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Dokumentenidentifikation DE10257980A1 31.07.2003
Titel Spannungsversorungsmanagement in papierverarbeitenden Maschinen
Anmelder Heidelberger Druckmaschinen AG, 69115 Heidelberg, DE
Erfinder Kleibaumhüter, Klaus Dieter, 76669 Bad Schönborn, DE;
Meyer, Helmut, 69168 Wiesloch, DE
DE-Anmeldedatum 12.12.2002
DE-Aktenzeichen 10257980
Offenlegungstag 31.07.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.07.2003
IPC-Hauptklasse H02J 1/00
Zusammenfassung Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Spannungsversorgung einer elektrischen Maschine, insbesondere einer papierverarbeitenden Maschine, mit mehreren elektrischen Antrieben (11, 12, 21, 22, 32), wobei elektrische Antriebe (11, 12) mit gleicher Versorgungsspannung zu einer Spannungsebene (14, 23, 33) zusammengefasst sind. Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Spannungsversorgung zeichnet sich dadurch aus, dass eine erste Gleichspannungsebene (14) vorgesehen ist, welche elektrische Antriebe (11, 12) aufweist und welche ein elektrisches Bauteil (1, 13) zum Abführen überschüssiger elektrischer Energie aufweist, und dass wenigstens eine zweite Gleichspannungsebene (23) vorgesehen ist, welche über einen bidirektionalen Spannungswandler (2) mit der ersten Spannungsebene (14) verbunden ist und weitere elektrische Antriebe (21, 22) aufweist, und dass eine der Spannungsebenen (14, 23) über einen Spannungswandler (1) mit dem Stromnetz (4) verbindbar ist.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

Druckmaschinen und Falzmaschinen weisen eine Vielzahl elektrischer Antriebe auf. Die Leistung der elektrischen Antriebe befindet sich dabei in unterschiedlichen Größenordnungen, je nachdem welche Aufgabe ein elektrischer Antrieb hat. So gibt es zum Einen den Hauptantrieb und größere Hilfsantriebe einer Druckmaschine, welche Leistung im Bereich von 1-100 KW haben. Darunter rangieren leistungsmäßig die kleineren Hilfsantriebe und Antriebe zur Betätigung der Stapel am Anleger und Ausleger, welche mehrere 100 Watt Leistung aufweisen. Eine weitere Gruppe stellen die kleinen Antriebe mit einigen Watt Leistung dar, sowie die Versorgung der Elektronik. Da die genannten Antriebe in unterschiedlichen Leistungsklassen arbeiten, verfügen sie auch über eine unterschiedliche Spannungsversorgung. Antriebe einer Leistungskategorie hat man daher zu einer Spannungsebene zusammengefasst und diese Spannungsebene mit dem üblicherweise vorhandenen Drehstromnetz verbunden. Dies führt dazu, dass die Haupt- und die größeren Hilfsantriebe mit einer relativ hohen Spannung versorgt werden, welche durch Transformation der Netzspannung hergestellt wird, dass die kleineren Hilfsantriebe mit einer mittleren Spannung versorgt werden und dass die kleinen Antriebe und die Elektronik mit einer kleinen Spannung versorgt werden. Jede dieser Spannungsebenen verfügt dabei über einen separaten Netzanschluss, d. h. es muss jeweils ein Spannungswandler bzw. Transformator vorhanden sein, welcher die Netzspannung in die erforderliche Spannungsebene umsetzt. Da die Haupt- und Hilfsantriebe einer Druck- oder Falzmaschine auch generatorisch arbeiten können, muss eine Möglichkeit geschaffen werden überschüssige elektrische Energie von den Haupt- und Hilfsantrieben einer Druck- oder Falzmaschine entweder in das Stromnetz zurückzuspeisen oder mittels zuzuschaltender elektrischer Widerstände (Chopper) in Wärme umzusetzen. Dies führt dazu, dass jede Spannungsebene, in der Antriebe auch generatorisch betrieben werden können, über einen Chopper zum Spitzenlastabbau verfügen muss bzw. dass jeweils eine sogenannte Rückspeiseeinheit zwischen einer Spannungsebene und dem Stromnetz vorhanden sein muss, um elektrische Energie von der Spannungsebene in das Stromnetz zurückfließen lassen zu können.

