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Dokumentenidentifikation DE69808801T2 03.07.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 1042127
Titel KUNSTSTOFFFOLIE DIE MIT EINEM FOSFONICSÄUREGRUPPENENTHALTENDEN POLYMER BESCHICHTET IST
Anmelder DuPont Teijin Films U.S., Ltd. Partnership, Wilmington, Del., US
Erfinder BRABBS, Stephen, Noel, Northallerton, North Yorkshire DL7 0HG, GB;
STREET, Charles, Andrew, Northallerton, North Yorkshire DI6 1SR, GB;
GOODCHILD, Karen, Hinderwell, Cleveland TS13 5JS, GB;
CHAPPEL, Jr., Cornell, Petersburg, US;
SIDDIQUI, Ahmed, Junaid, Richmond, US;
ROGERS, Derek, Stephen, Middlesborough, Cleveland TS3 9JU, GB
Vertreter Müller-Boré & Partner, Patentanwälte, European Patent Attorneys, 81671 München
DE-Aktenzeichen 69808801
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 15.12.1998
EP-Aktenzeichen 989659925
WO-Anmeldetag 15.12.1998
PCT-Aktenzeichen PCT/US98/26588
WO-Veröffentlichungsnummer 0099032303
WO-Veröffentlichungsdatum 01.07.1999
EP-Offenlegungsdatum 11.10.2000
EP date of grant 16.10.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.07.2003
IPC-Hauptklasse B41N 3/03

Beschreibung[de]

Diese Erfindung betrifft eine Polymerfolie und insbesondere eine Polymerfolie, die im Wesentlichen Gelatine-frei ist und eine Überzugsschicht aufweist, die zur Verwendung als eine Komponente einer Druckplatte geeignet ist.

Druckplatten, insbesondere lithographische Druckplatten, umfassen im Allgemeinen ein Substrat, eine hydrophile Überzugsschicht und eine photopolymerisierbare, lichtempfindliche Schicht. Bildweise Belichtung durch eine geeignete Lichtquelle führt zum Härten der photopolymerisierbaren Schicht, sodass die nicht gehärteten Teile der Schicht durch Waschen mit einem Lösungsmittel entfernt werden können. Das Ergebnis ist ein hydrophobes Polymerbild auf einem hydrophilen Substrat, das als eine lithographische Druckplatte verwendet werden kann. In einem alternativen Verfahren wird ein hydrophober Toner auf die hydrophile Überzugsschicht mit Hilfe eines Laserbilderzeugungsverfahren aufgetragen.

Hydrophile polymere Überzugsschichten, umfassend seitenständige funktionelle Phosphonsäuregruppen, werden in US-4427765 und CA-1299007 offenbart, welche die Verwendung von polymeren Überzügen auf Aluminiumsubstraten beschreiben, wobei die beschichteten Substrate als Druckplatten geeignet sind.

Die Oberflächeneigenschaften der hydrophilen Überzugsschicht können beim Bestimmen der Qualität des fertig gedruckten Bildes entscheidend sein. Beispielsweise zeigen einige hydrophile Überzugsschichten des Standes der Technik schlechte Beschichtungsqualität und unzureichende Anhaftung an dem darunterliegenden Substrat und/oder der darüberliegenden photopolymerisierten Schicht oder dem Toner. Zusätzlich kann die Überzugsschicht unzureichende Hydrophilie und/oder eine Oberflächentopographie besitzen, die zu einer unzureichenden Entfernung der ungehärteten photopolymerisierten Teile führen kann, was zur Bildung eines gedruckten Bildes von relativ schlechter Qualität führt. In Verfahren, die auf Lasertoner basieren, kann die hydrophile Überzugsschicht antistatische Eigenschaften zum Steuern oder Vermeiden von Tonerstreuung erfordern, was die Qualität des fertigen Bildes vermindert.

Relativ hohe Temperaturen werden in einigen, zur Herstellung von Druckplatten verwendeten Verfahren angewendet, die das Kräuseln und die Ebenheit der beliebigen auf einer Druckplatte vorliegenden Polymerfolie beeinflussen können.

Hydrophile Überzugsschichten, wie Gelatine, werden traditionell auf eine Polymerfolie, nachdem die Herstellung der Folie vollständig ist, das heißt "offline" aufgetragen, was zu einer Erhöhung der Anzahl der Verfahrensschritte, die zur Herstellung der Überzugsfolie erforderlich sind, führt. Es gibt einen Bedarf, die Überzugsschicht während des Folienherstellungsverfahrens aufzutragen, das heißt "inline", ohne die Verwendung von Gelatine, um die Wirksamkeit des Herstellungsverfahrens zu vereinfachen und zu verbessern.

Wir haben nun eine Polymerfolie entwickelt, die im Wesentlichen mindestens eines der vorstehend erwähnten Probleme vermindert oder überwindet.

Folglich stellt die vorliegende Erfindung eine Polymerfolie bereit, welche im Wesentlichen Gelatine-frei ist, umfassend ein Polyesterfilmsubstrat, welches auf mindestens einer Oberfläche davon eine Überzugsschicht aufweist, welche ein Polymer umfasst, welches mindestens eine oder mehrere wiederkehrende Einheiten umfasst, welche mindestens eine oder mehrere seitenständige (-POXY)-Gruppen umfassen, wobei X und Y, die gleich oder verschieden sein können, OH oder OM sind, wobei M ein Kation ist, wobei das Überzugsschichtpolymer weiterhin wiederkehrende Einheiten umfasst, die seitenständige Carboxylgruppen enthalten oder Gruppen, welche in der Lage sind, durch Hydrolyse Carboxylgruppen zu bilden, und wobei das Überzugspolymer weiterhin ein Comonomer umfasst, welches ein sulfoniertes Monomer oder ein Salz oder ein anderes Derivat davon ist.

Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zur Herstellung einer Polymerfolie, umfassend das Bilden eines Polyesterfoliensubstrats, das Aufbringen einer Beschichtungszusammensetzung auf mindestens eine Oberfläche des Substrats, wobei die Beschichtungszusammensetzung ein Polymer umfasst, welches mindestens eine oder mehrere wiederkehrende Einheiten umfasst, welche mindestens eine oder mehrere seitenständige (-POXY)-Gruppen umfassen, wobei X und Y, welche gleich oder verschieden sein können, OH oder OM sind, wobei M ein Kation ist und wobei das Überzugsschichtpolymer weiterhin wiederkehrende Einheiten umfasst, welche seitenständige Carboxylgruppen oder Gruppen, die in der Lage sind, durch Hydrolyse Carboxylgruppen zu bilden, enthalten, und wobei das Überzugsschichtpolymer weiterhin ein Comonomer umfasst, welches ein sulfoniertes Monomer oder ein Salz oder ein anderes Derivat davon ist.

