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Dokumentenidentifikation DE10156971A1 14.08.2003
Titel Hand-Seitenschneider-Zange mit Auffangkorb
Anmelder Koszlat, Heinz, 22767 Hamburg, DE
DE-Anmeldedatum 20.11.2001
DE-Aktenzeichen 10156971
Offenlegungstag 14.08.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.08.2003
IPC-Hauptklasse B25B 7/02
IPC-Nebenklasse B25B 7/22   A45D 29/02   B26B 17/00   
Zusammenfassung Hand-Seitenschneider mit Auffangvorrichtung für zum Beispiel Metall oder Hornstücke - der in der Form und Größe so hergestellt werden kann wie ein herkömmlicher Hand-Seitenschneider - mit dem Unterschied, das an der Schneid- bzw. Abfall-Gut Auswurf-Seite (der Schneidfläche abgewandten) Seite - sich eine ca. 90° betragene - der Schneidbackenform angepaßte Auffang-Sieb/Korb-Hälfte befindet, die sich an der zunehmend schließenden "Schließnaht" beider Zangen-Schneidbacken mit wimperartigen Borsten bestückt ist, die sich nebeneinander oder aufeinander legen und sich "schließen", bevor die Greifbacken der Zange das Schneidgut wegschleudern.

Beschreibung[de]

Handzangen als Seiten-Schneidewerkzeug gibt es in hundertfacher Form und Größe in der gesamten Technik, - es gibt sie aber auch in verschiedenen Formen um z. Bsp. Hand und besonders Fußnägel damit zu beschneiden.

Alle haben sie eines gemeinsam, - sie haben mindestens eine abgeschrägte Fläche der Schneidbacken.

Und "Alle" haben sie auch die unangenehme Begleiterscheinung, - daß sie das abgeschnittene Material mit "Druck", - ungezielt in die Gegend befördern.

Bei Hand-Seitenschneidern technischer Art werden die Metall/Drahtenden meistens in die technische Elektronic geschleudert wo sie an den eingebauten ICs oder ähnlichen, eingebauten Teilen, - Kurzschlüsse der gemeinsten Art verursachen und teilweise nicht mehr aufzufinden sind.

Beim Schneiden von Hand und Fußnägeln beim Menschen und/oder beim Schneiden von Krallen bei Haustieren aller Art, - fliegen die die Teile über 1 mtr. weg in den Teppich oder sonstwo hin und müssen mühselig gesucht und aufgelesen werden denn selbst ein kräftiger Staubsauger holt sie da nicht wieder raus da (z. Bsp. Hornteile) beim Abschneiden Widerhaken bilden.

Die Hornspäne im Teppichflor fördern dann die Pilz und Milben-Bildung im gesamten Teppich.

Das "Alles" ist recht unangenehm und macht viel Arbeit und Ärger und es kostet sehr viel unnötige Zeit.

Um diese ganzen "Unannehmlichkeiten" zu vermeiden, - wurde der Seitenschneider mit "Auffangvorrichtung" für das Abfallgut (z. Bsp. Metall oder Hornstücke); - erdacht.

Diese Vorrichtung/Konstruktion verhindert die vorher genannten Unannehmlichkeiten grundsätzlich und wird in der nachfolgenden "Beschreibung" näher erleutert.

Hand-Seitenschneider mit Auffangvorrichtung für z. Bsp. Metall oder Hornstücke; der in der Form und Größe so hergestellt werden kann wie ein herkömmlicher Hand-Seitenschneider; mit dem Unterschied das an der Schneid bzw. Abfall-Gut Auswurf-Seite (der Schneidfläche abgewndten) Seite, - sich eine ca. 90° Grad betragene, - der Schneidbackenform angepaßte Auffang-Sieb/Korb-Hälfte befindet die an der sich zunehmend schließenden "Schließnaht" beider Zangen-Schneidbacken mit wimperartigen Borsten bestückt ist die sich nebeneinander oder aufeinander legen und sich "schließen" bevor die Greifhacken der Zange das Schneidgut wegschleudern.

