Die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika besitzt
Rechte an der vorliegenden Erfindung aus dem Vertrag mit der
Nummer W-7405-ENG-48 zwischen dem United States Department of
Energy und der University of California in Bezug auf den
Betrieb des Lawrence Livermore National Laboratory.
Stand der Technik
Technisches Gebiet
Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet der
Abstandssensoren und im Besonderen die
Feldstörungssensortechnologie.
Beschreibung des Stands der Technik
Feldstörungssensoren sehen eine Kategorie der Bewegungsmelder
vor, die einen umfassenden Anwendungsbereich aufweisen, wie
etwa Diebstahlwarnanlagen für Kraftfahrzeuge, Sensoren für
Einbruchssicherheitssysteme und Roboter, industrielle Zähl-
und Prozesssteuerung, automatische Türöffner und
Hinderniserkennung für Kraftfahrzeuge.
Die Sensoren arbeiten grundsätzlich, indem sie ein
elektromagnetisches Signal senden und die reflektierte Energie
in einem Sensorfeld erfassen. Die reflektierte Energie in dem
Sensorfeld erreicht einen stabilen Zustand, wenn in dem Feld
keine Bewegung auftritt. Wenn ein Objekt in das Feld
eindringt, das die elektromagnetische Energie absorbiert oder
reflektiert, so werden Veränderungen der reflektierten Energie
erfasst. Auf Mikrowellenfrequenzen betriebene
Feldstörungssensoren sind im Wesentlichen identisch mit
Dauerstrich-Doppler-Mikrowellensensoren.
Existierende Konstruktionen weisen verschiedene signifikante
Probleme auf, die deren Anwendung einschränken. Im Besonderen
leiden sie unter Fehlalarmen, die durch Störungen anderer
Sender verursacht werden, die sich in der Nähe des Sensorfelds
befinden, oder sie werden durch eine Überempfindlichkeit eines
derartigen Sensors bei geringem Abstand verursacht.
Die dem Stand der Technik entsprechenden Feldstörungssensoren
basieren für die meisten Anwendungen auf Hochleistungs-
Mikrowellenenergie. Diese Hochleistungs-Mikrowellenanwendungen
sind durch Bestimmungen des Fernmeldewesens auf ein
verhältnismäßig schmales Band begrenzt, das eine hohe
Auslastung aufweist. Zum Beispiel arbeiten bestehende
Feldstörungssensoren häufig in dem gleichen Frequenzband wie
Mikrowellenöfen und andere Hochleistungs-Mikrowellengeräte.
Dadurch liefern die Sensoren falsche Ablesewerte, die durch
externe Sender im Bereich des Empfängers an dem Sensor
verursacht werden. Da der zugewiesene Frequenzbereich für
derartige Verwendungszwecke verhältnismäßig schmal ist, ist
die Anzahl der Kanäle begrenzt, die für diese Zwecke
eingesetzt werden können. Somit ist die Anzahl der Sensoren
begrenzt, die in einem bestimmten Feld verwendet werden
können.
Ferner sind dem Stand der Technik entsprechende
Feldstörungssensoren bei geringem Abstand besonders
empfindlich. Ein Sensor, der so eingestellt ist, dass er die
Bewegung einer Person innerhalb eines Abstands von etwa 10 Fuß
erfasst, gibt somit einen Fehlalarm aus, wenn ein Insekt auf
der Oberfläche der Antenne landet. Dieses Problem entsteht
dadurch, dass die Empfindlichkeit des Geräts als Funktion von
1/R² fällt, wobei R die Entfernung von dem Sender zu dem
reflektierenden Objekt darstellt. Ferner leiden die Sensoren
aufgrund der Überempfindlichkeit zu Fehlalarmen durch
Vibrationen oder andere mechanische Störungen des Sensors.
Somit ist es wünschenswert, einen Feldstörungssensor
vorzusehen, der die Fehlalarmprobleme der dem Stand der
Technik entsprechenden Konstruktion überwindet. Ferner ist es
wünschenswert, ein System vorzusehen, das die Platzierung
einer Mehrzahl von Sensoren in einem einzelnen Feld
ermöglicht, ohne dass Störungen auftreten.
Zusammenfassung der Erfindung
In der französischen Patentanmeldung FR-A-2 599 154 an
Messerschmitt-Bolkow-Blohm wird ein Impulsradar offenbart, das
auf mehr als einer Frequenz sendet. Die durch einen Sender
gesendeten Impulse werden von einem Empfänger empfangen und in
einem ersten Mischer gemischt. Der erste Mischer mischt das
empfangene Bündel kontinuierlich mit einem Signal, das eine
verstärkte Mischung der Ausgabe von zwei Oszillatoren
darstellt. Das Mischen der Signale wird von einem zweiten
Mischer durchgeführt, und das auf diese Weise erhaltene Signal
wird danach durch einen Filter-Verstärker gefiltert und
verstärkt. Der erste Mischer mischt somit das empfangene
Bündel mit einem Signal, das den Zeitpunkt unberücksichtigt
lässt, zu dem das Bündel gesendet wird. Folglich gibt es keine
Verbindung zwischen der Bündelbreite und dem Radarbereich.
In dem U.S. Patent US-A-4.697.184 an Cheal et al. wird ein
Mikrowellen-Transceiver-Erfassungssystem für die
Einbruchsicherung in einem Außenbereich offenbart. Das
Erfassungssystem für die Einbruchsicherung verwendet ein
Logikschaltkreisanordnung zur Regelung des maximalen Bereichs,
innerhalb dem Ziele in dem durch das System geschützten
Bereich erfasst werden.
Vorgesehen ist gemäß der vorliegenden Erfindung ein
verbesserter Feldstörungssensor, der mit verhältnismäßig
geringer Leistung betrieben wird, wobei der Sensor einen
einstellbaren Betriebsbereich vorsieht, keine
Überempfindlichkeit bei geringer Entfernung aufweist, die
gleichzeitig Anordnung einer Mehrzahl von Sensoren ermöglicht
und kostengünstig hergestellt werden kann.