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Spannungsversorgungskonzept für eine papierverarbeitende Maschine bereitzustellen, welches sicherstellt, dass bei generatorischem Betrieb der Haupt- und Hilfsantriebe einer papierverarbeitenden Maschine überflüssige elektrische Energie abgebaut werden kann, ohne dass unnötig viel elektrische Energie in einem Chopper vernichtet werden muss.

Die vorliegende Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den Patentanspruch 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen. Als Haupt- und Hilfsantriebe werden bei Druckmaschinen vorwiegend Drehfeldmotoren eingesetzt. Die Umrichter werden mit Gleichspannung gespeist. Da diese elektrischen Antriebsmotoren nicht alle mit der gleichen Betriebsspannung arbeiten, müssen sie mit unterschiedlichen Gleichspannungen versorgt werden. Das Umwandeln einer Gleichspannung in eine andere Gleichspannung ist jedoch mit ungleich höherem Aufwand verbunden, als dies bei der Umwandlung einer Wechselspannung in eine andere Wechselspannung erforderlich ist. Die Verkoppelung einer ersten Gleichspannungsebene, welche elektrische Antriebe mit hoher elektrischer Leistung aufweist, mit einer zweiten Gleichspannungsebene, welche elektrische Antriebe mit einer relativ kleinen elektrischen Leistung aufweist, führt dazu, dass bei generatorisch betriebenen elektrischen Antrieben nicht sofort elektrische Energie in einem Chopper für Spitzenlastabbau vernichtet werden muss bzw. in das Stromnetz zurückgespeist werden muss, sondern dass die elektrische Energie zuerst an motorisch arbeitenden elektrischen Antriebe auch einer anderen Spannungsebene weiter gereicht wird. Dazu ist die erste Spannungsebene mit der zweiten Spannungsebene über einen bidirektionalen Spannungswandler verbunden, so dass sowohl von der ersten Spannungsebene in die zweite Spannungsebene als auch umgekehrt elektrische Energie ausgetauscht werden kann. Eine der beiden Spannungsebenen ist außerdem über einen Netzspannungswandler mit dem Stromnetz verbunden. Arbeiten die elektrischen Antriebe der ersten Spannungsebene überwiegend generatorisch, so wird die elektrische Energie zunächst in die zweite Spannungsebene abgegeben, wo die Hilfsantriebe diese elektrische Energie aufnehmen können. Erst wenn dies nicht mehr möglich ist, wenn also auch die Hilfsantriebe der zweiten Spannungsebene nicht genügend Energie verbrauchen können, wird die überschüssige Energie in einem Chopper zum Spitzenlastabbau in der ersten Spannungsebene verbraucht. In diesem Fall muss jedoch keine elektrische Energie in das Stromnetz zurück gespeist werden, so dass der Netzspannungswandler nur unidirektional in eine Richtung speisen muss, nämlich in die Druckmaschine hinein. Auf diese Art und Weise kann der Netzspannungswandler kostengünstiger ausgelegt werden, da er keine Rückspeisefähigkeit ins Netz aufweisen muss. Selbstverständlich ist es jedoch auch möglich, den Netzspannungswandler bidirektional auszulegen, so dass elektrische Energie in das Stromnetz zurück gespeist werden kann, wodurch dann auf der anderen Seite kein Chopper vorhanden sein muss. Jede Druckmaschine muss so nur noch einen Netzspannungswandler aufweisen.