Die aus Nylon/Perlon oder ähnlichem Kunststoff oder aus Metall bestehenden und mit Wimpern versehenen Korb-Hälften können verschiedene Formen haben und sind mit mindestens 2, - in jeder Zangen Schneidbacken-Hälfte verankerten, - pilzförmigen Stiften befestigt und auswechselbar; in dem Sinne; - das "Neue" oder "Andere", aufsetzbare Fang-Korb-Gehäuse durch einfaches "Andrücken" auf die Pilzstifte ausgewechselt werden können.

Dazu besitzt jede Fangkorb-Hälfte ebenso zwei feine Löcher in die die Pilzköpfe eingedrückt werden.

Nach dem Abzwicken (Abschneiden) eines überflüssigen Metall bzw. Hornstückes wird dieses jetzt nicht mehr unkontrolliert in die "Gegend" geschossen.

Damit ist ausgeschlossen, daß bei technischen Arbeiten an elektronischen Geräten die Drahtenden in die Elektronic springen und später irgendwelche Kurzschlüsse verursachen. Ebenso entfällt beim Abzwicken von Fuß oder Fingernägel, - oder von Tierkrallen; - die anschließende, mühselige Suche nach den oft mehrere Meter verstreuten Teilen die sich evtl. schon in den Teppich gegraben haben.

Die Zange kann nach dem Abzwicken/Abdrücken auch geschlossen gehalten werden und das Abfall-Gut an einen dafür bestimmten Platz verbracht werden. - Dafür kann der Zangen-Seitenschneider mit oder ohne eine Schließ- oder Offenhalte-Feder ausgestattet sein.

Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 eine Seitenansicht des Hand-Seitenschneiders mit Auffang- Vorrichtung (Auffang-Körben) auf den Schneidflanken mit den Halte-Pilzköpfen.

Die Zeichnung zeigt in Fig. 2 eine Draufsicht auf den Hand-Seitenschneider mit den beiden Auffang-Körben und den Halte-Pilzköpfen.

Dabei bedeutet: 1 linker Auffang-Korb

2 rechter Auffang-Korb

a1 + a2 2 Pilz-Halteköpfe für die linke Korbseite

a3 + a4 2 Pilz-Halteköpfe für die rechte Korbseite

GS Griff-Hebel-Schalen für die Zange

N Zangen-Gelenk Niete

F 2 ineinander greifende Flachfedern zum Auseinander-Halten der Zange


Anspruch[de]
  1. 1. Hand-Seitenschneider für technische und andere Zwecke mit Auffangvorrichtung für z. Bsp. Metall oder Hornstücke; der in der Form und Größe verschieden und so hergestellt sein kann wie ein herkömmlicher Hand-Seitenschneider, - mit dem Unterschied, daß an der Schneid- bzw. Abfall-Gut Auswurf-Seite (der Schneidfläche abgewandten Seite), - sich eine ca. 90° betragene, - der Schneidbackenform angepaßte, sieb- bzw. korbartige Auffang-Hälfte befindet die an der sich zunehmend schließenden "Schließnaht" beider Zangen-Schneidbacken mit wimperartigen Auswüchsen bestückt ist die sich nebeneinander oder aufeinander legen und sich "schließen" bevor die Greifbacken der Zange das Schneidgut wegschleudern.

    Die aus Nylon/Perlon oder ähnlichem Kunststoff oder aus Metall bestehenden und mit "Wimpern" versehenen Korb-Hälften können verschiedene Formen haben und sind mit mindestens 2; - in jeder Zangen Schneidbacken-Hälfte verankerten; pilzförmigen Stiften befestigt und auswechselbar, - in dem Sinne; daß "Neue" oder "Andere", aufsetzbare Fang-Korb- Gehäuse durch einfaches "Andrücken" auf die Pilzstifte festgesetzt bzw. ausgewechselt werden können.

