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Dokumentenidentifikation DE69719595T2 18.09.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0808000
Titel Steckverbinderanordnung
Anmelder Yazaki Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Fukuda, Eiji,c/o Yazaki Parts Co. Ltd, Haibara-gun, Shizuoka, JP
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69719595
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 07.05.1997
EP-Aktenzeichen 971075908
EP-Offenlegungsdatum 19.11.1997
EP date of grant 12.03.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.09.2003
IPC-Hauptklasse H01R 31/08
IPC-Nebenklasse H01R 13/703   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Diese Erfindung bezieht sich auf eine Steckverbinderanordnung mit einem Kurzschlußelement zum Beseitigen einer Potentialdifferenz zwischen Anschlüssen.

In einer Schaltung, in der eine Last und eine Stromquelle miteinander durch einen Steckverbinder miteinander verbunden werden, kann in einer lastseitigen Schaltung durch elektromagnetische Wellen und Elektrostatik ein elektrischer Strom hervorgerufen werden, wenn der Steckverbinder nicht eingesteckt ist. In diesem Falle besteht aufgrund des Unterschiedes in der Stromstärke zwischen Signalleitungen die Möglichkeit, daß sich zwischen den Signalleitungen eine Spannung aufbaut, so daß eine Einrichtung (Last) einer Fehlfunktion ausgesetzt ist. Beispielsweise sollte in einer Airbag-Schaltung, in der einer Zündvorrichtung ein Zündsignal zugeführt wird, um den Airbag aufzublasen, eine solche Situation auf alle Fälle vermieden werden, um die Sicherheit beim Fahren zu gewährleisten.

Eine Steckverbinderanordnung, die ein Kurzschlußelement zum Beseitigen einer Potentialdifferenz zwischen Anschlüssen aufweist, wird unter Bezugnahme auf die Fig. 8 bis 10 beschrieben (die Steckverbinderanordnung, die in den Fig. 8 bis 12 dargestellt ist, stellt für die vorliegende Erfindung keinen Stand der Technik dar). Fig. 8 ist eine Querschnittsansicht der Steckverbinderanordnung, die ein Kurzschlußelement aufweist, Fig. 9 ist eine perspektivische Explosionsdarstellung eines wichtigen Teils der Steckverbinderanordnung und Fig. 10 ist eine Querschnittsansicht, die einen Zustand zeigt, in dem Anschlüsse und eine Isolierplatte eines passenden Steckverbinders in den Verbinder von Fig. 8 eingesteckt sind.

In einem Gehäuse 1 sind Anschlußaufnahmekammern 3 ausgebildet, die an ihren einen Enden zu einer Vorderfläche des Gehäuses 1 offen sind, um Verbindungseinlässe 5 zur Aufnahme der passenden Anschlüsse aufzunehmen, und sind auch an den anderen Enden an einer Rückseite des Gehäuses 1 offen, um Montageöffnungen 9 zur Aufnahme von Anschlüssen 7 auszubilden. Ein elastischer Halteteilabschnitt 11 ist in der Anschlußaufnahmekammer 3 vorgesehen und ist mit einem Eingriffsloch 13, das im Anschluß 7 ausgebildet ist, in haltendem Eingriff, um den Anschluß gegen ein Herausziehen zu sichern. Die Anschlüsse 7 sind beispielsweise mit einer Airbag-Zündvorrichtung (Last) verbunden.

Ein Kurzschlußelement 15 aus einem elektrisch leitfähigen Metallblech ist unter den Anschlußaufnahmekammern 3 (d. h. im unteren Teil von Fig. 8) angeordnet. Wie in fig. 9 gezeigt, hat das Kurzschlußelement 15 ein Paar Kontaktstreifen 17 und 17. Die Kontaktstreifen 17 und 17 stehen jeweils in die benachbarten Anschlußaufnahmekammern 3, die in dem Gehäuse ausgebildet sind, vor. Jeder der Kontaktstreifen 17 und 17 hat eine gebirgsähnliche Gestalt mit einem Gipfel an seinem zentralen Abschnitt und hat vordere und hintere Schrägflächen 19a und 19b.

