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Dokumentenidentifikation DE10203962A1 14.08.2003
Titel Halteklammer zum Klemmen von Gegenständen
Anmelder Reinke, Klaus-Peter, 22587 Hamburg, DE
Erfinder Reinke, Klaus-Peter, 22587 Hamburg, DE
DE-Anmeldedatum 25.01.2002
DE-Aktenzeichen 10203962
Offenlegungstag 14.08.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.08.2003
IPC-Hauptklasse A41F 17/02
IPC-Nebenklasse D06F 55/00   A47K 10/12   
Zusammenfassung Die Erfindung bezieht sich auf eine Halteklammer (1) zum Klemmen von Gegenständen (11), insbesondere von Kleidungsstücken, Handtüchern, Papierblättern oder dergleichen, mit einem oberen Klemmbügel (2) und einem unteren Klemmbügel (3), wobei eine Unterseite (14) des oberen Klemmbügels (2) und eine Oberseite (16) des unteren Klemmbügels (3) einander gegenüberliegend angeordnet sind und ein hinteres Ende (4) des oberen Klemmbügels (2) und ein hinteres Ende (5) des unteren Klemmbügels (3) miteinander verbunden sind, so daß der obere und der untere Klemmbügel (2, 3) gegen eine Bewegung zum elastischen scherenartigen Spreizen eines Abstands zwischen der Unterseite (14) des oberen Klemmbügels (2) und der Oberseite (16) des unteren Klemmbügels (3) mechanisch vorgespannt sind. Auf der Oberseite (16) des unteren Klemmbügels (3) und auf der Unterseite (14) des oberen Klemmbügels (3) sind zum Vergrößern einer Reibung zwischen der Oberfläche eines zu klemmenden Gegenstands (11) und der Oberfläche (15) der Oberseite (16) sowie der Oberfläche (13) der Unterseite (14) jeweils strukturierte Oberflächenabschnitte (12) gebildet.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Halteklammer zum Klemmen von Gegenständen, insbesondere von Kleidungsstücken, Handtüchern, Papierblättern oder dergleichen, mit einem oberen Klemmbügel und einem unteren Klemmbügel, wobei an der Unterseite des oberen Klemmbügels und eine Oberseite des unteren Klemmbügels einander gegenüberliegend angeordnet sind und ein hinteres Ende des oberen Klemmbügels und ein hinteres Ende des unteren Klemmbügels miteinander verbunden sind, so daß der obere und der untere Klemmbügel gegen eine Bewegung zum elastischen scherenartigen Spreizen eines Abstands zwischen der Unterseite des oberen Klemmbügels und der Oberseite des unteren Klemmbügels mechanisch vorgespannt sind.

Derartige Halteklammern werden zum Klemmen verschiedenster Dinge genutzt. So sind beispielsweise Halteklammern zum Klemmen von mehreren Papierblättern bekannt. Klammern der eingangs genannten Art werden darüber hinaus zum Beispiel als Hosenklammern genutzt, um beim Fahrrad fahren zu verhindern, daß die Hose des Fahrradfahrers zwischen Fahrradkette und Zahnkranz gerät.

Zum Ausbilden einer ausreichenden Klemmwirkung wird bei den bekannten Halteklammern in der Regel versucht, die Kraft, mit der der obere und der untere Klemmbügel gegen eine Spreizbewegung vorgespannt sind, zu erhöhen, da die Klemmwirkung der Halteklammer wesentlich durch diese Vorspannkraft bestimmt wird. Hierbei kann die mechanische Vorspannkraft durch die Auswahl eines geeigneten Materials und einer geeigneten Dicke der Klemmbügel jedoch nur bis zu einem bestimmten Grad erhöht werden. Wenn die Vorspannkraft zu groß wird, ist es für den Benutzer nur schwer möglich, den oberen und den unteren Klemmbügel zu spreizen, um die zu klemmenden Gegenstände zwischen den Klemmbügeln einzuführen. Die Verbesserungsmöglichkeiten der bekannten Halteklammern mittels einer gezielten Materialauswahl zur Verbesserung der Vorspannkraft sind deshalb begrenzt.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine verbesserte Halteklammer der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der einerseits eine ausreichende Klemmwirkung Dir die zu klemmenden Gegenstände erreicht wird und andererseits für den Nutzer ein bequemes Spreizen der Klemmbügel ermöglicht ist. Darüber hinaus soll die Halteklammer kostengünstig herstellbar sein.

