Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine
bilderzeugende Vorrichtung, z. B. auf laserbasierte
Bildabtastvorrichtungen, die eine Mehrzahl von Lasern aufweisen.
Diese Anmeldung bezieht sich auf die mitanhängige
europäische Anmeldung EP-A-0,710,005.
Fig. 1 ist ein schematisches Diagramm einer
Laserstrahlabtasteinheit. Die Laserstrahlabtasteinheit 2 umfaßt ein
Vertikalresonatoroberflächenemissionslaserarray 4 (VCSEL-
Array), das eine Mehrzahl von lichtemittierenden Lasern 6
aufweist, die auf demselben zweidimensional angeordnet
sind. Die Intensität der Laserstrahlen, die durch die Laser
6 erzeugt werden, wird einzeln durch eine Steuerungseinheit
8 gesteuert. Die Laserstrahlen, die von den Lasern 6
emittiert werden, werden durch eine Kollimatorlinse 10 parallel
gerichtet, um Laserstrahlen mit einem vorbestimmten
Strahldurchmesser zu erzeugen. Die Laserstrahlen treffen dann auf
eine Fläche eines rotierenden Polygonspiegels 12 und werden
durch eine Objektivlinse 14 und auf ein bildtragendes
Bauglied 16 gerichtet. Die Laserstrahlen, die das bildtragende
Bauglied 16 treffen, bilden Punkte 18 entlang der
Abtastlinien 20, die durch Drehen des Polygonspiegels 12 erzeugt
werden. Details über die Laserstrahlabtasteinheit, die in
Fig. 1 gezeigt ist, werden ferner in der EP-A-0,544,002
beschrieben.
Das US-Patent 5,073,041 offenbart ein Array von
Vertikalresonatoroberflächenemissionslasern mit einem Array von
Fresnel-Mikrolinsen, die direkt auf der planaren
Ausgabeoberfläche des Laserarrays hergestellt sind. Die Mikrolinsen
fokussieren die Ausgangsstrahlen, um Beugungseffekte der
Strahlen zu verhindern.
Der IEEE Industry Applications Society Annual Meeting
Conference Report, Teil II, Seiten 1621-1625, 18. Oktober 1987
zeigt, daß die Druckqualität mit dem Verhältnis der
Laserpunktgröße zu der Abtastneigung variiert.
Das US-Patent 5,208,605 offenbart einen Druckkopf für einen
thermischen Tintenstrahldrucker, bei dem der Druckkopf zwei
Düsenarrays aufweist. Ein erstes Düsenarray liefert einen
Niedrigauflösungsdruck zum Konzeptdrucken und ein zweites
Düsenarray liefert einen Hochauflösungsdruck für
Korrespondenzqualitätsdrucken.
Üblicherweise wird jedes abgebildete Pixel auf dem
bildtragenden Bauglied 16 mit einem Laserstrahl von einem
einzelnen Laser 6 freigelegt. Ferner sind die Aperturen aller
Laser 6 innerhalb des Laserarrays 4 alle entworfen, um gleich
zu sein, und jeder Laser 6 innerhalb des Laserarrays 4
weist eine feste, einheitliche Beabstandung von
benachbarten Lasern auf. Ein Problem bei dem herkömmlichen
Lösungsansatz zum Bilderzeugen oder Drucken ist, daß eine
Halbtongebung auf entweder einen Punkt oder keinen Punkt bei jedem
Pixel beschränkt ist. Ein herkömmliches Bilderzeugen oder
Drucken kann eine hohe Auflösung und eine verbesserte
Halbtongebung erreichen, durch Erhöhen der Anzahl von Lasern
innerhalb von 2,54 cm (einem Quadratzoll) des Laserarrays.
Die vorliegende Erfindung schafft eine verbesserte
Bilderzeugungsvorrichtung.
Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine
bilderzeugende Vorrichtung gemäß Anspruch 1 geschaffen.