Das Kurzschlußelement 15 wird vor der Montage der Anschlüsse 7 im Gehäuse 1 angebracht. Wenn jeder Anschluß 7 in die zugehörige Anschlußaufnahmekammer 3 eingeführt wird, stößt der Anschluß 7 mit seinem vorderen Ende zunächst an der Schrägfläche 19b an und drückt den Kontaktstreifen 17 aus der Anschlußaufnahmekammer 3 hinaus, so daß der Kontaktstreifen 17 in Druckkontakt mit dem Anschluß 7 gehalten wird, wie in Fig. 8 gezeigt.

Die beiden Anschlüsse 7 und 7, die in den beiden Anschlußaufnahmekammern 3 aufgenommen sind, werden daher elektrisch durch das Kurzschlußelement 15 miteinander verbunden, wodurch eine Potentialdifferenz zwischen den Anschlüssen in einem nicht von einem Stecker belegten Zustand des Verbinders beseitigt wird. Wie in Fig. 10 gezeigt, enthält der passende Stecker, der mit einer Stromquelle verbunden ist, vorstehende Anschlüsse 21 und eine Isolierplatte 23, und wenn die beiden Verbinder miteinander verbunden sind, dann ist die Isolierplatte 23 zwischen die beiden Anschlüsse 7 und 7 und die beiden Kontaktstreifen 17 und 17 eingefügt.

Bei der oben beschriebenen Steckverbinderanordnung, die mit der vorliegenden Erfindung verwandt ist, sind die Anschlüsse 7 und 7 mit einer stromquellenseitigen Schaltung verbunden, wenn die zwei Verbinder miteinander verbunden sind, und wenn die beiden Verbinder nicht miteinander verbunden sind, sind die Anschlüsse 7 und 7 kurzgeschlossen, wodurch eine Potentialdifferenz zwischen ihnen beseitigt wird und somit zwangsweise eine Fehlfunktion der elektronischen Schaltung vermieden wird.

Bei der oben erläuterten Steckverbinderanordnung stehen die Kontaktstreifen 17 des Kurzschlußelements 15 jedoch sehr in die entsprechenden Anschlußaufnahmekammern 3 vor, wie in den Fig. 11 und 12 gezeigt, so daß sie keinen ausreichenden Kontaktruck an den entsprechenden Anschlüssen 7 hervorrufen können, und wenn der Anschluß 7 eingeführt wird, kann es deshalb vorkommen, daß das vordere Ende des Anschlusses 7 nicht in der geeigneten Weise an der Schrägfläche 19b des Kontaktstreifens 17 anstößt, wie in Fig. 11 gezeigt, und den Kontaktstreifen 17 nach oben drückt, was dazu führen kann, daß der Anschluß 7 oder der Kontaktstreifen 17 beschädigt werden. Wenn zur Vermeidung dessen der Umfang, in dem der Kontaktstreifen 17 in die Anschlußaufnahmekammer 9 vorsteht, verhindert wird, dann wird der Kontaktdruck des Kontaktstreifens 17 am Anschluß 7 kleiner, was zu einer Vergrößerung des Kontaktwiderstandes oder zu einem unvollständigen Kontakt führt.

Die Druckschrift US-A-5 435 754 beschreibt einen Verbinderaufbau nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

ÜBERSICHT ÜBER DIE ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung ist im Hinblick auf die obigen Probleme gemacht worden, und es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine Steckverbinderanordnung anzugeben, bei der beim Einführen jedes Anschlusses das vordere Ende des Anschlusses zwangsweise an eine Schrägfläche eines Kontaktteils anstoßen und von dieser geführt werden kann und auch ein hoher Kontaktdruck des Kontaktteils am Anschluß sichergestellt werden kann, so daß der Einsteckvorgang und die Kontaktzuverlässigkeit verbessert werden.

