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Dokumentenidentifikation DE69905410T2 14.08.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0943569
Titel Wickelmaschine
Anmelder Metso Paper Karlstad AB, Karlstad, SE
Erfinder Önnerlöv, Lars-Erik, 653 46 Karlstad, SE
Vertreter Tiedtke, Bühling, Kinne & Partner GbR, 80336 München
DE-Aktenzeichen 69905410
Vertragsstaaten AT, DE, FR, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 01.03.1999
EP-Aktenzeichen 991041062
EP-Offenlegungsdatum 22.09.1999
EP date of grant 19.02.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.08.2003
IPC-Hauptklasse B65H 19/30

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Aufroller bei einer Papiermaschine zum Herstellen einer Papierbahn, die auf Aufrolltrommeln, die mit Kernen versehen sind, zum Ausbilden von Rollen aus Papier aufgerollt wird, wobei der Aufroller ein stromaufwärtiges Ende und ein stromabwärtiges Ende hat und folgendes aufweist:

- ein unteres Paar an parallelen Schienen, die sich von dem stromaufwärtigen Ende zu dem stromabwärtigen Ende erstrecken, um eine Aufrolltrommel zu stützen, wobei die entgegengesetzten Endabschnitte von ihr so angeordnet sind, dass sie entlang der Schienen rollen,

- ein oberes Paar an parallelen Schienen, die sich von dem stromabwärtigen Ende zu der Nähe des stromaufwärtigen Endes oberhalb und beabstandet von dem unteren Paar an Schienen erstrecken, um einen Vorrat an Aufrolltrommeln zu stützen, die mit Kernen versehen sind, wobei die entgegengesetzten Endabschnitte der Aufrolltrommeln so eingerichtet sind, dass sie entlang der Schienen rollen,

- eine Aufrollstation, die unmittelbar stromabwärtig von dem stromaufwärtigen Ende in Verbindung mit dem unteren Paar an Schienen angeordnet ist, um die Papierbahn auf die Aufrolltrommel aufzurollen,

- Absenkvorrichtungen, die eine Aufrolltrommel, die mit einem Kern (mit Kernen) versehen ist, von dem oberen Paar an Schienen (21) zu der Aufrollstation absenken,

- eine Mehrfunktionshandhabungsstation, die sich an dem stromabwärtigen Ende befindet, um fertige Rollen aus Papier, Aufrolltrommeln und Kerne zu handhaben, wobei die Handhabungsstation folgendes aufweist:

- einen vertikal beweglichen Hebetisch zum Aufnehmen von jeweils einer fertigen Rolle aus Papier,

- eine Vorrichtung zum Bewegen einer Aufrolltrommel von einer Rolle an Papier, die sich an dem Hebetisch befindet, und zum Einführen der Aufrolltrommel in einen Kern oder mehrere Kerne, die an dem Hebetisch angeordnet sind und mit der Trommelbewegungsvorrichtung ausgerichtet sind, nachdem die Rolle aus Papier von dem Hebetisch entfernt worden ist, und

- eine Vorrichtung zum Zuführen von Kernen hinaus auf den Hebetisch,

- wobei die Mehrfunktionshandhabungsstation mit einer Hebevorrichtung, die zwei Hebeelemente hat, die so angeordnet sind, dass sie in Eingriff mit den Endabschnitten einer Aufrolltrommel gebracht werden, die mit einem Kern (mit Kernen) versehen ist, und die sich an dem Hebetisch befinden, und um diese einzuheben und sie zu dem oberen Paar an Schienen zu liefern, und mit Betätigungsgliedern versehen ist, die mit den Hebeelementen verbunden sind, um diese von dem Hebetisch zu der Lieferstelle für die Aufrolltrommel an dem oberen Paar an Schienen zu bewegen.

Das fortlaufende Aufrollen geschieht bei dem Aufroller bei der Papiermaschine und die Papierrolle, die den Aufroller verlässt, wird üblicherweise eine Maschinenrolle genannt. Diese kann entweder aus einer einzelnen Rolle mit einer der gesamten Maschinenbreite entsprechenden Breite bestehen oder aus mehreren Rollen, wobei die Papierbahn in einen oder mehrere Bahnabschnitte geteilt wird, die einzeln auf Kernen an einer Aufrolltrommel aufgerollt werden, die mit verschiedenen Kernen versehen ist. Um eine fortlaufende Produktion von Papierrollen zu erzielen, werden leere Aufrolltrommeln ständig von einem Vorrat an Trommeln geliefert. Dieser Vorrat an Trommeln steht in naher Verbindung zu der Oberflächenaufwickeltrommel an dem stromaufwärtigen Ende des Aufrollers und ist bei einer Höhe unmittelbar oberhalb der Produktionslinie des Aufrollers angeordnet, um Raum einzusparen. Die Aufrolltrommeln werden von dem Vorrat an Trommeln mit der Hilfe von Absenkarmen zu der Oberflächenaufwickeltrommel des Aufrollers abgesenkt, wo der Prozess des Aufrollens der Papierbahn zu einer fertigen Papierrolle erneut beginnt.

Der Vorrat an Trommeln muss ergänzt werden, wenn die Aufrolltrommeln bei dem Aufroller verwendet werden. Bei herkömmlichen Aufrollern wird ein manuelles System noch in einem großen Ausmaß verwendet, um die von der fertigen Papierrolle entfernte Aufrolltrommel zu dem Vorrat an Aufrolltrommeln zurückkehren zu lassen. Dies wird erreicht, indem die Aufrolltrommel von der Papierrolle mit der Hilfe einer Trommelbewegungsvorrichtung weggezogen oder weggedrückt wird, die an dem stromabwärtigen Ende des Aufrollers angeordnet ist. Die somit entfernte Aufrolltrommel wird dann mit einem oder mit mehreren neuen Kernen versehen und kehrt zu dem Vorrat an Trommeln zurück. Die Kerne haben einen vergleichsweise sehr großen Durchmesser und eine Länge, die üblicherweise mehrere Meter erreicht, und können daher nicht manuell in einem großen Maße bewegt werden. Sie müssen daher zu dem Aufroller mit der Hilfe eines Laufkrans oder einer anderen geeigneten Transportvorrichtung, wie beispielsweise ein Lastzug, transportiert werden. Die mit einem Kern versehene Aufrolltrommel wird durch einen Laufkran zu dem Trommelvorrat gehoben, der sich oberhalb des Aufrollers befindet, wobei ein Maschinenbediener zunächst manuell die Greifeinrichtung des Kranes an der ausgewählten Aufrolltrommel anbringt und die Aufrolltrommel entlang ihres Transportweges begleitet, bis sie an der korrekten Position bei dem Trommelvorrat angeordnet werden kann. Alternativ kann sich ein zweiter Maschinenbediener oben bei dem Trommelvorrat befinden, um die angehobene Aufrolltrommel zu empfangen und außer Eingriff zu bringen. Es sollte ohne weiteres verständlich sein, dass die vorstehend beschriebene manuelle Handhabung der Aufrolltrommeln sowohl zeitaufwendig als auch arbeitsaufwendig und daher kostspielig ist. Darüber hinaus bringen sämtliche manuelle Tätigkeit in der oder nahe bei der Papiermaschine während des Betriebes, wobei der Transport von schweren Gegenständen wie beispielsweise an Laufkränen hängenden Aufrolltrommeln mit Inbegriffen ist, stets Risiken für den Bediener mit sich. Da die Handhabung der Aufrolltrommeln innerhalb der Maschinenhalle stattfindet, sind die Maschinenbediener, deren Aufgabe es ist, für die manuelle Handhabung der Aufrolltrommeln zu sorgen, verschiedenen Nachteilen im Hinblick auf ein Unfallrisiko, Lärm und anderen Stresssituationen ausgesetzt, wobei außerdem das manuelle Handhaken der Aufrolltrommeln als langsam erachtet wird. Es ist daher außerordentlich wünschenswert, die manuelle Handhabung der Aufrolltrommeln zu vermindern.

