| Dokumentenidentifikation |
EP1163116 14.08.2003 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
1163116 |
| Titel |
HANDSTEMPEL |
| Anmelder |
Trodat GmbH, Wels, AT |
| Erfinder |
PICHLER, Wolfgang, A-4600 Wels, AT |
| Vertreter |
derzeit kein Vertreter bestellt |
| DE-Aktenzeichen |
50002834 |
| Vertragsstaaten |
AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE |
| Sprache des Dokument |
DE |
| EP-Anmeldetag |
20.03.2000 |
| EP-Aktenzeichen |
009150343 |
| WO-Anmeldetag |
20.03.2000 |
| PCT-Aktenzeichen |
PCT/AT00/00063 |
| WO-Veröffentlichungsnummer |
0000056552 |
| WO-Veröffentlichungsdatum |
28.09.2000 |
| EP-Offenlegungsdatum |
19.12.2001 |
| EP date of grant |
09.07.2003 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
14.08.2003 |
| IPC-Hauptklasse |
B41K 1/02
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| IPC-Nebenklasse |
B41K 1/36
B41K 1/56
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung betrifft einen Handstempel, mit einem Griffteil, der
über einen Schaftteil mit einem einen Aufsetzrahmen bildenden Aufnahmegehäuse eines
Stempelplattenhalters verbunden und relativ zum Aufnahmegehäuse bewegbar ist, um
den Stempelplattenhalter über einen höhenverstellbaren Stössel aus einer Ruhestellung
gegen eine Federkraft in die Druckstellung zu bewegen, wobei der Griffteil eine
abnehmbare Kappe aufweise, welche den Zutritt zu dem verstellbaren Stössel gestattet,
und die Stempelplatte mittels einer Aufnahmewanne im Stempelplattenhalter angeordnet
ist.
Bei einem aus der US-A-5,111,745 bekannten Stempel dieser Art ist
die wirksame Länge des Stössels durch einen Schraubteil des Schaftes einstellbar,
um den Stempel auf unterschiedliche hohe Stempelplatten einstellen zu können. Ähnliche
Konstruktionen sind aus der DE-OS 26 15 090 und der US-A-5,377,599 bekannt. Bei
einer anderen, aus der GB 2 226 276 bekannten Ausführung ist ein relativ komplizierter,
vom Handgriff betätigbarer Mechanismus zum Einstellen des Stempelgehäuses vorgesehen.
Der wesentliche Nachteil dieser konstruktiv relativ aufwendigen bekannten
Ausführungen besteht darin, daß die Montage verschieden hoher Stempelplatten
schwierig, weil diese in den mit dem Stössel verbundenen Stempelplattenhalter eingeklebt
werden müssen.
Die Erfindung zielt darauf ab, die Nachteile der bekannten Stempel
zu vermeiden und einen Handstempel zu schaffen, der konstruktiv einfach gestaltet
und sicher in der Handhabung ist. Der Stempel soll sich zugleich für unterschiedlich
hohe Stempelplatten eignen, die im Stempel auf einfache Weise befestigbar sein sollen.
Der erfindungsgemäße Stempel zeichnet sich dadurch aus, daß der Griffteil
mit dem Aufnahmegehäuse des Stempelplattenhalters in an sich bekannter Weise über
einen flexiblen, vorzugsweise einstückig mit dem Betätigungsgriff ausgebildeten
Faltenbalgen verbunden ist, und daß die Aufnahmewanne für die Stempelplatte
über- eine Schnappverbindung mit dem Stempelplattenhalter lösbar verbunden ist,
wobei die Stempelplattenwanne vor der Montage der Stempelplatte im Stempelplattenhalter
in einem Transportgehäuse gelagert, welches form- und kraftschlüssig in die Öffnung
des Aufnahmerahmens paßt.
Durch die erfindungsgemäße Konstruktion wird ermöglicht, daß
die Stempelplatte als vorgefertigte "pre-ink"-Platte bei der ersten Ingebrauchnahme
vom Benutzer selbst montiert und ihre Höheneinstellung exakt festgelegt werden kann,
ohne daß die Gefahr einer Fingerverschmutzung besteht, wobei die unterschiedlichen
Stempelplattenstellungen bzw. -höhen durch den flexiblen Balgen ausgeglichen werden.
Die Stempelplattenwanne kann bei der ersten Ingebrauchnahme des Stempels durch eine
Abwärtsbewegung des Stempelplattenhalters von diesem mittels der Rastverbindungselemente
aufgenommen werden, ohne daß der Benutzer das Kissen berührt und seine Finger
verschmutzt. Die Schnappverbindung ermöglicht es außerdem, die Stempelplatte
gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt unter Zuhilfenahme eines Werkzeuges gegen
eine andere Stempelplatte auszutauschen.
