PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69626100T2 24.07.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0803340
Titel Herstellungsverfahren von thermoplastischen Kunststofffolien und Herstellungsvorrichtung dafür
Anmelder Idemitsu Petrochemical Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Fujii, Atsushi, Himeji-shi, Hyogo-ken, JP;
Funaki, Akira, Himeji-shi, Hyogo-ken, JP;
Yukumoto, Tohru, Himeji-shi, Hyogo-ken, JP;
Uchiyama, Katsumi, Himeji-shi, Hyogo-ken, JP
Vertreter Schroeter Lehmann Fischer & Neugebauer, 81479 München
DE-Aktenzeichen 69626100
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, ES, FR, GB, IT, LI, NL, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 14.11.1996
EP-Aktenzeichen 963082409
EP-Offenlegungsdatum 29.10.1997
EP date of grant 05.02.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.07.2003
IPC-Hauptklasse B29C 47/88

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf ein Herstellungsverfahren und eine Herstellungsvorrichtung für eine thermoplastische Kunststoffolie, wobei die erhaltene Polyproyplen-Kunststoffolie oder der erhaltene Polypropylen-Kunststoffilm zum Verpacken von Lebensmitteln, Arzneimitteln und so weiter verwendet werden können.

In den letzten Jahren sind zur Herstellung von durchsichtigen Folien (oder Filmen) aus Polypropylenharz verschiedene Verfahren vorgeschlagen worden, bei denen metallische Endlosriemen verwendet werden.

Der größte Vorteil der Verwendung von metallischen Endlosriemen besteht darin, daß auf beiden Seiten der Folie ein Hochglanz erreicht werden kann, wenn eine verspiegelte Oberfläche eines metallischen Endlosriemens auf die Oberfläche der Folie übertragen wird.

Um die Durchsichtigkeit der Oberfläche der Polypropylenfolie zu erhöhen ist es jedoch zusätzlich zu dem zuvor erwähnten Hochglanz notwendig, daß die Trübung (die "Milchigkeit") innerhalb der Folie auf ein niedriges Maß reduziert wird.

Herkömmlicherweise sind verschiedene Verfahren und Vorrichtungen zum Verbessern der Durchsichtigkeit angeboten worden.

Zum Beispiel ist in der Japanischen Patentanmeldungsoffenlegungsschrift Nr. 6-179919 eine Vorrichtung zum Kühlen und Zusammenbacken einer geschmolzenen Folie offenbart, bei welcher ein metallischer Endlosriemen bereitgestellt ist, um um eine metallische Walze und um eine an ihrer Oberfläche mit einem elastischen Element bedeckte elastische Walze geschlungen zu werden, und wobei die Folie, nachdem sie in den Bereich zwischen der elastischen Walze und der Kühlwalze eingebracht worden ist, kontinuierlich abgekühlt wird, während sie gegen einen Teil des Umfangs der Kühlwalze gepreßt wird.

Im Falle dieser Vorrichtung ist die Wirkung der sofortigen Abkühlung der zwischen die Kühlwalze und den metallischen Endlosriemen gepreßten Folie unzureichend, und zusätzlich ist die Härte des elastischen Körpers der elastischen Walze höher, so daß die Folie nicht auf ihrer Oberfläche kontaktgewalzt wird, mit dem Ergebnis, daß Harztaschen gebildet werden oder eine hohe Durchsichtigkeit der Folie nicht erreicht werden kann.

In der japanischen Patentanmeldungsoffenlegungsschrift Nr. 6-166089 und der japanischen Patentanmeldungsoffenlegungsschrift Nr. 6-170919 wird ein Verfahren zum Abkühlen einer Folie unter Verwendung desselben Verfahrens beschrieben, nachdem der metallische Endlosriemen bereitgestellt worden ist, um um die metallische Walze und die mit dem elastischen Körper an ihrer Oberfläche bedeckten Walze geschlungen zu sein, jedoch ist dabei die Abkühltemperatur größer und die Härte des elastischen Materials größer, so daß die unmittelbare Abkühlungswirkung unzureichend ist, was zu dem Ergebnis führt, daß eine durchsichtige Polypropylenfolie nicht erhalten werden kann, ohne daß Ausgangsmaterialien verwendet werden, die aus Nukleierungshilfsmitteln bestehen.

Weiterhin wird gemäß der japanischen Patentanmeldungsoffenlegungsschrift Nr. 6-55613 ein Herstellungsverfahren für eine thermoplastische Harzfolie offenbart, bei welchem die aus einem Nukleierungshilfsmittel oder ähnlichem bestehende Folie in einem Schmelzklebezustand in einen Bereich zwischen der Kühlwalze und den metallischen Endlosriemen eingebracht wird, und wobei die Folie von der Innenseite des metallischen Endlosriemens durch die sogenannte Kühlwalze gegen die Kühlwalze gepreßt wird.

Bei dieser Art von Herstellverfahren beginnt die unmittelbare Abkühlung der Folie nachdem die Folie zwischen der Kühlwalze und dem metallischen Endlosriemen sandwichartig eingeschlossen worden ist, so daß zum Startzeitpunkt der unmittelbaren Abkühlung der Anpreßdruck unzureichend ist, was zu dem Ergebnis führt, daß es schwierig ist, eine Feinwirkung der unmittelbaren Abkühlung zu erzielen und einen feinen Oberflächenglanz auf der Folie zu erzielen. Als Konsequenz daraus ist versucht worden, die Durchsichtigkeit durch Hinzugabe eines Nukleierungshilfsmittels oder ähnlichem zu verbessern, aber das Maß der Durchsichtigkeit kann unzureichend sein, falls kein Nukleierungshilfsmittel oder ähnliches hinzugefügt wird.

EP-A-0496260 offenbart ein Verfahren zum Herstellen einer Polypropylenfolie oder -films, welches den Schritt des Durchlassens einer geschmolzenen Folie oder eines Films, welche Polypropylen und zumindest einen Zusatzstoff enthalten, durch zwei gegenüberliegende Kühlwalzen hindurch enthält, welche auf 10 bis 50ºC gehalten werden und so ausgelegt sind, daß zwischen ihnen ein metallischer Endlosriemen geführt werden kann, während die Folie oder der Film auf dem Endlosriemen geführt werden.

JP 6-2284719 offenbart ein Verfahren, bei dem ein stranggepreßter Film oder eine stranggepreßte Folie zwischen zwei Endlosriemen hindurchgeführt wird, wobei ein jeder um ein Paar von Kühlwalzen geschlungen ist, sowie zwischen weiteren Kühlwalzen, welche zwischen den Paaren von Kühlwalzen angebracht sind.

Ein erster Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung einer thermoplastischen Kunststoffolie unter Verwendung einer Herstellungsvorrichtung, bei welcher ein metallischer Endlosriemen mit einer verspiegelten Oberfläche bereitgestellt wird, um um eine erste Kühlwalze, die mit einem elastischen Element auf der Oberfläche bedeckt ist, und eine zweite Kühlwalze geschlungen zu werden, wobei eine dritte Kühlwalze mit einer verspiegelten Oberfläche, die die erste Kühlwalze durch eine geschmolzene thermoplastische Kunststoffolie und den metallischen Endlosriemen hindurch berührt, bereitgestellt wird, um die geschmolzene thermoplastische Kunststoffolie gegen den metallischen Endlosriemen gepreßt zu halten, und welches die folgenden Schritte umfaßt:

Zuführen der geschmolzenen Kunststoffolie in den Bereich zwischen der ersten und dritten Kühlwalze, um den metallischen Endlosriemen zu berühren, wodurch die erste Kühlwalze und die dritte Kühlwalze zu ungefähr derselben Zeit berührt werden;

Kontaktabwalzen der Spiegeloberfläche und Abkühlen der geschmolzenen thermoplastischen Kunststoffolie durch die erste und dritte Kühlwalze über den Bereich eines Winkels θ1 von der Mitte sowohl der ersten als auch der dritten Walze, während das elastische Element elastisch verformt wird durch eine Anpreßkraft zwischen der ersten und dritten Kühlwalze, wobei ein Anpreßdruck von 0,1 MPa bis 20,0 MPa entsteht; und

anschließendes Abkühlen der geschmolzenen thermoplastischen Kunststoffolie durch Kontaktwalzen der geschmolzenen thermoplastischen Kunststoffolie auf der Spiegelfläche gegen die dritte Kühlwalze durch den metallischen Endlosriemen über einen Winkel θ2 von der Mitte der dritten Walze mit einem Anpreßdruck von 0,01 MPa bis 0,5 MPa;

wobei die Temperatur des metallischen Endlosriemens, welcher die geschmolzene thermoplastische Kunststoffolie direkt berührt, sowie der dritten Kühlwalze auf weniger als 50ºC und mehr als Null gehalten wird;

wobei die dritte Kühlwalze mit Temperaturanpassungsmitteln versehen ist und die Kunststoffolie auf eine Temperatur von weniger als 50ºC abgekühlt wird.

