Die Erfindung bezieht sich allgemein auf lineare Translationssysteme und
Laserabbildungssysteme, die mit derartigen Systemen arbeiten. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf
ein lineares Translationssystem zum Einsatz in einem für medizinische
Bilderzeugungssysteme geeigneten optischen Trommel-Scanner.
Laserabbildungssysteme werden üblicherweise verwendet, um aus digitalen Bilddaten, die
mittels Magnetresonanz- (MR), Computertomographie- (CT) oder anderen Arten von
Scannern erzeugt wurden, fotografische Bilder zu erzeugen. Systeme dieser Art bestehen
normalerweise unter anderem aus einem Halbton-Laserabbildungsgerät zum Aufbelichten
des Bildes auf lichtempfindlichen Film, einem Filmentwicklungsgerät zum Entwickeln des
Films und einem Bildmanagement-Subsystem zum Koordinieren der Funktion des
Laserabbildungssystems und des Filmentwicklungsgeräts.
Die digitalen Bilddaten bestehen aus einer Folge das abgetastete Bild repräsentierender
digitaler Bildwerte. Mittels einer im Bildmanagement-Subsystem vorgesehenen
Bildverarbeitungselektronik werden die Bilddatenwerte zu einer Folge digitaler Laser-Treiberwerte (d. h.
Belichtungswerte) verarbeitet, die in einen Laserscanner eingegeben werden. Als Reaktion
auf die digitalen Laser-Treibermrerte überstreicht der Laserscanner den lichtempfindlichen
Film in einem Rastermuster und belichtet das Bild auf dem Film.
Für die im medizinischen Bereich verwendeten Halbtonbilder bestehen sehr strenge
Anforderungen an die Bildqualität. Auf Transparentfilm druckende Laserabbildungssysteme
belichten das Bild in einem Rasterformat, dessen Zeilenabstand mit einer Toleranz von
weniger als 1 Mikrometer eingehalten werden muss. Außerdem muss das Bild gleichmäßig
belichtet werden, so dass der Betrachter keine Artefakte wahrnehmen kann. In der medizinischen
Bildgebungstechnik werden die Bilder von professionellen Bildanalysten (z. B.
Radiologen) begutachtet.
Für das Aufbelichten des Bildes auf lichtempfindlichen Film verwendet man
Filmbelichtungssysteme. Bekannt sind dafür zum Beispiel lineare Translationssysteme und Laser- oder
optische Abtastsysteme. Laser-Abtastsysteme weisen einen Laserscanner mit besonderen
optischen Einrichtungen (Linsen und Spiegeln) zum Aufbelichten des Bildes auf den Film
auf.
Das lineare Translationssystem sorgt für die Bewegung des Laser-Abtastsystems in
vertikaler Richtung zur Abtastrichtung, so dass jeweils ein vollständiges Bild auf einem Stück
lichtempfindlichen Films gescannt werden kann. Lineare Translationssysteme finden sich
zum Beispiel in Produkten wie Plottern, Druckern, Flachbett-Scannern und Trommel-
Laserscannern.
Traditionell bestehen lineare Translationssysteme aus drei Hauptkomponenten, einem
feststehenden Element, einem sich bewegenden Element, zum Beispiel einem Schlitten,
und einem Antriebsmechanismus. Bei linearen Translationssystemen, die Forderungen
nach Starrheit, Positionsgenauigkeit und hoher Tragkraft erfüllen müssen, sind
Leitspindelmechanismen als Antriebsmechanismen bevorzugt. Bei Systemen, die sich durch
Flexibilität, geringe Belastungen und Kostengünstigkeit auszeichnen, wie Plotter und
Tintenstrahldrucker, verwendet man Riemen- und Kabelsysteme.
Die bekannten linearen Translationssysteme sind normalerweise auf Positions-
Wiederholbarkeit ausgelegt. Diese Systeme eignen sich zwar gut für einen Scanbetrieb, bei
dem Positions-Wiederholbarkeit von Bedeutung ist, für die Minimierung der für ein
"kontinuierliches" Scansystem oder ein kontinuierlich arbeitendes "Schritt-Scansystem", bei
dem das lineare Translationssystem das Laserscansystem bewegt oder weiterschaltet,
während das Laserscansystem eine Abtastzeile auf dem lichtempfindlichen Film abtastet,
sind sie jedoch nicht ausgelegt. Bei Anwendungen mit kontinuierlicher Laserabtastung
führen Geschwindigkeitsabweichungen zu ungleichmäßig beabstandeten Abtastzeilen und
verursachen die unterschiedlichsten Bildartefakte auf dem lichtempfindlichen Film.