Die vorliegende Erfindung kann als ein Sensor gekennzeichnet
werden, der einen Sender aufweist, der eine folge gesendeter
Bündel elektromagnetischer Energie sendet. Die Bündelfolge
weist eine Bündelfolgefrequenz auf, und jedes Bündel weist
eine Bündelbreite auf und umfasst eine Vielzahl von Zyklen auf
einer Senderfrequenz. Der Sensor weist einen Empfänger auf,
der elektromagnetische Energie auf der Senderfrequenz
empfängt. Der Empfänger weist einen Mischer auf, der ein
gesendetes Bündel mit Reflexionen des gleichen gesendeten
Bündels mischt, um ein Zwischenfrequenzsignal zu erzeugen. Die
Zwischenfrequenz wird durch Modulation der Senderfrequenz oder
der Amplitude auf der Zwischenfrequenz erzeugt. Die mit dem
Empfänger gekoppelte Schaltkreisanordnung, die auf das
Zwischenfrequenzsignal anspricht, zeigt Störungen in dem
Sensorfeld an. Da der Mischer das gesendete Bündel mit
Reflexionen des gesendeten Bündels mischt, definiert die
Bündelbreite den Sensorbereich R mit ungefähr der Hälfte einer
Bündelbreite.
Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist
eine Bündelfrequenz-Modulationsschaltkreisanordnung mit dem
Sender gekoppelt, um die Bündelfolgefrequenz zu modulieren.
Gemäß einem Aspekt wird die Bündelfolgefrequenz zufällig oder
pseudozufällig moduliert, so dass die Bündel in der
Bündelfolge eine Auftrittszeit im Verhältnis zu der
Nominalfrequenz aufweisen, die über einen Bereich variiert,
der größer ist als die Bündelbreite.
Bei einem System liegt die Senderfrequenz im Gigahertzbereich
(z. B. 2 GHz), wobei die Bündelfolgefrequenz im
Megahertzbereich (z. B. 1 MHz) liegt, und wobei die
Zwischenfrequenz im Kilohertzbereich(z. B. 10 KHz) liegt. Ein
Bündel kann eine Vielzahl von Zyklen im Bereich von 2 bis 40
auf der Senderfrequenz aufweisen. Dies erzeugt einen niedrigen
Arbeitszyklus für die Bündelfolge. Durch Modulation der
Auftrittszeit der Bündelfolge um mehr als die Bündelbreite ist
die Wahrscheinlichkeit gering, dass zwei Sender ein Bündel
erzeugen, das mit dem Bündel eines anderen Senders
übereinstimmt und ein Phasenverhältnis, das ein signifikantes
Ansprechverhalten in dem Zwischenfrequenzempfänger bewirkt.
Ferner wird die Wahrscheinlichkeit für fehlerhafte Erfassungen
dadurch reduziert, dass eine geringe Wahrscheinlichkeit
gegeben ist, dass die Zwischenfrequenzoszillatoren von zwei
Sensoren in einem Ausmaß übereinstimmen, das zu signifikanten
Störungen führt. Somit wird eine inhärente Kanalisierung des
Sensors vorgesehen, die den Einsatz einer Mehrzahl von
Sensoren in einem einzigen Feld ermöglicht.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird die
Senderfrequenz durch Anpassen der Senderfrequenz zwischen
einer ersten Frequenz und einer zweiten Frequenz auf der
Zwischenfrequenz moduliert. Die erste Frequenz steht zu der
zweiten Frequenz derart im Verhältnis, dass sich die Phase der
Impulse am Ende des Bündels auf der ersten Frequenz von der
Phase der Impulse am Ende des Bündels auf der zweiten Frequenz
um weniger als einen Zyklus unterscheidet, und wobei die
Differenz vorzugsweise etwa einem halben Zyklus entspricht.
Das durch dem Mischer erzeugte Zwischenfrequenzsignal zeigt
die relativen Stärken der Reflexionen auf der ersten Frequenz
und der zweiten Frequenz an. Diese relativen Stärken sind eine
Funktion des Phasenunterschieds zwischen den Impulsen am
Anfang und am Ende eines Bündels auf der zweiten Frequenz an
dem Empfänger, sowie der Stärke der Reflexion. Da der
Phasenunterschied im Nahbereich deutlich geringer ist als der
Phasenunterschied im maximalen Bereich, ist die
Empfindlichkeit des Gerätes im Nahbereich im Verhältnis zu der
Empfindlichkeit bei maximalem Sensorbereich niedriger.
Demgemäß kann ein Sender kennzeichnenderweise auf 2,0 oder 6,5
GHz oder höher zentriert werden, um ein Hochfrequenzbündel mit
einer Bündelbreite zu übertragen, die zeitlich mit der
Zweiwege-Flugzeit bei maximalem Erfassungsbereich
übereinstimmt. Da das gesendete Bündel für den Empfangsmischer
verwendet wird (sogenannter Homodynbetrieb), kommt es zu
keiner Mischung, wenn das reflektierte Signal zurück kommt,
nachdem der Sender das Senden beendet hat. Somit regelt die
durch die Bündelbreitenregelung des Senders vorgesehene Breite
den maximalen Erfassungsbereich. Die Bündelfolgefrequenz wird
in einem bevorzugten System rauschmoduliert, um
zusammenhängende Kollisionen mit anderen Sensoren zu
verhindern und um Überlagerungsfrequenzen mit
Hochfrequenzinterferenz zu verhindern. Erleichtert wird dies
durch die Integration einer großen Anzahl empfangener Bündel
in einem Tiefpassfilter. Kennzeichnenderweise liegt die
Bündelfolgefrequenz im Bereich von 1 Megahertz und der
Tiefpassfilter weist ein Ansprechverhalten von 10
Millisekunden auf, um etwa 10.000 Bündel zur Erleichterung der
Kanalisierung zu integrieren.
Bei dem Empfangsmischer kann es sich um eine
Einzeldiodenschaltung handeln, gefolgt von einem bipolaren
Transistorverstärker für einen rauscharmen Betrieb. Aufgrund
des niedrigen Arbeitszyklus des Sensors in einer bevorzugten
Anwendung arbeitet der Empfänger als Abtast-Halte-Schaltung,
um ein erfasstes Signal von einem Bündelfolgezyklus zu dem
nächsten zu strecken.
