Die Erfindung betrifft ein hochgefülltes Kunststoffteil, z. B. einen
Dauermagneten, das an einem Grundkörper befestigt ist, wobei der Grundkörper zur
Befestigung des Kunststoffteils mindestens ein laschenförmiges Teil aufweist.
Bei hochgefüllten Kunststoffteilen handelt es sich um Teile, bei denen
ein Material in einer Kunststoffmatrix eingebettet ist. Als Einbettungsmaterial
kommen zum Beispiel dauermagnetische Partikel zur Herstellung eines kunststoffgebundenen
Dauermagneten, weich magnetische Partikel, deren magnetische Eigenschaften sich
durch die umgebenden elektromagnetischen Felder bestimmen, keramische Pulver, Z.B.
zur Herstellung von Dichtscheiben, sowie andere pulver- oder partikelförmige Materialien
in Betracht. Derartige hochgefüllte Kunststoffteile werden meist durch Spritzgießverfahren
hergestellt. Dabei kann das Kunststoffteil an den Grundkörper angespritzt oder nach
seiner Herstellung kraftschlüssig oder durch eine Klebeverbindung am Grundkörper
befestigt werden. In vielen Fällen sind an die Befestigung besondere Sicherheitsanforderungen
zu stellen, denen rein kraftschlüssige Verbindungen oder Klebeverbindungen nicht
genügen.
Bei formschlüssigen Verbindungen, insbesondere beim Anspritzen des
Kunststotfteils an den Grundkörper treten nach dem Erkalten des hochgefüllten Kunststoffs
Schrumpfspannungen auf, die im Verbindungsbereich zum Abreißen des Kunststoffteils
vom Grundkörper führen können.
Dieses Problem tritt zum Beispiel bei kunststoffgebundenen Dauermagneten
auf, die als Motor- oder Sensormagnete auf einer Welle zu befestigen sind. Hierzu
wird der Grundkörper, auf den der kunststoffgebundene Dauermagnet befestigt ist,
mit Preβsitz auf der betreffenden Welle angeordnet. Die als Motor- oder Sensormagnete
eingesetzten Dauermagnete sind meist als Ring- oder Scheibenmagnete ausgebildet,
die auf einem ebenfalls ring- oder buchsenförmigen Grundkörper befestigt sind.
Derartige kunststoffgebunde Dauermagnete werden in vielen Gebieten
der Technik zunehmend eingesetzt. So geht man zum Beispiel in der Automobiltechnik
dazu über, hydraulische Unterstützungsfunktionen, wie zum Beispiel bei der Servolenkung,
aus Energiespargründen durch elektromotorische zu ersetzen. An die Befestigung des
Sensormagneten an der betreffenden Welle, zum Beispiel der Lenkradsäule, werden
besondere Sicherheitsanforderungen gestellt. So verlangen die technischen Überwachungsvereine
eine kraft- oder formschlüssige Verbindung, da Klebeverbindungen keine dauerhaft
sichere Befestigung gewährleisten.
Aus der DE-PS 704 000 ist ein Dauermagnet bekannt, der an einem Grundkörper
mittels umgebogener Laschen befestigt ist, wobei evtl. Toleranzen in den Abmessungen
des Dauermagneten gegenüber dem Grundkörper kompensiert werden.
Ist ein solcher Dauermagnet als hochgefülltes Kunststoffteil ausgebildet,
so treten die vorstehend beschriebenen Probleme auf. So kommt es beim Erkalten eines
thermoplastisch gebundenen Magnetmaterials zu einer Schrumpfung, die z. B. 0,5%
des Volumens betragen kann. Aufgrund dabei auftretender Schrumpfspannungen kann
der Magnet vom Grundkörper abreißen.
Die US 5 530 344 offenbart eine Codiereinrichtung für ein Kugellager,
die mit einem Sensor zur Ermittlung der Rotationsgeschwindigkeit des Lagers zusammenwirkt.