Die Erfindung ist in den Ansprüchen definiert.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäßen
Laserabbildungsgeräts;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer beispielhaften Filmbelichtungseinrichtung mit
linearem Translationssystem zum Einsatz in einem erfindungsgemäßen
Laserabbildungsgerät;
Fig. 3 eine Teilansicht einer beispielhaften Ausführungsform eines Rahmens mit
Lagerschlitzen zur Lagerung eines erfindungsgemäßen linearen
Translationssystems;
Fig. 4 eine stirnseitige Ansicht der Filmbelichtungseinrichtung gemäß Fig. 2;
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht einer beispielhaften Ausführungsform eines
erfindungsgemäßen linearen Translationssystems;
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht einer beispielhaften Ausführungsform eines
Schlittens zum Einsatz in einem erfindungsgemäßen linearen Translationssystem;
Fig. 7 eine Seitenansicht eines Mechanismus zur Umsetzung einer Dreh- in eine
Linearbewegung für den Einsatz in einem erfindungsgemäßen linearen
Translationssystem; und
Fig. 8 ein Funktions-Blockdiagramm einer beispielhaften Funktionsweise eines mit
einem erfindungsgemäßen linearen Translationssystem arbeiteten
Filmbelichtungssystems.
Die schematische Seitenansicht gemäß Fig. 1 zeigt eine beispielhafte
Ausführungsform eines für den Einsatz in der medizinischen Bildgebungstechnik
geeigneten Laserabbildungssystems 30 mit einem erfindungsgemäßen linearen
Translationssystem. Das Abbildungssystem 30 umfasst einen Filmzuführmechanismus
32, eine Filmbelichtungseinrichtung 34, eine Filmentwicklungsstation 36, einen
Filmaufnahmebereich 38 und ein Filmtransportsystem 40. Der
Filmzuführmechanismus 32, die Filmbelichtungseinrichtung 34, die
Filmentwicklungsstation 36 und das Filmtransportsystem 40 sind sämtlich in einem
Gehäuse 42 des Abbildungssystems untergebracht.
Im Filmzuführmechanismus 32 ist lichtempfindlicher Film aufgenommen. Durch das
Filmtransportsystem 40 kann der lichtempfindliche Film zwischen der
Filmbelichtungseinrichtung 34, der Filmentwicklungsstation 36 und dem Filmaufnahmebereich 38
- bewegt werden. Zur Unterstützung des Filmtransports entlang einer durch eine
gestrichelte Linie 44 angedeuteten Transportbahn kann das Filmtransportsystem 40 ein
(nicht dargestelltes) Rollensystem aufweisen. Die Filmtransportrichtung entlang der
Transportbahn 44 ist durch Pfeile 46 angedeutet. Im einzelnen umfasst der
Filmzuführmechanismus 32 einen (nicht dargestellten) Mechanismus, der ein Stück
Film entlang der Transportbahn 44 in eine Filmbelichtungseinrichtung 34 transportiert,
wo das gewünschte Bild erfindungsgemäß mit Hilfe eines optischen Scanners auf den
lichtempfindlichen Film aufbelichtet wird. Nach dem Belichten des gewünschten Bildes
auf dem lichtempfindlichen Film wird dieser entlang der Filmtransportbahn 44 zur
Entwicklungsstation 36 transportiert. Die Filmentwicklungsstation 36 entwickelt das Bild
auf dem lichtempfindlichen Film. Anschließend wird der lichtempfindliche Film zum
Filmaufnahmebereich 48 transportiert.
Fig. 2 zeigt eine perspektivische Draufsicht einer beispielhaften Ausführungsform einer
Filmbelichtungseinrichtung 34 mit einem erfindungsgemäßen linearen
Translationssystem. Die Filmbelichtungseinrichtung 34 ist trommelartig ausgebildet. Bei der
dargestellten beispielhaften Ausführungsform weist die Filmbelichtungseinrichtung 34 einen
(am besten in Fig. 4 zu sehenden) optischen Scanner 50 auf, der mechanisch mit
einem linearen Translationssystem 52 verbunden ist, das zum Belichten des Films
innerhalb eines Trommelrahmens 54 gelagert ist. Die gestrichelte Linie 56 deutet die
Krümmungsmittellinie der inneren Trommeloberfläche 55 an, die auf der Längsachse
der Trommel liegt. Während des Abtastvorgangs bewegt das Optik-Translationssystem
52, wie durch den Richtungspfeil 58 angedeutet, den optischen Scanner 50 entlang
der Längsachse 56 (in einer im wesentlichen senkrecht zur Abtastrichtung liegenden
Richtung), und nach dem Scannen führt es den optischen Scanner 50 entlang der
durch den Richtungspfeil 60 angedeuteten Längsachse 56 wieder in die
Ausgangsposition zurück. Das erfindungsgemäße neuartige lineare
Translationssystem für die Bewegung eines optischen Scanners minimiert
Geschwindigkeitsabweichungen im System und ermöglicht so einen "kontinuierlichen
Scan"- oder "kontinuierlichen Schrittscan"-Laserabtastbetrieb.
