| Dokumentenidentifikation |
DE69625547T2 14.08.2003 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0747854 |
| Titel |
Verfahren und Vorrichtung zur Erkennung von Behältern auf einem Förderband |
| Anmelder |
Owens-Brockway Glass Container Inc., Toledo, Ohio, US |
| Erfinder |
Nicks, Timothy J., Maumee OH 43537, US; Waugaman, John L., Perrysburg OH 43551, US; Ahl, Alan D., Toledo OH 43611, US |
| Vertreter |
Blumbach, Kramer & Partner GbR, 65187 Wiesbaden |
| DE-Aktenzeichen |
69625547 |
| Vertragsstaaten |
AT, BE, CH, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IT, LI, NL, PT, SE |
| Sprache des Dokument |
EN |
| EP-Anmeldetag |
05.06.1996 |
| EP-Aktenzeichen |
961089794 |
| EP-Offenlegungsdatum |
11.12.1996 |
| EP date of grant |
02.01.2003 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
14.08.2003 |
| IPC-Hauptklasse |
G06M 1/10
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| IPC-Nebenklasse |
G06M 7/02
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| Beschreibung[de] |
|
Die vorliegende Erfindung ist auf die Erkennung von
Behältern ausgerichtet, während diese auf einem Förderband
vorbeilaufen, und insbesondere auf eine Vorrichtung und ein
Verfahren zum Ignorieren eines Aneinanderschlagens oder
Zitterns der Behälter auf dem Förderband.
Hintergrund der Erfindung
Bei Systemen zur Behälterhandhabung und -abfüllung ist
es wichtig, dass die Behälter exakt gezählt werden können,
während sie entlang eines Transportförderbandes laufen. Es
kommt jedoch oft zu einem Problem, wenn ein Halt oder Stau
von Behältern auf dem Förderband auftritt. Unter diesen
Umständen läuft ein Behältertransportförderband normalerweise
weiter und bewirkt, dass die Behälter schwanken oder
aneinanderschlagen. Das Schwanken der Behälter nach vorn und
zurück kann eine fehlerhafte Zählung, beispielsweise eine
Mehrfachzählung, eines einzelnen Behälters bewirken.
Eine Vorrichtung und ein Verfahren entsprechend der
Oberbegriffe der Ansprüche 1 bzw. 10 sind aus US-A-5,003,563
bekannt. Sensoren des Streureflexionstyps, die bei
unterschiedlichen Frequenzen arbeiten, sind mit um etwa 15º
konvergierenden Achsen und mit dem Konvergenzpunkt hinter der
Mittellinie des Behälters angeordnet. Ein einzelner Behälter
soll durch beide Sensoren gleichzeitig erfasst werden.
Zusammenfassung der Erfindung
Eine allgemeine Aufgabe der vorliegenden Erfindung
besteht darin, ein weiteres Verfahren zur Erfassung von
Behältern auf einem solchen Transportförderband
bereitzustellen, bei welchem ein Schwanken und
Aneinanderschlagen der Behälter ignoriert wird, wenn ein Stau
und Stop auftritt. Ein anderes und spezielleres Ziel der
vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Verfahren und eine
Vorrichtung zur Erfassung von Behältern, wie beschrieben,
bereitzustellen, das im praktischen Einsatzgebiet leicht für
Behälter unterschiedlicher Größe, z. B. Durchmesser und Höhe,
anpassbar ist. Eine weitere Aufgabe der vorliegenden
Erfindung besteht darin, eine elektro-optische Vorrichtung
und ein Verfahren zur Erfassung von Behältern, wie
beschrieben, bereitzustellen, die leicht für Behälter mit
unterschiedlichen optischen Eigenschaften anpassbar sind.
Die Erfindung ist in den Ansprüchen 1 und 10 definiert.