Es sei noch erwähnt, daß es aus der US-A-4,392,425 bei einem
Stempel anderer Art bekannt ist, einen Faltenbalgen zwischen Griffteil und Gehäuse
vorzusehen.
Vorzugsweise ist das Transportgehäuse der Stempelplatte mit einer
Kappe verschließbar, um einen vom Stempel gesonderten Transport der Stempelplatte
zu ermöglichen. Dies ist für Nachlieferungen, Ersatzlieferungen oder gesonderten
Lieferungen für den Schutz der Stempelplatte wesentlich. Nach einem weiteren Merkmal
der Erfindung ist die Stempelplattenwanne in ihrem Inneren durch Stege in Abteile
unterteilt, was unterschiedliche Stempelkonfigurationen durch Austauschen einzelner
Teile ermöglicht.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung
von bevorzugten Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen. Es zeigen:
- Fig. 1 einen Axialschnitt durch den Stempel im Lieferzustand vor der ersten
Ingebrauchnahme,
- Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1,
- Fig. 3 einen Axialschnitt des betätigten Stempels und
- Fig. 4 einen Schnitt durch die Stempelplatte samt Liefergehäuse.
Gemäß den Fig. 1 bis 3 hat der Stempel ein einen rechtekkigen
Aufsetzrahmen 1' bildendes Aufnahmegehäuse 1 für eine Stempelplatte 2, die in einem
Halter 3 sitzt, welcher über einen Stössel 4 mit einem Betätigungsgriff 5 des Stempels
verbunden ist. Zwischen dem Betätigungsgriff 5 und dem Aufnahmegehäuse 1 ist ein
flexibler Faltenbalg 6 angeordnet, der z.B. einstückig mit dem Betätigungsgriff
5 aus Kunststoff durch Spritzgießen ausgebildet werden kann.
Der Stössel 4 ist mittels eines Schraubgewindeabschnittes 4' in einen
Schraubgewindeabschnitt 5" eines inneren Axialansatzes 5' des Betätigungsgriffes
5 eingeschraubt und vom Inneren des Griffes 5 her zur Verstellung der Stempelhubhöhe
einstellbar. Zu diesem Zweck weist der Griff 5 eine abnehmbare Kappe 5"' auf. Wie
die Zeichnung zeigt, umgibt den Schraubgewindeabschnitt 4' des Stössels 4 eine Schraubenfeder
7, welche den Griff 5 relativ zum Aufnahmegehäuse 1 nach oben vorspannt.
Wie aus den Fig. 1 und 2 weiters hervorgeht, ist in der Öffnung des
Aufnahmegehäuses 1 ein wannenförmiges Transportgehäuse 8 für die in eine Wanne 9
eingefügte Stempelplatte 2 form- und kraftschlüssig über Rastelemente 8', 1" aufgenommen.
Dadurch ist der Stempel für Transport- und Lagerzwecke noch bis zur erstmaligen
Ingebrauchnahme nach unten abgeschlossen.
Die Stempelplattenwanne 9 wird in den Halter 3 durch eine Schnappverbindung
eingerastet. Hiezu wird der Halter 3 mittels des Betätigungsgriffes 5 und des Stössels
4 in dem formschlüssig auf dem Transportgehäuse 8 sitzenden Aufnahmerahmen 1 nach
unten gedrückt, bis die Stempelplattenwanne 9 im Halter 3 über Rastelemente 3',
9' einschnappt. Das Transportgehäuse 8 wird vom Aufnahmegehäuse 1 abgenommen und
der Stempel ist sodann gebrauchsfertig. Die Montage der Stempelplatte 2 erfolgt
auf diese Weise, ohne daß der Benutzer die Platte zu berühren braucht.
Gemäß Fig. 4 wird zur Lieferung bzw. Nachlieferung von Stempelplatten
2 das Transportgehäuse 8, in welchem die Stempelplattenwanne 9 ruht, mit einer Schutzkappe
10 abgedeckt.
Die Erfindung ermöglicht es, unterschiedlich gestaltete voreingefärbte
Stempelplatten zu verwenden und diese infolge der Rastverbindung ihrer Wannen mit
dem Halter auszuwechseln, gegebenenfalls unter Zuhilfenahme eines Werkzeuges. Die
Stempelplatten können in der Wanne 9 insbesondere zwei- oder mehrfach geteilt sein,
um unterschiedliche Motive und/oder Farben zu drucken. Die Fig. 1 bis 3 zeigen eine
durch Wannenstege 9" vierteilige Stempelplatte 2.
Die Abnahme der Handgriffkappe 5"' ermöglicht es, den Stempel auf
den Kopf zu stellen und nachzutränken, oder eben die Textplatte mit Hilfe eines
Werkzeuges zu wechseln.