Die zuvor erläuterte geschmolzene thermoplastische Harzfolie ist eine thermoplastische Harzfolie, unmittelbar nachdem sie durch Strangpressen aus einem Extruder geformt worden ist.

Die geschmolzene thermoplastische Harzfolie bei der zuvor erläuterten Erfindung könnte auch ein geschmolzenes thermoplastisches Harz im Zustand einer Folie sein.

Als bevorzugtes thermoplastisches Harz werden Polyethylen, Polypropylen, Polyvinylchlorid, Polyvinylalkohol, Polyethylenterephtalat, Polyarylat, Polyethylen-2,6-Naphtalat, Polyethylen-α, β-, bis(2-chlorophenoxyethan-4,4'-dicarboxylat), Polyphenylenoxid, Polyester, Polyphenylensulfid, Polyether-Etherketon, aromatisches Polyamid, Polyarylat, Polyimid, Polyamidimid, Polyetherimid, syndiotaktisches Polystyrol, Biphenyletherketon, oder ähnliches verwendet.

Das empfohlene thermoplastische Harz ist ein Polypropylenharz.

Als zuvor beschriebenes Polypropylenharz wird ein Homopolymer aus Polypropylen, Copolymer (zufällig verteilt oder im Segment) mit Ethylen, eine Verbindung daraus oder ähnliches verwendet. Ein zufällig verteiltes Copolymer mit Ethylen ist besonders hervorragend hinsichtlich seiner Durchsichtigkeit. Es sei angemerkt, daß ein Nukleierungshilfsmittel im Harz aus einem Sorbitoltyp, einem benzoehaltigen Aluminiumtyp, einem Natriumtyp oder ähnlichem bestehen kann.

Weiterhin kann die Folie eine Einzelschicht aus einem thermoplastischen Harz oder eine Mehrlagenschicht inklusive einer Lage aus einem thermoplastischen Harz sein.

Bei der vorliegenden Erfindung kann, wenn die Temperatur des metallischen Endlosriemens und der Walze zum Kühlen der geschmolzenen thermoplastischen Harzfolie 50ºC überschreitet, eine hohe Durchsichtigkeit nicht erreicht werden. Bevorzugterweise beträgt sie weniger als 30ºC. Weiterhin tritt dann, wenn sie weniger als Null beträgt, eine Wassertröpfchenfleckenbildung auf der Folie auf.

Wird die geschmolzene thermoplastische Harzfolie so in den Bereich zwischen die erste und dritte Kühlwalze eingeführt, daß sie den metallischen Endlosriemen berührt, wobei sie die erste Kühlwalze und die dritte Kühlwalze zu ungefähr derselben Zeit berührt, kann die geschmolzene thermoplastische Folie zur selben Zeit kontaktgewalzt und gekühlt werden, was zu einer verbesserten Durchsichtigkeit der thermoplastischen Harzfolie führt. Es kann angenommen werden, daß wenn die geschmolzene thermoplastische Harzfolie vorab entweder den metallischen Endlosriemen oder die Kühlwalze berührt, bevor die verspiegelte Oberfläche auf beide Seiten der Folie aufgebracht wird, daß dann die Kühlung und das Zusammenbacken der thermoplastischen Harzfolie beschleunigt wird.

Bei der vorliegenden Erfindung ist es ratsam, daß der Grad der Oberflächenrauhigkeit der Spiegeloberfläche des metallischen Endlosriemens und der Walze kleiner als 0.5 S ist.

Als Material für den Endlosriemen können rostfreier Stahl, Karbonstahl, Titanlegierungen oder ähnliches verwendet werden. Die Dicke des Riemens ist frei wählbar, unter dem Gesichtspunkt der Festigkeit werden aber mehr als 0, 3 mm bevorzugt.

Als Material für das zuvor erwähnte elastische Element kann ein fluoridartiger Gummi, ein silikonartiger Gummi, EPDM oder ähnliches verwendet werden. Es ist ratsam, daß die Dicke des elastischen Elements mehr als 3 mm beträgt, damit ein Feinflächendruck bei der elastischen Deformation erzielt wird.

Bei der vorliegenden Erfindung wird die zuvor erwähnte thermoplastische Harzfolie an ihrer Oberfläche kontaktgewalzt und dann bei der elastischen Deformation des zuvor erwähnten elastischen Elements abgekühlt, was zu einer verbesserten Wirksamkeit bei der Übertragung der Spiegeloberfläche und der Kühlung führt.

Ein zweiter Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zum Herstellen einer thermoplastischen Kunststoffolie, bei welchem eine Herstellvorrichtung verwendet wird, bei der ein erster metallischer Endlosriemen mit einer verspiegelten Oberfläche um eine erste Kühlwalze, die mit einem elastischen Element an der Oberfläche versehen ist, sowie um eine zweite Kühlwalze geschlungen ist, und wobei ein zweiter metallischer Endlosriemen mit einer verspiegelten Oberfläche vorgesehen ist, welcher um eine dritte Kühlwalze und eine vierte Kühlwalze geschlungen ist, wobei diese Endlosriemen nebeneinander herlaufen, um eine geschmolzene thermoplastische Kunststoffolie zwischen sich einzuschließen, und wobei Mittel zur Beaufschlagung eines Zusatzdruckes für beide metallische Endlosriemen bereitgestellt sind in einem Bereich, wo die beiden metallischen Endlosriemen nebeneinander herlaufen, um die geschmolzene thermoplastische Kunststoffolie zwischen sich einzuschließen, und welches die folgenden Schritte umfaßt:

Zuführen der geschmolzenen thermoplastischen Kunststoffolie in den Bereich zwischen den ersten und zweiten Endlosriemen, um den ersten Endlosriemen zu berühren, wobei die erste Kühlwalze, der zweite Endlosriemen sowie die dritte Kühlwalze zu ungefähr derselben Zeit berührt werden, während die Temperatur der metallischen Endlosriemen, welche direkt die geschmolzene thermoplastische Kunststoffolie berühren, auf weniger als 50ºC und mehr als Null gehalten wird, wobei die Kühlwalzen, welche mit den metallischen Endlosriemen in Berührung stehen, mit Temperaturanpassungsmitteln versehen sind;

Kontaktabwalzen der verspiegelten Oberfläche und Abkühlen der geschmolzenen thermoplastischen Kunststoffolie durch die erste und dritte Kühlwalze über einen Bereich eines Winkels θ1 von der Mitte sowohl der ersten als auch der dritten Walze, während das elastische Element elastisch verformt wird durch eine Anpreßkraft zwischen der ersten und dritten Kühlwalze, wodurch sich ein Anpreßdruck an der verspiegelten Oberfläche von 0,1 MPa bis 20 MPa ergibt; und

anschließendes Abkühlen der geschmolzenen thermoplastischen Kunststoffolie durch Kontaktabwalzen der geschmolzenen thermoplastischen Kunststoffolie auf der verspiegelten Oberfläche durch die Mittel zur Beauftragung eines Zusatzdrucks, in einem Bereich, wo die beiden metallischen Endlosriemen nebeneinanderher verlaufen mit einem Anpreßdruck zwischen 0,01 MPa bis 0,5 MPa;

wobei die Kunststoffolie auf eine Temperatur von weniger als 50ºC abgekühlt wird.

