Die vorliegende Erfindung betrifft eine
Schablonendruckvorrichtung, bei der verhindert ist, dass die Druckdichte
unregelmäßig ist.
Die Drucktrommel einer Schablonendruckvorrichtung wird im
Allgemeinen dadurch gebildet, dass ein blechartiges Element,
beispielsweise ein perforiertes Blech, ein gestanztes
Metallgitter oder ein metallisches Gitter nach einem Verfahren wie
beispielsweise Ätzen oder Galvanoformen in eine zylindrische
Form gebracht wird und die beiden Enden des Zylinders an
Flanschen (siehe JP 8-267949A) befestigt werden oder Flansche an
den beiden Enden eines porösen Elementes angebracht werden,
das vorher zylindrisch geformt ist.
Eine derartige Drucktrommel (siehe beispielsweise JP-A-
03254984) ist mit einer Schablonenhalterung und einer
Klemmplatte versehen, die schwenkbar an der Halterung zum
Festklemmen und Halten eines Endes einer perforierten Schablone als
Druckplatte vorgesehen ist. Der Bereich in der Nähe der
Halterung der Umfangswand der Drucktrommel ist somit als
farbundurchlässiger Bereich (im Folgenden als nicht druckender
Bereich bezeichnet) ausgebildet und der übrige Bereich ist als
farbdurchlässiger Bereich (im Folgenden als Druckbereich
bezeichnet) ausgebildet. Im Inneren der Drucktrommel ist eine
innere Rolle neben der Umfangswand der Drucktrommel so
angebracht, dass dann, wenn die Drucktrommel um ihre mittlere
Achse gedreht wird, Farbe, die in die Drucktrommel eingeführt
ist, von ihrer inneren Umfangsfläche der Umfangswand zugeführt
werden kann. Außerhalb der Drucktrommel ist weiterhin eine
äußere Rolle an einer Stelle der inneren Rolle gegenüber
angeordnet. Wenn somit ein Druckblatt zwischen der Drucktrommel
und der äußeren Rolle gehalten und synchron mit der Drehung
der Drucktrommel befördert wird, wird Farbe durch den Druckbereich
der Umfangswand der Drucktrommel und durch die Schablone
zugeführt und auf das Druckblatt übertragen. In dieser Weise
erfolgt das Drucken.
Wenn bei der herkömmlichen Schablonendruckvorrichtung, wie
sie oben beschrieben wurde, der Spalt zwischen der inneren
Rolle und der inneren Umfangsfläche der Drucktrommel zu klein
ist, wird eine zu große Farbmenge der Umfangswand der
Drucktrommel zugeführt und sammelt sich Farbe im Spalt zwischen der
Schablone und der äußeren Umfangsfläche der Drucktrommel an,
so dass Farbe davon ausläuft und die Druckblätter verschmutzt,
was zu einem sogenannten seitlichen Auslaufen oder
Endauslaufen führt.
Um das Auslaufen der Druckfarbe zu vermeiden kann in
Betracht gezogen werden, für einen geeigneten Spalt zwischen der
inneren Rolle und der Drucktrommel zu sorgen.
Bei der oben erwähnten Drucktrommel weist jedoch der
Druckbereich zahlreiche Löcher auf, die dazu ausgebildet sind,
den Durchgang der Druckfarbe zu erlauben. Im Gegensatz dazu
weist der nicht druckende Bereich kein Loch auf, um eine
Verbreitung der Druckfarbe zu vermeiden, und ist dieser Bereich
weiterhin mit der Halterung und Ähnlichem versehen. Die
Festigkeit der Umfangswand ist daher zwischen dem Druckbereich
und dem nicht druckenden Bereich verschieden. Wenn daher die
äußere Rolle und die Drucktrommel gegeneinander gedrückt
werden, um beim Drucken ein Druckblatt zu halten, ist der Druck,
der auf das Druckblatt wirkt zwischen den Druckbereichen und
dem nicht druckenden Bereich verschieden. Insbesondere in dem
Fall, indem der Spalt zwischen der inneren Rolle und der
inneren Umfangsfläche der Drucktrommel zu groß ist, tritt ein
großer Druckunterschied in der Nähe der Grenze zwischen beiden
Bereichen, d. h. in der Nähe der Randbereiche des
Druckbereiches auf, was zu dem Problem führt, dass ein
Druckdichteunterschied zwischen dem mittleren Teil und den Randbereichen des
Druckblattes auftritt. Dieses Problem ist insbesondere dann
merklich, wenn die Umfangswand, der Drucktrommel unter Verwendung
eines hochfesten Elementes gebildet ist, das mit einem
Verfahren wie Ätzen oder Galvanoformen bearbeitet wurde.
Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine
Schablonendruckvorrichtung zu liefern, die ein Drucken mit gleichmäßiger
Dichte zwischen dem mittleren Teil und den Randabschnitten der
Druckblätter selbst dann erlaubt, wenn ein Spalt zwischen der
inneren Rolle und der Drucktrommel gebildet ist.
Gemäß der Erfindung kann dieses Ziel durch eine
Schablonendruckvorrichtung erreicht werden, die eine zylindrische
Drucktrommel mit einer druckfarbendurchlässigen Umfangswand,
eine innere Rolle, die im Inneren der Drucktrommel angeordnet
ist, um Druckfarbe einer inneren Umfangsfläche der Umfangswand
zuzuführen, und eine äußere Rolle umfasst, die an der
Außenseite der Drucktrommel der inneren Rolle gegenüber angeordnet
ist, wobei das Drucken dadurch erfolgt, dass die Drucktrommel
um ihre mittlere Achse gedreht wird, während eine perforierte
Schablone um die äußere Umfangsfläche der Umfangswand gelegt
ist und ein Druckblatt, das synchron mit der Drehung der
Drucktrommel zugeführt wird, zwischen der Drucktrommel und der
äußeren Rolle gehalten ist, welche dadurch gekennzeichnet ist,
dass ein Spalt von 0,9 mm oder weniger vorzugsweise von 0,3 mm
oder weniger zwischen der inneren Rolle und der inneren
Umfangsfläche der Umfangswand gebildet ist und der Durchmesser
der äußeren Rolle größer als der Durchmesser der inneren Rolle
ist.
Da bei der vorliegenden Erfindung ein Spalt von 0,9 mm
oder weniger zwischen der inneren Rolle und der inneren
Umfangsfläche der Umfangswand der Drucktrommel gebildet ist,
wird die Umfangswand der Drucktrommel weniger verformt, wenn
das Druckblatt zwischen der äußeren Rolle und der Drucktrommel
gehalten ist, wodurch der Druckunterschied zwischen dem
Druckbereich und dem nicht druckenden Bereich verringert wird und
als Folge davon der Unterschied in der Druckdichte zwischen
dem mittleren Teil und den Randbereichen des Druckbereiches
abnimmt. Wenn weiterhin der Spalt zwischen der inneren Rolle
und der inneren Umfangsfläche der Umfangswand der Drucktrommel
bei 0,3 mm oder weniger gehalten wird, nimmt der
Druckunterschied zwischen dem Druckbereich und dem nicht druckenden
Bereich weiter ab, was es erlaubt, ein gleichmäßiges Bild ohne
Druckdichteunterschiede auf den Druckblättern zu drucken.
Da gemäß der Erfindung darüber hinaus der Durchmesser der
äußeren Rolle größer als der Durchmesser der inneren Rolle
ist, kontaktiert die Umfangswand der Drucktrommel die äußere
Rolle an einem Klemmbereich, der breiter als an der inneren
Rolle ist. Die äußere Rolle wirkt somit derart, dass sie einen
Druckfarbenüberschuss, der zwischen dem Druckblatt und der
äußeren Umfangsfläche der Drucktrommel vorhanden ist, zur
Innenseite der Drucktrommel zurückdrückt. Es passiert somit nicht,
dass sich Druckfarbenüberschuss zwischen dem Druckblatt und
der äußeren Umfangsfläche der Drucktrommel ansammelt, wodurch
wirksam verhindert wird, dass davon Druckfarbe ausläuft.
Um bei der erfindungsgemäßen Schablonendruckvorrichtung
ein Druckblatt zwischen der Drucktrommel und der äußeren Rolle
zu halten, kann die äußere Rolle zur Drucktrommel bewegt
werden, um die äußere Rolle gegen die Drucktrommel zu drücken,
oder kann die Drucktrommel zur äußeren Rolle bewegt werden, um
die Drucktrommel an die äußere Rolle zu drücken. Weiterhin
können beide gegeneinander bewegt werden, um sie
zusammenzudrücken.