Dazu dient ein axial magnetisierter dipolarer Ring, der mit gleichmäßig über
seinen Umfang verteilten, radial verlaufenden Vorsprüngen versehen ist. Der Dauermagnet
wird von einem ringscheibenförmigen Grundkörper mit fensterartigen Ausnehmungen
gehalten, die die Vorsprünge aufnehmen. Durch eine Dichtungsvorrichtung wird der
Dauermagnet zusätzlich am Grundkörper befestigt.
Aus der DE-PS 966 719 ist ein Dauermagnet, insbesondere für Fahrradlichtmaschinen
bekannt, der in einem gesonderten Arbeitsgang mit einer Welle verbunden wird. Dazu
wird ein zwischen dem Dauermagneten und der Welle bestehender Zwischenraum mit Metall
ausgegossen. Die zentrale Bohrung des Dauermagneten weist an einem oder an beiden
Enden Vertiefungen auf, die durch beim Ausgießen mit Metall sich bildenden
Endflanschen ausgefüllt werden und eine Verschiebesicherung in Längsrichtung der
Welle bilden.
In der DE-AS 1 043 540 wird ein Dauermagnet beschrieben, der aus porösem
Werkstoff besteht und in seiner Bohrung eine mittels Kunstharzkittes befestigte
Buchse aus nichtgesintertem keramischen Werkstoff aufweist. Die Buchse ist auf einer
Welle mit Äthoxylinharzkitt befestigt. Auch hier werden Dauermagnet, Buchse und
Welle in gesonderten Arbeitsgängen miteinander verbunden.
Aus der DE-OS 1 614 183 geht ein kunststoffgebundener hohlzylinderförmiger
Dauermagnet hervor, der zur federnden Befestigung aus bzw. in einem hohlzylinderförmigen
Grundkörper einen Längsschlitz aufweist. Auch hier erfolgt die Verbindung von Dauermagnet
und Grundkörper in einem gesonderten Arbeitsgang. Der Dauermagnet ist auf dem Grundkörper
nicht fixiert, so daß er sich vom Grundkörper lösen kann.
Die DE 92 16 750 U1 offenbart einen Rotormagneten aus kunststoffgebundenem
Magnetmaterial mit einem eingespritzten, buchsenförmigen Grundkörper. Um beim Aufpressen
des Rotormagneten auf eine Welle Spannungen im Magneten zu reduzieren, weist der
Grundkörper im mittleren Bereich seines Außenumfangs eine Einschnürung auf.
Bei den vorstehend beschriebenen Konstruktionen kommt es bei Dauermagneten
mit kunststoffgebundenem Magnetmaterial aufgrund der beim Erkalten auftretenden
Schrumpfspannungen zum Problem des Abreißens vom Grundkörper.
Wie vorstehend erwähnt, betrifft dieses Problem allgemein die formschlüssige
Verbindung zwischen einem hochgefüllten Kunststoffteil und einem Grundkörper.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine abreißsichere
formschlüssige Verbindung zwischen dem Dauermagneten und dem Grundkörper zu schaffen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das
laschenförmige Teil mit dem hochgefüllten Kunststoff bei Herstellung des Kunststoffteils
umgeben und im hochgefüllten Kunststoff so angeordnet ist, daß es Schrumpfspannungen
des hochgefüllten Kunststoffs nach Herstellung des Kunststoffteils durch Verbiegen
zumindest teilweise aufnimmt.
Aufgrund der erfindungsgemäßen Maßnahme werden Schrumpfspannungen
im hochgefüllten Kunststoff um die laschenförmigen Teile herum bei Erkalten des
Kunststoffs vollständig oder zumindest so weitgehend vermieden, daß ein Abreißen
des Kunststoffteils vom Grundkörper vermieden wird.
Insbesondere dann, wenn es sich bei dem hochgefüllten Kunststoffteil
um einen Motormagneten oder Sensormagneten handelt. Das Kunststoffteil ist vorzugsweise
als Ring- oder Scheibenmagnet ausgebildet, wobei der Grundkörper ein buchsenförmiges
Teil zur Befestigung an einer Welle und ein sich nach außen erstreckendes
Flanschteil aufweist. An dem Flanschteil sind das oder die laschenförmigen Teile
so angeordnet, daß sie zur Längsrichtung des Grundkörpers hin geneigt sind.
