Die vorliegende Erfindung betrifft einen Ringmagneten zur
Verwendung für einen Oberflächenmagnetmotor, wobei ein Magnet am
Umfang eines Läufers angeordnet wird, ein Verfahren zur Herstellung
desselben, einen Läufer, für den der Ringmagnet verwendet wird,
einen Rundläufer, eine Vorrichtung zur Erzeugung eines Magnetfelds
und eine Vorrichtung zur Herstellung von Ringmagneten.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen
Ringmagneten, ein Verfahren zu seiner Herstellung, einen den Magneten
verwendenden Läufer, einen Rundläufer, eine Vorrichtung zur
Erzeugung eines Magnetfelds und eine Vorrichtung zur Herstellung von
Ringmagneten zu schaffen. Die erfindungsgemäßen Ringmagneten
haben eine hohe Effizienz und ein hohes Drehmoment, und die
Aufgabe der Erfindung kann ein genaueres Steuern der Ausrichtung des
Magnetpulvers gelöst werden, aus dem der Ringmagnet besteht.
Der erfindungsgemäße Ringmagnet ist so beschaffen, daß er ein
Ausrichtungsverhältnis in der magnetischen Vorzugsrichtung in einer
Größenordnung von nicht weniger als 50 Vol.-% oder mehr aufweist.
Vorzugsweise sollte das Ausrichtungsverhältnis 60 Vol.-% oder mehr,
noch bevorzugter 80 Vol.-% oder mehr betragen.
Ferner betrifft die vorliegende Erfindung einen Ringmagneten,
der aus einem harten magnetischen Material gefertigt ist, wobei das
Ausrichtungsverhältnis in der in der Radialrichtung ausgebildeten
magnetischen Vorzugsrichtung an der mittleren Position zwischen
den Polen 60 Vol.-% oder mehr, vorzugsweise 80 Vol.-% und im
günstigsten Fall 90 Vol.-% oder mehr beträgt. Die Position in der Mitte
zwischen den Polen wird nachstehend als Polmittenposition
bezeichnet. Diese Position ist in den Fig. 1 und 2 durch das
Bezugszeichen 2 bezeichnet.
Überdies betrifft die vorliegende Erfindung einen aus einem
harten magnetischen Material gefertigten Ringmagneten, bei dem das
Ausrichtungsverhältnis in der an der Polmittenposition senkrecht
ausgerichteten magnetischen Vorzugsrichtung 20 Vol.-% oder
weniger, vorzugsweise 10 Vol.-% oder weniger und im günstigsten Fall 5
Vol.-% oder weniger beträgt.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen aus einem harten
magnetischen Material gefertigten Ringmagneten, bei dem das
Ausrichtungsverhältnis in der in der radialen Richtung ausgebildeten
magnetischen Vorzugsrichtung an der Polmittenposition 60 Vol.-% oder
mehr, vorzugsweise 80 Vol.-% oder mehr und im günstigsten Fall 90
Vol.-% oder mehr beträgt und bei dem die Spannung einer Sinuswelle
am äußersten Umfang des Magneten 10% oder weniger und
vorzugsweise 5% oder weniger beträgt.
Der erfindungsgemäße Ringmagnet weist mindestens vier
Magnetpole auf, das Ausrichtungsverhältnis in der magnetischen
Vorzugsrichtung beträgt an der Polmittenposition 50 Vol.-% und
vorzugsweise 70 Vol.-% und der vorstehend erwähnte Bereich des
Ausrichtungsverhältnisses liegt innerhalb von 5°, vorzugsweise 1 bis 4°.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Läufer, bei dem der
vorstehend beschriebene Ringmagnet um eine Wellentrommel des
Läufers angeordnet ist und der Magnet durch einen Klebstoff oder eine
metallurgische Verbindung mit der Trommel verbunden ist, wobei
das Streckungsdrehmoment 5% oder weniger, vorzugsweise 2% oder
weniger und im günstigsten Fall 1% oder weniger beträgt.
Die vorliegende Erfindung betrifft ferner einen Rundläufer mit
einem Polgehäuse und dem vorstehend beschriebenen, in dem
Polgehäuse angeordneten Läufer. Der Rundläufer wird vorzugsweise als
Positionierungsmotor verwendet.
Durch die vorliegende Erfindung wird ein Verfahren zur
Herstellung eines Ringmagneten geschaffen, das die Ausrichtung von
kreisförmig in einem Magnetfeld angeordnetem Pulver aus einem harten
magnetischen Material sowie das Formen des in eine ringförmige
Form, wie eine Metallform, gefüllten Pulvers unter Druck in der
Axialrichtung und das Anlegen eines Magnetfelds an das Pulver durch
mehrere, in gleichmäßigen Abständen um den Umfang der
ringförmigen Metallform angeordnete Einrichtungen zur Erzeugung eines
Magnetfelds umfaßt, wobei die Magnetfelderzeugungseinrichtungen so
gesteuert werden, daß das Ausrichtungsverhältnis in der
magnetischen Vorzugsrichtung an der Polmittenposition (Bezugszeichen 2 in
den Fig. 1 und 2) 50 Vol.-% oder mehr beträgt.
