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Dokumentenidentifikation DE69717787T2 17.07.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0872329
Titel VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM SPRITZGIESS-BLASEN
Anmelder Nissei ASB Machine Co., Ltd., Komoro, Nagano, JP
Erfinder TAKADA, Minoru, Ueda-shi, Nagano 386, JP;
SATO, Koichi, Ueda-shi, Nagano 386, JP;
SAKURAI, Atsushi, Saku-shi, Nagano 385, JP;
NETSU, Yoichi, Saku-shi, Nagano 385, JP;
TSUCHIYA, Yoichi, Kitasaku-gun, Nagano 389-01, JP
Vertreter Weber & Heim Patentanwälte, 81479 München
DE-Aktenzeichen 69717787
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 02.09.1997
EP-Aktenzeichen 979378734
WO-Anmeldetag 02.09.1997
PCT-Aktenzeichen PCT/JP97/03064
WO-Veröffentlichungsnummer 0098009793
WO-Veröffentlichungsdatum 12.03.1998
EP-Offenlegungsdatum 21.10.1998
EP date of grant 11.12.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 17.07.2003
IPC-Hauptklasse B29C 49/06
IPC-Nebenklasse B29C 49/30   B29C 49/64   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung zum Spritzblasformen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Ferner betrifft sie ein Verfahren zum Spritzblasformen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 18.

2. Beschreibung des Standes der Technik

Eine Anordnung zum Spritzblasformen zum Formen von Behältern wird beispielsweise in der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 3-45692 beschrieben.

Die in dieser japanischen Patentveröffentlichung Nr. 3-45692 beschriebene Anordnung zum Spritzblasformen ist in Fig. 15 der beiliegenden Zeichnungen gezeigt. Sie weist auf: eine Spritzgießstation 2, eine erste Temperaturregelstation 4, eine zweite Temperaturregelstation 6, eine Blasformstation 8 und eine Entnahmestation 10, die alle in einer Linie angeordnet sind.

Die Spritzgießstation 2 spritzgießt gleichzeitig zwei Reihen mit vier Vorformlingen 12, die in einer Richtung angeordnet sind, die senkrecht zu einer Vorformling-Transportrichtung steht, die in der Figur durch einen Pfeil gezeigt ist. Der Abstand P1 zwischen zwei Reihen der spritzgegossenen Vorformlinge 12 (nachfolgend "der Spritzgieß- Abstand P1" genannt) wird dann auf einen größeren Abstand P2 (nachfolgend "der Blasform-Abstand P2" genannt) für das Blasformen in der Blasformstation 8 geändert. Die Vorformlinge 12 werden dann durch die erste und zweite Temperaturregelstation 4, 6, die Blasformstation 8 und die Entnahmestation 10 transportiert, wobei der Blasform-Abstand P2 beibehalten wird.

In der Spritzgießstation 2 werden die Vorformlinge 12 im aufrechten Zustand transportiert und geformt.

Da die Anordnung zum Spritzblasformen nach der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 3-45692 dazu ausgelegt ist, den Spritzgieß-Abstand P1 unmittelbar nachdem die Vorformlinge 12 spritzgegossen wurden auf den Blasform-Abstand P2 zu ändern, werden die Vorformlinge 12 mit diesem größeren Abstand P2 von der Spritzgießstation 2 durch die erste und zweite Temperaturregelstation 4, 6 zur Blasformstation 8 transportiert. Dies verursacht eine Platzverschwendung in der ersten und zweiten Temperaturregelstation 4, 6, was zu einer Zunahme der gesamten Systemgröße und der Herstellungskosten führt.

Wenn Getränkebehälter oder ähnliche mit solch einer Anordnung zu formen sind, ist es erwünscht, dass der Formungsraum sauber gehalten wird. Wenn eine solche saubere Atmosphäre in der größeren Fläche aufrechterhalten werden soll, steigen die Anlage- und Wartungskosten. Um dies zu vermeiden, ist es wichtig, die Anlagefläche soweit wie möglich zu verkleinern.

Darüber hinaus ist solch eine Anordnung zum Spritzblasformen dafür ausgelegt, die aufrechten Vorformlinge 12 zu transportieren. Wenn die Vorformlinge 12 erwärmt werden, könnten die Hälse der aufgestellten Vorformlinge 12 übermäßig erwärmt werden und in nicht erwünschter Weise deformiert werden, weil die Hälse der Vorformlinge 12 oben liegen und sich die Wärme aufwärts bewegt. In diesem Fall könnte die Wärme ferner negative Auswirkungen auf Transportglieder, die zum Transport der Vorformlinge verwendet werden, haben.

Da die Vorformlinge 12 im aufrechten Zustand von der Blasformstation 8 blasgeformt werden, müssen die zum Blasformen der Vorformlinge 12 notwendigen Teile, wie z. B. die Streckstangen und andere, oberhalb der Vorformlinge 12 angeordnet werden. Dies erhöht die Gesamthöhe des Systems und wirft ein Problem im Hinblick auf den Anlageraum und die Wartung auf.

Aus der EP-A 0 534 367 ist eine Anordnung zum Spritzblasformen bekannt, die eine Spritzgießstation zum Spritzgießen von Vorformlingen, eine Transportbahn, eine Heizstation und eine Blasformstation zum Blasformen der Vorformlinge zu Behältern aufweist.

Bei dieser bekannten Anordnung werden die Vorformlinge spritzgegossen, wobei sie in einer M · N-Matrix angeordnet werden. Nach dem Spritzgießen werden die Vorformlinge in dieser Matrix-Anordnung von der Spritzgießstation zur Heizstation und von dort zur Blasformstation transportiert.

Aufgrund der Matrix-Anordnung der Vorformlinge während des Transport- und Erwärmungsprozesses ist auch die Blasformstation dazu ausgelegt, die Vorformlinge blaszuformen, während sie in der M · N-Matrix angeordnet sind.

Da jedoch mehr Zeit dafür benötigt wird, die Vorformlinge zu Behältern blaszuformen, als dafür, die Vorformlinge spritzzugießen, muss die Spritzgießstation den Spritzgießprozess immer unterbrechen, um der Blasformstation ausreichend Zeit zur Verfügung zu stellen, um die Behälter blaszuformen.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Anordnung zum Spritzblasformen und ein Verfahren zum Spritzblasformen zur Verfügung zu stellen, mittels derer eine flexible Produktion der Behälter möglich ist.

Diese Aufgabe wird durch eine Anordnung nach Anspruch 1 gelöst. Ferner wird diese Aufgabe durch ein Verfahren nach Anspruch 18 gelöst.

Darüber hinaus sind bei der Anordnung nach Anspruch 1 die Entnahmeschienen fest zwischen dem unteren Formabschnitt und den vier Führungssäulen befestigt. Somit können die Entnahmeplatten durch ausfahrende/zurückziehende Einrichtungen, deren Gewicht verringert werden kann, ausgefahren oder zurückgezogen werden. Zusätzlich können ihre zugehörigen Komponenten entfallen.

Es ist ferner bevorzugt, dass die erste Transportbahn in den Kühl- und Heizstationen getrennte Drehmechanismen zum Drehen der Vorformlinge um ihre Längsachsen aufweist und dass ein Nichtrotations-Bereich zwischen den Drehmechanismen vorgesehen ist, worin zumindest eine Reihe von Vorformlingen gestoppt ist. Somit kann der Nichtrotations-Bereich einen Anguss-Schneidemechanismus zum Schneiden der Angüsse der Vorformlinge aufweisen. Solch ein Anguss-Schneidemechanismus kann die Angüsse der abgekühlten Vorformlinge schneiden bevor sie wieder erwärmt werden. Dies ist so, weil Vorformlinge an ihren Angüssen leichter und zuverlässiger geschnitten werden können, wenn sie nicht gedreht werden und auch nicht erwärmt sind.

Bei der Anordnung und dem Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung wird jegliche verschwenderische Verwendung von Raum beim Transport der Vorformling verhindert und die Effizienz des Formens verbessert.

Darüber hinaus wird die Anlagefläche der Anordnung verringert und ist so klein wie möglich.

Zusätzlich wird bei der Anordnung und dem Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung verhindert, dass die Hälse der Vorformlinge übermäßig erwärmt werden und es wird auch vermieden, dass die Vorformling-Transportglieder durch die Wärme negativ beeinflusst werden.

Auch wird aufgrund der vorliegenden Erfindung die Gesamthöhe der Anordnung und auch der Anlageraum verringert und die Wartung ist vereinfacht.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist die Anordnung zum Spritzblasformen ferner auf:

Eine Kühlstation zum Kühlen der Vorformlinge, während sie in die erste Richtung transportiert werden;

wobei der erste Zuführabschnitt zum Aufnehmen der Vorformlinge aus der Spritzgießstation die Vorformlinge der Kühlstation zuführt;

wobei die Heizstation die durch die Kühlstation gekühlten Vorformlinge erwärmt, während die Vorformlinge in die erste Richtung transportiert werden; und

einen zweiten Zuführabschnitt zum Aufnehmen der Vorformlinge von der Heizstation und zum Zuführen der Vorformlinge zu den Blasformstationen;

wobei der erste Zuführabschnitt einen Entnahmemechanismus zum Entnehmen der M · N-Matrix der Vorformlinge in einem aufrechten Zustand aus der Spritzgießstation sowie einen Umkehrmechanismus zum Umkehren der der Kühlstation zuzuführenden Vorformlinge aufweist;

wobei die Kühlstation und die Heizstation eine erste Transportbahn für einen intermittierenden, gleichzeitigen Transport einer Reihe von N Vorformlingen in einem umgekehrten Zustand gemeinsam haben;

wobei der zweite Zuführabschnitt einen Übergabemechanismus zur Aufnahme der einen Reihe von durch die Heizstation erwärmten N Vorformlingen von der ersten Transportbahn aufweist, um diese in einem umgekehrten Zustand an die Blasformstationen zu übergeben; und

wobei jede der Blasformstationen aufweist:

Eine zweite Transportbahn von im Wesentlichen rechteckiger Form mit zwei kürzeren Seiten und zwei längeren Seiten;

einen an einer der kürzeren Seiten der zweiten Transportbahn angeordneten Aufnahmeabschnitt zum Aufnahmen der Vorformlinge vom zweiten Zuführabschnitt in einem umgekehrten Zustand;

einen an einer der längeren Seiten der zweiten Transportbahn angeordneten Blasformabschnitt zum gleichzeitigen Streckblasformen der von dem Aufnahmeabschnitt aufgenommenen Vorformlinge in Behälter; sowie

einen an der anderen kürzeren Seite gegenüber dem Aufnahmeabschnitt angeordneten Entnahmeabschnitt zum Entnehmen der durch den Blasformabschnitt geformten Behälter.

Gemäß dieser Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist die Anordnung nicht in einer Richtung senkrecht zur ersten Richtung ausgedehnt, weil die Spritzgießstation, der erste Zuführabschnitt, die Kühlstation, die Heizstation, der zweite Zuführabschnitt und die Blasformstation linear in der ersten Richtung angeordnet sind. Dies kann die Anlagefläche minimieren und Platz sparen. Insbesondere kann der Bereich des Reinraums, in dem die Getränkebehälter geformt werden, effektiver genutzt werden.

Da die Spritzgießstation gleichzeitig M · N Vorformlinge spritzgießt, kann die Zahl der Vorformlinge zur Blasformzeit gesichert werden und die Effizienz im Formungszyklus verbessert werden.

Im ersten Zuführbaschnitt werden M Reihen von Vorformlingen der Kühlstation bevorzugt zugeführt, nachdem der Reihenabstand zwischen M Reihen geändert wurde. Durch zusätzliches Kühlen der Vorformlinge in der Kühlstation kann die Temperatur in den spritzgegossenen Vorformlingen gleichmäßig erniedrigt werden, so dass der Einfluss der Temperaturkontrolle beim Wiedererwärmungsschritt zunimmt, was die Stabilität beim Formen verbessert.

Indem die Vorformlinge, die durch die Kühlstation gekühlt wurden, in der Heizstation im umgekehrten Zustand erwärmt werden, werden die Hälse der Vorformlinge ebenso wie die Trageglieder, die die Vorformlinge im umgekehrten Zustand halten, nicht übermäßig erwärmt. Dies kann zuverlässig jegliche Deformation der Hälse der Vorformlinge und die negativen Auswirkungen der Wärme auf die Trageglieder verhindern. In den Kühl- und Heizstationen ist es bevorzugt, dass die Vorformlinge mittels eines Drehmechanismus um ihre Längsachsen gedreht werden, um die Vorformlinge gleichmäßig um ihre Umfangsrichtung herum zu kühlen und zu erwärmen.

Die umgekehrten Vorformlinge werden von dem zweiten Aufnahmeabschnitt zu den parallel zueinander angeordneten Blasformstationen zugeführt. In jeder der Blasformstationen werden die Vorformlinge von dem Aufnahmeabschnitt, der an der einen kürzeren Seite der zweiten Transportbahn angeordnet ist, aufgenommen. Die aufgenommenen Vorformlinge werden gleichzeitig durch den Blasformabschnitt, der an der längeren Seite der zweiten Transportbahn angeordnet ist, streckblasgeformt. Die geformten Behälter werden dann durch den Entnahmeabschnitt entnommen, der an der anderen kürzeren Seite der zweiten Transportbahn angeordnet ist. Da die Vorformlinge im umgekehrten Zustand blasgeformt werden, werden keinerlei Hebeeinrichtungen, wie z. B. Streckstangen und andere, oberhalb der Vorformlinge benötigt. Dies kann die Gesamthöhe und den Raum, der von der Anordnung benötigt wird, verringern und die Wartung vereinfachen. Da der Blasformabschnitt an der einen längeren Seite der zweiten Transportbahn angeordnet ist, kann ein Blas-Zuhaltungsmechanismus innerhalb des Raumes zwischen den längeren Seiten der zweiten Transportbahn angeordnet werden. Dies bedeutet, dass solch ein Raum effektiver benutzt werden kann.

Bei einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist es bevorzugt, dass der Zuführabschnitt aufweist:

M Reihen von Entnahmeplatten, von denen sich jede zur Aufnahme von N Vorformlingen zwischen die oberen und unteren Formabschnitten in der Spritzgießstation bewegt; und

einen Entnahmemechanismus, welcher die M Reihen der Entnahmeplatten in Richtung der Spritzgießstation ausfährt und von dieser zurückzieht, um die M · N Vorformlinge zu entnehmen und der einen Abstandsänderungsmechanismus aufweist, der zum Erhöhen des Reihenabstandes zwischen den M Reihen von Entnahmeplatten dient, wenn diese ausgefahren werden, und zum Verringern des Reihenabstandes dient, wenn diese zurückgezogen werden.

Gemäß dieser Ausführungsform der vorliegenden Erfindung führt der erste Zuführabschnitt der Heizstation eine Vielzahl von spritzgegossenen Vorformling-Reihen zu, während er den Reihenabstand zwischen den spritzgegossenen Vorformling-Reihen in Vorformling-Transportrichtung verringert. Somit kann die Zeit, die benötigt wird, um die Vorformlinge zuzuführen, verkürzt werden. Der Raum, der benötigt wird, um die Vorformlinge in der Heizstation zu erwärmen und zu transportieren, kann verringert werden. Dies bedeutet, dass mehr Vorformlinge innerhalb desselben Raums transportiert und erwärmt werden können und dass die Effizienz beim Formen verbessert werden kann. Darüber hinaus kann die gesamte Länge der Heizstation verringert werden, was zusätzlich Platz spart. Zusätzlich kann jeder der Entnahme- und Umkehrmechanismen eine getrennte Anordnung sein, dessen Gewicht verringert und dessen Arbeitsgeschwindigkeit verbessert werden kann.

In der oben genannten Anordnung ist es bevorzugt, dass der Umkehrmechanismus den Spaltenabstand der Vorformlinge ändern kann, während diese umgekehrt werden.