In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die
Sensoren an einem gemeinsamen Halter montiert, der eine Skala
zur Messung des Trennabstandes zwischen den Sensoren
aufweist. Gedruckte Maßzahlen in Einheiten des
Behälterdurchmessers, vorzugsweise sowohl in englischen als
auch in metrischen Einheiten, sind an dem Halter angrenzend
an die Skala befestigt. Einer der Sensoren ist an dem Halter
angrenzend an einen Bezugspunkt "Null" auf der Maßzahlenskala
montiert und der andere Sensor kann an dem Halter angrenzend
an die Skala einstellbar positioniert werden. Der Halter
nimmt in der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die
Form eines Gehäuses an, das die Sensoren umgibt und ein
längliches Fenster parallel zu dem Förderband aufweist, durch
welches die Behälter auf dem Förderband den Sensoren
gegenüber exponiert sind.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Die Erfindung wird zusammen mit ihren zusätzlichen
Aufgaben, Merkmalen und Vorteilen am besten aus der folgenden
Beschreibung, den anhängenden Ansprüchen und den begleitenden
Zeichnungen verständlich werden, in welchen:
Fig. 1 ein Aufriss einer Behältererkennungsvorrichtung
entsprechend einer derzeit bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung von der Seite ist;
Fig. 2 eine Aufsicht der Vorrichtung aus Fig. 1 in
vergrößertem Maßstab von oben ist;
Fig. 3 ein in der Richtung 3 in Fig. 1 genommener,
seitlicher Aufriss der Vorrichtung aus Fig. 1 ist,
wobei ein Behälter schemenhaft gezeigt ist; und
Fig. 4 ein elektrisches Blockschema der
Behältererkennungsvorrichtung aus den Fig. 1-3
ist.
Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
Die Zeichnungen stellen eine Vorrichtung 10 entsprechend
einer derzeit bevorzugten Ausführungsform der Erfindung zur
Erkennung von Behältern 12, die auf einem
Behältertransportförderband 14 laufen, dar. Das Förderband 14
beinhaltet ein Endlosband 16, das durch eine Halterung 18
getragen wird und von einem Motor (nicht gezeigt) angetrieben
wird, um Behälter 12 in einer linearen Richtung durch eine
Erfassungsstation zu transportieren, an welcher die
Vorrichtung 10 montiert ist. Die Vorrichtung 10 weist ein
rechteckiges Gehäuse 20 auf, das anpassbar an einem L-
förmigen Träger 22 montiert ist, und zwar mittels einer
Schraube 24, die sich durch einen länglichen Schlitz 26 (Fig.
2) in dem horizontalen Schenkel des Trägers 22 nach oben
erstreckt. Der vertikale Schenkel des Trägers 22 ist
anpassbar an der Halterung 18 des Förderbandes montiert, und
zwar mittels zweier Schrauben 26, die sich durch eine
schlitzförmige Öffnung in dem Träger 22 erstrecken. Somit ist
der Träger 22 in Bezug auf die Ebene des Förderbandes 16 mit
Hilfe der Schrauben 26 vertikal anpassbar und das Gehäuse 20
ist in Bezug auf das Förderband 16 mit Hilfe der Schraube 24
horizontal anpassbar.
Zwei optische Annäherungssensoren 28, 30 sind
einstellbar in dem Gehäuse 20 montiert. Die Sensoren 28, 30
umfassen in der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
Sensoren des Streureflexionstyps, welche diffuses Licht in
Richtung der Behälter 12 abstrahlen, während die Behälter auf
dem Förderband 16 vorbeilaufen, und die Nähe eines Behälters,
wenn sich der Behälter gegenüber dem Sensor befindet, durch
Reflexion des Lichts von der benachbarten Oberfläche des
Behälters zurück zu dem Sensor erkennen. Die Sensoren 28, 30
sind derart ausgerichtet, dass ihre jeweiligen Strahlen
parallel zueinander und in rechten Winkeln zu der
Längsrichtung der Bewegung des Förderbandes 16 laufen. Bei
runden Behältern 12, wie sie beispielshalber in den
Zeichnungen dargestellt sind, wird das von jedem Sensor
ausgesandte Licht nur zu dem Sensor zurückreflektiert, wenn
sich der Behälter im Wesentlichen direkt gegenüber dem Sensor
befindet, da bei jeder anderen Position des Behälters das
ausgesandte Licht entweder den Behälter vollständig verfehlen
wird oder durch die gebogene Oberfläche des Behälters von dem
Sensor weg reflektiert wird. Die Sensoren 28, 30 umfassen in
der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung den Sensor des
Typs PZ101, der von der amerikanischen Keyence Corporation,
Fair Lawn, New Jersey vermarktet wird.