Die Erfindung betrifft auch eine Druckplatte, umfassend ein Polyesterfilmsubstrat, welches auf mindestens einer Oberfläche davon eine Überzugsschicht aufweist, umfassend ein Polymer, welches mindestens eine oder mehrere wiederkehrende Einheiten umfasst, welche mindestens eine oder mehrere seitenständige (-POXY)- Gruppen umfassen, wobei X und Y, welche gleich oder verschieden sein können, OH oder OM sind, wobei M ein Kation ist, wobei das Überzugsschichtpolymer weiterhin wiederkehrende Einheiten umfasst, welche seitenständige Carboxylgruppen oder Gruppen, die in der Lage sind, durch Hydrolyse Carboxylgruppen zu bilden, enthalten, und wobei das Überzugsschichtpolymer weiterhin ein Comonomer umfasst, welches ein sulfoniertes Monomer oder ein Salz oder ein anderes Derivat davon ist.

Die erfindungsgemäße Polymerfolie kann auch als Überzug für Spiegel, insbesondere Autospiegel und Gebäudeoberflächenverkleidung, verwendet werden. Das Polymerfoliensubstrat ist eine Folie, die unabhängig in Abwesenheit einer Trägergrundlage vorliegen kann.

Das Substrat, auf das eine Überzugsschichtzusammensetzung unter Gewinnung einer erfindungsgemäßen Polymerfolie aufgetragen wird, wird aus einem Polyester und insbesondere einem synthetischen linearen Polyester gebildet, der durch Kondensieren von einer oder mehreren Dicarbonsäuren oder deren Niederalkyl- (bis zu 6 Kohlenstoffatome)diestern, beispielsweise Terephthalsäure, Isophthalsäure, Phthalsäure, 2,5-, 2,6- oder 2,7-Naphthalindicarbonsäure, Bernsteinsäure, Sebacinsäure, Adipinsäure, Azelainsäure, 4,4'-Diphenyldicarbonsäure, Hexahydrotherephthalsäure oder 1,2-Bis-p-carboxyphenoxyethan (gegebenenfalls mit einer Monocarbonsäure, wie Pivalinsäure) mit einem oder mehreren Glycolen, insbesondere aliphatischen Glycolen, beispielsweise Ethylenglycol, 1,3-Propandiol, 1,4-Butandiol, Neopentylglycol und 1,4-Cyclohexandimethanol, erhalten werden kann. Eine Polyethylenterephthalat- und/oder Polyethylennaphthalatfolie ist bevorzugt. Eine Polyethylenterephthalatfolie ist besonders bevorzugt, insbesondere eine solche Folie, die nacheinander durch Verstrecken in zwei entgegengesetzte rechtwinklige Richtungen, typischerweise im Bereich von einer Temperatur von 70 bis 125ºC, biaxial orientiert wurde und vorzugsweise wärmegehärtet wurde, typischerweise bei einer Temperatur im Bereich von 150 bis 250ºC, beispielsweise wie in GB-A-838708 beschrieben. Eine weiterhin bevorzugte Folie umfasst ein Copolymer von Terephthal- und Isophthalsäuren mit Ethylenglycol.

Ein Foliensubstrat für eine erfindungsgemäße Polymerfolie kann unorientiert oder zum Erreichen einer befriedigenden Kombination von mechanischen und physikalischen Eigenschaften vorzugsweise orientiert, beispielsweise uniaxial orientiert oder bevorzugter biaxial orientiert sein, indem man es in zwei zueinander rechtwinklige Richtungen in der Ebene der Folie reckt. Die Bildung der Folie kann durch ein beliebiges, auf dem Fachgebiet zur Herstellung einer Polymerfolie bekanntes Verfahren, beispielsweise ein Schlauch- oder ein Planfolienverfahren, bewirkt werden.

Bei einem Schlauchverfahren kann biaxiale Orientierung durch Extrudieren eines thermoplastischen Polymerschlauchs, der anschließend abgeschreckt, wieder erhitzt und dann durch inneren Gasdruck zum Einführen der Querorientierung expandiert wird und mit einer Geschwindigkeit, die die Längsorientierung induziert, gezogen wird, gleichzeitig bewirkt werden.

Bei dem bevorzugten Planfolienverfahren wird ein Folien bildendes Polymer durch eine Schlitzdüse extrudiert und schnell auf einer gekühlten Gussoberfläche (Trommel) abgeschreckt, um zu sichern, dass das Polymer zum amorphen Zustand abgeschreckt wird. Die Orientierung wird dann durch Verstrecken des abgeschreckten Extrudats in mindestens eine Richtung bei einer Temperatur oberhalb der Glasübergangstemperatur des Polymers bewirkt. Orientierung kann nacheinander durch Verstrecken eines ebenen, abgeschreckten Extrudats zuerst in eine Richtung, gewöhnlich in Längsrichtung, das heißt in Vorwärtsrichtung der Folienverstreckmaschine und dann in Querrichtung bewirkt werden. Vorwärtsverstrecken des Extrudats wird geeigneterweise über einer Reihe rotierender Walzen oder zwischen einem Paar von Quetschwalzen bewirkt, während Querverstrecken dann in einer Spannrahmenvorrichtung bewirkt wird. Das Verstrecken erfolgt in einem durch die Natur des Folien bildenden Polymers bestimmten Ausmaß, beispielsweise wird ein Polyester gewöhnlich derart verstreckt, dass die Abmessungen der orientierten Polyesterfolie 2,5 bis 4,5 ihrer ursprünglichen Abmessungen in der oder jeder Richtung des Verstreckens betragen.

Eine verstreckte Folie kann und wird vorzugsweise durch Wärmehärten unter Abmessungsbeschränkung auf eine Temperatur oberhalb der Glasübergangstemperatur des Folien bildenden Polymers, jedoch unterhalb der Schmelztemperatur davon, um Kristallisation des Polymers zu induzieren, in den Abmessungen stabilisiert.

In einer bevorzugten Ausführungsform und damit die erfindungsgemäße Polymerfolie eine niedrige Verwerfung, vermindertes Kräuseln und verbesserte Ebenheit (oder Wellenbildung [cockle]) aufweist, hat die Polymerfolie einen Prozentsatz an thermischer Ausdehnung in der Folienbreitenrichtung (TD) bei 150ºC von 0,01 bis 1,0% und eine prozentuale thermische Schrumpfung in der Folienlängsrichtung (MD [Maschinenrichtung]) bei 150ºC von 0,4 bis 2,0%. Vorzugsweise zeigt die Folie eine TD-Expansion bzw. Querdehnung bei 150ºC von 0,2 bis 0,8% und eine MD- Schrumpfung bei 150ºC von 0,5 bis 1,5% und insbesondere eine TD-Expansion bzw. Querdehnung bei 150ºC von 0,3 bis 0,5% und eine MD-[Maschinenrichtung]- Schrumpfung bei 150ºC von 0,7 bis 1,0%.

