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Dokumentenidentifikation DE10152639A1 04.09.2003
Titel Elektronisches Anti-Terror-System für Flugzeuge
Anmelder Koszlat, Heinz, 22767 Hamburg, DE
Erfinder Koszlat, Heinz, 22767 Hamburg, DE
DE-Anmeldedatum 16.10.2001
DE-Aktenzeichen 10152639
Offenlegungstag 04.09.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.09.2003
IPC-Hauptklasse B64F 1/36
Zusammenfassung Immer mehr Flugzeuge werden von Terroristen entführt - zur Erpressung irgendwelcher Ziele benutzt - oder, wie jetzt in Amerika (New York), als Kamikaze-Bomben benutzt, wobei der Tod der Fluggäste von vornherein mit eingeplant ist.
Es fehlt schlicht weg an entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen, für die das Flugzeug benutzenden Passagiere - am Boden sowie in der Luft.
Um der Sicherheit der Fluggäste entsprechend Rechnung zu tragen und auszuschließen, daß sie als lebende Bomben oder als Erpresser-Geiseln benutzt werden, wurde das Anti-Terror-System (ATS) erdacht, das diese Möglichkeit - für die Terroristen - von vornherein ausschaltet, in dem Sinne, daß eine Entführung für einen Terroristen zum größten Teil - oder ganz - uninteressant bzw. ausgeschlossen wird.
Besonders die Benutzung eines Flugzeuges als gezielt gesteuerte Kamikaze-Bombe ist mit diesem System nicht mehr möglich.
Das im folgenden beschriebene, elektronische Sicherheitssystem (Anti-Terror-System), abgekürzt ATS, läßt sich sehr kostengünstig in jede neue Maschine mit einbauen - egal ob groß oder klein - es läßt sich eben so in bereits vorhandene Flugzeuge zusätzlich einbauen durch Umrüsten bzw. Anpassen an die vorhandene Elektronik.
Die Bodenstation läßt sich einfach im Tower mit installieren oder aus Sicherheitsgründen in einen oder mehrere Kleinbunker auf dem Rollfeld verteilen, wobei diese dann 3-fach ausgeführt sein sollten und die Steuerung vom Turm aus geschehen kann, was insgesamt auch keine ...

Beschreibung[de]

Das Anti-Terror-System, - im nachhinein kurz mit ATS bezeichnet, - besteht im wesentlichen aus 2 Elektronic-Einheiten und den am Boden installierten Richtantennen.

1tens aus einem am Boden (innerhalb des Flughafens) installiertem, rechner-gekoppelten und gesteuerten, speziellen Sender/Empfänger mit den dazu gehörigen Richtantennen und 2tens aus einer Rechner/Steuereinheit eines Empfängers/Senders als Gegenstück dazu, - die sich an Bord des Flugzeuges befindet und nur von "Aussen" zugänglich ist.

Vor jedem Start wird der Boden Rechner/Sender mit den Daten des jeweiligen Flugzeuges gefüttert.

Auf Grund dieser Daten stellt der Rechner einen tausendfachen Code, - speziell für diese, - gerade startende Maschine zusammen und sendet diesen Code an die Rechner-Empfänger/Sender-Steuereinheit an Bord der Maschine, - die dieses Code-Gemisch aufnimmt und einen, - oder mehrfachen, speziellen Code daraus entwickelt und speichert.

Dieser, - kurz vor dem Start programmierte Code ist weder dem Fluglotsen am Boden noch dem Flugkapitän an Bord bekannt, - nur den beiden Rechnern die die Daten per Satellit mit dem nächsten, - vorbestimmten Flughafen abstimmen.

Das hat zur Folge, - das die Maschine ohne Code-Programmierung gar nicht erst Starten bzw. Landen könnte.

Die Maschine trägt förmlich den Code von Flughafen zu Flughafen mit sich herum. - Erst beim Landeanflug auf den vorher festgelegten Landeplatz (Flughafen) - nach Erfassung durch die Bodenstation per Radar und Fluglotsen, - wird der Code identifiziert und nur bei einer Übereinstimmung eine Landung erlaubt bzw. eingeleitet, - wo bei Start und Landung nach wie vor manuell vom Piloten aus individuell vollzogen wird um eine unmittelbare Kontrolle bei den verschiedenen Wetterverhältnissen zu gewährleisten.