Durch die vorliegende Erfindung wird ferner ein Verfahren zur
Herstellung eines Ringmagneten aus einem Pulver aus einem harten
magnetischen Material durch Ausrichten des Pulvers in einem
Magnetfeld geschaffen, das den Schritt des Formens des in eine
ringförmigen Form gefüllten Pulvers unter Druck in der Richtung der Achse
des Rings und den Schritt des Anlegens eines Magnetfelds mittels
mehrerer, um den Umfang der Form angeordneter
Magnetfelderzeugungseinrichtungen umfaßt, wobei eine erste Gruppe von
Magnetfelderzeugungseinrichtungen (7 gemäß Fig. 1) entsprechend der Anzahl
der Pole der Einrichtung in regelmäßigen Abständen angeordnet ist
und eine zweite Gruppe von Magnetfelderzeugungseinrichtungen (7'
gemäß Fig. 1) in bezug auf die beiden Enden in der radialen Richtung
des Rings an der Polmittenposition ausgerichtet ist.
Ferner wird durch die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur
Herstellung eines Ringmagneten aus einem Pulver aus einem harten
magnetischen Material durch Ausrichten des Pulvers in einem
Magnetfeld geschaffen, das den Schritt des Formens des in eine
ringförmigen Form gefüllten Pulvers unter Druck in der Richtung der Achse
der ringförmigen Farm und den Schritt des Anlegens eines
Magnetfelds mittels mehrerer um den Umfang der Form angeordneter
Magnetfelderzeugungseinrichtungen umfaßt, wobei eine erste Gruppe
von Magnetfelderzeugungseinrichtungen entsprechend den Polen der
Einrichtung in regelmäßigen Abständen angeordnet ist, eine zweite
Gruppe von Magnetfelderzeugungseinrichtungen in bezug auf die
beiden Enden in der Radialrichtung des Ringmagneten an der
Polmittenposition ausgerichtet ist und die magnetische Stärke des
Magnetfelds in der Radialrichtung so gesteuert wird, daß sie größer als auf
den beiden Seiten ist.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung eines
Ringmagneten erzeugt jede der Magnetfelderzeugungseinrichtungen
mit vier oder mehr Polen vorzugsweise ein Magnetfeld in der
Richtung, die der des von der daneben liegenden erzeugten
entgegengesetzt ist, und sie erzeugt ein Magnetfeld in der gleichen Richtung wie
der des von der Magnetfelderzeugungseinrichtung in der
gegenüberliegenden Position erzeugten, das Pulver aus hartem magnetischen
Material wird in seiner Axialrichtung druckgeformt, worauf das
Anlegen eines Magnetfelds durch die Einrichtung folgt, und die
Ausrichtung der Einrichtung wird so eingestellt, daß das
Ausrichtungsverhältnis in der magnetischen Vorzugsrichtung innerhalb eines
Bereichs von 5° oder weniger 50 Vol.-% oder mehr beträgt.
Durch die vorliegende Erfindung wird auch ein Verfahren zur
Herstellung eines Läufers mit einer Wellentrommel geschaffen, um
die ein Ringmagnet angeordnet ist, das den Schritt der Herstellung
des Ringmagneten gemäß dem vorstehend beschriebenen Verfahren
und die Erzeugung eines einstückigen Körpers durch Verbinden des
Ringmagneten mit der Trommel mittels eines Klebstoffs oder durch
eine metallurgische Verbindung umfaßt.
Durch die vorliegende Erfindung wird eine
Magnetfelderzeugungsvorrichtung zur Erzeugung eines Magnetfelds durch mehrere,
um den Umfang einer Ringform angeordnete
Magnetfelderzeugungseinrichtungen geschaffen, wobei die
Magnetfelderzeugungseinrichtungen in regelmäßigen Abständen und in bezug auf die
Radialrichtung des Ringmagneten auch an beiden Enden in der Radialrichtung
des Ringmagneten angeordnet sind.
Durch die vorliegende Erfindung wird auch eine
Magnetfelderzeugungseinrichtung mit um eine ringförmige Form angeordneten
Magnetfelderzeugungseinrichtungen geschaffen, wobei eine erste
Gruppe von Magnetfelderzeugungseinrichtungen (7 gemäß Fig. 1)
entsprechend der Anzahl der Pole in regelmäßigen Intervallen
angeordnet ist, eine zweite Gruppe von
Magnetfelderzeugungseinrichtungen (7' gemäß Fig. 1) an Positionen in der Radialrichtung des Rings
und an der Polmittenposition an beiden Enden in der Radialrichtung
oder an beiden Enden der ersten Gruppe von Einrichtungen
vorgesehen ist, wodurch die Magnetfeldstärke in der Radialrichtung höher
als an den beiden Enden ist.
Bei der vorstehend erwähnten
Magnetfelderzeugungsvorrichtung sind die Magnetfelderzeugungseinrichtungen parallel zur Achse
des Ringmagneten über deren gesamte Länge angeordnet, wobei die
Anzahl der Pole 4 oder mehr beträgt und die
Magnetfelderzeugungseinrichtungen so ausgerichtet sind, daß sie Magnetfelder in der
gleichen Richtung wie die ihnen gegenüberliegenden
Magnetfelderzeugungseinrichtungen erzeugen.