Die vordere Wand 32 des Gehäuses 20, d. h. die
Gehäusewand, die dem Bewegungsweg der Behälter 12 benachbart
ist, weist einen länglichen Schlitz oder ein Fenster 34 auf,
durch welches Licht von den Sensoren 28, 30 in Richtung der
Behälter 12 abgestrahlt wird und Licht von den Behältern 12
zurück zu den Sensoren reflektiert wird. Jeder Sensor 28, 30
ist einstellbar in dem Gehäuse 20 positionierbar und wird mit
Hilfe einer zugehörigen Schraube 36, 38 an einer
feststehenden, angepassten Position gehalten. Die obere Wand
40 (Fig. 2) des Gehäuses 20 weist ebenfalls ein längliches
Fenster 42 auf, durch welches die Sensoren 28, 30 betrachtet
werden können. Zwei Skalen 44, 46 sind an der oberen Wand 40
entlang gegenüberliegender paralleler Ränder des Fensters 42
befestigt. Jede Skala 44, 46 weist zugehörige gedruckte
Maßzahlen in Einheiten des Behälterdurchmessers in englischen
bzw. metrischen Einheiten auf. Jeder Sensor 28, 30 weist
außerdem einen durch das Fenster 42 zugänglichen zugehörigen
Mechanismus 48, 50 für Einstellungen der
Sensorempfindlichkeit durch einen Bediener auf. Die Ausgänge
der Sensoren 28, 30 sind in dem Gehäuse 20 mit dem Setz- bzw.
dem Rücksetzeingang eines D-Latch oder Flipflops 52 (Fig. 4)
verbunden. Der Q-Ausgang des Flipflops 52 ist über einen
Ansteuertransistor 54 und eine LED 56 mit einem Verbinder 58
(Fig. 1, 3 und 4) verbunden, von welchem aus die Ausgabe der
Erkennungsschaltung für eine externe Überwachungs- und
Anzeigeschaltung zur Verfügung steht. Die LED 56 ist zur
Beobachtung während des Einstellens und des Betriebs an der
Wand 40 des Gehäuses 20 angeordnet (Fig. 2).
Während des Einstellens wird der Träger 22 zuerst mit
Hilfe der Schrauben 26 in solcher Weise angepasst, dass das
Sensorfenster 34 und die Sensoren 28, 30 gegenüber dem
mittleren Teil der Behälterkörper 12 liegen, wenn die
Behälter durch das Förderband 14 an der Vorrichtung 10 vorbei
transportiert werden. Die horizontale Position des Gehäuses
20 wird dann mit Hilfe der Schraube 24 derart angepasst, dass
das Gehäuse etwa ein bis zwei Zoll von der nominellen
Stellung der Behälter 12 auf dem Förderband 14 entfernt ist.
Mit einem Testbehälter 12 direkt gegenüber jedem Sensor 28,
30 wird dann mit Hilfe der Elemente 48, 50 die
Sensorempfindlichkeit angepasst, und zwar in der Mitte
zwischen der Minimaleinstellung, die erforderlich ist, um bei
jedem Behälter auszulösen und dem Minimum, das erforderlich
ist, um ohne einen gegenüber dem Sensor befindlichen Behälter
auszulösen.
Die Sensoren 28, 30 werden auch seitlich in Bezug
aufeinander angepasst, und zwar derart, dass die Sensoren in
Längsrichtung der Behälterbewegung in einer solchen
Entfernung voneinander beabstandet sind, dass die zwei
Sensoren einen einzelnen Behälter nicht gleichzeitig
erfassen. Andererseits müssen die Sensoren ausreichend nah
beieinander vorgesehen sein, damit ein gegebener Behälter
durch beide Sensoren nacheinander erkannt wird, bevor der
nächste Behälter durch einen der Sensoren erkannt wird. In
der Praxis wird ein Abstand von etwa der Hälfte des
vorgegebenen Durchmessers des jeweiligen Behälters 12
bevorzugt. Dies wird entsprechend der bevorzugten Aspekte der
Erfindung dadurch erreicht, dass einer der Sensoren 28 an
einer feststehenden Position am Bezugspunkt "Null" jeder
Skala 44, 46 angeordnet wird (die an der Position "Null"
zueinander ausgerichtet sind, wie in Fig. 2 gezeigt ist), und
dann der andere Sensor 30 in Bezug auf die Skalen 44, 46
entsprechend dem vorgegebenen Durchmesser der Behälter 12,
die auf dem Förderband 14 transportiert werden sollen,
anpassbar positioniert wird. Die Skalen 44, 46 und die
zugehörigen gedruckten Maßzahlen sind in Einheiten des
Behälterdurchmessers und in der halben Größe der
tatsächlichen Skala vorgesehen, so dass durch die
Positionierung des Sensors 30 neben der zugehörigen Maßzahl
auf der Skala 44 oder 46 die Sensoren automatisch in einem
Abstand angeordnet werden, der etwa der Hälfte des
Behälterdurchmessers gleichkommt. Beispielsweise beträgt an
der Position des Sensors 30, die in Fig. 2 für Behälter 12
von 2 Zoll Durchmesser dargestellt ist, der tatsächliche
Abstand zwischen den Sensoren 28, 30 etwa 1 Zoll.