Eine "Änderung" des vorher festgelegten Landeplatzes ist möglich, wenn z. Bsp. schlechte Wetterverhältnisse vorliegen o. ä. - Die ATS Bordeinheit wird dann neu programmiert auf den nächsten Landeplatz, - kann dann aber auch nur auf einem, - mit einer am Boden befindlichen Rechner-Sender/Empfänger-Anlage mit den abgestimmten Antennen, - landen bzw. starten.

Facit daraus: Eine mit dem ATS ausgestattete Maschine kann nur noch auf vorher bestimmte Flughafen-Anlagen mit den entsprechenden Einrichtungen landen bzw. starten, - wo bei ein manueller Start und eben so eine manuelle Landung gegeben ist.

Eben so ist eine Kursabweichung während des Fluges, - im Rahmen der Programmierung, - möglich.

Eine Landung auf irgendwelche unbekannten Landepisten ist damit zwangsläufig so gut wie ausgeschlossen, - für einen "Entführer" eines Flugzeuges ist damit die Grundlage entzogen da ein "Landen" auf bekannten Flughäfen keinen Sinn macht.

Diese Merkmale sind ein Teil des Anti-Terror-Systems (ATS) und dient der allgemeinen Sicherheit der Fluggäste.

Als besondere Eigenschaft zur Verwendung des Flugzeuges als gesteuerte Kamikaze-Bombe besitzt das Anti-Terror-System (ATS) eine eigene Höhen-Überwachung, - d. h. diese Höhenbestimmung wird mit dem Code dem ATS Bordsystem vor dem Starten der jeweiligen Maschine eingegeben (z. Bsp. 1500 mtr. Mindesthöhe), - je nach den Gegebenheiten von Kurs und Strecke.

Die Maschine kann nach dem Start nur noch über die vorgegebene Mindestflughöhe steigen und auf dem vorgegebenen Zielflugplatz landen.

Selbstverständlich kann sie, - wenn sich nach dem Start evtl. Fehler zeigen (z. Bsp. das Fahrwerk läßt sich nicht einfahren usw.) eine Schleife drehen und auf dem gleichen Fluplatz landen von dem sie gestartet ist.

Kurz gesagt, - so lange sich die Maschine im Sicht und Kontrollbereich des Fluglotsen befindet, - egal ob vom Start oder Ziel/Landeplatz, - läßt sich die Höhenkontrolle (das ATS) deaktivieren in dem die codierte Identifizierung dieses zuläßt, - d. h. wenn alles stimmt!

Die Maschine startet und landet in einem, - vom Boden abgestrahlten sog. Funk-Korridor.

Der Boden-Sender strahlt dabei ständig den für das entsprechende Flugzeug betimmten Code Impuls aus, - bis die Maschine sicher gelandet ist.

Sollte die Maschine beim Landen, - aus irgendeinem Grund, - vom Landekurs abweichen, - den Korridor verlassen, - so bekommt sie keine Impulse mehr und das ATS System tritt sofort in Aktion und die Maschine startet durch und gewinnt wieder die Mindesthöhe.

Das Anti-Terror-System verhindert also grundsätzlich ein Landen auf nicht vorhergesehenen Plätzen durch die Höhenblockade des ATS.

Das Flugzeug kann von Flugplatz zu Flugplatz umgeleitet werden, - aber nur da Landen wo es vom Boden aus genehmigt bzw. bestätigt wird.

Für die Entführer stellt sich folgendes Problem: Sie können zwar den Piloten zwingen, - den Auto-Piloten auszuschalten und den Kurs zu wechseln, - die Maschine kann aber nicht mehr landen wo "sie" es wollen, - sie sind also gezwungen - entweder wieder zum Startplatz zurückzufliegen oder den Zielflughafen anzusteuern, - denn nur hier kommen sie in den speziellen Funkkorridor bzw. in Reichweite des Fluglotsen und nur innerhalb diesen Bereiches läßt sich eine Umprogrammierung vornehmen, - dann auch wiederum nur zum nächsten, - speziell ausgerüsteten Zielplatz.

Dafür ist für die Entführer eine "Entführung" der Maschine nicht mehr logisch und uninteressant geworden, - die Maschine ist für diese Zwecke nicht mehr geeignet wie ein Fußball dem die Luft ausgegangen ist.

