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Dokumentenidentifikation DE10200245A1 24.07.2003
Titel Mit nur einer Hand zwischen einer verriegelnden Position und einer nicht-verriegelnden Position betätigbarer Griff einer Reifenpumpe
Anmelder Chuang, Louis, Taichung, TW
Erfinder Chuang, Louis, Taichung, TW
Vertreter LOUIS · PÖHLAU · LOHRENTZ, 90409 Nürnberg
DE-Anmeldedatum 05.01.2002
DE-Aktenzeichen 10200245
Offenlegungstag 24.07.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.07.2003
IPC-Hauptklasse F04B 33/00
IPC-Nebenklasse B25G 1/04   
Zusammenfassung Eine Reifenpumpe hat ein zurückziehbares Teil mit einem ersten Ende und einem zweiten Ende und einem Griff mit einem ersten Ende und einem zweiten Ende. Das erste Ende des Griffs ist auf dem zweiten Ende des zurückziehbaren Elements angeordnet. Der Griff hat ein Schaltelement, das an seinem ersten Ende angeordnet ist. Das Schaltelement kann mit nur einer Hand des Nutzers betätigt werden, so daß das Schaltelement zwischen einer ersten Position, in der das zweite Ende des zurückziehbaren Elements, in der das zweite Ende des zurückziehbaren Elements am ersten Ende des Griffs fixiert ist, und einer zweiten Position, in der das zweite Ende des zurückziehbaren Elements in das erste Ende des Griffs zurückgezogen werden kann, bewegt werden kann.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Griff einer Reifenpumpe, und insbesondere einen Griff einer Reifenpumpe, der zwischen einer verriegelnden Position und einer nicht-verriegelnden Position mit nur einer Hand eines Nutzers betätigt werden kann.

Eine Reifenpumpe für ein Fahrrad weist meistens einen Griff und eine auf dem Griff angeordnete zurückziehbare Einrichtung auf, so daß die Reifenpumpe für eine Befestigung am Fahrradrahmen zurückgezogen werden kann.

Ein konventioneller zurückziehbarer Griff 1 einer Reifenpumpe in Übereinstimmung mit dem in den Fig. 10-12 gezeigten Stand der Technik hat ein Fixierelement 101, einen Zylinder 104, zwei symmetrische halbkreisförmige Gehäuseteile 105, ein Positionierungselement 108, eine Feder 200 und ein Einstellelement 201.

Das Fixierelement 101 ist an einem Kolben 100 der Reifenpumpe festgelegt. Das Fixierelement 101 hat ein quadratisches Loch 102 und eine Außenwand mit zwei entgegengesetzten Anschlagsblöcken 103. Die zwei symmetrischen halbkreisförmigen Gehäuseteile 105 sind in dem Zylinder 104 aufgenommen. Jeder der zwei symmetrischen halbkreisförmigen Gehäuseteile 105 ist mit einem L- förmigen Führungsschlitz 106 mit einer Haltezone 1061 ausgebildet und hat ein erstes Ende mit einem mit einem Positionierungsblock 107 versehenen Innenrand und an einem Fixierelement 101 befestigtes zweites Ende, so daß der Anschlagsblock 103 in dem Führungsschlitz 106 gleiten kann. Das Positionierungselement 108 ist mit einem quadratischen Loch 109 ausgebildet und hat einen Umfang mit mehreren Vertiefungen 110. Das Positionierungselement 108 ist in dem ersten Ende von jedem der zwei symmetrischen halbkreisförmigen Gehäuseteile 105 befestigt, und die Vertiefungen 110 sind mit den Positionierungsblöcken 107 kombiniert. Die Feder 200 ist zwischen dem Fixierelement 101 und dem Positionierungselement 108 angeordnet. Das Einstellelement 201 ist mit einem quadratischen Stab 202 versehen, der sich durch den Zylinder 104, das quadratische Loch 109 des Positionierungselements 108 und das quadratische Loch 102 des Fixierelements 101 erstrecken kann.

