Die Erfindung bezieht sich auf ein Zugangskontrollsystem. Genauergesagt bezieht
sich die Erfindung auf ein Zugangskontrollsystem und auf eine Komponente für
ein Zugangskontrollsystem.
Ein bekanntes Zugangskontrollsystem wird in der US 4,947,765 offenbart. Dieses
bezieht sich auf einen elektronisch gesteuerten Verriegelungsmechanismus, der
angepasst ist für die Benutzung mit einem Schließelement, das an einem Vorraum
angeordnet ist. Das Schließelement wird dazu benutzt, einen Durchgang zwischen
dem Vorraum und einem gesicherten Bereich abzudichten oder abzusperren. Ein
Sicherheitsaggregat erzeugt ein Signal, das den Verriegelungsmechanismus von
einer verriegelten in eine entriegelte Position bringt, sobald ein
Zugangskontrollschaltkreis ein Aktivierungssignal erzeugt. Das Aktivierungssignal wird immer
dann erzeugt, wenn der Vorraum verschlossen wird und das Gewicht der Person
oder der Personen innerhalb des Vorraums, das von einer elektronischen Waage
bestimmt wird, mit einem vorbestimmten Gewichtswert verglichen wird. Ein
Verschlussschalter erkennt, wenn der Vorraum verschlossen ist, und ein
Gewichtsfeststellmechanismus bestimmt das Gewicht einer Person oder mehrerer Personen,
die sich innerhalb des Vorraums befinden.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Probleme mit bekanten
Zugangskontrollsystemen zu lösen, wie es in den Ansprüchen beschrieben wird.
Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung wird ein Zugangskontrollsystem
bereitgestellt, welches umfasst
einen eine Kabine definierenden Abschnitt (14), der angrenzend an eine
Zugangsöffnung (28) in einer Wand (1) eines Gebäudes anbringbar ist, wobei der
eine Kabine definierende Abschnitt (14) eine Kabine (24) mit einer Öffnung
definiert, wobei die Öffnung quer und angrenzend bezüglich der Zugangsöffnung (28)
angeordnet ist,
ein Verlängerungsglied (18), das sich von einer Seitenwand (15.2) des eine
Kabine definierenden Abschnitts (14) erstreckt,
ein Schließelement (16), das drehbar relativ zu der Zugangsöffnung (28)
angeordnet ist, um innerhalb eines vorbestimmten Bogens ('A') drehbar zu sein, wobei ein
eingeschlossener Winkel des Bogens ein spitzer Winkel ist, wobei das
Schließelement (16) drehbar ist zwischen einer ersten Position an einem Ende des Bogens,
in welcher die Zugangsöffnung (28) abgeschlossen ist, und einer dritten Position
an dem anderen Ende des Bogens, in welcher das Schließelement (16) im
Wesentlichen in der selben Ebene liegt, wie das Verlängerungsglied (18), nach einer
zweiten Zwischenposition, dadurch gekennzeichnet, dass das System aufweist
einen Verriegelungsmechanismus (34, 102), der relativ zu dem Schließelement
(16) wirkend angebracht ist, um es in der zweiten Position zu verriegeln, um einen
Zugang zu dem Gebäude zu verhindern; und
ein lösbares Riegelelement (44, 118), das dem Verriegelungsmechanismus (34,
102) zugeordnet ist, um eine Bewegung des Schließelementes (16) von der
zweiten Position in die erste und dritte Position lösbar zu verhindern.
Der eine Kabine definierende Abschnitt, das Schließelement und das
Verlängernsglied können so ausgebildet sein, dass, wenn sich eine Person in der Kabine
befindet, das Schließelement in eine Position gedreht wird, die zumindest
annähernd der einen oder der weiteren Position entspricht, um es der Person zu
gestatten, die Kabine zu verlassen.
Das System kann weiterhin eine Zelle mit einem Abschnitt umfassen, der den eine
Kabine definierenden Abschnitt bildet, und ein Rahmentragwerk umfasst, welches
das Schließelement drehbar lagert. Das Schließelement kann in Form einer Tür
ausgebildet sein.
Der Verriegelungsmechanismus kann auch so ausgestaltet sein, dass die Tür in der
ersten Position und der dritten Position verriegelt wird.
