PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10202998C1 21.08.2003
Titel Handbördelwerkzeug für an vorgelochte Bahnen zu befestigende Ösen
Anmelder William Prym GmbH & Co. KG, 52224 Stolberg, DE
Erfinder Kopatz, Heinz-Dieter, 52477 Alsdorf, DE;
Schmidt, Heinz, 52223 Stolberg, DE
Vertreter Buse, Mentzel, Ludewig, 42275 Wuppertal
DE-Anmeldedatum 26.01.2002
DE-Aktenzeichen 10202998
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 21.08.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.08.2003
IPC-Hauptklasse A41H 37/02
IPC-Nebenklasse B25B 31/00   
Zusammenfassung Bei einem Handbördelwerkzeug zur Befestigung einer Öse an einer vorgelochten Bahn wird vorgeschlagen, einen Axialzapfen am Unterwerkzeug und eine Axialbohrung am Oberwerkzeug vorzusehen. Der Axialzapfen hat dann eine doppelte Steckfunktion. Zunächst dient er dazu das Loch der Bahn aufzustecken. Danach wird ein Ösenteil aufgesteckt, welches mit seinem freien Halsende gegen die an der Stirnfläche des Unterwerkzeugs vorgesehene Profilnut weist. Die Werkzeugteile werden mit einem Schlag eines Hammers gegeneinandergedrückt, wobei der Ösenteil mit seinem Hals ringförmig sich einrollt und dadurch ohne einen Scheibenteil eine zur Randverstärkung des Bahnlochs dienende Öse bildet.

Beschreibung[de]

Die Erfindung richtet sich auf ein Handbördelwerkzeug der im Oberbegriff von Anspruch 1 genannten Art, bei welchem die Bördelarbeit durch den Schlag eines manuell bedienbaren Hammers auf eine am Oberwerkzeug vorgesehene axiale Auftrefffläche erzeugt wird.

Bei dem bekannten Handbördelwerkzeug dieser Art sitzt der Axialzapfen am Oberwerkzeug, während die Zentralbohrung im Unterwerkzeug vorgesehen ist. Der Hals des Ösenteils wird durch das Loch in der Bahn hindurchgesteckt und diese Kombination auf die profilierte Stirnfläche des Unterwerkzeugs gelegt, wobei der Hals nach oben weist. Dann wird ein dem Ösenteil zugeordneter Scheibenteil auf den Hals gelegt und das Oberwerkzeug aufgesetzt. Die Bördelarbeit zwischen dem Hals des Ösenteils mit dem Scheibenteil erfolgt durch den Schlag eines Hammers. Dieser Befestigungsvorgang ist wegen der zahlreichen Schritte zeitaufwendig und störanfällig. Der Ösenteil und der Scheibenteil werden nicht ausreichend sicher zentriert und führen zu Beschädigungen der Bahn bzw. der Nutenprofile. Die Bördelhöhe der befestigten Öse kann ungleich ausfallen: Das bekannte Handwerkzeug ist nur bei materialaufwendigen Ösen einsetzbar, welche außer dem Ösenteil auch noch einen Scheibenteil aufweisen.

Es ist eine hydraulische Vorrichtung zum Befestigen einer aus zwei Ösenteilen bestehenden Öse in einer Bahn bekannt (DE 36 33 539 C2). Die Öse besteht aus einem Ösenoberteil mit rohrförmigem Ansatz einerseits und aus einem ringförmigem Ösenunterteil andererseits. Diese beiden Ösenteile werden von gegenüberliegenden Seiten aus mittels hydraulischer Zylinder in die Plane eingebracht, wobei der Zylinder zur Aufnahme des Ösenunterteils ein hydraulischer Stanzzylinder für die Plane ist. Diese Ösen sind wegen ihrer Zweiteiligkeit kostenaufwendig. Die Vorrichtung mit ihrer Hydraulik ist teuer und platzaufwendig.

