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Dokumentenidentifikation DE10203428A1 07.08.2003
Titel Kopfbedeckung für Sportfischer und Fliegenfischer
Anmelder Sekyra, Gerd, Salzburg, AT
Erfinder Sekyra, Gerd, Salzburg, AT
Vertreter Keller, H., Dr., Pat.-Anw., 83064 Raubling
DE-Anmeldedatum 29.01.2002
DE-Aktenzeichen 10203428
Offenlegungstag 07.08.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 07.08.2003
IPC-Hauptklasse A42B 1/24
Zusammenfassung Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kopfbedeckung insbesondere für Fliegenfischer und Sportfischer mit einem oder mehreren hakenförmigen oder stiftförmigen oder knopfförmigen oder birnenförmigen oder pilzförmigen oder pollerförmigen oder T-förmigen oder klemmenartigen Vorsprüngen (2) zur reversiblen Befestigung eines oder mehrerer Enden (7) eines oder mehrerer an der Kopfbedeckung (1) zu befestigender schnur- und/oder drahtförmiger Gegenstände (3) im nach oben erhabenen Teil (4) der Kopfbedeckung (1) und/oder im Bereich einer Krempe (5) und/oder im Bereich eines Schildes (6).

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kopfbedeckung mit einer oder mehreren Aufbewahrungseinrichtungen für einen oder mehrere schnur- und/oder drahtförmige Gegenstände mit den im Oberbegriff des Patentanspruchs (1) angegebenen Merkmalen.

Das Fliegenfischen ist eine der ältesten Sportarten in Europa und Amerika und die Anzahl von begeisterten Fliegenfischern nimmt ständig zu. Aus diesem Grunde ist die Notwendigkeit für technologische Neuerungen auf dem Gebiet des Fliegenfischens und Sportfischens noch nie so ausgeprägt gewesen wie heutzutage.

Ein Problem für Fliegenfischer und Sportfischer ist die Aufbewahrung und Mitführung von Vorfächern sowie der schnelle und bequeme Zugriff hierauf.

Aus dem Stand der Technik ist es bekannt, Vorfächer auf kleinen Kunststoffspulen aufgerollt in den Jackentaschen verstaut mitzuführen.

Die Aufbewahrung sowie das Mitführen von Vorfächern auf Kunststoffspulen mit sehr kleinen Wicklungsdurchmessern ist in vielerlei Hinsicht nachteilig:

Einerseits müssen stets mehrere Rollen mit jeweils einem Vorfach mitgeführt werden.

Dies ist schon wegen des ausgeprägten Raumerfordernisses der Rollen und des sehr beschränkten Platzangebotes in der Jacke nachteilig.

Wird gegebenenfalls unter Zeitdruck ein bestimmtes Vorfach gesucht, so müssen bis zum zufälligen Auffinden des gesuchten Vorfaches meist mehrere Rollen mühsam, zeitaufwendig und umständlich aus den Jackentaschen herausgeholt und - sofern sie das gewünschte Vorfach nicht tragen - wieder mühsam und zeitintensiv dort verstaut werden.

Der Suchvorgang eines bestimmten Vorfaches ist also besonders mühsam, zeitintensiv und umständlich.

Da die Vorfächer auf den Spulen des Standes der Technik mit einem sehr kleinen Wicklungsdurchmesser aufgewickelt sind, unterliegen die Vorfächer dort einem ausgeprägten Memory-Effekt. In abgerolltem Zustand ist das Vorfach verdrallt und neigt zu einer ausgeprägten spontanen Knotenbildung.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher die Bereitstellung einer Vorrichtung zur Aufbewahrung sowie zur Mitführung insbesondere von Vorfächern für die Fliegenfischerei sowie für die Sportfischerei, welche das Mitführen von mehreren Rollen mit jeweils einem Vorfach nicht erfordert, welche innerhalb der Jacke des Sportfischers oder Fliegenfischers kein Raumerfordernis entfaltet, welche ein besonders schnelles, müheloses und bequemes Auffinden eines bestimmten Vorfaches gestattet, welche bei den von ihr abgewickelten Vorfächern das Problem eines durch einen sehr kleinen Wicklungsdurchmesser bedingten Memory-Effektes nicht kennt und bei welcher nach dem Abwickeln des Vorfaches die aus dem Stand der Technik gefürchtete spontane Knotenbildung und Verdrallung unterbleibt.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer gattungsgemäßen Kopfbedeckung durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.