Sie können mit der schlimmsten Maßnahme (Ermordung des Flugpersonals oder der Gäste) drohen, - es wäre völlig sinnlos!

Auch wenn die Terroristen sich selber als ausgebildete Piloten ans Steuer setzen würden, würden sie erst recht wissen das eine "Umprogrammierung" des Zielortes während des Fluges nicht möglich ist, - egal wo hin sie fliegen.

Natürlich könnten die Terroristen selber einen Flugplatz bauen mit den entsprechenden Einrichtungen, - das wäre aber viel zu Aufwendig und viel zu Auffällig nur für eine bestimmte Erpressung.

Wenn man bedenkt das sich die Flugroute und das ATS System auch während des Fluges, - per Satelliten-Überwachung verfolgen und steuern läßt, - ist die mit diesem System ausgerüstete Maschine für Terroristen völlig uninteressant geworden.

Was jetzt in Amerika (New York) passiert ist, - Flugzeuge zu entführen und als Kamikaze- Bomben zu benutzen, - wäre mit dem ATS System gar nicht mehr möglich da 1tens kein Gebäude höher ist als z. Bsp. 1500 mtr. und ein gesteuertes Anfliegen von Gebäuden irgendwelcher Art gar nicht mehr möglich wäre und 2tens könnten die Piloten nicht mehr gezwungen werden das Ziel anzusteuern, - selbst wenn die Maschine von ausgebildeten Terroristen- Piloten übernommen wird, - könnten die auch nicht die einprogrammierte Höhen-Codierung des ATS Sicherheitssystems aufheben.

Damit ist die Benutzung des Flugzeuges als fliegende Bombe nicht mehr möglich, eben so wie weitgehend die Benutzung zur Erpressung.

Wo sich dieses System "Knacken" lassen würde wäre bei der Übertragung des Codiersignales des Computers durch die Funksignale an die gerade starten wollende Maschine, - also kurz vor dem Start.

Spezialisten könnten einen Bord-Empfänger nach bauen, - auch wenn das alleine schon schwierig wäre, - sie könnten damit das Signal-Gemisch aufzeichnen. - Damit haben sie aber nur das Code-Gemisch für die Landung auf den vorbestimmten Landeflughafen.

Sie können damit noch nicht wissen welcher Code beim Landen benutzt wird da dieser sich erst beim Landeanflug für dafür eingerichtete Flughäfen entziffern läßt.

Wird der richtige Code per Computer gefunden, - so nutzt das den evtl. Terroristen auch nichts da die Maschine nur auf einem mit einem Funkkorridor ausgerüsteten Flugplatz landen kann, - was diese wiederum nicht wollen.

Alles was die Terroristen erreichen würden, - wäre die Landung auf einem vorher bestimmten Ziel-Flughafen.

Selbst wenn die Terroristen sämtliche Bordinstrumente zerschlagen würden, - das ATS System befindet sich "Aussenbords" und ist während des Fluges nicht zu erreichen.

Die einzige Möglichkeit, - gezielt eine Maschine als Kamikaze-Bombe zu verwenden, - wäre dann die Installierung eines z. Bsp. Hochhauses (Türme) wie das World-Trade-Center, - mit ausreichenden Richtantennen, - Computern und Sender/Empfängern und allen Gegebenheiten wie auf einem Flughafen, - was völlig absurd wäre.

Da bei müßte dann der Code der Maschine erkannt werden und ein entsprechender Funk-Korridor aufgebaut werden, - das ist technisch und praktisch nicht möglich.

Kurz zusammen gefaßt: Das Anti-Terror-System, kurz (ATS) genannt, - erlaubt nach den vor dem Start, - durch den Computer eingegebenen Daten, - einen normalen, manuellen Handstart, so wie eben so eine manuelle Landung auf dem Zielflughafen.

Eben so einen Start-"Abbruch" und eine Kursänderung mit unbekanntem Ziel durch Ausschaltung des Auto-Piloten, - aber keine Landung auf unbekannten Flugplätzen.

Eine Landung ist nur möglich auf den dafür speziell präparierten Flughäfen, - nur bei diesen ist die Aufhebung der Höhensperre/Blockade durch das ATS System möglich so das eine Landung funktionieren kann.

