Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erzeugen
eines Gutscheins, wie eines Produktcoupons oder eines Tickets,
und zwar an dem Ort des Betrachters eines Fernsehers in Antwort
auf eine Anforderung durch den Fernsehbetrachter.
Geschäftsbetriebe können Verbrauchercoupons anbieten. Coupons
sind typischerweise auf Papier gedruckt und werden Verbrauchern
auf verschiedene Wege verfügbar gemacht, einschließlich des
Platzierens derselben in Produktbehältern und des Druckens
derselben in Zeitschriften und Magazinen. Ein Verbraucher kann
den Coupon in einem Geschäft einlösen, um für dort gekaufte
Waren oder Dienstleistungen einen Discount in bar zu erhalten.
Wenn das Geschäft ein Einzelhändler für hergestellte Waren ist,
kann der Einzelhändler wiederum die Coupons einlösen, indem er
sie an den Hersteller sendet, der dem Einzelhändler dann den
Betrag des Discounts vergütet. Ein Einzelhändler kann zwischen
sich und dem Hersteller eine Einlöseagentur als Vermittler
einsetzen. Eine Einlöseagentur sortiert und bucht die Coupons,
validiert die Coupons als Sicherheit gegen Betrug und
Fehleinlösungen, bestimmt die Kosten für den Hersteller und stellt
statistische Information zusammen, die für den Hersteller
nützlich sein kann. Sobald sie eingelöst sind, werden die Coupons
zerstört, um eine Wiederverwendung zu verhindern.
Hersteller und andere Geschäfte werben seit langem für
ihre Produkte und Dienstleistungen gegenüber Verbrauchern unter
Verwendung des Mediums des Fernsehens. Fernsehwerbesendungen
können über Kabelnetzwerke übertragen werden und über die Luft
gesendet werden. Coupons können für die beworbenen Produkte und
Dienstleistungen verfügbar sein.
Ein Verfahren zum Verteilen von Coupons unter Verwendung von
Signalen, die über Fernsehkanäle übertragen werden, ist
beschrieben in US-A-5,249,044 und -5,128,752, die beide für Von
Kohorn erteilt worden sind. Das Von Kohorn-System sendet ein
Videobild der Produktinformation, wie dem Namen des
Herstellers, dem Betrag des Discounts und einer Identifikationsnummer.
Die Produktinformation wird auf dem Fernseher eines
Verbrauchers angezeigt. Der Verbraucher betrachtet diese Information
auf dem Fernseher und gibt in ein in der Hand zu haltendes
elektronisches Bauteil unter Verwendung einer Tastatur die
Information ein. Das Bauteil weist einen Drucker auf, der dazu
aktiviert werden kann, einen Coupon mit einem Teil oder der
gesamten eingegebenen Produktinformation darauf auszudrucken.
Coupons sind wertvoll, da sie gegen Bargeld ausgetauscht werden
können, und Betrug bzw. Missbrauch und Fehleinlösungen sind für
Hersteller und Einzelhändler kostenaufwändig. Ein Coupon-
Verteilsystem sollte, über allen anderen Erwägungen, eine
Duplikation eines Coupons verhindern. Das Von Kohorn-System
erlaubt es einem Benutzer jedoch, mehrfache Kopien eines Coupons
auszudrucken, indem die selbe Produktinformation mehrfach
eingegeben wird. Ein weiteres Merkmal des Von Kohorn-Systems
ermöglicht es dem elektronischen Bauteil, die Couponübertragung
aufzuzeichnen, während der Verbraucher sich von dem Fernseher
entfernt hat. Das Aufzeichnen eines Coupons ermutigt nicht nur
zu unbegrenzter Duplikation, es schlägt auch fehl, den
Verbraucher dazu zu bringen, die Fernsehwerbung zu betrachten.
Ferner wird Bezug genommen auf die US-A-5,070,404, die ein
System offenbart, das ein Videosignal über einen ersten Kanal
und ein Datensignal über einen zweiten Kanal überträgt bzw.
sendet. Das Datensignal wird kontinuierlich oder periodisch
unter Verwendung eines Bauteils, wie eines Rundfunkrades
("broadcast wheel"), übertragen. Am Ort eines Benutzers
empfängt ein Bauteil das Datensignal und speichert die Daten. Die
Daten können Coupons entsprechen, und das Bauteil kann Daten
speichern, die mehrfache Coupons repräsentieren. Das
Videosignal weist ein darin eingebettetes Dienstsignal ("cue
signal") auf. Der Empfang des Dienstsignals entsprechend einem
bestimmten Coupon an dem Ort des Benutzers ermöglicht es dem
Benutzer, jenen Coupon auszudrucken. In Antwort auf die
Anforderung des Benutzers holt das Bauteil die gespeicherten Coupon-
Daten aus dem Speicher und druckt diese aus.
Es wäre wünschenswert, ein System bereitzustellen, das
Produktcoupons an Orte von Verbrauchern verteilt, und zwar
unter Verwendung von Signalen, die über Fernsehkanäle
übertragen werden, wobei Sicherheit gegen Missbrauch und
Fehleinlösungen bereitgestellt wird und wobei die Verbraucher dazu
angehalten werden, die Fernsehwerbungen für das Produkt zu betrachten.
Diese Probleme und Nachteile lassen sich im Stand der
Technik deutlich nachweisen und werden von der vorliegenden
Erfindung auf die nachstehend beschriebene Art und Weise
gelöst.
Erfindungsgemäß wird ein Verfahren angegeben zum Erzeugen
eines Gutscheins, wie es in Anspruch 1 definiert ist.
Das Verfahren oder System gemäß einer Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung erzeugt einen Gutschein, wie einen
Produktcoupon oder ein Ticket, das einem Fernsehbetrachter über
eine Fernsehofferte angeboten wird, wie eine Produktwerbung.
Beispielsweise kann eine Werbung den Fernsehbetrachter davon in
Kenntnis setzen, dass ein Coupon für ein Produkt verfügbar ist.
Der Betrachter kann einen Coupon ausdrucken, indem an einer
Eingabeeinrichtung, wie einer Fernbedienung für einen
Fernseher, eine geeignete Antwort eingegeben wird. Der Betrachter
kann einen Gutschein lediglich innerhalb einer vorbestimmten
Zeitspanne oder eines vorbestimmten Zeitfensters erzeugen und
kann dies während der Zeitspanne, die einer diskreten bzw.
einzelnen Fernsehofferte entspricht, nur einmal tun. Die
Möglichkeit nicht autorisierter Gutscheinduplikation und daraus
sich ergebender Missbrauch werden folglich minimiert.
Der Gutscheingenerator kann Gutscheine mit jeder
geeigneten Form erzeugen, wie einem gedruckten Papierstreifen, wobei
der Gutschein ein Produktcoupon oder ein Ticket ist, oder eine
passive magnetische Karte oder eine "smart card".