Zur Lösung der obigen Aufgabe wird gemäß der vorliegenden Erfindung eine Steckverbinderanordnung nach Anspruch 1 angegeben.

Bei dieser Steckverbinderanordnung ist die Lage der Kontaktteile des Kurzschlußelements durch die Kontaktteile-Beaufschlagungseinrichtungen begrenzt, so daß der Umfang, mit dem die Kontaktstreifen in die Anschlußaufnahmekammern vorstehen, auf der vorbestimmten Größe gehalten wird, und eine Schrägfläche (die als eine Anschlußführungsfläche dient), die an jedem der Kontaktteile ausgebildet ist, sich genau im Weg beim Einführen des Anschlusses befindet. Wenn jeder Anschluß in die Anschlußaufnahmekammer eingeführt wird, dann läuft der Anschluß mit seinem vorderen Ende auf die Schrägfläche des Kontaktteils auf und drückt den Kontaktteil nach unten. Als Folge wird der so niedergedrückte Kontaktteil in Druckkontakt mit der Unterseite des Anschlusses gebracht, der sich in der Anschlußaufnahmekammer befindet, und zwar mit großer elastischer Rückstellkraft. Dabei ist die Kontaktkraft gewöhnlich die Summe aus der Kraft des Druckkontaktes des Kontaktstreifens mit der Kontaktteile-Beaufschlagungseinrichtung und der elastischem Rückstellkraft, die aus dem Niederdrücken des Kontaktteils durch den Anschluß hervorgerufen wird.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Fig. 1 ist eine Querschnittsansicht einer ersten Ausführungsform einer Steckverbinderanordnung der vorliegenden Erfindung, die den Vorgang beim Einstecken eines Anschlusses zeigt;

Fig. 2 ist eine Ansicht längs der Linie B-B von Fig. 1;

Fig. 3 ist eine Vorderansicht, die eine zweite Ausführungsform einer Steckverbinderanordnung der Erfindung zeigt;

Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht eines Kurzschlußelements, das in Fig. 3 gezeigt ist;

Fig. 5 ist eine Vorderansicht, die eine dritte Ausführungsform einer Steckverbinderanordnung der Erfindung zeigt;

Fig. 6 ist eine perspektivische Ansicht eines Kurzschlußelements, das in Fig. 5 gezeigt ist;

Fig. 7 ist eine Vorderansicht, die eine Steckverbinderanordnung zeigt, bei der Vorsprünge anstelle von Stufenabschnitten ausgebildet sind;

Fig. 8 ist eine Querschnittsansicht einer verwandten Steckverbinderanordnung, die ein Kurzschlußelement enthält;

Fig. 9 ist eine perspektivische Explosionsdarstellung eines wichtigen Abschnitts, der verwandten Steckverbinderanordnung;

Fig. 10 ist eine Querschnittsansicht, die einen Zustand zeigt, bei dem Anschlüsse und eine Isolierplatte eines passenden Verbinders in den Verbinder von Fig. 8 eingesteckt sind;

Fig. 11 ist eine Querschnittsansicht, die den verwandten Stecker beim Einstecken eines Anschlusses zeigt; und

Fig. 12 ist eine Schnittansicht längs der Linie A-A von Fig. 10.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Bevorzugte Ausführungsformen einer Steckverbinderanordnung der vorliegenden Erfindung werden nun im Detail unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert. Fig. 1 ist eine Querschnittsansicht einer ersten Ausführungsform der Steckverbinderanordnung der Erfindung und zeigt den Vorgang beim Einführen eines Anschlusses, und Fig. 2 ist eine Ansicht längs der Linie B-B von Fig. 1.

