Die Erfindung betrifft ein Panzerplattensystem zum Schutz von Systemöffnungen
an vor Eindringen geschützten Sicherheitsbehältern, wobei sie mehrere
Versionen von Wänden und/oder Sicherheitsbarrieren von Tresoren oder Safes
und/oder insbesondere mehrere Versionen von Panzerplatten für Türen,
Sicherheitsbarrieren oder Wänden mit einer oder mehreren Systemöffnungen aufweist,
deren Panzerelemente von relativ schmaler Dicke durch das Material
charakterisiert sind.
Gemäß der internationalen Patentklassifikation ist die vorliegende Erfindung in die
Klassen E 05G 1/024 und F 41H 5/02 und zusätzlich in die Klassen E 06B 5/10
und E 04C 2/02 eingeteilt.
Das mit der vorliegenden Erfindung gelöste technische Problem ist eine derartige
Konstruktion eines Panzerplattensystems zum Schutz von Systemöffnungen an
vor Eindringen geschützten Sicherheitsbehältern, die in verschiedenen Versionen
von Ausführungsformen des Panzerplattensystems um die Systemöffnungen
gleiche eindringsichere Merkmale für alle Bestandteile der Sicherheitsbehälter
inklusive Systemöffnungen sicherstellen wird, aufgrund welcher ein gesteigertes
Schutzniveau gegen Eindringen durch Systemöffnungen mit Hilfe von
verschiedenen Einbruchwerkzeugen (bspw. elektrische Schlagbohrmaschinen,
elektrisches Schleifen/Spalten, thermische Werkzeuge oder eine Kombination von
Einbruchwerkzeugen und/oder verschiedene speziell angefertigte Werkzeuge),
sichergestellt wird, wobei das Eindringen in die Sicherheitsbehälter durch die
Systemöffnungen unabhängig von der Position der Systemöffnungen stark behindert
wird und gleichzeitig die gesamte Konstruktion der Sicherheitsbehälter kompakt
und einfach ist, jedoch die Behälter gut gegen Eindringen geschützt sind.
Es gibt verschiedene bekannte Lösungen für den Schutz von Systemöffnungen
an vor Eindringen geschützten Sicherheitsbehältern, so wie Bürokästen,
Geldsafes von verschiedenen Sicherheitsstufen, Tresoren, Banksafes, Gehäusen von
automatisierten Geldzählmaschinen und ähnliches.
Aus der Patentanmeldung GB 2 060 564 A ist eine Lösung eines
Sicherheitsbehälters bekannt, der verwendet wird, um wertvolle Artikel von Ort zu Ort tragen
und/oder zu transportieren. Dieser ist so konstruiert, um diese vor unautorisiertem
und/oder verbotenem Zugriff zu schützen. Er ist aus einem Bodenabschnitt, zwei
Seitenwandabschnitten, zwei Endwandabschnitten und einem Dachabschnitt
aufgebaut. Einer der Seitenwandabschnitte hat eine Türe, eine Ausstiegsluke und
eine Geldluke, wohingegen der Dachabschnitt Ventilationsöffnungen aufweist.
Der Seitenwandabschnitt weist eine Serie von beabstandeten vertikalen
Elementen auf, die aus Metallplatten bestehen, die zwischen zwei T-Profil
Metallelementen geschweißt ist. Die Abschnitte haben eine einlagige äußere Wand, die mit
diesem durch vertikale Nähte verschweißt ist und eine zweilagige innere Wand,
deren innere Lage mit jedem Element durch eine vertikale Naht verschweißt ist,
wohingegen die äußere Lage mit der inneren Lage verschweißt ist.
Bei der meistverbreiteten bekannten Lösung ist der gepanzerte Teil um die
Systemöffnungen herum auf derselben gepanzerten Platte und Füllung hergestellt,
wie der Rest der Wände und Türen des Sicherheitsbehälters, wobei jedoch der
gepanzerte Teil dicker und/oder verstärkt ist. Diese bekannte Lösung ist zwar
einfach und günstig, weist aber Nachteile auf, wenn eine Systemöffnung nahe den
Verbindungskanten der Türe und des Gehäuses angeordnet ist, da diese Lösung
in diesem Fall nicht die gleichen Eindringwiderstandscharakteristika der
Systemöffnungen zu denen anderer Bestandteile eines Sicherheitsbehälters sicherstellt.