Das Videosignal, das die Fernsehofferte repräsentiert,
weist darin eingebettet einen Gutscheinkennzeichner auf. Der
Gutscheinkennzeichner kann beispielsweise in einer
ausgetasteten bzw. Leerzeile ("blanked line") eingebettet sein, auf die
selbe Art und Weise wie Untertitelinformation
("closedcaptioning information"). Der Gutscheinkennzeichner wird als
ein Index verwendet, um die Information zum Erzeugen des Gutscheins
zu gewinnen bzw. wiederzugewinnen. Diese
Gutscheininformation kann entweder über einen digitalen
Datenkommunikationskanal zu dem Ort des Betrachters übertragen werden oder in
einem Speicher an dem Ort des Benutzers vorab gespeichert sein.
Die Gutscheininformation kann ein Bit-map-Bild des Gutscheins
aufweisen.
Bei einer beispielhaften Ausführungsform ist die
Gutscheininformation in einem Datenbasisspeicher in einer
Kabelfernsehstation gespeichert. Die Kabelfernsehstation kann
gleichzeitig mehrfache Videosignale übertragen, von denen jedes
unterschiedliche Quellen von Fernsehprogrammen darstellt, und
zwar über mehrfache Fernsehkanäle auf dem Kabelnetzwerk. Das
Videosignal kann, zu Zeiten wie während einer Produktwerbung
oder einer anderen Offerte, einen eingebetteten
Gutscheinkennzeichner enthalten. Ein Coupon-Subsystem in der
Kabelfernsehstation überwacht jedes Videosignal und gewinnt
Gutscheininformation aus dem Datenbasisspeicher, wenn es einen
entsprechenden eingebetteten Gutscheinkennzeichner erfasst. Die
Gutscheininformation wird sofort über einen Datenkanal auf dem
Datennetzwerk übertragen und wird für eine vorbestimmte
Zeitspanne oder ein Coupon-Verfügbarkeitsfenster wiederholt
übertragen (Datenkanäle werden im Stand der Technik gewöhnlich dazu
verwendet, um digitale Daten zu übertragen, die
Aktienmarktangaben, Wettervorhersagen und andere Information darstellen,
und zwar über das selbe Kabel, das die Fernsehkanäle führt).
Das Fernsehprogramm ("television programming") alarmiert den
Betrachter hörbar oder sichtbar, dass ein Gutschein, wie ein
Produktcoupon, erzeugt werden kann. Eine Teilnehmereinheit am
Ort des Fernsehbetrachters empfängt sowohl die Fernsehkanäle
als auch den Datenkanal. Wenn der Betrachter eine Eingabeeinrichtung
betätigt, wie eine Taste auf einer Fernbedienung
für den Fernseher, durchsucht die Teilnehmereinheit die
Gutscheininformation, die es auf dem Datenkanal empfängt, nach der
Gutscheininformation entsprechend dem Gutscheinkennzeichner,
den sie auf dem Fernsehkanal empfängt, den der Benutzer
betrachtet. Die Teilnehmereinheit erzeugt dann einen Gutschein,
der die Gutscheininformation trägt. Die Teilnehmereinheit wird
auf die Anforderung des Betrachters nur antworten, um einen
Gutschein zu erzeugen, wenn die Anforderung innerhalb des
Verfügbarkeitsfensters auftritt, da dies die einzige Zeit ist,
während der die Gutscheininformation auf dem Datenkanal
übertragen wird.
Obgleich die Kommunikationskanäle, über die die
Videosignale und die Gutscheininformation übertragen werden, bei der
beispielhaften Ausführungsform die Kommunikationskanäle eines
Kabelfernsehnetzwerkes sind, können die Kommunikationskanäle
auch solche eines beliebigen Mediums mit einer hinreichenden
Bandbreite sein, um die hier beschriebene Information zu
führen. Zusätzlich zu leitenden Kabeln können geeignete Medien
optische Fasernetzwerke, Funk-, Satelliten- und terrestrische
Mikrowellennetzwerke aufweisen, und Netzwerke, die
Kombinationen diverser Medien beinhalten. Ferner können die hier
beschriebenen Kommunikationskanäle jedes beliebige geeignete
analoge oder digitale Format verwenden, obgleich bei der
beispielhaften Ausführungsform das Videosignal in einem analogen
Format und die Gutscheininformation in einem digitalen Format
übertragen werden, wobei die beliebigen geeigneten analogen
oder digitalen Formate solche gemäß den analogen oder digitalen
Fernsehstandards bzw. -normen der Vereinigten Staaten von
Amerika oder anderen Ländern beinhalten.
Im Folgenden wird Bezug auf die nachstehende detaillierte
Beschreibung der Ausführungsformen genommen, die in den
beigefügten Zeichnungen dargestellt sind, wobei:
Fig. 1 eine schematische Ansicht eines Systems zum
Erzeugen von Produktcoupons am Ort eines Fernsehbetrachters in
Antwort auf eine Kabelfernsehübertragung ist;
Fig. 2 eine schematische Ansicht des Sendeabschnittes des
Systems in einer Kabelfernsehstation ist;
Fig. 3 eine schematische Ansicht des Empfangsabschnittes
des Systems am Ort des Fernsehbetrachters ist; und
Fig. 4 eine schematische Ansicht einer alternativen
Ausführungsform des Empfangsabschnittes des Systems am Ort des
Fernsehbetrachters ist.
Wie es in Fig. 1 dargestellt ist, sind eine Videoquelle
10, ein Sender 12 und ein Coupon-Subsystem 14 in einer
Kabelfernsehstation oder in einer Kopfstelle eines Kabelfernseh-
Verteilnetzwerkes 16 angeordnet. Ein Fernseher (TV) 18 und eine
Teilnehmereinheit 20 sind am Ort eines Fernsehbetrachters
angeordnet, bei dem es sich um ein Heim handeln kann. Der
Fernsehbetrachter kann der Teilnehmereinheit 20 Befehle erteilen, und
zwar unter Verwendung einer Fernbedienung 22.
Die Videoquelle 10, bei der es sich um ein
Videobandabspielgerät, eine Satellitenspeiseeinrichtung, eine
Studiokamera oder ein anderes Bauteil handeln kann, erzeugt ein
Videosignal 24. Das Videosignal 24 ist repräsentativ für typische
Fernsehprogramme, wie Unterhaltung, Nachrichten und Werbung.
Der Sender 12 moduliert das Videosignal 24 auf eine beliebige
geeignete Art und Weise, wie sie gewöhnlich in Fernsehsystemen
verwendet wird, und überträgt das resultierende Signal über
einen Fernsehkanal oder ein Frequenzband des Verteilnetzwerkes
16. (Obgleich ein typisches Kabelfernsehsystem mehrfache Kanäle
aufweist, um zu ermöglichen, dass mehrfache Videosignale von
mehrfachen Quellen gleichzeitig übertragen werden, sind in Fig.
