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Dokumentenidentifikation DE69903925T2 31.07.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 1056668
Titel VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM SCHNEIDEN EINER BAHN, ZUM ZUFÜHREN IN EINER BEARBEITUNGSSTRASSE UND ZUM EINBRINGEN DURCH DIESE STRASSE
Anmelder DuPont Teijin Films U.S., Ltd. Partnership, Wilmington, Del., US
Erfinder PETITJEAN, Gilles, B-6700 Arlon, BE;
MARNACH, Aloyse, Joseph, L-4879 Lamadelaine, LU;
NICOLAI, Marie, Luc, B-6700 Heinsch, BE
Vertreter Hiebsch und Kollegen, 78224 Singen
DE-Aktenzeichen 69903925
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 05.02.1999
EP-Aktenzeichen 999048606
WO-Anmeldetag 05.02.1999
PCT-Aktenzeichen PCT/EP99/00758
WO-Veröffentlichungsnummer 0099042394
WO-Veröffentlichungsdatum 26.08.1999
EP-Offenlegungsdatum 06.12.2000
EP date of grant 13.11.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.07.2003
IPC-Hauptklasse B65H 20/14

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet der Erfindung

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Schneiden einer Bahn und nachfolgenden Zuführen der Bahn in eine Bearbeitungsstraße, wie eine Wickeleinheit, und Einbringen der Bahn in diese Bearbeitungsstraße.

Der Erfindung zugrundeliegender, allgemeiner Stand der Technik

Das Zuführen der Bahnen in eine Bearbeitungsstraße, wie eine Wickeleinheit, nach der Aufnahme/Wiederaufnahme der Produktion ist ein heikler Vorgang, insbesondere für dünne Bahnen. Ein bekanntes Verfahren für ein solches Zuführen besteht darin, von Hand eine Kante oder einen Vorspann von der Bahn abzuschneiden, sie von Hand durch die Bearbeitungsstraße hindurchzuführen, ein bestimmtes Anfahrprogramm zu starten, und sobald die Kante oder der Vorspann an einem Antriebsorgan befestigt ist, die Bahn in einer solchen Weise zu schneiden, dass schließlich die Gesamtheit der Bahn der Bearbeitungsstraße zugeführt wird.

Es ist klar ersichtlich, dass ein Bedürfnis für eine Vorrichtung und ein Verfahren besteht, die ein sicheres und einfaches Schneiden und Zuführen der Bahn in die Bearbeitungsstraße bieten würden, und ein automatisches Einfädeln bieten würden. Dieses Bedürfnis besteht vor allen Dingen für Filme mit einer Dicke zwischen 100 und 0,4 Mikrometer und Geschwindigkeiten bis zu 1000 m/min, sowie für Breiten zwischen 1 und 10 m.

Das Bedürfnis besteht für unterschiedliche Materialtypen: Polymere, Papier, Metalle, usw.. "Bahn" soll somit jegliche der genannten Materialien umfassen.

Das Verfahren, einen Vorspann vorzusehen (entweder manuell oder automatisch), ist bereits bekannt und beispielsweise in den US-Patenten 3,756,527 und 3,743,197 erläutert. Diese Patente lehren die Verwendung eines einzelnen mittleren Vorspannstreifens, der in die Bearbeitungsstraße eingelegt wird; sobald der Vorspannstreifen befestigt ist, wird der Streifen bis zur vollen Breite der Bahn verbreitert. Der Vorspannstreifen wird pneumatisch mit Hilfe eines mit Schlitzen versehenen Rohrs transportiert. Dies bringt jedoch Nachteile mit sich. Aufgrund der Schlitze ist es nicht möglich, entlang des Rohrs oder Kanals einen bedeutenden Druckgradienten aufzubauen; die Luftgeschwindigkeiten und letztendlich die aerodynamischen Kräfte sind begrenzt. Das Herausziehen des Vorspannstreifens aus den Schlitzen ist ein heikler Vorgang, der bei dünnen Filmen häufig mit einem Bruch endet. Die Rohre behindern die Produktion, da sie entlang der gesamten Produktionsstraße mittig angeordnet sind.

Eine alternative Methode, die die Kanten, die auf beiden Seiten des Films oder der Bahn vorhanden sind, verwendet, ist im US-Patent 4,611,518 offenbart. Gemäß diesem Dokument macht das Verfahren von solchen Kanten Gebrauch, die zunächst von dem in der Mitte gelegenen Bereich der Bahn abgeschnitten werden, und anschließend in die Bearbeitungsstraße eingeführt werden. Der Mechanismus der verwendet wird, um dies zu erreichen, umfasst Andruckwalzen, welche einen Falz erzeugen, der die Kanten schützt, wobei die Kanten anschließend mit Hilfe eines Doppelriemens (einem sog. Scherenband - rope scissors) durch die Maschine transportiert werden. Dies bringt jedoch Nachteile mit sich. Die Kanten können sich um die Andruckwalzen wickeln, was zu Ausfallzeiten führt. Das System ist sehr kompliziert. Ein Kantentransport mit Andruckwalzen und mit einem Doppelriemen ist im Falle von ausgedehnten Polymerfilmen ungeeignet, weil die Kanten (auch als Randwulst - bead - bezeichnet) dann eine nicht-einheitliche Dicke aufweisen und zerfurchen oder sich Wellen können (und demzufolge die Kante seitlich heraustreten kann).

Zusammenfassung der Erfindung

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Schneiden und Zuführen einer Bahn in einer für ein zuverlässiges automatisches Zuführen und Einbringen der Bahn in eine Bearbeitungsstraße, wie in eine Wickeleinheit, geeigneten Art und Weise vorzuschlagen, um somit die Fehlerrate und letztlich die Herstellungskosten zu verringern.

Die Erfindung stellt daher eine Vorrichtung zum Schneiden einer in Förderrichtung (F) transportierten Bahn und nachfolgendem Zuführen und Einbringen dieser Bahn in eine Bearbeitungsstraße, zur Verfügung, wobei die Bahn (1) einen mittleren Abschnitt (1c) und Kanten (1a, 1b) umfasst, wobei die Vorrichtung mittlere Schneidmittel (2a, 2b) zum Schneiden des mittleren Abschnitts (1c) an dessen Seiten und quer zur Förderrichtung (F) sowie Kantenschneidmittel (3a, 3b) zum Schneiden der Kanten (1a, 1b) quer zur Förderrichtung (F) aufweist, wobei die Vorrichtung ferner zumindest einen Kantenkanal (4a, 4b) zum Zuführen der Kante(n) (1a, 1b) in die Bearbeitungsstraße und zum Einbringen dieser durch diese Bearbeitungsstraße umfasst, wobei der Kanal/Kanäle einen weitgehend geschlossenen Abschnitt und bewegliche Deckel (6a, 7a, 6b, 7b) aufweist bzw. aufweisen.

