Die vorliegende Erfindung betrifft die
Schuhherstellung.
Die vorliegende Erfindung betrifft insbesondere eine
Verriegelungsvorrichtung zum Halten eines Leistens zum
Herstellen von California-Schuhen in einer
geschlossenen Stellung.
Der zweiteilige Leisten, der in der Regel zum
Herstellen von California-Schuhen verwendet wird, hat
getrennt ausgebildete Vorder- und Fersenteile, die mit
sich ergänzenden gebogenen Kontaktflächen an einem
rückwärtigen Ende des Vorderteils und an einem vorderen
Ende des Fersenteils versehen sind.
Das Vorder- und das Fersenteil sind mittels einer
Federvorrichtung miteinander verbunden und über einen
gebogenen Weg, der durch die Kontaktflächen gebildet
ist, zueinander beweglich. Die Federvorrichtung drückt
den Vorder- und den Fersenteil in eine geschlossene
Stellung, in der das Vorder- und das Fersenteil eine
Schuhform beschreiben.
Das Vorder- und das Fersenteil sind über einen
gebogenen Weg aus der geschlossenen Stellung heraus in eine
offene Stellung, in der die Länge des Leistens wirksam
verkürzt wird, zueinander beweglich.
Bei dieser Bewegung des Vorder- und des Fersenteils
zueinander zwischen der geschlossenen und der offenen
Stellung handelt es sich um das "Klappen" des Leistens.
Durch das "Klappen" kann eine
Schaft/Brandsohlenverbindung in einem ersten Arbeitsschritt zum Herstellen
von California-Schuhen zunächst auf einen Leisten
aufgespannt werden. Durch das "Klappen" ist der
fertiggestellte Schuh auch vom Leisten abnehmbar.
Für California-Schuhe werden spezielle
Präzisionsleisten verwendet, die mit sehr engen Toleranzen
hergestellt werden. Spezielle Präzisionsleisten sind
erforderlich, weil California-Schuhe während der Herstellung
des Schuhs über eine größere Anzahl von
Arbeitsschritten hinweg auf einem Leisten aufgespannt bleiben, und
die Maßhaltigkeit des Leistens ist erforderlich, um die
robotergestützte Fertigung und das präzise Anformen
einer Sohle auf den Boden des California-Schuhs zu
erleichtern.
Das California-Verfahren enthält eine Reihe von
Arbeitsschritten, die auf einer California-Zwickmaschine
durchgeführt werden. Die folgende Beschreibung bezieht
sich auf Sicherheitsschuhe mit einer Stahlkappe. Die
Reihe der Arbeitsschritte beinhaltet einen ersten
Schritt, bei dem eine Schaft/Brandsohlenverbindung
aufgeleistet wird, während der Leisten geöffnet, d. h.
"geklappt", ist. Die Spitze des Schaftes wird umgelegt.
Der Leisten wird dann geschlossen, und die Bewegung des
Leistens aus der offenen in die geschlossene Stellung
setzt die Schaft/Brandsohlenverbindung unter eine hohe
Spannung. Die Spannung in der
Schaft/Brandsohlenverbindung übt sehr komplexe und in mehrere Richtungen
wirkende Kräfte aus. Eine Kappe wird dann auf die
Spitze aufgesetzt, wobei der Leisten geschlossen ist.
Der Leisten wird dann zu einer Spitzenzwickmaschine
transportiert, in der die Spitze des Schaftes über die
Kappe gelegt wird. Die Spitzenzwickmaschine bringt dann
hohe vorwärts und rückwärts gerichtete Drücke auf den
Leisten auf, um die Schaft/Brandsohlenverbindung in
Form zu bringen.
Der Leisten wird dann zu einer Formmaschine
transportiert, und eine Reihe von Arbeitsschritten erfolgt an
der Schaft/Brandsohlenverbindung, während die
Verbindung aufgeleistet ist. Die Arbeitsschritte beinhalten
das robotergestützte Aufrauen der Schaftkante zum
Verkleben und das anschließende Anformen einer Sohle auf
die Schaft/Brandsohlenverbindung.
