Hintergrund der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf die Steuerung eines
Kühlventilators in einem Audiosystem und im Besonderen auf einen Betrieb des Kühlventilators, der
das durch den Kühlventilator erzeugte hörbare Geräusch verdeckt.
In Audiosystemen verwendete Verstärker erzeugen stets Wärme, weil sie nicht
mit einem Wirkungsgrad von 100% gebaut werden können. Andere Komponenten des
Audiosystems, eingeschlossen Mikrosteuerungen oder andere integrierte Schaltkreise,
Medienabspielgeräte (z. B. CD oder Kassetten), Displays, Transistoren oder andere diskrete
Komponenten, erzeugen ebenfalls im Betrieb Wärme. Wärme kann besonders in
Kraftfahrzeugaudiosystemen ein Problem sein, bei denen alle diese Elemente in einem einzelnen Modul oder
Gehäuse untergebracht sind. Wärmestau kann zu einer fehlerhafter Schaltkreisfunktion oder
zu einem Schaltkreisausfall, zu Tonverzerrungen, unerwünschter Oberflächenerwärmung oder
Erwärmung der Tonträger (z. B. kann eine vom System ausgeworfene CD für eine Berührung
zu heiß sein) führen. Wärmeableitung ist demzufolge für jedes Audiosystem ein wichtiger
Aspekt.
Wärmeaustausch mit der Umgebungsluft ist das primäre Verfahren zur
Abführung der Wärme aus einem typischen Audiosystem. Um den Wärmeaustausch zu verbessern,
kann ein Ventilator einen Luftstrom durch das Audiosystemmodul leiten, so dass Frischluft
von außen über die wärmeerzeugenden Komponenten im Modul und wieder nach außen
strömt.
Ein Nachteil der Verwendung eines Kühlventilators in einem Audiosystem ist
das durch ihn erzeugte Geräusch. Obwohl für Konstruktion und Fertigung große Sorgfalt und
hohe Kosten aufgewendet werden, kann der erzeugte Geräuschpegel von einer Anzahl von
Nutzern des Audiosystems als störend empfunden werden. Auch wenn die Kosten keine
Grenze ziehen, kann nicht das gesamte Geräusch beseitigt werden. Darüber hinaus lassen
Schäden oder strukturelle oder elektrische Änderungen den erzeugten Geräuschpegel im
Laufe der Zeit ansteigen.
Die Belästigung durch das Ventilatorgeräusch kann minimiert werden, wenn
der Ventilator nur intermittierend, z. B. ab einer bestimmten im Modul aufgestauten
Wärmemenge, betrieben wird. Viele Audioleistungsverstärker haben in ihren integrierten
Schaltkreisen Temperaturfühler, die typischerweise jedoch ein Ausgangssignal erst dann erzeugen,
wenn sich die gemessene Temperatur einem Niveau nähert, bei dem ein Ausfall oder
fehlerhafter Betrieb eintreten kann (die meisten Audiosysteme nutzen das Signal zur Verminderung
der Lautstärke, so dass im Verstärker weniger Wärme erzeugt wird). Damit wird der
Ventilator in Reaktion auf dieses Signal zur Vermeidung unerwünschter Temperaturniveaus zu spät
eingeschaltet. Zur Erfassung der Temperatur innerhalb des Moduls kann ein gesonderter
Sensor benutzt werden, was jedoch einen unerwünschten Aufwand bedeutet. Außerdem beseitigt
der intermittierende Betrieb des Kühlventilators das Problem der Hörbarkeit des
Ventilatorgeräuschs nicht, wenn der Kühlventilator eingeschaltet ist.
Zusammenfassung der Erfindung
Die Erfindung stellt vorteilhafterweise eine Kühlventilatorsteuerungsstrategie
bereit, mit der der Ventilator so betrieben wird, dass die Hörbarkeit des Ventilatorgeräuschs
minimiert wird. Die Erfindung nutzt den Verdeckungseffekt lauter Tonpassagen zur
Verminderung der Hörbarkeit des Ventilatorgeräuschs.