Wie in Fig. 11 gezeigt, kann eine Hand des Nutzers den Zylinder 104 halten und seine andere Hand das Einstellelement 201 halten und drehen, wobei der quadratische Stab 202 das Fixierelement 101 drehen kann, das den Anschlagsblock 103 in die Haltezone 1061 treibt, so daß das Fixierelement 101 in den Gehäuseteilen 105 festgelegt wird und nicht in die Gehäuseteile 105 zurückgezogen werden kann.

Wie in Fig. 12 gezeigt, kann eine Hand des Nutzers den Zylinder 104 und seine andere Hand das Einstellelement 201 halten und drehen, wobei der quadratische Stab 202 das Fixierelement 101 drehen kann, das den Anschlagsblock 103 derart treibt, daß er sich von der Haltezone 1061 löst und in dem Führungsschlitz 106 gleitet, so daß das Fixierelement 101 von den Gehäuseteilen 105 freigegeben wird und in die Gehäuseteile 105 zurückgezogen werden kann. Daher ist der Griff 1 der Reifenpumpe relativ zum Kolben 100 zurückziehbar, so daß die Reifenpumpe im zurückgezogenen Zustand auf dem Rahmen des Fahrrads befestigt werden kann.

Jedoch hat der konventionelle Griff 1 der zurückziehbaren Reifenpumpe bei dem Stand der Technik folgende Nachteile.

Der quadratische Stab 202 des Einstellelements 201 wird an dem quadratischen Loch 109 des Positionierungselements 108 und dem quadratischen Loch 102 des Fixierelements 101 unter der Entstehung von Friktion zwischen den Teilen gerieben, so daß der quadratische Stab 202 des Einstellelements 201 bei längerem Gebrauch schnell abgenutzt wird worunter die Betätigung des Griffs 1 der konventionellen zurückziehbaren Reifenpumpe leidet.

Eine Hand des Nutzers muß den Zylinder 104 halten und seine andere Hand das Einstellelement 201 halten und drehen, so daß der Griff 1 der konventionellen zurückziehbaren Reifenpumpe nicht durch nur eine Hand des Nutzers betätigt werden kann, was beim Gebrauch unbequem ist.

Mit der Erfindung soll hier Abhilfe geschaffen werden.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen in den Ansprüchen gelöst.

Die Erfindung wird nun an einem Ausführungsbeispiel und anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung stellen dar:

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Reifenpumpe gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

Fig. 2 eine perspektivische Explosionsansicht eines zusammengebauten Griffs der Reifenpumpe, der zwischen einer verriegelnden Position und einer nicht-verriegelnden Position mit nur einer Hand in Übereinstimmung mit einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betätigt werden kann;

Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines teilweise aufgeschnittenen zusammengebauten Griffs der Reifenpumpe, der zwischen einer verriegelnden Position und einer nicht-verriegelnden Position mit nur einer Hand betätigt werden kann, wie er in Fig. 2 gezeigt ist, wobei der Griff der Reifenpumpe sich in einer nicht-verriegelnden Position befindet;

Fig. 4 eine schematische Betätigungsansicht des Griffs der Reifenpumpe, der zwischen einer verriegelnden Position und einer nicht-verriegelnden Position mit nur einer Hand betätigt werden kann, wie er bei Benutzung in Fig. 3 gezeigt ist, im Gebrauch;

Fig. 5 eine schematische Draufsicht auf die Reifenpumpe gemäß der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, wobei die Reifenpumpe auf dem Rahmen eines Fahrrades befestigt ist;

Fig. 6 eine lokal vergrößerte Ansicht der Fig. 5;

Fig. 7 eine schematische Betätigungsansicht des Griffs der Reifenpumpe, der zwischen einer verriegelnden Position und einer nicht-verriegelnden Position mit nur einer Hand betätigbar ist, wie er bei Benutzung in Fig. 1 gezeigt ist, im Gebrauch;