Der Betrieb mit niedrigem Arbeitszyklus reduziert die
Hochfrequenzemissionen insgesamt auf ein Maß, das einen
Betrieb gemäß Teil 15 der Richtlinien der Federal
Communications Commission (FCC) ermöglicht, wodurch große
Spektralbereiche zur Verwendung geöffnet werden und eine enge
Frequenzregelung überflüssig wird. Ein weiterer Aspekt eines
Betriebs mit geringem Arbeitszyklus ist der geringe
Stromverbrauch. Wenn die Bündelbreite 10 Nanosekunden beträgt
und das Wiederholungsintervall 10 us entspricht, wird der
Sendestrom tausendfach reduziert, so dass ein Dauerbetrieb
über Batterien über mehrere Jahre ermöglicht wird.
Ein weiteres neuartiges Merkmal wird durch die
Frequenzmodulation des Sendeoszillators vorgesehen, der
periodisch die Sendefrequenz auf der Zwischenfrequenz von zum
Beispiel etwa 10 KHz wechselt. Dies sorgt dafür, dass in der
Zwischenfrequenz an dem Mischerausgang eine Rechteckwelle
erscheint. Ein mit dem Empfangsmischer gekoppelter
Zwischenfrequenzverstärker kann keine Frequenzen auf der
Bündelfolgefrequenz oder Gleichstrom übermitteln und reagiert
auf Veränderungen in den durchschnittlich empfangenen Echos,
die sich mit den emittierten Frequenzen ändern. In Verbindung
mit dem Homodynbetrieb für Reflexionen im Nahbereich wirkt
sich die Frequenzmodulation nur sehr geringfügig auf das
reflektierte Signal aus und es gibt kaum ein zu verstärkendes
Zwischenfrequenzsignal. Für Reflexionen aus großen
Entfernungen nahe des maximalen Bereichs wird die
Frequenzmodulation so eingestellt, dass sie eine ganze
Verschiebung um einen halben Zyklus in den empfangenen Echos
auf den beiden Frequenzen vorsieht oder in der gesamten Anzahl
an Hochfrequenzzyklen in der Bündelbreite. Somit sehen Ziele
in der maximalen Entfernung ein Doppler-Ansprechverhalten mit
einer Phasenumkehr ganze 180º zwischen den ersten und zweiten
Modulationsfrequenzen vor. Da der Zwischenfrequenzverstärker
Signale übermittelt, die mit der Modulationsfrequenz variieren
und bei einer Amplitude, die dem Ausmaß der Phasenumkehr
entspricht, gibt es im Nullbereich keine Empfindlichkeit, und
für die maximale Entfernung ist eine maximale Empfindlichkeit
gegeben, welche den natürlichen Empfindlichkeitsverlust mit
zunehmender Entfernung ausgleicht.
Demgemäß wird ein verbesserter Feldstörungssensor mit
torgesteuertem Bereich vorgesehen, der mehrere Sensoren in
einem einzelnen Feld ermöglicht und die Überempfindlichkeit
des Stands der Technik im Nahbereich überwindet. Ferner lässt
sich das System einfach herstellen, ist kostengünstig und kann
mit derart wenig Energieverbrauch betrieben werden, dass ein
Batteriebetrieb über mehrere Jahre möglich ist.
Andere Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden
aus den Abbildungen der Zeichnungen, der genauen Beschreibung
und den folgenden Ansprüchen deutlich.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockdiagramm des erfindungsgemäßen
Feldstörungssensors mit torgesteuertem Bereich;
Fig. 2 ein Taktdiagramm, das die Frequenzmodulationsmerkmale
der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;
Fig. 3 ein Taktdiagramm, dass den Misch- und Torsteuerbetrieb
des Bereichs der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;
Fig. 4 eine Darstellung der Leistung des Sensors gemäß der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 5 eine Prinzipskizze eines Ausführungsbeispiels des
erfindungsgemäßen Sensors;
Fig. 6 eine Prinzipskizze eines alternativen
Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Sensors;
Fig. 7 eine Prinzipskizze einer Batteriestromversorgung zur
Verwendung in Verbindung mit der Schaltung aus Fig. 6; und
Fig. 8 eine Tabelle der Werte der Bestandteile aus Fig. 6
auf zwei Senderfrequenzen.
Genaue Beschreibung
Nachstehend erfolgt eine genaue Beschreibung der
Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung.
Die Abbildung aus Fig. 1 zeigt ein Blockdiagramm eines
Feldstörungssensors mit Bereichstorsteuerung mit einem
Ausgleich der Bereichsempfindlichkeit gemäß der vorliegenden
Erfindung. Das Basissystem weist einen torgesteuerten
Hochfrequenzoszillator 10 auf, der eine Sendeantenne 11
steuert. Der torgesteuerte Hochfrequenzoszillator 10 erzeugt
eine Folge von Bündeln mit einer Bündelbreite, die durch einen
Bündelbreitenmodulator 12 bestimmt wird, der über die Leitung
13 mit dem torgesteuerten Hochfrequenzoszillator verbünden
ist. Der Bündelbreitenmodulator 12 definiert eine Bündelbreite
als Reaktion auf eine Eingabesteuerung 14 zur Auswahl des
Gerätebereichs. Die Bündelfolgefrequenz wird durch einen Takt
15 bestimmt, der den Bündelbreitenmodulator steuert. Der Takt
15 wird durch eine Zufallsquelle 16 moduliert, wie etwa
Rauschen, das verstärkt werden kann, um ein Modulationssignal
zu erzeugen, oder es kann inhärent in dem
Bündelfolgefrequenzoszillator vorhanden sein. Ferner kann eine
pseudozufällige Modulation eingesetzt werden.
Der torgesteuerte Hochfrequenzoszillator 10 wird durch eine
Zwischenfrequenzquelle 17 frequenzmoduliert, die über die
Leitung 18 mit dem torgesteuerten Hochfrequenzoszillator 10
verbunden ist.
