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Dokumentenidentifikation DE69716693T2 03.07.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0832718
Titel Steuerungsvorrichtung für eine Reinigungsvorrichtung für verseuchte Oberflächen
Anmelder Loubeyre, Patrick, Saint-Claude, FR
Erfinder Loubeyre, Patrick, Saint-Claude, FR
Vertreter Scharlach, D., Rechtsanw., 80469 München
DE-Aktenzeichen 69716693
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, NL, PT, SE
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 24.09.1997
EP-Aktenzeichen 978107019
EP-Offenlegungsdatum 01.04.1998
EP date of grant 30.10.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.07.2003
IPC-Hauptklasse B24C 5/02
IPC-Nebenklasse B24C 7/00   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Steuern einer Einrichtung für das Reinigen kontaminierter Oberflächen mittels eines Strahls aus Luft, einem feinkörnigen Strahlmittel und einer Flüssigkeit, wobei diese Einrichtung einen Luftkompressor, einen Behälter für das vom Kompressor unter Druck gesetzte Strahlmittel und ein Gerät umfasst, das die erwähnte Flüssigkeit zuführt und unter Druck setzt, wobei die besagte Steuervorrichtung ein Handgriff mit einem Drücker ist, welcher die Zufuhr der unter Druck stehenden Flüssigkeit in eine mit einer Düse versehene Vorrichtung oder die Sperrung der Flüssigkeit steuert, und wobei diese Vorrichtung auch mit dem mit Druckluft vermischten Strahlmittel gespeist wird. Eine Steuervorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus der FR-A-2 709 257 bekannt.

Seit mehreren Jahren ist der Einsatz von technischen Anlagen für die Reinigung von Oberflächen, insbesondere von Gebäude- oder Deckmalfassaden bekannt, die bewusst (Graffiti) oder ungewollt durch die Luftverschmutzung oder auch den Gang der Zeit kontaminiert wurden. Derartige Anlagen umfassen im Wesentlichen den Einsatz eines unter Druck stehenden Luftstrahls mit einem feinkörnigen Strahlmittel und einer Flüssigkeit, bei der es sich in den meisten Fällen um klares Wasser handelt. Die Anlage umfasst demnach einen Luftverdichter, der einen Behälter speist, in dem sich das Spritzmittel und eine Wasserzubringerpumpe befinden, wobei die Flüssigkeit und die Pressluft mit dem Strahlmittel in eine Vorrichtung gelangen, die eine Düse für die Projektion eines Strahls auf die zu säubernde Fläche besitzt.

Eines der Vorteile des Verfahrens ist die Tatsache, dass keine Chemikalien zum Einsatz kommen, deren Entsorgung zusätzliche Probleme verursachen würde.

Verbessert wurden die Bauweise der Düse, um dem Strahl mechanische Eigenschaften zu verleihen, durch die Oberflächen besser dekontaminiert werden, sowie die verschiedenen Verfahren zur Ermittlung des optimalen Drucks und des Gemischs aus Luftkühlmittel und Strahlmittel. Wenn es darum geht, Flächen zu reinigen, die sich über mehrere Höhenmeter erstrecken, befinden sich die relativ schweren Geräte wie Kompressor, Wasserzubringerpumpe und Behälter natürlich am Boden oder auf einem mitlaufenden Fahrzeug, während eine Person eine Strahlvorrichtung in Form eines Griffes hält, über den vor allem der Wasserzustrom gesteuert wird. Die Zuleitung der Luft mit dem Strahlmittel wird durch eine Sicherheitsschaltung (sog. "Totmann"-Schaltung) gesteuert, die vom Benutzer ständig betätigt wird, um den Zustrom der unter Druck stehenden Luft stoppen zu können. Die doppelte Steuerung für die Flüssigkeit und die Druckluft, die bei mehreren Anlagen dieser Art anzutreffen ist, ist relativ platzraubend und erschwert die Arbeit, vor allem auf Gerüsten. Die Einstellung des Drucks im Luftkreislauf sowie der Durchflussmenge des Strahlmittels erfolgt durch einen in der Nähe des Behälters gebliebenen Bediener.

Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Steuervorrichtung für eine derartige Anlage vorzuschlagen, mit der die Arbeitsbedingungen verbessert werden, ohne dass die Wirksamkeit der Sicherheitsmaßnahmen beeinträchtigt wird, und die Betriebskosten der Anlage zu senken.