Mit den bevorzugten Ausführungsbeispielen ist es möglich,
die Auflösung und die Halbtongebung zu verbessern, ohne die
Anzahl von Lasern zu erhöhen.
Allgemein ausgedrückt ermöglichen die bevorzugten
Ausführungsbeispiele, daß ein bilderzeugendes System Bilder mit
einer verbesserten Auflösung und Halbtongebung erzeugt,
durch Bereitstellen von Lasermustern mit Aperturen
unterschiedlicher Größe innerhalb eines Arrays von Lasern.
Die bevorzugte Vorrichtung weist ein bildtragendes Bauglied
auf, das photoempfindliche Charakteristika aufweist, ein
Array von Vertikalresonatoroberflächenemissionslasern zum
Erzeugen von Lichtstrahlen und ein Abtastsystem, das
angeordnet ist, um die Lichtstrahlen von dem Array der
Vertikalresonatoroberflächenemissionslaser zu verwenden, um eine
Mehrzahl von Abtastlinien an der Oberfläche des
bildtragenden Bauglieds zu erzeugen. Die Laser des Arrays weisen eine
Mehrzahl von unterschiedlichen Aperturgrößen auf,
einschließlich einer ersten Aperturgröße und einer zweiten
Aperturgröße, die kleiner als die erste Aperturgröße. Die
Laser mit der ersten Aperturgröße erzeugen Punkte auf dem
bildtragenden Bauglied, die wiederum Punkte einer ersten
Größe auf einem Druckmedium erzeugen, und die Laser mit der
zweiten Aperturgröße erzeugen Punkte auf dem bildtragenden
Bauglied, die wiederum Punkte einer zweiten Größe auf dem
Druckmedium erzeugen, wobei die erste Größe größer ist als
die zweite Größe.
Die bilderzeugende Vorrichtung ist vorzugsweise in der
Lage, unter Verwendung mehrerer Punktgrößen zu drucken oder
abzutasten.
Eine Punktgröße größer als die, die durch einen der Laser
einzeln erzeugt wird, wird durch Verwenden von zwei oder
mehr Lasern nacheinander erreichbar. Die Laser sind
vorzugsweise innerhalb des Arrays angeordnet, um eine
auswählbare Druckauflösung zu ermöglichen.
Wenn das zu druckende Bild ein Dokument ist, weist die
Vorrichtung vorzugsweise eine Steuerung auf, die zwischen dem
ersten und dem zweiten Satz von Lasern innerhalb des
Dokuments auswählen kann.
Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird
ein Verfahren zum Drucken gemäß Anspruch 8 bereitgestellt.
Das bevorzugte Verfahren zum Drucken von Punkten einer
gesteuerten Größe auf ein Druckmedium verwendet eine
Laserbasierte bilderzeugende Vorrichtung, die ein bildtragendes
Bauglied und ein Laserarray aufweist, die hergestellt sind,
um eine Mehrzahl von unterschiedlichen Aperturgrößen
aufzuweisen, und empfängt zuerst Bildinformationen, die ein Bild
anzeigen, das auf das Druckmedium gedruckt werden soll,
wählt dann einen Satz der Laser zum Drucken aus den Lasern
des Laserarrays basierend auf der Aperturgröße aus, tastet
den Satz der Laser gemäß den Bildinformationen ab, um das
Bild auf das bildtragende Bauglied abzutasten und überträgt
schließlich das Bild von dem bildtragenden Bauglied auf das
Druckmedium.
Vorzugsweise erzeugen Lichtstrahlen von den Lasern eine
Mehrzahl von Abtastlinien über die Oberfläche des
bildtragenden Baugliedes, wobei die Benutzer des Laserarrays in
Spalten im wesentlichen senkrecht zu einer Abtastrichtung
über die Laser angeordnet sind. Das Verfahren umfaßt
vorzugsweise den Schritt des Auswählens des Lasers oder der
Laser für eine derartige Verwendung, daß ein Drucken mit
unterschiedlicher Auflösung innerhalb des Dokuments
auftreten kann.