Jede der M Reihen mit Entnahmeplatten kann N zylindrische Aufnahmeteile aufweisen, wobei jede gleichzeitig N Vorformlinge aufnimmt, deren Abschnitt, der durch die Halteelemente zu halten ist, frei liegt. In solch einem Fall müssen vier Halteelemente auf vier verschiedenen Höhen vorgesehen werden. Wenn die Höhen dieser vier Halteelemente ebenfalls während des Umkehrschrittes geändert werden, kann die Zeit, die benötigt wird, um diese Höhen zu ändern, in der Umkehrzeit enthalten sein. Dies bedeutet, dass der Formungszyklus verkürzt werden kann.

Die vorliegende Erfindung stellt ferner ein Verfahren zum Spritzblasformen nach Anspruch 18 zur Verfügung.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist das Verfahren ferner auf:

Einen Kühlschritt zum Kühlen der zugeführten Vorformlinge, während diese in einem umgekehrten Zustand in die erste Richtung transportiert werden;

wobei:

während des Entnahmeschrittes ein Reihenabstand zwischen den M Reihen verändert wird, während die Vorformlinge entnommen werden;

während des ersten Zuführschrittes ein Spaltenabstand zwischen den N Spalten verändert wird, während die Vorformlinge umgekehrt werden; und

während der Kühl- und Erwärmungsschritte gleichzeitig die eine Reihe von N Vorformlingen in die erste Richtung transportiert wird.

Gemäß dieser Ausführungsform des Verfahrens der vorliegenden Erfindung kann der Transportraum verringert werden, indem die Vorformlinge dem Kühlschritt zugeführt werden, wobei der Reihenabstand zwischen den Vorformlingen, die im Spritzgießschritt spritzgegossen wurden, verringert wird. Da die Vorformlinge umgekehrt werden, wobei der Spaltenabstand beim Zuführschritt geändert wird, und dem Kühlschritt auch gleichzeitig M Reihen mit Vorformlingen zugeführt werden, kann die Zeit, die benötigt wird, um die Vorformlinge zuzuführen, verkürzt werden und der Formungszyklus verkürzt werden.

Die Vorformlinge können in N/2 gruppiert werden, die von zwei Heizstationen erwärmt werden. Die N/2 Vorformlinge, die von den jeweiligen Heizstationen erwärmt wurden, können von jeder der beiden Blasformstationen blasgeformt werden. Somit können die Vorformlinge, die gleichzeitig von jeder der Heizstationen erwärmt wurden, gleichzeitig von der jeweiligen Blasformstation blasgeformt werden. Dies kann die Produktqualität im Blasformschritt angleichen. Sogar wenn die Zahl der Vorformlinge in einer Reihe zunimmt, können diese verarbeitet werden, ohne die Größe der Blasformstation zu erhöhen.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Fig. 1 ist eine Draufsicht auf eine Ausführungsform einer Anordnung zum Spritzblasformen, die gemäß der vorliegenden Erfindung konstruiert wurde.

Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Spritzgießstation von der Seite der Spritzeinrichtung in Fig. 1 aus gesehen.

Fig. 3 ist eine vergrößerte Ansicht der Spritzgießstation und des ersten Zuführabschnittes der Anordnung zum Spritzblasformen, die in Fig. 1 gezeigt ist, wobei die Klemmplatte für die obere Form weggelassen wurde.

Fig. 4 ist eine Draufsicht auf eine Veränderung des Spaltenabstandes im Umkehrmechanismus des ersten Zuführabschnittes in Fig. 3.

Fig. 5 ist eine Seitenansicht des ersten Zuführabschnittes der Fig. 1.

Fig. 6 ist eine teilweise vergrößerte Draufsicht auf die Halteelemente des Umkehrmechanismus.

Fig. 7 ist eine Vorderansicht der Kühlmechanismen und ersten Transportbahnen in Fig. 1.

Fig. 8 ist eine Vorderansicht des Anguss-Schneidemechanismus in Fig. 1.

Fig. 9 ist eine Querschnittsansicht, die die Heizzellen in der Heizstation der Fig. 1 darstellt.

Fig. 10 ist eine schematische Draufsicht auf den Drehmechanismus in den Kühl- und Heizstationen.

Fig. 11 ist eine vergrößerte Draufsicht auf den zweiten Zuführabschnitt von Fig. 2

Fig. 12 ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht von Fig. 11.

Fig. 13 ist eine bruchstückhafte Vorderansicht der Greifelemente von Fig. 11.

Fig. 14 ist eine Seitenansicht des Entnahmeabschnittes in der Blasformstation von Fig. 1.

Fig. 15 ist eine Draufsicht auf eine Anordnung zum Spritzblasformen gemäß dem Stand der Technik.

Fig. 16 ist eine schematische Draufsicht auf eine andere Ausführungsform einer Anordnung zum Spritzblasformen, die gemäß der vorliegenden Erfindung konstruiert wurde.

Fig. 17 ist eine Seitenansicht der Spritzgießstation in der Anordnung von Fig. 16.

Fig. 18 ist eine schematische Draufsicht auf den ersten Zuführabschnitt und die Kühlstation in der Anordnung der Fig. 16.

Fig. 19 ist eine schematische Seitenansicht des ersten Zuführabschnittes und der Kühlstation in der Anordnung von Fig. 16.

Fig. 20 ist eine schematische Draufsicht auf den Zwischen-Zuführabschnitt in der Anordnung der Fig. 16.

Fig. 21 ist eine schematische Seitenansicht der Heizstation und des zweiten Zuführabschnittes in der Anordnung der Fig. 16.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM

Mehrere bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nun im Detail unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben werden.

Die Fig. 1 bis 14 zeigen eine Ausführungsform einer Anordnung zum Spritzblasformen, die gemäß der vorliegenden Erfindung konstruiert wurde.

Fig. 1 ist eine Draufsicht, die den gesamten Bauplan der Anordnung 20 zum Spritzblasformen zeigt.

Die Anordnung 20 zum Spritzblasformen weist eine Spritzgießstation 22, einen ersten Zuführabschnitt 24, eine Kühlstation 26, eine Heizstation 30, einen zweiten Zuführabschnitt 32 und eine Blasformstation 34 auf, die alle linear in einer ersten Richtung A angeordnet sind, in welche Vorformlinge 36 transportiert werden.

Die Spritzgießstation 22 weist eine Spritzgießeinrichtung 42 auf, die mit einer Spritzeinrichtung 40 verbunden ist und worin eine Matrix mit M Reihen (M ≥ 2) · N Spalten (N ≥ 2) von Vorformlingen 36 gleichzeitig spritzgegossen wird, wobei sich eine Reihe in eine zweite Richtung B erstreckt, die senkrecht zur ersten, das heißt der Vorformling-Transportrichtung A, steht (siehe auch Fig. 2, 3 und 5). In dieser Ausführungsform ist N gleich 8, wohingegen M gleich 4 ist. Somit weist die M · N-Matrix 32 Vorformlinge 36 auf.

Wie in Fig. 2 (in der der erste Zuführabschnitt weggelassen wurde) und in Fig. 5 gezeigt ist, weist die Spritzgießeinrichtung 42 auf: Eine Klemmplatte 46 für die untere Form, eine Klemmplatte 50 für die obere Form, die mit der Klemmplatte 46 für die untere Form mittels eines (nicht gezeigten) Schließzylinders durch vier Führungssäulen 48 verbunden ist, wobei der Schließzylinder in der Lage ist, die Klemmplatte 50 für die obere Form auf die Klemmplatte 46 für die untere Form zu oder von ihr weg zu fahren, und eine Spritzformeinheit 52, die zwischen der Klemmplatte 50 für die obere Form und der Klemmplatte 46 für die untere Form angebracht ist.

Die Spritzformeinheit 52 weist auf: Ein Spritz-Gesenk 54, Spritz-Dorne 56, eine Spritz-Dorn-Festlegeplatte 58, eine Spritz-Dorn-Halteplatte 60, mehrteilige Gesenke 62 für die Hälse, eine Festlegeplatte 64 für die Formen für die Hälse, eine Abstreiferplatte 66 und Führungsschienen 68 für die Festlegeplatte für die Formen für die Hälse.

Das Spritz-Gesenk 54 weist 32 Formhöhlungen zum gleichzeitigen Formen von vier Reihen mit acht Vorformlingen 36 auf und ist mit der feststehenden, das heißt der Klemmplatte 46 für die untere Form, durch einen Heißkanal 70 verbunden, der mit der Spritzeinrichtung 40 in Verbindung steht.

Die Zahl der Spritz-Dorne 56 ist gleich der der Formhöhlungen im Spritz-Gesenk 54. Diese Spritz-Dorne 56 sind an der Spritz-Dorn-Festlegeplatte 58 beweglich relativ zum Spritz- Gesenk 54 angeordnet.

Die Spritz-Dorn-Festlegeplatte 58 ist an der beweglichen, das heißt an der Klemmplatte 50 für die obere Form befestigt.

Die Spritz-Dorn-Halteplatte 60 ist an der Spritz-Dorn-Festlegeplatte 58, zwischen der Spritz-Dorn-Festlegplatte 58 und der Klemmplatte 50 für die obere Form angeordnet.

Die Anzahl der mehrteiligen Gesenke 62 für die Hälse ist gleich der Anzahl der Spritz-Dorne 56. Jedes der mehrteiligen Gesenke 62 für die Hälse ist mehrteilig und kann relativ zum zugehörigen Spritz-Dorn 56 geschlossen werden.

Die Festlegeplatte 64 für die Formen für die Hälse weist geteilte Platten auf, von denen jede den jeweiligen Abschnitt des mehrteiligen Formwerkzeuges der acht mehrteiligen Gesenke 62 für die Hälse in einer Reihe hält.

Die Abstreiferplatte 66 ist zwischen der Festlegeplatte 64 für die Formen für die Hälse und der Spritz-Dorn-Festlegeplatte 58 beweglich relativ zu der Spritz-Dorn-Festlegeplatte 58 angeordnet. Insbesondere ist die Abstreiferplatte 66 mit dem unteren Ende einer Abstreiferplatte-Hebestange (nicht gezeigt) verbunden, die sich in einem Abstreiferplatten-Hebezylinder 72 befindet, der an der Klemmplatte 50 für die obere Form befestigt ist. Wenn diese Abstreiferplatten-Hebestange betätigt wird, kann die Abstreiferplatte 66 auf die Spritz-Dorn-Festlegeplatte 58 zu oder von ihr weg bewegt werden. Die Abstreiferplatte 66 weist einen Eingreif-Abschnitt 82 auf, der in das untere Ende einer Entformungs-Stange 80 in einem hydraulischen Entformungs-Zylinder 64 an der Klemmplatte 50 für die obere Form eingreift. Wenn die Abstreiferplatte 66 relativ zur Festlegeplatte 64 für die Formen für die Hälse nach unten bewegt wird, kann die Abstreiferplatte 66 die Vorformlinge 36 aus den Spritz-Dornen 56 entformen. Bohrungen 84 und 86 sind durch die Spritz-Dorn-Halteplatte 60 und -Festlegeplatte 58 ausgebildet, um die Abstreiferplatten-Anhebe/Entformungs- Stangen 80 verschiebbar aufzunehmen. Die Abwärtsbewegung der Abstreiferplatte 66 ist durch Stopper-Stangen (nicht gezeigt) begrenzt, die an der Unterseite der oberen Festlegeplatte 50 so angeordnet sind, dass die Vorformlinge 36 nicht vollständig aus den Spritz-Dornen 56 herausgezogen werden. Bohrungen zum Aufnehmen der Stopper-Stangen sind durch die Spritz-Dorn-Halteplatte 60, die Spritz-Dorn-Festlegeplatte 58 und die Abstreiferplatte 66 ausgebildet.

Jede der Führungsschienen 68 für die Festlegeplatte für die Formen für die Hälse weist geteilte Elemente auf, die an den jeweiligen geteilten Platten befestigt sind, die die Festlegeplatte 64 für die Formen für die Hälse bilden. Die Führungsschienen 68 für die Festlegeplatte für die Formen für die Hälse sind verschiebbar von der Abstreiferplatte 66 umgriffen, so dass die Festlegeplatte 64 für die Formen für die Hälse verschiebbar bewegt werden kann, um die Spritz- Gesenke 62 zu öffnen. Die geteilten Elemente in der Festlegeplatte 68 für die Formen für die Hälse sind vorgespannt, damit die Spritz-Gesenke 62 mittels Vorspannelementen 92, wie z. B. Federn, geschlossen werden. Die Oberseite jedes der geteilten Elemente weist eine Keilbohrung (nicht gezeigt) auf, die darin ausgebildet ist, um eine zugehörige Nocke (nicht gezeigt) zum Öffnen der Formen für die Hälse aufzunehmen, die mit einem Öffnungszylinder 94 für die Formen für die Hälse an der Klemmplatte 50 für die obere Form verbunden ist. Wenn diese Nocken zum Öffnen der Formen für die Hälse in die jeweiligen Keilbohrungen zum Öffnen der Führungsschienen für die Festlegeplatte für die Formen der Hälse eingeführt werden, können die mehrteiligen Gesenke 62 für die Hälse geöffnet werden. Bohrungen zur Aufnahme der Nocken zum Öffnen der Formen für die Hälse sind durch die Spritz-Dorn-Halteplatte 60 und -Festlegeplatte 58 ausgebildet.

Wenn in der Spritzgießstation 22 ein Klemm-/Antriebszylinder für die Formen innerhalb des Betts betätigt wird, um die Klemmplatte 50 für die obere Form der Spritzgießeinrichtung 42 durch die Führungssäulen 48 abwärts zu bewegen, werden die Festlegeplatte 64 für die Formen für die Hälse, die Abstreiferplatte 66, die Spritz-Dorn-Festlegeplatte 58 und die Spritz-Dorn-Halteplatte 60 bewegt und auf dem Spritz-Gesenk 54 so gestapelt, dass die Spritz-Gesenke 54, die Spritz-Dorne 56 und die mehrteiligen Gesenke 62 für die Hälse geschlossen sind. Wenn ein Harzmaterial aus der Spritzeinrichtung 40 in die Formhöhlungen des Spritz-Gesenks 54 eingespritzt wird, können vier Reihen mit acht Vorformlingen in der Richtung B senkrecht zur Vorformling-Transportrichtung A gleichzeitig spritzgegossen werden.

Nachdem die spritzgegossenen Vorformlinge 36 für eine vorgegebene Zeit gekühlt wurden, wird ein Klemm-/Antriebszylinder (nicht gezeigt) für die Formen bewegt, um die Klemmplatte 50 für die obere Form nach oben zu bewegen und die Vorformlinge 36 aus dem Spritz-Gesenk 54 zu entformen.

Der hydraulische Entformungs-Zylinder 78 wird dann bestätigt, um das untere Ende der Entformungs-Stange 80 mit der Abstreiferplatte 66 in Eingriff zu bringen. Somit wird die Abstreiferplatte 66 relativ zur Spritz-Dorn-Festlegeplatte 58 geringfügig nach unten bewegt, um eine Lücke zwischen jedem Vorformling 36 und dem zugehörigen Spritz-Dorn 56 zu bilden. Somit können die Vorformlinge 36 entformt werden, während ihre Hälse relativ zu den Spritz-Dornen 56 durch die mehrteiligen Gesenk-Formen 62 für die Hälse gehalten werden.

Wenn der Abstreiferplatte-Hebezylinder 72 betätigt wird, während die Vorformlinge 36 aus dem Spritz-Dornen 56 entformt sind, wird das untere Ende der Hebestange für die Abstreiferplatte 66 nach unten bewegt, um die Abstreiferplatte 66 abzusenken.

Es ist bevorzugt, dass die Abstreiferplatte 66 an ihrer unteren Grenze durch die Stopper-Stangen 88 gestoppt wird, so dass die Vorformlinge 36 nicht vollständig aus den Spritz- Dornen 56 herausgezogen werden.

