| Dokumentenidentifikation |
EP0828987 28.08.2003 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0828987 |
| Titel |
WASSERLANZENBLÄSER MIT VERKÜRZTER WASSERLANZE |
| Anmelder |
Clyde Bergemann GmbH, 46485 Wesel, DE |
| Erfinder |
BUDE, Friedrich, D-03050 Cottbus, DE; ALBERS, Karl, D-46485 Wesel, DE; SIMON, Stephan, D-46483 Wesel, DE |
| DE-Aktenzeichen |
59610621 |
| Vertragsstaaten |
DE, DK, ES, FR, GB |
| Sprache des Dokument |
DE |
| EP-Anmeldetag |
30.05.1996 |
| EP-Aktenzeichen |
969207521 |
| WO-Anmeldetag |
30.05.1996 |
| PCT-Aktenzeichen |
PCT/EP96/02326 |
| WO-Veröffentlichungsnummer |
0096038704 |
| WO-Veröffentlichungsdatum |
05.12.1996 |
| EP-Offenlegungsdatum |
18.03.1998 |
| EP date of grant |
23.07.2003 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
28.08.2003 |
| IPC-Hauptklasse |
F28G 3/16
|
| IPC-Nebenklasse |
F23J 3/00
|
| Beschreibung[de] |
|
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Wasserlanzenbläser nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein derartiger Wasserlanzenbläser ist aus der WO-A- 93/12 398 bekannt.
Die Reinigung von Wärmeanlagen, insbesondere der Feuerräume von Dampfkesseln
großer Leistung während des Betriebes erfolgt unter anderem auch mit Hilfe von
Wasserlanzenbläsern, die einen gebündelten Wasserstrahl durch den Feuerraum auf
die gegenüberliegende Wand abgeben. Infolge des auftretenden Thermoschocks, der
kinetischen Wasserstrahlenergie und des schlagartigen Verdampfens von in Poren
der Ablagerungen eingedrungenem Wasser wird ein Abplatzen der Verschmutzungen aus
Ruß, Schlacke und Asche bewirkt. Typische Anordnungen und das Umfeld von solchen
Wasserlanzenbläsern sind beispielsweise in der DD 276 335 A1, der DD 281 452 A5
und der DD 281 468 A5 beschrieben.
Der Wasserstrahl von Wasserlanzenbläsern folgt im allgemeinen einem
bestimmten vorgegebenen Weg auf der zu reinigenden Fläche, auch Blasfigur genannt,
wobei dieser Weg im allgemeinen mäanderförmig oder spiralig verläuft und gegebenenfalls
Hindernisse, Öffnungen oder andere empfindliche Zonen ausspart.
Neben einer Steuerung des Antriebssystems durch eine Schablone, die
zwingend eine ganz bestimmte Blasfigur erzeugt, wurden vor allem Zweiachsensteuerungen
auf einem Rahmen eingesetzt mit rechtwinklig zueinander liegenden Steuerachsen,
insbesondere einer waagerechten und einer senkrechten Achse, um mäanderförmige
Wege besonders einfach ansteuern zu können. Auf diese Weise war es bisher immer
möglich, bestimmte mäanderförmige Blasfiguren durch reine zeitliche Ansteuerung
oder Ansteuerung von einem Minimumanschlag zu einem Maximumanschlag der einzelnen
Achsantriebe zu erzeugen.
Diese Art der Ansteuerung machte es jedoch erforderlich, die Antriebe
möglichst genau auszurichten, wie dies z. B. in der DD 234 479 A1 beschrieben
ist. Dort wirken mindestens zwei Betätigungselemente auf die Wasserlanze, wobei
diese beiden Betätigungselemente in einem Winkel von 90° an einem Rahmen angeordnet
sind, wobei zusätzlich die Befestigungspunkte der Betätigungselemente am Rahmen
in einer Ebene mit einem horizontal und vertikal beweglichen Gelenk der Wasserlanze
liegen müssen, welches dort den Bewegungspunkt der Wasserlanze bildet.
Eine weitere Zweiachsensteuerung ist auch aus der WO 93/12398 bekannt,
welche die Wasserlanze mittels zweier senkrecht zueinander laufender Spindelantriebe
präzise steuert, die wiederum mittels eines Führungsrahmen gehaltert sind.
Aus der DD 239 656 A1 ist es auch bekannt, die Reinigungsparameter
eines Wasserlanzenbläsers anhand von Temperaturmessungen an der zu reinigenden
Fläche zu steuern.
Bei bekannten Wasserlanzenbläsern erfolgt die Führung der Blaslanze
über Mechaniken und zentrale Antriebe, wobei im Raum um die Blasführungen Antriebs-
und Lagerelemente in einer Rahmenkonstruktion gelagert und angeordnet sind, die
einen großen Raum einnehmen. Die oftmals große Länge der Lanze und die Wasserzufuhr
führt zu großen Hebelwirkungen und Kräften, welche wiederum entsprechende Führungen,
Antriebe und Rahmen erfordern.
Dazu kommt, daß nicht im Bereich jeder Luke, welche jede Öffnung sein
kann, in der vorteilhafterweise ein Wasserlanzenbläser angeordnet werden soll,
genügend Raum zur Verfügung steht. Zahlreiche Einbauten, wie Dampfrohre, Schaltschränke,
Arbeitsbühnen etc. behindern die Anbringung von großen rechteckigen Gestellen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher die Schaffung einer verkürzten
Bauform für einen Wasserlanzenbläser, welche flexibel auch unter beengten Platzverhältnissen
angeordnet werden kann und außerdem geringere Anforderungen an die Stabilität des
Antriebssystem stellt, sowie die freie Wahl beliebiger Blasfiguren und beliebiger
Bewegungsgeschwindigkeiten zuläßt.
Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Wasserlanzenbläser gemäß dem
Anspruch 1. Vorteilhafte Ausführungsformen und Ausgestaltungen sind in den abhängigen
Ansprüchen angegeben.
Eine wesentliche Verkürzung der Baulänge einer Wasserlanze wird dadurch
erreicht, daß die Wasserzuführung einfach oder mehrfach um insgesamt mehr als
70°, insbesondere mehr als 90°, abgewinkelt erfolgt. Es war zwar bisher bekannt,
die Wasserzuführung mit einem stumpfen Winkel unter 70° auszugestalten, um z. B.
einen Schlauch von schräg hinten zuzuführen, jedoch waren Umlenkungen von 90° oder
mehr bei bisherigen Antriebssystemen nicht möglich, da der Schlauch dann mit den
Antriebselementen zusammengestoßen wäre. Außerdem wurden solche Umlenkungen wegen
eines evtl. negativen Einflusses auf die Strahlqualität der Wasserlanze nicht in
Betracht gezogen. Erfindungsgemäß abgewinkelte Wasserzuführungen haben aber den
Vorteil, daß die Wasserzuführung näher an dem Bewegungspunkt der Wasserlanze liegt,
wodurch sich die zur Bewegung der Wasserlanze erforderlichen Kräfte wegen des kürzeren
Hebels, mit dem die schwere Wasserzuführung wirkt, deutlich verringern. Die Wasserzuführung
kann nahe an den Bewegungspunkt und die Außenwand der Wärmeanlage verlegt werden,
wodurch auch viel geringere Wege der Wasserzuführung bei der Bewegung der Wasserlanze
erforderlich sind. Diese Vorteile erlauben es auch, weniger stabile Antriebssysteme
zu verwenden, da nun geringere Kräfte erforderlich sind. Solche Antriebssysteme
lassen sich ohne durchgehenden Rahmen verwirklichen, wodurch die wandnahe Wasserzuleitung
problemlos in einem Bereich ohne Antriebselemente verlaufen kann.
Je nach der Kürze der Wasserlanze kann die letzte Krümmung der Wasserzuführung
die Qualität des aus der Wasserlanze austretenden Wasserstrahles beeinträchtigen.
Hiergegen hilft ein Ausgleichsvolumen, insbesondere ein im wesentlichen kugelförmiges
Ausgleichsvolumen, am hinteren Ende der verkürzten Wasserlanze. Durch ein solches
Volumen wird das Strömungsprofil des über einen Krümmenr anströmenden Wassers vergleichmäßigt
und somit wieder eine gute Bündelung des Wasserstrahles in der Wasserlanze bewirkt.
Ein erfindungsgemäß verkürzter Wasserlanzenbläser ist besonders bevorzugt
durch recht einfache Mechaniken bewegbar, z. B. durch mindestens ein Bewegungselement,
das mit einem Ende direkt an der Wärmeanlage und mit einem anderen Ende an der
Wasserlanze ortsfest angelenkt ist. Zusätzlich ist das Antriebssystem mit Wegaufnehmern
zur genauen Bestimmung der Position der Wasserlanze ausgerüstet, wodurch sich eine
geregelte Fahrweise verwirklichen läßt. Durch eine derartige Konstruktion wird
ein neues Konzept verfolgt, mit dem ein Wasserlanzenbläser unabhängig von einem
Rahmengerüst zu führen ist. Dieses ermöglicht eine flexible Plazierung des Wasserlanzenbläsers
unter günstiger Ausnutzung des jeweils zur Verfügung stehenden Raumes an der Wärmeanlage.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist das Bewegungselement zumindest ein Teil
eines Manipulatorarmes. Ein Ende des Manipulatorarmes ist an der Wärmeanlage bevorzugt
so befestigbar, daß der Wasserlanzenbläser in Hinsicht auf Wartung und Inspektion
gut erreichbar ist, ohne daß der Platz beispielsweise einer Arbeitsbühne unnötig
eingeschränkt wird, auf der sich der Manipulatorarm befinden kann. Der Manipulatorarm
selbst ist frei gestaltbar, wobei in einer Ausführungsform das Bewegungselement
selbst der Manipulatorarm ist. Die Anordnung der Enden von einem oder mehreren
Bewegungselementen in einer Ebene, die außersenkrecht zu einer vertikalen Ebene
durch den Bewegungspunkt der Wasserlanze verläuft, erlaubt es, diesen Bewegungspunkt
weit nach vorne in die Luke oder die Wärmeanlage hineinzuverlagern, wodurch sich
größere Schwenkbereiche und günstigere Hebelverhältnisse beim Antriebssystem ergeben.