Durch vorliegende Erfindung wird auch eine Vorrichtung zur
Herstellung von Ringmagneten geschaffen, bei der eine
Magnetfelderzeugungsvorrichtung mehrere um den Umfang der Ringform
angeordnete Magnetfelderzeugungseinrichtungen aufweist.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung von
Ringmagneten umfaßt die Erzeugung einer Pulverzusammensetzung mit
einer gewünschten Partikelgröße, die eine NdFeB-Verbindung enthält
(ein Teil oder das gesamte Nd kann durch andere Seltenerdmetalle,
wie Dy, ersetzt werden, ein Teil oder das gesamte Fe kann durch Co
ersetzt werden, und ein Teil oder das gesamte B kann durch andere
Elemente, wie andere halbmetallische Elemente, ersetzt werden, die
Verbindung kann mit N dotiert sein, etc.), das Ausrichten der
Zusammensetzung in der magnetischen Vorzugsrichtung in dem
Magnetfeld, das Formen der Zusammensetzung unter Druck und das
Sintern des Formstücks. Dann wird das Formstück gesintert, um
einen Ringmagneten oder Bogenmagneten zu erzeugen.
Es gibt Ringmagnete, bei denen sich die spezifischen
Richtungen der magnetischen Vorzugsrichtung entlang der Umfangsrichtung
des Magneten sinuswellenförmig verändern. Derartige Magnete haben
auf ihren Oberflächen eine hohe Magnetfluxdichte, und es ist
möglich, den Streufluß am inneren oder äußeren Umfang der Magnete
klein einzustellen.
Bei der Herstellung gesinterter Körper wird das magnetische
Pulver nach der Konditionierung der Partikelgröße des magnetischen
Pulvers ausgerichtet. Wenn die Richtung der Ausrichtung oder die
Magnetfeldstärke unzureichend sind, ist die Ausrichtung des Pulvers
unzureichend.
Wenn sich die Oberflächenmagnetfluxdichte sinuswellenförmig
verändert, ist das Streckungsdrehmoment eines derartige Magnete
nutzenden Polgehäuses klein, und die Induktionsspannung wird
höher. Eine Maßnahme zur Steigerung der Effizienz eines Rundläufers,
für den ein Läufer des Oberflächenmagnettyps verwendet wird, ist,
die Magnetisierungsrichtung sinuswellenförmig einzustellen. Bei
diesem Verfahren sind die höheren harmonischen Wellen klein und der
Eisenverlust kann reduziert werden.
Um die Magnetisierungsrichtung sinuswellenförmig
einzustellen, ist es wesentlich, einen anisotropen Magneten zu verwenden,
dessen magnetisches Pulver in einer bestimmten Richtung
ausgerichtet ist, und das anisotrope magnetische Pulver sinuswellenförmig
auszurichten.
Der Ringmagnet sollte einen Abschnitt aufweisen, dessen
Ausrichtungsrichtung sinuswellenförmig ist, wenn der Magnet in der
Umfangsrichtung gedreht wird. Ein Ausrichtungsjoch ist so
konstruiert, daß es sie sinuswellenförmige Ausrichtung erzeugt, wodurch die
Magnetfeldstärke und die Magnetfeldrichtung optimiert werden.
Nach dem vorstehend erläuterten Konzept konstruierte
Ringmagnete haben die folgenden Eigenschaften.
- 1. Bestimmte Teile der Kristalle des Pulvers sind abwechselnd in
Radialrichtung und der zur oben genannten Richtung
senkrechten Richtung ausgerichtet, um mindestens zwei Pole zu
erzeugen.
- 2. Der Ausrichtungsgrad des Pulvers mit einem in der gleichen
Richtung wie der in der Radialrichtung ausgerichteten
magnetischen Vorzugsrichtung ausgerichteten Kristall ist geringfügig
kleiner als der des Pulvers mit einem in der gleichen Richtung
wie die in der Umfangsrichtung ausgerichtete magnetische
Vorzugsrichtung ausgerichteten Kristall oder stimmt annähernd
mit ihm überein.
- 3. Ein Verhältnis (A2/A1) des Volumens (A2) des magnetischen
Pulvers, dessen Kristallrichtung senkrecht zur magnetischen
Vorzugsrichtung ist, von 1/20 oder weniger auf der Grundalge
des maximalen Volumens (A1) des Pulvers mit einer mit der
magnetischen Vorzugsrichtung mit einem Winkel
übereinstimmenden Kristallrichtung (an der Polmittenposition).
- 4. Das Streckungsdrehmoment des Läufers, für den der Magnet
verwendet wird, beträgt 1% oder weniger.
- 5. Die Röntgenstrahldiffraktionsstärke des entlang der
Radialrichtung in einer mit der magnetischen Vorzugsrichtung
übereinstimmenden Richtung ausgerichteten kristallinen Pulvers ist
geringfügig niedriger als die eines entlang der Umfangsrichtung
mit der magnetischen Vorzugsrichtung übereinstimmend
ausgerichteten kristallinen Pulvers oder stimmt annähernd mit
dieser überein.
- 6. Die Größe einer entlang des äußeren Umfangs des
Ringmagneten gemessenen Wellenkomponente mit Ausnahme der
Grundwelle der Oberflächenmagnetfluxdichte beträgt 10% oder
weniger.
