Hintergrund der Erfindung:
1. Umfeld der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Bandsägeblatt, und zwar
mehr im einzelnen ein Bandsägeblatt, durch das ein Verlaufen
des Schnittes und Geräuschentwicklung während des Schneidens
des Werkstückes unterdrückt werden kann.
Beschreibung des verwandten Standes der Technik
Ein Bandsägeblatt weist üblicherweise linksgeschränkte Zähne
und rechtsgeschränkte Zähne auf, die nach links bzw. rechts in
Richtung der Dicke des Bandsägeblattes (der Querrichtung)
gebogen sind. Als typisches Beispiel eines Bandsägeblattes ist
ein Bandsägeblatt bislang mit einer gleichförmigen Bandbreite
und mit einem Betrag linker und rechter Verschränkung
versehen, die gleichbleibend und konstant sind. Bei konventionellen
Bandsägeblättern steigt der Schneidwiderstand allerdings an,
so daß es leicht zu einem Verlaufen des Schnittes kommt.
Darüber hinaus reibt das Bandsägeblatt auch an einer sich während
der Bearbeitung ausbildenden, gehärteten Schicht an der
Werkstückoberfläche, so daß es zur Geräuschentwicklung kommt.
Um die Geräuschentwicklung und das Verlaufen während des
Schneidens zu beschränken, sind eine Vielzahl von
Bandsägeblättern entwickelt worden, die Gestaltungsmerkmale haben, so
daß die Höhen, die Schränkweite und die Teilung der Sägezähne
variiert werden.
Beispielsweise ist wie um US-Patent Nr. 4,195,543 beschrieben
ein Bandsägeblatt bekannt, das so ausgestaltet ist, daß die
Breite des Bandteils konstant ist und in Breitenrichtung des
Bandteiles ein wellenförmiger Abschnitt ausgebildet wird. Das
Bandsägeblatt nach dieser Druckschrift folgt einem
sinusförmigen Muster in der Ebene des Sägeblattes. Ein anderes Beispiel
ist im US-Patent 4,557,172 offenbart, worin die Höhen der
Zähne unterschiedlich gestaltet sind. Andere Bandsägeblätter
sind in den US-Patenten 4,727,788 und 4,813,324 beschrieben,
worin die Zahnhöhen verändert und die Schränkungsbreite für
Zähne mit geringen Höhen vergrößert wird. Darüber hinaus ist
im US-Patent 5,094,135 ein Bandsägeblatt offenbart, bei dem
die rückwärtige Fläche in Form einer geraden Linie gestaltet
ist und eine Wellenform erreicht wird, so daß die Zahnspitzen
der Sägezähne eine gedachte Kurve beschreiben. Ein
Bandsägeblatt, wie es im US-Patent 4,423,653 offenbart ist, weist eine
gerade, ebene Sägezahnschnittkante und einen ansteigenden oder
gestuften Rücken auf, der abwechselnd zurückspringende und
äußere Kantenbereiche hat.
Wenn allerdings die zuvor angesprochenen, herkömmlichen
Bandsägeblätter verwendet werden, um Werkstücke mit geringen
Durchmessern zu schneiden, die nicht leicht gesägt werden
können, sind akkumulierende Schnittbereiche im wesentlichen
dieselben, selbst wenn Bandsägeblätter wie in den US-Patenten
4,195,543, 4,813,324 und 5,094,135 beschrieben, verwendet
werden, wenn das Material des spitzen Teiles der Zähne des
Bandsägeblattes dasselbe ist. Wenn allerdings Werkstücke mit
großen Durchmessern geschnitten werden, führen die unter
Verwendung der Bandsägeblätter durchgeführten Schnittoperationen
zu einem erstaunlichen Unterschied.
Wenn der Bereich von Werkstücken, die große Durchmesser
aufweisen und nicht leicht gesägt werden können, geschnitten
werden kann und der Bereich von Werkstücken, die kleine
Durchmesser aufweisen, mittels gegenüber der herkömmlichen Technologie
verbesserten Bandsägeblättern geschnitten werden kann,
verglichen werden, sind die Bereiche, die gesägt werden können, im
Falle von Werkstücken mit großen zuschneidenden Durchmessern
vergleichsweise klein.
Obwohl die rückwärtige Fläche und die Zahnspitzen des
Bandsägeblattes, wie es im US-Patent 4,195,543 offenbart ist,
rillenförmig ausgebildet sind, kann ein Zusetzen mit Spänen nicht
vermieden werden. Obwohl das in dem US-Patent 4,813,324
beschriebene Bandsägeblatt in der Lage ist, Spanaufbau zu
vermeiden, kann die Schnittlänge nicht gekürzt werden, da keine
Wellenform verwendet wird. Obwohl das in dem US-Patent
5,094,135 beschriebene Bandsägeblatt zur Vermeidung von
Spanaufbau geeignet ist, führt der Aufbau, nachdem die
Wellenform, die eine gedachte Kurve entlang lediglich der
Zahnspitzenbereiche beschreibt, zu einem unerwünschten Effekt, indem
die Schnittlänge verkürzt wird.
Zusammenfassung der Erfindung
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein
Bandsägeblatt zu schaffen, das dazu in der Lage ist, unabhängig vom
Durchmesser der zu schneidenden Werkstücke eine ähnliche
Schnittleistung zu erreichen, den Schnittwiderstand verringert
und ein Verlaufen des Schnittes aus der gewünschten
Schnittrichtung und die Geräuscherzeugung während des
Schnittvorganges zu unterbinden.
Nach einem ersten Aspekt der Erfindung wird ein Bandsägeblatt
geschaffen, mit einer wellenförmigen, rückwärtigen Fläche;
einer Mehrzahl von Zähnen, wobei jeder Zahn eine Zahnspitze
aufweist und die Zahnspitzen eine gedachte, gleichmäßige Kurve
oder eine gerade Linie beschreiben, wenn sie miteinander
verbunden werden, wobei die gedachte Kurve oder gerade Linie
parallel zu der rückwärtigen Fläche verläuft, wobei die
rückwärtige Fläche eine Form aufweist, die durch Überlappen einer
Mehrzahl von periodisch oder unregelmäßig veränderten Wellen
gebildet ist; die Mehrzahl von Zähnen in mehrere Zahngruppen
unterteilt ist, die jeweils Zähne enthalten, die dieselbe
Zahnhöhe aufweisen, wobei die Zahnspitzen der Zähne der
mehreren Zahngruppen bei ihrer Verbindung untereinander eine
Mehrzahl gedachter Kurven oder gerader Linien beschreiben, die
alle parallel zu der rückwärtigen Fläche oder parallel zu
einer der Wellenlinien der Vielzahl von die rückwärtige Fläche
bildenden Wellen oder parallel zu einer geraden Linie
verlaufen, die sich ergibt, wenn die Wellenspitzen der rückwärtigen
Fläche miteinander verbunden werden.
Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung, soweit dieser vom
ersten Aspekt abhängt, ist vorgesehen, daß eine erste
Zahngruppe mit Zahnspitzen, die im wesentlichen eine erste
gedachte - gleichmäßige Kurve oder eine erste gedachte, gerade
Linie beschreiben und die Zähne mit einer geringeren Höhe hat,
eine größere Schränkweite der Zähne verglichen mit Zahngruppen
hat, die Zahnspitzen aufweisen, die im wesentlichen andere
gedachte, gleichmäßige Kurven oder andere gedachte, gerade
Linien bilden und Zähne mit größerer Höhe haben.
Nach einem dritten Aspekt der Erfindung, der von den ersten
und zweiten Ausgestaltungen abhängt, ist vorgesehen, daß
Zahngruppen mit Zahnspitzen, die bei Verbindung untereinander eine
gedachte Kurve bilden, die von der rückwärtigen Fläche oder
der geraden Linie, die von den Wellenspitzen der rückwärtigen
Fläche durch deren Verbindung beschrieben wird, den größten
Abstand haben, von einer Mehrzahl von geraden Zähnen oder
einer Mehrzahl von rechts- und linksgeschränkten Zähnen oder
einer Mehrzahl von geraden Zähnen und einer Mehrzahl von rechts-
und linksgeschränkten Zähne gebildet werden, und daß die
Zahngruppen mit Zähnen, die bei Verbindung ihrer Zahnspitzen im
wesentlichen die anderen gedachten Kurven beschreiben, aus
einer Mehrzahl von rechts- und linksgeschränkten Zähnen
bestehen.