Bei der zweiten Erfindung kann die dritte Walze mit dem elastischen Element an der Oberfläche der dritten Kühlwalze bedeckt sein.

Das heißt, daß die erste und dritte Kühlwalze der Erfindung mit dem elastischen Element auf beiden Oberflächen bedeckt sind.

Bei dem zweiten Aspekt können die Mittel zur Beaufschlagung eines Zusatzdrucks für die beiden metallischen Endlosriemen zumindest ein Walzenpaar sein, die so positioniert sind, daß sie die beiden metallischen Endlosriemen sandwichartig einschließen.

Die Anzahl der Paare von Walzen kann festgelegt werden in Abhängigkeit von der Länge zwischen der ersten und zweiten Walze sowie der dritten und vierten Walze.

Das vorgenannte Walzenpaar kann angebracht sein, daß sich die beiden Walzen gegenüberliegen und die beiden metallischen Endlosriemen dazwischen sandwichartig eingeschlossen werden, oder es kann so angebracht sein, daß die beiden Walzen voneinander entfernt sind und sich nicht gegenüberliegen, und dabei die beiden metallischen Endlosriemen sandwichartig einschließen.

Bei dem zweiten Aspekt können die Mittel zur Beaufschlagung eines Zusatzdrucks für die beiden metallischen Endlosriemen eine Walze sein, die so angebracht ist, daß sie dafür sorgt, daß die beiden metallischen Endlosriemen zwischen der ersten und zweiten Walze oder zwischen der dritten und vierten Walze gekrümmt werden.

Beide metallischen Endlosriemen sind wahlweise so angebracht, daß sie sich zwischen der ersten und der zweiten Walze krümmen, oder zwischen der dritten und vierten Walze, und in jedem Fall kann dieselbe Wirkung hinsichtlich eines Zusatzdruckes erzielt werden.

Ist der Anpreßdruck wie oben beschrieben kleiner als 0,1 MPa oder 0,01 MPa, so verringern sich die Wirksamkeit der Übertragung der Spiegeloberfläche und die Abkühlung. Ist der Druck wie oben beschrieben höher als 20,0 MPa oder 0,5 MPa, so wird die Spannung des Riemens höher, was unter dem Aspekt der Lebensdauer des Riemens nicht wünschenswert ist.

Eine Vorrichtung zur Herstellung einer thermoplastischen Kunststoffolie gemäß einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung umfaßt:

einen metallischen Endlosriemen, mit einer verspiegelten Oberfläche, welcher um eine erste Kühlwalze, die mit einem elastischen Element bedeckt ist, sowie eine zweite Kühlwalze geschlungen ist;

eine dritte Kühlwalze mit einer verspiegelten Oberfläche, welche die erste Kühlwalze durch eine geschmolzene thermoplastische Kunststoffolie berührt, und wobei der metallische Endlosriemen so ausgelegt ist, daß er die geschmolzene thermoplastische Kunststoffolie hält, welche durch diesen metallischen Endlosriemen gepreßt wird;

wobei die erste, zweite und dritte Kühlwalze so angeordnet sind, daß die thermoplastische Kunststoffolie zunächst zwischen der dritten Kühlwalze und dem metallischen Endlosriemen sowie der ersten Kühlwalze in einem Bereich eines Winkels θ1 von der Mitte von sowohl der ersten als auch der dritten Walze aus mit Mitteln gepreßt wird, welche bereitgestellt werden, um einen Anpreßdruck an der verspiegelten Oberfläche zwischen 0,1 MPa bis 20 MPa bereitzustellen, und anschließend festgehalten wird zwischen der dritten Walze und dem metallischen Endlosriemen in einem Bereich eines Winkels θ2 von der Mitte der dritten Walze aus mit Mitteln, welche bereitgestellt werden zum Aufbringen eines Druckes zwischen 0,01 MPa bis 0,5 MPa an der verspiegelten Oberfläche, und anschließend nur in Kontakt mit dem metallischen Endlosriemen weitertransportiert wird und dann kontaktgewalzt wird an der zweiten Kühlwalze durch den metallischen Endlosriemen hindurch in einem Bereich eines Winkels θ3 von der Mitte der Kühlwalze aus, und wobei die dritte Kühlwalze mit Temperaturanpassungsmitteln versehen ist, und Mittel bereitgestellt sind, um die Temperatur des metallischen Endlosriemens, welcher direkt die geschmolzene thermoplastische Kunststoffolie berührt, sowie der dritten Kühlwalze bei weniger als 50ºC und mehr als Null zu halten, um die Kunststoffolie auf eine Temperatur von weniger als 50ºC zu kühlen.

Das heißt, der dritte Aspekt der Erfindung ist die Herstellungsvorrichtung, welche verwendet wird, um das Herstellungsverfahren gemäß dem ersten Aspekt auszuführen.

Bei dem dritten Aspekt ist es ratsam, daß das elastische Element weniger als 95 Grad Härte, bevorzugterweise 60 Grad Härte (mit Bezugnahme auf JIS K6301 A) aufweist.

Beträgt die Härte mehr als 95 Grad, so ist die elastische Kraft kleiner, so daß es leicht passieren kann, daß eine Harztasche gebildet wird, wenn die geschmolzene thermoplastische Harzfolie von entweder sowohl der Kühlwalze und dem metallischen Endlosriemen oder aber von beiden metallischen Endlosriemen zu ungefähr derselben Zeit berührt wird.

Die nachfolgenden Figuren zeigen:

Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Herstellungsvorrichtung, welche bei einem Verfahren zur Herstellung einer thermoplastischen Harzfolie gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet wird.

Fig. 2 eine schematische Darstellung einer Herstellungsvorrichtung, welche in einem Verfahren zur Herstellung einer thermoplastischen Harzfolie gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet wird;

Fig. 3 eine schematische Darstellung einer Herstellungsvorrichtung, welche in einem Verfahren zur Herstellung einer thermoplastischen Harzfolie gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet wird;

Fig. 4 eine schematische Darstellung einer Herstellungsvorrichtung, welche in einem Verfahren zur Herstellung einer thermoplastischen Harzfolie gemäß einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet wird.

[Erste Ausführungsform]

Ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung einer thermoplastischen Harzfolie gemäß der vorliegenden Erfindung werden mit Bezugnahme auf Fig. 1 beschrieben. Bei der nachfolgenden Beschreibung der vorliegenden Erfindung wird Polypropylenharz als bevorzugtes thermoplastisches Harz verwendet.

Zunächst wird der Aufbau einer Vorrichtung zur Herstellung einer Polypropylenharzfolie 11 gemäß der vorliegenden Ausführungsform erläutert.

Die Herstellungsvorrichtung besteht aus einem T-förmigen Preßring 12 eines Extruders, einem metallischen Endlosriemen 15, der zwischen und um eine erste Kühlwalze 13 und eine zweite Kühlwalze 14 geschlungen ist, einer dritten Kühlwalze 16, welche mit der ersten Kühlwalze 13 durch die Polypropylenharzfolie 11 und den metallischen Endlosriemen 15 verbunden ist, sowie einer vierten Walze 17, welche an die zweite Kühlwalze 14 anstoßend angebracht ist.

Es sei angemerkt, daß wie durch eine Kettenlinie in Fig. 1 angezeigt ist, der Endlosriemen 15 weiter abgekühlt werden kann, um durch eine vor der Walze 13 angebrachte zusätzliche Kühlwalze 15A berührt zu werden, und zwar von der Innenseite des Endlosriemens 15 her.