Bei einer anderen bekannten Lösung ist der gepanzerte Teil um die
Systemöffnungen durch Aluminiumkorund gepanzerte Platten verstärkt. Neben gutem
Widerstand gegen elektrisches Schleifen/Spalten und thermische
Einbruchwerkzeuge hat diese Lösung einen Nachteil aufgrund des niedrigen Widerstands gegen
elektrische Werkzeuge mit Schlagoption.
Es gibt eine andere bekannte Lösung, bei der der gepanzerte Teil um die
Systemöffnungen mit gepanzerten Stahlplatten mit einem hohen Anteil an Mangan
verstärkt ist. Diese bekannte Lösung bietet auch einen hohen Widerstands gegen
die Werkzeuge mit Schlagoption, hat aber den Nachteil dass sie nicht genügend
Widerstand gegen elektrische Schleif-/Spaltwerkzeuge und thermische
Einbruchwerkzeuge bietet.
Der Nachteil, der allen vorgenannten Lösungen gemeinsam ist, ist der, dass sie
Widerstand lediglich gegen einige Arten von Einbruchwerkzeugen bieten, nicht
aber gegen alle bekannten, was damit das nicht gelöste technische Problem
darstellt.
Die vorliegende Erfindung eliminiert die vorgenannten Nachteile der bekannten
Lösungen. Gemäß dieser Erfindung ist das oben beschriebene technische
Problem gelöst durch ein Panzerplattensystem um Systemöffnungen an vor
Eindringen geschützter Sicherheitsbehältern herum, das so aufgebaut ist, dass seine
Grundkonstruktion für den Schutz der Zone um die Systemöffnungen eine
Basispanzerplatte aus feuerbeständigem Stahl mit mehr als 23% Cr- (Chrom) und
mehr als 19% Ni- (Nickel) Gehalt aufweist, auf welcher zumindest einer oder
mehrere Plattenabschnitte von unterschiedlicher Form und Größe fest fixiert sind.
Diese sind aus dem gleichen Material wie die Basispanzerplatte hergestellt, oder
können aus einem unterschiedlichen Material hergestellt werden, das auch für
verschiedene mögliche Versionen der Ausführungsformen der verwendeten
Einsätze gilt.
Die Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nun beispielhaft mit
Bezug auf die beigefügten schematischen Zeichnungen beschrieben, die zeigen:
Fig. 1 Die erste Version einer Basiskonstruktion des Panzerplattensystems für
Systemöffnungen an vor Eindringen geschützten Sicherheitsbehältern in teilweise
aufgerissenem längs laufenden Querschnitt;
Fig. 2
Wie in Fig. 1, aber im Querschnitt gemäß Linie A-A aus Fig. 1.
Fig. 3
Wie in Fig. 1, aber die zweite Version der Basiskonstruktion.
Fig. 4
Wie in Fig. 3, aber im Querschnitt gemäß Linie B-B aus Fig. 3.
Fig. 5
Wie in Fig. 1, aber die dritte Version der Basiskonstruktion.
Fig. 6
Wie in Fig. 5, aber im Querschnitt gemäß Linie C-C aus Fig. 5.
Fig. 7
Wie in Fig. 1, aber die vierte Version der Basiskonstruktion.
Fig. 8
Wie in Fig. 7, aber im Querschnitt gemäß Linie D-D aus Fig. 7.
Fig. 9
Die erste Version eines Panzerplattensystems für Systemöffnungen bei vor
Eindringen geschützten Sicherheitsbehältern gemäß der vorliegenden
Erfindung in teilweise aufgerissenem längs laufenden Querschnitt.
Fig. 10
Wie in Fig. 9, aber in länglichem Querschnitt gemäß Linie E-E aus Fig. 9.
Fig. 11
Wie in Fig. 9, aber in Querschnitt gemäß Linie F-F aus Fig. 10.
Fig. 12
Wie in Fig. 9, aber die zweite Ausführungsform gemäß der vorliegenden
Erfindung.
Fig. 13
Wie in Fig. 12, aber in Querschnitt gemäß Linie G-G aus Fig. 12.
Fig. 14
Wie in Fig. 12, aber in Querschnitt gemäß Linie H-H aus Fig. 13.
Fig. 15
Wie in Fig. 9, aber die dritte Ausführungsform gemäß der vorliegenden
Erfindung.
Fig. 16
Wie in Fig. 15, aber in Querschnitt gemäß Linie I-I aus Fig. 15.
Fig. 17
Wie in Fig. 15, aber in Querschnitt gemäß Linie J-J aus Fig. 16.