Vorzugsweise wählt der Auswahlschritt den Satz der Laser
innerhalb einer Seite eines Dokuments aus, wodurch das
Drucken mit unterschiedlicher Auflösung innerhalb der Seite
des Dokuments auftreten kann.
Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird
ein Verfahren zum Drucken von Punkten einer gesteuerten
Größe auf ein Druckmedium unter Verwendung einer laserbasierten
bilderzeugenden Vorrichtung bereitgestellt, die ein
bildtragendes Bauglied und ein Laserarray aufweist, wobei
die Laser des Laserarrays hergestellt sind, um eine
Mehrzahl von unterschiedlichen Aperturgrößen aufzuweisen, wobei
die Lichtstrahlen von dem Laser eine Mehrzahl von
Abtastlinien über die Oberfläche des bildtragenden Bauglieds
erzeugen und die Laser des Laserarrays in Spalten senkrecht zu
einer Abtastrichtung über die Laser angeordnet sind, und
wobei innerhalb jeder Spalte zumindest ein Laser vorliegt,
der eine erste Aperturgröße und zumindest eine Apertur mit
einer zweiten Aperturgröße aufweist, wobei die erste
Aperturgröße größer ist als die zweite Aperturgröße, wobei das
Verfahren folgende Schritte aufweist: (a) Empfangen von
Bildinformationen, die ein Bild anzeigen, das auf das
Druckmedium gedruckt werden soll; (b) für jede Abtastlinie,
Bestimmen, ob einer oder mehrere der Laser, die einer
bestimmten Abtastlinie zugeordnet sind, basierend auf der
Punktgröße getrieben werden sollten, die durch die
Bildinformationen angefordert werden; (c) für jede Abtastlinie,
Treiben der Laser, die in (b) bestimmt wurden, um das Bild
auf das bildtragende Bauglied abzutasten; und (d)
Übertragen des Bildes von dem bildtragenden Bauglied auf das
Druckmedium.
Vorteilhafterweise treibt der Antriebsschritt (b)
sequentiell eine Mehrzahl von Lasern, um ein gegebenes Pixel auf
einer gegebenen Abtastlinie und dadurch Punkte mit einer
unterschiedlichen Grauskala zu erzeugen. Wenn die
Bildinformationen eine Punktgröße oder Grauskala größer als die
anfordern, die individuell durch einen der Laser erzeugt
wird, bestimmt der Bestimmungsschritt (b) vorzugsweise, daß
zwei oder mehr der Laser sequentiell bei Schritt (c)
getrieben werden sollten.
Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird
nachfolgend ausschließlich beispielsweise Bezug nehmend auf
die beiliegenden Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 ein schematisches Diagramm einer herkömmlichen
Laserstrahlabtastvorrichtung;
Fig. 2 ein schematisches Diagramm eines optischen
Systems zur Verwendung in einer
Laserstrahlabtastvorrichtung;
Fig. 3 ein Diagramm einer Dünnfilmkonstruktion eines
Vertikalresonatoroberflächenemissionslasers;
Fig. 4 ein Diagramm eines ersten Ausführungsbeispiels
des ersten Lasermusters; und
Fig. 5 ein Diagramm eines zweiten Ausführungsbeispiels
des Lasermusters.
Anfänglich werden die Details der Operation des optischen
Systems, das mit einer Laserstrahlabtasteinheit verwendet
wird, beschrieben. Nachfolgend werden zwei bevorzugte
Lasermuster beschrieben.