Die zuvor erläuterte erste Kühlwalze 13 ist mit einem elastischen Element 18 an seiner Oberfläche bedeckt, wie z. B. mit einem fluoridartigen Gummi oder ähnlichem. Das elastische Element 18 weist weniger als 95 Grad, bevorzugterweise 60 Grad Härte auf (bezogen auf JIS K 6301 A) und hat mehr als 3 mm Dicke.

Der metallische Endlosriemen besteht aus rostfreiem Stahl oder ähnlichem und hat eine Spiegeloberfläche von weniger als 0,5 S Oberflächenrauhigkeit.

Eine sich drehende Welle 19 von entweder der ersten Walze 13 oder der zweiten Walze 14 oder beiden ist mit Drehantriebsmitteln (nicht gezeigt) verbunden.

Die zuvor erwähnte dritte Kühlwalze 16 weist ebenfalls eine Spiegeloberfläche mit weniger als 0,5 S Oberflächenrauhigkeit auf. Die dritte Kühlwalze 16 berührt die erste Kühlwalze 13 durch die Polypropylenfolie 11 und den metallischen Endlosriemen 15 hindurch und ist weiterhin so ausgelegt, daß sie darin die Polypropylenharzfolie 11 hält, welche durch den Endlosriemen 15 auf die Seite der dritten Kühlwalze 16 gepreßt wird. Das heißt, das der metallische Endlosriemen 15 und die Polypropylenharzfolie 11, welche den Endlosriemen 15 berührt, sich krümmen, um auf einen Teil der Umfangsfläche der dritten Kühlwalze 16 aufgewickelt zu werden.

Die zuvor erwähnte vierte Walze 17 führt die Harzfolie 11 so, daß die Polypropylenharzfolie durch den Endlosriemen 15 auf die zweite Kühlwalze 14 kontaktgewalzt werden kann.

Eine jede der zuvor genannten Walzen 13, 14 und 16 ist mit Temperaturanpassungsmitteln (nicht gezeigt) versehen, wie einem einem solchen vom Wasserkühlungstyp, welches in der Lage sind, die Temperatur der Oberfläche anzupassen.

Ein Verfahren zum Herstellen der Polypropylenharzfolie 11 gemäß der Ausführungsform, welche die zuvor erläuterte Herstellungsvorrichtung verwendet, wird im folgenden beschrieben.

Zunächst wird die Temperatur einer jeden der Kühlwalzen 13, 14 und 16 so gesteuert, daß die Oberflächentemperatur des metallischen Endlosriemens und der dritten Kühlwalze 16, welche direkt von der Polypropylenharzfolie berührt werden, auf weniger als 50ºC und mehr als Null gehalten werden kann.

Und dann wird die aus dem T-förmigen Preßring 12 stranggepreßte Polypropylenharzfolie in den Bereich zwischen der ersten und der dritten Kühlwalze geführt, um mit dem Endlosriemen 15 in Kontakt zu treten, wobei zunächst die erste Kühlwalze 13, und dann die dritte Kühlwalze 16 zu ungefähr demselben Zeitpunkt berührt werden, so daß die Harzfolie durch Kontaktwalzen mit der ersten und der dritten Kühlwalze 13 und 16 auf weniger als 50ºC abgekühlt wird. Zu diesem Zeitpunkt wird das elastische Element 18 elastisch deformiert indem es durch eine Preßkraft zwischen der ersten und der dritten Kühlwalze 13 und 16 komprimiert wird, und weiterhin wird die Harzfolie 11 an ihrer Oberfläche durch die beiden Walzen 13 und 16 im Bereich eines Winkels θ1 von der Mitte einer jeden der Walzen 13 und 16 kontaktgewalzt, wobei die elastischen Materialien elastisch verformt werden. Der Anpreßdruck beträgt zu diesem Zeitpunkt 0,1 bis 20,0 MPa.

Die Polypropylenharzfolie wird durch Kontaktwalzen mittels des mit einer verspiegelten Oberfläche versehenen Endlosriemens 15 auf die dritte Kühlwalze 16 kontinuierliche auf weniger als 50ºC abgekühlt. Die durch den Endlosriemen 15 gegen die Kühlwalze 16 gepreßte Harzfolie 11 wird durch die Kühlwalze 16 in einem Winkel θ2 von der Mitte der Kühlwalze 16 gehalten, so daß die Harzfolie 11 mittels des Endlosriemens 15 und der dritten Kühlwalze 16 im Bereich des Haltewinkels θ2 auf ihrer Oberfläche kontaktgewalzt wird. Der Anpreßdruck zu diesem Zeitpunkt beläuft sich auf 0,01 MPa bis 0,5 MPa.

Weiterhin wird die Polypropylenharzfolie 11 mittels der Drehung des Endlosriemens 15 zu der zweiten Kühlwalze 14 hin bewegt, und zwar in dem Zustand, in dem die Harzfolie 11 sich längs des Endlosriemens 15 erstreckt, um auf diesem aufzuliegen. Dabei wird die Harzfolie 11 durch Kontaktwalzen auf der zweiten Kühlwalze 14 mittels des Endlosriemens 15 auf weniger als 50ºC abgekühlt. Die Harzfolie 11, welche durch Führen über die vierte Walze 17 gegen die zweite Kühlwalze 14 gepreßt wird, wird an ihrer Oberfläche in einem Bereich eines Winkels θ3 von der Mitte der Kühlwalze 14 aus gegen den Endlosriemen 15 gepreßt. Der Anpreßdruck zu diesem Zeitpunkt beträgt 0,01 MPa bis 0,5 MPa.

Gemäß der vorliegenden Ausführungsform kann die hochtransparente Polypropylenharzfolie 11 mit hoher Geschwindigkeit hergestellt werden durch Kontaktwalzen und Abkühlen der Folie 11 durch die beiden Walzen 13 und 16 und den Endlosriemen 15 in einem Bereich des Winkels θ1 der ersten und dritten Walze 13 bzw. 16, wobei das elastische Element 18 verformt wird, durch Kontaktwalzen der Oberfläche und Abkühlen der Folie 11 mit dem metallischen Endlosriemen 15 und der dritten Kühlwalze 16 im Bereich des Haltewinkels θ2 und durch Kontaktwalzen der Oberfläche und Abkühlen der Folie 11 mittels des metallischen Endlosriemen 15 und der zweiten Kühlwalze 14 im Bereich des Haltewinkels θ3.

[Zweite Ausführungsform]

Eine bevorzugte Ausführungsform eines Herstellverfahrens und einer Herstellvorrichtung für eine Polyproyplenharzfolie 11, welche sich auf die zweite Ausführungsform beziehen, werden im folgenden unter Bezugnahme auf Fig. 2 erläutert.

Zunächst wird der Aufbau der Herstellungsvorrichtung der vorliegenden Ausführungsform beschrieben.

Die Herstellungsvorrichtung besteht aus einem T-förmigen Preßring eines Extruders, einem ersten metallischen Endlosriemen 23, der um eine erste Kühlwalze 21 und eine zweite Kühlwalze 22 geschlungen ist, einem zweiten metallischen Endlosriemen 26, der um eine dritte Kühlwalze 24 und eine vierte Kühlwalze 25 geschlungen ist, eine fünfte Walze 27, die angrenzend an die vierte Kühlwalze 25 angebracht ist, und zwei Paaren von Walzen 28 und 29, welche als Mittel zur Beaufschlagung eines Zusatzdruckes auf die beiden Endlosriemen 23 und 26 vorgesehen sind.

Die zuvor genannte erste Kühlwalze 21 ist an ihrer Oberfläche mit einem elastischen Element 18 bedeckt, wie z. B. einem fluoridartigen Gummi oder ähnlichem. Das elastische Element 18 weist weniger als 95 Grad, bevorzugterweise 60 Grad, an Härte auf (bezogen auf einen Typ gemäß JIS K 6301 A) und hat mehr als 3 mm Dicke.