Ist der Wasserlanzenbläser in waagerechten Decken oder Boden einer Wärmeanlage
eingebaut, ist unter der vertikalen Ebene eine dann entsprechende Waagerechte durch
den Bewegungspunkt zu verstehen. Wird nur ein Bewegungselement verwendet, so ist
dieses bevorzugt in seiner Länge und in seiner Richtung veränderbar und erfüllt
so etwa die Funktionen eines Manipulatorarmes. Sind zwei Bewegungselemente vorhanden,
so brauchen diese lediglich Längenantriebe zu besitzen, um die Wasserlanze auf
beliebigen Bahnen zu bewegen. Eine abgewinkelte Wasserzuführung eignet sich auch
besonders zur Nachrüstung bei schon bestehenden Wasserlanzenbläsern. Die Krümmung
ist dann sehr nah an den Bewegungspunkt der Wasserlanze legbar, so daß auftretende
Kräfte und Momente gegenüber der vorherigen Anordnung verringert werden. Zusätzlich
wird am hinteren Ende des Wasserlanzenbläsers Platz gespart. Durch die dort dann
fehlenden Schlauchbewegungen wird eine bevorzugte Einhausung des Wasserlanzenbläsers
vereinfacht.
Allerdings kann es bei zwei Bewegungselementen vorkommen, daß sie
eine nahezu fluchtende Position einnehmen, wodurch ein Antrieb der Wasserlanze
nicht mehr oder nur noch sehr schwer möglich ist. Für solche Anordnungen ist ein
drittes Bewegungselement, welches dann den Antrieb unterstützen kann, sehr wichtig.
Je nach den Anforderungen an die Genauigkeit der Bewegung und die Stabilität des
Systems können auch mehr als drei Bewegungselemente eingesetzt werden.
Gemeinsam ist allen beschriebenen Anordnungen, daß beispielsweise
zur Ausführung einer mäanderförmigen Blasfigur sehr komplexe, nicht lineare Bewegungen
des oder der Bewegungselemente erforderlich sind, so daß eine einfache Steuerung,
insbesondere eine Zeitsteuerung für solche Anordnungen nicht mehr in Betracht kommt.
Aus diesem Grunde weist das erfindungsgemäße Antriebssystem Wegaufnehmer
zur genauen Bestimmung der Position der Wasserlanze auf, so daß nunmehr keine
reine Steuerung, sondern eine geregelte Steuerung entlang einer Soll-Bewegungslinie
möglich ist. Die Wegaufnehmer ermöglichen die genaue Kontrolle der Blasfigur, so
daß die Bewegungselemente entsprechend geregelt werden können. Das Antriebssystem
läßt es auch zu, bestimmte Teile der Blasfigur mit einer ersten Geschwindigkeit
und andere Teile der Blasfigur, beispielsweise nicht verunreinigte oder empfindliche
Bereiche, mit einer zweiten Geschwindigkeit abzufahren. Grundsätzlich sind beliebige
Blasfiguren und beliebige Geschwindigkeitsprofile programmierbar oder durch Aufnahme
vor Ort speicherbar.
Die Wegaufnehmer können entweder in den Bewegungselementen selbst
angeordnet sein als typische Weg- oder Winkelaufnehmer, oder sie können an einem
oder mehreren Wegaufnehmerarmen angeordnet sein. Wichtig ist, daß sie die genaue
Position der Wasserlanze in bezug auf eine Referenzposition, die gegebenenfalls
vor Beginn des Blasvorganges festgelegt wird, messen können. Als Wegaufnehmer eignen
sich kapazitive, induktive oder magnetische Meßaufnehmer, sowie digitale Schrittzähler
und dergleichen.
Die Steuerung erfolgt in einer gemeinsamen Steuerelektronik, die die
Meßwerte der Wegaufnehmer erhält, mit den Sollwerten der vorgegebenen Blasfigur
vergleicht und die Bewegungselemente entsprechend ansteuert. Auf diese Weise können
selbst bei beliebiger Anordnung des oder der Bewegungselemente im Raum Blasfiguren
bezüglich Fahrweg und Geschwindigkeit exakt wiederholt werden. Die Bewegungselemente
können beispielsweise hydraulische oder pneumatische Hubkolben sein, ebenso wie
bekannte Spindel- oder Zahnstangenantriebe auch elektrische oder magnetische Antriebe
oder die Verwendung eines Manipulatorarmes sind möglich. Je nach dem Platzangebot
kann es auch von Vorteil sein, die Bewegungselemente mit Hebeln, Seilzügen, Ketten,
Drehgelenken und dergleichen an die räumlichen Gegebenheiten anzupassen.
Um die Verfügbarkeit des Systems und die Positioniergenauigkeit und
Reproduzierbarkeit einer Blasfigur zu verbessern, ist es möglich, mindestens einen
Wegaufnehmer mehr vorzusehen als prinzipiell zur Bestimmung der Position erforderlich
ist. Durch Fehlerausgleichsrechnung können dann Ungenauigkeiten der Wegaufnehmer
verringert werden bzw. bleibt der Betrieb der Anlage möglich, auch wenn ein Wegaufnehmer
ausfallen sollte.
Ein Verfahren zum Betrieb des Systems besteht darin, daß die Anlage
vor Ort aufgebaut und dann die Blasfigur anhand einer Schablone oder mittels visueller
Beobachtung des Wasserstrahles erstmalig abgefahren und die zugehörigen Meßwerte
der Wegaufnehmer gespeichert werden. Auch eine Berechnung der Sollwerte für die
Wegaufnehmer für jede beliebige Blasfigur ist möglich, nachdem die Meßwerte der
Wegaufnehmer für bestimmte Referenzpunkte ermittelt worden sind.
Das System erlaubt dabei die fast beliebige Anordnung des oder mehrerer
Bewegungselemente je nach den örtlichen Gegebenheiten, wobei die Regelung des
oder der Bewegungselemente durch Wegaufnehmer trotz der notwendigen komplizierten
Koordinatentransformationen das exakte Nachfahren vorgegebener Blasfiguren mit
vorgegebenen Geschwindigkeitsprofilen ermöglicht.
Das Umfeld der vorliegenden Erfindung und verschiedene Ausführungsbeispiele
zu ihrer Erläuterung werden anhand der nachfolgenden Zeichnung beschrieben. Dabei
zeigen
- Fig. 1
- eine Ansicht von außen auf einen Wasserlanzenbläser in einer Luke einer Wärmeanlage,
- Fig. 2
- einen horizontalen Schnitt durch die Wand der Wärmeanlage in der Ebene des
Wasserlanzenbläsers,
- Fig. 3
- schematisch die Wirkungsweise eines Wasserlanzenbläsers in einer Wärmeanlage,
- Fig. 4
- die Ansicht von Fig. 1 mit eingezeichneten Bewegungsachsen zur Erläuterung
der Bewegungsabläufe,
- Fig. 5
- die Ansicht aus Fig. 2 mit eingezeichneten Bewegungsachsen,
- Fig. 6
- die Ansicht von hinten auf eine verkürzte Wasserlanze mit Ausgleichsvolumen,
- Fig. 7
- einen Längsschnitt durch die verkürzte Wasserlanze,
- Fig. 8
- eine Ansicht von hinten auf eine verkürzte Wasserlanze mit drei Bewegungsarmen,
- Fig. 9
- einen Längsschnitt durch Fig. 8,
- Fig. 10 und 11
- weitere Ausführungsbeispiele für Antriebssysteme von Wasserlanzen,
- Fig. 12 und 13
- eine Wasserlanze mit Kasten für Sperr- und Spülmedium in der Ansicht von hinten
und im Längsschnitt.
Zur Veranschaulichung der Verhältnisse bei erfindungsgemäßen Wasserlanzenbläsern
dienen zunächst die Ausführungsbeispiele der Fig. 1 bis 5. In der Wand 1 einer
Wärmeanlage befindet sich eine Luke 2 mit Auskröpfungen nach innen 3 und außen
4. In der Luke 2 befindet sich der Bewegungspunkt 5 der Wasserlanze 6 in Form eines
Schwenklagers oder Kugelgelenkes für die in seinem Zentrum fest angebrachte Wasserlanze
6. Die Wasserlanze 6 besitzt am hinteren Ende Befestigungspunkte 7.1, 7.2, 7.3
in welchen die lanzenseitigen Enden der Bewegungselemente 8.1, 8.2, 8.3 drehbar
(aber nicht auf der Lanze verschiebbar) befestigt sind. Die rückwärtigen Enden
der Bewegungselemente 8.1, 8.2, 8.3 sind drehbar in die Festlager 9.1, 9.2, 9.3,
z.B. Kugelgelenke, eingebunden. Der Wassereintritt in die Lanze 6 erfolgt über
einen Anschluß 10 und eine Wasserzufuhr 11 in Form eines druckfesten flexiblen
Schlauches.