Fig. 8 eine perspektivische Ansicht des teilweise aufgeschnittenen zusammengebauten Griffs der Reifenpumpe, der zwischen einer verriegelnden Position und einer nicht-verriegelnden Position mit nur einer Hand betätigbar ist, wie er in Fig. 2 gezeigt ist, wobei sich der Griff der Reifenpumpe in einer verriegelnden Position befindet;

Fig. 9 eine Betriebsansicht des Griffs der Reifenpumpe im Querschnitt, der zwischen einer verriegelnden Position und einer nicht-verriegelnden Position mit nur einer Hand betätigbar ist, wie er in Fig. 8 gezeigt ist;

Fig. 10 eine perspektivische Explosionsansicht eines konventionellen Griffs einer Reifenpumpe in Übereinstimmung mit dem Stand der Technik;

Fig. 11 eine Querschnittsansicht des zusammengebauten konventionellen Griffs der Reifenpumpe, wie er in Fig. 10 gezeigt ist; und

Fig. 12 eine Betätigungsansicht des konventionellen Griffs der Reifenpumpe, wie er in Fig. 11 gezeigt ist.

Es wird Bezug auf die Zeichnung und zunächst auf die Fig. 1-3 genommen. Eine Reifenpumpe für ein Fahrrad gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung hat einen Zylinder 10 mit einem ersten Ende 11, das einen konkaven Teil 111 und einen Düsenkopf 112 hat, einen von dem zweiten Ende 12 des Zylinders 10 aus verschiebbar in dem Zylinder 10 angeordneten Kolben 13 und einen lösbar auf dem Kolben 13 befestigten Griff 20 zum Antrieb des Kolbens 13, der sich in dem Zylinder 10 hin und her bewegt, um Luft aus dem Düsenkopf 112 auszustoßen. Daher kann der Kolben 13 als zurückziehbares Element fungieren.

Der Griff 20 hat einen hohlen Handgriff 21, ein Fixierelement 30, ein elastisches Element 35, einen Schaltelement 40 und eine Drehkappe 43.

Der Handgriff 21 hat ein erstes Ende mit einem geöffneten Endteil 211 und ein zweites Ende mit einem geschlossenen Endteil 211. Das geschlossene Endteil 211 ist mit einem konkaven Teil 213 ausgebildet. Das geöffnete Endteil 312 hat eine Außenwand, die mit einem Drehabschnitt 214 ausgebildet ist, dessen Außendurchmesser ein wenig kleiner als der des Handgriffes 21 ist, wodurch zwischen beiden eine Abstufung 215 gebildet wird. Der Drehabschnitt 214 ist mit einem mit dem geöffneten Endteil 212 verbundenen Außengewinde 22 ausgebildet und hat einen L-förmigen Führungsschlitz 23, der einen ersten Abschnitt mit einer mit dem geöffneten Endteil 212 verbundenen Öffnung 213 und einen zum ersten Abschnitt vertikalen zweiten Abschnitt mit einem Halteabschnitt 232 hat. Der Handgriff 21 hat eine Innenwand mit einem verriegelnden Abschnitt 24 und ist mit einem Ansatz 25 am geschlossenen Endteil 211 versehen.

