Diese Erfindung betrifft hochabriebfeste bzw. superabschleifende ("superabrasive")
Werkzeuge wie etwa Scheibensegmente, die eine hochabriebfeste Körnung wie etwa
Diamant, kubisches Bornitrit (CBN) oder Borsuboxid (BxO) umfassen.
Technologischer Überblick
Herkömmlicherweise wird das Schneiden von harten Materialien wie etwa Granit, Marmor,
gefüllter Beton, Asphalt und dergleichen unter Verwendung von hochabriebfesten
Sägeblättern erreicht. Diese segmentierten Sägeblätter sind gut bekannt. Das Sägeblatt
umfasst eine kreisförmige Stahlscheibe mit einer Vielzahl von zueinander beabstandeten
Segmenten. Die Segmente der Werkzeuge enthalten hochabriebfestes Korn, das in einer
Metallmatrix zufallsverteilt ist. Die Eigenschaften dieser segmentierten Werkzeuge werden
durch Untersuchung der Geschwindigkeit des Schneidens und der Werkzeuglebensdauer
gemessen. Die Geschwindigkeit des Schneidens ist ein Maß dafür wie schnell ein bestimmtes
Werkzeug eine definierte Art von Material durchschneidet während die
Werkzeuglebensdauer die Schneidelebensdauer des Blattes ist.
Leider erfordert die Eigenschaftscharakteristik dieser segmentierten schleifenden
Schneidewerkzeuge einen Kompromiss. Der Kompromiss liegt darin, dass im allgemeinen
gefunden wird, dass die schneller schneidenden Scheiben eine kürzere Lebensdauer haben,
wohingegen die langlebigeren Scheiben relativ langsam schneiden. Bei herkömmlichen
Sägeblättern resultiert dies, da die Matrix welche das Schleitkorn hält, einen großen Einfluss
auf die Schneide- und Sägeblattlebensdauer hat.
Mit metallischen Bindungen hält beispielsweise eine harte Matrix wie etwa eine
eisengebundene die Schleifkörner besser, und verbessert die Lebensdauer des Sägeblatts. Dies
erhöht die Lebensdauer jedes einzelnen Schleifkorns dadurch, dass man sie stumpf werden
lässt, wodurch die Schneidegeschwindigkeit verringert wird. Auf der anderen Seite
ermöglicht beispielsweise eine weichere Matrix wie etwa eine Bronzebindung, dass die
Schleifkörner leichter aus der Matrix herausgezogen werden, wodurch die Geschwindigkeit
des Schneidens verbessert wird. Dieses verringert die Lebensdauer jedes Schleifkorns
dadurch, dass neue scharfe Schleifkörner früher an die schneidende Oberfläche exponiert
werden.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher ein segmentiertes hochabriebfestes
Werkzeug zu erzeugen, wobei sowohl die Schneidegeschwindigkeit als auch die
Werkzeuglebensdauer verbessert werden. Eine weitere Aufgabe dieser Erfindung ist es ein
hochabriebfestes Segment zu erzeugen, worin die hochabriebfesten Körner vorzugsweise
konzentriert vorliegen um diese Ergebnisse zu erzielen.
Das Dokument JP-A-57033969 beschreibt ein Schleifwerkzeug welches alternierende
Bereiche mit Schleitkorn umfasst, die eine Größe von 60 US-Mesh oder feiner aufweisen,
sowie Regionen die im Wesentlichen frei von Schleifkorn sind.
Zusammenfassung der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schleifwerkzeug, welches einen Kern sowie
Schleifsegmente umfasst, die an dem Kern befestigt sind, wobei die Schleifsegmente ein
Bindungsmaterial und hochabriebfeste Körner umfassen, wobei die Segmente mindestens
zwei umlaufend beabstandete Bereiche umfassen, und wobei die hochabriebfesten Körner
abwechselnd in diesen Bereichen angeordnet sind, gemäß den Ansprüchen 1, 6 und 11.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Fig. 1 ist eine seitliche Teilansicht eines segmentalen Schleifsägeblatts, das mit den
Segmenten der vorliegenden Erfindung konstruiert ist.
Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht eines Schleifsegments der vorliegenden Erfindung
mit umlaufend beabstandeten Bereichen, wobei die hochabriebfesten Körner abwechselnd in
jedem zweiten Bereich verteilt sind.
Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht eines Schleifsegments einer anderen
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, mit umlaufend voneinander beabstandeten
Bereichen, wobei die hochabriebfesten Körner abwechselnd in den Bereichen in hohen und
niedrigen Konzentrationen der hochabriebfesten Körner verteilt sind.
Der Kern des Schleifwerkzeugs kann aus einem Harz, einer Keramik oder einem Metall
vorgeformt sein. An dem Kern sind Schleifsegmente befestigt, welche ein Bindungsmaterial
und hochabriebfeste Körner umfassen. Das Schleifwerkzeug kann beispielsweise ein Kernbit
oder eine Schnittsäge sein. Fig. 1, die bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung, ist ein rotierendes Schleifrad oder Sägeblatt 10. Die Schleifscheibe 10 hat einen
vorgeformten Metallträger, Zentrum oder Scheibe 12, einschließlich einer Wand mit
vorherbestimmtem Durchmesser und Wanddicke und ist üblicherweise aus Stahl gemacht.
Das Stahlzentrum 12 hat ein zentrales Loch 14, das dafür angepasst ist, ein Antriebsmittel
oder einen Antriebsschaft einer Maschine aufzunehmen, auf den es montiert und rotierend
angetrieben wird. Radial einwärts erstreckend von der äußeren peripheren Oberfläche des
Trägerzentrums 12 sind eine Vielzahl von radialen Schlitzen 16 und dazwischenliegenden
Schleifsegmentträgerabschnitten 18 der Wand, einschließlich von Schleifsegmenten 20 die
darauf im Winkel um die Achse des Zentrums beabstandet sind. Die Segmente können mit
einem nicht schneidenden Metallbereich 28 wie in Fig. 2 gezeigt mit einer inneren
Gegenpaarungsoberfläche gestützt werden. Jede Schleifsegmentträgersektion 18 hat eine
äußere periphere Oberfläche, die anfänglich dafür angepasst ist eine paarweise Verankerung
mit einer inneren Oberfläche des vorgeformten Schleifsegments 20 während der
Laserstrahlschweißung (laser beam fusion welding), Elektronenstrahlschweißung oder
Verlötung mit der Trägersektion 18 der Metallträgerwand auszubilden.
Die Schleifsegmente 20 können mindestens zwei umlaufend beabstandete Bereiche umfassen,
wobei die hochabriebfesten Körner abwechselnd in jedem zweiten Bereich verteilt sind, siehe
Fig. 2, oder sie können mindestens zwei umlaufend voneinander beabstandete Bereiche
umfassen, wobei die hochabriebfesten Körner abwechselnd in den Bereichen mit hoher und
niedriger Konzentration der hochabriebfesten Körner verteilt sind, siehe Fig. 3. Die
bevorzugte Ausführungsform ist diejenige in welcher die Schleifkörner abwechselnd in jedem
zweiten Bereich verteilt sind, und diese ist in Fig. 2 gezeigt.
Wie Fig. 2 entnommen werden kann ist das Schleifsegment 20 in Bereich eingeteilt, in
welchen die Schleifkörner abwechselnd in jedem 2. Bereich verteilt sind. Die Bereiche
welche die Schleifkörner enthalten sind als 1,3 und 5 in diesem Beispiel markiert, und
alternieren mit Bereichen die nur Verbindungsmaterial enthalten und mit 2 und 4 markiert
sind. Vorzugsweise gibt es etwa 3 bis etwa 25 Bereiche pro Schleifsegment und insbesondere
bevorzugt etwa 7 bis etwa 15 Bereiche. Während in der bevorzugten Ausführungsform die
einzelnen Bereiche entlang des Schleifsegments wie beispielsweise die Bereiche 1, 2, 3; 4 und
5 die in Fig. 2 gezeigt sind die gleichen Abmessungen aufweisen, ist es für die Zwecke der
vorliegenden Erfindung nicht notwendig, dass diese Bereiche eine äquivalente Größe
aufweisen. In Abhängigkeit vom Anwendungszweck und der letztendlichen Verwendung
können diese Bereiche variiert werden um die Eigenschaften der Schleifscheibe in einer
bestimmten Anwendung zu verbessern. Es ist jedoch bevorzugt, dass der Bereich an der
Führungskante des Segments Schleifkorn enthält.