Diese Aufgabe wird bei einer Halteklammer nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß auf der Oberseite des unteren Klemmbügels und auf der Unterseite des oberen Klemmbügels zum Vergrößern einer Reibung zwischen der Oberfläche eines zu klemmenden Gegenstands und der Oberfläche der Oberseite sowie der Oberfläche der Unterseite jeweils strukturierte Oberflächenabschnitte gebildet sind.

Ein wesentlicher Vorteil, welcher mit der Erfindung gegenüber dem Stand der Technik erreicht ist, besteht darin, daß mit Hilfe der strukturierten Oberflächenabschnitte auf der Oberfläche der Unterseite des oberen Klemmbügels und auf der Oberfläche der Oberseite des unteren Klemmbügels eine Reibungswechselwirkung zwischen der Oberfläche des zu klemmenden Gegenstands und den Klemmbügeln ausgebildet wird, die nicht ausschließlich von der Vorspannkraft der beiden Klemmbügel abhängt. Zusätzlich zu der mechanischen Vorspannkraft der beiden Klemmbügel unterstützt diese Wechselwirkung das Klemmen der Gegenstände. Es wird hierdurch möglich, die Vorspannkraft, welche einer scherenartigen Spreizbewegung der beiden Klemmbügel entgegenwirkt, so gering zu halten, daß der Benutzer der Halteklammer die Klemmbügel bequem spreizen kann.

Auf diese Weise wird es möglich, die Anforderungen an das Material der Halteklammer bezüglich der Ausbildung der mechanischen Vorspannkraft der Klemmbügel zu vermindern, so daß eine kostengünstigere Herstellung möglich ist.

Eine zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die strukturierten Oberflächenabschnitte jeweils mittels Vertiefungen auf der Oberfläche der Oberseite sowie der Oberfläche der Unterseite gebildet sind, wodurch die strukturierten Oberflächenabschnitte zum Vergrößern der Reibung mit Hilfe einfacher Mittel geschaffen werden können.

Die Haltewirkung der strukturierten Oberflächenabschnitte beim Klemmen der Gegenstände mit Hilfe der Halteklammer bezüglich eines Herausziehens der geklemmten Gegenstände in Längsrichtung der Halterklammer wird bei einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung dadurch verbessert, daß die Vertiefungen im wesentlichen quer zu einer Längsrichtung des oberen und des unteren Klemmbügels verlaufende Querrinnen sind.

Zur weiteren Vergrößerung der Reibung zwischen der Oberfläche der zu klemmenden Gegenstände und der Oberfläche der Oberseite sowie der Oberfläche der Unterseite der Halteklammer kann vorteilhaft vorgesehen sein, daß in den Vertiefungen Vorsprünge gebildet sind, wobei vordere Endabschnitte der Vorsprünge unterhalb einer mit der Oberfläche der Unterseite bzw. mit der Oberfläche der Oberseite flächenbündig verlaufenden Deckfläche im Bereich der Vertiefungen angeordnet sind. Die Vorsprünge sind hierbei zweckmäßig vollständig unterhalb der Deckfläche im Bereich der Vertiefungen angeordnet. Auf diese Weise wird verhindert, daß die Wechselwirkung zwischen den Vorsprüngen und der Oberfläche der zu klemmenden Gegenstände zu sehr ausgeprägt wird, was beim Herausnehmen der zu klemmenden Gegenstände aus der Halteklammer zur Beschädigung der Oberfläche der zu klemmenden Gegenstände führen kann. Dieses ist beispielsweise von Bedeutung, wenn mit Hilfe der Halteklammer eine Serviette an einer Seidenkrawatte geklemmt wird. Aber auch andere zu klemmende Gegenstände können empfindliche Oberflächen aufweisen, beispielsweise andere Kleidungsstücke.

Die klemmende Wirkung der zwischen dem oberen und dem unteren Klemmbügel ausgebildeten mechanischen Vorspannkraft wird bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dadurch verstärkt, daß die Vorsprünge im Querschnitt dreieckförmig ausgebildet sind, wobei eine Spitze des dreieckförmigen Querschnitts an die Deckfläche grenzt.