Das System kann Detektionsmittel umfassen, um die Anwesenheit der Person
innerhalb der Kabine zu erkennen. Das System kann auch ein Eingabemittel
umfassen, um es der Person zu ermöglichen, Informationen einzugeben, um Zugang
zu dem Gebäude zu erhalten. Das Eingabemittel kann als Tastatur, als Kartenleser
oder dergleichen ausgebildet sein.
Daher kann der Verriegelungsmechanismus ein Steuerungsmittel umfassen,
welches auf die Detektionssmittel und die Eingabemittel reagiert, um den
Verriegelungsmechanismus abzuschalten und es der Tür zu gestatten, von ihrer zweiten
Position in ihre erste oder dritte Position bewegt zu werden.
Der Verriegelungsmechanismus kann eine manuelle Umgehungsanordnung
umfassen. Diese Anordnung kann so ausgestaltet sein, dass sie es einem Benutzer
gestattet, den Verriegelungsmechanismus im Falle eines Stromausfalls manuell zu
betätigen.
Das Verlängerungsglied des eine Kabine definierenden Mittels kann in Form einer
Klappe vorliegen, die sich von einer Wand des eine Kabine definierenden Mittels
in einem Winkel zu dieser Wand erstreckt, um in der Ebene der Tür zu liegen,
wenn sich die Tür in ihrer dritten Position befindet. Um es sperrigen Objekten zu
ermöglichen, durch das System in das Gebäude befördert zu werden, kann die
Klappe vorzugsweise gelenkig mit der Wand des eine Kabine definierenden
Mittels verbunden sein, um aus dem Weg gedreht zu werden. Weiterhin kann, falls
gewünscht, die Klappe über ein Verbindungsstück mit der Tür verbunden werden,
so dass die Klappe sich in die Position in der Ebene bewegt, wenn die Tür von
ihrer ersten Position in ihre dritte Position bewegt wird.
Das eine Kabine definierende Mittel kann für Neuinstallationen drei
Wandabschnitte aufweisen, wobei die Wände im rechten Winkel zueinander angeordnet
sind, um die Kabine zu definieren. Umgekehrt kann bei bestehenden Gebäuden
das eine Kabine definierende Mittel nur zwei Wände haben, die im Wesentlichen
im rechten Winkel zueinander angeordnet sind, wobei eine dritte Wand der
Kabine dann durch eine bestehende Wand des Gebäudes definiert wird.
Das System kann Antriebsmittel umfassen, um die Tür zwischen ihrer ersten,
zweiten und dritten Position hin- und herzubewegen.
Die Erfindung erstreckt sich auch auf eine Komponente für ein
Zugangskontrollsystem, wobei die Komponente umfasst
einen eine Kabine definierenden Abschnitt, der angrenzend an eine
Zugangsöffnung eines Gebäudes anbringbar ist; und
eine Verlängerung, die sich von einer Wand des eine Kabine definierenden
Mittels erstreckt, um eine Lücke zwischen einem Schließelement und einem Ende der
Wand des eine Kabine definierenden Abschnitts zu schließen.
Die Erfindung wird nun anhand von Beispielen erläutert, wobei auf die
beigefügten schematischen Zeichnungen Bezug genommen wird.
In den Zeichnungen zeigt:
Fig. 1 eine dreidimensionale Ansicht einer ersten Ausführungsform eines
Zugangskontrollsystems in Übereinstimmung mit der Erfindung
Fig. 2 eine schematische Schnittansicht des Systems gemäß Fig. 1;
Fig. 3 eine Seitenansicht des Systems gemäß Fig. 1;
Fig. 4 eine schematische Darstellung des Verriegelungsmechanismus des
Systems gemäß Fig. 1;
Fig. 5 eine schematische dreidimensionale Ansicht einer zweiten
Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Zugangskontrollsystems;
Fig. 6 eine schematische Draufsicht auf das System gemäß Fig. 5;
Fig. 7 eine Innenansicht des Systems gemäß Fig. 5;
Fig. 8 eine Seitenansicht des Systems gemäß Fig. 5; und
Fig. 9 eine Ausschnittsansicht eines Teils eines Verriegelungsmechanismus des
Systems gemäß Fig. 5.
Bezugnehmend auf die Zeichnungen bestimmt Bezugszeichen 10 allgemein eine
erste Ausführungsform eines Zugangskontrollsystems in Form einer
Sicherheitszelle. Die Zelle 10 weist ein Rahmentragwerk 12 (Fig. 2) auf, durch den ein eine
Kabine definierender Abschnitt 14 getragen wird, der eine Kabine 24 definiert.
