ende 28 allmählich ab.

In den Fig. 8 bis 10 ist dargestellt, wie die Dicke des zweiten Abschnitts 36 auf drei Arten variieren kann. Weitere Variationen sind möglich, wenn die Vorderseite 20 und die Rückseite 22 der Schaufeln in voneinander verschiedene erste und zweite Abschnitte 32, 36 unterteilt sind.

Fig. 8 zeigt eine Schaufel 18, die vorderseitig sowohl im ersten als auch im zweiten Abschnitt 32, 36 in Radialrichtung verläuft. Rückseitig hingegen verläuft die Schaufel 18 im ersten Abschnitt 32 ebenfalls in Radialrichtung, hingegen ist der zweite Abschnitt 36 rückseitig nach vorne geneigt. Hierdurch nimmt die Dicke der gezeigten Schaufel 18 im Bereich zwischen der Übergangslinie 34 und dem äußeren Ende 28 ab.

Fig. 9 zeigt eine Schaufel 18, die rückseitig sowohl im ersten als auch im zweiten Abschnitt 32, 36 in Radialrichtung verläuft. Vorderseitig hingegen verläuft die Schaufel 18 im ersten Abschnitt 32 ebenfalls in Radialrichtung, hingegen ist der zweite Abschnitt 36 vorderseitig nach hinten geneigt. Hierdurch nimmt die Dicke der gezeigten Schaufel 18 im Bereich zwischen der Übergangslinie 34 und dem äußeren Ende 28 ebenfalls ab.

Fig. 10 zeigt eine Schaufel 18, die im ersten Abschnitt 32 sowohl vorder- als auch rückseitig in Radialrichtung verläuft. Hingegen nimmt die Dicke der Schaufel 18 im zweiten Abschnitt 36 kontinuierlich von der Übergangslinie 34 zum äußeren Ende 28 hin ab, da der zweite Abschnitt 36 vorderseitig nach hinten und rückseitig nach vorne geneigt ist.

Die Dicke des ersten Abschnitts 32 der Schaufeln 18 ist konstant und beträgt weniger als etwa 0,8 mm. Die Dicke des zweiten Abschnitts 36 der Schaufeln 18 beträgt zwischen etwa 0,2 mm und 0,8 mm, wobei die Dicke des zweiten Abschnitts 36 an der Übergangslinie 34 weniger als etwa 0,8 mm und am äußeren Ende 28 mindestens etwa 0,2 mm beträgt. In dieser zweiten bevorzugten Weiterbildung ergeben sich besondere Vorteile, wenn die Dicke des ersten Abschnitts 32 etwa 0,4 mm und die Dicke des zweiten Abschnitts am äußeren Ende 28 etwa 0,25 mm beträgt.

In einer zweiten bevorzugten Weiterbildung ist jede Schaufel 18 nach vorne geneigt bzw. nach vorne gebogen. Fig. 11 zeigt eine gerade nach vorne geneigte Schaufel 18, deren Dicke von der Wurzel 26 zu ihrem äußeren Ende 28 kontinuierlich abnimmt. Fig. 12 hingegen zeigt eine nach vorne gebogene Schaufel 18, deren Dicke ebenfalls von der Wurzel 26 zu ihrem äußeren Ende 28 kontinuierlich abnimmt.

In einer dritten bevorzugten Weiterbildung weist jede Schaufel 18 eine im Wesentlichen in Radialrichtung verlaufende Mittellinie 38 auf, die zwischen der Einlassseite 14 und der Auslassseite 16 liegt. Jede Schaufel 18 weist eine variierende Dicke auf, die an der Mittellinie 38 am größten ist und in Richtung der Seiten 14 und 16 allmählich abnimmt. Darüber hinaus kann die Dicke der Schaufel 18 auch von der Wurzel 26 zu ihrem äußeren Ende 28 abnehmen.

Wie in den Fig. 13 und 14 dargestellt ist, ist die Dicke der Schaufeln 18 an der Mittellinie 38 am größten und nimmt mit Annäherung an die Einlassseite 14 und die Auslassseite 16 allmählich ab. Fig. 13 zeigt eine flache Schaufel und Fig. 14 zeigt eine v-förmige Schaufel. Wie in den Fig. 13 und 14 dargestellt wird, nimmt die Dicke der Schaufel 18 aufgrund der Orientierung der Rückseite 22 von der Mittellinie 38 zur Einlassseite 14 und Auslassseite 16 hin ab. Alternativ kann auch die Vorderseite 20 der Schaufel 18 entsprechend orientiert werden. Schließlich können sowohl Vorder- als auch Rückseite 20, 22 der Schaufeln entsprechend orientiert werden, dass die Dicke der Schaufel von der Mittellinie 38 zur Einlass- und/oder Auslassseite 14, 16 abnimmt.