In einem Gehäuse 31 sind Anschlußaufnahmekammern 33 ausgebildet, die an ihren einen Enden zu einer Vorderfläche des Gehäuses 31 offen sind, um Aufnahmeöffnungen 35 zum Empfang von passenden Anschlüssen zu bilden, und sie sind auch an ihren anderen Enden an einer Rückseite des Gehäuses 31 offen, um Montageöffnungen 39 zur Aufnahme von Anschlüssen 37 zu bilden. Jeder der Anschlüsse 37 ist durch die Montageöffnung 39 eingesetzt und in der zugehörigen Anschlußaufnahmekammer 33 so befestigt, daß ein elastischer Halteabschnitt 41, der in der Anschlußaufnahmekammer 33 ausgebildet ist, haltend in ein Eingriffsloch 43 im Anschluß 37 eingreift. Die Anschlüsse 37 sind beispielsweise mit einer Airbag-Zündvorrichtung (Last) verbunden.

Eine Kurzschlußelement-Aufnahmekammer 45 ist unter den Anschlußaufnahmekammern 33 ausgebildet (d. h. im unteren Abschnitt in Fig. 1), und die Kurzschlußelement-Aufnahmekammer 45 ist mit den Anschlußaufnahmekammern 33 durch einen Verbindungsabschnitt 47 verbunden. Stufenabschnitte 49, die als Kontaktteile-Beaufschlagungseinrichtungen dienen, sind an jenem Abschnitt des Verbindungsabschnitts 47 ausgebildet, der benachbart den Anschlußaufnahmekammern 33 liegt, und die Stufenabschnitt 49 bilden Teil einer oberen Oberfläche (Decke) der Kurzschlußelement-Aufnahmekammer 45.

Ein Kurzschlußelement 51, das durch Bearbeitung eines elektrisch leitfähigen Metallblechs hergestellt ist, befindet sich in der Kurzschlußelement-Aufnahmekammer 45. Das Kurzschlußelement 51 hat ein Paar Kontaktteile 53 und 53, die jeweils einen nach rückwärts gebogenen Vorderabschnitt aufweisen. Jeder der Kontaktteile 53 hat eine gebirgsähnliche Gestalt mit einem Gipfel an seinem mittleren Abschnitt und hat vordere und hintere Schrägflächen 55 und 57. Auf dem Gipfel des Kontaktteils 53 ist ein Kontakt 59 ausgebildet. Die vorderen Schrägflächen 45 der Kontaktteile 53 dienen als Führungsflächen für die Isolierplatte 23 (siehe Fig. 10), die im Stand der Technik gezeigt ist, und die hinteren Schrägflächen 57 dienen als Führungsflächen für die Anschlüsse 37.

Eine Haltenase 61 ist an der Bodenfläche der Kurzschlußelement-Aufnahmekammer 45 ausgebildet, und die Haltenase 61 greift in ein Halteloch 61 haltend ein, das in einer unteren Wand des Kurzschlußelements 51 ausgebildet ist. Die Kurzschlußelement-Aufnahmekammer 45 ist an ihrem hinteren Ende offen, um eine Einführöffnung 65 zum Einführen des Kurzschlußelements 51 zu bilden. Beim Einführen des Kurzschlußelements 51 in die Kurzschlußelement-Aufnahmekammer 45 werden zunächst die Kontaktteile 53 mit ihren vorderen Enden voran in die Aufnahmeöffnung 61 eingeführt und dabei elastisch verformt. Wenn das Kurzschlußelement 51 in die Kurzschlußelement-Aufnahmekammer 45 eingeführt ist, sind die Kontaktteile 53 jeweils elastisch in Druckkontakt an den Stufenabschnitten 45 rückgestellt. Die hintere Schrägfläche 57 eines jeden Kontaktteils 53, die in Druckkontakt mit dem Stufenabschnitt 49 ist, liegt im Einführweg des zugehörigen Anschlusses 37. Wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt, liegen die Bodenflächen 33a der Anschlußaufnahmekammers 33 leicht unterhalb der Stufenabschnitte 49.