Fig. 18
Wie in Fig. 9, aber die vierte Ausführungsform gemäß der vorliegenden
Erfindung.
Fig. 19
Wie in Fig. 18, aber in Querschnitt gemäß Linie K-K aus Fig. 18.
Fig. 20
Wie in Fig. 18, aber in Querschnitt gemäß Linie L-L aus Fig. 19.
Die vier Versionen der Basiskonstruktion des Panzerplattensystems für
Systemöffnungen an vor Eindringen geschützten Sicherheitsbehältern, gezeigt in Fig. 1
bis 8, sind kein Bestandteil der vorliegenden Erfindung. Diese Versionen sind mit
dem Ziel der leichteren Verständlichkeit der vorliegenden Erfindung, deren
Ausführungsformen in den Fig. 9 bis 20 gezeigt sind, eingefügt.
Fig. 1 und 2 zeigen die erste Grundversion der Basiskonstruktion des
Panzerplattensystems. Die Systemöffnung 2 in einer Wand oder Tür 1 eines nicht gezeigten
und nicht beschriebenen Behälters ist eingeschlossen mit der Basispanzerplatte
4, die an der inneren Fläche der Wand oder Tür 1 der äußeren Wand des
Behälters so befestigt ist, dass sie innerhalb des Gerüsts der Wand oder Tür 1
angeordnet ist. Der innere Teil des Gerüsts der Wand oder Tür 1 ist komplett mit der
Füllung 3 gefüllt, verstärkt mit einer nicht gezeigten und nicht beschriebenen
Armatur, mit welcher auch andere Teilbestandteile eines Behälters gefüllt sind. In
einigen anderen Versionen der Ausführungsform kann die Basispanzerplatte 4
auch auf der inneren Oberfläche der Wand oder Tür 1 der externen Wand des
Behälters angeordnet und befestigt sein, und kann auch aus einem, zwei oder
mehreren Abschnitten hergestellt sein. Die Basispanzerplatte 4 ist aus feuerbeständigem
Stahl mit mehr als 23% Cr (Chrom) und mehr als 19% Ni (Nickel)
hergestellt.
Fig. 3 zeigt die zweite verbesserte Version der Basiskonstruktion des
Panzerplattensystems, das sich von der in Fig. 1 und Fig. 2 gezeigten darin unterscheidet,
dass sie um die Systemöffnung 2 gepanzerte Plattenabschnitte 5 aufweist, die
aus dem selben Material hergestellt sind, wie die Basispanzerplatte 4 und die auf
die Basispanzerplatte 4 geschweißt sind oder mit ihr in einer anderen Art in
rechtem Winkel oder in einem anderen Winkel befestigt sind. Die Plattenabschnitte 5
können aus mehreren Teilen gemacht werden oder als einzelnes Stück, das ein
einzelnes Gerüst bildet, hergestellt sein. Das Panzerplattensystem gemäß dieser
Version der Ausführungsform bietet verstärkten Widerstand gegen thermische
Einbruchwerkzeuge und Werkzeuge mit Schlagoption.
Fig. 5 und Fig. 6 zeigen die dritte, verbesserte, Version der Basiskonstruktion des
Panzerplattensystems, die sich von der vorher beschriebenen zweiten Version
darin unterscheidet, dass sie außerdem auf die Basispanzerplatte 4 um die
Systemöffnung 2 geschweißte Plattenabschnitte 6 aufweist. Die Plattenabschnitte 6
können aus mehreren individuellen Teilen oder einem einzelnen Teil gefertigt sein
und sind auf die Basispanzerplatte 4 geschweißt oder auf eine andere Art und
Weise in rechtem Winkel befestigt; sie sind aus demselben Material wie die
Plattenabschnitte 5 und die Basispanzerplatte 4 hergestellt, wobei sie in dieser
Version der Ausführungsform zusammen mit den Plattenabschnitten 5 im Querschnitt
eine vertikale U-Form bilden. In einigen anderen Ausführungsformen können die
Plattenabschnitte 6 auf die Basispanzerplatte 4 in einem anderen, stumpfen oder
spitzen Winkel geschweißt sein. Diese Version der Ausführungsform bietet noch
größeren Widerstand gegen thermische Einbruchwerkzeuge und Werkzeuge mit
Schlagoption als die vorher beschriebenen zwei Versionen.
