PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69722187T2 27.11.2003
EP-Veröffentlichungsnummer 0883939
Titel GLEICHZEITIGE ÜBERTRAGUNG VON AUDIO- UND ZUSATZSIGNALEN MIT HILFE VON WAHRNEHMUNGSGEBUNDENER KODIERUNG
Anmelder Nielsen Media Research, Inc., New York, N.Y., US
Erfinder MOSES, Wadia, Donald, Eagan, US;
LU, Daozheng, Dunedin, US
Vertreter Samson & Partner, Patentanwälte, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69722187
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 25.02.1997
EP-Aktenzeichen 979079035
WO-Anmeldetag 25.02.1997
PCT-Aktenzeichen PCT/US97/03054
WO-Veröffentlichungsnummer 0097031440
WO-Veröffentlichungsdatum 28.08.1997
EP-Offenlegungsdatum 16.12.1998
EP date of grant 21.05.2003
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.11.2003
IPC-Hauptklasse H04H 9/00

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft allgemein Datenkommunikationssysteme, und insbesondere ein System zum Ermöglichen der gleichzeitigen Übertragung von Sekundär- und Audiosignalen mittels wahrnehmungsgebundener Codiertechniken.

Stand der Technik

Es ist häufig erwünscht, Datensignale niedriger bis mittlerer Geschwindigkeit über Audiokanäle, wie beispielsweise Telefon-, Radio- und Fernsehkanäle, die analoge Stimmen und/oder Musiksignale tragen, zu übertragen. Solche Datensignale können verwendet werden, um zum Beispiel eine Seriennummer, den Namen eines gespielten Liedes, Copyright-Informationen, Lizenzgebühren-Codes und Virtual-Reality-Dienste zu befördern. Solche Datensignale können auch verwendet werden, um bestimmte Programme und/oder Programmquellen zu identifizieren. Programme können Fernsehprogramme, Radioprograrnme, Laser-Videoplatten, Bänder, interaktive Programme und/oder Spiele oder dergleichen enthalten; Programmquellen können Programminformationsquellen, Netzwerke, Ortssender, Firmen, Kabelunternehmen und/oder dergleichen enthalten; und das Senden solcher Programme kann die Übertragung von Programmen über Luft, über ein Kabel, via Satellit, in einem Haushalt, in einem Videokassettenrecorder, einem Plattenspieler, einem Computer und/oder dergleichen enthalten.

Solche Datensignale werden hier als Sekundärcodes bezeichnet. Wenn Sekundärcodes benutzt werden, um Programme und/oder Programmquellen zu identifizieren, können diese Sekundärcodes durch Programmbeobachtungssysteme erfasst werden, um das Ausstrahlen von ausgewählten Programmen durch Zuschauermesssysteme, um die Sehgewohnheiten eines Publikums zu messen, und/oder durch ähnliche Systeme zu prüfen.

In einem Programmüberwachungssystem, das auf Sekundärcodes in dem Programm reagiert, liegen die Sekundärcodes, welche in die Programmsignale eingefügt sind, in der Form von Identifikationscodes vor, welche die entsprechenden Sendeprogramme identifizieren. Beim Überwachen des Ausstrahlens von Programmen erfasst das Programmüberwachungssystem die Identifikationscodes, um zu prüfen, ob die codierten Programme ausgestrahlt werden. Das Programmüberwachungssystem bestimmt üblicherweise auch die geographischen Regionen, in denen diese Programme ausgestrahlt werden, die Zeiten, zu denen diese Programme ausgestrahlt werden, und die Stationen, Kabel und Kanäle, über welche diese Programme ausgestrahlt werden.

Bei einem Zuschauermesssystem, welches Sekundärcodes verwendet, wird ein Sekundärcode typischerweise zu den möglichen Kanälen hinzugefügt, auf die ein Empfänger eingestellt werden kann. Wenn der Sekundärcode am Ausgang des Empfängers erscheint, werden der durch den Empfänger eingestellte Kanal sowie die Programm-Identifikationscodes, falls vorhanden, identifiziert. Es ist offensichtlich, dass ein eindeutiger Sekundärcode durch eine Programmquelle zu einigen oder allen zu Haushalten ausgestrahlten Programmen zugegeben werden kann.

Wenn ein Sekundärcode zu einem Programmsignal hinzugefügt wird, muss dies in einer solchen Weise geschehen, dass der Sekundärcode für das Publikum des Programms nicht wahrnehmbar ist. Eine Vielzahl von Techniken wurde in Versuchen eingesetzt, um diese Nicht-Wahrnehmbarkeit zu erzielen.