An der unteren Grenze der Abstreiferplatte 66 wird der Öffnungszylinder 94 für die Formen für die Hälse betätigt, um die Nocken zum Öffnen der Formen für die Hälse so abzusenken, das sie in die Keilbohrungen an der Oberseite der Führungsschienen 68 für die Festlegeplatte für die Formen für die Hälse eingeführt werden, um die Führungsschienen 68 zu öffnen. Folglich öffnet die Festlegeplatte 64 für die Formen für die Hälse die mehrteiligen Gesenke 62 für die Hälse. Zu diesem Zeitpunkt werden die Hälse der Vorformlinge 36 von den mehrteiligen Gesenken 62 für die Hälse entformt. Folglich fallen die geformten Vorformlinge nach unten und werden aus dem System entfernt.

Da die Spritz-Dorne 56 in den jeweiligen Vorformlingen verbleiben, können die Vorformlinge nach unten fallen, ohne dass ihre zentrierte Position beibehalten werden muss.

Wie es in den Fig. 3 bis 6 gezeigt wird, ist der erste Zuführabschnitt 24 dafür ausgelegt, mehrere Reihen mit aufrechten Vorformlingen 36 von der Spritzgießstation 22 aufzunehmen und die umgekehrten Vorformlinge 36 der Kühlstation 26 zu übergeben. Der erste Zuführabschnitt 24 weist einen Entnahmemechanismus 102 und einen Umkehrmechanismus 104 auf.

Der Entnahmemechanismus 102 weist vier Entnahmeplatten 106a, 106b, 106c und 106d auf, die sich in die Richtung B senkrecht zur Vorformling-Transportrichtung A erstrecken, und einen Reihenabstand-Änderungsmechanismus 108 zum Verringern des Reihenabstands zwischen den jeweiligen Reihen von Vorformlingen, die von den Entnahmeplatten 106a, 106b, 106c und 106d entnommen wurden.

Jede der Entnahmeplatten 106a, 106b, 106c und 106d weist acht zylindrische Aufnahmeteile 112 auf, die Teile der Vorformlinge mit einem Abstand, der dem Abstand zwischen den Vorformlingen 36 einer Reihe in der Spritzgießstation 22 entspricht, aufnehmen und halten können.

Jedes der Aufnahmeteile 112 hat eine Höhe, die geeignet ist, damit es sich zumindest bei geöffnetem Zustand der Formwerkzeuge unbeeinträchtigt von den Vorformlingen 36 in die Spritzgießstation 22 bewegen kann und die Teile der Vorformlinge 36 aufnehmen kann, wenn die Formwerkzeuge für die Hälse nach unten bewegt werden. Wenn die Aufnahmeteile 112 aus der Spritzgießstation 22 zurückgezogen werden, kann somit der Umkehrmechanismus 104 die freiliegenden Teile der Vorformlinge 36 die an ihre Hälse angrenzen, leicht und zuverlässig halten und kann auch zumindest Teile des Bodens und der Rumpfabschnitte der Vorformlinge abstützen, so dass die Vorformlinge nicht geneigt werden oder die Position ihrer Hälse verändert wird. Es ist auch bevorzugt, dass jedes dieser Aufnahmeteile 112 eine zylindrische Form aufweist, die einen Innendurchmesser gleich dem Rumpfdurchmesser der Vorformlinge 36 hat.

Wenn die Vorformlinge 36 freigegeben werden und aus den mehrteiligen Gesenken 62 für die Hälse herausfallen, werden sie gleichzeitig von den Aufnahmeteilen 112 aufgenommen.

Zwischen den Führungssäulen 48 sind auf den gegenüberliegenden Seiten des Spritz-Gesenks 54 Entnahmeschienen 134 angeordnet, die sich von der Spritzgießstation 22 zum ersten Zuführabschnitt 24 erstrecken. Zwei gepaarte Stützplatten 132 zum Abstützen der Entnahmeschienen 134 sind fest zwischen den Führungssäulen 48 an der Klemmplatte 46 für den unteren Formabschnitt befestigt.

Der Reihenabstand-Änderungsmechanismus 108 weist ein Stütz- Untergestell 130 für den Entnahmemechanismus auf, das zwischen der Spritzgießstation 22 und der Kühlstation 26 angeordnet ist. Zwei Paare oberer und unterer Entnahmeschienen 134 sind zwischen dem Stütz-Untergestell 130 und den Stützplatten 132 für die Entnahmeschienen angeordnet. Die Entnahmeschienen 134 halten die Entnahmeplatten 106a, 106b, 106c und 106d an ihren entgegengesetzten Enden in verschiebbarer Weise.

Die Entnahmeplatten 106a, 106b, 106c und 106d können durch Stopper-Stangen 136 bei einem Reihenabstand der spritzgegossenen Vorformlinge gestoppt und in Eingriff gebracht werden.

Ein kolbenstangeloser Entnahmezylinder 138 ist zwischen den oberen und unteren Entnahmeschienen 134 angeordnet und mit der Entnahmeplatte 106a verbunden. Wenn der Entnahmezylinder 138 betätigt wird, um die Entnahmeplatte 106a in die der Richtung A entgegengesetzte Richtung zu bewegen, werden die Entnahmeplatten 106a, 106b, 106c und 106d mittels der Stopper-Stangen 136 so angeordnet, dass ihr Abstand gleich dem der spritzgegossenen Vorformlinge 36 ist. Wenn die Entnahmeplatte 106a durch den Entnahmezylinder 138 in die Richtung A bewegt wird, so wird die Entnahmeplatte 106a gegen die Entnahmeplatten 106b, 106c und 106d gedrängt, so dass der Reihenabstand zwischen ihnen verringert wird.

Der Umkehrmechanismus 104 ist dazu ausgelegt, vier Reihen mit acht Vorformlingen 36, die gleichzeitig durch den Entnahmemechanismus 102 entnommen wurden, umzukehren, indem 32 Halteelemente 140, welche diese Vorformlinge halten, umgekehrt werden, wenn ein Umkehrmotor 142 an dem Stütz-Untergestell 130 für den Entnahmemechanismus betätigt wird, um Umkehrarme 110 von der Seite des Entnahmemechanismus 102 auf die Seite der Kühlstation 26 um eine Umkehrwelle 144 zu drehen.

Der Umkehrmechanismus 104 weist einen Spaltenabstand-Änderungsmechanismus 146 auf, der die Halteelemente 140 bewegt, um den Spaltenabstand in Richtung B senkrecht zur Richtung A zu ändern, und einen Hebemechanismus 148 zum Anheben der Halteelemente 140 zum Zuführen der Vorformlinge 36.

Jedes der Halteelemente 140 weist einen Satz von zwei Vorformling-Halteplatten 114 auf, von denen jede Einkerbungen zum Halten eines Vorformlings 36 an den entgegengesetzten Seiten aufweist. Diese Vorformling-Halteplatten 114 werden durch vier Öffnungs-/Schließ-Stangen 116a und 116b gehalten, die sich in Richtung A erstrecken.

Insbesondere wird die eine der Vorformling-Halteplatten 114 von der Öffnungs-/Schließ-Stange 116a gehalten, wohingegen die andere Vorformling-Halteplatte 114 von der anderen Öffnungs-/Schließ-Stange 116b gehalten wird. Eine Feder 150 an den Öffnungs-/Schließ-Stangen 116a und 116b zwischen den Halteelementen 140 spannt den zugehörigen Satz von Vorformling-Halteplatten 114 vor, um diese zu schließen.

Wenn ein Öffnungs-/Schließ-Zylinder 118 für die Halteelemente betätigt wird und eine auseinanderdrängende Platte 120 gegen das Ende der Öffnungs-/Schließ-Stange 116a drückt, wird die andere Öffnungs-/Schließ-Stange 116b in die entgegengesetzte Richtung bewegt, um die vier Halteelemente 140 gleichzeitig zu öffnen. Wenn die auseinanderdrängende Kraft nicht mehr ausgeübt wird, werden die Halteelemente 140 geschlossen.

Der Spaltenabstand-Änderungsmechanismus 146 ist dazu ausgelegt, einen Satz von vier, in Vorformling-Transportrichtung A angeordneten Halteelementen 140 als eine Einheit entlang einer Vielzahl von Führungsschienen 152 zu bewegen, die sich parallel zueinander an den Umkehrarmen 110 in Richtung B, senkrecht zur Vorformling-Transportrichtung A erstrecken.

Die Halteelemente 140 sind in zwei Sätze mit vier Halteelementen 140 um die Mitte gruppiert. Jeder Satz mit vier benachbarten Halteelementen 140 ist untereinander durch Führungsstangen 154 verbunden, so dass die Halteelemente 140 mit einem vorgegebenen Abstand angeordnet werden.

Wenn die zwei Sätze mit vier Halteelementen 140 durch die Bewegung von zwei kolbenstangenlosen Spaltenabstand-Änderungszylindern 155, die für den jeweiligen Satz vorgesehen sind, nach außen voneinander weg bewegt werden, kann der Spaltenabstand zwischen den Halteelementen 140 durch die Führungsstangen 154 auf einen anderen Spaltenabstand für die Kühlstation 26 geändert werden (der rechte Abschnitt von Fig. 3 zeigt den Zustand bei geändertem Reihenabstand). Auf diese Art wird der äußere Satz von zwei linken und rechten Halteelementen 140 nach innen bewegt und kommt mit dem inneren Satz mit vier Halteelementen 140 in Eingriff (der linke Abschnitt von Fig. 3 zeigt solch einen Eingriff- Zustand). Der innere Satz mit vier Halteelementen 140 ist dazu ausgelegt, auf einem Platz positioniert zu werden, in dem er mit Stopper-Mitteln 154 an der Spaltenabstand-Änderungs-Bühne festgelegt wird. Der Spaltenabstand-Änderungs- Arbeitsgang bzw. der Rückkehr-Arbeitsgang ist dafür ausgelegt, um während des Umkehr- bzw. Rückkehr-Arbeitsgangs des Umkehrmechanismus 104 durchgeführt zu werden.

Der Hebemechanismus 148 weist Hebe-Führungs-Stangen 156 zum anhebbaren Halten der Umkehrarme 110 auf sowie einen Hebezylinder 158 zum Anheben der Umkehrarme 110 entlang der Hebe-Führungs-Stangen 156.

Wie aus Fig. 5 offensichtlich ist, ist der Hebemechanismus 148 dazu ausgelegt, die Halteelemente 140 nach oben oder unten zu bewegen, zwischen einer Position C, in der die Halteelemente 140 die Vorformlinge 36 in den Aufnahmeteilen 112 halten und einer anderen Position D, in der die Vorformlinge 36 aus den Aufnahmeteilen 112 heraus entnommen sind und auch zwischen einer Zuführ-Bereitstellungsposition nach der Umkehrung E und einer Zuführposition F.

Wenn sich die Halteelemente 140 in der Position D befinden, in der die Vorformlinge 36 entnommen und gehalten sind, und wenn der Umkehrmechanismus 104 betätigt wird, um die Halteelemente 140 umzukehren, werden die Halteelemente 140 direkt in der Zuführposition F angeordnet. Deshalb werden die Halteelemente 140 im Verlauf des Umkehrschrittes mittels des Hebemechanismus 148 nach oben in die Zuführ-Bereitstellungsposition E gebracht. Im Verlauf des Rückkehrschrittes werden die Halteelemente 140 im Gegenteil in die Entnahmeposition D gebracht so dass, um jegliche Beeinflusung zu vermeiden, die Halteelemente 140 während des Rückkehrschrittes nicht direkt von der Zuführ-Bereitstellungsposition E in die Halteposition C bewegt werden.

Da der Entnahmemechanismus 102 die spritzgegossenen Vorformlinge 36 aufnimmt, nachdem ihr Reihenabstand durch den Reihenabstand-Änderungsmechanismus 108 verringert wurde, und weil der Umkehrmechanismus 104 die Vorformlinge 36 umkehrt und sie der Kühlstation 26 zuführt, nachdem der Spaltenabstand der umgekehrten Vorformlinge 36 auf dem Transportabstand der Kühlstation 26 geändert wurde, wobei der verringerte Reihenabstand zwischen ihnen beibehalten wurde, kann der Abstand der Vorformlinge 36 in der Richtung, in der sie in der Kühlstation 26 transportiert werden, verringert werden, um die Effizienz beim Transport zu verbessern.

Da die gleichzeitig gegossenen Vorformlinge 36 gleichzeitig von einer Station zur anderen Station zugeführt werden, wobei der Spaltenabstand-Änderungs-Arbeitsgang und der Hebe- Arbeitsgang gleichzeitig während des Umkehr-Arbeitsganges durchgeführt werden, können die Zeit, die benötigt wird, um die Vorformlinge zuzuführen und somit der Formungszyklus verkürzt werden.

Wie in der Fig. 1 gezeigt ist, ist die Kühlstation 26 dafür ausgelegt, zweiunddreißig umgekehrte Vorformlinge 36, die vom ersten Zuführabschnitt 24 mit verringertem Reihenabstand aufgenommen wurden, in vier Reihen zu kühlen, wobei die Vorformlinge 36 intermittierend transportiert werden. Folglich weist die Kühlstation 26 eine Vielzahl (z. B. vier) von ersten Transportbahnen 200, einen Kühlmechanismus 168, der in der Mitte von jeder der ersten Transportbahnen 200 angeordnet ist, und einen Drehmechanismus 176 auf.

Die ersten Transportbahnen 200 werden von der Heizstation 30 mitbenutzt und erstrecken sich zwischen dem ersten Zuführabschnitt 24 und dem zweiten Zuführabschnitt 32. Jede der Transportbahnen 200 weist eine Vielzahl von ersten Transportgliedern 206 auf, wobei jedes zum Abstützen eines umgekehrten Vorformlings 36 vom ersten Zuführabschnitt 24 dient, und einen ersten Transportmechanismus 208 zum intermittierenden Transport der ersten Transportglieder 206 zum zweiten Zuführabschnitt 32 in der Vorformling-Transportrichtung A.

Es sind eine Vielzahl von ersten Transportgliederpaaren 206 vorgesehen, die voneinander mit einem vorgegebenen Abstand in der Vorformling-Transporteinrichtung A beabstandet sind. In jedem der ersten Transportgliederpaare sind zwei Transportglieder 206 voneinander beabstandet angeordnet auf der jeweiligen ersten Transportbahn 200 in der Vorformling- Transportrichtung A.

Wie in Fig. 7 gezeigt ist, ist jedes der ersten Transportgliederpaare 206 drehbar auf einem Träger 212 befestigt. Jedes erste Transportglied 206 weist einen Vorformling- Stützabschnitt 214 auf, der sich vom oberen Ende des Transportgliedes 206 nach außen erstreckt. Der Vorformlings- Stützabschnitt 214 ist dafür ausgelegt, in den Hals eines entsprechenden Vorformlings 36 eingeführt zu werden, so dass dieser in einem umgekehrten Zustand abgestützt werden kann. Jedes der ersten Transportglieder 206 weist ein an seinem unteren Ende befestigtes Dreh-Kettenrad 216 auf, wobei das Dreh-Kettenrad 216 einen Teil des Drehmechanismus bildet. Wenn sich ein erstes Transportglied 206 in der ersten Zuführposition für die Vorformlinge 36 befindet, kann dieses erste Transportglied 206 mittels einer Positionierungs-Seitenplatte 180 angeordnet werden, um die Vorformlinge 36 aufzunehmen. Somit können die Vorformlinge 36 zuverlässig den jeweiligen Transportgliedern 206 zugeführt werden.

Jeder der ersten Transportmechanismen 208 weist eine erste Transportkette 218 und ein erstes Transport-Stellelement (nicht gezeigt) auf.