Fig. 7 und Fig. 8 zeigen die vierte, verbesserte, Version der Basiskonstruktion des
Panzerplattensystems, die sich von der vorher beschriebenen dritten Version
darin unterscheidet, dass sie auf den Plattenabschnitten 5, 6 um die Systemöffnung
2 in einer anderen Weise auch noch Plattenabschnitt 7 in einem oder mehreren
Teilen geschweißt oder befestigt aufweist, die parallel zu der Basispanzerplatte 4
laufen, so dass alle Plattenabschnitte zusammen im Querschnitt ein boxenartiges
Profil von regelmäßiger, rechtwinkeliger Form mit einem Hohlraum 8 entlang der
gesamten Länge bilden, das an beiden Seiten mit einem Plattenabschnitt 9 auf
einer Seite und einem Plattenabschnitt 10 auf der anderen Seite abgeschlossen
werden kann. In einigen anderen Ausführungsformen können die
Plattenabschnitte 7, 9 und 10 auch in einem anderen Winkel befestigt werden, so dass sie
zusammen mit den Plattenabschnitten 5 und 6 und der Basispanzerplatte 4 ein
geschlossenes boxenartiges Profil bilden, das im Querschnitt von jeder
regelmäßigen oder unregelmäßigen geometrischen Form sein kann. Die Plattenabschnitte
7, 9 und 10 sind aus demselben feuerbeständigem Stahl wie die
Plattenabschnitte 7, 9 und 10 und die Plattenabschnitte 5 und 6 hergestellt. Diese Version der
Ausführungsform bietet noch höheren Widerstand gegen thermische
Einbruchwerkzeuge und Werkzeuge mit Schlagoption als die vorher beschriebenen
Versionen.
Fig. 9, Fig. 10 und Fig. 11 zeigen die erste Ausführungsform des
Panzerplattensystems gemäß der vorliegenden Erfindung, die sich von der vorher
beschriebenen Versionen darin unterscheidet, dass sie einen Einsatz 11 in der Form eines
Blocks aus gesintertem Korund AL&sub2;O&sub3; mit zumindest 92,5% Reinheit aufweist, der
eng anliegend in den Hohlraum 8 eingesetzt ist, der durch die Plattenabschnitte 5,
6, 7, 9 und 10 und die Basispanzerplatte 4 gebildet ist, die miteinander
verschweißt oder auf andere Art und Weise befestigt sind (Fig. 8). Der Einsatz 11 ist
vorzugsweise entlang der gesamten Länge des Hohlraumes 8 und komplett um
die Systemöffnungen 2 eingesetzt und/oder angeordnet, wobei in einigen
anderen Ausführungsformen aufgrund der Anordnung der Systemöffnungen 2 nahe bei
der Kante der Wand oder Türe 1 eines Behälters der Einsatz nur entlang einer,
zweier oder dreier Kantender Systemöffnungen 2 angeordnet werden kann.
Vorzugsweise ist der Einsatz 11 aus einem Block hergestellt, kann aber in einigen
anderen Ausführungsformen auch aus mehreren Blöcken, die eine eng
anliegende Kette bilden, hergestellt sein. Außerdem kann in einigen anderen
Ausführungsformen der Einsatz in zwei oder mehr eng anliegenden parallelen Schichten
angeordnet sein, wobei die tragenden Oberflächen zwischen den Schichten
vorzugsweise parallel zu der Basispanzerplatte 4 liegen, können jedoch in einigen
anderen Ausführungsformen in einem anderen Winkel befestigt sein und können
gegenseitig in anderen verschiedenen Winkeln platziert/angeordnet sein. Der
Einsatz 11 ist in Quer- und Längsschnitt rechteckig, kann aber in einigen anderen
Ausführungsformen auch von jeder regulären oder irregulären geometrischen
Form sein in der vielschichtigen Ausführungsform kann jede der gesinterten
Korundschichten des Einsatzes 11 aus mehreren Blöcken regulärer oder irregulärer
geometrischen Form hergestellt sein, wobei die Blöcke eng anliegend entlang der
gesamten Auflagefläche angeordnet sind, wobei in diesem Fall in einem
fortlaufenden zusammengeschlossenen Muster gelegt sind, wobei die vertikalen
Verbindungsstellen einer Schicht gegenüber den Blöcken der nächsten Schicht
versetzt sind. Eine der vorher beschriebenen möglichen Ausführungsformen ist in
Fig. 12, Fig. 13 und Fig. 14 gezeigt, wobei der Einsatz 12 aus gesinterten
Korundplatten in zwei Schichten angeordnet ist, die aus mehreren aufeinander
folgenden rechteckigen Blöcken bestehen, wobei beide Schichten aus derselben
Form sind, was auch für die Blöcke gilt, die diese bilden, deren vertikale
Verbindungsstellen einer Schicht auf den anderen Blöcken in der nächsten Schicht
versetzt liegen.