Das übermittelte Bündel 19 wird von einem Ziel bzw. Target 20
reflektiert und das Echo wird von einer Empfangsantenne 21
erfasst. Die Empfangsantenne 21 steuert einen
Hochfrequenzmischer 22, der ferner mit dem gesendeten Signal
gekoppelt ist, wie dies schematisch durch die Linie 34
dargestellt ist. Der Ausgang des Hochfrequenzmischers 22 ist
mit einem Zwischenfrequenzverstärker 23 gekoppelt, der auf die
Frequenz der FM-Zwischenfrequenzquelle 17 eingestellt ist. Der
Ausgang des Zwischenfrequenzverstärkers 23 ist mit einem
synchronen Gleichrichter 24 gekoppelt, der durch die FM-
Zwischenfrequenzquelle 17 synchronisiert wird. Der Ausgang des
Gleichrichters 24 wird durch einen Tiefpassfilter 25 und einen
Basisbandverstärker 26 einer Grenzwerterfassungsschaltung
zugeführt, die allgemein mit der Bezugsziffer 27 bezeichnet
ist. Die Grenzwerterfassungsschaltung umfasst einen ersten
Komparator 28, der einen negativen Eingang aufweist, der mit
einem positiven Grenzwert 29 verbunden ist, und einen
positiven Eingang, der mit dem Ausgang des
Basisbandverstärkers 26 gekoppelt ist. Ferner weist der
Grenzwertdetektor einen zweiten Komparator 30 auf, der einen
negativen Eingang aufweist, der mit dem Ausgang des
Basisbandverstärkers 26 gekoppelt ist, und wobei der positive
Eingang mit dem negativen Grenzwert 31 gekoppelt ist. Wenn die
Amplitude des Ausgangs des Basisbandverstärkers 26 die
Grenzwerte überschreitet, wird über die Leitung 32 ein
Alarmsignal zur Steuerung einer Alarmschaltung zugeführt, wie
etwa einem Beeper 33 oder einer anderen ansprechenden
Vorrichtung. Der Beeper 33 kann zum Beispiel durch einen
Schalter ersetzt werden, der eine Vielzahl von ansprechenden
Vorrichtungen steuert.
An Stelle der Steuerung einer Grenzwerterfassungs-
/Alarmschaltung gemäß der Abbildung aus Fig. 1 kann der
Ausgang des Basisbandverstärkers auch digitalisiert und
verarbeitet werden, um die Merkmale der in den empfangenen
Signalen abgebildeten Störung zu bestimmen, wie etwa der
Bewegungsgeschwindigkeit, Größe, usw.
In einem entwickelten System erzeugt der torgesteuerte
Hochfrequenzoszillator ein Bündel von etwa 2 Gigahertz. Der
FM-Oszillator 17 wird mit etwa 10 KHz betrieben und moduliert
die Ausgangsfrequenz des Oszillators 10 zum Beispiel zwischen
2,00 GHz und 2,10 GHz. Die durch den Oszillator 15 definierte
Bündelfolgefrequenz beträgt in dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel etwa 2 MHz. Die Rauschquelle 16 moduliert
vorzugsweise die Phase des Bündelfolgefrequenzoszillators 15
über einen äquivalenten Bereich, der größer ist als die
Bündelbreite.
Die Bündelbreite definiert den Bereich des Geräts, da das
Hochfrequenzmischen an dem Mischer 22 nur während der
Übermittlung des Bündels auftritt. In dem vorstehend genannten
System mit 2 GHz kann die Bündelbreite im Bereich von etwa 2
bis 40 Zyklen des torgesteuerten Hochfrequenzoszillators 10
liegen, wodurch ein niedriger Arbeitszyklus für den Sender und
somit ein geringer Stromverbrauch vorgesehen wird. Auf einer
Senderfrequenz von 2 GHz und einem Bereich von etwa 12 Zoll
sollte die Bündelbreite etwa 4 Zyklen oder etwa 2 Nanosekunden
betragen.
Die Abbildung aus Fig. 2 veranschaulicht bestimmte Merkmale
der Bündel in der Bündelfolge. Gemäß der Abbildung aus Fig. 1
wird der Hochfrequenzoszillator mit einer Rechteckwelle auf
ungefähr 10 KHz frequenzmoduliert. Somit wird das Bündel mit
einer ersten niedrigen Frequenz fL und einer zweiten hohen
Frequenz fH erzeugt. Die Frequenzen unterscheiden sich nur
geringfügig, wie dies in der Abbildung aus Fig. 2 dargestellt
ist. Im Nahbereich, wie etwa nach vier Zyklen, ist der
Phasenunterschied bei einem bestimmten Abstand zwischen den
beiden Frequenzen (ΔΦN) äußerst geringfügig. Am Ende des
Bündels beträgt der Phasenunterschied am Bündelende zwischen
den beiden Frequenzen (ΔΦF) jedoch etwa 180º. Somit ist der
Kopf 60 des Bündels auf der Frequenz fH bei einer bestimmten
Bündelbreite für eine relative Phasenverschiebung von etwa 0º
ungefähr phasengleich mit dem hinteren Ende 61. Im Gegensatz
dazu weist der Kopf 62 des Bündels auf der Frequenz fL eine
ungefähre relative Phasenverschiebung von 180º bei gleicher
Bündelbreite auf. Dadurch wird eine vollständige Phasenumkehr
um 180º auf der Zwischenfrequenz in dem Echo vorgesehen, das
von Objekten in der maximalen Entfernung auf der Basis der
relativen Phasenverschiebungsdifferenz von 180º empfangen
wird.
Der Sensor weist gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
eine relative Phasenverschiebungsdifferenz von weniger als
360º auf, und wobei die Differenz zum Erzielen bestmöglicher
Ergebnisse zwischen den beiden Hochfrequenzen bei maximalem
Sensorbereich weniger als etwa 180º beträgt.
Die Sensoren können erfindungsgemäß selbst mit einem relativen
Phasenverschiebungsunterschied von mehr als einem Zyklus
betrieben werden. Wenn die relative
Phasenverschiebungsdifferenz jedoch größer ist als 180º, so
verringert sich die Empfindlichkeit des Geräts. Wenn die
relative Phasenverschiebungsdifferenz ferner in einem
bestimmten Bereich auf Null sinkt, so können in dem Sensorfeld
tote Zonen erzeugt werden. In dem bevorzugten System mit
einstellbarer Bündelbreite wird die Frequenzmodulation somit
so eingestellt, dass die relative Phasenverschiebungsdifferenz
bei maximaler Entfernung ungefähr 180º beträgt, so dass die
relative Phasenverschiebungsdifferenz unter 180º liegt, wenn
der Bereich durch Verkürung der Bündelbreite eingestellt wird.