Die zuvor genannten beiden ersten und zweiten metallischen Endlosriemen 23 und 26 sind so angebracht, daß sie neben einander herverlaufen und die Polypropylenharzfolie 11 zwischen der ersten und der zweiten Walze 21 bzw. 22 und zwischen der dritten und vierten Walze 24 bzw. 25 einschließen. Die Endlosriemen 23 und 26 bestehen jeweils aus rostfreiem Stahl oder ähnlichem und haben jeweils eine Spiegeloberfläche von weniger als 0,5 S Oberflächenrauhigkeit.

Ein jedes der zuvorgenannten beiden Walzenpaare 28, 29, welche als Mittel zur Beaufschlagung eines Zusatzdruckes dienen, ist so ausgelegt, daß es beiden Endlosriemen 23 und 26 in ungefähr der mittigen Position zwischen der ersten und der zweiten Walze 21 bzw. 22 und zwischen der dritten und vierten Walze 24 bzw. 25 gegenüber liegt. Zwischen den oberen und unteren Walzen 28 und 29 ist ein schmaler Raum freigelassen. Es sei angemerkt, daß eine jede der Walzen 28 und 29 voneinander entfernt angebracht sein kann, um nicht einander gegenüber zu liegen.

Die zuvorgenannte fünfte Walze 27 führt die Harzfolie 11, so daß die Polypropylenharzfolie 11 durch den zweiten Endlosriemen 26 auf die vierte Kühlwalze 25 kontaktgewalzt wird.

Eine jede der zuvor genannten Kühlwalzen 21, 22, 24 und 25 ist mit Temperaturanpassungsmitteln (nicht gezeigt) versehen, wie z. B. vom Wasserkühlungstyp, welche in der Lage sind, die Oberflächentemperatur anzupassen.

Als nächstes wird ein Verfahren zur Herstellung einer Polypropylenharzfolie gemäß der vorliegenden Ausführungsform unter Verwendung der zuvor erläuterten Herstellungsvorrichtung erläutert.

Die Temperatur einer jeden der Kühlwalzen 21, 22, 24 und 25 wird so gesteuert, daß die Oberflächentemperatur der metallischen Endlosriemen 23 und 26, welche direkt von der Polypropylenharzfolie 11 berührt werden, auf weniger als 50ºC und mehr als Null gehalten werden kann.

Die Polypropylenharzfolie 11, welche aus dem T-förmigen Preßring 12 des Extruders stranggepreßt wird, wird in den Bereich zwischen dem ersten und dem zweiten Endlosriemen 23 bzw. 26 geführt, um den die erste Kühlwalze 21 berührenden ersten metallischen Endlosriemen und den die Kühlwalze 241 berührenden zweiten metallischen Endlosriemen 26 zu ungefähr derselben Zeit zu berühren, so daß die Polypropylenharzfolie 11 durch Kontaktwalzen mit der ersten und der zweiten Walze 21 und 24 auf weniger als 50ºC gekühlt wird. Zu diesem Zeitpunkt wird das elastische Element 18 elastisch deformiert um durch eine Preßkraft zwischen der ersten und der dritten Kühlwalze komprimiert zu werden, und die Harzfolie 11 wird kontaktgewalzt an ihrer Oberfläche bei beiden Walzen 21 und 24 in einem Bereich eines Winkels θ1 von der Mitte einer jeden der beiden Walzen 21 und 24 aus, auf denen jeweils ein elastisches Element 18 elastisch verformt wird. Det Anpreßdruck zu diesem Zeitpunkt beträgt 0,1 MPa bis 20,0 MPa.

In einem Abschnitt, in dem die beiden Endlosriemen 23 und 26 parallel neben einander her verlaufen, wird die sandwichartig zwischen den beiden Endlosriemen 23 und 26 eingeschlossene Polypropylenfolie 11 kontinuierlich kontaktgewalzt durch als Mittel zur Beaufschlagung eines Zusatzdrucks dienenden zwei Paaren von Walzen 28 und 29, um dadurch auf weniger als 50ºC gekühlt zu werden. Die Harzfolie 11, welche zwischen den beiden Endlosriemen 23 und 26 sandwichartig eingeschlossen ist, wird auf der Oberfläche durch eine Anpreßkraft mit dem Walzenpaar 28 und 29 in einem Abschnitt zwischen den oberen und unteren Walzen 28 und 29 kontaktgewalzt. Der Anpreßdruck zu diesem Zeitpunkt beträgt 0,01 MPa bis 0,5 MPa.

Als nächstes wird die zuvor genannte Polypropylenharzfolie 11 durch die Rotation der beiden Endlosriemen 23 und 26 zu der zweiten und vierten Kühlwalze 24 bzw. 25 bewegt und die Harzfolie 11 berührt die vierte Kühlwalze 25 durch den zweiten Endlosriemen 26, um so auf weniger als 50ºC abgekühlt zu werden. Die Polypropylenharzfolie 11, welche gegen die Seite der Kühlwalze 25 gedrückt wird, indem sie durch die fünfte Walze 27 geführt wird, wird an der Oberfläche des Endlosriemens 26 in einem Bereich des Winkels θ3 von der Mitte der Kühlwalze 25 kontaktgewalzt. Der Anpreßdruck beträgt zu diesem Zeitpunkt 0,01 MPa bis 0,5 MPa.

Gemäß der Ausführangsform kann die hochtransparente Polyproyplenharzfolie 11 mit hoher Geschwindigkeit gefertigt werden durch Kontaktwalzen der Oberfläche und Abkühlen der Folie 11 mit beiden Walzen 21 und 24 und der Endlosriemen 23 und 26 im Bereich des Winkels θ1 der ersten Walze, auf der das elastische Element 18 elastisch verformt wird, und der dritten Wälze 24, durch Kontaktwalzen und Kühlen der Folie 11 zwischen den beiden Walzenpaaren 28 und 29 als Mittel zur Beaufschlagung eines Zusatzdruckes, und durch Kontaktwalzen der Oberfläche und Abkühlen der Folie 11 durch den zweiten metallischen Endlosriemen und die vierte Kühlwalze 25 im Bereich des Winkels θ3.

[Dritte Ausführungsform]

Eine bevorzugte Ausführungsform eines Herstellungsverfahrens und einer Herstellungsvorrichtung einer Polypropylenharzfolie gemäß der Ausführungsform wird im folgenden unter Bezugnahme auf Fig. 3 erläutert.

Zunächst wird der Aufbau der Herstellungsvorrichtung gemäß der Ausführungsform erläutert.

Die Herstellungsvorrichtung weist die nachfolgenden Punkte auf, die sich von der Herstellungsvorrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform unterscheiden.

Bei der Herstellungsvorrichtung bedeckt das elastische Element 18 ebenfalls die Oberfläche der dritten Kühlwalze 24.

Weiterhin wird eine Walze 31 als Mittel zur Beaufschlagung eines Zusatzdrucks auf die beiden Endlosriemen 23 und 26 verwendet, und ungefähr an der mittigen Position zwischen der dritten und der vierten Walze 24 bzw. 25 ist die Walze 31 vorgesehen, welche dafür sorgt, daß die beiden metallischen Endlosriemen 23 und 26 hin zur Seite der dritten und vierten Walze 24 bzw. 25 gekrümmt werden. Die Walze 31 hat ebenfalls eine Kühlungsfunktion.

Das Herstellverfahren für die Polypropylenharzfolie 11, welche die Herstellungsvorrichtung verwendet, ist dasselbe wie bei der zweiten Ausführungsform. Die einzigen Punkte, die sich unterscheiden sind, daß ein Kontaktwalzen auf der Oberfläche durch die erste und dritte Walze 21 und 24 stattfindet, und daß ein Kontaktwalzen an der Oberfläche in einem Abschnitt stattfindet, wo beide Endlosriemen 23 und 26 nebeneinander her verlaufen.