Bei einem normalen "Starten" einer Maschine mit eingebautem ATS-System verhält sich die Maschine ganz genau so wie herkömmlich bekannt.

Sie läßt sich manuell auf "Höhe" bringen und dann auf Auto-Piloten-Kurs umschalten.

Eben so würde die Landung des vorher programmierten Ziel-Flughafens erreicht werden und die Landung funktionieren.

Start, - Flug und Landung würden wie üblich erfolgen, - nur mit dem Unterschied, - das die vorher einprogrammierte Flughöhe nicht unterschritten werden kann.

Die Maschine könnte zwangsläufig nur auf dem vorher vorgesehenem Flugplatz landen und nur in dem für diese Maschine vorgesehenem Funk-Korridor, - da nur dort die Zwangs-Höhen- Codierung (das Anti-Terror-System) wieder "entschärft" werden kann, - in dem Sinne, - das die Maschine durch den Fluglotsen und der Radarüberwachung, - übernommen werden kann, der dann auch wieder bei, - z. Bsp. Abweichung vom Kurs, - innerhalb des Korridors, - dem ständig ausgestrahlten Code Impuls, - abschalten kann, - was wiederum zum Aufsteigen bzw. durchstarten der Maschine führt.

So weit währe sichergestellt das ein Mißbrauch einer Verkehrsmaschine durch Terroristen nicht mehr gegeben wäre, - weder zu einer Erpressung noch zu einer gelenkten Kamikaze- Bombe.

Für Schäden am Flugzeug, - die während des normalen Fluges an der Maschine passieren können und die Maschine zur Notlandung zwingen würden, - z. Bsp. der Ausfall ein oder 2er Triebwerke o. ä. denkbarer, schwerer Fehler, - die sehr selten vorkommen, - die Maschine dadurch "Fluguntauglich" und nicht mehr beherrschbar ist, - setzt, - über die diversen, - mit dem ATS verbundenen Sensoren, - eine Deaktivierung des Anti-Terror-Systemes (ATS) ein, - in dem Sinne, - das die Höhenblockade aufgehoben wird damit eine Notlandung möglich ist.

Das System schaltet sich dann über den Auto-Piloten ab. - Laut Statistik kommt das aber so gut wie nie vor und eventuelle Terroristen hätten auch keinen Einfluß darauf die Maschine auf irgendein bestimmtes Ziel zu steuern da ein Flug-unfähiges Flugzeug nicht mehr zu lenken und zu gebrauchen ist.

Zusammenfassend ist zu sagen: Ein mit dem Anti-Terror-System (ATS) ausgestattetes Flugzeug ist weder zum Zwecke der Entführung/Erpressung brauchbar noch besonders zum Zwecke einer gelenkten Kamikaze-Bombe um z. Bsp. gezielt Hochhäuser o. ä. Punkte zu vernichten.

Das Einzige was evtl. Entführer erreichen könnten, - wäre ein im "Kreis" fliegen der Maschine über z. Bsp. einer Großstadt, bis der Treibstoff ausgeht und die Maschine abstürzt.

1tens wüßten sie aber kein genaues Ziel, - die Schäden wären nicht voraus zu berechnen und damit der persönlich "Einsatz" nicht lohnenswert, - Die Maschine würde aus über 1500 mtr. Höhe abstürzen (nicht mehr lenkbar sein) und auf nicht berechenbare Flächen aufprallen, - evtl. sogar ausserhalb der Stadt, - oder auf Leerflächen (Park usw.).

Diese Möglichkeit der Benutzung einer Verkehrsmaschine als Bombe kann auch vermieden werden, - in dem das ATS-System durch ein automatisches Satelliten-Navigationssystem unterstützt wird, - gekoppelt mit dem Auto Piloten der Maschine, - der dann eine bestimmte Flugstrecke vorgibt und unkontrollierte Bewegungen (beim verlassen der Route), - zwangsläufig verhindert, - besonders das Überfliegen von großen Städten.

Zwangsläufig würde dann die Maschine nur vom Start zum Landepunkt fliegen können, - wo bei Start und Landung nach wie vor manuell geschehen kann, - während des Fluges aber nur geringe Kurskorrekturen möglich wären.