Gemäß einem Ausführungsbeispiel umfasst/umfassen der/die Kantenkanal/-kanäle (4a, 4b) drehbar befestigte Innen- und/oder Bodenplatten (6a, 7a, 6b, 7) zum Aufnehmen und Abgeben der Kanten (1a, 1b).

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel ist/sind der/die Kantenkanal/-kanäle (4a, 4b) mit pneumatisch betriebenen Saugmitteln versehen.

Gemäß noch einem weiteren Ausführungsbeispiel, ist/sind der/die Kantenkanal/-kanäle (4a, 4b) in Unterabschnitte unterteilt.

Gemäß noch einem weiteren Ausführungsbeispiel ist/sind der/die Kantenkanal/-kanäle (4a, 4b) und die entsprechenden Kantenschneidmittel (3a, 3b) gemeinsam befestigt, wie beispielsweise auf einem Schlitten (8a, 8b).

Gemäß noch einem weiteren Ausführungsbeispiel umfasst die Vorrichtung zwei Kantenkanäle (4a, 4b).

Gemäß noch einem weiteren Ausführungsbeispiel umfassen die Kantenschneidmittel (3a, 3b) Messermittel zum Abtrennen der Kanten (1a, 1b). Die Messermittel können Maschinenmesser bzw. Guillotinenmesser (guillotine knifes) sein.

Gemäß noch einem weiteren Ausführungsbeispiel sind die mittleren Schneidmittel (2a, 2b) so befestigt, dass diese zum seitlichen Abtrennen der Kanten (1a, 1b) vom mittleren Abschnitt (1c) einen unbeweglichen Zustand annehmen und zum Abtrennen des mittleren Abschnitts (1c) in Querrichtung beweglich sind, indem beide sich quer zur Förderrichtung (F) zueinander bewegen.

Gemäß noch einem weiteren Ausführungsbeispiel sind die Schneidmittel (3a, 3b) bezogen auf die Schneidmittel (2a, 2b) in Flussrichtung nach diesen angeordnet.

Gemäß noch einem weiteren Ausführungsbeispiel sind die Schneidmittel (3a, 3b) bezogen auf den/die Kantenkanal/- kanäle (4a, 4b) in Flussrichtung vor diesem/diesen angeordnet.

Gemäß noch einem weiteren Ausführungsbeispiel, sind die Schneidmittel (3a, 3b) bezogen auf den/die Kantenkanal/- kanäle (4a, 4b) in Flussrichtung nach diesem/diesen angeordnet.

"Bearbeitungsstraße" beinhaltet eine oder mehrere Maschinen wie Streckvorrichtungen, Auftragvorrichtungen, Trockner, Oberflächenbehandlungsmaschinen, Spalteinrichtungen, Wickler usw., üblicherweise mit sehr komplizierten Filmwegen. Eine Wickelvorrichtung kann die Erfindung auf vorteilhafte Weise nutzen.

Die Erfindung stellt ebenfalls ein Verfahren zum Schneiden einer in Förderrichtung (F) transportieren Bahn (1) und nachfolgendem Zuführen und Einbringen in eine Bearbeitungsstraße zur Verfügung, wobei die Bahn (1) einen mittleren Abschnitt (1c) und Kanten (1a, 1b) aufweist, und das Verfahren die folgenden Schritte aufweist:

(i) seitliches Abtrennen zumindest einer Kante (1a, 1b) vom mittleren Abschnitt (1c);

(ii) Schneiden dieser zumindest einen Kante (1a, 1b) quer zur Förderrichtung (F);

(iii) Einbringen dieser zumindest einen Kante in die Bearbeitungsstraße durch den/die Kantenkanal/- kanäle;

(iv) Befestigen dieser zumindest einen Kante in einer am anderen Ende der Bearbeitungsstraße angeordneten Zugvorrichtung;

(v) Öffnen des/der Kanals/Kanäle zur Abgabe dieser zumindest einen Kante und

(vi) Schneiden des mittleren Abschnitts (1c).

Gemäß einem Ausführungsbeispiel umfasst der Schritt des Einbringens (iii) das Einsaugen der Kanten in Röhrenkanäle (4a, 4b).

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel, umfasst das Verfahren weiterhin den Schritt des Bildens einer Kantenschlaufe in unmittelbarer Nähe des Kantenkanals während des Schritts (ii).

Gemäß noch einem weiteren Ausführungsbeispiel, werden beide Kanten bearbeitet; die beiden Kanten können gleichzeitig bearbeitet werden oder unabhängig voneinander bearbeitet werden oder aufeinander folgend bearbeitet werden.

Gemäß noch einem weiteren Ausführungsbeispiel weist der Schritt des Schneidens (i) einen Schritt des Haltens der mittleren Schneidmittel (2a, 2b) in einem unbeweglichen Zustand auf, um die Kanten (1a, 1b) seitlich vom mittleren Abschnitt (1c) abzutrennen.

Gemäß noch einem weiteren Ausführungsbeispiel umfasst der Schritt des Schneidens (ii) einen Schritt, in welchem die Kanten (1a, 1b) unverzögert quer abgetrennt werden.

Gemäß noch einem weiteren Ausführungsbeispiel, umfasst der Schritt des Schneidens (vi) das Bewegen der mittleren Schneidmittel (2a, 2b) zueinander quer zur Förderrichtung (F).

Gemäß noch einem weiteren Ausführungsbeispiel wird zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung die Vorrichtung gemäß der Erfindung verwendet.

Gemäß noch einem weiteren Ausführungsbeispiel umfasst der Kantenkanal (4a, 4b) an diesem entlang angeordnete Luftdüsen.

Die Vorteile der Vorrichtung und des Verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung liegen in der voneinander unabhängigen Handhabung der Kanten und des mittleren Abschnitts der Bahn für den Schneidvorgang und den Zuführvorgang, was ein geeignetes (automatisches) Zuführen der Bahn in die Bearbeitungsstraße ermöglicht, wobei die Handhabung der Kanten mittels spezieller Kanäle durchgeführt wird.

Die Erfindung ermöglicht es, die Nachteile des Stands der Technik zu überwinden, ist nicht in Bezug auf die Dicke oder die Geschwindigkeit begrenzt und zeigt eine hohe Zuverlässigkeit und somit geringe Ausfallzeiten. Die Erfindung macht sich die Tatsache zunutze, dass, im Falle von Polymerfilmen, Kanten viel stärker als der zwischen ihnen liegende mittlere Abschnitt sind und somit sehr selten brechen. Falls die Bahn während der Verarbeitung bricht, ziehen die Kanten oder nur eine der Kanten die Bahn automatisch wieder mit.