Diese Struktur eines Segmentes ermöglicht eine höhere Schnittgeschwindigkeit und eine
längere Werkzeuglebensdauer zur gleichen Zeit.
Da die Bereiche mit wenig oder gar keinem Schleifmittel eher weicher sind wird dieser
Bereich des Segments sich schneller abnutzen, wodurch diejenigen Bereiche, welche die
höheren Diamantkonzentrationen des Schleifsegmentes enthalten exponiert werden. Ein
Schleifsegment mit einer geringeren Kontaktfläche wird dazu neigen schneller zu schneiden,
und die Bereiche mit der hohen Diamantkonzentration werden einem geringeren Verschleiß
aufgrund der höheren Konzentration unterworfen sein.
Eine weitere Variation dieser Erfindung ist in Fig. 3 gezeigt, wo die Konzentration der
hochabriebfesten Körner kontinuierlich oder diskontinuierlich zwischen den Bereichen
variiert, mit einem plötzlichen Abfall der Konzentration zwischen den Bereichen. Wenn die
Konzentrationen der hochabriebfesten Körner kontinuierlich zwischen den Bereichen des
Schleifsegmentes variieren, können die Grenzen der Bereiche mit hohen und geringen
Konzentrationen mit dem folgenden Verfahren bestimmt werden. Zunächst werden die
minimalen und maximalen Konzentrationen an Schleifkörnern entlang des Schleifsegmentes
gemessen. Dies wird durch Messen der prozentualen Fläche entlang eines Segmentes
durchgeführt, in kontinuierlicher Weise durch Messen der Konzentration über 1 mm-
Intervalle, und der Mittelpunkt der minimalen und maximalen Intervalle wird festgestellt.
Eine künstliche Grenze wird erzeugt durch Zerlegen der Fläche zwischen den Mittelpunkten
der benachbarten Minima und Maxima in der Konzentration der hochabriebfesten Körner.
Jeder Bereich wird als das Volumen zwischen benachbarten künstlichen Grenzen definiert
und wird für die Zwecke dieser Beschreibung als ein definierter Bereich bezeichnet. Während
die Konzentration von Diamant in dem Schleifsegment X Volumenprozent beträgt (was durch
Dividieren des Volumens an hochabriebfestem Korn in dem Schleifsegment durch das
Volumen des gesamten Schleifsegmentes errechnet wird) werden die Bereiche von hohen und
geringen Konzentrationen wie folgt definiert. Hohe Konzentrationsbereiche sind diejenigen
Bereiche wie oben definiert, in welchen die Konzentration von hochabriebfesten Korn größer
als 2 · Volumenprozent des gesamten definierten Bereichs gemäß Anspruch 6 ist,
vorzugsweise größer als 4 · Volumenprozent und insbesondere bevorzugt größer als 8 ·
Volumenprozent. Geringe Konzentrationsbereiche sind diejenigen Bereiche wie oben
definiert, wo die Konzentration von hochabriebfestem Korn weniger als 0,5 ·
Volumenprozent des gesamten definierten Bereiches beträgt, vorzugsweise weniger als
0,25 · Volumenprozent und insbesondere bevorzugt weniger als 0,12 · Volumenprozent.
Wenn die Konzentrationen von hochabriebfestem Korn im Wesentlichen diskontinuierlich
oder diskret zwischen den Bereichen des Schleifsegmentes variieren, sind die Grenzen der
Bereiche definiert als dieser diskontinuierliche oder diskrete Fall der Konzentration. Ein
diskontinuierlicher oder diskreter Fall der Konzentration wird definiert in einem
Schleifsegment mit einer Gesamtkonzentration von X Volumenprozent als ein Abfall von
2 · Volumenprozent der Konzentration über einen 1 mm-Bereich des Segments, und
vorzugsweise als Abfall von 4 · Volumenprozent der Konzentration über einen 1 mm-
Bereich des Segments. Die Bereiche können wiederum gemessen werden durch Messen des
Mittelpunkts dieser diskontinuierlichen oder diskreten Abfälle der Konzentration entlang des
Schleifsegments, und betrachten dieses Mittelpunkts als die Grenze zwischen benachbarten
Bereichen.