Aufgrund dieser Anordnung des oder der laschenförmigen Teile werden Schrumpfspannungen
des kunststoffgebundenen Magnetmaterials durch Verbiegung dieser Teile aufgenommen.
Zweckmäßigerweise sind mehrere bevorzugt gleichmäßig über
den Umfang des Flanschteils verteilte laschenförmige Teile vorgesehen.
In einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung besteht das Flanschteil
aus einem sich an das buchsenförmige Teil anschließenden in etwa radial verlaufenden
ringförmigen Bereich, der über den Umfang verteilte Durchbrüche aufweist, an deren
radial innen- oder außenliegenden Rändern die laschenförmigen Teile angeordnet
sind. Die Durchbrüche sind zweckmäßigerweise durch den hochgefüllten Kunststoff
ausgefüllt, was die formschlüssige Anbindung des Kunststoffteils an den Grundkörper
verbessert. Im Bereich der Durchbrüche treten Schrumpfspannungen gegenüber dem außerhalb
liegenden Volumen des hochgefüllten Kunststoffs bei dessen Erkalten auf, die jedoch
durch die biegsamen Laschen aufgenommen werden und sich dadurch kompensieren.
In einer anderen Ausführung weist das Flanschteil einen sich an das
buchsenförmige Teil anschließenden im wesentlichen radial verlaufenden ringförmigen
Bereich auf, an dem die laschenförmigen Teile über den Umfang verteilt angeordnet
sind. Die laschenförmigen Teile erstrecken sich ausgehend vom ringförmigen Bereich
in Längsrichtung des Grundkörpers geneigt strahlenförmig mit dazwischenliegenden
Ausnehmungen.
Die Durchbrüche bzw. Ausnehmungen gewährleisten die Verdrehsicherheit
des Kunststoffteils auf dem Grundkörper. Die vom ringförmigen Bereich umgebenen
Durchbrüche sichern die Befestigung des Kunststoffteils darüber hinaus besser gegen
radiale Kräfte. Die axiale Befestigungssicherheit ist durch den radial verlaufenden
ringförmigen Bereich und die daran anschließenden sich in einer Komponente
ebenfalls radial erstreckenden laschenförmigen Teile gewährleistet.
Die laschenförmigen Teile können sich bei der vorstehend genannten
Ausführung auch direkt an das buchsenförmige Teil des Grundkörpers, d. h. ohne Zwischenanordnung
des ringförmigen Teils, anschließen.
Bei einem buchsenförmigen Grundkörper mit ringförmigem Bereich des
Flanschteils ist der Dauermagnet vorzugsweise an der Stirnseite des ringförmigen
Bereichs angeordnet, an dem die laschenförmigen Teile zur Längsrichtung des Grundkörpers
hin geneigt vorstehen.
Obwohl die Erfindung insbesondere zur Befestigung von ring- oder scheibenförmigen
Kunststoffteilen, wie z.B. kunststoffgebundenen Dauermagneten, an einem entsprechend
buchsenförmig ausgebildeten Grundkörper geeignet ist, kann sie jedoch für beliebige
hochgefüllte Kunststoffteile der eingangs genannten Art, die an einem Grundkörper
befestigt sind, eingesetzt werden.
Bei kunststoffgebundene Dauermagneten kann es sich dabei um isotrope
oder anisotrope Magnete handeln. Diese können als Binder für die eingebetteten DauermagnetPartikel
thermoplastische oder auch duroplastische Kunststoffe aufweisen.
Der Grundkörper kann einstückig ausgebildet sein. Er besteht vorzugsweise
aus Metall oder Kunststoff, wobei die Materialzusammensetzung und Materialstärke
zumindest im Bereich der laschenförmigen Teile die Aufnahme der beim Erkalten des
Magnetmaterials entstehenden Schrumpfspannungen durch Verbiegen erlaubt.
Der Grundkörper kann als Stanz-Biegeteil, Drehteil oder in Fügetechnik
hergestellt werden.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden
anhand der Zeichnung näher beschrieben.
