Die Erfindung bezieht sich auf einen Aufbau einer
Rohrplatteneinheit für Wärmetauscher und auf ein Verfahren
zum Austausch der Rohrplatteneinheit, die eine auf einer
Seite jeder von zwei Rohrplatten ausgebildete Fluidkammer
sowie mehrere durch Schweissen an beiden Rändern der
Rohrplatten befestigte Wärmeleitungsrohre umfasst, wobei
solche Wärmetauscher in Kondensatoren etc. verwendet werden
können, die in thermoelektrischen Kraftwerken und
Kernkraftwerken eingesetzt werden.
Fig. 8 zeigt eine schematische Ansicht der
Hauptstruktur eines Kondensators 200, wie er
herkömmlicherweise in thermoelektrischen Kraftwerken und
Kernkraftwerken verwendet wurde. In der Figur stellt 203 ein
Kondensatorgehäuse, 206 eine Kondensationskammer in einer
unten beschriebenen Rohrplatteneinheit, und 202 eine
Wasserkammer mit einem Einlass/Auslass für Meerwasser dar.
201 bezeichnet eine Rohrplatteneinheit mit zwei
Rohrplatten 1, 1, wobei eine Seite von jeder an die n
Wasserkammern 202 grenzt, wobei mehrere Wärmeleitungsrohre 4
an ihr angeschweisst sind. 5 ist eine Rohrhalterungsplatte,
die mehrere der Wärmeleitungsrohre 4 haltert.
Bei vorbekannten Kondensatoren wurden die aus
Titanmaterialien gefertigten Wärmeleitungsrohre zur
Verwendung als die n Wärmeleitungsrohre vorgeschlagen.
Bei diesen mit den Titan-Wärmeleitungsrohren 4
ausgestatteten Rohrplatteneinheiten 201 wurden, um die
Materialkosten niedrig zu halten, die Rohrplatten 1 für
gewöhnlich aus Kohlenstoffstahlmaterialien oder dergleichen
gefertigt, wobei auf diese eine Oberflächenplatte
(Frontplatte) aus Titanmaterialien durch Explosionsplattieren
(explosive cladding) aufgebracht wurde. Dieses Material wird
als verkleidete Stahlplatte (clad steel plate) bezeichnet.
Wenn bei einem solchen Kondensator für herkömmliche
thermoelektrische Kraftwerke oder Kernkraftwerke gemäß
Fig. 8 die Wärmeleitungsrohre 4 bei alternden Einrichtungen
des Kraftwerks verschleißen, wäre es möglich, die Montagezeit
sowie die Kosten zu reduzieren, wenn die
Wärmeleitungsrohre 4, die den Wärmeaustausch ausführten, die
Rohrplatten 1 und die Rohrhalterungsplatten 5 als eine
Rohrplatteneinheit 201 in einer Fabrik hergestellt und als
einzelnes Modul ausgetauscht werden würden.
Infolge des Aufbaus des Kondensators 200 wäre es jedoch
beim Austausch der Rohrplatteneinheit 201 notwendig, die
Rohrplatteneinheit 201 von der Seite des Kondensators 200 her
zu installieren.
Wie Fig. 8 jedoch zeigt, sind alle oder der Großteil
der Rohrplatteneinheiten 201 unterhalb des Bodens 204 der
Anlage bzw. des Kraftwerks gelegen, da der Kondensator 200
normalerweise unmittelbar unterhalb einer Niederdruckturbine
installiert ist.
Da die Rohrplatteneinheit 201 eine große Anzahl von an
ihren Rohrplatten 1 angeschweissten Wärmeleitungsrohren 4
aufweist, machte es eine Interferenz des Fundaments 205 mit
der Rohrplatteneinheit 201 aufgrund des dreidimensionalen
Aufbaus der Rohrplatteneinheit 201, und weil die Gesamtheit
oder der Großteil unterhalb des n Bodenniveaus 204 des
Kraftwerks liegt, unmöglich, die Rohrplatteneinheit 201 in
den Kondensator 200 in einer voll zusammengebauten Form
einzubauen.
Infolge dieses Problems wurde bei der herkömmlichen
Lösung kein Fabrikmodul verwendet, sondern vielmehr die für
den Austausch erforderlichen Teile, wie zum Beispiel die
Rohrhalterungsplatten 5 und die Rohrplatten 1 an Ort und
Stelle (on site) in das Kondensatorgehäuse 203 eingesetzt und
dann die Wärmeleitungsrohre 4 einzeln durch die Rohrplatten 1
und die Rohrhalterungsplatten 5 eingeführt und anschließend
an die Rohrplatten 1 angeschweisst. Demgemäß erforderte
dieses herkömmliche Mittel, das ferner durch ungünstige
Arbeitsbedingungen am Einbauort beeinträchtigt war, sehr
viele Montageschritte, um die Wärmeleitungsrohre 4 und die
anderen Teile der Rohrplatteneinheit 201 auszutauschen, so
dass die Kosten für diese Austauschvorgänge hoch waren.
Die in den Fig. 9 und 10 gezeigte vorbekannte
Technologie wurde vor der vorliegenden Erfindung auch in der
japanischen Patentveröffentlichung 2001-201271 offenbart.
Wie in den Fig. 9 und 10 gezeigt ist, umfasste der in
Kernkraftwerken etc. installierte Kondensator bei der
vorbekannten Technologie eine Gehäuseeinheit 301, die eine
große Anzahl kleiner, röhrenförmiger Kühlungsrohre haltende
Rohrplatte festhielt. Die Gehäuseeinheit 301 war eine
Baugruppe bzw. Anordnung, die die Wasserkammerkörper
306a, 306b, die Wasserkammerabdeckungen 307a, 307b, welche
die eingangsseitige Wasserkammer 308a und die ausgangsseitige
Wasserkammer 308a umfasste sowie zwischen den Rohrplatten
sandwichartig eingebettet war. Am unteren Rand der n
eingangsseitigen Wasserkammer 308a war ein Kühlungsmittel-
Einlasssitz 311a angebracht, während der Kühlungsmittel-
Auslasssitz 311b an dem unteren Rand der auslassseitigen
Wasserkammer 308b angebracht war.