Ein Schließelement in Form einer Tür 16 wird drehbar an dem Rahmentragwerk
12 gelagert.
Der Abschnitt 14 umfasst ein Paar gegenüberliegender Seitenwände 15 und eine
Endwand 17. Eine der Seitenwände 15.1 ist an der Wand 19 eines Gebäudes
angebracht.
Ein Verlängerungsglied in Form einer Klappe 18 erstreckt sich von der
gegenüberliegenden Seitenwand 15.2 des eine Kabine definierenden Abschnitts 14. Die
Klappe 18 ist über ein Gelenk 22 gelenkig mit der Seitenwand 15.2 des eine
Kabine definierenden Abschnitts 14 verbunden.
Die Tür 16 ist drehbar zwischen einer ersten Position, gezeigt in durchgezogenen
Linien in Fig. 2 und einer dritten Position, gezeigt in gestrichelten Linien in Fig.
2, in der die Tür 16 in derselben Ebene wie die Klappe 18 liegt, nach einer
zweiten Zwischenposition, die ebenfalls in gestrichelten Linien gezeigt wird, innerhalb
eines vorbestimmten Bogens des Winkels 'A'. Der Winkel 'A' ist ein spitzer
Winkel und beträgt vorzugsweise weniger als 45º und optimalerweise etwa 30º.
Der eine Kabine definierende Abschnitt 14 definiert darin eine Kabine 24 und die
Wände 15, 17 des eine Kabine definierenden Abschnitts 14 definieren eine
Öffnung 26, die sich im Wesentlichen rechtwinklig zu einer Zugangsöffnung 28
erstreckt, die von einer Tür 16 verschlossen wird, wenn sich die Tür 16 in ihrer
ersten Position befindet. Die Zugangsöffnung 28 wird von einem Türrahmen 30
begrenzt, an dem die Tür 16 über ein Gelenk 32 gelenkig angebracht ist.
Die Zelle 10 umfasst einen Verriegelungsmechanismus 34 (Fig. 4), der im
Gebrauch in einer Abdeckung 36 (Fig. 1) über der Zelle 10 angebracht ist. Der
Verriegelungsmechanismus 34 umfasst eine Verriegelungsplatte 38 und ein Paar
Verschiebemittel 40, 42, die an der Platte 38 angreifen, was im Folgenden detailliert
beschrieben wird. Eine obere Kante der Tür 16 beinhaltet einen Stift 44 und die
Platte 38 besitzt eine Anzahl auf ihr definierter Rasten 46, die von dem Stift 44 in
Eingriff genommen werden, falls versucht wird, die Tür von ihrer dritten Position
(gezeigt anhand der durchgezogenen Linien in Fig. 4) oder der zweiten Position in
ihre erste Position zu bewegen.
Die Platte 38 ist mittels eines Drehstifts 48 drehbar an der Abdeckung 36
befestigt, wobei sich der Drehstift durch einen Schlitz 50 in der Platte 38 erstreckt.
Wenn die Tür 16 von ihrer dritten Position in ihre zweite Position bewegt wird,
kann der Stift 44 die Rasten 46 passieren aufgrund der drehbaren Lagerung der
Platte 38 am Drehstift 48. In dieser Hinsicht sollte noch festgehalten werden, dass
das Verschiebeglied 40 eine Kolben/Zylinderanordnung 52 umfasst, mit einem
Verbindungsstück 54, das auf einem Kolben der Anordnung 52 gehalten wird.
Das Verbindungsstück 54 weist einen darin definierten länglichen Schlitz 56 auf,
um das Verbindungsstück 54 mit Spiel mit der Platte 38 zu verbinden. Zu diesem
Zweck ragt ein Stift 58 aus der Platte 38 hervor, und wird von dem Schlitz 56 des
Verbindungsstücks 54 aufgenommen.
In ähnlicher Weise umfasst das Verschiebeglied 42 eine
Kolben/Zylinderanordnung 60 mit einem Verbindungsstück 62, das mit einem Kolben
der Anordnung 60 verbunden ist. Das Verbindungsstück 62 definiert darin einen
Schlitz 64 in den ein Stift 66, der von der Platte 38 hervorragt, mit Spiel
aufgenommen wird.
Der Verriegelungsmechanismus 34 umfasst auch ein Druckmittel in Form einer
Schraubenfeder 68, das die Platte 38 in die Position, wie sie in Fig. 4 gezeigt wird,
drückt.