Bei einem Oberflächenmagnetläufer wird im allgemeinen ein
bogenförmiger oder ringförmiger Magnet als Läufer verwendet. Als
Läufermagnete werden gesinterte Magnete oder gebondete Magnete
verwendet. Da bei gesinterten Magneten der Wert Br (die
Restfluxdichte) und der Wert Hc (die Koerzitivkraft) höher als bei gebondeten
Magneten sind, werden die gesinterten Magnete verwendet, wenn eine
hohe Induktionsspannung erforderlich ist oder ein Motor bei einer
Temperatur von mehr als 100°C verwendet wird.
GENAUE ERLÄUTERUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGS-
FORMEN
Die Partikelgrößenverteilung des gesinterten magnetischen
Pulvermaterials wurde auf 3 bis 10 Mikrometer eingestellt, und dann
wurde die magnetische Ausrichtungsbehandlung zur Ausrichtung
des Pulvers ausgeführt. Der Magnet ist ein tetragonaler Kristall, und
die magnetische Vorzugsrichtung ist die c-Achse.
Fig. 1 ist eine Schnittansicht des Aufbaus einer
Ausrichtungsform und der Spulen zur Erzeugung eines Magnetfelds. An einem
Einlaß 4 für das magnetische Material sind Spulen 7, 7' angeordnet.
An der Polmittenposition wird ein Magnetfeld 5 erzeugt, und
außerhalb der Polmittenposition wird ein Magnetfeld 6 erzeugt.
Eine aus einer wärmebeständigen Legierung, beispielsweise
nicht magnetischen austenitischem Stahl, gefertigte Hülse ist am
äußeren Umfang des Einlasses 4 für das magnetische Material
angeordnet. Die Mittelachse 9 wird aus einem harten magnetischen
Material oder aus einem nicht magnetischen Material gefertigt, und bei
diesem Beispiel wurde die wärmebeständige Legierung als
Mittelachse verwendet.
Die gestrichelten Linien 2, 6 zeigen die c-Achse, die die
magnetische Vorzugsrichtung ist; die in der Radialrichtung ausgerichteten
gestrichelten Linien 2 an der Polmittenposition sind die c-Achse; und
die gestrichelten Bögen 6 außerhalb der Polmittenpositionen zeigen
die c-Achse. Daher ist die c-Achse in den Bereichen unterhalb der
Spulen 7 in der Umfangsrichtung ausgerichtet, und die c-Achse ist in
den Bereichen zwischen den Spulen 7 in einem vorgegebenen
Verhältnis in der Radialrichtung ausgerichtet, so daß die Mitte zwischen
den Spulen erzeugt wird. Durch Einstellen der Positionen der Spulen
7, 7' kann das Ausrichtungsverhältnis der c-Achse in der
Radialrichtung an der Polmittenposition erheblich gesteigert werden.
Obwohl in Fig. 1 vier Pole gezeigt sind, werden derartige
Ausrichtungsjoche auch bei Ringmagneten mit drei oder mehr Polen
verwendet. Gemäß Fig. 1 werden für einen Pol vier Spulen verwendet,
wobei die Anzahl durch den Wert eines Ausrichtungsmagnetfelds des
magnetischen Pulvers festgelegt wird. Das Pulver sollte mindestens
8.000 Oe aufweisen. Wenn ein stärkeres Magnetfeld benötigt wird,
sollte der Durchmesser der Spulen 7, 7' größer eingestellt werden,
um den durch sie fließenden Strom zu steigern.
Gemäß Fig. 1 hat der Materialeinlaß 4 einen Innendurchmesser
von 2 mm und einen Außendurchmesser von 40 mm, der
Durchmesser einer Spule beträgt 2, 0 mm, und die Dicke der Hülse beträgt 0,5
mm.
Für einen Pol wurden vier Spulen angeordnet, zwei der Spulen
wurden in der Radialrichtung an der Position der Mitte zwischen den
Polen bzw. an der Polmittenposition angeordnet, und die anderen
Spulen 7' wurden neben den vorstehend erwähnten Spulen 7
angeordnet. Die Anzahl der neben den in Radialrichtung angeordneten
Spulen angeordneten Spulen kann zwei oder drei betragen. In dieser
Beschreibung bezeichnet 7 eine erste Gruppe von
Magnetfelderzeugungseinrichtungen, und die Spulen 7' bilden eine zweite
Magnetfeldeinrichtung.
Das Pulver aus magnetischem Material wurde in die Hülse 8
gefüllt und dann in der Hülse durch Vibration dicht gepackt. Zum
Erhalt eines Formstücks mit einer Dichte von 70% wurde das Pulver
anschließend durch eine Preßmaschine unter einem Druck von ca.
1 t/cm2 in der Axialrichtung geformt, während in den Spulen Strom
floß.
Das Formstück wurde aus der Hülse 8 der Form entnommen
und dann bei 1100°C gesintert, um einen gesinterten Körper mit
einer Dichte von 90% zu erzeugen. Dann wurde der Körper bearbeitet,
um einen Ringmagneten mit einer gewünschten Form zu erhalten. In
dem resultierenden, gesinterten Körper bleibt das magnetische Pulver
unverändert.