Fig. 2 ist ein schematisches Diagramm eines optischen
Systems zur Verwendung in einer Laserstrahlabtasteinheit. Das
optische System umfaßt den Kollimator 10, den Laser 6 und
die Objektivlinse 14, die alle im Hinblick auf Fig. 1
beschrieben wurden. Wie in Fig. 2 gezeigt ist, erzeugt das
optische System einen Fleck 18 mit einem Durchmesser d auf
dem bildtragenden Bauglied 16. Das optische System umfaßt
ferner eine Apertur 22 mit einem Durchmesser a. Die Apertur
des Lasers 6 kann verwendet werden, um die Intensität des
Laserstrahls zu steuern, der auf das bildtragende Bauglied
16 trifft. Die Verwendung von Lasern mit unterschiedlichen
Aperturgrößen beeinflußt die Fleckgröße des Laserstrahls
jedoch nicht, der auf das bildtragende Bauglied 16
abgebildet wird. Die Fleckgröße wird durch die Scanneroptik
bestimmt und hängt nicht von der Apertur des Lasers 6 ab.
Diese Beziehung wird durch die folgende Gleichung
dargestellt,
d = K 8 &sub2;/a
wobei a der Aperturstopdurchmesser der Kollimatorlinse 10
ist, &sub2; die Schwarzbrennweite der f-2 Objektivlinse 14 ist,
K eine Konstante ungefähr gleich 2,4 ist und 8 die
Wellenlänge des Lasers 6 ist. Es wird darauf hingewiesen, daß aus
der Gleichung (1) der Aperstopdurchmesser a den Durchmesser
d des Flecks beeinflußt, aber die Apertur des Lasers den
Durchmesser d des Flecks nicht beeinflußt.
Die Lichtenergie, die durch die Kollimatorlinse 10 mit
einem Aperturstop gekoppelt ist, hängt von dem
Dispersionswinkel N des Lasers 6 und dem Durchmesser der Apertur des
Lasers 6 ab. Im allgemeinen, wenn der Durchmesser der
Apertur des Lasers 6 verringert wird, verringert sich die
Energie, die durch den Laser 6 emittiert wird mit dem
Aperturbereich und weniger Licht wird durch die Optik gekoppelt,
wenn sich der Dispersionswinkel N mit einem sinkenden
Aperturdurchmesser erhöht. Somit erzeugen zwei Laser mit
unterschiedlichen Aperturdurchmessern aber anderweitig
identischen Strukturen, die durch eine gleiche Spannung in einem
gleichen Satz von Optiken mit Leistung versorgt werden,
fokussierte Laserstrahlen von identischer Fleckgrößer aber
unterschiedlichen Intensitäten. Aufgrund der
Photoempfindlichkeitscharakteristika des bildtragenden Bauglieds 16 (z.
B. Photoleiter), erzeugen diese Flecken unterschiedlicher
Intensitäten wiederum Druckpunkte mit unterschiedlichen
Durchmessern. Ferner ist die abgebildete Neigung x&sub2;, die
aus einem Array von Lasern mit einer Neigung x&sub1; resultiert,
auf die Vergrößerung der Optik bezogen. Genauer gesagt wird
diese Beziehung durch die nachfolgende Gleichung
wiedergegeben
x&sub2; = ( &sub2;/ &sub1;) x&sub1;
wobei &sub1; die Brennweite der Kollimatorlinse 10 ist.
Fig. 3 ist ein Diagramm eines Querschnitts einer
Dünnfilmkonstruktion eines
Vertikalresonatoroberflächenemissionslasers (VSCEL = vertical cavity surface emitting laser) 32.
Der Vertikalresonatoroberflächenemissionslaser 32 ist
entworfen, um Licht mit einer Wellenlänge von 8/m zu
emittieren, wobei der Modus m eine ganze Zahl ist. Der Laser 32
weist eine aktive (Photonenerzeugungs-) Region 80 auf, die
auf jeder Seite durch Bragg-Reflektoren 84 und 86 bedeckt
ist. Die Bragg-Reflektoren 84 und 86 bestehen aus Schichten
85 und 87 aus p-dotiertem bzw. n-dotiertem Material, um
einen P-N-Übergang über die aktive Region 80 zu bilden. Die
Bragg-Reflektoren 84 und 86 sind eine periodische Struktur
aus dünnen Halbleiter- oder dielektrischen Filmen mit
alternierenden Brechungsindizes. Jede der Schichten 85 und 87
weist eine optische Dicke von 8/4 auf. Die aktive Region 80
ist zentral auf einem optischen Hohlraum 82 mit einer
optischen Dicke 8 aufgebracht. Der Hohlraum 82 ist aus einem
Material mit relativ hohem oder niedrigem Brechungsindex im
Vergleich zu den angrenzenden Schichten der Bragg-
Reflektoren 84 und 86 aufgebaut.
