HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein
Verdampfersystem zum Trennen eines Wassergehalts in einem
emulgierten Schweröl-Brennstoff mittels Erwärmen und ein
Betriebsverfahren hierfür.
Beschreibung des Standes der Technik
Schweröl ist von einer hochkonsistenten Art, um seine
Handhabung beim Transport und der Lagerung einfacher zu
gestalten, wobei dem Schweröl-Brennstoff vorab eine geeignete
Menge an Wasser und oberflächenaktivem Stoff hinzugefügt
wird, um so einen sogenannten emulgierten Schweröl-Brennstoff
zu bilden. Wenn dieser emulgierte Schwerölbrennstoff in einem
Verbrennungsofen eines Heizkessels etc. zu verbrennen ist,
ist es erwünscht, den Wassergehalt aus dem emulgierten
Schwerölbrennstoff wegen des Wirkungsgrads der Verbrennung zu
entfernen.
Ein vorbekanntes Verdampfersystem zum Trennen des
Wassergehalts in dem emulgierten Schwerölbrennstoff ist in
Fig. 4 gezeigt, und im folgenden wird eine Beschreibung
hiervon gegeben. Ein ähnliches System ist in der EP 0 760 451
A2 beschrieben. In Fig. 4 bezeichnet die Bezugsziffer 11
einen Tank, in dem emulgierter Brennstoff 11a gelagert ist.
Die Bezugsziffer 12 bezeichnet eine Pumpe, die Bezugsziffer
13 bezeichnete einen Vorwärmer, die Bezugsziffer 14
bezeichnet einen Verdampfer, die Bezugsziffer 15 bezeichnet
eine Trennvorrichtung bzw. einen Separator, die Bezugsziffer
16 bezeichnet eine Heizdampf-Zuführvorrichtung und die
Bezugsziffer 17 bezeichnet eine Pumpe.
In dem Verdampfersystem von Fig. 4 mit einer solchen
Anlage und solchen Maschinen wird der Wasser enthaltende
emulgierte Brennstoff 11a in dem Tank 11 über die Pumpe 12
und eine Rohrleitung 11b in den Vorwärmer 13 geleitet. Ein
Wärmetauscherrohr 13a ist in dem Vorwärmer 13 zum
Strömenlassen von Wasser oder Dampf nach der Trennung als ein
Vorwärmquellenmedium, das später beschrieben wird,
vorgesehen, und der emulgierte Brennstoff 11a wird um das
Wärmetauscherrohr 13a herum eingefüllt.
Es ist anzumerken, daß das Vorwärmquellenmedium und der
emulgierte Brennstoff 11a entweder innerhalb oder außerhalb
des Wärmetauscherrohrs 13a strömengelassen werden können.
Der emulgierte Brennstoff 11a außerhalb des
Wärmetauscherrohrs 13a wird auf eine bestimmte Temperatur
durch Wärmeaustausch mit dem Vorwärmquellenmedium vorgewärmt
und über eine Rohrleitung 13b zum Verdampfer 14 geleitet. In
dem Verdampfer 14 sind mehrere Generierungsrohre 14a, 14b,
14c zum Strömenlassen des vorgewärmten emulgierten
Brennstoffs 11a vorgesehen.
Andererseits wird der emulgierte Brennstoff 11a durch
ein Heizquellenmedium, das die Generierungsrohre 14a, 14b,
14c umgibt, erwärmt, wobei das Heizquellenmedium
beispielsweise ein Heizdampf ist, der von der Heizdampf-
Zuführvorrichtung 16 über eine Rohrleitung 16a zugeführt
wird, und das Heizquellenmedium, dessen Temperatur gesenkt
wurde, wird durch eine Rohrleitung 16b ausgetragen. Somit
wird der emulgierte Brennstoff 11a in den Generierungsrohren
14a, 14b, 14c zum Sieden gebracht, um verdampft zu werden und
wird dann zu dem Separator bzw. der Trennvorrichtung 15 über
eine Rohrleitung 14b geleitet.
Der in den Separator 15 geleitete emulgierte Brennstoff
11a wird in einen Wassergehalt (Dampf) und Schwerölbrennstoff
aufgeteilt. Der von dem emulgierten Brennstoff 11a am.
