Die Erfindung betrifft Gibberelline, 1-Naphthalinessigsäure (NAA) und/oder 1-Naphthylacetamid (NAD) enthaltende Formulierungen, deren Verwendung als Dünge- und/oder Pflanzenhilfsmittel sowie ein Verfahren zur Düngung höherer Pflanzen und/oder zur Anwendung als Pflanzenhilfsstoff für höhere Pflanzen, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man auf deren oberirdischen Teile eine phytoeffektiv wirksame Menge mindestens eine dieser Verbindungen aufbringt.
Beschreibung[de]
Die vorliegende Erfindung betrifft Gibberelline, 1-Naphthalinessigsäure (NAA)
und/oder 1-Naphthylacetamid (NAD) enthaltende Formulierungen, deren
Verwendung als Dünge- und/oder Pflanzenhilfsmittel sowie ein Verfahren zur
Düngung höherer Pflanzen und/oder zur Anwendung als Pflanzenhilfsstoff für höhere
Pflanzen.
Laut Römpp's Chemie Lexikon (9. Ausgabe, 1995), sind Düngemittel Stoffe, die dazu
bestimmt sind, "mittelbar oder unmittelbar Nutzpflanzen zugeführt zu werden, um ihr
Wachstum zu fördern oder ihren Ertrag zu erhöhen oder ihre Qualität zu verbessern".
Düngemittel werden unterteilt in Wirtschaftsdünger, die im Bereich des Bauernhofes
gewonnen werden, wie zum Beispiel tierische Ausscheidungen, Gülle, Jauche u. a.
und Handelsdünger. Der große Nachteil der Wirtschaftsdünger ist die mit der
Ausbringung verbundene starke Geruchsbelästigung und die Gefahr der
Eutrophierung.
Zu der Gruppe der Handelsdünger zählen Produkte, die industriell hergestellt oder
durch Bergbau gewonnen werden und die umgangssprachlich auch als Kunstdünger
bezeichnet werden. Dazu gehören Kali-, Stickstoff-, Phosphat-, Magnesium- oder
auch Volldünger. Der wesentliche Nachteil dieser Düngemittel liegt auch bei diesen
in der Gefahr der Eutrophierung.
Pflanzenhilfsmittel sind gemäß Düngemittelgesetz vom 15. November 1977,
geändert durch das Gesetz vom 27. September 1994 (BGBI. IS 2705, 2725), definiert
als "Stoffe ohne wesentlichen Nährstoffgehalt, die dazu bestimmt sind, auf die
Pflanzen einwirken". Unter der Bezeichnung "Pflanzenhilfsmittel" und
"Pflanzenhilfsstoffe" werden in der vorliegenden Anmeldung im weitesten Sinn auch
Zusatzstoffe verstanden.
Die Gibberelline sind eine Gruppe von Pflanzenwuchsstoffen (Phytohormone). Seit
1938 in Japan erstmals ein Gibberellin aus dem Kulturfiltrat des japanischen Pilzes
Gibberella fujikuroi isoliert wurde, sind heute über 70 verschiedene Gibberelline
bekannt geworden. Ihre Struktur geht auf ent-Gibberellan (C20) zurück, ein
tetracyclisches Diterpenoid.
Die Anwendung von Gibberellinen bei Pflanzen nach der Blüte war schon als
qualitätssteigernde Maßnahme bekannt.
Die Anwendung der natürlich vorkommenden Auxine 1-Naphthalinessigsäure (NAA)
und 1-Naphtylacetamid (NAD) 7 bis 10 Tage nach der Blüte zur Ausdünnung der
Blüten war ebenso schon bekannt.
Es hat sich nun überraschenderweise gezeigt, dass beim Einsatz von natürlichen
Gibberellinen wie zum Beispiel Gibberellin A4 und A7 (Stereoisomere) aber auch von
Gibberellin A3 (Gibberellin-Säure (GA3)) pflanzenphysologisch sowohl die Effekte von
Düngemitteln als auch von Pflanzenhilfsmitteln (Pflanzenstärkungsmitteln)
beobachtet werden ohne die nachteiligen Eigenschaften von Düngemitteln.
