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Dokumentenidentifikation WO0223033 07.08.2003
Titel Abgasrückführsystem mit verbessertem Laufverhalten
Anmelder NANOGATE Technologies GmbH, 66121 Saarbrücken, DE
Erfinder Nass, Rüdiger, Dr., 66292 Riegelsberg, DE
Vertreter Pietruk, C., Dipl.-Phys., Pat.-Anw., 76229 Karlsruhe
DE-Aktenzeichen 10193876
Vertragsstaaten AE, AG, AL, AM, AT, AU, AZ, BA, BB, BG, BR, BY, BZ, CA, CH, CN, CR, CU, CZ, DE, DK, DM, DZ, EE, ES, FI, GB, GD, GE, GH, GM, HR, HU, ID, IL, IN, IS, JP, KE, KG, KP, KR, KZ, LC, LK, LR, LS, LT, LU, LV, MA, MD, MG, MK, MN, MW, MX, MZ, NO, NZ, PH, PL, PT, RO, RU, SD, SE, SG, SI, SK, SL, TJ, TM, TR, TT, TZ, UA, UG, US, UZ, VN, YU, ZA, ZW, AP, EA, EP, OA
Sprache des Dokument DE
WO-Anmeldetag 10.09.2001
PCT-Aktenzeichen PCT/EP01/10417
WO-Veröffentlichungsnummer 0000223033
WO-Veröffentlichungsdatum 21.03.2002
Veröffentlichungstag im Patentblatt 07.08.2003
IPC-Hauptklasse F02M 25/07

Beschreibung[de]

Abgasrückführsystem mit verbessertem Laufverhalten

Beschreibung

Die vorliegende Erfindung betrifft die Oberbegriffe der unabhängigen Ansprüche. Damit befaßt sich die vorliegende Erfindung mit der Verbesserung von Systemen zur Abgasrückführung.

Die geregelte Abgasrückführung wird in Verbrennungsmotoren, insbesondere Dieselmotoren zur Verbesserung des Laufverhal4ens, insbesondere zur Reduzierung der Abgasemissionen verwendet. Dabei wird im Abgasweg ein Abgasrückführsystem zur Rüc,kführung von Abgas in den Motor mit einem Abgasrückführventil vorgesehen, welches ein Abgasventilstößel umfaßt, dessen Abgasrückführventilteller auf einem Abgasrückführventilsitz des Ventilkörpers aufsitzt, Das Ventil ist elektromagnetisch zu betätigen; ob ein ffnen erforderlich ist, wird mit einer Gassensoranordnung bestimmt.

Es ist dabei im Regelfall erwünscht, die Abgasrückführung vollständig und schnell öffnen und schließen zu können. Probleme bereitet bei gegebener Auslegung der Elektromagnete und der diesen entgegenwirkenden Vorspannfedern allerdings der Umstand, daßdas Abgasventilstößel sich nicht schnell 'genug vom Abgasrückführventilteller-löst, was ein schnelles ffnen beeinträchtigt oder die ffnung zu einem gegebenen Zeitpunkt ganz unterbindet. Dieses Problem wird häufig gerade dann be9 obachtet, wenn'das Ventil noch nicht eingelaufen ist, also zu Beginn der Gesamtbetriebsdauer.

Daneben treten oft Ablagerungen auf dem Ventilstößel auf, z.-B. in.Form von Rußoder Abgaskondensaten..Ansammlungen dieser Kondensäte können die Strömungsverhältnisse durch das Ventil besonders-dann'beeinträchtigen, wenn sie an sehr engen Stellen auftreten. Sie erhöhen auch die zu bewegende Masse und damit das dynamische Ventilverhalten.

Es ist bereits bekannt, die Ventile der Abgasrückführung oder.Teile davon derart zu beschichten, daßdie Ablagerungen verringert werden und sich - vermutlich infolgedessenauch das Stellverhalten verbessert, d.h. daßdas Ventil sich leichter vom Ventilsitz löst. Verwendet wurden bislang unter anderem Teflon-Beschichtungen.