Die Druckschrift US-A-4 390 138 beschreibt einen Aufroller, der im Wesentlichen mit dem Aufroller übereinstimmt, der durch den Oberbegriff von Anspruch 1 definiert ist. Die Anhebevorrichtung des bekannten Aufrollers hat Anhebeelemente und Betätigungsglieder. Jedoch hängen die Anhebeelemente von Rollenketten herab und werden zum Zwecke einer vertikalen Bewegung durch Führungsbahnen geführt, die an den Innenseiten der vertikalen Gestelle vorgesehen sind. Die Anhebeelemente sind somit innerhalb des Aufrollers für die vertikale Bewegung zwischen einer unteren Position und einer oberen Position mittels Zylinder und der Rollenketten angeordnet.

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen verbesserten Aufroller zu schaffen, der ein außerordentliches Verringern der manuellen Handhabung der Aufrolltrommeln ermöglicht.

Der Aufroller gemäß der vorliegenden Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass

- die Hebeelemente aus Hebearmen bestehen, die drehbar bei dem Aufroller an ortsfesten Lagerwellen gelagert sind, die eine Drehung aus einer unteren Herbeiholposition zu einer oberen Lieferposition ermöglichen, und

- jeder der drehbar montierten Hebearme einen Außenhebearmabschnitt, einen Innenhebearmabschnitt und einen Innenlagerabschnitt aufweist, wobei entlang dieser Hebearmabschnitte die Aufrolltrommel rollen soll, wobei der Lagerabschnitt einen Betätigungsarm ausbildet, der mit einem Ende eines Betätigungsgliedes verbunden ist, wobei das andere Ende von ihm an den oberen Schienen oder an einem Befestigungselement in der Nähe der oberen Schienen montiert ist.

Die Erfindung schafft einen Aufroller, bei dem es möglich ist, die Aufrolltrommeln in einem automatischen Zyklus zu bewegen, das heißt ohne manuelle Hilfe während des tatsächlichen Transports und ohne die Hilfe einer externen Handhabungseinrichtung und Fahrzeugen für den Transport der Aufrolltrommeln in diesem Zyklus. Die einzige manuelle Unterstützung bringt das Aktivieren und Deaktivieren des Eingriffs zwischen den Kernen und der Aufrolltrommeln mit sich. Jedoch hat dies nichts mit der tatsächlichen Bewegung der Aufrolltrommeln bei dem Zyklus zu tun.

Die Erfindung ist nachstehend detaillierter unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.

Fig. 1 zeigt in schematischer Weise eine perspektivische Ansicht von Teilen eines Aufrollers bei einer Papiermaschine unter Betrachtung stromabwärtig von der Bedienerseite, wobei der Aufroller eine Handhabungsstation hat, von der lediglich die Hebevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt ist.

Die Fig. 2 und 3 zeigen schematisch eine Ansicht von der Seite und in der Perspektive von dem Aufroller gemäß Fig. 1, wobei die Handhabungsstation eingezeichnet ist und der Aufroller in seiner ursprünglichen Betriebsposition ist.

Die Fig. 4 bis 15 zeigen in schematischer Weiser Ansichten des Aufrollers gemäß Fig. 1 bei verschiedenen Betriebspositionen.

Die Fig. 16 und 17 zeigen in schematischer Weise Teile des Aufrollers und seine Handhabungsstation an dem stromabwärtigen Ende.

Fig. 1 zeigt schematisch in einer Perspektivansicht Teile eines Aufrollers 1 bei einer Papiermaschine, bei der Papier in einer fortlaufenden Bahn 2 hergestellt wird, die auf eine drehbare Aufrolltrommel 4 bei dem Aufroller 1 aufgerollt wird, um eine Rolle aus Papier 3 auszubilden. Der Aufroller 1 hat ein Gestell 5 mit einem ersten und einem zweiten sich in Längsrichtung erstreckenden, parallelen Gestellteil 6, 7, entlang denen die Papierrollen 3 auf horizontalen Schienen 8 rollen, die oberhalb von jedem Gestellteil 6 und 7 steif montiert sind und ein unteres Paar an Schienen bei dem Aufroller ausbilden. Der Auf roll er hat eine Aufrollstation, die unmittelbar stromabwärtig von dem stromaufwärtigen Ende des Aufrollers angeordnet ist. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Aufrollstation wie folgt aufgebaut. Eine Oberflächenwickeltrommel 9 ist drehbar an den Gestellteilen 6 und 7 an dem stromaufwärtigen Ende des Aufrollers 1 gelagert. Eine (nicht gezeigte) Antriebseinrichtung verleiht der Oberflächenwickeltrommel 9 eine Umfangsgeschwindigkeit, die der Geschwindigkeit der Papierbahn 2 entspricht. Die Gestellschienen 8 sind bei einem Abstand zueinander angeordnet, der geringfügig größer als die Breite der Papierbahn 2 ist. Die Aufrolltrommel 4 ist an jedem Ende mit einer Bremstrommel 10 versehen, die ein Kupplungselement 11 und ein Lagergehäuse 12 auf weist, das sich innerhalb des Kupplungselementes 11 befindet, wobei sie mit einer Umfangsnut 13 vergehen ist. Die Aufrolltrommel 4 rollt entlang der Gestellteile 6 und 7, wobei ihre Umfangsnuten 13 mit den Gestellschienen 8 zusammenwirken. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist jede Aufrolltrommel 4 mit zwei formstabilen, zylindrischen Kernen 14 versehen. Alternativ kann nur ein Kern verwendet werden, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist. Die Aufrolltrommel 4 hat ausfahrbare Platten, die in einem aktiven, das heißt ausgefahrenen Zustand, die Kerne 14 an der Aufrolltrommel 4 arretieren und die in einem inaktiven, das heißt nicht ausgefahrenen Zustand, den Kern von der Aufrolltrommel freigeben.

Das Aufrollgestell ist mit einem horizontalen, rahmenartigen oberen Gestellteil 16 versehen, das durch eine Vielzahl an Säulen 17 gestützt ist und zwei parallele Balken 18 aufweist, die sich in Maschinenrichtung erstrecken. Ein Stützelement 19 ist an der Innenseite von jedem Balken 18 angeordnet und mit diesem durch Querstäbe 20 steif verbunden. Die Stützelemente 19 sind von dem Balken 18 beabstandet und mit Schienen 21 versehen, die sich bei einer höheren Höhe als die Balken 18 befinden. Die Schienen 21 sind so angeordnet, dass sie mit Kernen versehene Aufrolltrommeln 4 tragen, wobei diese Trommeln einen Vorrat 15 für der fortlaufenden Betrieb des Aufrollers bilden. Wie die unterer Schienen 8 sind die oberen Schienen 21 so dimensioniert, dass sie mit einem Spiel in die Umfangsnuten 13 der Aufrolltrommeln 4 passen. Die oberen Schienen 21 und die unteren Schienen 8 sind paarweise in einer gemeinsamen, vertikalen Ebene befindlich. Der Aufroller ist mit einer Zuführvorrichtung 22 versehen, die eine Aufrolltrommel 4 entlang der Schienen 21 zuführt, wenn die Aufrolltrommel angehoben worden ist und an den Schienen 21 angeordnet ist.