Durch dieses Verfahren kann die Ausrichtung der c-Achse des
Pulvers in der Radialrichtung an der Polmittenposition auf 80 Vol.-%
und sogar 90 Vol.-% oder mehr gesteigert werden. Wenn nur die
Spulen 7 in der Radialrichtung in der Mitte zwischen den Polen
angeordnet sind, beträgt das Ausrichtungsverhältnis in der magnetischen
Vorzugsrichtung entlang der Umfangsrichtung zwischen den Mitten
der Pole 80 Vol.-% oder mehr, die Feldstärke an der Polmittenposition
ist gering, und die Magnetstärke entlang der Umfangsrichtung ist
unzureichend.
Wenn die Spulen 7' neben den mittleren Spulen 7 angeordnet
sind, wie in Fig. 1 gezeigt, ist die magnetische Feldstärke an der
Polmittenposition ausreichend hoch. Diese Anordnung von Spulen wird
nicht nur bei den in Fig. 1 gezeigten vier Polen verwendet, sondern
auch bei Ringmagneten mit vielen Polen, wie achtpoligen
Ringmagneten oder zehnpoligen Ringmagneten.
Bei diesem Beispiel betrug das Ausrichtungsverhältnis in der
magnetischen Vorzugsrichtung an der Polmittenposition 80 Vol.-%
oder mehr, in der in bezug auf die Umfangsrichtung senkrechten
Richtung 20 Vol.-% oder weniger und in der Umfangsrichtung
zwischen den Polmitten 90 Vol.-% oder mehr. Der Bereich, in dem das
Ausrichtungsverhältnis an der Polmittenposition in der
Radialrichtung 80 Vol.-% oder mehr beträgt, liegt in einem Bereich von 15°.
Die Schritte bis zum Sintern können für ein Verfahren zur
Herstellen von gebondeten Magneten angewendet werden. Die
gebondeten Magneten werden statt durch Formen unter Druck durch
Erwärmen eines geformten Gemischs aus einem magnetischen
Pulvermaterial und Harz in dem Magnetfeld auf eine zum Erweichen des
Harzes ausreichende Temperatur hergestellt.
Die Ausrichtung des magnetischen Pulvers nach dem
Druckformen in einer Ausrichtungsform und nach dem Sintern kann durch
einen Röntgenstrahldiffraktionsanalyse untersucht werden.
Dieses Verfahren wird verbreitet verwendet, doch eine
Probenplattform (ein Goniometer) für das Verfahren für Ringmagneten
wurde neu konstruiert. Zur Untersuchung einer zylindrischen Probe ist
das Goniometer mit einem X-, Y-Antriebsmechanismus und einem
Drehmechanismus versehen.
Der Fehler des Drehwinkels wurde so gesteuert, daß er weniger
als 0,1° betrug, und die Breite der Röntgenstrahlenquelle (die
Einfallbreite des optischen Röntgenstrahlensystems zur Bewertung der
Ausrichtung; je größer die Breite, desto geringer wird die Auflösung der
Winkel) wurde auf weniger als 1° gesteuert, so daß der Röntgenstrahl
zur Bewertung der Ausrichtung die gewölbte Oberfläche des
Ringmagneten bestrahlen konnte. Die Ausrichtung des magnetischen
Pulvers, aus dem der Ringmagnet besteht, kann mittels dieses
Verfahrens untersucht werden. Wenn die Ausrichtung in der Mitte zwischen
den Polen oder auf den Seiten der Pole entsprechend der Anzahl der
Pole unterschiedlich ist, hängt die Beugungsstärke von den Winkeln
ab.
Der Außen- und der Innendurchmesser des in Fig. 1 gezeigten
Magnetpulvereinlasses 4 wurden unter Berücksichtigung eines
Schrumpfens des Formstücks zum Zeitpunkt des Sinters und bei der
Bearbeitung zur Entfernung der Spannung des Erzeugnisses nach
der Ausrichtungsverarbeitung und dem Sintern konstruiert. Dies
bedeutet, daß die Größe der Einlässe 4 größer als die die Größe des
Endprodukts ist.
Die Position, an der der Strom zum Anlegen eines Magnetfelds
aus dem in Fig. 1 gezeigten Ausrichtungsjoch fließt (die anderen
Bereiche als die den Spulen 7, 7' gegenüberliegenden), ist wesentlich;
die Position der Spulen und die Größe des Stroms entscheiden über
die Verteilung der Stärke des Magnetfelds und die Richtung des
Magnetfelds.
Die Position der Spulen 7, 7' sollte auf der Grundlage des
Innendurchmessers und des Außendurchmessers des Rings und der
Stärke des Magnetfelds für die Ausrichtung verändert werden. Wenn
die in Fig. 1 gezeigte Spulenanordnung gewählt wird, wird selbst in
der Polmittenposition ein hohes Ausrichtungsverhältnis realisiert, so
daß eine hohe Leistung des Magneten und eine geringe Spannung der
Wellenform in der Oberflächenmagnetfluxdichtenwellenform erwartet
werden kann.