Ein Problem besteht jedoch bei modernen Motoren, insbesondere modernen Dieselmotoren durch die mit den Fortschritten der Motortechnik einherschreitende Erhöhung der Abgastemperaturen. Den hohen Abgastemperaturen der modernen Motoren halten die herkömmlichen Beschichtungen nicht stand.

Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, Neues für die gewerbliche Anwendung bereit zu stellen.

Das Ziel der Erfindung wird erreicht durch die Kombination' der Merkmale in den unabhängigen Ansprüchen. Bevorzugte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen angegeben.

Ein Grundgedanke der Erfindung besteht somit darin, dass bei einem Abgasrückführsystem mit einem Abgasrückführventil umfassend einen Abgasrückführventilteller und einen Abgasrück7 führventilsitz, zur Verbesserung des Läufverhaltens vorgesehen wird, dass zumindest einer von Abgasrückführventilteller und Abgasrückführventilsitz mit einer anorganischnichtmetallischen Beschichtung, insbesondere einer Silikat7 - Beschichtung versehen wird.

2 Es ist derzeit noch nicht vollständig verstanden, weshalb eine solche Beschichtung das Laufverhalten verbessert; eine erste Erklärung geht dahin, dass die Anlagerung von Schmutz, insbesondere in Form von Kondensaten und/oder Rußwesentlich verringert 'wird. Dies ist für den Langzeit-Betrieb vorteilhaft.

Besonders vorteilhaft ist, dass eine Beschichtung in Dünnschichttechnik verwendet werden kann. Dies stellt sicher, dass die Ventilgenauigkeiten nicht durch sehr dicke Schichten, die sich nur ungleichmäßig fertigen lassen, verringert werden. Vielmehr ist es möglich, weiterhin Ventile hoher Präzision vorzusehen. Die Beschichtung kann bevorzugt hergestellt werden aus Vorstufen, welche ihrerseits in einem'Sol- Gel-Prozess hergestellt sind und nanodisperse und/oder molekulardisperse Vorläufer für das beschichtungsbildende Material aufweisen. Als Vorläufer wird hier auch das Beschichtungsmaterial selbst, sofern es während der nachfolgenden Verarbeitung und insbesondere thermischen Behandlung keiner signi.20 fikanten chemischen Veränderung unterworfen ist, verstanden. Vorteilhaft an der Verwendung derartiger molekurlardisperser und/oder nanodisperser Vorstufen ist, dass sich damit besonders gleichmäßige Beschichtungen aufbauen lassen. Diese sind auch bei sehr dünnen Schichten hinreichend homogen. Es ist möglich, insbesondere auf diese Weis'e, geschlossene Filme zu bilden.

Besonders bevorzugt ist es, wenn die anorgani. schnichtmetallische Beschichtung eine silikatische Zusammensetzung aufweist, da derartige Beschichtungen auf Silikatbasis besonders hohe Beständigkeiten auch bei den hohen Temperaturen in Abgasrückführsystemen, die bei modernen-Motoren,

auftreten, aufweisen. Ein besonderer Vorteil derartiger silika3 tischer Beschichtungen ist, dass sie, entsprechende, per se bekannte Zusammensetzungen vorausgesetzt, sehr gut glasartige und/oder glasige Beschichtungen ergeben, die ihrerseits die gewünschten Eigenschaften vorsehen, hochbeständig sindj eine hinreichende Homogenität aufweisen und überdies weitgehend inert gegen die aggressiven Umgebungsbedingungen in Abgasrückführsystemen sind.

Die Verglasung kann insbesondere bei Temperaturen herbeigeführt werden, die nicht zu einer nachteiligen Veränderung des Substrates führen. Besonders bevorzugt ist der Einsatz solcher Beschichtungen, die ihrer Zusammensetzung nach Alkaliund/oder Erdalkaligläsern entsprechen. Es ist möglich, Beschichtungslösungen zu verwenden, die auf Wasserglasbasis, insbesondere wässriger und/oder alkoholischer Wasserglasbasi's beruhen.