Besonders bevorzugte Ausführungsformen sind Gegenstand der Unteransprüche.

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:

Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Kopfbedeckung mit mehreren übereinander und parallel zueinander angeordneten Führungen;

Fig. 2 eine schematische Draufsicht auf eine erfindungsgemäße hutförmige Kopfbedeckung mit einem hakenförmigen Vorsprung zur Befestigung beispielsweise eines schlaufenförmigen Endes eines Vorfaches;

Fig. 3 eine schematische Draufsicht auf eine erfindungsgemäße, hutförmige Kopfbedeckung mit einem pilzförmigen Vorsprung zur Befestigung beispielsweise des schlaufenförmigen Endes eines Vorfaches;

Fig. 4 eine schematische Draufsicht auf eine erfindungsgemäße hutförmige Kopfbedeckung mit einem T-förmigen Vorsprung zur Befestigung beispielsweise des schlaufenförmigen Endes eines Vorfaches;

Fig. 5 eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen hutförmigen Kopfbedeckung mit einer im wesentlichen horizontal ausgerichteten Führung für einen schnur- und/oder drahtförmigen Gegenstand, wobei im Bereich der oberen Begrenzung dieser Führung ein Abdeckband nach unten und oben klappbar angebracht ist, um den Bereich der Führung bei heruntergeklapptem Abdeckband vor Witterungseinflüssen zu schützen;

Fig. 6 eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen, hutförmigen Kopfbedeckung mit einer im wesentlichen horizontal ausgerichteten Führung, deren seitliche Begrenzungen in Form von lose abstehendem Führungsmaterial ausgebildet sind;

Fig. 7 einen Abschnitt einer erfindungsgemäßen Führung mit zwei seitlichen Begrenzungen in Form von Wölbungen;

Fig. 8 eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen, hutförmigen Kopfbedeckung mit mehreren vertikal übereinanderliegenden Führungen, wobei die beiden seitlich erhabenen Begrenzungen jeder Führung jeweils durch eine Umschlagkante des Hutmateriales gebildet werden, welche gegebenenfalls mit kleinen Nähstichen befestigt ist;

Fig. 9 eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Kappe, welche auf ihrem Schild zwei Vorsprünge zur Befestigung beispielsweise der schlaufenförmigen Enden von zwei Vorfächern sowie zumindest eine Führung aufweist;

Fig. 10 eine schematische Draufsicht auf die Kappe aus Fig. 9 mit zwei Vorsprüngen auf dem Kappenschild zur Befestigung beispielsweise von zwei schlaufenförmigen Enden von zwei Vorfächern.

Wie bereits aus Fig. 1 hervorgeht, umfaßt die erfindungsgemäße Kopfbedeckung (1) einen, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun, zehn oder mehrere hakenförmige oder stiftförmige oder knopfförmige oder birnenförmige oder pilzförmige oder pollerförmige oder T-förmige oder klemmenartige Vorsprünge (2) (siehe auch Fig. 2, 3 und 4).

Diese Vorsprünge (2) dienen insbesondere zur reversiblen Befestigung eines oder mehrerer Enden (7) eines oder mehrerer an der Kopfbedeckung (1) zu befestigender schnur- und/oder drahtförmiger Gegenstände (3).

In der Regel sind der oder die Vorsprünge (2) in Form eines Niet mit oder ohne Kopf, eines Nietbolzens mit oder ohne Kopf, eines Nietnagels mit oder ohne Kopf, eines Knopfes, eines Hakens, einer erhabenen Applikation, einer auf die Hutoberfläche mittelbar oder unmittelbar aufgesetzten oder in diese eingearbeiteten Ausbuchtung oder eines entsprechenden Vorsprunges oder einer Klemmvorrichtung mit einem oder zwei beweglichen Armen zum Festhalten oder einer Klemmvorrichtung mit v-förmigem Einführschlitz oder einer Klemmvorrichtung mit oder ohne klappbarer oder umklappbarer Lasche ausgebildet.