Schließlich wird der geformte Schuh aus der
Formmaschine herausgenommen und immer noch aufgeleistet zu
einer letzten Abnahmestation transportiert, in der der
Schuh vom Leisten genommen wird. Hierbei wird der
Leisten "geklappt".
Durch die hohen Kräfte, die in einer
California-Zwickmaschine auf eine Schaft/Brandsohlenverbindung
aufgebracht werden, kann der Leisten in der Maschine
teilweise "klappen".
Weiter können auch die hohen vorwärts und rückwärts
gerichteten Drücke, die in einer Spitzenzwickmaschine auf
den Leisten aufgebracht werden, den Leisten teilweise
"klappen".
Dieses teilweise "Klappen" eines Leistens in
California- und/oder Spitzenzwickmaschinen führt zu schlecht
ausgerichteten Vorder- und Fersenteilen des Leistens.
Durch das schlechte Ausrichten wird der Schuh ungenau
aufgeleistet. Genauer gesagt, verkürzt sich die Länge
eines Leistens durch das "Klappen" eines Leistens um
nur ein paar Grad in den entscheidenden Augenblicken,
wenn ein Schaft in der California-Zwickmaschine und in
der Spitzenzwickmaschine in seine Form gebracht wird.
Zu den nachteiligen Auswirkungen für in dieser Weise
schlecht aufgeleistete Schuhe gehören:
- - falsche Anordnung der robotergestützten
Aufraulinie auf dem Schaft;
- - ungenaue Abschlusskante zum Schaft;
- - ungenaues Ausrichten der Abschlusskante zur
Aufraulinie, was zu einer oder mehreren der folgenden
Konsequenzen führen kann: verstärktes Aufrauen auf
dem Schaft, "klaffende" Sohlen an der Verbindung
zum Schaft, schlechte Dichtung der Formen auf
einem Schaft mit sich daraus ergebender
"Undichtigkeit" des eingespritzten Materials und folglich
schadhaftem Schaft und schlechte Haftung oder
unvollständiges Füllen der Sohlenformen aufgrund
unzureichenden Drucks in der Form;
- - verdrehter Schuh und dadurch schlechter Sitz.
Somit ist es gängige Praxis, einem Fersenteil eines
Leistens zum Schließen eines teilweise "geklappten"
Leistens in California-Zwickmaschinen und
Spitzenzwickmaschinen einen Schlag mit einem Hammer zu versetzen.
Häufig müssen die Hammerschläge zum Schließen teilweise
"geklappter" Leisten mit hoher Kraft ausgeführt werden.
Dieser Vorgang unterbricht den normalen
Herstellungsablauf dieser Maschinen und kann den Schuh
und die Leisten erheblich beschädigen.
Weiter muss ein Leisten "geschlossen" sein, damit das
robotergestützte Aufrauen der Kante eines Schaftes und
das Anformen einer Sohle an eine
Schaft/Brandsohlenverbindung in einer Formmaschine durchführbar sind.
Häufig ist dieses nur mit Hilfe von Hammerschlägen
(häufig mit sehr hoher Kraft) möglich, die auf das
Fersenteil eines Leistens aufgebracht werden. Wie
vorhergehend beschrieben, unterbricht das Schließen eines
Leistens mit Hilfe von Hammerschlägen den normalen
Herstellungsablauf und kann den Schuh und die Leisten
erheblich beschädigen.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin,
eine Leistenverriegelungsvorrichtung bereit zu stellen,
die ein unkontrolliertes "Klappen" von Leisten
verhindert.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Leisten zum
Herstellen von California-Schuhen bereitgestellt, der
Folgendes umfasst:
- a) ein Vorderteil und ein Fersenteil, die so
miteinander verbunden sind, dass das Vorderteil und das
Fersenteil zueinander zwischen einer offenen
Stellung, in der eine Schaft/Brandsohlenverbindung
aufgeleistet werden kann, und einer geschlossenen
Stellung, in der das Vorderteil und das Fersenteil
eine geforderte Schuhform beschreiben und die
Schaft/Brandsohlenverbindung auf dem Leisten
aufgespannt ist, beweglich sind;
- b) ein Mittel, das das Vorderteil und das Fersenteil
in die geschlossene Stellung drückt;
- c) eine Verriegelungsvorrichtung zum Verriegeln des
Vorderteils und des Fersenteils in der
geschlossenen Stellung, wobei die Verriegelungsvorrichtung
(i) ein Paar Verriegelungselemente, jeweils eines
auf jeder Seite des Leistens, die zwischen einer
verriegelten Stellung, in der die
Verriegelungselemente die Bewegung des Vorderteils gegenüber
dem Fersenteil aus der geschlossenen Stellung
verhindern, und einer unverriegelten Stellung
beweglich sind, in der die Verriegelungselemente diese
relative Bewegung nicht verhindern, und (ii) ein
Mittel enthält, das die Verriegelungselemente in
die verriegelte Stellung drückt.