Ein Ausführungsbeispiel der Schablonendruckvorrichtung der
vorliegenden Erfindung wird im Folgenden anhand der
Zeichnungen beschrieben. In den Zeichnungen zeigen
Fig. 1 in einer Schnittansicht ein Ausführungsbeispiel der
erfindungsgemäßen Schablonendruckvorrichtung und
Fig. 2a und 2b in graphischen Darstellungen die Beziehung
zwischen der Position in axialer Richtung einer Drucktrommel
auf einem Druck, der unter Verwendung einer
Schablonendruckvorrichtung erhalten wurde, und der Druckdichte, sowie
gleichfalls Schnittansichten in Mittelachsenrichtung in der Nähe der
Umfangswand der Drucktrommel.
Wie es in Fig. 1 dargestellt ist, ist eine Drucktrommel 1
dadurch gebildet, dass ein blechartiges Element,
beispielsweise ein gestanztes Metallgitter oder ein metallisches Gitter in
eine zylindrische Form gebogen ist, die beiden Enden davon an
Flanschen befestigt sind und ein einschichtiges oder
mehrschichtiges Gitter mit einer feinen Maschenstruktur darum
gewickelt ist. Auf der äußeren Umfangsfläche der Drucktrommel 1
ist eine Schablonenhalterung 2 längs einer Erzeugenden der
äußeren Umfangsfläche angebracht und an der Halterung 2 ist eine
schwingbare Klemmplatte 3 vorgesehen, so dass ein perforierte
Schablone an ihrem einen Ende zwischen der Halterung 2 und der
Klemmplatte 3 gehalten und um die äußere Umfangsfläche der
Umfangswand der Drucktrommel 1 gelegt werden kann. Die Halterung
2 und ihre Umgebung sind als druckfarbenundurchlässiger
Bereich, d. h. als nicht druckender Bereich ausgebildet, während
der übrige Bereich der Umfangswand der Drucktrommel 1 als
druckfarbendurchlässiger Bereich, d. h. als Druckbereich
ausgebildet ist.
Die Drucktrommel 1 ist drehbar an einem nicht
dargestellten Rahmen angebracht und innen mit einer Quetschrolle als
innerer Rolle 4 versehen. Die innere Rolle 4 ist so angeordnet,
dass sie parallel zu einer Axiallinie der Drucktrommel mit
einem leichten Abstand von der inneren Umfangsfläche der
Umfangswand der Drucktrommel 1 verläuft. Die Drucktrommel 1 ist
weiterhin innen mit einer Abstreifrolle 5 versehen, die
diagonal über und parallel zu der inneren Rolle 4 mit einem
geringfügigen Abstand von der inneren Rolle 4 angeordnet ist.
Außerhalb der Drucktrommel 1 ist eine äußere Rolle 6 parallel zur
inneren Rolle 4 angeordnet. Die äußere Rolle 6 kann umkehrbar
zur Drucktrommel 1 hin und davon wegbewegt werden und arbeitet
als Andruckrolle, um ein Druckblatt P an die äußere
Umfangsfläche der Drucktrommel 1 zum Zeitpunkt des Druckvorganges zu
drücken. Der Durchmesser der äußeren Rolle 6 ist größer als
der Durchmesser der inneren Rolle 4.
Wenn zum Zeitpunkt des Druckvorganges die Drucktrommel 1
um ihre mittlere Axiallinie durch eine nicht dargestellte
Antriebseinrichtung gedreht wird, dreht sich die innere Rolle 4
in die selbe Richtung wie die Drucktrommel 1, um die in die
Drucktrommel 1 eingeführte Druckfarbe von der inneren
Umfangsfläche der Drucktrommel 1 zu ihrer Umfangswand zu liefern. In
diesem Fall wird überschüssige Druckfarbe zwischen der inneren
Rolle 4 und der Abstreifrolle 5 gesammelt, so dass ein
Druckfarbenwirbel 7 gebildet wird, und dadurch immer eine konstante
Druckfarbenmenge der Umfangswand der Drucktrommel 1 zugeführt
wird. Wenn das Druckblatt P zwischen die Drucktrommel 1 und
die äußere Rolle 6 synchron mit der Drehung der Drucktrommel 1
zugeführt und an die äußere Umfangsfläche der Drucktrommel 1
durch die äußere Rolle 6 gedrückt wird, wird Druckfarbe auf
das Druckblatt P über die Umfangswand der Drucktrommel 1 und
eine perforierte Schablone (nicht dargestellt) übertragen, die
um die Umfangswand gelegt ist, wodurch das Drucken erfolgt.