Die Vorsprünge (2) können einzelstehend oder jeweils miteinander in Verbindung stehend vorgesehen sein.

Vorzugsweise sind die Vorsprünge (2) beispielsweise aus Metall, Keramik, Glas, Kunststoff, Leder, Horn, Knochen, Stoff, Hutmaterial, Gewebe, Gewirk, oder aus einer Mischung hiervon, hergestellt.

Die Vorsprünge (2) sind vorzugsweise im nach oben erhabenen Teil (4) der Kopfbedeckung (1) und/oder im Bereich einer Krempe (5) und/oder im Bereich eines Schildes (6) vorgesehen.

Vorzugsweise ist die Kopfbedeckung (1) beispielsweise ein Hut mit oder ohne Krempe (5), eine Kappe mit oder ohne Schild (6), eine Mütze mit oder ohne Schild oder ein Zylinder mit oder ohne Krempe (5).

In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kopfbedeckung sind bei seitlicher Betrachtung des nach oben erhabenen Teils (4) einer Kopfbedeckung (1) mehrere Vorsprünge (2) zur Befestigung der einen Enden (7) von schnur- und/oder drahtförmigen Gegenständen (3) in einer Linie übereinander oder zueinander seitlich versetzt übereinander und auf derselben Seite der Kopfbedeckung (1) oder auf gegenüberliegenden Seiten der Kopfbedeckung (1) oder auf benachbarten Seiten der Kopfbedeckung (1) vorgesehen.

In der Regel ist jedem Vorsprung (2) zur Befestigung des einen Endes (7) eines schnur- und/oder drahtförmigen Gegenstandes (3) eine in etwa auf Höhe des jeweiligen Vorsprunges (2) horizontal oder schräg sowie vollständig oder abschnittsweise umlaufende Führung (8) für den auf der Kopfbedeckung (1) aufgewickelten schnur- und/oder drahtförmigen Gegenstand (3) zugeordnet (siehe insbesondere Fig. 1, 5, 6, 8 und 9).

Auf dem nach oben erhabenen Teil (4) der Kopfbedeckung (1) können mehrere übereinanderliegende Führungen (8) vorgesehen sein, welche vorzugsweise horizontal und parallel zueinander (Fig. 1 und 8) oder schräg zur Horizontalen (Fig. 9) ausgerichtet sind und miteinander mittelbar oder unmittelbar in Kontakt stehen oder voneinander beabstandet angeordnet sind.

In besonders bevorzugten Ausführungsformen weist jede Führung (8) eine oder zwei oder mehrere seitlich zeitweise oder permanent erhabene Begrenzungen (9) zur Führung und sicheren Aufbewahrung des oder der auf der Führung (8) aufgewickelten schnur- und/oder drahtförmigen Gegenstände (3) auf (siehe insbesondere Fig. 1, 5, 6, 7, 8 und 9).

Vorzugsweise werden die seitlich zumindest etwas erhabenen Begrenzungen (9) jeder Führung (8) durch wulstige Seitenränder der Führung (8) [Fig. 7] oder durch am nach oben erhabenen Abschnitt (4) der Kopfbedeckung (1) reversibel oder irreversibel angebrachte Ringe oder durch lose abstehende Ränder (9) [Fig. 6] der Führung (8) gebildet.

Die Führung (8) und/oder die seitlichen Begrenzungen (9) der Führung (8) können beispielsweise durch ein abschnittsweise oder vollständig umlaufendes Band, Hutband, Schmuckband, einen Streifen, eine Borte oder ein oder mehrere Schnüre oder Seile verkörpert werden, welche vorzugsweise aus einem Fell, Stoff, Gewebe, Fasern oder Leder natürlichen oder synthetischen Ursprungs, aus Kork oder aus einem geschäumten oder nicht-geschäumten Kunststoff, oder aus Mischungen hiervon, hergestellt sind.

Wie insbesondere aus Fig. 8 hervorgeht, kann die Führung (8) alternativ hierzu eine vollständig oder abschnittsweise umlaufende Vertiefung im seitlichen Bereich des nach oben erhabenen Abschnittes (4) der Kopfbedeckung (1) darstellen. Vorzugsweise werden die seitlichen Begrenzungen (9) der Führung (8) dann jeweils durch eine Umschlagkante des Materials der Kopfbedeckung (1) gebildet.