Wenn das Sägeblatt nach dem ersten bis dritten Aspekt zum
Schneiden eines Werkstückes verwendet wird, wird die
rückwärtige Fläche, deren Form durch Überlappung einer Vielzahl von
Wellen bestimmt ist, die periodisch oder ungleichförmig
verändert werden, gegen die Rückenführung des Bandsägeblattes hin-
und herbewegt. Hierdurch kann die Schnittdauer verkürzt
werden, selbst wenn ein Werkstück mit großem Durchmesser
geschnitten wird. Da der Aufbau so ausgestaltet ist, daß die
Schränkweite für die Zahngruppe vergrößert ist, deren
Zahnspitzen im wesentlichen eine gedachte Kurve oder eine gedachte
gerade Linie nahe der rückwärtigen Fläche beschreiben, kann
der Aufbau von Spänen vermieden werden.
Dies bedeutet, daß die Schnittdauer selbst beim Schneider
eines Werkstückes mit großem Durchmesser verkürzt werden kann,
als ob ein Werkstück mit kleinem Durchmesser geschnitten
würde. Da der Aufbau von Spänen vermieden werden kann, kann
der Schneidwiderstand verringert, Geräuschentwicklung
verhindert und ein unerwünschtes Biegen während des Schneidvorgangs
verhindert werden.
Nach einem vierten Aspekt der Erfindung, der von der ersten
und zweiten Ausgestaltung abhängt, ist vorgesehen, daß die
Zahngruppen mit Zähnen, deren Zahnspitzen bei ihrer Verbindung
eine gedachte Kurve beschreiben, die am weitesten von der
rückwärtigen Fläche oder von der geraden Linie entfernt ist,
die beschrieben wird, wenn die Spitzen der Wellen der
rückwärtigen Fläche untereinander verbunden werden, aus einer
Vielzahl von geraden Zähnen oder einer Vielzahl von
Schwalbenschwanzzähnen oder einer Vielzahl von geraden Zähnen und einer
Vielzahl von Schwalbenschwanzzähnen bestehen, und die
Zahngruppen mit Zähnen, deren Spitzen bei ihrer Verbindung im
wesentlichen die anderen gedachten Kurven beschreiben, aus einer
Vielzahl von Schwalbenschwanzzähnen bestehen. Da das
Bandsägeblatt nach dem vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung einen
Aufbau aufweist, wonach die rechts und links geschränkten
Zähne in einer Struktur nach Anspruch 3 gegen die geschränkten
Schwalbenschwanzzähne ausgetauscht sind, ist ein ähnlicher
Effekt erreichbar wie der, der durch den vorstehend
beschriebenen Aufbau erreicht werden kann. Da Schwalbenschwanzzähne
verwendet werden, können die an der Schnittfläche entstehenden
Sägespuren verringert werden und es ist ein Effekt erreichbar,
bei der die Qualität der Schnittfläche verbessert werden kann.
Im Aufbau nach der ersten bis zum vierten Aspekt wird die
rückwärtige Fläche bei Verwendung des Bandsägeblattes zum
Schneiden eines Werkstückes, die eine Form aufweist, die durch
Überlappung einer Vielzahl von Wellen entsteht, die sich
periodisch oder ungleichförmig verändern, gegen die rückwärtige
Führung hin- und herbewegt. Hierdurch kann die Schnittlänge
verkürzt werden, selbst wenn ein Werkstück mit großem
Durchmesser geschnitten wird. Da der Aufbau so gewählt ist, daß die
Schränkweite für die Zahngruppen mit Zähnen vergrößert ist,
deren Zahnspitzen im wesentlichen die gedachte Kurve oder
gedachte gerade Linie nahe der rückwärtigen Fläche beschreiben,
wird der Aufbau von Spänen vermieden.
Das bedeutet, daß die Schnittlänge verkürzt werden kann,
selbst wenn ein Werkstück mit großem Durchmesser, welches ein
Werkstück ist, das nicht leicht geschnitten werden kann, wie
ein Werkstück mit kleinem Durchmesser geschnitten wird. Somit
kann der Schnittwiderstand verringert werden. Da die
rückwärtige Fläche eine Form aufweist, die durch Überlappung einer
Mehrzahl von Wellen gebildet wird, kann ein Geräuschanstieg
infolge von Resonanz des Bandsägeblattes wirksam verhindert
werden. Darüber hinaus kann ein Biegen beim Schneiden eines
Werkstückes vermieden werden.
Dies bedeutet, daß unabhängig vom Durchmesser des Werkstückes,
das geschnitten werden muß, eine ähnliche Lebensdauer des
Bandsägeblattes realisierbar ist, wobei die Abschätzung der
Lebensdauer des Bandsägeblattes leicht anhand des Schnittquerschnittes
erfolgen kann. Somit kann das Management des
Schnittbetriebes und der Schnittplan leichter durchgeführt
werden, als dies mit herkömmlichen Bandsägeblättern möglich
ist. Wenn ein Werkstück mit großem Durchmesser gesägt wird,
können darüber hinaus die Kosten verglichen mit herkömmlichen
Anordnungen deutlich reduziert werden, da die Lebensdauer des
Bandsägeblattes nach der vorliegenden Erfindung deutlich
länger ist als die eines herkömmlichen Sägeblattes.
Nach einem fünften Aspekt der Erfindung wird ein Bandsägeblatt
geschaffen, mit einer wellenförmigen, rückwärtigen Fläche,
wobei die Wellen periodisch oder ungleichförmig wechseln, einer
Mehrzahl von Zahngruppen, von denen jede jeweils all die Zähne
zusammenfaßt, die dieselbe Zahnhöhe aufweisen, wobei die Zähne
der Zahngruppen Zahnspitzen haben, die gedachte Kurven oder
gerade Linien bilden, wenn sie miteinander verbunden werden,
wobei die gedachten Kurven oder geraden Linien gegenüber der
rückwärtigen Fläche liegen, wobei die gedachten Kurven oder
geraden Linien parallel zueinander ohne Beziehung oder
Synchronismus zu der rückwärtigen Fläche verlaufen.
Nach einem sechsten Merkmal der Erfindung, das von dem fünften
Aspekt anhängt, ist vorgesehen, daß eine erste Zahngruppe mit
Zahnspitzen, die im wesentlichen eine erste gedachte,
gleichmäßige Kurve beschreiben und die Zähne mit einer geringeren
Höhe hat, eine größere Schränkweite der Zähne verglichen mit
Zahngruppen hat, die Zahnspitzen aufweisen, die im
wesentlichen andere gedachte, gleichmäßige Kurven bilden und Zähne mit
größerer Höhe haben.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung, wie diese von dem
fünften und dem sechsten Aspekt abhängt, ist vorgesehen, daß
eine Zahngruppe mit Zähnen, deren Zahnspitzen bei Verbindung
untereinander eine gedachte Kurve beschreiben, die von der
rückwärtigen Fläche den größten Abstand hat, von einer
Mehrzahl von geraden Zähnen oder einer Mehrzahl von rechts- und
linksgeschränkten Zähnen oder einer Mehrzahl von geraden
Zähnen und einer Mehrzahl von rechts- und linksgeschränkten
Zähnen gebildet wird, und daß die Zahngruppen mit Zähnen, deren
Zahnspitzen bei ihrer Verbindung im wesentlichen die anderen
gedachten Kurven beschreiben, aus einer Mehrzahl von rechts-
und linksgeschränkten Zähnen bestehen.
Nach einem achten Aspekt der Erfindung, die die vom fünften
und sechsten Aspekt abhängt, ist vorgesehen, daß eine
Zahngruppe mit Zähnen, deren Zahnspitzen bei Verbindung
untereinander eine gedachte Kurve beschreiben, die von der
rückwärtigen Fläche den größten Abstand hat, von einer Mehrzahl von
geraden Zähnen oder einer Mehrzahl von Schwalbenschwanzzähnen
oder einer Mehrzahl von geraden Zähnen und einer Mehrzahl von
Schwalbenschwanzzähnen gebildet wird, und daß die Zahngruppen
mit Zähnen, deren Zahnspitzen bei Ihrer Verbindung im
wesentlichen die anderen gedachten Kurven beschreiben, aus einer
Mehrzahl von Schwalbenschwanzzähnen bestehen.
Bei dem Aufbau nach dem vierten bis achten Aspekt ist eine
wellenförmige, rückwärtige Fläche vorgesehen, die periodisch
oder ungleichmäßig verändert wird, und eine Mehrzahl von
Zahngruppen mit Zähnen, deren Zahnspitzen bei Verbindung
untereinander im wesentlichen eine Mehrzahl gedachter Kurven
beschreiben, die gegenüber der rückwärtigen Fläche liegen und parallel
zueinander ohne Beziehung oder Synchronismus zu der
rückwärtigen Fläche verlaufen. Daher geht der Synchronismus zwischen
der Welle der rückwärtigen Fläche und der Welle des
Zahnspitzenbereiches verloren. Hierdurch kann die Bildung von
Geräuschen infolge von Resonanz des Bandsägeblattes weiter wirksam
eingeschränkt werden. Darüber hinaus kann ein Verlaufen des
Schnittes infolge unbeabsichtigtem Auslenkens der Schnittlinie
ebenfalls eingeschränkt werden.