Eine häufige Technik zum Hinzufügen von Daten zu einem Audiokanal beinhaltet das Übertragen von Daten in den unter-ausgelasteten Teilen des Frequenzspektrums unter und/oder über dem auf einer Telefonleitung zur Verfügung stehenden Sprachband, sodass die Daten für Hörer nicht wahrnehmbar sind. Streuspektrumweißungstechniken werden auf die Daten angewendet, um die Interferenz auf einem niedrigen Niveau zu halten.

Ein Beispiel einer Technik, welche die Informationen in dem unteren Frequenzbereich des Sprachbandes platziert, ist in dem US-Patent Nr. 4,425,661 von Moses et al. Offenbart. Eine weitere Technik, die in dem US-Patent Nr. 4,672,605 von Hustig et al. beschrieben ist, beinhaltet die Verwendung eines Streuspektrumsignals, bei dem die meiste Energie in dem Bereich höherer Audiofrequenzen und über dem Sprachband ist. Eine noch weitere Technik, die in dem US-Patent Nr. 4,425,642 von Moses et al. Beschrieben ist, beinhaltet ein Daten durch das Kanalspektrum bearbeitendes Streuspektrum, sodass die Spektralenergie der Daten eine pseudo-zufällige Rauschcharakteristik besitzt, welche bei Zugabe zu dem Sprachkanal nur einen nicht-wahrnehmbaren Anstieg im weißen Rauschen bewirkt.

Obwohl Systeme wie beispielsweise jene oben beschriebenen typischerweise für die besonderen Zwecke, für welche sie konstruiert sind, ausreichend sind, leiden sie an gewissen Mängeln, die der Verwendung der Streuspektrumverarbeitung inhärent sind.

Insbesondere resultiert die Verwendung der Streuspektrumweißungstechniken allein wegen der großen Streuverstärkung, die erzielt werden muss, in extrem geringen Datendurchsatzraten auf einem Audiokanal. Obwohl solche Techniken begrenzten Gebrauch von gewissen "Maskierungs"-Eigenschaften des Audiosignals machen, mit dem die Daten zu übertragen sind, machen sie außerdem nicht vollständig Gebrauch von solchen Eigenschaften, wie weiter unten beschrieben, wodurch die Verarbeitungsverstärkung, die ansonsten erzielt werden könnte, begrenzt wird.

Andere Techniken zum Ermöglichen der gleichzeitigen Übertragung von Audio und Daten in einem einzelnen Kanal enthalten (i) das Verwenden eines Startimpulses, welcher durch Nehmen eines Unterbandes auf das Energieniveau Null erzeugt wird, und dann Verwenden der folgenden kurzen Zeitdauer des digitalisierten Audiosignals als die Seriennummer, und (ii) das Verwenden von Unterbändern, um eine digitale Nachricht zu übertragen, indem die Energie des Unterbandes auf Null gedrückt wird oder sie auf dem aktuellen Niveau gelassen wird, um "Markierungen" und "Zwischenräume" (d. h. "Einsen" und "Nullen") zu erzeugen. Die Hauptmängel der ersten Technik enthalten eine schlechte Rauschfestigkeit und die Tatsache, dass sie in Situationen, in denen viele Bytes Daten gespeichert und verarbeitet werden müssen, nicht praktikabel ist. Die Hauptmängel der letzten Technik enthalten auch eine schlechte Rauschfestigkeit sowie eine extrem langsame Datendurchsatzrate.

Thomas et al. offenbaren in dem U.S.-Patent Nr. 5,425,100 ein Mehrstufen-Codiersystem mit mehreren Encodern, die jeweils einem unterschiedlichen Pegel in einem Mehrstufen- Sendesignal-Verteilungssystem zugeordnet sind.

Das allgemein verwendete "AMOL"-System von Haselwood et al. in dem US-Patent Nr. 4,025,851 fügt ein Sekundärdatensignal in der Form eines Quellenidentifikationscodes ausgewählten Horizontallinien in der. Bildaustastlücke eines Fernsehsendesignals hinzu. Die Beobachtungsgeräte, die in ausgewählten Regionen quer über die Vereinigten Staaten positioniert sind, prüfen durch Erfassen der Quellenidentifikationscodes, ob die Programme ausgestrahlt werden. Die Beobachtungsgeräte speichern für ein späteres Wiederabrufen diese erfassten Quellenidentifikationscodes zusammen mit den Zeiten, zu denen sie erfasst wurden, und den Kanälen, auf denen sie erfasst wurden.