Insbesondere die Fig. 5 und 1 zeigen, daß in besonders bevorzugten Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Kopfbedeckung beispielsweise im oberen Seitenbereich und/oder im unteren Seitenbereich jeder Führung (8) jeweils ein vollständig oder abschnittsweise sowie durchgängig oder überlappend umlaufendes Abdeckband (10) vorgesehen sein kann, welches beispielsweise nach oben oder unten klappbar ist.

Vorzugsweise entspricht die Breite dieses Abdeckbandes (10) dann mindestens der Breite der Führung (8).

Gegebenenfalls ist das Abdeckband (10) wasserdicht oder spritzwasserdicht ausgestaltet, um eine vor Witterungseinflüssen geschützte Aufbewahrung des schnur- und/oder drahtförmigen Gegenstandes (3) in der Führung (8) zu gewährleisten.

In der Regel sind die Führung (8) und/oder deren Begrenzungen (9) und/oder die Abdeckbänder (10) derart ausgestaltet, daß sie die reversible Anbringung oder das reversible Einhaken oder das reversible Einstecken eines an dem anderen Ende (11) des zu befestigenden schnur- und/oder drahtförmigen Gegenstandes (3) vorgesehenen Angelhakens (12) mit oder ohne Widerhaken gestatten.

In einer besonders bevorzugten Ausführungsform können die Führung (8) und/oder deren Begrenzungen (9) und/oder die Abdeckbänder (10) vollständig oder zumindest abschnittsweise metallisch oder magnetisch ausgestaltet sein, um eine magnetische Fixierung des oder der schnur- und/oder drahtförmigen Gegenstände (3) und/oder der an deren anderen Enden (11) angebrachten Angelhaken (12) zu ermöglichen.

Bei den schnur- und/oder drahtförmigen, an der Kopfbedeckung (1) mittelbar oder unmittelbar zu befestigenden Gegenständen (3) handelt es sich beispielsweise um Vorfächer zum Fliegenfischen, um Trockfliegenvorfächer, um Naßfliegenvorfächer - jeweils mit oder ohne Bleiseele - um Vorfächer zum Sportfischen, um Stahlvorfächer oder um Vorfächer zum Spinnfischen, Grundfischen, Schleppfischen, Stippfischen oder Tippfischen.

Zusammenfassend ist festzustellen, daß dank der erfindungsgemäßen Kopfbedeckung die Aufbewahrung und Mitführung von Vorfächern sowie der schnelle und bequeme Zugriff hierauf für Fliegenfischer sowie für Sportfischer kein Problem mehr darstellen.

Insbesondere die große und übersichtliche Staufläche auf der erfindungsgemäßen Kopfbedeckung erlaubt ein sehr schnelles und bequemes Auffinden des gewünschten Vorfaches.

Wird gegebenenfalls unter Zeitdruck ein bestimmtes Vorfach gesucht, so müssen - beim Einsatz der erfindungsgemäßen Kopfbedeckung - nicht mehr bis zum zufälligen Auffinden des gesuchten Vorfaches meist mehrere Rollen mühsam, zeitaufwändig und umständlich aus den Jackentaschen herausgeholt und - sofern sie das gewünschte Vorfach nicht tragen - wieder mühsam und zeitintensiv dort verstaut werden.

Dank der Übersichtlichkeit und gegebenenfalls freien Einsehbarkeit insbesondere der Vorfach-Aufbewahrungsführungen ist im Falle der erfindungsgemäßen Kopfbedeckung der Suchvorgang eines bestimmten Vorfaches vielmehr besonders einfach, kurz und bequem.

Zumal eine Kopfbedeckung zur Standardausrüstung jedes Sport- oder Fliegenfischers gehört, stellt die Mitführung einer herstellerseitig oder nachgerüstet erfindungsgemäß ausgestalteten Kopfbedeckung mit einem oder mehreren Vorfächern keinerlei Beeinträchtigung dar.