Vorzugsweise sind die Verriegelungselemente am
Vorderteil befestigt, um zwischen der unverriegelten und der
verriegelten Stellung bei dem eingesetzten Leisten in
einer California-Zwickmaschine beweglich zu sein.
Vorzugsweise sind die Verriegelungselemente am
Vorderteil befestigt, um zwischen der verriegelten und der
unverriegelten Stellung bei dem entnommenen Leisten aus
einer California-Zwickmaschine beweglich zu sein.
Ein wesentliches Merkmal der vorliegenden Erfindung
besteht darin, dass die Verriegelungsvorrichtung zum
Einsatz in einer herkömmlichen Maschinenausstattung zum
Herstellen von California-Schuhen geeignet ist.
Insbesondere ist die Verriegelungsvorrichtung für den
Einsatz in herkömmlichen Formmaschinen geeignet.
Vorzugsweise enthält das Fersenteil einen Körper, der
einen Teil einer Schuhform definiert, und eine
Befestigungsplatte zum Befestigen des Fersenteils in
Herstellungsmaschinen für California-Schuhe.
Der Begriff "Herstellungsmaschinen für
California-Schuhe" steht hierbei für eine oder mehrere California-
Zwickmaschinen, Spitzenzwickmaschinen und
Formmaschinen.
Vorzugsweise sind zwischen dem Körper und der
Befestigungsplatte Spalten zur Aufnahme der
Verriegelungselemente vorgesehen.
Bei dieser Anordnung, bei der sich der Leisten in der
geschlossenen Stellung befindet, befinden sich die
Verriegelungselemente vorzugsweise in der verriegelten
Stellung, wenn sich die Verriegelungselemente über eine
Nahtlinie zwischen dem Vorderteil und dem Fersenteil
und in die Spalten zwischen dem Fersenkörper und der
Befestigungsplatte erstrecken, wobei die Bewegung des
Fersenteils gegenüber dem Vorderteil aus der
geschlossenen Stellung in die offene Stellung die
Befestigungsplatte mit den Verriegelungselementen direkt in Kontakt
bringt. Dadurch verhindern die Verriegelungselemente
eine weitere Bewegung des Vorderteils und des
Fersenteils aus der geschlossenen Stellung und
verriegeln den Leisten in der geschlossenen Stellung.
Jedes Verriegelungselement ist vorzugsweise schwenkbar
am Vorderteil befestigt und um eine Zapfenverbindung
zwischen dem Verriegelungselement und dem Vorderteil
zum Leisten hin und von ihm weg schwenkbar und dadurch
zwischen der unverriegelten Stellung und der
verriegelten Stellung beweglich.
Vorzugsweise enthält jedes Verriegelungselement einen
nach außen gerichteten Verriegelungsansatz, der so
angeordnet ist, dass er von den Verriegelungsklauen in
der California-Zwickmaschine gefasst wird, wodurch die
Verriegelungselemente durch den Kontakt der
Verriegelungsklauen aus der verriegelten Stellung in die
unverriegelte Stellung schwenken.
Die Verriegelungselemente sind vorzugsweise schwenkbar
am Vorderteil befestigt, so dass die
Verriegelungselemente durch den Kontakt der Verriegelungsklauen aus
der verriegelten Stellung in die unverriegelte Stellung
nach außen schwingen.