Jede der Transportketten 218 ist zwischen zwei ersten Transportgliedern 206 angeordnet und erstreckt sich in Vorformling-Transportrichtung A. Die Transportkette 218 wird durch ein getriebenes Kettenrad 222 auf der Seite der Kühlstation 26 gehalten. Sie wird auch durch ein Antriebs-Kettenrad (nicht gezeigt), das mit einem ersten Transport-Stellantrieb verbunden ist, auf der Seite des zweiten Zuführabschnitts 32 gehalten. Die erste Transportkette 218 ist fest mit der Mitte jedes Trägers 212 verbunden, an dem das erste Transportgliederpaar befestigt ist. Jeder der Träger 212 wird durch erste Transportschienen 224 geführt, die so angeordnet sind, dass sie sich an den jeweiligen ersten Transportbahnen 200 erstrecken.

Der Drehmechanismus 176 ist dafür ausgelegt, die Vorformlinge 36 um ihre Längsachsen zu drehen, so dass sie entlang ihres Umfanges gleichmäßig gekühlt werden können. Die Details hierbei werden zusammen mit einem Drehmechanismus in der Heizstation 30 nachstehend beschrieben.

Wie in Fig. 7 gezeigt wird (in welcher lediglich die Kühlmechanismen an zwei ersten Transportbahnen gezeigt wird), weist jeder der Kühlmechanismen 168 ein Querstrom-Kühlgebläse 172 auf, das oberhalb der jeweiligen ersten Transportbahn 200 angeordnet ist und das sich in die Vorformling-Transportrichtung A erstreckt. Sie weisen ferner eine Führungsplatte 174 auf, die unterhalb dem Kühlgebläse 172 angeordnet ist, um Kühlluft zu den Vorformlingen 36 auf zwei Reihen mit ersten Transportgliedern 206 zu leiten. Diese Führungsplatte 174 ist auch zwischen zwei Reihen mit Vorformlingen 36 angeordnet, um die Kühlluft vom Kühlgebläse 172 zu den Seitenwänden jeder der Vorformlingreihen zu leiten.

Wie in den Fig. 1 und 9 gezeigt wird, ist die Heizstation 30 dafür ausgelegt, die Vorformlinge 36 zu erwärmen, nachdem sie von der Kühlstation 26 abgekühlt wurden, und weist zwei Heizstation-Einheiten 30 auf, die parallel zueinander angeordnet sind.

Jede der Heizstation-Einheiten 30 weist eine erste Transportbahn 200, die sie mit der Kühlstation 26 gemeinsam hat, Heizzellen 202 und einen Drehmechanismus 204 auf.

Es sind zwei Sätze mit je zwei Heizzellen 202, die auf den entgegengesetzten Seiten der ersten Transportbahn 200 angeordnet sind, in Vorformling-Transportrichtung A oberstromig bzw. unterstromig angeordnet.

Eine Lücke, die einer Reihe mit Vorformlingen 36 entspricht, ist zwischen den oberstromigen und den unterstromigen Heizzellen 202 vorgesehen. In dieser Lücke wird eine Reihe mit Vorformlingen 36 vorübergehend gestoppt, um jegliche Temperaturdifferenz zwischen der Innenwand und der Außenwand des Vorformlings 36 zu verringern, nachdem er von der oberstromigen Heizzelle 202 erwärmt wurde und bevor er der unterstromigen Heizzelle 202 zugeführt wird.

Der Abstand zwischen den oberstromigen und den unterstromigen Heizzellen 202 kann in Abhängigkeit von der Wanddicke der Vorformlinge 36 variiert werden.

Jeder Satz mit zwei Heizzellen 202 weist eine Reflektor- oder Abschirmplatte 236 auf, die sich zwischen ihnen in Vorformling-Transportrichtung A erstreckt, um die zwei Vorformlinge 36 voneinander abzuschirmen.

Jede der Heizzellen 202 weist eine Vielzahl von Heizkörpern 238 auf, die sich in Vorformling-Transportrichtung A erstrecken und vertikal zur Axialrichtung der Vorformlinge 36 angeordnet sind. Jeder dieser Heizkörper 238 ist so gehaltert, dass er relativ zu den Vorformlingen 36 vor- und zurückbewegt werden kann, was in der zweiten Heizzelle 202 (vom linken Ende aus gezählt) in Fig. 9 gezeigt ist. Somit kann das Temperaturprofil entlang der Länge der Vorformlinge 36 eingestellt werden.

Jede Heizzelle 202 weist eine Reflektorplatte 240 hinter den Heizkörpern 238 und ein Abschlusssegment 242 auf, das an ihrer Oberseite vorgesehen ist. Die Unterseite der Heizzelle 202 wird an einem Bett 246 durch einen hohlen Stützfuß 244 gehalten, der mit dem Innenraum der Heizzelle 202 in Verbindung steht. Der Stützfuß 244 ist auch mit einem Lüfter 248 verbunden, der innerhalb des Betts 246 befestigt ist.

Von den Lüftern 248 wird durch die Stützfüße 244 Kühlluft ins Innere der Heizzellen 202 hinter die Reflektorplatten 240 geführt, wobei die Kühlluft dann weiter zu den oberen Abschnitten der Heizzellen 202 bewegt wird. Somit kann verhindert werden, dass sich die Reflektorplatten 240 überhitzen, was zu einer Verlängerung der Lebensdauer der Reflektorplatten 240 führt. Die Kühlluft kann die Abschlusssegmente 242 und auch die gegenüberliegend gehalterten Enden der Heizkörper 238, die sich in der Vorformling-Transportrichtung A erstrecken, kühlen. Dies kann die Lebensdauer der Heizkörper weiter verlängern.

Der Drehmechanismus 204 ist dafür ausgelegt, die Vorformlinge 36 gleichmäßig um ihren Umfang zu kühlen und ist unabhängig vom Drehmechanismus 176 in der Kühlstation 26.

Wie in Fig. 10 gezeigt wird, weisen die Drehmechanismen 176 und 204 in der Kühl- bzw. Heizstation 26, 30 eine ähnliche Struktur auf. Fig. 10 zeigt lediglich zwei erste Transportbahnen 200, aber es ist offensichtlich, dass die anderen ersten Transportbahnen 200 dieselbe Struktur aufweisen.

Jeder der Drehmechanismen 176 und 204 weist eine erste Drehkette 250 auf, die von zwei ersten Transportbahnen 200 gemeinsam benutzt wird, und zwei zweite Drehketten 252, die sich an jeder ersten Transportbahn 200 in Vorformling- Transportrichtung A erstrecken.

Die erste Drehkette 250 ist zwischen zwei ersten Transportbahnen 200 aufgespannt und läuft um vier getriebene Kettenräder 254, 270, ein Antriebs-Kettenrad 258, das mit einem nicht gezeigten Drehmotor in Wirkverbindung steht und ein Vorspannungs-Kettenrad 260. Jedes der zwei getriebenen Kettenräder 270 weist ein zusammenwirkendes Kettenrad 270a auf, das integral daran ausgebildet ist.

Jede der zweiten Drehketten 253 ist zwischen zwei Kettenrädern 262a und 262b gespannt und um sie herumgeführt und steht in einem wirkenden Eingriff mit den Dreh-Kettenrädern 216 an den ersten Transportgliedern, die auf jeder der ersten Transportbahnen 260 in einer Linie transportiert werden.

Das Kettenrad 262a in einer der beiden zweiten Drehketten 252 in jeder der ersten Transportbahnen 200 ist mittels eines nicht gezeigten Getriebes wirkend mit dem jeweiligen zusammenwirkenden Kettenrad 264 verbunden. Das zusammenwirkende Kettenrad 264 ist ferner mit dem Kettenrad 262a in der anderen zweiten Drehkette 252 durch ein zusammenwirkendes Getriebes 268 wirkend verbunden.

Das zusammenwirkende Kettenrad 270a an jedem der getriebenen Kettenräder 270 ist durch eine zusammenwirkende Kette 266 mit jedem der zusammenwirkenden Kettenräder 264 in jeder ersten Transportbahn 200 wirkend gekoppelt.

Wenn der Drehmotor dazu veranlasst wird, jedes der Antriebs-Kettenräder 258 im Uhrzeigersinn zu drehen, werden die zwei Kettenräder 262a in jeder ersten Transportbahn 200 durch die erste Drehkette 250, das getriebene Kettenrad 270, das zusammenwirkende Kettenrad 264, das zusammenwirkende Getriebe 268 und andere gedreht. Somit wird jede der zweiten Drehketten 252 in eine mit einem Pfeil bezeichnete Richtung bewegt und dreht die Dreh-Kettenräder 216 der ersten Transportglieder, die in die zweite Drehkette 252 eingreifen, in die entgegengesetzte Richtung zur Vorformling- Transportrichtung A. Infolgedessen werden die Vorformlinge um ihre Längsachse gedreht.

In jeder der Transportbahnen 200 ist zwischen den Kühl- und den Heizstationen 26, 30 ein Nichtrotations-Bereich 272 ausgebildet. Jeder der Nichtrotations-Bereiche 272 weist einen Anguss-Schneidemechanismus 170 auf.

Jeder der Anguss-Schneidemechanismen 170 weist vier Anguss- Schneider 186 auf, die oberhalb der zugehörigen ersten Transportbahn 200 angeordnet sind, sowie einen Anguss- Schneider-Hebemechanismus 188 zum Anheben dieser Anguss- Schneider 186. Dies ist in Fig. 8 gezeigt, die lediglich die Anguss-Schneidemechanismen, die zu zweien der vier ersten Transportbahnen gehören, zeigt.

Wenn die Vorformlinge 36, die von den ersten Transportgliedern 206 intermittierend transportiert werden, am Ort der Anguss-Schneider 186 gestoppt werden, wird der Anguss- Schneider-Hebemechanismus 188 betätigt und die Anguss- Schneider 186 werden abgenkt, um die Boden-Angüsse der Vorformlinge 36 von oberhalb der Vorformlinge 36 abzuschneiden. Die Höhe der Anguss-Schneider 186 kann, in Abhängigkeit von der Größe der Vorformlinge 36, mittels eines Einstellmechanismus 190 geeignet eingestellt werden.

Wie in Fig. 1 gezeigt ist, sind zwei zweite Zuführabschnitte 32 vorgesehen, die parallel zueinander in den Heizstationen 26 angeordnet sind. Jeder der zweiten Zuführabschnitte 32 ist dafür ausgelegt, die Vorformlinge 36 von der zugehörigen Heizstation 26 zu der zugehörigen Blasformstation 34 zuzuführen.

Wie in den Fig. 11 bis 13 gezeigt wird, weist jeder der Zuführabschnitte 32 einen Übergabemechanismus 502 zum Übergeben von vier Vorformlingen 36, die von der zugehörigen Heizstation 30 erhitzt wurden, im umgekehrten Zustand an die zugehörige Blasformstation 34 auf, sowie einen Abstand-Änderungsmechanismus 504 zum Ändern des Abstandes der inneren zwei Vorformlinge 36 in einer Reihe von vier Vorformlingen 36 auf der zugehörigen Transportbahn 200 auf einen Blasformabstand für die zugehörige Blasformstation 34, ohne den Abstand zwischen den Vorformlingen 36 auf zwei ersten Transportbahnen innerhalb der entsprechenden Heizstation 30 zu ändern.

Der Übergabemechanismus 502 und der Abstand-Änderungsmechanismus 504 sind an einem Rahmen 508 befestigt, der von Halterungen 506 oberhalb des Übergabebereichs gehalten wird.

Jeder der Übergabemechanismen 502 weist Greifelemente 510 zum Greifen der Hälse der Vorformlinge 36 auf, sowie einen Greifelement-Öffnungs-/Schließmechanismus 512 zum Öffnen/Schließen der Greifelemente 510 zum Greifen/Freigeben der Vorformlinge 36, einen Hebemechanismus 514 zum Anheben der Greifelemente 510 und einen Bewegungsmechanismus 516 zum Bewegen der Greifelemente 510 aus der der entsprechenden Heizstation benachbarten Greifposition in die der entsprechenden Blasformstation 34 benachbarte Aufnahmeposition.

Jedes der Greifelemente 510 weist ein Paar Greifarme 510a und 510b auf, die einander gegenüberliegend zum Greifen des Halses eines Vorformlings 36 angeordnet sind. Es gibt zwei Paare solcher Greifelemente 510, die für die Vorformlinge 36, die entlang der zwei Transportbahnen 200 transportiert werden, vorgesehen sind. Die beiden Greifarme 510a und 510b in jedem der Greifelemente 510 sind in vertikaler Richtung voneinander beabstandet angebracht. Die unteren Enden von jedem der Greifarmpaare 510a und 510b sind dafür ausgelegt, den Hals eines Vorformlings 36 zu greifen.

Es sind zwei Greifelement-Öffnungs-/Schließmechanismen 512 vorgesehen, die zwei Sätze von Greifelementen 510 entsprechend den Vorformlingen 36, die entlang jeder der ersten Transportbahnen 200 transportiert werden, öffnen/schließen können.

Jeder der Greifelement-Öffnungs-/Schließmechanismen 512 ist dafür ausgelegt, die Greifarme 510a und 510b in jedem der Greifelemente 510 zum Greifen/Freigeben der Vorformlinge 36 zu öffnen/schließen und weist hierfür zwei Schubstangen 518a und 518b auf, die parallel zueinander in vertiakler Richtung angeordnet sind, sowie einen Greifelement-Öffnungs-/Schließzylinder 520.

Eine der Schubstangen 518a hält einen der Greifarme 510a fest und erstreckt sich verschiebbar durch den anderen Greifarm 510b. Die andere Schubstange 518b erstreckt sich verschiebbar durch den einen Greifarm 510a und hält den anderen Greifarm 510b fest. Jede der Schubstangen 518a und 518b weist an einem ihrer Enden einen Zahnstangenabschnitt 522 auf, der gegenüber dem der anderen Schubstange angeordnet ist. Ein Ritzel 524 ist so angeordnet, dass es zwischen diesen Zahnstangenabschnitten 522 in Eingriff kommt.

Der Greifelement-Öffnungs-/Schließzylinder 520 ist mit der der einen Schubstangen 518a verbunden. Wenn der Zylinder 520 betätigt wird und die eine Schubstange 518a bewegt, wird die andere Schubstange 518b durch das Ritzel 524 in die entgegengesetzte Richtung bewegt. Auf diese Weise können die Greifarme 510a und 510b im Greifelement 510 geöffnet oder geschlossen werden.

Der Hebemechanismus 514 ist dafür ausgelegt, die Greifelemente 510 zum Entnehmen und Zuführen der Vorformlinge 36 in vertikaler Richtung zu bewegen und weist einen Halteträger 526 auf, der den entsprechenden Greifelement-Öffnungs-/Schließmechanismus 512 hebend trägt, sowie einen Hebezylinder 530, der eine Hebestange 528 aufweist, die mit dem Halteträger 526 verbunden ist. Wenn der Greifelement-Öffnungs-/Schließmechanismus 512 nach oben bewegt wird, werden die Greifelemente 510 auch in Aufwärtsrichtung angehoben.

Der Bewegungsmechanismus 516 ist dafür ausgelegt, die Greifelemente 510 aus der Vorformling-Entnahmeposition in der jeweiligen Heizstation 30 in die Zuführposition in der jeweiligen Blasformstation 34 zu bewegen. Daher weist der Bewegungsmechanismus 516 einen kolbenstangenlosen Zylinder 532, Bewegungsführungsstangen 534, Bewegungselemente 536, eine Kontakt-/Trenn-Bewegungsführungsstange 538 und Kontakt-/Trenn-Bewegungselemente 540 auf.

Der kolbenstangenlose Zylinder 532 ist im Wesentlichen in der Mitte des Rahmens 508 angeordnet und erstreckt sich in Vorformling-Transportrichtung A.

Es ist ein Paar solcher Bewegungsführungsstangen 534 vorgesehen, die parallel zueinander an den entgegengesetzten Seiten des kolbenstangenlosen Zylinders 532 angeordnet sind.