Unter realistischen Bedingungen ist die Wärmeanlage von zahlreichen,
einen Einbau von Wasserlanzenbläsern behindernden Bauteilen umgeben. So sind z.B.
oberhalb der Luke 2 an einem ersten Träger 12 ein Dampfrohr 13 und das Festlager
9.1 befestigt. In geringem Abstand, rechts neben der Luke 2 ist ein zweiter Träger
14 angeordnet. An diesem endet rechts ein als Arbeitsbühne dienender Lichtgitterrost
15. Der zweite Träger 14 begrenzt auch die Geländer 16 und 17 sowie die Geh- und
Arbeitsbühne 15 und hält einen Schaltschrank 18.
Das Lanzenende ist mittels seiner Bewegungselemente 8.1, 8.2, 8.3
im Schwenkbereich S vertikal von oben "o" bis unten "u" und in seinem horizontalen
Bereich von links "l" bis rechts "r" schwenkbar.
Wegen der Hindernisse wäre in diesem Bereich eine Rahmenanordnung
nicht möglich. Wegen des geringen Abstandes zwischen Dampfrohr 13 und Außenhaut
19 der Wand 1 ist das Raumangebot stark eingeschränkt, welches im Arbeitsbereich
"S" zwar große vertikale Wege von der oberen "o" zur unteren "u" Lanzenstellung
zuläßt, dafür aber in horizontaler Richtung zwischen Außenhaut 19 und Dampfrohr
13 nur minimale Wege erlaubt. Wegen des Hindernisses Schaltschrank 18 kann das
Festlager 9.3 nur oberhalb davon angebracht werden und muß wegen der damit erforderlichen
großen annähernd horizontalen Wege im Arbeitsbereich S rechts unten ("r"/"u")
nach links unten ("l"/"u") bzw. links oben ("l"/"o") an der äußersten rechten Kante
des Trägers 14 befestigt werden, wodurch ebenfalls ein langes Bewegungselement
8.3 erforderlich ist. Bei vorgegebenen gesteuerten Abständen zwischen den Punkten
9.1-7.1 und 9.3-7.3 ist gemeinsam mit dem vorderen Schwenklager der Lanze jede
Stellung der Lanze eindeutig fixiert. Lediglich im Arbeitsbereich von "r"/"o" treten
stumpfe Winkel mit erhöhten Kräften auf. Erfindungsgemäß wird ein drittes aber
kurzes Bewegungselement 8.2 zwischen den Punkten 7.2 und 9.2 installiert, welches
gleichzeitig mit seinen Abständen gesteuert wird und eine schwingungs- und ruckartige
Bewegung der Lanze 6 und des Wasserstrahles verhindert.
Die Bewegungselemente 8.1 bis 8.3 arbeiten im oberen und am äußeren
rechten Randbereich der Arbeitsbühne, behindern damit nicht die Begehung der Bühne
und lassen genügend Raum nach unten und links, um den Wasseranschluß 10 unmittelbar
hinter der für die Blasstrahlqualität erforderlichen sehr kurzen Lanzenlänge mit
einem Krümmer 20 anzusetzen und die Wasserzufuhr 11 nach links in Wandnähe anzuordnen.
Damit ist erstens ein geringer Schwenkweg des flexiblen Schlauches möglich und
zweitens die Begehung der Bühne 15 bis zum Bläser auch während des Blasbetriebes
ohne Behinderung möglich.
An den Bewegungselementen 8.1 bis 8.3 befinden sich in Fig. 1 Steuerelemente,
welche die Längen der Bewegungselemente in Abhängigkeit von der vorgegebenen Blasfigur
und den Meßwerten der dargestellten Wegaufnehmer 44 die Position der Wasserlanze
einstellen. In jeder Arbeitsstellung der Lanze wird jedes Bewegungselement 8.1-8.3
eine von der räumlichen Geometrie der Abstände, Winkelverhältnisse und dem geometrischen
Ort der Halterungen 7.1-7.3 und Festlager 9.1-9.3 abhängige Längenänderung und
Längenänderungsgeschwindigkeit durchführen, welche untereinander abgestimmt die
Lanzenbewegung und die Führung des Wasserstrahles ausführen. Dazu befinden sich
an einer Seite des Trägers 14 Mittel 45 zur Registrierung und zur Steuerung der
Bewegung der Bewegungselemente. Der Ort der Anbringung der Steuerungsmittel ist
jedoch nicht auf die unmittelbare Nähe zum Wasserlanzenbläser angewiesen. Über
geeignete Datenübertragungswege 46 mit dem Lanzenbläser verbunden, können die Steuerungsmittel
auch in einer Warte angebracht sein, um auf sie schnell zurückgreifen zu können.
Bei einem Ausführungsbeispiel wird nach Montage des Wasserlanzenbläsers
die Geometrie zwischen Bewegungspunkt 5, Befestigungspunkten an der Wasserlanze
7.1-7.3 und Festlagern 9.1-9.3 ausgemessen, die Ergebnisse in ein Rechenprogramm
eingegeben und dort für vorgegebene Blasfiguren die Änderung jedes Bewegungselementes
blasortund/oder blaszeitabhängig gespeichert und während des Betriebes über die
Steuerelemente an die Bewegungselemente übertragen.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel sind während der Einstellphase
der Arbeitsbereiche die Abstände der Bewegungselemente über die primäre Bewegung
der Lanze oder eine nicht dargestellten Arretierung auf dem Lanzenende, welche
mit einer Einstellvorrichtung der Blaswege mechanisch gekoppelt ist, einstellbar.
Die bei jeder Bewegung der Einstellvorrichtung und Arretierung resultierenden Längenänderungen
der einzelnen Bewegungselemente werden über die Wegaufnehmer registriert und gespeichert.
So können über die Einstellvorrichtung beliebige Blasfiguren vorgegeben werden.
Nach Entfernen der Einstellvorrichtung und der Inbetriebnahme von Steuerung und
Wasserbläser werden die gespeicherten Bewegungen abgefahren.
An einem Beispiel soll im folgenden die Betriebsweise näher erläutert
werden:
Der Wasserlanzenbläser nach Fig. 1 soll nach der Montage bei zentrierter
Lanzenstellung axial in dem Bewegungspunkt 5 nachfolgende geometrischen Maße für
die Stellung der Bewegungselemente 8.1-8.3, ihrer Festlager 9.1-9.3 und Befestigungspunkte
7.1-7.3 an der Wasserlanze 6 gegenüber dem zentralen Drehpunkt der Schwenkvorrichtung
5, welcher als geometrischer Punkt 0 angesetzt wird, besitzen (Fig. 4 und 5):
Drehpunkt von Teil-Nr.
geometrischer Punkt
X
Y
Z
5
0
0
0
7,1
X7,1
Y7,1
Z7,1
7,2
X7,2
Y7,2
Z7,2
7,3
X7,3
Y7,3
Z7,3
9,1
X9,1
Y9,1
Z9,1
9,2
X9,2
X9,2
Z9,2
9,3
X9,3
X9,3
Z9,3
Selbstverständlich gelten die in Fig. 4 und 5 und obiger Tabelle angegebenen
Koordinaten nur bei punktförmigen Drehpunkten, z.B. in Form eines Kugelgelenkes.
Bei der in Fig. 1, 2 und 4, 5 gezeichneten vereinfachten Lösung mit augen- und
ringförmigen Verbindungselementen sind im Drehpunkt noch eventuelle Korrekturen
vorzunehmen. Diese werden aber über die Erprobung entschieden, da bei allen mechanischen
Bewegungen der Bewegungselemente ein notwendiger Toleranzbereich vorhanden ist.
Über den Drehpunkt mit den Koordinaten X; Y; Z = 0, den Bewegungspunkt
5, werden die Koordinaten der zu reinigenden Wandbereiche und deren Grenzen dadurch
bestimmt, daß die geometrische Gerade (gegebenenfalls nach ballistischer Korrektur
für große Entfernungen) des Wasserstrahles der Lanze 6 auf den Wandflächen der
Wärmeanlage den (jeder Lanzenstellung zugeordneten) geometrischen Punkt auf der
Wand bestimmt.
In Fig. 3 ist die Geometrie eines Brennkammerteiles aufgezeichnet.
Im unteren Teil befinden sich 6 Brenneröffnungen B, im oberen Teil 6 Rauchgasrücksaugeöffnungen
R. Der Montagezustand einer Wasserlanze 6 nach Fig. 4, 5 ist mit seinem Bewegungspunkt
5 als geometrischer Punkt 0 eingezeichnet. Für die Ebene Y=0 ergeben sich an den
Brennkammerwänden die Blasgrenzen ab Gr, über den waagerechten Blasbereich
S bis Gl, für die Ebene X=0 ergibt sich von Go über S der
Grenzpunkt Gu (oben, rechts, ... usw. ist logischerweise spiegelbildlich
zu Fig. 4, 5 angeordnet). Jedem beliebigen weiteren Wandpunkt in der Brennkammer
kann geometrisch eine Koordinate der Lanzenstellung zugeordnet werden. Bei einer
bevorzugten Ausführung erfolgt dies geometrisch unter Nutzung der vorhandenen Brennkammermaße
z.B. über ein mathematisches Programm.
Bei einer alternativen Ausführung werden mittels vor-Ort-Messungen
charakteristische Punkte der Brennkammerwände bestimmt, z.B. über die Lanzenstellung
ersetzende Laserstrahlen, welche im Stillstand des Kessels eingesetzt werden (dabei
muß selbstverständlich die Längs- und Querdehnung der Wandflächen beim Kesselbetrieb
berücksichtigt werden) oder andere geeignete Meßvorrichtungen auch im Dauerbetrieb.
In analoger Weise werden dann geometrisch auf mathematischem oder
meßtechnischem Weg Blaswege für zu reinigende Flächenbereiche bestimmt und in
die Steuerung der Bewegungselemente eingegeben. Ein Beispiel dafür ist die in Fig.