In der bevorzugten Ausführungsform ist das Bindungsmaterial in dem Segment eine
Metallbindung 26. Diese Metallbindungsmaterialien 26 und der nicht schneidende
Metallbereich 28 umfassen beispielsweise Materialien wie etwa Kobalt, Eisen, Bronze,
Nickellegierung, Wolframkarbid, Chromborid und Mischungen davon. Das Bindungsmaterial
kann auch ein Glas oder ein Harz für die Verbindung mit Harz oder glasartig gesinterten
Kernen sein.
Die Segmente enthalten vorzugsweise von etwa 1,0 bis etwa 25 Volumenprozent
hochabriebfestes Korn und insbesondere bevorzugt etwa 3,5 bis 11,25 Volumenprozent. Die
durchschnittliche Teilchengröße des hochabriebfesten Korns liegt vorzugsweise bei etwa 100
bis etwa 1200 um, stärker bevorzugt bei etwa 250 bis etwa 900 um (gemäß den Ansprüchen 1
und 11), und insbesondere bevorzugt bei etwa 300 bis etwa 650 um.
Sekundärschleifmittel können zu den Segmenten zugesetzt werden. Diese umfassen
beispielsweise Wolframkarbid, Aluminiumoxid, Sol-Gel-Aluminiumoxid, Siliziumkarbid,
sowie Siliziumnitrid. Diese Schleifmittel können zu den Bereichen mit hohen
Konzentrationen von hochabriebfesten Schleifmitteln oder zu Bereichen mit geringen
Konzentrationen von hochabriebfesten Schleifmitteln zugesetzt werden.
Die bevorzugten Schleifsegmente werden vorzugsweise durch Gießformen und Brennen
erzeugt. Die Schleifsegmente werden in einem zweistufigen Verfahren geformt. Im ersten
Schritt wird eine Form mit einem Hohlraum, der Vertiefungen für die Bereiche des Segments,
die höhere Konzentrationen von Schleifmitteln enthält, sowie einer Vertiefung für den
nichtschneidenden Metallbereich 28, gefüllt. Zunächst werden die Vertiefungen für die
Bereiche, welche höhere Konzentrationen des hochabriebfesten Schleifmittels enthalten, mit
einer Mischung gefüllt, welche Metallbindungsmaterialpulver und hochabriebfeste Körner
umfasst, anschließend, wenn diese Vertiefungen vollständig gefüllt sind, wird Metallpulver
das kein Schleifmittel enthält verwendet, um die Vertiefung für den nicht schneidenden
Metallteil zu füllen. Die Form wird anschließend bei einer Temperatur unterhalb des
Schmelzpunktes dieser Metalle gebrannt, um die Mischung in der Form zu sintern.
Der gesinterte Formkörper wird anschließend aus der Form entfernt und in einer anderen
Form platziert, die einen Hohlraum in der Form des Segments aufweist. Dieses erzeugt
Vertiefungen zwischen den Bereichen welche die höhere Konzentrationen von
hochabriebfestem Korn enthalten. Diese Vertiefungen werden anschließend mit losem
Pulvermaterial gefüllt, das eine geringe Konzentration oder ein hochabriebfestes Korn enthält.
Die Form wird anschließend unter Druck gebrannt, bei einem Zeitraum, einer Temperatur und
einem Druck um mehr als 85% der theoretischen Dichte und vorzugsweise mehr als 95% der
theoretischen Dichte zu erzielen. Diese Segmente können auch mittels Bandguss (tape
casting), Spritzguss und anderen den Fachleuten gut bekannten Techniken erzeugt werden.
Damit die Fachleute die Ausführung der vorliegenden Erfindung besser verstehen, werden die
folgenden Beispiele zur Veranschaulichung bereitgestellt.
BEISPIELEBeispiel 1
Zwei Sägeblätter wurden bezüglich der Schnittgeschwindigkeit und des Verschleißes getestet.
Beide Sägeblätter hatten Schleifsegmente enthaltend 4 Volumenprozent synthetischen
metallgebundenen Diamant (grade SDA100+). Die Sägeblätter hatten einen Durchmesser von
40,64 cm (16 Inch) und einen Schnittweg (Schnittfuge) von 0,38 cm (0,150 Inch).