Vorzugsweise enthält das Spannmittel der
Verriegelungselemente eine Druckfeder, die an den entgegengesetzten
Enden mit den Verriegelungselementen verbunden ist.
Vorzugsweise enthält das Vorderteil einen Körper, der
den anderen Teil der Schuhform bildet, und eine
Befestigungsplatte zum Befestigen des Vorderteils in der
Herstellungsmaschine für California-Schuhe.
Vorzugsweise enthält eine der Befestigungsplatten des
Vorderteils und des Fersenteils einen
Ausrichtungsstift, und die andere der Befestigungsplatten des
Vorderteils und des Fersenteils enthält eine Ausnehmung
zur Aufnahme des Ausrichtungsstiftes zur Sicherung der
Ausrichtung des Vorderteils und des Fersenteils, wenn
sich der Leisten in der geschlossenen Stellung
befindet.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist auch eine
California-Zwickmaschine bereitgestellt, die Folgendes
enhält:
- a) einen Bock zum Tragen eines Leistens, wobei der
Leisten ein Vorderteil und ein Fersenteil enthält,
die so miteinander verbunden sind, dass das
Vorderteil und das Fersenteil zueinander zwischen
einer offenen Stellung, in der eine
Schaft/Brandsohlenverbindung aufgeleistet werden kann, und
einer geschlossenen Stellung, in der das
Vorderteil und das Fersenteil eine geforderte Schuhform
beschreiben und die Schaft/Brandsohlenverbindung
auf dem Leisten aufgespannt ist, beweglich sind,
wobei der Leisten weiter eine
Verriegelungsvorrichtung zum Verriegeln des Vorderteils und des
Fersenteils in der geschlossenen Stellung enthält,
wobei die Verriegelungsvorrichtung ein Paar
Verriegelungselemente, jeweils eines auf jeder Seite
des Leistens, und ein Mittel enthält, das die
Verriegelungselemente in eine verriegelte Stellung
drückt;
- b) ein Paar in einem Abstand angeordneter
Verriegelungsklauen, die zum Greifen des Leistens auf dem
Bock befestigt sind, um den Leisten fest in der
Stellung in der California-Zwickmaschine zu
halten, wobei der Leisten und die Verriegelungsklauen
so gebildet sind, dass der Eingriff der
Verriegelungsklauen mit dem Leisten die
Leistenverriegelungselemente in eine unverriegelte Stellung
bewegt, wodurch das Fersenteil gegenüber dem
Vorderteil aus der geschlossenen Stellung in die offene
Stellung beweglich ist; und
- c) ein Mittel zum Bewegen des Fersenteils gegenüber
dem Vorderteil zwischen der geschlossenen und der
offenen Stellung.
Die vorliegende Erfindung wird weiter beispielhaft
bezugnehmend auf die beiliegenden Zeichnungen
beschrieben:
Fig. 1 ist eine Seitenansicht einer bevorzugten
Ausführungsform eines Leistens gemäß der vorliegenden
Erfindung in einer geschlossenen Stellung;
Fig. 2 ist eine Seitenansicht des Leistens in einer
offenen "geklappten" Stellung;
Fig. 3 ist eine Seitenansicht einer
Befestigungsplattenanordnung des Leistens in der geschlossenen
Stellung, die die Verriegelungselemente in einer
verriegelten Stellung zeigt;
Fig. 4 ist eine Grundrissansicht der
Befestigungsplattenanordnung in Richtung des Pfeils X nach Fig. 3
gesehen;
Fig. 5 ist ein Querschnitt entlang der Linie 5-5
nach Fig. 4;
Fig. 6 ist eine Grundrissansicht ähnlich Fig. 4,
aber mit Verriegelungselementen in offener Stellung;
Fig. 7 ist eine Seitenansicht eines Teils eines
oberen Abschnitts einer California-Zwickmaschine, die die
Stellung des Leistens nach Fig. 1 bis 6 in
geschlossener Stellung auf der Maschine zeigt;
Fig. 8 ist eine Grundrissansicht in der Richtung des
Pfeils Y nach Fig. 7, wobei die Körperteile der
Leisten zur Verdeutlichung nicht gezeigt sind, in der die
Verriegelungsklauen der California-Zwickmaschine die
Verriegelungselemente des Leistens in die unverriegelte
Stellung drücken; und
Fig. 9 ist ein Teilaufriss der Anordnung nach Fig.7, jedoch vergrößert und detaillierter als Fig. 7 und
mit einem in der offenen "geklappten" Stellung
gezeigten Leisten.