1 aus Gründen der Klarheit nur eine einzelne Videoquelle 10 und
ein einzelner Kanal dargestellt.) Die Teilnehmereinheit 20
empfängt das übertragene bzw. gesendete Signal und stellt es
dem Fernseher 18 bereit, der die entsprechenden Programmbilder
zur Betrachtung durch einen Fernsehbetrachter (nicht gezeigt)
anzeigt. Wenn der Fernseher 18 nicht dazu in der Lage ist, auf
sämtliche über das Verteilnetzwerk 16 übertragenen
Fernsehkanäle abgestimmt zu werden, d. h., wenn es sich bei dem
Fernseher 18 nicht um einen sogenannten "kabelbereiten" Typ handelt,
kann die Teilnehmereinheit 20 das empfangene Signal in eine
Frequenz umwandeln, auf die der Fernseher 18 abgestimmt werden
kann, und zwar auf eine beliebige geeignete Art und Weise, wie
sie gewöhnlich in Kabelfernsehsystemen verwendet wird.
Werbeprogrammierung bzw. -programme können einen Coupon
für das beworbene Produkt offerieren. Anbieter bzw. Werber
können einen Coupon-Kennzeichner, der nachstehend in größerer
Genauigkeit beschrieben wird, in die Videosignale ihrer
Werbeprogramme einbetten, unter Verwendung des im Stand der Technik
bekannten Verfahrens zum Bereitstellen von Untertiteltext für
Hörgeschädigte. Wie es im Stand der Technik bekannt ist,
ermöglicht ein Untertiteldecoder (nicht in Fig. 1 gezeigt) entweder
in dem Fernseher 18 oder in der Teilnehmereinheit 20, dass der
Fernseher 18 beliebigen Untertiteltext anzeigt, der in dem
Videosignal 24 eingebettet sein kann. Der Coupon-Kennzeichner
enthält vorzugsweise Untertiteltext wie "COUPON AVAILABLE"
("COUPON VERFÜGBAR"), um Fernsehbetrachter, insbesondere
Hörgeschädigte, darüber zu informieren, dass der Anbieter bzw.
Werber einen Coupon für das Produkt offeriert. Alternativ
hierzu oder zusätzlich hierzu kann das Werbeprogramm einen Sprecher
beinhalten, der den Fernsehbetrachter verbal darüber
informiert, dass ein Coupon verfügbar ist.
Der Coupon-Kennzeichner weist einen Steuercode auf, der
nicht als Untertiteltext anzeigbar ist, und eine Coupon-
Kennzeichnungsnummer. Das Coupon-Subsystem 14 überwacht das
Videosignal 24, um Untertitel zu erfassen. Wenn das Coupon-
Subsystem 14 einen Steuercode erfasst, verwendet es die Coupon-
Kennzeichnungsnummer als einen Index, um ein gespeichertes
Coupon-Paket aus einem Speicher wiederzugewinnen. Das Coupon-
Paket, das nachstehend in größerer Genauigkeit beschrieben
wird, weist ein Feld auf, das aus mehreren Bits besteht, die
zusammen einem Bit-map-Bild des Coupons entsprechen, und einen
Kopf auf, der aus mehrfachen Feldern von binären Worten
besteht. Der Kopf weist ein Feld auf, das aus der Coupon-
Kennzeichnungsnummer besteht. Das Coupon-Subsystem 14 stellt
das Coupon-Paket dem Sender 12 bereit, der das Coupon-Paket auf
einem Datenkanal des Kabelnetzwerkes 16 überträgt, wie es
nachstehend in größerer Genauigkeit beschrieben ist. Das Coupon-
Paket wird während einer Zeitspanne oder eines
Verfügbarkeitsfensters wiederholt übertragen, das sich wenigstens bis zum
Ende der Übertragung des entsprechenden Fernsehprogramms
erstreckt, vorzugsweise jedoch um, zusätzliche fünf Minuten
verlängert ist.
In Antwort auf die Werbung kann der Fernsehbetrachter
anfordern, dass die Teilnehmereinheit 20 einen Coupon ausdruckt.
Der Verbraucher kann dies tun, indem er einen oder mehrere
Tasten auf der Teilnehmereinheit 20 oder einer
Fernbedienungseinheit 22 drückt. Die Teilnehmereinheit 20 erfasst und
decodiert Untertitel, wie es nachstehend in größerer Genauigkeit
beschrieben ist. Wenn die Teilnehmereinheit 20 einen Steuercode
erfasst, speichert sie temporär die entsprechende Coupon-
Kennzeichnungsnummer oder reiht diese in eine Warteschlange
ein. Wenn der Fernsehbetrachter anfordert, dass ein Coupon
ausgedruckt wird, gewinnt die Teilnehmereinheit 20 die in der
Warteschlange eingereihte Coupon-Kennzeichnungsnummer zurück
oder wählt diese aus.
Die Teilnehmereinheit 20 überwacht den Datenkanal, um
Coupon-Pakete zu erfassen, wie es nachstehend in größerer
Genauigkeit beschrieben ist. Wenn die Teilnehmereinheit 20 in Antwort
auf die Anforderung eines Fernsehbetrachters, einen Coupon
auszudrucken, eine Coupon-Kennzeichnungsnummer ausgewählt hat,
sucht die Teilnehmereinheit 20 nach irgendeinem Paket, das eine
Coupon-Kennzeichnungsnummer aufweist, die gleich der
ausgewählten Coupon-Kennzeichnungsnummer ist. Wenn sie das Paket findet,
liest die Teilnehmereinheit 20 die Coupon-Bildbits des Pakets,
rekonstruiert das Bit-map-Bild und druckt den Coupon aus. Der
Fernsehbetrachter kann folglich einen Coupon erzeugen lediglich
während des Coupon-Verfügbarkeitsfensters.
Fig. 2 stellt den Abschnitt des Systems gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung in der
Kabelfernsehstation oder der Kopfstelle in größerer Genauigkeit dar. Wie
oben angegeben, kann die Videoquelle 10 ein Satellitenempfänger
26, eines von Videobandabspielgeräten 28 und 30 oder eine
Studiokamera 32 sein, die Videosignale 34, 36, 38 bzw. 40
erzeugen. Der Kabelfernsehsender 12 weist Amplitudenmodulatoren 42,
44, 46 bzw. 48 zum Modulieren der Videosignale 34-40 auf
unterschiedliche zentrale Trägerfrequenzen auf. Die modulierten
Signale definieren folglich Frequenzbänder oder Kanäle, die in
einem Kombinierer 50 kombiniert und an Heime oder andere
Teilnehmerorte übertragen werden, und zwar über das
Kabel-Verteilnetzwerk 16. Der Kabelfernsehsender 12 kann ferner weitere
Bauelemente aufweisen, die in den Fig. 1 und 2 aus Gründen der
Klarheit nicht gezeigt sind, die jedoch typischerweise in
Kabelfernsehsystemen enthalten sind.
