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Dokumentenidentifikation DE69812824T2 06.11.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0907107
Titel Verpackung von photoempfindlichen planographischen Druckplatten
Anmelder Fuji Photo Film Co., Ltd., Minami-Ashigara, Kanagawa, JP
Erfinder Naruse, Yasuhito, Haibara-gun, Shizuoka, JP;
Usui, Takayuki, Haibara-gun, Shizuoka, JP
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69812824
Vertragsstaaten DE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 02.10.1998
EP-Aktenzeichen 981187032
EP-Offenlegungsdatum 07.04.1999
EP date of grant 02.04.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.11.2003
IPC-Hauptklasse G03F 7/00
IPC-Nebenklasse G03F 7/09   G03F 7/115   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Verpackung von lichtempfindlichen, planografischen Druckplatten und eine lichtempfindliche, planografische Druckplatte, wobei ein Abgleiten der lichtempfindlichen planografischen Druckplatte(n) verhindert wird.

Bisher wurden verschiedene Möglichkeiten offenbart bezüglich von Verpackungen lichtempfindlicher planografischer Druckplatten. Beispielsweise gibt es eine Möglichkeit der Verpackung lichtempfindlicher planografischer Druckplatten, bei der eine lichtempfindliche, planografische Druckplatte und ein Schutzpapier abwechselnd übereinandergelegt werden, um das Schneiden der lichtempfindlichen, planografischen Druckplatten zu erleichtern und die Oberfläche der lichtempfindlichen Schicht gegen Abrieb zu schützen.

Wenn lichtempfindliche Druckplatten für Planografie- oder Flachdruck oder Buchdruck verpackt werden, die eine Metallplatte, wie beispielsweise Aluminium, Eisen oder Zink als Träger verwenden, wird ein Stapel von mehreren bis zu zehn Blättern der lichtempfindlichen Druckplatte im Allgemeinen als Verpackungseinheit verpackt. In diesem Falle wurde die lichtempfindliche Schicht unbeabsichtigt beschädigt durch die Reibung zwischen den lichtempfindlichen Druckplatten in gestapeltem Zustand. Weiterhin tendiert ein Fallmesser dazu, beim Schneiden eines Stapels von zehn Blättern der lichtempfindlichen Druckplatte mit einem metallischen Träger ohne Schutzpapier dazu, beschädigt zu werden, wenn diese zur gewünschten Größe durch das Fallmesser geschnitten werden. Im Ergebnis wird die Schneidfläche der lichtempfindlichen, planografischen Druckplatte nicht eine Spiegelfläche sondern eine gekerbte Fläche, und das Fallmesser muss ausgewechselt werden.

Aus diesem Gründe wurde die oben beschriebene Maßnahme zum Verpacken lichtempfindlicher, planografischer Druckplatten entwickelt, wobei die lichtempfindlichen, planografischen Druckplatten und ein Schutzpapier abwechselnd übereinandergelegt werden, um die Oberfläche der lichtempfindlichen Schicht gegen Abrieb zu schützen, und um das Fallmesser nicht zu beschädigen, was zu einem Anstieg der Schneidzeiten führte. Das Schutzpapier ist weicher als die lichtempfindliche Schicht, und muss eine gute Haftfähigkeit aufweisen und sich trotzdem leicht von der lichtempfindlichen Druckplatte lösen lassen, und muss eine geringe elektrische Aufladung durch Reibung und eine Fähigkeit aufweisen, die lichtempfindliche Schicht zu schützen und das Schneiden zu verbessern.

Die US-A-4781941 beschreibt ein Verfahren zum Mattieren einer vorab sensibilisierten Druckplatte, um Vakuumhaftfähigkeitseigenschaften zu verbessern und um eine elektrostatische Aufladung zu verhindern. Ferner soll auch das Anhaften und die Verbindung zwischen den fotografischen, lichtempfindlichen Materialien verbessert werden. Die Materialien können an beiden Seiten mattiert werden. Bei der Mattierung werden Vorsprünge in einer Zahl zwischen 1 bis 1000 pro mm² ausgebildet. Die Höhe jedes Vorsprungs liegt bevorzugt zwischen 0,5 bis 20 um. Eine Packung lichtempfindlicher, planografischer Druckplatten mit einem Schutzpapier, das dazwischen angeordnet ist, die für einen spezifischen Koeffizienten statischer Reibung und einer spezifischen, mittleren Oberflächenrauigkeit der Druckplatte ausgelegt ist, ist nicht offenbart.

Die JP-A-62052548 beschreibt eine lichtempfindliche Zusammenstellung mit verbesserten Hafteigenschaften gegenüber einer Papierlage und einem hohen Koeffizienten statischer Reibung. Obwohl dieses Dokument eine spezifische chemische Zusammensetzung der lichtpolymerisierbaren Zusammensetzung beschreibt, beschreibt es nicht die speziellen Merkmale der vorliegenden Erfindung.

Beispiele von Schutzpapier sind offenbart im japanischen Patent KOKAI Nr. 55-118041, dem japanischen Patent KOKOKU Nr. 61-19025, dem japanischen Patent KOKAI Nr. 57-99647 und dem US-Patent Nr. 4,403,030, die einander entsprechen und entwickelt wurden für die Verbesserung der Schneidfähigkeit, der Haftfähigkeit und der Trennbarkeit.

Manchmal tritt unbeabsichtigt im Stapel von abwechselnd übereinanderliegender lichtempfindlicher, planografischer Druckplatten und Schutzpapieren während des Transports oder dergleichen ein Abgleiten auf. Das Problem des Abgleitens, insbesondere eine Vorkehrung zum Lösen des Problems des Abgleitens und des Abriebs der lichtempfindlichen Schicht ist in gleichem Umfange oder überhaupt nicht in den oben beschriebenen Maßnahmen berücksichtigt, und Gegenmaßnahmen sind nicht bekannt.

Es ist ein Ziel der Erfindung, eine Packung von lichtempfindlichen, planografischen Druckplatten zu schaffen, die einen Stapel der lichtempfindlichen, planografischen Druckplatten und Schutzpapieren enthält, die abwechselnd übereinanderliegen, wobei das Abgleiten zwischen der lichtempfindliche, planografischen Druckplatte und dem Schutzpapier kaum auftritt, und bei dem ein Abrieb der Oberfläche der lichtempfindlichen Schicht ebenfalls kaum auftritt.

Um das obige Ziel zu erreichen, haben die Erfinder geforscht und gefunden, dass es wirksam ist, die obigen zusammen auftretenden Probleme dadurch zu lösen, dass der Koeffizient der statischen Reibung zwischen der lichtempfindlichen, planografischen Druckplatte und dem Schutzpapier auf einem definierten Wert oder darüber liegt.

Demgemäß schafft die vorliegende Erfindung gemäß Anspruch 1 eine Packung von lichtempfindlichen, planografischen Druckplatten, die einen Stapel der lichtempfindlichen, planografischen Druckplatten enthält, zwischen denen jeweils ein Schutzpapier zwischengelegt ist, wobei der Koeffizient der statischen Reibung zwischen der Oberfläche der lichtempfindlichen Schicht der lichtempfindlichen, planografischen Druckplatte und der Oberfläche des Schutzpapiers 0,3 oder mehr beträgt.

Die vorliegende Erfindung gemäß Anspruch 1 schafft weiterhin eine Packung von lichtempfindlichen, planografischen Druckplatten, die einen Stapel der lichtempfindlichen, planografischen Druckplatten enthält, zwischen die jeweils ein Schutzpapier zwischengelegt ist, wobei der Koeffizient der statischen Reibung zwischen der Oberfläche, die der lichtempfindlichen Schicht der lichtempfindlichen, planografischen Druckplatte gegenüberliegt und der Oberfläche des Schutzpapiers 0,3 oder mehr beträgt.

Die Erfinder haben weiterhin festgestellt, dass als Mittel zum Lösen der obigen zusammenhängenden Probleme es wirksam ist, auf der Oberfläche der lichtempfindlichen Schicht konvexe Krümmungen vorzusehen, und zu gestatten, dass die entgegengesetzte Seite eine definierte Oberflächenrauigkeit aufweist.

Demgemäß schafft die vorliegende Erfindung gemäß Anspruch 1 weiterhin eine Packung lichtempfindlicher, planografischer Druckplatten, die die lichtempfindliche Schicht umfassen, deren Oberfläche mit konvexen Krümmungen versehen ist, die eine mittlere Höhe von 2 um oder mehr, eine Dichte von 100 konvexen Krümmungen/cm² oder mehr aufweist, und wobei die Oberfläche, die der lichtempfindlichen Schicht gegenüberliegt, eine mittlere Oberflächenrauigkeit von 0,15 oder mehr aufweist.

Fig. 1 ist eine schematische Seitenansicht eines mattierenden Beschichters, der Mattierungen auf der lichtempfindlichen Schicht ausbildet, um die lichtempfindliche, planografische Druckplatte der vorliegenden Erfindung zu erzeugen.

Fig. 2 ist eine schematische Seitenansicht einer Beschichtungsvorrichtung zum Beschichten der lichtempfindlichen Schicht auf dem Träger, um eine lichtempfindliche, planografische Druckplatte zu erzeugen.

Fig. 3 ist eine schematische Seitenansicht einer weiteren Beschichtungsvorrichtung.

Fig. 4 ist eine schematische Seitenansicht einer Trocknungseinrichtung zum Trocknen der lichtempfindlichen Schicht, die auf einen Träger aufgebracht wurde.

1 Temperatursteuerkammer

2 Befeuchtungseinrichtung

3 elektrostatischer Beschichter

4 Befeuchtungseinrichtung

5 Trocknungskammer

6 Aluminiumbahn

7 Walze

11 Beschichtungsstange

12 Aluminiumbahn

13 Stangenträger

14 Beschichtungslösung

15 Zufuhröffnung

16 Dammelement

17 Führungskanal

18 Speicher für Beschichtungslösung

21 Extrusionsbeschichter

22 Vakuumkammer

23 Absaugleitung

24 Aluminiumbahn

25 Unterstützungswalze

26 Beschichtungslösung

31 Führungswalze

32 Aluminiumbahn

33 Beschichtungsbereich

34 erste Trocknungszone

35 Lufteinlass

36 Absaugöffnung

37 Gleichrichterplatte

38 zweite Trocknungszone

39 Lufteinlass

40 Absaugöffnung

41 Schlitzdüse

In der Packung der vorliegenden Erfindung beträgt der Koeffizient der statischen Reibung zwischen der Oberfläche der lichtempfindlichen Schicht der lichtempfindlichen, planografischen Druckplatte und der Oberfläche des Schutzpapiers und/oder zwischen der Oberfläche (gegenüberliegende Oberfläche), die der Oberfläche der lichtempfindlichen Schicht der lichtempfindlichen, planografischen Druckplatte gegenüberliegt und der Oberfläche des Schutzpapiers 0,3 oder mehr, bevorzugt 0,5 oder mehr. Andererseits ist der Koeffizient der statischen Reibung bevorzugt 0,9 oder kleiner aus praktischen Gründen.

Der Koeffizient der statischen Reibung zwischen der Oberfläche der lichtempfindlichen Schicht der lichtempfindlichen, planografischen Druckplatte und der Oberfläche des Schutzpapiers und derjenige zwischen der Oberfläche, die der Oberfläche der lichtempfindlichen Schicht der lichtempfindlichen, planografischen Druckplatte gegenüberliegt, und der Oberfläche des Schutzpapiers kann gesteuert werden, indem man eine matte Schicht schafft, indem die Oberflächenrauigkeit eingestellt wird, indem Additive ausgewählt werden, und indem die Zumischmenge der Additive in der lichtempfindlichen Schicht eingestellt wird, oder dergleichen.

Wenn man den Koeffizienten der statischen Reibung durch Ausbilden einer matten Schicht einstellt, variiert der Koeffizient der statischen Reibung in hohem Maße wegen dem Durchmesser, der Höhe und der Dichte der konvexen Krümmungen auf der Oberfläche der matten Schicht.