Gemäß Fig. 1 befinden sich Spulen 7 an dem Winkel der Mitte
zwischen den Polen bzw. der Polmittenposition, und es befinden sich
auch Spulen 7' auf beiden Seiten der vorstehend erwähnten Spulen
7. Die Magnetstärke in der Mitte der Pole und die magnetische
Verteilung kann durch diese Anordnung der Spulen optimiert werden. So
ändern beispielsweise der Abstand der Spulen zu dem Magneten, der
Durchmesser der Spulen und der Abstand zwischen den Spulen 7
den Vektor des Magnetfelds an der Position des Magneten, und unter
diesen Umständen sollte durch Simulationen, etc. eine optimale
Konstruktion verwirklicht werden.
Das in Fig. 1 gezeigte Ausrichtungsjoch wird zum Einstellen des
magnetischen Pulvers in der Richtung des Magnetfelds verwendet,
wenn jedoch die Anordnung des Ausrichtungsjochs ungeeignet ist, ist
die Bewertung der Ausrichtung der Magnete durch eine
Röntgenstrahluntersuchung der resultierenden Magnete erheblich anders.
Wenn bei optimierter Spulenposition ein optimales
Ausrichtungsjoch konstruiert wird, können mit dem Ausrichtungsjoch
Ringmagnete hergestellt werden, wobei Magnete realisiert werden, die die
in Fig. 4 gezeigte Röntgenstrahldiffraktionsstärkenverteilung
aufweisen.
Fig. 2 zeigt eine Schnittansicht der magnetischen
Vorzugsrichtung, d. h. der c-Achse des erfindungsgemäßen Ringmagneten. Die
Polmitte zwischen den Polen ist als Polmittenposition definiert, an der
sich die Ausrichtungsrichtung (die der Ausrichtung in der
magnetischen Vorzugsrichtung entsprechende Richtung) in der Mitte
zwischen den Polen in der Umfangsrichtung ändert, wie in Fig. 2 gezeigt.
Als Polmittenabstand ist der Abstand zwischen der Mitte der Pole und
der nächsten Mitte der Pole definiert.
Die Position zwischen den Mitten der Pole ist die Position, an
der die gestrichelten Linien die gleiche Richtung wie die
Umfangsrichtung (die gleiche Richtung wie die magnetische Vorzugsrichtung)
haben. Dies bedeutet, daß die Ausrichtungsrichtungen zwischen der
Mitte der Pole und in der Mitte der Pole in bezug auf die
Radialrichtung oder Umfangsrichtung senkrecht zueinander sind.
Obwohl die gestrichelten Linien in Fig. 2 eine grobe Darstellung
sind, ist es schwierig, 100% des magnetischen Pulvers in den
Richtungen entlang der Linien auszurichten. Die Partikelgröße des
Pulvers beträgt einige Mikron. Da die Form der Partikel des Pulvers nicht
gleichmäßig ist und das Formstück unter Druck in einem Magnetfeld
gepreßt wird, ist es schwierig, sämtliche miteinander in Kontakt
stehenden magnetischen Pulverpartikel in der Richtung des Magnetfelds
auszurichten.
Die magnetische Vorzugsrichtung der mittels der
Magnetfelderzeugungsvorrichtung erhaltenen Ringmagnete ist in Fig. 2 gezeigt.
Der Ringmagnet 1 gemäß Fig. 2 weist in der Mitte 2 zwischen den
Polen eine Ausrichtungsrichtung und eine andere Richtung als die in
der der Mitte 2 auf. Die gestrichelten Linien sind diagrammartig, und
normalerweise werden Magnete in dieser Richtung magnetisiert. Die
vier Pole gemäß (a) und die acht Pole gemäß (b) haben die gleichen
Ausrichtungsrichtungen.
Fig. 3 zeigt eine diagrammartige Zeichnung der Ausrichtung der
magnetischen Vorzugsrichtung eines zehnpoligen Ringmagneten, für
den die in Fig. 1 gezeigte Spulenanordnung verwendet wurde, wobei
die Ausrichtung gemäß Fig. 3 nach dem Sintern und Bearbeiten
erhalten wurde.
Die durchgehende Linie zeigt die
Röntgenstrahldiffraktionsstärke (relativer Wert) in einer zur c-Achse senkrechten Ebene, und die
gestrichelte Linie zeigt die Röntgenstrahldiffraktionsstärke (relativer
Wert) in einer zur c-Achse parallelen Ebene. Die Ausrichtung des
magnetischen Pulvers nach der Ausrichtungsbehandlung in einer
Ausrichtungsform und dem Sintern kann durch ein
Röntgenstrahldiffraktionsanalyseverfahren untersucht werden. Das genaue Verfahren
ist das gleiche wie das vorstehend erwähnte.
Als Zentrum der Mitte zwischen den Polen ist die Position
definiert, an der die Mitte eines durch die Mitte zwischen den Polen und
der nächsten Mitte zwischen den Polen gebildeten Winkels
angeordnet ist. Bei dem zehnpoligen Magneten ändert sich die Ausrichtung,
wie in Fig. 3 gezeigt, alle 36°. Die durch die durchgehenden Linien
dargestellten Segmente mit einer hohen Stärke zeigen, daß der größte
Teil des magnetischen Pulvers in der Radialrichtung des
Ringmagneten ausgerichtet ist, und die durch die gestrichelten Linien
dargestellten Segmente mit hoher Stärke zeigen, daß der Großteil des
magnetischen Pulvers in der Umfangsrichtung des Ringmagneten
ausgerichtet ist.