Das Substrat einer erfindungsgemäßen Polymerfolie kann beispielsweise, wie vorstehend beschrieben, während der Herstellung einer biaxial gezogenen Folie hergestellt werden. In einem typischen Verfahren zur Herstellung einer biaxial gezogenen Folie wird die Folie vorzugsweise zuerst in der Längsrichtung über eine Reihe von rotierenden Walzen verstreckt und anschließend quer in einem Spannrahmenofen verstreckt, vorzugsweise gefolgt von Wärmehärten unter Zug in der Spannrahmenvorrichtung. Die Zugwirkung in der Breitenrichtung kann durch Klammern, die die Folie halten, bereitgestellt werden, wobei die Klammern an Parallelzügen auf entgegengesetzten Seiten der Spannrahmenvorrichtung angebracht sind. Die Zugwirkung in der Breitenrichtung kann vermindert werden oder ausbleiben, beispielsweise durch Bewegen der Züge einwärts gegen das Ausgangsende des Spannrahmens - dies ist als "toe-in" bekannt. Durch Anwenden von "toe-in" ist es möglich, dass die Folie auf einen bestimmten Grad schrumpfen kann und mit diesem Mittel können Folien mit den geforderten TD-Expansions- und MD-Schrumpfungseigenschaften erhalten werden. Der Grad an angewendetem "toe-in", beispielsweise bei der Herstellung einer Polyethylenterephthalatfolie, sollte 0,1 bis 10%, vorzugsweise 3 bis 7% und insbesondere 3,5 bis 6%, sein. Der exakte Grad an toe-in, der erforderlich ist, wird von der besonderen herzustellenden Folie und von den anderen Verfahrensbedingungen, die verwendet werden, abhängen. Es ist bevorzugt, dass der Spannrahmen bei relativ hohen Temperaturen betrieben wird, beispielsweise ist die Spannrahmentemperatur für Polyethylenterephthalatfolie geeigneterweise 230 bis 245ºC, insbesondere 235 bis 240ºC.

In einer Ausführungsform der Erfindung ist die polymere Folie transparent, zeigt eine hohe optische Klarheit und niedrige Trübung, vorzugsweise mit einem breiten Trübungswinkel, gemessen gemäß dem Standard ASTM D 1003-61, von < 8%, bevorzugter < 6%, besonders < 5% und insbesondere < 3%, vorzugsweise für eine 175 pm dicke Folie. Die vorstehend erwähnten optischen Eigenschaften können geeigneterweise durch das Vorliegen von wenig oder keinem teilchenförmigen Zusatz in dem Substrat erreicht werden. Das Substrat kann relativ kleine Mengen Füllmaterial, beispielsweise im Bereich von 5 bis 3000 ppm, vorzugsweise 50 bis 2000 ppm, und bevorzugter 100 bis 1000 ppm enthalten. Geeignete Füllstoffe schließen anorganische Materialien, wie Siliziumdioxid, Kaolin, Calciumcarbonat, und organische Materialien, wie Silkonharzteilchen, ein. Kugelförmige monodisperse Füllstoffe können angewendet werden. Das Substrat kann Füllstoff aufgrund der üblichen Verwendung von wiederverwendeter Folie in dem Folienherstellungsverfahren enthalten.

In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die Polymerfolie allerdings opak, was als eine Folie definiert wird, die eine optische Durchlässigkeitsdichte (Sakura Densitometer, Typ PDA 65, Durchlässigkeitsmodus) von 0,75 bis 1,75 und insbesondere von 1,2 bis 1,5; vorzugsweise für eine 175 um dicke Folie aufweist. Die Polymerfolie wird zweckmäßigerweise durch Einarbeiten einer wirksamen Menge eines trübenden Mittels in das synthetische Polymer der Substratschicht opak gemacht. Geeignete trübende Mittel schließen einen teilchenförmigen anorganischen Füllstoff, einen unverträglichen Harzfüllstoff oder ein Gemisch der zwei oder mehreren solcher Füllstoffe ein.

Die Polymerfolie kann auch durchscheinend sein, das heißt mit einer optischen Durchlässigkeitsdichte von bis zu 0,75.

Teilchenförmige anorganische Füllstoffe, die zur Erzeugung eines opaken Foliensubstrats geeignet sind, schließen herkömmliche anorganische Pigmente und Füllstoffe und insbesondere Metall- oder Metalloidoxide, wie Aluminiumoxid, Siliziumdioxid und Titanoxid und Alkalimetallsalze, wie Carbonate und Sulfate von Calcium und Barium, ein. Geeignete anorganische Füllstoffe können homogen sein und bestehen im Wesentlichen aus einem einzigen Füllstoffmaterial oder einer Verbindung, wie Titandioxid oder Bariumsulfat, allein. Alternativ kann mindestens ein Teil des Füllstoffs heterogen sein, wobei das primäre Füllstoffmaterial mit einer zusätzlichen modifizierenden Komponente verbunden ist. Beispielsweise kann das primäre Füllstoffteilchen mit einem Oberflächenmodifizierungsmittel, wie einem Pigment, Seife, Tensidkupplungsmittel oder anderen Modifizierungsmittel, behandelt werden, um das Ausmaß, zu dem der Füllstoff mit dem Außenschichtpolymer verträglich ist, zu verbessern oder zu ändern.

Geeignete teilchenförmige, anorganische Füllstoffe können vom nicht-Hohlraum- oder Hohlraumtyp sein, das heißt mit Hohlraum ist gemeint, dass sie eine zelluläre Struktur umfassen, die mindestens einen Teil von diskreten verschlossenen Zellen enthält. Bariumsulfat ist ein Beispiel eines Füllstoffs, der zur Bildung von Hohlräumen führt. Titandioxid kann in Abhängigkeit von dem teilchenförmigen Typ von Titandioxid, der angewendet wird, vom Hohlraum- oder nicht-Hohlraumtyp sein. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfasst das Foliensubstrat Titandioxidteilchen, insbesondere vom nicht-Hohlraumtyp.

Die Menge an in das Foliensubstrat wünschenswerterweise eingearbeitetem anorganischem Füllstoff sollte, bezogen auf das Gewicht des Substratpolymers, weder weniger als 2% sein, noch 40 Gewichtsprozent übersteigen. Besonders befriedigende Anteile von Opazität werden erreicht, wenn die Konzentration an Füllstoff, geeigneterweise Titandioxid, vorzugsweise im Bereich von 5% bis 25%, bevorzugter 8% bis 18% und insbesondere 11% bis 14 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht des Substratpolymers, vorliegt.

Die anorganischen Füllstoffteilchen haben vorzugsweise einen Volumen-verteilten mittleren Teilchendurchmesser (äquivalenter sphärischer Durchmesser, entsprechend 50% des Volumens aller Teilchen, abgelesen auf der kumulativen Verteilungskurve bezüglich Volumenprozent zum Durchmesser der Teilchen - häufig bezeichnet als "D(v,0,5)"Wert) im Bereich von 0,2 bis 1,5 um, bevorzugter 0,4 bis 1,1 um, insbesondere 0,6 bis 0,8 um und ganz besonders 0,65 bis 0,75 um.