Die Blattanwendung, also die Applikation auf bzw. die Anwendung über die
Blattoberflächen, hat einen positiven Effekt auf den Ertrag und/oder die Qualität der
Erzeugnisse. So wird bei der Anwendung einer Mischung von GA4/GA7 in
Apfelkulturen vor der Blüte eine nicht zu erwartende Ertragsteigerung um 24% im
Vergleich zu einer unbehandelten Kontrolle festgestellt. Die Anwendung vor der Blüte
ist eine neue Anwendungsform der erfindungsgemäßen Dünge- oder
Pflanzenhilfsmittel.
Bei einer Anwendung von NAA und NAD, insbesondere NAD, im Apfelanbau
während der Blüte wird der Ertrag überraschenderweise um 20% im Vergleich zu
einer unbehandelten Kontrolle gesteigert. Diese Anwendung von NAA bzw. NAD ggf.
in Kombination mit den vorerwähnten Gibberellinen ist neu und aus dem Stand der
Technik nicht herleitbar.
Vergleichbare Ertragssteigerungen werden auch bei der Anwendung in
Birnenkulturen beobachtet. Hier ist der späte Frost während der Blüte der Kultur ein
häufiges Problem, das durch die Anwendung der erfindungsgemäßen Dünge- bzw.
Pflanzenhilfsmittel gelöst werden kann. Es sind aber auch Anwendungen in fast allen
Kulturen des Acker- bzw. Pflanzenbaus z. B. Trauben, Erbsen ebenso Getreide, um
nur einige zu nennen, möglich.
Die Erfindung betrifft daher die Verwendung einer Verbindung, ausgewählt aus der
Reihe Gibberellin A4(GA4), Gibberellin A7(GA7), Gibberellin A3(GA3), 1-
Naphthalinessigsäure (NAA) und 1-Naphthylacetamid (NAD), oder einer Mischung
von mindestens zwei aus dieser Reihe ausgewählten Verbindungen als Dünge-
und/oder Pflanzenhilfsmittel.
Vorzugsweise wird eine Mischung aus GA4 und GA7, GA3, NAD oder NAA
verwendet. Die Anwendung kann im Pflanzen- bzw. Ackerbau, insbesondere im
Obst- oder Weinbau, erfolgen. Bevorzugt ist auch die Verwendung zur
Ertragssteigerung in Kulturen vor oder insbesondere während der Blüte.
Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zur Düngung höherer Pflanzen
und/oder zur Anwendung als Pflanzenhilfsstoff für höhere Pflanzen, das dadurch
gekennzeichnet ist, dass man auf deren oberirdischen Teile eine phytoeffektiv
wirksame Menge mindestens einer Verbindung, ausgewählt aus der Reihe
Gibberellin A4(GA4), Gibberellin A7(GA7), Gibberellin A3(GA3), 1-
Naphthalinessigsäure (NAA) und 1-Naphthylacetamid (NAD), in Form einer
geeigneten Formulierung aufbringt.
Die Erfindung betrifft schließlich Formulierungen, enthaltend mindestens eine
Verbindung, ausgewählt aus der Reihe Gibberellin A4(GA4), Gibberellin A7(GA7),
Gibberellin A3(GA3), 1-Naphthalinessigsäure (NAA) und 1-Naphthylacetamid (NAD),
zusammen mit geeigneten Träger-, Zusatz- und/oder Hilfsstoffen zur Anwendung als
Dünge- und/oder Pflanzenhilfsmittel, wobei diese nach Verdünnung auf eine zur
Aufbringung geeignete Konzentration erfolgt.
Die erwähnten Wirkstoffe können sowohl als Tankmischungen eingesetzt werden,
wobei jeder Wirkstoff einzeln formuliert ist und erst zum Zeitpunkt der Anwendung mit
anderen formulierten Wirkstoffen im Spritztank des Sprühgerätes gemischt wird, oder
sie können schon gemeinsam formuliert werden und zwar auf verschiedene Art, je
nachdem, welche biologischen und/oder chemischphysikalischen Parameter
vorgegeben sind. Als Formulierungsmöglichkeiten kommen beispielsweise in Frage:
Spritzpulver (WP), emulgierbare Konzentrate (EC), wasserlösliche Pulver (SP),
wasserlösliche Konzentrate (SL), konzentrierte Emulsionen (EW) wie Öl-in-Wasser
und Wasser-in-Öl-Emulsionen, versprühbare Lösungen oder Emulsionen,
Kapselsuspensionen (CS), Dispersionen auf Öl- oder Wasserbasis (SC),
Suspoemulsionen, Suspensionskonzentrate, Granulate (GR) in Form von Mikro-,
Sprüh-, Aufzugs- und Adsorptionsgranulaten, wasserlösliche Granulate (SG),
wasserdispergierbare Granulate (WG), Mikrokapseln und wirkstoffhaltige Tabletten.