Das Coupon-Subsystem 14 weist eine Vielzahl von
Untertitellesern (CC read) 52, 54, 56 und 58 auf, zum Lesen der
digitalen Untertiteldaten, die in die Videosignale 34, 36, 38
bzw. 40 codiert sind. Ein bevorzugtes Untertitelverfahren ist
beschrieben in dem Standard bzw. der Norm, die erhoben ist von
der Federal Communications Commission mit dem Titel "Television
Synchronizing Waveform for Color Transmission", FCC Rules and
Regulations, Teil 73, Subteil E (1990). Kommerziell verfügbare
Untertiteldecoder, die gemäß diesem FCC-Standard arbeiten,
empfangen ein Videosignal und extrahieren die Untertitel aus
Zeile 21 des vertikalen Austastintervalls als zwei ASCII-Worte
mit sieben Bit (plus einem Paritätsbit). FIFO-Puffer 60, 62,
64, und 66 empfangen derartige Untertitel-ASCII-Daten von den
jeweiligen Untertitellesern 52-58. Ein Computer 68 überwacht
jeden der FIFO-Puffer 60-66, um zu bestimmen, ob diese
Untertiteldaten empfangen haben. Der Computer 68 liest die Daten aus
irgendeinem der FIFO-Puffer 60-66, der darin Untertiteldaten
gespeichert hatte. Der Computer 68 weist zugeordnete Programm-
und Datenspeicher auf und wird von geeigneter Software steuert.
Der Computer 68 muss mit hinreichender Geschwindigkeit
arbeiten, um die FIFO-Puffer 60-66 mit einer mittleren Rate
auszulesen, die jene übersteigt, mit der die FIFO-Puffer 60-66
wahrscheinlich gefüllt werden.
Ein Coupon-Kennzeichner besteht aus einem String bzw.
einer Zeichenkette von Untertiteldaten. Die ersten zwei Worte
definieren einen Steuercode innerhalb des Bereiches zwischen 10
(Hex) und 1F (hex). Gewöhnliche Untertitel enthalten keine
Worte innerhalb dieses Bereiches, da die Zeichen, denen diese
ASCII-Werte entsprechen, nicht druckbar sind. Ein
Untertiteldecoder, sei er in dem Fernseher 18 oder in der
Teilnehmereinheit 20, zeigt daher in Antwort auf den Steuercode keine
Zeichen auf dem Fernseher 18 an. Die nächsten 17 Worte
definieren die ASCII-Zeichenkette "COUPON AVALLABLE" (übersetzt:
"COUPON VERFÜGBAR"). Die nächsten sechs Worte definieren die
Coupon-Kennzeichnungsnummer als eine numerische
ASCII-Zeichenkette. Der Computer 68 liest die Daten in den Puffern 60-66 und
sucht nach dem Steuercode. Alternativ oder zusätzlich hierzu
kann der Computer 68 verifizieren, dass er einen Coupon-
Kennzeichner gefunden hat, indem er die nächsten 17 Worte liest
und einige oder sämtliche dieser Worte mit Worten vergleicht,
die die ASCII-Kette "COUPON AVAILABLE" definieren. Der Computer
68 liest die sechs Worte, die die Coupon-Kennzeichnungsnummer
definieren, und wandelt diese aus ASCII-Zeichen in einen
einzelnen numerischen Wert um. Der Computer 68 verwendet diesen
Wert, um eine Adresse oder einen Zeiger zu bilden. Der Computer
68 verwendet den Zeiger, um ein Coupon-Paket aus einem Coupon-
Datenbasisspeicher 70 zu lesen.
Der Coupon-Datenbasisspeicher 70, der eine oder mehrere
magnetische oder optische Platten aufweisen kann, hat darin
Coupon-Information gespeichert. Die Coupon-Information ist als
mehrfache Datensätze organisiert, von denen jeder durch eine
Coupon-Kennzeichnungsnummer indiziert ist. Jeder Datensatz
weist vorzugsweise die ASCII-codierte
Coupon-Kennzeichnungsnummer, eine ASCII-codierte universelle Produktcodenummer (UPC-
Nummer), ein numerisches Coupon-Verfügbarkeitsfenster in
Sekunden, ein demographisches Informationsfeld mit 256 Bits, eine
numerische Bildlänge in Bytes und ein Bildfeld mit der Anzahl
von Bits auf, die durch die Bildlänge spezifiziert ist. Das
Bildfeld definiert ein Bit-map-Bild der Coupon-Information, wie
dem Namen des beworbenen Produktes, dem Betrag des Discounts,
einer graphischen oder bildlichen Darstellung des Produkts oder
des Logos des Anbieters, oder jede beliebige andere
Information, die der Anbieter darin aufgenommen wissen möchte.
Die Coupon-Information in dem Coupon-Datenbasisspeicher 70
kann zu einer beliebigen Zeit und auf jede beliebige geeignete
Art und Weise aktualisiert werden. Beispielsweise kann der
Computer 68 ein Modem (nicht gezeigt) zum Empfangen neuer
Coupon-Information über die Telefonleitungen von einer
Revisionsagentur aufweisen, die als ein Repräsentant für Anbieter
agiert.
Der Computer 68 liest einen Zeichensatz mit Coupon-
Information aus dem Coupon-Datenbasisspeicher 70 und bildet ein
Coupon-Paket in seinem Arbeitsspeicher (RAM). Das Coupon-Paket
weist sämtliche Coupon-Information in dem Zeichensatz auf, mit
der Ausnahme der Übertragungsfensterlänge, und weist ferner das
Datum und die Zeit und eine Nummer auf, die die Kabelfernsehstation
identifiziert. Das Coupon-Paketformat besteht aus
sechs Feldern Kopfdaten gefolgt von einem Feld Bilddaten. Das
Format des Coupon-Paketes ist nachstehend dargestellt:
BYTE-POSITION / FELDBESCHREIBUNG
Bytes 1-6 Coupon-Identifikationsnummer (ASCII)
Bytes 7-16 Datum und Zeit (ASCII)
Bytes 17-22
Kabelgesellschafts-Identifikationsnummer (ASCII)
Bytes 23-42 Universeller Produktcode (ASCII)
Bytes 43-74 Demographische Informationsbits
Bytes 75-78 Bildlänge
Bytes 79 Bildbits
Bytes 79+ Bildlänge
Der Computer 68 stellt eine Kopie des Coupon-Pakets an
einem seriellen Port (P/S) 72 bereit. Ein Frequenzmodulator 74
empfängt die Coupon-Paketbits und moduliert eine zentrale
Frequenz, die einen Datenkanal definiert, mit den Bits. Das
modulierte Signal wird mit anderen Kanälen in dem Kombinierer 50
kombiniert und an Teilnehmerorte über das Kabel-Verteilnetzwerk
16 übertragen. Der Computer 68 kann sämtliche geeigneten
Synchronisationsverfahren verwenden, die herkömmlich bei
asynchroner Datenkommunikation verwendet werden, beispielsweise indem
einem Coupon-Paket eines oder mehrere Synchronisationsbytes
vorangehen.