Wenn die Behälter 12 dann mittels des Förderbandes 14 an
der Vorrichtung 10 vorbei transportiert werden, liefern die
Sensoren 28, 30 zugehörige Ausgangssignale an den Flipflop
52. Beispielsweise wird der Flipflop 52 (Fig. 4), wenn die
Behälter 12 in der Richtung 60 (Fig. 2) transportiert werden,
zuerst durch einen Ausgangsimpuls von dem feststehenden
Sensor 28 gesetzt, so dass der Transistor 54 angeschaltet
wird und die LED 56 leuchtet. Wenn der Behälter dann an dem
anpassbaren Sensor 30 vorbeiläuft, setzt ein Ausgangsimpuls
von dem Sensor 30 den Flipflop 52 zurück und bringt dadurch
die LED 56 zum Erlöschen. Man beachte jedoch, dass ein
Aneinanderschlagen von Behältern 12 entweder zwischen den
Sensoren 28, 30 oder nach dem Durchgang an dem Sensor 30 den
Flipflop 52 nicht zurücksetzen und keine fehlerhafte
Behälterzählung bewirken wird. Das bedeutet, dass, sobald der
Behälter 12 den Flipflop 52 durch den Durchgang an dem Sensor
28 gesetzt hat, ein erneuter Durchgang in der
entgegengesetzten Richtung auf Grund eines Schwankens den
Zustand des Flipflops 52 nicht ändern wird. In gleicher Weise
wird, sobald der Behälter den Sensor 30 passiert hat, ein
erneuter Durchgang in der entgegengesetzten Richtung auf
Grund eines Aneinanderschlagens oder dergleichen den Flipflop
52 nicht zurücksetzen. Auf diese Weise liefert die
Vorrichtung 10 eine exakte Erfassung von Behältern, während
ein Aneinanderschlagen der Behälter auf Grund eines
Schwankens während eines Staus und Halts des
Behältertransports ignoriert wird. Die Vorrichtung 10 kann
auch zur schwankungsfreien Erfassung von Behältern, die in
der entgegengesetzten Richtung laufen, angewandt werden.
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| Anspruch[de] |
|
1. Vorrichtung (10) zur Erkennung von Behältern (12) auf
einem Förderband (14) mit folgenden Merkmalen:
zwei optische Annäherungssensoren (28, 30) und Mittel
(20, 22, 24, 26) zur Positionierung dieser Sensoren (28,
30) angrenzend an das Behälterförderband (14) sind in
solcher Weise vorgesehen, dass Licht von den Sensoren
nacheinander auf die Behälter (12) auftrifft, wenn die
Behälter auf dem Förderband angrenzend an die Sensoren
vorbeilaufen; und
elektronische Schaltungseinrichtungen (52, 54, 56)
sind mit den Sensoren (28, 30) gekoppelt, um den
Durchgang von Behältern (12) auf dem Förderband (14) zu
erfassen, während sie ein etwaiges Wackeln der Behälter
auf dem Förderband ignorieren,
gekennzeichnet durch
Mittel (48, 50) zur anpassbaren Positionierung eines
der Sensoren (28, 30) in Bezug auf den anderen in solcher
Weise, dass die Sensoren in Richtung der Behälterbewegung
(60) auf dem Förderband (14) in einem solchen Abstand
voneinander angeordnet sind, dass die Sensoren (28, 30)
nicht gleichzeitig einen einzelnen Behälter (12)
erkennen, sondern ein Behälter (12) nacheinander durch
beide Sensoren (28, 30) erkannt wird, bevor ein
nachfolgender Behälter durch einen der Sensoren erkannt
wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Sensoren (28, 30) mit ihren jeweiligen Strahlen
parallel zueinander und im rechten Winkel zu der
Längsrichtung der Bewegung der Förderbänder ausgerichtet
sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mittel (20, 22, 24, 26) zur Positionierung der
Sensoren (28, 30) angrenzend an das Förderband (14) ein
Haltemittel (20) für beide Sensoren (28, 30) umfassen und
dass die Mittel (48, 50) zur anpassbaren Positionierung
eines der Sensoren in Bezug auf den anderen eine Skala
(44, 46) umfassen, die an dem Haltemittel (20) befestigt
ist, um den Abstand zwischen den Sensoren (28, 30)
abzumessen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Skala (44, 46) gedruckte Maßzahlen in Einheiten
des Behälterdurchmessers anzeigt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