Die Segmente des Vergleichssägeblattes verwendeten einen Bronzebindungsmaterial. Das
Diamantschleifmittel, das in beiden Sägeblättern verwendet wurde, war Diamant der Körnung
30/40 (429-650 um). Das Diamantschleifmittel wurde in den Segmenten die für das
Vergleichssägeblatt verwendet wurden zufallsverteilt. Das Sägeblatt mit den Segmenten der
vorliegenden Erfindung enthielt 6 Diamant-enthaltende Bereiche abwechselnd getrennt
voneinander durch 5 Bereiche die kein Schleifmittel enthielten. Die Matrix in den
Diamantenthaltenden Bereichen war eine Legierung die ungefähr 45 Gew.-% Eisen und 55 Gew.-%
Bronze enthielt. Die Matrix in den Bereichen die im Wesentlichen kein Schleifmittel
enthielten, war eine Bronzeverbindung. Das Diamantschleifmittel wurde in den 6
Diamantenthaltenden Bereichen in einer Eisenbronzelegierungsmatrix verteilt.
Die Sägeblätter wurden an einer Platte aus Granitzuschlags aus gehärtetem Beton, verstärkt
mit 1,27 em (1/2 Inch) Verstärkungen (rebar) getestet. Die Sägeblätter wurden bei einer
konstanten Schnittgeschwindigkeit von 24,03 cm-meter pro Minute (3 Inch-Fuß pro Minute)
getestet und zum Schneiden von 400 Inch-Fuß des Betons verwendet. Die
Schnittgeschwindigkeit wurde so eingestellt, dass sie der maximalen Schnittgeschwindigkeit
des Vergleichssägeblattes entsprach. Dies wurde gemacht; indem die Schnittgeschwindigkeit
der Vergleichsscheibe bis genau zu dem Punkt eingestellt wurde, wo der Motor blockieren
würde (der Stromkreis wurde eingestellt um bei 10 kW auszulösen). Das Sägeblatt der
vorliegenden Erfindung wurde bei 24,03 cm-meter (3 Inch-Fuß) pro Minute betrieben,
obwohl auch eine höhere Schnittgeschwindigkeit verwendet werden konnte.
Die Messungen zeigten, dass die Vergleichsscheibe um 0,0339 cm (0,0134 Inch) abgetragen
wurde, wohingegen das Sägeblatt mit den Schleifsegmenten der vorliegenden Erfindung nur
um 0,0091 cm (0,0036 Inch) abgetragen wurde. Dieser Test zeigte eine Verbesserung von
mehr als 350% in der Lebensdauer des Sägeblatts gegenüber herkömmlichen Blättern bei der
höchsten Schnittgeschwindigkeit für das herkömmliche Sägeblatt.
Beispiel 2
Ein weiteres Verfahren zum Vergleichen von Sägeblättern umfasst das Sägen von Beton ohne
Kühlmittel bei konstanten Vorschubgeschwindigkeiten. Der verwendete Test umfasst das
Bestimmen der Zahl von Schnitten bis zum Ausfall. In diesem Beispiel wurden die
Sägeblätter der vorliegenden Erfindung mit Vergleichssägeblättern verglichen.
Alle drei Sägeblätter hatten einen Durchmesser von 22,86 cm (9 Inch) mit einer Sägelinie
(Schnittfuge) von 0,241 cm (0,095 Inch). Die Segmente aller Sägeblätter enthielten 3,5
Volumenprozent Diamant. Das in allen Sägeblättern verwendete Diamantschleifmittel war
Diamant der Körnung 30/40(429-650 um). Die Segmente des Vergleichssägeblatts, bekannt
als Standard #1, verwendeten ein Bindungsmaterial das 100% Kobalt enthielt. Die Segmente
des Kontrollsägeblatts, das als Standard #2 bekannt ist, verwendeten ein Bindungsmaterial
enthaltend 60 Gew.-% Eisen, 25 Gew.-% Bronze und 15 Gew.-% Kobalt. Das
Diamantschleifmittel war in den Segmenten die für die Vergleichssägeblätter verwendet
wurden zufallsverteilt. Das Sägeblatt mit den Segmenten der vorliegenden Erfindung enthielt
5 Diamant-enthaltende Bereiche die abwechselnd durch 4 Bereiche getrennt waren, die kein
Schleifmittel enthielten. Die Matrix in den Diamantbereichen war aus einer Legierung die
ungefähr 45 Gew.-% Eisen und 55 Gew.-% Bronze enthielt. Die Matrix in den Bereichen die
im Wesentlichen kein Schleifmittel enthielten, war eine Bronzebindung. Das
Diamantschleifmittel war in den 6 Diamant enthaltenden Bereichen in einer Eisen-Bronze-
Legierungsmatrix verteilt.