Licht, das durch die aktive Region 80 erzeugt wird, wird
durch die verschiedenen Schichten 85 und 87 der Bragg-
Reflektoren 84 und 86 reflektiert, so daß ein Großteils des
Lichts zurück in den Hohlraum 82 reflektiert wird. Die
Welleninterferenz innerhalb der Schichten reduziert das Licht
auf stehende Wellen der Wellenlänge 8/m. Durch Bezeichnen
der Bragg-Reflektoren 84 und 86, um etwas weniger als
vollständig reflektiv zu sein, wird kohärentes Licht C der
Wellenlänge 8/m senkrecht zu der Ebene der optischen
Schichten emittiert. Durch eine ordnungsgemäße Auswahl von
Schichtenmaterialien und Dicken kann die Emission des
Lasers auf einen einzelnen Longitudinalmode reduziert werden.
Die Gesamtstruktur für den Laser 32 wird auf ein Substrat
88 aufgebracht. Metallelektroden 90 und 92 werden ferner
über das Substrat 88 und den Bragg-Reflektor 84 aufgebracht.
Die Elektroden 90 und 92 werden verwendet, um den
Laser elektrisch zu stimulieren.
Der Laser 32, der in Fig. 3 gezeigt ist, wird durch
Vorwärtsvorspannen der Elektrode 92 im Hinblick auf die
Elektrode 90 aktiviert. Dieses Vorwärtsvorspannen wird durch
eine Vorwärtsvorspanneinheit 92 erreicht, die in Fig. 3
dargestellt ist. Üblicherweise ist die Vorwärtsvorspanneinheit
92 eine Gleichspannungsquelle, wobei ihr positives
Potential mit der Elektrode 92 und ihr negatives Potential mit der
Elektrode 90 verbunden ist.
Eine exemplarische VCSEL-Struktur besteht aus 30,5 Paaren
von alternierenden AlGaAs- und AlAs-Schichten, die
epitaxial durch eine Molekularstrahlepitaxie auf einem N-Typ-GaAs-
Wafer wachsen, um den inneren Bragg-Reflektor 86 zu bilden.
Die aktive Schicht 80 wird als nächstes aufgebracht und
weist 3 bis 5 Quantenmulden aus entweder AlGaAs oder GaAs
auf. Als nächstes bilden 20 Paare aus AlGaAs- und AlAs-
Schichten den äußeren Bragg-Reflektor 84. Die abwechselnden
AlGaAs- und AlAs-Schichten sind in einem Gradierten-
Kurzperioden-Supergitter aufgebaut, um den elektrischen
Widerstand und den Bandversatz über die Schichtschnittstellen
zu reduzieren, wie in der Technik bekannt ist. Eine Region
93 des Bragg-Reflektors 84 direkt unter dem metallisierten
Abschnitt der Elektrode 92 wird mit Protonen beschossen, um
den Strom zu beschränken, und auf ähnliche Weise die
Photonenerzeugung auf die Region der Apertur des Lasers 32 zu
beschränken. Die Elektrode 92 ist eine ringförmige
metallisierte Kontaktelektrode vom p-Typ, die auf dem äußeren
Bragg-Reflektor 84 aufgebracht ist, und die Elektrode 90
ist eine metallisierte n-Typ-Kontaktelektroder die an der
Hinterseite des n-Typ-GaAs-Substrats 88 plaziert ist.
