| Dokumentenidentifikation |
EP1248699 09.10.2003 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
1248699 |
| Titel |
VORRICHTUNG ZUR SPANENDEN BEARBEITUNG EINES WERKSTÜCKS |
| Anmelder |
Ruggaber, Reiner, 78737 Fluorn-Winzeln, DE |
| Erfinder |
Ruggaber, Reiner, 78737 Fluorn-Winzeln, DE |
| DE-Aktenzeichen |
50003591 |
| Vertragsstaaten |
AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR |
| Sprache des Dokument |
DE |
| EP-Anmeldetag |
04.11.2000 |
| EP-Aktenzeichen |
009774803 |
| WO-Anmeldetag |
04.11.2000 |
| PCT-Aktenzeichen |
PCT/EP00/10860 |
| WO-Veröffentlichungsnummer |
0001049466 |
| WO-Veröffentlichungsdatum |
12.07.2001 |
| EP-Offenlegungsdatum |
16.10.2002 |
| EP date of grant |
03.09.2003 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
09.10.2003 |
| IPC-Hauptklasse |
B27C 9/04
|
| IPC-Nebenklasse |
B25H 1/10
B23Q 11/00
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| Beschreibung[de] |
|
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur spanenden Bearbeitung
eines Werkstücks in verschiedenen Arbeitsgängen gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1. Eine solche Vorrichtung ist z.B. aus FR-A-2 533 491 bekannt.
Zur Holzbearbeitung sind stationäre Bearbeitungsmaschinen der vorgenannten
Art bekannt, bei denen eine Mehrzahl von Bearbeitungsaggregaten wie Fräsen und Sägen
als austauschbare Zusatzmodule an einem Basistischgestell wechselweise in Einsatz
gebracht werden können. Als nachteilig wird hierbei der vergleichsweise hohe Arbeitsaufwand
zum Umrüsten und Einstellen der Maschine angesehen.
Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine einfach
und kompakt aufgebaute Vorrichtung anzugeben, welche mit geringem Rüstund Einstellaufwand
eine Vielzahl von unterschiedlichen Werkzeugen zur Komplettbearbeitung insbesondere
von Holzwerkstücken im Möbelbau bereitstellt.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird die im Patentanspruch 1 angegebene
Merkmalskombination vorgeschlagen. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, eine Vielzahl von parallel
angeordneten Bearbeitungsgeräten durch wenige Handgriffe wahlweise einzeln zum Einsatz
zu bringen. Dementsprechend werden erfindungsgemäß eine Mehrzahl von unterhalb
des Auflagetisches angeordneten Verstelleinheiten zur Höhenverstellung jeweils eines
Bearbeitungsaggregats zwischen einer unteren Bereitschaftsstellung und einer oberen
Arbeitsstellung vorgeschlagen, wobei ein in der Arbeitsstellung befindliches Bearbeitungsaggregat
mit seinem nach oben abstehenden Werkzeug eine zugehörige Durchtrittsöffnung des
Auflagetisches durchgreift. Damit ist es möglich, ein gewünschtes, an einem ausgewählten
Bearbeitungsaggregat vorbestücktes Werkzeug rasch und präzise bereitzustellen, wobei
der Arbeitsraum oberhalb des Auflagetisches nicht eingeschränkt wird.
Die Verstelleinheiten sind durch jeweils eine handbetätigte, mechanisch
arbeitende Schiebevorrichtung gebildet, und die Verstelleinheiten haben jeweils
eine vertikal ausgerichtete Führungsschiene und einen daran geführten Aufnahmeschlitten
zur Aufnahme eines Bearbeitungsaggregats.
Um aufwendige Feineinstellungen zu vermeiden und eine große
Wiederholgenauigkeit zu gewährleisten, ist es von Vorteil, wenn die Verstelleinheiten
eine Feststellvorrichtung zur Positionierung des Bearbeitungsaggregats in einer
vorgegebenen Arbeitsstellung aufweisen. Dies läßt sich mit geringem Bauaufwand
durch einen längs der Führungsschienen geführten und daran in einer frei wählbaren
Position fixierbaren Gleitstein und ein an dem Aufnahmeschlitten gelagertes, mit
dem Gleitstein in Eingriff bringbares Feststellorgan realisieren. Um eine freie
Positionierung auf einfache Weise zu ermöglichen, kann das Feststellorgan durch
eine in den Gleitstein einschraubbare und dabei eine Klemmverbindung mit der Führungsschiene
herstellende, vorzugsweise werkzeuglos betätigbare Feststellschraube gebildet sein.