Wie in den Fig. 9 und 10 gezeigt ist, sind die
Rohrbündel demgemäß innerhalb der Kondensator-
Gehäuseeinheit 301 auf eine Art und Weise angebracht, dass
mehrere der Rohrbündeleinheiten parallel zur Strömung von
Dampf S verlaufen. Mit anderen Worten verlaufen die mehreren,
kurzen Rohrbündeleinheiten 323 (oder, wie in Fig. 10 gezeigt
ist, 323a) parallel zur Dampfströmung entlang der
Plattenoberfläche der Verbindungsplatte 325.
Da somit bei dieser früheren Technologie die Enden der
Kühlungsmittelrohre 302 an der Verbindungsplatte 325
befestigt sind, können diese zu Einheiten zusammengefassten
Rohrbündel 323 oder 323a getrennt innerhalb des Gehäuses 1
angebracht werden, und da ferner das andere Ende der n
Rohrbündeleinheiten 323 oder 323a an den Rohrplatten 324
angebracht ist, sind sie solide an der Seite neben den
Wasserkammern 308a und 308b befestigt.
Falls es bei dieser Technologie irgendwelche Hindernisse
innerhalb des Aufbaus, in dem die Einheiten transportiert
werden oder irgendwelche Einschränkungen bei den Öffnungen,
durch die sie transportiert werden, gibt, bleibt genug Raum,
um die Kühlmittelrohre 2 zu entfernen, und selbst bei
schwierigen Installationen, wie zum Beispiel bei
Kondensatoren, werden sie einfach herausgezogen und
ausgetauscht, um die Zeit zu verkürzen, die für den
Montagevorgang erforderlich ist.
Darüberhinaus liegen, wie in der zuvor erwähnten Fig. 8
gezeigt ist, wenn Rohrplatteneinheiten 201, die
Wärmeleitungsrohre 4 aufweisen, unterhalb der
Niederdruckturbine in einem Kondensator installiert werden,
alle oder die meisten Rohreinheiten unterhalb des
Bodenniveaus 204 des Kraftwerks.
An diesem Punkt werden bei der vorbekannten Technologie,
die in der japanischen Patentveröffentlichung 2001-201272
offenbart ist, wie die Fig. 9 und 10 zeigen, individuell
mehrere Rohrbündeleinheiten 323 oder 323a innerhalb des
Kondensatorgehäuses in einer Richtung parallel zur Strömung
des Dampfs S installiert. Da jedoch jede der
Rohrbündeleinheiten 323 oder 323a für ihre Installation oder
Entfernung in der Strömungsrichtung des Dampfs S bewegt
werden muss, anders ausgedrückt, in der Vertikalrichtung, ist
es nicht möglich, die Rohrbündel 323 oder 323a in der
Horizontalrichtung zu bewegen. Somit muss beim Austausch der
Rohrplatteneinheiten der gesamte Kondensator angehoben
werden, um die Interferenz seitens des Fundaments 205 zu
beseitigen, damit der Austausch erfolgen kann. Demgemäß ist
auch diese Technik mit sehr vielen Montageschritten
verbunden, um den Austausch der Rohrplatteneinheiten
vorzunehmen, und diese Arbeitsgänge sind kostspielig.
Die vorliegende Erfindung wurde nach Überlegungen
bezüglich der mit dem Stand der Technik verbundenen Probleme
entwickelt, und ihre Aufgabe ist es, hinsichtlich
Wärmetauscher-Rohrplatteneinheiten mit mehreren an ein Paar
Rohrplatten an geschweissten Wärmeleitungsrohren, einen
Aufbau für Wärmetauscher-Rohrplatteneinheiten und ein
Verfahren für ihren Austausch bereitzustellen, welche die
Anzahl der Montageschritte und die Arbeitskosten für den
Austausch der Rohrplatteneinheiten reduzieren und nach dem
Austauschvorgang eine Rohrplatteneinheit für Wärmetauscher
ergeben, die eine gute Abdichtung für die Fluide
gewährleistet, und die angemessen stark bzw. widerstandsfähig
ist.
Um die oben genannte Aufgabe zu erfüllen, offenbart
diese Erfindung eine Rohrplatteneinheit für Wärmetauscher,
bei denen mehrere Wärmeleitungsrohre durch Schweissen an
beiden Ende an zwei gegenüberliegende Rohrplatten, von denen
jede auf einer Seite durch eine Fluidkammer begrenzt ist,
angebracht sind, wobei der Aufbau der Rohrplatteneinheit für
Wärmetauscher mehrere Unter-Baueinheiten aufweist, die
vertikal zusammenzubauen und aneinander anzubringen sind,
wobei die mehreren Unter-Baueinheiten die Rohrplatteneinheit
auf der horizontalen Ebene in einer Richtung senkrecht zu den
Oberflächen der Rohrplatten unterteilen.
Zum Austauschen der Rohrplatteneinheit für
Wärmetauscher, bei denen mehrere Wärmeleitungsrohre durch
Schweissen an beiden Enden an zwei gegenüberliegenden
Rohrplatten angebracht sind, von denen jede auf einer Seite
durch eine Fluidkammer begrenzt ist, umfasst das Verfahren
die folgenden Schritte: Unterteilen der Rohrplatteneinheit in
mehrere Unter-Baueinheiten auf der horizontalen Ebene in
einer Richtung senkrecht zu den Oberflächen der Rohrplatten,
und Zusammenbauen der mehreren Unter-Baueinheiten
nacheinander, um die Rohrplatteneinheit zu installieren. Die
mehreren Unter-Baueinheiten werden dann nacheinander
verbunden. Mit dieser Konfiguration wird die
Rohrplatteneinheit einfach ausgetauscht.