Es bestehen viele andere Wege, um einen
Vertikalresonatoroberflächenemissionslaser aufzubauen, und somit sind die
verwendeten VCSELs nicht auf die bestimmte Struktur
beschränkt, die in Fig. 3 gezeigt ist. Bestimmte zusätzliche
Lösungsansätze sind in dem US-Patent US-A-5 491 712 mit dem
Titel "INTEGRATION OF PHOTODIODE WITH SURFACE EMITTING
LASER" beschrieben.
Die Erfindung bezieht sich auf Muster oder Anordnungen von
Lasern, die abweichende Durchmesser aufweisen, die nützlich
zum Bereitstellen einer Grauskala (Halbton) und
Auflösungsverbesserung sind. Obwohl zahlreiche Ausführungsbeispiele
des allgemeinen Konzepts möglich sind, werden nachfolgend
zwei bevorzugte Ausführungsbeispiele beschrieben.
Ein erstes Ausführungsbeispiel eines Lasermusters ist in
Fig. 4 dargestellt. Genauer gesagt stellt Fig. 4 ein
versetzt angeordnetes VCSEL-Array 120 dar, das auf einem
Substrat 121 hergestellt ist. Das versetzt angeordnete Array
120 verwendet ein sich wiederholendes Muster von ersten und
zweiten Lasern (d. h. Laserdioden) 122 bzw. 124 auf jeder
Abtastzeile. Der erste und der zweite Laser 122 und 124
weisen Aperturen 126 bzw. 128 auf. Die Aperturen 126 und
128 sind in ihrem Durchmesser unterschiedlich. Die Apertur
126 des ersten Lasers 122 (die größere Apertur) könnte z.
B. 15 um und die Apertur 128 des zweiten Lasers 124 (die
kleinere Apertur) könnte 10 um sein. Eine Abtastrichtung
130 ist ferner in Fig. 4 gezeigt. Somit weist das VCSEL-
Array 120 mehrere Laser 122 und 124 für jedes Pixel oder
jeden Fleck einer Abtastlinie auf. Für das in Fig. 4
gezeigte Beispiel liegt ein Paar von Lasern 122 und 124 für
jede Abtastlinie vor.
In Betrieb kann ein gegebenes Pixel oder ein Fleck
innerhalb einer Abtastzeilenbelichtung des Photoleiters durch
einen oder beide (nacheinanderfolgend) der zwei Laser 122
und 124 beleuchtet werden, um mehrere Graupegel pro Pixel
zu erzeugen. Folglich ist das System in der Lage, eine
Halbtongebung durch Bereitstellen mehrerer Laser pro
Abtastzeile zu erreichen, wobei jeder der mehreren Laser
verfügbar ist, um jedes Pixel zu belichten. Die Laser 122 und
124 sind vorzugsweise physikalisch entlang der Abtastzeile
durch eine ganzzahlige Anzahl von projizierten Pixelspalten
getrennt, um das Takten der Laserpulse zu erleichtern, um
jedes abgebildete Pixel ordnungsgemäß zu positionieren.
Das versetzte Anordnen der alternierenden Spalten der
Laser, das in Fig. 4 gezeigt ist, ist aus verschiedenen
Gründen wünschenswert. Erstens ist es ohne das versetzte
Anordnen schwierig, die VCSELs nahe genug beieinander zu
positionieren, um angrenzende Lichtflecken zu produzieren, da die
Aperturen 126 und 128 kleiner sind als die äußere Grenze
des VCSEL, die durch die Elektroden 132 bzw. 134 gesetzt
wird. Zweitens erhöht das versetzte Anordnen die räumliche
Trennung der VCSELs, die das Nebensprechen und die
Interferenz zwischen benachbarten VCSELs verringert. Somit können
die VCSELs durch Ausrichten der VCSELs in einem versetzt
angeordneten Muster von Spalten räumlich getrennt sein, und
die Lichtstrahlen, die auf einen Photoleiter auftreffen,
erscheinen als ein angrenzendes Array von Lichtflecken, die
die Breite des Photoleiters überstreichen.
