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Dokumentenidentifikation DE69716438T2 03.07.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0917140
Titel Plattenlaufwerk
Anmelder Mitsumi Electric Co., Ltd., Chofu, Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Furukawa, Ken'ichi, Chofu-shi, Tokyo, JP
Vertreter Patentanwälte Dr. Solf & Zapf, 81543 München
DE-Aktenzeichen 69716438
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 18.07.1997
EP-Aktenzeichen 981245970
EP-Offenlegungsdatum 19.05.1999
EP date of grant 16.10.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.07.2003
IPC-Hauptklasse G11B 17/04
IPC-Nebenklasse G11B 33/08   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Plattenantrieb in Übereinstimmung mit dem Oberbegriff des Anspruchs 1, der zum Wiedergeben oder Aufzeichnen und Wiedergeben einer Platte bestimmt ist, wie etwa einer optischen Platte oder dergleichen.

Ein derartiger Plattenantrieb ist aus der EP 0 416 797 A2 bekannt. Eine Plattenantriebseinheit ist auf einer Tragplatte in schwimmendem Zustand mittels vier Druckschraubenfedern angebracht. Vier Tragstifte, die auf der Oberseite der Tragplatte vorgesehen sind, sind in Traglöcher an den vier Ecken eines einheitlichen Basiselements eingesetzt. An den Vorderseiten der vier Tragstifte sind Rückhalteelemente vorgesehen, um eine unbeabsichtigte Freigabe der Tragstifte zu unterbinden und die Druckschraubenfedern sind um die Tragstifte geschlungen und in diesem Zustand zwischen dem Basiselement und der Plattenantriebseinheit-Tragplatte angeordnet.

Die EP 0 539 199 A2 beschreibt eine Ladevorrichtung für Plattenkassetten. Eine Tragbasisplatte an der Plattenantriebseinheit ist verschiebbar auf einem stationären Substrat mittels dreier Tragelemente getragen, die aus elastischem Material, wie etwa Gummi, gebildet sind und eine Vibrationsabsorptionsfunktion besitzen. Die elastischen Tragelemente sind so angeordnet, dass sie im Wesentlichen ein gleichschenkliges Dreieck bilden, wodurch die Plattendreh- und -antriebseinheit in einem mittleren Teil der Tragbasisplatte derart zu liegen kommt, dass eine Spindelwelle, die einen Plattenteller über einen Spindelmotor antreibt, im mittleren Teil zwischen den elastischen Tragelementen zu liegen kommt.

Angesichts der vorstehend erläuterten Probleme besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, einen Plattenantrieb mit einfachem Aufbau zu schaffen, der gewährleistet, dass Vibrationen nicht übertragen werden, die durch eine Drehung einer Platte mit hoher Geschwindigkeit erzeugt werden.

Die vorliegende Erfindung ist auf einen Plattenantrieb in Übereinstimmung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gerichtet. Spezielle Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen festgelegt.

In Übereinstimmung mit der Erfindung ist die Mechanismuseinheit aus dem Basisrahmen und dem Tragelement erstellt, auf dem der Plattenteller o. dgl. vorgesehen ist, und das Tragelement ist auf dem Basisrahmen mittels dreier elastischer Elemente getragen, die auf den linken und rechten Seiten des Plattentellers und auf der Rückseite des Plattentellers angeordnet sind. Durch eine derartige Anordnung der elastischen Elemente ist es möglich, Vibrationen effektiv zu absorbieren, die durch eine exzentrische Drehung der optischen Platte erzeugt werden, wodurch es möglich ist, zu verhindern, dass diese Vibrationen auf den Basisrahmen oder das Chassis übertragen werden. Da der Antriebsmechanismus (Lademechanismus) in einem begrenzten Raum des Chassis vor der Mechanismuseinheit aufgenommen ist, kann die Mechanismuseinheit eine ausreichende Breite besitzen. Dadurch ist es möglich, die elastischen Elemente in den Eckenpositionen des Basisrahmens derart anzuordnen, dass zwischen ihnen auf den rechten und linken Seiten der Vorderseite des Plattentellers ausreichende Distanz vorliegt, und eine derartige Anordnung der elastischen Elemente ist besonders wirksam zum Absorbieren der Vibrationen.

In diesem Plattenantrieb ist es bevorzugt, dass der Basisrahmen im Wesentlichen in Reckeckform gebildet ist und Drehachsen auf den gegenüberliegenden Seiten seines hinteren Abschnitts aufweist, und das Tragelement ist im Wesentlichen in Rechteckform gebildet, um in dem Basisrahmen aufgenommen werden zu können, und das Tragelement ist auf dem Basisrahmen über die elastischen Element in den drei Positionen getragen, die die rechten und linken Ecken des vorderen Abschnitts des Tragelements und einen im Wesentlichen in der Mitte liegenden Punkt seines hinteren Abschnitts umfassen.

Weitere Aufgaben, Strukturen und Vorteile der vorliegenden Erfindung erschließen sich aus der nachfolgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform in Verbindung mit den anliegenden Zeichnungen.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Plattenantriebs einer Ausführungsform in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung;

Fig. 3 zeigt eine Draufsicht eines Hauptkörpers dieser Ausführungsform, wobei eine Mechanismuseinheit in angesenkter Position gezeigt ist;

Fig. 4 zeigt eine weitere Draufsicht des Hauptkörpers dieser Ausführungsform, wobei die Mechanismuseinheit in einer angehobenen Position gezeigt ist;

Fig. 5 zeigt eine Ansicht des Aufbaus der Unterseite einer Plattenschublade des in Fig. 2 gezeigten Plattenantriebs von unten;

Fig. 6 zeigt eine perspektivische Ansicht des Aufbaus von elastischen Elementen, die in dem Plattenantrieb verwendet werden, der in Fig. 2 gezeigt ist;

Fig. 7 zeigt eine perspektivische Ansicht des Aufbaus eines Nockenelements, das in dem in Fig. 2 gezeigten Plattenantrieb verwendet ist, wobei das Nockenelement in einer ersten Position gezeigt ist;

Fig. 8 zeigt eine perspektivische Ansicht des Aufbaus des Nockenelements, das in dem in Fig. 2 gezeigten Plattenantrieb verwendet ist, wobei das Nockenelement in einer zweiten Position gezeigt ist; und

Fig. 9 zeigt eine perspektivische Ansicht des Aufbaus einer Plattenklemmeinrichtung, die in dem in Fig. 2 gezeigten Plattenantrieb verwendet ist.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Eine detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen eines Plattenantriebs erfolgt nunmehr unter Bezug auf die anliegenden Zeichnungen. In diesem Zusammenhang wird bemerkt, dass dieselben Bezugsziffern für diejenigen Teile der Bestandteile der vorliegenden Erfindung verwendet sind, die ähnlich zu den Teilen oder Bestandteilen des vorstehend erläuterten Plattenantriebs gemäß dem Stand der Technik sind.

Fig. 2 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform eines Plattenantriebs 1A. Fig. 3 zeigt eine Draufsicht eines Hauptkörpers 2 dieser Ausführungsform unter Darstellung eines Zustands, demnach eine Mechanismuseinheit 42 in abgesenkter Position (in unterer Stellung) gezeigt ist, und Fig. 4 zeigt eine weitere Draufsicht des Hauptkörpers 2 dieser Ausführungsform unter Darstellung eines Zustands, demnach die Mechanismuseinheit 42 in einer angehobenen Position (obere Stellung) gezeigt ist.

Wie in Fig. 2 gezeigt, handelt es sich bei dem Plattenantrieb 1A um eine Vorrichtung zum Wiedergeben oder Aufzeichnen und Wiedergeben einer optischen Platte 3, wie etwa einer CD-ROM oder einer Audio-CD, in derselben Weise wie bei der in Fig. 9 gezeigten Vorrichtung gemäß dem Stand der Technik. Der Plattenantrieb 1A ist im Wesentlichen aus einem Gehäuse 10 erstellt, das den Hauptkörper (Mechanismusaufbau) aufnimmt, aus einer Plattenschublade 5, die sich in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung (horizontaler Richtung) relativ zu dem Gehäuse 10 bewegt, um die optische Platte 3 zu transportieren, und aus einem Schaltungssubstrataufbau (in den Zeichnungen nicht gezeigt), der im Bodenabschnitt des Hauptkörpers vorgesehen ist.