Facit aus Allem heraus: Das Anti-Terror-System (ATS) deckt gut 90% des Risikos ab, - von Teroristen mißbraucht zu werden, - was gleichermaßen für Maschine, - Personal und Passagiere gilt.

Ein gezielter Kamikaze - Mißbrauch von Flugzeugen ist damit völlig ausgeschlossen, - eine Sprengung z. Bsp. eines U-Bahn Tunnels wäre dann für die Terroristen lukrativer.

Die Benutzung einer Verkehrsmaschine mit installiertem Anti-Terror-System (ATS) wäre damit sicherer als die Benutzung eines Autobusses, - selbst wenn das Anti-Terror-System ohne Satelliten-Navigationssystem ausgestattet wäre, - also nur mit der Zwangscodierung für die Flughöhen Kontrolle, - was die einfachere und kostengünstigere Lösung wäre.

Eine Möglichkeit der Terroristen wäre die Sprengung einer Maschine während des Fluges auf der Flugroute.

Das aber setzt voraus das die Terroristen 1tens Selbstmörder sind, - was sehr selten vorkommt und 2tens Bomben und Waffen mit an Bord bringen müßten, - was auch nicht einfach ist und von der Passagier-Bodenkontrolle abhängt, - und 3tens wüßten sie nie genau wo die Maschine abstürzen würde, - wo bei das wichtigste Kriterium nicht mehr planbar ist.

Terroristen, - besonders Kamikaze Individuen, - wollen "Stolz" auf ihren "Selbstmord" sein, - sie wollen durch ihr Tat in den "Himmel" kommen.

Wenn sie keine große Tat mehr verbringen können, - es sich nicht mehr lohnt, - geben sie ihr Leben nicht mehr her.

Dieses sich nicht mehr "Lohnen" ist mit der Installierung des ATS-Systems bei Flugzeugen gegeben.

Bei dem beschriebenen Anti-Terror-System (ATS) ist nicht nur das Flugzeug abgesichert, - sondern ebenfalls die Bodenstation des Flugplatzes.

Sollten in der Bodenstation Terroristen eindringen und für bestimmte Maschinen die "Aufhebung" des Anti-Terror-Systemes (ATS) verlangen, - so ist das keinem der Fluglotsen möglich da "keiner" den zuständigen Code kennt, - selbst bei Zerstörung des Code Rechners-Senders- Empfängers und der Zerstörung des gesamten Stromnetzes für die Versorgung aller Funkverbindungen, - ist eine feindliche Übernahme einer Maschine kaum möglich.

Unmöglich wird das durch die aus Sicherheitsgründen 3-fach installierten Computer an verschiedenen Stellen am Boden, - so wie auch im Bordsystem (siehe Zeichnungen).

Die Maschine kann nur landen wenn das System voll im Betrieb ist, - d. h. alle Richtantennen zur Bildung des Funk-Korridors müssen intakt sein und der Impuls zur Landung muß gegeben sein und die "Erkennung" muß stattgefunden haben, - ansonsten würde die Maschine wieder Durchstarten und abdrehen.

Ist die Maschine gerade bereit zum Starten und befindet sich innerhalb des vorgeschriebenen Funk-Korridores, - wird sie Codiert zum Landen auf den nächsten Zielflughafen.

Sie fliegt mit der Codierung, - die nur der ATS Computer kennt, - von einem Punkt zum anderen, - kann damit Starten und Landen, - aber nur innerhalb eines dafür bestimmten Boden- Funk-Korridors, der ständig von der Bodenstation ausgestrahlt werden muß, - eine Landung sonst nicht möglich ist.

Der technische Teil des Anti-Terror-Systems (ATS) besteht im wesentlichen aus einer, aus Sicherheitgründen 3-fach vorhandenen Bodenstation, - bestehend aus einem Computer/Rechn mit angeschlossenem Sender/Empfänger und -Versorgungsteil und zugehörigen, - diversen, - am Boden stationierten Richtantennen die einen Funk-Korridor über der Rollbahn bilden. Das Gegenstück dazu, - Computer(Rechner)-Sender/Empfänger-Versorgungsteil befindet sich an Bord der mit dem ATS ausgestattenen Maschine, - wo bei diese eben so dreifach vorhanden sind.

Das Anti-Terror-System befindet sich technisch gesehen zwischen der manuellen Steuerung, dem Navigationssystem und dem Auto-Piloten.