Bei dem in Fig. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel erzeugt das
versetzt angeordnete VCSEL-Array 120 eine Abtastung von
acht benachbarten Pixelzeilen, wobei jedes Pixel vier
adressierbare Graupegel aufweist. Die vier adressierbaren
Graupegel sind: keine Belichtung, Belichtung durch Laser
122, Belichtung durch Laser 124 und Belichtung durch beide
Laser 122 und 124 nacheinander. Somit wird jeder Laser
entweder vollständig ein oder vollständig aus mit Leistung
versorgt. Es kann jedoch sogar eine größere Anzahl von
Graupegeln pro Pixel realisiert werden, durch weiteres
Steuern der Laserintensität der einzelnen VCSELs, wie in
der mitanhängigen und gemeinsam zugewiesenen europäischen
Patentanmeldung EP-A-0,710,005 beschrieben ist.
Ein zweites Ausführungsbeispiel eines Lasermusters ist in
Fig. 5 dargestellt. Bei dieser Konfiguration ist ein VCSEL-
Array 134 auf einem Substrat gemustert, um auswählbare oder
kombinierbare Auflösungen zu ermöglichen. In diesem Fall
werden zwei Laser 136 und 138 auf einem gemeinsamen
Substrat 140 gebildet und durch einen ersten ausgewählten
Zwischenraum p1 getrennt. Die zwei Laser 136 und 138 weisen
eine Apertur 142 des gleichen Durchmessers auf. Ferner
werden die Laser 144-150 auf dem gemeinsamen Substrat 140
hintereinander durch einen zweiten ausgewählten Zwischenraum
p2 getrennt. Bei diesem bestimmten Ausführungsbeispiel ist
der zweite ausgewählte Zwischenraum p2 die Hälfte des
Zwischenraums des ersten ausgewählten Zwischenraums p1. Die
Laser 144-150 weisen ferner eine Apertur 152 auf, die die
Hälfte des Durchmessers der Apertur 142 der Laser 136 und
138 ist. Eine Abtastrichtung 154 ist ferner in Fig. 5
gezeigt.
Bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel sind dies mehrere
Lasersätze, wobei jeder Satz eine unterschiedliche
Aperturgröße aufweist. Wenn eine reguläre Auflösung für einen
Abschnitt eines Dokuments ausreichend ist, dann wird der
Lasersatz, der die Laser 136 und 138 umfaßt, verwendet.
Wenn andererseits eine höhere Auflösung erwünscht ist, dann
wird der Lasersatz, der die Laser 144-150 umfaßt,
verwendet. Somit bestehen bei diesem Ausführungsbeispiel zwei
mögliche Lasersätze, die verwendet werden können, um ein
Bild abzutasten oder zu drucken.
Dieses Muster oder die Anordnung des VCSEL-Arrays 134
ermöglicht, daß die Laser 144-150 mit zweimal der Auflösung
adressiert werden, mit der die Laser 136 und 138 adressiert
werden können. Bei einer gemeinsamen Optik, obwohl alle
belichteten Pixel, die auf dem Photoleiter erzeugt werden,
die gleiche Größe aufweisen, werden die Fleckbilder, die
durch die Laser 144-150 erzeugt werden, von einer
geringeren Intensität sein als die Fleckbilder, die durch die
Laser 136 und 138 erzeugt werden. Wenn das Bild jedoch auf
dem Photoleiter belichtet wird (von dem Photoleiter auf das
Druckmedium übertragen wird), wird der Laserfleck mit
geringerer Intensität einen Entladungsbereich mit geringerem
Durchmesser erzeugen als der Laserfleck mit der höheren Intensität,
aufgrund der
Schwellenphotoempfindlichkeitscharakteristika des Photoleiters. Bei einer sorgfältigen
Anpassung des Photoleiters, des Laseraperturdurchmessers und
der Laserantriebsspannung können die gedruckten Punkte, die
durch die Laser 144-150 erzeugt werden, mit der Hälfte des
Durchmessers jener hergestellt werden, die durch die Laser
136 und 138 hergestellt werden.