Genauer gesagt gilt, daß wenn die von dem T-förmigen Preßring 12 stranggepreßte Polypropylenharzfolie 11 in den Bereich zwischen den ersten und zweiten Endlosriemen 23 bzw. 26 geführt wird, um den ersten Endlosriemen 23 und den zweiten Endlosriemen 26 zu ungefähr derselben Zeit zu berühren, daß dann beide elastische Materialien 18 elastisch deformiert werden, um durch eine Anpreßkraft zwischen der ersten und dritten Kühlwalze 21 bzw. 24 gepreßt zu werden, so daß die Harzfolie auf der Oberfläche der beiden Walzen 21 und 24 im Bereich des Winkels θ1 von den Mitten der beiden Walzen 21 und 24 kontaktgewalzt wird, wobei die elastischen Materialien 18 elastisch deformiert werden. Der Anpreßdruck zu diesem Zeitpunkt beträgt 0,1 MPa bis 20,0 MPa.

Wird die Polypropylenharzfolie 11 von der Seite der ersten und dritten Walze 21 bzw. 24 zur Seite der zweiten und vierten Walze 22 bzw. 25 wegbewegt, so wird die durch den zweiten Endlosriemen an die Seite der zuvor genannten Walze 31 gepreßte Polypropylenharzfolie 11 mittels der Walze 31 beim Winkel θ2 gehalten, so daß die zwischen den Endlosriemen im Bereich des Haltewinkels θ2 sandwichartig eingeschlossene Harzfolie 11 an der Oberfläche berührt wird, um an die Seite der Walze 31 gepreßt zu werden. Zu diesem Zeitpunkt beträgt der Anpreßdruck 0,01 MPa bis 0,5 MPa.

Gemäß dieser Ausführungsform kann die hochtransparente Polypropylenharzfolie 11 mit hoher Geschwindigkeit hergestellt werden durch Kontaktwalzen und Abkühlen der Folie 11 mit beiden Walzen 21 und 24 und den Endlosriemen 23 und 26 im Bereich des Winkels θ1 der ersten und dritten Walze, auf denen die beiden elastischen Materialien elastisch verformt werden, und durch Kontaktwalzen der Oberfläche und Abkühlen der Folie 11 mit dem zweiten Endlosriemen 26 und der Walze 31 als Mittel zur Beaufschlagung eines Zusatzdruckes im Bereich des Haltewinkels θ2, sowie durch Kontaktwalzen der Oberfläche und Abkühlen der Folie 11 mit dem zweiten Endlosriemen 26 und der vierten Kühlwalze 25 im Bereich des Winkels θ3.

[Vierte Ausführungsform]

Eine bevorzugte Ausführungsform des Herstellungsverfahrens und der Herstellungsvorrichtung für die Polypropylenharzfolie 11 gemäß der Ausführungsform wird mit Bezugnahme au Fig. 4 beschrieben.

Die Herstellungsvorrichtung gemäß der Ausführungsform weist die folgenden Unterscheide zu der Herstellungsvorrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform auf.

Die Herstellungsvorrichtung ist so aufgebaut, daß sie nicht mit der fünften Walze gemäß der zweiten Ausführungsform versehen ist, sondern in ähnlicher Weise mit der ersten Kühlwalze 21, der zweiten Kühlwalze 22, dem ersten metallischen Endlosriemen 23, der dritten Kühlwalze 24, der vierten Kühlwalze 25, der zweiten metallischen Endlosriemen 26 und zwei Paaren von Walzen 28 und 29 als Mittel zur Beaufschlagung eines Zusatzdruckes versehen ist.

Das Herstellungsverfahren für eine Polypropylenfolie, bei dem die Herstellungsvorrichtung verwendet wird, unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform dadurch, daß die Oberfläche nicht kontaktgewalzt wird und die Folie nicht durch den zweiten metallischen Endlosriemen und die vierte Kühlwalze 25 gemäß der zweiten Ausführungsform abgekühlt wird.

Das heißt, das die aus dem T-förmigen Preßring 11 des Extruders stranggepreßte Harzfolie in den Bereich zwischen den ersten und den zweiten metallischen Endlosriemen 23 und 26 geführt wird, um den ersten metallischen Endlosriemen und den zweiten metallischen Endlosriemen zu ungefähr demselben Zeitpunkt zu berühren, so daß die Polypropylenharzfolie durch die erste und dritte Kühlwalze kontaktgewalzt wird, um so auf weniger als 50ºC abgekühlt zu werden, und wobei dann die zwischen den Endlosriemen 23 und 26 sandwichartig eingeschlossene Polypropylenfolie kontinuierlich mit den beiden Paaren von Walzen 28 und 29 kontaktgewalzt wird, um auf weniger als 50ºC abgekühlt zu werden.

Gemäß der Ausführungsform kann die hochtransparente Polypropylenharzfolie 11 mit hoher Geschwindigkeit hergestellt werden durch Kontaktwalzen der Oberfläche und Abkühlen der Harzfolie 11 mit den beiden Walzen 21 und 24 und den Endlosriemen 23 und 26 im Bereich des Winkels θ1 der ersten und dritten Walze 21 bzw. 24, auf welchen die elastischen Materialien 18 elastisch verformt werden, und durch Kontaktwalzen der Oberfläche und Abkühlen der Folie 11 im Bereich zwischen den beiden Paaren von Walzen 28 und 29 als Mittel zur Aufbringung eines Zusatzdruckes.

[VERSUCH 1]

Bei der zuvorgenannten Ausführungsform werden die genauen Bedingungen für die Herstellungsvorrichtung sowie für das Herstellungsverfahren wie unten angegeben festgelegt.

Durchmesser des Extruders ... 90 mm, Breite des T-förmigen Preßstempels ... 800 mm

Polypropylenharz ... IDEMITSU POLYPRO F-205S (ein Handelsname, hergestellt von Idemitsu Petrochemical Co., Ltd.)

Dicke der Polypropylenharzfolie ... 0.3 mm

Material des elastischen Elements ... Silikongummi, Dicke ... 10 mm, Härte ... 30 Grad

Die Ziehgeschwindigkeit für die Folie ... 16 m/min

Die Temperatur der Oberfläche der Walze und des Endlosriemens, die die Folie berühren ... 20-23ºC

[VERSUCH 2]

Bei dem Herstellungsverfahren nach Versuch 1 wurde lediglich das Ausgangsmaterial der Folie verändert.

Genauer gesagt wurde als Harz IDEMITSU POLYPRO F-205S mit 3.000 ppm GELALL DH (hergestellt von Shin-Nippon Rikagaku Kabushi-Kaisha) als Nukleierungshilfsmittel hinzugefügt.

[VERGLEICH 1]

Bei dem Herstellungsverfahren (vgl. japanische Patentanmeldungsoffenlegungsschrift Nr. 6-170919), bei welchem der metallische Endlosriemen zwischen eine metallische Walze und eine elastische Walze mit einem elastischen Körper an seiner Oberfläche geschlungen war, wurde die Folie durch einen metallischen Endlosriemen (80ºC) in den Bereich zwischen die elastische Walze und eine Kühlwalze (80ºC) eingebracht, und dann wurde die Folie kontaktgewalzt und durch die Kühlwalze und einen Riemen gekühlt, nachdem sie auf einem Teil der Oberfläche der Kühlwalze kontaktgewalzt wurde, wobei das verwendete Ausgangsmaterial des Harzes das zuvorgenannte IDEMITSU POLYPRO F-205S war.

[VERGLEICH 2]

Das Herstellungsverfahren ist dasselbe wie bei Vergleich 1, aber das verwendete Ausgangsmaterial für die Folie ist Idemitsu Polypro F-205S, welches zusammen mit dem zuvor genannten GELALL DH hinzugefügt wird.