Die bevorzugten Titandioxidteilchen können von Anatas- oder Rutil-Kristallform sein. Die Titandioxidteilchen umfassen vorzugsweise einen Hauptteil von Anatas, bevorzugter mindestens 60%, insbesondere mindestens 80% und ganz besonders ungefähr 100 Gewichtsprozent Anatas. Die Teilchen können durch Standardverfahren, wie durch Anwenden des Chloridverfahrens oder vorzugsweise durch das Sulfatverfahren, hergestellt werden.

In einer erfindungsgemäßen Ausführungsform werden die Titandioxidteilchen vorzugsweise mit anorganischen Oxiden von Elementen, wie Aluminium, Silizium, Zink, Magnesium oder Gemischen davon, überzogen. Vorzugsweise umfasst der Überzug zusätzlich eine organische Verbindung, wie Fettsäuren und vorzugsweise Alkanole, geeigneterweise mit 8 bis 30, vorzugsweise 12 bis 24 Kohlenstoffatomen. Polydiorganosiloxane oder Polyorganohydrogensiloxane, wie Polydimethylsiloxan oder Polymethylhydrogensiloxan, sind geeignete organische Verbindungen.

Der Überzug wird geeigneterweise auf Titandioxidteilchen in wässriger Suspension aufgetragen. Die anorganischen Oxide werden in wässriger Suspension aus in Wasser löslichen Verbindungen, wie Natriumaluminat, Aluminiumsulfat, Aluminiumhydroxid, Aluminiumnitrat, Kieselsäure oder Natriumsilicat, ausgefällt.

Die einzelnen oder primären Titandioxidteilchen haben geeigneterweise eine durch Elektronenmikroskopie bestimmte mittlere Kristallgröße im Bereich von 0,05 bis 0,4 um, vorzugsweise 0,1 bis 0,3 um und bevorzugter 0,2 bis 0,25 um. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung aggregieren die primären Titandioxidteilchen unter Bildung von Clustern oder Agglomeraten, umfassend eine Vielzahl von Titandioxidteilchen. Das Aggregationsverfahren der primären Titandioxidteilchen kann während der tatsächlichen Synthese des Titandioxids und/oder während des Polymer- und/oder Polymerfolienherstellungsverfahrens stattfinden.

Das Foliensubstrat umfasst gegebenenfalls ein "unverträgliches Harz", mit dem ein Harz gemeint ist, das entweder nicht schmilzt oder das im Wesentlichen mit dem Substratpolymer bei der höchsten Temperatur, der man während der Extrusion und Erzeugung der Schicht begegnet, unmischbar ist. Solche Harze schließen Polyamide und Olefinpolymere ein, insbesondere ein Homo- oder Copolymer eines Mono-α- olefins, enthaltend bis zu 6 Kohlenstoffatome in seinem Molekül, zur Einarbeitung in Polyesterfolien oder Polyester der vorstehend zur Einarbeitung in Polyolefinfolie beschriebenen Art.

Die Menge an nicht verträglichem Harz, vorzugsweise Polyolefin, eingearbeitet in das Foliensubstrat, liegt vorzugsweise im Bereich von 1% bis 15%, bevorzugter 3% bis 10% und insbesondere 5% bis 8 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht des Substratpolymers.

Die Einarbeitung des trübenden Mittels, vorzugsweise anorganischer Füllstoff, in die Substratschicht des Polymers kann durch herkömmliche Techniken bewirkt werden, beispielsweise durch Vermischen der monomeren Reaktanten, von denen das Polymer abgeleitet ist, durch Trockenvermischen mit dem Polymer in granulärer oder Schnitzelform, vor der Bildung einer Folie daraus oder durch Verwendung von Masterbatch Technologie.

Mit einer seitenständigen Gruppe (-POXY) einer wiederkehrenden Einheit(en) des Beschichtungsschichtpolymers ist eine Gruppe gemeint, die nicht Teil des Kettengerüsts des Polymers ist, das heißt die Gruppe liegt in einer Seitenkette vor, gebunden an die Gerüstkette des Polymers. X und Y, die gleich oder verschieden sein können, sind OH oder OM, worin M ein Kation darstellt. M kann ein Metallion, vorzugsweise ein Alkalimetallion, bevorzugter Li&spplus;, Na&spplus; oder K&spplus; oder ein quaternäres Ammoniumion sein. Sowohl X als auch Y sind vorzugsweise OH-Gruppen, das heißt die bevorzugte seitenständige Gruppe ist

Somit umfasst das Beschichtungsschichtpolymer vorzugsweise wiederkehrende Einheiten, die seitenständige Phosphonsäuregruppen und/oder Salze oder andere Derivate davon enthalten.

Geeignete wiederkehrende Einheiten leiten sich während der Polymerisation von monoethylenisch ungesättigten Phosphonsäuregruppen enthaltenden Monomeren, die aromatisch, heterocyclisch, aliphatisch und cycloaliphatisch sein können, ab. Bevorzugte Monomere schließen Vinylphosphonsäure, Divinylphosphonsäure, Allylphosphonsäure, Methallylphosphonsäure, Vinyiphosphonsäuremonomethylester, Methacrylamidomethanphosphonsäure, 2-Acrylamido-2-methylpropanphosphonsäure, 3-Phosphonopropylacrylat und 3-Phosphonopropylmethacrylat ein. Vinylphosphonsäure ist ein besonders bevorzugtes Monomer.

Das Überzugsschichtpolymer umfasst geeigneterweise mehr als 5 Molprozent, vorzugsweise im Bereich von 10 bis 90 Molprozent, bevorzugter 30 bis 80 Molprozent, insbesondere 45 bis 75 Molprozent und ganz besonders 50 bis 70 Molprozent wiederkehrende Einheiten, die Phosphonsäure enthaltendes, wie hierin beschriebenes, Monomer umfassen.

Das Überzugsschichtpolymer ist vorzugsweise ein Copolymer, umfassend ein oder mehrere, vorzugsweise Acrylcomonomere zusätzlich zu den wie hierin beschriebenen wiederkehrenden Einheiten. Geeigneterweise können zusätzliche Comonomere aus Acrylsäure, Methacrylsäure oder einem Derivat von Acrylsäure oder Methacrylsäure ausgewählt sein, vorzugsweise einem Ester von Acrylsäure oder Methacrylsäure, insbesondere Alkylester, worin die Alkylgruppe bis zu 10 Kohlenstoffatome enthält, wie Methyl, Ethyl, n-Propyl, Isopropyl, n-Butyl, Isobutyl, tert-Butyl, Hexyl, 2-Ethylhexyl, Heptyl, und n-Octyl. Ein Acrylsäurealkylester, beispielsweise Acrylsäureethylester oder Acrylsäurebutylester, und/oder ein Methacrylsäurealkylester, beispielsweise Methacrylsäuremethylester, können verwendet werden.

Das Überzugsschichtpolymer umfasst zusätzlich wiederkehrende Einheiten, die seitenständige Carbonsäuregruppen oder Gruppen, die Carbonsäuren bei Hydrolyse bilden werden, enthalten. Geeignete Carbonsäuregruppen enthaltende wiederkehrende Gruppen leiten sich während der Polymerisation der Monomere, wie Acrylsäure, Methacrylsäure, Itaconsäure, Maleinsäure, Maleinsäureanhydrid oder Derivate davon, ab. Acrylsäure ist ein besonders bevorzugtes Carbonsäuregruppen enthaltendes Comonomer.