Ein geeigneter Durchmesser der konvexen Krümmung der matten Schicht liegt bei 200 um oder weniger, bevorzugt 60 um oder weniger als mittlerer Durchmesser. Wenn der mittlere Durchmesser der konvexen Krümmungen 200 um übersteigt, ist der Reibungskoeffizient zu groß durch den großen Kontaktbereich des Schutzpapiers mit der lichtempfindlichen Schicht. Dadurch ist die Möglichkeit des Gleitens des Schutzpapiers auf der lichtempfindlichen Schicht unzureichend und es besteht die Tendenz, beim Übereinanderlegen Falten zu bilden. Andererseits ist der mittlere Durchmesser der konvexen Krümmungen bevorzugt 10 um oder mehr als Minimum aus praktischen Gesichtspunkten. Der Durchmesser kann durch verschiedene Verfahren verändert werden. Beispielsweise wird der Durchmesser des Tropfens kleiner, wenn man die Drehgeschwindigkeit des Napfes erhöht; und die Größe der Mattierung ist annähernd proportional zur Größe der Tropfen.

Eine geeignete Höhe der konvexen Krümmungen auf der mattierten Schicht liegt bei 2 um oder mehr, bevorzugt bei 3 um oder mehr und 10 um oder weniger, bevorzugt 8 um oder weniger als mittlere Höhe. Wenn die mittlere Höhe geringer als 2 um ist, kann eine Unterätzung beim Entwickeln auftreten, verursacht durch unzureichende Kontaktbedingungen. Andererseits ist eine mittlere Höhe, die 10 um übersteigt, ebenfalls unerwünscht im Hinblick auf eine Tonreproduktion wegen der Schwierigkeit, Haarlinien zu bilden, und verringert Hervorhebungspunkte. Die Höhe kann durch Auswahl von Mattierungsmitteln verändert werden.

Eine geeignete Dichte der konvexen Krümmungen der mattierten Schicht liegt bei 100 konvexe Krümmungen/cm² oder mehr" bevorzugt bei 700 konvexen Krümmungen/cm² oder mehr. Wenn die Dichte der konvexen Krümmungen geringer als 100 konvexe Krümmungen/cm² ist, ist die Reibung gering und demgemäß ist die Oberfläche rutschig. Eine bevorzugte maximale Dichte der konvexen Krümmungen liegt bei konvexen Krümmungen/cm² oder weniger vom praktischen Gesichtspunkt aus gesehen. Wenn ein rotierender Napf verwendet wird, kann die Dichte der konvexen Krümmungen durch die Veränderung der Durchflussrate der Lynel-Zufuhr gesteuert werden.

Beim Herstellen von konvexen Krümmungen mit einer mittleren Höhe bei einer Dichte von 100 konvexen Krümmungen/cm² oder mehr, kann der Koeffizient der statischen Reibung zwischen der Oberfläche der lichtempfindlichen Schicht und der Oberfläche des Schutzpapiers auf 0,3 oder mehr eingestellt werden.

Die mattierte Schicht besteht aus beispielsweise Methyl/Methacrylat/Ethylacrylat/Natriumacrylat-Copolymer. Eine geeignete Höhe der Mattierung liegt bei 2 bis 10 um, gewöhnlich 3 bis 7 um.

Die mattierte Schicht wirkt weiterhin im Hinblick auf eine Verkürzung der Evakuierungszeit und zum Verhindern von Verschmierungen oder einem Drucken nach dem Kontaktentwickeln unter Verwendung eines Vakuumdruckrahmens.

Die mattierte Schicht kann durch das Verfahren hergestellt werden, das im japanischen Patent KOKAI Nr. 50-125805 oder dem japanischen Patent KOKOKU Nr. 57-6582 oder 61-28986 beschrieben ist, oder durch das Verfahren des Schmelzens mit erhitzten festen Pulver, das im japanischen Patent KOKOKU Nr. 62-62337 beschrieben ist, oder dergleichen.

Eine Mattierungsbeschichtungsvorrichtung zum Herstellen einer Mattierungsschicht ist in Fig. 1 dargestellt. Die Vorrichtung umfasst eine Temperatursteuerkammer 1, Befeuchtungsvorrichtungen 2, elektrostatische Beschichter 3, Befeuchtungsvorrichtungen 4 und eine Trocknungskammer 5, die in dieser Reihenfolge angeordnet sind, und die Aluminiumbahn 6 bewegt sich nacheinander durch diese Einrichtungen. Das Bezugszeichen 7 bezeichnet Walzen.

Wenn man die Oberflächenrauigkeit der Oberfläche (gegenüberliegende Fläche), die der lichtempfindlichen Schicht der lichtempfindlichen, planografischen Druckplatte gegenüberliegt, bei 0,15 oder mehr hält, kann der Koeffizient der statischen Reibung zwischen der Gegenfläche und dem Schutzpapier auf 0,3 oder mehr eingestellt werden. Ein bevorzugter Koeffizient der statischen Reibung liegt bei 0,25 oder mehr. Andererseits liegt der Koeffizient der statischen Reibung bei 0,8 oder weniger im Maximum aus praktischen Gesichtspunkten. Die Oberflächenrauigkeit kann gesteuert werden durch Körnung, wie beispielsweise Kugelkörnung, Drahtkörnung oder Schleierkörnung, chemisches Ätzen oder elektrochemische Methoden, die später beschrieben werden. Der Koeffizient der statischen Reibung kann gesteuert werden, indem man die Größe des Abriebes oder die Größe der Schleierbildung beim Schleierkörnungsverfahren steuert.

Schutzpapiere, die für die Packung der vorliegenden Erfindung geeignet sind, sind Kraftpapier, synthetisches Papier usw. Es ist bevorzugt, dass die Oberfläche des Schutzpapiers an der Seite der lichtempfindlichen Schicht der Druckplatte eine Glätte JIS P 8119 von 5 Sekunden oder mehr, bevorzugt 20 Sekunden oder mehr aufweist. Eine Oberfläche mit einer Glätte von weniger als 5 Sekunden ist weniger geeignet zum Verhindern von Abrieb auf der lichtempfindlichen Schicht. Eine geeignete Beschichtungsmenge des Schutzpapiers liegt zwischen 15 g/m² bis 100 g/m², bevorzugt zwischen 20 bis 50 g/m².

Bevorzugte Träger, die für die lichtempfindliche, planografische Druckplatte der vorliegenden Erfindung einsetzbar sind, sind aus Metall (Aluminium Stahl, galvanisierter Stahl, Zinnblech, rostfreier Stahl, usw.), Kunststoff, Papier und daraus zusammengesetzte Blätter hergestellt.

Die als Träger der lichtempfindlichen, planografischen Druckplatte verwendbare Aluminiumplatte ist ausgewählt aus Platten aus Reinaluminium, Aluminiumlegierungsplatten, bestehend aus Aluminium als Hauptkomponente und wenigen Fremdelementen, und mit aluminiumlaminierten oder beschichteten Kunststofffilmen. Als Fremdelemente der Aluminiumlegierung kommen Silizium, Eisen, Mangan, Kupfer, Magnesium, Chrom, Zink, Wismuth, Nickel, Titan oder dergleichen in Frage. Ein geeigneter Anteil der Fremdelemente ist 10 Gew.-% oder weniger als Gesamtanteil. Bevorzugt sind Aluminiumplatten Reinaluminiumplatten. Da es jedoch nicht leicht ist, sehr reines Aluminium herzustellen, können Fremdelemente in minimalen Bestandteilen vorhanden sein. Die Zusammensetzung der Aluminiumplatte, die für die lichtempfindliche, planografische Druckplatte verwendet wird, ist nicht beschränkt, so dass beispielsweise JIS A 1050, JIS A 1100, JIS A 3103, JIS A 3005 verwendbar sind. Eine bevorzugte Dicke der Aluminiumplatte liegt bei etwa 0,1 bis 0,6 mm.

Die Oberfläche des Trägers wird durch elektrochemisches Aufrauen aufgeraut, was durchgeführt wird in einem Chlorwasserstoffsäure- oder Salpetersäure-Elektrolyt, oder durch mechanisches Aufrauen, wie beispielsweise die Körnung mit einer Drahtbürste, wobei die Aluminiumoberfläche durch Metalldrähte gekratzt wird, die Kugelkörnung, die die Aluminiumoberfläche durch abrasiv wirkende Kugeln und Abriebmittel aufraut, und das Bürstenkörnen unter Verwendung einer Nylonbürste und einem Abriebmittel oder durch eine Kombination dieser Maßnahmen.

Der aufgeraute Träger wird dann chemisch durch Säure oder Alkali geätzt. Ein Säureätzmittel ist nachteilig, da es Zeit zum Ausbilden einer feinen Struktur erfordert, es kann jedoch verbessert werden unter Verwendung eines alkalischen Mittels als Ätzmittel.

Bevorzugte alkalische Ätzmittel sind Natriumhydroxyd, Natriumcarbonat, Natriumaluminat, Natriummetasilicat, Natriumphosphat, Kaliumhydroxyd, Lithiumhydroxyd usw. Eine bevorzugte Konzentration des Ätzmittels und eine Ätztemperatur liegen jeweils bei 1 bis 50% und 20 bis 100ºC, und eine bevorzugte Lösemenge des Aluminiums liegt bei 5 bis 20 g/m².

Nach dem Ätzen wird ein Säurebeizen durchgeführt, um auf der Oberfläche verbliebenen Schmutz zu entfernen. Die Säure, die für das Beizen verwendet wird, ist Salpetersäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Chromsäure, Fluorsäure, Fluoroborsäure oder dergleichen. Insbesondere für die Reinigungsbehandlung nach dem elektrochemischen Aufreihen sind bevorzugten Verfahren im japanischen Patent KOKAI Nr. 53-12739 offenbart, wo die geätzte Oberfläche mit 15 bis 65 Gew.-% Schwefelsäure bei 50 bis 90ºC kontaktiert wurde, sind im japanischen Patent KOKOKU Nr. 48-28123 offenbart, wo ein alkalisches Ätzen ausgeführt wird, usw.

Obwohl die, wie oben beschrieben, behandelte Aluminiumplatte als Träger für eine planografische Druckplatte verwendet werden kann, kann sie weiterhin durch anodische Oxidation, chemische Umwandlung, oder dergleichen behandelt werden.

Die anodische Oxidation kann ausgeführt werden durch ein herkömmliches Verfahren. Insbesondere wird die Aluminiumplatte in eine wässrige oder nicht wässrige Lösung von Schwefelsäure, Phosphorsäure, Chromsäure, Oxalsäure, Amidoschwefelsäure, Benzensulfonsäure oder eine Kombination aus zwei oder mehreren dieser Mittel eingetaucht und die Aluminiumplatte wird einem Gleichstrom oder einem Wechselstrom ausgesetzt. Auf diese Weise wird eine Oxidmembranschicht auf der Oberfläche des Aluminiumträgers gebildet.

Die anodisierenden Bedingungen variieren entsprechend der verwendeten Elektrolytlösung und im Allgemeinen liegen geeignete Bedingungen im Bereich einer Elektrolytkonzentration von 1 bis 80%, einer Temperatur der Elektrolytlösung von 5 bis 70ºC, einer Stromdichte von 0,5 bis 60 A/dm², einer Spannung von 1 bis 100 V und einer Elektrolysezeit von 10 bis 100 Sekunden.

Unter den verschiedenen Anodisierungsverfahren ist das Anodisieren in Schwefelsäure unter hoher Stromdichte, wie es in der GB 1,412,658 beschrieben wird, und das Anodisieren in Phosphorsäure, beschrieben in der US 3,511,661, bevorzugt.

Nach dem Anodisieren wird die Oberfläche der Aluminiumplatte wahlweise behandelt, um sie hydrophil zu machen. Als Behandlung zum Verleihen hydrophiler Eigenschaften gibt es das Verfahren mit einem Alkalimetallsilicat (beispielsweise einer wässrigen Lösung aus Natriumsilicat), das in der US 2,714,066, der US 3,181,461, der US 3,286,734 und der US 3,902,734 beschrieben ist. Bei diesem Verfahren wird der Träger in die Natriumsilicatlösung eingetaucht oder darin elektrolysiert.

Als weitere Behandlungsverfahren zum Verleihen hydrophiler Eigenschaften gibt es die Behandlung mit Kaliumfluorozirkonat, die im japanischen Patent KOKOKU Nr. 36-22063 offenbart ist, die Behandlung mit Polyvinylphosphorsäure, die in der US 3,276,868, der US 4,153,461 und der US 4,689,272 offenbart ist, usw.