Zur möglichst gleichmäßigen Verteilung der mit Hilfe der strukturierten Oberflächenabschnitte ausgebildeten Haltewirkung über die gesamte Halteklemmer kann bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung vorgesehen sein, daß die strukturierten Oberflächenabschnitte auf der Oberfläche der Unterseite des oberen Klemmbügels und die strukturierten Oberflächenabschnitte auf der Oberseite des unteren Klemmbügels in Längsrichtung des oberen und des unteren Klemmbügels seitlich versetzt zueinander ausgebildet sind.

Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der untere Klemmbügel und der obere Klemmbügel jeweils im Bereich eines vorderen Endes nach außen abgewinkelt sind. Hierdurch wird dem Nutzer ein leichter Griff zwischen die Klemmbügel ermöglicht, um den oberen und den unteren Klemmbügel auseinander zu spreizen.

Eine zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung kann vorsehen, daß im Bereich der Verbindung zwischen dem hinteren Ende des oberen Klemmbügels und dem hinteren Ende des unteren Klemmbügels ein im Querschnitt im wesentlichen runder Hohlraum zum Klemmen eines zusätzlichen Gegenstands gebildet ist. Auf diese Weise ist es möglich, in dem Hohlraum einen stiftartigen Gegenstands zu klemmen. Wenn die Halteklammer beispielsweise zum Klemmen von Papierblättern, zum Beispiel an einem Buch oder einem Notizblock genutzt wird, kann zusätzlich ein Schreibstift gehalten werden.

Bereiche mit unterschiedlich ausgeprägten Klemmkräften sind bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung dadurch gebildet, daß der untere Klemmbügel im Längsschnitt wellenförmig ausgebildet ist.

Eine zweckmäßige Fortbildung der Erfindung sieht vor, daß die strukturierten Oberflächenabschnitte auf der Oberfläche der Oberseite in Bereichen des wellenförmigen unteren Klemmbügels angeordnet sind, in denen der Abstand zwischen der Unterseite des oberen Klemmbügels und der Oberseite des unteren Klemmbügels minimiert ist. Hierdurch entfalten die strukturierten Oberflächenabschnitte ihre Halte- bzw. Klemmwirkung in Bereichen, in denen maximale mechanische Vorspannkräfte zum Halten der zu klemmenden Gegenstände wirken.

Eine mit einfachen Mitteln herstellbare Halteklammer ist bei einer zweckmäßigen Fortbildung der Erfindung dadurch geschaffen, daß der untere und der obere Klemmbügel einteilig ausgebildet sind.

Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind der untere und der obere Klemmbügel aus Kunststoff, wodurch eine Halteklammer gebildet ist, die hohen hygienischen Anforderungen genügt, beispielsweise bei einer Verwendung in Hotels, insbesondere beim Klemmen von Handtüchern oder Kleidungsstücken im Bad- und Saunabereich.

Eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die strukturierten Oberflächenabschnitte gefräste Abschnitte sind. Auf diese Weise sind bei der Halteklammer individuell gestaltete und anwendungsfallabhängige Oberflächenabschnitte geschaffen.

Eine zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung kann vorsehen, daß die strukturierten Oberflächenabschnitte als quer zur Längsrichtung des oberen und des unteren Klemmbügels verlaufende Vorsprünge ausgebildet sind, was einen möglichst einfache Herstellung der strukturierten Oberflächenabschnitte gewährleistet.

Zur Verbesserung der Klemmwirkung kann vorteilhaft vorgesehen sein, daß die Oberflächenabschnitte mit den Vorsprüngen einander gegenüberliegend auf der Unterseite des oberen Klemmbügels und auf der Oberseite des unteren Klemmbügels angeordnet sind.

Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung kann dadurch gebildet sein, daß auf einer Rückseite des unteren Klemmbügels ein Befestigungsmittel zum Befestigen auf einer Oberfläche eines Gegenstands vorgesehen ist. Die Halteklammer kann auf diese Weise insbesondere auf beliebigen ebenen Oberflächen befestigt werden, so daß ein Verlust der Halteklammer vermieden werden kann.

Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf eine Zeichnung näher erläutert. Hierbei zeigen:

Fig. 1 eine Seitenansicht einer Halteklammer mit strukturierten Oberflächenabschnitten;

Fig. 2 einen unteren Klemmbügel der Halteklammern nach Fig. 1 in Draufsicht;

Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung eines Bereichs des unteren Klemmbügels der Halteklammer nach Fig. 1 von der Seite;

Fig. 4 eine vergrößerte Darstellung eines Bereichs gemäß Fig. 3, wobei Vorsprünge ausgebildet sind;

Fig. 5 eine vergrößerte Darstellung eines Bereichs gemäß Fig. 3, wobei die Vorsprünge aus Fig. 4 abgerundete Spitzen aufweisen; und

Fig. 6 eine andere Halteklammer mit einem wellenförmig ausgestalteten unteren Klemmbügel.

Gemäß Fig. 1 weist eine Halteklammer 1 einen oberen Klemmbügel 2 und einen unteren Klemmbügel 3 auf. Im Bereich eines hinteren Endes 4 des oberen Klemmbügels 2 und eines hinteren Endes 5 des unteren Klemmbügels 3 sind die Klemmbügel 2, 3 miteinander so verbunden, daß ein teilweise umschlossener Hohlraum 6 gebildet ist. Im Bereich eines vorderen Endes 7 ist der obere Klemmbügel 2 nach außen gebogen. Der untere Klemmbügel 3 ist im Bereich eines vorderen Endes 8 ebenfalls nach außen gebogen. Auf diese Weise ist zwischen den vorderen Enden 7, 8 ein scherenartiger Abstand 9 gebildet. In den scherenartigen Abstand 9 kann ein Benutzer der Halteklammer 1 mit einem oder mehreren Fingern eingreifen, um den oberen Klemmbügel 2 und den unteren Klemmbügel 3 auseinander zu spreizen. Es können dann zu klemmende Gegenstände in einen Zwischenraum 10 zwischen dem oberen Klemmbügel 2 und dem unteren Klemmbügel 3 eingeführt werden. Beim Spreizen des oberen Klemmbügels 2 und des unteren Klemmbügels 3 muß der Benutzer eine Vorspannkraft überwinden. Mit Hilfe der Vorspannkraft werden die in den Zwischenraum 10 eingeführten Gegenstände geklemmt, wenn der Benutzer das Spreizen des oberen und des unteren Klemmbügels 2, 3 beendet. Die Spreizbewegung des oberen und des unteren Klemmbügels 2, 3 ist elastisch. Dieses wird bei der Halteklammer 1 zweckmäßig dadurch erreicht, daß diese aus Kunststoff gefertigt ist. Aber auch Halteklammern aus Metall oder kunststoffbeschichtetem Metall oder metallbeschichtetem Kunststoff können vorgesehen sein.

Gemäß Fig. 1 ist in dem Zwischenraum 10 ein Gegenstand 11 geklemmt. Die mit Hilfe der Vorspannkraft ausgeübte Haltewirkung wird bei der Halteklammer 1 nach Fig. 1 durch strukturierte Oberflächenabschnitte 12 unterstützt, die auf einer Oberfläche 13 der Unterseite 14 des oberen Klemmbügels 2 und auf einer Oberfläche 15 der Oberseite 16 des unteren Klemmbügels 3 ausgebildet sind.

In dem Hohlraum 6 ist gemäß Fig. 1 ein zusätzlicher Gegenstand 17 geklemmt. Hierbei kann es sich beispielsweise um ein Schreibgerät handeln, welches mit Hilfe der Halteklammer 1 zweckmäßig gehalten wird, wenn die Halteklammer 1 an einem Notizblock oder einem Buch befestigt ist.

Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Fig. 2 und 3 die Ausbildung der strukturierten Oberflächenabschnitte 12 näher beschrieben. Fig. 2 zeigt eine Schnittdarstellung der Halteklammer 1 entlang einer Linie AA' in Fig. 1, somit eine Draufsicht des unteren Klemmbügels 3. Die strukturierten Oberflächenabschnitte 12 sind als Querrinnen ausgebildet, die quer zu einer Längsrichtung des unteren Klemmbügels 3 verlaufen.