Gemäß dieser Erfindung werden beim Einbau der n mehreren
Unter-Baueinheiten als Austauschteile in einen bestehenden
Kondensator die n z. B. zwei Sätze von Unter-Baueinheiten in
einer Fabrik hergestellt, die Unter-Baueinheiten dann zu dem
Kraftwerk, in dem sie zu installieren sind, transportiert,
und dann die Unter-Baueinheiten vertikal in einer Art und
Weise zusammengefügt, dass sie fluiddicht und angemessen fest
sind, um dadurch den Austausch der Rohrplatteneinheit
abzuschließen.
Da bei diesem Austauschvorgang die Rohrplatteneinheit in
mehrere Unter-Baueinheiten entlang einer horizontalen Ebene,
die senkrecht zu den Rohrplatten ist, unterteilt ist, und da
ferner die Unter-Baueinheiten der Reihe nach in
(Wärmetauscher-) Installationen eingebaut werden, die sich in
Kondensatoren für thermoelektrische oder Kernkraftwerke
befinden, die unterhalb des Bodenniveaus liegen, kann selbst
in Fällen, bei denen es schwierig wäre, die gesamte
Rohrplatteneinheit in zusammengebauter Form zu installieren,
diese in angemessen dimensionierte Unter-Baueinheiten
unterteilt werden, die einfach horizontal bewegt und in der
Vorrichtung zusammengebaut werden können.
Der oben beschriebene Aufbau eliminiert die
Anforderungen, die durch die herkömmliche Technologie beim
Austausch der Rohrplatteneinheit auferlegt wurden, alle
notwendigen Teile an Ort und Stelle, an der die
Arbeitsumgebung unzureichend ist, zur Verfügung zu stellen,
alle Wärmeleitungsrohre einzusetzen und sie fest zu
schweissen. Ferner ist es nicht mehr notwendig, beim
Austausch der Rohrplatteneinheit den gesamten Kondensator in
eine Position anzuheben, an der eine Interferenz des
Fundaments mit der Rohrplatteneinheit vermieden wird, und
anschließend die Einheit auszutauschen. Dies vereinfacht
nicht nur den Vorgang des Austauschs von
Rohrplatteneinheiten, sondern erfordert auch weniger Schritte
beim Ausführen des Austauschs.
Diese Erfindung verbessert die Verbindungsstruktur in
der Rohrplatteneinheit. Die Rohrplatte umfasst eine
verkleidete Stahlplatte, welche eine Stahlplatte und eine an
die Fluidkammer angrenzende Frontplattenverkleidung aus einer
Titanplatte umfasst eine Verbindungsplatte, die in einem
Verbindungsbereich der Unter-Baueinheiten auf der Seite
gegenüber der Frontplattenseite vorgesehen ist, wobei die
Verbindungsplatte, die Unter-Baueinheiten durch Bolzen
verbindet, und ferner der Bolzeneinsetzbereich mit den Köpfen
der Bolzen durch eine Abdeckplatte bedeckt ist, wobei der
Umfang der Abdeckplatte mit der Frontplatte dichtgeschweißt
verbunden ist.
Gemäß dieser Konfiguration werden die Unter-Baueinheiten
durch Bolzen fest zusammengefügt, welche die
Verbindungsplatte gegen die Wärmeleitungsrohrseite halten und
die angrenzenden Unter-Baueinheiten überspannen, um dadurch
die Biegefestigkeit des Verbindungsbereichs zu verbessern. Da
ferner lediglich die Dichtschweißung am Installationsort des
n Kondensators ausgeführt wurde, gibt es fast keine
Verformung oder verringerte Festigkeit, die sich für
gewöhnlich beim Schweissen ergibt.
Ferner gewährleistet die Dichtschweißung, die um die
Abdeckplatte, welche den Kopfbereich von Bolzen bedeckt,
ausgeführt wurde, dass kein Lecken bzw. Entweichen an dem n
Verbindungsbereich auftritt.
Da sowohl die Wärmeleitungsrohre als auch die
Frontplatten aus Titanmaterialien bestehen, ist es möglich,
die Titanabdeckplatte an der Frontplatte anzuschweissen, um
jegliche Möglichkeit einer galvanischen Korrosion zwischen
den Titanmaterialien und der Stahlplatte zu vermeiden.
Ferner umfasst bei dieser Erfindung die Rohrplatte eine
verkleidete Stahlplatte, welche eine Stahlplatte und eine an
die Fluidkammer angrenzende Frontplattenverkleidung aus einer
Titanplatte umfasst,
ein Paar Verbindungsplatten, die an einem
Verbindungsbereich der Unter-Baueinheiten auf beiden Seiten
der Rohrplatte vorgesehen sind, wobei das Paar
Verbindungsplatten die benachbarten Unter-Baueinheiten
sandwichartig umgibt und durch Bolzen verbindet, welche die
Unter-Baueinheiten und die Verbindungsplatten durchsetzen,
wobei ferner der Bolzeneinsetzbereich mit den Köpfen der
Bolzen auf der Wasserkammerseite, die Bolzen und die die
Fluidkammer umgebende Frontplattenverkleidung aus einer
Titanplatte aneinander dichtgeschweißt sind.
Gemäß der vorliegenden Konfiguration halten die
Verbindungsplatten Rohrplatten der benachbarten Unter-
Baueinheiten sandwichartig fest, um sie zusammenzuhalten, und
Bolzen bringen die Verbindungsplatten fest an den Rohrplatten
der benachbarten Unter-Baueinheiten an, um die
Biegefestigkeit der Unter-Baueinheiten an ihrer
Verbindungsstelle zu verbessern.