Es ist bevorzugt, dass die Aluminiumplatte nach dem Körnen und Anodisieren einer Versiegelungsbehandlung unterworfen wird. Die Versiegelungsbehandlung wird durchgeführt, indem man sie in kochendes Wasser, kochendes Wasser, das ein anorganisches oder organisches Salz enthält, oder ein Wasserdampfbad eintaucht.

Die Aluminiumplatte ist wahlweise mit einer organischen Unterbeschichtung versehen bevor eine lichtempfindliche Schicht aufgebracht wird. Beispiele organischer Bestandteile, die für die organische Unterschicht verwendet werden, sind Carboxylmethylzellulose, Dextren, Gummiarabicum, organische Phosphorsäuren, wie beispielsweise Phosphonsäuren mit einer Aminogruppe, beispielsweise 2-Aminoethylphosphonsäure, Phenylphosphonsäure, mit oder ohne Substituent, Naphthylphosphonsäuren, Alkylphosphonsäuren, Glycerophosphonsäuren, Methyldiphosphonsäuren und Ethyldiphosphonsäuren, mit oder ohne Substituent, organische Phosphorsäuren, wie beispielsweise Phenylphosphorsäuren, Naphthylphosphorsäuren, Alkylphosphorsäuren und Glycerophosphorsäuren, mit oder ohne Substituent, organische Phosphonsäuren, wie beispielsweise Phenylphosphinsäuren, Naphthylsphosphinsäuren, Alkylphosphinsäuren und Glyerophosphinsäuren mit oder ohne Substituent, Aminosäuren, wie beispielsweise Glycin und β-Alanin, Hydrochloridsäuresalze der Amine mit einer Hydroxylgruppe, wie beispielsweise Triethanolaminhydrochlorid, und Kombinationen daraus.

Die organische Unterschicht kann durch die folgenden Verfahren hergestellt werden. Ein Verfahren liegt darin, dass man den oben beschriebenen organischen Bestandteil in Wasser, einem organischen Lösungsmittel, wie beispielsweise Methanol, Ethanol oder Methylethylketon oder einem daraus gemischten Lösungsmittel löst und die Lösung auf die Aluminiumplatte aufbringt und anschließend trocknet. Ein weiteres Verfahren besteht darin, dass man den oben beschriebenen organischen Bestandteil in Wasser, einem organischen Lösungsmittel, wie beispielsweise Methanol, Ethanol oder Methylethylketon oder einem daraus gemischten Lösungsmittel löst, und die Aluminiumplatte eintaucht, um den obigen organischen Bestandteil adsorbiert, gefolgt durch Waschen mit Wasser oder dergleichen und einem anschließenden Trocknen. Im ersten Verfahren wird eine Lösung, die 0,005 bis 10 Gew.-% des oben beschriebenen organischen Bestandteils enthält durch verschiedene Methoden aufgebracht. Beispielhaft für Beschichtungsmethoden sind die Verfahren, die einen Beschichtungsstab verwenden, offenbart im japanischen Patent KOKOKU Nr. 58-4589 und dem japanischen Patent KOKAI Nr. 59- 123568, das Verfahren unter Verwendung eines Beschichters vom Extrusionstyp, offenbart im japanischen Patent KOKAI Nr. 4-244265, und das Verfahren unter Verwendung eines Schwallbeschichters, offenbart im japanischen Patent KOKOKU Nr. 1-57629, und dem japanischen Patent KOKAI Nr. 8-288656. Die Beschichtungsverfahren für die lichtempfindliche Zusammensetzung, die später beschrieben werden, sind ebenfalls anwendbar.

Bei der letzteren Methode ist eine geeignete Konzentration des organischen Bestandteils 0,01 bis 20 Gew.-%, bevorzugt 0,05 bis 5 Gew.-%, eine geeignete Eintauchtemperatur 20 bis 90ºC, bevorzugt 25 bis 50ºC, und eine geeignete Eintauchzeit 0,1 Sekunde bis 20 Minuten, bevorzugt 2 Sekunden bis 1 Minute.

Der pH-Wert der Lösung des organischen Bestandteils kann im Bereich zwischen 1 bis 12 eingestellt werden unter Verwendung eines basischen Materials, wie beispielsweise Kaliumhydroxyd, oder eines sauren Materials, wie beispielsweise Hydrochloridsäure oder Phosphorsäure. Ein gelbes Pigment kann hinzugefügt werden, um die Tonreproduktion der lichtempfindlichen, planografischen Druckplatte zu verbessern.

Eine geeignete Beschichtungsmenge für die organische Unterschicht liegt bei 2 bis 200 mg/m², bevorzugt 5 bis 100 mg/m² nach dem Trocknen. Eine Beschichtungsmenge von weniger als 2 mg/m² oder mehr als 200 mg/m² führt zu einer unzureichenden Dauerhaftigkeit beim Drucken.

Eine lichtempfindliche Schicht, bestehend aus einer bekannten lichtempfindlichen Zusammensetzung, wird auf der Aluminiumplatte, die eine hydrophile Oberfläche aufweist, ausgebildet, um die lichtempfindliche, planografische Druckplatte herzustellen.

Als lichtempfindliche Zusammensetzung gibt es positive Typen, die eine o-Chinondiazidzusammensetzung als Hauptkomponenten enthalten, und negative Typen, die ein Diazoniumsalz, ein alkalilösliches Diazoniumsalz, einen lichtpolymerisierbaren Bestandteil, bei dem die Hauptkomponente ein Monomer mit einer Doppelbindung ist, und einen fotoquervernetzbaren Bestandteil, der Zimtsäure und eine Dimethylmaleimidgruppe als das lichtempfindliche Material enthält.

Die lichtempfindliche Schicht kann eine lichtempfindliche-elektrofotografische Schicht sein, wie offenbart in den japanischen Patenten KOKOKU Nr. 37-17172, 38-6961, 69- 36259 und 59-25217, und in den japanischen Patenten KOKAI Nr. 56-107246, 56- 146145, 60-254142, 62-194257, 57-147656, 58-100862 und 57-161863, usw.

Als lichtpolymerisierbarer Bestandteile, von denen der Hauptbestandteil ein Monomer mit einer Doppelbindung ist, sind Zusammensetzungen, die aus einem additionspolymerisierbaren ungesättigten Bestandteil mit zwei oder mehreren Endethylengruppen und einem Lichtpolymerisationsinitiator bestehen, in der US 2,760,863, der US 3,060,023 und dem japanischen Patent KOKAI Nr. 59-53836 offenbart.

Die lichtempfindlichen Zusammensetzungen vom negativen Typ, die einen fotoquervernetzten Bestandteil mit einer Dimethylmaleimidgruppe umfassen, in der EP 0 410 654 und den japanischen Patenten KOKAKAI mit den Nummern 52-988, 3-28853 und 4- 25815 offenbart.

Bevorzugte o-Naphthochinondiazid-Bestandteile, die für die lichtempfindliche Zusammensetzung vom positiven Typ verwendet werden, sind die Ester der 1,2- Diazonaphthochinonsulfonsäure und Pyrogallolacetonharz, offenbart im japanischen Patent KOKOKU Nr. 43-28403. Andere bevorzugte Orthochinondiazid-Bestandteile sind die Ester der 1,2-Diazonaphthochinon-5-sulfonsäure und einem Phenol-Formaldehydharz, offenbart in der US 3,046,120 und der US 3,188,210, sowie die Ester der 1,2-Diazonaphthochinon-1-sulfonsäure und einem Phenol-Formaldehydharz, offenbart in den japanischen Patenten KOKAI mit den Nummern 2-96163, 2-96165 und 2-96761. Andere zweckmäßige o-Naphthochinondiazid-Bestandteile sind offenbart in den japanischen Patenten KOKAI mit den Nummern 47-5303, 48-13854, 48-63802, 48-63803, 48-96575 und 49-38701, den japanischen Patenten KOKOKU mit den Nummern 37-18015, 41-11222, 45-9610 und 49-17481, der US 2,797,213, der US 3,453,400, der US 3,544,323, der US 3,573,917, der US 3,674,495, der US 3,785,825, der GB 1,227,602, der GB 1,251,345, der GB 1,267,005, der GB 1,329,888, der GB 1,330,932, der DE 854,890 usw.

Besonders bevorzugte n-Naphthochinodiazid-Bestandteile erhält man durch die Reaktion zwischen einem Polyhydroxy-Bestandteil mit einem Molekulargewicht von 1000 oder weniger und der 1,2-Diazonphthochinonsulfonsäure. Beispiele der Zusammensetzungen sind offenbart in den japanischen Patenten KOKAI mit den Nummern 51-139402, 58- 150948, 58-203434, 59-165053, 60-121445, 60-134235, 60-163043, 61-118744, 62- 10645, 62-10646, 62-153950, 62-178562 und 64-76047, der US 3,102,809, der US 3,126,281, der US 3,130,047, der US 3,148,983, der US 3,184,310, der US 3,188,210, der US 4,639,406 usw.

Nach dem Synthetisieren des o-Naphthochinondiazid-Bestandteils ist es bevorzugt, einen 0,2 bis 1, 2 Äquivalentwert von 1,2-Diazonphthochinonsulfonsäurechlorid zur Hydroxylgruppe des Polyhydroxybestandteiles damit reagieren zu lassen, wobei ein 0,3 bis 1,0 Äquivalentwert eher bevorzugt ist. Beispiele von 1,2- Diazonaphthochinonsulfonsäurechloride sind ein 1,2-Diazonaphthochinon-5- sulfonsäurechlorid und ein 1,2-Diazorraphthochinon-4-sulfonsäurechlorid.

Obwohl der erzielte o-Naphthochinondiazid-Bestandteil eine Mischung aus jenen ist, die sich in der Bindungsposition und der Bindungsfähigkeit der 1,2-Diazonaphthochinonsulfonsäureester unterscheiden, ist es bevorzugt, dass der Bestandteil, bei dem alle Hydroxylgruppen durch 1,2-Diazonaphthochinonsulfonsäure verestert sind, einen Anteil (den Anteil vom vollständig veresterten Bestandteil) von 5 mol% oder mehr der Mischung, insbesondere 20 bis 29 mol%, einnehmen.

Ein bevorzugter Bestandteil des lichtempfindlichen Bestandteils (der die obige Kombination enthält), der als der positive Typ der lichtempfindlichen Zusammensetzung wirkt, liegt bei 10 bis 50 Gew.-%, insbesondere bevorzugt bei 15 bis 40 Gew.-%.

Obwohl die lichtempfindliche Schicht durch den o-Chinondiazid-Bestandteil allein gebildet ist, ist es bevorzugt, damit ein alkalisches, wasserlösliches Harz als Bindemittel zu mischen. Beispiele von alkalischen, wasserlöslichen Harzen sind Harze vom Novolak- Typ, wie beispielsweise Phenol-Formaldehydharze, o-, m- und p-Kresol-Formaldehydharzmischungen und Phenol-/Kresol (unabhängig der o-, m-, p-, m/p- oder o/m-Mischung)-Formaldehydharzmischungen.

Phenolmodifizierte Xylenharze, Polyhydroxysfyrole, polyhalogenierte Hydroxystyrole und Acrylharze mit einer Phenolhydroxylgruppe, offenbart im japanischen Patent KOKAI Nr. 51-34711 sind ebenfalls als Bindemittel verwendbar.

Andere geeigneter Bindemittel sind die Copolymere, die das folgende Monomer (1)-(13) als Konstituent enthaltne und ein Molekulargewicht, im Allgemeinen, von 10000 bis 200000 aufweisen.

(1) Acrylamide, Methacrylamide, Acrylester und Methacrylester mit einer aromatischen Hydroxylgruppe und Hydroxystyrole:

N-(4-Hydroxyphenyl)acrylamid,, N-(4-Hydroxyphenyl)methacrylamid, o-, m- oder p-Hydroxystyrol, o-, m- oder p-Hydroxyphenylacrylat, Methacrylat, usw.