Bei einer dargestellten beispielhaften Ausführungsform besteht der Trommelrahmen
54 aus Stahlblech und weist eine erste Stirnseite 62, eine zweite Stirnseite 64, eine
erste Seite 66, eine zweite Seite 68, einen Boden 70 und eine Oberseite 72 auf.
Innerhalb des Trommelrahmens 54 befindet sich eine Filmplatte 74 mit einer inneren
Trommeloberfläche 55. Die innere Trommeloberfläche 55 sorgt für eine zylindrische
oder teilzylindrische Abtastoberfläche.
Das lineare Translationssystem 52 erstreckt sich über die Oberseite 72 und positioniert
den optischen Scanner 50 entlang der durch die Längsachse 56 angedeuteten
Krümmungsmittellinie. Hierzu ist das lineare Translationssystem 52 zwischen der ersten
Stirnseite 62 und der zweiten Stirnseite 64 angeordnet. Die erste Stirnseite 62 und die
zweite Stirnseite 64 sind mit Schlitzen versehen, die das Anbringen, Installieren und
Abnehmen des linearen Translationssystems 52 innerhalb des Trommelrahmens 54
erleichtern.
Im einzelnen weist die erste Stirnseite 62 einen ersten Lagerschlitz 78 und einen
zweiten Lagerschlitz 80 auf, die zweite Stirnseite 64 einen dritten Lagerschlitz 82 und einen
vierten Lagerschlitz 84. Das lineare Translationssystem 52 weist Lagerstifte 86, 88, 90,
92 auf, die jeweils von den Stirnseiten ausgehen und mit den Schlitzen 78, 80, 82, 84
ausgerichtet sind. Die Lagerstifte 86, 88, 90, 92 sind in entsprechenden Lagerkerben
oder -schlitzen 78, 80, 82, 84 aufgenommen, um das lineare Translationssystem 52 im
Trommelrahmen 54 zu lagern.
Die Position der Lagerschütze oder Lagerkerben kann für jeden Trommelrahmen
speziell gewählt werden. Somit kann der Benutzer das lineare Translationssystem 52
mit dem daran angebrachten optischen Scanner 50 einfach in die entsprechenden
Schlitze 78, 80, 82, 84 einsetzen, und das lineare Translationssystem 52 und der
optische Scanner 50 sind damit automatisch im Trommelrahmen 54 bezüglich der
Filmplatte 74 ausgerichtet. Die genaue Position der Kerben wird bereits bei der
Herstellung für das jeweilige lineare Translationssystem bestimmt; eine weitere
Einstellung im Einsatz ist danach nicht mehr erforderlich.
Fig. 3 zeigt eine vergrößerte Teil-Seitenansicht der ersten Stirnseite 62 mit dem ersten
Lagerschlitz 78 und dem zweiten Lagerschlitz 80. Der erste Lagerstift 86 und der
zweite Lagerstift 88 befinden sich in den entsprechenden Lagerschlitzen 78 bzw. 80.
An jeder Stirnseite (der ersten Stirnseite 62 und der zweiten Stirnseite 64) weist einer
der Lagerschlitze außerdem jeweils eine Referenzkerbe auf. In der Darstellung weist
der zweite Lagerschlitz 80 eine Referenzkerbe 94 auf. Die Referenzkerbe 94 ist derart
bemessen, dass der zweite Lagerstift 88 darin präzise aufgenommen ist. Die
Referenzkerbe 94 dient als Referenzposition für die präzise Positionierung des zweiten
Lagerstiftes 88, während der erste Lagerstift 86 in dem ersten Lagerschlitz 78 gleiten
kann. Damit dient die Referenzkerbe 94 als Referenzposition für die Positionierung
des linearen Translationssystems 52 und des optischen Scanners 50 im
Trommelrahmen 54. Da der erste Lagerstift 86 innerhalb des ersten Lagerschlitzes 78
gleiten kann, gleicht der erste Lagerstift 86 ferner etwaige Wärmegradienten oder
thermisch bedingte Spannungen aus. Wäre das lineare Translationssystem 52 im
Trommelrahmen 54 völlig fest montiert, könnten derartige Wärmegradienten oder
thermisch bedingte Spannungen die Positionierung und spätere durch den optischen
Scanner belichtete Bilder verfälschen.
Fig. 4 zeigt eine stirnseitige Ansicht der Filmbelichtungseinrichtung 34, wobei ein Teil
des Trommelrahmens 54 der klareren Darstellung halber weggelassen wurde. In der
Darstellung ist der optische Scanner 50 mechanisch mit dem linearen
Translationssystem 52 verbunden, das seinerseits entlang der Krümmungsmittellinie 56 positioniert
ist.
Der vorstehend genannte optische Scanner umfasst einen doppelseitigen
Scannerspiegel sowie eine neuartige optische Linsenausbildung zum Abtasten von für
medizinische Bildgebungsanwendungen geeigneten Bildern auf einer abgetasteten
Oberfläche.