Die Zuführvorrichtung 22 weist einen Zuführer 23 auf, der nahe zu jeder Schiene 21 angeordnet ist, um in Anlage mit einer Aufrolltrommel gebracht zu werden, wenn diese nach vorne zuzuführen ist. Die Zuführvorrichtung weist außerdem ein pneumatisches Betätigungsglied 24 auf, das an der Außenseite von jedem Stützelement 19 so angeordnet ist, dass es den Zuführer 23 hin und her entlang der Schiene 21 bewegt. Es sollte verständlich sein, dass die beiden Betätigungsglieder 24 zueinander synchronisiert sind. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel besteht das Betätigungsglied 24 aus einem Zylinder 28 und einem in diesem beweglichen (nicht gezeigten) Kolben, wobei mit diesem der Zuführer 23 über ein Verbindungsstück 25 verbunden ist (siehe Fig. 16) wobei er sich durch eine in Längsrichtung sich erstreckende, selbst abdichtende Nut (die nicht gezeigt ist) in dem Zylinder 28 erstreckt. Der Zuführer 23 ist drehbar angeordnet, um zu einer nicht aktiven Position unter dem Einfluss einer Aufrolltrommel 4 nach unten geschwenkt zu werden, wenn der Zuführer 23 zum Herbeiholen dieser Aufrolltrommel zurückkehrt. Der Zuführer 23 ist so angeordnet, dass er zu seiner aktiven Position mittels Federn automatisch hinauf schwenkt. Gegengewichte können anstelle der Federn verwendet werden. Ein Endanschlag 30 ist an jeder Schiene 21 angeordnet, um das nach vorne gerichtete Zuführen anzuhalten, wenn die Aufrolltrommel 4 mit dem Endanschlag 30 zusammenkommt. Erfassungseinrichtungen 31 (siehe Fig. 17) sind ebenfalls nahe zu diesen Endanschlägen 30 vorgesehen und an der Innenseite der Stützelemente 19 angeordnet, um das Vorhandensein und die Position der vordersten Aufrolltrommel 4 zu erfassen.

An seinem stromaufwärtigen Ende ist der Aufroller mit einem Paar an Absenkarmen 32 versehen (siehe die Fig. 14 und 15), die drehbar an den dort angeordneten Säulen 17 montiert sind. Mit der Hilfe dieser Absenkarme 32 wird eine Aufrolltrommel 4 von dem Ausgang 29 des Trommelvorrats 15 nach unten zu einem Primärsystem zum Aufnehmen einer Aufrolltrommel 4 transportiert, die in Verbindung mit der Oberflächenaufwickeltrommel 9 angeordnet ist. Ein Paar an Betätigungsgliedern 34 ist an den Absenkarmen 32 angeordnet und erstreckt sich zwischen jeweils einem Absenkarm 32 und dem Gestellteil 6 beziehungsweise 7. Jeder Absenkarm 32 weist eine Rollenfläche 35 auf, die sich entlang des oberen Randes von dem Arm 32 von seinem freien äußerem Ende erstreckt und durch einen Außengreifhaken 36 und einer Innentrommelaufprallabsorbiereinrichtung 37 definiert ist (siehe Fig. 1). Eine Erfassungseinrichtung 33 ist ebenfalls an jeder Trommelaufprallabsorbiereinrichtung 37 angeordnet, um zu erfassen, wenn die Aufrolltrommel 4, die durch den Greif haken 36 ergriffen wird und durch den Absenkarm 32 angehoben wird, entlang der Rollenfläche 35 zu der erwünschten Position gerollt ist, bevor der Absenkarm 32 zu dem Primärsystem zum Aufnehmen der Aufrolltrommel 4 zurückkehrt. Das aufnehmende Primärsystem (siehe die Fig. 2 bis 5) weist zwei Primärarme 38 auf, die so angeordnet sind, dass sie die neue Aufrolltrommel 4 entweder direkt von den Absenkarmen 32 oder von einem Paar an Absenkflächen 39 aufnehmen, die an jedem Ende der Oberflächenwickeltrommel 9 und an einer Höhe mit ihrer oberen Seite angeordnet sind, wenn die Papierrolle 3, die um die stromabwärtig befindliche Aufrolltrommel 4 herum zunimmt, sich einer bestimmten vorbestimmten Größe nähert (siehe Fig. 6).

Der Aufroller 1 weist des weiteren ein Sekundärsystem auf, das ein Paar an linear beweglichen Sekundärschlitten 42 (siehe die Fig. 6 und 7) hat, die mittels Betätigungsgliedern 44 entlang einer Spur oder Spuren 45 an jedem Gestellteil 6 und 7 verschiebbar sind. Die Primärarme 38 sind so angeordnet, dass sie die Aufrolltrommel 4 in Kontakt mit der Oberflächenwickeltrommel 9, über die die Papierbahn 2 läuft, bringt, um das Aufrollen der Papierbahn 2 zu beginnen. Während eine Anzahl an Windungen der Papierbahn 2 auf die Aufrolltrommel 4 gewickelt worden ist, wird die letztgenannte durch die Primärarme 38 entlang des Umfangs der Oberflächenwickeltrommel 9 nach unten zu den Gestellteilen 6 und 7 befördert, siehe die Fig. 4 und 5, wo das Sekundärsystem so angeordnet ist, dass es die Kontrolle über die Aufwickeltrommel 4 während des fortgesetzten Aufwickelns übernimmt. Das Betätigungsglied 44 für den Sekundärschlitten 42 (siehe Fig. 6) besteht aus einem hydraulischen oder pneumatischen Zylinder, der mit einem Ende an dem Sekundärschlitten 42 und mit seinem anderen Ende an dem Gestell 6, 7 gesichert ist. Die Bewegungen der beiden Sekundärschlitten 42 entlang der Spuren 45 sind somit zueinander und zu dem zunehmenden Durchmesser der Papierrolle 3 synchron, so dass die Sekundärschlitten 42 der Papierrolle 3 entlang ihrer horizontalen Bewegung während des fortgesetzten Aufrollens bis zu einer fertigen Maschinenrolle 3 folgen.