Jedes der Bewegungselemente 536 ist mit dem kolbenstangenlosen Zylinder 532 verbunden und verschiebbar für eine Bewegung in der Vorformling-Transportrichtung A im Eingriff mit der entsprechenden Bewegungsführungsstange 534.

Die Kontakt-/Trenn-Bewegungsführungsstange 538 ist so angeordnet, dass sie sich in Richtung B, senkrecht zur Vorformling-Transportrichtung A erstreckt, und in ihrer Mitte an den Bewegungselementen 536 für eine Bewegung in Vorformling-Transportrichtung A befestigt.

Es sind zwei Kontakt-/Trenn-Bewegungselemente 540 vorgesehen, die an den entgegengesetzten Enden der Kontakt-/Trenn-Bewegungsführungsstange 538 verschiebbar zu den Bewegungsführungsstangen 534 gehalten sind.

Jedes der Kontakt-/Trenn-Bewegungselementen 540 ist wirkend mit dem zugehörigen Hebezylinder 530 verbunden.

Wenn der kolbenstangenlose Zylinder 532 betätigt wird, um die Bewegungselemente 536 entlang der jeweiligen Bewegungsführungsschienen 534 in Vorformling-Transportrichtung A zu bewegen, werden die jeweiligen Hebemechanismen 514 durch die Kontakt-/Trenn-Bewegungsführungsstangen 538 und die Kontakt-/Trenn-Bewegungselemente 540 bewegt. Somit werden die zwei Greifelemente 510, die durch den jeweiligen Greifelement-Öffnungs-/Schließmechanismus 512 mit jedem der Hebemechanismen 514 verbunden sind, ebenfalls außerhalb der jeweiligen Bewegungsführungsschiene 534 in Vorformling-Bewegungsrichtung A bewegt.

Jeder der Abstand-Änderungsmechanismen 504 weist eine Abstandänderungs-Führungsschiene 542 auf, die, von der entsprechenden Heizstation 30 zu der entsprechenden Blasformstation 34 gehend, allmählich die entsprechende Bewegungsführungsstange 534 annähert. Jede der Abstandänderungs-Führungsschienen 542 ist mit dem entsprechenden Kontakt-/Trenn- Bewegungselement 540 durch eine Befestigungsschelle 544 verbunden und hält dieses Kontakt-/Trenn-Bewegungselement 540 in beweglicher Weise.

Wenn jedes der Bewegungselemente 536 das in Vorformling- Transportrichtung A bewegt wird, wird die zugehörige Kontakt-/Trenn-Bewegungsführungsstange 538 ebenfalls bewegt, um das zugehörige Kontakt-/Trenn-Bewegungselement S40 zu bewegen, wobei es von der zugehörigen Abstandänderungs-Führungsschiene 542 geführt wird. Somit werden die Kontakt-/Trenn-Bewegungselemente 540 an den jeweiligen Kontakt-/Trenn-Führungsstangen 538 allmählich aufeinander zu verschoben. Wenn die Greifelemente 510 die Zuführposition in der jeweiligen Blasformstation 34 erreichen, ist der Abstand zwischen den inneren Greifelementen 510, die an den Greifelement-Öffnungs-/Schließmechanismus 512 befestigt sind, auf den Blasformabstand geändert.

Die Blasformstation 34 weist zwei Blasformstation-Einheiten auf, die gleichzeitig zwei Gruppen mit vier Vorformlingen 36, die von den Heizstation-Einheiten 26 erwärmt wurden, blasformen kann.

Jede der Blasformstation-Einheiten 34 weist eine zweite Transportbahn 400, einen Aufnahmeabschnitt 402, einen Blasformabschnitt 404 und einen Entnahmeabschnitt 406 auf, wie in den Fig. 1 und 14 gezeigt ist.

Die zweite Transportbahn 400 hat einen im Wesentlichen rechteckigen Aufbau, bei dem eine Seite gegenüber dem entsprechenden zweiten Zuführabschnitt 410 angeordnet ist. Die zweite Transportbahn 400 weist somit zweite Transportglieder 408 und einen zweiten Transportmechanismus 410 auf.

Jedes der zweiten Transportglieder 408 ist dafür ausgelegt, einen umgekehrten Vorformling 36 zu halten und zu transportieren und wird von einem Träger 414, von dem sich ein Vorformling-Halteabschnitt 412 nach oben erstreckt, gehalten.

Der zweite Transportmechanismus 410 ist dafür ausgelegt, die zweiten Transportglieder 408 intermittierend zu transportieren. Er weist eine im Wesentlichen rechteckig angeordnete zweite Transportkette 418 auf, die um vier Kettenräder 416 an den jeweiligen Ecken an der entsprechenden zweiten Transportbahn 400 geführt wird. Die zweite Transportkette 418 wird von einer zweiten Transportschiene 420 geführt, die entlang der zweiten Transportbahn 400 angeordnet ist. Jede Gruppe mit vier zweiten Transportgliedern 408 mit dem Blasformabstand ist durch den Träger 414 mit der zweiten Transportkette 418 verbunden.

Eines der vier Kettenräder 416 ist operativ mit einem intermittierenden Transportmotor (nicht gezeigt) verbunden, der betätigt werden kann, um jede Gruppe mit vier zweiten Transportgliedern 408 in intermittierender Weise zu transportieren.

Der Aufnahmeabschnitt 402 befindet sich neben dem zweiten Zuführabschnitt 32 in der jeweiligen zweiten Transportbahn 400 um gleichzeitig vier Vorformlinge 36 vom zweiten Zuführabschnitt 32 aufzunehmen. Die vier zweiten Transportelemente 408 werden intermittierend an einer Position gestoppt, die den vier Greifelementen 510 im zweiten Zuführabschnitt 32 entspricht.

Jeder der Blasformabschnitte 404 befindet sich auf einer Seite der jeweiligen zweiten Transportbahn 400 unterstromig in der Vorformling-Transportrichtung und ist dafür ausgelegt, die Vorformlinge 36, die vom Aufnahmeabschnitt aufgenommen wurden, gleichzeitig zu Behältern streckblaszuformen. Der Blasformabschnitt 404 weist somit eine Streckblasformeinrichtung 422 zum gleichzeitigen Streckblasformen von vier Vorformlingen 36, die vom Aufnahmeabschnitt 402 aufgenommen wurden, zu Behältern auf. Die Streckblasformeinrichtung 422 ist dafür ausgelegt, ihre Formwerkzeughälften in der Richtung, die senkrecht zur Vorformling-Transportrichtung entlang der zweiten Transportbahn 400 im jeweiligen Blasformabschnitt 404 steht, zu öffnen/schließen. Hierzu weist die Streckblaseinrichtung 422 einen Formwerkzeug- Klemmmechanismus 424 auf, der sich in einem Zwischenraum zwischen den entgegengesetzten Seiten der zweiten Transportbahn 400 befindet.

Ein Bereitschaftsabschnitt 426 zum Aufnehmen der Vorformlinge 36, die in einem Mal blasgeformt werden sollen, befindet sich zwischen dem Aufnahmeabschnitt 402 und der Streckblasformeinrichtung 422 des Blasformabschnitts 404. Im Bereitschaftsabschnitt 426 kann die Temperaturdifferenz in den Vorformlingen 36, die von der Heizstation 30 erwärmt wurden, verringert werden. Der Bereitschaftsabschnitt 426 kann einen Temperaturregelabschnitt für flache Behälter aufweisen.

Der Entnahmeabschnitt 406 befindet sich auf einer Seite der zweiten Transportbahn 400, die dem Aufnahmeabschnitt 402 gegenüberliegt und ist dafür ausgelegt, die Behälter aus der Streckblasformeinrichtung 422 des Blasformabschnitts 404 zu entnehmen, nachdem die Behälter von der Streckblasformeinrichtung 422 streckblasgeformt wurden. Für diesen Zweck weist der Entnahmeabschnitt 406 eine Entnahmeeinrichtung 430 auf, die sich an der zweiten Transportbahn 400 in einer der Entnahmeposition gegenüberliegenen Position befindet, und die am Entnahmeabschnitt 406 vier Behälter 428 entnehmen kann.

Wie in Fig. 14 gezeigt ist, weist die Entnahmeeinrichtung 430 vier Greifelemente 432 auf, die an einer Position angeordnet sind, die den Hälsen der Behälter 428 gegenüber liegt, sowie einen Öffnungs-/Schließmechanismus 436 mit einem Öffnungs-/Schließzylinder 434 zum Öffnen/Schließen der Greifelemente 432, einen Umkehrmechanismus 440 mit einem Umkehr-Stellantrieb 438 zum Umkehren der Greifelemente 432, einen Hebemechanismus 444 mit einem Hebezylinder 442 zum Anheben der Öffnungs-/Schließ- und Umkehrmechanismen 436, 440 sowie der Greifelemente 432 und einen Ausfahr-/Rückziehmechanismus 448 mit einem Ausfahr-/Rückziehzylinder 446.

Wird der Ausfahr-/Rückziehzylinder 446 betätigt, um die Öffnungs-/Schließ- und Umkehrmechanismen 436, 440 und die Greifelemente 432 aus der Entnahmestation 406 an der zweiten Transportbahn 400 zurückzuziehen, werden die Greifelemente 432 bereitgehalten wobei sie zur zweiten Transportbahn 400 hin geöffnet sind. Wenn die Behälter 428 auf der zweiten Transportbahn 400 gestoppt werden, wird der Ausfahr-/Rückziehzylinder 446 betätigt, um die Greifelemente 432 auszufahren. Der Öffnungs-/Schließzylinder 434 wird dann betätigt, um die Greifelemente 432 zum Greifen der Hälse der Behälter 428 zu schließen. Dann wird der Hebezylinder 442 betätigt, um die Greifelemente 432 nach oben zu bewegen, so dass die Hälse der Behälter 428 aus den zweiten Transportgliedern 408 heraus entfernt werden. Anschließend wird der Ausfahr-/Rückziehzylinder 446 betätigt, um die Greifelemente 432 zurückzuziehen. Der Hebezylinder 442 wird gesenkt, wobei der Umkehrstellantrieb 438 betätigt wird, um die Greifelemente 432 umzukehren. Zu diesem Zeitpunkt wird der Öffnungs-/Schließzylinder 434 betätigt, um die Greifelemente 432 zu öffnen. Infolgedessen werden die Hälse der Behälter 428 freigeben. Die Behälter fallen und werden aus der Anordnung entfernt.

Jede der Blasformstation-Einheiten 34 weist auf der Maschinenbasis 450 eine Vielzahl von Basen (nicht gezeigt) auf. Eine dieser Basen, die neben dem Entnahmeabschnitt 106 liegt, ist eine bewegliche Basis, die relativ zur stationären Basis entlang den längeren Seiten der zweiten Transportbahn 400 bewegt werden kann. Die bewegliche Basis weist zwei Kettenräder für den zweiten Transportmechanismus 410 auf.

Die bewegliche Basis 452 weist ferner einen Vorspannmechanismus auf, um die bewegliche Basis 452 in eine Richtung, vorzuspannen, in der die entgegengesetzten Seiten der zweiten Transportbahn 400 voneinander getrennt werden, um die zweite Transportkette 418 vorzuspannen.

Die Entnahmeeinrichtung 430 ist integral an der beweglichen Basis befestigt. Somit ist es nicht notwendig, die Entnahmeeinrichtung 430 zu zentrieren, nachdem die Spannung in der zweiten Transportkette 418 nachgestellt wurde.

Nun wird ein Verfahren zum Spritzblasformen, welches die oben genannte Anordnung 20 zum Spritzblasformen verwendet, beschrieben werden.

Im Spritzgießschritt bewegt die Spritzgießstation 22 zuerst die Klemmplatte 50 für die obere Form der Spritzgießeinrichtung 42 in Abwärtsrichtung um das Spritz-Gesenk-Formwerkzeug 54, die Spritz-Dorn-Formwerkzeuge 56 und die mehrteiligen Gesenk-Formwerkzeuge 62 für die Hälse zu schließen. Wenn das Harzmaterial in die Formhöhlungen des Spritz-Gesenk-Formwerkzeugs 54 eingespritzt wird, werden vier Reihen mit acht Vorformlingen, die in der Richtung B senkrecht zur Vorformling-Transportrichtung A angeordnet sind, gleichzeitig spritzgeformt.

Nachdem die spritzgegossenen Vorformlinge 36 für eine vorgegebene Zeit gekühlt wurden, wird der Klemm-/Antriebszylinder (nicht gezeigt) bewegt, um die Klemmplatte 50 für die obere Form in Aufwärtsrichtung zu bewegen, um die Vorformlinge 36 aus dem Spritz-Gesenk 54 zu entformen. Der hydraulische Entformungs-Zylinder 78 wird dann betätigt, um die Abstreiferplatte 66 geringfügig relativ zur Spritz- Dorn-Festlegeplatte 58 in Abwärtsrichtung zu bewegen. Somit werden Lücken zwischen den Spritz-Dornen 56 und den Vorformlingen 36 gebildet. Somit können die Vorformlinge 36 vom Spritz-Dorn 56 entformt werden, während die mehrteiligen Gesenke 62 für die Hälse die Hälse der Vorformlinge 36 relativ zu den Spritz-Dornen 56 halten.

Wenn sich die Vorformlinge 36 in ihrer aus den Spritz-Dornen 56 entformten Position befinden, wird der Abstreiferplatte-Hebezylinder 72 betätigt, um das untere Ende der Hebestange für die Abstreiferplatte in Abwärtsrichtung zu bewegen. Infolgedessen wird die Abstreiferplatte in Abwärtsrichtung bewegt.

Es ist bevorzugt, dass die Abstreiferplatte 66 durch die Stopperstangen (nicht gezeigt) an ihrer untersten Grenze gestoppt wird, so dass die Vorformlinge 36 nicht vollständig herausgezogen werden.

An dieser untersten Grenzposition wird der Öffnungszylinder 94 für die Formen für die Hälse betätigt, um die Nocken zum Öffnen der Formen für die Hälse in Abwärtsrichtung zu bewegen. Die Nocken zum Öffnen der Formen für die Hälse öffnen dann die Führungsschienen 68 für die Festlegeplatte für die Formen für die Hälse. Folglich öffnet die Festlegeplatte 64 für die Formen für die Hälse die mehrteiligen Gesenke 62 für die Hälse, wobei die Hälse der Vorformlinge 36 entformt werden. Folglich fallen die Vorformlinge 36 und werden aus dem System entfernt.

Da die Spritz-Dorne 56 zu diesem Zeitpunkt in den jeweiligen Vorformlingen 36 verbleiben, können die Vorformlinge 36 fallen, während sie im Wesentlichen ihre Zentren unter Kontrolle der Spritz-Dorne 56 beinhalten.

Im ersten Zuführschritt wird der Entnahmezylinder 138 im ersten Zuführabschnitt 24 betätigt, um die Entnahmeplatten 106a, 106b, 106c und 106d des Entnahmemechanismus 102 entlang den Entnahmeschienen 134 nach, wie in den Fig. 3 und 4 gezeigt, rechts aus der Position zu bewegen, in der der Abstand zwischen den Entnahmeplatten verringert wurde. Der Abstand zwischen den Entnahmeplatten 106a, 106b, 106c und 106d wird durch die Stopper-Stangen 136 auf den größeren Reihenabstand der spritzgegossenen Vorformlinge 36 geändert. Die Aufnahmeteile 112 auf den Entnahmeplatten 106a, 106b, 106c und 106d werden unterhalb der jeweiligen Vorformlinge 36 angeordnet. Wenn die Vorformlinge 36 von den mehrteiligen Gesenken 62 für die Hälse freigegeben werden und dann auf die Aufnahmeteile 112 fallen, werden Teile der Unterseiten und der Rümpfe der Vorformlinge 36 aufgenommen und gehalten, wobei die Abschnitte der Vorformlinge 36, die deren Hälsen benachbart sind, nach außen freiliegen. Auf diese Weise werden die Vorformlinge 36, die gleichzeitig spritzgegossen wurden, gleichzeitig von den Aufnahmeteilen 112 aufgenommen.