Wenn bei dieser Steckverbinderanordnung jeder Anschluß 37 durch die Montageöffnung 39 der zugehörigen Anschlußaufnahmekammer 33 eingeführt wird, stößt das vordere Ende des Anschlusses 37 an der hinteren Schrägfläche 57 des zugehörigen Kontaktteils 53 an, und wenn der Anschluß 37 weiter eingeschoben wird, drückt der Anschluß 37 den Kontaktteil 53 nach unten. Der niedergedrückte Kontakt 59 wird dann in Druckkontakt mit der Unterseite des Anschlusses 37 gebracht, der sich in der Anschlußaufnahmekammer 33 befindet, und zwar mit großer Rückstellkraft. Die Kontaktkraft ist nun gewöhnlich die Summe aus der Kraft des Druckkontaktes des Kontaktteils 53 an dem Stufenabschnitt 49 und der elastischen Rückstellkraft, die aus dem Niederdrücken des Kontaktteils 53 durch den Anschluß 37 resultiert.

Die Anschlüsse 37, die jeweils in den beiden Anschlußaufnahmekammern 33 angeordnet sind, werden durch das Kurzschlußelement 51 miteinander kurzgeschlossen und ein elektrischer Strom, der durch elektromagnetische Wellen und Elektrostatik hervorgerufen wird, wird beseitigt, so daß eine Fehlfunktion einer elektronischen Schaltung zwangsweise verhindert ist.

Wenn ein passender Verbinder angeschlossen wird, dann wird die Isolierplatte des passenden Verbinders zwischen die beiden Kontaktteilen 53 und die beiden Anschlüsse 37 eingeführt, wie in Fig. 10 gezeigt, wodurch die elektrische Verbindung zwischen den Anschlüssen 37 und dem Kurzschlußelement 51 unterbrochen wird.

Wie oben beschrieben, ist bei dieser Steckverbinderanordnung der Stufenabschnitt 49 in der Anschlußaufnahmekammer 33 vorgesehen, und der Kontaktteile 53 stößt an dem Stufenabschnitt 49 an, und daher ist der Umfang, mit dem der Kontaktteil 57 in die Anschlußaufnahmekammer 33 vorsteht, auf ein vorbestimmtes Maß begrenzt und die Schrägfläche 57 im Einführweg des Anschlusses 37 angeordnet. Als Folge kann der Anschluß 37 zwangsweise gegen die Schrägfläche 57 auflaufen und drückt den Kontaktteil 53 nicht nach oben, sondern kann in zwangsweise nach unten drücken.

Jeder der Stufenabschnitte 49 begrenzt die Lage des zugehörigen Kontaktteils 53 bezüglich des Druckkontaktes, und daher kann ein ausreichender Kontaktdruck zwischen dem Kontaktteil 53 und dem Anschluß 37 erreicht werden, und als Folge wird die Kontaktzuverlässigkeit verbessert.

Als nächstes wird eine zweite Ausführungsform einer Steckverbinderanordnung der Erfindung unter Bezugnahme auf die Fig. 3 und 4 erläutert. Fig. 3 ist eine Vorderansicht, die die zweite Ausführungsform der Steckverbinderanordnung der Erfindung zeigt, und Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht eines in Fig. 3 gezeigten Kurzschlußelements. In der Steckverbinderanordnung dieser Ausführungsform sind die Kontaktteile-Beaufschlagungseinrichtungen von plattenartigen Halteabschnitten 71 gebildet, die jeweils an den Kontaktteilen 53 des Kurzschlußelements 51 ausgebildet sind, und von Stufenabschnitten 73, die an einem Gehäuse 31 ausgebildet sind.

Die Halteabschnitte 71 sind jeweils an gegenüberliegenden Seitenrändern der beiden Kontaktteile 53 und 53 benachbart den Gipfelabschnitten derselben ausgebildet und erstrecken sich horizontal aufeinander zu. Der Abstand zwischen den Stufenabschnitten 73 und 73 ist kleiner als der Abstand zwischen den oben erwähnten Stufenabschnitten 49 und 49, so daß die Stufenabschnitte 73 und 73 nur an den Halteabschnitten 71 und 71 anstoßen können.