Sowohl das Primärsystem als auch das Sekundärsystem weist Greifelemente auf, die durch eine Arretiervorrichtung 47 und eine Pressvorrichtung 48 ausgebildet sind. Die Greifelemente stützen die Aufrolltrommel 4, während gleichzeitig ermöglicht ist, dass sie sich frei innerhalb der Greifelemente dreht. Die Greifelemente des Sekundärsystems sind so angeordnet, dass sie die Aufrolltrommel 4 von den Greifelementen des Primärsystems so aufnehmen, dass die Endteile der Aufwickeltrommel 4 mit deren Lagergehäusen 12 direkt an den Schienen 8 ruhen. Sie können alternativ an separaten Schienen ruhen. Die Pressvorrichtung 48 ist so angeordnet, dass sie entgegen dem Lagergehäuse 12 während des Aufrollens wirkt, so dass ein erwünschter und einstellbarer linearer Druck in dem Spalt zwischen der Oberflächenwickeltrommel 9 und der zunehmenden Papierrolle 3 aufrechterhalten bleibt. Ein Zentralantrieb 100 für die Aufrolltrommel 4 ist außerdem bei dem Sekundärsystem angeordnet (siehe Fig. 1), was bedeutet, dass die Aufrolltrommel mit einem separaten Antriebselement über die gegenüberstehende Kupplungsvorrichtung 11 der Aufrolltrommel 4 verbunden sein kann. Da dieses Antriebselement an einem der Sekundärschlitten 42 montiert ist, ist es zusammen mit diesen in einer parallel zu den Schienen 8 verlaufenden Richtung linear verschiebbar. Eine Bremsstation 49 ist außerdem an dem stromabwärtigen Ende des Aufrollers 1 angeordnet (siehe die Fig. 8 und 9), wobei an dieser Bremsstation 49 die Papierrolle 3 eintrifft, wenn das Aufrollen vollendet worden ist und nachdem die Papierbahn 2 abgetrennt worden ist. Bei der Bremsstation 49 wird die Papierrolle 3 bis zu einem Stillstand durch eine Bremsvorrichtung 50 verlangsamt, die an jedem Gestellteil 6, 7 montiert ist. Die Bremsvorrichtung 50 weist Bremsarme 51 mit zugehörigen Betätigungsgliedern und Bremsbelägen auf. Das abgeschnittene Ende der Bahn wird außerdem an die Oberfläche der Maschinenrolle 3 bei der Bremsstation 49 geheftet. Die Bremsstation 49 weist außerdem eine Ausgabevorrichtung 55 auf, die bewirkt, dass die Papierrolle 3 zu dem stromabwärtigen Ende hin rollt. Ein Anschlag 56 und eine Aufprallabsorbiereinrichtung 57 sind an dem stromabwärtigen Ende von jedem Gestellteil 6, 7 vorgesehen, um die horizontale Bewegung der Papierrolle 3 einzuschränken (siehe die Fig. 16 und 17).

Stromaufwärtig von der Oberflächenwickeltrommel 9 befindet sich eine nicht gezeigte Abtrennvorrichtung, die die Papierbahn 2 in zwei Bahnabschnitte 52, 53 schlitzt, siehe Fig. 5, die im Wesentlichen die gleiche Breite wie die Länge der auf die Aufrolltrommel 4 geschraubten Kerne 14 haben, womit ermöglicht wird, dass jeder Bahnabschnitt 52, 53 auf seinen eigenen Kern 14 aufgerollt wird.

Der Aufroller weist außerdem eine multifunktionale Handhabungsstation 54 auf, die sich an seinem stromabwärtigen Ende zum Handhaben der fertigen Rollen aus Papier 3, der Aufrolltrommeln 4 und der Kerne 14 für diese befindet. Die Handhabungsstation 54 weist einen Hebetisch 58 auf (siehe Fig. 7), der sich zwischen den Gestellabschnitten 6, 7 erstreckt. Der Hebetisch 58 ist mit der Hilfe einer Vielzahl an vertikalen Betätigungsgliedern 59, die entlang seiner langen Seiten verteilt sind, vertikal beweglich und schwenkbar. Der Hebetisch 58 ist an seiner oberen Seite in der Nähe der Antriebsseite mit geeigneten Hülsenanschlägen 110 versehen.

Die Handhabungsstation 54 weist außerdem eine Vorrichtung 60 für ein axiales Verschieben einer Aufrolltrommel 4 auf (siehe Fig. 11). Diese Trommelbewegungsvorrichtung 60 befindet sich an der Bedienerseite des Aufrollers, ausgerichtet mit dem Hebetisch 58, und weist ein sich in Längsrichtung erstreckendes, horizontales Stützelement 62 auf, das unter rechten Winkeln zu der Maschinenrichtung angeordnet ist und durch zwei parallele U- förmige Schienen 63 ausgebildet ist, wobei die oberen Flächen 64 von ihnen Gleitflächen für die Aufrolltrommeln 4 bilden.

Zwischen ihnen definieren die Schienen 63 einen Raum zum Auf nennen eines Schlittens 67, der an den Schienen 63 gleitfähig gelagert ist. Der Schlitten 67 stützt ein Greif element 66 für ein lösbares Verbinden mit dem gegenüberstehenden Endabschnitt einer Aufrolltrommel 4. Ein Motor 69 ist an dem Außenendabschnitt des Stützelementes 62 montiert, um einen Zahnriemen 70 anzutreiben, der steif mit dem Schlitten 67 verbunden ist, um den Schlitten hin- und hergehend bei dem Stützelement 62 zu bewegen.

Der Hebetisch 58 hat eine konkave oder gewölbte Form (siehe Fig. 13), so dass die beiden Maschinenrollen 61, die nach dem Wegziehen der Aufrolltrommel 4 ausgebildet werden, sicher gehalten werden. Der Hebetisch 58 ist außerdem mit der Hilfe der Betätigungsglieder 59 so angeordnet, dass er die Maschinenrollen 61 in der nach unten weisenden Richtung entweder direkt zu einer (nicht gezeigten) geeigneten Transportvorrichtung, wie beispielsweise ein Laufschlitten oder ein Förderriemen, oder zu einer Bank 71 (siehe die Fig. 7 und 15), von der die Maschinenrollen 61 dann weiter transportiert werden, entweder zu einer anschließenden Arbeitsstation, die üblicherweise eine Art an Konvertier- oder Abwickelstationen hat, oder zu einem Zwischenlager mit der Hilfe eines Laufkrans oder Lastzugs beispielsweise kippt. Die Kerne kehren dann von dieser Station zu dem Aufroller zurück.