Scheibenlose Ösen, die ohne einen Scheibenteil mit lediglich einem Ösenteil an einer Bahn zu befestigen sind, sind bereits bekannt (US 2,901,800 A, Fig. 5). Ferner sind Ansetzmaschinen für scheibenlose Ösen bekannt (DE 201 12 908 U1), die aber kostspielig und platzaufwendig sind.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein zuverlässiges Handbördelwerkzeug der im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Art zu entwickeln, welches sich bequem und schnell manuell betätigen lässt. Dies wird erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1 genannten Maßnahmen erreicht, denen folgende besondere Wirkung zukommt.

Die Erfindung sieht den Axialzapfen am Unterwerkzeug vor und gibt ihm die Funktion eines im doppelten Sinne wirksamen Steckelements. Zunächst wird die Bahn mit ihrem Loch auf den Axialzapfen aufgefädelt. Dann erst, davon gesondert, wird der Ösenteil auf den Axialzapfen gesteckt, und zwar in einem gegenüber dem eingangs erwähnten Stand der Technik gegensinnigen Position; der Ösenteil weist mit seinem Hals nicht etwa zum Oberwerkzeug, sondern zu der den Axialzapfen aufweisenden eigenen Profilnut im Unterwerkzeug hin. Das aufgesetzte, mit der Axialbohrung versehene Oberwerkzeug verschiebt beim Auftreffen eines Hammerschlags den Ösenteil auf den Axialzapfen zur bördelwirksamen Profilnut hin, die sich jetzt im Unterwerkzeug befindet. Das Unterwerkzeug ist der bördelaktive Teil, während das Oberwerkzeug nur die Schlagarbeit des Hammers auf dem Ösenteil aufzubringen hat.

Die Handhabung des erfindungsgemäßen Handbördelwerkzeugs ist nicht nur bequem, sondern auch sehr schnell und präzise ausführbar. Der Axialzapfen dient zunächst zur exakten Fixierung des Bahn-Lochs und des Ösenteils zueinander, dann vor allem zur Führung des Ösenteils während der Bördelarbeit. Weitere Maßnahmen und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen. In den Zeichnungen ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel in Vergrößerung dargestellt. Es zeigen:

Fig. 1 eine Seitenansicht des Unterwerkzeugs mit bereichsweisem Ausbruch zur Verdeutlichung des Nutprofils,

Fig. 2 in einer Vergrößerung gegenüber Fig. 1, den dort mit II gekennzeichneten Bereich des Unterwerkzeugs,

Fig. 3 in analoger Darstellung wie Fig. 1, das zugehörige Oberwerkzeug in gleichem Maßstab und mit einem Ausbruch,

Fig. 4 in Analogie zu Fig. 2, eine Vergrößerung des mit IV gekennzeichneten Bereichs von Fig. 3,

Fig. 5 das Unterwerkzeug von Fig. 1 mit den dazu aufsteckbereiten Teilen bei seiner Benutzung, nämlich einer Bahn und einem Ösenteil,

Fig. 6 die in Fig. 5 gezeigten Teile nach ihrer wechselseitigen Steckverbindung,

Fig. 7 die abschließende Phase der Benutzung des erfindungsgemäßen Handbördelwerkzeugs, nachdem auf die Steckkombination von Fig. 6 das Oberwerkzeug von Fig. 3 aufgesetzt und mit dem angedeuteten Schlag eines Hammers beaufschlagt worden ist und

Fig. 8 eine Vergrößerung des mit VIII in Fig. 7 verdeutlichten Bereichs, wo die besondere Art der Ösenbefestigung an der Bahn zu erkennen ist.

Das Handbördelwerkzeug besteht aus einem Oberwerkzeug 10 und einem Unterwerkzeug 20, welche dazu dienen, eine Öse an einer Bahn 40 zu befestigen. Die Bahn 40 ist, wie aus Fig. 5 hervorgeht, mit einem Loch 43 versehen, dessen Randbereich 44 von der Öse verstärkt werden soll.