Der Computer 68 kann mehrfache Coupon-Pakete in seinem
Speicher in einer Warteschlange einreihen und diese aufeinanderfolgend
dem seriellen Port 72 bereitstellen. Der Computer 68
überwacht den seriellen Port 72, um zu bestimmen, wann jedes
vorhergehende Coupon-Paket übertragen worden ist, und stellt
dann das nächste Coupon-Paket in die Warteschlange. Ferner
behält der Computer 68 das Coupon-Paket in seinem
Arbeitsspeicher und stellt aufeinanderfolgende Kopien an dem seriellen
Port 72 bereit, und zwar während einer Zeitspanne, die gleich
dem Verfügbarkeitsfenster ist, und mit Intervallen so häufig
wie die Systemgeschwindigkeit zulässt, vorzugsweise nicht mehr
als alle fünf Sekunden. Es ist anzumerken, dass der Computer 68
Coupon-Pakete entsprechend Coupon-Kennzeichnern bildet und
überträgt, die in beliebigen der Videosignale 34-40 eingebettet
sind. Demzufolge werden unterschiedliche Pakete auf dem
Datenkanal zeitlich gemultiplext.
Nachdem das Verfügbarkeitsfenster geschlossen ist, kann
der Computer 68 das Coupon-Paket aus seinem Arbeitsspeicher
löschen. Die Teilnehmereinheit 20 kann somit das Coupon-Paket
empfangen und einen Coupon nur während des
Verfügbarkeitsfensters ausdrucken. Das Verfügbarkeitsfenster ist vorzugsweise
wenigstens so lang wie die Fernsehwerbung selbst, sollte die
Länge der Fernsehwerbung jedoch nicht um mehr als fünf Minuten
überschreiten. Ein derartiges Verfügbarkeitsfenster gibt einem
Fernsehbetrachter hinreichend Zeit nach der Werbung, um zu
bestimmen, ob er einen Coupon erhalten möchte.
Fig. 3 stellt eine Teilnehmereinheit 20 in weiterer
Genauigkeit dar. Ein Fernsehtuner 76 empfängt die auf dem
Kabelfernsehnetzwerk 16 übertragenen Signale. Die Teilnehmereinheit
20 funktioniert sowohl als ein Coupon-Generator als auch als
eine "Wandlerbox" jenes Typs, der gewöhnlich von Teilnehmern
von Kabelfernsehdienstleistungen verwendet wird. Beispielsweise
überlagert der Fernsehtuner 76 sämtliche Kanäle in einem
bestimmten Frequenzband, wie jenes, das Kanal 3 oder 4
entspricht. Der interne Tuner des Fernsehers 18 kann dann auf
jenen Kanal eingestellt werden, um das Fernsehprogramm anzu -
zeigen. Ein Amplitudenmodulationsdetektor 78 empfängt das
abgestimmte Kanalsignal 80 und erfasst das Videosignal 82. Ein
Untertiteldecoder (CC DEC.) 84 empfängt das Videosignal 82 und
extrahiert sämtliche Untertiteldaten 86, wie oben beschrieben
in Bezug auf die Untertitelleser 52-58 in Fig. 2. Der
Untertiteldecoder 80 wandelt ferner Untertiteldaten 86 in ein
Videosignal und kombiniert es mit einem Abschnitt des Videosignals
82, und zwar auf die Art und Weise, wie sie gewöhnlich in
Untertitelschaltungen verwendet wird. Ein Amplitudenmodulator (AM
MOD.) 88 re-moduliert einen Träger entsprechend dem Kanal 3
oder 4 mit dem untertitelten Video 90. Das Ausgangssignal 92
kann dem Fernseher IS bereitgestellt werden. Eine
Steuereinrichtung 94, die einen geeigneten Mikroprozessor oder
Mikrocontroller aufweist, der mit geeigneter Software arbeitet,
stellt ein Kanalauswahlsignal 96 für den Fernsehtuner 76
bereit. Die Steuereinrichtung 94 empfängt geeignete
Betrachtersteuersignale 97, die auf einem Infrarotstrahl geführt sein
können, von der Fernbedienungseinheit 22, um Kanalauswahlen und
andere Steuerfunktionen jenes Typs zu bewirken, die
typischerweise von Wandlerboxen für Kabelfernsehen durchgeführt werden.
Obgleich die Teilnehmereinheit 20 bei der dargestellten
Ausführungsform sowohl als ein Wandler als auch als ein Coupon-
Generator funktioniert, können Fachleute auf leichte Weise
weitere Ausführungsformen erschaffen, bei denen die
Teilnehmereinheit 20 ein für den Fernseher 18 geeignetes Signal bereitstellt,
wenn dieser kabelbereit ist oder wenn es aus anderen
Gründen gewünscht ist, die Fernsehkanäle unter Verwendung des
internen Tuners des Fernsehers 18 abzustimmen.
Ein Coupon-Prozessor 98 weist einen geeigneten
Mikroprozessor oder Mikrocontroller auf, der mit geeigneter Software
arbeitet. Der Coupon-Prozessor 98 empfängt Untertiteldaten 86
von dem Untertiteldecoder 84. Auf dieselbe Art und Weise, wie
oben unter Bezugnahme auf den Computer 68 in Fig. 2
beschrieben, sucht der Coupon-Prozessor 98 nach einem Steuercode, um zu
bestimmen, ob die Untertiteldaten 86 einen Coupon-Kennzeichner
repräsentieren. Alternativ oder zusätzlich hierzu kann der
Coupon-Prozessor 98 verifizieren, dass er einen
Coupon-Kennzeichner gefunden hat, indem er einige oder sämtliche der
nächsten 17 Worte liest und diese mit Worten vergleicht, die
die ASCII-codierte Kette "COUPON AVAILABLE" definieren. Wenn er
einen Coupon-Kennzeichner gefunden hat, liest der Coupon-
Prozessor 98 die Coupon-Identifikationsnummer. Der Coupon-
Prozessor 98 speichert aufeinanderfolgend empfangene Coupon-
Identifikationsnummern in einem Speicher und stellt die Coupon-
Identifikationsnummer-Daten 107 entsprechend dem zuletzt
empfangenen Coupon-Kennzeichner einem Paketleser 108 bereit.
Der Titel bzw. die Kennung ("caption") "COUPON AVAILABLE"
wird auf dem Fernseher 18 angezeigt werden, entweder, weil der
Untertitelcecoder 84 ihn decodiert hat oder, wenn der Fernseher
18 das Ausgangssignal 92 nicht empfängt sondern statt dessen
Signale empfängt, die auf dem Kabel-Verteilnetzwerk 16 direkt
übertragen werden, weil ein im Inneren des Fernsehers 18
enthaltener Untertiteldecoder ihn decodiert hat.
Ein Datentuner 100 empfängt auch die Signale, die auf dem
Kabel-Verteilnetzwerk 16 übertragen werden. Wie oben
beschrieben, wird ein Coupon-Paket auf einen Datenkanal
frequenzmoduliert. Um die Anzahl der Pakete zu erhöhen, die gleichzeitig
übertragen werden kann, können mehrfache Datenkanäle verwendet
werden. Wenn mehrfache Datenkanäle verwendet werden, kann der
Coupon-Prozessor 98 dem Datentuner 100 ein Kanalauswahlsignal
101 bereitstellen. Der Coupon-Prozessor 98 kann beispielsweise
den Datenkanal auswählen in Antwort auf die
Coupon-Kennzeichnungsnummer, und zwar unter Verwendung einer Nachschlagtabelle.