Der Entnahmezylinder 138 wird dann betätigt, um die Entnahmeplatte 106a nach, wie in Fig. 3 und 4 gezeigt, links zu bewegen. Dies verursacht, dass der Reihenabstand-Änderungsmechanismus die Entnahmeplatte 106a gegen die anderen Entnahmeplatten 106b, 106c und 106d drängt. Der Eingriff zwischen den Entnahmeplatten 106a, 106b, 106c und 106d verringert den Reihenabstand zwischen den spritzgegossenen Vorformlingen 36, die wiederum auf der Seite des Umkehrmechanismus 104 angeordnet werden.

Hierbei können die Entnahmeplatten 106a, 106b, 106c und 106d stabil bewegt werden, da sie auf den Entnahmeschienen 134 bewegt werden, die von den Entnahmeschienen-Stützplatten 132 zwischen den Führungssäulen 48 gehalten werden.

Der Umkehrmechanismus 104 wird in die Entnahmeposition D gebracht, nachdem der Entnahmemechanismus 102 die Vorformlinge 36 mit dem geänderten Spaltenabstand entnommen hat und wenn die Halteelemente 140 an die Spalten- und Reihenabstände im Entnahmemechanismus angepasst sind. Zu diesem Zeitpunkt wird der Öffnungs-/Schließ-Zylinder 118 für die Halteelemente betätigt, um die Halteelemente 140 zu öffnen. Der Hebezylinder 158 im Hebemechanismus 148 wird dann betätigt, um die Halteelemente 140 abwärts in die Halteposition C zu bewegen. Die Halteelemente 140 werden dann geschlossen, um die Abschnitte der Vorformlinge 36, die ihren Hälsen benachbart sind, zu halten.

Zu diesem Zeitpunkt können die Abschnitte der Vorformlinge 36, die deren Hälsen benachbart sind, leicht und zuverlässig durch die Halteelemente 140 gehalten werden, da sie aus den Aufnahmeteilen 112 heraus freiliegen.

Der Hebezylinder 158 wird erneut betätigt, um die Halteelemente 140 nach oben in die Entnahmeposition D zu bewegen. Infolgedessen werden die Vorformlinge 36 aus den Aufnahmeteilen 112 herausgezogen.

Der Umkehrmotor 142 wird dann betätigt, um die Umkehrarme 110 zum Umkehren der Vorformlinge 36 um die Umkehrwelle 144 zur Kühlstation 26 hin zu drehen.

Im Verlauf dieses Umkehrschritts wird der Spaltenabstand- Änderungszylinder 155 in dem Spaltenabstand-Änderungsmechanismus 146 betätigt, um einen Satz mit vier linken und rechten Halteelementen 140 nach außen zu bewegen, so dass der Spaltenabstand zwischen den Halteelementen 140 mittels der Führungsstangen 154 auf den Vorformling-Transportabstand, der von der Kühlstation 26 benötigt wird, zu ändern.

Im Verlauf des Umkehrschrittes wird ferner der Hebezylinder 158 ebenfalls betätigt, um die Umkehrarme 110 auf die Zuführ-/Bereitstellungsposition E zuzubewegen, so dass jegliche gegenseitige Beeinflussung zwischen den Umkehrarmen 110 und der Kühlstation 26 vermieden werden kann.

Wenn der Umkehrschritt zum Ende kommt, befinden sich die Halteelemente 140 in der Zuführ-/Bereitstellungsposition E.

Nachdem bestätigt wurde, dass alle vier Vorformlinge heraustransportiert wurden, wird der Hebezylinder 158 betätigt, um die Umkehrarme 110 in Abwärtsrichtung zu bewegen, so dass die Halteelemente 140 in die Zuführposition F bewegt werden, in der die umgekehrten Vorformlinge 36 von den ersten Transportgliedern 206 in der Kühlstation 26 aufgenommen werden.

Da die ersten Transportglieder 206 durch die Positionierungsplatte 180 in der Aufnahmeposition positioniert wurden, können den Vorformlinge 36 zuverlässig in die ersten Trageglieder eingeführt werden.

Der Öffnungs-/Schließzylinder 118 für die Halteelemente wird dann betätigt, um die Halteelemente 140 zu öffnen, die wiederum durch den Hebezylinder 158 in die Zuführ-/Bereitschaftsposition E angehoben werden. Somit werden die gleichzeitig geformten Vorformlinge 36 gleichzeitig zugeführt.

Nachdem das Zuführen abgeschlossen ist, führt der Umkehrmechanismus 104 die Umkehrarme 110 in ihre ursprüngliche Position zurück. Im Verlauf dieses Rückkehrschrittes wird der Spaltenabstand-Änderungsmechanismus 146 in seine ursprüngliche Position zurückgebracht, während gleichzeitig die ersten Transportglieder 206 in ihre Entnahmeposition D zurückgebracht werden, wobei sie in ihre Bereitschaftsposition gebracht werden.

Auf diese Weise kann der Entnahmemechanismus 102 die spritzgegossenen Vorformlinge 36 entnehmen, nachdem der Reihenabstand zwischen diesen Vorformligen 36 durch den Reihenabstand-Änderunsmechanismus 108 verringert wurde. Der Umkehrmechanismus 104 kann die umgekehrten Vorformlinge 36 der Kühlstation 26 zuführen, nachdem der Spaltenabstand zwischen den umgekehrten Vorformlingen 36 auf den Transportabstand, der von der Kühlstation 26 benötigt wird, geändert wurde, während der verringerte Reihenabstand beibehalten wird. Somit können die Vorformlinge in der Kühlstation 26 effizienter, mit verringertem Transportabstand transportiert werden.

Die gleichzeitig geformten Vorformlinge können gleichzeitig von einer Station zur anderen Station zugeführt werden. Der Spaltenabstand-Änderungs-Arbeitsgang kann ebenso wie die Hebe-Arbeitsgänge gleichzeitig während des Umkehr-Arbeitsgangs durchgeführt werden. Somit kann die Zeit, die zum Durchführen des Zuführens benötigt wird, verkürzt werden und der Formungszyklus kann verkürzt werden. Da der Entnahmemechanismus vom Umkehrmechanismus getrennt ist, kann zudem das Gewicht jedes dieser Mechanismen verringert werden. Dies kann die Arbeitsgeschwindigkeit des gesamten Systems verbessern.

Beim Kühlungsschritt werden die umgekehrten Vorformlinge 36 intermittiertend entlang der ersten Transportbahn 200 transportiert, wobei sie von den ersten Transportgliedern 206 gehalten werden und durch den Drehmechanismus 176 um ihre Längsachsen gedreht werden. Die Kühlluft wird von dem Kühlgebläse 172 durch die Führungsplatte 174 zu den Vorformlingen 36 geleitet, um die Vorformlinge 36 zusätzlich zu kühlen. Dies kann den Einfluss der Heizung in der Heizstation 30 vergrößern.

Zu diesem Zeitpunkt können die Vorformlinge 36 gleichmäßig um ihre Umfänge herum gekühlt werden, da sie durch den Drehmechanismus um ihre Achsen gedreht werden.

Nach dem Kühlungsschritt und vor dem Erwärmungsschritt können die Angüsse an jedem der Vorformlinge 36 einfach und zuverlässig durch den Anguss-Schneidemechanismus 170 abgeschnitten werden, während sie nicht gedreht werden.

In dem Erwärmungsschritt werden die Vorformlinge 36, die von der Kühlstation 26 gekühlt wurden, intermittierend entlang der ersten Transportbahn 200 transportiert. Die Vorformlinge 36 werden durch die Heizzellen 202 in der Mitte jeder der ersten Transportbahnen 200 auf eine angemessene Blasformtemperatur erhitzt, wobei die ersten Transportglieder 206 durch den Drehmechanismus 204 um ihre Achsen gedreht werden. Anschließend werden die Vorformlinge 32 zum zweiten Zuführabschnitt 32 bewegt.

Die Vorformlinge 36 können gleichmäßig um ihre Umfänge herum erwärmt werden, da sie durch den Drehmechanismus 204 gedreht werden.

In jeder der ersten Transportbahnen 200 werden die Hälse der Vorformlinge und die ersten Transportglieder 206 nicht exzessiv erhitzt, was ungünstige Folgen haben könnte, da die Vorformlinge 36 erwärmt werden, während die von den ersten Transportgliedern 206 im umgekehrten Zustand transportiert werden.

Jede der ersten Transportbahnen 200 weist eine Lücke zwischen den oberstromigen und den unterstromigen Heizboxen 202 auf, die dem Platzbedarf einer Reihe Vorformlinge 36 entspricht. Wenn eine Reihe Vorformlinge 36 innerhalb solch einer Lücke ruhen gelassen wird, kann der Temperaturunterschied zwischen der Innen- und der Außenwand der Vorformlinge, nachdem sie von der oberstromigen Heizzelle 202 erwärmt wurden, verringert werden, bevor sie in die unterstromige Heizzelle 202 bewegt werden.

Wie in Fig. 9 gezeigt ist, kann die Kühlluft durch die Lüfter 248 in das Innere der Heizzellen 202 zugeführt werden. Dies kann die Lebensdauer der Reflektoren 240 ebenso wie die Lebensdauer der internen Heizkörper 238 verlängern, indem die Abschlusssegmente 242 und die gegenüberliegenden gehalterten Ende der Heizkörper 238 gekühlt werden. Die Heizkörper 238 können innerhalb der Heizzellen 202 auf die Vorformlinge 36 zu oder von ihnen hinweg bewegt werden. Somit kann das Temperaturprofil in den Vorformlingen 36 entlang ihren Längsachsen einfach reguliert werden.

Beim zweiten Zuführschritt werden die Greifelemente 510 zuerst in der Vorformling-Entnahmeposition in jeder der Heizstationen 30 angeordnet. Der Hebemechanismus 514 wird dann betätigt, um die Greifelemente 510 in die Vorformling-Greifposition zu bewegen, während gleichzeitig der Greifelement-Öffnungs-/Schließmechanismus 512 betätigt wird, um die Greifelemente 510 zu öffnen. Somit werden die Vorformlinge 36 in ihrer Bereitschaftsposition angeordnet.

In jeder der Heizstationen 30 werden die Greifelemente 510 geschlossen, nachdem die umgekehrten und erwärmten Vorformlinge 36 in die Vorformling-Aufnahmeposition transortiert und dort angehalten wurden. Dann werden die Hälse der Vorformlinge 36 von den Greifelementen 510 gegriffen. Anschließend werden die Greifelemente 510 in Aufwärtsrichtung bewegt, um die Hälse der Vorformlinge 36 aus den ersten Transportgliedern 206 herauszuziehen.

Wenn die Bewegungselemente 536 dann entlang der Vorformling-Transportrichtung A entlang der Bewegungsführungsstangen 534 bewegt werden, werden die Hebemechanismen 514 ebenfalls durch die Kontakt-/Trenn-Bewegungsführungsstangen 538 und die Kontakt-/Trenn-Bewegungselemente 540 bewegt. Zwei Greifelemente 510 werden somit außerhalb der jeweiligen Bewegungsführungsstangen 534 in Vorformling- Transportrichtung A bewegt.

Wenn die Kontakt-/Trenn-Bewegungsführungsstangen 538 mit der Bewegung der Bewegungselemente 536 in die Vorformling- Transportrichtung A bewegt werden, werden die Kontakt-/Trenn-Bewegungselemente 54ß aufeinander zu bewegt, da sie von den Abstandänderungs-Führungsschienen 542 geführt werden. Wenn die Greifelemente 510 die Aufnahmeposition in jeder der Blasformstationen 34 erreichen, ist der Abstand zwischen den inneren Greifelementen 510, die an den beiden Greifelement-Öffnungs-/Schließmechanismen 512 befestigt sind, auf den Blasformabstand geändert.

Wenn die intermittierend transportierten zweiten Transportglieder 408 an jeder der Aufnahmestationen 402 gestoppt werden, wird dann jeder der Hebemechanismen 514 betätigt, um die Greifelemente 510 in Abwärtsrichtung zu bewegen. Jeder der Greifelemente-Öffnungs-/Schließmechanismen 512 wird dann betätigt, um die Greifelemente 510 zu öffnen, so dass die Vorformlinge 36, die von den Greifelementen 510 gegriffen wurden, den jeweiligen zweiten Transportgliedern 408 in jeder der Blasformstationen 34 zugeführt werden können.

Wenn der Hebemechanismus 514 erneut betätigt wird, um die Greifelemente 510 in Aufwärtsrichtung zu bewegen, so dass die Greifelemente 510 von der jeweiligen zweiten Transportbahn 400 zurückgezogen werden, können die Vorformlinge 36 entlang der zweiten Transportbahn 400 transportiert werden. Der kolbenstangelose Zylinder 532 wird dann betätigt, um die Bewegungselemente 536 auf jede der Heizstationen 30 zuzubewegen. Wenn der Hebemechanismus 514 dann betätigt wird, um die Greifelemente 510 in Abwärtsrichtung zu bewegen, kann der Bereitschaftszustand für den nächsten Entnahmeschritt erreicht werden.

In dem Blasformschritt werden alle vier umgekehrten Vorformlinge 36 von den zweiten Transportketten 418 des zweiten Transportmechanismus 410 intermittierend transportiert, während ihre Hälse von den zweiten Transportgliedern 408 gehalten werden, nachdem die umgekehrten Vorformlinge in jeder der Blasformstation 34 durch den Aufnahmeabschnitt 402 von dem zweiten Zuführabschnitt 32 aufgenommen wurden, so wie es in den Fig. 1 und 14 gezeigt ist. Zu Beginn des intermittierenden Transportschrittes werden die Vorformlinge 36 in dem Bereitschaftsabschnitt 426 zwischen dem Aufnahmeabschnitt 402 und dem Blasformabschnitt 404 angeordnet. Während des Bereitschaftszustandes wird die Temperatur in den Vorformlingen 36, die von der Heizstation 30 erwärmt wurden, gemildert.

Nachdem die Temperatur in den vier Vorformlingen 36 im Bereitschaftsabschnitt 426 gemildert wurde, werden sie intermittierend zu dem Blasformabschnitt 404 transportiert. Nachdem die Blasformwerkzeuge durch den Formwerkzeug-Klemm- Mechanismus 424 oder ähnliche geschlossen wurden, werden die vier gleichzeitig erwärmten Vorformlinge 36 zu Behältern 428 streckblasgeformt.

Da die gleichzeitig erwärmten Vorformlinge 36 gleichzeitig zu Behältern blasgeformt werden, kann die Qualität des Blasformens gleichmäßig gehalten werden.

Die blasgeformten Behälter 428 werden dann intermittierend zur Entnahmeeinrichtung 430 im Entnahmeabschnitt 406 transportiert.

Wenn der Ausfahr-/Rückziehzylinder 446 des Ausfahr-/Rückziehmechanismus 448 betätigt wird, um die Entnahmeeinrichtung 430 von der zweiten Transportbahn 400 zurückzuziehen, werden die Greifelemente 432 in ihrer Bereitschaftsposition angeordnet, in der sie zur zweiten Transportbahn 400 geöffnet sind. Wenn die Behälter 428 transportiert werden, werden die Greifelemente 432 ausgefahren und geschlossen, um die Hälse der Behälter 428 zu greifen. Der Hebezylinder 442 wird dann betätigt, um die Greifelemente 432 in Aufwärtsrichtung zu bewegen, so dass die Hälse der Behälter 428 aus den zweiten Tragegliedern 408 herausgezogen werden. Der Ausfahr-/Rückziehzylinder 446 wird dann betätigt, um die Greifelemente 432 zurückzuziehen und der Hebezylinder 442 wird abgesenkt. Der Umkehr-Stellantrieb 438 wird anschließend betätigt, um die Greifelemente 432 umzukehren. Wenn die Greifelemente 432 zu diesem Zeitpunkt geöffnet werden, werden die Hälse der Behälter 428 freigegeben und die Behälter fallen und werden entfernt. Da die Entnahmeeinrichtung 430 auf der beweglichen Basis befestigt ist, die dafür verwendet wird, die zweiten Transportketten 418 zu spannen, ist es nicht notwendig, die Entnahmeeinrichtung 430 relativ zu den zweiten Tragegliedern 408 zu zentrieren, nachdem die Spannung eingestellt wurde.