(2) Acrylsäureester und Methacrylsäureester mit einer aliphatischen Hydroxylgruppe:

2-Hydroxyethylacrylat, 2-Hydroxyethylmethacrylat, usw.

(3) Ungesättigte Carbonsäuren:

Acrylsäure, Methacrylsäure, Maleinanhydrid, Mesaconsäure, usw.

(4) Acrylester und substituierte Acrylester:

Methylacrylat, Ethylacrylat, Propylacrylat, Butylacrylat, Amylacrylat, Hexylacrylat, Cyclohexylacrylat, Octylacrylat, Phenylacrylat, Benzylacrylat, 2-Chlorethylacrylat, 4-Hydroxybutylacrylat, Glycidylacrylat, N-Dimethylaminoethylacrylat, usw.

(5) Methacrylester und subsituierte Methacrylester:

Methylmethacrylat, Ethylmethacrylat, Propylmethacrylat, Butylmethacrylat, Amylmethacrylat, Hexylmethacrylat, Cyclohexylmethacrylat, Octylmethacrylat, Phenylmethacrylat, Benzylmethacrylat, 2-Chlorethylmethacrylat, 4-Hydroxybutylmethacrylat, Glycidylmethacrylat, N-Dimethylaminoethylmethacrylat usw.

(6) Acrylamide und Methacrylamide:

Acrylamid, Methacrylamid, N-Methalolacrylamid;

N-Ethylacrylamid, N-Ethylmethacrylamid,

N-Hexylacrylamid, N-Hexylmethacrylamid,

N-Cyclohexylacrylamid, N-Cyclohexylmethacrylamin,

N-Hydroxyethylacrylamid;

N-Hydroxyethylmethacrylamid, N-Phenylacrylamid,

N-Phenylmethacrylamid, N-Benzylacrylamid,

N-Benzylmethacrylamid, N-Nitrophenylacrylamid,

N-Nitrophenylmethacryamid,

N-Ethyl-N-phenylacrylamid,

N-Ethyl-N-phenylmethyacrylamid; usw.

(7) Vinylether:

Ethylvinylether, 2-Chlorethylvinylether,

Hydroxyethylvinylether, Propylvinylether, Butylvinylether, Octylvinylether, Phenylvinylether, usw.

(8) Vinylester

Vinylacetat, Vinylchloracetat, Vinylbutyrat, Vinylbenzoat, usw.

(9) Styrole:

Styrol, Methylstyrol, Chlormethylstyrol, usw.

(10) Vinylketone:

Methylvinylketon, Ethylvinylketon, Propylvinylketon, Phenylvinylketon, usw.

(11) Olefine:

Ethylen, Propylen, Isobutylen, Butadien, Isopren, usw.

(12) N-Vinylpyrrolidon, N-Vinylcarbazol, 4-Vinylpyridin, a-Crylonitril, Methacrylonitril, usw.

(13) Ungesättigte Sulfonamide:

Acrylamide, N-(o-Aminosulforrylphenylacrylamid,

N-(m-Aminosulfonylphenyl)acrylamid;

N-(p-Aminosulfonylphenyl)acrylamid,

N-[1-(3-Aminosulfonyl)naphthyl]acrylamid,

N-(2-Aminosulfonylethyl)acrylamid, usw.

Methacrylamid;

N-(o-Aminosulfonylphenyl)methacylamid,

N-(m-Aminosulfonylphenyl)methacrylamid,

N-(p-Aminosulfonylphenyl)methacrylamid,

N-[1-(3-Aminosulfonylethyl)methacrylamid, usw.

Acrylester; o-Aminosulfonylphenylacrylat, m-Aminosulfonylphenylacrylat,

p-Aminosulfonylphenylacrylat, 1-(3-Aminosulfonylphenylnaphthyl)acrylat, usw.

Methacrylester; o-Aminosulfonylphenyl-methacrylat, m-Aminosulfonylphenylmethacrylat,

p-Aminosulfonylphenylmethacrylat, 1-(3-Aminosulfonylphenylnaphthyl)metharylat, usw.

Ferner können andere Monomer, die mit dem obigen Monomer polymerisierbar sind, copolymerisiert werden. Weiterhin kann das Copolymer, das durch copolymerisieren des obigen Monomers erhalten wird, durch Glycidylacrylat, Glycidylmethacrylat oder dergleichen modifiziert werden.

Es ist bevorzugt, dass das obige Copolymer die ungesättigte Carboxylsäure, aufgeführt in (3) enthält und ein bevorzugter Säurewert des Copolymers liegt bei 0 bis 10 meq/g, bevorzugt 0,2 bis 5 meq/g. Ein bevorzugtes Molekulargewicht des obigen Copolymers ist 10000 bis 100000.

Zum Copolymer kann ein Polyvinylbutyralharz, ein Polyurethanharz, ein Polyamidharz oder ein Epoxyharz zugeführt werden.

Zwei oder mehrere der obigen alkalilöslichen Polymere können kombiniert werden. Der Mischungsgrad des alkalilöslichen Polymers liegt bei 80 Gew.-% oder weniger der lichtempfindlichen Zusammensetzung.

Weiterhin ist es bevorzugt, wie in der US 4,123,279 offenbart, ein Phenylkondensat mit einer Alkylgruppe von 3 bis 8 Kohlenstoffatomen als das Substituent und Formaldehyd, wie t-Butylphenolformaldehydharz und Octylphenolformaldehydharz zu kombinieren, im Hinblick auf die Verbesserung der Bildsensibilisierung.

Um die Sensibilität zu verbessern, ist es bevorzugt, ein zyklisches Säureanhydrid, ein Phenol oder eine organische Säure der lichtempfindlichen Zusammensetzung hinzuzufügen.

Beispiele von zyklischen Säureanhydriden sind in der US 4,115,128 offenbart, wie beispielsweise Phthalsäureanhydrid, Tetrahydrophthalsäureanhydrid, Hexahydrophthalsäureanhydrid, 3,6-Endoxy- -4-tetrahydrophthalsäureanhydrid, Tetrachlorphthalsäureanhydrid, Maleinsäureanhydrid, Chlormaleinsäureanhydrid, Phenylmaelinsäureanhydrid, Bernsteinsäureanhydrid und Pyromellinanhydrid.

Beispiele der Phenole sind Biphenol A, p-Nitrophenol, p-Ethoxyphenol, 2,4,4'- Trihydroxybenzophenol, 2,3,4-Trihydroxybenzophenol, 4-Hydroxybenzophenol, 4,4',4"- Trihydroxy-Triphenylmethan und 4,4',3",4"-Tetrahydroxy-3,5,3',5'-tetramethyltriphenylmethan.

Wie beispielsweise Phthalsäureanhydrid, Tetrahydrophthalsäureanhydrid, Hexahydrophthalsäureanhydrid, 3,6-Endoxy- -4-tetrahydrophthalsäureanhyrid, Tetrachlorphthalsäureanhydrid, Maleinsäureanhydrid, Chlormaleinsäureanhydrid, Phenylmaleinsäureanhydrid, Bernsteinsäureanhydrid und Pyromellitanhydric.

Beispiele der Phenole sind Bisphenol A, p-Nitrophenol, p-Ethoxyphenol, 2,4,4'- Trihydroxybenzophenol, 2,3,4-Tirihydroxybenzophenol, 4-Hydroxybenzophenol, 4,4',4"- Trihydroxytriphenylmethan.

Als organische Säuren sind in den japanischen Patenten KOKAI mit den Nr. 60-88942, 2-96755 solche offenbart, wie beispielsweise Sulfonsäuren, Sulfinsäuren, Alkylschwefelsäuren, Phosphorsäuren, Phosphorester und Carboxylsäuren, wobei Beispiele sind p- Toluolsulfonsäure, Dodecylbenzolsulfonsäure, p-Toluolsulfinsäure, Ethylschwefelsäure, Phenylphosphonsäure, Phenylphosphat, Diphenylphosphat, Benzolsäure, Isophthalsäure, Adipinsäure, p-Toluolsäure, 3,4-Dimethoxybenolsäure, Phthalsäure, Terephthalsäure, 1,4-Cyclohexen-2,3-dicarboxylsäure, Erucasäure, Larinsäure, n-Undecansäure, Ascorbinsäure und dergleichen.

Ein geeigneter Bestandteil des zyklischen Säureanhydrids, des Phenols und der organischen Säuren liegt bei 0,05 bis 15 Gew.-%, bevorzugt 0,1 bis 5 Gew.-% insgesamt (?).

Zur lichtempfindlichen Zusammensetzung kann ein nichtionisches Oberflächenmittel wie im japanischen Patent KOKAI Nr. 62-251740 oder ein ampholytisches Oberflächenmittel, wie offenbart im japanischen Patent KOKAI mit den Nr. 59-121044 oder 4-13149 hinzugefügt werden, um die Stabilität gegen Entwicklungsbedingungen (Spielraum beim Entwickeln) zu verbreitern.

Beispiele nichtionischer Oberflächenmittel sind Sorbitoltristearat, Sorbitolmonopalmitat, Sorbitoltrioleat, Stearinsäure, monoglycerid, Polyoxyethylsorbitolmonooleat und Polyoxyethylennonylphenylether.

Beispiele des ampholytischen Oberflächenmittels sind alkalische organische Farben. Beispiele der Farben sind (Aminoethyl)glycine, Alkylpolyminoethylglycinhydrochlorid, 2- Alkyl-N-carboxyethyl-N-hydroxyethylimidazoliniumbetain, N-Tetradecyl-N,N-betaintyp (z. B. "Amogen", Daiichi Kogyo Seiyaku) und Alylimidazoline (z. B. "Lelbon 15", Sanyo Chemical Ind.).

Ein geeigneter Anteil des nichtionischen Oberflächenmittels und des ampholitischen Oberflächenmittels liegt bei 0,05 bis 15 Gew.-%, bevorzugt bei 0,1 bis 5 Gew.-% der lichtempfindlichen Zusammensetzung.

Zur lichtempfindlichen Zusammensetzung kann ein Ausdruckmittel zum Erhalten eines sichtbaren Bildes unmittelbar nach der Belichtung, ein Farbstoff oder ein Pigment als Bildkolorierung hinzugefügt werden.

Ein repräsentatives Ausdruckmittel ist eine Kombination einer Zusammensetzung, die bei Belichtung eine Säure freisetzt (Foto-Säurefreisetzungsmittel) und ein organischer Farbstoff, der ein Salz bildet. Beispiele der Ausdruckmittel sind Kombinationen der o-Naphthochinondiazid-4-sulfonsäurehalognid und ein salzbildender, organischer Farbstoff, der in den japanischen Patenten KOKAI Nr. 50-36209, 53-8128 offenbart ist, und Kombinationen eines Trihalomethyl-Bestandteils und eines salzbildenden, organischen Farbstoffs, offenbart in den japanischen Patenten KOKAI Nr. 53-36223, 54-74728, 60- 3626, 61-143748, 61-151644, 63-58440. Als Trihalomethyl-Bestandteil gibt es Oxazol- Bestandteile und Triazin-Bestandteile. Beide sind hervorragend bezüglich ihrer zeitbezogenen Stabilität und erzeugen klare Ausdruckbilder.

Als Kolorierung können verschiedene Farbstoffe zusätzlich zu den oben erwähnten, salzbildenden organischen Farbstoffen verwendet werden. Geeignete Farbstoffe sind öllösliche Farben und Basisfarben, einschließlich der salzbildenden, organischen Farbstoffe. Beispiele der Farben sind Oil Yellow, 101, Oil Yellow # 103, Oil Pink # 312, Oil Green BG, Oil Blue BOS, Oil Blue, 603, Oil Black BY, Oil Black BS, Oil Black T-505 (Orient Kagaku Kogyo), Victoria Pure Blue, Crystal Violet (CI 42555, Methyl Violet (CI 42535), Ethyl Violet, Rhodamin B (CI 145170B), Malachit Green (CI 14200), Methylen Blue (CI 52015), usw. Die im japanischen Patent KOKAI Nr. 62-293247 offenbarten Farben sind besonders bevorzugt.

Die lichtsensitive Zusammensetzung wird in einem Lösungsmittel gelöst und auf die Aluminiumplatte aufgebracht, gefolgt durch einen Trocknungsschritt.