Die Ausbildung der strukturierten Oberflächenabschnitte 12 ist in Fig. 3 im Querschnitt gezeigt. Die strukturierten Oberflächenabschnitte 12 sind als Vertiefung 30 gestaltet, wobei in der Vertiefung 30 ein Vorsprung 31 angeordnet ist, der eine dreieckförmige Querschnittsfläche aufweist. Eine Spitze 32 des Vorsprungs 31 ist unterhalb oder in einer Deckfläche 33 angeordnet, welche in Fig. 3 mittels einer gestrichelten Linie angedeutet ist. Die Deckfläche 33 ist flächenbündig mit der Oberfläche 15 der Oberseite 16. Es kann zur Schonung der Oberfläche der zu haltenden Gegenstände vorgesehen sein, daß die Spitze 32 bezüglich der Deckfläche 33 zurückversetzt ist (nicht dargestellt). Die in Fig. 3 gezeigte Ausgestaltung der Vertiefung 30 gewährleistet, daß einerseits eine ausreichende Haltewirkung auf den zu klemmenden Gegenstand ausgeübt wird. Andererseits wird verhindert, daß eine Oberfläche des zu klemmenden Gegenstands 11 beim Anordnen zwischen dem unteren und dem unteren Klemmbügels 2, 3 beschädigt wird.

In den Fig. 4 und 5 sind alternative Gestaltungen der strukturierten Oberflächenabschnitte 12 (vgl. Fig. 1) dargestellt. Gemäß Fig. 4 können bei einer Ausführungsform Vorsprünge 20, 21, 22, die im Querschnitt dreieckförmig sind. Spitzen 23, 24, 25 der Vorsprünge 20, 21, 22 sind bei einer weiteren Ausführungsform gemäß Fig. 5 abgerundet. Letzteres hat den Vorteil, daß eine Außenfläche des geklemmten Gegenstands 11 (vgl. Fig. 1) nicht zerkratzt wird.

Fig. 6 zeigt eine weitere Halteklammer 40 von der Seite. Bei der weiteren Halteklammer ist ein unterer Klemmbügel 41 wellenförmig ausgestaltet. Im Bereich von Wellenbergen 42 sind strukturierte Oberflächenabschnitte 43 in der Art vorgesehen, wie sie in verschiedenen Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 5 beschrieben wurden. Die Anordnung der strukturierten Oberflächenabschnitte 43 im Bereich der Wellenberge 42 optimiert die mittels der strukturierten Oberflächenabschnitte 42 erzielten Haltewirkung, da im Bereich der Wellenberge 43 die Druckkraft infolge der mechanischen Vorspannung der Klemmbügel am größten ist. Eine weitere Verbesserung der Klemmwirkung ist erreicht, wenn an einem oberen Klemmbügel 44 gegenüber der Wellenbergen 42 ebenfalls strukturierte Oberflächenabschnitte 43 ausgebildet sind. Besonders vorteilhaft ist es, wenn bei einer Ausbildung der strukturierte Oberflächenabschnitte 43 gemäß den Fig. 4 und 5 die Vorsprünge an dem unteren Klemmbügel 41 und die Vorsprünge an dem oberen Klemmbügel 44 seitlich zueinander "auf Lücke" versetzt sind.

Um die weitere Halteklammer 40 auf einer Oberfläche zu befestigen, ist an dem unteren Klemmbügel 41 ein saugnapfartiges Befestigungsmittel 45 angeordnet, das zweckmäßig aus einem elastischen Kunststoff ist. Das saugnapfartiges Befestigungsmittel 45, welches auch bei der Ausführungsform nach Fig. 1 vorgesehen sein kann, dient zum Beispiel dazu, die weitere Halteklammer 40 auf der Wandoberfläche, wie einer Fliesenwand, oder einer Außenfläche eines Buches anzubringen.

Die in der vorstehenden Beschreibung, den Ansprüchen und der Zeichnung offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen von Bedeutung sein.