Die Handhabungsstation 54 weist des weiteren eine Kernzuführvorrichtung 72 auf (siehe Fig. 9), die mit einem horizontalen, sich in Längsrichtung erstreckenden Kanal 78 versehen ist, der im rechten Winkel zu der Maschinenrichtung angeordnet ist und sich unterhalb der Trommelbewegungsvorrichtung 60 befindet. Der Kanal 78 ist an seinem inneren Ende offen, das sich an einer Öffnung 111 in dem Gestellteil 6 befindet. Eine Zuführeinrichtung 82 ist gleitfähig in dem Kanal 78 gelagert. Ein Motor 83 ist an dem Innenendabschnitt des Kanals 78 montiert, um einen (nicht gezeigten) Zahnriemen anzutreiben, der mit der Zuführeinrichtung 82 steif verbunden ist, um die Zuführeinrichtung 82 in dem Kanal 78 hin- und hergehend zu bewegen. Die Startposition der Zuführeinrichtung 82 befindet sich hinter dem Kern 14 und bei Betätigung drückt sie gegen das hintere Ende des Kerns 14, um diesen durch die Öffnung 111 in dem Gestellteil 6 und heraus zu dem Hebetisch 58 zuzuführen. Eine Seitenwand des Kanals 78 ist mit einer Einlassöffnung 79 versehen, die geringfügig länger als ein Kern 14 ist. Die Kernzuführvorrichtung 78 ist ebenfalls mit einem Magazin für zu verwendende Kerne 14 versehen. Das Magazin hat eine Rampe 73, die gegenüberliegend der Einlassöffnung 79 des Kanals 78 angeordnet ist und zu dieser Öffnung hin geneigt ist. Die Rampe 73 ist mit Seitenplatten 75 versehen, wobei zu diesen hin die Enden der Kerne gewandt sind und wobei sie als Führungen für die Kerne 14 dienen. Ein Anschlagmechanismus 76 (siehe Fig. 8) ist an dem Auslassende der Rampe 73 angeordnet, das in geschlossener Position die Kerne 14 an der Rampe 73 hält und in offener Position ermöglicht, dass der unterste Kern 14 nach unten in den Kanal 18 rollt, wobei es danach zu der geschlossenen Position zurückkehrt. Die Kernzuführvorrichtung 72 weist eine (nicht gezeigte) Steueranlage mit zugehörigen Erfassungseinrichtungen an der Einlassöffnung und Auslassöffnung für die gespeicherten Kerne auf.

Die Handhabungsstation 54 weist des weiteren eine Hebevorrichtung 84 auf, um eine Aufrolltrommel 4, die mit einem Kern (mit Kernen) versehen ist, von dem Hebetisch 58 zu dem Trommelvorrat 15 an der Oberseite des Aufrollers anzuheben (siehe die Fig. 8, 9, 16, 17). Die Hebevorrichtung 84 weist zwei Hebeelemente 85 auf, die bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel Z-förmige Hebearme bilden, die jeweils an ihrem eigenen Stützelement 19 drehbar gelagert sind. Jeder Hebearm ist einstückig gestaltet und hat einen Außenhebearmabschnitt 86, einen Innenhebearmabschnitt 87 und einen Innenlagerabschnitt 88. Die beiden Hebearmabschnitte 86 und 87 und der Lagerabschnitt 88 bilden miteinander die Z-Form.

Der Außenarmabschnitt und der Innenarmabschnitt 86 und 87 stehen im spitzen Winkel zueinander und definieren eine V-förmige Tasche 89 zwischen ihnen zum Aufnehmen eines Endabschnittes einer Aufrolltrommel 4. Der Innenhebearmabschnitt 87 und der Lagerabschnitt 88 bilden im Wesentlichen einen rechten Winkel zueinander. Ein Betätigungsglied 90 in der Form eines Antriebszylinders ist an einem Ende mit dem Innenlagerabschnitt 88 verbunden, beabstandet von seiner Lagerwelle 112, und ist mit seinem anderen Ende an einem Befestigungselement 113 verbunden, das an dem Stützelement 19 montiert ist (siehe die Fig. 8 und 9). Die Kraftlinien der Antriebszylinder 90 sind in ihren Verlängerungen bei einem Abstand von den Lagerwellen 112 der Hebearme 85 so angeordnet, dass die erforderliche Hebelkraft erreicht wird, wenn die Hebearme 85 betätigt werden. Das freie Ende des Außenhebearmabschnittes 86 ist mit einem nach oben gerichteten Anschlag 91 unter Betrachtung der unteren Startposition des Hebearmes versehen, um eine Aufrolltrommel 4 an dem Außenhebearmabschnitt 86 zu halten, wenn das Anheben beendet wird. Die Hebearme 85 sind miteinander durch eine parallele Welle 96 verbunden, womit sichergestellt ist, dass die Hebearme 85 synchron gedreht werden. Die Hebearme 85 befinden sich in der Maschinenrichtung und sind parallel zueinander. Ihr Außenhebearmabschnitt und ihr Innenhebearmabschnitt 86 und 87 bilden freie Ränder, entlang denen die Aufrolltrommel 4 während des Beginns und der Vollendung des Hebens rollt. Eine Aufprallabsorbiereinrichtung 92 (siehe Fig. 17) ist an dem Übergang zwischen dem Außenhebearmabschnitt und dem Innenhebearmabschnitt 86 und 87 angeordnet, um zu verhindern, dass die Hebearme 85, als ein Ergebnis der Stoßenergie der Aufrolltrommeln 4 gegen die Hebearme 85, beschädigt werden, wobei die Aufprallabsorbiereinrichtung 92 eine gekrümmte Stoßabsorbiereinrichtung 93 und ein Dämpferelement 94 für diese in der Form eines hydraulischen Zylinders aufweist. Eine Vielzahl an Erfassungseinrichtungen 40, 41 (siehe Fig. 16) ist an oder nahe zu jedem Hebearm 85 angeordnet, um einige der Positionen der Aufrolltrommel 4 bei dem Hebearm 85, während ihrer Rollbewegung an diesem, zu erfassen. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Erfassungseinrichtungen 40 so angeordnet, dass sie die Position der Aufrolltrommel in der V- förmigen Tasche erfassen, um ein Signal für ein fortgesetztes Heben der Aufrolltrommel 4 zu der Höhe der Schienen 21 des Trommelvorrats 15 zu erhalten, das heißt, das Vorhandensein der beiden Enden der Aufrolltrommel 4 wird durch die Erfassungseinrichtungen 40 registriert. Die Erfassungseinrichtungen 41 sind an dem Ende des Innenlagerabschnittes 87 angeordnet, um das Vollenden des Anhebers und das darauf folgende Liefern der Aufrolltrommel 4 zu den Schienen 21 des Trommelvorrates 15 zu erfassen, so dass die Hebearme 85 zu ihren unteren Herbeiholpositionen zurückkehren können. Eine Aufprallabsorbiereinrichtung 95 ist außerdem an dem Ende des Innenlagerabschnittes 87 angeordnet, um die Wegrollbewegung der Aufrolltrommel 4 von den Hebearmen 85 zu den Schienen 21 des Trommelvorrates 15 zu dämpfen. Blockierelemente 98 sind an geeigneten Stellen entlang der Schienen 21 angeordnet, wobei die Blockierelemente 98 so angeordnet sind, dass sie unter dem Einfluss einer Aufrolltrommel 4, die auf den Schienen rollt, weggeklappt werden und dann zu ihrer Blockierposition zurückkehren, bei der verhindert wird, dass die Aufrolltrommel 4 zurückrollt. Die Blockierelemente können mit Federn oder Gegengewichten versehen sein.

Die Handhabungsstation 54 weist außerdem eine Steuer- und Einstelleinheit einer beliebigen Art auf (die nicht gezeigt ist), mit der die Erfassungseinrichtungen 40, 41, 46 und die Betätigungsglieder 90 zum Zwecke der Betätigung und Endaktivierung der Betätigungsglieder 90 verbunden sind, die die Hebearme betätigen. Die anderen Erfassungseinrichtungen 31, 33, 43 des Aufrollers und die nicht gezeigten Erfassungseinrichtungen können ebenfalls mit dieser Steuer- und Einstelleinheit verbunden sein, wenn dies erwünscht ist.