Weiter ist es möglich, das Laufverhalten in Abgasrückführsystemen durch die Verwendung keramischer anorganischnichtmetallischer Beschichtungen zu verbessern. Es sind insbesondere Keramiken einsetzbar auf Basis von Oxiden, Sulfiden', Hydroxiden, Karbiden, Nitriden, Boriden und/oder Mischkeramiken. Weiter sind als anorganisch-nichtmetallische Beschichtungen verwendbar Sulfide, Graphit, Bleioxide, Bornitride, Titanboride, um so eine Schmierwirkung zu erzielen. Diese Substanzen sind insbesondere in Verbindung mit einer silikatischen Beschichtungsmatrix einsetzbar. Es sei darauf hingewiesen, dass Mischbeschichtungen mit silikatischem und Keramischem Material verwendbar sind.

Die Verwendung von Beschichtungslösungen, die auf Basis eines Sol-Gel-Prozesses hergestellte Vorstufen und/oder Beschichtungsmaterialien enthalten, insbesondere solche in nanodis4 perser und/oder moIe'kulardisperser Form, ist vorteilhaft, weil dies zu besonders homogenen Beschichtungen führt und/oder sich so besonders leicht glasartige und/oder glasige Beschichtungen aufbauen lassen und insbesondere bei geringer Temperatur in den glasartigen und/oder glasigen Zustand überführt werden können. Außerdem ist die Verwendung solcher Vorstudien Sol-Gel-Prozess-hergestellter Materialien dann besonders vorteilhaft, wenn Zusatzstoffe in eine glasartige und/oder glasige Matrix,

insbesondere Silikat-Basis, eingebracht und dabei homogen verteilt werden sollen. Es wird vermutet, daßdie Beschichtung vorhandene Oberflächenrauhigkeiten glättet und insoweit zu einer leichten Trennung des Ventiltellers vom Ventilsitz beiträgt. Dies ist insbesondere bei der Erstinbetriebnahme des Motors relevant.

Die Silikatbeschichtung wird bevorzugt als Alkalisilikatglas aufgebracht, insbesondere als Natrium- und/oder Kaliumsilikat. Die Silikatbeschichtung kann als eine Beschichtung aus Wasserglas aufgebracht werden, wobei das Wasserglas beim Auftragen niedrigviskos ist, etwa likörartig. Eine zu geringe Viskosität führt typisch dazu, daßdas Beschichtungsmaterial in zu dünner und/oder insbesondere lückenhafter Schicht auf' den Stößel gelangt;

ein zu zähflüsssiges, hochviskoses führt hingegen zu einer zu dicken, möglicherweise aber gleichfalls lückenhaften Schicht.

Die dünnflüssige Wasserglaslösung wird bevorzugt auf den zuminde,st einen von Abgasrückführventilteller und/oder Abgasrückführventilsitz aufgetragen wird,- insbesondere durch Aufspritzen oder Eintauchen.

Die aufgebrachte Lösung wird bevorzugt zunächst bei Tempera- -tur-enunterhalb 70', insbesondere bei Raumtemperatur zumin5 dest partiell angetrocknet, was etwa binnen einer Stunde ge schehen kann.

Weiter wird das behandelte Ventilteil bevorzugt auf eine Tem peratur von zumindest 400oC, bevorzugt mindestens 4500C er wärmt wird, um die Lösung einzubrennen. In einer besonders bevorzugten Variante kann das Teil über 10 Stunden auf,5000C in Umgebungsluft, wahlweise auch in Stickstoff erwärmt werden und dann für 5 bis 45 Minuten auf dieser Temperatur gehalten werden, bevor eine Abkühlung erlaubt wird, deren Abkühlzeit durch das Ofenverhalten bestimmt ist oder auch schneller, z.B. durch Entnahme erfolgen kann.