In der Darstellung liegt ein Stück eines lichtempfindlichen Films 96 auf der inneren
Trommeloberfläche 55 der Filmplatte 74 auf. Beim Belichten des lichtempfindlichen
Films 96 wird der lichtempfindliche Film 96 an der zylindrisch oder teilzylindrisch
ausgebildeten inneren Trommeloberfläche 55 gehalten.
Zusammenfassend lässt sich das System wie folgt beschreiben: Der lichtempfindliche
Film 96 wird an der Filmplatte 74 der inneren Trommeloberfläche 55 in Anlage
gehalten. Der optische Scanner 50 führt einen Laserstrahl, der ein auf dem Film zu
belichtendes Bild repräsentiert, in einem bildweisen Muster über die Filmabtastfläche.
Dabei geht der Abtastlaserstrahl (mit 98 bezeichnet) radial von der
Krümmungsmittellinie 56 der inneren Trommeloberfläche 55 aus, wobei diese sich
entlang der Krümmungs-Längsachse 56 erstreckt. Die Abtastbewegung des
Laserstrahls, der das zu belichtende Bild repräsentierende Bilddaten enthält, in
Rasterzeilen erfolgt dadurch, dass der optische Scanner 50 sich um die Längsachse
56 der zylindrischen Trommel dreht (wie durch den Richtungspfeil 100 angedeutet).
Während der optische Scanner 50 das Bild und die Rasterzeilen in einem bildweisen
Muster auf dem lichtempfindlichen Film 96 auf der inneren Trommeloberfläche 55
abtastet, bewegt das lineare Translationssystem 52 den optischen Scanner 50 entlang
der Lärigs-Krümmungsachse 56, so dass ein vollständiges Bild auf den
lichtempfindlichen Film aufbelichtet wird. Das lineare Translationssystem 52 bewegt
den optischen Scanner 50 entlang der Längsachse 56 in einer Richtung, die im
wesentlichen senkrecht zur Abtastrichtung des Laserstrahls 98 verläuft. Da das lineare
Translationssystem 52 den optischen Scanner 50 während der einzelnen Abtastzeilen
bewegt, verlaufen die erhaltenen Abtastzeilen nicht senkrecht, sondern "allgemein"
senkrecht zur Bewegungsrichtung des linearen Translationssystems.
Das neuartige, erfindungsgemäße lineare Translationssystem ermöglicht es, ein Bild
kontinuierlich auf den lichtempfindlichen Film zu scannen. Insbesondere weist das
neuartige, erfindungsgemäße lineare Translationssystem minimale
Geschwindigkeitsabweichungen auf, so dass das lineare Translationssystem 52 während des Abtastens
einer Abtastzeile durch den Laserstrahl 58 auf der Oberfläche des lichtempfindlichen
Films 56 den optischen Scanner 50 entlang der Längs-Krümmungsachse 56 bewegen
kann.
Bei einer beispielhaften Ausführungsform ist der Filmbelichtungsbereich auf der
inneren Trommeloberfläche 43,18 cm · 35,56 cm (17 Zoll · 14 Zoll) groß und damit für
die Belichtung eines lichtempfindlichen Films von 43,18 · 35,56 cm (17 Zoll · 14 Zoll)
geeignet. Bei der hierin beschriebenen beispielhaften Ausführungsform wird der Film
in vertikaler Richtung belichtet. Da der Film in der 35,56 cm-Richtung (14 Zoll) in das
Belichtungsmodul eingeführt und anschließend in der 43,18 cm-Richtung (17 Zoll)
abgetastet wird, erscheinen die abgetasteten Rasterzeilen in vertikaler Richtung. Zum
Belichten von 43,18 cm (17 Zoll) des lichtempfindlichen Films überstreicht der
Laserstrahl 180º (oder mehr als 180º der inneren Trommeloberfläche. Zum vollständigen
Belichten eines oder mehrerer gewünschter Bilder auf dem lichtempfindlichen Film
bewegt das lineare Translationssystem den optischen Scanner eine Strecke von 35,56
cm entlang der in der Krümmungsmittellinie liegenden Längsachse der inneren
Trommeloberfläche.
Bei dem lichtempfindlichen Film kann es sich um einen für Laserstrahlen
empfindlichen Film handeln. Bei einer beispielhaften Ausführungsform besteht der
Film aus einem lichtempfindlichen photothermographischen Film mit einem Polymer-
oder Papierträger, der mit einer Trockensilberemulsion oder einem anderen
wärmeempfindlichen Material beschichtet ist. Ein bekannter Film, der sich für den
Einsatz in medizinischen Bildgebungsprozessen in Verbindung mit einem
Filmbelichtungssystem mit einem erfindungsgemäßen linearen Translationssystem
eignet, ist im Handel unter der Bezeichnung Dryview Imaging Film (DVB oder DVC)
erhältlich und wird von der Imation Corp. in Oakdale, Minnesota, USA, hergestellt.