Die Kanten sind bekannte Nebenprodukte des Herstellungsverfahrens der Bahn und unterscheiden sich vom mittleren Abschnitt durch ihre größere Dicke (was die Handhabung der Bahn ermöglicht). Die Erfindung schlägt vor, diese beiden unterschiedlichen Bestandteile der Bahn in verschiedenen Schritten mittels geeigneter Mittel zu trennen, um eine unterschiedliche Behandlung der Bestandteile im späteren Zuführverfahren zu ermöglichen.

Vorzugsweise führt die unterschiedliche Schneidbearbeitung der Kanten und des mittleren Abschnitts zu einer solchen Form des quer verlaufenden Schnitts der Bahn, dass die Kanten in Förderrichtung hervorstehen. Da die Kanten besser gehandhabt werden können, können diese zuerst einer Zugvorrichtung oder einer Einheit, die am anderen Ende der Bearbeitungsstraße vorgesehen ist, zugeführt werden, um anschließend den mittleren Abschnitt mitzuziehen.

Weiterhin ist es möglich unterschiedlich geformte Schneidmittel und Verfahrensprozeduren für den dünnen mittleren Abschnitt und die dickeren Kanten vorzusehen. Beispielsweise sind Guillotinenmesser und Maschinenmesser als zuverlässige Werkzeuge zum Schneiden dicker aber kleiner Werkstücke bekannt und werden somit für das Schneiden der Kanten angepasst. Für den mittleren Abschnitt, der sich im Allgemeinen über eine beträchtliche Breite erstreckt, sind andere Schneidmittel, die quer bewegbar sind, geeigneter, wie beispielsweise Rasiermesser (Gillette knifes) oder Streichmesser (doctor blade) oder geschärfte Nadeln (sharpened needles).

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Im Folgenden werden die Kantenkanäle jeweils nur beim ersten Auftauchen im jeweiligen Ausführungsbeispiel mit gepunkteten Linien für verdeckte Teile dargestellt.

Fig. 1a und 1b zeigen jeweils in perspektivischer Ansicht und in Draufsicht von oben eine Vorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem die Bahn überhaupt nicht geschnitten wird;

Fig. 2a und 2b zeigen jeweils in perspektivischer Ansicht und in Draufsicht von oben eine Vorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem Kanten seitlich vom mittleren Abschnitt der Bahn abgetrennt werden;

Fig. 3a und 3b zeigen jeweils in perspektivischer Ansicht und in Draufsicht von oben eine Vorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem die Kanten quer abgeschnitten werden;

Fig. 4a und 4b zeigen jeweils in perspektivischer Ansicht und in Draufsicht von oben eine Vorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem die Kanten von Kantenkanälen aufgenommen werden;

Fig. 5a und 5b zeigen jeweils in perspektivischer Ansicht und in Draufsicht von oben eine Vorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem die Kanten in der Zugvorrichtung befestigt sind und die Kanäle in einer offenen Stellung sind;

Fig. 6a und 6b zeigen jeweils in perspektivischer Ansicht und in einer Draufsicht von oben eine Vorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem der mittlere Abschnitt quer geschnitten wird;

Fig. 7a und 7b zeigen jeweils in perspektivischer Ansicht und in Draufsicht von oben eine Vorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem der mittlere Abschnitt bis zu einem in der Mitte des mittleren Abschnitts befindlichen Treffpunkt geschnitten wird und der mittlere Abschnitt von den Kantenkanälen aufgenommen wird und einer Bearbeitungsstraße zugeführt wird;

Fig. 8a und 8b zeigen jeweils in perspektivischer Ansicht und in Draufsicht von oben eine Vorrichtung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem die Bahn überhaupt nicht geschnitten wird;

Fig. 9a und 9b zeigen jeweils in perspektivischer Ansicht und in Draufsicht von oben eine Vorrichtung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem eine Kante seitlich von dem mittleren Abschnitt der Bahn abgetrennt wird;

Fig. 10a und 10b zeigen jeweils in perspektivischer Ansicht und in einer Draufsicht von oben eine Vorrichtung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem die Kantenkanäle in Betrieb sind und die Schermesser ebenfalls für eine bestimmte Kante in Betrieb sind, wobei die Kante eine Schlaufe innerhalb des entsprechenden Kantenkanals ausbildet;

Fig. 11a und 11b zeigen jeweils, in perspektivischer Ansicht und in Draufsicht von oben eine Vorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem eine Kante von einem Kantenkanal aufgenommen wird;

Fig. 12a und 12b zeigen jeweils in perspektivischer Ansicht und in einer Draufsicht von oben eine Vorrichtung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem die eine Kante von den Kantenkanälen aufgenommen wird und in der Zugvorrichtung befestigt wird;

Fig. 13a, 13b bis 16a, 16b entsprechen jeweils den Fig. 9a, 9b bis 12a, 12b für die andere Kante;

Fig. 17a und 17b zeigen jeweils in perspektivischer Ansicht und in Draufsicht von oben eine Vorrichtung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem der mittlere Abschnitt quer geschnitten wird;

Fig. 18a und 18b zeigen jeweils in perspektivischer Ansicht und in Draufsicht von oben eine Vorrichtung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem der mittlere Abschnitt von den Kantenkanälen aufgenommen wird und der Bearbeitungsstraße zugeführt wird;

Fig. 19 zeigt einen Querschnitt eines bevorzugten Kantenkanals in Form eines Kantenkanals mit drehbarem Halbteil.

Ausführliche Beschreibung der Erfindung

Die Beschreibung wird unter Bezugnahme auf ein Bahnübertragungs- und Wickelsystem, das einem Ofen oder einer Streckvorrichtung folgt, gegeben, kann jedoch auf jedwede Bearbeitungsstraße für Bahnen angewendet werden. Ebenfalls ist die Bahn vorliegend ein Polymer (beispielsweise ein Polyester wie PET), mit im Vergleich zu der verbleibenden Bahn dickeren Kanten (auch als Wulst bezeichnet). Die Messer sind derart angeordnet, dass der mittlere Abschnitt, sobald er geschnitten ist, eine einheitliche Dicke aufweist.