Wenn das Kurzschlußelement 51 in eine Kurzschlußelement-Aufnahmekammer 45 eingesetzt ist, stehen daher die Halteabschnitte 71 in Druckkontakt mit den jeweiligen Stufenabschnitten 73, und eine Schrägfläche 57 (siehe Fig. 1) eines jeden Kontaktteils 53 befindet sich im Einführweg des zugehörigen Anschlusses 37. Bei dieser Steckverbinderanordnung stößt jeder Halteabschnitt 71 an dem zugehörigen Stufenabschnitt 73 an, und daher ist der Umfang, mit dem der Kontaktstreifen 53 in die Anschlußaufnahmekammer 33 vorsteht, auf ein vorbestimmtes Maß begrenzt, und der Kontaktteil 53 kann vom Anschluß 37 nicht nach oben gedrückt werden, und ein ausreichender Kontaktdruck zwischen dem Kontaktteil 53 und dem Anschluß 37 kann sichergestellt werden.

Bei der Steckverbinderanordnung dieser Ausführungsform steht der Halteabschnitt 71 vom Kontaktstrafen 53 vor, und dieser Halteabschnitt 71 wird durch den Stufenabschnitt 73 gedrückt, wodurch der Kontaktteil 53 nach oben gedrückt wird. Daher kann die Breite "w" jedes Kontaktteils 53 vermindert werden, und die Kostendes Kurzschlußelements 51 können vermindert werden.

Als nächstes wird eine dritte Ausführungsform der Steckverbinderanordnung der Erfindung unter Bezugnahme auf die Fig. 5 und 6 beschrieben. Fig. 5 ist eine Vorderansicht, die die dritte Ausführungsform der Steckverbinderanordnung der Erfindung zeigt, und Fig. 6 ist eine perspektivische Darstellung eines Kurzschlußelements, das in Fig. 5 gezeigt ist. In der Steckverbinderanordnung dieser Ausführungsform ist die Kontaktteile-Beaufschlagungseinrichtung von Halteabschnitten 81 gebildet, die jeweils an Kontaktteilen 53 des Kurzschlußelements 51 ausgebildet sind.

Die Halteabschnitte 81 sind jeweils an gegenüberliegenden Seitenrändern der beiden Kontaktteile 53 und 53 benachbart den Gipfeln derselben ausgebildet und erstrecken sich aufeinander zu. Jeder der Halteabschnitte 81 hat einen vertikalen Abschnitt 81a, der an seinem Anfangsende hochgebogen ist, und einen horizontalen Abschnitt 81b, der sich am oberen Ende des vertikalen Abschnitts 81a in Richtung auf den horizontalen Abschnitt 81b des gegenüberliegenden Halteabschnitts 81 erstreckt. Die horizontalen Abschnitte 81b stoßen gegen eine obere Fläche (Decke) 83 des Gehäuses 81 an (d. h. einer Kurzschlußelement-Aufnahmekammer 45). Bei der Steckverbinderanordnung dieser Ausführungsform sind somit die Stufenabschnitte 49 oder die Stufenabschnitte 73 nicht vorhanden.

Wenn daher das Kurzschlußelement 53 in die Kurzschlußelement-Aufnahmekammer 45 eingesetzt ist, dann liegen die horizontalen Abschnitte 81b der Halteabschnitte 81 direkt mit Druckkontakt an der oberen Fläche 83 der Kurzschlußelement-Aufnahmekammer 45 an, und die Schrägfläche 57 (siehe Fig. 1) eines jeden Kontaktteils 53 liegt im Einführweg des zugehörigen Anschlusses 37.

Bei dieser Steckverbinderanordnung stößt jeder der Halteabschnitte 81 an der oberen Fläche 83 an, und daher ist der Umfang, um den der Kontaktstreifen 53 in die Anschlußaufnahmekammer 33 vorsteht, auf ein vorbestimmtes Maß begrenzt, und der Kontaktteile 53 ist daran gehindert, vom Anschluß 37 nach oben gedrückt zu werden, und ein ausreichender Kontaktdruck zwischen dem Kontaktteilen 53 und dem Anschluß 37 kann sichergestellt werden.