Wie vorstehend beschrieben, gleitet der Stift 44 aufgrund der Verschiebung der
Platte 38 in Richtung des Pfeils 70 an den Rasten 46 vorbei, wenn die Tür 16 von
ihrer dritten Position in ihre zweite Position bewegt wird. Wenn der Stift 44 die
Rasten 46 einmal passiert hat, bringt die Feder 68 die Platte 38 in ihre
Ruheposition zurück. Die Rasten 46 sind so geformt, dass, falls ein unerlaubter Versuch
unternommen würde, die Tür 16 von ihrer zweiten Position in ihre erste Position zu
bewegen, sich der Stift 44 gegen eine der Rasten 46 stützt und somit die Rückkehr
der Tür 16 in ihre dritte Position verhindert. Um der Tür 16 zu ermöglichen, von
der zweiten Position in die erste Position zurückzukehren, umfasst die Zelle 10
darin ein Detektionsmittel in Form eines Infrarotdetektors 72. Weiterhin umfasst
die Zelle 10 ein Eingabemittel in Form einer Tastatur 74.
Sollte also im Gebrauch eine Person Zugang zu dem Gebäude verlangen an dem
die Zelle 10 angebracht ist, wird die Tür 16 von ihrer ersten Position über ihre
zweite Position in Richtung ihrer dritten Position bewegt, um es der Person zu
ermöglichen, die Kabine 24 des eine Kabine definierenden Abschnitts 14 zu
betreten. Sollte die Person die Tür 16 nicht in ihre dritte Position bewegen, wo sie
schließen könnte, die Kabine betreten, und die Tür in ihre erste Position bewegen,
ohne den Kode einzugeben, wird die Tür 16 in der zweiten Position gesperrt. Der
Detektor 72 stellt die Anwesenheit einer Person in der Kabine fest und die Person
gibt den Zugangskode über die Tastatur 74 ein. Wird der korrekte Zugangskode
eingegeben, so wird das Verbindungsstück 54 der Kolben/Zylinderanordnung 52
in Richtung des Pfeils 76 zurückgezogen, so dass die Rasten 46 aus der Bahn des
Stifts 44 bewegt werden. Somit kann die Tür 16 von ihrer dritten Position über
ihre zweite Position in ihre erste Position bewegt werden, um es der Person zu
ermöglichen, die Klappe 18 zu passieren und in das Innere des Gebäudes
hineinzugelangen. Sollte keine Person von dem Detektor 72 angezeigt werden oder ein
falscher Zugangskode über die Tastatur 74 eingegeben werden, so wird das
Verbindungsstück 54 des Verschiebeglieds nicht zurückgezogen, wodurch eine
Bewegung der Tür 16 von ihrer zweiten Position in ihre erste Position verhindert
wird.
Um zu ermöglichen, dass sperrige Objekte durch die Zelle 10 in das Gebäude
hinein oder aus dem Gebäude herausbefördert werden können, wird das
Verschiebeglied 42 so betätigt, dass es das Verbindungsstück 62 in Richtung des Pfeils 78
zurückzieht. Auf diese Weise gibt eine von der Platte 38 definierte Rast 80 einen
Stift 82 frei, der von der Oberseite der Klappe 18 hervorragt. Die Klappe 18 kann
dann um das Gelenk 22 gedreht werden, um an der Seitenwand 15.2 des eine
Kabine definierenden Abschnitts 14 anzuliegen.
Es sollte sichergestellt werden, dass die Klappe 18 in derselben Ebene liegt, wie
sie die Tür einnimmt, wenn die Tür 16 in ihrer dritten Position ist, und die Klappe
18 an die winklige Verlängerung 84 der Seitenwand 15.2 des einen Kabine
definierenden Abschnitts 14 angrenzt.
In den Fig. 5 bis 9 zeigt das Bezugszeichen 90 allgemein eine zweite
Ausführungsform eines Zugangskontrollsystems in Form einer Sicherheitszelle. Unter
Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 4 beziehen sich gleiche Ziffern auf gleiche
Teile, falls nicht anderweitig spezifiziert.
In der zweiten Ausrührungsform der Erfindung wird ein anderer
Verriegelungsmechanismus dargestellt. In diesem Fall umfasst die Kontrollzelle 90 eine
Stromversorgung 92 und eine SPS (Speicher Programmierbare Steuerung) und eine
Benutzerschnittstelle 94.