In einer Ausgestaltung der Erfindung weist ein Audiosystem zur Wiedergabe
von Audiosignalen einen Verstärker zum Verstärken der Audiosignale auf. Eine
Leistungsüberwachung bestimmt eine Ausgangsleistung des Verstärkers und erzeugt ein zur
Ausgangsleistung proportionales Leistungssignal. Es ist ein schaltbarer Kühlventilator angeordnet, der
einen Kühlluftstrom innerhalb des Audiosystems bereitstellt, wenn der Kühlventilator
angeschaltet ist. Mit der Leistungsüberwachung und dem schaltbaren Kühlventilator ist eine Venti-
latorsteuerung gekoppelt. Die Ventilatorsteuerung vergleicht das Leistungssignal mit einem
vorbestimmten Schwellenwert und schaltet den schaltbaren Kühlventilator in Reaktion auf
den Vergleich an, der anzeigt, dass die 'Wiedergabe der verstärkten Audiosignale auf einem
solchen Ausgangsleistungsniveau erfolgt, dass das vom schaltbaren Kühlventilator erzeugte
hörbare Geräusch größtenteils verdeckt wird. Nachdem der schaltbare Kühlventilator
eingeschaltet worden ist, hält ihn die Ventilatorsteuerung für eine vorbestimmte Zeitspanne
eingeschaltet. Auch nach der vorbestimmten Zeitspanne wird der schaltbare Kühlventilator so lange
nicht abgeschaltet, bis der Vergleich anzeigt, dass die Wiedergabe der verstärkten
Audiosignale das vom Ventilator erzeugte hörbare Geräusch nicht länger größtenteils verdeckt.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
Fig. 1 ist ein schematisches Blockdiagramm, das ein Audiosystem der
Erfindung zeigt.
Fig. 2 ist ein Flussdiagramm, das eine Vorzugsventilatorsteuerungsstrategie der
Erfindung zeigt.
Fig. 3 ist ein schematisches Blockdiagramm, das ein bevorzugtes Verfahren
und eine bevorzugte Ausrüstung zur Bestimmung der vom Tonverstärker verbrauchten
Ausgangsleistung zeigt.
Fig. 4 ist ein Flussdiagramm, das eine alternative Ausgestaltung der Erfindung
zeigt.
Ausführliche Beschreibung der Erfindung
Bezug nehmend auf Fig. 1 liefert ein Audiosystem 10 verstärkte
Audiowiedergabesignale an Ausgangswandler (z. B. Lautsprecher) 11, 12, 13 und 14. In einer
Vorzugsausgestaltung der Erfindung ist das Audiosystem z 0 ein Kraftfahrzeugaudiosystem und
die Lautsprecher 11-14 umfassen die Kanäle rechts vorn (RF), links vorn (LF), rechts hinten
(RR) und links hinten (LR). Das Audiosystem 10 besitzt ein Gehäuse 15, das alle
Hauptwärmeerzeugungskomponenten, außer den Lautsprechern 11-14, enthält. Die Erfindung ist
jedoch auch auf Gehäuse anwendbar, die nur einige der Wärmeerzeugungskomponenten (z. B.
ein separates Leistungsverstärkermodul) enthalten.
Das Audiosystem IO enthält mindestens eine Tonquelle 16, wie z. B. eine
AM/FM-Abstimmeinheit, einen Kassettenrecorder oder einen CD-Spieler, zur Bereitstellung
linker und rechter Audiostereosignale. In der Vorzugsausgestaltung wird zum Erreichen
hervorragender Leistung bei niedrigen Kosten und hoher Packungsdichte im Audiosystem 10
digitale Signalverarbeitung angewendet. Für eine analoge Audioquelle (z. B. eine
Abstimmeinheit oder ein Kassettenrecorder) wandeln die Analog/Digital-Konverter 17 und 18 analoge
Audiosignale zur Verarbeitung durch einen Digitalsignalprozessor (DSP) 20 in digitale
Audiosignale. Für eine digitale Audioquelle kann ein direkter Anschluss von der Audioquelle 16
zum DSP 20 hergestellt werden.