In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass wenigstens eine weitere Spannungsebene zur Spannungsversorgung von Kleinverbrauchern oder elektronischen Schaltkreisen vorgesehen ist, welche über einen weiteren Spannungswandler mit der ersten Spannungsebene oder der zweiten Spannungsebene verbunden ist. Die in dieser dritten Spannungsebene zusammengefassten Kleinverbraucher und elektronischen Schaltkreise stellen die sogenannte Grundlast einer Druck- oder Falzmaschine dar, d. h. diese Antriebe, Netzteile zur Versorgung der Elektronik und weitere Verbraucher verbrauchen ständig elektrische Energie, sobald eine Druckmaschine oder Falzmaschine in Betrieb genommen wird. Es ist daher klar, dass die Antriebe und Schaltkreise der dritten Spannungsebene ständig motorisch arbeiten d. h. elektrische Energie verbrauchen, ein generatorischer Betrieb ist hier nicht möglich. Diese dritte Spannungsebene mit der Grundlast sorgt dafür, da sie über einen weiteren Spannungswandler mit der ersten oder zweiten Spannungsebene verbunden ist, dass wenn der Saldo der elektrischen Energie in der ersten und zweiten Spannungsebene zusammen einen Überschuss ergibt, diese überschüssige elektrische Energie zunächst in die dritte Spannungsebene der Grundlast weitergeführt wird, bevor ein Spitzenlastabbau im Chopper der ersten Spannungsebene stattfindet. D. h., es wird erst dann elektrische Energie im Chopper vernichtet, wenn der Energieverbrauch aus Grundlast und motorisch arbeitenden Antrieben einer Druck- oder Falzmaschine geringer ausfällt als die Energieerzeugung in den generatorisch betriebenen Antrieben. Des Weiteren benötigt auch die dritte Spannungsebene keinen separaten Netzanschluss, sondern wird einfach an die erste oder zweite Spannungsebene über einen Spannungswandler angeschlossen. Weiterhin wird angemerkt, dass das gesamte Spannungsversorgungskonzept selbstverständlich nicht auf drei Gleichspannungsebenen beschränkt ist. Es können beliebig viele Spannungsebenen vorhanden sein. Sind n-Spannungsebenen vorhanden, so stellt die n-te Spannungsebene die Spannungsebene der Kleinverbraucher dar, welche mit den restlichen n-1 Spannungsebenen über einen unidirektionalen Wandler verbunden ist, während zwischen den n-1 Spannungsebenen untereinander elektrische Energie beliebig über bidirektionale Spannungswandler ausgetauscht werden kann.

In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist der Spannungswandler zwischen der ersten und dritten Spannungsebene bzw. der zweiten und dritten Spannungsebene als unidirektionaler Wandler ausgeführt. Ein solcher unidirektionaler Wandler ist preisgünstiger als ein bidirektionaler Wandler und reicht in diesem Fall völlig aus, da die dritte Spannungsebene grundsätzlich elektrische Energie verbraucht, wodurch keine elektrische Energie aus der dritten Spannungsebene in die anderen Spannungsebenen zurückgespeist werden muss.

Es erweist sich weiterhin als vorteilhaft, wenn zur Spannungsversorgung einer der n-1 Spannungsebenen ein unidirektionaler Spannungswandler vorgesehen ist, welche die eine Spannungsebene mit einem Netzanschluss verbindet. Da durch die oben genannten Maßnahmen, keine elektrische Energie von den unterschiedlichen Spannungsebenen der Druckmaschine in das Stromnetz zurückgespeist werden muss, kann auch hier aus Kostengründen auf einen unidirektionalen Spannungswandler zwischen dem Netz und den Spannungsversorgungsebenen zurückgegriffen werden.

In Zeiten ständig steigender Energiekosten und damit auch Stromkosten, kann es sich aber auch als vorteilhaft erweisen, wenn der Netzspannungswandler bidirektional ausgeführt ist. In diesem Fall kann dann auf den Chopper zum Spitzenlastabbau verzichtet werden, da überschüssige elektrische Energie in das Stromnetz zurück gespeist werden kann.

Die vorliegende Erfindung wird nun anhand einer Figur näher beschrieben und erläutert. Es zeigt:

Fig. 1 Das erfindungsgemäße Spannungsversorgungskonzept mit mehreren Spannungsebenen, Antrieben, Spannungswandlern und einem Element zum Abbau von überschüssiger elektrischer Energie.