Ferner umfasst bei dieser Erfindung die Rohrplatte eine
verkleidete Stahlplatte, welche eine Stahlplatte und eine an
die Fluidkammer angrenzende Frontplattenverkleidung aus einer
Titanplatte umfasst, wobei im Verbindungsbereich zwischen
benachbarten Unter-Baueinheiten eine bestimmte Länge der
Frontplatte von der Verbindungsfläche der benachbarten Unter-
Baueinheiten entfernt ist sowie ein Flansch von den Bereichen
vorsteht, an denen die Oberflächen-Frontplatten von den
Rohrplatten entfernt sind, und wobei die Flansche mit Bolzen
zum Verbinden benachbarter Unter-Baueinheiten zusammengefügt
sind, und eine Dichtschweißung um die Flanschverbindungen und
um Bereiche, an denen die Bolzen eingesetzt sind, ausgeführt
ist.
Bei dieser Konfiguration wird vorzugsweise ein aus
nicht-metallischen Materialien gefertigter Füllstoff
aufgebracht, um die Außenbereiche des Flansches und des
Bolzens zu bedecken, und der Außenumfang des Füllstoffs ist
ferner durch eine aus einem nicht-metallischen
Membranmaterial gefertigten Verkleidung bedeckt.
Ferner umfasst bei dieser Erfindung die Rohrplatte eine
verkleidete Stahlplatte, welche eine Stahlplatte und eine an
die Fluidkammer angrenzende Frontplattenverkleidung aus einer
Titanplatte umfasst, eine erste Verbindungsplatte, die in
einem Verbindungsbereich der Unter-Baueinheiten auf der Seite
gegenüber der Frontplatte für die Rohrplatte vorgesehen ist,
wobei die erste Verbindungsplatte benachbarte Unter-
Baueinheiten durch einen Verbund-Schraubbolzen verbindet, und
ferner eine zweite Verbindungsplatte, die durch eine aus
einem nicht-metallischen Membranmaterial gefertigte
Verkleidung bedeckt ist und auf der Frontplattenseite, die
benachbarten Unter-Baueinheiten durch die Verbund-
Schraubbolzen und Muttern verbindet (Rundkopfmuttern).
Bei dieser Konfiguration wird vorzugsweise ein aus
nicht-metallischen Materialien gefertigter Füllstoff
aufgebracht, um die Außenbereiche der auf der
Frontplattenseite vorgesehenen zweiten Verbindungsplatte und
die Außenseite der Verbund-Schraubbolzen zu bedecken, und der
Außenumfang des Füllstoffs ist ferner durch eine aus einem
nicht-metallischen Membranmaterial gefertigte Verkleidung
bedeckt, um die Unter-Baueinheiten 100 vollständig gegen
Meerwasser innerhalb der Wasserkammer zu isolieren und um
Korrosion in der Umgebung des Verbindungsbereichs zu
verhindern.
Ferner umfasst bei dieser Erfindung die Rohrplatte eine
verkleidete Stahlplatte, welche eine Stahlplatte und eine an
die Fluidkammer angrenzende Frontplattenverkleidung aus einer
Titanplatte umfasst, eine erste Verbindungsplatte, die an
einem Verbindungsbereich der Unter-Baueinheiten auf der
Wärmeleitungsrohrseite der Rohrplatten vorgesehen ist, wobei
die erste Verbindungsplatte die Unter-Baueinheiten durch die
ersten Bolzen verbindet und ferner eine zweite
Verbindungsplatte, die an einem Verbindungsbereich der Unter-
Baueinheiten auf der Frontplattenseite der Rohrplatten
vorgesehen ist, wobei die zweite Verbindungsplatte die
benachbarten Unter-Baueinheiten durch die zweiten Bolzen über
Dichtungen verbindet. Ferner wird ein Zwischenraum zwischen
benachbarten Unter-Baueinheiten erzeugt, und der Zwischenraum
wird mit einem aus nicht-metallischen Materialien gefertigten
Füllstoff gefüllt.
Bei dieser Konfiguration wird zusätzlich zu der mit
Bolzen befestigten Verbindungsplatte, welche Unter-
Baueinheiten überspannt, auf der Wärmeleitungsrohrseite
mitels Bolzen eine Verstärkungsplatte, welche Unter-
Baueinheiten überspannt, an der Frontplattenseite derart
angebracht, dass die Unter-Baueinheiten an einer
Verstärkungsplatte am Ende durch die Verbindungsplatte auf
der Wärmeleitungsrohrseite mittels unabhängiger Bolzensätze
angebracht sind, was die Festigkeit des Verbindungsbereichs
stark verbessert sowie seine Biegefestigkeit verbessert.
Außerdem dient das Bedecken der Verbindungsflächen
zwischen Verstärkungsplatte und Unter-Baueinheiten jeweils
durch Dichtungen dazu, die Fluiddichtung im
Verbindungsbereich weiter zu verbessern und sie sicher gegen
ein Lecken aus der Verbindungsstelle zu schützen.
Im folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die
beigefügte Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung
zeigen:
Fig. 1(A) und (B) eine perspektivische Ansicht einer
Ausführungsform des Aufbaus einer Rohrplatteneinheit für
Kondensatoren gemäß dieser Erfindung, die in
thermoelektrischen und Kernkraftwerken verwendet werden,
Fig. 2 eine Schnittansicht (längs der Linie A-A von
Fig. 1(A)) der primären Teile des Verbindungsbereichs einer
ersten Ausführungsform einer Unter-Baueinheit,
Fig. 3, die der Fig. 2 entspricht, eine zweite
Ausführungsform des Verbindungsbereichs einer Unter-
Baueinheit,
Fig. 4, die der Fig. 2 entspricht, eine dritte
Ausführungsform des Verbindungsbereichs einer Unter-
Baueinheit,
Fig. 5, die der Fig. 2 entspricht, eine vierte
Ausführungsform des Verbindungsbereichs einer Unter-
Baueinheit,
Fig. 6, die der Fig. 2 entspricht, eine fünfte
Ausführungsform des Verbindungsbereichs einer Unter-
Baueinheit,
Fig. 7 eine Seitenansicht eines Kondensators für ein
thermoelektrisches oder Kernkraftwerk, welches die Erfindung
anwendet,
Fig. 8 eine Seitenansicht eines Kondensators gemäß dem
ersten Stand der Technik,
Fig. 9 eine Seitenansicht eines Kondensators gemäß dem
zweiten Stand der Technik, und
Fig. 10 eine Seitenansicht einer Rohrplatteneinheit für
einen Kondensator gemäß dem zweiten Stand der Technik.