Im vorliegenden Fall wird als Öse lediglich ein ebenfalls aus Fig. 5 ersichtlicher Ösenteil 30 verwendet, der zu seiner Befestigung nicht eines sonst üblichen Scheibenteils bedarf. Der Ösenteil 30 besteht aus einem ein Wölbungsprofil aufweisenden, flanschartigen Teller 31, der mit einem bogenförmigen Übergang 32 in einen rohrförmigen Hals 33 übergeht. Das Halsende 34 kann zwar glattrandig sein, doch empfiehlt es sich dort axiale Vorsprünge vorzusehen. Besonders bewährt hat sich am Halsende 34 eine bogenförmige Zahnung 36 vorzusehen. Die Zahnung 36 besteht aus konvexen Rundungen im Bereich der Zahnspitzen und konkaven Rundungen im Bereich der Zahnlücken. Der Außendurchmesser 35 des Halses 33 ist größer ausgebildet, als der ihm zugeordnete Lochdurchmesser 45 der Bahn 40.

Das Oberwerkzeug 10 ist aus Fig. 3 zu entnehmen. An der dortigen Stirnfläche 13 befindet sich zunächst eine axiale Bohrung, die als Sackloch mit bestimmter Sackloch-Tiefe 14 ausgebildet ist. Diese Axialbohrung wird ihrerseits von einer ringförmigen Profilnut 12 umschlossen. Das der Stirnfläche 13 abgekehrte Endstück des Oberwerkzeugs 10 besitzt eine Auftrefffläche 15 für einen Hammer.

Wie aus Fig. 1 hervorgeht, besitzt das Unterwerkzeug 20 einen axialen Zapfen 21, der von einer ringförmigen Profilnut 22 umschlossen ist. Diese Elemente 21, 22 befinden sich an der dem Oberwerkzeug 10 zugeordneten Stirnfläche 23. Wie aus Fig. 5 zu ersehen ist, ist das freie Ende des Axialzapfens 21 mit einem konischen Kopf 26 versehen, während der Fußbereich des Axialzapfens 21 von einer Konusfläche 27 umschlossen ist. Der Axialzapfen 21 hat doppelte Steckfunktion.

Die erste Steckfunktion besteht darin, zunächst das Loch 43 der Bahn 40 auf den Axialzapfen 21 vom Unterwerkzeug 20 aufzustecken. Dieser Aufsteckzustand ist in Fig. 6 zu erkennen. Auf den Axialzapfen 21 wird dann der Ösenteil 30 aufgesteckt, wie Fig. 6 verdeutlicht, wobei das erwähnte Halsende 34 gegen die Profilnut 22 vom Unterwerkzeug 20 weist. Die Konusfläche 27 und der Axialzapfen 21 dienen dabei zur Führung des Ösenteils 30, dessen Halsende 34 an der fußseitigen Konusfläche 27 des Axialzapfens 21 zunächst gestoppt wird.

Fig. 6 zeigt die Vorstufe des erfindungsgemäßen Befestigungsvorgangs. Man sieht eine vorbereitete Kombination der Bauteile 20, 40 und 30. Auf der Stirnfläche 23 des Unterwerkzeugs 20 liegt die Bahn 40 mit ihrer Rückseite 42 auf. Über der Schauseite 41 der Bahn 40 befindet sich in definierter Position der Ösenteil 30. Auf diese Kombination von Fig. 6 wird nun, wie Fig. 7 zeigt, das Oberwerkzeug 10 aufgesteckt, wobei der Axialzapfen 21 in die Axialbohrung 11 des Oberwerkzeugs 10 gelangt. Das Ineinanderfügen dieser Elemente 21, 11 wird durch den konischen Kopf 26 des Axialzapfens 21 und eine ihm zugeordnete Trichterfläche 16 im Eingangsbereich der Axialbohrung 11 erleichtert.