Ein primärer Vorteil einer derartigen Anordnung der Laser
ist die Fähigkeit, die Datenübertragungs- und
Rasterbildverarbeitungszeit sowie die Komplexität zu reduzieren. Wenn
keine hohe Auflösung benötigt wird, werden die Laser 136
und 138 verwendet, da dieselben schneller abtasten oder
drucken können. Alternativ dazu, wenn eine hohe Auflösung
benötigt wird, werden die Laser 144-150 verwendet, da
dieselben mit einer höheren Auflösung abtasten oder drucken
können als es die Laser 136 und 138 tun. Das Zurück- und
Vorwärts-Schalten zwischen den Lasersätzen kann innerhalb
eines Dokuments durchgeführt werden. Folglich, in dem Fall
des Druckens eines Dokuments, kann eine optimale
Druckauflösung für jedes Segment des Dokuments ausgewählt werden,
wo eine einzelne Auflösung anderweitig, für das gesamte
Dokument auferlegt werden würde. Zum Beispiel nimmt das Auge
über 1200 dpi (Punkte pro Zoll) nicht als eine bedeutende
Erhöhung der Textqualität wahr. Vollgrauskalabilder werden
jedoch am besten mit 2400 dpi im Binärpixelmodus erzeugt.
Das zweite Ausführungsbeispiel würde ermöglichen, daß jedes
Segment innerhalb eines Dokuments mit dessen
Verfahrensgeschwindigkeit und qualitätsoptimierter Auflösung gedruckt
wird. Im Hinblick auf eine gegebene Seite eines Dokuments,
die sowohl Text als auch ein digitalisiertes Bild enthält,
das abgetastet oder gedruckt werden soll, könnte der Text
z. B. in einer regulären Auflösung gedruckt werden, und das
digitalisierte Bild, das auf einem Abschnitt der Seite
erscheint, könnte mit einer höheren Auflösung gedruckt
werden. Unter normalen Umständen wird bei diesem zweiten
Ausführungsbeispiel ein gegebenes Pixel einer Abtastzeile
durch einen Laser abgebildet.
Fachleute auf dem Gebiet werden jedoch erkennen, daß
zahlreiche andere Ausführungsbeispiele möglich sind. Das erste
und das zweite Ausführungsbeispiel könnte sogar kombiniert
werden, so daß die Auflösung zuerst verwendet werden würde,
um einen Lasersatz auszuwählen und dann könnten die
mehreren Laser verwendet werden, um einzelne Graupegel zu
liefern.
Bei einem Ausführungsbeispiel wird ein Muster von
Laserdioden über eine Photoleiteroberfläche abgetastet. Aufgrund
des versetzten Anordnens der Laser muß die Taktsequenz für
einen gegebenen Laser mit der Bewegung des Photoleiters
gesteuert werden, um die korrekte Plazierung der Pixel auf
dem Photoleiter sicherzustellen. Der Datenstrom, der jeden
Laser treibt, muß verwaltet werden, so daß die Spalten der
Pixel, die bei dem Abtasten erzeugt werden korrekt
ausgerichtet sind und die richtigen Pixelwerte für das Bild
aufweisen, das gedruckt wird. Die Spaltenausrichtung wird
einfach durch einfaches Trennen der Laserdiodenspalten durch
ganzzahlige Pixelbeabstandungen erreicht. Allgemein übliche
elektronische Verzögerungsleitungen können verwendet
werden, um jedes Pixel, das dessen Spalte von der am weitesten
oben liegenden Spalte in dem Muster trennt, zu plazieren.
Das Muster der Laserdiode wird somit bei einer Taktfrequenz
gleich der Pixelrate des Abtastens abgefeuert. Fachleute
auf dem Gebiet sind in der Lage, eine herkömmliche
Lasersteuerung zu modifizieren, um die Lasermuster zu
ermöglichen.