In derselben Weise, wie vorstehend für die in Fig. 1 erläuterte Vorrichtung gemäß dem Stand der Technik erläutert, besteht das Gehäuse 10 aus mehreren Metallplatten, von denen der vordere Abschnitt mit einer Frontplatte mit einem Durchbruch 13a versehen ist.

Wie in Fig. 2 und 3 gezeigt, ist der Hauptkörper 2, der in dem Gehäuse 10 aufgenommen ist, im Wesentlichen in Art eines Behälters geformt und umfasst ein Chassis 40, das bevorzugt aus hartem Harz (Kunstharz) aufgebaut ist. Das Chassis 40 ist aus einem im Wesentlichen rechteckigen Bodenabschnitt und einem U-förmigen Wandabschnitt 40a erstellt, der entlang den linken, rechten und hinteren Randabschnitten des Bödenabschnitts 40a hoch steht.

Vor dem Chassis 40 ist kein Wandabschnitt gebildet, damit die Vorderseite des Chassis offen bleibt. Wenn der Hauptkörper 2 in das Gehäuse 10 eingebaut wird, wird der offene Frontabschnitt des Chassis 40 mit dem Durchbruch 13a der Frontplatte 13 zur Flucht gebracht, die auf dem Gehäuse 10 vorgesehen ist.

Wie in Fig. 2 gezeigt, ist die Plattenschublade 5 mit einem geringfügig konkaven Plattentragabschnitt 5a versehen, in den die optische Platte 3 angeordnet wird, um die optische Platte 3 in eine vorbestimmte Plattenladeposition transportieren zu können.

Wie in Fig. 5 gezeigt, sind auf den linken und rechten Abschnitten des Bodenabschnitts 40a des Chassis 40 vorstehende Führungselement 40 g (Fig. 2, 3) vorgesehen, die mit Führungsnuten 5L, 5R im Eingriff stehen, die in linken und rechten Seitenabschnitten der Unterseite der Plattenschublade 5 gebildet sind. Die Unterseite der Plattenschublade 5 ist außerdem mit einem Zahnstangengetriebe 6 versehen, das eine erste Zahnstange 6a enthält, die sich geradlinig in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung entlang der Führungsnut L erstreckt, und eine im Wesentlichen über 90 Grad bogenförmig verlaufende, zweite Zahnstange 6b, die am vorderen Endabschnitt (auf der Vorderseite der Plattenschublade 5 im unteren Teil von Fig. 5 gezeigt) der ersten Zahnstange 6a gebildet, um mit dieser durchgehend zu verlaufen.

Wie in Fig. 5 gezeigt, ist außerdem eine Nockenelementbewegungsbegrenzungsnut 7 auf der Unterseite der Plattenschublade 5 entlang der Führungsnut 5R vorgesehen, die auf der gegenüberliegenden Seite der ersten Zahnstange 6a zu liegen kommt. Diese Nockenelementbewegungsbegrenzungsnut 7 ist aus einer ersten Bewegungsbegrenzungsnut 7a, die parallel zur ersten Zahnstange 6a verläuft, und einer zweiten Bewegungsbegrenzungsnut 7b, die in etwa unter einem 45 Grad-Winkel relativ zur ersten Bewegungsbegrenzungsnut 7a schräg verläuft, und einer dritten Bewegungsbegrenzungsnut 7c erstellt, die in etwa unter einem 45 Grad-Winkel relativ zu der zweiten Bewegungsbegrenzungsnut 7b schräg verläuft. Die dritte Bewegungsbegrenzungsnut 7c ist damit in etwa unter einem 90 Grad- Winkel, relativ zu der ersten Bewegungsbegrenzungsnut angeordnet.

Wie in Fig. 3 und 4 gezeigt, ist das Chassis 40 mit einer Mechanismuseinheit 42 versehen, die mit einem Drehteller 46 zum Drehen einer optischen Platte 3 ausgerüstet ist, und mit einem optischen Kopf (einem optischen Abtaster) 47 zum Wiedergeben oder Aufzeichnen und Wiedergeben der optischen Platte 3. Die Mechanismuseinheit 42 ist in der in etwa rechteckigen Öffnung 41 angeordnet, die im Bodenabschnitt 40a des Chassis 40 gebildet ist, wobei der hintere Abschnitt der Mechanismuseinheit 42 derart getragen ist, dass dieser hintere Abschnitt, relativ zum Chassis 40, verschwenken kann, um den vorderen Abschnitt der Mechanismuseinheit 42 zwischen einer angehobenen Position (obere Stellung; Fig. 4), in der die optische Platte 3 auf dem Drehteller 46 getragen ist, und einer abgesenkten Position (untere Stellung) verschieben zu können, die niedriger als die angehobene Position liegt.

Wie in Fig. 3 und 4 gezeigt, umfasst die Mechanismuseinheit 42 insbesondere einen Basisrahmen 43, der bevorzugt aus hartem (Kunst-)Harz erstellt ist, und ein Tragelement (eine Tragplatte) 44, das den Basisrahmen 43 über ein elastisches Element (einen Isolator) 441 trägt.

Der Basisrahmen 43 ist derart gebildet, dass er in etwa Rechteckform besitzt, und er umfasst einen vorderen Abschnitt und einen hinteren Abschnitt. Gebildet auf den linken und rechten Seitenabschnitten der Rückseite des Basisrahmens 43 (hinterer Abschnitt des Hauptkörpers 2) befinden sich vorstehende Achsen 431, 432, die als Schwenkachsen wirken, damit die Mechanismuseinheit 42 relativ zum Chassis 40 verschwenken kann. Diese Achsen 431, 432 sind in jeweilige Achslöcher 433, 434 eingesetzt, die in den gegenüberliegenden Innenseiten des Chassis 40 gebildet sind. Durch Tragen des hinteren Abschnitts der Mechanismuseinheit 42 mit den Achsen 431, 432 in dieser Weise vermag der vordere Abschnitt der Mechanismuseinheit 42 relativ zu dem Chassis 40 zwischen der in Fig. 3 gezeigten abgesenkten Position und der in Fig. 4 gezeigten angehobenen Position zu verschwenken.

Ein Paar von vorspringenden Führungsstiften 43a, 43b ist auf der Vorderseite des Basisrahmens 43 gebildet (siehe Fig. 6 und 7). Diese Führungsstifte 43a, 43b stehen jeweils im Eingriff mit einem Paar von Führungsschlitzen (in den Zeichnungen nicht gezeigt), die in der Wand des Frontabschnitts des Chassis 30 gebildet sind, der die Öffnung 41 des Chassis 40 festlegt, und hierdurch kann der Frontabschnitt des Basisrahmens 43 auf- oder abwärts geführt werden.

Unter Berücksichtigung der Möglichkeit einer Verformung (einer thermischen Verformung o. dgl.) des Chassis 40 ist ein Abstand 41G zwischen dem Basisrahmen 43 und dem Chassis 40 vorgesehen, der die Öffnung 41 festlegt. Dieser Abstand 41G ist insbesondere im Wesentlichen um den gesamten Umfang des Basisrahmens vorgesehen, und in dieser Weise wird die Schwenkbewegung des Basisrahmens 43 selbst dann nicht behindert, wenn das Chassis 40 einer maximalen Verzerrung bzw. Verformung unterliegt.

Das Tragelement 44 ist aus einem im Wesentlichen rechteckigen Bodenschnitt 44a und einem Wandabschnitt 44b erstellt, der um den Umfang des Bodenabschnitt 44a gebildet ist. Der Wandabschnitt 44b ist eine Nummer kleiner als der Basisrahmen 43, so dass der Wandabschnitt 44b innerhalb des Rahmens des Basisrahmens 43 über einen vorbestimmten Abstand 43 G zu liegen kommt. Das Tragelement 44 ist damit durch den Basisrahmen 43 über die elastischen Elemente (Isolatoren) 441 getragen, die auf Zungen 43T vorgesehen sind, die an den linken und rechten Eckenabschnitten der Vorderseite des Basisrahmens 43 gebildet sind, sowie in etwa in der Mitte des hinteren Abschnitts des Basisrahmens 43. D. h., das Tragelement 44 ist durch den Basisrahmen 43 über die elastischen Elemente 441 getragen, die an drei Punkten vorgesehen sind, die im Wesentlichen ein gleichschenkliges. Dreieck bilden.