Bei einem Betrieb im extremen Nahbereich ist die relative
Phasenverschiebungsdifferenz geringfügig. Das für eine
bestimmte Konstruktion ausgewählte spezielle Verhältnis ist
von den Merkmalen des Felds abhängig, in dem der Sensor
eingesetzt wird sowie von den zur Implementierung des Sensors
verwendeten Bestandteilen.
So können für eine bestimmte Bündelbreite zum Beispiel N
Zyklen auf der Sendefrequenz fL gegeben sein. In diesem
Ausführungsbeispiel können auf der Sendefrequenz fH für die
höhere Frequenz N+1/2 Zyklen in der Bündelbreite vorgesehen
sein. Natürlich variiert die absolute Anzahl der Zyklen in
einem Bündel abhängig von den zur Erzeugung der Bündel
verwendeten Schaltungen. Das Phasenverhältnis kann jedoch
durch Regelung der Senderfrequenz durchgesetzt werden.
Die Abbildung aus Fig. 3 veranschaulicht die Mischfunktion
des empfangenen Zyklus. In der Abbildung aus Fig. 3
veranschaulicht die Linie 50 somit das gesendete Bündel. Die
Linie 51 veranschaulicht eine Empfangsreflexion. Die Linie 52
veranschaulicht den Zeitraum, über den das Mischen auftritt.
Das heißt, das Mischen erfolgt ab dem Anfang des Empfangs des
reflektierten Signals an der Stelle 53 bis zum Ende des
gesendeten Signals an der Stelle 54.
An der Linie 52 sind ferner die Stärken der empfangenen Echos
auf der niedrigen Frequenz fL und der höheren Frequenz fH
dargestellt. Die Amplitudendifferenz ΔA ist eine Funktion der
Entfernung, in der die Störung auftritt, reflektiert durch die
Phasendifferenz zwischen dem gesendeten Bündel und dem
empfangenen Reflexionen sowie der Stärke der Störung. In dem
tatsächlichen System basiert das Zwischenfrequenzsignal auf
der Integration einer großen Anzahl gemischter Signalimpulse,
die auf der Zwischenfrequenz zwischen den fH und fL Werten
oszillieren. Bei sehr geringen Entfernungen sind die
Größenunterschiede aufgrund der Frequenzmodulation für eine
bestimmte Störungsstärke geringer als die Größendifferenz des
gemischten Signals bei größerer Entfernung.
Die Abbildung aus Fig. 4 veranschaulicht die Sensorleistung
über dessen Einstellbereich, wobei dargestellt wird, dass die
Empfindlichkeit im Nahbereich nicht wesentlich erhöht. Die
Abbildung aus Fig. 4 veranschaulicht somit zum Beispiel den
Zwischenfrequenzgang, der an dem Ausgang des
Basisbandverstärkers 26 abgetastet wird. Bei einem
eingestellten Bereich von etwa 12 Zoll wurde dieses Signal
durch Einwärtsbewegung einer Hand zur Berührung des Senders
und wieder heraus erzeugt. Wie dies für den Nahbereich an dem
Punkt 70 ersichtlich ist, ist die Amplitude des Signals nicht
wesentlich größer als an dem Punkt 71 bei etwa 6 Zoll. Die
Abbildung aus Fig. 4 veranschaulicht, dass außerhalb des
Bereichs kaum ein Zwischenfrequenzsignal erzeugt wird.
Die Abbildung aus Fig. 5 zeigt eine elektrische Prinzipskizze
eines erfindungsgemäßen Sensors, der zur Erzeugung der
Darstellung aus Fig. 4 verwendet worden ist. Der Sender wird
durch einen Hochfrequenztransistor 100 gesteuert, der so
vorbelastet ist, dass er mit der Senderfrequenz oszilliert.
Der Kollektor des Transistors 100 ist mit der Antenne 101
gekoppelt und über einen induktiven Widerstand 102 (einfach
inhärent in dem physikalischen Layout vorgesehen) mit dem
Vorbelastungsknoten 103 gekoppelt. Der Vorbelastungknoten 103
ist über einen Kondensator 104 mit der Erde gekoppelt und über
den Widerstand 105 mit einem FM-Oszillator, der sich aus dem
Inverter 106 und dem Inverter 107 zusammensetzt. Der Inverter
106 steuert den Ausgang des FM-Oszillators und ist zur
Rückführung über den Kondensator 108 mit dem Eingang des
Inverters 107 verbunden. Ferner ist der Ausgang des Inverters
107 über den Widerstand 109 mit dessen Eingang gekoppelt.
Der Knoten 103 ist ferner über den Widerstand 110 mit dem
Kondensator 111 verbunden, der an dem entgegengesetzten
Anschluss mit der Erde gekoppelt ist. Die Kathode der Diode
112 ist mit dem Kondensator 111 gekoppelt, und die Anode ist
mit der Kathode der Diode 113 gekoppelt. Die Anode der Diode
113 ist mit einer 5-Volt-Stromversorgung gekoppelt. Ferner
sind die Anode der Diode 112 und die Kathode der Diode 113
über den Kondensator 114 mit dem Ausgang des Inverters 115
gekoppelt. Der Eingang des Inverters 115 ist mit dem
Bündelfolgefrequenzoszillator gekoppelt, der auf etwa 2 MHz
eingestellt ist und sich aus dem Inverter 116 und dem Inverter
117 zusammensetzt. Der Ausgang des Inverters 116 ist mit dem
Eingang des Inverters 115 gekoppelt und über den Kondensator
118 mit dem Eingang des Inverters 117. Ferner ist der Ausgang
des Inverters 117 über den Widerstand 119 mit dessen Eingang
verbunden.