Fig. 5 zeigt eine perspektivische Ansicht einer beispielhaften Ausführungsform eines
aus dem Trommelrahmen 54 entnommenen linearen Translationssystems für den
Einsatz in einem erfindungsgemäßen Laserabbildungssystem. Das lineare
Translationssystem 52 ist besonders im Hinblick auf die Minimierung von
Geschwindigkeitsabweichungen ausgelegt und ermöglicht somit das kontinuierliche
Scannen oder kontinuierliche schrittweise Scannen eines Bildes während des
Laserabtastprozesses.
Das lineare Translationssystem 52 weist einen Sockel 104, einen
Schlittenmechanismus 106 und einen Mechanismus für die Umsetzung einer
Drehbewegung in eine lineare Bewegung bzw. einen Antriebsmechanismus 108 auf.
Der Sockel 104 ist mechanisch mit dem Trommelrahmen verbunden und steht
bezüglich des Trommelrahmens fest. Der Schlittenmechanismus 106 ist auf dem
Sockel 104 gelagert. Der Schlittenmechanismus 106 ist mit dem (darauf
aufgenommenen) optischen Scanner oder Laserabbildungssystem verbunden. Der
Mechanismus 108 für die Umsetzung einer Drehbewegung in eine lineare Bewegung
setzt die Drehbewegung in eine Linearbewegung um und bewegt während des
Abtastprozesses den Schlitten 106 entlang des Sockels 104.
Der Sockel 104 weist ein Paar sich in Längsrichtung erstreckender Führungsschienen
auf, die als erste Führungsschiene 110 und zweite Führungsschiene 112 bezeichnet
sind und parallel zueinander verlaufen. Bei einer beispielhaften Ausführungsform
bestehen die Führungsschienen 110, 112 aus poliertem Edelstahl. Außerdem können
die Führungsschienen mit einer Schmierbeschichtung versehen sein. Bei einer
bevorzugten Ausführungsform sind die Führungsschienen 110, 112 mit
Polytetrafluorethylen (PTFE) (im Handel unter der Bezeichnung TEFLON erhältlich)
beschichtet. Außerdem umfasst der Sockel 104 eine erste Sockelkonsole 114 und
eine zweite Sockelkonsole 116. Die erste Führungsschiene 110 und die zweite
Führungsschiene 112 erstrecken sich in Längsrichtung zwischen der ersten
Sockelkonsole 114 und der zweiten Sockelkonsole 116. Dabei weist die erste
Führungsschiene 110 ein erstes Ende 118 und ein zweites Ende 120, die zweite
Führungsschiene 112 ein erstes Ende 122 und ein zweites Ende 124 auf. Das erste
Ende 118 der ersten Führungsschiene 110 ist fest mit der ersten Sockelkonsole 114
verbunden (zum Beispiel durch Einschrauben in ein bei 126 angedeutetes, in die erste
Sockelkonsole eingeschnittenes Gewinde), während das zweite Ende 120 in ähnlicher
Weise fest mit der zweiten Sockelkonsole 116 verbunden ist. In gleicher Weise ist das
erste Ende 122 der zweiten Führungsschiene 112 (wie bei 128 angedeutet) fest mit
der ersten Sockelkonsole 114 verbunden, während das zweite Ende 124 (wie bei 130
angedeutet) fest mit der zweiten Sockelkonsole 116 verbunden ist.
Wie vorstehend bereits beschrieben wurde, gehen der erste Lagerstift 86 und der
zweite Lagerstift 88 von der ersten Sockelkonsole 114 aus, der dritte Lagerstift 90 und
der vierte Lagerstift 92 von der zweiten Sockelkonsole 116. Außerdem weist die erste
Lagerkonsole 114 einen ausgenommenen Bereich 130 auf, in dem ein Teil des
Antriebsmechanismus 108 aufgenommen ist.
Die zweite Sockelkonsole 116 ist im wesentlichen L-förmig ausgebildet mit einem
ersten Schenkel 132 und einem zweiten Schenkel 134. Die erste Führungsschiene
110 und die zweite Führungsschiene 112 sind fest mit dem ersten Schenkel 132
verbunden. Der erste Schenkel 132 und der zweite Schenkel 134 dienen als
Aufnahmekonsole für die Aufnahme und das Anbringen anderer Komponenten des
Mechanismus 108 zum Umsetzen einer Dreh- in eine Linearbewegung, die im
folgenden noch im Detail besprochen wird.
Der Schlittenmechanismus 106 ist auf dem Sockel 104 aufgenommen. Insbesondere
ist der Schlittenmechanismus 106 mit den Führungsschienen verbunden. Dabei ist der
Schlittenmechanismus 106 bei 136 gleitend mit der ersten Führungsschiene 110, bei
138 gleitend mit der zweiten Führungsschiene 112 verbunden. Die gleitende
Verbindung des Schlittenmechanismus 106 mit der ersten Führungsschiene 110 und
der zweiten Führungsschiene 112 besteht an drei Punkten und wird mittels einer ganz
besonderen kinematischen Konstruktion erreicht. Ferner kann der
Schlittenmechanismus 106 ein erstes Halteelement 140 und ein zweites Halteelement
142 aufweisen, die den Schlittenmechanismus 106 während des Transports an den
Führungsschienen 110, 112 festhalten.