Erstes Ausführungsbeispiel

In der Vorrichtung gemäß der Erfindung, wie sie in den Fig. 1a und 1b dargestellt ist, wird eine Bahn 1 am Auslass eines Ofens oder einer Streckvorrichtung (nicht dargestellt) in eine mit dem Pfeil F bezeichnete Förderrichtung transportiert. Die Bahn ist aus zwei Kanten 1a und 1b mit einem dazwischenliegendem Abschnitt 1c der Bahn 1 gebildet. Auf ihrem Weg entlang der Förderrichtung F passiert die Bahn 1 ein mittleres Schneidmittel, das zwei geschärfte Klingen 2a, 2b aufweist. In dem in Fig. 1a und 1b gezeigten Ausgangszustand befinden sich die Klingen in einer unteren Stellung, in der sie die Bahn nicht schneiden. In Förderrichtung F nachgelagert sind über den beiden Kanten Kantenschneidmittel in Form von zwei Guillotinenmessern 3a, 3b angebracht. Im vorliegenden Ausgangszustand befinden sich die Guillotinenmesser in einer Bereitschaftsstellung, in der sie die Kanten 1a, 1b nicht schneiden. Weiter in Richtung des Schachts 5 nachgelagert, sind Kantenkanäle 4a, 4b in unmittelbarer Umgebung der Transportwalze angeordnet, um die Kanten 1a, 1b aufzunehmen, nachdem sie von den Kantenschneidmitteln 3a, 3b abgetrennt wurden. Die Kantenkanäle 4a, 4b sind in dem in Fig. 1a und 1b dargestellten Ausgangszustand noch nicht in Betrieb und die gesamte Bahn 1 fällt in den Container bzw. den Schacht 5.

Im Betrieb arbeitet die Vorrichtung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel wie folgt:

Zu einem bestimmten Zeitpunkt t0 werden die Klingen 2a, 2b in eine Stellung angehoben, in der sie zwischen den Kanten und dem mittleren Abschnitt durch die Bahn hindurchragen, und die Bahn in den mittleren Abschnitt 1c und die beiden Kanten 1a und 1b zerschneiden, so wie dies den Fig. 2a und 2b entnommen werden kann. In dieser Stellung werden die Klingen nicht in der Bahnebene bewegt, befinden sich also in einem unbeweglichen Zustand. Den Klingen nachgelagert fallen der mittlere Abschnitt und die abgetrennten Kanten weiterhin in den Container 5.

Zu einem ausgewählten Zeitpunkt t1 ≥ t0 werden die Kanten 1a, 1b seitlich durch die Kantenschneidmittel 3a, 3b abgetrennt, so wie dies den Fig. 3a und 3b entnommen werden kann. Der Schnitt wird unverzögert von den beiden Guillotinenmessern 3a und 3b durchgeführt, welche unmittelbar nach dem Schneiden zurückgezogen werden. Der Schnitt verläuft quer zur Förderrichtung F, vorzugsweise senkrecht zu ihr.

Zu einem späteren Moment t2 ≥ t1 werden die Kantenkanäle 4a und 4b in Betrieb genommen, um die abgeschnittenen Kanten aufzunehmen, so wie dies den Fig. 4a und 4b entnommen werden kann. Zu diesem Zeitpunkt fällt der mittlere Abschnitt 1c der Bahn weiterhin in den Container 5, wohingegen die abgeschnittenen Kanten 1a, 1b in Kantenkanäle aufgenommen werden. Die Kantenkanäle werden in dem Sinne "in Betrieb" genommen, dass ein Sog ausgelöst wird, z. B. durch Saugeinrichtungen wie Luftdüsen, die entlang der Kantenkanäle angeordnet sind. Die Inbetriebnahme der Kantenkanäle erfolgt zu einem nahe dem Zeitpunkt t1 liegenden Zeitpunkt t2, so dass die Kanten, die aufgenommen werden die Teile der Kanten sind, die aus dem Ofen oder der Streckvorrichtung heraustreten (und nicht die in den Schacht fallenden Teile).

Zu einem Zeitpunkt t3 ≥ t2 werden die Kanten sicher in die Kantenkanäle eingebracht oder vorzugsweise sicher in die Zugvorrichtung eingebracht, die sich am anderen Ende der Bearbeitungsstraße (nicht dargestellt) befindet, so wie dies den Fig. 5a und 5b entnommen werden kann. Zu dem Zeitpunkt, zu dem die Kanten in der Zugvorrichtung befestigt sind, kann man sich sicher sein, dass die Kanten ihre Rolle als "Mitzieheinheit" effizient ausüben, d. h. dass sie den mittleren Abschnitt der Bahn in die Wickeleinheit hinein mitziehen. Zu diesem Zeitpunkt sind die Deckel des Kantenkanals geöffnet, und die Kanten werden freigegeben. Die Kantenkanäle sind in den Figuren aus Verständlichkeitsgründen ohne ihre Böden und ihre inneren Bauteile dargestellt, und zeigen die "offene Stellung" oder die "freigebende Stellung" der Kanäle. Die Kanten können anschließend auf eine weitere Filmbahn "fallen", welche sich unterhalb der Kanäle befindet, wie beispielsweise der Filmbahn der Bearbeitungsstraße, von der die Bahn weitergereicht wird.

Zu einem Zeitpunkt t3' ≥ t3 können die Kanäle, sofern erforderlich, zurückgezogen werden, z. B. um es der Bearbeitungsstraße zu ermöglichen frei zu arbeiten.

Zu einem Zeitpunkt t4 ≥ t3 beginnen sich die Klingen 2a, 2b entlang der Linie E in der Bahnebene zueinander zu bewegen, im dargestellten Fall in Richtung zur Mitte der Bahn, wodurch der mittlere Abschnitt 1c quer geschnitten wird, so wie dies den Fig. 6a und 6b entnommen werden kann. Die Klingen 2a, 2b werden zu einem Zeitpunkt quer zur Förderrichtung der Bahn bewegt, zu dem die Deckel der Kanäle offen sind, so dass es dem mittleren Abschnitt ermöglicht wird, von den Kanten mitgezogen zu werden. Der angefügte V- förmige mittlere Abschnitt 1c wird dann mit Hilfe der hervorstehenden Kanten 1a, 1b in die Wickeleinheit eingebracht, da die Kanten in der Wickeleinheit befestigt wurden (z. B. durch eine nicht dargestellte Antriebswalze, die als Zugvorrichtung dient), und können den mittleren Abschnitt der Bahn sicher in die Wickeleinheit hinein mitziehen.

Zum Ankunftszeitpunkt der beiden Klingen in der Mitte der Bahn werden die Klingen in eine Stellung unterhalb der Bahn zurückgezogen, um einen nicht-schneidenden Zustand, der ein weiteres Schneiden des mittleren Abschnitts verhindert, zu erreichen, so wie dies, den Fig. 7a und 7b entnommen werden kann. Die Klingen werden anschließend in ihre Ausgangsposition unterhalb der Bahn in der Nähe der Kanten bewegt. Das Ergebnis des Arbeitsgangs der Klingen 2a, 2b führt zu einem V-förmigen quer verlaufenden Schnitt des mittleren Abschnitts, während die Kanten in Förderrichtung F hervorstehen. Die Winkel sind zur Verdeutlichung übertrieben dargestellt; in Anbetracht der Geschwindigkeit der Bearbeitungsstraße werden die Winkel des abgeschnittenen Stücks sehr spitz sein. Bei dieser Anordnung ist anzumerken, dass die in Fig. 6 und 7 dargestellten Schritte in einer gewissen Weise miteinander "verschmelzen".