Wie in Fig. 6 gezeigt, weist jedes elastische Element 441, das aus elastischem Material, wie etwa Gummi o. dgl., gebildet ist, im Wesentlichen zylindrische Form auf und enthält ein zentrales Loch 441a und eine. Nut 441b, die in der Außenumfangsfläche in Umfangsrichtung gebildet sind. Wenn die elastischen Elemente 441 positioniert sind, um das Tragelement 44 auf dem Basisrahmen 43 zu tragen, passt das zentrale Loch 441a von jedem elastischen Element 441 auf eine Achse, die auf den jeweiligen Zungen 43T des Basisrahmens 43 vorgesehen ist, und damit passt die Nut 441b über einen jeweiligen Kerbenabschnitt, der in der entsprechenden Position des Tragelements 44 gebildet ist.

Wie in Fig. 3 und 4 gezeigt, ist das Tragelement 44 außerdem mit einem Spindelmotor (in den Zeichnungen nicht gezeigt) zum Drehantreiben der optischen Platte 3 versehen, mit einem Drehteller 46, der an einer Drehachse 45 des Spindelmotors befestigt ist, und mit einem optischen Kopf (einem optischen Abtaster) 47 (der ein Stellorgan enthält), und mit einem optischen Kopfbewegungsmechanismus 48 zum Bewegen des optischen Kopfs 47 in der radialen Richtung der optischen Platte 3. Der Spindelmotor vermag die optische Platte 3 mit hoher Drehzahl zu drehen, beispielsweise mit einer Drehzahl für die optische Platte 3 von 200-6400 UpM.

Bei dem Drehteller 46 handelt es sich um ein plattenförmiges Element, das eine vorstehende, ringförmige zentrale Nabe 46a aufweist, die im zentralen Abschnitt des Drehtellers 46 gebildet ist. Diese zentrale Nabe 46a ist dazu ausgelegt, in das zentrale Loch 3a der optischen Platte 3 zu passen. Die zentrale Nabe 46a ist außerdem derart gebildet, dass sie, ausgehend vom Vorderende zur Basis verjüngt verläuft, um zu verhindern, dass die optische Platte 3 aus dem Zentrum verrutscht, wenn sie auf dem Drehteller 46 zu liegen kommt. Ein ringförmiger Permanentmagnet 46b zum Erzeugen einer anziehenden Kraft auf die Plattenklemmeinrichtung (nachfolgend erläutert) ist in der zentralen Nabe 46a in der Umfangsrichtung der Drehachse 45 des Spindelmotors vorgesehen.

Ein ringförmiges Polster 46c ist auf dem oberen Teil des Plattentellers 46 (d. h. auf derjenigen Seite, die zum Tragen bzw. Stützen der optischen Platte 3 genutzt wird) vorgesehen, um dem Umfang der zentralen Nabe 46a geklebt bzw. dort in Verbindung gebracht. Das Polster 46c besteht aus elastischem Material, wie etwa aus verschiedenen Gummis, auch weichen Harzen oder aus porösen Materialien (Schwämmen), und es ist derart erstellt, dass es einen relativ hohen Reibungskoeffizienten aufweist, um zu verhindern, dass die optische Platte 3 verrutscht.

Der optische Kopf 47 ist ein flacher optischer Kopf (Abtaster), der derart erstellt ist, dass er von der optischen Platte 3 reflektiertes Licht um in etwa 90 Grad ablenkt unter Verwendung eines Spiegels (oder Prismas) o. dgl. zum Führen dieses Lichts in Richtung auf ein Lichtsammelelement, wie etwa eine Fotodiode o. dgl.

Wie in Fig. 3 und 4 gezeigt, ist der optische Kopfbewegungsmechanismus 48 aus einem Motor 48a aufgebaut, der sich vorwärts und rückwärts drehen kann, aus einem Schneckenantrieb 48b, der durch den Motor 48a in Drehung versetzt wird, aus einem Schneckenrad 48c, das mit dem Schneckenantrieb 48b kämmt, aus einem Zahnstangenantrieb 48d, der mit dem Schneckenrad 48c kämmt, aus einem Schlitten 48e, der an dem Zahnstangenantrieb 48d befestigt ist, aus einer Führungsstange 48g, die die Bewegungsrichtung des Schlittens 48e regelt, und aus einem Kopfträger (einer Abtasterbasis) 48f, die mit dem Schlitten 48e integral gebildet ist, wobei der Kopfträger 48f mit dem optischen Kopf 47 versehen ist.

Der Schneckenantrieb 48b und die Führungsstange 48g sind so angeordnet, dass ihre Längsrichtungen in etwa parallel zur Vorwärts- und Rückwärtsrichtung des Plattenantriebs 1A gerichtet sind.

Wenn bei dieser Art eines optischen Kopfbewegungsmechanismus 48 der Schneckenantrieb 48b in einer vorbestimmten Richtung durch den Motor 48a gedreht wird, wird diese Drehung durch das Schneckenrad und den Zahnstangenantrieb auf den Schlitten 48e übertragen und diese Kraft veranlasst den Schlitten 48e dazu, sich entlang der Führungsstange 48g in der Vorwärts- Rückwärtsrichtung des Plattenantriebs 1A zu bewegen, wodurch der optische Kopf 47, der am Kopfträger 48 befestigt ist, sich in der radialen Richtung der optischen Platte 3 bewegt, die auf die Plattenlade 5 geladen bzw. auf dieser abgelegt ist. Bei diesem Aufbau bilden der optische Kopf 47 und der optische Kopfbewegungsmechanismus 48 eine Wieder- oder Wiedergabe- und Aufzeichnungseinrichtung.

Die Arbeitsweisen des Spindelmotors, des Motors 48 und des Motors 51 (nachfolgend erläutert) werden durch eine Steuereinrichtung (CPU) gesteuert, die in dem Schaltungssubstrataufbau (in den Zeichnungen nicht gezeigt) vorgesehen ist.

Wie in Fig. 3 und 4 gezeigt, ist ein Nockenmechanismus 50, der zwischen der ersten Position (Fig. 3) und einer zweiten Position (Fig. 3) bewegt werden kann, vor der Mechanismuseinheit 42 vorgesehen, und dieser Nockenmechanismus ist betriebsmäßig mit der Mechanismuseinheit 42 verbunden, um die Mechanismuseinheit 42 zwischen einer abgesenkten Position (Fig. 3) und einer angehobenen Position (Fig. 4) zu verschieben. Insbesondere kann der Nockenmechanismus 50 betätigt bzw. betrieben werden, um die Mechanismuseinheit 42 entweder in die abgesenkte. Position zu bewegen, wenn der Nockenmechanismus sich in der in Fig. 3 gezeigten ersten Position befindet, oder in die abgehobene Position, wenn der Nockenmechanismus sich in der in Fig. 4 gezeigten zweiten Position befindet.

Wie in Fig. 7 und 8 gezeigt, umfasst der Nockenmechanismus 50 mehr im Einzelnen ein Nockenelement 55, das so angeordnet ist, dass es zwischen der ersten Position (Fig. 7) und einer zweiten Position (Fig. 8) in Seitwärtsrichtung, relativ zum Chassis 40 (d. h., der horizontalen Richtung senkrecht zur Bewegungsrichtung der Plattenschublade 5), verschiebbar ist. Das Nockenelement 55 ist aus einem in etwa plattenförmigen horizontaler Abschnitt 55a und einem plattenförmigen vertikalen Abschnitt 55b erstellt, der mit einem Längsrand des horizontalen Abschnitts 55a integral gebildet ist, um eine Struktur mit in etwa L-förmigem Querschnitt bereit zu stellen.

Gebildet auf dem horizontalen Abschnitt 55a des Nockenelements 55 befinden sich Seitwärtsführungsnuten 56a, 56b, die jeweils im Eingriff mit einem Paar von Vorsprüngen 52a, 52b stehen, die von der Oberseite des vorderen Abschnitts des Chassis 40 vorstehen. Die Unterseite des horizontalen Abschnitts 55a ist mit einem Eingriffsstift 57 versehen, der in einen Längsschlitz eingesetzt ist, der in der Oberseite des vorderen Abschnitts des Chassis 40 gebildet ist. Dieser Eingriffsstift 57 ist dazu ausgelegt, mit einem Notfallauswurfmechanismus (nachfolgend erläutert) in Eingriff zu gelangen.