Das Aufbringen kann durch das Verfahren durchgeführt werden, das einen Beschichtungsstab verwendet, der im japanischen Patent KOKOKU Nr. 58-4589 und dem japanischen Patent KOKAI Nr. 59-123568 offenbart ist, das Verfahren unter Verwendung eines Beschichters vom Extrusionstyp, das im japanischen Patent KOKAI Nr. 4-24265 offenbart ist, das Verfahren unter Verwendung eines Gleitbettbeschichters, das in der japanischen Patentanmeldung Nr. 8-288656 offenbart ist, usw.

Das Aufbringen unter Verwendung eines Beschichtungsstabes ist in Fig. 2 dargestellt. In Fig. 2 bedeutet 11 eine Drahtstange oder Grooving-Stange, und rotiert in der gleichen Richtung oder in Gegenrichtung zur Bahn 12, die sich kontinuierlich bewegt. 13 ist ein Stangenträger, der über die gesamte Länge der Beschichtungsstange 11 vorgesehen ist. Der Stangenträge 13 trägt die Beschichtungsstange 11, so dass sie sich nicht verwirft, und wirkt weiterhin als Zulieferer der Beschichtungslösung 14 zur Beschichtungsstange 11. Das bedeutet, dass die Beschichtungslösung 14 dem Führungskanal 17 zugeführt wird, der zwischen der Seitenwand des Stangenträgers 13 und dem Dammelement 16 ausgebildet ist, durch die sich drehende Stange 11 aufgenommen wird und dann auf die Bahn 12 aufgebracht wird. Zu dieser Zeit wird die Beschichtungslösung 14 am Kontaktteil der Stange 11 mit der Bahn 12 gewogen und die berechnete Beschichtungsmenge wird auf die Bahn 12 aufgebracht. Der Rest fließt nach unten und bildet einen Pool 18, zusammen mit der neuzugeführten Beschichtungslösung 14.

Bei diesem Verfahren wird die Beschichtungsmenge durch die Größe der Nuten an der Oberfläche der Beschichtungsstange gesteuert. Das bedeutet, das im Falle einer Drahtstange, die durch eine mit Draht umwickelte Stange gebildet wird, die Beschichtungsmenge durch die Größe des Drahts gesteuert wird. Die Beschichtungsmenge ist nicht begrenzt, liegt jedoch im Allgemeinen bei 3 bis 100 cm³/m².

Der Durchmesser der Beschichtungsstange ist im Allgemeinen 3 bis 20 mm, die Drehrichtung kann identisch oder gegenläufig zur Bewegungsrichtung der Bahn sein. Die Beschichtungsgeschwindigkeit liegt im Bereich von 10 bis 150 m/min. Was die Eigenschaften der Beschichtungslösung betrifft, liegt eine bevorzugte Viskosität bei 0,7 bis 500 cp, insbesondere bei 0,7 bis 100 cp, eine bevorzugte Oberflächenspannung bei 20 bis 70 dyn/cm, insbesondere bei 25 bis 50 dyn/cm, und ein spezifisches bevorzugtes Gewicht bei 0,8 bis 1,5.

Ein weiteres Aufbringverfahren umfasst das Ausgeben der Beschichtungslösung aus einem Förderer vom Extrusionstyp, das Ausbilden einer Brücke der Beschichtungslösung auf der sich bewegenden Aluminiumbahn, die durch eine Unterstützungswalze unterstützt wird, und das Aufbringen der Beschichtungslösung auf die Bahn indem man einen Unterdruck auf der Rückseite der Brücke oder einen Überdruck auf die Vorderseite der Brücke aufbringt.

Eine Extrusionsbeschichtungsvorrichtung ist in Fig. 3 dargestellt und enthält einen Extrusionsbeschichter 21, eine Vakuumkammer 22, die mit eine Vakuumleitung versehen ist und eine Unterstützungsrolle 25. Das Bezugszeichen 24 ist die Aluminiumbahn und das Bezugszeichen 26 ist die Beschichtungslösung.

Bei dieser Vorrichtung hängt die Beschichtungsmenge vom Abstand zwischen der Oberseite des Extrusionsbeschichters 21 und der Aluminiumbahn ab und kann im Bereich von etwa 10 bis 500 cm³/m² variieren. Was die Eigenschaften der Beschichtungslösung betrifft, liegt eine bevorzugte Viskosität bei 0,7 bis 1000 cp, insbesondere bei 0,7 bis 100 cp, eine bevorzugte Oberflächenspannung liegt bei 20 bis 70 dyn/cm, insbesondere bei 25 bis 50 dyn/cm, und ein bevorzugtes spezifisches Gewicht liegt bei 0,8 bis 1,5. Der Abstand zwischen der Oberseite des Extrusionsbeschichters und der Aluminiumbahn liegt im Allgemeinen bei etwa 0,1 bis 0,5 mm.

Die so hergestellte lichtempfindliche planografische Druckplatte wird dann getrocknet.

Als Trocknungsverfahren kann ein Verfahren unter Verwendung eines Trockners vom Bogentyp eingesetzt werden, bei dem Durchlaufrollen in der Trocknungskammer angeordnet sind und bei dem die Bahn durch die Rollen hindurchgeschickt wird, wie dies in dem japanischen Patent KOKAI mit der Veröffentlichungsnummer 6-63487 beschrieben ist, das Verfahren zum Trocknen der Bahn, die durch das Einstrahlen von Luft aus Düsen von sowohl der oberen Seite als auch der Unterseite der Bahn schwebt, das Verfahren zum Trocknen unter Verwendung von Strahlungswärme, die erzeugt wird durch das Erhitzen verschiedener Medien auf eine hohe Temperatur ohne die Verwendung von heißer Luft, das Verfahren zum Trocknen oder Verwendung von Wärmeübertragung durch einen Kontakt zwischen der Bahn und einer Walze, die durch verschiedene Mittel erwärmt wurde, und dergleichen.

Ein Trocknungsverfahren unter Verwendung heißer Luft ist in Fig. 4 dargestellt. Bei diesem Verfahren bewegt sich die Aluminiumbahn 32 kontinuierlich unter Führung durch Führungswalzen 31, und ein die Beschichtungslösung enthaltendes Lösemittel wird auf den Beschichtungsbereich 33 aufgebracht. Die beschichtete Bahn tritt in eine erste Trocknungszone 31, die mit einem Lufteinlass 35 und einer Abluftöffnung 36 versehen ist. Heiße Luft mit einer Temperatur von 40 bis 130ºC und einem Taupunkt von -5 bis 15ºC wird durch den Lufteinlass 35 geliefert und durch die Verstärkerplatte 37 verstärkt. Dann kommt die Heißluft in Kontakt mit der Oberfläche der Beschichtungsschicht der Aluminiumbahn 32 mit einer Strömungsgeschwindigkeit von 0,5 bis 4 m/s, um die Beschichtungsschicht zu trocknen, und wird aus der Abluftöffnung 36 ausgegeben. Die Beschichtungsschicht der Aluminiumbahn 32, wenn sie den Ausgang der ersten Trocknungszone 34 erreicht, befindet sich in einem Weichhautzustand. Die Aluminiumbahn 32, die durch die Führung durch die Führungsrollen 32 sich kontinuierlich bewegt, tritt in die zweite Trocknungszone 38 ein, die mit einem Lufteinlass und einer Abluftöffnung 40 versehen ist. Heißluft mit einer Temperatur von 60 bis 150ºC und einem Taupunkt von 5 bis 20ºC wird durch den Lufteinlass 39 zugeführt und aus Schlitzdüsen 41 mit einer Strömungsgeschwindigkeit von 5 bis 15 m/s ausgeblasen. Die Heißluft kommt in intensiven Kontakt mit der Oberfläche der Beschichtungsluft, um das verbleibende Lösungsmittel zu verdampfen. Dabei wird die Beschichtungsschicht ausgehärtet. Nach dem Kontakt wird die Luft aus der Abluftöffnung 40 abgeführt.

Die Schlitzdüsen haben eine Schlitzbreite von 0,2 bis 8 mm, eine Teilung von 3 bis 300 mm, und einen Abstand zwischen der Düse und der Bahn von 5 bis 20 mm.

Das Lösungsmittel ist beispielsweise ein organisches Lösungsmittel oder eine Lösungsmittelmischung, offenbart im japanischen Patent KOKAI Nr. 62-251739. Die lichtempfindliche Zusammensetzung wird gelöst oder suspendiert mit einer Konzentration von 2 bis 50 Gew.-% Festgewicht, und auf den Träger aufgebracht, gefolgt durch einen Trocknungsschritt. Die Beschichtungsmenge der lichtempfindlichen Schicht auf dem Träger variiert gemäß ihrem Verwendungszweck und liegt im Allgemeinen bevorzugt bei 0,3 bis 4 g/m² basierend auf dem Trockengewicht. Die geringeren Beschichtungsmengen ergeben die kleine Belichtung zum Erhalt von Bildern, die Membranfestigkeit verringert sich jedoch. Auf der anderen Seite wird je höher der Beschichtungswert ist, desto größer die erforderliche Belichtungszeit, und die Membranfestigkeit wird hoch. Beispielsweise kann eine Druckplatte, die mehrmals druckfähig ist (große Druckstabilität) erhalten werden.

Zur lichtempfindlichen Zusammensetzung kann ein oberflächenaktives Mittel zum Verbessern der Qualität der beachichteten Oberfläche hinzugefügt werden, wie beispielsweise ein Fluor-haltiges Oberflächenmittel, offenbart im japanischen Patent KOKAI Nr. 62-170950. Ein bevorzugter Mischanteil liegt bei 0,001 bis 1 Gew.-%, insbesondere bei 0,005 bis 0,5 Gew.-% der lichtempfindlichen Zusammensetzung.

Als lichtempfindliche Schicht für lichtempfindliche planografische Druckplatten vom negativen Typ gibt es lichtempfindliche Schichten, die einen lichtempfindlichen Diazo- Bestandteil aufweisen, lichtpolymerisierbare, lichtempfindliche Schichten und lichtquervernetzbare, lichtempfindliche Schichten. Unter diesen werden die lichtstabilisierten, lichtempfindlichen Vervielfältigungsmaterialien, die einen lichtempfindlichen Diazo-Bestandteil aufweisen, nachfolgend erläutert.

Bevorzugte lichtempfindliche Diazo-Bestandteile sind die Diazoharze, die durch Kondensation eines aromatischen Diazoniumsalzes mit einem organischen Kondensationsmittel, das eine reaktive Carbonylgruppe, insbesondere ein Aldehyd, wie beispielsweise Formaldehyd oder Acetaldehyd oder ein Acetal enthält, in einer sauren Umgebung. Ein repräsentatives Beispiel dafür ist ein Kondensat aus p-Diazodiphenylamin und Formaldehyd. Die Synthese dieser Diazoharze ist beispielsweise offenbart in der US 2,678,498, US 3,050,502, US 3,311,605 und US 3,277,074.

Andere bevorzugte lichtempfindliche Zusammensetzungen sind Diazonium-Zusammensetzungen, wie sie im japanischen Patent KOKOKU Nr. 49-48001 offenbart sind, die Co- Kondensate eines aromatischen Diazoniumsalzes und eines substituierten, aromatischen Bestandteils, das die Diazoniumgruppe nicht enthält, sind. Unter diesen befinden sich Co-kondensierte Diazoniumbestandteile mit einem aromatischen Bestandteil, wobei die Carboxylgruppe durch eine alkalilösliche Gruppe, wie beispielsweise eine Hydroxylgruppe, ausgesetzt ist.

Noch weitere bevorzugte lichtempfindliche Bestandteile sind lichtempfindliche Diazobestanteile, offenbart in den japanischen Patenten KOAI mit den Nr. 4-18559, 4-190361 und 4-17353, die Kondensate eines aromatischen Diazoniumsalzes mit einem reaktiven Carbonylbestandteil einer analkalilöslichen Gruppe sind.

Obwohl es Diazoharze gibt, die ein anorganisches Anion, wie beispielsweise Mineralsäure, z. B. Chlorwasserstoffsäure, Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure oder Phosphorsäure oder ein Doppelsalz, z. B. Zinkchlorid, als das Gegen-Anion des obigen Diazoniumsalzes verwenden, sind im Wesentlichen wasserunlösliche, in organischen Lösungsmitteln lösliche Diazoharze besonders bevorzugt. Die bevorzugten Diazoharze sind im Einzelnen im japanischen Patent KOKOKU Nr. 47-1167 und der US 3,300,309 beschrieben.