Die Zelle 90 besitzt ein Dach, das auf den Seitenwänden 15 montiert ist. Das
Dach 96 weist ein Paar voneinander beabstandeter Paneele 98 auf, insbesondere
ein unteres Paneel 98.1 und ein oberes Paneel 98.2.
Das untere Paneel weist drei voneinander beabstandete Schlitze 100 auf. Eine
Verriegelungsvorrichtung 102 darin ist an der oberen Kante 104 der Tür 16
befestigt. Die Verriegelungsvorrichtung 102 ist als zapfenartiger Verschluss
ausgebildet, der ein Verriegelungsglied 106 besitzt, das so dimensioniert ist, dass es von
jedem der Schlitze 100 aufgenommen werden kann. Die
Verriegelungsvorrichtung 102 ist mit der SPS 94 verbunden, um durch sie gesteuert zu werden.
Neben jedem Schlitz 100 ist eine Abtastvorrichtung 108 angebracht, um die
Anwesenheit der Verriegelungsvorrichtung 102 anzuzeigen, wenn das
Verriegelungsglied 106 mit einem der Schlitze 100 ausgerichtet ist. Die Abtastvorrichtung
108 ist auch mit der SPS verbunden, so dass, wenn angezeigt wird, dass das
Verriegelungsglied 106 mit einem der Schlitze 100 ausgerichtet ist, die SPS die
Verriegelungsvorrichtung 102 betätigt, um das Verriegelungsglied 106 in einen der
Schlitze 100 auszufahren.
Die Schlitze 100 sind so angeordnet, dass das Verriegelungsglied 106 von einem
ersten Schlitz 100.1 aufgenommen wird, wenn die Tür 16 in einer ersten,
geschlossenen Position ist, wie in Fig. 6 gezeigt. Wenn die Tür 16 in einer zweiten
Zwischenposition ist, wie anhand der gestrichelten Linien gezeigt, wird das
Verriegelungsglied 106 von einem zweiten Schlitz 100.2 aufgenommen. Wenn die
Tür 16 in einer dritten, geschlossenen Position ist, wird das Verriegelungsglied
106 von einem dritten Schlitz 100.3 aufgenommen.
Die Zelle 90 ist so angeordnet, dass, falls die Zelle 90 an einer Wand 19 des
Gebäudes angebracht wird, die Tür 16 eine Zugangsöfmung 110 des Gebäudes
schließt, wenn die Tür 16 in ihrer ersten Position ist.
Die Schlitze 100 sind so angeordnet, dass sich die Tür 16 mindestens über ihre
zweite Position hinaus bewegen muss, damit eine Person von der Zugangsöfmung
110 in die Kabine 24 gelangen kann. Die Seitenwand 15.2 besitzt eine
Kontrollklappe 112, die gelenkig an einem freien Ende 114 der Seitenwand befestigt ist.
Die Kontrollklappe 112 ist drehbar von einer ersten Position und einer zweiten
Position, gezeigt in den Fig. 5 und 6, in denen eine Lücke zwischen der
Kontrollklappe 112 und dem zweiten Schlitz 100.2 vergrößert wird. Die Kontrollklappe
112 ist so dimensioniert, dass, wenn eine Person in der Kabine 24 ist, sich die Tür
16 in ihrer zweiten Position befindet und die Klappe 112 in ihrer ersten Position
und somit ein Benutzer daran gehindert wird die Kabine 24 zu verlassen.
Ein magnetischer Türblockierer 116 ist auf dem unteren Dachpaneel 98.1
befestigt. Der magnetische Türblockierer 116 wird in Fig. 9 detaillierter gezeigt. Der
Türblockierer 116 umfasst ein Riegelelement 118, das von einem Magneten 120
angetrieben wird. Ist der Magnet 120 in seiner Ausfalls- oder Sicherungsposition,
erstreckt sich das Riegelelement 118 durch eine Öffnung 122 nach unten, um von
dem unteren Paneel 98.1 nach unten zu ragen. Der Blockierer 116 ist neben dem
Schlitz 100.2 und zwischen den Schlitzen 100.1 und 100.3 positioniert. Der
Blockierer 116 beinhaltet einen Sensor (nicht gezeigt), der in der Lage ist, die Tür 16
zu erkennen, wenn die Tür 16 den Schlitz 100.2 passiert. Der Sensor dient dann
dazu, den Magneten 120 zu betätigen, so dass der Magnet 120 das Riegelelement
118 freigibt, damit das Riegelelement 118 die Tür 16 daran hindern kann, in ihre
erste Position zurückzukehren, wenn die Tür 16 einmal den Schlitz 100.2 passiert
hat.