Gemäß Versuchen, die die Erfinder bei dem oben
beschriebenen Arbeitsvorgang durchgeführt haben, wird in der in Fig. 2a
dargestellten Weise dann, wenn der Spalt g zwischen der
inneren Rolle 4 und der inneren Umfangsfläche der Drucktrommel 1
zu groß ist, die Umfangswand der Drucktrommel 1 stark durch
den Druck der äußeren Rolle 6 nach innen durchgebogen. Die
Druckdichte steigt in der Nähe der Randabschnitte des
Druckbereiches dadurch an, was zu einem unregelmäßigen Druck führt.
Wenn andererseits der Spalt g zwischen der inneren Rolle 4 und
der inneren Umfangsfläche der Drucktrommel 1 zu klein ist,
wird durch den Druck der äußeren Trommel 6 die Umfangswand der
Drucktrommel 1 weniger nach innen durchgebogen. Die
Druckdichte steigt somit selbst in der Nähe der Randabschnitte des
Druckbereiches nicht an, was es erlaubt, ein Bild zu drucken,
das in seiner Dichte gleichmäßig ist.
Da bei diesem Ausführungsbeispiel weiterhin der
Durchmesser der äußeren Rolle 6 größer als der Durchmesser der inneren
Rolle 4 ist, ist der Klemmbereich a der äußeren Rolle 6 mit
der Umfangswand der Drucktrommel 1 breiter als der
Klemmbereich der inneren Rolle 4 mit der Umfangswand der Drucktrommel
1, wie es in Fig. 1 dargestellt ist. Selbst wenn daher ein
Druckfarbenüberschuss zwischen der Schablone und der äußeren
Umfangsfläche der Drucktrommel vorliegt, drückt die äußere
Rolle 6 diesen in das Innere der Drucktrommel 1 zurück, was
ein Auslaufen von Druckfarbe verhindert. Gewöhnlich ist es
wünschenswert, dass der Durchmesser der inneren Rolle 20 bis
80 mm beträgt und dass der Durchmesser der äußeren Rolle 30
bis 220 mm beträgt.
Bei der vorliegenden Erfindung können die Materialien, die
Herstellungsverfahren, die Abmessungen und andere Parameter
der Drucktrommel, der inneren Rolle, der äußeren Rolle
willkürlich gewählt werden, sie sind nicht auf diejenigen
beschränkt, die bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel oder
den folgenden Beispielen beschrieben werden.
BEISPIELEBeispiel 1
Ein Blech, das durch Nickelgalvanoformen mit einer Stärke
von 0,2 mm, einem Lochdurchmesser von 0,2 mm und einem
Öffnungsverhältnis von 12% bearbeitet wurde, wurde dazu
verwandt, eine Drucktrommel mit einer Umfangswand zu bilden, die
einen Durchmesser von 180 mm hat. Als innere Rolle wurde eine
Aluminiumrolle mit einem Durchmesser von 50 mm gebildet und
als äußere Rolle wurde eine Gummirolle mit einem Durchmesser
von 60 mm gebildet. Eine Schablonendruckvorrichtung, wie sie
in Fig. 1 dargestellt wurde, wurde dadurch gebildet, dass eine
Schablonendruckvorrichtung RISOGRAPH (registrierte Marke)
GR377 (hergestellt von Riso Kagaku Corporation) unter
Verwendung dieser Bauteile hergestellt wurde. Während der Spalt
zwischen der inneren Rolle und der inneren Umfangsfläche der
Drucktrommel in verschiedener Weise verändert wurde, wurden
500 Blätter fortlaufend bei einer Umgebungstemperatur von 23ºC
jeweils bedruckt, wobei die Druckbildunregelmäßigkeit an den
Randabschnitten des Druckbereiches und die zwischen der
Schablone und der äußeren Umfangsfläche der Drucktrommel
gesammelte Druckfarbe optisch beobachtet wurden.
Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 aufgeführt.
Beispiel 2
Es wurde ein Experiment zur Auswertung wie beim Beispiel 1
mit der Ausnahme ausgeführt, dass eine Gummirolle mit einem
Durchmesser von 180 mm als äußere Rolle verwandt wurde.