Nach dem Zusammenfügen der beiden Werkzeuge 10, 20 wird dann mittels eines Hammers ein Schlag auf die erwähnte Auftrefffläche 15 des Oberwerkzeugs ausgeführt, während das Unterwerkzeug 20 zweckmäßigerweise an einer in Fig. 7 angedeuteten Lagerfläche 25 ruht. Das Ergebnis der Befestigung ist aus Fig. 8 zu erkennen. Der Hals 33 hat sich zu einem Ring 37 eingerollt. Unter Zwischenschaltung des erwähnten Lochrandbereichs 44 der Bahn 40 stützt sich das eingerollte Halsende 34 an der Innenfläche des Ösentellers 31 ab. Es kommt zu einer Verkrallung des Lochrandbereichs 44 an dem Halsende 34, zumal wenn dieses mit den erwähnten axialen Vorsprüngen versehen ist. Es kommt eine zugfeste Verbindung zustande. Die Verformung des Ösenteils 30 im Befestigungsfall ergibt sich durch die besondere Profilierung der beidseitigen Profilnut 12, 22, die in folgender Weise ausgebildet sind.

Wie am besten aus Fig. 4 zu ersehen ist, wird die Axialbohrung 11 vom Oberwerkzeug 10 von einer ringförmigen Stützkante 17 umschlossen, die innenseitig von der erwähnten Trichterfläche 16 und radial außenseitig von einer Nutwölbung 18 begrenzt ist. Die Nietwölbung 18 dient zur Aufnahme des Ösentellers 31. Diese Nutwölbung 18 geht schließlich in eine divergierend zur Werkzeugachse verlaufende ringförmige Schrägfläche 19 über.

Aus Fig. 2 ergibt sich das besondere Profil der im Unterwerkzeug 20 vorgesehenen Profilnut 22. Diese umfasst, im Anschluss an die Konusfläche 27 eine gewölbte Nut 28, die zum ringförmigen Umbördeln des Ösenhalses 33 dient und daher als "Bördelnut" bezeichnet werden soll. Radial nach außen hin ist die Bördelnut 28 von einer Hohlkonusfläche 29 begrenzt, welche schließlich in eine zur Stirnfläche 13 des Oberwerkzeugs 10 hin gerichtete Gegenstützkante 38 übergeht. Beim Befestigen des Ösenteils stützt sich, wie Fig. 8 verdeutlicht, diese Gegenstützkante 38 unter Zwischenschaltung der textilen Bahn 40 an der Unterseite des Ösentellers 31 ab. Gegenüberliegend befindet sich die erwähnte Schrägfläche 19. Im radialen Versatz zur Gegenstützkante 38 kommt die im Oberwerkzeug 10 vorgesehene Stützkante 17 zu liegen und wirkt mit dem erwähnten Übergang 32 zwischen dem Teller 31 und dem Hals 33 des Ösenteils 30 zusammen.

Bemerkenswert ist schließlich eine abgesetzte Stufe 39 zwischen der Gegenstützkante 38 einerends und der Stirnfläche 23 vom Unterwerkzeug 20 andererends.

Um die Ringprofilierung 37 des Ösenhalses 33 gemäß Fig. 8 sicherzustellen, empfiehlt es sich die erwähnte Sackloch-Tiefe 14 der Axialbohrung 11 abgestimmt zur axialen Länge 24 des Axialzapfens 21 zu gestalten. Bezugszeichenliste 10 Oberwerkzeug

11 Axialbohrung, Sackloch in 10

12 ringförmige Profilnut in 10

13 Stirnfläche von 10

14 Sackloch-Tiefe von 11

15 Hammer-Auftrefffläche an 10 (Fig.7)

16 Trichterfläche bei 11

17 ringförmige Stützkante bei 12

18 Nutwölbung bei 12

19 ringförmige Schrägfläche von 12

20 Unterwerkzeug

21 Axialzapfen an 20

22 ringförmige Profilnut von 20

23 Stirnfläche von 20

24 axiale Länge von 21

25 Lagerfläche für 20 (Fig.7)

26 konischer Kopf von 21

27 fußseitige Konusfläche von 21

28 Bördelnut von 22.

29 Hohlkonus von 22

30 Ösenteil

31 Teller von 30

32 bogenförmiger Übergang zwischen 31, 33

33 Hals von 30

34 Halsende von 30

35 Außendurchmesser von 33

36 bogenförmige Zahnung von 34

37 Ringform von 33 (Fig.8)

38 Gegenstützkante von 20

39 abgesetzte Stufe von 20

40 Bahn

41 Schauseite von 40

42 Rückseite von 40

43 Loch

44 Lochrandbereich von 43

45 Lochdurchmesser von 43


Anspruch[de]
  1. 1. Handbördelwerkzeug zum Befestigen einer Öse an einer vorgelochten Bahn (40), um damit den Randbereich (44) des Lochs (43) in der Bahn (40) zu verstärken,