Dieses bedeutet, eine ähnliche Lebensdauer des Bandsägeblattes
unabhängig vom Durchmesser des zu schneidenden Werkstückes erreichbar
ist. Hierdurch ist eine leichte Planung des
Schnittbetriebes und des Schnittplanes verglichen mit dem bei
herkömmlichen Bandsägeblättern möglich. Wenn ein Werkstück mit
großem Durchmesser geschnitten wird, können die Kosten weiter
im Vergleich mit einem herkömmlichen Aufbau erheblich
reduziert werden, da die Lebensdauer des Bandsägeblattes nach der
vorliegenden Erfindung erheblich größer als die eines
herkömmlichen Bandsägeblattes ist.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Fig. 1A und 1B zeigen ein Bandsägeblatt mit einigen, aber
nicht allen Merkmalen der vorliegenden Erfindung, wobei Fig.
1a eine Seitenansicht und Fig. 1b eine Unteransicht ist.
Fig. 2 ist ein Balkendiagramm mit den Ergebnissen eines
Experiments zur Darstellung des Schnittverhaltens
verschiedener Bandsägeblätter bei Werkstücken mit schmalem Durchmesser.
Fig. 3 zeigt ein Balkendiagramm mit den Ergebnissen eines
Experiments mit dem Schnittergebnis verschiedener
Bandsägeblätter bei Werkstücken mit großem Durchmesser.
Fig. 4 ist eine Tabelle, die das Verhältnis der
Sägeschnittbereiche zeigt, wenn Werkstücke mit kleinem Durchmesser
und Werkstücke mit großem Durchmesser unter Verwendung
verschiedener Bandsägeblätter geschnitten werden.
Fig. 5A u. 5B zeigen ein Bandsägeblatt nach einer ersten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, worin Fig. 5A eine
Seitenansicht und Fig. 5B eine Unteransicht ist.
Fig. 6A u. 6B zeigen ein Bandsägeblatt nach einer
zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, worin Fig.
6A eine Seitenansicht und Fig. 6B eine Unteransicht ist.
Fig. 7 A u. 7B zeigen ein Bandsägeblatt nach einer
dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, worin Fig.
7A eine Seitenansicht und Fig. 7B eine Unteransicht ist.
Fig. 8A u. 8B zeigen ein Bandsägeblatt nach einer
ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, worin Fig.
8A eine Seitenansicht und Fig. 8B eine Unteransicht ist.
Fig. 9 A u. 9B zeigen ein Bandsägeblatt nach einer
fünften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, worin Fig.
9A eine Seitenansicht und Fig. 9B eine Unteransicht ist.
Fig. 10A u. 10B zeigen ein Bandsägeblatt nach einer
sechsten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, worin
Fig. 10A eine Seitenansicht und Fig. 105 eine Unteransicht
ist.
Fig. 11A u. 11B zeigen ein Bandsägeblatt nach einer
siebten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, worin Fig.
11A eine Seitenansicht und Fig. 11B eine Unteransicht ist.
Fig. 12A u. 12B zeigen ein Bandsägeblatt mit einigen
aber nicht allen Merkmalen der vorliegenden Erfindung, worin
Fig. 12A eine Seitenansicht und Fig. 12B eine Unteransicht
ist.
Fig. 13A u. 13B zeigen ein Bandsägeblatt nach einer
weiteren nicht alle Merkmale der vorliegenden Erfindung
aufweisenden Version, worin Fig. 13A eine Seitenansicht und Fig.
13B eine Unteransicht ist.
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
Bezugnehmend auf die Fig. 1A und 1B, zeigen die Fig. 1A und 1B
ein Bandsägeblatt, das einige aber nicht alle Merkmale der
vorliegenden Erfindung aufweist. Das Bandsägeblatt 1 hat eine
Mehrzahl von Sägezähnen, die gegenüber einer rückwärtigen
Fläche 5 eines Körpers 3 des Bandsägeblattes 1 ausgebildet sind.
Mehr im Detail weist das Bandsägeblatt 1 eine gewählte
rückwärtige Fläche 5 auf, die sich periodisch oder ungleichmäßig
verändert. Darüber hinaus hat das Bandsägeblatt 1 eine
Mehrzahl Sägezahngruppen 2S, 6L und 8R, von denen jede Zahnspitzen
hat, die im wesentlichen eine erste gedachte Kurve L1
beschreiben, die parallel zu der Wellenform verläuft, die an der
rückwärtigen Fläche 5 ausgebildet ist. Das Bandsägeblatt T hat
ferner eine Gruppe von Sägezähnen 4R und 10L, die jeweils
Zahnspitzen haben, die im wesentlichen eine zweite gedachte
Kurve L2 beschreiben, die parallel zu der ersten gedachten
Kurve L1 verläuft.
Das heißt, daß bei Verbinden der Zahnspitzen der Sägezähne 2S,
6L und 8R durch eine stetige Kurve die erste gedachte Kurve
L1, die parallel zu der wellenförmigen Rückseite 5 verläuft,
an einer Position gegenüber der rückwärtigen Fläche 5
erhältlich ist. Wenn die Zahnspitzen der Sägezähne 4R und 10L durch
eine stetige Kurve verbunden werden, kann die zweite gedachte
Kurve L2 parallel zur ersten gedachten Kurve L1 erhalten
werden.
Da die erste gedachte Kurve L1 sich weiter außen befindet und
die zweite gedachte Kurve L2 weiter inwärts näher zur
rückwärtigen Fläche 5 gebildet ist, stellt die Gruppe der Vielzahl
von Sägezähnen 2S, 6L und 8R, deren Zahnspitzen die erste
gedachte Linie L1 beschreiben, eine Gruppe von hohen Sägezähnen
dar. Die Gruppe der verschiedenen Sägezähne 4R und 10L, deren
Zahnspitzen die zweite gedachte Linie L2 beschreiben, ist eine
Gruppe von niedrigen Sägezähnen.
Obschon gedachte Kurven L1 und L2 gebildet sind, werden drei
gedachte Kurven erzeugt, wenn Sägezähne vorgesehen werden, die
alle eine Zwischenhöhe (nicht dargestellt) haben. Das heißt,
wenn eine Mehrzahl von Gruppen mit voneinander unterschiedlichen
Höhen ausgebildet wird, entspricht die Anzahl der
gedachten Kurven der Anzahl von Gruppen die voneinander
unterschiedliche Höhen aufweisen.
Bei dem Bandsägeblatt 1 ist der Sägezahn 2S ein gerader oder
nicht geschränkter Zahn ohne Schränkweite. Die Sägezähne 4R
und 8R sind rechtsgeschränkte Zähne, während die Sägezähne 6L
und 10L linksseitig geschränkte Zähne sind. Wie dies aus den
Fig. 1A und 1B ersichtlich ist, ist die rechte und linke
Schränkweite A2 der rechts- und linksgeschränkten Zähne 4R und
10L mit den Zahnspitzen, die die zweite gedachte Linie L2
beschreiben, größer als die rechte und linke Schränkweite A1 der
rechts- und linksgeschränkten Zähne 8R und 6L, deren
Zahnspitzen die erste gedachte Linie L1 bilden.
Dies bedeutet, daß die Gruppe mit einer Vielzahl von
Sägezähnen unterschiedlicher Höhen so aufgebaut ist, daß die
Schränkweite A2 der Gruppe der niedrigen Sägezähne größer ist als die
Schränkweite A1 der Gruppe der höheren Sägezähne. Die
Zahngruppe mit den Zahnspitzen, die die zweite gedachte Linie L2
nahe der rückwärtigen Fläche S beschreiben, erhalten also eine
größere Schränkung als die Zahngruppe mit den Spitzen, die die
erste gedachte Kurve L1 oder andere gedachte Kurven in
größerem Abstand von der rückwärtigen Fläche S erhalten.
Mehr im einzelnen ist es vorteilhaft, wenn die Welle der
rückwärtigen Fläche 5 oder die Amplitude der mehreren gedachten
Kurven L1 und L2 0,1 bis 3 mm beträgt und der Abstand zwischen
der ersten gedachten Linie L1 und der zweiten gedachten Linie
L2 0,05 mm oder größer ist. Obwohl unter den gedachten Kurven
L1 und L2 und der Vielzahl der in den Fig. 1A und 1B gezeigten
Zahngruppen kein reguläres Verhältnis besteht, kann ein
solches reguläres Verhältnis beispielsweise derart vorgesehen
werden, daß die geraden Zähne 2S die Scheitelpunkte der
gedachten Kurve bilden. Obwohl die rechts- und linksgeschränkten
Zähne als geschränkte Zähne 4R, 6L, 8R und 10L ausgebildet
sind, können auch Schwalbenschwanzzähne anstelle der rechts-
und linksgeschränkten Zähne verwendet werden.
