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Dokumentenidentifikation DE10259833A1 24.07.2003
Titel Unterdrückung gegenseitiger Kopplung in einer Anordnung planer Antennenelemente
Anmelder Harris Corp., Melbourne, Fla., US
Erfinder Rawnick, James J., Palm Bay, Fla., US;
Durham, Timothy E., Palm Bay, Fla., US;
Jones, Anthony M., Palm Bay, Fla., US
Vertreter WUESTHOFF & WUESTHOFF Patent- und Rechtsanwälte, 81541 München
DE-Anmeldedatum 19.12.2002
DE-Aktenzeichen 10259833
Offenlegungstag 24.07.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.07.2003
IPC-Hauptklasse H01Q 21/08
IPC-Nebenklasse H01Q 1/38   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zur Verringerung gegenseitiger Kopplung von benachbarten planen abstrahlenden Antennenelementen (10) in einer Matrixanordnung. Die Elemente (10) können aneinadergrenzend in jeder geometrischen Matrixanordnung angeordnet werden. Es ist ein in einer Ebene mit dem Element (20) angeordneter und dieses in einem Abstand am Rand umgebender leitender Metallstreifen (14) vorgesehen. Der leitende Metallstreifen (14) ist mit Masse verbunden. Das Massepotential wird vorteilhafterweise mittels eines Erdungsebenenreflektors (16) bereitgestellt, über dem die Antennenelemente (10) angeordnet sind. Der leitende Metallstreifen (14) kann mittels einem oder mehrerer Erdungsstifte (18), die sich zwischen dem Leiter (14) und dem Erdungsebenenreflektor (16) erstrecken, mit dem Erdungsebenenreflektor (16) verbunden werden.

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die erfindungsgemäße Anordnung bezieht sich allgemein auf Verfahren und Einrichtungen zur Verbesserung von planen Antennenelementen in einer (Matrix- bzw. Array-)Anordnung und insbesondere auf die Verringerung von unerwünschten Effekten bedingt durch gegenseitige Kopplung von benachbarten Antennenelementen.

Beschreibung des Standes der Technik

Sogenannte Phased-Array-Antennen sind allgemein bekannt. Solche Antennen weisen im allgemeinen eine Mehrzahl von abstrahlenden Elementen auf, die in Bezug auf ihre Phase und ihre Amplitude individuell ansteuerbar sind. Das Antennenmuster der Anordnung wird wählbar durch die Geometrie der einzelnen Elemente und der ausgewählten Phase/Amplitude-Beziehungen unter den Elementen festgelegt. Typische abstrahlende Elemente für derartige Antennensysteme können Dipole, Schlitze und andere verwendbare Einrichtungen umfassen.

In den vergangenen Jahren sind neue plane Antennenelemente entwickelt worden, die als Matrixanordnungen einsetzbar sind. Ein Beispiel eines planen Antennenelementes ist in der US 5 926 137 offenbart, deren Offenbarung Bestandteil dieser Offenbarung sein soll. Das darin offenbarte abstrahlende Antennenelement ist üblicherweise als Fourquare(Vierfelder)-Antenne bekannt. Die Ausführung ist ein zweifachpolarisiertes, moderates Breitbandelement, das aus einer gedruckten Metallisierung auf einem niederohmigen Substrat besteht, das über einem Erdungsebenenreflektor angeordnet ist. Mit einem Vierfelderelement können verschiedene Polarisierungen erzielt werden. Es sind z. B. duallineare, kreisrunde und elliptische Polarisierungen jeglicher Orientierung möglich. Das Vierfelderelement kann in einer (Matrix-/Array-)Anordnung angeordnet werden, um eine starke Keule zu erhalten. Die (Matrix-/Array-)Anordnungs-Keule kann durch Veränderung der relativen Phase der Element entsprechend allgemeiner Praxis elektronisch bewegt bzw. geschwenkt werden.