    wobei die Öse aus einem einzigen Ösenteil (30) besteht und der Ösenteil (30) einen im Befestigungsfall der Bahn (40) aufliegenden Teller (31) aufweist, an welchem ein das Loch (43) in der Bahn (40) durchsetzender rohrförmiger Hals (33) sitzt,

    mit einem Unter- und einem Oberwerkzeug (20, 10), von denen das eine einen Axialzapfen (21) und das andere eine dazu komplementäre Axialbohrung (11) aufweisen,

    und die einander zugekehrten Stirnflächen (23, 13) beider Werkzeuge (20, 10) ringförmige Profilnuten (22, 12) zur Aufnahme des Tellers (31) bzw. zum Bördeln des Halses (33) besitzen und zwischen sich die gelochte Bahn (40) aufnehmen,

    wobei das dem Unterwerkzeug (20) abgekehrte Endstück des Oberwerkzeugs (10) eine axiale Auftreffstelle (15) für den Schlag eines Hammers besitzt,

    dadurch gekennzeichnet,

    dass zur Befestigung eines scheibenlos bleibenden Ösenteils (30) der Axialzapfen (21) am Unterwerkzeug (20) und die Axialbohrung (11) am Oberwerkzeug (10) sitzen

    und dass der Axialzapfen (21) vom Unterwerkzeug (20) ein doppeltes Steckelement ist, welches sowohl zum Aufstecken des Loches (43) der Bahn (40), als auch des Ösenteils (30) dient,

    wobei der Hals (33) des Ösenteils (30) zur Profilnut (22) des Unterwerkzeugs (20) hin weist.
  2. 2. Handbördelwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Axialbohrung (11) im Oberwerkzeug (10) zunächst von einer ringförmigen Stützkante (17) für den Hals (33) des Ösenteils (30) umgrenzt ist und dass an die Stützkante (17) sich die Nutwölbung (18) für den Teller (31) anschließt.
  3. 3. Handbördelwerkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Aufnahme des Tellers (31) vom Ösenteil (30) dienende Nutwölbung (18) im Oberwerkzeug (10) in ihrem radial äußeren Bereich in eine von der Werkzeugachse wegstrebende Schrägfläche (19) übergeht.
  4. 4. Handbördelwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Fußbereich des im Unterwerkzeug (20) sitzenden Axialzapfens (21) eine Konusfläche (27) besitzt, welche in eine gewölbte Nut (28) zum Bördeln des Halses (33) (Bördelnut) übergeht

    und dass die Bördelnut (28) von einer ringförmigen Gegenstützkante (38) umschlossen ist,

    welche im Gebrauchsfall des Werkzeugs sich, unter Zwischenlage der Bahn (40), an der Unterseite des Tellers (31) vom Ösenteil (30) abstützt.
  5. 5. Handbördelwerkzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass als innere Radialbegrenzung der Gegenstützkante (38) eine Hohlkonusfläche (29) im Unterwerkzeug (20) angeordnet ist, an welche sich die Bördelnut (28) anschließt.
  6. 6. Handbördelwerkzeug nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenstützkante (38) im Unterwerkzeug (20) von einer abgesetzten Stufe (39) umschlossen ist.
  7. 7. Handbördelwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Axialbohrung (11) im Oberwerkzeug (10) als Sackloch ausgebildet ist.
  8. 8. Handbördelwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen (21) im Unterwerkzeug (20) eine mit der Tiefe (14) des Sacklochs (11) abgestimmte axiale Länge (24) besitzt, welche zur Tiefenbegrenzung bei der Befestigung der Öse an der Bahn (40) dient.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche


Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com