Das US-Patent Nr. 5,243,423 von DeJean et al. lehrt eine Zuschauermessung und ein Programmüberwachungssystem, bei denen ein Sekundärsignal über Videoleitungen des Rasters eines Fernsehsendersignals übertragen wird. Um die Wahrnehmbarkeit des Sekundärsignals zu verringern, werden die Videoleitungen, über welche das Sekundärsignal übertragen wird, in einer pseudo-zufälligen Abfolge variiert. Alternativ kann das Sekundärsignal mit relativ geringen Modulationsniveaus durch Umsetzen des Sekundärsignals in ein Streuspektrum-Sekundärsignal moduliert werden. Das codierte Rundfunkprogramm wird dann durch Decodieren des Sekundärcodes nahe eines überwachten Empfängers identifiziert.

Die Anwendung von Kompressions-Methodologien digitaler Daten auf Signale hat eine wesentliche Einwirkung auf die Brauchbarkeit der oben erläuterten Codierverfahren. Zum Beispiel löschen einige Videokompressionsschemata die Bildaustastlücke. Demgemäß können in die Bildaustastlücke eingefügte Sekundärcodes durch eine solch Kompression der Videosignale entfernt werden. Eine Digitalisierung kann ebenfalls so wirken, dass Streuspektrum-Sekundärcodes und andere, zu ihrer Verbergung auf niedrigen Signalamplituden funktionierende Signale entfernt werden. Außerdem können in einem hohen Frequenzabschnitt eines Videosignalbandes übertragene Sekundärcodes durch Kompressions-Algorithmen gelöscht werden, die die oberen Frequenzen "abschneiden".

Obwohl das Hinzufügen eines Sekundärcodes zu dem normalerweise sichtbaren Teil des aktiven Videosignals erlaubt, dass es in den meisten Fällen vermieden wird, dass der Sekundärcode durch Kompressionsschemata entfernt wird, und obwohl das Hinzufügen des Sekundärcodes bei einer Frequenz in dem Teil niedriger Energiedichte des Videosignals die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass der Sekundärcode nicht wahrnehmbar ist, selbst wenn der Sekundärcode dem aktiven Videosignal hinzugefügt wird, kann unter gewissen Umständen der Sekundärcode nach wie vor wahrnehmbar sein. Wenn zum Beispiel die Strahlungsintensität, die auf dem Video- (d. h. dem Leuchtdichte-) Träger moduliert ist, oder die Farbintensität, die auf dem Chrominanz-Unterträger moduliert ist, kleiner als der Sekundärcode zu dem Zeitpunkt ist, wenn der Sekundärcode auf eine Frequenz zwischen dem Videoträger und dem Chrominanz-Unterträger moduliert wird, wird der Sekundärcode nicht durch den Videoträger oder den Chrominanz-Unterträger des Videosignals maskiert. Somit kann der Sekundärcode eine ausreichende relative Amplitude haben, um von dem Publikum des Programms als Rauschen wahrgenommen zu werden.

Es ist in der Technik bekannt, dass jedes Audiosignal eine wahrnehmungsgebundene Verbergungsfunktion erzeugt, welche gleichzeitig mit dem Signal existierende Audioverzerrungen maskiert. Demgemäß wird eine Verzerrung oder ein Rauschen, die bzw. das in den Übertragungskanal eingeführt ist, falls es geeignet verteilt oder geformt ist, durch das Audiosignal selbst maskiert. Eine solche Maskierung kann teilweise oder vollständig sein, was im Vergleich zu einem System ohne Rauschformung zu einer erhöhten Qualität oder zu einer beinahe perfekten Signalqualität, die äquivalent zu einem Signal ohne Rauschen ist, führt. In jedem Fall tritt eine solche "Maskierung" als Ergebnis der Unfähigkeit des menschlichen Wahrnehmungsmechanismus, zwischen zwei Signalkomponenten, von denen eine zum Audiosignal gehört und die andere zu dem Rauschen gehört, in dem gleichen spektralen, zeitlichen oder räumlichen Ort zu unterscheiden, auf Ein wichtiger Effekt dieser Einschränkung ist, dass die Wahrnehmbarkeit des Rauschens durch einen Zuhörer Null sein kann, selbst wenn das Signal-Rausch-Verhältnis auf einem messbaren Niveau ist. Idealerweise ist der Rauschpegel an allen Punkten in dem Audiosignalraum exakt auf dem Pegel der gerade bemerkbaren Verzerrung, deren Grenze typischerweise als die "wahrnehmungsgebundene Entropie-Enveloppe" bezeichnet wird.