Breitband (Matrix-/Array-)Antennen bieten viele Vorteile verglichen mit Schmalbandarrays in Bezug auf eine Fülle von Anwendungen, die von drahtlosen Breitbandkommunikationssystemen bis zu militärischen Radarsystemen reichen. Breitbandarrays sind jedoch dafür bekannt, dass sie aufgrund verschiedener sich widersprechender Entwurfskriterien schwierig zu entwerfen sind. Unter diesen sind die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Auswahl geeigneter abstrahlender Breitband-Antennenelemente am bedeutendsten. Zusätzlich hat sich ein enges Anordnen von gewissen planen Antennenelementen in einer Matrixanordnung aufgrund gegenseitiger Kopplung der einzelnen Elemente der Matrixanordnung als Problem erwiesen. Solch eine Kopplung kann in vorteilhafter Weise zur Erzielung einer größeren Bandbreite genutzt werden, als dies mit einzelnen Elementen möglich wäre. Die gegenseitige Kopplung, die eine Erhöhung der Performance in Bezug auf die Bandbreite erlaubt, kann jedoch auch gewisse negative Effekte haben. Solch eine gegenseitige Kopplung kann z. B. theoretische Antennenmuster, bei denen der Effekt der Kopplung nicht berücksichtigt ist, und die Eingangsimpedanz einzelner Elemente bei einer bestimmten Betriebsfrequenz stören.

Einige Forschungsbemühungen haben versucht, die Effekte gegenseitiger Kopplung zu behandeln, indem sie diese Punkte im ursprünglichen Entwurf der einzelnen Elemente berücksichtigt haben. Dies führt jedoch zu einer zusätzlichen Entwurfskomplexität, die in vielen Systemen nicht wünschenswert ist. Es besteht ein Bedürfnis nach einem verbesserten Ansatz zur Verringerung des Effektes gegenseitiger Kopplung, ohne die Größe und das Gewicht der abstrahlenden Elemente wesentlich zu erhöhen. Es hat sich z. B. herausgestellt, dass gegenseitige Kopplung in dem Falle einiger Arten von Matrixelementen dadurch verringert worden ist, dass das Element in einer Aushöhlung angeordnet ist. Probleme dieses Ansatzes umfassen erhöhte Kosten und erhöhtes Gewicht sowie größere Komplexität der mechanischen Ausführung der Matrixanordnung.

Zusammenfassung der Erfindung

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zur Verringerung gegenseitiger Kopplung von benachbarten planen abstrahlenden Antennenelementen in einer (Matrix-)Anordnung. Die Elemente können aneinandergrenzend in jeder geometrischen (Matrix-)Anordnung angeordnet werden. Es ist ein in einer Ebene mit dem Element angeordneter und dieses in einem Abstand am Rand umgebender leitender Metallstreifen vorgesehen. Der leitende Metallstreifen ist mit Masse (ground potential) verbunden. Das Massepotential wird vorteilhafterweise mittels eines Erdungsebenenreflektors bereit gestellt, über dem die Antennenelemente angeordnet sind. Der leitende Metallstreifen kann mittels einem oder mehrerer Erdungsstifte, die sich zwischen dem Leiter und dem Erdungsebenenreflektor erstrecken, mit dem Erdungsebenenreflektor verbunden werden.

Die einzelnen Antennenelemente können als ein abstrahlendes Element auf einer dielektrischen Schicht ausgebildet sein. Das abstrahlende Element kann z. B. aus einer auf der dielektrischen Schicht aufgebrachten Kupferbedeckung geätzt werden. Der leitende Streifen kann ebenfalls aus der auf der dielektrischen Schicht aufgebrachten Kupferbedeckung geätzt werden, so dass das abstrahlende Element und der leitende Streifen in einer gemeinsamen Ebene liegen. Gemäß einem Ausführungsbeispiel kann das abstrahlende Element ein abstrahlendes Vierfelderantennenelement sein.