Diese einzelnen Formulierungstypen sind im Prinzip bekannt und werden
beispielsweise beschrieben in: Winnacker-Küchler, "Chemische Technologie" Band
7, C. Hauser Verlag München, 4. Auflage 1986; Wade von Valkenburg, "Pesticide
Formulations", Marcel Dekker N. Y., 1973; K. Martens, "Spray Drying Handbook", 3rd
Edition 1979, G. Goodwin Ltd. London.
Die notwendigen Formulierungshilfsmittel wie Inertmaterialien, Tenside,
Lösungsmittel und weitere Zusatzstoffe sind ebenfalls bekannt und werden
beispielsweise beschrieben in: Watkins, "Handbook of Insecticide Dust Diluents and
Carriers", 2nd Edition, Darland Books, Caldwell N. J.; H. v. Olphen "Instruction to
Clay Colloid Chemistry", 2nd Edition, J. Wiley & Sons, N. Y., Marsden "Solvents
Guide", 2nd Edition, Interscience, N. Y. 1963; McCutcheon's "Detergents and
Emulsifiers Annual", MC Publ. Corp., Ridgewood N. J.; Sisley and Wood,
"Encyclopedia of Surface Active Agents", Chem. Publ. Co. Inc., N. Y. 1964;
Schönfeldt, "Grenzflächenaktive Äthylenoxidaddukte", Wiss. Verlagsgesell., Stuttgart
1976; Winnacker-Küchler "Chemische Technologie", Band 7, C. Hauser Verlag
München, 4. Auflage 1986.
Spritzpulver sind in Wasser gleichmässig dispergierbare Präparate, die neben dem
Wirkstoff außer einem Verdünnungs- oder Inertstoff noch Netzmittel, z. B.
polyoxethylierte Alkylphenole, polyoxethylierte Fettalkohole und Fettamine,
Fettalkoholpolyglykolethersulfate, Alkansulfonate oder Alkylarylsulfonate und
Dispergiermittel, z. B. ligninsulfonsaures Natrium, 2,2-Dinaphthylmethan-6,6'-
disulfonsaures Natrium, dibutylnaphthalinsulfonsaures Natrium oder auch
oleylmethyltaurinsaures Natrium enthalten können.
Emulgierbare Konzentrate werden durch Auflösen des Wirkstoffes in einem
organischen Lösungsmittel, z. B. Butanol, Cyclohexanon, Dimethylformamid, Xylol
oder auch höhersiedenden Aromaten oder Kohlenwasserstoffen unter Zusatz von
einem oder mehreren Emulgatoren hergestellt. Als Emulgatoren können
beispielsweise verwendet werden: Alkylarylsulfonsaure Calcium-Salze wie Ca-
Dodecylbenzolsulfonat oder nichtionische Emulgatoren wie Fettsäurepolyglykolester,
Alkylarylpolyglykolether, Fettalkoholpolyglykolether, Propylenoxid-Ethylenoxid-
Kondensationsprodukte (z. B. Blockpolymere), Alkylpolyether, Sorbitanfettsäureester,
Polyoxyethylensorbitanfettsäureester oder Polyoxethylensorbitester.
Granulate können entweder durch Verdüsen des Wirkstoffes auf adsorptionsfähiges,
granuliertes Inertmaterial hergestellt werden oder durch Aufbringen von
Wirkstoffkonzentraten mittels Klebemitteln, z. B. Polyvinylalkohol, polyacrylsaures
Natrium oder auch Mineralölen, auf die Oberfläche von Trägerstoffen wie Sand,
Kaolinite oder von granuliertem Inertmaterial. Auch können geeignete Wirkstoffe in
der für die Herstellung von Düngemittelgranulaten üblichen Weise - gewünschtenfalls
in Mischung mit Düngemitteln - granuliert werden.
