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Dokumentenidentifikation DE10147822C2 24.07.2003
Titel Polierscheibe oder Polierwalze
Anmelder C. Hilzinger-Thum Schleif- und Poliermittelwerk GmbH, 78532 Tuttlingen, DE
Erfinder Höger, Josef, 78606 Seitingen-Oberflacht, DE
Vertreter Patentanwälte Westphal Mussgnug & Partner, 78048 Villingen-Schwenningen
DE-Anmeldedatum 27.09.2001
DE-Aktenzeichen 10147822
Offenlegungstag 10.04.2003
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 24.07.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.07.2003
IPC-Hauptklasse B24D 13/02
IPC-Nebenklasse B24D 13/20   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Polierscheibe oder Polierwalze, bei der in der zentralen kreisförmigen Öffnung einer ringförmigen Scheibe oder Walze eine ringförmige Kralle sitzt, auf welcher die Scheibe oder Walze befestigt ist.

Es ist bekannt, in die zentrale kreisförmige Öffnung der Kralle eine Scheibe aus Pappe zu setzen, die auf die Antriebswelle einer Poliermaschine steckbar ist. Die Scheibe oder Walze besteht aus mehreren nebeneinander liegenden Schichten textilen Gewebes, die von der Kralle zusammengehalten werden. Nach Verbrauch des textilen Gewebes fällt die gesamte Polierscheibe oder -walze als Abfall an. Eine getrennte Entsorgung der Textilreste und der Scheibe aus Pappe ist zwar möglich, erfordert jedoch einigen Aufwand an Arbeit und Zeit.

Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Polierscheibe oder -walze so zu gestalten, dass nach deren Verbrauch möglichst wenig Abfall anfällt.

Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen dadurch, dass an der inneren Umfangsseite der Kralle mindestens eine Mitnahmevorrichtung vorgesehen ist, die mit der zentralen Öffnung der Kralle über die Antriebswelle einer Poliermaschine mit einer korrespondierenden Mitnahmevorrichtung oder über eine Adapterbuchse mit einer korrespondierenden Mitnahmevorrichtung steckbar ist, die auf die Antriebswelle einer Poliermaschine steckbar ist.

Dadurch, dass erfindungsgemäß die Pappscheibe, welche die Kralle mit den textilen Gewebeschichten trägt, mit einer korrespondierenden Mitnahmevorrichtung oder über eine Adapterbuchse (vorzugsweise aus Metall oder anderen leichteren Materialien hergestellt) mit einer korrespondierenden Mitnahmevorrichtung versehen ist, fallen als Abfall nur noch die Reste der textilen Gewebeschichten und die Kralle an. Nach Verbrauch einer erfindungsgemäßen Polierscheibe oder -walze wird eine neue unverbrauchte Polierscheibe oder -walze auf die Adapterbuchse gesteckt.

An der Kralle und an der in die zentrale Öffnung der Kralle gesteckten Adapterbuchse, die auf die Antriebswelle einer Poliermaschine steckbar ist, sind korrespondierende Mitnahmevorrichtungen angeordnet, die z. B. als Nase und Nut ausgeführt sind.

Die Erfindung wird anhand der Figuren näher beschrieben und erläutert.

In der Zeichnung zeigen:

Fig. 1 Eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispieles der Erfindung,

Fig. 2 eine Scheibe des Ausführungsbeispieles aus Fig. 1 in perspektivischer Ansicht und

Fig. 3 eine Polierscheibe oder -walze gemäß dem Stand der Technik in perspektivischer Ansicht.

In der Fig. 3 ist eine Polierscheibe oder -walze gemäß dem Stand der Technik in perspektivischer Ansicht dargestellt.

Mehrere nebeneinander liegende Schichten 9 textilen Gewebes sind mit einer nicht sichtbaren Kralle zu einem Packen befestigt. In der zentralen Öffnung der Scheibe 2 bzw. der nicht sichtbaren Kralle sitzt eine Scheibe 10 aus Pappe, die auf die Antriebswelle einer Poliermaschine steckbar ist.

Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in perspektivischer Ansicht.