Der Schlittenmechanismus 106 besteht aus einem Schlitten 152 und einem
Kabelsystem 154. Dabei weist der Schlitten 152 ein erstes Endlager 156 und ein
zweites Endlager 158 auf. Das Kabelsystem 154 umfasst das Kabel 160,
Kabelklemmen 162, 164 und ein Kabelspannelement 166. Bei einer beispielhaften
Ausführungsform ist das Kabel 160 ein verseiltes Stahlkabel. Das Kabel 160 weist ein
erstes Ende 168 auf, das durch das erste Kabelendlager 154 hindurchgeführt ist und
an der Kabelklemme 162 endet, sowie ein zweites Ende 170, das durch das zweite
Endlager 158 hindurchgeführt ist und an der Kabelklemme 164 endet. Außerdem ist
zwischen der ersten Kabelklemme 162 und dem ersten Kabelendlager 156 ein
Kabelspannelement 166 (zum Beispiel ein Federmechanismus) vorgesehen, der dazu
beiträgt, das Kabels 160 gespannt zu halten.
Fig. 6 zeigt eine perspektivische Ansicht einer beispielhaften Ausführungsform des
Schlittens 152, von unten gesehen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform besteht
der Schlitten 152 aus einem Material mit guten Volumeneigenschaften, zum Beispiel
Aluminium. Außerdem kann der Schlitten 152 auch aus einem formbaren polymeren
Material mit Schmiereigenschaften bestehen.
Die kinematische Auslegung des Schlittenmechanismus 106 ist derart gewählt, dass
der Schlitten 152 an drei Punkten auf der ersten Führungsschiene 110 und der zweiten
Führungsschiene 112 läuft. Im einzelnen weist der Schlitten 152 eine erste
Lagerfläche 182, eine zweite Lagerfläche 184 und eine dritte Lagerfläche 186 auf. Die
erste Lagerfläche 182 und die zweite Lagerfläche 184 sind V-förmig, die dritte
Lagerfläche 186 ist eben ausgebildet. Die erste Lagerfläche 182 und die zweite
Lagerfläche 184 laufen auf der ersten Führungsschiene 110, die dritte Lagerfläche 186
läuft auf der zweiten Führungsschiene 112. Dabei steht der Schlitten 152 mit der
ersten Führungsschiene 110 und der zweiten Führungsschiene 112 an fünf Punkten in
Berührung. Im einzelnen berühren die V-förmige erste Lagerfläche 182 und die V-
förmige zweite Lagerfläche 184 die erste Führungsschiene 110 jeweils an zwei
Punkten, während die - ebene - dritte Lagerfläche 186 die zweite Führungsschiene
112 nur an einem Punkt berührt. Unter "an einem Punkt berühren" ist im Sinne dieser
Beschreibung auch die Berührung zweier Flächen in einem kleinen Bereich oder
entlang einer im wesentlichen fortlaufenden Linie zu verstehen.
Ferner können die erste Lagerfläche 182, die zweite Lagerfläche 184 und die dritte
Lagerfläche 186, wie bei 187, 188, 189 angedeutet, eine selbstschmierende,
abriebfeste polymere Deckschicht aufweisen, damit der Schlittenmechanismus 106
leicht gleiten bzw. sich entlang der Führungsschienen 110, 112 bewegen kann.
Der Schlittenmechanismus 106 dient als Schnittstelle zwischen dem Mechanismus
108 für die Umsetzung einer Drehbewegung in eine lineare Bewegung und dem in
Längsrichtung zu bewegenden Objekt. Bei dem erfindungsgemäßen
Laserabbildungssystem ist das zu bewegende Objekt das Laserabbildungsgerät bzw.
der optische Scanner 50. Der optische Scanner 50 ist unterhalb des
Schlittenmechanismus 106 an den Befestigungspunkten 190, 191 und 192
angebracht. Die korrekte Ausrichtung des optischen Scanners 50 wird durch die
Präzisions-Lagerflächen 182, 184, 186 am Schlitten 152 erreicht. Im einzelnen gleiten
die V-förmigen ersten Lagerflächen 182 und 184 und die ebene dritte Lagerfläche 186
auf den zylindrischen Führungsschienen 110, 112, wobei sie die Position des
Schlittens 152 in vertikaler Richtung zur Bewegungsrichtung präzise aufrechterhalten.
Ferner verzeiht das Kabelsystem etwaige geringfügige Ausrichtungsfehler zwischen
dem Schlitten 152 und dem Kabel 160, so dass die Lagerflächen 182, 184, 186 mit
den zylindrischen Führungsschienen 110, 112 in Berührung bleiben.