Auch in den Fig. 15 und 16 sind die Schaufeln 18 - wie in allen vorangegangenen Detailansichten - ohne den Ring 30 dargestellt. Die Dicke der in diesen Figuren gezeigten Schaufeln 18 ist an der Mittellinie 38 am größten und nimmt mit Annäherung an die Einlassseite 14 und die Auslassseite 16 allmählich ab.

Wie in den Fig. 15 und 16 darüber hinaus dargestellt ist, können die Schaufeln 18 zusätzlich noch in Richtung der Drehachse des Pumpenrads 10 in mehrere Bereiche unterteilt sein. So kann die Verjüngung der Schaufeln 18 an in Radialrichtung verlaufenden Übergangslinien 39 zwischen der Mittellinie 38 einerseits und der Einlassseite 14 sowie der Auslassseite 16 andererseits beginnen.

So weisen die Schaufeln 18 beider aus den Fig. 15 und 16 ersichtlicher Pumpenräder 10 zwischen der Mittellinie 38 und den radialen Übergangslinien 39 eine konstante Dicke auf.

Alternativ oder zusätzlich können die Schaufeln 18 einen an die Einlassseite 14 oder die Auslassseite 16 angrenzenden Abschnitt auf der Vorderseite 20 oder der Rückseite 22 der Schaufel 18 aufweisen, in dem die Dicke der Schaufel 18 von der Wurzel 26 zum äußeren Ende 28 und von der Mittellinie 38 zu den Einlass- und Auslassseiten 14, 16 abnimmt.

In Fig. 17 ist die Schaufel 18 ebenfalls ohne den Ring 30 und mit einem Abschnitt der Vorderseite 22 der Schaufel 18 dargestellt, der unmittelbar an die Auslassseite 16 angrenzt und sich in Richtung der Auslassseite 16 verjüngt und dort eine Abschrägung 40 bildet. Vorzugsweise erstreckt sich die Abschrägung 40 ausgehend vom äußeren Ende 28 höchstens über die halbe Strecke vom äußeren Ende 28 der Schaufel 18 zur Wurzel 26. Es wird darauf hingewiesen, dass die Änderung der Dicke der Schaufeln 18 zwischen der Mittellinie 38 und der Einlassseite 14 oder der Auslassseite 16 auf die Abschrägung 40 beschränkt werden kann, oder dass die Abschrägung 40 der Schaufeln 18 zusätzlich zu einer allmählichen Änderung der Dicke der Schaufel 18 zwischen der Mittellinie 38 oder den radialen Übergangslinien 39 und der Einlassseite 14 sowie der Auslassseite 16 vorgesehen werden kann.

In den Fig. 13 bis 16 beträgt die Dicke der einzelnen Schaufeln 18 zwischen etwa 0,2 mm und 0,8 mm, wobei die Dicke jeder Schaufel 18 an der Mittellinie 38 weniger als etwa 0,8 mm und auf der Einlassseite 14 und der Auslassseite 16 mindestens etwa 0,2 mm beträgt. In den Fig. 13 und 14 beträgt die Dicke der einzelnen Schaufeln 18 an der Mittellinie 38 etwa 0,4 mm und auf der Einlassseite 14 und der Auslassseite 16 etwa 0,25 mm. In den Fig. 15 und 16 beträgt die Dicke der einzelnen Schaufeln 18 an der Mittellinie 38 und zwischen den radialen Übergangslinien 39 etwa 0,4 mm und auf der Einlassseite 14 und der Auslassseite 16 etwa 0,25 mm.

Fig. 18 ist eine Detailansicht der in Fig. 1 dargestellten Auslassseite 16 des Pumpenrades 10. Die Schaufeln 18 weisen Merkmale aller besonders bevorzugten Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Pumpenrads 10 auf.

Dabei ist die Vorderseite 20 jeder der Schaufeln 18 im Wesentlichen flach, weist aber eine Abschrägung 40 entlang der Auslassseite 16 auf. Die Rückseiten 22 der Schaufeln 18 verjüngen sich axial und radial verjüngt, so dass die Rückseiten 22 der Schaufeln 18 ein gebogenes Profil aufweisen. Im Ergebnis weist das gezeigte Pumpenrad 10 einen erweiterten Durchlass auf, so dass der Kraftstoff leichter durch das Pumpenrad 10 fließen kann. Auf diese Weise wird das Ausmaß der Kraftstoffverdampfung, d. h. der Kavitation, insbesondere bei Anwendungen mit hohen Fließgeschwindigkeiten und heißem Kraftstoff verringert.

Die obige Darlegung beschreibt verschiedene bevorzugte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Pumpenrads. Der Fachmann erkennt aus einer derartigen Darlegung und aus den beigefügten Zeichnungen und Ansprüchen ohne weiteres, dass Änderungen und Modifikationen an der Erindung vorgenommen werden können, ohne den Gegenstand der Erindung zu verlassen, wie er in den nachfolgenden Ansprüchen definiert ist.