Separator 15 losgetrennte Wassergehalt Wird dem Vorwärmer 13
über eine Rohrleitung 15a in einem Zustand von Heizwasser
oder Dämpf zugeleitet, das als Vorwärmquelle zu verwenden
ist, welche in dem Wärmetauscherrohr 13a des Vorwärmers 13
strömt, und nachdem seine Temperatur gesenkt worden ist, wird
es aus dem System über eine Rohrleitung 15b ausgetragen.
Es ist anzumerken, daß überschüssiges Wasser, das
verbleibt, nachdem das losgetrennte Wasser für die
Vorwärmquelle entnommen worden ist, aus dem System über ein
Ventil 15c und eine Rohrleitung 15d, die für einen
Atomisierungsdampf etc. zu verwenden ist, abgeführt wird.
Ferner wird der Schwerölbrennstoff, von dem der Wassergehalt
im Separator 15 losgetrennt wurde, aus dem System über eine
Leitung 15e und eine Pumpe 17 entnommen, um in einem
Verbrennungssystem (beispielsweise einem Heizkessel)
verbrannt zu werden, der Hauptvorrichtungen wie z. B. einen
Tank, einen Brenner etc. aufweist, die in der Figur nicht
gezeigt sind.
Um einen wirksamen Gebrauch von der eingegebenen.
Wärmemenge des Heizquellenmediums, die in den Verdampfer 14
eingeleitet wird, zu machen, wird ein Wärmerückgewinnungstyp
eingesetzt, bei dem der von dem emulgierten Brennstoff am
Separator 15 losgetrennte Wassergehalt in den Vorwärmer 13
als das Vorwärmquellenmedium eingeleitet wird, so daß
wiederholt von seiner Wärmequelle Gebrauch gemacht wird, und
es wird eine Aufbaugestaltung angewandt, die aus dem
Vorwärmer 13, dem Verdampfer 14 etc. mit einem Heizbereich
besteht, der so kompakt wie möglich gemacht wird.
In dem vorbekannten Verdampfersystem nach obiger
Beschreibung ist es wesentlich, dieses so zu betreiben, daß
eine hocheffiziente Wassertrennung erhalten wird, die einen
maximalen thermischen Wirkungsgrad erbringt, eine beste,
kompakt bemessene Gestaltung der Anlage und der Maschinen
sowie einen immer konstanten vorbestimmten Betrag an
Wassergehalt in dem emulgierten Schwerölbrennstoff, der nach
der Trennung erhalten wird.
In dem erwähnten Verbrennungssystem (Heizkessel etc.)
zum Verbrennen des getrennten Schwerölbrennstoffs ist jedoch
die Benützungsmenge des darin verwendeten Schwerölbrennstoffs
nicht immer konstant, sondern variiert unweigerlich
entsprechend einer Laständerung in dem Heizkessel etc. Wenn
beispielsweise die Strömungsrate des emulgierten Brennstoffs
von einer bestimmten Strömungsrate an erhöht wird, da das
System eine geschlossene Schleife bildet, erhöht sich die
Menge des Vorwärmquellenmediums von der Rohrleitung 15a nicht
schnell, was in einem Sinken der Auslaßtemperatur des
Vorwärmers und einer Änderung der Betriebsbedingungen
resultiert.
Wenn sich somit die Menge an emulgiertem Brennstoff
(nachstehend als "Ladung" bezeichnet), die dem Vorwärmer 13
von dem Tank 11 zugeführt wird, verändert, da das System
einen Wärmerückgewinnungstyp anwendet, kommt es zu einer
Verzögerung in der Förderung und der Aufnahme von Wärme, und
die Temperatur in jedem Abschnitt verändert sich, was darin
resultiert, daß der Wassergehalt, der in dem emulgierten
Brennstoff nach dem Trennvorgang erhalten wird, nicht
konstant wird, wobei als Gegenmaßnahme hierfür unvermeidlich
eine beträchtliche Toleranz in der Gestaltung des
Heizbereichs in dem Wärmetauscherabschnitt jeder Komponente der
Anlage und jedes Maschinenteils gegeben ist.