Alternativ oder ergänzend kann das Feststellorgan durch einen über eine vorgespannte
Feder an dem Aufnahmeschlitten abgestützten, in eine Rastöffnung des Gleitsteins
einrastbaren Rastbolzen gebildet sein. Um hier eine vorwählbare Arbeitsstellung
definiert festlegen zu können, wird vorgeschlagen, daß der Gleitstein mittels
einer Klemmschraube unabhängig von dem Aufnahmeschlitten an der Führungsschiene
vorpositionierbar ist.
Vorteilhafterweise sind der Aufnahmeschlitten und der Gleitstein in
einer Führungsnut der Führungsschiene vertikal verschiebbar. Zum einfachen und schnellen
Positionieren von Vorteil, wenn die Verstelleinheiten einen handbetätigbaren Vertikaltrieb
zum Verschieben des Bearbeitungsaggregats zwischen der Bereitschaftsstellung und
der Arbeitsstellung aufweisen. Dabei kann die Handhabung dadurch weiter vereinfacht
werden, daß an der Führungsschiene eine Exzenterscheibe mittels Stemgriff
exzentrisch drehbar gelagert ist, und daß der Aufnahmeschlitten an seiner
nach unten weisenden Stirnseite radial auf der Exzenterscheibe abgestützt ist.
Zur Optimierung des jeweiligen Werkzeugeinsatzes ist es günstig, wenn
die vorzugsweise als Handgerät, insbesondere als Unterflurfräse ausgebildeten Bearbeitungsaggregate
einen in seiner Drehzahl verstellbaren Elektromotor und eine damit angetriebene
Spindel zur Aufnahme des Werkzeugs aufweisen.
Um den Werkzeugwechsel zu vereinfachen, ist es vorteilhaft, wenn der
Auflagetisch über Schamiere an einem Tischgestell nach oben verschwenkbar gelagert
ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausführung sieht vor, daß die vertikal
ausgerichteten Verstelleinheiten im seitlichen Abstand voneinander angeordnet sind,
und daß der Auflagetisch im entsprechenden Abstand voneinander angeordnete,
gegenüber den hindurchgreifenden Werkzeugen ein Übermaß aufweisende kreisförmige
Durchtrittsöffnungen aufweist.
Zum Schutz der Bedienperson und zur Erhöhung der Betriebssicherheit
ist an der Unterseite des Auflagetisches ein Spanauffangschacht angeordnet, welcher
mit den Durchtrittsöffnungen des Auflagetisches fluchtende Querdurchbrüchen für
den Durchtritt der Werkzeuge und eine Längsöffnung zum Auswurf von Spänen aufweist.
Eine weitere Verbesserung auch im Hinblick auf die Standzeit kann durch eine längs
des Auflagetisches verschiebbare Absaugvorrichtung erzielt werden, welche zwei mit
ihren Saugöffnungen ober- und unterhalb des Auflagetisches auf ein in der Arbeitsstellung
befindliches Bearbeitungsaggregat ausrichtbare und auslaßseitig an eine gemeinsame
Saugquelle anschließbare Saugstutzen aufweist. Dabei hat es sich als vorteilhaft
erwiesen, wenn die Saugstutzen ein U-förmiges Querschnittsprofil aufweisen, wobei
die freien Längskanten des oberen Saugstutzens auf dem Auflagetisch und des unteren
Saugstutzens auf einer unter dem Auflagetisch angeordneten Auffangplatte aufliegen.
Eine weitere Erhöhung der Bediensicherheit kann durch eine gemeinsam
mit der Absaugvorrichtung verschiebbare Schutzvorrichtung zur Werkzeugverdeckung
erreicht werden.
Zum exakten und sicheren Führen der Werkstücke gegenüber den feststehenden
Werkzeugen wird vorgeschlagen, daß an dem Auflagetisch ein abnehmbares Anschlaglineal
und zwei an dem Anschlaglineal zur beidseitigen Begrenzung der Durchtrittsöffnungen
längsverstellbare Anschlagplatten angeordnet sind.
Um die Verletzungsgefahr zu verringern, ist es von Vorteil, wenn die
Bearbeitungsaggregate über eine Schutzschaltung nur einzeln einschaltbar sind.