Die Sägeblätter wurden auf einem 5 PS Gantry Sägemodell Nr. 541 C, hergestellt von Sawing
Systems of Knoxville, TN, betrieben. Die Sägeblätter wurden mit ungefähr 5.800
Umdrehungen pro Minute betrieben. Die durch die Sägeblätter zu sägenden Substrate waren
30,48 cm · 30,48 cm · 5,08 cm (12 Inch · 12 Inch · 2 Inch) exponierte Zuschlagsstufensteine
(aggregate stepping stones) die 0,635 cm (1/4 Inch) bis 1,24 cm (1/2 Inch) Flusskies in 3.500
psi Zement enthielten. Dieses Medium wird als hart bis sehr hart angesehen.
Die Zahl der Schnitte bis zum Ausfall zeigt die Zahl der Durchgänge an, die das Sägeblatt
gemacht hat bevor der Stromkreisunterbrecher auslöste. Für den Test wurde der
Stromkreisunterbrecher auf 2,0 kW gesetzt. Jeder Durchgang der Säge schnitt 3 Blöcke bei
einer 2,54 cm (1 Inch) Tiefe des Schnitts mit einer konstanten Vorschubgeschwindigkeit von
2,9 Fuß pro Minute. Höhere Stromerfordernisse zeigten an, dass das Sägeblatt nicht mehr sehr
effizient sägte. Wie in Tabelle I gezeigt, fielen die Sägeblätter der vorliegenden Erfindung
überhaupt nicht aus, wobei der Test beendet wurde nach ungefähr der doppelten Anzahl von
Schnitten im Vergleich zum besten Standardsägeblatt.
Tabelle I
Beispiel 3
In einem Feldtest zum Schneiden von Betonwänden mit Wandsägeblättern wurde das neue
Schleifsegment verglichen mit einem Standardsägeblatt das als Cushion Cut W540,
hergestellt von Cushion Cut Hawthorne, CA, bekannt ist. Beide Sägeblätter hatten einen
Durchmesser von 60,94 cm (24 Inch) und einen Schnittweg (Schnittfuge) von 0,475 cm
(0,187 Inch), und wurden auf einer 20 PS hydraulischen Wandsäge getestet.
Die Segmente des Vergleichssägeblatts verwendeten eine Legierung aus 50% Eisen und
50% Bronze als Bindungsmaterial. Der Volumenanteil an Diamant betrug 5,00%. Das
verwendete Diamantschleifmittel war Diamant der Körnung 30/40 (429-650 um). Das
Diamantschleifmittel war in den Segmenten die für die Vergleichssägeblätter verwendet
wurden zufallsverteilt. Das Sägeblatt mit den Segmenten der vorliegenden Erfindung enthielt.
6 Diamant-enthaltende Bereiche, die abwechselnd von 5 Bereichen die kein Schleifmittel
enthielten, separiert waren. Die Matrix in den Diamant enthaltenden Bereichen war eine
Legierung die ungefähr 45 Gew.-% Eisen und 55 Gew.-% Bronze enthielt. Die Matrix in den
Bereichen, die im Wesentlichen kein Schleifmittel enthielten, war eine Bronzebindung. Der
Volumenanteil an Diamant betrug 4,00%. Das verwendete Diamantschleifmittel war Diamant
der Körnung 30/40 (429-650 um). Das Diamantschleifmittel war in den 6
Diamantenthaltenden Bereichen in einer Eisen-Bronze-Legierungsmatrix verteilt.
Das Ergebnis zeigte, dass das Sägeblatt was die Schleifsegmente der vorliegenden Erfindung
enthielt, eine Sägegeschwindigkeit von 41,89 cm-meter (5,23 Inch-Fuß) pro Minute
(basierend auf der gesamten Sägezeit) aufwies, mit einem Verschleißverhalten von 25,79 cmmeter
(3,22 Inch-Fuß) pro mil Verschleiß. Das Vergleichssägeblatt mit einem vergleichbaren
Diamantgehalt zeigte eine Sägegeschwindigkeit von 8,38 cm-meter (3,30 Inch-Fuß) pro
Minute (basierend auf der gesamten Sägezeit), bei einem Verschleißverhalten von 145,78
emmeter (18,2 Inch-Fuß) pro mil Verschleiß.