3 eingezeichnete Blasfigur zur Abreinigung der Schlackebärte unterhalb einiger
Rauchgasrücksaugungen R und oberhalb einer Rauchgasrücksaugung. Das Reinigungsprogramm
beginnt bei A und endet bei E. Die Arbeitsweise ist derart, daß nach Programmierung
der zugehörigen Weg-Zeit-Diagramme, z.B. im Rechner bzw. Datenspeicher der Blockleittechnik,
nach Eingabe des entsprechenden Reinigungs-Befehls der Wasserlanzenbläser in die
Position A fährt (Fig. 3) und mit Öffnung der Wasserzufuhr das Weg-Zeit-Programm
der Bewegungselemente 8.1-8.3 bis zum Punkt E abgefahren wird und dort die Wasserzufuhr
wieder schließt.
Die Fig. 6 und 7 zeigen als weiteres Ausführungsbeispiel einen erfindungsgemäß
verkürzten, und daher besonders leicht bewegbaren Wasserlanzenbläser mit 2 Winkelarmen
und Steuereinrichtung. In der Wand 1 der Wärmeanlage befindet sich die Luke 2 mit
Auskröpfungen nach innen 3 und außen 4. In der Luke 2 ist der Bewegungspunkt 5
der Wasserlanze 6 fest installiert und als vorderes Schwenklager für die im Zentrum
fest angebrachte Wasserlanze 6 ausgebildet. Die Lanze 6 besitzt am hinteren Ende
Befestigungspunkte 7.1, 7.2, in welchen die lanzenseitigen Enden der Bewegungselemente
8.1, 8.2 drehbar befestigt sind. Das rückwärtige Ende der Bewegungselemente 8.1,
8.2 ist drehbar in die Festlager 9.1, 9.2 eingebunden. Der Wassereintritt in die
Lanze 6 erfolgt über einen Anschluß 10 und eine Wasserzufuhr 11 in Form eines druckfesten
flexiblen Schlauches. Die Bewegungselemente sind an einem Rahmen befestigt, damit
der Wasserlanzenbläser einfach montiert werden kann. Je nach Einbauart kann der
Rahmen auch weggelassen werden.
Die Lanze 6 und der Wasseranschluß 10 sind in einen Kugelbehälter
20 eingebunden, der als Beruhigungvolumen für das seitlich anströmende Wasser
dient. Die Bewegungselemente 8.1 und 8.2 setzen sich zusammen aus je einem Oberarm
21.1 u. 21.2 und einem an die Kugelform von 20 angepaßten gekrümmten Unterarm 22.1
u. 22.2; welche mit Drehscheiben 23.1 u. 23.2 verbunden sind.
Die Drehscheiben besitzen Antriebe 25.1 und 25.2, welche über flexible
Kabelverbindungen 26.1 und 26.2 in den Steuerschrank 18 münden. Steuerschrank
18 und Festlager 9.1 und 9.2 sind in einem Rahmen 27 befestigt, welcher an der
Wand 1 angeordnet ist. Bei dieser Ausführung des Wasserlanzenbläser kann nur mit
einem Viertel-Rahmen und 2 Bewegungselementen 8.1 u. 8.2 die Gesamt-Konstruktion
in einem Flächenviertel einseitig oberhalb der Luke angebracht werden, so daß der
Bodenbereich und die linke Seite für die Begehung durch einen Arbeiter 28 voll
zur Verfügung steht. Insbesondere können auf diese Weise vorhandene Rahmenfragmente
an der Wärmeanlage günstig genutzt werden, um eine definierte Position des Wasserlanzenbläsers
zu erzielen.
Die extrem kurze Lanze 6 besitzt an ihrem Ende einen Kugelbehälter
20, welcher die Einströmverhältnisse der Wasserzufuhr 11 in der Kugel beruhigt
und für einen über den Querschnitt der Lanze gleichmäßigen Wasserzulauf zur Wasserdüse
sorgt. Bei dieser Anordnung der Bewegungselemente 8.1 u. 8.2, der Halterungen 7.1
u. 7.2 mit der kleinen Bauart sind die Hebelverhältnisse gering und die Stabilität
der Lanzenführung mit 2 Bewegungselementen ausreichend. Trotz der geringen Abmessungen
ist mit dem nach außen abgeknickten Hebelsystem die räumliche Einordnung der Antriebe
25.1 u. 25.2 und des Steuerschrankes innerhalb des Rahmens 27 möglich. Besondere
räumliche Minimierungen entstehen durch die geringen Abstände zwischen dem Bewegungspunkt
5 als Drehpunkt und den Halterungen 7.1 und 7.2 mit den dann geringen Steuerbewegungen
der Arme 8.1, 8.2 und Kabelverbindungen 26.1, 26.2.
Bei einer weiteren Ausbildung werden Stabilitätsprobleme der Lanzenführung
über nur 2 längengesteuerte Bewegungselemente durch zusätzlich 1-2 nichtgesteuerte
auf Zug belastete Bewegungselemente, welche z.B. als Seile mit Gegengewicht über
Rollen laufen (siehe auch Fig. 10 und 11: Pos. 8.2, 9.2, 29) behoben. Die Arbeitsweise
erfolgt wie im 1. Beispiel für Fig. 1-4 beschrieben.
Die Fig. 8 und 9 zeigen eine anderes Ausführungsbeispiel für die Ausbildung
und den Antrieb eines verkürzten Wasserlanzenbläser mit 3 symmetrisch angeordneten
Winkelarmen als Bewegungselementen. In der Wand 1 der Wärmeanlage befindet sich
die Luke 2 mit Auskröpfungen nach innen 3 und außen 4. In der Luke 2 ist der Bewegungspunkt
5 fest installiert und als vorderes Schwenklager für die im Zentrum fest angebrachte
Wasserlanze 6 ausgebildet. Die Lanze 6 besitzt am hinteren Ende Befestigungspunkte
7.1, 7.2, 7.3, in welchen die lanzenseitigen Enden der Bewegungselemente 8.1,
8.2, 8.3 drehbar befestigt sind. Die rückwärtigen Enden der Bewegungselemente 8.1,
8.2, 8.3 sind drehbar in die Festlager 9.1, 9.2, 9.3 eingebunden. Der Wassereintritt
in die Lanze 6 erfolgt über einen Anschluß 10 und eine Wasserzufuhr 11 in Form
eines druckfesten flexiblen Schlauches. Die Bewegungselemente 8.1-8.3 setzen sich
zusammen aus je einem Oberarm 21.1-21.3, Unterarm 22.1-22.3 und je einer Drehscheibe
23.1-23.3, welche mit nicht dargestellten Winkel-Verstelleinrichtungen ausgerüstet
sind. Die Wasserlanze 6 mündet am hinteren Ende in eine 180°-Umlenkung 24, welche
an einen Krümmer 20 anschließt. Bei dieser Lösung entsteht der Vorteil, daß durch
den Knick der Oberarm-Unterarm-Konstruktion die Befestigungspunkte 7.1-7.3 nahe
am als Bewegungspunkt 5 eingezeichneten Drehpunkt 0 der Schwenkvorrichtung noch
innerhalb der äußeren Auskröpfung 4 arbeiten und die Weglängen von 7.1-7.3 im Arbeitsbereich
S und damit die Drehwinkel der Drehscheiben 23.1-23.3 minimiert werden.
Damit ist eine weitere nicht dargestellte Kürzung der Wasserlanzenlänge
6 aber auch die Verkleinerung des Unterarm-Oberarm-Systems 22-23-21 derart möglich,
daß die Festlager 9.1-9.3 unmittelbar am Rand der Außenkante der äußeren Auskröpfung
4 angebracht werden können und die Gesamtkonstruktion die Lukenabmessung nur wenig
überschreitet und die erforderlichen Bewegungen des flexiblen Schlauches der Wasserzufuhr
weiter verringert wird. Die Einstellung der Arbeitsbereiche erfolgt analog wie
bisher beschrieben. Eine Wegänderung wird durch eine Drehwinkeländerung Δ
Alpha der Drehscheiben 23.1-23.3 ersetzt.
Die Fig. 10 und 11 zeigen Ausfuhrungsbeispiele für Wasserlanzenbläser
mit 2 tangential befestigten Bewegungselementen und einem hydraulischen Zylinder.
Die seilförmigen Bewegungselemente 8.1 und 8.3 sind mit ihren Festlagern
9.1 und 9.3 und Aufrolleinrichtungen 42 annähernd waagerecht angeordnet, sind
aber im Gegensatz zu den bisherigen Lösungen mit ihren Halterungen 7.1 und 7.3
am tangentialen Außenwandbereich eines Außenrohres 35 der Wasserlanze 6 innerhalb
des Auskröpfung 4 befestigt. Das Bewegungselement 8.2 ist als hydraulischer Zylinder
mit seinem Festlager 9.2 auf den Träger des Lichtgitterrostes 15 und an der Lanze
mit seinem Befestigungspunkt 7.2 in der Nähe der Luftzufuhr 38 angeordnet. Luft-
38 und Wasser- 11 - Anschluß sind axial nach hinten mit Krümmungen gemeinsam nach
oben in eine Richtung ausgeführt. Die Luftzuführung dient dabei nicht nur als Sperrund
Spülluft, sondern ebenfalls aufgrund seiner Führung als Kühlmedium.
Diese Anordnung bringt nachfolgende Vorteile:
- kleine Wege der Bewegungselemente 8.1 und 8.3, damit nur geringe Drehwinkel
der Rollen 42.
- verbesserte Kraftwirkung durch tangentiale Halterung 7.1 und 7.3 insbesondere
bei großem Durchmesser des Außenrohres 35 bei Luftkühlung (Luftzufuhr).
- vereinfachte mit Schelle 43 verbundene gemeinsame Medienzufuhr Wasser/Luft
bei geringstem Raumbedarf.