Der vertikale Abschnitt 55b des Nockenelements 55 ist derart positioniert, dass er zur Vorderwand bzw. Frontwand weist, die die Öffnung 41 des Chassis 40 festlegt. Gebildet in dem vertikalen Abschnitt 55b befinden sich ein Paar von Nockennuten 58a, 58b, die jeweils dieselbe Form aufweisen. Jede der Nockennuten 58a, 58b ist aus einer horizontal verlaufenden oberen Nut 581 und einer unteren Nut 583 sowie einer schräg verlaufenden Nut 582 gebildet, die die obere Nut 581 mit der unteren Nut 583 verbindet.

Die Führungsstifte (Folgerelemente) 43a, 43b, die zu Einführung in die Nockennuten 58a, 58b bestimmt sind, sind auf der Vorderseite des Basisrahmens 43 der Mechanismuseinheit 42 vorgesehen, wie vorstehend erläutert. Wenn in dieser Weise das Nockenelement 55 zwischen der ersten Position und der zweiten Position bewegt wird, werden die Führungsstifte 43a, 43b durch die Gleitanlage in den Nockennuten 58a, 58b in der Auf- und Abwärtsrichtung bewegt.

Wenn das Nockenelement 55 in der ersten Position positioniert ist, stehen die Führungsstifte 43a, 43b im Eingriff mit den unteren Nuten 583 (Fig. 7), und der Frontabschnitt der Mechanismuseinheit 42 befindet sich in der in Fig. 3 gezeigten, abgesenkten Position. Wenn das Nockenelement 55 aus der ersten Position in die zweite Position bewegt wird, bewegen sich die Führungsstifte 43a, 43b aufwärts durch die schräg verlaufenden Nuten 582, wodurch der Frontabschnitt der Mechanismuseinheit 42 veranlasst wird, sich aus der abgesenkten Position in Richtung auf die angehobene Position zu bewegen. Wenn das Nockenelement 55 den zweiten Abschnitt erreicht, stehen die Führungsstifte 43a, 43b daraufhin im Eingriff mit den oberen Nuten 581 (Fig. 8) und der Frontabschnitt der Mechanismuseinheit 42 wird in die in Fig. 4 gezeigte angehobene Position verschoben.

Ein Vorsprung 59 ist außerdem integral auf einem Endabschnitt des horizontalen Elements 55a des Nockenelements 55 gebildet, um mit der Nockenelementbewegungsbegrenzungsnut 7 in Eingriff zu gelangen, die in der Unterseite der Plattenschublade 5 gebildet ist. Infolge hiervon steht der Vorsprung 59 im Eingriff mit der ersten Bewegungsbegrenzungsnut 7a der Plattenschublade 5 und wird dadurch daran gehindert, sich in der Seitwärtsrichtung zu bewegen, wodurch das Nockenelement in der ersten Position gehalten wird. In Übereinstimmung mit der Bewegung der Plattenschublade 5 gleitet daraufhin der Vorsprung 59 aus der ersten Bewegungsbegrenzungsnut 7a zu der bzw. in die zweite Bewegungsbegrenzungsnut 7b, und bei der Bewegung in Aufwärtsrichtung durch diese schräg verlaufende Nut wird das Nockenelement 55 innerhalb des Bereichs der unteren Nuten 583 der Nockennuten 58a, 58b des Nockenelements 55 verschoben. Wenn daraufhin der Vorsprung 59 die Position der dritten Bewegungsbegrenzungsnut 7c erreicht, bewegt das Nockenelement 55 sich in Richtung auf die zweite Position.

Der Nockenmechanismus 50 und ein Antriebsmechanismus 60 zum Bewegen der Plattenschublade 5 sind im Frontabschnitt der Mechanismuseinheit 42 des Chassis 40 vorgesehen.

Wie in Fig. 7 und 8 gezeigt, umfasst der Antriebsmechanismus 60 einen Lademotor 61, der für eine Vorwärts-/Rückwärts- drehung ausgelegt und auf der Unterseite des Frontabschnitts des Chassis 40 vorgesehen ist, ein Ritzel 62, das auf der Drehachse 61a des Motors 61 angebracht ist, ein zweites Zahnrad 63 mittleren Durchmessers, das mit dem Ritzel 62 kämmt, und ein drittes Zahnrad 64 großen Durchmessers, das mit einem (in den Zeichnungen nicht gezeigten) kleinen Zahnrad kämmt, das koaxial unter dem zweiten Zahnrad 63 fest angebracht ist. Ein durchmesserkleiner, zylindrischer Abschnitt ist außerdem integral auf der Oberseite des dritten Zahnrads 64 derart gebildet, dass es koaxial zu diesem verläuft, wobei das kleine Zahnrad 64a integral auf der Oberseite dieses zylindrischen Abschnitts derart gebildet ist, dass es koaxial mit diesem verläuft.

Im Kämmeingriff mit dem kleinen Zahnrad 64a des dritten Zahnrads 64 befindet sich ein Betätigungszahnrad 65, das mit den ersten und zweiten Zahnstangen 6a, 6b der Plattenschublade 5 kämmt. Das Betätigungszahnrad 65 enthält insbesondere ein unteres Zahnrad 65a, das mit dem kleinen Zahnrad 64a des dritten Zahnrads. 64 kämmt, und ein oberes Zahnrad 65b, das mit der Zahnstange 6 der Plattenschublade 5 kämmt, wobei das obere Zahnrad 65b integral auf derselben Achse wie das untere Zahnrad 65a gebildet ist.

In dieser Ausführungsform handelt es sich bei den Zahnrädern 62-65 um flache Zahnräder, die einen Drehzahluntersetzungsmechanismus für den Motor 61 bilden.

Das Betätigungszahnrad 65 ist derart vorgesehen, dass es sich auf einer Drehachse 87 drehen kann, die auf einem Planetenarm 66 vorgesehen ist, der an einer Drehachse 64b des dritten Zahnrads 64 angebracht ist. Der Planetenarm 66 umfasst einen Drehabschnitt 66a, der auf dem zylindrischen Abschnitt des dritten Zahnrads 64 drehbar angebracht ist, und die ersten und zweiten Arme 66b, 66c, die sich, ausgehend vom Drehabschnitt 66a, derart erstrecken, dass der gesamte Planetenarm 66 eine im Wesentlichen V-förmige Struktur aufweist.

Ein Ende des ersten Arms 66b des Planetenarms 66 ist mit der vorspringenden Drehachse 67 versehen, an der das Betätigungszahnrad 65 drehbar angebracht ist. Insbesondere dreht sich das Betätigungszahnrad 65 um die Achse 67 des ersten Arms 66b, der als seine Drehachse dient, und das Betätigungszahnrad 65 dreht sich außerdem um die Achse 64b, die als Umlaufachse dient, so dass das Betätigungszahnrad 65 als Planetenrad wirkt, das um das um die Achse 64b entlang der zweiten Zahnstange 6b gedreht werden kann, während es um die Achse 67 gedreht wird. In diesem Planetenradmechanismus wirkt das Betätigungszahnrad 65 als Planetenrad und das kleine Zahnrad 64a des dritten Zahnrads 64 wirkt als Sonnenrad. Das Ende des zweiten Arms 66c des Planetenarms 66 ist mit einem Stift 68 versehen, der abwärts in einen Eingriffabschnitt vorsteht, der in dem Nockenelement 55 gebildet ist.

Wie in Fig. 7 und 8 gezeigt, ist in diesem Zusammenhang ein Teil des Drehabschnitts 66a des Planetenarms 66 teilweise weggeschnitten, damit das kleine Zahnrad 64a des dritten Zahnrads 64 frei liegt, um das untere Zahnrad 65a des Betätigungszahnrad 65 in die Lage zu versetzen, mit dem kleinen Zahnrad 64a des dritten Zahnrads 64 zu kämmen.

In dieser Struktur führt das Betätigungszahnrad 65 einen ersten Betrieb durch, wenn es mit der ersten Zahnstange 6a der Plattenschublade 5 im Eingriff steh, demnach die Plattenschublade 5 zwischen der Plattenauswurfposition und der Plattenladeposition bewegt wird, wobei der Nockenmechanismus 50 in einer vorbestimmten Position gehalten ist, und einen zweiten Betrieb, wenn es mit der zweiten Zahnstange 6b der Plattenschublade 5 im Eingriff steht, demnach der Nockenmechanismus zwischen der ersten Position und der zweiten Position bewegt wird.