Wenn ein Werkstück mit großem Durchmesser von dem
Bandsägeblatt 1 geschnitten wird, das den vorstehend beschriebenen
Aufbau hat, wird die wellenförmige Rückfläche 5, die
periodisch oder ungleichmäßig sich verändert, gegen die
rückwärtige Sägebandführung des Bandsägeblatts 1 hin- und herbewegt.
Deswegen kann die Schnittlänge verkürzt werden, selbst wenn
ein Werkstück mit großem Durchmesser geschnitten wird. Da der
Aufbau so gewählt ist, daß die Schränkweite A2 für die
Zahngruppen 4R und 10L, deren Zahnspitzen im wesentlichen die
zweiten gedachten Kurven L2 nahe der rückwärtigen Fläche 5
bilden, größer ist, wie die Bildung von Spanablagerungen
verhindert.
Dies bedeutet, daß selbst ein Werkstück mit großem
Durchmesser, das nicht leicht geschnitten werden kann in einer so
kurzen Schnittzeit wie ein Werkstück mit kleinem Durchmesser
geschnitten werden kann. Da der Aufbau von Schneidspänen bzw.
-staub unterbunden wird, verringert sich der Widerstand
während des Schneidvorgangs und Geräusche werden vermieden.
Darüber hinaus wird auch ein unbeabsichtigtes Biegen beim
Schneiden verhindert.
Ein Beispiel von Experimenten, die unter Verwendung des
Bandsägeblattes 1 beim Schneiden von Werkstücken durchgeführt
wurden, wird nun beschrieben.
Wie in Fig. 2 angedeutet ist, wurden Vollmaterialstücke jedes
aus rostfreiem Stahl SUS 304 (japanischer Industriestandard)
einem Material, das nicht leicht geschnitten werden kann, mit
einem Durchmesser von 100 mm in dem Experiment gesägt. Für das
Experiment wurden folgende Bandsägeblätter verwendet:
Bandsägeblatt A ist ein herkömmliches und gebräuchliches
Bandsägeblatt mit konstanter Bandbreite ohne Wellenform, wobei die
Zahnspitzen der Sägezähne keine vertikalen Unterschiede
aufweisen und die seitliche Schränkweite konstant ist.
Bandsägeblatt B hat einen aufbauähnlich dem in US-Patent 4 195 543
beschriebenen, Bandsägeblatt C hat einen Aufbau ähnlich dem in
US-Patent 4 813 324 beschriebenen Sägeblatt. Das Bandsägeblatt
D hat einen Aufbau ähnlich dem in US-Patent 5 094 135
beschriebenen und Bandsägeblatt E hat einen Aufbau ähnlich dem,
wie er in den Fig. 1A und 1B wie oben beschrieben dargestellt
ist. In dem Versuch wurden die Versuchsbedingungen
einschließlich des Bandsägerahmens, des Materials der Sägezähne, der
Härte des Materials der Sägezähne, der Schnittgeschwindigkeit,
des Schneidverhältnisses und Schneidöls so einheitlich wie
möglich gestaltet.
Wie sich aus Fig. 2 ergibt, ergaben sich keine bemerkenswerten
Unterschiede, was sich an dem Balkendiagramm ablesen läßt, das
die erreichten Schnittleistungen an den Werkstücken angibt,
die von den vorstehend genannten Sägeblättern A, B, C, D und E
geschnitten wurden. Es kann angenommen werden, daß der Grund
hierfür darin liegt, daß das Verhalten der Bandsägeblätter B,
C, D und E, die zur Verringerung des Schneidwiderstandes
ausgebildet sind, sich beim Schneiden des Werkstücks mit
vergleichsweise kleinem Durchmesser von 100 mm und
vergleichsweise geringem Schneidwiderstand nicht bemerkbar machen
konnte.
Fig. 3 liegt ein Versuch zugrunde, worin
Vollmaterial-Werkstücke aus nicht rostendem Stahl SUS 304 (japanischer
Industriestandard) von 400 mm Durchmesser als schwer zu
zerspanendes Material geschnitten wurden. Die Bandsägeblätter, die
Versuchsumgebung und die Versuchsbedingungen waren dieselben wie
die für den in Fig. 2 dargestellten Versuch. Die Ergebnisse
sind wie in Fig. 3 dargestellt derart, daß die
Querschnittsbereiche der von den Bandsägeblättern A, B, C, D und E geschnittenen
Werkstücke durch einen Balkengrafen angedeutet werden.
Wie sich aus Fig. 3 ergibt, konnten erhebliche Unterschiede
zwischen den Bandsägeblättern A, B, C, D und E festgestellt
werden. Insbesondere das Bandsägeblatt E nach der vorliegenden
Erfindung führte zu hervorragenden Ergebnissen, das das mit
einem herkömmlichen Bandsägeblatt A erzielte Ergebnis um das
Vier- oder Mehrfache übertroffen hat. Das Ergebnis übertraf
alle Erwartungen.
Fig. 4 ist eine Tabelle, die die in den Fig. 2 und 3 gezeigten
Ergebnisse in Form einer Liste zeigt, so daß die Verhältnisse
der Querschnittbereiche von Werkstücken mit vergleichsweise
großem Durchmesser von 400 mm und Werkstücken mit
vergleichsweise kleinem Durchmesser von 100 mm, die von den
Bandsägeblättern A, B, C, D und E geschnitten wurden, dargestellt
werden.
Wie sich aus Fig. 4 ergibt, erreicht das Bandsägeblatt E wie
oben beschrieben 74,2% des Querschnittbereichs eines
Werkstückes mit kleinem Durchmesser. Diese Ergebnisse sind
erheblich besser als ein Ergebnis von 17,2%, das ein
herkömmliches Bandsägeblatt A erreicht. Insbesondere wird auch eine
bemerkenswerte Verbesserung gegenüber einem Ergebnis von 56,5%
erreicht, das das zweite von dem Bandsägeblatt E erreichte
Ergebnis darstellt.
Da das Bandsägeblatt E so ausgebildet ist, daß die rückwärtige
Fläche 5 eine Wellenform aufweist, wird das Bandsägeblatt 1 um
einen Betrag vor und zurückbewegt, der vom Verhältnis zwischen
der linken und rechten Sägeblattführungsbreite und der
Wellenform der rückwärtigen Fläche bestimmt wird, wenn die
rückwärtige Fläche 5 von der Hilfsführung an der linken und rechten
Sägeblattführung des Sägeblattrahmens während des
Schnittvorgangs des Werkstückes geführt wird. Daher kann selbst beim
Schneiden eines Werkstücks mit großem Durchmesser ein Effekt
erzielt werden, der zu einer Verkürzung der Schnittdauer
führt. Die auch für die Sägezähne vorgesehene Wellenform führt
dazu, daß angenommen wird, daß ein Effekt eines Schneidens mit
Vibrationen beim Sägen des Werkstückes erhalten wird. Da die
Schränkung der kleineren Sägezähne vergrößert ist, wird die
Bildung von Spanablagerungen verhindert und somit die sich für
jeden einzelnen Zahn einstellende Belastung verringert. Als
Ergebnis der Synergie der vorstehend beschriebenen Effekte
kann ein Werkstück mit großem Durchmesser zufriedenstellend
gesägt werden. Somit ist es möglich, tiefer als auf dem Niveau
der erzeugten harten Schicht zu schneiden, ohne an dieser
entlang zu reiben.
Dies bedeutet, daß der Synergieeffekt einer Wellenform sowohl
der rückwärtigen Fläche 5 als auch der Sägezähne des
Bandsägeblattes 1 und einer Vergrößerung der Schränkungsbreite der
tiefstehenden Sägezähne das vorstehend beschriebene,
zufriedenstellende Schneidergebnis ermöglicht. Es wird also ein
bemerkenswerter Effekt erreicht.
Um das Bandsägeblatt 1 durch die Wellenform der rückwärtigen
Fläche 5 des Bandsägeblattes 1 effektiv vor- und
zurückzubewegen, ist es vorteilhaft, wenn ein Verhältnis von W = np/2 (n ist
eine positive ungerade Zahl) eingehalten wird, unter der
Annahme, daß der Abstand zwischen den Hilfsführungen der rechten
und linken Sägezahnführungen W ist und die Schwingungsdauer
der Wellenform an der rückwärtigen Fläche 5 P ist.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 5A und 5B wird nachfolgend eine
erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben.