Die Kantenschneidmittel und die mittleren Schneidmittel können entlang der gleichen Linie senkrecht zur Förderrichtung angeordnet werden, oder sie können an unterschiedlichen Orten angeordnet werden, vorzugsweise sind die Kantenschneidmittel (Guillotinenmesser 3a, 3b) im Verhältnis zu den Schneidmitteln des mittleren Abschnitts (Klingen 2a, 2b) nachgeordnet angeordnet. Die Guillotinenmesser (3a, 3b) sind im Verhältnis zu den Kantenkanälen vorzugsweise vorgeschaltet angeordnet.

Die Abfolge der Schneide- und Zuführungsschritte und somit die Zeitpunkte t0, t1, t2, t3 und t4 können geändert werden, so wie dies im Urteilsvermögen des Fachmanns liegt. Beispielsweise sollte die Inbetriebnahme der Guillotinenmesser vorzugsweise derart gewählt werden, dass letztere zu einem Zeitpunkt ausgelöst werden, zu dem die Bahn, die am Ort der Guillotinenmesser vorbeiläuft, bereits von den Klingen in ihren mittleren Abschnitt und ihre Kanten zerschnitten ist. Das Auslösen der Guillotinenmesser und der Kantenkanäle kann miteinander gekoppelt werden, d. h. sie können zum gleichen Zeitpunkt oder zu Zeitpunkten, die sich durch eine bestimmte Zeitspanne voneinander unterscheiden, ausgelöst werden. Die Bewegung der Klingen 2a, 2b zum Schneiden des mittleren Abschnitts in Querrichtung kann durch das Auslösen (Öffnen) der Deckel der Kantenkanäle bestimmt werden, wahlweise nach einer bestimmten Zeitspanne. Ebenso, und vorzugsweise, sollte der Einsatz der Klingen durch ein Erkennen des sicheren Einbringens der Kanten in die Zugvorrichtung bestimmt werden.

Es ist ebenso möglich mit einer Kante nach der anderen zu verfahren. In diesem Fall wird zuerst eine Kante in der Zugvorrichtung befestigt, der Deckel des ersten Kanals wird geöffnet, anschließend wird die zweite Kante in der Zugvorrichtung befestigt und erst anschließend werden die beiden Klingen 2a und 2b zueinander bewegt. Es ist ebenso möglich, lediglich mit einer Kante derart zu verfahren.

Zweites Ausführungsbeispiel (und zu bevorzugende Arbeitsweise)

Das zweite Ausführungsbeispiel wird unter Bezugnahme auf das Ausführungsbeispiel angegeben, bei dem jede der Kanten unabhängig voneinander gehandhabt wird. Selbstverständlich kann das zweite Ausführungsbeispiel derart durchgeführt werden, dass beide Kanten gleichzeitig gehandhabt werden.

In der in den Fig. 8a und 8b dargestellten Vorrichtung gemäß der Erfindung befindet sich, wie im ersten Ausführungsbeispiel, eine Bahn 1. Auf ihrem Weg entlang der Förderrichtung F passiert sie ein mittleres Schneidmittel, welches zwei geschärfte Klingen 2a, 2b aufweist. In der Ausgangsposition, die in den Fig. 8a und 8b dargestellt ist, befinden sich die Klingen in einer unteren Stellung, in der diese die Bahn nicht schneiden. In der Förderrichtung F nachgeordnet befinden sich in der Nähe der Walze, die die Bahn in den Schacht 5 hinein ablenkt, Kantenkanäle 4a, 4b und weiter nachgeordnet befinden sich Kantenschneidmittel in Gestalt zweier Schermesser 3a, 3b. Im zweiten Ausführungsbeispiel sind die Kantenkanäle und die Schneidmesser gemeinsam mittels eines Schlittens 8a, 8b miteinander befestigt. Der Schlitten 8a, 8b ermöglicht eine gut definierte Platzierung der Kantenkanäle in allen drei Richtungen relativ zur Vorhandenen Bahn. Der Schlitten 8a, 8b wird nur in den Fig. 8a und 8b dargestellt, und wird in den folgenden Figuren nicht dargestellt. Im vorliegenden Ausgangszustand befinden sich die Schermesser in einer Bereitschaftsstellung (offenen Stellung), in der sie die Kanten 1a, 1b nicht schneiden. Die Kantenkanäle 4a, 4b sind in der in den Fig. 8a und 8b dargestellten Ausgangsposition nicht im Betrieb und die gesamte Bahn 1 fällt in den Container oder Schacht, der in den folgenden Figuren, die sich auf das zweite Ausführungsbeispiel beziehen, nicht weiter dargestellt wird.

Im Betrieb arbeitet die Vorrichtung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel wie folgt:

Zu einem bestimmten Moment t0a wird die Klinge 2a in eine Stellung angehoben, in der sie zwischen der Kante und dem mittleren Abschnitt durch die Bahn hindurch ragt und dadurch die Bahn in den zentralen Abschnitt 1c und eine Kante 1a zerschneidet, so wie dies den Fig. 9a und 9b entnommen werden kann. In dieser Stellung bewegt sich die Klinge nicht in der Bahnebene, befindet sich somit in einem unbeweglichen Zustand. Der Klinge nachgeordnet fallen der mittlere Abschnitt und die abgetrennte Kante weiterhin in den Container 5.

Zu einem Zeitpunkt t1a ≥ t0a wird die Kante 1a durch das Schermesser 3a seitlich abgetrennt, so wie dies den Fig. 10a und 10b entnommen werden kann. Der Schneidvorgang erfolgt nicht unmittelbar wie im ersten Ausführungsbeispiel, sondern hat eine Zeitdauer bis zum Zeitpunkt t2a. Während dieses Zeitabschnitts (t2a - t1a), wird die Kante auf Höhe der Schermesser "blockiert", und da der Film weiterhin aus dem Ofen oder der Streckvorrichtung austritt, bildet sich mit der hereinkommenden Kante eine Schlaufe. Der Kanal wird eingeschaltet, beispielsweise durch Saugmittel (nicht dargestellt), so dass sich die Schlaufe im Kanal bildet. Die Schlaufe ist durch die gepunktete Linie dargestellt und kann bis zu einer Entfernung, welche bis zu einem Meter oder mehr oder weniger variiert werden kann, in den Kanal hineinreichen. Beispielsweise kann (t2a - t1a) ungefähr 0,1 s betragen, die Geschwindigkeit des Films kann 5 m/s betragen, somit hat die Schlaufe eine Länge von 0,25 m. Die Saugmittel sind hier nicht dargestellt, jedoch handelt es sich um übliche Saugmittel (siehe erstes Ausführungsbeispiel).