Daneben enthalten die genannten Wirkstofformulierungen gegebenenfalls die
jeweils üblichen Haft-, Netz-, Dispergier-, Emulgier-, Penetrations-, Lösungsmittel,
Füll- oder Trägerstoffe.
Zur Anwendung werden die in handelsüblicher Form vorliegenden Formulierungen
gegebenenfalls in üblicher Weise verdünnt, z. B. bei Spritzpulvern, emulgierbaren
Konzentraten, Dispersionen und wasserdispergierbaren Granulaten mittels Wasser.
Anwendungsformen sind z. B. flüssige Präparate mit einem Gehalt an GA4 und/oder
GA7 von 1 bis 500 g/l. Bevorzugt sind Konzentrationen von GA4 und/oder GA7 von
2-50 g/l, insbesondere 5-20 g/l.
GA3 wird bevorzugt eingesetzt in Konzentrationen mit 1 bis 50 Gew.-% und
insbesondere mit 5 bis 20 Gew.-% in fester Form (Tabletten oder Granulate), bzw. 10
bis 500 g/l und insbesondere 50 bis 200 g/l in flüssiger Form.
Die Konzentration von NAD liegt bei 1 bis 50 Gew.-%, vorzugsweise 2 bis 40 Gew.-%,
insbesondere bei 5 bis 15 Gew.-% in fester Form (Pulver oder Granulate), bzw.
10 bis 500 g/l, vorzugsweise 20 bis 400 g/l, insbesondere 50 bis 150 g/l in flüssiger
Form. Die Konzentration von NAD liegt bei 1 bis 50 Gew.-%, vorzugsweise 2 bis 40 Gew.-%,
insbesondere bei 5 bis 15 Gew.-% in fester Form (Pulver oder Granulate),
bzw. 10 bis 500 g/l, vorzugsweise 20 bis 400 g/l, insbesondere 50 bis 150 g/l, in
flüssiger Form.
Die Anwendung der Stoffe führt nicht nur zu einer Ertragssteigerung, sondern
gleichzeitig auch zu einer Qualitätsverbesserung der Pflanzen bzw. der Früchte. So
wird beim Einsatz von Gibberellinen alleine oder in Kombination mit Auxinen neben
der für konventionelle Düngemittel typischen Ertragssteigerung zusätzlich eine
Verbesserung der Qualität, wie zum Beispiel eine verminderte Schorfbildung,
beobachtet.
Bemerkenswert ist, dass eine signifikante Steigerung des Ertrages schon durch im
Vergleich zu herkömmlichen Düngemitteln geringste Mengen der Stoffe
herbeigeführt wird. Werden von den klassischen Düngern in der Regel bis zu einigen
hundert Kilogramm pro Hektar und Jahr ausgebracht, so sind von den
erfindungsgemäßen Stoffen nur Mengen im Bereich von einigen Gramm (ca. 5 bis
30, vorzugsweise 10 bis 15 g/ha) im Falle von Gibberellinen (z. B. GA4/GA7)), und
etwa 70 bis 150, vorzugsweise ca. 120 g/ha im Falle von NAA und NAD,
vorzugsweise NAD, erforderlich.
Durch die Anwendung der erfindungsgemäßen Dünge- bzw. Pflanzenhilfsmittel wird
also das Risiko der Euthrophierung eliminiert. Da es sich um pflanzliche Produkte
handelt, scheiden auch andere, umweltrelevante Beeinträchtigungen aus.
Die folgenden Anwendungsbeispiele dienen zur Beschreibung der Erfindung, ohne
dass diese darauf beschränkt wäre.
1. Anwendung in ÄpfelnVersuch Nr. AB9 Versuch Nr. AN8 Versuch Nr. AKJ5 2. Anwendung bei BirnenVersuch Nr. BC3 Versuch Nr. BC15
Wie ersichtlich ist, führt die Anwendung der erfindungsgemäßen Wirkstoff während
der Blütezeit zu einem für Düngemittel bzw. Pflanzenhilfsmittel charakteristischen
Effekt.