Die Erfindung kann auch ein einzelnes Antennenelement zur Reduzierung von Kopplung, wenn es unter einer Mehrzahl von angrenzenden Antennenelementen (in einer Matrix) angeordnet ist, umfassen. In diesem Fall umfasst das Antennenelement eine dielektrische Schicht, ein abstrahlendes Element auf der dielektrischen Schicht, und einen in einer Ebene mit dem abstrahlenden Element angeordneten umgebenden leitenden Metallstreifen. Das abstrahlende Element kann ein abstrahlendes Vierfelderantennenelement sein, die Erfindung ist jedoch nicht darauf beschränkt. Der umgebende leitende Metallstreifen kann in einem Abstand vom abstrahlenden Element angeordnet sein, um einen äußeren Rand für dieses zu bilden. Der leitende Metallstreifen ist mit Masse (ground potential) verbunden, wie etwa einem Erdungsebenenreflektor, über dem das Element angeordnet ist. Der umgebende leitende Metallstreifen kann mittels zumindest eines Erdungsstiftes, der sich zwischen dem leitenden Metallstreifen und dem Erdungsebenenreflektor erstreckt, elektrisch mit dem Erdungsebenenreflektor verbunden werden. Gemäß einem Aspekt der Erfindung sind das abstrahlende Antennenelement und der leitende Metallstreifen aus einer auf der dielektrischen Schicht aufgebrachten Kupferbedeckung gebildet, so dass sie eine gemeinsame Ebene bilden.

Die Erfindung kann auch eine elektrisch schwenkbare (scanable) Anordnung abstrahlender Elemente mit verringerter gegenseitiger Kopplung umfassen. Die abstrahlenden Elemente können in einer Vierfelderkonfiguration angeordnet sein, die Erfindung ist jedoch nicht darauf beschränkt. Gemäß einem Ausführungsbeispiel kann eine Mehrzahl der hierin beschriebenen Antennenelemente aneinander angrenzend in einer Matrixkonfiguration angeordnet werden, wobei eine Mehrzahl von Speisepunkten mit den abstrahlenden Elementen verbunden ist. Es kann eine Hochfrequenzsteuerung zur Steuerung zumindest der Phase oder der Amplitude eines Hochfrequenzsignals, dem das abstrahlende Element an den Speisepunkten ausgesetzt ist, vorgesehen werden. Eß kann ein in einer Ebene mit jedem der Elemente angeordneter und diese am Rand umgebender leitender Metallstreifen vorgesehen sein, wobei der umgebende leitende Metallstreifen mit Masse verbunden ist, wie etwa mit einem Erdungsebenenreflektor, über dem das Element angeordnet ist. Die Verbindung zu der Erdungsebene kann mittels einem oder mehrerer Erdungsstifte, die sich zwischen dem leitenden Metallstreifen und dem Erdungsebenenreflektor erstrecken, erfolgen. Zumindest ein abstrahlendes Element kann ein abstrahlendes Vierfelderantennenelement sein, die Erfindung kann jedoch auch mit einer Vielzahl von anderen bekannten abstrahlenden Elementen implementiert werden.

Kurze Beschreibung der Figuren

Fig. 1 ist eine Draufsicht auf ein Antennenelement mit Unterdrückung gegenseitiger Kopplung mittels eines umgebenden Metallstreifens.

Fig. 2 zeigt einen Querschnitt des Antennenelementes in Fig. 1 entlang der Linie 2-2 in Fig. 1.

Fig. 3 zeigt einen Querschnitt des Antennenelementes in Fig. 1 entlang der Linie 3-3 in Fig. 1.

Fig. 4 zeigt einen Querschnitt des Antennenelementes in Fig. 1 entlang der Linie 4-4 in Fig. 1.

Fig. 5 ist eine Zeichnung, um die Verwendung eines Antennenelementes aus Fig. 1 in einer Matrixkonfiguration zu zeigen.