Bei der Steckverbinderanordnung dieser Ausführungsform liegt jeder Halteabschnitt 81 direkt mit Druckkontakt an der oberen Fläche 83 der Kurzschlußelement-Aufnahmekammer 45 an, wodurch der Kontaktteil 53 auf die vorbestimmte Höhe begrenzt wird. Wie beider zweiten Ausführungsform kann daher die Breite "w" jedes Kontaktteils 53 vermindert werden, und die Ausbildung der Stufenabschnitte 49 oder 73 ist unnötig, so daß das Gehäuse 31 einen einfachen Aufbau haben kann.

Bei den ersten und zweiten Ausführungsformen liegen die Stufenabschnitte 49 und 73, die ineinander nicht übergehen, in einer horizontalen Ebene, die am Gehäuse 31 ausgebildet ist, und an ihnen liegt das Kurzschlußelement 51 mit Druck an. Die Stufenabschnitte 49, 73, die die Kontaktteile-Beaufschlagungseinrichtungen bilden, können jedoch durch Vorsprünge 91 ersetzt werden, wie in Fig. 7 gezeigt.

Bei der Konstruktion mit solchen Vorsprüngen 91 kann Volumen und Gewicht eines Kunstharzmaterials, das zur Herstellung des Gehäuses 31 verwendet wird, im Vergleich zur Konstruktion mit den Stufenabschnitten 49, 73 kleiner gemacht werden.

Wie oben im Detail erläutert, ist bei der Steckverbinderanordnung der Erfindung die Kontaktteile-Beaufschlagungseinrichtung ausgebildet, und der Umfang, um den die Kontaktteile vorstehen, durch diese Kontaktteile-Beaufschlagungseinrichtung begrenzt, und daher können die Schrägflächen (die als Führungsflächen zur Führung beim Einführen der Anschlüsse dienen), die an jedem der Kontaktteile ausgebildet sind, zwangsweise in den Einführweg der Anschlüsse angeordnet werden. Als Folge kann jeder Anschluß glatt eingefügt werden, so daß die Kontakteinführfähigkeit verbessert ist. Außerdem ist die Stellung eines jeden Kontaktteils begrenzt, wobei die Kontaktteile in Druckkontakt mit den Kontaktteile-Beaufschlagungseinrichtungen sind, und daher ist eine große Druckkraft zwischen dem Anschluß und dem Kontaktteilen sichergestellt und die Kontaktzuverlässigkeit verbessert.


Anspruch[de]

1. Steckverbinderanordnung, enthaltend:

ein Gehäuse;

Anschlußaufnahmekammern, die in dem Gehäuses ausgebildet sind;

eine Kurzschlußelement-Aufnahmekammer (45), die mit den Anschlußaufnahmekammern in Verbindung ist;

ein Kurzschlußelement (51) mit elastischen Kontaktteilen (53), die in der Kurzschlußelement- Aufnahmekammer so angeordnet ist, daß die Kontaktteile jeweils in die Anschlußaufnahmekammern vorstehen, um jeweils mit den in den Anschlußaufnahmekammern anzuordnenden Anschlüssen in Druckkontakt gelangen, dadurch gekennzeichnet, daß sie weiterhin enthält:

eine Kontaktteil-Beaufschlagungseinrichtung, die die Kontaktteile gegen eine elastische Kraft der Kontaktteile drücken, um dadurch den Umfang, um den die Kontaktteile in die Anschlußaufnahmekammern vorstehen, zu begrenzen.

2. Steckverbinderanordnung nach Anspruch 1, bei der die Kontaktteile-Beaufschlagungseinrichtung eine solche ist, die aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Stufenabschnitten und an dem Gehäuse ausgebildeten Vorsprüngen besteht.

3. Steckverbinderanordnung nach Anspruch 1, bei der die Konstaktteile-Beaufschlagungseinrichtung Halteabschnitte aufweist, die jeweils an den Kontaktteilen ausgebildet sind und die mit Druckkontakt an dem Gehäuse anliegen.







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