Gemäß Fig. 3 sind die durch durchgehende Linien gezeigten
Stärken bei 0°, 36° und 72° hoch, aber an den Winkeln zwischen den
vorstehend genannten Winkeln beträgt die Stärke null. Das bedeutet,
daß an diesen mittleren Positionen zwischen den Polen kein
magnetisches Pulver vorhanden ist, dessen c-Achse in der Umfangsrichtung
ausgerichtet ist.
Ferner befindet sich im Zentrum der Mitte zwischen den Polen
kein magnetisches Pulver, dessen c-Achse in der Umfangsrichtung
ausgerichtet ist. Es ist offensichtlich, daß die Stärke im Zentrum der
Mitten höher als an der Polmittenposition ist. Dies bedeutet, daß das
ausgerichtete Magnetfeld an den Polmittenpositionen ausreichend ist.
Die in Fig. 3 durch die vertikale Linie gezeigte Stärke repräsentiert
das Volumen des magnetischen Pulvers. Daher ist das Volumen des
in der Radialrichtung ausgerichteten magnetischen Pulvers größer
als das des in der Umfangsrichtung ausgerichteten magnetischen
Pulvers.
In Fig. 4 zeigt die Ausrichtungsverteilung in der Richtung von
der Innenseite zur Außenseite des wie gemäß Fig. 3 bewerteten
Ringmagneten. Die Ausrichtung in der Mitte (null Grad gemäß Fig. 3)
entspricht der am äußeren Umfang, die ein Wert gemäß Fig. 3 ist.
Daher stimmen die Ausrichtungen auf der inneren und der äußeren
Seite überein.
Das in Fig. 1 dargestellte Ausrichtungsjoch hat auf der inneren
Umfangsseite eine kleinere magnetische Stärke. Da die innere Seite
des Umfangs dem Ausrichtungsmagnetfeld und der
Magnetfeldrichtung genügt (das Mindestmagnetfeld beträgt 8.000 Oe), besteht fast
kein Unterschied hinsichtlich der Radialrichtung der Tiefe.
Der vorstehend erwähnte Ringmagnet wird vorzugsweise für
Motorenläufer verwendet, da er ein kleines Streckungsdrehmoment
und eine hohe Induktionsspannung aufweist.
Die Ausrichtung kann statt durch eine
Röntgenstrahldiffraktionsanalyse auch durch eine Strukturanalyse unter Verwendung
eines Elektronenmikroskops, etc. untersucht werden. Ferner existieren
weitere Verfahren zur Untersuchung der Ausrichtung, wie eine
Hysteresekurvenmessung oder ein VSM
(Vibrationsprobenmagnetometer) basierend auf dem Kerr-Effekt, eine magnetische
Strukturuntersuchung mittels des Kerr-Effekts, eine
Elektronenstrahlrefraktionsanalyse, die Rutherford-Rückstreuung, etc.
Fig. 5 zeigt die Magnetfeldstärke an der Polmittenposition bei
einer Feldstärke von mindestens 10.000 Oe. Zwei Spulen an der
Polmitte wird ein großer elektrischer Strom zugeführt. Wenn unter
diesen Bedingungen ein zehnpoliger Ringmagnet hergestellt wird, hat er
die in Fig. 5 gezeigte Ausrichtung.
Wie aus einem Vergleich von Fig. 5 mit Fig. 3 hervorgeht, ist die
Stärke an der Polmittenposition höher als bei dem in Fig. 3
dargestellten Magneten. Es ist ersichtlich, daß der Bereich der Regionen
mit der Stärke null gemäß Fig. 5 größer als gemäß Fig. 3 ist.
Wenn die Ausrichtung in der Mitte der Pole mit der im Zentrum
der Polmitten übereinstimmt oder größer ist, wird das
Streckungsdrehmoment klein, und der maximale Wert der
Oberflächenmagnetfelddichte wird maximal. Diese Wirkung der Spulenanordnung ist
nicht nur bei gesinterten Magneten, sondern auch bei gebondeten
Magneten zu finden.
Wenn NbFeß-Kettenverbindungen oder SmFeN-
Kettenverbindungen mittels Spritzguß oder Druckguß hergestellt
werden, wird die vorstehend erwähnte Spulenanordnung verwendet,
so daß das Magnetfeld in der Polmittenposition gesteigert wird, um
einen Magneten mit einem niedrigen Streckungsdrehmoment zu
erhalten. Dieses Ergebnis ist nicht nur bei zehnpoligen Magneten zu
finden, sondern bei sämtlichen Magneten mit mindestens drei Polen.
Fig. 6 zeigt einen Fall, in dem den beiden Spulen in der Mitte
der Pole ein kleiner Strom zugeführt wurde. Dieses Ergebnis
repräsentiert eine Magnetfeldverteilung in einem Fall, in dem an den
beiden Seiten neben den Spulen an der Polmittenposition keine Spulen
vorgesehen sind. Dies bedeutet, daß die Spulen an den Seiten in der
Umfangsrichtung nicht versetzt sind. Dieser Fall zeigt, daß die Stärke
der durchgehenden Linien höher als die der gestrichelten Linien ist.