Andere bevorzugte Diazoharze sind jene, die eine halogenierte Lewis-Säure vervenden, wie beispielsweise Tetrafluorborsäure oder Hexafluorphosphorsäure, oder eine Perhalogensäure, wie beispielsweise Perchloridsäure oder einer periodische Säure als Gegen-Anion, offenbart im japanischen Patent KOKAI mit den Nr. 54-98613 und 56- 121031.

Noch weitere bevorzugte Diazoharze sind jene, die eine Sulfonsäure mit einer langkettigen Alkylgruppe als das Gegen-Anion enthalten, offenbart in den japanischen Patent KOKAI mit den Nr. 58-209733, 62-175731 und 63-262643.

Ein geeigneter Anteil des lichtempfindlichen Diazo-Bestandteils liegt bei 5 bis 50 Gew.-%, bevorzugt 8 bis 20 Gew.-% der lichtempfindlichen Schicht.

Es ist bevorzugt, einen alkalischen, wasserlöslichen oder schwellfähigen Lipophilpolymerbestandteil als Bindemittel mit dem lichtempfindlichen Diazo-Bestandteil zu kombinieren. Geeignete Polymerbestandteile, die als Lipophilpolymerbestandteile verwendet werden können, sind die Copolymere von denen der Aufbaustoff das oder die Monomere sind, die in den obigen Punkten (1) bis (13) gezeigt sind, und deren Molekulargewicht im Allgemeinen bei 10000 bis 200000 liegt und ähnlich denjenigen sind, die vorstehend bei der lichtempfindlichen Zusammensetzung vom positiven Typ beschrieben sind. Ferner sind als Aufbaustoffe die Polymerbestandteile, die hergestellt werden durch Copolymerisation der in (14) oder (15) gezeigt sind, geeignet.

(14) Ungesättigte Imide:

Maleimid, N-Acryloylacrylamid, N-Actylacrylamid, N-Propionaylacrylamid, N-(p-Chlorobenzoyl)acrylamid, N-Acryloylmethycrylamid, N-Acetylmethacrylamid, N-Propionylmethacrylamid, N-(p-Chlorobenzoyl)methacrylamid usw.

(15) Ungesättigte Monomere mit einer quervernetzenden Gruppe als Seitenkette:

N-[2-Acryloxyloxy)-ethyl]-2,3-dimethylmaleimid, N-[6-Methacryloxyloxy]-hexyl]-2,3- dimethylmaleimid, Vinylcinnamat usw.

Ferner können andere Monomere, die mit dem obigen Monomer polymerisierbar sind, copolymerisiert werden. Weiterhin kann das Copolymer, das durch Copolymerisation des obigen Monomers erhalten wird, durch Glycidylacrylat, Glycidymethacrylat oder dergleichen modifiziert werden.

Es ist bevorzugt, dass das obige Copolymer die ungesättigte Carboxylsäure enthält, die in (3) aufgeführt ist, und ein bevorzugter Säurewert des Copolymers liegt bei 0 bis 10 meq/g, bevorzugt 0,2 bis 5 meq/g. Ein bevorzugtes Molekulargewicht des obigen Copolymers liegt bei 10000 bis 100000.

Zum Copolymer kann ein Polyvinylbutyralharz, ein Polyurethanharz, ein Polyamidharz oder ein Epoxyharz zugefügt werden. Daneben kann ein Harz vom Novolak-Typ, ein Phenol-modifiziertes Xylenharz, Polyhydroxystyrol und polyhalogeniertes Hydroxystyrol sowie weiterhin ein alkalilösliches Harz mit einer Phenolhydroxylgruppe, offenbart im japanischen Patent KOKAI Nr. 51-43711 ebenfalls verwendet werden.

Zwei oder mehrere der obigen alkalilöslichen Polymere können kombiniert werden. Der Mischungsgrad der alkalilöslichen Polymerbestandteile liegt im Allgemeinen bei 40 bis 95 Gew.-% der gesamten festen Bestandteile der lichtempfindlichen Zusammensetzung.

Der lichtempfindlichen Zusammensetzung wird ein Sensibilisierungsmittel zum Verbessern der Sensibilität eines Bildes hinzugefügt, wie beispielsweise ein halb verestertes Produkt eines Styrol-Malinsäureanhydrid-Copolymers mit Alkohol, Novolak-Harz und 50% Fettsäureester von p-Hydroxystyrol, offenbart im japanischen Patent KOKAI Nr. 55-527.

Ferner wird ein Plastifizierungsmittel hinzugefügt, um der Beschichtungsschicht Flexibilität und Abriebbeständigkeit zu verleihen. Beispiele von Plastifizierungsmitteln sind Butylphthalyl, Polyethylenglycol, Tributylcitrat, Diethylphthalat, Dibutylphthalat, Dihexylphthalat, Dioctylphthalat, Tricresylphosphat, Tributylphosphat, Trioctylphosphat, Tetrahydrofurfuryloleat und Oligomere und Polymere der Acrylsäure oder der Methacrylsäure, und Tricresylphosphat ist besonders bevorzugt.

Zur lichtempfindlichen Zusammensetzung wird eine Säure hinzugefügt, um die Stabilität bezüglich der Zeit zu verbreitern, wie beispielsweise Phosphorsäure, phosphorige Säure, Zitronensäure, Oxalsäure, Dipicolinsäure, Benzolsulfonsäure, Naphthalensulfonsäure, Sulfosalicylsäure, 4-Methoxy-2-hydroxybenzophenon-5-sulfon-Säure, Weinsäure usw.

Weiterhin kann ein Ausdruckmittel zum Erzielen eines sichtbaren Bildes unmittelbar nach der Belichtung oder eine Farbe oder ein Pigment als Bildkolorierung hinzugefügt werden. Bevorzugte Kolorierungen reagieren mit freien Radikalen oder mit Säure, um den Farbton zu variieren, und beispielhafte Kolorierungen, die die Farbe von gefärbt bis farblos oder einer unterschiedlichen Farbe variieren, sind Triphenylmethane, Diphenylmethane, Oxazine, Xanthene, Imininonaphthochinone, Azomethine und anthrachinone, wie beispielsweise Oil Yellow #101, Oil Yellow #103, Oil Pink #312, Oil Red, Oil Green BG, Oil Blue BOS, Oil Blue #603, Oil Black BY, Oil Black BS, Oil Black T-505 (Orient Kagaku Kogyo), Victoria Purc Blue BOH (Hodogaya Kagaku), Patent Pure Blue (Sumitomo Mikuni Kagaku), Cyrstal Violet (CI 4255) Methyl Violet (CI 42535), Ethyl violet, Rhodamin B (CI 145170B), Malchit Green (CI 142000) Methylen Blue (CI 52015), Brilliant Blue, Methyl Green, Erythrocin B, Basic Fuchsine, m-Kresol Purple, Auramin, 4-p- Diethylaminophenyliminaphthochinon, Cyano-p-diethylaminophenylacetanilid, usw. Andererseits sind Farbentwicklungsmittel, die die Farbe von farblos zu gefärbt variieren, Leucobasis-Farbstoffe und primäre oder sekundäre Acrylaminfarbstoffe, wie beispielsweise Triphenylamin, Diphenylamin, o-Chloroanilin, 1,23,-Triphenylganidin, Naphthylamin, Diaminodiphenylmethan, p,p_Bis-dimethylaminodiphenylamin, 1,2-Dianilinoethylen, p,p',p"-tris-Dimethylaminotriphenylmethan, p,p'-Bis-dimethylaminodiphenylmethylimin, p,p,p"-Triamino-o-methyltriphenylmethan, p,p'-Bis-dimethylaminodiphenyl-4-anilinonaphthylmethan, p,p',p"-Triaminotriphenylmethan, usw.

Bevorzugt sind Triphenylmethanfarbstoffe und Diphenylmethanfarbstoff, besonders bevorzugt sind Triphenylmethanfarbstoffe, insbesondere Victoria Pure Blue BOH.

Ein geeigneter Anteil der oben beschriebenen Kolorierungen liegt bei etwa 0,5 bis 10 Gew.-%, bevorzugt etwa 1 bis 5 Gew.-% der lichtempfindlichen Zusammensetzung.

Zur lichtempfindlichen Zusammensetzung kann ein zyklisches Säureanhydrid, ein Phenol, eine organische Säure oder ein höherer Alkohol hinzugefügt werden, um die Entwicklungsfähigkeit zu verbessern.

Die lichtempfindliche Zusammensetzung wird gelöst oder suspendiert in einem Lösungsmittel, wie beispielsweise einem organischen Lösungsmittel oder einer Lösungsmittelmischung, wie sie im japanischen Patent KOKAI Nr. 62-251739 offenbart ist, bei einer Konzentration von 2 bis 50 Gew.-% als Festgewicht, und auf dem Träger aufgebracht, gefolgt durch Trocknung, ähnlich der lichtempfindlichen Zusammensetzung vom positiven Typ. Die Beschichtungsmenge der lichtempfindlichen Schicht auf dem Träger variiert mit ihrer Verwendung und im Allgemeinen sind 0,3 bis 4 g/m² als Trockengewicht bevorzugt. Die geringeren Beschichtungsmengen führen zu einer geringeren Belichtung zum Erhalt von Bildern, die Membranfestigkeit verringert sich jedoch. Auf der anderen Seite erfordern die größeren Beschichtungsmengen die höhere Belichtung und die Membranfestigkeit wird stark. Beispielsweise kann eine Druckplatte, die fähig ist, viele Male zu drucken (große Druckdauerhaftigkeit) erhalten werden. Der lichtempfindlichen Zusammensetzung kann ein oberflächenaktives Mittel zum Verbessern der Qualität der beschichteten Oberfläche hinzugefügt werden, ähnlich der lichtempfindlichen Zusammensetzung vom positiven Typ.

Auf die Seite, die der lichtempfindlichen Schicht der lichtempfindlichen, planografischen Druckplatte der vorliegenden Erfindung gegenüberliegt, kann eine Beschichtungsschicht (rückseitige Beschichtungsschicht) bestehend aus einer organischen Polymerzusammensetzung vorgesehen sein.

Die Hauptkomponente der rückwärtigen Beschichtungsschicht kann ausgewählt werden aus einem gesättigten Copolymer-Polyesterharz, einem Phenoxyharz, einem Polyvinylacetafharz und einem Vinylidenchlorid-Copolymerharz mit einem Glasübergangspunkt von 20ºC oder mehr. Das gesättigte, copolymerisierte Polyesterharz besteht aus einer Dicarboxyläureeinheit und einer Dioleinheit. Beispiele der Dicarboxyleinheiten des Polyesters sind aromatische Dicarboxylsäuren, wie beispielsweise Phthalsäure, Terphthalsäure, Isophthalsäure, Tetrabromphthalsäure und Tetrachlorphthalsäure, und gesättigte aliphatische Dicarboxylsäuren, wie beispielsweise Adipinsäure, Azelainsäure, Bernsteinsäure, Oxalsäure, Suberinsäure, Sebacinsäure, Malonsäure und 1,4-Cyclohexandicarboxylsäure.

Wahlweise Zusätze der rückwärtigen Beschichtungsschicht sind Farbstoff oder Pigment zum Einfärben, Silanverbindungsmittel, das Diazoharz bestehend aus Diazoniumsalz, organische Phosphorsäure, organische, phosphorische Säure, ein kationisches Polymer und dergleichen zum Verbessern der Haftfähigkeit mit dem Aluminiumträger, Wachs, höhere Fettsäuren, höhere Fettamide, der Siliconbestandteil bestehend aus Dimethylsiloxan, modifiziertes Dimethylsiloxan, Polyethylenpulver und dergleichen, verwendet als Schmiermittel, usw.