Verwendete Präparate
GIBB Plus: Flüssige Formulierung mit 10 g/l Gibberellin GA4/GA7 als Wirkstoff
GIBB 3: Tabletten à 5 g mit 10 Gew.-% Gibberellin GA3 als Wirkstoff
NAD Thin: Feste Formulierung mit 8,2 Gew.-% NAD (Naphtylacetamid) als
Wirkstoff
Anspruch[de]
1. Verwendung einer Verbindung, ausgewählt aus der Reihe Gibberellin A4
(GA4), Gibberellin A7(GA7), Gibberellin A3(GA3), 1-Naphthalinessigsäure
(NAA) und 1-Naphthylacetamid (NAD), oder einer Mischung von mindestens
zwei aus dieser Reihe ausgewählten Verbindungen als Dünge- und/oder
Pflanzenhilfsmittel.
2. Verwendung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine
Mischung aus GA4 und GA7 verwendet wird.
3. Verwendung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass GA3
verwendet wird.
4. Verwendung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass NAD
verwendet wird.
5. Verwendung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass NAA
verwendet wird.
6. Verwendung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
dass diese im Pflanzen- bzw. Ackerbau, insbesondere im Obst- oder
Weinbau, erfolgt.
7. Verwendung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass diese zur Ertragssteigerung in Kulturen während der Blüte dient.
8. Verfahren zur Düngung höherer Pflanzen und/oder zur Anwendung als
Pflanzenhilfsstoff für höhere Pflanzen, dadurch gekennzeichnet, dass man auf
deren oberirdischen Teile eine phytoeffektiv wirksame Menge mindestens
einer Verbindung, ausgewählt aus der Reihe Gibberellin A4(GA4), Gibberellin
A7(GA4), Gibberellin A3(GA3), 1-Naphthalinessigsäure (NAA) und 1-
Naphthylacetamid (NAD), in Form einer geeigneten Formulierung aufbringt.
9. Verfahren gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mischung
aus GA4 und GA7 verwendet wird.
10. Verfahren gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass GA3 verwendet
wird.
11. Verfahren gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass NAD verwendet
wird.
12. Verfahren gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass NAA verwendet
wird.
13. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
dass dieses im Pflanzen- bzw. Ackerbau, insbesondere im Obst- oder
Weinbau, erfolgt.
14. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
dass dieses zur Ertragssteigerung in Kulturen während der Blüte dient.
15. Formulierung, enthaltend mindestens eine Verbindung, ausgewählt aus der
Reihe Gibberellin A4(GA4), Gibberellin A7(GA7), Gibberellin A3(GA3), 1-
Naphthalinessigsäure (NAA) und 1-Naphthylacetamid (NAD), zusammen mit
geeigneten Träger-, Zusatz- und/oder Hilfsstoffen zur Anwendung als Dünge-
und/oder Pflanzenhilfsmittel, wobei diese nach Verdünnung auf eine zur
Aufbringung geeignete Konzentration erfolgt.
16. Formulierung gemäß Anspruch 15, enthaltend eine Mischung aus GA4 und
GA7.
17. Formulierung gemäß Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass diese in
flüssiger Form vorliegt und einen Wirkstoffgehalt von 1 bis 500 g/l aufweist.
19. Formulierung gemäß Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass diese in
Tabletten- oder Granulatform mit einem Wirkstoffgehalt von 1 bis 50 Gew.-%
oder in flüssiger Form mit einem Wirkstoffgehalt von 10 bis 500 g/l, vorliegt.
21. Formulierung gemäß Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass diese in
Pulver- oder Granulatform mit einem Wirkstoffgehalt von 1 bis 50 Gew.-%,
oder in flüssiger Form mit einem Wirkstoffgehalt von 10 bis 500 g/l vorliegt.
23. Formulierung gemäß Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass diese in
Pulver- oder Granulatform mit einem Wirkstoffgehalt von 1 bis 50 Gew.-%,
oder in flüssiger Form mit einem Wirkstoffgehalt von 10 bis 500 g/l vorliegt.
24. Formulierung gemäß einem der Ansprüche 15 bis 23, zur Anwendung im
Pflanzen- bzw. Ackerbau, insbesondere im Obst- oder Weinbau.
25. Formulierung gemäß einem der Ansprüche 8 bis 13 zur Anwendung zur
Ertragssteigerung in Kulturen während der Blüte.