Es besitzt eine eigene, - vom gesamten Flugzeug unabhängige Höhenkontrolle, die mit einer dreifachen Sensor-Elektronic überwacht wird.

Es erlaubt dem Auto-Piloten alle üblichen Funktionen, - mit Ausnahme der Höhensteuerung mit der codierten Mindesthöhe.

Das gesamte Prinzip des Anti-Terror-Systems (ATS) ist einfach, - aber wirkungsvoll, wie aus den Beschreibungen hervorgeht.

Es erlaubt einen individuellen Start so wie eine individuelle Landung eines Flugzeuges ohne Beeinträchtigung des herkömmlichen Flugbetriebes.

Nähere Beschreibungen sind aus den anliegenden Zeichnungen Blatt 1 und 2 zu entnehmen.

Anzumerken ist noch, - daß das Anti-Terror-System (ATS) im wesentlichen auf die Erkennung der Flughöhe durch unabhängige, eigene Systeme beruht und eine Änderung der vorher einprogrammierten Flughöhe ab

Zeichnung und Zeichenbeschreibung

Die Zeichnung Blatt 1, - schematisch (symbolisch) die Ansicht eines Flughafens da.

Figur A zeigt da bei eine Seitenansicht mit (aus Sicherheitsgründen) 3-fach verbundenen Boden-Rechner-Sender-Empfängern (1.1, - 1.2, - 1.3) und den Richtantennen (2) für den Funk- bzw. Impuls-Korridor und einem anfliegenden Flugzeug mit installiertem Anti-Terror- System (ATS), - das innerhalb des Korridors landet.

Figur B zeigt im Prinzip das Gleiche wie Figur A, - nur im Querschnitt gesehen, - ohne die Abbildung des Rechner-Sender/Empängers (1), - aber mit symbolisch dargestellten 2 Lande- bzw. Startbahnen und ein gerade landendes Flugzeug innerhalb des Funk bzw. Impuls-Korridors. - Mit (3) ist eine symbolische, - neutrale Fläche des Rollfeldes bezeichnet, - die allgemeinen Pfeile deuten das Ausbreiten des Funk/Impuls-Korridors an.

  • 1. 3-fach Boden-Rechner-Sender/Empfänger mit Versorgungsteil, - im Touwer eingebaut oder in einzelnen Beton-Kammern im Erdreich.
  • 2. diverse lfd. Richtantennen-Spiegel links und rechts der Rollbahnen.
  • 3. Neutrale Zone (Wiese/Rasen) zwischen den Rollbahnen (dem Rollfeld).

Die Zeichnung Blatt 2 - zeigt ein Prinzip-Beispiel des Anti-Terror-Systems als technisches Blockschaltbild.

(1.1)-(1.2)-(1.3) stellt (3-fach) jeweils mit den "Anderen" 2 verbundenen Boden-Rechner-Sender/Empfänger da, - wo bei die Buchstaben (a)-(b)-(c) bedeuten:

(a) Rechner Einheit, - (b) Sender/Empfänger-Teil, - (c) Versorgungsteil.

(2) stellt die Boden-Richtantennen da. - (2a) die Pfeile symbolisieren die Funk/Impuls Luftübertragung vom Boden zur 3-fachen Bordeinheit.

(3.1) - (3.2) - (3.3) stellt die Bord-Einheit (3-fach) des Rechner-Empfänger/Sender-Teiles da als "Gegenstück" zur Boden-Einheit, - wie unter (a, b, c) oben beschrieben.

(4) symbolisiert die manuelle Steuerung - (4a) stellt die diversen sich in der Maschine befindlichen "Sensoren" für die verschiedenen Systeme da.

(4b) stellt die Triebwerke, Schub und Umkehrsteuerung da.

(5) stellt das sich zwischen manueller Steuerung und dem Auto-Piloten befindliche Anti- Terror-System da, - das von den Flügeln bis zu den Heckleitwerken vernetzt ist und eine eigene, unabhängige "Höhenkontrolle" besitzt.

(6) stellt den allgemeinen Bordrechner da, - (7) ist das Navigationssystem zum Auto- Piloten. - (8) bezeichnet den speziellen Auto-Piloten (Streckenpilot). - (9) stellt die einzelnen Steuerelemente da, - speziell für die Flügel (Landeklappen), - Tanks, Motoren usw. (10) bezeichnet die Heck-Steuerung für Höhen und Seiten-Leitwerk mit den Flügeln.