- sichere Führung trotz Seilzugwirkung 8.1 und 8.3 und durch HydraulikZylinder
8.2.
Das in Fig. 12 und 13 dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt schematisch,
wie Wasserlanzenbläser mittels einer Schutzmanschette mit Sperr- und Spülluft
geschützt und gekühlt und z.B. von drei seilartigen Bewegungselementen bewegt werden
können. Eine verkürzte Bauform der Wasserlanze mit wandnaher, insbesondere etwa
wandparalleler Zuführung von Wasser läßt sich relativ gut auch vollständig mit
einem Gehäuse kapseln, wodurch alle Antriebselemente vor Verschmutzung geschützt
werden können. Nur die Wasserzuleitung und Meß- und Steuerleitungen müssen durch
das Gehäuse nach außen verlegt werden. Verschiedene Strömungsführungen, wie sie
anhand der Zeichnung näher erläutert werden, lassen sich dabei verwirklichen,
so daß gleichzeitig Kühlung, Schutz vor Verunreinigung (Spülung) und Verhinderung
eines unkontrollierten Gasaustausches durch die Luke (Sperrung) erreicht werden
können. Um insbesondere den Austrittsbereich vor Verunreinigungen und aggressiven
Gasen zu schützen, kann dieser von dem Spülmedium nach Art eines Mantelstrahls
umströmt werden.
In einer Weiterbildung, die auch an Anlagen nach dem Stand der Technik
verwirklicht werden kann, soll hier eine weitere Verbesserung der Versorgung mit
Sperr- und Spülmedium erreicht werden. Dies geschieht dadurch, daß die Versorgung
mit Sperr- und Spülmedium nicht konstant eingestellt wird, sondern für jeden Wasserlanzenbläser
einzeln geregelt wird. Dies kann sowohl bei einer zentralen Versorgung mehrerer
Gehäuse durch geeignete Ventile erfolgen, als auch bei einer Einzelversorgung durch
entsprechende Regelung der Versorgungsaggregate.
Geeignete Meß- und Regelgröße für die Sperrfunktion des Mediums ist
insbesondere der Differenzdruck zwischen Innenraum der Wärmeanlage und Innenraum
des Gehäuses. Wird dieser Wert konstant gehalten, so kann niemals Gas aus der Wärmeanlage
in das Gehäuse strömen und der Strom von Sperrmedium in die Wärmeanlage bleibt
konstant auf einem akzeptablen niedrigen Niveau.
Geeignete Meß- und Regelgröße für die Spülfunktion (bzw. Kühlfunktion)
des Mediums ist insbesondere die Temperatur an einer oder mehreren Meßstellen
im vorderen Bereich der Wasserlanze oder in der Nähe des Bewegungspunktes. Wird
dieser Punkt konstant gehalten, so variiert zwar die Menge an Kühlmedium in Abhängigkeit
von den Betriebsbedingungen, jedoch nur in dem unbedingt zur Spülfunktion erforderlichen
Maße.
Beide Regelungen können auch kombiniert eingesetzt werden, indem beispielsweise
zunächst der Differenzdruck konstant gehalten wird, aber bei Überschreiten einer
Grenztemperatur auf eine Temperaturregelung umgeschaltet wird.
In der Wand 1 der Wärmeanlage befindet sich die Luke 2 mit Auskröpfungen
nach innen 3 und außen 4. In der Luke 2 ist der Bewegungspunkt 5 fest installiert
und als vorderes Schwenklager für die im Zentrum fest angebrachte Wasserlanze 6
ausgebildet. Die Lanze 6 besitzt am hinteren Ende Befestigungspunkte 7.1, 7.2,
7.3, in welchen die lanzenseitigen Enden der Bewegungselemente 8.1, 8.2, 8.3 drehbar
befestigt sind. Die rückwärtigen Enden der Bewegungselemente sind drehbar in die
Festlager 9.1, 9.2, 9.3 eingebunden. Der Wassereintritt in die Lanze 6 erfolgt
über einen Anschluß 10 und eine Wasserzufuhr 11 in Form eines druckfesten flexiblen
Schlauches. Die nicht näher dargestellten, nicht drehbaren aber flexibel biegbaren
Halterungen 7.1-7.3 halten stabile aber flexible Seile, welche als Bewegungselemente
8.1-8.3 wirken. Die Seile laufen an den Festlagern 9.1-9.3 über Rollen oder werden
auf diesen Rollen auf-/abgewickelt. Bei einer weiteren Ausführung befindet sich
am Ende des Seiles vom Bewegungselemente 8.2 ein Gegengewicht 29 (punktiert dargestellt).
Die Rollen besitzen Antriebe 25.1-25.3 mit ihren Konsolen. Die Luke 2 wird durch
einen Anschlußkasten 30 begrenzt. Der Außenrand des Anschlußkastens ist über ein
Gehäuse 31 mit der Lanze 6 abgedichtet und bildet einen luftbeströmten freien Innenraum
32. Die Lanze 6 mit ihrer Düse 33 besitzt am Ende einen Einlauf 34. Die Lanze wird
durch ein Außenrohr 35 umhüllt. Das Außenrohr besitzt einen Trennring 36, welcher
im vorderen Bereich einen Luftmantel 37 mit Luftzufuhr 38 und im hinteren Teil
eine Wasserumlenkung 39 bildet, welche in den Wasseranschluß 10 mündet.
Über Öffnungen 40 kann Sperr- und Spülfluid, vorzugsweise Luft, vom
Luftmantel 37 in den Düsenkopf der Lanze 6 und über Öffnungen 41 in den Innenraum
32 strömen. Bei dieser Lösung werden die 3 Bewegungselemente 8.1-8.3 nur über Zugkräfte
gesteuert. Verdreh-Kräfte durch die räumliche Bewegung der Bewegungselemente werden
besonders bei einem Seil kompensiert, dieses ist mit Aufrolleinrichtung 42 am Festlager
9.3 dargestellt. Rolle und Seil werden bei einer anderen Lösung durch Kette und
Kettenrad ersetzt. Bei dieser Lösung kann, wie am Festlager 9.1 dargestellt, die
Kette am freien Ende nach unten frei hängen.
Bei einer weiteren Ausbildung wird ein Bewegungselement, wie hier
für 8.2 gestrichelt dargestellt, ohne Antrieb ausgerüstet und die notwendige Zugspannung
über eine Rolle 9.2 und Gegengewicht 29 erzeugt. Bei diesen Lösungen können Luft-
und Wasserzufuhr in einem Mantelrohr untergebracht werden, die Luft- und Wasserzufuhr
frei hängend, in einer senkrechten Ebene angeordnet werden, ohne daß bei den Schwenkstellungen
Bewegungselemente u. Luft- bzw. Wasserzufuhr sich behindern. Durch schmale Seile
als Bewegungselemente, welche auch nur kleine Halterungen 7.1-7.3 erfordern, ist
bei max. Schrägstellung der Lanze für diese auch ausreichend Raum zwischen Gehäuse
31 und Lanze -Außenrohr35-, wenn die Halterungen aus konstruktiven Erfordernissen
in die äußere Einkröpfung 4 einschwenken. In diesem Falle kann die Lanze weiter
verkürzt werden.
Das Außenrohr 35 mit der abschließenden Halbkugel als Umlenkung 39
bringt gleichmäßige Einströmverhältnisse des Wassers in die Lanze und sichert
trotz kurzer Lanze einen drallfreien Wasserstrahl mit geringer Auffächerung.
Selbstverständlich können alle aufgeführten Weiterbildungen beliebig
miteinander gekoppelt werden, insbesondere betrifft dies die Auswahl und Kombination
der Technik des oder der Bewegungselemente und ihrer Kraftwirkung auf Zug und/oder
Druck und das Anordnen der Halterungen bei unterschiedlichen Abständen zum Bewegungspunkt
5 der Lanze, deren Variation als Kugelgelenk, Lasche, Ringaugen, Gelenk, Kreuzgelenk
oder starre Verbindung mit flexiblem Übergang, der variablen Wahl unterschiedlicher
Längen der Bewegungselemente und variable Orte für die Festlager. Ein weiterer
Vorteil besteht in der Möglichkeit der Nachrüstung einzelner Komponenten wie beispielsweise
den Bewegungselementen, der kurzen Wasserlanze oder der Wegaufnehmer mit Steuerung
oder des kompletten Wasserlanzenbläsers an einer Wärmeanlage. Eine vorteilhafte
Nachrüstung soll beispielhaft an einem schon bekannten Wasserlanzenbläser-Typ,
wie er in der WO 93/12398 beschrieben ist, im folgenden dargestellt werden. In
einer Wand, beispielsweise im Bereich eines Lichtgitterrostes, befindet sich eine
Luke mit innerer und äußerer Auskröpfung. Die dort angelenkte Wasserlanze wird
in der Luke durch ein Kugelgelenk geführt. An einem Rahmen, welcher an der inneren
Auskröpfung der Wand befestigt ist, befinden sich oben und unten in einem Rahmen
gelagerte Spindeln, die als Bewegungselemente der Wasserlanze dienen. Die obere
Spindel wird durch einen Antrieb mit einem Wegänderungs-/Drehwinkeländerungssystem
gedreht. Auf den Spindeln befinden sich wiederum Lager, die ein senkrechtes Bewegungselement
in der Form einer Spindel, führen. Diese senkrechte Spindel besitzt ebenfalls
einen Antrieb mit einem Wegänderungs-/Drehwinkeländerungssystem. Auf der senkrechten
Spindel befindet sich ein Befestigungspunkt für die Wasserlanze. Durch die Verbindung
der Wasserlanze am Kugelgelenk in der Luke und am Befestigungspunkt des senkrechten
Bewegungselementes ist die Strahlrichtung des Wasserlanzenbläsers änderbar. Dieser
Wasserlanzenbläser ist nun umrüstbar; es wird anstatt der langen Wasserlanze eine
verkürzte, gekrümmte eingebaut, die zusätzlich ein Beruhigungsvolumen in der Form
einer Kugel aufweist. Weiterhin wird der Wasserlanzenbläser mit einem Gehäuse staub-
und spritzwasserdicht abgedeckt. Die Bewegungselemente werden mit Wegaufnehmern
versehen, die wiederum in Verbindung mit einer Steuerung stehen. Die Antriebe der
Bewegungselemente werden wiederum durch diese Steuerung geführt. Die räumliche
Verkürzung des Wasserlanzenbläsers sowie seine Gehäuseabdeckung führen zu einer,
vor Unfällen geschützten Begehbarkeit des Lichtgitterrostes. Ein änderbarer Antrieb
in Verbindung mit den Wegaufnehmern und der Steuerung ermöglicht die Ausführung
beliebiger Blasfiguren.