Eine weitere Verriegelungsvorrichtung 124, die ebenfalls als zapfenartiger
Verschluss ausgebildet ist, wird auf einer freien Seitenkante 126 der Tür 16 befestigt.
Eine freie Seitenkante 128 der Seitenwand 15.1 weist eine geschlitzte
Ausnehmung auf, die so dimensioniert ist, dass sie ein Verriegelungsglied der
Verriegelungsvorrichtung 124 aufnimmt. Die Verriegelungsvorrichtung 124 wird durch
einen Schlüssel betätigt, so dass ein Benutzer die Vorrichtung 124 mittels eines
Schlüssels von der Innenseite des Gebäudes auf- oder zusperren kann.
Verständlicherweise kann die Verriegelungsvorrichtung 124 auch mit der SPS 94
verbunden werden, um durch sie gesteuert zu werden. In diesem Fall kann die
Vorrichtung 124, anstatt eines Schlüssels, mittels einer Karte oder ähnlichem
elektronisch betätigt werden.
Die Vorrichtung 124 wird so mit der SPS 94 verbunden, dass sich das
Verriegelungsglied 106 aus dem Schlitz 100.1 bewegt, wenn ein Benutzer die Vorrichtung
124 entriegelt.
In ihrer Betriebsposition ist die Kontrollklappe 112 in einer Position gesperrt, in
der sich die Klappe 112 vom freien Ende 114 des Paneels 15.2 erstreckt, um die
Bewegung der Tür 16 zwischen ihrer ersten und dritten Position einzuschränken.
An der Kontrollklappe 112 ist eine Kontrollklappenverriegelung 132 angebracht,
damit die Kontrollklappe 112 entriegelt werden und in die Kabine 24 hinein
gedreht werden kann. Dadurch wird der Tür 16 gestattet, sich innerhalb eines
Winkels von 90º zu drehen, falls ein direkter Zugang zu dem Gebäude notwendig ist.
Dies könnte beim Transport von sperrigen Ausrüstungsgegenständen durch die
Zelle 90 nötig werden.
In der Kabine 24 ist ein Anwesenheitssensor 134 angebracht, um die Anwesenheit
einer Person innerhalb der Kabine 24 anzuzeigen. Der Anwesenheitssensor 134 ist
auch mit der SPS 94 verbunden. Auf der Seitenwand 15.1 ist eine Tastatur 136
angebracht, die für eine Person in der Kabine 24 zugänglich ist. Die Tastatur 136
ist mit der SPS 94 verbunden, so dass, wenn ein korrekter Kode auf der Tastatur
136 eingegeben wird, die SPS den Magneten 120 betätigt, um der Tür 16 zu
ermöglichen, sich in ihre erste Position zu bewegen.
Um in das Gebäude einzutreten, muss die Tür 16 zuerst aufgesperrt werden, wenn
die Tür 16 sich in ihrer ersten Position befindet. Die Tür 16 wird dann an dem
Türblockierer 116 (an der zweiten Position) vorbei bewegt, der auslöst, um zu
verhindern, dass die Tür 16 in ihre erste Position zurück bewegt wird. In diesem
Stadium gibt es für den Benutzer genügend Platz, um die Kabine 24 zu betreten,
aber nicht, um durch die Kabine 24 in das Gebäude hinein zu gelangen.
Die Person gibt dann einen Kode auf der Tastatur 136 ein. Für den Fall, dass der
Kode von der SPS 94 erkannt wird, wird das Riegelelement 118 (an der zweiten
Position) zurückgezogen, damit die Tür 16 in ihre erste Position zurückbewegt
werden kann, so dass eine Person die Kabine verlassen und das Gebäude betreten
kann. Die SPS 94 ist so ausgestaltet, dass für den Fall, dass die Anwesenheit einer
Person und der korrekt auf der Tastatur 136 eingegebene Kode nicht gleichzeitig
auftreten, das Türriegelelement 118 nicht zurückgezogen wird, wodurch eine
Bewegung der Tür 16 über die zweite Position hinaus verhindert wird.