Zu einem Zeitpunkt t2a ≥ t1a wird die Kante 1a schließlich durch die Schermesser 3a abgetrennt, so wie dies den Fig. 11a und 11b entnommen werden kann. Der Kantenkanal nimmt die abgetrennte Kante 1a auf (hier: saugt ein). Zu diesem Zeitpunkt fallen der mittlere Abschnitt 1c der Bahn und die Kante 1b mit der diese nach wie vor verbunden ist, weiterhin in den Container 5. Der Kantenkanal wird im gleichen Sinne wie vorstehend "in Betrieb genommen" (wobei die Inbetriebnahme während des Transports der Kante variiert werden kann, oder auch nicht). Die. Kante 1a wird dann in der Zugvorrichtung (nicht dargestellt) oder in anderen gleichartigen Vorrichtungen der Antriebseinheit befestigt.

Zu einem späteren Zeitpunkt t3a ≥ t2a sind die Deckel des Kantenkanals 4a offen, und geben die Kante ab, so wie dies den Fig. 12a und 12b entnommen werden kann; tatsächlich sind der Boden und die inneren Bauteile des Kantenkanals aus Verständlichkeitsgründen nicht dargestellt; weitere Einzelheiten können der Fig. 19 entnommen werden. So wie im ersten Ausführungsbeispiel, kann die Kante auf eine weitere Filmbahn "fallen", und der Kanal 4a kann zurückgezogen werden.

Der gleiche Ablauf wie oben wird dann zu unterschiedlichen Zeitpunkten t0b, t1b, t2b, t3b und t4b für die andere Kante begonnen, was in den Fig. 13a bis 16b dargestellt ist. Am Ende des zweiten Arbeitsablaufs ist die Situation die folgende: die beiden Kanten werden durch die Bearbeitungsstraße hindurchtransportiert und sind in einer Zugvorrichtung, welche sich am anderen Ende befindet, befestigt, und die Kanten sind bereit, ihre Rolle als Mitziehvorrichtung auszuüben.

Es sollte erwähnt werden, dass die Deckel der Kanäle 4a offen sein können, bevor der Arbeitsablauf für Kante 1b beginnt, oder sie können geöffnet werden, nachdem der Arbeitsablauf abgeschlossen ist, also gleichzeitig mit dem Deckel des Kanals 1b. Ebenso können die Kanäle zurückgezogen werden, falls dies für den Betrieb der Bearbeitungsstraße erforderlich sein sollte (Transportwalzen müssen an bestimmte Positionen bewegt werden, usw.).

Zu einem Zeitpunkt t5 ≥ t4a/t4b beginnt sich die Klinge 2b entlang der Linie E in der Bahnebene in Richtung Klinge 2a zu bewegen und so eine Bewegung der Klingen zueinander zu erzeugen, und damit den mittleren Abschnitt 1c in Querrichtung zu schneiden, so wie dies in den Fig. 17a und 17b dargestellt ist. Die Klinge 2b wird veranlasst, sich zu einem Zeitpunkt quer zur Förderrichtung der Bahn zu bewegen, zu dem beide Kantenkanäle offen sind. Der offene Zustand ist selbstverständlich erforderlich, um es dem mittleren Abschnitt des Films zu ermöglichen, in die Wickeleinheit eingebracht zu werden (ansonsten würden die rohrartigen Kanäle den mittleren Abschnitt daran hindern, transportiert zu werden).

Zum Ankunftszeitpunkt von Klinge 2b am Ort der Klinge 2a am Rand des mittleren Abschnitts der Bahn, so wie dies den Fig. 18a und 18b entnommen werden kann, werden die Klingen in eine Stellung unterhalb der Bahn zurückgezogen um einen nicht-schneidenden Zustand einzunehmen, der ein weiteres Schneiden des mittleren Abschnitts verhindert. Die Klingen werden anschließend in ihre Ausgangsstellungen unterhalb der Bahn in der Nähe der Kanten bewegt. Das Ergebnis des Arbeitsgangs der Klingen 2a, 2b führt zu einem N-förmigen querverlaufenden Schnitt des mittleren Abschnitts, während die Kanten in Förderrichtung F hervorstehen. Der angefügte N-förmige mittlere Abschnitt 1c wird anschließend mit Hilfe der hervorstehenden Kanten 1a, 1b, welche als "Mitziehvorrichtung" dienen, der Bearbeitungsstraße zugeführt. Wie im ersten Ausführungsbeispiel ausgeführt, sind die Winkel aus Anschaulichkeitsgründen übertrieben dargestellt; unter Berücksichtigung der Geschwindigkeit der Bearbeitungsstraße, werden die Winkel des geschnittenen Stücks sehr spitz sein. In dieser Konfiguration ist es nachvollziehbar, dass die in den Fig. 17 und 18 dargestellten Schritte in gewisser Weise miteinander "verschmolzen" sein werden.

Die Kantenschneidmittel (Schermesser 3a, 3b) sind relativ zu den Schneidmitteln des mittleren Abschnitts (Klingen 2a, 2b) nachgeordnet angeordnet, so wie dies dargestellt ist.

Die Schermesser (3a, 3b) sind ebenfalls im Verhältnis zu den Kantenkanälen nachgeordnet angeordnet.

Die Abfolge der Schritte Schneiden, Ausbildung der Schlaufe und Zuführung, und somit die Zeitpunkte t0, t1, t2, t3 usw. können abgeändert werden. In dem in den Fig. 8a bis 15b dargestellten Ausführungsbeispiel können die folgenden Abläufe erzielt werden. Einschalten der Schermesser, und darauf folgend die Ausbildung der Schlaufen, sollten vorzugsweise so erfolgen, dass die Schermesser zu einem Zeitpunkt in Betrieb genommen werden, zu dem die Bahn, die den Bereich der Schermesser passiert, bereits durch die Klingen in ihren mittleren Abschnitt und ihre Kanten zerschnitten ist. Die Inbetriebnahme der Schermesser und der Kantenkanäle kann miteinander gekoppelt werden, d. h. sie können zum gleichen Zeitpunkt oder zu verschiedenen Zeitpunkten, die um eine bestimmte Zeitspanne voneinander versetzt liegen, eingeschaltet werden. Die Bewegung der Klingen 2a (2b) zum Schneiden des mittleren Abschnitts in Querrichtung kann durch die Inbetriebnahme ausgewählter Vorrichtungen der Maschine (Schermesser 3a, 3b; Erkennung des sicheren Einbringens der Kanten in die Zugvorrichtung; Öffnung der Deckel der Kanäle; Zurückziehen der Kanäle) ausgelöst werden, wahlweise nach Ablauf einer bestimmten Zeitspanne, vorzugsweise zu einem Zeitpunkt unmittelbar bevor die Bearbeitungsstraße in einem Produktionszustand ist.