Die vorliegende Erfindung ist nicht auf zuvor beschriebene Ausführungsform beschränkt, sondern kann im Bereich dieser Erfindung auf verschiedene andere Formen angewandt werden.

Zum Beispiel kann die Zahl der Vorformlinge in einer Reihe und die Zahl der Vorformlige, die gleichzeitig geformt werden, in geeigneter Weise variiert werden, obwohl die oben beschriebene Ausführungsform anhand von vier Reihen mit acht Vorformlingen, die gleichzeitig in der Spritzgießstation spritzgegossen werden, beschrieben wurde.

In der zuvor beschriebenen Ausführungsform erwärmt jede der zwei Heizstationen vier Vorformlinge und jede der Blasformstationen blasformt vier Vorformlinge. Allerdings ist die vorliegende Erfindung nicht auf solch eine Anordnung beschränkt, sondern die Zahl der Vorformlinge, die transportiert werden sollen, kann nach Wahl variiert werden.

In der oben beschriebenen Ausführungsform wird der Abstand zwischen den spritzgegossenen Vorformlingen auf den Blasformabstand, der von der Blasformstation benötigt wird, geändert, wenn die Vorformlinge dabei sind, von der Heizstation zur Blasformstation transportiert zu werden. Allerdings ist die vorliegende Erfindung nicht auf eine solche Anordnung beschränkt, sondern kann auf eine andere Form angewandt werden, in der der Transportabstand zwischen den Vorformlingen in der Heizstation vorher auf den Blasformabstand eingestellt wurde. Somit ist es nicht notwendig, den Abstand im zweiten Zuführabschnitt zu ändern.

Eine andere Ausführungsform einer Anordnung zum Spritzblasformen, die gemäß der vorliegenden Erfindung konstruiert ist, wird unter Bezugnahme auf die Fig. 16 bis 21 beschrieben.

Fig. 16 ist eine Draufsicht, die den gesamten Bauplan der Anordnung zum Spritzblasformen zeigt, in dem Bauteile, die dieselben Funktionen wie in der Anordnung der Fig. 1 bis 14 haben, mit denselben Bezugszeichen bezeichnet sind, wobei von einer detaillierten Beschreibung hiervon abgesehen wurde.

Die in den Fig. 16 bis 19 gezeigte Anordnung zum Spritzblasformen unterscheidet sich grundsätzlich von der Anordnung in Fig. 1 lediglich dadurch, dass die erstgenannte erste Zuführabschnitte 1000 und erste Transportbahnen 2000 aufweist.

Wie in Fig. 19 gezeigt ist, weist jeder der ersten Zuführabschnitte 1000 einen Entnahmemechanismus 1001 auf, der im Wesentlichen dieselbe Funktion erfüllt wie in der Anordnung in Fig. 1, sowie einen Zuführmechanismus 1002 zum Zuführen der entnommenen Vorformlinge im aufrechten Zustand zur zugehörigen ersten Transportbahn 2000.

Wie in Fig. 16 gezeigt ist, weist jede der ersten Transportbahnen 2000 auf: eine Primär-Transportbahn 2110 mit einer Kühlstation 2100, die daran angeordnet ist, sowie eine Sekundär-Transportbahn 2210 mit einer Heizstation 2200, die daran angeordnet ist. Die Primär-Transportbahn 2110 ist dafür ausgelegt, parallel eine Reihe von N Vorformlingen im aufrechten Zustand zu transportieren, wohingegen die Sekundär-Transportbahn 2210 dafür ausgelegt ist, eine Reihe mit N Vorformlingen im umgekehrten Zustand parallel zu transportieren. Die erste Transportbahn 2000 weist einen Zwischenzuführabschnitt 2300 zum Umkehren und Zuführen der Vorformlinge auf, der zwischen der Primär- und der Sekundär-Transportbahn 2110, 2210 angeordnet ist.

In diesem Ausführungsbeispiel muss der Zuführmechanismus 1002 des ersten Zuführabschnitts 1000 eine N · M-Matrix spritzgegossener Vorformlinge im aufrechten Zustand zur Primär-Transportbahn zuführen, da die aufrechten Vorformlinge entlang der oberstromigen oder der Primär-Transportbahn 2110 in die erste Richtung A transportiert werden.

Der Aufbau und die Arbeitsweise solch eines Zuführmechanismus 1002 wird unter Bezugnahme auf die Fig. 18 und 19 beschrieben.

Fig. 18 ist eine Draufsicht, die die Vorformlinge 36, die von den Entnahmeplatten 106a, 106b, 106c und 106d gehalten werden, zeigt, wohingegen Fig. 19 eine Seitenansicht ist, die die aus der Spritzgießstation 22 entnommenen Vorformlinge zeigt, nachdem der Reihenabstand zwischen den in Fig. 18 gezeigten Entnahmeplatten 106a, 106b, 106c und 106d verringert wurde.

Wie in Fig. 19 gezeigt ist, sind Aufnahmeplatten 1146a, 1146b, 1146c und 1146d vorgesehen, die in der Bereitschaftsposition D angeordnet sind. In solch einer Situation wird ein erster Hebezylinder 1156 aufwärts betätigt, um die Aufnahmeplatten 1146a, 1146b, 1146c und 1146d um einen Abstand H direkt unterhalb der Entnahmeplatten 106a, 106b, 106c und 106d, die in der Vorformling-Aufnahmeposition angeordnet sind, zu bewegen.

Anschließend werden die Vorformlinge 36, die von den Entnahmeplatten 106a, 106b, 106c und 106d gehalten werden, dazu veranlasst, zu fallen und gestützt in die jeweiligen Bohrungen in den Aufnahmeplatten 1146a, 1146b, 1146c und 1146d eingeführt zu werden.

Der erste Hebezylinder 1156 und der zweite Hebezylinder 1158 werden dann betätigt, um die Aufnahmeplatten 1146a, 1146b, 1146c und 1146d abwärts durch die Bereitschaftsposition D in die Zuführposition E zu bewegen. Ein Öffnungs-/Schließzylinder (nicht gezeigt) für die Aufnahmeplatten wird betätigt, um die Vorformlinge 36 von den Aufnahmeplatten 1146a, 1146b, 1146c und 1146d an die Kühlstation 2100 zuzuführen.

Der Aufbau und die Wirkungsweise der Kühlstation 2100 werden beschrieben.

In der Kühlstation 2100 wird eine Reihe mit acht aufrechten Vorformlingen 36 durch Lüftereinrichtungen gekühlt, wobei sie entlang der primären Transportbahn 2110 durch einen Transportgurt 1176 mit einem Reihenabstand, der kleiner als der Reihenabstand im Spritzgießschritt ist, getragen und intermittierend von der Spritzgießstation 22 auf den Zwischenzuführabschnitt 2300 zu transportiert werden. Wenn jeder der Vorformlinge eine relativ dünne Wanddicke aufweist, könnten die Vorformlinge spontan ohne Verwendung von Lüftereinrichtungen gekühlt werden.

Wenn eine Reihe mit acht Vorformlingen 36 intermittierend an eine Position, die den in Fig. 19 gezeigten Zentrierdorne 1182 entspricht, transportiert wird und dort gestoppt wird, betätigt ein Reihen-Korrekturmechanismus 1168 einen Zentrierdorn-Hebemechanismus 1184, um die Zentrierdorne abwärts zu bewegen und sie in die Öffnungen der Vorformlinge 36 einzuführen. Infolgedessen werden die Vorformlinge 36 korrekt in einer Reihe angeordnet.

Wenn die Reihenkorrektur dadurch durchgeführt wurde, dass der Reihen-Korrekturmechanismus 1168 die Zentrierdorne 1182 in die Öffnungen der Vorformlinge 36 eingeführt hat, betätigt ein Anguss-Schneidermechanismus 1170 einen Anguss- Schneider-Hebemechanismus 1188, um die Anguss-Schneider 1186 nach oben zu bewegen, um die unterseitigen Angüsse der Vorformlinge 36 abzuschneiden.

Wenn die korrigierte Reihe von Vorformlingen 36 am abschließenden Ende der Primär-Transportbahn 2110 gestoppt wird, wird dann ein Ausstoßmechanismus 1172 betätigt, um Ausstoßplatten 1190 am abschließenden Ende der Primär- Transportbahn 2110 hinter einer Reihe von Vorformlingen 36 zu bewegen. Während dieser Zustand beibehalten wird, wird ein Ausstoßzylinder 1192 betätigt, um die Ausstoßplatten 1190 in Vorwärtsrichtung zu bewegen. Infolgedessen wird eine Reihe mit Vorformlingen 36 in den Zwischenzuführabschnitt 2300 bewegt.

Bei der Zwischenzufuhr wird eine Reihe mit acht Vorformlingen 36 verschiebbar auf einer Verschiebebasis 1280 im Zwischenzuführabschnitt 2300 bewegt, nachdem die Vorformlinge 36 aus der Primär-Transportbahn 2110 durch den Ausstoßmechanismus 1172 ausgestoßen wurden. Anschließend werden die Vorformlinge 36 von zwei Sätzen Aufnahmeteilen 1270a, 1270b, 1270c und 1270d, die in Fig. 20 gezeigt sind, gehalten.

Wie in Fig. 20 gezeigt ist, wird anschließend der Reihenabstand zwischen den Aufnahmeteilen 1270a, 1270b, 1270c und 1270d (d. h. ein kleinerer Abstand in der rechten Hälfte in Fig. 20) mittels eines Abstand-Änderungsmechanismus 1264 auf einen Abstand zwischen den Vorformlingen 36 in der Heizstation 2200 (d. h. ein größerer Abstand in der linken Hälfte von Fig. 20) geändert. Dies ändert den Spaltenabstand in einer Reihe mit acht Vorformlingen 36.

Nachdem die Vorformlinge 36, die von den zwei Sätzen Aufnahmeteilen 1270a, 1270b, 1270c und 1270d gehalten werden, in der Zuführposition angeordnet wurden, werden erste Greifelemente 1282 zu den Halsseiten der Vorformlinge 36 geöffnet. In dieser Situation wird ein Öffnungs-/Schließzylinder 1284 betätigt, um die ersten Greifelemente 1182 zum Greifen der Hälse der Vorformlinge 36 zu schließen.

Ein Umkehr-Stellelement 1288 wird dann betätigt, um die ersten Greifelemente 1282 von der Seite der Kühlstation 2100 auf die Seite der Heizstation 2200 umzukehren. Infolgedessen werden die Vorformlinge umgekehrt.

Der Hebemechanismus wird dann betätigt, um die ersten Greifelemente 1282 abwärts zu bewegen. Der Öffnungs-/Schließzylinder 1284 wird dann betätigt, um die ersten Greifelemente 1282 zu öffnen, so dass die Hälse der Vorformlinge 36 freigegeben wären. Somit können die umgekehrten Vorformlinge 36 der Heizstation 2200 zugeführt wer den.

In dem Heizschritt wird, wie bei der Anordnung in Fig. 1, eine Reihe mit acht umgekehrten Vorformlingen 36 erwärmt, während sie parallel hierdurch transportiert werden.

In dem zweiten Zuführschritt werden, wie in Fig. 21 gezeigt, vier Sätze zweiter Greifelemente 1306 im zweiten Zuführabschnitt 32 in einer Bereitschaftsposition angeordnet, die dieselbe Höhe hat wie die Hälse der Vorformlinge 36, die entlang der Sekundär-Transportbahn 2210 transportiert werden. Wenn die Vorformlinge, die intermittierend von den Transportgliedern 206 transportiert werden, an der Übergabe-/Entnahme-Position gestoppt werden, werden die Hälse der Vorformlinge 36 von den zweiten Greifelemennten 1306 gegriffen. Wenn die zweiten Greifelemente 1306 in solch einer Situation um einen vorgegebenen Abstand aufwärts bewegt werden, werden die Vorformlinge 36 aus den Tragegliedern 206 auf der Sekundär-Transportbahn 2110 herausgezogen.

Wie in Fig. 21 mit einer strichpunktierten Linie dargestellt ist, werden die zweiten Greifelemente 1306 dann auf die Blasformstation 34 zu übergesetzt. Somit können die Vorformlinge 36 an die Blasformstation 34 übergeben werden, während ihr umgekehrter Zustand beibehalten wird.

Fig. 17 zeigt die anderen Bauteile (nicht gezeigt in Fig. 2) in den Spritz-Formwerkzeugen, die innerhalb der Spritzformstation 22 angeordnet sind. Die anderen Hauteile werden ergänzend unten stehend beschrieben werden.

Fig. 17 zeigt eine Abstreiferplatte-Hebestange 74, die von einem Abstreiferplatte-Hebezylinder 72 hoch und runter bewegt wird. Die Abstreiferplatte 66 weist eine Verbindung 76 mit der Abstreiferplatte-Hebestange 74 auf. Die Spritz- Dorn-Halteplatte 60, die Spritz-Dorn-Festlegeplatte 58 und die Abstreiferplatte 66 sind mit Bohrungen 90 ausgebildet, durch welche sich die Stopper-Stangen 88 erstrecken. Fig. 17 zeigt ferner Nocken 96 zum Öffnen der Formwerkzeuge für die Hälse, die jeweils mit dem entsprechenden Öffnungszylinder 94 für die Formwerkzeuge für die Hälse verbunden sind. Eine Bohrung 100 zum Aufnehmen der Nocken 96 zum Öffnen der Formwerkzeuge für die Hälse ist in jeder der geteilten Platten ausgebildet, die Führungsschienen 68 für die Festlegeplatte für die Formwerkzeuge der Hälse definieren. Die Spritz-Dorn-Halteplatte 60 und die Spritz-Dorn- Festlegeplatte 58 sind mit Bohrungen 98 ausgebildet, durch welche die Nocken 96 zum Öffnen der Formwerkzeuge für die Hälse eingeführt werden.


Anspruch[de]

1. Anordnung zum Spritzblasformen, mit:

- einer Spritzgießstation (22) zum Spritzgießen von Vorformlingen (36);

- einer ersten Transportbahn (200, 2000) zum Transport der Vorformlinge (36) in eine erste Richtung (A) ;

- einem ersten Zuführabschnitt (24, 1000), welcher einen Entnahmemechanismus (102, 1001) zum Entnehmen der Vorformlinge (36) aus der Spritzgießstation (22) und einen Zuführmechanismus (1002) zum Zuführen der entnommenen Vorformlinge (36) zu der ersten Transportbahn (200, 2000) umfasst;

- einer auf der ersten Transportbahn (200, 2000) angeordneten Heizstation (30, 2200) zum Erwärmen der transportierten Vorformlinge (36) auf eine Temperatur, welche gleich oder höher als eine geeignete Strecktemperatur ist; und

- mindestens einer Blasformstation (34) zum Streckblasformen der durch die Heizstation (30, 2200) erwärmten Vorformlinge (36) in Behälter (428);

- wobei die Spritzgießstation (22) eine Spritzform (52) zum gleichzeitigen Spritzgießen der Vorformlinge (36) aufweist, wenn die Vorformlinge (36) in einer M · N Matrix (M 2, N 2) angeordnet sind, welche sich parallel zu einer rechtwinklig zur ersten Richtung (A) verlaufenden zweiten Richtung erstreckende M Reihen, sowie N Spalten in jeder Reihe hat;

dadurch gekennzeichnet,

- dass die erste Transportbahn (200, 2000) parallel angeordnete Transportglieder (206) zum gleichzeitigen Transport der einen Reihe von N Vorformlingen (36) in einem umgekehrten Zustand durch die Heizstation (30, 2200) aufweist;

- dass die Spritzform (52) obere und untere Formabschnitte zum gleichzeitigen Spritzgießen der Vorformlinge (36) in einem aufrechten Zustand aufweist;

- dass die Spritzgießstation (22) ferner umfasst:

eine Klemmplatte (50) für die obere Form, an der der obere Formabschnitt befestigt ist;

eine Klemmplatte (46) für die untere Form, an der der untere Formabschnitt befestigt ist; und

einen Klemmplattenstellmechanismus mit vier Führungssäulen (48) zum Bewegen der Klemmplatte (50) für die obere Form in einer vertikalen Richtung; und

- dass der Entnahmemechanismus (102) des ersten Zuführabschnitts (24) aufweist:

mindestens eine Entnahmeplatte (106), welche zur Aufnahme der Vorformlinge (36) in Richtung der Spritzgießstation (22) ausfährt und sich von dieser zurückzieht;

mehrere Entnahmeschienen (134), welche die mindestens eine Entnahmeplatte (106) an ihren entgegengesetzten Enden zwischen die Klemmplatten (46, 50) für die obere und untere Form führen;

- wobei die Entnahmeschienen (134) fest zwischen dem unteren Formabschnitt (46) und den vier Führungssäulen (48) befestigt sind und sich ausgehend von der Spritzgießstation (22) in Richtung des Zuführabschnitts (24) erstrecken.