Andererseits wird eine geringe Menge an Leichtölgehalt
in dem Wassergehalt am Separator 15 losgetrennt und das
Vorwärmquellenmedium, in das dieser Leichtölgehalt gemischt
wird, wird zum Wärmeaustausch am Vorwärmer 13 verwendet. Wenn
dieses Vorwärmquellenmedium in einem Dampfzustand
(Gaszustand) von dem Vorwärmer 13 ausgetragen wird, wird der
in einem Dampfzustand daruntergemischte Leichtölgehalt bald
zusammen mit dem Wassergehalt kondensiert, so daß der
Ölgehalt in dem Wasser suspendiert wird. Da der einmal im
Wasser suspendierte Ölgehalt schwer durch eine allgemeine
Ölgehalt-Behandlungsanlage losgetrennt oder beseitigt werden
kann, wird ein Ableiten desselben in Flüsse und dgl.
Unzulässig, und daher entsteht ein Hindernis beim Betrieb des
Verdampfersystems.
Wenn es ferner zu einer Druckreduzierungswirkung im
Separator 15 kommt, verdampft der Wassergehalt in dem
emulgierten Brennstoff, der auf eine hohe Temperatur im
Verdampfer 14 erwärmt wird, sehr schnell und kommt nur schwer
aus dem umgebenden Schwerölbrennstoff hoher Konsistenz
heraus, was einen Blasenzustand ergibt, bei dem der
emulgierte Brennstoff das Dampfgas umgibt. Als Ergebnis nimmt
das Volumen des Brennstoffs schnell zu, um den Separator 15
zu füllen, oder um ein Überströmen in den Wassergehalt-Trenn-
und -Extraktionsrohren zu verursachen, wobei eine
Trennleistung des Wassergehaltes schnell beeinträchtigt wird
und eine große Menge des Ölgehalts vom System ausgetragen
wird.
ABRISS DER ERFINDUNG
Angesichts der oben erwähnten Probleme bei dem
vorbekannten Verdampfersystem für emulgierten
Schwerölbrennstoff ist es eine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, ein Betriebsverfahren eines Verdampfersystems für
emulgierten Schwerölbrennstoff bereitzustellen, bei dem ein
emulgierter Schwerölbrennstoff nach dem Vorwärmen an einem
Vorwärmer in einen aufzuheizenden Verdampfer geleitet wird
und dann einem Separator zum Trennen seines Wassergehalts
zugeführt wird, und wobei der Wassergehalt nach der Trennung
als Vorwärmquellenmedium für den Vorwärmer verwendet wird,
wobei eine Lostrennung des Wassergehalts auf ein
vorbestimmtes Niveau ungeachtet der Ladungsänderung in einer
Verbrennungsvorrichtung für Schwerölbrennstoff ermöglicht
wird.
Um die Aufgabe zu erfüllen und eine vorbestimmte
Wassergehalt-Lostrennung konstant zu ermöglichen, stellt die
vorliegende Erfindung ein Betriebsverfahren eines
Verdampfersystems für emulgierten Schwerölbrennstoff bereit,
wie es in Anspruch 1 definiert ist, sowie ein
Verdampfersystem für emulgierten Schwerölbrennstoff, wie es
in Anspruch 3 definiert ist.
Im Fall einer Ladungsänderung wird die Strömungsrate des
emulgierten Brennstoffs, der in den Vorwärmer strömt, erhöht
oder vermindert, und die Temperatur, der Druck und die
Strömungsrate an jedem der, oben erwähnten Abschnitte
verändert sich dementsprechend; durch Anwenden des obigen
Betriebssteuerverfahrens der vorliegenden Erfindung jedoch
wird eine schnelle Änderung in der Einlaßtemperatur und der
Auslaßtemperatur des Verdampfers sowie des Drucks des
Vorwärmquellenmediums in einer Rohrleitung vermieden, um so
zu einer langsamen Änderung zu führen. Als Ergebnis wird eine
Änderung in dem in dem Schwerölbrennstoff verbleibenden
Wassergehalt nach der Trennung des Wassergehalts vermieden,
und selbst in dem Fall einer Ladungsänderung wird der Betrieb
zur Steuerung des Wassergehalts auf ein im wesentlichen
konstantes und stabiles Niveau im gesamten Verdampfersystem
ebenfalls möglich.