Die folgende Abfolge ist ebenso möglich:

- Kante 1a wird als erstes wie oben beschrieben aufgenommen;

- Klinge 2b wird angehoben (ansonsten erfolgt nichts);

- Klinge 2a bewegt sich in Richtung von Klinge 2b;

- sobald Klinge 2a die Klinge 2b erreicht, werden beide Klingen (2a, 2b) zurückgezogen und die Schermesser 3b werden gleichzeitig in Betrieb genommen. Der mittlere Abschnitt 1c der Bahn wird dann die Kante 1b mitziehen. Alternativ können die Schermesser 3b wie im ersten Ausführungsbeispiel durch Guillotinenmesser ersetzt werden.

Fig. 19 zeigt einen Querschnitt des Kantenkanals. Diese Kantenkanäle (4a, 4b) können mit einer drehbar angeordneten Seite, die jeweils Innen- und Bodenteile 6a, 7a und 6b, 7b aufweist, versehen sein, wobei diese drehbar befestigten Seiten die Kanten aufnehmen/abgeben, so wie dies dargestellt ist. Die drehbar befestigten Seiten können entweder die Innenteile, die Bodenteile oder beides sein. Sofern die drehbar angeordnete Seite das Innenteil 6a, 6b (einander zugewandt) ist, werden die Kantenkanäle in horizontale U- förmige Führungen umfunktioniert, die es ermöglichen, dass die gesamte Bahn zwischen ihnen verläuft. Die Kantenkanäle können dann seitlich zurückgezogen werden. Sofern die drehbar angeordnete Seite das Bodenteil 7a, 7b (nach unten gerichtet) ist, werden die Kantenkanäle in senkrechte U- förmige Führungen (mit nach unten gerichteter Öffnung) umfunktioniert, und damit die Bahn richtig transportiert wird, fällt die Bahn an eine unterhalb der Kantenkanäle befindliche Stelle. Die Kantenkanäle können dann nach oben zurückgezogen werden. Vorzugsweise können die drehbaren Seiten sowohl Innen- als auch Bodenteile des Kantenkanals aufweisen. Dieses letztere Ausführungsbeispiel ist in Fig. 19 gezeigt, in der die gepunktete Linie die Stellung darstellt, in der die Innen- und Bodenteile geöffnet sind. Die Deckel können ebenso drei Seiten des Kanals umfassen. Ebenso können die beweglichen Deckel anstatt durch Drehbewegungen, durch Längsbewegungen bewegt werden. Die Kante kann daher nach oben, nach unten, zur Seite oder diagonal heraustreten.

Die Kanäle werden pneumatisch gesteuert in Betrieb genommen, beispielsweise mittels Luftdüsen. Eine geeignete Anzahl an Luftdüsen ist entlang des Kanals angeordnet. Der Kanal muss nicht aus einem einzigen. Stück bestehen; er kann mehrere Untereinheiten aufweisen, welche mit einem Abstand oder unmittelbar benachbart aufeinander folgen können. Die Luftdüsen können eine Venturiröhre beinhalten, die am Ende des Kanals angeordnet ist. Die Venturidüse wird mit komprimierter Luft gespeist, die die umgebende Luft mit hoher Geschwindigkeit durch den Kanal mitreißt, so dass die umgebende Luft schlussendlich die Kante transportiert.

Die in den Fig. 1a bis 15b dargestellten Kanalkanten können sich auf einer Höhe mit der Förderrichtung F befinden oder sie können relativ zu dieser entweder nach oben oder nach unten ausgerichtet sein und/oder können relativ zur Bahnebene nach oben oder nach unten versetzt sein. Beispielsweise können die Kantenkanäle mit der Förderrichtung jeden Winkel (beispielsweise 15 bis 30º) nach oben einschließen und können relativ zur Bahnebene nach oben versetzt sein (beispielsweise hinsichtlich der vertikalen Stellung). Da weiterhin die Breite der Bahn geändert werden kann, können die Kantenkanäle vorzugsweise auf einem Schlitten befestigt werden, der diese in einer geeigneten Stellung platziert, um die Breite der Bahn aufzunehmen, so wie dies in den Fig. 8a bis 14a gezeigt ist. Der Schlitten kann vorzugsweise auch die Schneidmesser (3a, 3b) tragen, wenn die Kantenkanäle und die Schneidmesser (beispielsweise die Schermesser) gemeinsam befestigt werden.

Mit einem Schneidmittel wie einem Hochgeschwindigkeitslaserstrahl oder einem Druckwasserstrahl kann die Platzierung in Bezug auf die Förderrichtung und innerhalb der Vorrichtung sowie die Abfolge der Schneidschritte entsprechend abgeändert werden.

Obwohl die Beschreibung unter Bezugnahme auf spezielle Ausführungsbeispiele (Klingen, Guillotinenmesser, Schermesser, Scheren, Kantenkanäle) gegeben wurde, ist die Erfindung selbstverständlich nicht auf diese Ausführungsbeispiele beschränkt. Die beiden offenbarten Ausführungsbeispiele können auch miteinander kombiniert werden, soweit eine oder mehrere Schritte beteiligt sind.

Obwohl die Beschreibung unter Bezugnahme auf die Handhabung von zwei Kanten erfolgte, kann die Erfindung selbstverständlich auch mit lediglich einer Kante ausgeführt werden. Der Fachmann wird seine Kenntnisse zur Anpassung der obigen Beschreibung nutzen, um die Erfindung mit nur einer Kante zu realisieren.


Anspruch[de]

1. Vorrichtung zum Schneiden einer in Förderrichtung (F) transportierten Bahn (1) und nachfolgendem Zuführen und Einbringen dieser Bahn in eine Bearbeitungsstraße, wobei die Bahn (1) einen mittleren Abschnitt (1c) und Kanten (1a, 1b) umfasst, wobei die Vorrichtung mittlere Schneidmittel (2a, 2b) zum Schneiden des mittleren Abschnitts (1c) an dessen Seiten und quer zur Förderrichtung (F) sowie Kantenschneidmittel (3a, 3b) zum Schneiden der Kanten (1a, 1b) quer zur Förderrichtung (F) aufweist, wobei die Vorrichtung ferner zumindest einen Kantenkanal (4a, 4b) zum Zuführen der Kante(n) (1a, 1b) in die Bearbeitungsstraße und zum Einbringen dieser durch diese Straße umfasst, wobei der Kanal bzw. die Kanäle einen weitgehend geschlossenen Abschnitt und bewegliche Deckel (6a, 7a, 6b, 7b) aufweist bzw. aufweisen.