Papierverarbeitende Maschinen wie Druckmaschinen und Falzmaschinen werden üblicherweise an das 400 Volt Drehstromnetz angeschlossen. Dies gilt auch für das in Fig. 1 gezeigte Spannungsversorgungskonzept bestehend aus drei Gleichspannungsebenen einer Druckmaschine. Der Drehstrom aus dem Netz 4 wird dabei einem Spannungswandler 1 zugeführt, welcher den Drei-phasendrehstrom in eine Gleichspannung umsetzt. Dazu ist der Spannungswandler 1 entweder als Diodengleichrichter oder als halbgesteuerte Brücke ausgeführt, wenn er unidirektional arbeitet d. h. Wechselspannung aus dem Netz in Gleichspannung umwandelt. Der Spannungswandler 1 kann aber auch als voll gesteuerte Brücke ausgeführt sein, dann arbeitet er bidirektional und kann sowohl Netzspannung in Gleichspannung umsetzen als auch Gleichspannung in Netzspannung. Der Spannungswandler 1 erlaubt dann einen Fluss elektrischer Energie vom Drehstromnetz 4 in die Druckmaschine hinein und umgekehrt. Am Ausgang des Spannungswandlers 1 liegt nun eine erste Gleichspannung mit einem Wert zwischen 400 und 700 Volt an, welcher eine erste Spannungsebene 14 darstellt. Die erste Spannungsebene 14 dient zur Versorgung von elektrischen Großverbrauchern einer Druckmaschine. Als Großverbraucher einer Druckmaschine gelten insbesondere der oder die Hauptantriebe 11, welche die Druck- und Transportzylinder der Druckmaschine antreiben sowie mögliche größere Hilfsantriebe 12, welche z. B. einzelne Druck- oder Transportzylinder antreiben. Außerdem ist auf der ersten Spannungsebene 14 ein sogenannter Chopper 13 vorhanden, bei welchem es sich um einen schaltbaren elektrischen Widerstand handelt, wodurch in der ersten Spannungsebene 14 vorhandene überschüssige elektrische Energie abgebaut werden kann, wenn der Netzspannungswandler 1 nur als halbgesteuerte Brücke ausgeführt ist. Arbeitet der Netzspannungswandler 1 nur als halbgesteuerte Brücke und kann daher nur in eine Richtung speisen, so ist dieser Chopper 13 zum Abbau von Spitzenlasten unabdingbar, insbesondere wenn der Hauptantrieb 11 oder größere Hilfsantriebe 12 der Druckmaschine im generatorischen Betrieb arbeiten. Ist der Netzspannungswandler 1 dagegen als vollgesteuerte Brücke ausgestaltet, so ist der Chopper 13 nicht unbedingt erforderlich, und es kann auf ihn verzichtet werden, da überschüssige elektrische Energie aus der Gleichspannungsebene der Druckmaschine in das Drehstromnetz zurück gespeist werden kann.

Die erste Spannungsebene 14 ist über einen bi-direktional arbeitenden Spannungswandler 2 mit einer zweiten Spannungsebene 23 verbunden. Hierdurch wird die Gleichspannung der ersten Spannungsebene 14 in eine niedrigere Gleichspannung der zweiten Spannungsebene 23 umgesetzt. Um einen Austausch elektrischer Energie sowohl von der ersten Spannungsebene 14 in die zweite Spannungsebene 23 als auch umgekehrt zu ermöglichen, arbeitet der die beiden Spannungsebenen 14, 23 verbindende Gleichspannungswandler 2 bi-direktional, d. h. er kann elektrische Energie in beide Richtungen austauschen. Außerdem hat der bidirektionale Spannungswandler 2 die Aufgabe, eine geregelte nahezu konstante Gleichspannung zu erzeugen, welche es ermöglicht, an die zweite Spannungsebene angeschlossene Elektronikkomponenten und Antriebe 21, 22 auf einen Arbeitspunkt einzustellen. Dies heißt, dass die Gleichspannung der zweiten Spannungsebene 23 immer einen konstanten Wert annimmt, auch wenn die Gleichspannung der ersten Spannungsebene 14 Schwankungen aufweist. An die zweite Spannungsebene 23 sind auch alle Hilfsantriebe 21 angeschlossen, welche generatorisch arbeiten. Des weiteren sind an die zweite Spannungsebene die Stapelantriebe 22 angeschlossen, welche den Anleger und Ausleger einer Druckmaschine steuern.

Zusätzlich ist an die zweite Spannungsebene 23 noch eine dritte Spannungsebene 33 angeschlossen, welche mit der zweiten Spannungsebene 23 über einen Gleichspannungswandler 3 verbunden ist. Dieser Gleichspannungswandler 3 arbeitet jedoch nur in eine Richtung, so dass nur elektrische Energie von der zweiten Spannungsebene 23 in die dritte Spannungsebene 23 abgeführt werden kann. Die Spannung der dritten Spannungsebene 23 liegt im Bereich von 24 V Gleichspannung, welche hauptsächlich zum Betrieb von elektronischen Komponenten 31 und Kleinantrieben 32 mit niedriger elektrischer Leistung verwendet wird. Da die elektronischen Schaltungen 31 und Kleinantriebe 32 ständig mit Strom versorgt werden müssen, solange eine Druckmaschine oder eine Falzmaschine in Betrieb ist, stellen diese Komponenten die sogenannte Grundlast der Maschine dar. Diese Grundlast, welche einen ständigen positiven elektrischen Verbrauch in der dritten Spannungsebene 33 zur Folge hat, macht es möglich, den Gleichspannungswandler 3 zwischen der zweiten und dritten Spannungsebene als unidirektionalen Wandler auszuführen, da ausschließlich elektrische Energie von der zweiten in die dritte Spannungsebene fließen muss.