Die erfindungsgemäße Steuervorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass das Steuersystem mit einem pneumatischen Steuerorgan ausgestattet ist, das die Druckluftzuleitung und -entlüftung des Behälters kontrolliert, wobei dieses Organ ein Element, das es in Betriebsbereitschaft versetzt, und eine von dem erwähnten Drücker gesteuerte Betätigungsvorrichtung umfasst.

Vorteil der erfindungsgemäßen Steuerung ist die Tatsache, dass die Steuerung des Luftkreislaufs, genauer gesagt die Drucksetzung und Entlüftung des Behälters, direkt von dem gleichen Drücker ferngesteuert wird, der die Flüssigkeit steuert.

Um die Luftzuleitung neutralisieren und nur den Flüssigkeitstrahl beibehalten zu können, umfasst die Vorrichtung zunächst ein Element, welches das Organ in Betriebsbereitschaft versetzt, und einen Schaltschütz an nachgeordneter Stelle für die Aktivierung des Organs.

Nach einer Ausführungsvariante ist das besagte Organ rein pneumatisch; nach einer bevorzugten Ausführungsariante umfasst es zwei pneumatische Verteiler, wobei der erste mit einem Kippschalter und der zweite mit einem Schaltschütz in Form einer Kugel versehen ist.

Bei derartigen Anlagen verwendet man aus einleuchtenden Sicherheitserwägungen, insbesondere wegen der Flüssigkeit, eher den Pneumatiksteuerkreis unter Vermeidung des elektrischen Stroms.

Die vorliegende Erfindung schlägt auch sonstige Verbesserungen vor, welche die Steuerung der Anlage - zumindest in gebrauchtstechnischer Hinsicht - erleichtern und verbilligen.

Je nach Kontamination der Oberfläche ist es nämlich bisweilen notwendig, den Druck des Pneumatikkreises zu regulieren; in diesem Fall muss sich jemand in der Nähe des Behälters aufhalten, um nach den Angaben der dekontaminierenden Person die entsprechende Einstellung vorzunehmen. Diese Vorgangsweise hat den Nachteil, dass eine zweite Person vorzusehen ist, oder dass die spritzende Person ihre Arbeit unterbricht, um selbst zu regulieren.

Bei Verwendung eines Stromkreises oder - vorzugsweise - eines Pneumatikkreises ist an der Steuervorrichtung auch ein Druckregler installiert, damit der Benutzer den Pneumatikdruck erkennen und nach Belieben ändern kann.

Ein anderes Element, das nach einer Ausführungsvariante ebenfalls in die Steuervorrichtung integriert werden kann, ist eine Vorrichtung zur Durchflussregulierung des Strahlmittels. Diese Steuerung kann elektrisch sein, sie arbeitet aber aus den vorgenannten Gründen vorzugsweise pneumatisch.

Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichungen erläutert.

Fig. 1 ist eine schematische Ansicht einer Anlage unter Einsatz der erfindungsgemäßen Steuerung.

Fig. 2 ist eine seitliche Explosionszeichnng der erfindungsgemäßen Steuervorrichtung.

Fig. 3 ist eine schematische Seitenansicht der Steuervorrichtung.

Fig. 4 ist eine Draufsicht des unteren Teils der erfindungsgemäßen Steuervorrichtung.

Auf der Fig. 1 sind schematisch die Hauptelemente einer mit der erfindungsgemäßen Steuervorrichtung ausgerüsteten Anlage für die Reinigung kontaminierter Oberflächen dargestellt.

Eine Wasserzuleitung (E) durchläuft eine Überdruckvorrichtung (1) und speist über einen Schlauch (E1) die Steuervorrichtung (2), die mit einem Drücker den Durchlauf des Wassers zu einer Mischvorrichtung (3) oder die Durchlaufsperrung steuert.

Ein Luftverdichter (4) speist über einen Schlauch (A1) einen Lufttrockner (5). Über einen Schlauch (A2) durchströmt die so getrocknete Luft zunächst einen Luftdruckregler (R1) und wird dann über einen Schlauch (A5) durch ein Füllventil (V1) in einen Druckbehälter (6) geleitet. Der Behälter (6) enthält ein Strahlmittel mit feinen Körnern, die für die Reinigung von Oberflächen verwendet werden. Ein anderer Schlauch (A3) leitet die getrocknete Luft zum Ausgang des mit einem Ventil (V2) versehenen Behälters. Durch den im Behälter noch vorhandenen Druck und die Ansaugung im Schlauch (A4) (Venturi-Effekt) wird das Strahlmittel durch das Ventil gedrückt. Das Strahlmittel wird somit über einen Schlauch (A4) mit der Druckluft vermischt und gelangt zur Mischvorrichtung (3) mit Düse, über die es auf die zu dekontaminierende Fläche gespritzt wird.