Der zweiteilige Schuhleisten nach Fig. 1 und 2 enthält
ein Vorderteil, allgemein mit der Bezugszahl 3
versehen, und ein Fersenteil, allgemein mit der Bezugszahl 5
versehen.
Das Vorderteil 3 enthält einen Körper 7, der einen Teil
einer Schuhform beschreibt, und eine Befestigungsplatte
9 zum Befestigen des Vorderteils 3 in der California-
Schuh-Herstellungsmaschine.
In ähnlicher Weise enthält das Fersenteil 5 einen
Körper 11, der den anderen Teil einer Schuhform
beschreibt, und eine Befestigungsplatte 13 zum Befestigen
des Fersenteils 5 in der
California-Schuh-Herstellungsmaschine.
Das Vorderteil 3 und das Fersenteil 5 sind an einem
rückwärtigen Ende des Vorderteils 3 und an einem
vorderen Ende des Fersenteils 5 mit sich ergänzenden
gebogenen Kontaktflächen 15, 17 versehen.
Das Vorderteil und das Fersenteil 3, 5 sind durch eine
Federvorrichtung (nicht gezeigt) miteinander verbunden
und entlang des gebogenen Weges zueinander beweglich,
der durch die Kontaktflächen 15, 17 beschrieben wird.
Die Federvorrichtung drückt das Vorderteil und das
Fersenteil in die geschlossene Stellung, in Fig. 1
gezeigt, in der das Vorder- und das Fersenteil eine
Schuhform beschreiben. Das Vorder- und das Fersenteil
3, 5 sind entlang des gebogenen Weges aus der
geschlossenen Stellung, in Fig. 1 gezeigt, heraus in eine
offene Stellung, in Fig. 2 und 9 gezeigt, beweglich.
Die Befestigungsplatte 9 ist mit einer oberen Öffnung
25 und Seitenkanälen 31 versehen, und die
Befestigungsplatte 13 ist mit Seitenkanälen 31 versehen, die das
Befestigen des Vorderteils und des Fersenteils 3, 5 auf
der California-Schuh-Herstellungsmaschine erleichtern.
Dieses ist teilweise in Fig. 7 und 9 gezeigt. Die
Figuren zeigen den auf einen Bock 91 einer California-
Zwickmaschine aufgesetzten Leisten, wobei sich ein
Leistenaufsatzstift 33 der Maschine in die Öffnung 25
und in eine axial ausgerichtete Öffnung 41 in dem
Körper 7 des Vorderteils 3 erstreckt, und ein Paar
schwenkbarer Verriegelungsklauen 37 der Maschine in die
Kanäle 31 reichen und das Vorderteil 3 in der Maschine
halten. In dieser Anordnung steht das Vorderteil 3 fest
auf dem Bock 91 und, wie in Fig. 9 gezeigt, das
Fersenteil 5 ist gegenüber dem Vorderteil 3 beweglich.
Bei dem in den Figuren gezeigten zweiteiligen
Schuhleisten handelt es sich um eine herkömmliche
Konstruktion mit dem Unterschied, dass er eine
Verriegelungsvorrichtung zum Verriegeln des Vorderteils 3 und des
Fersenteils 5 in der geschlossenen Stellung nach Fig. 1
enthält.
Die Verriegelungsvorrichtung enthält ein Paar
Verriegelungselemente 45, jeweils eines auf einer Seite des
Leistens, die mittels Schwenkzapfen 51 schwenkbar mit
der Vorderteilbefestigungsplatte 9 verbunden sind. Die
Verriegelungselemente 45 sind zwischen einer
verriegelten Stellung, gezeigt in Fig. 1, 3, 4, 5, und 9, und
einer unverriegelten Stellung, gezeigt in Fig. 2, 6, 7
und 8, schwenkbar.