Mit dem in Fig. 1 gezeigten Spannungsversorgungskonzept ist es also möglich, drei unterschiedliche Spannungsebenen 14, 23, 33 miteinander zu verknüpfen, welche an ein Drehstromnetz 4 angeschlossen sind, ohne dass die drei Spannungsebenen in das Netz zurückspeisen müssen und ohne dass mehr als ein Chopper 13 zum Spitzenlastabbau vorhanden sein muss, obwohl in wenigstens zwei Ebenen der Vorrichtung zur Spannungsversorgung sowohl generatorisch als auch motorisch arbeitende Antriebe vorhanden sind. Bezugszeichenliste 1 Netzspannungswandler

11 Hauptantrieb einer Druckmaschine

12 Größerer Hilfsantrieb einer Druckmaschine

13 Chopper

14 Erste Spannungsebene

2 Bidirektionaler Spannungswandler

21 Hilfsantrieb

22 Stapelantrieb

23 Zweite Spannungsebene

3 Unidirektionaler Spannungswandler

31 Elektronische Komponenten einer Druckmaschine

32 Kleinantriebe

33 Dritte Spannungsebene

4 Drehstromnetz


Anspruch[de]
  1. 1. Vorrichtung zur Spannungsversorgung einer elektrischen Maschine, insbesondere einer Papier verarbeitenden Maschine, mit mehreren elektrischen Antrieben (11, 12, 21, 22, 32), wobei elektrische Antriebe (11, 12) mit gleicher Versorgungsspannung zu einer Spannungsebene (14) zusammengefasst sind, dadurch gekennzeichnet,

    dass eine erste Gleichspannungsebene (14) vorgesehen ist, welche elektrische Antriebe (11, 12) aufweist und welche ein elektrisches Bauteil (1, 13) zum AbtUhren überschüssiger elektrischer Energie aufweist,

    dass wenigstens eine zweite Gleichspannungsebene (23) vorgesehen ist, welche über einen bidirektionalen Spannungswandler (2) mit der ersten Spannungsebene (14) verbunden ist und weitere elektrische Antriebe (21, 22) aufweist, und

    dass eine der Spannungsebenen (14, 23) über einen Spannungswandler (1) mit dem Stromnetz (4) verbindbar ist.
  2. 2. Vorrichtung zur Spannungsversorgung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass n Spannungsebenen (14, 23, 33) vorhanden sind, wobei n-1 Spannungsebenen über bidirektionale Spannungswandler miteinander verbunden sind und die n-te Spannungsebene mit einer der n-1 Spannungsebenen über einen unidirektionalen Spannungswandler verbunden ist.
  3. 3. Vorrichtung zur Spannungsversorgung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass diese eine erste, eine zweite und eine dritte Spannungsebene (14, 23, 33) aufweist und dass die erste oder zweite Spannungsebene (14, 23) mit der dritten Spannungsebene (33) über einen unidirektionalen Spannungswandler (3) verbunden ist.
  4. 4. Vorrichtung zur Spannungsversorgung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Spannungsversorgung wenigstens einer der n-1 Spannungsebenen (14, 23) ein unidirektionaler Spannungswandler (1) vorgesehen ist, welcher die wenigstens eine der n-1 Spannungsebenen (14, 23) mit einem Netzanschluss (4) verbindet.
  5. 5. Vorrichtung zur Spannungsversorgung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Spannungsversorgung wenigstens einer der n-1 Spannungsebenen (14, 23) ein bidirektionaler Spannungswandler (1) vorgesehen ist, welcher die wenigstens eine der n-1 Spannungsebenen (14, 23) mit einem Netzanschluss (4) verbindet.
  6. 6. Vorrichtung zur Spannungsversorgung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannungsebenen (14, 23, 33) eine Gleichspannung bereitstellen.
  7. 7. Druckmaschine oder Falzmaschine mit wenigstens einer Vorrichtung zur Spannungsversorgung nach einem der vorhergehenden Ansprüche.






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