In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- einen Querschnitt jeweils in der oberen und unteren Hälfte eines Ausführungsbeispiels,
- Fig. 2
- eine stirnseitige Ansicht der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiele in
Richtung des Pfeils II,
- Fig. 3
- einen Querschnitt durch ein drittes Ausführungsbeispiel, bei dem nur die obere
Symmetriehälfte gezeigt ist, und
- Fig. 4
- eine stirnseitige Ansicht des in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiels in
Richtung des Pfeils IV.
Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist ein kunststoffgebundener Dauermagnet
1, 2 bzw. 3 mit einem Grundkörper 4, 5 bzw. 6 verbunden, mit dem der Dauermagnet
an einem (in der Zeichnung nicht dargestellten) beweglichen Basisteil befestigbar
ist. Der Grundkörper 4, 5 bzw. 6 weist mehrere laschenförmige Teile 7, 8 bzw. 9
auf, die mit dem kunststoffgebundenen Magnetmaterial umspritzt sind und den Dauermagneten
bei der Bewegung des Basisteils sicher halten.
Wie im folgenden anhand der Ausführungsbeispiele noch näher erläutert
wird, sind die laschenförmigen Teile 7, 8 bzw. 9 des Grundkörpers 4, 5 bzw. 6 im
kunststoffgebundenen Magnetmaterial so angeordnet, daß sie die Schrumpfspannung
des kunststoffgebundenen Magnetmaterials bei dessen Erkalten nach dem Spritzgießvorgang
durch Verbiegen zumindest teilweise aufnehmen.
Die in den Ausführungsbeispielen gezeigten Dauermagnete 1, 2 bzw.
3 sind als Ringmagnete ausgebildet, wobei der Grundkörper 4, 5 bzw. 6 zur Befestigung
an einer Welle ein buchsenförmiges Teil 10 aufweist. Der Ringmagnet ist an einer
Stirnseite des buchsenförmigen Teils 10 angeordnet. Der Innendurchmesser des buchsenförmigen
Teils 10 ist kleiner als der Innendurchmesser des Ringmagneten, so daß bei
Befestigung des buchsenförmigen Teils 10 auf einer Welle, zum Beispiel mit Preßsitz,
keine Spannungen auf den Ringmagneten übertragen werden können.
An das buchsenförmige Teil 10 des Grundkörpers 4, 5 bzw. 6 schließt
sich an der dem Ringmagneten zugewandten Stirnseite ein sich nach außen erstreckendes
Flanschteil 11, 12 bzw. 13 an, das die laschenförmigen Teile 7, 8 bzw. 9 aufweist.
Die laschenförmigen Teile 7, 8 bzw. 9 sind so angeordnet, daß sie zur Längsrichtung
des Grundkörpers 4, 5 bzw. 6 hin geneigt sich in den Ringmagneten hineinerstrecken.
Aufgrund dieser Anordnung werden beim Erkalten des kunststoffgebundenen Magnetmaterials
auftretende Schrumpfspannungen, die im wesentlichen radial nach innen gerichtet
sind, von den laschenförmigen Teilen 7, 8 bzw. 9 durch Verbiegen in Richtung der
Schrumpfspannungen aufgenommen, so daß ein Abreißen des Magneten im
Bereich der laschenförmigen Teile vermieden wird.
Bei den beiden in den Figuren 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispielen
besteht das Flanschteil 11 bzw. 12 aus einem sich an das buchsenförmige Teil 10
anschließenden radial verlaufenden ringförmigen Bereich 14, der gleichmäßig
über den Umfang erteilte Durchbrüche 15 aufweist. Die Durchbrüche sind durch Ausstanzen
der laschenförmigen Teile 7 bzw. 8, die jedoch an einem Rand mit dem ringförmigen
Bereich 14 verbunden sind, und Verbiegen der laschenförmigen Teile um diesen Rand
in der vom buchsenförmigen Teil 10 wegweisenden Richtung hergestellt.