Ein aus dem Potentiometer 120 in Reihenschaltung mit dem
Widerstand 121 zusammengesetzter Stellwiderstand und ein
paralleler Widerstand 122 sind von dem Ausgang des Inverters
117 mit dem Eingang des Inverters 123 gekoppelt. Ferner ist
der Eingang des Inverters 123 über den Kondensator 124 mit der
Erde verbunden. Der Ausgang des Inverters 123 ist über den
Widerstand 199 mit dem Emitter des oszillierenden Transistors
100 verbunden. Ferner ist der Kondensator 125 von dem Emitter
des Transistors 100 mit der Erde verbunden.
Die Basis des Transistors 100 wird durch den Induktor 126
durch den Ausgang des Inverters 116 mit der
Bündelfolgefrequenz gesteuert.
Im Betrieb wird die Oszillationsfrequenz des Transistors 100
durch eine Vorbelastung bzw. Vorspannung an dem Knoten 103
angepasst. Die Vorbelastung wird auf 7 KHz durch den
Oszillator moduliert, der sich aus den Invertern 107 und 106
zusammensetzt. Der Transistor 100 oszilliert, wenn die Basis-
Emitter-Spannung oberhalb eines Grenzwerts liegt. Dies tritt
während der Anstiegsflanke des Ausgangs des Inverters 116 über
eine kurze Bündellänge auf, bestimmt durch die durch das RC-
Netz induzierte Verzögerung, wobei sich das RC-Netz aus den
Widerständen 120 bis 122 und dem Kondensator 124
zusammensetzt, gesteuert durch den Inverter 123. Wenn der
Ausgang des Inverters 123 ansteigt, fällt die
Spannungsdifferenz zwischen der Basis und dem Emitter des
Transistors 100 somit unter den Grenzwert, wobei der
Oszillator ausgeschaltet wird. Während der Anstiegsflanke des
Ausgangs des Inverters 116 wird somit ein kurzes Bündel durch
die Antenne 101 mit einer Bündellänge emittiert, die durch das
Stellpotentiometer 120 angepasst werden kann. Diese Schaltung
legt somit die Bündellänge für die Senderschaltung fest.
Ungewünschte Abweichungen der Bündelbreite werden minimiert,
wenn die Inverter 116 und 123 durch gemeinsame monolithische
Integration abgestimmt werden. Bei einer Bündelfolgefrequenz
von 2 MHz und einer Frequenzmodulationsrate von 7 KHz sind
etwa 6500 Bündel pro Zwischenfrequenzzyklus gegeben.
Der Empfänger weist eine Empfangsantenne 150 auf, die mit dem
Knoten 151 gekoppelt ist. Von dem Knoten 151 ist ein Induktor
152 mit der Erde gekoppelt. Ferner ist die Kathode der
Schottky-Diode 153 mit dem Knoten 151 gekoppelt. Die Anode der
Diode 153 ist über den Kondensator 154 mit der Erde und über
den Widerstand 155 mit einer positiven 5-Volt-Stromversorgung
sowie über den Kondensator 156 mit einem
Zwischenfrequenztransistor 157 gekoppelt, der als Verstärker
verbunden ist. Somit ist die Basis des Transistors 157 über
den Widerstand 158 mit ihrem Kollektor verbunden. Ferner ist
der Kollektor über den Widerstand 159 mit einer 5-Volt-
Stromversorgung gekoppelt. Der Emitter des Transistors 157 ist
mit der Erde verbunden. Der Kollektor des Transistors 157 ist
über den Kondensator 160 mit einem Zwischenfrequenzverstärker
verbunden, der sich aus dem Inverter 161 zusammensetzt, wobei
der Widerstand 162 in der Rückkopplung verbunden ist. Der
Ausgang des Inverters 161 ist mit einer Abtast-Halte-Schaltung
verbunden, die sich aus einem Transistor 163 zusammensetzt,
dessen Basis über den Widerstand 164 mit dem Ausgang des
Inverters 107 in dem FM-Oszillator verbunden ist. Der
Kollektor des Transistors 163 ist mit einem ersten Anschluss
des Kondensators 165 verbunden. Der zweite Anschluss des
Kondensators 165 ist mit der Erde verbunden. Ferner ist der
Kollektor des Transistors 163 über den Kondensator 166 und den
Widerstand 167 mit dem Eingang des Inverters 168 verbunden,
der als Basisbandverstärker angeschlossen ist. Der Widerstand
169 und der Kondensator 170 sind parallel verbunden und in
Rückkopplung über den Inverter 168. Der Ausgang des Inverters
168 ist über den Widerstand 171 mit dem Eingang des Inverters
172 verbunden, der als Verstärker mit dem Widerstand 173 und
dem Kondensator 174 parallel und rückgekoppelt verbunden ist.
Der Ausgang des Inverters 172 ist über den Kondensator 175 und
den Widerstand 176 mit dem Eingang des Inverters 177
verbunden. Der Widerstand 178 ist rückgekoppelt über den
Inverter 177 verbunden. Der Ausgang des Inverters 177 steuert
eine Grenzwerterfassungsschaltung. Der Eingang der
Grenzwerterfassungsschaltung ist der Knoten 198. Ein erster
Widerstand 179 ist zwischen den Knoten 198 und den Eingang des
Inverters 180 gekoppelt. Ferner ist der Widerstand 181
zwischen den Eingang des Inverters 180 und eine 5-Volt-
Stromversorgung verbunden. Ein zweiter Widerstand 182 ist
zwischen den Knoten 178 und den Inverter 183 gekoppelt. Ferner
ist der Widerstand 184 zwischen den Eingang des Inverters 183
und die Erde gekoppelt. Der Ausgang des Inverters 180 ist über
die Diode 185 mit dem Knoten 186 verbunden. Der Ausgang des
Inverters 183 ist über den Inverter 187 und die Diode 188 mit
dem Knoten 186 verbunden. Der Knoten 186 ist über das RC-Netz
aus dem Widerstand 189 und dem Kondensator 190 mit dem Gate-
Anschluss des Transistors 191 verbunden. Ferner ist der
Widerstand 192 zwischen den Gate-Anschluss des Transistors 191
und die Erde geschaltet. Der Source-Anschluss des Transistors
191 ist mit der Erde verbunden, wobei der Drain-Anschluss des
Transistors 191 über den Widerstand 193 mit einem Beeper 194
verbunden ist, der mit dem Widerstand 195 vorbelastet und
durch den Kondensator 196 umgangen wird.