Anspruch[de]
  1. 1. Elektronisches Anti-Terror-System für Flugzeuge, - mit dem Merkmal das es die Benutzung eines Flugzeuges durch Terroristen als gesteuerte Kamikaze - Bombe völlig verhindert und das Flugzeug eben so für Entführer-Terroristen unbrauchbar, - bzw. uninteressant macht in dem es die Maschine nur auf dafür eingerichtete Flughäfen landen und starten läßt und daß das Flugzeug eine gewisse Flug-Mindesthöhe nicht unterschreiten kann, - und mit dem Merkmal, - daß das System im wesentlichen aus 2 fast identischen Teilen besteht.

    Einem an Bord der Maschine installierten, speziellen Bord-Computer-Empfänger/Sender mit eigener, unabhängiger Höhen-Elektronic und einem Boden-Computer-Sender/Empfänger mit den am Boden installierten Richtantennen für einen Funk-Korridor.

    Die Funktion des Systems geht folgendermaßen:

    Der Boden-Computer-Sender/Empfänger gibt dem Bord-Computer-Empfänger/Sender kurz vor dem "Start" einen Code-Impuls der die Mindest-Flughöhe, - Kurs und Ziel beinhaltet und der dann nur dem Computer bekannt ist und der erst wieder "frei" gegeben wird wenn das Bord-System die spezielle, - kilometerlange Antennen-Anlage für den Funk-Korridor eines dafür vorgesehen Flughafens erkennt und nur wenn diese in Betrieb ist und nur wenn der entsprechende Fluglotse im Tower die Maschine bereits auf dem Radar-Schirm hat und die Landung "frei" gibt.

    Geschieht das nicht (z. Bsp. bei Abschaltung des Funk-Korridors) muß die landen wollende Maschine zwangsläufig "Durchstarten" und wieder auf die festgelegte Mindest-Flughöhe gehen.
  2. 2. Anti-Terror-System nach Anspruch 1, - dadurch gekennzeichnet, - das während des Fluges (ausser dem Navigationssystem für den Auto-Piloten) eine ständige Überwachung der Flugstrecke durch ein Satelliten-System erfolgt und eine Abweichung davon nur mit der Abstimmung mit einem vorgesehenen Flughafen erfolgen kann.
  3. 3. Anti-Terror-System nach Anspruch 1 oder 2, - dadurch gekennzeichnet, - das die Kommunikation zwischen den Boden und dem Bord-System nicht per Funk, - sondern mittels Laser, - Ultraschall, - Infrarot oder anderen, geeigneten Impuls-Gebern geschieht.
  4. 4. Anti-Terror-System nach Anspruch 1, 2, oder 3, - dadurch gekennzeichnet, - daß das System aus "Sicherheitsgründen" in z. Bsp. 3-facher Ausfertigung vorhanden ist, - d. h., - die Flugzeug Bord-Einheit wäre 3-fach ausgeführt in einem Gehäuse.

    Die Boden-Einheit sollte dann nicht 3-fach im Tower vorhanden sein, - sondern in 3 verschiedenen Beton-Bunkern sich verteilt im Boden des Rollfeldes befinden, - wo bei jede Einheit 3-fach vorhanden wäre wie beim Bordsystem.
  5. 5. Anti-Terror-System nach Anspruch 1, 2, 3, oder 4, - dadurch gekennzeichnet, - daß das kurz vor dem Start einer Maschine, - das von der Boden-Einheit innerhalb des Funk-Korridors abgegebenen/ausgestrahlte Signal, - auch an Leit-Satelliten vermittelt wird und eine ständige Überwachung/Begleitung/Verbindung mit der Maschine hält bis zur Landung am vorprogrammierten Zielort/Flughafen.
  6. 6. Anti-terror-System nach Anspruch 1, 2, 3, 4 oder 5, - dadurch gekennzeichnet, - das die elektronische Codierung eines Flugzeuges mittels der Anti-Terror-Bordeinheit, - zusätzlich mit einer mechanischen Codier-Einheit versehen ist die vor dem Start vom Piloten festgelegt wird.






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