Vergleichsbeispiel 1
Es wurde ein Experiment zur Auswertung wie beim Beispiel 1
mit der Ausnahme durchgeführt, dass ein Gummirolle mit einem
Durchmesser von 40 mm als äußere Rolle verwandt wurde.
Tabelle 1
Die Symbole O, A und X bedeuten Folgendes:
O: Die Unregelmäßigkeit des gedruckten Bildes war nicht
auffällig, es wurde keine Druckfarbe zwischen der Schablone
und der äußeren Umfangsfläche der Drucktrommel angesammelt.
Δ: Es trat eine Unregelmäßigkeit im gedruckten Bild auf, es
wurde jedoch keine Druckfarbe zwischen der Schablone und
der äußeren Umfangsfläche der Drucktrommel angesammelt.
X: Die Unregelmäßigkeit des gedruckten Bildes war nicht
auffällig, es wurde jedoch Druckfarbe zwischen der Schablone
und der äußeren Umfangsfläche der Drucktrommel angesammelt.
Da gemäß der Erfindung der Spalt zwischen der inneren
Rolle und der inneren Umfangsfläche der Drucktrommel bei 0,9 mm
oder weniger gehalten wird, wird die Umfangswand der
Drucktrommel weniger verformt, wenn ein Druckblatt zwischen der
äußeren Rolle und der Drucktrommel gehalten wird, wodurch der
Druckunterschied zwischen dem Druckbereich und dem nicht
druckenden Bereich der Umfangswand der Drucktrommel abnimmt und
als Folge davon, der Unterschied in der Druckdichte zwischen
dem mittleren Teil und den Randbereichen des Druckbereiches
kleiner wird. Wenn weiterhin der Spalt zwischen der inneren
Rolle und der inneren Umfangsfläche der Drucktrommel bei 0,3
mm oder weniger gehalten wird, nimmt der Druckunterschied
zwischen dem Druckbereich und dem nicht druckendem Bereich weiter
ab und können Drucke mit einem gleichmäßigen Bild ohne
Druckdichteunterschied erhalten werden.
Da darüber hinaus der Durchmesser der äußeren Rolle größer
als der inneren Rolle ist, ist der Klemmbereich der äußeren
Rolle mit der Umfangswand der Drucktrommel breiter als der der
inneren Rolle. Die äußere Rolle drückt daher einen
Druckfarbenüberschuss zwischen der Schablone und der Drucktrommel in
das Innere der Drucktrommel zurück, wodurch verhindert wird,
dass sich dort Druckfarbe ansammelt und somit ein seitliches
Auslaufen oder ein Endauslaufen der Druckfarbe und eine daraus
folgende Verschmutzung der Druckblätter verhindert wird.
Anspruch[de]
1. Schablonendruckvorrichtung mit einer zylindrischen
Drucktrommel, die eine druckfarbendurchlässige Umfangswand
aufweist, einer inneren Rolle, die in der Drucktrommel
angeordnet ist, um Druckfarbe einer inneren Umfangsfläche der
Umfangswand zuzuführen, und einer äußeren Rolle, die an der
Außenseite der Drucktrommel der inneren Rolle gegenüber
angeordnet ist, wobei das Drucken dadurch erfolgt, dass die
Drucktrommel um ihre mittlere Achse gedreht wird, wobei eine
perforierte Schablone um die äußere Umfangsfläche der Umfangswand
gelegt ist, während ein Druckblatt, das synchron mit der
Drehung der Drucktrommel zugeführt ist, zwischen der Drucktrommel
und der äußeren Rolle gehalten ist, und wobei die innere Rolle
unter einem Spalt von 0,9 mm oder weniger von der inneren
Umfangsfläche der Umfangswand angeordnet ist und die äußere
Rolle einen größeren Durchmesser als die innere Rolle hat.
2. Schablonendruckvorrichtung nach Anspruch 1, bei der
der Spalt zwischen der inneren Rolle und der inneren
Umfangsfläche der Umfangswand 0,3 mm oder weniger beträgt.
3. Schablonendruckvorrichtung nach Anspruch 1, bei der
die äußere Rolle zur Drucktrommel bewegt werden kann, um ein
Druckblatt zwischen der Drucktrommel und der äußeren Rolle zu
halten.
4. Schablonendruckvorrichtung nach Anspruch 1, bei der die
Drucktrommel zur äußeren Rolle bewegt werden kann, um ein
Druckblatt zwischen der Drucktrommel und der äußeren Rolle zu
halten.