In dem Verdampfersystem, auf das dieses
Betriebsverfahren angewandt ist, ist es erwünscht, einen Aufbau zum
Speichern des emulgierten Brennstoffs einer erhöhbaren Menge
anzuwenden, so wie er in dem Vorwärmer vorgewärmt ist, oder
zwischen dem Vorwärmer und dem Verdampfer. Bei diesem Aufbau,
bei dem der emulgierte Brennstoff der erhöhten Menge mit
konstanter Temperatur im voraus gespeichert wird, kann selbst
im Fall einer Ladungsänderung der emulgierte Brennstoff einer
vorbestimmten Temperatur in den Einlaß des Verdampfers
eingeleitet werden, und der Wassergehalt in dem dadurch
losgetrennten Schwerölbrennstoff kann auf einem vorbestimmten
Wert konstant gehalten werden.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Ansicht zur Darstellung eines
Aufbaus eines Verdampfersystems gemäß einer ersten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,
Fig. 2 eine graphische Darstellung einer Beziehung
zwischen dem Temperaturunterschied im
Verdampferdinlaß und Auslaßtemperaturen und dem
Wassergehalt in einem emulgierten
Schwerölbrennstoff nach dem Lostrennen seines Wassergehalts,
Fig. 3 eine schematische Ansicht zur Darstellung eines
Aufbaus eines Verdampfersystems gemäß einer zweiten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, und
Fig. 4 eine schematische Ansicht zur Darstellung eines
Aufbaus eines vorbekannten Verdampfersystems.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
Nachstehend wird eine Beschreibung konkret zu einem
Verdampfersystem von emulgiertem Schwerölbrennstoff gemäß der
vorliegenden Erfindung sowie zu einem Betriebsverfahren ·
desselben gegeben, basierend auf dem in den Fig. 1 bis 3
gezeigten Ausführungsformen. Es ist anzumerken, daß in den
nachstehenden Ausführungsformen einem Teil gleichen Aufbaus
wie dem in Fig. 4 gezeigten die gleiche Bezugsziffer zur
Vereinfachung der Erläuterung gegeben wird.
(Erste Ausführungsform)
Zunächst wird eine Ausführungsform eines
Betriebsverfahrens eines Verdampfersystems gemäß der vorliegenden
Erfindung mit Bezug auf Fig. 1 beschrieben. In Fig. 1
bezeichnen die Bezugsziffern 21a, 21b, 21c und 21d jeweils
ein Strömungssteuerventil, die Bezugsziffern 22a bzw. 22b
bezeichnen einen Temperatursensor und die Bezugsziffer 23a
bezeichnet einen Drucksensor. Das Strömungssteuerventil 21a
ist in einer Rohrleitung 15a zum Einleiten eines
losgetrennten Wassergehalts in einen Vorwärmer 13 aus einer
Trenneinrichtung bzw. einem Separator 15 vorgesehen, und das
Strömungssteuerventil 21b ist in einer Rohrleitung zum
Einleiten von Dampf in die Rohrleitung 15a von einer
Hilfsdampfquelle, die in der Figur nicht dargestellt ist,
vorgesehen.
Ferner ist das Strömungssteuerventil 21c in einer
Rohrleitung 15d vorgesehen und das Strömungssteuerventil 21d
in einer Rohrleitung 16a. Andererseits ist der
Temperatursensor 22a in einer Rohrleitung 13b entweder am Auslaß des
Vorwärmers 13 oder am Einlaß eines Verdampfers 14 vorgesehen,
und der Temperatursensor 22b ist in einer Rohrleitung 14d
vorgesehen. Ferner ist der Drucksensor 23a in einer
Rohrleitung 15a vorgesehen. Der weitere Aufbau ist im
wesentlichen der gleiche wie der des Verdampfersystems gemäß
Fig. 4.