Ferner ist die durch die gestrichelten Linien dargestellte Stärke an
der Polmittenposition nicht null ist. Das liegt daran, daß die
magnetische Stärke an der Polmittenposition klein ist.
Fig. 7 ist eine diagrammartige Zeichnung, die die Beziehung
zwischen dem Streckungsdrehmoment eines zehnpoligen
Ringmagneten und der Röntgenstrahldiffraktionsstärke zeigt, wobei die
Röntgenstrahldiffraktionsstärke das Volumen des magnetischen Pulvers
repräsentiert, dessen c-Achse in der Umfangsrichtung ausgerichtet
ist.
Wie in den Fig. 3, 5, 6 gezeigt, verändert sich der Strom um
die Polmittenposition entsprechend dem durch die Spulen fließenden
Stroms. Es ist besser, das Volumen des magnetischen Pulvers zu
verringern, dessen c-Achse in der Umfangsrichtung ausgerichtet ist.
Wenn das in der Umfangsrichtung ausgerichtete magnetische Pulver
an der Polmittenposition zunimmt, steigt das
Streckungsdrehmoment.
Zur Steuerung des Streckungsdrehmoments auf 5% oder
weniger sollte die Stärke in der Umfangsrichtung ausgerichteten c-Achse
in der Mitte der Pole 10 oder weniger betragen, und zur Steuerung
des Streckungsdrehmoments auf 1% oder weniger sollte die Stärke
der in der Umfangsrichtung ausgerichteten c-Achse an der
Polmittenposition 5 oder weniger betragen. Das bedeutet, daß das Volumen
des in der Umfangsrichtung ausgerichteten magnetischen Pulvers an
der Polmittenposition auf der Grundlage von 100 des
Gesamtvolumens des magnetischen Pulvers 5 oder weniger beträgt. Anders
ausgedrückt, kann das Streckungsdrehmoment auf 5% oder weniger
gesteuert werden, wenn das Volumen des in der Richtung der c-Achse
ausgerichteten magnetischen Pulvers auf etwa 5 oder weniger (1/20
in der Diametralrichtung) gesteuert wird.
Fig. 8 ist ein Diagramm, das die Beziehung zwischen der
Oberflächenmagnetfluxdichtenwellenspannung und der
Röntgenstrahldiffraktionsstärke des magnetischen Pulvers zeigt, dessen c-Achse in
der Umfangsrichtung ausgerichtet ist.
Die Oberflächenmagnetfluxdichte an der äußeren Oberfläche
des Ringmagneten wurde durch ein Hall-Element gemessen, in dem
der Ringmagnet gedreht wurde. Der für diese Messung verwendete
Aufbau ist in Fig. 9 gezeigt.
Der zehnpolige Ringmagnet 11 wurde an einer Welle 12
befestigt, die durch einen weiteren Motor gedreht wurde, um die
Oberflächenmagnetfluxdichte mittels eines Hall-Elements zu messen. Der
Abstand zwischen dem Hall-Element und der Oberfläche des
Magneten betrug 0,1 bis 0,2 Mikrometer.
Die Wellenspannung repräsentiert nur Komponenten, aus
denen die Grundwellenkomponenten aus den gesamten Wellen der
Oberflächenfluxdichte entfernt wurde, und das Verhältnis der
Dehnung in der gesamten Welle ist in Fig. 8 gezeigt. Je größer das
Volumen des magnetischen Pulvers ist, dessen c-Achse in der
Umfangsrichtung ausgerichtet ist, desto größer wird die Wellenformspannung.
Um ein Streckungsdrehmoment von 5% oder weniger zu erhalten,
sollte die Spannung auf 10% oder weniger gesteuert werden.
Fig. 10 ist eine Schnittansicht eines Rundläufers, für den der
vorstehend beschriebene Läufer verwendet wird. Die Welle 12 ist aus
einem harten magnetischen oder nicht magnetischen Material, wie
dem vorstehend erwähnten unlegierten oder rostfreien Stahl gefertigt.
Die Ringmagnete 1 wurden mit einem Harzklebstoff an der Welle 12
befestigt.
Das Polgehäuse 13 hat einen aus einer Siliciumstahlplatte
gefertigten Kern mit dem in Fig. 10 gezeigten Aufbau. (Nicht
dargestellte) Spulen sind um die Joche des Polgehäuses gewickelt. Ein Läufer
wird in den Hohlraum des Polgehäuses eingesetzt, um den
Rundläufer zu erzeugen.
Der Rundläufer gemäß diesem Beispiel ist besonders für einen
Positionierungsmotor mit einem Durchmesser von ca. 50 bis 100 mm
geeignet. Dieser Motor ist für Wechselstrom-Servomotoren zum
Transportieren und Anordnen von Siliciumplättchen und für
Kopftreibervorrichtungen für Festplattentreibervorrichtungen geeignet.
Durch die vorliegende Erfindung werden Motoren mit einem
kleinen Streckungsdrehmoment und hoher Effizienz geschaffen, und
die Motoren können zweckmäßig für industrielle Anwendungen,
Kraftfahrzeuge und als Transport- und Positioniermotoren im Bereich
der Halbleitervorrichtungen, etc. verwendet werden.