Ein Bandsägeblatt 1 hat eine Mehrzahl Sägezähne, die gegenüber
der rückwärtigen Fläche 5 eines Körpers 3 des Bandsägeblattes
ausgebildet sind. Mehr im einzelnen weist das Bandsägeblatt
1 eine wellige Rückseite 5 auf, die periodisch oder
ungleichmäßig verändert wird. Ferner weist das Bandsägeblatt 1 eine
Gruppe bestehend aus einer Mehrzahl von Sägezähnen 2S, 6L und
8R auf, von denen jeder eine Zahnspitze aufweist, die alle
eine erste im wesentlichen gerade Linie L1 beschreiben, die
parallel zu der wellenförmigen Ausgestaltung verläuft, die an
der rückwärtigen Seite 5 ausgebildet ist. Darüber hinaus hat
das Bandsägeblatt 1 eine Gruppe bestehend aus Sägezähnen 4R
und 10L mit Zahnspitzen, die im wesentlichen eine zweite
gedachte gerade Linie L4 beschreiben, die parallel zur ersten
gedachten geraden Linie L3 verläuft. Das heißt, daß bei
Verbindung der Zahnspitzen der Sägezähne 2S, 6L und 8R durch eine
gerade Linie die erste gedachte gerade Linie L3 erhalten wird.
Wenn die Zahnspitzen der Sägezähne 4R und 10L durch eine
gerade Linie miteinander verbunden werden, kann die zweite
gedachte gerade Linie L4, die parallel zur ersten gedachten
geraden Linie L3 verläuft, erhalten werden.
Da die erste gedachte gerade Linie L3 in einer äußeren
Position ausgebildet wird und die zweite gedachte gerade Linie L4
weiter innen liegt, ist die Gruppe der vielen Sägezähne 2S, 6L
und 8R mit Zahnspitzen, die die erste gedachte gerade Linie L3
bilden, eine Gruppe von hohen Sägezähnen. Die Gruppe der
vielen Sägezähne 4R und 10L mit Zahnspitzen, die die zweite
gedachte gerade Linie L4 beschreiben, ist eine Gruppe niedriger
Sägezähne. Obwohl bei dieser Ausführungsform gedachte gerade
Linien L3 und L4 vorgesehen sind, könnten auch drei gedachte
gerade Linien verwendet werden, wenn Sägezähne vorgesehen
sind, die jeweils eine Zwischengröße aufweisen. Das heißt, daß
die Anzahl der gedachten geraden Linien der Anzahl von Gruppen
mit unterschiedlichen individuellen Höhen entspricht, wenn
mehrere Gruppen unterschiedlicher Höhen vorgesehen werden.
Bei dem Bandsägeblatt 1 ist der Sägezahn 2S ein gerader,
ungeschränkter Zahn. Die Sägezähne 4R und 8R sind
rechtsgeschränkte Zähne, während die Sägezähne 6L und 10L
linksgeschränkte Zähne sind. Wie sich aus den Fig. 5a und 5b ergibt,
ist die rechte und linke Schränkbreite A2 der rechts- und
linksgeschränkten Zähne 4R und 10L mit den Zahnspitzen, die
die zweite gedachte gerade Linie L4 beschreiben, größer als
die rechte und linke Schränkweite A1 der rechts- und
linksgeschränkten Zähne 8R und 6L, deren Zahnspitzen auf der ersten
gedachten geraden Linie L3 liegen.
Die Gruppen mehrerer Zähne mit unterschiedlichen Höhen sind
also so ausgestaltet, daß die Schränkbreite A2 der Gruppe der
niedrigeren Sägezähne größer ist als die Schränkbreite A1 der
Gruppe mit den längeren Sägezähnen. Die Zahngruppe mit den
Zahnspitzen, die auf der zweiten gedachten geraden Linie L4
liegen, die sich näher an der rückwärtigen Fläche 5 befindet,
weist also eine größere Schränkung auf. Mehr im Detail ist es
vorteilhaft, wenn die Amplitude der Wellen an der rückwärtigen
Fläche 5 zwischen 0,1 und 3 mm beträgt und der Abstand
zwischen der ersten gedachten geraden Linie L3 und der zweiten
gedachten Linie L4 0,05 mm oder größer ist.
Obschon die rechts- und linksgeschränkten Zähne hier als
Einsetzzähne 4R, 6L, 8R und 10L ausgebildet sind, könnten
anstelle der rechten und linken Einsetzzähne auch
Schwalbenschwanzzähne eingesetzt werden.
Wenn ein Werkstück mit großem Durchmesser mit dem
Bandsägeblatt 1 mit dem vorstehend beschriebenen Aufbau gesägt wird,
bewirkt die wellenförmige, gleichförmig oder ungleichförmig
sich verändernde rückwärtige Fläche 5, die entlang einer
rückwärtigen Führung läuft, eins Vor- und Zurückbewegung des
Bandsägeblattes 1 ähnlich wie bei dem Bandsägeblatt, das in
Verbindung mit Fig. 1 beschrieben wurde. Die Schnittdauer kann
daher verkürzt werden, selbst wenn ein Werkstück mit großem
Durchmesser geschnitten wird. Da ein Aufbau gewählt ist, bei
dem die Schränkweite A2 für die Zahngruppe 4R und 10L mit
Zahnspitzen, die im wesentlichen die zweite gedachte gerade
Linie L4 nahe der rückwärtigen Fläche 5 bilden, vergrößert
ist, kann ein Zusetzen durch Sägespäne vermieden werden.
Dies bedeutet, daß selbst ein Werkstück mit großem
Durchmesser, das nicht leicht gesägt werden kann, binnen kurzer Zeit
geschnitten werden kann, als ob ein Werkstück mit kleinem
Durchmesser geschnitten würde. Da der Aufbau von Sägespänen
vermieden wird, wird der Schnittwiderstand verringert und eine
Geräuschentwicklung verhindert. Darüber hinaus kann ein
unbeabsichtigtes Verlaufen beim Sägen verhindert werden.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 6A und 6B wird nun eine zweite
Ausführungsform beschrieben. Ein Bandsägeblatt 1 weist eine
Vielzahl Sägezähne auf, die gegenüber einer rückwärtigen
Fläche 5 eines Körpers 3 des Bandsägeblattes 1 ausgebildet sind.
Mehr im einzelnen weist das Bandsägeblatt 1 eine rückwärtige
Fläche 5 auf, die eine Form hat, die durch Überlappen einer
Mehrzahl von Wellen 5a und 5B gebildet wird, die sich
gleichmäßig oder ungleichmäßig verändern. Die Wellen 5a haben die
Form kleiner Wellen, während die Wellen 5b die Form großer
Wellen aufweisen, und die Wellen 5a schwingen um die
Wellenlinie der Wellen 5b. Das Bandsägeblatt 1 weist eine Gruppe mit
mehreren Sägezähnen 2S, 6L und 8R mit Zahnspitzen auf, die auf
einer ersten gedachten Kurve L5 liegen, die im wesentlichen
parallel zu den Wellen 5a verläuft. Darüber hinaus hat das
Bandsägeblatt 1 eine Gruppe aus Sägezähnen 4R und 10L mit
Zahnspitzen, die auf einer zweiten gedachten Kurve L6 liegen,
die im wesentlichen parallel zu der ersten gedachten Kurve L5
verläuft.
Wenn also die Zahnspitzen der Sägezähne 25, 6L und 8R mit
einer stetigen Kurve verbunden werden, erhält man die erste,
parallel zu den Wellen 5a der rückwärtigen Fläche 5
verlaufende gedachte Kurve L5 auf der gegenüberliegenden Seite zu
den Wellen 5a der rückwärtigen Fläche. Wenn die Zahnspitzen
der Sägezähne 4R und 10L durch eine kontinuierliche Kurve
verbunden werden, erhält man die zweite gedachte Kurve L6, die
parallel zur ersten gedachten Kurve L5 verläuft.
Da sich die erste gedachte Kurve L5 weiter außen und die
zweite gedachte Kurve L6 weiter innen befindet, bildet die
Gruppe mit den mehreren Sägezähnen 2S, 6L und 8R mit den
Zahnspitzen, die auf der ersten gedachten Kurve L5 liegen, eine
Gruppe hoher Sägezähne. Die Gruppe mit den Sägezähnen 4R und
10L, deren Zahnspitzen auf der zweiten gedachten Kurve L6
liegen, ist eine Gruppe niedriger Sägezähne.
Obschon gedachte Kurven L5 und L6 gebildet werden, würden drei
gedachte Kurven zum Einsatz kommen, wenn es Sägezähne mit
einer Zwischenhöhe (nicht dargestellt) gäbe. Das heißt, daß bei
einer Mehrzahl von Gruppen mit jeweils unterschiedlich hohen
Zähnen die Anzahl der gedachten Kurven der Anzahl von Gruppen
entspricht, die jeweils unterschiedliche Höhen haben.