Beispiel 4
In einem anderen Feldtest beim Schneiden von Betonwänden mit Wandsägeblättern wurde
das neue Schleifsegment verglichen mit einem Standardsägeblatt, das als Dimas W35,
hergestellt von Dimas Industries in Princeton, IL, vertrieben wurde. Beide Sägeblätter hatten
einen Durchmesser von 60,16 cm (24 Inch) mit einem Schnittweg (Schnittfuge) von 0,559 cm
(0,220 Inch), und wurden auf einer 36 PS hydraulischen Wandsäge getestet.
Die Segmente des Vergleichssägeblattes verwendeten eine Kobaltbronzeverbindung. Der
Volumenanteil von Diamant in dem Segment betrug 4,875%. Das verwendete
Diamantschleifmittel war von Diamant der Körnung 40/50 (302-455 um). Das
Diamantschleifmittel war in den für die Vergleichsscheibe verwendeten Segmenten
zufallsverteilt. Das Sägeblatt das mit den Segmenten der vorliegenden Erfindung hergestellt
wurde enthielt 6 Diamant-enthaltende Bereiche die abwechselnd durch 5 Bereiche, die kein
Schleifmittel enthielten, separiert waren. Die Matrix in den Diamant enthaltenden Bereichen
war eine Legierung die ungefähr 45 Gew.-% Eisen und 55 Gew.-% Bronze enthielt. Die
Matrix in den Bereichen die im Wesentlichen kein Schleifmittel enthielt, war ein
Kupferbindungsmaterial. Der Volumenanteil von Diamant in dem Segment betrug 4,00%,
der in den Diamant-enthaltenden Bereichen verteilt war. Das verwendete
Diamantschleifmittel war Diamant der Körnung 30/40 (329-650 um). Das
Diamantschleifmittel war in den 6 Diamant enthaltenden Bereichen in einer Eisen-Bronze-
Legierungsmatrix verteilt.
Die Sägeblätter wurden an einer 38,1 cm (15 Inch) dicken ausgehärteten Betonwand getestet,
die zum Abbruch gesägt wurde. Die Wand war aus ungefähr 6.000 psi Beton mit mittlerem
bis weichem Zuschlag hergestellt. Der Beton war mit zwei Schichten aus 1,27 cm (1/2 Inch)
Verstärkung (rebar) auf 30; 48 cm (12 Inch) Zentren sowohl horizontal als auch vertikal
verstärkt. Es wurde eine 36 PS hydraulische Säge verwendet um die Wand zu sägen.
Die Ergebnisse zeigten, dass das Sägeblatt, welches die Schleifsegmente der vorliegenden
Erfindung enthielt, eine Sägegeschwindigkeit von 19,54 cm-meter (2,44 Inch-Fuß) pro
Minute (basierend auf der gesamten Sägezeit) bei einem Verschleißverhalten von 462,98
cmmeter pro 0,0254 cm (57,8 Inch-Fuß pro mil) Verschleiß zeigte. Dagegen hatte das
Vergleichssägeblatt mit einem vergleichbaren Diamantgehalt eine Sägegeschwindigkeit von
14,58 cm (1,82 Inch-Fuß) pro Minute (basierend auf der gesamten Sägezeit) bei einem
Verschleißverhalten von 197,05 cm-meter/0,0254 cm (24,6 Inch-Fuß/mil) Verschleiß.
Anspruch[de]
1. Schleifwerkzeuge umfassend:
(a) einen Kern (12) mit einer Vielzahl von peripheren Oberflächenabschnitten
(18), definiert durch radiale Schlitze in dem Kem (12), sowie
(b) eine Vielzahl von Schleifsegmenten (20) befestigt an den peripheren
Oberflächenabschnitten (18), wobei jedes Schleifsegment (20) hoch
abriebfestes Schleifkorn (super abrasive grain) mit einer durchschnittlichen
Teilgröße von 250 bis 900 um und Bindungsmaterial umfasst, und eine
Vorderkante sowie mindestens einen Satz von parallelen, alternierenden ersten
und zweiten Bereichen (1, 3, 5 und 2, 4) aufweist, die quer zu den peripheren
Oberflächenabschnitten (18) angeordnet sind, wobei die ersten Bereiche (1, 3
und 5) hochabriebfestes Schleifkorn enthalten und die zweiten Bereiche (2 und
4) im wesentlichen frei von hochabriebfesten Schleifkorn sind.