Bevorzugt wird zunächst das Einlaufverhalten verbessert, indem der Abgasrückführventilteller sitzseitig mit der Beschichtung versehen wird. Weiter ist es bevorzugt, wenn das Dauerbetriebsverhalten verbessert wird, indem der Abgasrückführventilstößel'auf einer den Ventilsitz nicht kontaktierenden Fläche mit einer Beschichtung versehen wird. Beschichtungen auf Ventilstößel und -körper sind klar möglich und vorteilhaft.

Schutz wird auch beansprucht für eine Abgasrückführventilanordnung insbesondere für Dieselmotoren, insbesondere für KFZ-Dieselmotoren mit einem Abgasrückführventilteller und einem Abgas.rückführventilsitz, dadurch gekennzeichnet, daßauf zumindest.einem von Abgasrückführventilteller und Abgasrückführventilsitz zumindest eine Fläche mit einer Beschichtung versehen-ist. Besondefs vorteilhaft-ist die Anordnung für moju derne Dieselmotoren mit Abgastemperaturen im Abgasrückführventilber'eich von um oder über 4500C.

6 Zumindest der Ventilteller, vorzugsweise aber der ganze Ventilstößel, kann aus einer Leichtmetalllegierung hergestellt sein und zwar insbesondere aus einer Aluminiumlegierung, insbesondere einer Aluminiumknetlegierung und/oder einer Aluminiumgußlegierung, vorzugsweise einer Si--haltigen AlLegierung.

Der Ventilsitz kann bevorzugt aus Edelstahl hergestellt sein.

Die Beschichtung hat bevorzugt eine Dicke von 2 pm bis 9 pm, insbesondere 31im bis 7 pm. Sind die Dicken zu gro, führt dies zu Rissen in der Beschichtung, sind die Dicken zu gering, führt dies dazu, dass die gewünschte Wirkung nicht mit dem erforderlichen und/oder möglichen Umfang eintritt. Ein möglicher Grund hierfür ist, dass durch zu dünne Schichten Mikrorauhigkeiten auf den zu beschichtenden Teilen nicht hinreichend egalisiert werden können. Zudem können sich Standzeitprobleme bei extrem dünnen Schichten zeigen.

Die Erfindung wird im folgenden nur beispielhaft anhand der Zeichnung erläutert. In dieser zeigt:

Fig.1 einen Teil eines Abgasrückführsystems gemäßder vorliegenden Erfindung. 25 Nach Fig. 1 umfaßt ein allgemein mit 1 bezeichnetes Abgasrückführsystem 1 für einen Dieselmotor ein Abgasrückführventil 2 umfassend einen Abgasrückführventilstößel 3, einen Abgasrückführventi. lkörper 4 und einen Stelltrieb 5, sowie eine Steueranordnung'für den Stelltrieb mit einer im Abgasweg 6 angeordneten Gassensoranordnung (nicht gezeigt).

7 Der Abgasrückführventilstößel 3 ist einstückig aus einer Aluminiumdruckgußlegierung gebildet und weist einen Ventilteller 3a und einen zum Stelltrieb führenden Stift 3b auf, um dort von einem elektromagnetischer! Antrieb in per se bekannter 5 Weise angetrieben zu werden Der Ventilteller ist abgeschrägt und liegt mit seinen Flanken' auf einem Ventilsitz 4a des aus Edelstahl hergestellten Abgasrückf'ührventilkörpers 4 auf. 10 Der Abgasrückführventilstößel 3 ist so dimensioniert, daßer durch Erregen des'Elektromagneten des Stelltriebes eine vorgegebene Strecke vom Ventilsitz 4a des Abgasrückführventilkörper 4 weit entfernt wird und dann einen vorgegebenen Rück15 führungsquerschnitt für die Abgasrückführung freigibt. Eine Rückstellfeder (nicht gezeigt) führt bei Beendigung der Erregung den Abgasrückführventilstößel 3 in seine Ruhestellung auf dem Ventilsitz 4a des Abgasrückführventilkörper 4 zurück.

Erfindungsgemäßist nun der Abgasrückführventilstößel 3 mit einer Silikatbeschichtung versehen, vorliegend einer NatriumWasserglasbeschichtung.