Eine besonders flexible Bearbeitung wird durch eine seitlich an dem
Auflagetisch angeordnete zusätzliche Verstelleinheit zur Aufnahme eines mit einem
Fräswerkzeug bestückten Bearbeitungsaggregats und eine zweiflügelige Werkstückauflage
ermöglicht, wobei die Werkstückauflage zur Anpassung an Krümmungskonturen scharnierartig
miteinander verbundene Auflageflügel aufweisen kann, die unter Freihaltung einer
zentralen Durchtrittsöffnung für das Fräswerkzeug in veränderlichen Winkelstellungen
mittels einer Schnellspanneinrichtung gegeneinander feststellbar sind.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung in schematischer
Weise dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- eine Vorrichtung zur spanenden Bearbeitung von Holzwerkstükken in perspektivischer
Ansicht;
- Fig. 2
- eine Verstelteinheit zum vertikalen Positionieren und Festlegen eines Bearbeitungsaggregats
der Vorrichtung nach Fig. 1 in einem Vertikalschnitt;
- Fig. 3 bis 6
- Horizontalschnitte entlang der entsprechend numerierten Schnittlinien der Fig.
2;
- Fig. 7 und 8
- eine ausschnittsweise Seitenansicht und Draufsicht der Vorrichtung nach Fig.
1; und
- Fig. 9
- eine Werkstückauflage für bogenförmige Werkstücke zum Anbau an die Vorrichtung
nach Fig. 1 in perspektivischer Ansicht.
Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung dient zur Durchführung
aufeinanderfolgender Fräs- und Schleifarbeiten an Holzwerkstücken und besteht im
wesentlichen aus einem auf einem Gestell 10 abgestützten Auflagetisch 12, mehreren
Bearbeitungsaggregaten 14 zum rotierenden Antrieb jeweils eines Werkzeugs 16 und
einer entsprechenden Anzahl von unterhalb des Auflagetisches 12 angeordneten Verstelleinheiten
18 zur Höhenverstellung jeweils eines Bearbeitungsaggregats 14 zwischen einer unteren
Bereitschaftsstellung und einer oberen Arbeitsstellung.
Wie am besten aus Fig. 2 ersichtlich, weisen die Verstelleinheiten
18 jeweils eine vertikal ausgerichtete gestellfeste Führungsschiene 20 und einen
daran geführten Aufnahmeschlitten 22 zur Aufnahme eines Bearbeitungsaggregats 14
auf. Die Führungsschiene 20 ist durch einen quadratischen Profilstab gebildet, der
an seinen Seiten jeweils mit einer hinterschnittenen Profilnut 24 versehen ist.
Der Führungsschlitten 22 weist eine seitlich an der Führungsschiene 20 anliegende
Schlittenplatte 26 auf, die über zwei breitseitig abstehende Paßstifte 28
in der als Führungsnut vorgesehenen zugewandten Profilnut 24 längsverschiebbar gelagert
ist (Fig. 3).
Zur Sicherung der Anlagestellung des Aufnahmeschlittens 22 an der
Führungsschiene 20 und zur freien Positionierung des jeweiligen Bearbeitungsaggregats
14 in einer vorgesehenen Arbeitsstellung weisen die Verstelleinheiten 18 eine Feststellvorrichtung
30 auf. Diese umfaßt einen in der Führungsnut 24 angeordneten Gleitstein 32,
der durch eine an der Schlittenplatte 26 gelagerte, mittels Stemgriff 34 werkzeuglos
betätigbare Feststellschraube 36 gegen die hinterschnittenen Nutflanken 38 klemmbar
ist (Fig. 4). Damit lassen sich innerhalb des Verschiebebereichs beliebige Schlittenpositionen
bzw. Arbeitsstellungen festlegen. Um altemativ eine vorgewählte Schlittenposition
rasch einnehmen zu können, umfaßt die Feststellvorrichtung 30 einen weiteren
in der Führungsnut 24 festklemmbaren langgestreckten Gleitstein 40, an welchem der
Führungsschlitten 22 über eine Rastvorrichtung 42 arretierbar ist. Wie in Fig. 5
gezeigt, läßt sich der Gleitstein 40 über eine Wurmschraube 44 in der Führungsnut
24 in beliebiger Lage festklemmen, wobei in der Schlittenplatte 26 ein Durchbruch
46 für einen Schraubendreher zum Anziehen der Wurmschraube 44 vorgesehen ist. Die
in Fig. 6 gezeigte Rastvorrichtung 42 weist einen in eine Rastöffnung 48 des Gleitsteins
40 einrastbaren Rastbolzen 50 auf. Der Rastbolzen 50 ist mittels eines Griffstücks
52 entgegen der Kraft einer Rückstellfeder 54 aus seiner Raststellung aushebbar.