Das Überzugsschichtpolymer umfasst vorzugsweise im Bereich von 10 bis 70 Molprozent, bevorzugter 30 bis 60 Molprozent, insbesondere 30 bis 55 Molprozent und ganz besonders 30 bis 50 Molprozent wiederkehrende Einheiten, die wie hierin beschrieben, seitenständige Carbonsäuregruppen enthalten.

Andere Comonomere, die zur Verwendung bei der Herstellung des Überzugsschichtcopolymers geeignet sind, schließen Acrylnitril, Methacrylnitril, halogensubstituiertes Acrylnitril, halogensubstituiertes Methacrylnitril, Methacrylsäurehydroxyethylester, Acrylsäureglycidylester, Methacrylsäureglycidylester, Itaconsäure, Itaconsäureanhydrid und Halbester von Itaconsäure ein. Andere wahlweise Comonomere schließen Vinylester, wie Vinylacetat, Vinylchloracetat und Vinylbenzost, Vinylpyridin, Vinylchlorid, Vinylidenchlorid, Maleinsäure, Maleinsäureanhydrid, Butadien, Ethylenimin, Styrol und Derivate von Styrol, wie Chlorstyrol, Hydroxystyrol und alkylierte Styrole, ein.

Das Überzugsschichtpolymer umfasst weiter ein Comonomer, das ein sulfoniertes Monomer, wie Vinylsulfonsäure oder Salze oder andere Derivate davon, wie Natriumvinylsulfonat, ist. Andere geeignete Salze von Vinylsulfonsäure schließen die Kalium- und Lithiumsalze ein.

Der Überzug umfasst vorzugsweise 1 bis 60 Molprozent, bevorzugter 3 bis 50 Molprozent und insbesondere 5 bis 30 Molprozent von sulfonierten Comonomeren in dem Überzugsschichtcopolymer.

Ein bevorzugtes Überzugsschichtpolymer ist Poly(arcrylsäurecovinylphosphonsäure)copolymer. Ein weiteres bevorzugtes Überzugsschichtpolymer ist ein Terpolymer, umfassend Acrylsäure, Vinylphosphonsäure und Natriumvinylsulfonateinheiten.

Das Molekulargewicht des Überzugsschichtpolymers kann über einen breiten Bereich schwanken, jedoch liegt das gewichtsmittlere Molekulargewicht vorzugsweise bei weniger als 5 000 000, bevorzugter innerhalb des Bereichs von 2 000 bis 200 000, insbesondere innerhalb des Bereichs von 25 000 bis 100 000 und ganz besonders innerhalb des Bereichs von 35 000 bis 80 000. Die Menge an Überzugsschichtpolymer, die in der Überzugsschichtzusammensetzung vorliegt, liegt vorzugsweise im Bereich von 0,1 bis 50, bevorzugter 0,1 bis 20 und insbesondere 0,5 bis 10 Gewichtsprozent, bezogen auf die gesamten Feststoffe der Zusammensetzung.

Die Überzugsschichtzusammensetzung kann zusätzlich ein Harz umfassen, das in der Lage ist, die Anhaftung von Toner an dem Überzug zu verstärken. Geeignete Harze schließen Acrylsäurepolymere und Copolymere, Homopolymere und Copolymere von Styrol, Acrylnitril, sulfonierten Polyestern und Gemischen der vorstehend erwähnten Polymere und Copolymere ein. Eine bevorzugte Klasse von verträglich machenden Harzen ist ein Copolymer von Styrol und Acrylmonomeren, beispielsweise das als Neocryl BT70 von Zeneca vertriebene Harz.

In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfasst die Überzugsschicht einen anorganischen Füllstoff, geeigneterweise teilchenförmige Materialien, wie Siliziumdioxid, Aluminiumoxid, Titandioxid und/oder Metalloxide.

Die anorganischen Füllstoffteilchen haben vorzugsweise einen Volumen-verteilten mittleren Teilchendurchmesser (äquivalenter kugelförmiger Durchmesser, entsprechend 50% des Volumens der gesamten Teilchen, gelesen aus der kumulativen Verteilungskurve, bezüglich Volumenprozent des Durchmessers der Teilchen - häufig bezeichnet als der "D(v,0,5)" Wert) im Bereich von 0,1 bis 10 um.

Die Teilchengrößen der Füllstoffteilchen können mit einem Elektronenmikroskop, einem Coulter-Counter, durch Sedimentationsanalyse und Lichtstreuung, vorzugsweise Techniken, die auf Laserlichtbeugung basieren, gemessen werden.

Die Menge an anorganischem Füllstoff, der in der Überzugsschichtzusammensetzung vorliegt, liegt vorzugsweise im Bereich von 0,001 bis 30, bevorzugter < 10 Gewichtsprozent, bezogen auf die gesamten Feststoffe der Zusammensetzung.

Die Überzugsschicht umfasst gegebenenfalls ein Vernetzungsmittel, vorzugsweise mit niedrigem Molekulargewicht. Das Vernetzungsmittel ist geeigneterweise ein organisches Material, vorzugsweise vor der Bildung der Überzugsschicht eine monomere und/oder oligomere und insbesondere monomere Spezies. Das Molekulargewicht des Vernetzungsmittels ist vorzugsweise weniger als 2 000, bevorzugter weniger als 1 500, insbesondere weniger als 1 000 und ganz besonders im Bereich von 250 bis 500. Geeignete Vernetzungsmittel können Alkydharze, Aminderivate, wie Hexamethoxymethylmelamin und/oder Kondensationsprodukte eines Amins, beispielsweise Melamin, Diazin, Harnstoff, cyclischer Ethylenharnstoff, cyclischer Propjrlenharnstoff, Thioharnstoff, cyclischer Ethylenthioharnstoff, Aziridine, Alkylmelamine, Arylmelamine, Benzoguanamine, Guanamine, Alkylguanamine und Arylguanamine mit einem Aldehyd, beispielsweise Formaldehyd, umfassen. Ein bevorzugtes Vernetzungsmittel ist das Kondensationsprodukt von Melamin mit Formaldehyd. Das Kondensationsprodukt kann gegebenenfalls alkoxyliert sein. Ein Katalysator wird auch vorzugsweise zum Erleichtern der Vernetzungswirkung des Vernetzungsmittels angewendet. Bevorzugte Katalysatoren zum Vernetzen von Melaminformaldehyd schließen Ammoniumchlorid, Ammoniumnitrat, Ammoniumthiocyanat, Ammoniumdihydrogenphosphat, Diammoniumhydrogenphosphat, Paratoluolsulfonsäure, Schwefelsäure, Maleinsäure, stabilisiert durch die Reaktion mit einer Base, Ammoniumparatoluolsulfonat und Morpholiniumparatoluolsulfonat ein.