In Fig. 7 (und auch in Fig. 5) ist der Mechanismus 108 für die Umsetzung einer
Drehbewegung in eine lineare Bewegung (im folgenden Antriebsmechanismus 108
genannt) in einer Seitenansicht dargestellt. Der Antriebsmechanismus 108 setzt die
Drehbewegung in die für die Bewegung des Schlittenmechanismus auf den
Führungsschienen erforderliche Linearbewegung um. Der Antriebsmechanismus 108
umfasst ein Motorsystem 193, ein Schwungradsystem 194 und eine Antriebsrolle 195.
Das Motorsystem 195 umfasst den Motor 196, die Motorlagerung 197, einen
Druckmechanismus 198 und einen Zugmechanismus 200. Der
Schwungradmechanismus 192 umfasst das Schwungrad 202 und die Kabel-
Antriebsrolle 204.
Der Motor 196 weist eine rotierende Welle auf, die sich durch den zweiten Schenkel
134 der zweiten Sockelkonsole 116 erstreckt. Der Antriebsrollen-Mechanismus 195 ist
mit der Motorwelle verbunden. Der Druckmechanismus 198 befindet sich zwischen
dem Motor 196 und der Motorlagerung 197. Der Zugmechanismus 200 befindet sich
zwischen der Motorlagerung 197 und dem zweiten Schenkel 134. Das Schwungrad
202 weist eine von ihm ausgehende Welle 206 auf, die bei 206 drehbar mit dem
zweiten Schenkel 134 verbunden ist. Die Antriebsrolle 204 befindet sich an der
Unterseite des Schwungrades 202 und kann mit diesem einstückig ausgebildet sein.
Der Motor 196 ist bezüglich des zweiten Schenkels 134 der zweiten Sockelkonsole
116 schwenkbar angebracht. Das Schwungrad 202 wird durch den Motor 196 über die
Antriebsrolle 195 angetrieben. Die auf der Welle des Schrittschaltmotors sitzende
Antriebsrolle 195 weist eine Polyurethandeckschicht auf, die mit dem Rand des
Schwungrades 202 in Berührung steht. Der Außendurchmesser der Antriebsrolle 195
liegt konzentrisch zum Motor 196. Nachdem die Antriebsrolle 195 auf der Welle des
Motors 196 montiert ist, wird die Polyurethandeckschicht feingeschliffen, um etwaige
durch die Motorwelle bedingte Exzentrizitäten zu beseitigen und einen Unrundlauf der
Antriebsrolle zu minimieren. Anschließend werden der Motor 196 und die Antriebsrolle
195 an der schwenkbaren Motorlagerung angebracht. Um ein etwaiges Schlagen des
Motors zu minimieren, wird die schwenkbare Motorlagerung 197 durch den
Druckmechanismus 198 gegen den zweiten Schenkel 134 des Sockels gedrückt.
Außerdem wird zwischen der Antriebsrolle 195 und dem Schwungrad 202 durch den
Zugmechanismus 200 ein Klemmdruck erzeugt.
Bei bekannten linearen Translationssystemen ist die Motorwelle mit der Mittelwelle des
Schwungrades direkt verbunden. Bei der besonderen erfindungsgemäßen
Ausführungsform sorgt die Antriebsrolle 195 für eine Untersetzung und ermöglicht damit den
Einsatz schnellerer Motoren. Bei einer beispielhaften Ausführungsform weist die
Antriebsrolle 195 einen Aluminiumkern mit einer Polyurethandeckschicht auf. Die
Polyurethandeckschicht dient als nachgiebige Schicht, die an dem Schwungrad 202
angreift, während der Motor 196 das Schwungrad 202 über die Antriebsrolle 195
antreibt. Bei einer beispielhaften Ausführungsform beträgt der Durchmesser des
Antriebsrades 11,5 mm, der Durchmesser des Schwungrades 101,4 mm, wodurch
sich eine Untersetzung von etwa 8,8 : 1 ergibt. Der Durchmesser der Antriebsscheibe
beträgt 11,5 mm.
Bei einer beispielhaften Ausführungsform ist der Motor 196 ein
Gleichstrom-Schrittschaltmotor NEMA 17. Die Bewegung des Motors erfolgt in Mikroschritten. Bei einer
Ausführungsform zum Beispiel dreht sich der Gleichstrommotor in 50 Mikroschritten
pro Schritt bzw. 10.000 Mikroschritten je Umdrehung. Natürlich können auch andere
Motoren eingesetzt werden, etwa Servo-Gleichstrommotoren (mit oder ohne Bürsten),
aber derartige Motoren sind natürlich im Vergleich zum Gleichstrom-Schrittschaltmotor
17 der National Electric Manufacturers Association (NEMA) teuer und erfordern auch
teurere Steuerungssysteme.