Das Fixierelement 30 ist verschiebbar in dem Handgriff 21 angeordnet und hat einen zylindrischen Körper 34 und einen Halteabschnitt 33 auf dem Außenumfang des zylindrischen Körpers 34. Eine Abstufung 341 ist zwischen dem Halteabschnitt 33 und dem zylindrischen Körper 34 ausgebildet. Der zylindrische Körper 34 hat ein am Kolben 13 befestigtes erstes Ende und ein mit einem vorspringenden Abschnitt 32 ausgebildetes zweites Ende. Der Halteabschnitt 33 hat zwei Seiten, die mit zwei entgegengesetzten verriegelnden Ebenen 331 ausgebildet sind. Der Halteabschnitt 33 ist mit einem L-förmigen Gleitkanal 332 ausgebildet, der mit dem Führungsschlitz 23 des Handgriffs 21 fluchtet. Der Gleitkanal 332 hat eine innere Stirnwand 333 und ein offenes Ende 334. Die innere Stirnwand 333 ist vertikal an eine seitliche Anschlagswand 335 angeschlossen, die mit einer Anschlagswand 336 verbunden ist. Die innere Stirnwand 333 hat einen mit einem Fangblock 337 ausgebildeten mittleren Abschnitt. Das Fixierelement 30 kann in der Innenwand des geöffneten Endteils 212 des Handgriffs 21 angeordnet sein, und die zwei verriegelnden Ebenen 331 können in dem verriegelnden Abschnitt 24 des Handgriffs 21 festgelegt sein, so daß das Fixierelement 30 sich relativ zum Handgriff 21 nicht drehen wird.

Das elastische Element 35 ist in dem Handgriff 21 angeordnet und hat ein an dem vorspringenden Abschnitt 32 des zylindrischen Körpers 34 des Fixierelements 30 befestigtes erstes Ende 351 und ein an dem Ansatz 25 des Handgriffs 21 befestigtes zweites Ende 352.

Das Schaltelement 40 ist drehbar auf dem Drehabschnitt des Handgriffs 21 angeordnet und hat eine mit einem Anschlagsknopf 41 versehene Innenwand und eine Außenwand, die mit einem Betätigungsknopf 42 versehen ist, der mit dem Anschlagsknopf fluchtet. Der Anschlagsknopf 41 des Schaltelements 40 erstreckt sich in dem Führungsschlitz 23 des Handgriffs 21 und den Gleitkanal 332 des Halteabschnitts 33 des Fixierelements 30 und ruht auf der inneren Stirnwand 333 des Gleitkanals 332 des Halteabschnitts 33 des Fixierelements 30, wodurch das Fixierelement daran gehindert wird, sich von dem geöffneten Endteil 212 des Handgriffs 21 zu lösen.

Die Drehkappe 43 ist auf dem geöffneten Endteil 212 des Handgriffs 21 befestigt und hat eine Innenwand mit einem Innengewinde 432, das auf das Außengewinde 22 des geöffneten Endteils 212 des Handgriffs 21 zum Festhalten des Schaltelements 40 auf dem Handgriff 21 aufgeschraubt ist. Die Innenwand der Drehkappe 43 ist mit einem auf der Abstufung 341 des Fixierelements 30 aufliegenden Halteflansch 432 ausgebildet, wodurch verhindert wird, daß sich das Fixierelement 30 von dem geöffneten Endteil 212 des Handgriffs 21 löst.

Bei einer Betätigung erstreckt sich, wie in Fig. 3 gezeigt, der Anschlagsknopf 41 des Schaltelements 40 in den Führungsschlitz 23 des Handgriffs 21 und den Gleitkanal 333 des Halteabschnitts 33 des Fixierelements 30, so daß das Fixierelement 30 des Handgriffs 20 hineingleiten kann und in den Handgriff 21 des Griffs 20 zurückgezogen wird.

Wie in Fig. 4 gezeigt, wird, wenn der Handgriff 21 des Griffs 20 zu dem Zylinder 10 gedrückt wird, der Kolben 13 in den Zylinder 10 zurückgezogen, bis das erste Ende 31 des zylindrischen Körpers 34 des Fixierelements 30 des Griffs 20 auf dem zweiten Ende des Zylinders aufliegt. Dann wird das erste Ende 31 des zylindrischen Körpers 34 des Fixierelements 30 des Griffs 20 durch das zweite Ende 12 des Zylinders 10 gedrückt, so daß das Fixierelement 30 des Griffs 20 in den Handgriff 21 des Griffs 20 zurückgezogen wird, und ein Teil des Zylinders 10 kann in den Handgriff 21 des Griffs 20 zurückgezogen werden, wodurch die axiale Länge der Reifenpumpe verkürzt wird. Zur gleichen Zeit gleitet der Anschlagsknopf 41 des Schaltelements 40 in den Gleitkanal 332 des Halteabschnitts 33 des Fixierelements 30 bei einer Bewegung des Fixierelements 30.