Während der auf der Oberseite des horizontalen Abschnitts 55a des Nockenelements 55 vorgesehene Vorsprung 59 sich im Eingriff mit der ersten Bewegungsbegrenzungsnut 7a in der Unterseite der Plattenschublade 5 befindet, wird die Bewegung des Nockenelements 55 aus der ersten Position in die zweite Position begrenzt. Während dieser Zeit, mit anderen Worten während der Zeit, während welcher die Plattenschublade 5 sich zwischen der ausgeworfenen Position und der Ladeposition bewegt, befindet sich demnach der Stift 68 des zweiten Arms 66c des Planetenarms 66 im Eingriff mit dem Eingriffabschnitt 55c des Nockenelements 55, wodurch der Planetenarm 66 daran gehindert wird, um die Achse 64b gedreht zu werden. Infolge hiervon wird das Betätigungszahnrad 65 in einer vorbestimmten Position gehalten, während der Vorsprung 59 des Nockenelements 55 sich im Eingriff mit der ersten Bewegungsbegrenzungsnut Ya der Plattenschublade 5 befindet. Wie in Fig. 3 strichliert gezeigt, steht in diesem Zustand des Betätigungszahnrad 65 im Eingriff mit der ersten linearen Zahnstange 6a der Plattenschublade 5, wodurch die Plattenschublade 5 aus der Plattenauswurfposition in die Plattenladeposition bewegt wird durch die Drehung des Betätigungszahnrads in Übereinstimmung mit der Drehung des Motors 61, und auf diese Weise dient das Betätigungszahnrad 65 als Antriebszahnrad zum Bewegen der Plattenschublade 5.

Wenn andererseits die Plattenschublade 5 sich demnach in eine Position unmittelbar vor der Plattenladeposition bewegt, bewegt sich der Vorsprung 59 des Nockenelements 55 aus der ersten Bewegungsbegrenzungsnut 7a zu der zweiten Bewegungsbegrenzungsnut 7b der Plattenschublade 5, und dies veranlasst das Nockenelement 55 dazu, um ein geringes Ausmaß verschoben zu werden. Die Plattenschublade 5 bewegt sich daraufhin weiter, und wenn die Anlageabschnitte 5d, 5e der Plattenschublade 5 in Anlage an die Wandabschnitte 40b des Chassis 40 gelangt, und wenn dadurch eine weitere Bewegung der Plattenschublade 5 begrenzt wird, erreicht der Vorsprung 59 die dritte Bewegungsbegrenzungsnut 7c, wodurch das Nockenelement 55 sich aus der ersten Position in die zweite Position bewegen kann. Da in diesem Zustand, wie in Fig. 4 strichliert gezeigt, das Betätigungszahnrad 65 mit der zweiten bogenförmigen Zahnstange 6b im Eingriff steht und das Nockenelement 55 sich in die zweite Position bewegen kann, wodurch der Planetenarm 66 sich um die Achse 64b drehen kann, bewegt sich das Betätigungszahnrad 65 entlang der bogenförmigen zweiten Zahnstange 6b in Übereinstimmung mit der Drehung des Motors 61.

In Übereinstimmung mit einer derartigen Drehbewegung des Betätigungszahnrads 65 dreht sich der Planetenarm 66 im Uhrzeigersinn um die gemeinsame Achse 64b aus der in Fig. 7 gezeigten Position in die in Fig. 8 gezeigte Position, wodurch wiederum der zweite Arm 66c des Planetenarms 66 veranlasst wird, sich in derselben Richtung zu drehen. In Übereinstimmung mit dieser Drehung des zweiten Arms 66c wird das Nockenelement 55 mittels des Stifts 68 angetrieben, der mit dem Eingriffabschnitt 55c verbunden ist und sich aus der in Fig. 7 gezeigten, ersten Position in die in Fig. 8 gezeigte, zweite Position bewegt. In Übereinstimmung mit dieser Bewegung des Nockenelements 55 aus der ersten Position in Richtung auf die zweite Position bewegen sich die vordern Führungsstifte 43a, 43b des Basisrahmens 43 der Mechanismuseinheit 42 hinauf entlang den schräg verlaufenden Nuten 582, wodurch der vordere Abschnitt der Mechanismuseinheit 42 aus der in Fig. 3 gezeigten, abgesenkten Position in die in Fig. 4 gezeigte angehobene Position verschoben wird.

Eine Plattenklemmeinrichtung 80 ist außerdem auf dem oberen Abschnitt des Chassis 40 vorgesehen und die Plattenklemmeinrichtung 80 wird, wie in Fig. 9 gezeigt, zur Drehung durch ein plattenförmiges Tragelement 81 getragen, das eine zentrale Öffnung 81a aufweist.

Insbesondere ist das Tragelement 81 an beiden Enden mit Vorsprüngen (oder Nieten) an Halterungsabschnitten 40c des Chassis 40 derart befestigt, dass das Tragelement 81 an dem Chassis 40 in Seitwärtsrichtung festgelegt ist. Andererseits ist die Plattenklemmeinrichtung 80 aus einem flachen, trommelförmigen Hauptkörper 80a gebildet, der einen Bodenabschnitt aufweist, der in die Öffnung 81a des Tragelements 81 eingesetzt ist, und einen Flanschabschnitt 80b, der um den oberen Umfangsabschnitt des Hauptkörpers 80a gebildet ist. Der Flanschabschnitt 80b ist dazu ausgelegt, an der Oberseite des Tragelements 81 anzuliegen. Ein ringförmiges Stahlanziehungselement ist außerdem in dem Hauptkörper 80a vorgesehen und dazu ausgelegt, durch den Permanentmagneten angezogen zu werden, der in dem Plattenteller 46 vorgesehen ist.

Der Plattenantrieb 1A ist mit einem Notfallauswurfmechanismus 70 versehen, der eine manuelle Bewegung der Plattenschublade 5 in Vorwärtsrichtung erlaubt, um die optische Platte 3 auszuwerfen, wenn die optische Platte 3 sich auf Grund von beispielsweise einem Stromausfall nicht mehr dreht, wenn die optische Platte 3 zur Wiedergabe in Drehung versetzt ist.

Wie in Fig. 3 und 4 gezeigt, ist der Notfallauswurfmechanismus 70 im vorderen Teil des Chassis 40 angeordnet und besteht aus einem Hebel 71, der drehbar auf der Seite des Antriebsmechanismus 60 vorgesehen ist. Der Hebel 71 ist ein in etwa L- förmiges Element, das einen zentralen Abschnitt 71a aufweist, der an einer Drehachse 72 befestigt ist, einen Nockenelementantriebsabschnitt 71b, der sich, ausgehend vom zentralen Abschnitt 71a erstreckt, und einen Schiebeabschnitt 71c, der sich ebenfalls ausgehend vom zentralen Abschnitt 71a derart erstreckt, dass er in etwa senkrecht zur Verlaufsrichtung des Antriebsabschnitts 71b verläuft. Das vordere Ende des Nockenelementantriebsabschnitts 71b kämmt mit einem Eingriffsstift 57, der auf der Unterseite des horizontalen Abschnitts 55a des Nockenelements 55 gebildet ist, und das Vorderende des Schiebeabschnitts 71c ist mit einem Werkzeugaufnahmeabschnitt zum Aufnehmen eines Werkzeugs (in den Zeichnungen nicht gezeigt) versehen, das durch den Durchbruch eingeführt wird, der in der Frontplatte 13 gebildet ist.

Wenn bei dem derart aufgebauten Notfallauswurfmechanismus 70 das Nockenelement 55 aus der in Fig. 7 (Fig. 3) gezeigten, ersten Position in die in Fig. 8 (Fig. 4) gezeigte, zweite Position bewegt wird, schiebt der Eingriffsstift 57, der auf der Unterseite des horizontalen Abschnitts 55a des Nockenelements 55 gebildet ist, den Nockenelementantriebsabschnitt 71b, wodurch der Hebel 71 in die in Fig. 4 gezeigte Position gedreht wird.