Wenn der Aufrollprozess bei dem Aufroller 1 gestartet wird (siehe Fig. 2), sind die Primärarme 38 in ihrer oberen Aufnahmeposition, wobei ihre Greifelemente oberhalb der Oberflächenwickeltrommel 9 sind und das Greifelement offen und zum Aufnehmen einer ersten Aufrolltrommel 4 bereit ist. Die Sekundarschlitten 42 sind an ihren stromaufwärtigen Positionen nahe bei der Oberflächenwickeltrommel 9. Eine erste Aufrolltrommel 4 befindet sich an den oberen Schienen 21 oberhalb der Oberflächenwickeltrommel 9 und ist bereit, durch die Absenkarme 32 ergriffen zu werden, wobei die Letzteren noch in ihrer untersten Position sind. Stromabwärtig bei dem Aufroller 1 ist die Bremsstation 49 mit ihrem Bremsarm 51 dazu bereit, eine fertige Maschinenrolle 3 aufzunehmen und zu verlangsamen. Die Abtrennvorrichtung ist gestartet worden, befindet sich jedoch nicht in der Produktionposition.

Stromabwärtig und in der Nähe der Bedienerseite von dem Aufroller 1 wartet der erste Kern 14 bei seiner Zuführposition in der Kernzuführvorrichtung 72 (siehe Fig. 3). Der Hebetisch 58 ist an seiner untersten Position und der am weitesten weg befindliche Kernanschlag 110 ist in der Richtung des Einführens des Kerns 14 so eingestellt, dass er den ersten Kern 14 an einer Position des Hebetischs 58 aufnimmt, die für das tatsächliche Teilen der Papierbahn geeignet ist. Eine Aufrolltrommel 4, die noch ohne Kern ist, befindet sich in der Zuführposition in der Tommelbewegungsvorrichtung 60 an der Seite des Aufrollers. Die Hebearme 85 sind an ihrer untersten Position. Die Zuführeinrichtung 23 der Zuführvorrichtung 22 befindet sich in einer Bereitschaftsposition an dem Eingangsende 99 des Trommelvorrats 15 (siehe Fig. 16).

Beim Starten bewegen sich die Absenkarme 32 nach oben zu dem Trommelvorrat 15 und die äußerste Aufrolltrommel 4 bei dem Trommelvorrat 15 wird über den Endanschlag 30 des Trommelvorrats 15 durch die Hebearme 32 gehoben (siehe die Fig. 1, 14, 15), wobei danach die Aufrolltrommel 4 entlang der Rollenoberflächen 35 der Absenkarme 32 zu den Aufprallabsorbiereinrichtungen 37 rollt. Die Erfassungseinrichtungen 33 (siehe Fig. 1) zeigen an, wenn die Auftrommel die korrekte Position erreicht hat, woraufhin die Absenkarme 32 zu den Absenkflächen 39 (siehe Fig. 14) des Primärsystems einen Abstand oberhalb der Oberflächenwickeltrommel 9 nach unten gedreht werden, wo die Greif Vorrichtungen der Primärarme 38 die Aufrolltrommel 4 übernehmen. Während der nach unten gerichteten Bewegung rollt die Aufrolltrommel 4 erneut zu den Greifhaken 36 der Absenkarme 32, jedoch sind die Letztgenannten in der Zwischenzeit ausreichend weit abgesenkt worden, um der Aufrolltrommel 4 ein freies Hindurchtreten bis über den Endanschlag 30 des Trommelvorrats 15 hinaus zu ermöglichen, und die nächste Aufrolltrommel 4 wird nun so weit durch die Zuführvorrichtung 22 zugeführt (siehe Fig. 12).

Die Preissvorrichtung 48 und die Arretiervorrichtung 47 der Primärarme 38 umfassen miteinander die Aufrolltrommel 4 und positionieren diese bei ihrer Startposition. Die Aufrolltrommel 4 wird dann bis zu der gleichen Umfangsgeschwindigkeit wie diejenige der Oberflächenwickeltrommel 9 beschleunigt, um die Reibung minimal zu gestalten, wenn diese miteinander in Kontakt gebracht werden. Wenn der Kontakt mit der Papierbahn 2 zustande gebracht wird, geschieht ein Umhüllen und die Papierbahn 2 wird in einer geeigneten Weise zu der Aufrolltrommel 4 übertragen, so kann beispielsweise die nach unten zunehmende Papierrolle 3 (siehe Fig. 6) verlangsamt werden, so dass ein Überschuss bei der Bahn 2 entsteht, der in den Spalt gezogen wird und dann abgetrennt wird. Alternativ kann das Umhüllen durch Klebstoff oder ein Band bewirkt werden, der oder das an den Kernen 14 der Aufrolltrommel 4 aufgetragen wird. Wenn die Papierbahn 2 in verschiedene Bahnabschnitte 52 und 53 geteilt wird (siehe Fig. 5), wird die Abtrenneinrichtung gestartet. Während eine Anzahl an Wicklungen der Papierbahn 2 auf die Aufrolltrommel 4 gewickelt wird, wird diese durch die Primärarme 38 entlang des Umfangs der Oberflächenwickeltrommel 9 nach unten zu den Gestellteilen 6, 7 bewegt (siehe die Fig. 4, 5), wo die Greifelemente des Sekundärsystems die Kontrolle über die Aufrolltrommel 4 übernehmen (siehe Fig. 6). Die Absenkarme 32 sind somit frei, um die zunächst abgesenkte Aufrolltrommel 4 weitertreten zu lassen, um nach oben zu dem Trommelvorrat 15 gedreht zu werden, wobei sie bereit sind, die nächste Aufrolltrommel 4 herbeizuholen, wenn ein Signal dafür erteilt wird.

Während die Papierrolle 3 zunimmt, werden zunächst die Primärarme 38 und dann, nach dem Liefern der Aufrolltrommel 4 zu dem Sekundärsystem, die Sekundärschlitten 42 allmählich außerhalb von der Oberflächenwickeltrommel 9 positioniert. Für das Sekundärsystem bedeutet dies, dass die Sekundärschlitten 42 sich synchron horizontal entlang der Gestellschienen 8 bewegen (siehe Fig. 6).

Wenn die Papierrolle 3 ihre volle Größe erreicht hat, rollt sie nach vorne zu der Bremsstation 49, wo sie durch die Bremsarme 51 ergriffen wird (siehe Fig. 8). Die Rolle 3 wird nun auf ungefähr 20% der Produktionsgeschwindigkeit verlangsamt und der Zentral antrieb wird abgetrennt. Der Antrieb wird vollständig angehalten und die Papierrolle 3 tritt zu der Handhabungsstation 54 durch die Ausgabevorrichtung 55 (siehe Fig. 10) und ihr Eintreffen wird durch die Erfassungseinrichtungen 43 erfasst (siehe Fig. 16).

Der Hebetisch 58 und die Papierrolle 3 werden ein kurzes Stück von den Schienen 8 der Gestellteile 6 und 7 so angehoben, dass die Aufrolltrommel 4 von dem Gestell 5 frei ist und die Aufrolltrommel 4 entfernt werden kann (siehe die Fig. 10 bis 13), indem ihre Bremstrommel 10 an der Bedienerseite 6 durch die Greifelemente 66 der Trommelbewegungsvorrichtung 60 ergriffen wird. Die Platten der Aufrolltrommel 4 werden gelöst, womit die Kerne 14 außer Eingriff gelangen, wobei danach das Greifelement 66 die Aufrolltrommel 4 zu einer Ruheposition an dem Stützelement 62 herauszieht (siehe die Fig. 11 und 13). Die Maschinenrollen 61, die nun an dem Hebetisch 58 freigegeben sind, werden auf die Bank 71 (siehe Fig. 15) durch die innere und äußere Reihe an Betätigungsgliedern 59 des Hebetischs 58 (siehe Fig. 1), die in entgegengesetzte Richtung betätigt werden, herausgekippt. Beispielsweise ein Lastzug oder ein Laufkran sammelt dann die Papierrollen 61 ein.