Ein anderer Schlauch (A6) liefert die getrocknete Luft für die Steuervorrichtung (2). Diese Luft wird dafür verwendet, um über ein geeignetes Organ und einen Schlauch (A7) das Ventil (V1) für die Drucksetzung bzw. Entlüftung des Behälters (6) zu steuern. Das Ventil (V1) ist so ausgebildet, um den Behälter entweder unter Druck zu setzen oder zu entlüften.

Nach einer bevorzugten Ausführungsvariante ist die Steuerung (2) mit einer Fernmess- und Fernregelvorrichtung des Drucks des Pneumatikkreises versehen. Dazu wird mittels einer Regeleinrichtung (R2) der Steuervorrichtung (2) auf den Druckregler (R1) eingewirkt (über einen Schlauch A9).

Nach einer anderen Ausführungsvariante ist vorgesehen, den Durchfluss des Strahlmittels über das Ventil (V2) zu steuern. Dazu wird über einen Doppelschlauch (A8) und ein geeignetes Organ an der Steuervorrichtung (2) die Durchflussmenge des das Ventil (V2) durchströmenden Mittels reguliert.

Wir befassen uns jetzt eingehender mit dem Teil (2) der Anlage sowie mit den einzelnen pneumatischen Steuerorganen.

Auf der Fig. 2 ist die Steuervorrichtung schematisch von der Seite dargestellt. Es handelt sich um einen Griff (201) mit einem Drücker (202), der über einen Federschalter oder einen herkömmlichen Kolben bekannter Bauart das Heraustreten der Flüssigkeit durch die Öffnung (203) der Steuerung (2) auslöst. Die Flüssigkeitszufuhr erfolgt durch die Leitung (E1). Die Öffnung (203) ist gewöhnlich mit einer T-förmigen Abzweigung (204) verbunden. Die beiden anderen Enden des T sind mit einem Hahn (T1 bzw. T2) verbunden. Der Hahn (T1) steuert die Versorgung mit der Flüssigkeit der Mischvorrichtung (3). Diese Mischvorrichtung (3) wird über den Luftschlauch (A4) mit Druckluft versorgt. Der zweite Hahn (T2) steht mit einem Krümmer (205) in Verbindung, der mit einer Düse (206) ausgetsattet ist Der Gebrauch des Hahns (T2) und der Düse (206) ist selbstverständlich wahlfrei, aber nützlich, wenn man mit der Flüssigkeit die Oberfläche nur bespritzen möchte, ohne über die Mischvorrichtung (3) zu gehen.

Die bislang beschriebenen Steuerelemente sind vollkommen gebräuchlich und dem Fachmann wohl bekannt.

Ausgehend von dieser herkömmlichen Steuerung hat der Erfinder eine Reihe von Veränderungen vorgenommen, um die vorliegende Erfindung zu realisieren.

Zunächst wurden beiderseits des Griffes (201) zwei pneumatische Verteiler (207, 208) angeordnet. Der pneumatische Verteiler (207) ist mit einem Steuerhebel (209) versehen, während der pneumatische Verteiler (208) einen Kugelschalter besitzt, der über ein Organ (210) durch den Drücker (202) betätigt wird.

Die Funktionen dieser pneumatischen Verteiler (207 und 208) werden nachstehend im Zusammenhang mit der gesamten Steuerung erläutert.

Bei dem Verteiler (207) hätte es sich, wie nachstehend ebenfalls erläutert, um ein einfaches Ventil handeln können.

Am unteren Teil des Griffs (201) wurde eine Platte (211) befestigt, an der fünf Druckluftanschlüsse (212-215b) angebracht sind. Diese Anschlüsse sind schematisch dargestellt; sie sollen sicherstellen, dass die einzelnen Druckluftzuleitungen, die für die Fernsteuerung der verschiedenen Elemente verwendet werden, zu einem ortsfesten Teil eines Griffes führen, um die Arbeit zu erleichtern und zu verhindern, dass die einzelnen Leitungen sich verheddern.