    Dazu besitzt jede Fangkorb-Hälfte eben so mindestens 2 feine Löcher in die die Pilzköpfe eingedrückt werden, wie bei einem "Drucknopf".
  2. 2. Hand-Seitenschneider-Zange mit Auffangvorrichtung für das Schneid-Gut wie unter 1 beschrieben; jedoch mit dem Unterschied, - daß die beiden Auffang-(Korb)Hälften aus Gummi/Latex oder Silikon oder ähnlichem Softmaterial bestehen und anstatt 90°; - überzogen bei ca. 95° liegen und an den Schließrändern eine "Lippe" besitzen die sich vor dem "Abtrennen" des Schneidgutes zusammendrücken bzw. schließen.
  3. 3. Hand-Seitenschneider mit Auffangvorrichtung wie 1 oder 2; - mit dem besonderen Merkmal, - daß die beiden Auffang-Korb-Hälften an der Innenseite mit einem klebeartigen Gel beschichtet sind; - in dem Sinne; - daß das Abfall-Schneid-Gut daran anhaftet bzw. dieses "festhält" und sich nach Beendigung des Arbeitsvorganges daraus wieder entfernen läßt.
  4. 4. Hand-Seitenschneider Konstruktion wie 1, 2 oder 3, - mit dem besonderen Merkmal; daß die Auffang-Korb-Hälften aus hartem Kunststoff/Plastik oder aus Metall bestehen und an der Schließnaht mit Kunststoff oder Gummi-Lippen oder wimperartigen Gebilden/Auswüchsen ausgestattet sind, - wo bei die Auffang-Hälften entweder fest mit den Zangenbacken-Hälften verbunden sind oder per Druckknopf auswechselbar mit diesen verbunden sind; in dem Sinne; das die Lippen-Formstücke ausgewechselt werden können.
  5. 5. Konstruktion wie 1, 2, 3 oder 4; - dadurch gekennzeichnet, - daß der Auffang-"Korb" nicht aus 2, 90° Hälften besteht, - sondern aus einer einzigen, halbrunden, Gummi/Latex o. ä. Material bestehenden Kugelhälfte die mittels einer umlaufenden Wulstlippe sich an die an den Schneid Backen der Zange befindlichen "Haken" (anstatt Pilzköpfe) überstreifen läßt und in die "Haken" eingreift und dadurch festhält; - wo bei das Schneid-Gut dann beim "Öffnen" der Zange nach "Vorne", - zur Schneidseite hin ausgeworfen wird und eine "Aufhaltefeder" die Zange "Offen" hält.
  6. 6. Hand-Seitenschneider-Zangen-Konstruktion wie 1, 2, 3, 4 oder 5, - dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung der Auffang-Korb-Hälften an den Schneidbacken der Zange mittels Druckknopf-Federbefestigung, -Haken-Befestigung oder sonstwie ausdenkbarer Befestigung geschieht und eben so mit den Schneidbacken durch Schweißung, Klebung, Löten, Klammern usw. verbunden ist.
  7. 7. Konstruktion des Seitenschneiders mit Auffang-Korb für die Schneid-Reste wie nach 1, 2, 3, 4, 5 oder 6; mit dem besonderen Merkmal; daß die Auffang-Korb-Hälften insgesamt aus kammartigen Längstarmen bestehen die beim Schließen der Zange ineinander eingreifen, - in dem Sinne, - daß die Zähne der beiden kammartigen Auffang-Hälften bereits vor dem Schließen der Zangenbacken ineinander greifen und das Auffang-Gut festhalten.
  8. 8. Konstruktion nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5, 6 oder 7, - jedoch mit dem besonderen Merkmal, - daß die Auffang-Korb-Hälften magnetisch sind und das Auffang-Gut dadurch festhalten.
  9. 9. Seitenschneider-Zangenkostruktion mit Schneidgut Auffang-Einrichtung wie nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 oder 8; - jedoch mit dem besonderen Merkmal, - daß die Auffangvorrichtung aus Metall oder Hartplastik besteht und wie eine Eiskugel-Zange funktioniert, - in dem Sinne, - daß beim Schließen der Zange sich zwei (je Korbhälfte eine) halbrunde Schließbleche über die dann nur 45° ausgebildeten Auffang-Hälften überklappen und den sich ergebenden Korb schließen, - wobei die Schließbleche mittels einer Feder- oder Zahn-Drehmechnanik mit den Zangen-Hand-Hebeln bewegt werden.






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