Ausführliche Beschreibung

Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf ein Antennenelement 10, das in einer Matrixkonfiguration verwendet werden kann. Das Antennenelement 10 kann abstrahlende Elemente 20 umfassen, die auf der Oberfläche eines Substrates 12 angeordnet sind. Wie in Fig. 2 gezeigt, ist vorteilhafterweise eine Erdungsebene in einem Abstand von den abstrahlenden Elementen an der entgegengesetzten Oberfläche des Substrates 12 vorgesehen. Wie in Fig. 1 gezeigt, können zur Ansteuerung der abstrahlenden Elemente 20 auf diagonal gegenüberliegenden abstrahlenden Elementen Hochfrequenz-Speisepunkte 22 vorgesehen sein, die von (nicht gezeigten) ausbalancierten Speiseleitungen gespeist werden. Eine zweite entsprechende Gruppe von Speisepunkten, die von zweiten ausbalancierten Speiseleitungen gespeist werden, können üblicherweise ebenfalls vorgesehen werden, und zwar auf den verbleibenden diagonal gegenüberliegenden abstrahlenden Elementen 20. Die zweite entsprechende Gruppe von Speisepunkten und die entsprechenden Speiseleitungen sind in Fig. 1 zum Zwecke besserer Klarheit weggelassen.

Das Substrat 12 ist vorteilhafterweise ein niederohmiges Substrat (mit geringen Verlusten), das geschichtetes Kompositmaterial umfasst. Das Substrat kann z. B. aus einer oberen Schicht aus glassfieberverstärktem Polytetrafluorethylen, wie etwa RT/durid© 5870 mit einer Dicke von ca. 0,71 mm mit ca. 28,35 g Kupferbedeckung und einer unteren Schicht aus Polystyren-Schaum mit einer Dicke von ca. 6,35 mm bestehen. Die vier abstrahlenden Elemente werden vorteilhafterweise in die Kupferbedeckung auf der oberen Schicht geätzt.

Das in Fig. 1 gezeigte Antennenelement ist ein Vierfelderelement, wie es in der US 5 926 137 beschrieben ist, deren Offenbarung Bestandteil dieser Offenbarung sein soll. Das Vierfelderelement ist als Beispiel gezeigt und soll die Erfindung nicht beschränken. Andere Konfigurationen planer abstrahlender Elemente sind ebenso möglich. Die Erfindung kann ebenfalls für andere übliche abstrahlende Elemente wie etwa eine Archimedische Spirale, eine gleichwinklige Spirale oder wellenförmige oder Mikrostreifen umfassende Flächenentwürfe verwendet werden.

Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel kann zudem ein am Umfang angeordneter leitender Streifen 14 auf dem Substrat 12 angeordnet sein, um eine gegenseitige Kopplung zwischen benachbarten Antennenelementen 10 zu verringern, wenn sie in einer Arrayanordnung montiert sind. Der leitende Streifen 14 ist vorteilhafterweise in der gleichen Weise aus der mit dem Substrat 12 verbundenen Kupferbedeckung geätzt wie die abstrahlenden Elemente 20. Die Erfindung ist jedoch nicht darauf beschränkt, und es können andere passende Mittel eingesetzt werden, um den leitenden Streifen vorzusehen, solange diese Mittel im wesentlichen mit den abstrahlenden Elementen 20 plan sind. Der leitende Streifen kann z. B. durch Drucken eines leitenden Materials auf das Substrat 12, durch Auflöten eines leitenden Materials auf das Substrat 12 oder durch Dotierung eines Teils des Substrates 12, um einen leitenden Streifen festzulegen, gebildet werden.