Eine Polierscheibe oder -walze 1 ist aus mehreren nebeneinander liegenden Schichten 9 textilen Gewebes aufgebaut, die von einer in der zentralen kreisförmigen Öffnung 5 der Scheibe oder Walze 2 sitzenden Kralle 3 zusammengehalten werden. Am inneren Umfang der Kralle 3 ist eine als Nase 4 ausgeführte Mitnahmevorrichtung angeordnet. Die zentrale kreisförmige Öffnung 5 der Kralle 3 ist auf eine Adapterbuchse 6 mit einer als Mitnahmevorrichtung eingearbeiteten Nut 7 gesteckt, in der die als Nase 4 ausgeführte Mitnahmevorrichtung der Kralle 3 axial verschiebbar gelagert ist. Die auf die Antriebswelle 8 einer Poliermaschine gesteckte Adapterbuchse 6 ist mittels zwei auf der Antriebswelle 8 angeordneter Keile 11 und zwei in die Adapterbuchse 6 eingearbeiteten Nuten 12 drehfest, jedoch axial verschiebbar befestigt, wobei die Keile 11 in den Nuten 12 axial verschiebbar geführt sind.

In Fig. 2 ist eine Scheibe 2 des in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispieles in perspektivischer Darstellung abgebildet.

Die Scheibe 2 ist aus mehreren nebeneinander liegenden textilen Schichten 9, die mittels der Kralle 3 zusammengehalten werden, aufgebaut. Am inneren Umfang der Kralle 3 ist die als Mitnahmevorrichtung vorgesehene Nase 4 angeordnet. Anstelle einer Nase kann auch ein Zahn oder dergleichen als Mitnahmevorrichtung vorgesehen sein. Die Scheibe 2 wird auf die Adapterbuchse 6 gesteckt.

Die Länge der Polierwalze kann beliebig gestaltet werden, z. B. durch Hintereinanderreihen mehrerer Scheiben.

Wie bereits erwähnt, fallen nach Verbrauch der erfindungsgemäßen Polierscheibe oder -walze nur noch die Kralle und die Textilreste als Abfall an, der nur noch entsorgt werden muß. Bezugszeichenliste 1 Polierscheibe, Polierwalze

2 Scheibe, Walze

3 Kralle

4 Nase

5 zentrale Öffnung der Scheibe, Walze

6 Adapterbuchse

7 Nut

8 Antriebswelle

9 textile Schicht

10 Scheibe aus Pappe

11 Keil

12 Nut


Anspruch[de]
  1. 1. Polierscheibe oder Polierwalze (1), bei der in der zentralen kreisförmigen Öffnung (5) einer ringförmigen Scheibe oder Walze (2) eine ringförmige Kralle (3) sitzt, auf welcher die Scheibe oder Walze (2) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass am inneren Umfang der Kralle (3) mindestens eine Mitnahmevorrichtung (4) vorgesehen ist, die mit der zentralen Öffnung (5) der Kralle (3) über die Antriebswelle einer Poliermaschine mit einer korrespondierenden Mitnahmevorrichtung oder über eine Adapterbuchse (6) mit einer korrespondierenden Mitnahmevorrichtung (7) steckbar ist, die auf die Antriebswelle (8) einer Poliermaschine steckbar ist.
  2. 2. Polierscheibe oder Polierwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnahmevorrichtung (4) an der Kralle (3) als Nase, Zahn oder dergleichen und an der Adapterbuchse (6) als passende Nut (7) ausgebildet ist.
  3. 3. Polierscheibe oder Polierwalze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Kralle (3) eine oder zwei und an der Adapterbuchse (6) zwei sich gegenüberliegende Mitnahmevorrichtungen (4, 7) angeordnet sind.
  4. 4. Polierscheibe oder Polierwalze nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (2) oder die Walze (2) aus mehreren nebeneinander liegenden scheibenförmigen Lagen textilen Gewebes (9) besteht, die von der Kralle (3) zusammengehalten sind.
  5. 5. Polierscheibe oder Polierwalze nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kralle (3) aus Metall oder Stahl hergestellt ist.
  6. 6. Polierscheibe oder Polierwalze nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Adapterbuchse (6) aus Metall, Stahl oder einem anderen tragfähgigen Werkstoff hergestellt ist.






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