Ein weiterhin bevorzugtes Vernetzungsmittel ist Dimethylolharnstoff.

Das Vernetzungsmittel zeigt vorzugsweise mindestens Trifunktionalität (das heißt drei funktionelle Gruppen) zum Fördern des inter-molekularen Vernetzens mit den funktionellen Gruppen, die in der Hydroxyalkylzellulose vorliegen und zur Verbesserung der Anhaftung der Überzugsschicht an der Oberfläche der darunterliegenden Schicht.

Die Menge an in der Überzugsschichtzusammensetzung vorliegendem Vernetzungsmittel liegt vorzugsweise im Bereich von 0,1 bis 25, bevorzugter 0,15 bis 10, insbesondere 0,2 bis 5 und ganz besonders 0,25 bis 2 Gewichtsprozent, bezogen auf die gesamten Feststoffe der Zusammensetzung.

Das Verhältnis von Überzugsschichtpolymer zu Vernetzungsmittel, das in der Überzugsschichtzusammensetzung und folglich in der Überzugsschicht vorliegt, liegt vorzugsweise im Bereich von 500 bis 0,005 : 1; bevorzugter 150 bis 0,01 : 1 und insbesondere 50 bis 0,1 : 1, bezogen auf das Gewicht.

Falls erwünscht, kann die Überzugsschichtzusammensetzung zusätzlich ein Tensid umfassen, um deren Ausbreitung beim Auftragen auf ein Foliensubstrat zu fördern.

Weiterhin umfasst die Überzugsschicht vorzugsweise ein Zugmittel, das vorzugsweise ein Alkylarylphthalat umfasst, welches das Verarbeiten der Folie zu der gewünschten Dicke erleichtert.

Die Oberfläche der Beschichtungsschicht ist hydrophil, zeigt vorzugsweise einen inneren Wasserkontaktwinkel, gemessen wie hierin beschrieben von weniger als 70º, bevorzugter weniger als 55º, insbesondere maximal 50º. Die Oberfläche der Überzugsschicht zeigt vorzugsweise einen Öl-in-Wasser-Kontaktwinkel, gemessen wie nachstehend beschrieben, von vorzugsweise größer als 140º, bevorzugter größer als 145º, insbesondere größer als 150º.

Der Unterschied zwischen dem Wasserkontaktwinkel und dem Öl-in-Wasser- Kontaktwinkel ist vorzugsweise größer als 75, bevorzugter mindestens 90 und besonders bevorzugt größer als 95º.

Die Überzugsschichtzusammensetzung kann vorzugsweise in Form einer wässrigen Dispersion auf die Substratfolienoberfläche durch herkömmliche Beschichtungstechniken aufgetragen werden. Das aufgetragene Medium, das im Allgemeinen einen Feststoffgehalt im Bereich von 1 bis 30, vorzugsweise 2 bis 15 und insbesondere 5 bis 10 Gewichtsprozent aufweist, wird anschließend getrocknet, um das Dispersionsmittel zu entfernen und auch um das Vernetzen der Schicht zu bewirken. Das Trocknen kann durch herkömmliche Techniken beispielsweise mittels Durchleiten der beschichteten Folie durch einen Heißluftofen bewirkt werden. Das Trocknen kann während normalen Folienbehandlungen nach der Bildung der Folie, wie Wärmehärten, bewirkt werden.

Die Dicke der getrockneten Überzugsschicht ist vorzugsweise größer als 0,1; bevorzugt größer als 0,4 um und insbesondere mindestens 1,0 um.

Die Überzugsschichtzusammensetzung kann auf ein bereits orientiertes Foliensubstrat aufgetragen werden. Jedoch wird die Auftragung des Überzugsmediums vorzugsweise vor oder während jeglichem Verstreckvorgang bewirkt. Insbesondere ist es gemäß der Erfindung bevorzugt, dass die hydrophile Überzugszusammensetzung auf die Folie zwischen den zwei Stufen (längs und quer) eines biaxialen Verstreckvorgangs aufgetragen werden sollte. Eine solche Folge von Verstrecken und Beschichten ist besonders für die Herstellung von linearen Polyesterfolien, wie Polyethylenterephthalatfolien, bevorzugt, die vorzugsweise zuerst in der Längsrichtung über eine Reihe rotierender Walzen verstreckt werden, mit der Überzugsschichtzusammensetzung überzogen und anschließend quer in einem Spannrahmenofen, vorzugsweise gefolgt von Wärmehärten, verstreckt werden.

Die Rückoberfläche einer erfindungsgemäßen Polymerfolie, die von der Überzugsschicht entfernt ist, kann unbehandelt vorliegen oder kann darauf eine funktionelle Schicht, wie eine Trennschicht, eine Rückschicht oder eine antistatische Schicht, aufweisen.

Die erfindungsgemäße Polymerfolie kann geeigneterweise beliebige Mittel, die üblicherweise bei der Herstellung von Polymerfolien angewendet werden, enthalten. Solche Mittel, wie Farbstoffe, Pigmente, Gleitmittel, Antioxidanzien, antistatische Mittel, oberflächenaktive Mittel, Gleitzusätze, Anhaftungsverbesserer, Kratzbeständigkeitsverstärker, Glanzverbesserer, Prodegradanzien, Flammverzögerungsmittel und Ultraviolettlichtstabilisatoren, können, falls geeignet, in das Substrat und/oder die Überzugsschicht eingearbeitet werden.

Die Polymerfolien können in der Dicke in Abhängigkeit von der beabsichtigten Anwendung variieren, jedoch haben Folien vorzugsweise eine Gesamtdicke im Bereich von 5 bis 350, bevorzugter 25 bis 250 und insbesondere 125 bis 200 um.

In dieser Beschreibung wurden die nachstehenden Testverfahren verwendet, um die bestimmten Eigenschaften der Füllstoffteilchen und des Polymerfilms zu bestimmen.

Kontaktwinkel

Die Wasserkontaktwinkel wurden durch Fotografieren der Profile von 5 ul Tröpfchen von destilliertem Wasser als Testflüssigkeiten auf der Probenoberfläche erhalten. Die Winkel wurden durch Projizieren des fotografischen Negativs und Anlegen der Tangente an das Tröpfchenprofil im Punkt des Dreiphasenkontakts gemessen. Die mit Standardabweichungen versehenen Kontaktwinkel sind die Mittelwerte der für 9 Tropfen für jede Flüssigkeit gemessenen Winkel. Die Standardabweichung war 4.

Öl-in-Wasser-Kontaktwinkel

Der Kontaktwinkel eines Mineralöls (Castrol Solvent Neutral 150) auf der Testoberfläche, die in einer Wasserumgebung untergetaucht ist, wurde durch Eintauchen der Probentestoberfläche in eine destilliertes Wasser enthaltende Glaszelle (60 · 50 · 55 mm) und Einführen eines Tropfens des Öls (10-40 ul) auf die Unterseite der untergetauchten Oberfläche, mit Hilfe einer Spritze und einer gekrümmten Nadel gemessen. Die Bilder des Tropfenproflls wurden unter Verwendung des FTA-200 Dynamic Contact Angle System gewonnen und der Kontaktwinkel automatisch unter Verwendung der Instrumentensoftware berechnet. Die angeführten Kontaktwinkel sind der Mittelwert von 9 Tropfen. Die Standardabweichung war 4.