In dem Fall, dass in dieser Konfiguration ein Stromausfall auftritt, stoppt der Motor 61 des Antriebsmechanismus seinen Lauf bzw. Betrieb, und dieser veranlasst die Mechanismuseinheit 42 dazu, in der angehobenen Position zu bleiben, wodurch die optische Platte 3 elektronisch bzw. elektrisch nicht mehr ausgeworfen werden kann.

In diesem Fall wird ein schlankes, stabförmiges Werkzeug durch den Durchbruch eingeführt, der in der Frontplatte 13 des Plattenantriebs 1A gebildet ist, und das Vorderende des Werkzeugs gelangt in Kontakt mit dem Werkzeugaufnahmeabschnitt 71c des Hebels 71, und das Werkzeug wird daraufhin in diesem Zustand weiter manuell einwärts geschoben. Wenn dies erfolgt ist, dreht sich der Hebel 71 entgegen deren Uhrzeigersinn um die Drehachse 72 aus der in Fig. 4 gezeigten Position und in Übereinstimmung mit dieser Drehung schiebt der Nockenelementantriebsabschnitt 71b den Eingriffsstift 57 des Nockenelements 55 in seitlicher Richtung und infolge hiervon wird das Nockenelement 55 aus der zweiten Position (Fig. 8) in die erste Position (Fig. 7) bewegt. Die Mechanismuseinheit 42 bewegt sich demnach außerdem aus der angehobenen Position (Fig. 4) in die abgesenkte Position (Fig. 3), wodurch die optische Platte 3 vom Drehteller 46 entfernt bzw. gelöst wird und wodurch die Plattenschublade 5 veranlasst wird, aus dem Durchbruch 13a der Frontplatte 13 geringfügig vorzustehen. In diesem Zustand gelangt das Betätigungszahnrad 65 des Antriebsmechanismus 60 in Eingriff mit der ersten Zahnstange 6a der Plattenschublade 5, wodurch es möglich ist, den vorspringenden Abschnitt zu ergreifen und die Plattenschublade 5 manuell aus dem Durchbruch 13a der Frontplatte 13 zu ziehen.

Als nächstes wird die Arbeitsweise des Plattenantriebs 1A erläutert.

Wenn der Plattenantrieb 1A sich nicht in Gebrauch befindet, ist die leere Plattenschublade 5 in dem Gehäuse 10 (innerhalb des Hauptkörpers 2) in der Plattenladeposition untergebracht. In diesem Zustand und wie in Fig. 4 gezeigt, befindet sich die Mechanismuseinheit 42 in der angehobenen Position, das Nockenelement 55 befindet sich in der zweiten Position, und der Vorsprung 59 des horizontalen Abschnitts 55a des Nockenelements 55 befindet sich in der dritten Bewegungsbegrenzungsnut 7c. Wie in Fig. 4 strichliert gezeigt, kämmt das Betätigungszahnrad 65 des Antriebsmechanismus außerdem mit einem Endabschnitt der zweiten Zahnstange 6b der Unterseite der Plattenschublade 5, die von der ersten Zahnstange 6a weit entfernt ist.

Wenn nunmehr ein Auswurfvorgang ausgeführt wird, dreht der Motor 61 sich in der vorbestimmten Richtung, wodurch das Betätigungszahnrad 65 veranlasst wird, sich mittels eines Untersetzungsmechanismus zu drehen. In diesem Zustand dient das Betätigungszahnrad 65 als Planetenrad, das um die Umlaufachse 64b umlaufen bzw. sich drehen kann, und in Übereinstimmung mit diesem Umlauf bewegt das Betätigungszahnrad 65 sich entlang der zweiten Zahnstange 6b in Richtung auf die erste Zahnstange 6a. In Übereinstimmung mit dem Umlauf des Betätigungszahnrads 65 dreht sich der Planetenarm 66 entgegen dem Uhrzeigersinn um die gemeinsame Achse 64b. In Übereinstimmung mit der Drehung des Planetenarms 66 veranlasst der zweite Arm 66c das Nockenelement 55 dazu, sich über den Stift 68 aus der in Fig. 4 gezeigten zweiten Position (Fig. 8) in die in Fig. 3 gezeigte erste Position (Fig. 7) zu bewegen, wodurch die Mechanismuseinheit 42 außerdem aus der angehobenen Position in die abgesenkte Position bewegt wird. Während das Nockenelement 55 sich in diesem Fall aus der zweiten Position in die erste Position bewegt, gleitet der Vorsprung 59 auf der Oberseite des horizontalen Abschnitts 55a des Nockenelements 55 entlang der dritten Bewegungsbegrenzungsnut 7c und erreicht die erste Bewegungsbegrenzungsnut 7a über die zweite Bewegungsbegrenzungsnut 7b.

Zu diesem Zeitpunkt bewegt sich das Betätigungszahnrad 65 von der bogenförmigen zweiten Zahnstange 6b zu der linearen ersten Zahnstange 6a und der Vorsprung 59 des Nockenelements 55 bewegt sich außerdem von der zweiten Bewegungsbegrenzungsnut 7b zu der bzw. in die erste Bewegungsbegrenzungsnut 7a. Wenn der Vorsprung 59 des Nockenelements 55 in bzw. zu der ersten Bewegungsbegrenzungsnut 7a bewegt wird bzw. ist, wird das Nockenelement 55 an einer Bewegung in seitlicher Richtung gehindert, so dass die Drehung des Planetenarms 66 ebenfalls begrenzt ist. In diesem Zustand wirkt das Betätigungszahnrad 65 als Antriebszahnrad zum Antreiben der Plattenschublade 5 in dieser Position. Wie in Fig. 3 strichliert gezeigt, gelangt das Betätigungszahnrad 65 hierdurch in Eingriff mit der ersten Zahnstange 6a der Plattenschublade 5, wodurch diese aus der Ladeposition in die Auswurfposition in Übereinstimmung mit der Drehung des Motors 61 bewegt wird. In diesem Zustand wird die Mechanismuseinheit 42 von der abgesenkten Position um den vorbestimmten Abstand von der Plattenklemmeinrichtung 80 verschoben. Die Plattenklemmeinrichtung 80 und der Drehteller 46 behindern dadurch nicht den Auswurfvorgang der Plattenschublade 5.

Wenn ein Ladebetrieb ausgeführt wird, bei dem die optische Platte 3 in den Plattentragabschnitt 5a der Plattenschublade 5 platziert wird, die nach außen durch den Durchbruch 13a der Frontplatte 13 ausgeworfen wird, dreht sich der Motor 61 in der entgegengesetzten Richtung (d. h., in der Richtung entgegengesetzt zu der vorstehend erläuterten), wodurch das Betätigungszahnrad 65 über der. Drehzahluntersetzungsmechanismus entgegen dem Uhrzeigersinn (d. h., in entgegengesetzter Richtung) in der Darstellung von Fig. 3 gedreht wird. Die Plattenschublade 5 bewegt sich damit nach hinten bzw. rückwärts (in Richtung zur Rückseite des Plattenantriebs) durch den Durchbruch 13a in die Plattenladeposition. Auf diese Weise wird die optische Platte 3, die in der vorbestimmten Position auf der Oberseite der Plattenschublade 5 getragen ist, ebenfalls in die Plattenladeposition in dem Hauptkörper 2 transportiert.

Während des Ladens der Plattenschublade 5, d. h., während die Plattenschublade 5 rückwärts bewegt wird, gelangt das Betätigungszahnrad 65 in Eingriff mit der ersten Zahnstange 6a auf der Unterseite der Plattenschublade 5, und der Vorsprung 59 des Nockenelements 55 wird entlang der ersten Bewegungsbegrenzungsnut 7a geführt. Das Nockenelement 55 wird dadurch in der ersten Position gehalten und ist damit nicht in der Lage, sich in die zweite Position zu bewegen. Der Planetenarm 66 wird folglich in einer vorbestimmten Position derart gehalten, dass er sich nicht drehen kann. In diesem Fall dreht sich das Betätigungszahnrad 65 in dieser Position derart, dass es als Antriebszahnrad zum Antreiben der Plattenschublade 5 dient. In diesem Zustand wird außerdem der Frontabschnitt der Mechanismuseinheit 42 in der abgesenkten Position gehalten.