Das Strömungssteuerventil 21a, welches die Strömungsräte
des Wassergehalts (Dampfes) als Vorwärmquellenmedium steuert,
das am Separator 15 losgetrennt und in den Vorwärmer 13
eingeleitet wird, wird durch ein Signal vom Temperatursensor
22a geöffnet und geschlossen, der entweder am Auslaß des
Vorwärmers 13 oder am Einlaß des Verdampfers 14 vorgesehen
ist, um so die Strömungsrate des in den Vorwärmer 13
strömenden Vorwärmquellenmediums auf einem konstanten Niveau
der Auslaßtemperatur des Vorwärmers 13 oder der
Einlaßtemperatur des Verdampfers 14 zu steuern. Ferner wird das
Strömungssteuerventil 21d durch ein Signal vom
Temperatursensor 22b geöffnet und geschlossen, der am Auslaß des
Verdampfers 14 vorgesehen ist, um die Strömungssteuerrate
eines Heizdampfs auf einem vorbestimmten konstanten Niveau
der Auslaßtemperatur des Verdampfers 14 zu steuern.
Andererseits regelt das Strömungssteuerventil 21b, das
ein Signal vom Drucksensor 23a in der Rohrleitung 15a, durch
welche das Vorwärmquellenmedium strömt, empfängt, die
Strömungsrate des Dampfes von der Hilfsdampfquelle (nicht
dargestellt), um einen konstanten Druck in der Rohrleitung
15a aufrechtzuerhalten. Ferner steuert das
Strömungssteuerventil 21c die Strömungsrate, die aus dem
System des losgetrennten Dampfes als Vorwärmquellenmedium,
das am Separator 15 erzeugt wurde und in der Rohrleitung 15a
strömt, zu extrahieren ist, um so einen konstanten Druck in
der Rohrleitung 15a aufrechtzuerhalten.
Wie oben erwähnt wurde, wird die Auslaßtemperatur des
Vorwärmers 13 (oder die Einlaßtemperatur des Verdampfers 14)
detektiert und das Strömungssteuerventil 21a wird geöffnet
und geschlossen, um so diese Temperatur konstant zu halten,
wodurch die Strömungsrate des Vorwärmquellenmediums am Einlaß
des Vorwärmers 13 gesteuert wird. Ferner wird der Druck in
der Rohrleitung zum Zuführen des Vorwärmquellenmediums durch
den Drucksensor 23a erfaßt, und auf der Basis des Signals vom
Drucksensor 23a werden die Strömungssteuerventile 21b und 21c
geöffnet und geschlossen, um so den konstanten Druck
aufrechtzuerhalten. Somit wird mit dem konstanten Druck der
Zuführung des Vorwärmquellenmediums und der konstanten
Einlaßtemperatur des Verdampfers 14 die Betriebssteuerung
erleichtert.
In dem Betriebssteuerzustand mit der konstanten
Einlaßtemperatur des Verdampfers 14 wird die Auslaßtemperatur des
Verdampfers 14 auf eine vorbestimmte Temperatur gesteuert,
wie aus einer Temperaturbeziehung, die in Fig. 2 dargestellt
ist, hervorgeht, wobei eine solche Betriebssteuerung, welche
den Wassergehalt des Schwerölbrennstoffs auf einen
gewünschten Wert steuert, realisiert wird, und wobei auch
eine konstante und stabile Funktion des gesamten Systems
möglich wird.
Ferner wird im Fall einer Ladungsänderung die
Strömungsrate des emulgierten Brennstoffs, der in den
Vorwärmer 13 strömt, angehoben oder verringert, und die
Temperatur, der Druck und die Strömungsrate an jedem der oben
genannten Abschnitte ändert sich dementsprechend, jedoch wird
durch Anwenden des Betriebssteuerverfahrens nach obiger
Beschreibung eine schnelle Änderung in der Einlaßtemperatur
und Auslaßtemperatur des Verdampfers 14 sowie des Drucks des
Vorwärmquellenmediums in der Rohrleitung 15a vermieden, um in
eine langsame Änderung überzugehen. Infolgedessen wird eine
Änderung im Wassergehalt, der in dem Schwerölbrennstoff nach
der Lostrennung seines Wassergehalts verbleibt, vermieden,
und selbst im Fall einer Ladungsänderung wird die Funktion
der Steuerung des Wassergehalts auf ein im wesentlichen
konstantes und stabiles Niveau in dem gesamten
Verdampfersystem ebenfalls möglich.