Das aus dem Stand der Technik bekannte stete Mitführen von mehreren Rollen mit jeweils einem Vorfach entfällt beim Einsatz der erfindungsgemäßen Kopfbedeckung.

Dies ist schon wegen des ausgeprägten Raumerfordernisses der Rollen und des sehr beschränkten Platzangebotes in der Jacke vorteilhaft.

Im Gebrauchszustand entfaltet die erfindungsgemäße Kopfbedeckung vielmehr keinerlei störendes Raumerfordernis innerhalb der Jacke des Sportfischers oder Fliegenfischers.

Auf der erfindungsgemäßen Kopfbedeckung können nunmehr mit einem großen Wicklungsdurchmesser ein oder sogar mehrere Vorfächer aufgewickelt und samt Haken befestigt werden.

Aufgrund dieses erfindungsgemäßen großen Wicklungsdurchmessers unterliegen die Vorfächer dort gerade nicht dem aus dem Stand der Technik gefürchteten Memory-Effekt.

In abgerolltem Zustand ist das Vorfach hier nicht verdrallt und neigt gerade nicht zu einer spontanen Knotenbildung, sondern erstreckt sich im wesentlichen geradlinig.


Anspruch[de]
  1. 1. Kopfbedeckung, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun, zehn oder mehrere hakenförmige oder stiftförmige oder knopfförmige oder birnenförmige oder pilzförmige oder pollerförmige oder T-förmige oder klemmenartige Vorsprünge (2) zur reversiblen Befestigung eines oder mehrerer Enden (7) eines oder mehrerer an der Kopfbedeckung (1) zu befestigender schnur- und/oder drahtförmiger Gegenstände (3) im nach oben erhabenen Teil (4) der Kopfbedeckung (1) und/oder im Bereich einer Krempe (5) und/oder im Bereich eines Schildes (6) umfaßt.
  2. 2. Kopfbedeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Vorsprünge (2) in Form eines Niet mit 31 oder ohne Kopf, eines Nietbolzens mit oder ohne Kopf, eines Nietnagels mit oder ohne Kopf, eines Knopfes, eines Hakens, einer erhabenen Applikation, einer auf die Hutoberfläche mittelbar oder unmittelbar aufgesetzten oder in diese eingearbeiteten Ausbuchtung oder eines entsprechenden Vorsprunges oder einer Klemmvorrichtung mit einem oder zwei beweglichen Armen zum Festhalten oder einer Klemmvorrichtung mit v-förmigem Einführschlitz oder einer Klemmvorrichtung mit oder ohne klappbarer oder umklappbarer Lasche ausgebildet ist, wobei die Vorsprünge (2) einzelstehend oder jeweils miteinander in Verbindung stehend vorgesehen sind und aus Metall, Keramik, Glas, Kunststoff, Leder, Horn, Knochen, Stoff, Hutmaterial, Gewebe, Gewirk oder aus einer Mischung hiervon, hergestellt sind.
  3. 3. Kopfbedeckung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopfbedeckung (1) ein Hut mit oder ohne Krempe (5), eine Kappe mit oder ohne Schild (6), eine Mütze mit oder ohne Schild oder ein Zylinder mit oder ohne Krempe (5) ist.
  4. 4. Kopfbedeckung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei seitlicher Betrachtung des nach oben erhabenen Teils (4) einer Kopfbedeckung (1) mehrere Vorsprünge (2) zur Befestigung der einen Enden (7) von schnur- und/oder drahtförmigen Gegenständen (3) in einer Linie übereinander oder zueinander seitlich versetzt übereinander und auf derselben Seite der Kopfbedeckung (1) oder auf gegenüberliegenden Seiten der Kopfbedeckung (1) oder auf benachbarten Seiten der Kopfbedeckung (1) vorgesehen sind.
  5. 5. Kopfbedeckung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Vorsprung (2) zur Befestigung des einen Endes (7) eines schnur- und/oder drahtförmigen Gegenstandes (3) eine in etwa auf Höhe des jeweiligen Vorsprunges (2) horizontal oder schräg sowie vollständig oder abschnittsweise umlaufende Führung (8) für den auf der Kopfbedeckung (1) aufgewickelten schnur- und/oder drahtförmigen Gegenstand (3) zugeordnet ist.