An einer Seite der Platte ist ein Druckregler (R2) befestigt, der einen Eingang (216) und einen Ausgang (217) besitzt. Am Anschluss (212) mündet der Schlauch (A6). Am anderen Ende des Anschlusses (212) ist ein T-Stück oder ein Verbinder (219) mit 5 Abzweigungen (1 Eingang, 4 Ausgänge) angebracht. Die Entscheidung für ein T-Stück oder ein fünfzweigiges Verbindungsstück hängt - wie nachstehend erläutert - von der Anzahl der Funktionen ab, die man fernsteuern möchte. Das Anschlussstück (219) steht über eine nicht dargestellte Leitung mit dem Eingang (207a) des Verteilers (207) in Verbindung, während der Ausgang (207b) über einen Schlauch mit dem Eingang (208a) des Verteilers (208) verbunden ist.

Der Ausgang (208b) ist über einen Schlauch mit dem Anschluss (214) verbunden, der seinerseits mit einer Leitung (A7) verbunden ist, die zur Steuerung des Ventils (V1) des Behälters (6) führt. Wenn der Kippschalter (209) die Druckluft durch den Verteiler (207) hindurchlässt, wird der Verteiler (208) beaufschlagt, und ein Druck auf die Kugel (208) über den Drücker (202) und das Organ (210) lässt die Luft in den Schlauch (A7) strömen, der die Öffnung des Versorgungsventils (V1) des Behälters (6) steuert, wodurch die Zuleitung des Strahls mit dem Strahlmittel über den Schlauch (A4) in die Vorrichtung (3) ausgelöst werden kann. Durch Loslassen des Drückers (202) oder durch Kippen des Schalters (209) wird das Ventil (V1) auf Behälterentlüftung gestellt.

Wenn der Hahn (T1) geöffnet ist, gelangt die Flüssigkeit auch in die Vorrichtung (3), und der Strahl umfasst die Luft, die Flüssigkeit und das Strahlmittel. Wenn man den Spritzvorgang stoppen möchte, braucht man nur den Griff loszulassen, was den Durchstrom der Druckluft durch den Ausgang (208b) verhindert; das Ventil (V1) wird geschlossen, was den Zustrom von Strahlmittel und Flüssigkeit unterbricht. Wenn man den Griff nur für einen Flüssigkeitsstrahl verwenden möchte, braucht man nur den pneumatischen Verteiler (207) mittels Kippschalter (209) zu schließen und den Drücker zu betätigen, so dass die Flüssigkeit entweder über die Vorrichtung (3) oder über die Düse (206) austreten kann. Durch Loslassen des Drückers (202) wird die Versorgung mit Flüssigkeit und Luft sowie mit dem Strahlmittel gleichzeitig unterbrochen.

Vorteilhafterweise ersetzt der Drücker (202) unter Wasser- oder Federdruck die "Totmann"-Steuerung, denn der besagte Druck schiebt den Drücker in Ruhestellung und verhindert den pneumatischen und hydraulischen Durchstrom zur Düse.

Selbstverständlich könnte der pneumatische Verteiler (209) auch durch einen einfachen Hahn ersetzt werden, der geschlossen oder geöffnet wird. Ein derartiger Hahn bzw. Ventil ist jedoch relativ platzraubend, und wenn man sich mit einem kleinen Hahn begnügt, ist er schwierig zu betätigen, da der Benutzer oft dicke Arbeitshandschuhe trägt. Ein Kippschalter ist leichter zu handhaben, und der Schalter (207) ist von geringer Größe.

Die zweite durch die vorliegende Erfindung geleistete Verbesserung betrifft die Fernkontrolle und -steuerung des Drucks im Luftkreislauf. Ab der zweiten Abzweigung des Teils (219) wird die Luft über einen Schlauch in den Eingang (216) des mit einem Anzeiger (218) versehenen Druckreglers (R2) geleitet und verlässt ihn durch den Ausgang (217), um dann per Schlauch zum Anschluss (213) geführt zu werden, der seinerseits an den die Reguliervorrichtung (R1) steuernden Luftschlauch (A9) angeschlossen ist. Der Regler (R2) ist ein handelsübliches Teil und weist keine anwendungsspezifische Besonderheit auf. Mit dieser Vorrichtung kann demnach einerseits der Druck des Pneumatikkreises kontrolliert und andererseits - abhängig von der Arbeit und dem erzielten Ergebnis - vom Benutzer reguliert werden.