Wie in den Fig. 5 und 6 gezeigt, hat die Reifenpumpe den Zylinder 10 und den Griff 20. Nachdem die axiale Länge der Reifenpumpe ein wenig verkürzt worden ist, kann die Reifenpumpe am Rahmen 50 des Fahrrads befestigt werden. Im Gegensatz hierzu kann der Zylinder 10 weiter teilweise in den Handgriff 21 des Griffs 20 zurückgezogen werden, so daß die Reifenpumpe vom Rahmen 50 des Fahrrads gelöst werden kann.

Wie in den Fig. 7 und 8 gezeigt, kann, wenn der Nutzer, mit dem Aufpumpen des Reifens fortfahren will, der Betätigungsknopf 42 des Schaltelements 40 mit nur einer Hand des Nutzers bewegt werden, wodurch das Schaltelement 40 gedreht werden kann, um den Anschlagsknopf 41 zu bewegen, so daß der Anschlagsknopf 41 des Schaltelements 40 in den Halteabschnitt 232 des Führungsschlitzes 23 des Handgriffs 21 sowie an die inneren Stirnwand 333 des Gleitkanals 332 des Halteabschnitts 33 des Fixierelements 30 bewegt werden kann. Daher kann der Anschlagsknopf 41 des Schaltelements 40 durch die Anschlagswand 335, die Anschlagswand 336 und den Fangblock 337 gehalten werden, so daß das Fixierelement 30 des Griffs 20 am Handgriff 21 des Griffs 20 festgelegt wird.

Auf diese Weise wird das Fixierelement 30 des Griffs 20 fixiert und nicht in den Handgriff 21 des Griffs 20 zurückgezogen werden. Der Kolben 13 ist auf dem Fixierelement 30 des Griffs 20 fixiert, so daß der Kolben 13 ebenfalls auf dem Handgriff 21 des Griffs 20 festgelegt wird.

Wie in Fig. 9 gezeigt, wird, wenn der Handgriff 21 des Griffs 20 zum Zylinder 10 hin gedrückt wird, der Kolben 13 durch das Fixierelement 30 des Griffs 20 gedrückt und in den Zylinder 10 zurückgezogen, bis das erste Ende 31 des zylindrischen Körpers 34 des Fixierelements 30 des Griffs 20 auf dem zweiten Ende 12 des Zylinders ruht. Daher kann der Kolben 13 durch den Handgriff 21 des Griffs 20 derart betrieben werden, daß er sich in dem Zylinder 10 hin und her bewegt, um Luft nach außen aus dem Düsenkopf 112 auszustoßen, wodurch das Aufpumpen des Reifens erreicht wird.

Damit hat die Reifenpumpe gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung folgende Vorteile.

  • 1. Der Betätigungsknopf 42 des Schaltelements 40 kann mit nur einer Hand des Nutzers betätigt und bewegt werden, so daß der Griff 20 der Reifenpumpe zwischen einer verriegelnden Position und einer nicht-verriegelnden Position mit nur einer Hand des Nutzers bewegt werden kann, wodurch die Betätigung des Griffs 20 der Reifenpumpe durch den Nutzer erheblich erleichtert und die Vielseitigkeit der Reifenpumpe in großem Maß gesteigert wird.
  • 2. Die Reifenpumpe hat einen einfachen Aufbau, und die Teile der Reifenpumpe können leicht hergestellt werden, wodurch die Fabrikation der Reifenpumpe erleichtert und Kosten gespart werden.