  6. 6. Kopfbedeckung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem nach oben erhabenen Teil (4) der Kopfbedeckung (1) mehrere übereinanderliegende Führungen (8) vorgesehen sind, welche horizontal und parallel zueinander oder schräg zur Horizontalen ausgerichtet sind und miteinander mittelbar oder unmittelbar in Kontakt stehen oder voneinander beabstandet angeordnet sind.
  7. 7. Kopfbedeckung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Führung (8) eine oder zwei oder mehrere seitlich zeitweise oder permanent erhabene Begrenzungen (9) zur Führung und sicheren Aufbewahrung des oder der auf der Führung (8) aufgewickelten schnur- und/oder drahtförmigen Gegenstände (3) aufweist.
  8. 8. Kopfbedeckung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlich zumindest etwas erhabenen Begrenzungen (9) jeder Führung (8) durch wulstige Seitenränder der Führung (8) oder durch am nach oben erhabenen Abschnitt (4) der Kopfbedeckung (1) reversibel oder irreversibel angebrachte Ringe oder durch lose abstehende Ränder (9) der Führung (8) gebildet werden.
  9. 9. Kopfbedeckung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (8) und/oder die seitlichen Begrenzungen (9) der Führung (8) durch ein abschnittsweise oder vollständig umlaufendes Band, Hutband, Schmuckband, einen Streifen, eine Borte oder ein oder mehrere Schnüre oder Seile verkörpert werden, welche aus einem Fell, Stoff, Gewebe, Fasern oder Leder natürlichen oder synthetischen Ursprungs, aus Kork oder aus einem geschäumten oder nicht-geschäumten Kunststoff, oder aus Mischungen hiervon, hergestellt sind.
  10. 10. Kopfbedeckung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (8) eine vollständig oder abschnittsweise umlaufende Vertiefung im seitlichen Bereich des nach oben erhabenen Abschnittes (4) der Kopfbedeckung darstellt und die seitlichen Begrenzungen (9) der Führung (8) jeweils durch eine Umschlagkante des Materials der Kopfbedeckung gebildet werden.
  11. 11. Kopfbedeckung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Seitenbereich und/oder im unteren Seitenbereich jeder Führung (8) jeweils ein vollständig oder abschnittsweise sowie durchgängig oder überlappend umlaufendes Abdeckband (10) vorgesehen ist, welches nach oben oder unten klappbar ist, wobei die Breite dieses Abdeckbandes (10) mindestens der Breite der Führung (8) entspricht.
  12. 12. Kopfbedeckung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckband (10) wasserdicht oder spritzwasserdicht ist, um eine vor Witterungseinflüssen geschützte Aufbewahrung des schnur- und/oder drahtförmigen Gegenstandes (3) in der Führung (8) zu gewährleisten.
  13. 13. Kopfbedeckung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (8) und/oder deren Begrenzungen (9) und/oder die Abdeckbänder (10) derart ausgestaltet sind, daß sie die reversible Anbringung oder das reversible Einhaken oder das reversible Einstecken eines an dem anderen Ende (11) des zu befestigenden schnur- und/oder drahtförmigen Gegenstandes (3) vorgesehenen Angelhakens (12) mit oder ohne Widerhaken gestatten.
  14. 14. Kopfbedeckung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (8) und/oder deren Begrenzungen (9) und/oder die Abdeckbänder (10) vollständig oder zumindest abschnittsweise metallisch oder magnetisch ausgestaltet sind, um eine magnetische Fixierung des oder der schnur- und/oder drahtförmigen Gegenstände (3) und/oder der an deren anderen Enden (11) angebrachten Angelhaken (12) zu ermöglichen.
  15. 15. Kopfbedeckung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei den schnur- und/oder drahtförmigen, an der Kopfbedeckung (1) mittelbar oder unmittelbar zu befestigenden Gegenständen (3) um Vorfächer zum Fliegenfischen, um Trockfliegenvorfächer, um Naßfliegenvorfächer - jeweils mit oder ohne Bleiseele - um Vorfächer zum Sportfischen, um Stahlvorfächer oder um Vorfächer zum Spinnfischen, Grundfischen, Schleppfischen, Stippfischen oder Tippfischen handelt.






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