Im folgenden Abschnitt werden mehrere bevorzugte
Ausführungsformen dieser Erfindung unter Bezugnahme auf die
beigefügte Zeichnung erläutert. Sofern die Formen,
Relativpositionen und andere Aspekte der in diesen
Ausführungsformen beschriebenen Teile nicht klar definiert
sind, ist der Schutzumfang der Erfindung nicht nur auf die
gezeigten Teile begrenzt, die lediglich der Veranschaulichung
dienen.
In Fig. 7, die eine schematische Ansicht eines
Kondensators für ein thermoelektrisches oder Kernkraftwerk
ist, das die vorliegende Erfindung enthält, stellt 203 ein
Kondensatorgehäuse dar, und 202 ist eine Wasserkammer mit dem
Einlass/Auslass für das Kühlmittel, das Meerwasser ist.
201 ist eine Rohrplatteneinheit, die, wie weiter unten
beschrieben wird, mehrere Unter-Baueinheiten 100 (drei davon
in dem in Fig. 7 gezeigten Beispiel) umfasst. Der Aufbau ist
derart, dass mehrere Wärmeleitungsrohre 4 durch Anschweissen
an einer Seite jeder der beiden Rohrplatten 1, 1, welche die n
Wasserkammern 202 enthalten, angebracht sind. 5 stellt die
Rohrhalterungsplatte dar, die die n mehreren
Wärmeleitungsrohre 4 haltert.
Bei diesem Kondensator wird Dampf von der
Niederdruckturbine (nicht dargestellt) in eine Dampf-
Kondensationskammer 206 eingeleitet. Während der Dampf
zwischen den zahlreichen Wärmeleitungsrohren 4 strömt, welche
die Rohrplatteneinheit 201 bilden, strömt das als Kühlmittel
fungierende, von der Wasserkammer 202 zugeführte Meerwasser
innerhalb der Wärmeleitungsrohre 4 mittels der
Kondensatorpumpe (nicht dargestellt) zu der
Wasserzuführseite.
Die Erfindung bezieht sich auf den Aufbau der beim
Wärmeaustausch des Kondensators verwendeten
Rohrplatteneinheit und auf das Verfahren zum Austauschen der
Rohrplatteneinheit.
Eine Ausführungsform dieser Rohrplatteneinheit 201 ist
in Fig. 1 dargestellt, wobei 1 ein Paar Rohrplatten und 4
mehrere Wärmeleitungsrohre darstellt, die die Rohrplatten 1
überspannen und an ihnen durch Schweissungen angebracht sind.
5 stellt die Rohrhalterungsplatten dar, welche an den
mehreren in Längsrichtung verlaufenden Wärmeleitungsrohren 4
an verschiedenen Stellen angebracht sind, und 6 stellt
Verstärkungsrohre dar, die an der Innenfläche der n
Rohrplatten 1 an jedem Ende durch Flansche etc. fest
angebracht sind und die zur Verstärkung der
Rohrplatteneinheit 201 und zur Halterung der n
Rohrhalterungsplatten 5 dienen.
Gemäß der Erfindung unterteilt/unterteilen (ein)
Verbindungsbereich(e) 7 die oben beschriebene
Rohrplatteneinheit 201 in der Horizontalrichtung senkrecht zu
der Rohrplatte an den parallelen Oberflächen 07 in einen
Satz, der mehrere Unter-Baueinheiten 100 (in Fig. 2 sind es
zwei, in Fig. 7 drei) umfasst, und diese Unter-Baueinheiten
sind an dem/den Verbindungsbereich(en) 7 verbunden.
In dieser Ausführungsform werden beim Einbau der n
mehreren Unter-Baueinheiten 100 als Austauschteile in einen
bestehenden Kondensator 200 die zwei Sätze von Unter-
Baueinheiten 100 in einer Fabrik hergestellt, die Unter-
Baueinheiten 100 werden dann zu dem Kraftwerk transportiert,
in dem sie zu installieren sind, und anschließend werden die
Unter-Baueinheiten 100 vertikal auf eine Art und Weise
zusammengefügt, dass sie fluiddicht und angemessen
widerstandsfähig bzw. fest sind, um dadurch den Austausch der
Rohrplatteneinheit 201 fertigzustellen.
Da bei diesem Austauschvorgang die Rohrplatteneinheit
201 in mehrere Unter-Baueinheiten entlang einer horizontalen
Ebene, die senkrecht zu den Rohrplatten 1 ist, unterteilt
ist, und da ferner die Unter-Baueinheiten 100 nacheinander in
die (Wärmetauscher-) Installationen installiert werden, die
sich in Kondensatoren für thermoelektrische oder
Kernkraftwerke befinden, die unterhalb des Bodenniveaus 204
liegen. Somit kann selbst in Fällen, in denen es schwierig
wäre, die gesamte Rohrplatteneinheit 201 in einer
zusammengebauten Form in den Kondensator 200 zu installieren,
diese in die angemessen dimensionierten Unter-
Baueinheiten 100 unterteilt werden, die dann einfach
horizontal bewegt und in der Vorrichtung zusammengebaut
werden können.
Die oben beschriebene Struktur eliminiert die
Anforderungen, die bei der herkömmlichen Technologie beim
Austausch der Rohrplatteneinheit 201 auferlegt wurden, alle
notwendigen Teile an Ort und Stelle, an der die
Arbeitsumgebung unzureichend ist, zur Verfügung zu stellen,
alle Wärmeleitungsrohre 4 einzusetzen und fest zu schweissen.