Die Dicke der rückwärtigen Beschichtungsschicht ist ausreichend, um die lichtempfindliche Schicht gegen Abrieb ohne ein Schutzpapier zu sichern und eine geeignete Dicke liegt bei 0,01 bis 8 um. Wenn die Dicke geringer als 0,01 um ist, kann das Auftreten von Abrieb der lichtempfindlichen Schicht im Stapel der lichtempfindlichen, planografischen Druckplatte nicht verhindert werden. Wenn die Dicke 8 um übersteigt, wird der Pressdruck beim Drucken beeinflusst durch das Anschwellen der rückwärtigen Beschichtungsschicht, verursacht durch die, in der Umgebung der Druckplatte verwendeten Reagenzien, während des Druckens, wodurch die Druckeigenschaften sich verschlechtern.

Die rückwärtige Beschichtungsschicht kann an der gegenüberliegenden Seite der Aluminiumplatte durch verschiedene Verfahren vorgesehen werden. So liegt beispielsweise ein Verfahren darin, eine Lösung oder eine Emulsion der Zusammensetzung der rückwärtigen Beschichtungsschicht unter Verwendung eines geeigneten Lösungsmittels herzustellen und diese auf die Aluminiumbahn aufzubringen, gefolgt durch ein Trocknen. Ein weiteres Verfahren liegt darin, einen Film der rückwärtigen Beschichtungsschichtzusammensetzung herzustellen und ihn an der Aluminiumplatte durch einen Klebstoff oder durch Erwärmen anzubringen. Ein weiteres Verfahren liegt darin, einen Schmelzfilm der rückwärtigen Beschichtungsschichtzusammensetzung durch einen Schmelzextruder auszubilden und ihn mit der Alluminiunnplatte zu verbinden. Das am besten geeignete Verfahren unter diesen Verfahren liegt in der Herstellung einer Lösung und ihrem Aufbringen, im Hinblick auf das Sicherstellen der obigen Beschichtungsmenge. Das Lösungsmittel kann ein organisches Lösungsmittel oder eine Lösungsmittelmischung sein, ausgewählt aus denen, die im japanischen Patent KOKAI Nr. 62-251739 offenbart sind.

Beim Herstellen der lichtempfindlichen, planografischen Druckplatte kann sowohl die rückwärtige Beschichtungsschicht als auch die lichtempfindliche Schicht vorab aufgebracht werden, oder es können beide Schichten gleichzeitig aufgebracht werden.

BEISPIELE Beispiel 1

Eine JIS A 1050-Aluminiumplatte von 0,24 mm Dicke wurde mit eine Brüstenkörnung behandelt unter Verwendung einer Nylonbürste mit einem Borstendurchmesser von 0,57 bis 0,72 mm mit variierender Eindruckfestigkeit, während eine wässrige Bimssteinlösung der Oberfläche der Aluminiumplatte zugefügt wurde.

Die durch die Bürstenkörnung aufgeraute Oberfläche wurde gut mit Wasser gewaschen und dann geätzt, indem sie in eine wässrige, 10%ige Natriumhydroxidlösung bei 60ºC für 25 Sekunden eingetaucht wurde. Die geätzte Oberfläche wurde unter fließendem Wasser gewaschen, neutralisierend gewaschen mit einer 20%igen Salpetersäure und wiederum mit Wasser gewaschen. Die Aluminiumplatte wurde einem elektrolytischen Aufrauvorgang unterworfen unter Verwendung eines Wechselstroms mit Sinuswellen mit einer Strommenge an der Anode von 100 bis 600 Coulomb/dm² in wässriger, 1%iger Salpetersäurelösung. Nachfolgend wurde die Aluminiumplatte in eine wässrige, 1%ige Natriumhydroxidlösung bei 40ºC für 30 Sekunden eingetaucht und anschließend in eine wässrige 30%ige Schwefelsäure bei 60ºC für 40 Sekunden eingetaucht. Dann wurde die Aluminiumplatte durch Gleichstrom in einer wässrigen, 20%igen Schwefelsäurelösung mit einer Stromdichte von 5 A/dm² anodisiert, um eine Oxidmembran mit 1,6 g/m² zu bilden, um den Träger herzustellen.

Die Unterbeschichtungs-Lösung mit der folgenden Zusammensetzung (Viskosität: 1,1 cp, Oberflächenspannung: 450 dyn/cm) wurde auf die Oberfläche des Trägers durch einen Stangenbeschichter mit einer Nassbeschichtungsmenge von 9,5 cm³/m² bei einer Beschichtungsgeschwindigkeit von 50 m/min aufgebracht und bei 80ºC für 30 Sekunden getrocknet. Die Beschichtungsmenge nach dem Trocknen war 30 mg/m².

Unterbeschichtungslösung:

Aminoethylphosphonsäure 0,10 g

Phenylphosphonsäure 0,15 g

β-Alanin 0,10 g

Methanol 40 g

reines Wasser 60 g

Auf den unterbeschichteten Träger wurde die lichtempfindliche Lösung mit de folgenden Zusammensetzung (Viskosität: 2,3 cp, Oberflächenspannung: 36 dyn/cm) durch einen Stangenbeschichter mit einer nassen Beschichtungsmenge von 25 cm³/m² mit einer Beschichtungsgeschwindigkeit von 50 m/s aufgebracht und bei 110ºC für 1 Minute getrocknet, um die lichtempfindliche Schicht mit etwa 2,0 g/m² zu bilden.

Lichtempfindliche Lösung:

Ein verestertes Produkt aus 1,2-Diazonaphthochinon-5-sulfonylchlorid und Pyrogallol-Acetonharz (beschrieben in Beispiel 1 der US 3,635,709), 0,45 g

Kresolformaldeyhd-Novolak-Harz (meta-: para-Verhältnis = 6 : 4, gewichtsbezogenes mittleres Molekulargewicht: 3000, anzahlbezogenes, mittleres Molekulargewicht: 1100, enthaltend 0,7% unreagiertes Kresol) 1,1 g

m-Kresolformaldehyd-Novolak-Harz (gewichtsbezogenes mittleres Molekulargewicht: 1700, anzahlbezogenes, mittleres Molekulargewicht: 600, enthaltend 1% unreagiertes Kresol) 0,3 g

Poly [N-(p-Aminosulfonylphenyl)acrylamid-co-normalbutylacrylat-codiethylen-glycolmonomethylethermethacrylat (Stoffmengenverhältnis jedes Monomers = 40 : 40 : 20 in der obigen Reihenfolge, gewichtsbezogenes, mittleres Molekulargewicht: 40000, anzahlbezogenes mittleres Molekulargewicht: 20000) 0,2 g

p-Normaloctylphenol-Formaldehydharz (offenbart in der US 4,123,279) 0,02 g

Naphthochinon-1,2-diazid-4-sulfonsäurechlorid 0,01g

Tetrahydrophthalanhydrid 0,1 g

Benzoesäure 0,02 g

4-[p-N,N-Bis(ethoxycarbonylmethyl)aminophenyl]-2,6- bis(trichlormethyl)-s-triazin 0,01 g

4-[p-N-(p-Hydroxybenzoyl)aminophenyl]-2,6-bis(trichlormethyl)-s-triazin 0,02 g

2-Trichlormethyl-5-(4-hydroxystyryl)-1,3,4-oxadiazol 0,01 g

Victoria Pure Blue BOH (Zähleranion: 1-Naphthalensulfonsäure) 0,02 g

Fluorhaltiges, oberflächenaktives Mittel "Modiper F-200" (Nippon Oil and Fats, 30 Gew.-% Methylethylketon/Methylisobutylketon- Mischlösung 0,06 g

Fluorhaltiges, oberflächenaktives Mittel "Megafuc F 177" (Dainippon Ink and Chemicals, 20 Gew.-% Methylisobutylketon-Lösung 0,02 g

Methylethylketon 15 g

1-Methoxy-2-propanol 10 g

Auf die lichtempfindliche Schicht wurde eine mattierte Schicht ausgebildet, durch elektrostatisches Sprühen einer wässrigen Copolymerlösung aus Methylmethacrylat- Ethylacrylat-Natriumacrylat (Molekularverhältnis = 68 : 20 : 12) mit einer Viskosität von 4,0 cp und einer Oberflächenspannung von 43 dyn/cm, gemäß Beispiel 1 des japanischen Patentes KOKOKU Nr. 61-28986 unter Variierung der Zufuhrmenge.

Die konvexen Erhebungen der Mattierungsschicht lagen in einer Dichte von 1000 konvexen Erhebungen/cm² und einer mittleren Höhe von 4,0 um vor. Die Oberflächenrauhigkeit der lichtempfindlichen Schicht gegenüberliegenden Seite lag bei 0,25.

Ein Schutzpapier wurde hergestellt durch Stampfen gebleichter Kraftpulpe und durch ihre Verdünnung auf eine Konzentration von 4%, um ein Rohpapier zu erhalten. Dem Rohpapier wurde Aluminiumsulfat zugefügt, bis der pH-Wert 5,0 erreicht war. Unter Verwendung des Rohpapiers wurde das Schutzpapier für die lichtempfindlichen Druckplatten hergestellt mit einer Dichte von 0,75 g/cm², einer Glätte der Glanzseite von 60 Sekunden, einem Feuchtegehalt von 5,5% und einem Flächengewicht von 35 g/m².

Der statische Reibungskoeffizient zwischen dem Schutzpapier und der lichtempfindlichen Schicht der lichtempfindlichen, planografischen Druckplatte lag bei 0,60 und der statische Reibungskoeffizient zwischen dem Schutzpapier und der gegenüberliegenden Oberfläche der lichtempfindlichen, planografischen Druckplatte lag bei 0,64.

Beispiel 2

Die lichtempfindliche, planografische Druckplatte war die gleiche wie bei Beispiel 1, außer dass die Dichte der konvexen Erhebungen auf 150 konvexe Erhebungen/cm² eingestellt wurde, indem man die Drehgeschwindigkeit des Napfes veränderte.

Das Schutzpapier war das gleiche wie bei Beispiel 1.

Der statische Reibungskoeffizient zwischen dem Schutzpapier und der lichtempfindlichen Schicht lag bei 0,04 und der statische Reibungskoeffizient zwischen dem Schutzpapier und der gegenüberliegenden Oberfläche lag bei 0,64.

Beispiel 3

Die lichtempfindliche, planografische Druckplatte war die gleiche in Beispiel 1.

Das Schutzpapier war das gleiche wie in Beispiel 1, außer, dass Polyethylen auf eine Oberfläche des Schutzpapiers laminiert wurde gemäß dem Laminierungsverfahren, das im Einzelnen im japanischen Patent KOKOKU Nr. 57-23259 offenbart ist.

Der statische Reibungskoeffizient zwischen dem Schutzpapier und der lichtempfindlichen Schicht lag bei 0,70 und der statische Reibungskoeffizient zwischen dem Schutzpapier und der gegenüberliegenden Oberfläche lag bei 0,54.

Beispiel 4

Die lichtempfindliche, planografische Druckplatte war die gleiche wie in Beispiel 1, außer dass die Dichte der konvexen Erhebungen auf 10000 konvexe Erhebungen/cm² eingestellt wurde, indem man die Drehgeschwindigkeit des Napfes änderte.

Das Schutzpapier war das gleiche wie in Beispiel 1.

Der statische Reibungskoeffizient zwischen dem Schutzpapier und der lichtempfindlichen Schicht lag bei 0,76 und der statische Reibungskoeffizient zwischen dem Schutzpapier und der gegenüberliegenden Oberfläche lag bei 0,64.

Beispiel 5

Die lichtempfindliche, planografische Druckplatte war die gleiche wie in Beispiel 1, außer dass die mittlere Höhe der konvexen Erhebungen der Mattierungsschicht 6,0 um war.

Das Schutzpapier war das gleiche wie in Beispiel 1.

Der statische Reibungskoeffizient zwischen dem Schutzpapier und der lichtempfindlichen Schicht lag bei 0,74 und der statische Reibungskoeffizient zwischen dem Schutzpapier und der gegenüberliegenden Oberfläche lag bei 0,64.

Beispiel 6

Die lichtempfindliche, planografische Druckplatte war die gleiche wie in Beispiel 1. Das Schutzpapier war das gleiche wie in Beispiel 1, außer dass die Glätte auf 10 Sekunden eingestellt wurde, indem man den Pressdruck der Papiermühlen veränderte.