Die Beschichtung wird vorgesehen wie folgt: 25 Zunächst wird eine Natrium-

Wasserglaslösung hergestellt, die eine leicht öl- und/oder likörartige Viskosität aufweist. Dann werden die Ventilstößel 3 in die NatriumWasserglaslösung getaucht, entnommen und für eine Stunde bei 30 Raumtemperatur getrocknet.

Die getrockneten Ventilstößel 3 werden-über 10 Stunden in einem Ofen auf 500'C in Umgebungsatmosphäre erwärmt, auf dieser 8 Temperatur für 30 min gehalten, wodurch das getrocknete Wasserglas einbrennt und sich die gewünschte glasartige Beschichtung, hier in Form von Silikatglas, als Beschichtung ergibt, und dann entsprechend der Ofenabkühlung heruntergekühlt. Der Stößel weist nun eine etwa 10 bis 20pm dickeSchicht aus 8ilikatglas auf.

Nach dem Einbau des Ventilstößels wird der Motor in Betrieb genommen. Der Stößel wird im Abgasstrom auf Temperaturen von 10 um 450'C erwärmt.

Es treten auch in der Einlaufphase, bei den ersten einigen tausend Ventilbetätigungen, keine Aussetzer auf, sondern der Stößel 3 löst sich bei Elektromagnet-Erregung unmittelbar vom Ventilsitz 4a. Die Ablagerung von Ru, Kondensaten und/oder anderen'Stoffen ist gegenüber herkömmlichen Stößeln ganzflächig, vor allem aber am Ventilsitz und an den im Strömungsschatten liegenden Stellen wesentlich verringert, was einerseits eine Erhöhung des dynamisch zu bewegenden Ventilgewichts niedrig hält und andererseits eine zeitliche Konstanz des Rückführungsquerschnitts gewährleistet.

Während vorstehend nur beispielhaft auf eine glasartige Silikatbeschichtung Bezug genommen wurde, die auf Basis einer Natrium-Wasserglas-Lösung hergestellt ist, können auch andere anorganisch.-nichtmetallische Beschichtungen, insbesondere Silikat-Beschichtungen, verwendet werden. So ist es insbesondere möglich, Zusätze zuzugeben, die gleichzeitig eine Schmier-.Wirkung und/oder Antihaftwirkung ergeben und/oder den Erwei- -30 chungspunkt TG und/oder die chemische Beständigkeit gegen Abgase für die fertige Beschichtung erhöhen. Es sei darauf hingewiesen, dass die glasartige, insbesondere silikatartige Beschichtung auch auf andere Weise als durch Aufbringen einer 9 Wasserglaslösung hergestellt werden kann. Es ist insbesondere unmöglich, Substanzen derart zu wählen, dass ihre Sintertemperatur oberhalb jenes Punktes liegt, auf den das Trägermaterial erwärmbar ist, ohne zerstört oder in seiner Form verändert zu werden. Die erforderliche Verdichtung zu einer porösen oder dichten Schicht kann dann beispielsweise durch Einstrahlung starker, insbesondere pulsartiger Strahlung, wie insbesondere Infrarot(IR)-Strahlung oder dergl. erfolgen. Auch können Wirbelstromverfahren oder dergl,. zur Schichtausbildung angewandt werden, genauso wie mehrstufige thermische Behandlungen und dergl.


Anspruch[de]