Anspruch[de]
  1. 1. Halteklammer (1) zum Klemmen von Gegenständen (11), insbesondere von Kleidungsstücken, Handtüchern, Papierblättern oder dergleichen, mit einem oberen Klemmbügel (2) und einem unteren Klemmbügel (3), wobei eine Unterseite (14) des oberen Klemmbügels (2) und eine Oberseite (16) des unteren Klemmbügels (3) einander gegenüberliegend angeordnet sind und ein hinteres Ende (4) des oberen Klemmbügels (2) und ein hinteres Ende (5) des unteren Klemmbügels (3) miteinander verbunden sind, so daß der obere und der untere Klemmbügel (2, 3) gegen eine Bewegung zum elastischen scherenartigen Spreizen eines Abstands zwischen der Unterseite (14) des oberen Klemmbügels (2) und der Oberseite (16) des unteren Klemmbügels (3) mechanisch vorgespannt sind, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Oberseite (16) des unteren Klemmbügels (3) und auf der Unterseite (14) des oberen Klemmbügels (3) zum Vergrößern einer Reibung zwischen der Oberfläche eines zu klemmenden Gegenstands (11) und der Oberfläche (15) der Oberseite (16) sowie der Oberfläche (13) der Unterseite (14) jeweils strukturierte Oberflächenabschnitte (12) gebildet sind.
  2. 2. Halteklammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die strukturierten Oberflächenabschnitte (12) jeweils mittels Vertiefungen (30) auf der Oberfläche (15) der Oberseite (16) sowie der Oberfläche (13) der Unterseite (14) gebildet sind.
  3. 3. Halteklammer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen (30) im wesentlichen quer zu einer Längsrichtung des oberen und des unteren Klemmbügels (2, 3) verlaufende Querrinnen sind.
  4. 4. Halteklammer nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den Vertiefungen (30) Vorsprünge (31) gebildet sind, wobei vordere Endabschnitte (32) der Vorsprünge (31) unterhalb einer mit der Oberfläche (13) der Unterseite (14) bzw. mit der Oberfläche (15) der Oberseite (16) flächenbündig verlaufenden Deckfläche (33) im Bereich der Vertiefungen (30) angeordnet sind.
  5. 5. Halteklammer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (30) im Querschnitt dreieckförmig ausgebildet sind, wobei eine Spitze (32) des dreieckförmigen Querschnitts an die Deckfläche (33) grenzt.
  6. 6. Halteklammer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die strukturierten Oberflächenabschnitte (12) auf der Oberfläche (13) der Unterseite (14) des oberen Klemmbügels (2) und die strukturierten Oberflächenabschnitte (12) auf der Oberfläche (15) Oberseite (16) des unteren Klemmbügels (3) in Längsrichtung des oberen und des unteren Klemmbügels (2, 3) seitlich versetzt zueinander ausgebildet sind.
  7. 7. Halteklammer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Klemmbügel (3) und der oberen Klemmbügel (2) jeweils im Bereich eines vorderen Endes (7, 8) nach außen abgewinkelt sind.
  8. 8. Halteklammer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Verbindung zwischen dem hinteren Ende (4) des oberen Klemmbügels (2) und dem hinteren Ende (5) des unteren Klemmbügels (3) ein im Querschnitt im wesentlichen runder Hohlraum (6) zum Klemmen eines zusätzlichen Gegenstand (17) gebildet ist.
  9. 9. Halteklammer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Klemmbügel (41) im Längsschnitt wellenförmig ausgebildet ist.
  10. 10. Halteklammer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die strukturierten Oberflächenabschnitte (43) auf der Oberfläche der Oberseite in Bereichen des wellenförmigen unteren Klemmbügels (41) angeordnet sind, in denen der Abstand zwischen der Unterseite des oberen Klemmbügels und der Oberseite des unteren Klemmbügels (41) minimiert ist.
  11. 11. Halteklammer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der untere und der obere Klemmbügel (2, 3) einteilig ausgebildet sind.
  12. 12. Halteklammer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der untere und der obere Klemmbügel (2, 3) aus Kunststoff sind.
  13. 13. Halteklammer nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die strukturierten Oberflächenabschnitte (12) gefräste Abschnitte sind.
  14. 14. Halteklammer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die strukturierten Oberflächenabschnitte als quer zur Längsrichtung des oberen und des unteren Klemmbügels (2, 3) verlaufende Vorsprünge (20, 21, 22) ausgebildet sind.
  15. 15. Halteklammer nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächenabschnitte mit den Vorsprüngen einander gegenüberliegend auf der Unterseite (14) des oberen Klemmbügels (2) und auf der Oberseite (16) des unteren Klemmbügels (3) angeordnet sind.
  16. 16. Halteklammer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Rückseite des unteren Klemmbügels (3) ein Befestigungsmittel (45) zum Befestigen auf einer Oberfläche eines Gegenstands vorgesehen.






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