Ferner ist es nicht nötig, beim Austausch der
Rohrplatteneinheit 201 den gesamten Kondensator in eine
Position anzuheben, in der die Interferenz des Fundaments 205
mit der Rohrplatteneinheit 201 vermieden wird, währen die
Einheit ausgetauscht wird. Dies vereinfacht nicht nur den
Vorgang des Austauschs von Rohrplatteneinheiten 201, sondern
erfordert auch weniger Schritte beim Ausführen des
Austauschs.
Da die auszutauschende bzw. zu ersetzende
Rohrplatteneinheit Schrott ist, kann sie einfach zur
Entsorgung in Stücke geschnitten werden, und eine
detaillierte Beschreibung dieses Vorgangs fällt weg.
Die Fig. 2 bis 6 zeigen Schnittansichten, längs einer
Linie A-A von Fig. 1(A), der ersten bis fünften
Ausführungsformen der Verbindungsstruktur, die an den
Verbindungsbereichen zweier benachbarter Unter-
Baueinheiten 100 jeweils im verbundenen Zustand. In den
folgenden Ausführungsformen wurden alle Befestigungs- und
Dichtschweißungen für Unter-Baueinheiten 100 am
Installationsart für die Rohrplatteneinheit 201 ausgeführt.
In der ersten Ausführungsform des Verbindungsbereichs
für die Unter-Baueinheiten gemäß Fig. 2 ist die Rohrplatte 1
in der Unter-Baueinheit 100 aus einer Stahlplatte 2
gefertigt, die auf der der Wasserkammer 202 (siehe Fig. 7)
zugewandten Seite mit einer Titan-Frontplatte 3 durch
Explosionsplattieren (explosive clading) verkleidet ist, um
eine verkleidete Stahlplattenstruktur zu schaffen.
Der Verbindungsbereich 7 (siehe Fig. 1) zwischen den
Unter-Baueinheiten 100 auf der Seite gegenüber der
Frontplatte 3 an der Rohrplatte 1, das heisst auf der Seite
der Wärmeleitungsrohre 4, ist eine Verbindungsplatte 10, die
an die Wärmeleitungsrohrseite der Stahlplatte 2 in einer Art
und Weise angedrückt und damit dicht verschweißt ist, dass
sie die Unter-Baueinheiten 100 überspannt.
Außerdem halten Bolzen 11, die durch Bohrungen durch die
Frontplatte 3 auf einer angemessenen Tiefe aufgenommen sind,
die Verbindungsplatte 10 gegen die Wärmeleitungsrohrseite der
Stahlplatte 2 jeder Unter-Baueinheit 100. Diese Struktur
bietet eine starke Verbindung über die Verbindungsplatte 10zwischen jeder der Unter-Baueinheiten an der
Wärmeleitungsrohrseite.
Ferner sind die Köpfe der Bolzen 11 sowie der Bereich
der Frontplatte 3, der weggebohrt wurde, durch eine aus Titan
gefertigte Abdeckplatte 12 bedeckt; die Abdeckplatte 12 wird
um ihren Umfang herum an die Frontplatte dichtgeschweißt
(13 ist der Dichtschweißnahtbereich).
Gemäß dieser Ausführungsform werden die Unter-
Baueinheiten 100 durch Bolzen 11, welche die
Verbindungsplatte 10 gegen die Wärmeleitungsrohrseite halten,
um die benachbarten Unter-Baueinheiten zu überspannen, fest
zusammengefügt, um dadurch die Biegefestigkeit des
Verbindungsbereichs 7 zu verbessern. Da ferner einzig
die Dichtschweißung am Installationsort des Kondensators 200
ausgeführt wurde, kommt es zu fast keiner Verformung oder
verringerter Festigkeit, die sich üblicherweise beim
Schweissen ergibt.
Ferner gewährleistet die um die Abdeckplatte 12, welche
den Kopfbereich 011 der Bolzen 11 abdeckt, ausgeführte
Dichtschweißung, dass kein Lecken an dem Verbindungsbereich 7
auftritt.
Da sowohl die Wärmeleitungsrohre als auch die
Frontplatten 3 Titanmaterialien umfassen, ist es möglich, die
Titan-Abdeckplatte 12 an der Frontplatte 3 anzuschweissen, um
jede Möglichkeit einer galvanischen Korrosion zwischen den
Titanmaterialien und der Stahlplatte 2 zu vermeiden.
In der zweiten Ausführungsform der Verbindung der Unter-
Baueinheiten gemäß Fig. 3 weisen die Rohrplatten 1 der
Unter-Baueinheiten 100 einen ähnlichen Aufbau wie der der
ersten Ausführungsform auf, wobei sie eine mit einer Titan-
Frontplatte 3 verkleidete Stahlplatte 2 umfassen, um eine
verkleidete Stahlplatte zu bilden.
Der Verbindungsbereich 7 (siehe Fig. 1) zwischen den
Unter-Baueinheiten 100 weist auch eine Verbindungsplatte 10
auf, die die Unter-Baueinheiten 100 auf der
Wärmeleitungsrohrseite der Rohrplatte 1 überspannt und die an
der Stahlplatte 2 auf ähnliche Weise wie bei der
vorhergehenden Ausführungsform dichtgeschweißt ist.
Eine Verbindungsplatte 14 spannt sich zusätzlich über
die Frontplattenseite, um Verbindungsplatten 14 und 10 zu
ergeben, die beide benachbarte Unter-Baueinheiten 100 auf
beiden Seiten der Rohrplatte 1 überspannen. Die beiden
Verbindungsplatten 14 und 10 schließen sandwichartig die zwei
Rohrplatten 1 ein, und gegen die Verbindungsplatte 14
gesicherte Bolzen 11, die die Rohrplatte 1 durchsetzen,
halten die Verbindungsplatte 10 gegen die
Wärmeleitungsrohrseite, um die Rohrplatten 1 benachbarter
Unter-Baueinheiten 100 fest miteinander zu verbinden.