Neben dem vorstehend beschriebenen Pumpenrad ist auch eine Kraftstoffpumpe für ein Kraftfahrzeug mit Verbrennungsmotor ausgerüstet mit einem vorstehend beschriebenen Pumpenrad Gegenstand der vorliegenden Erindung.

Die Erfindung wurde in illustrativer Weise beschrieben, und es wird darauf hingewiesen, dass die verwendete Terminologie im Sinne beschreibender Angaben und nicht im Sinne einer Einschränkung zu verstehen ist.


Anspruch[de]
  1. 1. Pumpenrad (10) für eine Kraftstoffpumpe, das zur Versorgung des Verbrennungsmotors eines Kraftfahrzeugs mit Kraftstoff aus einem Kraftstofftank dient, die folgenden Merkmale aufweisend:
    1. a) ein im Wesentlichen scheibenförmiger Pumpenradkörper mit einer Einlassseite (14), einer Auslassseite (16) und einem Außenrand,
    2. b) eine Vielzahl von Schaufeln (18), die eine Vorderseite (20) und eine Rückseite (22) aufweisen und sich vom Außenrand des Pumpenradkörpers radial nach außen erstrecken, wobei die Schaufeln (18) eine an den Pumpenradkörper angrenzende Wurzel (26) und ein äußeres Ende (28) aufweisen,
    3. c) eine Vielzahl von Aussparungen, die sich jeweils zwischen zwei benachbarten Schaufeln (18) befinden und in Radialrichtung weniger ausgedehnt sind als die Schaufeln (18), wobei die Aussparungen und die Schaufeln (18) eine Vielzahl von Schaufelkanälen (24) definieren,
    4. d) ein um den Außenrand des Pumpenrades laufender Ring (30), der mit den äußeren Enden (28) der Schaufeln (18) verbunden ist, so dass zwischen den Schaufeln (18), den Aussparungen und dem Ring (30) eine Vielzahl von Kraftstoffdurchlässen gebildet wird,
    wobei:
    1. a) die Schaufeln (18) eine in Radialrichtung variierende Dicke aufweisen, die an der Wurzel (26) am größten ist und bei Annäherung an das äußere Ende (28) abnimmt.
  2. 2. Pumpenrad (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der einzelnen Schaufeln (18) zwischen 0,2 mm und 0,8 mm beträgt, wobei die Dicke jeder Schaufel (18) an der Schaufelwurzel (26) weniger als 0,8 mm und am äußeren Ende (28) mindestens 0,2 mm beträgt.
  3. 3. Pumpenrad (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Schaufel (18) nach vorne geneigt bzw. nach vorne gebogen ist.
  4. 4. Pumpenrad (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Schaufel (18) einen ersten Abschnitt (32) aufweist, der sich in Radialrichtung von der Wurzel (26) zu einer zwischen der Wurzel (26) und dem äußeren Ende (28) liegenden Übergangslinie (34) erstreckt, und einen zweiten Abschnitt (36), der sich in Radialrichtung von der Übergangslinie nach außen zum äußeren Ende (28) erstreckt, und wobei die Dicke der Schaufeln (18) im ersten Abschnitt (32) konstant ist und im zweiten Abschnitt (36) bei Annäherung an das äußere Ende (28) abnimmt.
  5. 5. Pumpenrad nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Abschnitt (32) und der zweite Abschnitt (36) vorderseitig einen Winkel miteinander einschließen.
  6. 6. Pumpenrad (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Abschnitt (32) und der zweite Abschnitt (36) rückseitig einen Winkel miteinander einschließen.
  7. 7. Pumpenrad (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Abschnitt (32) und der zweite Abschnitt (36) vorderseitig und rückseitig einen Winkel miteinander einschließen.
  8. 8. Pumpenrad (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaufeln (18) eine in Radialrichtung verlaufende Mittellinie (38) aufweisen, die zwischen der Einlassseite (14) und der Auslassseite (16) liegt, wobei jede Schaufel (18) eine variierende Dicke aufweist, die an der Mittellinie (38) am größten ist, in Richtung der Einlassseite (14) abnimmt und zwischen der Mittellinie (38) und der Auslassseite (16) konstant ist.
  9. 9. Pumpenrad (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaufeln (18) eine in Radialrichtung verlaufende Mittellinie (38) aufweisen, die zwischen der Einlassseite (14) und der Auslassseite (16) liegt, wobei jede Schaufel (18) eine variierende Dicke aufweist, die an der Mittellinie (38) am größten ist, in Richtung der Auslassseite (16) abnimmt und zwischen der Mittellinie (38) und der Einlassseite (14) konstant ist.
  10. 10. Pumpenrad (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaufeln (18) eine in Radialrichtung verlaufende Mittellinie (38) aufweisen, die zwischen der Einlassseite (14) und der Auslassseite (16) liegt, wobei jede Schaufel (18) eine variierende Dicke aufweist, die an der Mittellinie (38) am größten ist und in Richtung der Einlassseite (14) und der Auslassseite (16) abnimmt.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

  Patente PDF

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com