Auch die Wahl des Verfahrens zur Steuerung der Blasfiguren und deren
Programmierung kann beliebig zwischen der experimentellen meßtechnisch und mathematischen
programmtechnischen Lösung miteinander gekoppelt werden. So können meßtechnisch
bzw. experimentell über die Strahlengeometrie der Lanzenführung in die Wärmeanlage
verlängert, geometrische Eckpunkte, z.B. Maximum oben/unten, rechts/links usw.,
bestimmt, diese in ein mathematisches Programm eingegeben werden und danach die
weiteren Bahnpunkte für die Blasfigur berechnet werden.
Eine weitere Variation besteht in dem bei anderen Lösungen bisher
noch nicht realisierten Blasbetrieb mit unterschiedlichen Bahngeschwindigkeiten,
so daß stark verschlackte Stellen vorprogrammiert länger angeblasen werden oder/und
realisiert, daß statt des Aus-/Einschaltens der Wasserzufuhrventile mit großer
Geschwindigkeit ohne Unterbrechung des Blasbetriebes von Endpunkt E zum Anfangspunkt
A der nächsten Blasfigur gefahren wird (vergleiche Fig. 3).
Durch die Erfindung treten im Ergebnis folgende Vorteile auf:
- a. Der Wasserlanzenbläser sichert die variable Ausführung beliebiger Blasfiguren
und ist nicht vorrangig an die Geometrie der herkömmlichen Bewegungselemente mit
um 90° wechselnden waagerechten und/oder senkrechten Bewegungen, Kreis- oder Evolventenbewegungen
gekoppelt. Richtung, Umlenkung und Geschwindigkeit kann beliebig variiert und den
Reinigungsforderungen individuell angepaßt werden.
- b. Es bestehen keine Einschränkungen hinsichtlich der Einbauorte des Wasserlanzenbläser,
Verbaute Luken, fehlendes Raumangebot und andere räumliche Hindernisse können durch
die Variation der Anordnung und Länge der Bewegungselemente mit individueller Wahl
der Festpunkte und Halterungen an der Lanze trotzdem für den Einbau angepaßter
Wasserlanzenbläser genutzt werden. Damit kann für die Anordnung der Wasserlanzenbläser
in der Wärmeanlage eine optimale Auswahl getroffen und die Anzahl der Wasserlanzenbläser
an der Anlage minimiert werden.
- c. Materialeinsatz, Platzbedarf und Gewicht des Wasserlanzenbläser werden minimiert.
Insbesondere entfallen die in einem stabilen großen Rahmen untergebrachten Lager
und Antriebe und die Spindeln, Ketten und Führungen der bisherigen Lösungen. Die
Montage wird vereinfacht.
- d. Die Materialbeschaffung wird erheblich flexibler, da keine Anforderungen
an feststehende Abmessungen von Konstruktionselementen gestellt werden. Das Angebot
am Markt für Bewegungselemente-Lösungen, Festlager und Steuerelemente kann beliebig
genutzt werden.
- e. Bei Defekten können konstruktive Abweichungen bei Ersatz von Bauelementen
zugelassen werden, wenn die Einstellung der Blasfiguren angepaßt wird.
- f. Die Abmessungen der Wasserlanzenbläser, insbesondere nach hinten und zur
Seite, wird verringert. Damit ist die Begehung und der Einbau auch an schmalen
Bühnen möglich.
- g. Die Wasserzufuhrung wird vereinfacht und weniger störanfällig durch geringere
Schwenkwege und Wegfall von Krümmungen.
BEZUGSZEICHENLISTE
- 1
- Wand
- 2
- Luke
- 3
- innere Auskröpfung
- 4
- äußere Auskröpfung
- 5
- Bewegungspunkt, Kugelgelenk
- 6
- Wasserlanze
- 7.1-7.3
- Befestigungspunkte an der Wasserlanze
- 8.1-8.3
- Bewegungselemente
- 9.1-9.3
- Befestigungspunkte an der Wärmeanlage
- 10
- Wasseranschluß
- 11
- Wasserzufuhr
- 12
- erster Träger
- 13
- Dampfrohr
- 14
- zweiter Träger
- 15
- Lichtgitterrost
- 16, 17
- Geländer
- 18
- Schaltschrank, Steuerschrank
- 19
- Außenhaut der Wärmeanlage
- 20
- Kugelvolumen, Wasserführung
- 21.1-21.3
- Oberarm
- 22.1-22.3
- Unterarm
- 23.1-23.3
- Drehscheibe
- 24
- Umlenkung, Krümmung
- 25.1-25.2
- Antriebe
- 26.1-26.2
- Kabelverbindungen
- 27
- Rahmen
- 28
- Arbeiter
- 29
- Gegengewicht
- 30
- Anschlußkasten
- 31
- Gehäuse
- 32
- Gehäuseinnenraum
- 33
- Düse
- 34
- Einlauf
- 35
- Außenrohr
- 36
- Trennring
- 37
- Luftmantel
- 38
- Luftzufuhr
- 39
- Wasserumlenkung
- 40, 41
- Öffnungen
- 42
- Aufrolleinrichtung
- 43
- Schelle
- 44
- Wegaufnehmer
- 45
- Mittel zur Steuerung und/oder Registrierung
- 46
- Datenübertragungsweg
- ΔAlpha
- Drehwinkeländerung
- ΔL
- Wegänderung
- A
- Anfang
- E
- Ende
- S
- Arbeitsbereich
- r
- rechts
- l
- links
- o
- oben
- u
- unten
- X, Y, Z
- Koordinaten
- G
- Grenzpunkte
- B
- Brenneröffnung
- R
- Rauchgasrücksaugeöffnung
|
| Anspruch[de] |
- Wasserlanzenbläser zur Reinigung einer in Betrieb befindlichen und mit Flammen
und/oder Rauchgasen beströmten Wärmeanlage mit Wandbereichen (A-E) und einer Luke
(2), welcher eine Wasserlanze (6) mit einer Mündung und eine Wasserzuführung (11)
umfaßt, bei dem die Wasserlanze (6) mit ihrer Mündung an oder in der Luke (2) horizontal
und vertikal schwenkbar (5) anordbar ist und bei dem Wasser von der Wasserzuführung
(11) zur Mündung der Wasserlanze (6) hin strömen kann, wobei die Wasserlanze (6)
einen Wasserstrahl durch die Wärmeanlage hindurch auf von der Luke erreichbare
Wandbereiche (A-E) blasen kann,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Wasserlanzenbläser verkürzt ausgebildet ist, indem die Wasserlanze (6)
im hinteren Teil eine Wasserumlenkung (24; 39) bildet, welche in einen Wasseranschluß
(10) mündet, wobei die Wasserumlenkung (24; 39) und/oder die Wasserzuführung (11)
einfach oder mehr fach insgesamt eine Umlenkung um einen Winkel von mehr als 70°
gegen über der strahlrichtung der Wasserlanze (6) aufweisen zur Wasserzuführung
von nahe der Außenwand der Wärmeanlage.
- Wasserlanzenbläser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im außerhalb
der Wärmeanlage liegenden Ende der Wasserlanze (6) ein erweitertes Beruhigungsvolumen
(20, 39), insbesondere ein etwa kugelförmiges Volumen (20), für das zugeführte
Wasser vorhanden ist.
- Wasserlanzenbläser nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Wasserzuführung (11) im wandnahen Bereich nahe dem Bewegungspunkt (5) der Wasserlanze
(6) erfolgt, insbesondere zunächst eine Krümmung (24) von etwa 90° bis 150° aufweist,
dann ein Stück parallel zur Wasserlanze (6) aber entgegen deren Strömungsrichtung
verläuft und danach über eine Krümmung (24) von 90° bis 180° in das Beruhigungsvolumen
oder die Wasserlanze (6) mündet.
- Wasserlanzenbläser nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Wasserzuführung (11) etwa parallel zur Wand der Wärmeanlage zwischen für die
Bewegung der Wasserlanze (6) erforderlichen Bewegungselementen (8.1, 8.2, 8.3)
erfolgt.
- Wasserlanzenbläser nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wasserlanze (6) durch mindestens ein Bewegungselement (8.1, 8.2, 8.3),
vorzugsweise mindestens zwei, bewegbar ist, das mit einem Ende (9.1, 9.2, 9.3)
direkt an der Wärmeanlage und mit einem anderen Ende (7.1, 7.2, 7.3) an der Wasserlanze
(6) ortsfest angelenkt ist, wobei Wegaufnehmer zur genauen Bestimmung der Position
der Wasserlanze (6) vorhanden sind.