Ein Frequenzmodulationsdetektor 102 empfängt das abgestimmte
Datensignal 104 und erfasst die Paket-Daten 106, bei denen es
sich um einen seriellen Bitstrom handelt.
Der Paketleser 108 empfängt die Paket-Daten 106 und
wandelt den asynchronen Bitstrom in parallele synchrone Daten um,
und zwar unter Verwendung geeigneter
Synchronisationsschaltungen und Seriell/Parallel-Wandlerschaltungen. Der Paketleser 108
bestimmt den Beginn eines Paketes auf geeignete Art und Weise,
wie durch Erfassen von Sync-Bits, die nach der Lücke zwischen
Paketen auftreten. Wenn der Paketleser 108 aus dem Coupon-
Prozessor 98 eine Coupon-Kennzeichnungsnumxuer empfängt,
vergleicht er die empfangene Coupon-Kennzeichnungsnummer mit den
Daten, die aus dem Coupon-Kennzeichnungsnummer-Feld (Bytes 1-6)
von jedem ankommenden Coupon-Paket gelesen werden. Wenn er eine
Übereinstimmung erfasst, liest der Paketleser 108 ferner das
demographische Informationsfeld mit 256 Bit des ankommenden
Pakets. Der Paketleser 108 richtet dann Kopffelddaten 110, die
die demographische Information repräsentieren, an den Coupon-
Prozessor 98.
Der Coupon-Prozessor 98 empfängt die 256 Bits
Kopffelddaten 110, die die demographische Information repräsentieren,
und vergleicht sie mit den 256 Bits, die von einem
demographischen Schalter 120 empfangen worden sind. Der demographische
Schalter 120 ist vorzugsweise ein ROM. Die
Schaltereinstellungen oder -werte der individuellen Bits stellen Information über
den Ort bereit, an dem die Teilnehmereinheit 20 installiert
ist, und über die Verbraucher, die dort mit Wahrscheinlichkeit
situiert sind. Die Information kann beinhalten, ob der Ort ein
Heim oder eine geschäftliche Adresse ist, die Anzahl der
Personen an jenem Ort, deren Alter und Geschlecht, ihr
Konsumverhalten und die Arten bzw. Klassen von Produkten, an denen sie
wahrscheinlich interessiert sind. Die Bits können in beliebige
geeignete Gruppen organisiert sein. Wenn der Coupon-Prozessor
98 eine Übereinstimmung erfasst, stellt er einer Anzeige 124
ein Anzeigesignal 122 bereit. Wie der Titel "COUPON AVAILABLE",
der auf dem Fernseher 18 angezeigt wird, informiert die Anzeige
124 den Fernsehbetrachter, dass ein Coupon verfügbar ist. Wenn
keine Übereinstimmung erfasst wird, verbleibt die Anzeige 124
leer oder ansonsten in ihrem aktuellen Status.
Ein Fernsehbetrachter, der den Titel bzw. dis Kennung
"COUPON AVAILABLE" sieht, oder jemand, der die Mitteilung
sieht, die von dem Display 124 bereitgestellt wird, kann einen
oder mehrere Tasten bzw. Knöpfe auf der Fernbedieneinheit 22
drücken, um anzufordern, dass ein Coupon erzeugt wird. In
Antwort auf diese Anforderung stellt die Steuereinrichtung 94 ein
geeignetes Anforderungssignal 126 für den Coupon-Prozessor 98
bereit. Ein spezieller Knopf kann für diesen Zweck an der
Fernbedieneinheit 22 vorgesehen sein, oder es kann eine vorbestimmte
Sequenz von Knöpfen verwendet werden, die normalerweise
nicht zur Steuerung des Fernsehers 18 verwendet werden würde.
In Antwort auf das Anforderungssignal 126 stellt der
Coupon-Prozessor 98 erneut die Coupon-Kennzeichnungsnummer-Daten
107 dem Paketleser 108 bereit. Auf die oben beschriebene Art
und Weise durchsucht der Paketleser 108 erneut die ankommenden
Paket-Daten 106 nach einem Paket mit jener
Coupon-Kennzeichnungsnummer. Wenn er eine Übereinstimmung erfasst, liest der
Paketleser 108 das BiTdlängenfeld und das Bildbitfeld des
Paketes. Er richtet dann die Bildlängenfeld-Daten 112 an einen
Adresszähler 114 und richtet die Bildbitfeld-Daten 116 an einen
Bildspeicher 118. Der Adresszähler 114 verwendet die Bildlänge,
um den Bildspeicher 118 mit aufeinanderfolgenden Adressen zu
versorgen, in die die ankommenden Bildbitfeld-Daten 116
geschrieben werden. Wenn der Paketleser 108 nach etwa zehn bis
fünfzehn Sekunden des Durchsuchens ankommender
aufeinanderfolgender Pakete keine Übereinstimmung erfasst, unterliegt er
einem Zeitablauf und gibt die Suche auf. Der Paketleser 108
wird kein Paket mit übereinstimmender
Coupon-Kennzeichnungsnummer finden, wenn beispielsweise der Fernsehbetrachter eine
Zeitspanne gewartet hat, die das Verfügbarkeitsfenster
überschritten hat, bevor er einen Coupon angefordert hat.
Zusätzlich, wenn der Paketleser 108 eine Übereinstimmung
in dem Coupon-Kennzeichnungsnummer-Feld erfasst, transferiert
er die Kopffeld-Daten 110 in den nächsten vier Kopffeldern des
ankommenden Paketes an den Coupon-Prozessor 98. Der Coupon-
Prozessor 98 wandelt diese Information in ein Bildformat und
transferiert sie dann in den Bildspeicher 118 wie folgt: Der
Coupon-Prozessor 98 wandelt den ASCII-codierten universellen
Produktcode (UPC), der aus dem Paketkopf erhalten wird, in ein
Barcode-Bildformat und schreibt die resultierenden zusätzlichen
Bilddaten 128 in einen Bereich des Bildspeichers 118, der für
den UPC-Barcode reserviert ist. Der Coupon-Prozessor 98 wandelt
ferner die von dem demographischen Schalter 120 empfangenen 256
Bits in ein Barcode-Bildformat um und schreibt die
resultierenden zusätzlichen Bilddaten 128 in einen weiteren Bereich des
Bildspeichers 118, der für den demographischen Barcode
reserviert ist. Zusätzlich wandelt der Coupon-Prozessor 98 das
ASCII-codierte Datum und die ASCII-codierte Zeit, die aus dem
Paketkopf erhalten worden sind, in ein Bildformat um und
schreibt die resultierenden zusätzlichen Bilddaten 128 in noch
einen weiteren Bereich des Bildspeichers 118, der für das Datum
und die Zeit reserviert ist, zu der die Werbung im Fernsehen
erschien. In ähnlicher Weise wandelt der Coupon-Prozessor 98
die ASCII-codierte Kabelbetreiber-Identifikationsnummer in ein
Bildformat um und schreibt zusätzliche Bilddaten 128 in den
Bildspeicher 118. Der Bildspeicher 118 speichert folglich einen
Array von Bits, der, wenn ausgedruckt, ein Bit-map-Bild eines
Coupons erzeugt.