Füllstoffteilchenanalyse

Der Volumen-verteilte mittleren Teilchendurchmesser und die Teilchengrößenverteilungsverhältnisse D&sub2;&sub5;/D&sub7;&sub5; und D&sub1;&sub0;/D&sub9;&sub0; wurden unter Verwendung eines Coulter LS130 (Coulter Electronics Ltd. Luton. GB) Particle Sizers gemessen.

Die spezifische BET-Oberfläche wurde unter Verwendung von Multipoint-Stickstoffabsorption unter Verwendung eines Micromeritics ASAP 2400 (Micromeritics Limited, Dunstable, GB) gemessen. Relative Drücke zwischen 0,05 und 0,21 wurden verwendet und die Entgasungsbedingungen waren eine Stunde bei 140ºC mit Stickstoffspülung (1 bis 2 Liter je Stunde).

Die Gerüstdichte wurde durch Heliumpyknometrie unter Verwendung eines Micromeritics Accupyc 1330 (Micromeritics Limited, Dunstable, GB) gemessen.

Anhaftung an Toner

Die Anhaftung des hydrophilen Überzugs an Toner wurde durch Messen der Tonermenge, die von dem Überzug entfernt wurde, durch das nachstehende Verfahren eingeschätzt:

Ein Testbild (von Toner) wurde auf eine Probe der beschichteten Folie unter Verwendung eines Xante-Laser-Druckers gedruckt. Das Testbild bestand aus acht schwarzen rechtwinkligen Blöcken. Die optische Dichte von jedem der acht Blöcke wurde unter Verwendung eines Farbtransmissions-Reflexionsdensitometers (Model Mackbeth TR927, bezogen von Optronic Colour Communications) gemessen. Die höchsten und niedrigsten gemessenen Werte wurden verworfen und der Mittelwert der anderen sechs Werte wurde als V&sub1; aufgezeichnet. Der Toner von einem Block wurde dann unter Anwenden eines Stück Klebebands (Tesa 4104) und Entfernung des Bands in üblicher Weise entfernt. Acht weitere Densitometermessungen wurden von der Fläche, von der der Toner entfernt wurde, genommen und der Mittelwert (unter Verwerfen des höchsten und niedrigsten) V&sub2; wurde mit dem vorangehenden Mittelwert zum Berechnen des Prozentwerts an entferntem Toner durch die Gleichung:

Toner entfernt = (V&sub1;/V&sub2;) · 100% verglichen.

Die Erfindung wird mit Bezug auf die nachstehenden Beispiele erläutert.

Experimentelles Verfahren und Materialien

Die zum Herstellen der nachstehend beschriebenen Überzugsformulierungen verwendeten Materialien werden im Einzelnen in Tabelle 1 angegeben. Die Zusammensetzung von jeder Formulierung wird in Tabelle 2 angegeben.

Beispiele 1 und 2

Ein durchsichtiges Polyethylenterephthalatpolymer wurde mit einem Polyestercopolymer, hergestellt aus 18% lsophthalat +82% Terephthalat + Ethylenglycol coextrudiert, auf eine gekühlte, rotierende Trommel gegossen und in die Richtung der Extrusion um ungefähr das 3-fache ihrer ursprünglichen Abmessungen verstreckt. Die Copolymerseite der gekühlten, verstreckten Folie wurde dann mit Hilfe von Offsetgravurbeschichtung, unter Verwendung einer Kautschuk-Applikatorwalze mit einer wässrigen, die nachstehenden Bestandteile in den ausgewiesenen Mengen enthaltende Überzugszusammensetzung überzogen.

Tabelle 1

VPA Vinylphosphonsäure bezogen von Albright & Wilson

AAVPA 87T Poly(acrylsäurecovinylphosphonsäure) 70 : 30 Mol%, bezogen von Albright & W ilson

AAVPA 1014 Poly(acrylsäurecovinylphosphonsäure) 30 : 70 Mol%, Molekulargewicht ungefähr 60 000, bezogen von Albright & Wilson GB), verwendet als 10% Gewicht/Gewicht wässrige Lösung

AAVPA 1015 Poly(vinylphosphonsäurecovinylsulfonsäure) 10 : 90 Mol%, bezogen von Albright & Wilson GB, verwendet als 10% Gewicht/Gewicht wässrige Lösung

AAVPA 1021 Poly(acrylsäurecovinylphosphonsäurecovinylsulfonsäure) 40 : 50 : 10 Mol%, Molekulargewicht ungefähr 60 000, bezogen von Albright & Wilson GB, verwendet als 25% Gewicht/Gewicht wässrige Lösung

aptsa Ammoniumparatoluolsulfonsäure (Vernetzungskataylsator; "x-link catalyst"), verwendet als 10% Gewicht/Gewicht wässrige Lösung

Cymel 350 Methyliertes Melaminformaldehydvernetzungsmittel, erhalten von Dyno-Cyanamid K. S. verwendet als 10% Gewicht/Gewicht wässrige Lösung

DMU Dimethylolharnstoff erhalten von Aldrich, verwendet als 10% Gewicht/Gewicht wässrige Lösung

Neocryl BT-70 Acrylstyrolcopolymeremulsion, bezogen von Zeneca, verwendet als 19% Gewicht/Gewicht wässrige Lösung

Seahostar KE-70 Ein Monoethylenglycol/Siliziumdioxidgemisch, erhalten von Nippon Shokubai Co. Ltd., verwendet als 20% Gewicht/Gewicht wässrige Lösung Synperonic NP 10 Ein Alkylnonylphenol ethoxyliertes Tensid, bezogen von Imperial Chemical Industries, verwendet 10% Gewicht/Gewicht wässrige Lösung

Santisizer 261 micro-emulsion Isooctylbenzylphthalat, bezogen von Monsanto, verwendet als eine 2% Gewicht/Gewicht wässrige Lösung

Tospearl 120 2 um Teilchen eines vernetzten Polysiloxanfüllstoffs, erhalten von Toshiba Silicone Co Ltd., verwendet als 2% Gewicht/Gewicht Dispersion in Ethylenglycol

Tospearl 344 4,5 um Teilchen eines Polysiloxanfüllstoffs, bezogen von Toshiba Silicone Co Ltd.

Glycerin

Milease T Polyesterharz, bezogen von ICI Americas

Die Polyesterfolie wurde nur auf einer Seite überzogen. Die überzogene Folie wurde in einen Spannrahmenofen geleitet, wo die Folie getrocknet und in Seitenrichtung ungefähr auf das 3-fache ihrer ursprünglichen Abmessungen verstreckt wurde. Die biaxial verstreckte, überzogene Folie wurde bei einer Temperatur von etwa 200ºC mit herkömmlichen Mitteln wärmegehärtet. Die Endüberzugsdicke war 0,03 bis 0,05 um mit einem Überzugsgewicht von ungefähr 0,3 bis 0,5 mgdm&supmin;². Die Oberflächeneigenschaften der beschichteten Folien und Anhaftung von Toner wurden wie vorstehend beschrieben getestet und die Ergebnisse werden in Tabelle 3 angegeben.