Es wird bewirkt, dass ein Kern 14 von der Rampe 73 zu dem Kanal 78 rollt, der sich stromabwärtig in der Herausrollrichtung befindet. Der Kern 14 wird dann entlang des Kanals 78 mit der Hilfe der Zuführeinrichtung 82 in axialer Richtung zu dem Hebetisch 58 zugeführt (siehe Fig. 5). Der Kernanschlag 110 des Hebetisches 58 und seine konkave Form garantieren, dass die Kerne 34 bei der richtigen Position an dem Hebetisch 58 eintreffen. Wenn die gleiche Anzahl an Kernen 14 wie abgetrennte Bahnabschnitte 52, 53 bei der Papierbahn 2 somit axial nacheinander an dem Hebetisch 58 eingeführt worden sind (siehe Fig. 5) und der Hebetisch 58 durch seine Betätigungsglieder 59 zu der Höhe der Trommelbewegungsvorrichtung 60 angehoben worden ist, führen die Greifelemente 66 der letztgenannten erneut die Aufrolltrommel 4 durch sämtliche Kerne 14 an dem Hebetisch 58 zu einer Ruheposition, wobei jedes Ende der Aufrolltrommel 4 an den Gestellschienen 8 ist (siehe Fig. 7).

Der Maschinenbediener bewirkt ein Ausdehnen der Aufrolltrommel 4, wodurch die Kerne 14 bei der richtigen Position für die abgetrennten Bahnabschnitte 52 und 53 fest arretiert werden, und die Aufrolltrommel 4 mit ihren Kernen ist dann dazu bereit, zu den Schienen 21 des Trommelvorrats 15 durch die Hebevorrichtung 84 an dem stromabwärtigen Ende des Aufrollers 1 automatisch hinauftransportiert zu werden. Die Hebearme 85 sind somit in ihrer untersten Position, zu der sie jedesmal dann abgesenkt werden, wenn eine Aufrolltrommel 4 mit ihren Kernen angehoben worden ist.

Die Betätigungsglieder 90 der Anhebevorrichtung 84 werden während eines kurzen Intervalls so betätigt, dass eine erste, nach oben gerichtete Anfangsdrehbewegung erzielt wird. Die Aufrolltrommel 4 wird durch jeden Anschlag 91 an den Hebearmen 85 ergriffen und um einen kurzen Abstand so angehoben, dass die Aufrolltrommel 4 dazu gebracht wird, dass sie langsam zu den Taschen 89 hin rollt, die zwischen dem Außenhebearmabschnitt und dem Innenhebearmabschnitt 86 und 87 ausgebildet sind (siehe die Fig. 8 und 9). Wenn die Aufrolltrommel 4 ergriffen worden ist, wird der Hebetisch 58 zu seiner untersten Position durch die Hebevorrichtung 84 abgesenkt. Die Stoßenergie der Trommel 4, die durch das Rollen bewirkt wird, wird durch die Aufprallabsorbiereinrichtungen 92 aufgenommen (siehe Fig. 17), und wem beide Enden der Aufrolltrommel 4 somit in den Taschen 89 eingetroffen sind, zeigen die Erfassungseinrichtungen 40 in den Taschen an, dass sich die Trommel 4 in der korrekten Position für das Anheben befindet.

Die Betätigungsglieder 90 werden noch einmal betätigt und die Aufrolltrommel 4 wird zu dem Eingang 99 des Trommelvorrats 15 angehoben, wo sie von den Innenhebearmabschnitten 87 der Hebearme 85 weg nach unten zu den Schienen 21 rollt (siehe die Fig. 11 und 17). Die Rollbewegung wird durch die Aufprallabsorbiereinrichtungen 95 ein wenig verzögert. Die Erfassungseinrichtungen 41 zeigen an, dass die Aufrolltrommel 4 zu dem Vorrat 15 transportiert worden ist, und die Hebearme 85 werden dann zurück zu ihren untersten Positionen geschwenkt. Die Aufrolltrommel 4 tritt an den Blockierelementen 98 vorbei, die an jeder Schiene 21 angeordnet sind, die, nachdem sie während des Vorbeitretens der Trommel zur Seite geklappt worden sind, zu ihren aufrechten Blockierpositionen zurückkehren, wodurch sie das Zurückrollen der Aufrolltrommel 4 verhindern. Schließlich bewegen die Zuführeinrichtungen 23 die Aufrolltrommel 4 nach vorne zu dem Auslass 29 des Trommelvorrats 15 entweder so weit wie die Aufrolltrommeln 4 bereits sind, oder bis zu dem Endanschlag 30 (siehe Fig. 17). Die Erfassungseinrichtungen 31 zeigen bei dem ersten Fall an, dass beide Enden der Aufrolltrommel 4 die korrekte Position erreicht haben.

Die vorstehend erwähnten Betätigungsglieder können hydraulische, pneumatische, elektrische oder mechanische Betätigungsglieder sein.

Einige oder sämtliche der Teile der Handhabungsstation, die sich an der Bedienerseite befindet, können an der Antriebsseite des Aufrollers angeordnet werden, sofern dies erwünscht ist.

Die Aufrollstation des Aufrollers kann natürlich in verschiedenen bekannten Weisen gestaltet werden. Bei einem (nicht gezeigten) alternativen Ausführungsbeispiel hat der Aufroller kein Primärsystem und er hat statt dessen doppelte Sekundareinheiten, die geradlinig entlang des Maschinengestells beweglich sind, wobei die Sekundäreinheiten abwechselnd zueinander die Aufrolltrommeln direkt von den Hebearmen aufnehmen. Jede zweite Einheit stützt dann die Aufrolltrommel während der gesamten Produktionsphase von der leeren Aufrolltrommel bis zu der fertigen Papierrolle. Alternativ kann das Sekundärsystem aus lediglich einem Paar an drehbaren Sekundärarmen bestehen.

Zusätzliche Erfassungseinrichtungen gegenüber denjenigen, die beschrieben sind, können an geeigneten Stellen bei dem Aufroller angeordnet sein, um den Beginn oder das Ende von verschiedenen Phasen oder Bewegungen während des Aufrollens der Papierbahn und des Handhabens der Aufrolltrommeln, Kerne und Papierrollen zu erfassen.