Die Verriegelungsvorrichtung enthält auch eine
Druckfeder 61, die die Verriegelungselemente 45 in die
verriegelte Stellung drückt.
In der verriegelten Stellung, gezeigt in Fig. 1, 3, 4,
5 und 9, erstrecken sich die Arme 53 der
Verriegelungselemente 45 über eine Naht 57 zwischen den
Befestigungsplatten 9, 13 und in einen Spalt 81 zwischen der
Fersenteilbefestigungsplatte 13 und dem
Fersenteilkörper 5. In dieser Stellung verhindern die Arme 53
eine Bewegung des Vorderteils gegenüber dem Fersenteil
3, 5 aus der geschlossenen Stellung, gezeigt in Fig. 1,
in die offene Stellung, gezeigt in Fig. 2. Insbesondere
bringt jeder Versuch, das Fersenteil 5 gegenüber dem
Vorderteil 3 aus der geschlossenen Stellung in die
offene Stellung zu bewegen, die Erweiterung 83 der
Fersenbefestigungsplatte 13 in Kontakt mit den Armen
53, und die Arme 53 verhindern eine weitere Bewegung.
Die Druckfeder 61 drückt die Verriegelungselemente 45
in die verriegelte Stellung.
Die Verriegelungselemente 45 sind so ausgebildet, dass
sie sich beim ersten Anordnen eines geschlossenen
Leistens auf der California-Zwickmaschine aus der
verriegelten Stellung in die unverriegelte Stellung bewegen.
Die California-Zwickmaschine kann danach auf bekannte
Weise betrieben werden, ohne durch die
Verriegelungsvorrichtung beeinträchtigt zu werden.
Darüber hinaus sind die Verriegelungselemente 45 so
ausgebildet, dass sie sich bei der Entnahme eines
geschlossenen Leistens aus einer California-Zwickmaschine
aus der unverriegelten Stellung in die verriegelte
Stellung bewegen. Der verriegelte, geschlossene Leisten
kann dann zu einer anderen
California-Schuh-Herstellungsmaschine transportiert werden, und die weiteren
Arbeitsschritte können an dem aufgeleisteten Schuh
durchgeführt werden.
Insbesondere bei der in Fig. 7 und 9 gezeigten
California-Zwickmaschine enthalten die
Verriegelungselemente 45 Ansätze 65, die mittels in geeigneter Weise
angeordneter Blöcke 67 auf den Verriegelungsklauen 37
des Vorderteils der California-Zwickmaschine gefasst
und nach innen gedrückt werden. Durch die
einwärtsgerichtete, d. h. schwenkende Bewegung der Ansätze 65
schwingen, d. h. schwenken die Arme 53 der
Verriegelungselemente 45 nach außen von der
Fersenteilbefestigungsplatte 13 weg, so dass das Vorderteil 3 und
das Fersenteil 5 nicht mehr durch die Arme 53
miteinander verriegelt sind.
Insbesondere ist das Fersenteil 5 gegenüber dem
Vorderteil 3 aus der geschlossenen Stellung, die in Fig. 1
gezeigt ist, beweglich, um den Leisten zu "klappen", so
dass die Schaft/Brandsohlenverbindung aufgeleistet
werden und das Fersenteil 5 dann zurück in die
geschlossene Stellung bewegt werden kann, die in Fig. 1
gezeigt ist, so dass die nachfolgenden bekannten
Zwickvorgänge in der Maschine durchgeführt werden können.
Wenn die Zwickvorgänge in der Maschine abgeschlossen
sind und der Leisten sich in der geschlossenen Stellung
befindet, die in Fig. 1 gezeigt ist, werden die Ansätze
65 außerdem durch das Lösen der Verriegelungsklauen 37
von dem Leisten durch den von der Druckfeder 61
aufgebrachten Druck nach außen gedrückt, wodurch die
Arme 53 einwärts in die verriegelte Stellung schwingen,
die in Fig. 1, 3, 4, 5 und 9 gezeigt ist.
Viele Veränderungen an der bevorzugten Ausführungsform
gemäß der vorhergehend beschriebenen vorliegenden
Erfindung sind ohne Abweichung vom Erfindungsgedanken und
umfang möglich.