Wenn der Coupon-Prozessor 98 innerhalb von etwa zehn bis
fünfzehn Sekunden nach dem Einleiten der Suche keine
Kopffelddaten 110 von dem Paketleser 108 empfängt, löscht der Coupon-
Prozessor 98 die Coupon-Kennzeichnungsnummer aus seinem
Speicher. Eine Suchperiode von zehn bis fünfzehn Sekunden
gewährleistet, dass jedes Paket entsprechend einem verfügbaren Coupon
wenigstens zwei oder drei Mal übertragen wird, d. h. alle fünf
Sekunden, während der Suchperiode. Dies erhöht die
Wahrscheinlichkeit, dass der Paketleser 108 das Paket findet.
Wenn der Coupon-Prozessor 98 das Transferieren der
zusätzlichen Bildinformation in den Bildspeicher 118 abgeschlossen
hat, stellt der Coupon-Prozessor 98 einem Drucker 132 ein
Drucksignal 130 zur Verfügung. Ferner löscht der Coupon-
Prozessor 98 die Coupon-Kennzeichnungsnummer aus seinem
Speicher. Der Drucker 132 ist vorzugsweise ein ökonomischer
thermischer Drucker, andere Arten von Druckern, wie
Tintenstrahldrucker, können jedoch auch geeignet sein. Der Drucker 132 weist
eine Papierrolle auf, auf die der Coupon ausgedruckt wird. Mit
dem Vorschub des Papiers wird das Bild in geeigneten Gruppen
aus dem Bildspeicher 118 auf den Drucker 132 übertragen und
ausgedruckt. Der resultierende Coupon wird Information tragen,
die das Produkt und den Discountbetrag identifiziert, den UPC-
Barcode, den Barcode mit demographischer Information, Datum und
Zeit sowie eine Kabelgesellschaft-Identifikationsnummer. Der
Fernsehbetrachter kann den Coupon abreißen, wenn der das
Drucken beendet hat.
Wie oben erwähnt, kann der Coupon-Prozessor 98
gleichzeitig mehrfache Coupon-Kennzeichnungsnummern in seinem Speicher
speichern. Dies wird auftreten, wenn das Fernsehprogramm einen
weiteren Coupon offeriert, bevor das Verfügbarkeitsfenster für
einen zuvor offerierten Coupon schließt. Wie oben beschrieben,
sucht der Paketleser 108 nach einem Paket entsprechend einem
Coupon-Kennzeichner in Antwort auf die Anforderung, die von dem
Fernsehbetrachter eingeleitet wurde. Nichtsdestotrotz stellt
der Coupon-Prozessor 98 automatisch periodisch die
gespeicherten Coupon-Kennzeichner dem Paketleser 108 zur Verfügung, um
eine Paketsuche einzuleiten, wenn früher kein
Anforderungssignal 126 empfangen ist. Wie oben beschrieben, wenn kein Paket
innerhalb von etwa zehn bis fünfzehn Sekunden nach dem Einleiten
einer Suche gefunden ist, löscht der Coupon-Prozessor 98
die entsprechende Coupon-Kennzeichnungsnummer aus seinem
Speicher. Wenn ein Paket gefunden wird, hält der Coupon-Prozessor
98 den Coupon-Kennzeichner in seinem Speicher. Der Coupon-
Prozessor 98 kann eine solche zehn- bis fünfzehnsekündige
Paketsuche so häufig initiieren, wie seine
Betriebsgeschwindigkeit zulässt, vorzugsweise jedoch wenigstens ein Mal pro Minute
für jede gespeicherte Coupon-Kennzeichnungsnummer.
Das Display bzw. die Anzeige 124 ist vorzugsweise eine
LED- oder LCD-Anzeige mit einer Ziffer, wobei die Anzeige die
Zahl von Coupon-Kennzeichnungsnummern anzeigt, die aktuell in
dem Coupon-Prozessor 98 gespeichert sind und folglich die
Anzahl von Coupons darstellt, die aktuell für den
Fernsehbetrachter verfügbar sind. Ein Fernsehbetrachter kann einen der
verfügbaren Coupons auswählen, unter Verwendung der
Fernbedieneinheit 22, indem er eine Zahl auf der Tastatur eingibt. Wenn
die Anzeige 124 beispielsweise die Ziffer "3" anzeigt, um
anzugeben, dass derzeit drei Coupons verfügbar sind, kann der
Fernsehbetrachter den Knopf mit der Bezeichnung "1" drücken, um
anzufordern, dass der drittletzte offerierte Coupon gedruckt
wird. (Vor dem numerischen Knopf kann ein weiterer Knopf
niedergedrückt werden, um die Steuereinrichtung 94 darüber zu
informieren, dass der numerische Knopf eine Anforderung für
einen Coupon ist und keine Anforderung, den eingestellten bzw.
abgestimmten Fernsehkanal zu wechseln.) Das Anforderungssignal
126 kann den Prozessor 98 mit dieser Zahl versorgen, und der
Prozessor 98 kann die Zahl als einen Index verwenden, um die
entsprechende Coupon-Kennzeichnungsnummer aus seinem Speicher
wiederzugewinnen. Wenn der Coupon-Prozessor 98 eine Coupon-
Kennzeichnungsnummer aus seinem Speicher löscht, dekrementiert
der Coupon-Prozessor 98 die Ziffer, die auf der Anzeige 124
angezeigt wird. Das Coupon-Verfügbarkeitsfenster ist
vorzugsweise gleich groß für alle Coupons, die über ein gegebenes
Kabelfernsehsystem offeriert werden, da der erste offerierte
Coupon immer zuerst nicht verfügbar wird; der Fernsehbetrachter
kann demzufolge leichter jenen Coupon bestimmen, der der Ziffer
entspricht, die auf der Anzeige 124 angezeigt wird.
Fig. 4 stellt eine Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung dar, die insbesondere brauchbar sein kann, wenn keine
Datenkanäle verfügbar sind. Beispielsweise kann sie verwendet
werden, um Coupons Betrachtern von Rundfunkfernsehen, d. h.
abgestrahlten Sendungen, bereitzustellen, wenn ein
Kabelfernsehsystem nicht verfügbar ist. Bei dieser Ausführungsform arbeitet
der Abschnitt auf der Seite der Rundfunkstation (nicht gezeigt)
auf eine Weise ähnlich zu jener der oben in Bezug auf Fig. 1
beschriebenen Kabelfernsehstation, weist jedoch kein Coupon-
Subsystem 14 auf.