Obwohl die Erfindung anhand ihrer bevorzugten Ausführungsform, wie oben geschehen, erläutert worden ist, versteht es sich, daß zahlreiche Modifikationen und Variationen durchgeführt werden können, ohne den Grundgedanken der vorliegenden Erfindung zu verlassen. Dieser ist in dem anhängigen Anspruch bzw. den Ansprüchen niedergelegt, die derartige Modifikationen und Variationen erfassen sollen.


Anspruch[de]
  1. 1. Reifenpumpe mit:

    einem sich hin und her bewegenden Teil mit einem ersten Ende und einem zweiten Ende; und

    einem sich auf dem hin und her bewegenden Teil angeordneten Griff mit einem am zweiten Ende des sich in und her bewegenden Teils befestigten ersten Ende, einem zweiten Ende und einem an seinem ersten Ende befestigten Schaltelement, wobei das Schaltelement mit nur einer Hand des Benutzers betätigt werden kann, so daß das Schaltelement zwischen einer ersten Position, in der das zweite Ende des sich hin und her bewegenden Teils am ersten Ende des Griffs fixiert ist, und einer Position, in der das zweite Ende des sich hin und her bewegenden Teils in das erste Ende des Griffs zurückgezogen werden kann, bewegt werden kann.
  2. 2. Reifenpumpe nach Anspruch 1, wobei der Griff aufweist:

    einen hohlen Handgriff mit einem ersten Ende mit einem geöffneten Endteil und einem zweiten Ende mit einem geschlossenen Endteil, wobei das Schaltelement drehbar auf dem geöffneten Endteil des Handgriffs angeordnet ist; und

    ein in dem Handgriff angeordnetes Fixierelement mit einem ersten Ende und einem zweiten Ende, wobei das erste Ende des Fixierelements am zweiten Ende des sich hin und her bewegenden Teils befestigt ist;

    wobei, wenn das Schaltelement in die erste Position bewegt wird, das Fixierelement in dem Handgriff fixiert wird und, wenn das Schaltelement in die zweite Position bewegt wird, das Fixierelement in den Handgriff zurückgezogen werden kann.
  3. 3. Reifenpumpe nach Anspruch 2, wobei das geöffnete Endteil des Handgriffs eine Außenwand mit einem Drehabschnitt hat, der mit einem L- förmigen Führungsschlitz ausgebildet ist, der einen Halteabschnitt hat, das Fixierelement einen Außenumfang mit einem mit dem Führungsschlitz des Handgriffs fluchtenden L-förmigen Gleitkanal mit einer Anschlagswand hat, das Schaltelement drehbar auf dem Drehabschnitt des Handgriffs angeordnet ist, und eine Innenwand des geöffneten Endteils des Handgriffs mit einem Anschlagsknopf versehen ist, der sich in den Führungsschlitz des Handgriffs und den Gleitkanal des Fixierelement erstreckt;

    wobei ferner der Anschlagsknopf des Schaltelements, wenn das Schaltelement in die erste Position bewegt wird, in dem Halteabschnitt des Führungsschlitzes des Handgriffes aufgenommen und durch die Anschlagswand des Gleitkanals des Fixierelements festgehalten wird, so daß das Fixierelement in dem Handgriff fixiert wird; und