Patentansprüche

  1. 1. Verfahren zur Verbesserung des Laufverhaltens' von Abgas rückführsystemen mit einem Abgasrückführventil umfassend einen Abgasrückführventilstößel und einen Abgasrückführ ventilsitz, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer von Abgasrückführventilstößel, insbesondere dessen Abgas rückführventilteller, und/oder Abgasrückführventilsitz zumindest teilweise mit einer anorganisch nichtmetallischen Beschichtung, insbesondere einer Sili kat-Beschichtung, versehen wird.
  2. 2. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Beschichtung in Dünnschidhttech nik aufgebracht wird.
  3. 3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, dass eine Beschichtung aus einer Vorstufe aufgebracht wird, die nach dem Sol-Gel-Prozess hergestellt wird.
  4. 4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, dass eine Beschichtungslösung ver wendet wird, in welcher die Vorstufen nanodispers und'/oder molekulardispers vorliegen'.
  5. 5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, dass die mit der Beschichtungsvor stufe behandelten Teilädes Abgasrückführsystems ther misch behandelt werden, insbesondere auf eine zur Erzeu gung einer glasartigen und/oder glasigen Beschichtung ausreichenden Temperatur erwärmt werden.
  6. 6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansptüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Beschichtung auf Silikatbasis,vorgesehen wird.
  7. 7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Beschichtung vorgesehen wird, die glasartig und/oder glasig ist.
  8. 8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, dass eine Beschichtung vorgesehen wird, die durch Alkali- und/oder Erdalkaligläser vorgese hen ist.
  9. 9. Verfahren nach einem der,vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, dass eine Beschichtungslösung ver wendet wird, die auf Wasserglas basiert, insbesondere wässriger und/oder alkoholischer Wasserglaslösung.
  10. 10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, dass eine dünnflüssige Wasserglas lösung auf den zumindest einen von Abgasrückführventil teller und Abgasrückführventilsitz aufgetragen wird, ins besondere durch Aufspritzen' oder Eintauchen.
  11. 11. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die aufgebrachte Lösung zunächst bei Temperaturen unterhalb 70', insbesondere bei Raumtemperatur zumindest partiell angetrocknet, wird.
  12. 12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Beschichtung flüssig aufgetragen und dann zumindest partiell angetrocknet, insbesondere über mindest eine Stunde getrocknet wird.
  13. 13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das behandelte Ventilteil auf eine Temperatur von zumindest 400'C, bevorzu gt mindestens 450'C erwärmt wird, um die Lösung einzubrennen.
  14. 14. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch" dadurch gekennzeichnet, dass das behandelte Ventilteil allmählich auf eine Temperatur von 500'C erwärmt wird.
  15. 15. Verfahren nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Erwärmung in Normalatmosphäre durchgeführt wird.
  16. 16. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Einlaufverhalten verbessert wir d, indem der Abgasrückführventilteller zumindest sitzseitig 'mit der Beschichtung versehen wird.
  17. 17. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Dauerbetriebsverhalten verbessert wird, indem der Abgasrückführventilstößel auf einer den Ventilsitz nicht kontaktierende'n Fläche mit der Beschichtung'versehenwird.
  18. 18. Abgasrückführventilanordnung insbesondere für Dieselmoto ren"insbesondere für KFZ-Dieselmotoren mit einem Abgas rückführventilteller und einem Abgasrückführventilsitz, dadurch gekennzeichnet, das-s auf zumindest einem von Ab gasrückführventilt'eller und Abgasrückführventilsitz zu mindest eine Fläche mit der Beschichtung versehen ist.
  19. 19. Abgasrückführventilanordnung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Abgasrückführventil eine Beschichtung vorgesehen ist.
  20. 20. Abgasrückführventilanordnung nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche, dadurch gekennzei'chnet, dass der Ventilteller aus einer Leichtmetalllegierung hergestellt ist.
  21. 21. Abgasrückführventilanordnung nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilteller aus einer Aluminiumlegierung, insbesondere einer Aluminiumknetlegierung und/oder 'einer Aluminiumgusslegierung hergestellt ist.
  22. 22. Abgasrückführventilanordnung nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilsitz aus Edelstahl hergestellt ist.
  23. 23. Abgasrückführventilanordnung nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Beschichtung einer Dicke von'zwischen 3 und 7 pm zumindest partiell vorgesehen wird.

    24..,Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine keramische Beschichtung vorgesehen wird.
  24. 25. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine-Oxid-, Hydroxid-, Carbid-, Nitrid-, Sulfid- und/oder Borid-keramische Be schichtung und/oder Mischungen vorgenannter Keramiken vorgesehen wird.

    14 26. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine glasartige und/oder glasige Beschichtung mit keramischen Anteilen vorgesehen wird.






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