- Wasserlanzenbläser nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daßt das
Bewegungselement (8.1, 8.2, 8.3) zumindest Teil eines Manipulatorarms ist.
- Wasserlanzenbläser nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß
durch die Enden der Bewegungselemente (8.1, 8.2, 8.3) eine Ebene aufgespannt ist,
die außersenkrecht zu einer vertikalen Ebene durch den Bewegungspunkt (5) der
Wasserlanze (6) an der Wärmeanlage steht.
- Wasserlanzenbläser nach Anspruch 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens drei Bewegungselemente (8.1, 8.2, 8.3) vorhanden sind, deren Befestigungspunkte
(9.1, 9.2, 9.3) mit dem Bewegungspunkt (5) der Wasserlanze (6) vorzugsweise jeweils
Winkel von etwa 80° bis 140° bilden.
- Wasserlanzenbläser nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bewegungelemente (8.1, 8.2, 8.3) selbst Wegaufnehmer enthalten, die
deren genaue Länge und/oder Winkelposition zu einer Referenzposition messen.
- Wasserlanzenbläser nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens ein zusätzlicher Wegaufnehmerarm vorhanden ist, der Wegaufnehmer
zur Feststellung der genauen Position der Wasserlanze (6) aufweist.
- Wasserlanzenbläser nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bewegungselemente (8.1, 8.2, 8.3) und die Wegaufnehmer mit einer gemeinsamen
Steuerelektronik verbunden sind, die aus den Meßwerten der Wegaufnehmer die genaue
Position der Wasserlanze (6) errechnet und Steuerbefehle an die Bewegungselemente
(8.1, 8.2, 8.3) gibt, wobei insbesondere bestimmte vorausberechnete und/oder früher
gespeicherte Bewegungsabläufe der Wasserlanze (6) bezüglich Fahrweg und Geschwindigkeit
exakt wiederholt werden können.
- Wasserlanzenbläser nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bewegungselemente (8.1, 8.2, 8.3) hydraulische oder pneumatische Hubkolben
sind, die jeweils mit einem Ende (9.1, 9.2, 9.3) an der Außenwand der Wärmeanlage
und mit dem anderen Ende (7.1, 7.2, 7.3) an dem außerhalb der Wärmeanlage liegenden
Teil der Wasserlanze (6) angelenkt sind.
- Wasserlanzenbläser nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bewegungselemente (8.1, 8.2, 8.3) Spindelantriebe oder Zahnstangenantriebe
sind, die jeweils mit einem Ende (9.1, 9.2, 9.3) an der Außenwand der Wärmeanlage
und mit dem anderen Ende (7.1, 7.2, 7.3) an dem außerhalb der Wärmeanlage liegenden
Teil der Wasserlanze (6) angelenkt sind.
- Wasserlanzenbläser nach einem der Ansprüche 5 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wegaufnehmer Winkel- und/oder Längenaufnehmer sind.
- Wasserlanzenbläser nach einem der Ansprüche 5 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest ein Wegaufnehmer mehr vorhanden ist als zur Bestimmung der Position
erforderlich ist, um die Positioniergenauigkeit und die Verfügbarkeit zu erhöhen.
- Wasserlanzenbläser nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest der Bereich der Luke (2) durch ein Gehäuse (31) abgedichtet ist,
das mit einem Sperr- und Spülmedium beaufschlagbar ist.
- Wasserlanzenbläser nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gehäuse (31) die gesamte Mechanik abdichtet und durch seine Wand nur die Wasserzuführung
(11), die Leitung für Sperr- und Spülfluid (38) und die Steuer- und Meßleitungen
der Bewegungselemente (8.1, 8.2, 8.3) nach außen geführt sind.
- Wasserlanzenbläser nach einem der Ansprüche 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet,
daß sein Gehäuse (31) einzeln oder gemeinsam mit einer Mehrzahl von Gehäusen
(31) auf etwa gleicher vertikaler Höhe mit einem Gebläse zur Versorgung mit Sperr-
und Spülmedium verbunden sind.
- Wasserlanzenbläser nach einem der Ansprüche 16, 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Differenzdruckmesser zur Messung und Regelung des Differenzdruckes
zwischen dem Innenraum der Wärmeanlage und dem Innenraum (32) des Gehäuses (31)
vorhanden ist.
- Wasserlanzenbläser nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Temperaturfühler im Bereich des Bewegungspunktes (5) der Wasserlanze
(6) angeordnet ist, der als Istwertgeber für die Menge pro Zeiteinheit an Sperrund
Spülmedium dient.
- Wasserlanzenbläser nach einem der Ansprüche 16 bis 20, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führung (37) des Sperr- und Spülmediums die eigentliche Wasserlanze
(6) im Austrittsbereich so umgibt, daß eine Art Mantelstrahl um den Austrittsbereich
(33) ausbildbar ist.
- Wasserlanzenbläser nach einem der Ansprüche 16 bis 21, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse für das Sperr- und Spülmedium teilweise flexible Wände und/oder
Zwischenwände aufweist.
|
| Anspruch[en] |
- A water lance blower for cleaning a heating installation being in operation
and submitted to a flow of flames and/or combustion gases, with wall areas (A-E)
and a hatch (2), said water lance blower comprising a water lance (6) with a mouth
and a water supply (11), wherein the water lance (6) can be arranged with its mouth
on or in the hatch (2), so as to be pivotable horizontally and vertically (5),
and wherein water can flow from the water supply (11) to the mouth of the water
lance (6), wherein the water lance (6) can blow a water jet through the heating
installation onto wall areas (A-E), which can be reached from the hatch,
characterized in that the water lance blower is configured in a shortened
manner, in that the water lance (6) forms a water deflection (24; 39) in
the rear end, which opens out in a water connection (10), wherein the water deflection
(24; 39) and/or the water supply (11) have one time or more times in total a deflection
about an angle of more than 70° relative to the jet direction of the water lance
(6) for guiding the water from near the outer wall of the heating installation.
- Water lance blower according to claim 1, characterized in that in the
end of the water lance (6) being outside the heating installation there is provided
an expanded calming volume (20, 39), in particular an approximately spherical volume
(20), for the water being supplied.
- Water lance blower according to claim 1 or 2, characterized in that the
water supply (11) is in the area close to the wall near to the movement point
(5) of the water lance (6), in particular being firstly provided with a bend (20)
of approximately 90° to 150°, a piece running then parallel to the water'lance
(6) but counter to the direction of the flow thereof, and afterwards opening out
into the calming volume or the water lance (6) via a bend (24) of 90° to 180°.
- Water lance blower according to claim 1, 2 or 3, characterized in that
the water supply (11) is approximately parallel to the wall of the heating installation
between the movement elements (8.1, 8.2, 8.3) necessary for moving the water lance
(6).
- Water lance blower according to claim 1, 2, 3 or 4, characterized in that
the
water lance (6) is movable by means of at least one movement element (8.1, 8.2,
8.3), preferably at least two, which is stationary hinged by one end (9.1, 9.2,
9.3) directly to the heating installation and by another end (7.1, 7.2, 7.3) to
the water lance (6), wherein path sensors are provided for precise determination
of the position of the water lance (6).
- Water lance blower according to claim 5, characterized in that the movement
element (8.1, 8.2, 8.3) is at least a part of a manipulator arm.
- Water lance blower according to claim 5 or 6, characterized in that a
plane is spanned by the ends of the movement elements (8.1, 8.2. 8.3), which plane
is off-perpendicular with respect to a vertical plane through the point of movement
(5) of the water lance (6) on the heating installation.
- Water lance blower according to claim 5, 6 or 7, characterized in that
at least three movement elements (8.1; 8.2, 8.3) are provided, the fixing points
(9.1, 9.2, 9.3) of which are at an angle of preferably 80° to 140° respectively
to the movement point (5) of the water lance (6).
- Water lance blower according to one of claims 5 to 8, characterized in that
the
movement elements (8.1, 8.2. 8.3) themselves comprise path sensors, which measure
their precise length and/or angular position with respect to a reference position.
- Water lance blower according to one of claims 5 to 9, characterized in that
at
least one additional path sensor arm is provided, which is provided with path sensors
for determining the precise position of the water lance (6).
- Water lance blower according to one of claims 5 to 10, characterized in that
the
movement elements (8.1, 8.2, 8.3) and the path sensors are connected to a shared
electronic control system, which calculates the exact position of the water lance
(6) from the measured values of the path sensors and provides control commands
to the movement elements (8.1, 8.2, 8.3), wherein in particular certain pre-calculated
and/or previously memorized courses of movement of the water lance (6) can be repeated
exactly in relation to the path of travel and speed.
- Water lance blower according to one of claims 5 to 11, characterized in that
the
movement elements (8.1, 8.2, 8.3) are hydraulic or pneumatic lifting cylinders
which are each hinged by one end (9.1, 9.2, 9.3) to the exterior wall of the heating
installation and by the other end (7.1, 7.2, 7.3) to the part of the water lance
(6) outside the heating installation.
- Water lance blower according to one of claims 5 to 11, characterized in that
the
movement elements (8.1, 8.2, 8.3) are spindle drives or rack and pinion drives,
which are each hinged by one end (9.1, 9.2. 9.3) to the exterior wall of the heating
installation and by the other end (7.1, 7.2, 7.3) to the part of the water lance
(6) outside the heating installation.
- Water lance blower according to one of claims 5 to 13, characterized in that
the
path sensors are angle and/or length sensors.
- Water lance blower according to one of claims 5 to 14, characterized in that
at
least one more path sensor is provided than is necessary for determining the position,
in order to increase the precision of the positioning and availability.
- Water lance blower according to one of the preceding claims, characterized
in that at least the area of the hatch (2) is sealed by a housing (31) into
which a blocking and flushing medium can be admitted.