    wobei der Anschlagsknopf des Schaltelements, wenn das Schaltelement in die zweite Position bewegt wird, in dem Führungsschlitz des Handgriffs aufgenommen wird und in dem Gleitkanal des Fixierelements gleiten kann, so daß das Fixierelement in den Handgriff zurückgezogen werden kann.
  4. 4. Reifenpumpe nach Anspruch 3, wobei der Drehabschnitt des geöffneten Endteils des Handgriffs einen Außendurchmesser hat, der kleiner ist als der des Handgriffs, so daß zwischen ihnen eine Abstufung gebildet wird.
  5. 5. Reifenpumpe nach Anspruch 3, wobei der Führungsschlitz des Handgriffs einen ersten Abschnitt mit einer mit dem geöffneten Endteil verbundenen Öffnung und einen zum ersten Abschnitt vertikalen zweiten Abschnitt hat, an dem der Halteabschnitt ausgebildet ist.
  6. 6. Reifenpumpe nach Anspruch 3, wobei der Gleitkanal des Fixierelements eine innere Stirnwand und ein geöffnetes Ende hat, die innere Stirnwand vertikal mit einer seitlichen Haltewand verbunden ist, die an der Anschlagswand angeschlossen ist, und die seitliche Haltewand eine Querbewegung des Anschlagsblocks des Schaltelementes in dem Gleitkanal des Fixierelements begrenzt.
  7. 7. Reifenpumpe nach Anspruch 6, wobei die innere Stirnwand des Gleitkanals des Fixierelements einen mittleren Abschnitt mit einem Fangblock hat.
  8. 8. Reifenpumpe nach Anspruch 3, wobei das Schaltelement eine Außenwand mit einem Betätigungsknopf hat, der mit dem Anschlagsknopf fluchtet.
  9. 9. Reifenpumpe nach Anspruch 2, wobei der Handgriff eine Innenwand mit einem verriegelnden Abschnitt und das Fixierelement zwei Seiten hat, an denen zwei entgegengesetzte verriegelnde Ebenen ausgebildet sind, die in dem verriegelnden Abschnitt des Handgriffs festgelegt werden können, so daß das Fixierelement sich nicht relativ zum Handgriff drehen wird.
  10. 10. Reifenpumpe nach Anspruch 2, wobei der Griff ferner ein in dem Handgriff angeordnetes elastisches Element hat, das zwischen dem zweiten Ende des Fixierelements und dem geschlossenen Ende des Handgriffs eingespannt ist.
  11. 11. Reifenpumpe nach Anspruch 10, wobei der Handgriff mit einem Ansatz am geschlossenen Ende versehen ist, das zweite Ende des Fixierelements mit einem vorstehenden Abschnitt ausgebildet ist und das elastische Element ein an dem vorstehenden Abschnitt des Fixierelements befestigtes erstes Ende und ein am Ansatz des Handgriffs befestigtes zweites Ende hat.
  12. 12. Reifenpumpe nach Anspruch 2, wobei der Griff ferner eine am geöffneten Endteil des Handgriffs festgelegte Drehkappe zum Halten des Schaltelements auf dem Handgriff hat.
  13. 13. Reifenpumpe nach Anspruch 12, wobei die Drehkappe eine Innenwand mit einem Innengewinde hat, auf die ein Außengewinde des geöffneten Endteils des Handgriffs aufgeschraubt ist.
  14. 14. Reifenpumpe nach Anspruch 12, wobei das Fixierelement mit einer Abstufung ausgebildet ist und die Drehkappe eine Innenwand mit einem Halteflansch hat, der auf der Abstufung des Fixierelements ruht, wodurch verhindert wird, daß das Fixierelement sich von dem geöffneten Endteil des Handgriffs löst.
  15. 15. Reifenpumpe nach Anspruch 14, wobei das Fixierelement einen zylindrischen Körper und einen auf dem Außenumfang des zylindrischen Körpers ausgebildeten Halteabschnitt hat, und die Abstufung des Fixierelements zwischen dem Halteabschnitt und dem zylindrischen Körper ausgebildet ist.
  16. 16. Reifenpumpe nach Anspruch 15, wobei der zylindrische Körper des Fixierelements ein am zweiten Ende des sich hin und her bewegenden Teils befestigtes Ende hat.
  17. 17. Reifenpumpe nach Anspruch 1, wobei das sich hin und her bewegende Teil ein Kolben ist.
  18. 18. Reifenpumpe nach Anspruch 1, wobei ferner ein Zylinder vorgesehen ist, in dem das sich hin und her bewegende Teil verschiebbar angeordnet ist.






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