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| Anspruch[de] |
- Handstempel, mit einem Griffteil (5), der über einen Schaftteil mit einem einen
Aufsetzrahmen (1') bildenden Aufnahmegehäuse (1) eines Stempelplattenhalters (3)
verbunden und relativ zum Aufnahmegehäuse bewegbar ist, um den Stempelplattenhalter
(3) über einen höhenverstellbaren, mit dem Stempelplattenhaltes verbundenen Stössel
(4) aus einer Ruhestellung gegen eine Federkraft in die Druckstellung zu bewegen,
wobei der Griffteil (5) eine abnehmbare Kappe (5''') aufweist, welche den Zutritt
zu dem verstellbaren Stössel (4) gestattet, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stempelplatte (2) mittels einer Aufnahmewanne (9) im Stempelplattenhalter (3)
angeordnet ist, daß der Griffteil (5) mit dem Aufnahmegehäuse (1) des Stempelplattenhalters
(3) über einen flexiblen, vorzugsweise einstückig mit dem Betätigungsgriff (5) ausgebildeten
Faltenbalgen (6) verbunden ist, und daß die Aufnahmewanne (9) für die Stempelplatte
(2) über eine Schnappverbindung (3', 9') mit dem Stempelplattenhalter (3) lösbar
verbunden ist, wobei die Aüfnahmewanne (9) vor der Montage der Stempelplatte (2)
im Stempelplattenhalter (3) in einem Transportgehäuse (8) lagerbar ist, welches
form- und kraftschlüssig in die Öffnung des Aufnahmegehäuses (1) paßt.
- Handstempel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Transportgehäuse
(8) der Stempelplatte (2) mit einer Kappe (10) verschließbar ist, um einen
vom Stempel gesonderten Transport der Stempelplatte zu ermöglichen.
- Handstempel nach Anspruche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stempelplattenwanne (9) in ihrem Inneren durch Stege (9") in Abteile unterteilt
ist.
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| Anspruch[en] |
- Hand stamp, with a handle part (5), which is connected via a shank part to a
receiver housing (1) of a platen holder (3), forming a frame (1') for placing on
top, and is movable relative to the receiver housing, in order to move the platen
holder (3) via a ram (4), which can be adjusted in height and is connected to the
platen holder, against a spring force from a resting position into the printing
position, wherein the handle part (5) has a removable cap (5''') allowing access
to the adjustable ram (4), characterised in that the platen (2) is arranged
in the platen holder (3) by means of a receiver trough (9), the handle part (5)
is connected to the receiver housing (1) of the platen holder (3) via flexible expansion
bellows (6), preferably constructed in one piece with the actuating handle (5),
and the receiver trough (9) for the platen (2) is detachably connected to the platen
holder (3) via a snap connection (3', 9'), wherein the receiver trough (9) can be
held before mounting of the platen (2) in the platen holder (3) in a conveyor housing
(8) which fits by form and force locking into the opening of the receiver housing
(1).
- Hand stamp according to claim 1, characterised in that the conveyor housing
(8) of the platen (2) can be locked by a cap (10), in order to enable conveyance
of the platen separately from the stamp.
- Hand stamp according to claims 1 or 2, characterised in that the platen
trough (9) is divided inside into compartments by webs (9'').
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| Anspruch[fr] |
- Tampon auto-encreur comportant une partie de préhension (5) qui est raccordée
par une partie de fût à un logement (1) formant un cadre de dépose (1') d'un support
de plaque de tampon (3) et qui est mobile par rapport au logement , pour déplacer
le support de plaque de tampon (3) d'une position de repos à une position d'impression
contre une force de ressort sur un coulisseau (4) réglable en hauteur, raccordé
au support de plaque de tampon, dans lequel la partie de préhension (5) présente
un capuchon (5''') amovible qui permet l'accès au coulisseau réglable (4),
caractérisé en ce que la plaque de tampon (2) est agencée au moyen d'un bac
de réception (9) dans le support de plaque de tampon (3), en ce que la partie
de préhension (5) est raccordée au logement (1) du support de plaque de tampon (3)
par le biais d'un soufflet (6) de préférence formé d'une seule pièce avec la partie
de préhension (5), et en ce que le bac de réception (9) pour la plaque de
tampon (2) est raccordé au support de plaque de tampon (3) par une liaison à encliquetage
amovible, tandis que le bac de réception (9) peut être logé avant le montage de
la plaque de tampon (2) dans le support de plaque de tampon (3), dans un logement
de transport (8) qui s'adapte par emboîtement forcé dans l'ouverture du logement
(1).
- Tampon auto-encreur selon la revendication 1,caractérisé en ce que le
logement de transport (8) de la plaque de tampon (2) est obturable au moyen d'un
capuchon (10) pour permettre un transport de la plaque de tampon, séparément du
tampon.
- Tampon auto-encreur selon la revendication 1 ou 2,caractérisé en ce que
le bac de la plaque de tampon (9) est divisé à l'intérieur en compartiments par
des entretoises (9").
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