Der DSP 20 erledigt die im Fachgebiet bekannten
Audioverarbeitungsaufgaben, eingeschlossen Lautstärkeregelung, Klangsteuerung, Balanceregelung,
Schwundregelung und Spezialeffekte, wie sie durch Befehle eines Mikroprozessors 27 bestimmt werden,
der seinerseits auf Nutzereinstellhandlungen reagiert (z. B. nicht dargestellte Eingabeschalter
und Drucktasten). Die verarbeiteten digitalen Audiosignale vom DSP 20 werden den
Digital/Analog-Konvertern (DAC) 21-24 zugeführt, und die resultierenden Analogsignale werden
an die Leistungsverstärker 25 und 26 zum Betreiben der Lautsprecher 11-14 gegeben. Die
Verstärker 25 und 26 sind Zweikanal-(Stereo-)Verstärker zum Ansteuern der vorderen bzw.
hinteren Lautsprecher, und jeder dieser Verstärker kann beispielsweise ein von Philips
Semiconductors angebotener Autoradioleistungsverstärker TDA8566 sein.
Eine Kühlventilatorbaugruppe 30 enthält einen integralen Motor und
Motortreiber. Der Motortreiber kann einfach ein Schalter zur Ingangsetzung eines
Gleichstrommotors sein oder auch abhängig vom verwendeten Motortyp einen Regelkreis oder einen
Leistungswandler enthalten. Die Mikrosteuerung 27 liefert ein Steuersignal zum Ein- und
Ausschalten des Kühlventilators 30. Wie dargestellt, erzeugt der eingeschaltete Kühlventilator 30
einen Luftstrom, der Außenluft durch den Kühlventilator 30 in das Gehäuse 15 strömen lässt.
Der Luftstrom verlässt das Gehäuse 15 durch eine Vielzahl von Auslässen 31. Der
Kühlventilators 30 kann z. B. ein von Delta Electronics, Inc., gefertigter, 30 × 30 mm2 großer Ventilator
AFB0312LA sein.
Die Erfindung nutzt die Fähigkeit lauter Geräusche, ein leiseres und
größtenteils unveränderliches Geräusch zu verdecken (das z. B. einen konstanten Geräuschpegel und
eine konstante Klangfarbe hat). In einer Vorzugsausgestaltung der Erfindung wird der
Kühlventilators 30 eingeschaltet, wenn eine der folgenden Bedingungen herrscht, dass nämlich (1)
genügend laute Audiosignale wiedergegeben werden, so dass hörbare Ventilatorgeräusche
größtenteils verdeckt werden, oder (2) in den Leistungsverstärkern eine hohe Temperatur
erreicht ist. Die Mikrosteuerung 27 ist an eine Leistungsüberwachung 32 angeschlossen, die
indirekt auf der Grundlage der den DACs 21-24 zugeführten DSP-Ausgangssignale auf die
Ausgangsleistung schließt, die in den Leistungsverstärkern verbraucht wird. Da die
Leistungsverstärker 25 und 26 typischerweise einen festen Verstärkungsfaktor haben, ist der Pegel
der DSP-Ausgangssignale direkt proportional der Leistung, die der Leistungsverstärker
verbraucht. Alternativ könnten die tatsächlichen Outputs der Leistungsverstärker gemessen
werden. Fachkundigen werden weitere Ausgestaltungen für die Bestimmung der Ausgangsleistung
der Verstärker ersinnen können. Da die größte Wärmemenge in Zeiten lauten
Audioausgangs erzeugt wird, erreicht die Vorzugsausgestaltung dadurch, dass sie immer in den Zeiten
lauten Audiooutputs den Kühlventilator 30 betreibt, einen ausreichenden Wärmeaustausch, so
dass erhöhte Temperaturen im Audiomodul unter den meisten Umständen vermieden werden.
Die Leistungsverstärker 25 und 26 enthalten Wärmewarnschaltungen 33 bzw.
34. Diese liefern ein Temperaturwarnsignal, sobald die innere Temperatur des
Leistungsverstärkers eine Schwellentemperatur (z. B. 150°C) erreicht. Die Temperaturwarnsignale
werden dem Mikroprozessor 27 zugeführt, der den Kühlventilator 30, ungeachtet der in dem
Zeitpunkt herrschenden Lautstärke der Audiosignale, einschaltet, wenn die
Temperaturwarnsignale gegeben werden.