Im Betrieb ist das gesendete Signal somit durch die Nähe
zwischen Sender und Empfänger mit der Empfangsantenne
gekoppelt. Das reflektierte Signal wird von der
Empfangsantenne empfangen und an der Diode 153 gemischt. Jeder
Zyklus des gemischten Signals wird durch die Diode 153
abgetastet und speist den Kondensator 154 in dem Ausmaß des
abgetasteten Signals. Der Spannungswert an dem Kondensator 154
variiert auf der Zwischenfrequenz, wie dies vorstehend im Text
beschrieben worden ist. Das Zwischenfrequenzsignal ist durch
den Verstärker aus Transistor 157 und Inverter 161 mit der
durch den Transistor 163 gesteuerten Abtast-Halte-Schaltung
gekoppelt. Der Transistor 163 wird mit der Modulationsfrequenz
des Senders synchronisiert, um den durchschnittlichen Wert des
gemischten Signals abzutasten und zu halten. Der
durchschnittliche Wert wird verstärkt und einer
Spitzenerfassungsschaltung zugeführt. Durch Einstellen eines
Auslösewertes an der Spitzenerfassungsschaltung kann die
Empfindlichkeit des Sensors ausgewählt werden.
In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel werden die Sende- und
Empfangsantennen 101 und 150 durch Drahtlängen von 1,5 Zoll
angeordnet in einem Dipol für eine 2-GHz-Senderfrequenz
gebildet und sind so positioniert, dass das gesendete Signal
mit der Empfangsantenne mit einem Wert gekoppelt ist, das für
den Mischvorgang ausreicht.
Der Bündelfolgefrequenzgenerator wird durch in den Invertern
inhärentes Rauschen moduliert, die für das Ausführungsbeispiel
aus der Abbildung aus Fig. 5 ausgewählt worden sind, so dass
keine weitere Modulations-Schaltkreisanordnung erforderlich
ist.
Unter Verwendung der in dieser Abbildung veranschaulichten
Komponentenwerte ist der Bereich dieser Schaltung zwischen
Null und etwa 12 Fuß einstellbar. Die Modulation des
Hochfrequenzoszillators wird für den maximalen Bereich auf
eine Phasenumkehr von ungefähr 180º eingestellt.
Die Abbildung aus Fig. 6 veranschaulicht ein alternatives
Ausführungsbeispiel des Abstandssensors mit torgesteuertem
Bereich gemäß der vorliegenden Erfindung. In dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel wird der Hochfrequenzoszillator durch den
Transistor 200 gesteuert. Die Basis des Transistors 200 ist
über den Induktor 254 mit der Erde verbunden. Der Emitter des
Transistors 200 ist über den Kondensator 201 mit der Erde und
über den Widerstand 202 mit dem Knoten 203 verbunden. Der
Knoten 203 ist über den Widerstand 204 mit der Erde und über
den Kondensator 205 mit einem 2-MHz-
Bündelfolgefrequenzoszillator gekoppelt. Der Oszillator weist
die in Reihe verbundenen Inverter 206 und 207 auf. Der Ausgang
des Inverters 207 ist mit dem Kondensator 205 und über den
Kondensator 208 mit dem Eingang des Inverters 207 verbunden.
Ferner ist der Ausgang des Inverters 207 über den Widerstand
209 mit dessen Eingang verbunden.
Der Kollektor des Transistors 200 wird durch den Induktor 255
durch das Signal an dem Knoten 210 moduliert, der über den
Kondensator 211 mit der Erde und über den Widerstand 212 mit
einer 5-Volt-Stromversorgung verbunden ist. Ferner ist der
Knoten 210 über den Widerstand 213 mit dem Ausgang des
Modulationsoszillators verbunden, der sich aus den in Reihe
geschalteten Invertern 214 und 215 zusammensetzt. Der Ausgang
des Inverters 214 ist über den Kondensator 216 mit dem Eingang
des Inverters 215 verbunden. Ferner ist der Ausgang des
Inverters 215 über den Widerstand 217 mit dessen Eingang
verbunden.
Der Empfänger teilt die Antenne 218, die durch den Oszillator
200 gesteuert wird. Somit umfasst der Empfänger die Schottky-
Diode 219, deren Anode mit der Antenne 218 verbunden ist. Die
Kathode der Diode 219 ist mit dem Knoten 220 verbunden. Der
Kondensator 221 ist von dem Knoten 220 mit der Erde verbunden.
Der Widerstand 222 ist von dem Knoten 220 mit der Erde
verbunden. Ferner ist der Knoten 220 über den Kondensator 223
und den Widerstand 224 mit einem Verstärker verbunden, der
sich aus dem Inverter 225 mit rückgekoppeltem Widerstand 226
zusammensetzt. Der Ausgang des Inverters 225 ist über den
Widerstand 227 mit dem Eingang des Inverters 228 verbunden.
Der Ausgang des Inverters 228 wird durch die Diode 229 zu dem
Knoten 230 gesteuert. Der Widerstand 231 ist von dem Knoten
230 mit dem Eingang des Inverters 228 verbunden. Ferner ist
der Kondensator 232 von dem Knoten 230 mit der Erde verbunden.
Der Knoten 230 ist über den Kondensator 233 und den Widerstand
234 mit dem Eingang des Inverters 235 verbunden. Die Spannung
an dem Knoten 230 ist der erfasste Spitzenwert des von dem
Zwischenfrequenzverstärker 225 zugeführten
Zwischenfrequenzsignals. Der Widerstand 236 ist rückgekoppelt
von dem Ausgang des Inverters 235 mit dessen Eingang
verbunden. Ferner ist der Ausgang des Inverters 235 über den
Widerstand 237 mit dem Eingang des Inverters 238 verbunden.
Der Ausgang des Inverters 238 weist einen Widerstand 239 und
den Kondensator 240 auf, die parallel und rückgekoppelt
verbunden sind. Der Ausgang des Inverters 238 ist über den
Kondensator 241 und den Widerstand 242 mit dem Eingang des
Inverters 243 verbunden. Der Inverter 243 weist rückgekoppelt
verbunden den Widerstand 244 und den Kondensator 245 auf. Der
Ausgang des Inverters 243 ist über den Kondensator 246 und den
Widerstand 247 mit dem Knoten 248 verbunden. Der Knoten 248
ist ferner über den Widerstand 249 mit der Erde verbunden.