Abschnitte dieser Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung arbeiten auf eine Art und Weise identisch zu jener, die
oben in Bezug auf die Figur T bis 3 beschrieben wurde, und
werden daher nachstehend nicht im Detail beschrieben. Um diesen
Betrieb kurz zusammenzufassen, empfängt der Fernsehtuner 76 die
über die Luft von einer Antenne 133 gesendeten bzw. im Rundfunk
übertragenen Signale. Ein Amplitudenmodulationsdetektor 78
empfängt das abgestimmte bzw. eingestellte Kanalsignal 80 und
erfasst das Videosignal 82. Der Untertiteldecoder 84 empfängt
das Videosignal 82 und extrahiert sämtliche Untertiteldaten 86.
Der Untertiteldecoder 80 wandelt ferner die Untertiteldaten 86
in ein Videosignal um und kombiniert es mit einem Abschnitt des
Videosignals 82, und zwar auf die Art und Weise, wie sie
gewöhnlich in Untertitelschaltungen verwendet wird. Der
Amplitudenmodulator 88 re-moduliert einen Träger derselben
Funkfrequenz (RF), wie jene, die von dem Tuner 76 abgestimmt bzw.
eingestellt ist, und zwar mit dem untertitelten Video 90. Das
Ausgangssignal 92 kann dem Fernseher 18 bereitgestellt werden.
Die Steuereinrichtung 134 stellt das Kanalauswahlsignal 96 dem
Fernsehtuner 76 bereit und ferner dem Amplitudenmodulator 88,
der in Antwort hierauf den RF-Träger erzeugt. Die
Steuereinrichtung 94 empfängt Betrachter-Steuersignale 97 von einer
Fernbedienung 136.
Ein Coupon-Prozessor 138 weist einen geeigneten
Mikroprozessor oder Mikrocontroller auf, der mit einer geeigneten
Software arbeitet. Der Coupon-Prozessor 138 empfängt
Untertiteldaten 86 von dem Untertiteldecoder 84. Der Coupon-
Prozessor 138 durchsucht die Untertiteldaten 86 nach einem
Steuercode und/oder dem ASCII-String "COUPON AVAILABLE", um zu
bestimmen, ob ein Coupon-Kennzeichner empfangen worden ist.
Wenn er einen Coupon-Kennzeichner gefunden hat, liest der
Coupon-Prozessor 138 die Coupon-Kennzeichnungsnummer. Der Coupon-
Prozessor 138 speichert aufeinanderfolgend empfangene Coupon-
Kennzeichnungsnummern in einem Speicher.
Der Coupon-Prozessor 138 verwendet die
Coupon-Kennzeichnungsnummer, um eine Adresse oder einen Zeiger zu bilden. Der
Coupon-Prozessor 138 verwendet den Zeiger, um die Coupon-
Information 140 aus einem Coupon-Datenbasisspeicher 142 zu
lesen. Die Coupon-Information ist in mehrfache Datensätze
organisiert, wobei jeder einem Coupon entspricht. Die Felder mit
Coupon-Information in jedem Datensatz können jede Information
enthalten, die oben in Bezug auf Fig. 2 beschrieben wurde, wie
ein Verfügbarkeitsfenster, eine ASCII-codierte Nummer mit dem
universellen Produktcode (UPC), ein demographisches
Informationsfeld, eine numerische Bildlänge in Bytes und ein Bildfeld
mit der Anzahl der Bits, die durch die Bildlänge spezifiziert
ist. Das Bildfeld kann ein Bit-map-Bild des Namens des
beworbenen Produktes und den Betrag des Discounts, eine graphische
oder bildliche Darstellung des Produktes oder des Logos des
Anbieters und jede beliebige weitere Information definieren,
die der Anbieter aufzunehmen wünscht. Alternativ kann jedoch,
um den Betrag des erforderlichen Speichers zu minimieren,
sämtliche Coupon-Information ASCII-codiert sein, und es kann kein
Bildfeld enthalten sein.
Beim Empfangen eines Coupon-Kennzeichners gewinnt der
Coupon-Prozessor sofort lediglich die Coupon-Information in dem
demographischen Informationsfeld und das
Coupon-Verfügbarkeitsfensterfeld wieder. Der Coupon-Prozessor 138 vergleicht die
Information in dem demographischen Informationsfeld mit jener
von einem demographischen Schalter 120. Wenn der
Coupon-Prozessor 138 eine Übereinstimmung erfasst, stellt er einer Anzeige
124 ein Anzeigesignal 122 bereit, um den Fernsehbetrachter zu
informieren, dass ein Coupon verfügbar ist. Wie oben unter
Bezugnahme auf Fig. 3 beschrieben, ist die auf der Anzeige 124
angezeigte Ziffer ein Index, der sowohl der Anzahl der aktuell
verfügbaren Coupons als auch der Reihenfolge entspricht, in der
diese empfangen wurden. Wenn keine Übereinstimmung erfasst
wird, löscht der Coupon-Prozessor 138 die
Coupon-Kennzeichnungsnummer aus seinem Speicher und ändert die Anzeige 124
nicht.
Wenn eine Übereinstimmung erfasst wird, initiiert der
Coupon-Prozessor 138 auch einen Verfügbarkeitsfenster-Zeitgeber,
der von einem Wert gleich jenem in dem im
Coupon-Verfügbarkeitsfensterfeld abwärts zählt. Wenn der Coupon-Prozessor 138
bestimmt, dass ein Coupon-Verfügbarkeitsfenster-Zeitgeber den
Wert Null erreicht hat, löscht er die
Coupon-Kennzeichnungsnummer aus seinem Speicher und dekrementiert die Indexziffer,
die auf der Anzeige 124 angezeigt wird.
Ein Fernsehbetrachter, der den Titel bzw. die Kennung
"COUPON AVAILABLE" auf dem Fernseher 18 sieht oder der die von
der Anzeige 124 bereitgestellte Mitteilung sieht, kann einen
oder mehrere Knöpfe auf der Fernbedieneinheit 136 drücken, um
anzufordern, dass ein Coupon erzeugt wird. Ein
Fernsehbetrachter kann eine Zahl unter Verwendung der
Fernbedieneinheit 136 eingeben, um einen der verfügbaren Coupons
auszuwählen. In Antwort auf diese Anforderung stellt die
Steuereinrichtung 134 ein geeignetes Anforderungssignal 144 für den
Coupon-Prozessor 138 bereit. Der Prozessor 138 verwendet die
Zahl als einen Index, um die entsprechende
Coupon-Kennzeichnungsnummer aus seinem Speicher wiederzugewinnen.
Ferner verwendet der Coupon-Prozessor 138 in Antwort auf
das Anforderungssignal 144 die Coupon-Kennzeichnungsnummer als
einen Adressindex, um die verbleibenden Felder der Coupon-
Information aus dem Coupon-Datenbasisspeicher 142
wiederzugewinnen. Der Coupon-Prozessor 138 löscht dann die Coupon-
Kennzeichnungsnummer aus seinem Speicher. Der Coupon-Prozessor
138 formatiert die wiedergewonnene Coupon-Information und
stellt sie dem Drucker 132 bereit, der einen Coupon erzeugt.