[VERGLEICH 3]

Bei dem Herstellungsverfahren (vgl. Deutsches Patent 3319279A1, offengelegte japanische Gebrauchsmusteranmeldung Nr. 3-6919), bei welchem der metallische Endlosriemen (30ºC) um eine metallische Walze (30ºC) und eine elastische Walze geschlungen ist, die mit einem elastischen Körper an ihrer Oberfläche bedeckt ist, wird die Folie durch den metallischen Endlosriemen in den Bereich zwischen die elastische Walze und eine Kühlwalze eingeführt, und dann wird die Folie auf der Kühlwalze kontaktgewalzt, wobei das Ausgangsmaterial des Harzes das zuvorgenannte IDEMITSU POLYPRO F-205S ist.

Bei den zuvor erläuterten Versuchen 1 und 2 sowie den Vergleichen 1 bis 3, werden die Gesamttrübung sowie die innere Trübung der erhaltenen Polypropylenharzfolie gemessen, und der Oberflächenglanz der Oberfläche, welche von der Walze berührt wird, und der Oberflächenglanz der anderen Oberfläche, welche den Riemen berührt, werden gemessen. Die Ergebnisse der Messungen sind in der nachfolgenden Tabelle 1 beschrieben.

Es wird eine Trübung festgestellt, wenn man ein Trübungsmeßgerät (z. B. NDH-300A, hergestellt von Nippon Denshoku Kougyoh Kabushi Kaisha) verwendet, ausgehend von der folgenden Formel mit einem Verhältnis der Gesamtlichtdurchlässigkeit (Tt), welches dem Gesamtanteil des von auf die Folie eingestrahlten Lichts durchgelassenen Anteils entspricht, und der diffusen Lichtdurchlässigkeit (Td), welche den von der Folie abgelenkten und durchgelassenen Strahlen entspricht. Die zuvor erläuterte Gesamtlichtdurchlässigkeit (Tt) ist die Summe der Parallelstrahldurchlässigkeit (Tp), welche längs derselben Achse ausgestrahlt wird, wie das einfallende Licht, und der diffusen Lichtdurchlässigkeit (Td):

Trübung (H) = Td/Tt · 100

Die Gesamttrübung wird aus Tt und Td erhalten, wenn Licht auf die Folie eingestrahlt wird. Die innere Trübung wird gemessen, um jeglichen Einfluß von der Außenseite der Folie dadurch zu eliminieren, daß beide Seiten der Folie zwischen Glasplatten sandwichartig eingeschlossen werden, nachdem Silikonöl auf beide Seiten der Folie aufgebracht worden ist.

Gesamttrübung = innere Trübung + äußere Trübung

Der zuvor erläuterte Glanz wird wie folgt ermittelt unter Verwendung eines automatischen Geräts zur Messung des colometrischen Farbunterschieds (z. B. AUD-CH-2 Typ 45, 60, hergestellt von Suga Shikenki Kabushiki-Kaisha) aus dem Verhältnis von der Oberfläche eines Glases mit einem Brechungsindex 1,567 reflektierter Strahlen Ψ os und reflektierter Strahlen Ψ s, die gemessen werden, wenn Licht unter einem Einfallswinkel von 60 Grad eingestrahlt wird und das reflektierte Licht unter demselben Winkel von 60 Grad eingefangen wird.

Oberflächenglanz (Gs) = (Ψ s/Ψ os) · 100

Tabelle 1

Aus Tabelle 1 ergibt sich beim Versuch 1 der Herstellung der Polypropylenharzfolie 11 durch Kontaktwalzen der Oberfläche und Abkühlen der Folie 11 mit beiden Walzen 13 und 16 und dem metallischen Endlosriemen 15 im Bereich des Winkels θ1 der ersten und dritten Walze 13 und 16 auf denen das elastische Element 18 elastisch verformt wird, durch Kontaktwalzen der Oberfläche und Abkühlen der Folie 11 mit dem metallischen Endlosriemen 15 und der dritten Kühlwalze 16 in dem Bereich des Haltewinkels θ2, und durch Kontaktwalzen der Oberfläche und Abkühlen der Folie 111 mit dem Endlosriemen 15 und der zweiten Kühlwalze im Bereich der zweiten Kühlwalze 14 im Bereich des Winkels θ3, das dem Ergebnis, daß eine Polypropylenharzfolie 11 mit einer niedrigen Gesamttrübung und inneren Trübung aber hoher Lichtdurchlässigkeit erhalten werden kann, selbst wenn sie mit großer Geschwindigkeit hergestellt worden ist. Es sei angemerkt, daß der Oberflächenglanz auf beiden Seiten der Walze und des Riemens hoch ist.

Gemäß dem Versuch 2 hat die erhaltene Polypropylenharzfolie ähnliche Eigenschaften wie im Versuch 1, aber die Trübung ist weiter verbessert gegenüber dem Versuch 1. Deshalb, kann erfindungsgemäß durch Hinzufügen eines Nukleierungshilfsmittels in das Ausgangsmaterial des Harzes, die Durchsichtigkeit der Folie weiter verbessert werden.

Andererseits wird gemäß Vergleich 1 ausreichend Flächendruck beim Startpunkt der unmittelbaren Abkühlung hinzugegeben, so daß die Feinwirkung des unmittelbaren Abkühlens nur schwerlich erreicht wird, mit dem Ergebnis, daß sowohl die Durchsichtigkeit der so erhaltenen Folie als auch der Oberflächenglanz niedrig ist.

Gemäß Vergleich 2 erscheint durch Hinzufügen des Nukleierungshilfsmittels in das Ausgangsmaterial des Harzes die Verbesserung der Durchsichtigkeit und der Oberflächenglanz ähnlich wie beim Vergleich 2.

Da ein Abschnitt des Oberflächendruckes zwischen der Folie und dem metallischen Endlosriemen kurz ist, ergibt sich gemäß Vergleich 3, daß die Durchsichtigkeit der so erhaltenen Folie unzureichend ist und der Oberflächenglanz der Oberfläche der dem Riemen zugewandten Seite der Folie gering ist.


Anspruch[de]

1. Verfahren zur Herstellung einer thermoplastischen Kunststoffolie (11) unter Verwendung einer Herstellungsvorrichtung, bei welcher ein metallischer Endlosriemen (15) mit einer verspiegelten Oberfläche bereitgestellt wird, um um eine erste Kühlwalze (13), die mit einem elastischen Element (18) auf der Oberfläche bedeckt ist, und eine zweite Kühlwalze (14) geschlungen zu werden, wobei eine dritte Kühlwalze (16) mit einer verspiegelten Oberfläche, die die erste Kühlwalze durch eine geschmolzene thermoplastische Kunststoffolie (11) und den metallischen Endlosriemen hindurch berührt, bereitgestellt wird, um die geschmolzene thermoplastische Kunststoffolie (11) gegen den metallischen Endlosriemen (15) gepreßt zu halten, und welches die folgenden Schritte umfaßt:

Zuführen der geschmolzenen Kunststoffolie (11) in den Bereich zwischen der ersten und dritten Kühlwalze (13, 16), um den metallischen Endlosriemen (15) zu berühren, wodurch die erste Kühlwalze (13) und die dritte Kühlwalze (16) zu ungefähr derselben Zeit berührt werden;

Kontaktabwalzen der Spiegeloberfläche und Abkühlen der geschmolzenen thermoplastischen Kunststoffolie (11) durch die erste und dritte Kühlwalze (13, 16) über den Bereich eines Winkels 1 von der Mitte sowohl der ersten als auch der dritten Walze (13, 16), während das elastische Element (18) elastisch verformt wird durch eine Anpreßkraft zwischen der ersten und dritten Kühlwalze (13, 16), wobei ein Anpreßdruck von 0,1 MPa bis 20,0 MPa entsteht; und

anschließendes Abkühlen der geschmolzenen thermoplastischen Kunststoffolie durch Kontaktwalzen der geschmolzenen thermoplastischen Kunststoffolie (11) auf der Spiegelfläche gegen die dritte Kühlwalze (16) durch den metallischen Endlosriemen (15) über einen Winkel 2 von der Mitte der dritten Walze (16) mit einem Anpreßdruck von 0,01 MPa bis 0,5 MPa;

wobei die Temperatur des metallischen Endlosriemens (15), welcher die geschmolzene thermoplastische Kunststoffolie (11) direkt berührt, sowie der dritten Kühlwalze (16) auf weniger als 50ºC und mehr als Null gehalten wird;

wobei die dritte Kühlwalze (16) mit Temperaturanpassungsmitteln versehen ist und die Kunststoffolie (11) auf eine Temperatur von weniger als 50ºC abgekühlt wird.