dass die gedruckten Maßzahlen sowohl in englischen als
auch in metrischen Einheiten angegeben sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
dass einer (28) der Sensoren an der Halteeinrichtung (20)
angrenzend an einen Bezugspunkt "Null" der Maßzahlen der
Skala (44, 46) befestigt ist und der andere (30) der
Sensoren an der Halteeinrichtung (20) angrenzend an die
Skala (44, 46) anpassbar positioniert wird.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
dass die Halteeinrichtung (20) ein Gehäuse umfasst, dass
die Sensoren (28, 30) umschließt, wobei das Gehäuse ein
längliches Fenster (34) parallel zu dem Förderband (14)
aufweist, durch welches die Behälter (12) auf dem
Förderband den Sensoren gegenüber exponiert sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die elektronischen Schaltungseinrichtungen (52, 54,
56) einen Flipflop (52) mit einem Ausgang (Q) sowie einem
Setz(S)- und einem Rücksetz(R)-eingang umfassen, Mittel,
welche die Sensoren (28, 30) mit dem Setz- bzw. dem
Rücksetzeingang (S. R) verbinden, sowie Einrichtungen
(54, 56), die mit dem Ausgang (Q) verbunden sind, um den
Durchgang eines Behälters auf dem Förderband zu erfassen.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8 zur
Erkennung von Behältern (12) eines vorgegebenen
Durchmessers, dadurch gekennzeichnet,
dass die Sensoren (28, 30) in einem Abstand voneinander
angeordnet sind, der gleich etwa der Hälfte des
Behälterdurchmessers ist.
12. Verfahren zur Erkennung von Behältern, während ein
etwaiges Wackeln der Behälter ignoriert wird, mit
folgenden Schritten:
a) zwei optische Annäherungssensoren (28, 30) werden
angrenzend an das Behälterförderband (14) in solcher
Weise angeordnet, dass Licht von den Sensoren
nacheinander auf die Behälter auftrifft, wenn die
Behälter angrenzend an die Sensoren auf dem Förderband
vorbeilaufen;
b) ein Ausgangssignal (S. R) von dem jeweiligen Sensor
(28, 30) wird erfasst, wenn ein Behälter (12)
gegenüber diesem Sensor angeordnet ist; und
c) der Durchgang der Behälter (12) auf dem Förderband
(14) wird in Funktion der Abfolge der Ausgangssignale
(S, R) erkannt;
gekennzeichnet durch folgenden Schritt:
d) die Position eines der Sensoren wird in Bezug auf den
anderen in solcher Weise angepasst, dass die Sensoren
(28, 30) in der Richtung der Behälterbewegung (60) auf
dem Förderband (14) in einem solchen Abstand
voneinander angeordnet sind, dass ein einzelner
Behälter (12) nicht gleichzeitig durch beide Sensoren
(28, 30) erkannt wird, sondern ein Behälter
nacheinander durch beide Sensoren erkannt wird, bevor
ein nachfolgender Behälter durch einen der Sensoren
erkannt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
dass der Abstand zwischen den Sensoren (28, 30) etwa die
Hälfte des vorgegebenen Durchmessers des jeweiligen
Behälters (12) beträgt.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
dass der Schritt (d) ausgeführt wird, indem der
jeweilige Sensor (28, 30) in Bezug auf eine an die
Sensoren (28, 30) angrenzende Skala (44, 46) verschoben
wird, um den Abstand zwischen den Sensoren abzumessen.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
dass der Schritt (d) den zusätzlichen Schritt umfasst,
gedruckte Maßzahlen an der Skala (44, 46) in Einheiten
des Behälterdurchmessers mit der angepassten Position
der Sensoren zu vergleichen, um so die Abmessung des
Abstands zwischen den Sensoren zu vereinfachen.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
dass der Schritt a) den Schritt des Positionierens eines
(28) der Sensoren an einer Bezugsposition "Null"
bezüglich der Maßzahlen der Skala umfasst; und
dass der Schritt d) den weiteren Schritt des anpassbaren
Positionierens des anderen (30) der Sensoren bezüglich
der Maßzahlen der Skala umfasst.
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