Bei dem Bandsägeblatt 1 ist der Sägezahn 2S ein gerader,
ungeschränkter Zahn. Die Sägezähne 4R und 8R sind rechtsseitig
geschränkte Zähne, während die Sägezähne 6L und 10L linksseitig
geschränkte Zähne sind. Wie aus den Fig. 6A und 6B erkennbar
ist, ist die rechte und linke Schränkweite A2 der rechts- und
linksgeschränkten Zähne 4R und 10L, deren Zahnspitzen auf der
zweiten gedachten Kurve L6 liegen, größer gewählt als die
rechte und linke Schränkweite A1 der rechts- und
linksgeschränkten Zähne 8R und 6L, deren Zahnspitzen die erste
gedachte Kurve L5 beschreiben.
Die Gruppen mehrerer Zähne mit unterschiedlichen Höhen sind
also so ausgestaltet, daß die Schränkbreite A2 der Gruppe der
niedrigeren Sägezähne größer ist als die Schränkbreite A1 der
Gruppe mit den längeren Sägezähnen. Die Zahngruppe mit den
Zahnspitzen, die auf der zweiten gedachten Kurve L6 liegen,
die sich näher an der rückwärtigen Fläche 5 befindet, weist
also eine größere Schränkung auf.
Mehr im Detail ist es vorteilhaft, wenn die Amplitude der
Wellen an der rückwärtigen Fläche 5 zwischen 0,1 und 3 mm beträgt
und der Abstand zwischen der ersten gedachten Kurve L5 und der
zweiten gedachten Kurve L6 0,05 mm oder größer ist. Obwohl
zwischen den gedachten Kurven L5 und L6 und den verschiedenen
in den Fig. 6A und 6B dargestellten Zahngruppen keine
Beziehung besteht, könnte eine regelmäßige Beziehung vorgesehen
sein, beispielsweise derart, daß die geraden Zähne 2S im
wesentlichen die Spitzenenden der gedachten Kurve L5
beschreiben. Obschon die rechts- und linksgeschränkten Zähne hier als
Einsetzzähne 4R, 6L, 8R und 10L ausgebildet sind, könnten
anstelle der rechten und linken Einsetzzähne auch
Schwalbenschwanzzähne eingesetzt werden.
Wenn ein Werkstück mit großem Durchmesser mit dem
Bandsägeblatt 1 mit dem vorstehend beschriebenen Aufbau gesägt wird,
bewirkt die wellenförmige, durch Überlappung der verschiedenen
Wellen 5a und 5b sich ausbildende und regelmäßig oder
unregelmäßig sich ändernde, rückwärtige Fläche 5, die entlang einer
rückwärtigen Führung läuft, eine Vor- und Zurückbewegung des
Bandsägeblattes 1. Die Schnittdauer kann daher verkürzt
werden, selbst wenn ein Werkstick mit großem Durchmesser
geschnitten wird. Da ein Aufbau gewählt ist, bei dem die
Schränkweite A2 für die Zahngruppe 4R und 10L mit Zahnspitzen,
die im wesentlichen die zweite gedachte Kurve L6 nahe der
rückwärtigen Fläche 5 bilden, vergrößert ist, kann ein
Zusetzen durch Sägespäne vermieden werden.
Dies bedeutet, daß selbst ein Werkstück mit großem
Durchmesser, das nicht leicht gesägt werden kann, binnen kurzer Zeit
geschnitten werden kann, als ob ein Werkstück mit kleinem
Durchmesser geschnitten würde. Da der Aufbau von Sägespähen
vermieden wird, wird der Schnittwiderstand verringert und eine
Geräuschentwicklung infolge Resonanz des Bandsägeblattes 1
kann effektiver verhindert werden. Darüber hinaus kann ein
unbeabsichtigtes Verlaufen beim Sägen verhindert werden.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 7 A und 7B wird nun eine dritte
Ausführungsform beschrieben. Ein Bandsägeblatt 1 weist eine
Vielzahl Sägezähne auf, die gegenüber einer rückwärtigen
Fläche 5 eines Körpers 3 des Bandsägeblattes 1 ausgebildet sind.
Mehr im einzelnen weist das Bandsägeblatt 1 eine
wellenförmige, rückwärtige Fläche 5 auf, die eine Form hat, die durch
Überlappen einer Mehrzahl von Wellen 5a und 5B gebildet wird,
die sich gleichmäßig oder ungleichmäßig verändern. Die Wellen
5a sind kleine Wellen, während die Wellen 5b große Wellen
darstellen, und die Wellen 5a schwingen um die Wellenlinie der
Wellen 5b. Das Bandsägeblatt 1 weist eine Gruppe mit mehreren
Sägezähnen 2S, 6L und 8R mit Zahnspitzen auf, die auf einer
ersten gedachten Kurve L1 liegen, die im wesentlichen parallel
zu den Wellen 5b verläuft. Darüber hinaus hat das
Bandsägeblatt 1 eine Gruppe aus Sägezähnen 4R und 10L mit Zahnspitzen,
die auf einer zweiten gedachten Kurve L2 liegen, die im
wesentlichen parallel zu der ersten gedachten Kurve L1 verläuft.
Wenn also die Zahnspitzen der Sägezähne 2S, 6L und 8R mit
einer stetigen Kurve verbunden werden, erhält man die erste,
parallel zu den Wellen 5b der rückwärtigen Fläche 5
verlaufende gedachte Kurve L1 auf der gegenüberliegenden Seite zu
den Wellen 5b der rückwärtigen Fläche. Wenn die Zahnspitzen
der Sägezähne 4R und 10L durch eine kontinuierliche Kurve
verbunden werden, erhält man die zweite gedachte Kurve L2, die
parallel zur ersten gedachten Kurve L1 verläuft.
Da sich die erste gedachte Kurve L1 weiter außen und die
zweite gedachte Kurve L2 weiter innen näher zur rückwärtigen
Fläche 5 befindet, bildet die Gruppe mit den mehreren
Sägezähnen 2S, 6L und 8R mit den Zahnspitzen, die auf der ersten
gedachten Kurve L1 liegen, eine Gruppe hoher Sägezähne. Die
Gruppe mit den Sägezähnen 4R und 10L, deren Zahnspitzen auf
der zweiten gedachten Kurve L2 liegen, ist eine Gruppe
niedriger Sägezähne.
Obschon gedachte Kurven L und L2 gebildet werden, würden drei
gedachte Kurven zum Einsatz kommen, wenn es Sägezähne mit
einer Zwischenhöhe (nicht dargestellt) gäbe. Das heißt, daß bei
einer Mehrzahl von Gruppen mit jeweils unterschiedlich hohen
Zähnen die Anzahl der gedachten Kurven der Anzahl von Gruppen
entspricht, die jeweils unterschiedliche Höhen haben.
Bei dem Bandsägeblatt 1 ist der Sägezahn 2S ein gerader,
ungeschränkter Zahn. Die Sägezähne 4R und 8R sind rechtsseitig
geschränkte Zähne, während die Sägezähne EL und 10L linksseitig
geschränkte Zähne sind. Wie aus den Fig. 7 A und 7B erkennbar
ist, ist die rechte und linke Schränkweite A2 der rechts- und
linksgeschränkten Zähne 4R und 10L, deren Zahnspitzen auf der
zweiten gedachten Kurve L2 liegen, größer gewählt als die
rechte und linke Schränkweite A1 der rechts- und
linksgeschränkten Zähne 8R und 6L, deren Zahnspitzen die erste
gedächte Kurve L1 beschreiben.
Die Gruppen mehrerer Zähne mit unterschiedlichen Höhen sind
also so ausgestaltet, daß die Schränkbreite A2 der Gruppe der
niedrigeren Sägezähne größer ist als die Schränkbreite A1 der
Gruppe mit den längeren Sägezähnen. Die Zahngruppe mit den
Zahnspitzen, die auf der zweiten gedachten Kurve L2 liegen,
die sich näher an der rückwärtigen Fläche 5 befindet, weist
also eine größere Schränkung auf.
Mehr im Detail ist es vorteilhaft, wenn die Amplitude der
Wellen 5a und 5b an der rückwärtigen Fläche 5 oder der mehrfachen
gedachten Kurven L1 und L2 zwischen 0,1 und 3 mm beträgt und
der Abstand zwischen der ersten gedachten Kurve L1 und der
zweiten gedachten Kurve L2 0,05 mm oder größer ist. Obwohl
zwischen den gedachten Kurven L1 und L2 und den verschiedenen
in den Fig. 7A und 7B dargestellten Zahngruppen keine
Beziehung besteht, könnte eine regelmäßige Beziehung vorgesehen
sein, beispielsweise derart, daß die geraden Zähne 2S im
wesentlichen die Spitzenenden der gedachten Kurve L5 beschreiben.