2. Schleifwerkzeug nach Anspruch 1, wobei die Schleifsegmente eine metallische Bindung
enthalten.
3. Schleifwerkzeug nach Anspruch 2, wobei die Schleifsegmente ferner ein
Sekundärschleifmittel umfassen.
4. Schleifwerkzeug nach Anspruch 1, wobei der Kern aus der Gruppe bestehend aus Harz,
Keramik und Metall ausgewählt ist.
5. Schleifwerkzeug nach Anspruch 1, wobei die Schleifscheibe eine Schnittsäge ist.
6. Schleifwerkzeug umfassend:
(a) einen Kern (12) mit einer Vielzahl von peripheren Oberflächenabschnitten
(18), definiert durch radiale Schlitze in dem Kern (12), sowie
(b) eine Vielzahl von Schleifsegmenten (20), befestigt an den peripheren
Oberflächenabschnitten (18), wobei jedes Schleifsegment Schleifkorn und
Bindungsmaterial umfasst, und eine Vorderkante sowie mindestens einen Satz
von parallelen, alternierenden ersten und zweiten Bereichen aufweist, die quer
zu den peripheren Oberflächenabschnitten (18) angeordnet sind, wobei der
Volumenprozentsatz an hochabriebfestem Korn an einem Mittelpunkt des
ersten Bereiches mindestens zweimal so hoch wie der Volumenprozentsatz an
hochabriebfestem Schleifkorn an einem Mittelpunkt des zweiten Bereiches ist,
und das Schleifsegment mit den peripheren Oberflächenabschnitten (18) durch
Mittel verbunden ist, die aus der Grippe bestehend aus
Laserstrahlschmelzschweißen (laser beam fusion welding), Elektronenstrahlschmelzschweißen
(electron beam fusion welding) und Hartlötung ausgewählt sind.
7. Schleifwerkzeug nach Anspruch 6, wobei die Schleifsegmente eine metallische Bindung
enthalten.
8. Schleifwerkzeug nach Anspruch 7, wobei die Schleifsegmente ferner ein
Sekundärschleifmittel umfassen.
9. Schleifwerkzeug nach Anspruch 6, wobei der Kern aus der Gruppe bestehend aus Harz,
Keramik und Metall ausgewählt ist.
10. Schleifwerkzeug nach Anspruch 6, wobei das Schleifwerkzeug eine Schnittsäge ist.
11. Schleifwerkzeug umfassend:
(a) einen Kern (12) mit einer Vielzahl von peripheren Oberflächenabschnitten
(18), definiert durch radiale Schlitze in dem Kern (12), sowie
(b) eine Vielzahl von Schleifsegmenten (20) befestigt an den peripheren
Oberflächenabschnitten (18), wobei jedes Schleifsegment (20) hoch
abriebfestes Schleifkorn mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von 250
bis 900 um sowie Bindungsmaterial umfasst, und eine Vorderkante und
mindestens sieben parallele, alternierende erste und zweite Bereiche (1, 3, 5; 2,
4) aufweist, die quer zu den peripheren Oberflächenabschnitten (18)
angeordnet sind, wobei die ersten Bereiche (1, 3, 5) hochabriebfestes
Schleifkorn enthalten, und die zweiten Bereiche (2, 4) im wesentlichen frei von
Schleifkorn sind.
12. Schleifwerkzeug nach Anspruch 11, wobei die Schleifsegmente eine metallische
Bindung enthalten.
13. Schleifwerkzeug nach Anspruch 12, wobei die Schleifsegmente ferner ein
Sekundärschleifmittel umfassen.
14. Schleifwerkzeug nach Anspruch 11, wobei der Kern aus der Gruppe bestehend aus Harz
und Metall ausgewählt ist.
15. Schleifwerkzeug nach Anspruch 11, wobei das Schleifwerkzeug eine Schnittsäge ist.