Die gesamte Ventilatorsteuerungsstrategie der Vorzugsausgestaltung wird in
Fig. 2 gezeigt. Im Initialisierungsschritt 40 werden ein Zähler zum Zählen der Variablen
"Loud Count" und ein Timer zurückgesetzt. Der Timer misst ein Zeitfenster oder äquivalent
ein Stichprobenfenster, wodurch gesichert ist, dass ein anhaltender lauter Abschnitt von
Audiomaterial auftritt, nicht etwa nur ein kurzer Impuls eines lauten Geräuschs in einer
ansonsten ruhigen Passage. Vorzugsweise wird ein Zeitfenster von etwa 1 Minute verwendet, in dem
eine Vielzahl von Ausgangsleistungsmesswerten (vorzugsweise in regelmäßigen Intervallen)
aufgenommen werden. Das Zeitfenster kann durch einen Timer oder durch Auszählen einer
vorbestimmten Anzahl von Ausgangsleistungsmesswerten geschaffen werden.
In Schritt 41 wird kontrolliert, ob momentan ein Temperaturwarnsignal von
einem der Leistungsverstärker empfangen wird. Wird ein solches Warnsignal empfangen,
wird in Schritt 42 der Kühlventilator eingeschaltet. Ansonsten wird in Schritt 43 ein
Leistungspegel für das aktuelle Zeitintervall oder Messintervall innerhalb des gesamten
Einminuten-Zeitfensters festgelegt. Jedes Mess- oder Zeitintervall kann z. B. etwa 1 Sekunde lang
sein. In Schritt 44 wird der Leistungspegel mit einem Leistungsschwellenwert verglichen, der
so gewählt ist, dass die entsprechende Lautstärke, wenn sie über eine ausreichend lange Zeit
gehalten wird, das Ventilatorgeräusch akustisch verdeckt. Der Leistungsschwellenwert
berücksichtigt z. B. den durch den Kühlventilator erzeugten Geräuschpegel. Wenn der
momentane Leistungspegel höher als der Leistungsschwellenwert ist, wird die Variable
"Loud Count", entsprechend Schritt 45, um 1 erhöht, andernfalls wird der Schritt 45
übersprungen.
In Schritt 46 wird kontrolliert, ob das Einminuten-Zeitfenster abgelaufen ist
(z. B. ob 60 Leistungspegelmesswerte im Abstand von je einer Sekunde aufgenommen
worden sind). Wenn nicht, erfolgt ein Sprung zurück zu Schritt 41. Andernfalls wird
"Loud Count" in Schritt 47 mit einem Zählerschwellenwert verglichen. Der
Zählerschwellenwert verkörpert das Ausmaß, mit dem laute Leistungspegelmesswerte eine Audiopassage
von Zeitpunkt zu Zeitpunkt (d. h. von Sekunde zu Sekunde) zum Erreichen eines gewünschten
Verdeckungseffekts dominieren müssen. Es kann ein Zählerschwellenwert im Bereich von
etwa 50% (d. h. 30 von den 60 Messwerten des Beispiels) verwendet werden. Wenn
"Loud Count" den Zählerschwellenwert überschreitet, wird dann in Schritt 42 der
Kühlventilator aktiviert. Andernfalls wird der Kühlventilator in Schritt 48 deaktiviert (falls er nicht
aktiviert war, wird er in Schritt 48 im deaktivierten Zustand belassen).
Nachdem der Kühlventilator in Schritt 42 aktiviert worden ist, wird er in
Schritt 49 für eine vorbestimmte Laufzeit (z. B. 3 Minuten) betrieben. Das gewährleistet bei
jedem Betriebenwerden des Kühlventilators einen ausreichend hohen Wärmeaustausch und
vermeidet häufiges Ein- und Ausschalten des Kühlventilators, das deshalb unerwünscht wäre,
weil das Ventilatorgeräusch am stärksten während seiner Start- und Stopp-Phasen
wahrnehmbar ist.