Der statische Reibungskoeffizient zwischen dem Schutzpapier und der lichtempfindlichen Schicht lag bei 0,65 und der statische Reibungskoeffizient zwischen dem Schutzpapier und der gegenüberliegenden Oberfläche lag bei 0,66.

Beispiel 7

Die lichtempfindliche, planografische Druckplatte war die gleiche wie in Beispiel 1.

Das Schutzpapier war das gleiche wie in Beispiel 1, außer dass die Glätte auf 6 Sekunden eingestellt wurde, indem man den Pressdruck in Papiermühlen veränderte.

Der statische Reibungskoeffizient zwischen dem Schutzpapier und der lichtempfindlichen Schicht lag bei 0,64 und der statische Reibungskoeffizient zwischen dem Schutzpapier und der gegenüberliegenden Oberfläche lag bei 0,67.

Vergleichsbeispiel 1

Die lichtempfindliche, planografische Druckplatte war die gleiche wie in Beispiel 1, außer dass die Dichte der konvexen Erhebungen bei 60 konvexen Erhebungen/cm² lag.

Das Schutzpapier war das gleiche wie in Beispiel 1.

Der statische Reibungskoeffizient zwischen dem Schutzpapier und der lichtempfindlichen Schicht lag bei 0,28 und der statische Reibungskoeffizient zwischen dem Schutzpapier und der gegenüberliegenden Oberfläche lag bei 0,64.

Vergleichsbeispiel 2

Die lichtempfindliche, planografische Druckplatte war die gleiche wie in Beispiel 1, außer dass die konvexen Erhebungen der Mattierungsschicht in einer Dichte von 150 konvexen Erhebungen/cm² und mit einer mittleren Höhe von 1,5 um vorlag.

Das Schutzpapier war das gleiche wie in Beispiel 1.

Der statische Reibungskoeffizient zwischen dem Schutzpapier und der lichtempfindlichen Schicht lag bei 0,23 und der statische Reibungskoeffizient zwischen dem Schutzpapier und der gegenüberliegenden Oberfläche lag bei 0,64.

Vergleichsbeispiel 3

Die lichtempfindliche, planografische Druckplatte war die gleiche wie in Beispiel 1, außer dass die konvexen Erhebungen der Mattierungsschicht in einer Dichte von 150 konvexen Erhebungen/cm² vorlagen.

Das Schutzpapier war das gleiche wie in Beispiel 1, außer dass 0,3 g/m² einer Polyethylenemulsion auf die Glanzseite aufgebracht wurde.

Der statische Reibungskoeffizient zwischen dem Schutzpapier und der lichtempfindlichen Schicht lag bei 0,26 und der statische Reibungskoeffizient zwischen dem Schutzpapier und der gegenüberliegenden Oberfläche lag bei 0,64.

Vergleichsbeispiel 4

Die lichtempfindliche, planografische Druckplatte war die gleiche wie in Beispiel 1, außer dass die Dichte der konvexen Erhebungen der Mattierungsschicht bei 150 konvexen Erhebungen/cm² und die Oberflächenrauhigkeit der gegenüberliegenden Seite (auf die 0,1 g/m² der oben erwähnten, lichtempfindlichen Lösung aufgebracht wurde) bei 0,12 lag.

Das Schutzpapier war das gleiche wie in Beispiel 1.

Der statische Reibungskoeffizient zwischen dem Schutzpapier und der lichtempfindlichen Schicht lag bei 0,40 und der statische Reibungskoeffizient zwischen dem Schutzpapier und der gegenüberliegenden Oberfläche lag bei 0,28.

Vergleichsbeispiel 5

Die lichtempfindliche, planografische Druckplatte war die gleiche wie in Beispiel 1.

Das Schutzpapier war das gleiche wie in Beispiel 1, außer dass 0,3 g/m² einer Polyethylenemulsion auf die Glanzseite aufgebracht wurde.

Der statische Reibungskoeffizient zwischen dem Schutzpapier und der lichtempfindlichen Schicht lag bei 0,26 und der statische Reibungskoeffizient zwischen dem Schutzpapier und der gegenüberliegenden Oberfläche lag bei 0,64.

Vergleichsbeispiel 6

Die lichtempfindliche, planografische Druckplatte war die gleiche wie in Beispiel 1, außer dass die Dichte der konvexen Erhebungen der Mattierungsschicht bei 150 konvexen Erhebungen/cm² lag und die Oberflächenrauhigkeit der gegenüberliegenden Seite (auf die 0,2 g/m² der oben erwähnten, lichtempfindlichen Lösung aufgebracht wurde), bei 0,09 lag.

Das Schutzpapier war das gleiche wie in Beispiel 1.

Der statische Reibungskoeffezient zwischen dem Schutzpapier und der lichtempfindlichen Schicht lag bei 0,40 und der statische Reibungskoeffizient zwischen dem Schutzpapier und der gegenüberliegenden Oberfläche lag bei 0,23.

Vergleichsbeispiel 7

Die lichtempfindliche, planografische Druckplatte war die gleiche wie in Beispiel 1.

Das Schutzpapier war das gleiche wie in Beispiel 1, außer dass die Glätte bei 4 Sekunden lag.

Der statische Reibungskoeffizient zwischen dem Schutzpapier und der lichtempfindlichen Schicht lag bei 0,66 und der statische Reibungskoeffizient zwischen dem Schutzpapier und der gegenüberliegenden Oberfläche lag bei 0,68.

Verschiedene Eigenschaften wurden durch die folgenden Verfahren gemessen.

Oberflächenrauhigkeit

Gemäß der mittleren Mittellinien-Höhe Ra dargelegt in JIS B 0601 (Einheit: um).

Glättetest

Jedes Schutzpapier wurde in Blätter von 50 mm · 50 mm geschnitten und unter Verwendung eines Glättetesters nach Bekk vermessen. Die Glätte war die Sekunden, die notwendig waren, damit 10 mll Luft durch den Spalt zwischen 10 cm² einer Standardglasoberfläche mit einer optischen Oberflächenqualität und der Papieroberfläche hindurchtreten konnte, gemessen durch eine Stoppuhr. Die Messung ist im Einzelnen in der JIS P 8119 beschrieben.

Statischer Reibungskoeffiziient

Jede lichtempfindliche, planografische Druckplatte wurde in Blätter von 150 mm · 300 mm geschnitten und horizontal auf einer glatten Platte von 200 mm · 350 mm befestigt, mit der lichtempfindlichen Schicht nach oben. Jedes Schutzpapier wurde in Blättern von 100 mm · 100 mm geschnitten und auf der glatten Oberfläche von 90 mm · 90 mm von 200 g Gewicht, wobei die Glanzseite des Schutzpapiers nach außen zeigte, so dass beide Mittelpunkte miteinander fluchteten. Das Gewicht wurde auf die Mitte der glatten Platte in einem Zustand aufgelegt, dass die Glanzseite des Schutzpapiers mit der lichtempfindlichen Schicht in Kontakt war. In diesem Zustand wurde eine der kurzen Seiten der glatten Platte schräg angehoben und der Abschrägungswinkel 0 der glatten Platte beim Beginn des Rutschens des Gewichtes wurde gemessen. Der statische Reibungskoeffizient u wurde durch die Formel u = tan 0 berechnet.

Der statische Reibungskoeffizient zwischen dem Schutzpapier und der gegenüberliegenden Seite wurde gemessen in einem Zustand, in dem beide Seiten der Druckplatte und des Schutzpapiers umgedreht wurden.

Ein Transport-Gleittest und der Abrieb der lichtempfindlichen Schicht wurde bei jedem Beispiel durchgeführt und die Ergebnisse sind in Tabelle 1 zusammengestellt.

Tabelle 1

Transportgleittest

Jede lichtempfindliche, planografische Druckplatte wurde an jedes Schutzpapier durch Koronaentladung von -8 kV angeheftet. In Beispiel 3 wurde die Polyethylenlaminatseite an die lichtempfindliche Schicht angeheftet und in den Vergleichsbeispielen 3 und 5 wurde die mit der Polyethylenemulsion beschichtete Seite an die lichtempfindliche Schicht angeheftet. Nachfolgend wurde jede in Blättern mit 1030 mm · 800 mm geschnitten und jeweils 50 Blatt des Schutzpapiers und der lichtempfindlichen Druckplatten wurden abwechselnd übereinandergelegt. Eine Wellblecheinlage wurde auf das obere und untere Ende des Stapels aufgelegt. Der Stapel wurde auf Fördern einer automatischen Schneidmaschine und einer automatischen Verpackungsmaschine transportiert bei 28ºC bei 50% relativer Luftfeuchte, und das Auftreten eines Gleitens im Stapel wurde durch visuelle Beobachtung zwischen dem Start bis zum Ende des Transports beobachtet.

Verkratzung der lichtempfindlichen Schicht

Die Anwesenheit von Abrieb mit einem Durchmesser von 0,1 mm oder mehr wurde durch visuelle Beobachtung nach dem Transport festgestellt.

Aus den obigen Ergebnissen kann man sehen, dass ein Gleiten während des Transportes nicht auftritt, indem man die statische Reibung zwischen der lichtempfindlichen Schicht und dem Schutzpapier bei 0,3 oder mehr und den statischen Reibungskoeffizienten zwischen der gegenüberliegenden Seite und dem Schutzpapier bei 0,3 oder mehr hält. Das Gleiten während des Transportes tritt ebenfalls nicht auf, indem man konvexe Erhebungen mit einer mittleren Höhe von 2 um oder mehr mit einer Dichte von 100 konvexen Erhebungen/cm² oder mehr ausbildet, und die mittlere Oberflächerauhigkeit der gegenüberliegenden Seite bei 0,15 oder mehr hält. Weiterhin tritt ein Abrieb der lichtempfindlichen Schicht nicht auf, wenn die Glätte der Seite in Kontakt mit der lichtempfindlichen Schicht 5 Sekunden oder mehr beträgt.


Anspruch[de]

1. Packung aus lichtempfindlichen, planografischen Druckplatten, die einen Stapel der lichtempfindlichen, planografischen Druckplatten aufweist, wobei zwischen jeder dieser Platten ein Schutzpapier eingelegt ist, wobei:

der Koeffizient der statischen Reibung zwischen der Oberfläche der lichtempfindlichen Schicht der lichtempfindlichen, planografischen Druckplatte und der Oberfläche des Schutzpapiers bei 0,3 oder mehr liegt;

der Koeffizient der statischen Reibung zwischen der Oberfläche, die der lichtempfindlichen Schicht der lichtempfindlichen, planografischen Druckplatte gegenüberliegt, und der Oberfläche des Schutzpapiers bei 0,3 oder mehr liegt;

wobei die Oberfläche gegenüber der lichtempfindlichen Schicht eine mittlere Oberflächenrauigkeit von 0,15 oder mehr aufweist; und

wobei die Oberfläche der lichtempfindlichen Schicht mit konvexen Krümmungen versehen ist, die eine mittlere Höhe von 2 um oder mehr und eine Dichte von 100 konvexen Krümmungen pro cm² oder mehr aufweist.

2. Packung nach Anspruch 1, wobei eine mattierte Schicht, die konvexe Krümmungen umfasst, auf der lichtempfindlichen Schicht ausgebildet ist.

3. Packung nach Anspruch 2, wobei die konvexen Krümmungen einen mittleren Durchmesser von 200 um oder weniger, eine mittlere Höhe von 2 bis 10 um und eine Dichte von 100 konvexen Krümmungen pro cm² oder mehr aufweisen.

4. Packung nach Anspruch 3, wobei die Dichte der konvexen Krümmungen bei 700 konvexen Krümmungen pro cm² oder mehr liegt.

5. Packung nach Anspruch 1, wobei die Oberfläche gegenüber der lichtempfindlichen Schicht eine mittlere Rauigkeit von 0,25 oder mehr aufweist.

6. Packung nach Anspruch 1, wobei die konvexen Krümmungen eine mittlere Höhe von 2 bis 10 um und eine Dichte von 700 konvexen Krümmungen pro cm² oder mehr aufweisen.

7. Packung nach Anspruch 1, wobei die Oberfläche des Schutzpapiers an der Seite der lichtempfindlichen Schicht der Druckplatte eine Glätte von 5 Sekunden oder mehr aufweist.







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