Das Schwungrad 202 bringt eine gewisse Trägheit in das System ein, um etwaige
Artefakte zu dämpfen, die durch den Schrittschaltmotor 196 bedingt sein könnten. Bei
einer beispielhaften Ausführungsform besteht das Schwungrad 202 aus
feinstbearbeitetem Messing.
Die Antriebsrolle 204 ist im Schwungrad 202 integriert und liegt in der Drehachse des
Schwungrades. Die Antriebsrolle 204 weist ihrerseits eine davon ausgehende Welle
208 auf, die drehbar mit der zweiten Sockelkonsole 116 verbunden ist, wie dies an der
Konsolenverlängerung 209 angedeutet ist. Die Antriebsrolle 204 ist allgemein
sanduhrförmig ausgebildet, so dass eine V-Nut zur Aufnahme des Kabels 160 entsteht. Wie
auch in Fig. 4 zu erkennen ist, ist am gegenüberliegenden Ende des linearen
Translationssystems 52 eine mit der ersten Sockelkonsole 114 verbundene Spannrolle 210
angeordnet. Die Spannrolle 210 ist ebenfalls sanduhrförmig ausgebildet, so dass eine
V-Nut zur Aufnahme des Kabels 160 entsteht. Dabei wird das Kabel 160 vom ersten
Kabelendlager 156 aus um die Spannrolle 210 und um die Antriebsrolle 204 herum bis
zu seinem Ende am zweiten Kabel-Endlager 158 gespannt gehalten. Durch die
Spannung des Kabels 160 wird ein eventueller Schlupf des Kabels 160 im Betrieb des
linearen Translationssystems 52 verhindert.
Unter Bezugnahme auf Fig. 8 (und auch auf Fig. 1-7) wird nun ein
Funktions-Blockdiagramm einer beispielhaften Funktion eines Filmbelichtungssystems mit einem
erfindungsgemäßen linearen Translationssystem beschrieben. Eine mit einer Stromquelle
211 (bei 213 angedeutet) verbundene Steuerung 212 dient dazu, wie bei 214
angedeutet, den Motor 196 selektiv zu aktivieren. Die Steuerung 212 kann ein
computer- oder mikroprozessor-basiertes System sowie eine Folge logischer Gatter,
Schalter oder anderer Mechanismen enthalten, die in der Lage sind, den Motor 196
selektiv und kontrolliert zu aktivieren. Außerdem kann die Steuerung 212 dazu dienen,
Steuersignale für andere Teile des Laserabbildungssystems zu empfangen und
abzugeben, unter anderem Steuersignale von der oder für die Laserscaneinrichtung
50, wie bei 216 und 218 angedeutet. Bei Aktivierung des Motors 196 dreht sich die
Motorwelle, die ihrerseits die Antriebsrolle 195 dreht (bei 212 angedeutet). Der
Druckmechanismus 198 verbindet den Motor 196 mit der zweiten Sockelkonsole 116,
um ein eventuelles Schlagen des Motors zu minimieren. Der Zugmechanismus 200
drückt die Antriebsrolle 195 gegen das Schwungrad 192. Während die Antriebsrolle
195 sich dreht und das Schwungrad 202 antreibt (bei 214 angedeutet), sorgt die
Antriebsrolle 195 für eine Untersetzung zwischen dem Motor 196 und dem
Schwungrad 202. Das Schwungrad 202 seinerseits dreht die Antriebsrolle 204 (bei
216 angedeutet), wobei diese mit dem Schwungrad 202 einstückig ausgebildet sein
kann.
Die Antriebsrolle 204 bewegt das zwischen der Antriebsrolle 204 und der Spannrolle
210 in Spannung gehaltene Kabel 174 (bei 218 angedeutet) und setzt damit die
Drehbewegung in eine lineare Bewegung um. Das Kabel 160 bewegt den Schlitten 152 (bei
220 angedeutet) in linearer Richtung entlang der ersten Führungsschiene 110 und der
zweiten Führungsschiene 212. Da der Laserscanner 50 mit dem Schlitten 152
verbunden ist (bei 222 angedeutet), wird während des schrittweisen Abtastens einer
Abtastzeile auf der abgetasteten Fläche der Laserscanner 50 durch den Schlitten 152
entlang der auf der Krümmungsmittellinie liegenden Längsachse 56 bewegt.
Das erfindungsgemäße lineare Translationssystem weist minimale
Geschwindigkeitsabweichungen auf und ermöglicht damit ein "kontinuierliches" Abtasten oder "in
Mikroschritten kontinuierliches" Abtasten durch den Laserscanner 50. Bei einem mit einem
erfindungsgemäßen linearen Translationssystem durchgeführten Versuch betrugen die
gemessenen Geschwindigkeitsabweichungen Δ V/V&sub0; des Systems weniger als 0,5%.
Die gemessene Positionsgenauigkeit lag bei kontinuierlicher Messung unter 1
Mikrometer zwischen den Spitzen, gemessen über eine Distanz von 85 Mikrometer.