Ferner ist eine Dichtschweißung um den Umfang der
Verbindungsplatte 14 der Frontplatte 3 sowie um den Bereich
der Bolzenköpfe 011 gegen die Verbindungsplatte 14
ausgeführt.
Da die angebrachte Verbindungsplatte 14 und der
Bolzen 11 sowie die Abdeckplatte 3 Meerwasser innerhalb der
Wasserkammer 2 ausgesetzt sind, sind sie aus Titanmaterialien
gefertigt.
Gemäß der vorliegenden Ausführungsform schließen die
Verbindungsplatten 14,10 Rohrplatten 1 benachbarter Unter-
Baueinheiten 100 sandwichartig ein, um sie zusammenzuhalten,
und Bolzen 11 verbinden die Verbindungsplatten 14 und 10 fest
mit den Rohrplatten 1 der benachbarten Unter-Baueinheiten, um
die Biegefestigkeit der Unter-Baueinheiten an ihren
Verbindungsstellen 7 zu verbessern.
Ferner verhindert die Verwendung von Titanmaterialien
auf der Wasserkammerseite und die Dichtschweißung der Nähte
die Möglichkeiten eines Leckens von Fluid und von
galvanischer Korrosion.
In der dritten Ausführungsform der Verbindung der Unter-
Baueinheiten gemäß Fig. 4 bestehen die Rohrplatten 1 der
Unter-Baueinheiten 100 aus Stahlplatten 2, die mit einer
Titan-Frontplatte 3 verkleidet sind, um eine verkleidete
Stahlplattenstruktur zu bilden.
Am Verbindungsbereich 7 zwischen den Unter-
Baueinheiten 100 ist die Frontplatte 3 über eine spezifische
Länge von der Verbindungsfläche 070 der benachbarten Unter-
Baueinheiten 100 entfernt worden. Ein Flansch 16 steht von
dem Bereich jeder Rohrplatte 1 dort, wo die Frontplatte 3
entfernt wurde, hervor, und ein Bolzen 17 fügt die
Flanschoberflächen 16 fest zusammen; anschließend wird eine
Dichtschweißung angewandt, um in den erforderlichen Bereichen
gegen ein Lecken von Fluid abzudichten, wie zum Beispiel im
Flanschverbindungsbereich und im Bolzenverbindungsbereich.
21 und 22 sind die Dichtschweißbereiche gegen ein solches
Lecken von Fluid.
18 ist eine aus flexiblen Materialien gefertigte
Auskleidung, und sie ist über der Frontplatte 3 angebracht,
um sich über die Bereiche der Oberfläche, an denen die
Frontplatte 3 entfernt wurde, zu der Oberfläche der
Frontplatte 3, an der sie befestigt ist, zu spannen bzw. zu
erstrecken. Nicht-metallisches Füllmaterial 20 bedeckt die
Auskleidung 18 die Außenflächen des Verbindungsbereichs des
Bolzens 17 und den Flansch 16. 19 ist ein
Verkleidungsmaterial, das eine flexible Membran umfasst,
welche den Außenumfang des Füllstoffs 20 bedeckt, um ihn vor
Meerwasser in der Wasserkammer 202 abzuschirmen.
In der vorliegenden Ausführungsform stehen Flansche 16
im Verbindungsbereich 7 der Unter-Baueinheiten 100 vor, und
der Bolzen 17 hält die Flansche 16 sicher zusammen, um dem
Verbindungsbereich 7 der Unter-Baueinheiten 100 eine
verbesserte Biegefestigkeit zu verleihen sowie die Unter-
Baueinheiten 100 fest zusammenzufügen. Eine Dichtschweißung
ist auch an der Verbindungsstelle des Flansches 16 und um den
Bolzen 17 herum ausgeführt, um sie fluiddicht zu machen, um
ein Entweichen von Fluid an dem Verbindungsbereich
zuverlässig zu verhindern.
Ferner wird ein nicht-metallisches Füllstoffmaterial 20
um den Flansch 16 und den Bolzen 17 herum angebracht, wobei
sein Außenumfang durch ein Verkleidungsmaterial 19 bedeckt
ist, um die Unter-Baueinheit 100 von dem Meerwasser in der
Wasserkammer 202 vollständig zu isolieren und um eine
Korrosion in der Umgebung des Verbindungsbereichs 7 zu
verhindern.
In der vierten Ausführungsform der Verbindung der Unter-
Baueinheiten gemäß Fig. 5 weisen die Rohrplatten 1 der
Unter-Baueinheiten 100 eine ähnliche Struktur wie die der
ersten Ausführungsform auf, wobei Rohrplatten 1 der Unter-
Baueinheiten 100 durch eine Stahlplatte 2 sowie eine
verkleidete Stahlplatte, welche die Stahlplatte 2 und die aus
Titan gefertigte Frontplatte 3 umfasst, zusammengefügt sind.
Im Verbindungsbereich 7 zwischen den Unter-
Baueinheiten 100 überspannt die Verbindungsplatte 10 die
Rohrplatten 1 auf der Seite der Wärmeleitungsrohre 4 zwischen
den benachbarten Unter-Baueinheiten 100, und die
Verbindungsplatte 10 ist an eine der Stahlplatten 2
dichtgeschweißt (014 ist die Dichtschweißnaht). Anschließend
ziehen beide Gewindebolzen (Verbund-Schraubbolzen) 26 die
Stahlplatte 2 und die Verbindungsplatte 10 zusammen. Dabei
ist ein Teil der Frontplatte 3 vorher entfernt worden, um
beide Bolzen 26 aufzunehmen.