Eine andere vorher beschriebene mögliche Ausführungsform eines
zweischichtigen Einsatzes 14 wobei jede Schicht aus einem Block hergestellt ist, ist in Fig. 18,
Fig. 19 und Fig. 20 gezeigt. In dieser Ausführungsform ist jeder Block im
Querschnitt von regulärer triangulärer Form, wobei beide Schichten die
zusammengesetzt den Einsatz 14 bilden, von einer regulären rechteckigen Form sind und
deren Verbindungsfläche und/oder anliegende Oberflächen diagonal laufen. Fig. 15,
Fig. 16 und Fig. 17 zeigen die Ausführungsform, bei der der Einsatz 13 wie der
Einsatz 12 in der in den Fig. 12, 13 und 14 gezeigten Ausführungsform in zwei
Schichten angeordnet ist, die aus mehreren Blöcken einer rautenförmigen Form
bestehen, wobei die Blöcke der ersten Schicht in Bezug auf die Blöcke der
zweiten Schicht in die gegenüberliegende Richtung gedreht sind.
Die vorher beschriebene in den Fig. 12, 13 und 14 gezeigte Ausführungsform
stellt die zweite Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung dar. Die in
den Fig. 15, Fig. 16 und Fig. 17 gezeigte Ausführungsform stellt die dritte
Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung dar und die Ausführungsform in
Fig. 18, Fig. 19 und Fig. 20 stellt die vierte Ausführungsform gemäß der
vorliegenden Erfindung dar.
Die Bewegung der Einsätze 11, 12, 13 und 14 aus gesintertem Korund in Fig. 9
bis 20 gezeigten Ausführungen muss sehr stark limitiert und/oder unmöglich
gemacht werden, durch enges Anliegen und Einschließen in die Hohlboxkonstruktion,
die durch die Basispanzerplatte 4 und die Plattenabschnitte 5, 6, 7, 9, 10
gebildet ist. Nur in diesem Fall wird das Eindringen in einen Sicherheitsbehälter mit
Hilfe von thermischen oder Schleif-/Spalt-Einbruchwerkzeuge verhindert aufgrund
der Tatsache, dass es nicht möglich ist, irgendeinen Einsatz 11, 12, 13, 14 quer,
längs oder in radialer Richtung wegzudrücken. In allen Ausführungsformen
gemäß der vorliegenden Erfindung ist der Raum zwischen den vorgenannten
Einsätzen 11, 12, 13 oder 14 und die Boxenkonstruktion vorzugsweise mit einer
elastischen Füllung wie Klebstoff oder ein anderes elastisches Material, das nach
Behandlung elastisch bleibt, gefüllt. In einigen anderen Ausführungsformen kann
die elastische Füllung auch ausgelassen werden. Es ist für alle genannten
Ausführungsformen gemäß der vorliegenden Erfindung der Fall, dass in einigen
anderen, nicht gezeigten Ausführungsformen ein Spielraum von 0,3 bis 0,8 mm
zwischen der genannten Boxenkonstruktion und den Einsätzen 11, 12, 13 oder 14
vorhanden ist, der auch kleiner oder größer sein kann, wobei die besten
Testergebnisse bei einem Spielraum innerhalb dieses Bereiches erhalten wurden.
Die Testergebnisse zeigen auch, dass die am besten geeignete Dicke für die
Einsätze 11, 12, 13 oder 14 aus gesintertem Korund und/oder ihre individuellen
Schichten in zwei- oder mehrschichtigen Ausführungsformen bei zumindest 5 mm
oder mehr liegt und ihre Länge und Höhe und/oder Höhe und Länge von
individuellen Blöcken in den Ausführungsformen zumindest dreimal so groß ist als ihre
Dicke und/oder die Dicke eines individuellen Blocks.
Die vorliegende Erfindung stellt in allen Ausführungsformen das
Panzerplattensystem um Systemöffnungen 2 von verschiedenen Formen und Größen in Türen
oder Wänden 1 von Sicherheitsbehältern dar. Ihr Vorteil ist es, dass sie abhängig
von der gewählten Version einen erhöhten Widerstand gegen das Eindringen
durch verschiedene bekannte Einbruchwerkzeuge bietet.