Die Durchbrüche 15 bzw. die laschenförmigen Teile 7, 8 bzw. 9 sind
im wesentlichen rechteckig und in den betreffenden Winkellagen orientiert.
Bei dem in der oberen Hälfte der Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel
sind die laschenförmigen Teile 7 an den radial innenliegenden Rändern der Durchbrüche
15 mit dem ringförmigen Bereich 14 verbunden und an diesen Rändern umgebogen. Die
beim Erkalten des kunststoffgebundnen Magnetmaterials auftretenden Schrumpfspannungen
führen zu einem weiteren Verbiegen der laschenförmigen Teile 7 in deren ursprünglicher
Biegerichtung.
Bei dem in der unteren Hälfte der Figuren 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispiel
sind die laschenförmigen Teile 8 an den radial außenliegenden Rändern der
Durchbrüche 15 mit dem ringförmigen Bereich 14 verbunden. Aufgrund der beim Erkalten
des kunststoffgebundenen Magnetmaterials auftretenden Schrumpfspannungen werden
die laschenförmigen Teile 8 entgegen der ursprünglichen Biegerichtung bewegt.
In den beiden betrachteten Fällen können je nach Material und Stärke
des Grundkörpers 4 bzw. 5 unterschiedliche Biegewiderstände der laschenförmigen
Teile 7 bzw. 8 vorliegen, die der erforderlichen Aufnahme der Schrumpfspannungen
des kunststoffgebundenen Magnetmaterials geeignet angepaßt werden können.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, sind die Durchbrüche 15 vom kunststoffgebundenen
Magnetmaterial ausgefüllt. Ohne die daran angrenzenden in Längsrichtung des Grundkörpers
4 bzw. 5 geneigten laschenförmigen Teile 7 bzw. 8 könnten die beim Erkalten des
kunststoffgebundenen Magnetmaterials auftretenden Schrumpfspannungen zu einem Abreißen
des Magnetkörpers an den Durchbrüchen führen. Die laschenförmigen Teile 7 bzw. 8
sowie die Durchbrüche 15 gewährleisten einen optimalen Halt gegen axiales und radiales
Verschieben sowie gegen Verdrehen des Dauermagneten 1 bzw. 2 auf dem Grundkörper
4 bzw. 5, wobei eine ebenfalls optimale Sicherheit gegen Abreißen des Magnetkörpers
im Bereich dieser Befestigungen gegeben ist.
Bei dem in den Figuren 3 und 4 gezeigten Ausführungsbeispiel weist
das Flanschteil 13 einen sich an das buchsenförmige Teil 10 anschließenden
radial verlaufenden ringförmigen Bereich 14 auf, an dem die laschenförmigen Teile
9 über den Umfang verteilt angeordnet sind. Die laschenförmigen Teile 9 erstrecken
sich in zur Längsrichtung des Grundkörpers 6 geneigter Richtung vom buchsenförmigen
Teil 10 weg in den Magnetkörper. Die laschenförmigen Teile 9 sind ebenfalls im wesentlichen
rechteckig ausgebildet und in den betreffenden Winkellagen orientiert. Zwischen
den laschenförmigen Teilen 9 weist das Flanschteil 13 größere sich über den
Umfang erstreckende Ausnehmungen 16 auf, die mit dem kunststoffgebundnen Magnetmaterial
ausgefüllt sind.
Bei den betrachteten Ausführungsbeispielen sind die Grundkörper 4,
5 bzw. 6 einstückig als Stanz-Biegeteile aus einem geeigneten Metallwerkstoff hergestellt.
Bezugszeichenliste
- 1
- Dauermagnet
- 2
- Dauermagnet
- 3
- Dauermagnet
- 4
- Grundkörper
- 5
- Grundkörper
- 6
- Grundkörper
- 7
- laschenförmiges Teil
- 8
- laschenförmiges Teil
- 9
- laschenförmiges Teil
- 10
- buchsenförmiges Teil
- 11
- Flanschteil
- 12
- Flanschteil
- 13
- Flanschteil
- 14
- ringförmiger Bereich
- 15
- Durchbruch
- 16
- Ausnehmung