Als nächstes wurde ein nicht-metallischer
Schichtüberzug 29 als Auskleidung auf der Seite der Frontplatte 3
verwendet, um sich über die Verbindungsplatte 14 zu
erstrecken, und er wurde an der Verbindungsplatte 14 mit
Gewindebolzen (Verbund-Schraubbolzen) 26 und Rundkopfmuttern
(button head nuts) 27 befestigt. Die beiden Bolzen (Verbund-
Schraubbolzen) 26, welche von der Verbindungsplatte 14 durch
die Rohrplatten 1 hindurchgehen, sowie Muttern 27 sichern die
vorderen und hinteren Verbindungsplatten 14,10, um die
benachbarten Unter-Baueinheiten 100 fest zusammenzufügen.
Ferner ist zwischen der Außenfläche der
Verbindungsplatte 14 und der Frontplatte 3 ein
Auskleidungsmaterial 28 angeordnet, das aus einem flexiblen
Material gefertigt ist. Ferner ist der Außenumfang um die
Verbindungsplatte 14 herum mit einem flexiblen
Auskleidungsmaterial 29 an der Frontplattenseite bedeckt.
Ferner bedeckt Füllstoffmaterial 20, das aus nicht-
metallischen Materialien gefertigt ist, die Außenflächen der
Bolzen (Verbund-Schraubbolzen) 26, den Verbindungsbereich 7
und das Auskleidungsmaterial 28. Die flexible
Auskleidungsschicht 19 ihrerseits bedeckt den Außenumfang des
Füllstoffs 20, um ihn von der Wasserkammer 202 abzuschirmen.
Der Aufbau der vorliegenden Ausführungsform ist derart,
dass die Unter-Baueinheiten mittels der Anbringung der
Verbindungsplatten 14,10 auf der Oberseite und Unterseite an
den Unter-Bauaneinheiten 100 mit Bolzen (Verbund-
Schraubbolzen) 26 zusammengehalten werden, um eine starke
Verbindung der Unter-Baugruppe mit verbesserter
Biegefestigkeit an ihrer Verbindungsstelle bereitzustellen.
Da ferner an der Frontplattenseite die Verbindungsplatte 14
und die Titan-Frontplatte 3 an ihrer Verbindungsfläche durch
Auskleidungsmaterialien 28, 29 abgedichtet sind, verhindert
der Aufbau sicher jegliches Entweichen von Fluid aus dem
Verbindungsbereich 7 der Unter-Baueinheiten.
Ferner schirmt das Vorhandensein des nicht-metallischen
Füllstoffs 20 außerhalb der Bolzen, der durch die flexible
Auskleidung 19 bedeckt ist, den Verbindungsbereich 7 der
Unter-Baueinheiten 100 vollständig von der Wasserkammer 202
ab, um dadurch eine Korrosion in der Umgebung des
Verbindungsbereichs 7 zu verhindern.
In der fünften Ausführungsform der Verbindung der Unter-
Baueinheiten gemäß Fig. 6 ist der Aufbau ähnlich dem der
ersten Ausführungsform, wobei Rohrplatten 1 der Unter-
Baueinheiten 100 durch eine Stahlplatte 2 und eine die
Stahlplatte 2 und eine aus Titan gefertigte Frontplatte 3
umfassende verkleidete Stahlplatte zusammengefügt sind.
Im Verbindungsbereich 7 zwischen den Unter-
Baueinheiten 100 auf der Seite der Wärmeleitungsrohre 4 der
Rohrplatten 1 befindet sich eine Verbindungsplatte 10, die
sich über die benachbarten Unter-Baueinheiten 100 auf der
Wärmeleitungsrohrseite erstreckt und an der Unter-
Baueinheit 100 und der Stahlplatte 2 durch Bolzen 31 fest
angebracht ist. Dann wird eine Dichtschweißung an der
Schnittstelle zwischen der Verbindungsplatte 10 auf der Seite
des Wärmeleitungsrohrs und den Unter-Baueinheiten ausgeführt,
um den Zwischenraum zwischen ihnen zu füllen (21 ist der
dichtgeschweißte Bereich). Als nächstes wird der Zwischenraum
zwischen den Unter-Baueinheiten mit einem nicht-metallischen
Füllstoffmaterial 35 gefüllt.
Zusätzlich wird eine Verstärkungsplatte 30, welche die
benachbarten Unter-Baueinheiten 100 an der Frontplattenseite
3 der Rohrplatte 1 überspannt, mittels eines zweiten Satzes
von Bolzen 32 fest an den Unter-Baueinheiten 100 angebracht,
wobei zwei Dichtungen 33, 34 dazwischen angeordnet sind.
36 ist Dichtungsmaterial, das den Bereich um die Köpfe des
zweiten Satzes von Bolzen 32 herum bedeckt.
In dieser Ausführungsform ist zusätzlich zu der
Anbringung der Verbindungsplatte 10, welche die Unter-
Baueinheiten 100 überspannt, mittels Bolzen 31 an den Unter-
Baueinheiten 100 auf der Wärmeleitungsrohrseite eine
Verstärkungsplatte 30, welche die Unter-Baueinheiten 100
überspannt, an der Seite der Frontplatte 3 angebracht. Da die
Verstärkungsplatte und die Verbindungsplatte an Rück- und
Vorderseiten der Unter-Baueinheiten 100 mittels unabhängiger
Bolzensätze 31, 32 angebracht sind, kann diese Konfiguration
die Stärke bzw. Festigkeit des Verbindungsbereichs 7 sowie
seine Biegefestigkeit stark verbessern.
Da ferner die Montageflächen zwischen der
Verstärkungsplatte 30 und den Unter-Baueinheiten 100 jeweils
durch Dichtungen 33, 34 bedeckt sind, dient dies dazu, die
Fluiddichtung im Verbindungsbereich 7 weiter zu verbessern
und gegen ein Lecken von der Verbindungsstelle 7 zu schützen.