Nach den 3 Minuten Laufzeit, entsprechend Schritt 49, oder der
Ventilatordeaktivierung, entsprechend Schritt 48, wird zur Neuinitialisierung zurück zu Schritt 40
gesprungen. Wenn der Kühlventilator zum Zeitpunkt der Rückkehr zu Schritt 40 läuft, läuft er
während der nächsten Serie von Leistungspegelmessungen weiter. Damit läuft der
Kühlventilator im Beispiel tatsächlich mindestens vier Minuten. Insbesondere läuft der Kühlventilator
weiter, bis ein Einminuten-Zeitfenster auftritt, in dem der Zählerschwellenwert nicht erreicht
wird (d. h. die Lautstärke genügt für das akustische Verdecken des Ventilatorgeräuschs nicht).
Es wird folglich der Kühlventilator in größtenteils allen Zeiten betrieben, in denen sein
hörbares Geräusch verdeckt wird, plus der kurzen Zeitspanne, die für den Nachweis einer für das
Verdecken nicht mehr ausreichenden Lautstärke des Audiosignals erforderlich ist.
Fig. 3 zeigt eine Vorzugsausgestaltung zur Bestimmung des Leistungspegels in
einem Audiosystem durch digitale Signalverarbeitung. Da die Leistung dem Quadrat der
Spannung proportional ist, wird jeder einzelne den Leistungsverstärkern zuzuführende
Audiosignalkanal (d. h. die Signale LF, LR, RF und RR) in einem entsprechenden Quadrierblock
51-54 quadriert. Die quadrierten Werte der Blöcke 51-54 werden im Summenblock 55
addiert. Die Summe wird in einem Integrator 56 über einem zuvor festgelegten Intervall
integriert. Das festgelegte Intervall stimmt vorzugsweise mit dem Einsekunden-Intervall jeder
Leistungspegelmessung überein. Das Leistungssignal vom Integrator 56 kann, wie oben
beschrieben, vom DSP 20 zum Vergleich mit dem Leistungsschwellenwert an die
Mikrosteuerung 27 gegeben werden.
Fig. 4 zeigt eine alternative Ausgestaltung, wobei nicht erforderlich ist, dass
eine Mikrosteuerung bei jeder einzelnen Leistungspegelmessung in Aktion tritt. Beginnend
bei Schritt 60 wartet das alternative Ventilatorsteuerungsverfahren etwa eine Minute (d. h. die
Mikrosteuerung führt die Ventilatorsteuerungsstrategie einmal pro Minute aus). In Schritt 61
wird das Wärmewarnregister des Verstärker-IC gelesen. In der einminütigen Wartephase wird
die Leistung im DSP gemessen, so dass ein Messwert vom DSP verfügbar ist, der den
Leistungsmittelwert der vorangegangenen Minute quantifiziert. In Schritt 62 liest die
Mikrosteuerung den Leistungspegelmittelwert.
In Schritt 63 erfolgt eine Prüfung, ob der Ventilator bereits läuft. Ist der
Ventilator nicht aktiviert, wird in Schritt 64 geprüft, ob der Leistungspegelmittelwert größer als der
Leistungsschwellenwert ist. Ist er größer als der Schwellenwert, wird der Ventilator in Schritt
65 aktiviert und auf Schritt 60 zurückgesprungen. Andernfalls wird in Schritt 66 geprüft, ob
die Wärmewarnung aktiv ist. Bei aktiver Wärmewarnung wird der Ventilator in Schritt 65
aktiviert, ansonsten auf Schritt 60 zurückgesprungen.
Wenn Schritt 63 feststellt, dass der Ventilator bereits aktiviert ist, wird in
Schritt 67 geprüft, ob der Leistungspegelmittelwert kleiner als der Leistungsschwellenwert ist.
Ist er es nicht, erfolgt ein Rücksprung auf Schritt 60. Liegt der Leistungspegelmittelwert über
dem Leistungsschwellenwert, wird in Schritt 68 geprüft, ob die Wärmewarnung aktiv ist. Ist
sie es, erfolgt ein Rücksprung auf Schritt 60. Ist die Wärmewarnung nicht aktiv, wird der
Ventilator in Schritt 69 deaktiviert und auf Schritt 60 zurückgesprungen.