Dabei kann durch Verdrehen des in der Raststellung mit einem axialen Fortsatz 56
in einen Aufnahmeschlitz einer Sicherungsmutter 58 formschlüssig eingreifenden Griffstücks
52 die Freigabestellung beibehalten werden.
Um den Aufnahmeschlitten 22 auf einfache Weise manuell verschieben
zu können, ist der in Fig. 2 gezeigte Vertikaltrieb 60 vorgesehen. Dieser umfaßt
eine Exzenterscheibe 62, die mit einer mittels Sterngriff 64 betätigbaren, exzentrisch
durchgehenden Exzenterwelle 66 fest verschweißt ist. Die Exzenterwelle 66
ist an der Führungsschiene 18 drehbar gelagert, so daß die radial gegen die
untere Stirnseite der Schlittenplatte 26 anliegende Exzenterscheibe 62 bei Ausübung
einer Drehbewegung einen Vertikalhub auf den Aufnahmeschlitten 22 überträgt.
An seinem oberen Ende weist der Aufnahmeschlitten 22 eine horizontal
abstehende geschlitzte Klemmplatte 68 auf, die mit einem Durchbruch 70 zur Halterung
eines Spannhalses des zugehörigen Bearbeitungsaggregats 14 versehen ist. Die Bearbeitungsaggregate
14 sind als Unterflurfräsen ausgebildet und weisen einen drehzahlgeregelten Elektromotor
72 und eine damit angetriebene, nach oben ragende Spindel 74 zur Aufnahme eines
Fräswerkzeugs 16 auf. Aus Sicherheitsgründen sind die Bearbeitungsaggregate 14 über
eine nicht gezeigte Schutzschaltung angesteuert, welche sicherstellt, daß
nicht gleichzeitig mehrere Elektromotoren 72 einschaltbar sind.
An dem Gestell 10 können wahlweise bis zu zehn Verstelleinheiten 18
im seitlichen Abstand voneinander befestigt werden. Dementsprechend weist der Auflagetisch
12 im Bereich seiner Längsmittelebene im entsprechenden Abstand voneinander in Reihe
angeordnete kreisförmige Durchtrittsöffnungen 76 auf, welche gegenüber den in der
Arbeitsstellung hindurchgreifenden Werkzeugen 16 ein Übermaß aufweisen. Um
den Zugriff auf die Bearbeitungsaggregate 14 zum Werkzeugaustausch zu erleichtem,
ist der Auflagetisch 12 über nicht gezeigte Scharniere an dem Gestell 10 nach oben
verschwenkbar gelagert.
Zur Begrenzung des Spanungsraums ist an der Unterseite des Auflagetisches
12 ein Spanauffangschacht 78 angeordnet, welcher mit den Durchtrittsöffnungen 76
fluchtende Querdurchbrüche 80 für den Durchgriff der Werkzeuge 16 und eine horizontale
Längsöffnung 82 zum Auswurf von Spänen auf eine Auffangplatte 84 aufweist. Wie in
Fig. 7 und 8 gezeigt, lassen sich die bei der Holzbearbeitung anfallenden Späne
und Stäube über eine Absaugvorrichtung 86 absaugen, die an einer kantenseitig längs
des Auflagetisches 12 verlaufenden Profilschiene 88 verschiebbar geführt ist. Die
Absaugvorrichtung 86 weist zwei ober- und unterhalb des Auflagetisches angeordnete
Saugstutzen 90, 92 auf, die mit ihren Saugöffnungen 94, 96 auf ein in der Arbeitsstellung
befindliches Bearbeitungsaggregat 14 ausrichtbar und über einen gemeinsamen Auslaß
98 an eine Saugquelle anschließbar sind. Die Saugstutzen 90, 92 besitzen ein
U-förmiges Querschnittsprofil, wobei die freien Längskanten des oberen Saugstutzens
90 auf dem Auflagetisch 12 und diejenigen des unteren Saugstutzens 92 auf der Auffangplatte
84 aufliegen. Um die Verletzungsgefahr zu verringern, ist eine das Werkzeug 16 nach
oben überdeckende Schutzvorrichtung 100 vorgesehen, die über einen horizontal verschwenkbaren
Ausleger 102 mit der Absaugvorrichtung 86 verbunden und gemeinsam mit dieser verschiebbar
ist.