Der Abstand des leitenden Streifens 14 vom Rand der Gruppe von abstrahlenden Elementen 20 ist nicht kritisch, solange der leitende Streifen im wesentlichen in der Ebene der abstrahlenden Elemente 20 bleibt. Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird der Abstand vorteilhafterweise so gewählt, dass der leitende Streifen 14 den Abstand zwischen dem Antennenelement 10 und einem angrenzenden Antennenelement 10 in einer Matrix im wesentlichen halbiert. Wenn der leitende Streifen 14 den abstrahlenden Elementen 20 sehr nahe ist, kann es notwendig sein, die Mittenfrequenz des Antennenelementes 10 anzupassen, um einen Tuningeffekt des angrenzenden leitenden Streifens zu kompensieren.

Die körperliche Dimensionierung des leitenden Streifens ist ebenfalls nicht kritisch. Üblicherweise kann der leitende Streifen 0,025 mm bis 0,254 mm breit sein, obwohl auch schmalere und breitere Streifen möglich sind. Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die Streifenbreiten vorteilhafterweise schmal verglichen mit den Dimensionen der Antennenelemente 10 (und/oder abstrahlenden Elemente 20), um die Möglichkeit parasitärer Effekte zu verringern, die sonst auftreten könnten.

Die Dicke des leitenden Streifens ist ebenfalls nicht kritisch, solange zumindest ein Teil des Streifens in der Ebene der abstrahlenden Elemente 20 liegt. Die vorteilhaften Effekte des Streifens 14 werden im wesentlichen zunichte gemacht, wenn zumindest ein Teil des Streifens sich nicht umfänglich mit der Ebene deckt, die durch die abstrahlenden Elemente definiert ist. Obwohl es nicht notwendig ist, kann es in Bezug auf den Zweck der Erfindung akzeptabel sein, wenn sich der Streifen etwas oberhalb oder unterhalb der Oberfläche des Substrats 12 erstreckt.

Der leitende Streifen 14 ist vorteilhafterweise mit Masse verbunden, um das Antennenelement 10 effektiv von ähnlichen angrenzenden Antennenelementen der Matrix zu isolieren. Fig. 3 zeigt einen Querschnitt des Antennenelementes aus Fig. 1 entlang der Linie 3-3 in Fig. 1. Fig. 4 zeigt einen Querschnitt des Antennenelementes aus Fig. 1 entlang der Linie 4-4 in Fig. 1. Wie in Fig. 3 und Fig. 4 gezeigt, ist vorteilhafterweise eine Gruppe von Erdungsstiften 18 vorgesehen, um die am Umfang angeordneten Streifen mit dem Erdungsebenenreflektor 16 elektrisch zu verbinden. Die Erdungsstifte 18 können als metallüberzogene Pfade ausgebildet sein. Alternativ kann jedes andere Mittel verwendet werden, das für einen leitenden Pfad zwischen dem leitenden Streifen 14 und dem Erdungsebenenreflektor 16 geeignet ist. Vorteilhafterweise ist in jeder Ecke des Antennenelementes 10 ein Erdungsstift 18 vorgesehen, wie dies in Fig. 3 und Fig. 4 dargestellt ist. Die Erfindung ist jedoch diesbezüglich nicht beschränkt, und es sind alternative Erdungsanordnungen möglich. Es können z. B. mehr oder weniger Erdungsstifte verwendet werden und ihre Anordnung in Bezug auf maximale Effektivität in Bezug auf den ausgewählten Typ des Antennenelementes angepasst werden. Eine Analyse der in Fig. 1 bis Fig. 4 gezeigten Vierfelder-Antennen-Anordnung zeigt, dass vier in jeder Ecke des Antennenelementes 10 angeordnete Erdungsstifte die Kopplung zwischen angrenzenden Antennenelementen 10 fast so gut reduzieren, als wenn jedes Element einzeln in einer Aushöhlung angeordnet ist. Es kann auch, bei entsprechend verringerter Effektivität, ein einzelner Erdungsstift pro Element verwendet werden.