2. Verfahren zum Herstellen einer thermoplastischen Kunststoffolie, bei welchem eine Herstellvorrichtung verwendet wird, bei der ein erster metallischer Endlosriemen (23) mit einer verspiegelten Oberfläche um eine erste Kühlwalze (21), die mit einem elastischen Element (18) an der Oberfläche versehen ist, sowie um eine zweite Kühlwalze (22) geschlungen ist, und wobei ein zweiter metallischer Endlosriemen (26) mit einer verspiegelten Oberfläche vorgesehen ist, welcher um eine dritte Kühlwalze (24) und eine vierte Kühlwalze (25) geschlungen ist, wobei diese Endlosriemen nebeneinander herlaufen, um eine geschmolzene thermoplastische Kunststoffolie (11) zwischen sich einzuschließen, und wobei Mittel (28, 29) zur Beaufschlagung eines Zusatzdruckes für beide metallische Endlosriemen (23, 26) bereitgestellt sind in einem Bereich, wo die beiden metallischen Endlosriemen nebeneinander herlaufen, um die geschmolzene thermoplastische Kunststoffolie (11) zwischen sich einzuschließen, und welches die folgenden Schritte umfaßt:

Zuführen der geschmolzenen thermoplastischen Kunststoffolie (11) in den Bereich zwischen den ersten und zweiten Endlosriemen (23, 26), um den ersten Endlosriemen (23) zu berühren, wobei die erste Kühlwalze (21), der zweite Endlosriemen (26) sowie die dritte Kühlwalze (24) zu ungefähr derselben Zeit berührt werden, während die Temperatur der metallischen Endlosriemen (23, 26), welche direkt die geschmolzene thermoplastische Kunststoffolie (11) berühren, auf weniger als 50ºC und mehr als Null gehalten wird, wobei die Kühlwalzen (21, 22, 24, 25), welche mit den metallischen Endlosriemen (22, 26) in Berührung stehen, mit Temperaturanpassungsmitteln versehen sind;

Kontaktabwalzen der verspiegelten Oberfläche und Abkühlen der geschmolzenen thermoplastischen Kunststoffolie (11) durch die erste und dritte Kühlwalze (23, 26) über einen Bereich eines Winkels 1 von der Mitte sowohl der ersten als auch der dritten Walze (21, 24), während das elastische Element (11) elastisch verformt wird durch eine Anpreßkraft zwischen der ersten und dritten Kühlwalze (21, 24), wodurch sich ein Anpreßdruck an der verspiegelten Oberfläche von 0,1 MPa bis 20 MPa ergibt; und

anschließendes Abkühlen der geschmolzenen thermoplastischen Kunststoffolie (11) durch Kontaktabwalzen der geschmolzenen thermoplastischen Kunststoffolie (11) auf der verspiegelten Oberfläche durch die Mittel (28, 29) zur Beauftragung eines Zusatzdrucks, in einem Bereich, wo die beiden metallischen Endlosriemen (24, 26) nebeneinanderher verlaufen mit einem Anpreßdruck zwischen 0,01 MPa bis 0,5 MPa;

wobei die Kunststoffolie (11) auf eine Temperatur von weniger als 50ºC abgekühlt wird.

3. Das Verfahren zum Herstellen einer thermoplastischen Kunststoffolie nach Anspruch 2, wobei die dritte Kühlwalze (24) mit dem elastischen Element (18) auf der Oberfläche der dritten Kühlwalze bedeckt ist.

4. Das Verfahren zur Herstellung einer thermoplastischen Kunststoffolie gemäß Anspruch 2, wobei die Mittel zur Bereitstellung eines zusätzlichen Druckes für beide metallischen Endlosriemen zumindest ein Paar von Walzen (28, 29) sind, welche angebracht sind, um die beiden metallischen Endlosriemen (23, 26) zwischen sich einzuschließen.

5. Das Verfahren zur Herstellung einer thermoplastischen Kunststoffolie gemäß Anspruch 2, wobei die Mittel zur Beaufschlagung eines zusätzlichen Druckes für die beiden metallischen Endlosriemen eine Walze (31) sind, welche so angebracht ist, daß beide metallischen Endlosriemen (23, 26) dazugebracht werden, sich zwischen der ersten und zweiten Walze (21, 22) oder der dritten und vierten Walze (23, 25) zu krümmen.

6. Vorrichtung zur Herstellung einer thermoplastischen Kunststoffolie, welche umfaßt:

einen metallischen Endlosriemen, (15) mit einer verspiegelten Oberfläche, welcher um eine erste Kühlwalze (13), die mit einem elastischen Element (18) bedeckt ist, sowie eine zweite Kühlwalze (14) geschlungen ist;

eine dritte Kühlwalze (16) mit einer verspiegelten Oberfläche, welche die erste Kühlwalze (13) durch eine geschmolzene thermoplastische Kunststoffolie (11) berührt, und wobei der metallische Endlosriemen (15) so ausgelegt ist, daß er die geschmolzene thermoplastische Kunststoffolie (11) hält, welche durch diesen metallischen Endlosriemen (15) gepreßt wird;

wobei die erste, zweite und dritte Kühlwalze (13, 14, 16) so angeordnet sind, daß die thermoplastische Kunststoffolie (11) zunächst zwischen der dritten Kühlwalze (16) und dem metallischen Endlosriemen (15) sowie der ersten Kühlwalze (13) in einem Bereich eines Winkels θ1 von der Mitte von sowohl der ersten als auch der dritten Walze (13, 16) aus mit Mitteln gepreßt wird, welche bereitgestellt werden, um einen Anpreßdruck an der verspiegelten Oberfläche zwischen 0,1 MPa bis 20 MPa bereitzustellen, und anschließend festgehalten wird zwischen der dritten Walze (16) und dem metallischen Endlosriemen (1 S) in einem Bereich eines Winkels θ2 von der Mitte der dritten Walze (16) aus mit Mitteln, welche bereitgestellt werden zum Aütbringen eines Druckes zwischen 0,01 MPa bis 0,5 MPa an der verspiegelten Oberfläche und anschließend nur in Kontakt mit dem metallischen Endlosriemen (15) weitertransportiert wird und dann kontaktgewalzt wird an der zweiten Kühlwalze (14) durch den metallischen Endlosriemen (15) hindurch in einem Bereich eines Winkels θ3 von der Mitte der Kühlwalze (14) aus, und wobei die dritte Kühlwalze (16) mit Temperaturanpassungsmitteln versehen ist, und Mittel bereitgestellt sind, um die Temperatur des metallischen Endlosriemens (15), welcher direkt die geschmolzene thermoplastische Kunststoffolie (11) berührt, sowie der dritten Kühlwalze (16) bei weniger als 50ºC und mehr als Null zu halten, um die Kunststoffolie (11) auf eine Temperatur von weniger als 50ºC zu kühlen.

7. Die Herstellvorrichtung für eine thermoplastische Kunststoffolie (11) gemäß Anspruch 6, wobei das elastische Element weniger als 60 Grad an Härte gemäß der Norm JIS K6301 A aufweist.







IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

  Patente PDF

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com