Ferner ist der Ausgang des Inverters 243 über den Widerstand
250 mit dem Eingang des Inverters 251 verbunden. Der Eingang
des Inverters 251 ist über den Widerstand 252 mit der
positiven Stromversorgung verbunden. Bei der Ausgabe des
Inverters 251 handelt es sich um ein Signal auf der Zeitung
253, das die Erfassung einer Störung in dem Feld anzeigt.
Ferner kann der Knoten 248 zur Steuerung einer derartigen
Alarmschaltkreisanordnung bei Bedarf verwendet werden.
Die Schaltung aus Fig. 6 wird durch eine Stromversorgung
gemäß der Abbildung aus Fig. 7 gesteuert. Somit ist eine 9-
Volt-Batterie 275 über einen Stromschalter 276 mit einer
Wechselschaltung 278 verbunden, die einen Kondensator 277
aufweist, der von dem Schalter 276 mit der Erde verbunden ist,
und mit einer Spannungsumwandlungsschaltung 278 mit einem
Ausgang 279 von etwa 5 Volt. Ferner ist der Ausgang 279 über
den Kondensator 280 mit der Erde verbunden. Die 5-Volt-
Stromversorgung wird zur Steuerung der in der Abbildung aus
Fig. 6 veranschaulichten Schaltkreisanordnung verwendet.
Die Frequenz des Senders kann gemäß den Anforderungen für eine
spezielle Konstruktion angepasst werden. Bei einer
Mittenfrequenz von 2 GHz sind die Werte der angegebenen
Komponenten in der Abbildung aus Fig. 8 dargestellt. Ferner
können für eine Mittenfrequenz von 6,5 GHz die in der
Abbildung aus Fig. 8 veranschaulichten Werte verwendet
werden.
Die in den Abbildungen der Fig. 5 und 6 veranschaulichten
Schaltungskonstruktionen setzen sich aus gebrauchsfertigen
Bauteilen zusammen, die für Fachleute gut erhältlich sind,
wobei beispielhafte Werte der Bauteile in den Figuren
dargestellt sind. Hiermit wird festgestellt, dass die
Schaltungen in anwendungsspezifischen Schaltungen (ASIC) oder
in anderen Kombinationen aus Bauteilen vorgesehen werden
können, die den Anforderungen der Konstrukteure am besten
entsprechen.
Die hierin beschriebenen Ausführungsbeispiele weisen
Hochfrequenzsender auf, die auf einer Zwischenfrequenz
frequenzmoduliert werden. Alternative Systeme können
amplitudenmodulierte Hochfrequenzsender oder durch andere
Verfahren modulierte Sender aufweisen, und zwar unter
Verwendung auf dem Gebiet der Oszillatormodulation bekannter
Techniken. Zum Beispiel kann der Hochfrequenzoszillator in
einem doppelten Bündelmodus betrieben werden, wobei ein erstes
Bündel gefolgt von einem zweiten Bündel übertragen wird, wobei
dazwischen ein festes Intervall gegeben ist. Das erste Bündel
wird mit dem zweiten nur bei einer spezifischen Entfernung
bestimmt durch das Intervall zwischen den Bündeln gemischt.
Dabei kommt es zu Einsparungen der durchschnittlichen
Leistungsabgabe für längere Entfernungen, während die Messung
von Störungen in näheren Bereichen verhindert wird. Ferner
können auch andere Hüllkurvenformtechniken für verschiedene
Effekte eingesetzt werden.
Schlussfolgerung
Demgemäß sieht die vorliegende Erfindung einen
Feldstörungssensor vor, dessen Bereich präzise torgesteuert
wird, unabhängig von Störungen durch benachbarte Sensoren der
gleichen Art oder durch andere Rauschquellen, und mit einem
Ausgleich der Überempfindlichkeit im Nahbereich. Ferner
verbraucht die Schaltung sehr wenig Energie, was einen
langfristigen Batteriebetrieb ermöglicht. Vorgesehen wird
somit eine Vielzahl verschiedener neuer Anwendungen für
Abstandssensoren auf Mikrowellenbasis. Dazu zählen zum
Beispiel Diebstahlwarnanlagen mit Abstandsmessung in
Kraftfahrzeugen, Einbruchsicherheitssysteme, schlüssellose
Türschließsysteme, Abstandswarnradar und dergleichen.
Der Bereich des Systems wird torgesteuert, um den maximalen
Erfassungsbereich einzuschränken, um Fehlalarme mit einem
kennzeichnenden Einstellbereich für die aktuellen
Ausführungsbeispiele von 6 Zoll bis 12 Fuß zu reduzieren. Die
Bündelfolgefrequenz ist rauschcodiert, um eine gemeinsame
Anordnung einer Mehrzahl von Sensoren zu ermöglichen. Der
Empfänger ist besonders empfindlich, was eine reduzierte.
Sendeleistung ermöglicht. Somit muss der Empfänger nicht in
ISM-Bändern betrieben werden, die eine hohe Auslastung durch
andere Mikrowellenverbraucher mit hoher Leistung aufweisen,
wie etwa Mikrowellenherde. Dies führt zu einem niedrigen
Betriebsstrom mit einer möglichen Batterielebensdauer von
mehreren Jahren sowie zu sehr niedrigen Herstellungskosten.
Die niedrigen Herstellungskosten sind zum Teil auf die
niedrige Sendeleistung zurückzuführen, die eine komplexe
Schaltkreisanordnung zur Erfüllung der Fernmelderichtlinien
überflüssig macht. Ferner wird die Bereichsempfindlichkeit des
Systems ausgeglichen, wobei auf das 1/R² Merkmal dem Stand der
Technik entsprechender Systeme verzichtet werden kann. Somit
weist das System im Nahbereich keine Überempfindlichkeit auf
und erhält eine verhältnismäßig konstante Empfindlichkeit über
eine Entfernung von 0 bis zur maximalen Entfernung aufrecht.