Beispiel 3

Eine Überzugsformulierung wie in Tabelle 2 wurde hergestellt und die Folie mit dem gleichen Verfahren, wie in Beispielen 1 und 2 beschrieben, überzogen. Der Überzug wurde bei drei verschiedenen Überzugsgewichten aufgetragen, um getrocknete Überzugsdichten von 2,8; 1,2 und 0,7 um zu ergeben. Die Wasserkontaktwinkel wurden gemessen und werden in Tabelle 3 angegeben. Die Ergebnisse zeigen, dass eine dickere Folie einen niedrigeren Wasserkontaktwinkel aufweist und deshalb hydrophiler ist.

Der Santisizer 261 ist ein Zugmittel und wird hergestellt zu einer und verwendet als eine 2%ige Microemulsion. Um die in Beispielen 7 und 8 verwendete Microemulsion herzustellen:

Gebe 200 ml unverdünnten Santisizer 261 und 800 ml unverdünntes Synperonic NP 10 in eine saubere Kunststoffflasche. Verschließe den Deckel und schüttle gut, zur Herstellung einer klaren Einphasenflüssigkeit. Gieße langsam unter Rühren in ein Gefäß, das 9 Liter desionisiertes Wasser enthält. Lasse 10 Minuten rühren und dann stehen, um dem Schaum zu erlauben zu dispergieren.

Beispiele 4 bis 9

Beschichtungsformulierungen wie in Tabelle 2 gezeigt wurden hergestellt und die Folie durch das gleiche Verfahren wie in Beispielen 1 und 2 beschrieben überzogen.

Die Ergebnisse für die Wasserkontaktwinkel, die in Tabelle 3 angegeben werden, zeigen, dass die Zugabe eines Zugmittels, wie Glycerin, insbesondere Santisizer 261 den Wasserkontaktwinkel deutlich senkt.

Tabelle 2
Tabelle 3


Anspruch[de]

1. Polymerfolie, welche im wesentlichen Gelatine-frei ist, umfassend ein Polyesterfilmsubstrat, welches auf mindestens einer Oberfläche davon eine Überzugsschicht aufweist, welche ein Polymer umfaßt, welches mindestens eine oder mehrere wiederkehrende Einheiten umfaßt, welche mindestens eine oder mehrere seitenständige (-POXY)-Gruppen umfassen, wobei X und Y, die gleich oder verschieden sein können, OH oder OM sind, wobei M ein Kation ist, wobei das Überzugsschichtpolymer weiterhin wiederkehrende Einheiten umfaßt, die seitenständige Carboxylgruppen enthalten oder Gruppen, welche in der Lage sind; durch Hydrolyse Carboxylgruppen zu bilden, und wobei das Überzugspolymer weiterhin ein Comonomer umfaßt, welches ein sulfoniertes Monomer oder ein Salz oder ein anderes Derivat davon ist. 2. Folie nach Anspruch 1, wobei das Überzugsschichtpolymer wiederkehrende Einheiten umfaßt, welche seitenständige Phosphonsäuregruppen und/oder Salze oder andere Derivate davon enthalten.

3. Folie nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei das Überzugsschichtpolymer ein Copolymer umfaßt, welches ein oder mehrere acrylische Comonomere umfaßt.

4. Folie nach Anspruch 1, wobei das Überzugsschichtpolymer ein Copolymer von Acrylsäure und Vinylphosphonsäure umfaßt.

5. Folie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Überzugsschichtpolymer ein Copolymer von Acrylsäure, Vinylphosphonsäure und Natriumvinylsulfonat umfaßt.

6. Folie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Überzugsschicht weiterhin ein Ziehmittel umfaßt.

7. Folie nach Anspruch 7, wobei das Ziehmittel ein Alkylarylphthalat umfaßt. 8. Folie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Überzugsschichtpolymer weiterhin einen Füllstaifumfaßt.

9. Folie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Überzugsschichtpolymer weiterhin ein Vernetzungsmittel umfaßt.

10. Folie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Überzugsschichtpolymer mehr als 5 Mol-% der wiederkehrenden Einheiten, welche seitenständige (-POXY)-Gruppen enthalten, umfaßt.

11. Folie nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Überzugsschichtpolymer von 10 bis 70 Mol-% der wiederkehrenden Einheiten, welche seitenständige Carboxylgruppen oder Gruppen, die in der Lage sind, durch Hydrolyse Carboxylgruppen zu bilden, enthalten, umfaßt.

12. Verfahren zur Herstellung einer Polymerfolie, umfassend das Bilden eines Polyesterfoliensubstrats, das Aufbringen einer Beschichtungszusammensetzung auf mindestens eine Oberfläche des Substrats, wobei die Beschichtungszusammensetzung ein Polymer umfaßt, welches mindestens eine oder mehrere wiederkehrende Einheiten umfaßt, welche mindestens eine oder mehrere seitenständige (-POXY)-Gruppen umfassen, wobei X und Y, welche gleich oder verschieden sein können, OH oder OM sind, wobei M ein Kation ist, wobei das Überzugsschichtpolymer weiterhin wiederkehrende Einheiten umfaßt, welche seitenständige Carboxylgruppen oder Gruppen, die in der Lage sind, durch Hydrolyse Carboxylgruppen zu bilden, enthalten, und wobei das Überzugsschichtpolymer weiterhin ein Comonomer umfaßt, welches ein sulfoniertes Monomer oder ein Salz oder ein anderes Derivat davon ist.

13. Verfahren nach Anspruch 12, wobei die Überzugszusammensetzung vor oder während einer Dehnungsoperation, die angewendet wird, um eine molekulare Orientierung des Filmsubstrats zu bewirken, auf das Substrat aufgebracht wird.

14. Druckplatte, umfassend ein Polyesterfilmsubstrat, welches auf mindestens einer Oberfläche davon eine Überzugsschicht aufweist, umfassend ein Polymer, welches mindestens eine oder mehrere wiederkehrende Einheiten umfaßt, welche mindestens eine oder mehrere seitenständige (-POXY)- Gruppen umfassen, wobei X und Y, welche gleich oder verschieden sein können, OH oder OM sind, wobei M ein Kation ist, wobei das Überzugsschichtpolymer weiterhin wiederkehrende Einheiten umfaßt, welche seitenständige Carboxylgruppen oder Gruppen, die in der Lage sind, durch Hydrolyse Carboxylgruppen zu bilden, enthalten, und wobei das Überzugsschichtpolymer weiterhin ein Comonomer umfaßt, welches ein sulfoniertes Monomer oder ein Salz oder ein anderes Derivat davon ist.







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