Verständlicherweise verhindert dies Einsperrsituationen innerhalb der Kabine 24.
Für den Fall, dass die Tür in die zweite Position bewegt wird, wobei das
Verriegelungsglied 106 mit dem Schlitz 100.2 ausgerichtet ist, wird die
Abtastvorrichtung 108.2 das Vorhandensein der Tür 16 anzeigen, und die SPS anschließend die
Verriegelungsvorrichtung 102 auslösen, so dass sich das Verriegelungsglied 106
in den Schlitz 100.2 bewegt, wodurch die Tür 16 in der Position verriegelt wird.
Das Lösen der Verriegelungsvorrichtung 102 vollzieht sich, wie oben
beschrieben, in gleicher Weise wie das Lösen des Türblockierers 116. Falls die Tür 16 in
ihre dritte Position bewegt wird, wobei das Verriegelungsglied 106 mit dem
Schlitz 100.3 ausgerichtet ist, wird dies von der Abtastvomchtung 108.3 der SPS
94 angezeigt. Die SPS 94 betätigt dann die Vemegelungsvorrichtung 102 und das
Verriegelungsglied 106 wird in den Schlitz 100.3 bewegt, so dass die Tür 16 in
ihrer dritten Position verriegelt wird.
Da sich das Riegelelement 118 in einem Ausfalls- oder Sicherungszustand in
seine blockierte Position bewegt, wird dies im Falle eines Stromausfalls auftreten.
Der Türblockierer 116 ist mit einem Paar Buchsen/Zylinderverschlüssen 138
verbunden. Ein Verschluss 138.1 ist von außerhalb des Gebäudes zugänglich. Der
andere Verschluss 138.2 ist von innerhalb des Gebäudes zugänglich. Ein Kabel
145 ist mit dem Zylinder 140 jedes Verschlusses 138 verbunden. Jedes Kabel 145
ist mit einer Stange 142 verbunden, die gleitend in einem Gehäuse 144 des
Blockierers 116 angebracht ist. Die Stange 142 ist mit einer 90º-Umlenkvorrichtung
146 verbunden. Die Umlenkvorrichtung 146 ist mit dem Riegelelement 118
verbunden. Jeder Zylinder 140 ist so ausgestaltet, dass er einen
Hochsicherheitsschlüssel (nicht gezeigt) aufnehmen kann. Durch Einbringen und Drehen des
Schlüssels kann jeder Zylinder 140 aus seiner zugeordneten Buchse 148 entfernt
werden. Durch Ziehen des Zylinders 140 und damit des zugehörigen Kabels 145,
gleitet die Stange 142 relativ zu dem Gehäuse 144 und betätigt die 90º-
Umlenkvorrichtung 146, so dass das Riegelelement 118 aus der Öffnung 122
zurückgezogen wird.
Die Verriegelungsvorrichtung 102 ist mittels eines Hochsicherheitsschlüssels
manuell bedienbar, so dass die Vemegelungsvorrichtung im Falle eines
Stromausfalls umgangen werden kann.
Die Kontrollklappenverriegelung 132 kann mittels eines T-Schlüssels betätigt
werden, der in den Verriegelungsmechanismus (nicht gezeigt) über der
Kontrollklappe 112 einsetzbar ist.
Folglich kann die Zelle 90 im Falle eines Stromausfalls manuell geöffnet und
geschlossen werden.
Die Zelle 90 umfasst einen akustischen Alarm (nicht gezeigt), der ausgelöst wird,
falls die Stromversorgung für die Kontrollzelle wiederhergestellt ist, während die
Verriegelungsvorrichtung 102, die Kontrollklappe 112 und der Blockierer 116
sich im offenen Zustand befinden, weil sie manuell betätigt wurden.
Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, dass eine Zugangskontrollzelle 10
bereitgestellt wird, die relativ unkompliziert und folglich relativ kostengünstig ist.
Weiterhin beansprucht die Zelle 10 weniger Platz als jene herkömmlichen
Zugangskontrollsysteme, von denen der Anmelder Kenntnis hat.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin, dass eine Zugangskontrollzelle 10,
90 bereitgestellt wird, die Mittel aufweist, durch die eine Einsperrsituation
innerhalb der Kabine 24 durch ein Zusammenwirken des Anwesenheitssensors 134, der
Verriegelungsvorrichtung 102 und des Türblockierers 116 verhindert wird.