Anspruch[de]

1. Aufroller bei einer Papiermaschine zum Herstellen einer Papierbahn (2), die auf Aufrolltrommeln (4), die mit Kernen (14) versehen sind, zum Ausbilden von Rollen (3) aus Papier aufgerollt wird, wobei der Aufroller ein stromaufwärtiges Ende und ein stromabwärtiges Ende hat und folgendes aufweist:

- ein unteres Paar an parallelen Schienen (8), die sich von dem stromaufwärtigen Ende zu dem stromabwärtigen Ende erstrecken, um eine Aufrolltrommel (4) zu stützen, wobei die entgegengesetzten Endabschnitte von ihr so angeordnet sind, dass sie entlang der Schienen (8) rollen,

- ein oberes Paar an parallelen Schienen (21), die sich von dem stromabwärtigen Ende zu der Nähe des stromaufwärtigen Endes oberhalb und beabstandet von dem unteren Paar an Schienen (8) erstrecken, um einen Vorrat (15) an Aufrolltrommeln zu stützen, die mit. Kernen versehen sind, wobei die entgegengesetzten Endabschnitte der Aufrolltrommeln so eingerichtet sind, dass sie entlang der oberen Schienen (21) rollen,

- eine Aufrollstation, die unmittelbar stromabwärtig von dem stromaufwärtigen Ende in Verbindung mit dem unteren Paar an Schienen (8) angeordnet ist, um die Papierbahn auf die Aufrolltrommel aufzurollen,

- Absenkvorrichtungen, die eine Aufrolltrommel, die mit einem Kern (mit Kernen) versehen ist, von dem oberen Paar an Schienen (21) zu der Aufrollstation absenken,

- eine Mehrfunktionshandhabungsstation (54), die sich an dem stromabwärtigen Ende befindet, um fertige Rollen aus Papier (3), Aufrolltrommeln (4) und Kerne (14) zu handhaben, wobei die Handhabungsstation folgendes aufweist:

- einen vertikal beweglichen Hebetisch (58) zum Aufnehmen von jeweils einer fertigen Rolle aus Papier,

- eine Vorrichtung (60) zum Bewegen einer Aufrolltrommel (4) von einer Rolle an Papier, die sich an dem Hebetisch (58) befindet, und zum Einführen der Aufrolltrommel in einen Kern oder mehrere Kerne (14), die an dem Hebetisch angeordnet sind und mit der Trommelbewegungsvorrichtung (60) ausgerichtet sind, nachdem die Rolle aus Papier von dem Hebetisch entfernt worden ist, und

- eine Vorrichtung zum Zuführen von Kernen (14) hinaus auf den Hebetisch (58),

- wobei die Mehrfunktionshandhabungsstation (54) mit einer Hebevorrichtung (84), die zwei Hebeelemente (85) hat, die so angeordnet sind, dass sie in Eingriff mit den Endabschnitten einer Aufrolltrommel (4) gebracht werden, die mit einem Kern (mit Kernen) versehen ist, und die sich an dem Hebetisch (58) befinden, und um diese anzuheben und sie zu dem oberen Paar an Schienen (21) zu liefern, und mit Betätigungsgliedern (90) versehen ist, die mit den Hebeelementen (85) verbunden sind, um diese von dem Hebetisch (58) zu der Lieferstelle für die Aufrolltrommel an dem oberen Paar an Schienen (21) zu bewegen, dadurch gekennzeichnet, dass

- die Hebeelemente (85) aus Hebearmen bestehen, die drehbar bei dem Aufroller an ortsfesten Lagerwellen gelagert sind, die eine Drehung aus einer unteren Herbeiholposition zu einer oberen Lieferposition ermöglichen, und

- jeder der drehbar montierten Hebearme (85) einen Außenhebearmabschnitt (86), einen Innenhebearmabschnitt (87) und einen Innenlagerabschnitt (88) aufweist, wobei entlang dieser Hebearmabschnitte (86, 87) die Aufrolltrommel (4) rollen soll, wobei der Lagerabschnitt (88) einen Betätigungsarm ausbildet, der mit einem Ende eines Betätigungsgliedes (90) verbunden ist, wobei das andere Ende von ihm an den oberen Schienen (21) oder an einem Befestigungselement (113) in der Nähe der oberen Schienen montiert ist.

2. Aufroller gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass

der Hebearm (85) Z-förmig ist, wobei der

Außenhebearmabschnitt und der Innenhebearmabschnitt (86, 87) einen spitzen Winkel zueinander ausbilden, um eine V-förmige Tasche (89) zu definieren, und

der Lagerabschnitt (88) im Wesentlichen bei einem rechten Winkel zu dem Innenhebearmabschnitt (87) angeordnet ist.

3. Aufroller gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenhebearmabschnitt (86) des Hebearms (85) mit einem Anschlag (91) an seinem freien Außenende gestaltet ist, um sicherzustellen, dass die Aufrolltrommel (4) nicht von dem Außenhebearmabschnitt (86) zu Beginn des Anhebens wegrollt.

4. Aufroller gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Aufprallabsorbiereinrichtung (92) an einem Übergang zwischen dem Außenhebearmabschnitt und dem Innenhebearmabschnitt (86, 87) angeordnet ist, wobei die Aufprallabsorbiereinrichtung (92) eine Stoßabsorbiereinrichtung (93) und eine Dämpfervorrichtung (94) aufweist, die an dieser angeordnet ist.

5. Aufroller gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite Aufprallabsorbiereinrichtung (95) an dem Endabschnitt des Innenhebearmabschnittes (87) angeordnet ist, der am nähesten zu dem Lagerabschnitt (88) angeordnet ist, um die Wegrollbewegung der Aufrolltrommel (4) von dem Hebearmabschnitt (87) heraus auf die Schienen (21) zu dämpfen.

6. Aufroller gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Parallelwelle (96) sich zwischen den Hebearmen (85) erstreckt, wobei die Parallelwelle (96) so angeordnet ist, dass sie sicherstellt, dass die Hebearme (85) synchron zueinander betätigt werden.

7. Aufroller gemäß einem Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Handhabungsstation (54) eine Vielzahl an Erfassungsvorrichtungen aufweist, um verschiedene Positionen der Aufrolltrommel (4) für eine Steuerung und eine Einstellung der Bewegung und Anhaltepositionen der Hebeelemente (85) anzuzeigen.

8. Aufroller gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Erfassungsvorrichtungen folgendes aufweisen:

- erste Erfassungseinrichtungen (46), die zum Erfassen des Vorhandenseins einer mit einem Kern (mit Kernen) versehenen leeren Aufrolltrommel (4) angeordnet sind, um das Betätigen der Betätigungsglieder (90) zu starten, um die Hebeelemente (85) mit den Endabschnitten der Aufrolltrommel in Eingriff zu bringen,

- zweite Erfassungseinrichtungen (40), die angeordnet sind, um eine vorbestimmte Position der Aufrolltrommel an den Hebeelementen (85) zu erfassen, um die Betätigung der Betätigungsglieder (90) zu starten, um die Aufrolltrommel zu dem oberen Paar an Schienen (21) anzuheben und zu liefern, und

- dritte Erfassungseinrichtungen (41) zum Erfassen des Lieferns der angehobenen Aufrolltrommel (4), um die Betätigung der Betätigungsglieder (90) zu starten, um die Hebeelemente (85) zu einer nicht aktiven Position neben dem Hebetisch (58) zurückkehren zu lassen.

9. Aufroller gemäß Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Handhabungsstation (54) eine Steuer- und Einstelleinheit aufweist, mit der die Erfassungsvorrichtungen (40, 41, 46) und Betätigungsglieder (90) verbunden sind, um die Betätigungsglieder (90) zu aktivieren und zu deaktivieren.







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