Wenn die Plattenschublade 5 sich der Plattenladeposition nähert, bewegt sich der Vorsprung 59, der auf dem Nockenelement 55 gebildet ist, von der ersten Bewegungsbegrenzungsnut 7a zu der bzw. in die zweite Bewegungsbegrenzungsnut 7b, wodurch das Nockenelement 55 veranlasst wird, sich in seitlicher. Richtung geringfügig zu bewegen. Wenn die Plattenschublade 5 daraufhin die Plattenladeposition erreicht, liegen die Anlageabschnitte 5d, 5e, die auf dem hinteren Abschnitt der Plattenschublade 5 vorgesehen sind, am Wandabschnitt 40b des Chassis 40 an, wodurch jegliche Bewegung der Plattenschublade 5 unterbunden wird. In diesem Zustand bewegt sich der Vorsprung 59 des Nockenelements 55 zu der bzw. in die dritte Bewegungsbegrenzungsnut 7c über die zweite Bewegungsbegrenzungsnut 7b, wodurch das Nockenelement 55 in die Lage versetzt wird, sich aus der ersten Position in die zweite Position zu bewegen, wodurch auch der Planetenarm 66 sich drehen kann. In diesem Zustand bewegt sich das Betätigungszahnrad 65 von der ersten Zahnstange 6a zu der zweiten Zahnstange 6b.

Da in diesem Zustand und infolge hiervon die Bewegung der Plattenschublade 5 begrenzt ist, während der Planetenarm 66 umlaufen kann, bewegt sich das Betätigungszahnrad 65 und dreht sich entlang der bogenförmigen zweiten Zahnstange 6b um die Achse 64b, wenn das Betätigungszahnrad 65 durch den Motor 61 gedreht wird. In diesem Zustand dient das Betätigungszahnrad 65 als Planetenrad.

Wenn das Betätigungszahnrad 65 als Planetenrad dient und sich entlang der bogenförmigen zweiten Zahnstange 6b bewegt, wie vorstehend erläutert, dreht sich auch der Planetenarm 66 in Übereinstimmung mit der Bewegung des Betätigungszahnrads 65 um die gemeinsame Achse 64b im Uhrzeigersinn in der Darstellung von Fig. 3. Wenn der Planetenarm 66 sich in dieser Weise dreht, dreht sich auch der zweite Arm 66c des Planetenarms 66 in derselben Weise im Uhrzeigersinn, wodurch das Nockenelement 55 veranlasst wird, sich aus der ersten Position in die zweite Position zu bewegen.

In Übereinstimmung mit der Bewegung des Nockenelements 55 gleiten die Führungsstifte 43a, 43b des Frontendes des Basisrahmens 43 der Mechanismuseinheit 42 entlang den schräg verlaufenden Nuten 582 der Nockennuten 58a, 58b und bewegen sich aufwärts zu den bzw. in die oberen Nuten 581. Die Mechanismuseinheit 42 wird dadurch aus der abgesenkten Position in die angehobene Position verschoben, wodurch das zentrale Loch 3a der in der Plattenschublade 5 geladenen optischen Platte mit der zentralen Nabe 46a des Plattentellers 46 in Eingriff gelangt. Durch die Zugkraft, die auf die Plattenklemmeinrichtung 80 mittels des Permanentmagneten des Plattentellers 46 einwirkt, wird die optische Platte 3 daraufhin sandwichartig zwischen dem Plattenteller 46 und der Plattenklemmeinrichtung 80 eingeschlossen.

Wenn in diesem Zustand ein Betrieb, wie etwa ein Wiedergabevorgang, ausgeführt wird, wird der Spindelmotor dahingehend betätigt, den Plattenteller 46 mit vorbestimmten Drehzahlen zu drehen, wodurch er die optische Platte 3 wiedergeben kann. Wenn in diesem Fall die optische Platte 3 mit hoher Drehzahl (etwa der 8-fachen Drehzahl oder 12-fachen Drehzahl) gedreht wird, kann die optische Platte 3 einer exzentrischen Drehung auf Grund einer Exzentrizität der optischen Platte oder eines Abmessungsfehlers unterliegen, und wie vorstehend erläutert, führt dies zur Erzeugung von Vibrationen.

In dieser Ausführungsform ist der Plattenteller 46 jedoch auf dem Tragelement 44 vorgesehen, das seinerseits durch den Basisrahmen 43 der Mechanismuseinheit 42 über die elastischen Elemente 441 getragen ist. Außerdem ist das Tragelement 44 an drei Stellen abgestützt, nämlich in einem zentralen Abschnitt und in beiden vorderen Eckenabschnitten. Mit anderen Worten bildet die Anordnung aus den elastischen Elementen in etwa ein gleichschenkliges Dreieck, wobei der Plattenteller in dieser dreieckigen Anordnung zu liegen kommt.

Wenn infolge hiervon Vibrationen auf Grund einer exzentrischen Drehung der optischen Platte 3 in der horizontalen Richtung auftreten, wird das Tragelement 44 in der horizontalen Richtung um das elastische Element 441 am hinteren zentralen Abschnitt des Tragelements 44 verschoben, wodurch die elastischen Elemente 441, die in den vorderen Eckenpositionen des Tragelements 44 vorgesehen sind, diese Verschiebung absorbieren können. Durch Abstützen des Tragelements 44, auf dem der Plattenteller 46 in den drei Punkten vorgesehen ist, wie vorstehend erläutert, ist der Plattenantrieb 1A hochgradig effektiv hinsichtlich der Absorption von Vibrationen auf Grund hoher Drehzahl der optischen Platte 3, und dies wird bewirkt, ohne dass eine getrennte, spezielle Vibrationsdämpfungseinrichtung vorgesehen werden muss. Folglich ist der Plattenantrieb 1A hochgradig effektiv beim Verhindern, dass Vibrationen, die durch eine Drehung mit hoher Drehzahl der optischen Platte 3 erzeugt werden, den Basisrahmen 43, das Chassis 40, das Gehäuse 10 u. dgl. erreichen.

In der vorstehend erläuterten Ausführungsform sind der Antriebsmechanismus 60 der Plattenschublade 5 und der Nockenmechanismus 50 insbesondere sämtliche in dem Raum in der Vorderseite der Mechanismuseinheit 42 innerhalb des Chassis 40 untergebracht. Ein ausreichender Platz wird dadurch auf den linken und rechten Seiten der Mechanismuseinheit 42 erzeugt und dies erlaubt es, dass der Basisrahmen 43 der Mechanismuseinheit 42 und das Tragelement 44 mit ausreichender Breiten bzw. weiten Abmessungen ausgebildet werden können. Von den verschiedenen möglichen Anordnungen ermöglicht dadurch die spezielle Anordnung der elastischen Elemente 441, die in Seitenpositionen des Plattentellers 46 angeordnet sind, die Bereitstellung eines ausreichenden Abstands zwischen den elastischen Elementen 41, wodurch die elastischen Elemente 441 in den linken und rechten Seitenpositionen auf der Vorderseite des Plattentellers 46 angeordnet werden können. Eine derartige Anordnung der elastischen Elemente 441 ist außerdem besonders wirksam zum Verhindern der Übertragung von Vibrationen auf Grund einer Drehung der optischen Platte 3.

Wenn die Wiedergabe beendet ist oder wenn die Wiedergabe gestoppt wird, um die Wiedergabe mit einer anderen Platte fortzusetzen, wird die Auswurftaste nach einer Betätigung der Wiedergabetaste (d. h., einem Betrieb zum Stoppen der Wiedergabe) gedrückt. Wenn dies erfolgt ist, wird der vorstehend erläuterte Vorgang zum Auswerfen der Plattenschublade 5 ausgeführt, um die Plattenschublade 5 auszuwerfen, auf der die optische Platte 3 zu liegen kommt, und zwar aus dem Hauptkörper 2 heraus.

In dem Fall, dass der Motor 61 seinen Betrieb stoppt, wie etwa während eines Stromausfalls, bleibt die optische Platte 3 in der geladenen Position stecken. In einem derartigen Fall kann ein Werkzeug durch den Einführdurchbruch der Frontplatte 13 des Plattenantriebs 1A eingeführt werden, um den Schiebeabschnitt 71c des Hebels 71 zu verschieben, um den Hebel 71 zu drehen. Wenn dies erfolgt ist, dreht sich der Hebel 71 entgegen dem Uhrzeigersinn in der Darstellung von Fig. 4, und in Übereinstimmung mit dieser Drehung wird das Nockenelementantriebselement 71b in derselben Richtung antriebselement 71b in derselben Richtung gedreht, wodurch das Nockenelement 55 zwangsweise aus der in Fig. 8 gezeigten, zweiten Position in die in Fig. 7 gezeigte, erste Position bewegt wird, wodurch gleichzeitig die Mechanismuseinheit 42 veranlasst wird, sich aus der angehobenen Position in die abgesenkte Position zu bewegen.