Zur Werkstückführung gegenüber dem jeweiligen in der Arbeitsstellung
festgelegten Werkzeug 16 ist das in Fig. 1 gezeigte Anschlaglineal 104 vorgesehen,
das an dem Auflagetisch 12 mittels Seitenführungen 106 tiefenverstellbar und gegebenenfalls
abnehmbar angeordnet ist. Das Anschlaglineal 104 weist zwei mittels nicht gezeigter
Schraubverbindungen längs- und höhenverstellbare Anschlagplatten 108 zur beidseitigen
Begrenzung des in der Arbeitsstellung befindlichen Werkzeugs 16 auf.
Eine seitlich an dem Auflagetisch 12 angeordnete zusätzliche Verstelleinheit
18' mit zugehörigem Bearbeitungsaggregat 14' ermöglicht eine frei zugängliche Bearbeitung
gekrümmter bzw. bogenförmiger Werkstücke. Anstelle des Auflagetisches ist dort die
in Fig. 9 gezeigte zweiflügelige Werkstückauflage 110 vorgesehen, die eine exakte
Anpassung an die Krümmungskontur eines Werkstücks ermöglicht. Zu diesem Zweck weist
die Werkstückauflage 110 zwei schamierartig miteinander verbundene, an einem Tragrahmen
118 gelagerte Auflageflügel 112 auf, die unter Freihaltung einer zentralen Durchtrittsöffnung
114 für ein Fräswerkzeug in veränderlichen Winkelstellungen mittels Schnellspannhebeln
116 gegeneinander feststellbar sind.
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| Anspruch[de] |
- Vorrichtung zur spanenden Bearbeitung eines Werkstücks in verschiedenen Arbeitsgängen,
mit einem Auflagetisch (12) zur Werkstückauflage, mehreren Bearbeitungsaggregaten
(14) zum rotierenden Antrieb jeweils eines Werkzeugs (16), insbesondere Fräs-, Bohr-,
Säge- oder Schleifwerkzeugs und einer Mehrzahl von unterhalb des Auflagetisches
(12) angeordneten Verstelleinheiten (18) zur Höhenverstellung jeweils eines Bearbeitungsaggregats
(14) zwischen einer unteren Bereitschaftsstellung und einer oberen Arbeitsstellung,
wobei ein in der Arbeitsstellung befindliches Bearbeitungsaggregat (14) mit seinem
nach oben abstehenden Werkzeug (16) eine zugehörige Durchtrittsöffnung (76) des
Auflagetisches (12) durchgreift, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstelleinheiten
(18) jeweils eine vertikal ausgerichtete Führungsschiene (20) und einen daran geführten
Aufnahmeschlitten (22) zur Aufnahme eines Bearbeitungsaggregats (14) aufweisen.
- Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstelleinheiten
durch jeweils eine vorzugsweise handbetätigte Schiebevorrichtung (18) gebildet sind.
- Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die
Verstelleinheiten (18) eine Feststellvorrichtung (30) zur freien Positionierung
des Bearbeitungsaggregats (14) in einer vorgesehenen Arbeitsstellung aufweisen.
- Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen
längs der Führungsschienen (20) geführten und daran in einer frei wählbaren Position
fixierbaren Gleitstein (32,40) und ein an dem Aufnahmeschlitten (22) gelagertes,
mit dem Gleitstein (32,40) in Eingriff bringbares Feststellorgan (36,50).
- Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Feststellorgan
durch eine in den Gleitstein (32) einschraubbare und dabei eine Klemmverbindung
mit der Führungsschiene (20) herstellende, vorzugsweise werkzeuglos betätigbare
Feststellschraube (36) gebildet ist.
- Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Feststellorgan
durch einen über eine vorgespannte Feder (54) an dem Aufnahmeschlitten (22) abgestützten,
in eine Rastöffnung (48) des Gleitsteins (40) einrastbaren Rastbolzen (50) gebildet
ist.
- Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleitstein
(40) mittels einer Klemmschraube (44) unabhängig von dem Aufnahmeschlitten (22)
an der Führungsschiene (20) vorpositionierbar ist.
- Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass
der Aufnahmeschlitten (22) und der Gleitstein (32,40) in einer Führungsnut der Führungsschiene
(20) vertikal verschiebbar sind.
- Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass
die Verstelleinheiten (18) einen vorzugsweise handbetätigbaren Vertikaltrieb (60)
zum Verschieben des Bearbeitungsaggregats (14) zwischen der Bereitschaftsstellung
und der Arbeitsstellung aufweisen.
- Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzelchnet, dass an
der Führungsschiene (20) eine Exzenterscheibe (62) vorzugsweise mittels Sterngriff
(64) exzentrisch drehbar gelagert ist, und dass der Aufnahmeschlitten (22) an seiner
nach unten weisenden Stimseite radial auf der Exzenterscheibe (62) abgestützt ist.
- Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass
die vorzugsweise als Handgerät, insbesondere als Unterflurfräse ausgebildeten Bearbeitungsaggregate
(14) einen in seiner Drehzahl einstellbaren Elektromotor (72) und eine damit angetriebene
Spindel (74) zur Aufnahme des Werkzeugs (16) aufweisen.
- Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass
der Auflagetisch (12) über Schamiere an einem Tischgestell (10) nach oben verschwenkbar
gelagert ist.
- Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass
die vertikal ausgerichteten Verstelleinheiten (18) im seitlichen Abstand voneinander
angeordnet sind, und dass der Auflagetisch (12) im entsprechenden Abstand voneinander
angeordnete, gegenüber den hindurchgreifenden Werkzeugen ein Übermaß aufweisende
kreisförmige Durchtrittsöffnungen (76) aufweist.
- Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass
die Bearbeitungsaggregate (14) über eine Schutzschaltung nur einzeln einschaltbar
sind.
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| Anspruch[en] |
- Apparatus for machining a workpiece in various operations, having a support
table (12) for supporting the workpiece, a plurality of machining units (14) for
rotationally driving in each case one tool (16), in particular a milling, drilling,
sawing or grinding tool, and a plurality of adjusting units (18) arranged beneath
the support table (12) and intended for adjusting the height of in each case one
machining unit (14) between a lower stand-by position and an upper working position,
a machining unit (14) situated in the working position having its upwardly protruding
tool (16) passing through an associated through-opening (76) of the support table
(12), characterised in that the adjusting units (18) in each case have a
vertically oriented guide rail (20) and a holding slide (22) guided thereon and
intended for holding a machining unit (14).
- Apparatus according to Claim 1, characterised in that the adjusting units
are formed by in each case one preferably manually actuated sliding device (18).
- Apparatus according to Claim 1 or 2, characterised in that the adjusting
units (18) have a locking device (30) for freely positioning the machining unit
(14) in an intended working position.
- Apparatus according to one of Claims 1 to 3,characterised by a sliding
block (32,40) guided along the guide rails (20) and fixable thereto in a freely
selectable position, and a locking member (36,50) mounted on the holding slide (22)
and engageable with the sliding block (32,40).
- Apparatus according to Claim 4, characterised in that the locking member
is formed by a locking screw (36) which is actuable preferably without a tool and
can be screwed into the sliding block (32) and in the process produces a clamping
connection with the guide rail (20).
- Apparatus according to Claim 4, characterised in that the locking member
is formed by a latching bolt (50) which is supported on the holding slide (22) via
a prestressed spring (54) and can latch into a latching opening (48) of the sliding
block (40).
- Apparatus according to Claim 6, characterised in that the sliding block
(40) can be prepositioned on the guide rail (20) independently of the holding slide
(22) by means of a clamping screw (44).
- Apparatus according to one of Claims 4 to 7,characterised in that the
holding slide (22) and the sliding block (32,40) are vertically displaceable in
a guiding groove of the guide rail (20).
- Apparatus according to one of Claims 1 to 8,characterised in that the
adjusting units (18) have a preferably manually actuable vertical drive (60) for
displacing the machining unit (14) between the stand-by position and the working
position.
- Apparatus according to one of Claims 1 to 9,characterised in that an
eccentric disc (62) is eccentrically rotatably mounted on the guide rail (20), preferably
by means of star grip (64), andin that the holding slide (22) is radially
supported, at its downward-facing end face, on the eccentric disc (62).
- Apparatus according to one of Claims 1 to 10,characterised in that the
machining units (14), preferably designed as a manual device, in particular as an
underfloor milling cutter, have a variable-speed electric motor (72) and a spindle
(74) driven thereby for holding the tool (16).