- Water lance blower according to claim 16, characterized in that the
housing (31) seals the entire mechanism and only the water supply (11), the line
for blocking and flushing fluid (38), and the control and measuring lines of the
movement elements (8.1, 8.2, 8.3) are lead to the exterior through its wall.
- Water lance blower according to one of claims 16 or 17, characterized in
that its housing (31) is connected individually or in common with a plurality
of housings (31) at approximately the same vertical height with a fan for supplying
blocking and flushing medium.
- Water lance blower according to one of claims 16, 17 or 18, characterized
in that a differential pressure gauge for measuring and regulating the differential
pressure between the interior of the heating installation and the interior (32)
of the housing (31) is provided.
- Water lance blower according to one of claims 16 to 19, characterized in
that a temperature sensor is arranged in the area of the movement point (5)
of the water lance (6), which serves as the actual value sensor for the amount
per unit time of blocking and flushing medium.
- Water lance blower according to one of claims 16 to 20, characterized in
that the guide (37) for the blocking and flushing medium surrounds the actual
water lance (6) in the delivery area, so that a type of sheathing stream can be
formed around the delivery area (33).
- Water lance blower according to one of claims 16 to 21, characterized in
that the housing for the blocking and flushing medium is partially provided
with flexible walls and/or partitions.
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| Anspruch[fr] |
- Souffleur de lance à eau pour le nettoyage d'une installation thermique en
opération et affluée par des flammes et/ou des gaz de combustion avec des zones
de parois (A-E) et une lucarne (2), le souffleur de lance à eau comportant une
lance à eau (6) avec un orifice et une amenée d'eau (11), dans le cas duquel la
lance à eau (6) peut être agencée de manière pivotable horizontalement et verticalement
(5) avec son orifice sur ou dans la lucarne (2) et dans le cas duquel de l'eau
peut s'écouler de l'amenée d'eau (11) jusqu'à l'orifice de la lance à eau (6),
la lance à eau (6) pouvant souffler un jet d'eau à travers l'installation thermique
sur des zones de parois (A-E) étant accessibles par la lucarne, caractérisé
en ce que le souffleur de lance à eau est réalisé de manière raccourcie, de
façon à ce que la lance à eau (6) forme une déviation d'eau (24 ; 39) dans la partie
d'extrémité qui débouche dans un raccordement d'eau (10), dans quel cas la déviation
d'eau (24 ; 39) et/ou l'amenée d'eau (11) présente une fois ou plusieurs fois en
tout une déviation par un angle de plus de 70° par rapport à la direction du jet
de la lance à eau (6) pour amener l'eau de près de la paroi de l'installation thermique.
- Souffleur de lance à eau selon la revendication 1, caractérisé en ce que
dans
l'extrémité de la lance à eau (6) étant située à l'extérieur de l'installation
thermique, un volume de stabilisation (20, 39) élargi, notamment un volume approximativement
sphérique (20), est présent pour l'eau amenée.
- Souffleur de lance à eau selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce
que l'amenée d'eau (11) est effectuée dans la zone proche de la paroi près
du point de mouvement (5) de la lance à eau (6), qu'elle présente notamment d'abord
un coude (24) d'environ 90° à 150°, qu'elle s'étend ensuite sur une partie de manière
parallèle à la lance d'eau (6), mais contrairement à son sens d'écoulement, et
qu'elle débouche ensuite par un coude (24) de 90° à 180° dans le volume de stabilisation
ou dans la lance à eau (6).
- Souffleur de lance à eau selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en
ce que l'amenée d'eau (11) est effectuée environ parallèlement à la paroi de
l'installation thermique entre des éléments de déplacement (8.1, 8.2, 8.3) nécessaires
pour le déplacement de la lance à eau (6).
- Souffleur de lance à eau selon la revendication 1, 2, 3 ou 4, caractérisé
en ce que la lance à eau (6) est déplaçable par au moins un élément de déplacement
(8.1, 8.2, 8.3), de préférence par au moins deux éléments de déplacement (8.1,
8.2, 8.3), qui est articulé de manière stationnaire avec une extrémité (9.1, 9.2,
9.3) directement sur l'installation thermique et avec une autre extrémité (7.1,
7.2, 7.3) sur la lance à eau (6), des capteurs de déplacement étant prévus pour
la détermination exacte de la position de la lance à eau (6).
- Souffleur de lance à eau selon la revendication 5, caractérisé en ce que
l'élément
de déplacement (8.1, 8.2, 8.3) fait au moins partie d'un bras manipulateur.
- Souffleur de lance à eau selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce
qu'à travers les extrémités des éléments de déplacement (8.1, 8.2, 8.3) un
plan est tendu qui n'est pas perpendiculaire par rapport à un plan vertical à
travers le point de mouvement (5) de la lance à eau (6) sur l'installation thermique.
- Souffleur de lance à eau selon la revendication 5, 6 où 7, caractérisé en
ce qu'il y a au moins trois éléments de déplacement (8.1, 8.2, 8.3), dont les
points de fixation (9.1, 9.2, 9.3) forment avec le point de mouvement (5) de la
lance à eau (6) de préférence respectivement des angles d'environ 80 ° à 140°.
- Souffleur de lance à eau selon l'une des revendications 5 à 8, caractérisé
en ce que les éléments de déplacement (8.1, 8.2, 8.3) eux-mêmes comportent
des capteurs de déplacement qui mesurent leur longueur exacte et/ou leur position
angulaire par rapport à une position de référence.
- Souffleur de lance à eau selon l'une des revendications 5 à 9, caractérisé
en ce qu'au moins un bras de capteur de déplacement supplémentaire est prévu
qui a des capteurs de déplacement pour déterminer la position exacte de la lance
à eau (6).
- Souffleur de lance à eau selon l'une des revendications 5 à 10, caractérisé
en ce que les éléments de déplacement (8.1, 8.2, 8.3) et les capteurs de déplacement
sont reliés à une électronique de commande commune qui calcule à partir des valeurs
mesurées des capteurs de déplacement la position exacte de la lance à eau (6) et
qui donne des ordres de commande aux éléments de déplacement (8.1, 8.2, 8.3), dans
quel cas notamment des cours de déplacement donnés de la lance à eau (6) calculés
préalablement et/ou mémorisés préalablement quant à la voie d'opération et à la
vitesse peuvent être répétés exactement.
- Souffleur de lance à eau selon l'une des revendications 5 à 11, caractérisé
en ce que les éléments de déplacement (8.1, 8.2, 8.3) sont des pistons de
course hydrauliques ou pneumatiques qui sont articulés respectivement avec une
extrémité (9.1, 9.2, 9.3) sur la paroi extérieure de l'installation thermique et
avec l'autre extrémité (7.1, 7.2, 7.3) sur la partie de la lance à eau (6) se trouvant
à l'extérieur de l'installation thermique.
- Souffleur de lance à eau selon l'une des revendications 5 à 11, caractérisé
en ce que les éléments de déplacement (8.1, 8.2, 8.3) sont des entraînements
à broche ou des entraînements à crémaillère qui sont articulés respectivement avec
une extrémité (9.1, 9.2, 9.3) sur la paroi extérieure de l'installation thermique
et avec l'autre extrémité (7.1, 7.2, 7.3) sur la partie de la lance à eau (6) se
trouvant à l'extérieur de l'installation thermique.
- Souffleur de lance à eau selon l'une des revendications 5 à 13, caractérisé
en ce que les capteurs de déplacement sont des capteurs d'angles et/ou de
longueurs.
- Souffleur de lance à eau selon l'une des revendications 5 à 14, caractérisé
en ce qu'il y a au moins un capteur de déplacement de plus qu'il est nécessaire
pour déterminer la position, afin d'augmenter l'exactitude de posidonnement et
la disponibilité.
- Souffleur de lance à eau selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'au moins la zone de la lucarne (2) est étanchée par
un carter (31) qui peut être chargé de milieu de barrage et de balayage.
- Souffleur de lance à eau selon la revendication 16, caractérisé en ce que
le carter (31) étanche toute la mécanique et qu'à travers sa paroi uniquement
l'amenée d'eau (11), la conduite pour le fluide de barrage et de balayage (38)
et les conduites de commande et de mesure des éléments de déplacement (8.1, 8.2,
8.3) sont guidées vers l'extérieur.
- Souffleur de lance à eau selon l'une des revendications 16 ou 17,
caractérisé en ce que son carter (31) est, individuellement ou communément
avec une pluralité de carters (31), relié à hauteur verticale approximativement
égale à une soufflante pour l'alimentation en milieu de barrage et de balayage.
- Souffleur de lance à eau selon l'une des revendications 16, 17 ou 18,
caractérisé en ce qu'un dispositif de mesure de pression différentielle pour
mesurer et pour régler la pression différentielle est installé entre l'espace
intérieur de l'installation thermique et l'espace intérieur (32) du carter (31).
- Souffleur de lance à eau selon l'une des revendications 16 à 19, caractérisé
en ce qu'un capteur de température est agencé dans la zone du point de mouvement
(5) de la lance à eau (6), le capteur de température servant de détecteur de valeur
réelle pour la quantité par unité de temps de milieu de barrage et de balayage.
- Souffleur de lance à eau selon l'une des revendications 16 à 20, caractérisé
en ce que le guidage (37) du milieu de barrage et de balayage entoure de telle
manière la lance à eau (6) proprement dite dans la zone de sortie, qu'une sorte
de jet-enveloppe peut être réalisé autour de la zone de sortie (33).
- Souffleur de lance à eau selon l'une des revendications 16 à 21, caractérisé
en ce que le carter pour le milieu de barrage et de balayage a des parois
et/ou des parois intermédiaires partiellement flexibles.
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