(Zweite Ausführungsform)
Als nächstes wird eine zweite Ausführungsform mit Bezug
auf Fig. 3 beschrieben. In Fig. 3 bezeichnet die Bezugsziffer
31 einen Puffertank, der in einer Mitte einer Rohrleitung 13b
zum Einleiten eines emulgierten Brennstoffs in einen
Verdampfer 14 von einem Vorwärmer 13 vorgesehen ist.
Alternativ kann anstelle des Puffertanks 31 ein
Vorwärmer eines solchen Aufbaus vorgesehen sein, daß ein
Volumen außerhalb eines Wärmetauscherrohrs 13a (eines
Abschnitts, in dem der emulgierte Brennstoff strömt) in dem
Vorwärmer 13 eine erhöhbare Menge ist, wobei der Begriff
"erhöhbare Menge" (increasable amount) so definiert ist, daß
er einer Menge des emulgierten Brennstoffs entspricht, die
äquivalent der Zuführung in einer Stunde in dem Verdampfer 14
innerhalb eines Zeitbereichs ist, in dem Änderungen
auftreten.
Ein anderer Aufbau als der obige ist im wesentlichen der
gleiche wie der des in Fig. 1 und Fig. 4 gezeigten
Verdampfersystems. In einem solchen Verdampfersystem für
emulgierten Brennstoff gemäß Fig. 3 kann der emulgierte
Brennstoff der erhöhbaren Menge, der unter Steuerung auf eine
vorbestimmte Temperatur vorgewärmt wurde, im voraus in dem
Puffertank 31 oder dem Vorwärmer 13 gespeichert werden.
Im Fall einer Laständerung, beispielsweise einer
Lastabnahme, in einem Verbrennungssystem (Heizkessel und
dgl.) zum Verbrennen des losgetrennten Schweröls wird die
Drehung einer Pumpe 12 erhöht, um die zugeführte Menge des
emulgierten Brennstoffs in dem Vorwärmer 13 zu erhöhen, d. h.
die Strömungsrate des emulgierten Brennstoffs, der in das
Verdampfersystem für emulgierten Brennstoff einzuleiten ist,
und da der emulgierte Brennstoff einer vorbestimmten
Temperatur im voraus in der erhöhbaren Menge gespeichert ist,
wird die Temperatur des in den Einlaß des Verdampfers 14
strömenden emulgierten Brennstoffs immer innerhalb des
Zeitbereichs der Laständerung konstant gehalten.
Somit kann einfach durch Steuern der Strömungsrate des
Heizdampfes als Heizquellenmedium, das dem Verdampfer 14
zuzuführen ist, um die Auslaßtemperatur des Verdampfers 14
auf einem vorbestimmten Pegel zu halten, eine solche
Betriebsweise, die in der Lage ist, den Schwerölbrennstoff
mit einer vorbestimmten Menge an Wassergehalt nach dem
Lostrennen seines Wassergehalts zu liefern, d. h. den
Schwerölbrennstoff mit einer vorbestimmten Menge an
Wassergehalt ungeachtet der Zunahme oder Abnahme in der
Strömungsrate des dem Verbrennungssystem zuzuführenden
Schwerölbrennstoffs, einfach gemäß der in Fig. 2
dargestellten Beziehung erhalten werden.
In dem Verdampfersystem der zweiten Ausführungsform nach
obiger Beschreibung wird der emulgierte Brennstoff einer
vorbestimmten Temperatur in der erhöhbaren Menge im voraus in
dem Puffertank 31 oder in dem Vorwärmer 13 gespeichert, so
daß selbst bei einer solchen Betriebsart, bei der eine
Laständerungsfunktion nicht vermieden werden kann, oder in
einem solchen Betriebszustand innerhalb eines Zeitbereichs,
während die zugeführte Menge des emulgierten Brennstoffs zum
Vorwärmer 13 zunimmt oder abnimmt, die Einlaßtemperatur des
Verdampfers 14 konstant gehalten werden kann, und durch
Steuern der Auslaßtemperatur des Verdampfers 14 auf eine
vorbestimmte Temperatur der Wassergehalt in dem
Schwerölbrennstoff nach der Lostrennung seines Wassergehalts
einfach auf einen vorbestimmten Wert gesteuert werden kann.