Es handelt sich um eine interaktive Steuerung, welche die Arbeit des Benutzers erleichtert, der momentan entweder von einer zweiten Person assistiert werden muss, die nach seinen Angaben den Druck direkt an der Vorrichtung (R1) reguliert, oder der sich selbst bemühen muss, um die Einstellung vorzunehmen und neu zu beginnen.

Eine letzte denkbare Verbesserung ist die Einstellung des Strahlmitteldurchsatzes. Wenn die Fernsteuerung des Ventils (V2) gewünscht wird, ist das Teil (219) kein T-Stück, sondern ein Anschluss mit fünf Abzweigungen, wobei der vierte und fünfte Zweig mit einer nicht dargestellten Vorrichtung verbunden sind, mit der die Durchflussmenge des Ventils (V2) gesteuert werden kann. Die Ausgänge dieser Vorrichtung, die wie der Regler (R2) auf der anderen Seite der Platte (211) befestigt werden könnten, sind mit den Anschlüssen (215a- 215b) der Platte (211) verbunden; der Regler ist seinerseits über die Doppelleitung (A8) mit der Steuerung des Ventils (V2) verbunden. Die Steuervorrichtung des Ventils (V2) kann vorteilhafterweise einen doppelt wirkenden Zylinder umfassen, der durch zwei Kugelverteiler - wie Verteiler (208) - betätigt wird. Je nach gewünschter Änderung der Durchflussmenge wird der eine oder der andere Verteiler betätigt, um den das Ventil (V2) öffnenden oder schließenden Kolben zu verschieben. Statt der beiden pneumatischen Verteiler könnte man auch zwei Hähne oder Ventile verwenden.

Um die Abbildungen nicht zu überfrachten, sind die Verbindungsschläuche zwischen den Anschlüssen (212- 215b) und den einzelnen Elementen nicht dargestellt. Ebenso wurde auf der Fig. 2 nur die Platte (211) ohne Anschlussstücke abgebildet.

Selbstverständlich können durch eine Änderung des Griffs (201) mehrere dieser Elemente integriert werden, wodurch die Ergonomie der Steuerung verbessert wird.


Anspruch[de]

1. Steuervorrichtung (2) zum Steuern einer Einrichtung zum Reinigen kontaminierter Oberflächen mittels eines Strahls aus Luft, einem feinkörnigen Strahlmittel und einer Flüssigkeit, mit einem Luftkompressor (4), einem Behälter (6), der das vom Kompressor (4) unter Druck gesetzte Strahlmittel enthält, einem Gerät (1), welches die erwähnte Flüssigkeit zuführt und unter Druck setzt, wobei die erwähnte Steuervorrichtung (2) ein Handgriff (201) mit einem Drücker (202) ist, welcher die Zufuhr der unter Druck stehenden Flüssigkeit in eine mit einer Düse versehene Vorrichtung (3) oder die Sperrung der Flüssigkeit steuert, und wobei diese Vorrichtung (3) auch mit dem mit Druckluft vermischten Strahlmittel gespeist wird, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnte Steuervorrichtung (2, 201) mit einem pneumatischen Steuerorgan (207, 208) ausgerüstet ist, welches eine Vorrichtung (V1) steuert, die Druckluft in den erwähnten Behälter (6) leitet oder diesen entlüftet, und dass das erwähnte Steuerorgan ein Element (207), welches dieses Organ in Betriebsbereitschaft versetzt, und eine von dem erwähnten Drücker (202) gesteuerte Betätigungsvorrichtung (208) aufweist.

2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erwähnte pneumatische Organ einen ersten pneumatischen Verteiler (207) aufweist, der mit einer manuellen Steuerung (209) versehen ist, mit der das Organ in Betriebsbereitschaft versetzt werden kann, und welcher mit einem zweiten pneumatischen Verteiler (208) zusammenarbeitet, der dazu eingerichtet ist, von dem Drücker (202) betätigt zu werden.

3. Steuervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite pneumatische Verteiler mit einer Kugel als Verschlussstück arbeitet.

4. Steuervorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das erwähnte pneumatische Organ ein pneumatisches Ventil ist.

5. Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass diese Steuervorrichtung (2, 201) ausserdem mit einem Organ (R2) ausgerüstet ist, welches den Luftdruck zu messen und zu modifizieren erlaubt.

6. Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass diese Steuervorrichtung mit einem Organ zum Steuern einer den Durchsatz des Strahlmittels regelnden Vorrichtung (V2) versehen ist.

7. Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnten Organe pneumatische Organe sind.

8. Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnten Organe elektrische Organe sind.







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