Infolge hiervon wird die optische Platte 3 von dem eingeklemmten Zustand zwischen der Plattenklemmeinrichtung 80 und dem Plattenteller 46 freigegeben und kehrt zu dem Plattentragabschnitt der Plattenschublade 5 zurück. In diesem Zustand bewegt sich auch das Betätigungszahnrad 65 von der zweiten Zahnstange 6b zu der ersten Zahnstange 6a und der Vorsprung 59 des Randabschnitts des horizontalen Abschnitts 55a des Nockenelements 55 bewegt sich von der dritten Bewegungsbegrenzungsnut 7c zu der ersten Bewegungsbegrenzungsnut 7a über die zweite Bewegungsbegrenzungsnut 7b.

Hierdurch wird die Plattenschublade 5 zwangsweise geringfügig aus dem Durchbruch 13a der Frontplatte 13 des Plattenantriebs 1A vorstehen gelassen, wodurch es möglich ist, die Plattenschublade 5 zu ergreifen und manuell in die Auswurfposition zu ziehen. Die vorstehend angeführte Ausführungsform ermöglicht dadurch ein problemloses Auswerfen der optischen Platte 3 selbst in dem Fall, dass während der Wiedergabe kein elektrischer Strom zur Verfügung steht.

Wenn in der vorstehend angeführten Ausführungsform die Mechanismuseinheit 42 angehoben und abgesenkt wird (d. h., zwischen einer angehobenen Position und einer abgesenkten Position verschoben wird), gelangt das Betätigungszahnrad 65 in Eingriff mit der zweiten Zahnstange 6b, um als Planetenrad zu dienen. In diesem Hinblick ist die Anordnung zum Anheben und Absenken der Mechanismuseinheit 42 in dem Plattenantrieb 1A in Übereinstimmung mit dieser Erfindung nicht auf den vorstehend erläuterten Aufbau beschränkt. In der vorliegenden Ausführungsform ist eine Einrichtung zum Verschieben der Mechanismuseinheit 42 aus der abgesenkten Position in die angehobene Position besonders signifikant. Ein weiterer Mechanismus kann deshalb vorgesehen werden, um die angehobene Mechanismuseinheit 42 abzusenken. In dem Fall, dass beispielsweise das Betätigungszahnrad 65 mit der zweiten Zahnstange 6b in Eingriff gelangt, ist es möglich, diesen Eingriff freizugeben zum Verschieben der Mechanismuseinheit 42 aus der angehobenen Position in die abgesenkte Position.

In Übereinstimmung mit dem Plattenantrieb und wie vorstehend ausgeführt, wirkt das Betätigungszahnrad 65 des Antriebsmechanismus 60 nicht nur als Antriebszahnrad zum Antreiben der Plattenschublade 5, sondern auch als Antriebszahnrad zum Antreiben des Nockenelements 55, das die Mechanismuseinheit 42 zwischen der angehobenen Position und der abgesenkten Position verschiebt, und das Betätigungszahnrad 65 mit diesen Funktionen ist in einem begrenzten Raum in dem Chassis 40 vor der Mechanismuseinheit 42 aufgenommen. Dadurch kann die Struktur bzw. der Aufbau des Plattenantriebs im Vergleich zu dem Plattenantrieb gemäß dem Stand der Technik vereinfacht werden. Unter Verwendung eines derartigen Teils als Planetenarm 66, der das Betätigungszahnrad 65 drehbar trägt, und der dazu dient, das Nockenelement 55 zu bewegen, kann die Anzahl von erforderlichen Teilen verringert werden und der Zusammenbau kann problemlos erfolgen.

In dem Plattenantrieb in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung ist die Mechanismuseinheit außerdem aus dem Basisrahmen und dem Tragelement erstellt, auf dem der Plattenteller o. dgl. vorgesehen ist, und das Tragelement ist auf dem Basisrahmen mittels dreier elastischer Elemente getragen bzw. abgestützt, die auf den linken und rechten Seiten des Plattentellers sowie auf der Rückseite des Plattentellers zu liegen kommen. Durch eine derartige Anordnung der elastischen Elemente können Vibrationen wirksam absorbiert werden, die durch eine exzentrische Drehung der optischen Platte erzeugt werden, wodurch verhindert werden kann, dass die Vibrationen zum Basisrahmen oder dem Chassis übertragen werden. Da der Antriebsmechanismus (Lademechanismus) in einem begrenzten Raum in dem Chassis vor der Mechanismuseinheit aufgenommen ist, kann die Mechanismuseinheit außerdem eine ausreichende Breite aufweisen. Hierdurch ist es möglich, die elastischen Element in der Eckenposition des Basisrahmens derart anzuordnen, dass zwischen ihnen eine ausreichende Distanz auf den rechten und linken Seiten der Vorderseite des Plattentellers vorliegt, und eine derartige Anordnung aus den elastischen Elementen ist besonders wirksam zum Absorbieren der Vibrationen.


Anspruch[de]

1. Plattenantrieb (1A), aufweisend:

Einen Hauptkörper (2) mit einem Chassis (40),

einen Basisrahmen (43) mit einem vorderen Abschnitt und einem hinteren Abschnitt, wobei der hintere Abschnitt auf dem Chassis (40) derart schwenkbar getragen ist, dass der vordere Abschnitt zwischen einer angehobenen Position, in der eine Platte (3) wiedergegeben werden kann, und einer abgesenkten Position verschiebbar ist, die niedriger als die angehobene Position liegt,

ein Tragelement (44) mit einem Plattenteller (46), auf dem die Platte (3) angeordnet werden kann, und einem Abtaster (47), wobei das Tragelement (44) einen hinteren Abschnitt und einen vorderen Abschnitt mit zwei vorderen Seitenabschnitten aufweist,

elastische Elemente (441), die zwischen dem Tragelement (44) und dem Basisrahmen (43) zum elastischen Stützen des Tragelements (44) relativ zum Basisrahmen (43), vorgesehen sind, und

ein Verschiebemechanismus (50, 60), der mit dem Basisrahmen (43) betriebsmäßig derart verbunden ist, dass er den Basisrahmen (43) zwischen der angehobenen Position und der abgesenkten Position verschiebt,

dadurch gekennzeichnet, dass

drei elastische Elemente (441) vorgesehen und im Wesentlichen auf den zwei Vorderseitenabschnitten und einem im Wesentlichen mittleren Teil des hinteren Abschnitts des Tragelements (44) angeordnet sind, um in etwa ein gleichschenkliges Dreieck zu bilden, wobei der Plattenteller (46) in dem Dreieck näher an einer Linie zu liegen kommt, die die zwei elastischen Elemente (441) durchsetzt, die an den Frontseitenabschnitten angeordnet sind, als das elastische Element (441) am hinteren Abschnitt, wobei dann, wenn eine Vibration durch eine exzentrische Drehung der Platte durch den Plattenteiler (46) hervorgerufen ist, das Tragelement (44) um das elastische Element (441) am hinterer. Abschnitt verschoben werden kann, während die elastischen Elemente (441) an den zwei Frontseitenabschnitten zum Dämpfen der Verschiebung wirken.

2. Plattenantrieb nach Anspruch 1, wobei der Basisrahmen (43) in etwa Rechteckform aufweist, und wobei das Tragelement (44) innerhalb des Basisrahmens (43) angeordnet ist.

3. Plattenantrieb nach Anspruch 2, wobei jedes der elastischen Elemente (441) in im Wesentlichen zylindrischer Farm gebildet ist und einen oberen Abschnitt aufweist, der im Eingrifft mit dem Tragelement (44) steht, und einen unteren Abschnitt, der im Eingriff mit dem Basisrahmen (43) steht.

4. Plattenantrieb nach Anspruch 3, wobei jedes der zylindrisch geformten, elastischen Elemente (441) in einem hochstehenden Zustand genutzt wird, um den Basisrahmen (43) mit dem Tragelement (44) derart zu verbinden, dass in jeder Richtung Flexibilität vorliegt.







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