- Apparatus according to one of Claims 1 to 11,characterised in that the
support table (12) is mounted such that it can pivot upwards on a table frame (10)
via hinges.
- Apparatus according to one of Claims 1 to 12,characterised in that the
vertically oriented adjusting units (18) are arranged at a lateral spacing from
one another, and in that the support table (12) has circular through-openings
(76) arranged at a corresponding spacing from one another and having an overdimension
with respect to the tools passing through.
- Apparatus according to one of Claims 1 to 13,characterised in that the
machining units (14) can only be switched on individually via a protective circuit.
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| Anspruch[fr] |
- Dispositif pour usiner une pièce par enlèvement de copeaux en différentes étapes,
comprenant un plateau (12) sur lequel repose la pièce à usiner, plusieurs groupes
d'usinage (14) pour entraîner en rotation chacun un outil (16), notamment un outil
de fraisage, de perçage, de sciage, de rectification ou d'abrasion et plusieurs
unités de déplacement (18) placées sous le plateau (12) pour déplacer en hauteur
chacun un groupe d'usinage (14) entre une position d'attente basse et une position
de travail haute, un groupe d'usinage (14) se trouvant en position de travail traversant
avec son outil (16) pointant vers le haut une ouverture de passage associée (76)
du plateau (12), caractérisé en ce que les unités de déplacement (18) présentent
chacun un rail de guidage (20) orienté verticalement et un chariot (22) de réception
guidé sur ce dernier et destiné à recevoir un groupe d'usinage (14).
- Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les unités
de déplacement sont chacune constituées par un dispositif de poussée (18) de préférence
actionné à la main.
- Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les unités
de déplacement (18) présentent un dispositif de fixation (30) destiné à positionner
librement le groupe d'usinage (14) dans une position de travail prévue.
- Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par un coulisseau
(32, 40) guidé le long des rails de guidage (20) et pouvant y être immobilisé dans
une position pouvant être choisie librement, et par un organe de fixation (36, 50)
monté sur le chariot (22) et pouvant être mis en prise avec le coulisseau (32, 40).
- Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'organe de
fixation est formé par une vis de fixation (36) pouvant être actionnée de préférence
sans outil, qui peut être vissée dans le coulisseau (32) et qui crée à cette occasion
une liaison par serrage avec le rail de guidage (20).
- Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'organe de
fixation est formé par un boulon d'arrêt (50) prenant appui sur le chariot (22)
par le biais d'un ressort précontraint (54) et pouvant s'enclencher dans une ouverture
d'enclenchement (48) du coulisseau (40).
- Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que le coulisseau
(40) peut être prépositionné sur le rail de guidage (20) indépendamment du chariot
(22) au moyen d'une vis de serrage (44).
- Dispositif selon l'une des revendications 4 à 7, caractérisé en ce que
le chariot (22) et le coulisseau (32, 40) peuvent coulisser verticalement dans une
rainure de guidage du rail de guidage (20).
- Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que
les unités de déplacement (18) présentent une commande verticale (60) pouvant être
actionnée de préférence manuellement pour déplacer le groupe d'usinage (14) entre
la position d'attente et la position de travail.
- Dispositif selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce qu'un
disque d'excentrique (62) est monté sur le rail de guidage (20) de préférence de
façon à pouvoir tourner de façon excentrique au moyen d'une poignée-étoile (64),
et en ce que le chariot (22) prend appui radialement sur le disque d'excentrique
(62) avec sa face frontale pointant vers le bas.
- Dispositif selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que
les groupes d'usinage (14) réalisés de préférence en tant qu'appareil à utilisation
manuelle, notamment en tant que fraiseuse à action par le dessous, présentent un
moteur électrique (72) dont la vitesse est réglable et une broche (74) entraînée
par ce dernier, qui est destinée à porter l'outil (16).
- Dispositif selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que
le plateau (12) est monté sur un bâti (10) par le biais de charnières de façon à
pouvoir être rabattu vers le haut.
- Dispositif selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que
les unités de déplacement (18) orientées verticalement sont disposées côte à côte
en étant espacées les unes des autres, et en ce que le plateau (12) comporte
des ouvertures de passage (76) circulaires présentant le même espacement, dont les
dimensions sont légèrement supérieures à celles des outils qui passent à travers
elles.
- Dispositif selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce qu'un
circuit protecteur ne permet de mettre en marche qu'un groupe d'usinage (14) à la
fois.
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