Obschon die rechts- und linksgeschränkten Zähne hier als
Einsetzzähne 4R, 6L, 8R und 10L ausgebildet sind, könnten
anstelle der rechten und linken Einsetzzähne auch
Schwalbenschwanzzähne eingesetzt werden.
Wenn ein Werkstück mit großem Durchmesser mit dem
Bandsägeblatt 1 mit dem vorstehend beschriebenen Aufbau gesägt wird,
bewirkt die wellenförmige, durch Überlappung der verschiedenen
Wellen 5a und 5b sich ausbildende und regelmäßig oder
unregelmäßig sich ändernde, rückwärtige Fläche 5, die entlang einer
rückwärtigen Führung läuft, eine Vor- und Zurückbewegung des
Bandsägeblattes 1. Die Schnittdauer kann daher verkürzt
werden, selbst wenn ein Werkstück mit großem Durchmesser
geschnitten wird. Da ein Aufbau gewählt ist, bei dem die
Schränkweite A2 für die Zahngruppe 4R und 10L mit Zahnspitzen,
die im wesentlichen die zweite gedachte Kurve L2 nahe der
rückwärtigen Fläche 5 bilden, vergrößert ist, kann ein
Zusetzen durch Sägespäne vermieden werden.
Dies bedeutet, daß selbst ein Werkstück mit großem
Durchmesser, das nicht leicht gesägt werden kann, binnen kurzer Zeit
geschnitten werden kann, als ob ein Werkstück mit kleinem
Durchmesser geschnitten würde. Da der Aufbau von Sägespänen
vermieden wird, wird der Schnittwiderstand verringert und eine
Geräuschentwicklung infolge Resonanz des Bandsägeblattes 1
kann effektiver verhindert werden. Darüber hinaus kann ein
unbeabsichtigtes Verlaufen beim Sägen verhindert werden.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 8A und 8B wird nun eine vierte
Ausführungsform beschrieben. Ein Bandsägeblatt 1 weist eine
Vielzahl Sägezähne auf, die gegenüber einer rückwärtigen
Fläche 5 eines Körpers 3 des Bandsägeblattes 1 ausgebildet sind.
Mehr im einzelnen weist das Bandsägeblatt 1 eine
wellenförmige, rückwärtige Fläche 5 auf, die eine Form hat, die durch
Überlappen einer Mehrzahl von Wellen 5a und 5B gebildet wird,
die sich gleichmäßig oder ungleichmäßig verändern. Die Wellen
5a sind kleine Weilen, während die Wellen 5b große Wellen
darstellen, und die Wellen 5a schwingen um die Wellenlinie der
Wellen 5b.
Das Bandsägeblatt 1 weist ferner eine Gruppe mit mehreren
Sägezähnen 2S, 6L und 8R mit Zahnspitzen auf, die auf einer
ersten gedachten geraden Linie L3 liegen, die gegenüber der
rückwärtigen Fläche 5 im wesentlichen parallel zu dieser
verläuft. Darüber hinaus hat das Bandsägeblatt I eine Gruppe aus
Sägezähnen 4R und 10L mit Zahnspitzen, die auf einer zweiten
gedachten geraden Linie L4 liegen, die im wesentlichen
parallel zu der ersten gedachten geraden Linie L3 verläuft. Wenn
also die Zahnspitzen der Sägezähne 2S, 6L und 8R mit einer
stetigen Geraden verbunden werden, erhält man die erste,
gedachte Gerade L3. Wenn die Zahnspitzen der Sägezähne 4R und
10L durch eine kontinuierliche gerade Linie verbunden werden,
erhält man die zweite gedachte gerade Linie L4, die parallel
zur ersten gedachten Gerade L3 verläuft.
Da die erste gedachte gerade Linie L3 in einer äußeren
Position ausgebildet wird und die zweite gedachte gerade Linie L4
weiter innen liegt, ist die Gruppe der vielen Sägezähne 2S, 6L
und 8R mit Zahnspitzen, die die erste gedachte gerade Linie L3
bilden, eine Gruppe von hohen Sägezähnen. Die Gruppe der
vielen Sägezähne 4R und 10L mit Zahnspitzen, die die zweite
gedachte gerade Linie L4 beschreiben, ist eine Gruppe niedriger
Sägezähne. Obwohl bei dieser Ausführungsform gedachte gerade
Linien L3 und L4 vorgesehen sind, könnten auch drei gedachte
gerade Linien verwendet werden, wenn Sägezähne vorgesehen
sind, die jeweils eine Zwischengröße aufweisen. Das heißt, daß
die Anzahl der gedachten geraden Linien der Anzahl von Gruppen
mit unterschiedlichen individuellen Höhen entspricht, wenn
mehrere Gruppen unterschiedlicher Höhen vorgesehen werden.
Bei dem Bandsägeblatt 1 ist der Sägezahn 2S ein gerader,
ungeschränkter Zahn. Die Sägezähne 4R und 8R sind rechtsgeschränkte
Zähne, während die Sägezähne 6L und 10L
linksgeschränkte Zähne sind. Wie sich aus den Fig. 8a und 8b ergibt,
ist die rechte und linke Schränkbreite A2 der rechts- und
linksgeschränkten Zähne 4R und 10L mit den Zahnspitzen, die
die zweite gedachte gerade Linie L4 beschreiben, größer als
die rechte und linke Schränkweite A1 der rechts- und
linksgeschränkten Zähne 8R und 6L, deren Zahnspitzen auf der ersten
gedachten geraden Linie L3 liegen.
Die Gruppen mehrerer Zähne mit unterschiedlichen Höhen sind
also so ausgestaltet, daß die Schränkbreite A2 der Gruppe der
niedrigeren Sägezähne größer ist als die Schränkbreite A1 der
Gruppe mit den längeren Sägezähnen. Die Zahngruppe mit den
Zahnspitzen, die auf der zweiten gedachten geraden Linie L4
nahe der rückwärtigen Fläche 5 liegen, weist also eine größere
Schränkung auf. Mehr im Detail ist es vorteilhaft, wenn die
Amplitude der Wellen 5a und 5b an der rückwärtigen Fläche 5
zwischen 0,1 und 3 mm beträgt und der Abstand zwischen der
ersten gedachten geraden Linie L3 und der zweiten gedachten
Linie L4 0,05 mm oder größer ist.
Obschon die rechts- und linksgeschränkten Zähne hier als
Einsetzzähne 4R, 6L, 8R und 10L ausgebildet sind, könnten
anstelle der rechten und linken Einsetzzähne auch
Schwalbenschwanzzähne eingesetzt werden.
Wenn ein Werkstück mit großem Durchmesser mit dem
Bandsägeblatt 1 mit dem vorstehend beschriebenen Aufbau gesägt wird,
bewirkt die wellenförmige, gleichförmig oder ungleichförmig
sich verändernde, durch Überlappung der Wellen 5a und 5b
erzeugte rückwärtige Fläche 5, die entlang einer rückwärtigen
Führung läuft, eine Vor- und Zurückbewegung des
Bandsägeblattes 1 ähnlich wie bei dem Bandsägeblatt, das in Verbindung mit
Fig. 1 beschrieben wurde. Die Schnittdauer kann daher verkürzt
werden, selbst wenn ein Werkstück mit großem Durchmesser
geschnitten wird. Da ein Aufbau gewählt ist, bei dem die
Schränkweite A2 für die Zahngruppe 4R und 10L mit Zahnspitzen,
die im wesentlichen die zweite gedachte gerade Linie L4 nahe
der rückwärtigen Fläche 5 bilden, vergrößert ist, kann ein
Zusetzen durch Sägespäne vermieden werden.
Dies bedeutet, daß selbst ein Werkstück mit großem
Durchmesser, das nicht leicht gesägt werden kann, binnen kurzer Zeit
geschnitten werden kann, als ob ein Werkstück mit kleinem
Durchmesser geschnitten würde. Ein Zusetzen mit Sägespänen
wird vermieden, der Schnittwiderstand wird verringert und eine
Geräuschentwicklung infolge Resonanz des Bandsägeblatts 1 kann
besser verhindert werden. Darüber hinaus kann ein
unbeabsichtigtes Verlaufen beim Sägen verhindert werden.
Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die zuvor
beschriebenen Ausführungsformen beschränkt. Beliebige Änderungen sind
möglich, die die vorliegende Erfindung nutzen. So ist es
beispielsweise möglich, die Phase der Wellenform der rückwärtigen
Fläche 5 und die der Wellenform im Sägezahnbereich beliebig zu
verschieben. Die Wellenlänge und/oder Amplitude und
dergleichen der beiden wellenförmigen Teile können voneinander
verschieden sein.