Der wie gezeigt vorgesehene leitende Metallstreifen 14 ist ein effektiver Ansatz, um kopplungsbedingte Anomalien und VSWR Probleme in einer Matrix von planen Antennenelementen 10 zu minimieren. Es ist bedeutend, dass diese Verringerung gegenseitiger Kopplung mit einer lediglich geringen Vergrößerung des Gesamtgewichtes und der mechanischen Komplexität im Vergleich mit anderen Ansätzen erreicht wird. Dieser Ansatz lässt die Verwendung von planen Antennenelementen, wie eine Vierfeldermatrix, in eng gepackten Matrizen ohne komplizierende Faktoren gegenseitiger Kopplung zu.

Fig. 5 zeigt eine illustrative Geometrie einer Anordnung 500 von vielen Antennenelementen 10. Um den Umfang jedes Antennenelementes 10 herum sind, wie gezeigt, leitende Streifen 14 vorgesehen. Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel können sich, wie gezeigt, aneinandergrenzende Antennenelemente einen gemeinsamen Teil eines leitenden Streifen 14 teilen. Die Erfindung ist jedoch nicht darauf beschränkt und jeder leitende Streifen 14 kann körperlich von dem leitenden Streifen 14angrenzender Antennenelemente 10 getrennt sein. Es ist üblicherweise eine Speisesteuerung 502 zur Steuerung des elektrischen Schwenkens einer durch die Anordnung gebildeten Keule vorgesehen. Die Speisesteuerung 502 verbindet die Anordnung 500 mit Sende- und Empfangsausrüstung. Die Speisesteuerung 502 umfasst üblicherweise Speiseleitungen und Phasenschieber zur Steuerung des elektrischen Schwenkens der Keule.

Während die Erfindung bezüglich eines bevorzugten Ausführungsbeispiels beschrieben ist, erkennen Fachleute, dass die Erfindung mittels Abwandlungen im Sinne und im Schutzbereich der beigefügten Ansprüche implementiert werden kann.


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zur Verringerung gegenseitiger Kopplung von benachbarten planen Antennenelementen (10) in einer Anordnung aus planen Antennenelementen (10),

    wobei plane Antennenelemente (10) benachbart zueinander in einer Anordnung positioniert werden,

    wobei ein in einer Ebene mit jedem planen Antennenelement (10) angeordneter und dieses in einem Abstand am Rand umgebender Leiter (14) vorgesehen wird,

    und wobei der Leiter mit Masse verbunden wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei Masse ein Erdungsebenenreflektor (16) ist, über dem die planen Antennenelemente (10) angeordnet sind, wobei der Leiter mittels zumindest eines Erdungsstiftes (18), der sich zwischen dem Leiter (14) und dem Erdungsebenenreflektor (16) erstreckt, mit dem Erdungsebenenreflektor (16) verbunden wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei ein abstrahlendes Element (20) des Antennenelementes (10) auf einer dielektrischen Schicht (12) ausgebildet wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, wobei das abstrahlende Element (20) aus einer auf der dielektrischen Schicht (12) aufgebrachten Kupferbedeckung geätzt wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, wobei der Leiter (14) aus einer auf der dielektrischen Schicht (12) aufgebrachten Kupferbedeckung geätzt wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 3, 4 oder 5, wobei das abstrahlende Element (20) ein abstrahlendes Vierfelderantennenelement ist.
  7. 7. Antennenanordnung (500) mit reduzierter Kopplung zwischen einer Mehrzahl von Antennenelementen (10), wobei die Antennenanordnung (500)

    eine Mehrzahl von aneinandergrenzenden planen Antennenelementen (10) und

    einen in einer Ebene mit jedem planen Antennenelement (10) angeordneten und dieses in einem Abstand am Rand umgebenden Leiter (14), wobei der Leiter (14) mit Masse verbunden ist,