2. Vorrichtung zum Schneiden und Zuführen einer Bahn (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der/die Kantenkanal/-kanäle (4a, 4b) drehbar befestigte Innen- und/oder Bodenplatten (6a, 7a, 6b, 7b) zum Aufnehmen und Abgeben der Kanten (1a, 1b) umfasst/umfassen.

3. Vorrichtung zum Schneiden und Zuführen einer Bahn (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der/die Kantenkanal/-kanäle (4a, 4b) mit pneumatisch betriebenen Saugmitteln versehen ist/sind.

4. Vorrichtung zum Schneiden und Zuführen einer Bahn (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der/die Kantenkanal/-kanäle (4a, 4b) an diesem/diesen entlang angeordnete Luftdüsen aufweist.

5. Vorrichtung zum Schneiden und Zuführen einer Bahn (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der/die Kantenkanal/-kanäle (4a, 4b) in Unterabschnitte unterteilt ist/sind.

6. Vorrichtung zum Schneiden und Zuführen einer Bahn (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der/die Kantenkanal/-kanäle (4a, 4b) und die entsprechenden Kantenschneidmittel (3a, 3b) gemeinsam befestigt sind.

7. Vorrichtung zum Schneiden und Zuführen einer Bahn (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der/die Kantenkanal/-kanäle (4a, 4b) und die Kantenschneidmittel (3a, 3b) gemeinsam auf einem Schlitten (8a, 8b) befestigt sind.

8. Vorrichtung zum Schneiden und Zuführen einer Bahn (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei Kantenkanäle (4a, 4b) umfasst.

9. Vorrichtung zum Schneiden und Zuführen einer Bahn (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kantenschneidmittel (3a, 3b) Messermittel zum Abtrennen der Kanten (1a, 1b) umfassen.

10. Vorrichtung zum Schneiden und Zuführen einer Bahn (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Messermittel (3a, 3b) Maschinenmesser bzw. Guillotinenmesser (guillotine knifes) sind.

11. Vorrichtung zum Schneiden und Zuführen einer Bahn (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Messer (3a, 3b) Schermesser (shear knifes) sind.

12. Vorrichtung zum Schneiden und Zuführen einer Bahn (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die mittleren Schneidmittel (2a, 2b) so befestigt sind, dass diese zum seitlichen Abtrennen der Kanten (1a, 1b) vom mittleren Abschnitt (1c) einen unbeweglichen Zustand annehmen und zum Abtrennen des mittleren Abschnitts (1c) in Querrichtung beweglich sind, indem beide sich quer zur Förderrichtung (F) zueinander bewegen.

13. Vorrichtung zum Schneiden und Zuführen einer Bahn (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidmittel (3a, 3b) bezogen auf die Schneidmittel in Flussrichtung (2a, 2b) nach diesen angeordnet sind.

14. Vorrichtung zum Schneiden und Zuführen einer Bahn (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidmittel (3a, 3b) bezogen auf den/die Kantenkanal/-kanäle (4a, 4b) in Flussichtung vor diesem/diesen angeordnet sind.

15. Vorrichtung zum Schneiden und Zuführen einer Bahn (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidmittel (3a, 3b) bezogen auf den/die Kantenkanal/-kanäle (4a, 4b) in Flussichtung nach diesem/diesen angeordnet sind.

16. Verfahren zum Schneiden einer in Förderrichtung (F) transportierten Bahn (1) und nachfolgendem Zuführen und Einbringen in eine Bearbeitungsstraße, dadurch gekennzeichnet, dass die Bahn (1) einen mittleren Abschnitt (1c) und Kanten (1a, 1b) umfasst, wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist:

(i) Seitliches Abtrennen zumindest einer Kante (1a, 1b) vom mittleren Abschnitt (1c);

(ii) Schneiden dieser zumindest einen Kante (1a, 1b) quer zur Förderrichtung (F);

(iii) Einbringen dieser zumindest einen Kante in die Bearbeitungsstraße durch den/die Kantenkanal/-kanäle;

(iv) Befestigen dieser zumindest einen Kante in einer am anderen Ende der Bearbeitungsstraße angeordneten Zugvorrichtung;

(v) Öffnen des/der Kanals/Kanäle zur Abgabe dieser zumindest einen Kante; und

(vi) Schneiden des mittleren Abschnitts (1c).

17. Verfahren zum Schneiden und Zuführen einer Bahn (1) nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Einbringens (iii) das Einsaugen der Kanten in Röhrenkanäle (4a, 4b) umfasst.

18. Verfahren zum Schneiden und Zuführen einer Bahn (1) nach Anspruch 16 oder 17, ferner gekennzeichnet durch den Schritt des Bildens einer Kantenschlaufe in unmittelbarer Nähe des Kantenkanals während des Schrittes (ii).

19. Verfahren zum Schneiden und Zuführen einer Bahn (1) nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass beide Kanten bearbeitet werden.

20. Verfahren zum Schneiden und Zuführen einer Bahn (1) nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass beide Kanten gleichzeitig bearbeitet werden.

21. Verfahren zum Schneiden und Zuführen einer Bahn (1) nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass beide Kanten unabhängig voneinander bearbeitet werden.

22. Verfahren zum Schneiden und Zuführen einer Bahn (1) nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass beide Kanten aufeinanderfolgend bearbeitet werden.

23. Verfahren zum Schneiden und Zuführen einer Bahn (1) nach einem der Ansprüche 16 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Schneidens (i) einen Schritt des Haltens der mittleren Schneidmittel (2a, 2b) in einem unbeweglichen Zustand aufweist, um die Kanten (1a, 1b) seitlich vom mittleren Abschnitt (1c) abzutrennen.

24. Verfahren zum Schneiden und Zuführen einer Bahn (1) nach einem der Ansprüche 16 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Schneidens (ii) einen Schritt umfasst, in welchem die Kanten (1a, 1b) unverzögert quer abgetrennt werden.

25. Verfahren zum Schneiden und Zuführen einer Bahn (1) nach einem der Ansprüche 16 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt des Schneidens (vi) das Bewegen der mittleren Schneidmittel (2a, 2b) zueinander quer zur Förderrichtung (F) umfasst.

26. Verfahren zum Schneiden und Zuführen einer Bahn (1) nach einem der Ansprüche 16 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15 verwendet wird.







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