Dies bedeutet, daß das Bandsägeblatt 1 wie in den Fig. 9 A und
9B gezeigt, einen Aufbau haben kann, wonach mehrere
Zahngruppen 25, 4R, 6L, 8R und 10L jede mit Zahnspitzen, die die
mehreren gedachten Kurven L1 und L2 im wesentlichen beschreiben,
parallel zueinander ohne Bezug oder Synchronisierung zur
rückwärtigen Fläche 5 gegenüber diesen angeordnet sein können,
welche rückwärtige gewellte Fläche 5 gleichförmig oder
ungleichförmig verändert ist.
Der Aufbau des in den Fig. 9A und 9B dargestellten
Bandsägeblattes 1 entspricht dem des zuvor beschriebenen
Bandsägeblattes mit der Ausnahme, daß der Aufbau nach den Fig. 9A und 9B
so gewählt ist, daß die wellenförmige Rückseite und die diversen
gedachten Kurven L1 und L2 keinen Bezug oder Synchronismus
zueinander haben. Aus diesem Grunde wird auf eine Beschreibung
im Detail verzichtet. Dieser Aufbau erzielt auch einen
ähnlichen Effekt, wie der, der durch das oben beschriebene
Bandsägeblatt erreicht wird.
Die Fig. 10A und 10B zeigen eine Modifikation des in den Fig.
5A und 5B dargestellten Bandsägeblattes, die einen Aufbau
aufweist, wonach die rückwärtige Fläche 5 des Bandsägeblattes 1
mit aufeinanderfolgenden, trapezförmigen Vorsprüngen und
Ausnehmungen versehen ist. Darüber hinaus ist das
Vertikalverhältnis der rechts- und linksgeschränkten Zähne 4R, 6L, 8R und
10L nach den Fig. 5A und 5B vertauscht. Der grundsätzliche
Aufbau ist derselbe wie der des oben beschriebenen
Bandsägeblattes.
Fig. 10A und 10B zeigen also ein Beispiel, in dem die
Wellenform der Rückseite 5 des Bandsägeblattes 1 variabel ist. Wie
sich aus der vorgehenden Beschreibung ergibt, soll die
rückwärtige Fläche 5 so ausgestaltet sein, daß sich konkave und
konvexe Bereiche abwechseln. Beispielsweise kann eine
Ausgestaltung gewählt werden, bei der ansteigend geformte
Konkavabschnitte oder Konvexabschnitte in beliebigen Intervallen in
einem geraden Bereich vorgesehen werden. In diesem Fall ist
ein ähnlicher Effekt wie bei der oben beschriebenen Struktur
erhältlich.
Die Fig. 11A und 11B zeigen eine andere Modifikation des
Bandsägeblattes 1 nach den Fig. 5A und 5B. Der in den Fig. 11A und
11B gezeigte Aufbau zeichnet sich dadurch aus, daß die hohen,
rechts- und linksgeschränkten Zähne 6R und 2L vor und hinter
einem geraden hohen Zahn mit 4S angeordnet sind. Die Höhen der
anderen rechts- und linksgeschränkten Zähne 12R und 8L sind
verringert. Darüber hinaus gibt es einen geraden kleinen Zahn
105, der von den geschränkten Zähnen 8L und 12R eingerahmt
ist.
Der Aufbau nach den Fig. 11A und 11B ist also so gewählt, daß
die rechts- und linksgeschränkten Zähne 2L, 6R, 8L und 12R mit
derselben Höhe vor- und hinter dem hohen geraden Zahn 4S und
dem kurzen geraden Zahn 108 angeordnet sind. Darüber hinaus
ist die rechte und linke Schränkweite der rechts- und
linksgeschränkten Zähne im wesentlichen gleich groß.
Der Aufbau nach den Fig. 11A und 11B ist so gewählt, daß hohe
Zahngruppen 2L, 4S und 6R und niedrige Zahngruppen 8L, 105 und
10R einander abwechseln, so daß konkave und konvexe Bereiche
sich im Sägezahnbereich wiederholen. Die hohen Zahngruppen 2L,
4S und 6R wirken beim Schneiden eines Werkstückes sehr stark.
Wenn ein Werkstück, das schwer zu zerspanen ist, geschnitten
wird, greifen diese in Werkstückbereiche unterhalb der sich
ausbildenden Härtezone ein. Hierdurch wird das
Schnittverhalten verbessert.
Da der Sägezahnbereich so ausgestaltet ist, daß sich konkave
und konvexe Abschnitte wiederholen und die Rückseite eine
Wellenform aufweist, erhält man den Effekt, daß ein Bereich
unterhalb der sich ausbildenden harten Schicht geschnitten wird
und eine Verkürzung der Schnittlänge erreicht wird. Selbst
wenn das Werkstück einen großen Durchmesser hat, kann es
ähnlich wie ein Werkstück mit kleinem Durchmesser gesägt werden.
Demgemäß erreicht auch ein Bandsägeblatt mit dieser
Modifikation einen ähnlichen Effekt. Natürlich kann der
Sägezahnbereich auch in eine beliebige Wellenform gebracht sein. In
diesem Fall kann der vorstehend erläuterte Effekt natürlich auch
erhalten werden, darüber hinaus ist es möglich, den Effekt des
Schwingungs-Sägens zu erhalten.
Die Fig. 12A und 12B zeigen ein Bandsägeblatt mit einem Aufbau
bei dem hohe gerade Zähne 28 und niedrige
Schwalbenschwanzzähne 4B einander abwechseln. Darüber hinaus ist sowohl die
Rückseite 5 des Bandsägeblattes 1 als auch der Zahnbereich in
eine Wellenform gelegt, die entlang der gedachten Kurven L1
und L2 verläuft. Dieser Aufbau erzielt im wesentlichen
ähnliche Effekte wie die des oben beschriebenen Bandsägeblattes.
Da mit der vorstehenden Ausführungsform Schwalbenschwanzzähne
zum Einsatz kommen, können Schnittspuren an den Schnittflächen
weitgehend vermieden werden. Man erhält also eine
Schnittfläche vorzüglicher Qualität.
Die Fig. 13A und 13B zeigen einen Aufbau einen
Bandsägeblattes, das so gestaltet ist, daß lediglich die geraden Zähne 2S
als hohe Zähne ausgestaltet sind, während die rechts- und
linksgeschränkten Zähne 4R und 6L als niedrige Zähne
ausgestaltet sind und die rückwärtige Fläche 5 des Bandsägeblattes
1 und der Zahnbereich wellenförmig sind. Auch diese
Ausgestaltung erzielt einen ähnlichen Effekt, wie er mit dem oben
beschriebenen Bandsägeblatt erreichbar ist.
Wie aus der vorgehenden Beschreibung ersichtlich ist, erzielt
das Bandsägeblatt nach der vorliegenden Erfindung einen
ähnlichen Effekt, wenn es eine wellenförmige Rückseite 5 und
Sägezähne unterschiedlicher Höhen hat. Insbesondere kann es sich
bei der wellenförmigen Rückseite um eine solche handeln, die
sich regelmäßig oder unregelmäßig verändert, oder es kann eine
wellenförmige Rückseite durch Überlappung mehrer Wellen
gebildet sein, die periodisch oder ungleichförmig schwanken.
Alternativ hierzu kann die Rückseite eine Form mit konkaven und
konvexen Abschnitten haben, die einander abwechselnd
wiederholen. Ein anderer Aufbau ist erreichbar durch Kombinationen der
vorstehend genannten Bauweisen. Insbesondere die Form, bei der
die Höhen der Sägezähne voneinander abweichen, kann mit
mehreren Zahngruppen mit Zahnspitzen ausgestaltet sein, die die
verschiedenen gedachten Kurven oder gedachten geraden Linien
im wesentlichen beschreiben, die parallel zu der rückwärtigen
Fläche verlaufen. Es kann auch ein anderer Aufbau gewählt
werden mit mehreren Zahngruppen, deren Zahnspitzen im wesentlichen
mehrere gedachte Kurven beschreiben, die keinen Bezug
oder Synchronismus zu der rückwärtigen Fläche haben und die
gegenüber der Rückseite angeformt sind. Die Sägezähne können
als Kombination von geraden Zähnen, geschränkten Zähnen,
Schwalbenschwanzzähnen od. dgl. ausgebildet sein. Darüber
hinaus sind beliebige Modifikationen und Kombinationen erlaubt.
Es ist erkennbar, daß verschiedene Ausführungsformen
zusammengestellt werden können. Aus diesem Grund ist die vorliegende
Erfindung nicht auf die spezifischen, offenbarten
Ausführungsformen beschränkt, sondern nur durch die beigefügten
Ansprüche.