2. Anordnung zum Spritzblasformen nach Anspuch 1, wobei die zumindest eine Entnahmeplatte (106) zylindrische Aufnahmeteile (112) zum Aufnehmen der Vorformlinge (36) aufweist, wobei deren Abschnitt, der durch Halteelemente (140) zu halten ist, frei liegt.

3. Anordnung zum Spritzblasformen nach Anspruch 1 oder 2,

wobei der Entnahmemechanismus (102) in dem ersten Zuführabschnitt (24, 1000) M Reihen der Entnahmeplatten (106) sowie einen Reihenabstand-Änderungsmechanismus (108) aufweist, welcher einen Reihenabstand der M Reihen von Entnahmeplatten (106) erhöht, wenn diese ausfahren, und den Reihenabstand verringert, wenn sich diese zurückziehen; und

die Klemmplatte (46) für die untere Form Stützplatten (132) für die Entnahmeschienen zum festen Abstützen der Entnahmeschienen (134) aufweist.

4. Anordnung zum Spritzblasformen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei

auf der ersten Transportbahn (200, 2000) in der ersten Richtung (A) gesehen vor der Heizstation (30) eine Kühlstation (26) angeordnet ist, um die Vorformlinge (36) von dem ersten Zuführabschnitt (24, 1000) zu kühlen;

die erste Transportbahn (200, 2000) mehrere Drehmechanismen (176, 204) zum unabhängigen Drehen der Vorformlinge (36) in der Kühlstation (26) und der Heizstation (30) sowie auch einen Nichtrotations-Bereich (272) aufweist, in welchem die Drehung zumindest einer Reihe von N Vorformlingen (36) zwischen den Drehmechanismen (176, 204) gestoppt ist; und

ein Anguss-Schneidemechanismus (170) zum Schneiden der Angüsse der zumindest einen Reihe von N Vorformlingen (36) in dem Nichtrotations-Bereich (272) vorgesehen ist.

5. Anordnung zum Spritzblasformen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei

die zumindest eine Blasformstation (34) eine zweite Endlos-Transportbahn (400) aufweist; und

zwischen der Heizstation (30) und der mindestens einen Blasformstation (34) ein zweiter Zuführabschnitt (32) zum Zuführen der erwärmten Vorformlinge (36) zu der zweiten Transportbahn (400) vorgesehen ist.

6. Anordnung zum Spritzblasformen nach Anspruch 1, wobei:

eine Kühlstation (26) zum Kühlen der Vorformlinge (36) vorgesehen ist, während die Vorformlinge (36) in die erste Richtung (A) transportiert werden;

der erste Zuführabschnitt (24, 1000) zum Aufnehmen der Vorformlinge (36) aus der Spritzgießstation (22) die Vorformlinge (36) der Kühlstation (26) zuführt;

die Heizstation (30) die durch die Kühlstation (26) gekühlten Vorformlinge (36) erwärmt, während die Vorformlinge (36) in die erste Richtung (A) transportiert werden;

ein zweiter Zuführabschnitt (32) zum Aufnehmen der Vorformlinge (36) von der Heizstation (30) und zum Zuführen der Vorformlinge (36) zu den Blasformstationen (34) vorgesehen ist;

der erste Zuführabschnitt (24, 1000) einen Entnahmemechanismus (102) zum Entnehmen der M · N Matrix der Vorformlinge (36) in einem aufrechten Zustand aus der Spritzgießstation (22) sowie einen Umkehrmechanismus (104) zum Umkehren der der Kühlstation (26) zuzuführenden Vorformlinge (36) aufweist;

die Kühlstation (26) und die Heizstation (30) die erste Transportbahn (200, 2000) für einen intermittierenden, gleichzeitigen Transport einer Reihe von N Vorformlingen (36) in einem umgekehrten Zustand gemeinsam haben;

der zweite Zuführabschnitt (32) einen Übergabemechanismus (502) zur Aufnahme der einen Reihe von durch die Heizstation (30) erwärmten N Vorformlingen von der ersten Transportbahn (200, 2000) aufweist, um diese in einem umgekehrten Zustand an die Blasformstationen (34) zu übergeben; und

jede der Blasformstationen (36) aufweist:

eine zweite Transportbahn (400) von im Wesentlichen rechteckiger Form mit zwei kürzeren Seiten und zwei längeren Seiten;

einen an einer der kürzeren Seiten der zweiten Transportbahn (400) angeordneten Aufnahmeabschnitt (402) zum Aufnehmen der Vorformlinge (36) von dem zweiten Zuführabschnitt (32) in einem umgekehrten Zustand;

einen an einer der längeren Seiten der zweiten Transportbahn (400) angeordneten Blasformabschnitt (404) zum gleichzeitigen Streckblasformen der von dem Aufnahmeabschnitt (402) aufgenommenen Vorformlingen (36) in Behälter (428); sowie

einen an der anderen kürzeren Seite gegenüber dem Aufnahmeabschnitt (402) angeordneten Entnahmeabschnitt (406) zum Entnehmen der durch den Blasformabschnitt (404) geformten Behälter (428).

7. Anordnung zum Spritzblasformen nach Anspruch 6,

wobei der Entnahmemechanismus (102) im ersten Zuführabschnitt (24, 1000) einen Reihenabstand-Änderungsmechanismus (108) zum Ändern des Abstandes zwischen den M Reihen aufweist; und

der Umkehrmechanismus (104) in dem ersten Zuführabschnitt (24, 1000) einen Spaltenabstand-Änderungsmechanismus (146) zum Ändern des Abstandes zwischen den N Spalten der vom Entnahmemechanismus (102) entnommenen Vorformlinge (36) aufweist.

8. Anordnung zum Spritzblasformen nach Anspruch 6 oder 7,

wobei die Kühlstation (26) einen entlang der ersten Transportbahn (200, 2000) angeordneten Kühlventilator (172) und einen ersten Drehmechanismus (176) zum Drehen der Vorformlinge (36) an einer Position gegenüber dem Kühlventilator (172) umfasst; und

die Heizstation (30) eine entlang der ersten Transportbahn (200, 2000) angeordnete Heizzelle (202) und einen zweiten Drehmechanismus (204) zum Drehen der Vorformlinge (36) in der Heizzelle (202) umfasst.

9. Anordnung zum Streckblasformen nach Anspruch 1, wobei:

der Zuführabschnitt (24, 1000) umfasst:

M Reihen von Entnahmeplatten (106), von denen sich jede zur Aufnahme von N Vorformlingen (36) zwischen die oberen und unteren Formabschnitte in der Spritzgießstation (22) bewegt; und

einen Entnahmemechanismus (102), welcher die M Reihen der Entnahmeplatten (106) in Richtung der Spritzgießstation (22) ausfährt und von dieser zurückzieht, um die M · N Vorformlinge (36) zu entnehmen, und der einen Abstandsänderungsmechanismus (108) aufweist, der zum Erhöhen des Reihenabstandes zwischen den M Reihen von Entnahmeplatten (106) dient, wenn diese ausgefahren werden, und zum Verringern des Reihenabstandes dient, wenn diese zurückgezogen werden.

10. Anordnung zum Spritzblasformen nach Anspruch 9, wobei der Zuführabschnitt (24, 100) Halteelemente (104) zum Halten der von dem Entnahmemechanismus (102) entnommenen M · N Vorformlinge (36) und einen Umkehrmechanismus (104) zum Umkehren der den Transportgliedern (206) zuzuführenden Vorformlinge (36) aufweist.

11. Anordnung zum Spritzblasformen nach Anspruch 10, wobei der Umkehrmechanismus (104) einen Spaltenabstand-Änderungsmechanismus (146) zum Ändern des Spaltenabstandes zwischen den N Spalten der durch den Entnahmemechanismus (I02) entnommenen Vorformlinge (36) aufweist.

12. Anordnung zum Spritzblasformen nach Anspruch 11, wobei der Spaltenabstand-Änderungsmechanismus (146) den Spaltenabstand im Verlauf des Umkehrschritts im Umkehrmechanismus (104) ändert.

13. Anordnung zum Spritzblasformen nach einem der Ansprüche 9 bis 12,

wobei jede der M Reihen an Entnahmeplatten (106) N zylindrische Aufnahmeteile (112) zum Aufnehmen von N Vorformlingen (36) aufweist, wobei deren Abschnitt, der durch Halteelemente (140) zu halten ist, frei liegt;

und der Umkehrmechanimus (104) einen Hebemechanismus (148) aufweist, der die Halteelemente (140) zwischen der ersten Höhe, bei der die Vorformlinge (36) an den Aufnahmeteilen (112) von den Halteelementen (140) gehalten sind, einer zweiten Höhe, bei der die Vorformlinge (36) aus den Aufnahmeteilen (112) durch die Halteelemente (140) entfernt werden, einer dritten Höhe, bei der Halteelemente (140) in ihrer Wartestellung angeordnet sind, nachdem die Vorformlinge (36) umgedreht wurden, oder einer vierten Höhe bewegt, bei der die Vorformlinge (36) von den Halteelementen (140) der ersten Transportbahn (200, 2000) zugeführt werden; und

der Hebemechanismus (148) dazu ausgelegt ist, den Hebebetrieb zwischen der ersten und der zweiten Höhe während des Umkehrschrittes des Umkehrmechanismus (104) auszuführen.

14. Anordnung zum Streckblasformen nach einem der Ansprüche 9 bis 13, wobei die erste Transportbahn (200, 2000) einen Mechanismus (180) zum Positionieren der Transportglieder (206) aufweist, welche die Vorformlinge (36) von dem Umkehrmechanismus (104) aufnehmen.

15. Anordnung zum Streckblasformen nach Anspruch 9, die ferner eine in der ersten Richtung (A) gesehen der Heizstation (30) vorgeordnete Kühlstation (26) zum gleichzeitigen Kühlen einer Reihe von N Vorformlingen (36) aufweist.

16. Anordnung zum Spritzblasformen nach Anspruch 15, wobei die erste Transportbahn (200, 2000) eine Primär-Transportbahn (2110) auf der die Kühlstation (26) angeordnet ist, eine Sekundär-Transportbahn (2210), auf der die Heizstation (30) angeordnet ist, sowie einen Zwischenzuführabschnitt (2300) aufweist, der zum gleichzeitigen Zuführen einer Reihe von N Vorformlingen (36) von der Primär-Transportbahn (2110) zu der Sekundär-Transportbahn (2210) dient.

17. Anordnung zum Spritzblasformen nach Anspruch 16, wobei:

- die Primär-Transportbahn (2110) die eine Reihe N Vorformlinge (36) gleichzeitig in einem aufrechten Zustand transportiert;

- die Sekundär-Transportbahn (2210) die eine Reihe N Vorformlinge (36) gleichzeitig in einem umgekehrten Zustand transportiert; und

- der Zwischenzuführabschnitt (2300) die Vorformlinge (36) der Primär-Transportbahn (2210) umkehrt und die umgekehrten Vorformlinge (36) der Sekundär-Transportbahn (2210) zuführt.

18. Verfahren zum Spritzblasformen, mit:

- einem Spritzgießschritt zum gleichzeitigen Spritzgießen von Vorformlingen (36) in einer Spritzgießstation (22);

- einem Entnahmeschritt zum Entnehmen der Vorformlinge (36) aus der Spritzgießstation (22);

- einem ersten Zuführschritt zum Zuführen der entnommenen Vorformlinge (36) zu einer ersten Transportbahn (200, 2000);

- einem Transportschritt zum Transport der Vorformlinge (36) entlang der ersten Transportbahn (200, 2000) in eine erste Richtung (A);

- einem Erwärmungsschritt zum Erwärmen der Vorformlinge (36);

- einem zweiten Zuführschritt zum Zuführen der erwärmten Vorformlinge (36) zu einer Blasformstation (34); und

- einem Blasformschritt in der Blasformstation (34) zum Streckblasformen der zugeführten Vorformlinge (36) in Behälter (438);

- wobei beim Spritzgießschritt die Vorformlinge (36) gleichzeitig spritzgegossen werden, während die Vorformlinge (36) in einer M · N (M 2, N 2) Matrix angeordnet sind, welche sich parallel zu einer rechtwinklig zur ersten Richtung (A) verlaufenden zweiten Richtung erstreckende M Reihen, sowie N Spalten für jede Reihe aufweist;

dadurch gekennzeichnet,

- dass bei dem Spritzgießschritt die Vorformlinge (36) in einem aufrechten Zustand spritzgegossen werden;

- dass bei dem Spritzgießschritt die spritzgegossenen Vorformlinge (36) für den Entnahmeschritt vertikal angeordnet werden;

- dass bei dem Entnahmeschritt zumindest eine Reihe von N Vorformlingen (36) durch zumindest eine Entnahmeplatte (106) in die erste Richtung (A) entnommen wird;

- dass bei dem Transportschritt eine Reihe von N Vorformlingen (36) durch parallel angeordnete Transportglieder (206) entlang der ersten Transportbahn (200, 2000) in einem umgekehrten Zustand transportiert werden; und

- dass die Vorformlinge (36) während des Erwärmungsschrittes entlang der ersten Transportbahn (200, 2000) transportiert werden.

19. Verfahren zum Spritzblasformen nach Anspruch 18, das ferner umfasst:

einen Kühlschritt zum Kühlen der zugeführten Vorformlinge (36), während diese in einem umgekehrten Zustand in die erste Richtung transportiert werden;

wobei:

während des Entnahmeschrittes ein Reihenabstand zwischen den M Reihen verändert wird, während die Vorformlinge (36) entnommen werden;

während des ersten Zuführschrittes ein Spaltenabstand zwischen den N Spalten verändert wird,

während die Vorformlinge (36) umgekehrt werden; und

während der Kühl- und Erwärmungsschritte gleichzeitig die eine Reihe von N Vorformlingen (36) in die erste Richtung (A) transportiert wird.

20. Verfahren zum Spritzblasformen nach Ansprüch 18 oder 19, wobei:

der Erwärmungsschritt einen Schritt des gleichzeitigen Erwärmens einer Reihe mit N/2 Vorformlingen (36) durch zwei Heizstationen (30, 2200) aufweist, während eine Reihe von N Vorformlingen (36) gleichzeitig transportiert wird; und

der Blasformschritt einen Schritt des gleichzeitigen Streckblasformens der einen Reihe mit N/2 Vorformlingen (36) durch zwei Blasformstationen (34) umfasst, welche den Heizstationen (30, 2200) entsprechen.







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