    umfasst.
  8. 8. Antennenanordnung (500) nach Anspruch 7, wobei diese einen Erdungsebenenreflektor (16) umfasst, über dem die planen Antennenelemente (10) angeordnet sind, wobei der umgebende Leiter (14) mittels zumindest eines Erdungsstiftes (18), der sich zwischen dem Leiter (14) und dem Erdungsebenenreflektor (16) erstreckt, mit dem Erdungsebenenreflektor (16) verbunden ist.
  9. 9. Antennenanordnung (500) nach Anspruch 7 oder 8, wobei jedes plane Antennenelement (10) ein abstrahlendes Element (20) umfasst, das auf einer dielektrischen Schicht (12) ausgebildet ist.
  10. 10. Antennenanordnung (500) nach Anspruch 9, wobei das abstrahlende Element (20) aus einer auf der dielektrischen Schicht (12) aufgebrachten Kupferbedeckung geätzt ist.
  11. 11. Antennenanordnung (500) nach Anspruch 7, 8, 9 oder 10, wobei der Leiter (14) ein aus einer auf der dielektrischen Schicht (12) aufgebrachten Kupferbedeckung geätzter Streifen ist.
  12. 12. Antennenanordnung (500) nach Anspruch 7, 8, 9, 10 oder 11, wobei das abstrahlende Element (20) ein abstrahlendes Vierfelderantennenelement ist.
  13. 13. Antennenelement (10) zur Reduzierung der Kopplung zu einer Mehrzahl von angrenzenden Antennenelementen (10), wobei das Antennenelement (10)

    eine dielektrische Schicht (16),

    ein abstrahlendes Element (20) auf der dielektrischen Schicht (16), und

    einen in einer Ebene mit dem abstrahlenden Element (20) angeordneten und dieses in einem Abstand am Rand umgebenden Leiter (14), wobei der Leiter (14) mit Masse verbunden ist,

    umfasst.
  14. 14. Antennenelement (10) nach Anspruch 13, wobei dieses einen Erdungsebenenreflektor (16) umfasst über dem das Element angeordnet ist, wobei der umgebende Leiter (14) mittels zumindest eines Erdungsstiftes (18), der sich zwischen dem Leiter (14) und dem Erdungsebenenreflektor (16) erstreckt, mit dem Erdungsebenenreflektor (16) verbunden ist.
  15. 15. Antennenelement (10) nach Anspruch 13 oder 14, wobei das abstrahlende Element (20) und der Leiter (14) aus einer auf der dielektrischen Schicht (12) aufgebrachten Kupferbedeckung gebildet sind.
  16. 16. Elektrisch schwenkbare Anordnung abstrahlender Elemente (20) umfassend:

    eine Mehrzahl von planen Antennenelementen (10), die in einer Anordnung oder einer Matrixanordnung aneinandergrenzen,

    eine Mehrzahl von Speisepunkten (22), die mit den abstrahlenden Elementen (20) verbunden sind,

    Steuerungsmittel (502) zur Steuerung zumindest der Phase oder der Amplitude eines Hochfrequenzsignals, dem das abstrahlende Element (20) an den Speisepunkten (22) ausgesetzt werden kann, und

    einen in einer Ebene mit dem abstrahlenden Element (20) angeordneten und dieses in einem Abstand am Rand umgebenden Leiter (14), wobei der Leiter (14) mit Masse verbunden ist.
  17. 17. Elektrisch schwenkbare Anordnung nach Anspruch 16, wobei diese einen Erdungsebenenreflektor (16) umfasst, über dem die Elemente angeordnet sind, wobei der umgebende Leiter (14) mittels zumindest eines Erdungsstiftes (18), der sich zwischen dem Leiter (14) und dem Erdungsebenenreflektor (16) erstreckt, mit dem Erdungsebenenreflektor (16) verbunden ist.
  18. 18. Elektrisch schwenkbare Anordnung nach Anspruch 16 oder 17, wobei zumindest ein abstrahlendes Element (20) ein abstrahlendes Vierfelderantennenelement ist.






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