Deshalb ist es das Hauptziel der Rauschformung, die Wahrnehmbarkeit von Verzerrungen zu minimieren, indem sie vorteilhafterweise in Zeit oder Frequenz so geformt werden, dass so viele ihrer Komponenten wie möglich durch das Audiosignal selbst maskiert werden. Siehe Nikil Jayant et al., "Signal Compression Based on Models of Human Perception", 81. Proc. of the IEEE 1385 (1993). Eine schematische Darstellung des Zeit/Frequenz-Bereich-Maskierens ist in Fig. 1A-1C dargestellt, in denen ein kurzer sinusförmiger Ton 10 einen Maskierungsschwellwert 12 erzeugt. Siehe John G. Beerends und Jan A. Stemerdink, "A. Perceptual Audio Quality Measure Based on a Psychoacoustic Sound Representation", 40 J. Audio Engineering Soc'y 963, 966 (1992).

Techniken "wahrnehmungsgebundener Codierung", welche die oben erläuterten Prinzipien einsetzen, werden derzeit bei der Signalkompression verwendet und basieren auf drei Arten der Maskierung: Frequenzbereich, Zeitbereich und Rauschpegel. Das Grundprinzip der Frequenzbereichsmaskierung ist, dass, wenn bestimmte starke Signale in dem Audioband vorhanden sind, andere Signale eines niedrigeren Niveaus, die in ihrer Frequenz nahe an den stärkeren Signalen sind, maskiert werden und durch einen Zuhörer nicht wahrgenommen werden. Die Zeitbereichsmaskierung basiert auf der Tatsache, dass gewisse Arten von Rauschen und Tönen nicht unmittelbar vor und nach einem größeren Signalübergang wahrnehmbar sind. Die Rauschmaskierung nutzt den Vorteil der Tatsache, dass ein relativ hohes Breitband-Rauschniveau nicht wahrnehmbar ist, falls es gleichzeitig mit verschiedenen Arten stärkerer Signale auftritt.

Die wahrnehmungsgebundene Codierung bildet die Basis für die Präzisions-Audio- Unterbandcodierung (PASC) sowie andere bei der Kompression von Audiosignalen für Formate von Mini-Disks (MD) und digitale Kompaktkassetten (DCC) verwendete Codiertechniken. Insbesondere nutzen solche Kompressionsalgorithmen den Vorteil der Tatsache, dass gewisse Signale in einem Audiokanal durch andere stärkere Signale maskiert werden, um solche maskierten Signale zu entfernen, um die übrigen Signale in einen Kanal niedriger Bitrate zu komprimieren.

Ein weiterer Mangel der herkömmlichen Techniken zum gleichzeitigen Übertragen von Daten mit Audiosignalen ist, dass, wenn die Signale durch einen Kanal übertragen werden, der einen verlustbehafteten Kompressionsalgorithmus, wie beispielsweise den MPEG-Kompressionsalgorithmus realisiert, die Daten oder wenigstens Teile davon wahrscheinlich entfernt werden, da die meisten solcher Kompressionsalgorithmen den Audiokanal in mehrere Unterbänder unterteilen und dann nur die stärksten Signale in jedem Unterband codieren und übertragen.

Unabhängig davon, welche der zuvor beschriebenen Techniken verwendet wird, ist es sehr unwahrscheinlich, dass die Daten jemals in einem Unterband das stärkste Signal sind; deshalb ist es unwahrscheinlich, dass ein Teil der Daten übertragen wird. Bezüglich der Streuspektrumtechniken weisen außerdem, selbst wenn man annimmt, dass die Daten in einem oder in zwei Unterbändern das stärkste Signal sein sollten, weil die Informationen über das Signalspektrum gestreut sind, die in solchen Unterbändern enthaltenen Informationen nur einen kleinen Teil der von den Daten getragenen gesamten Informationen auf und sind deshalb wahrscheinlich nutzlos.

In dem US-Patent Nr. 5,473,631 von Moses et al. wird eine Technik zum Übertragen eines Datensignals in einem Audiosignal beschrieben, sodass das Datensignal durch das Audiosignal maskiert wird. Das Audiosignal wird auf Einschubgelegenheiten untersucht, an denen das Datensignal eingefügt werden kann, sodass es nicht wahrgenommen wird, wenn das Audiosignal zu einem Lautsprecher geleitet wird. Die Einschubgelegenheiten hängen von der wahrnehmungsgebundenen Entropie ab. Jedoch offenbart dieses Patent nicht, wie eine solche Technik verwendet werden kann, um Sekundärcodes in Audiosignalen in einer solchen Weise zu übertragen, dass die Sekundärcodes nicht wahrnehmbar sind, wenn die Audiosignale einem Publikum vorgespielt werden, aber dass die Sekundärcodes erfasst werden, um das Publikum zu messen, das Ausstrahlen von Programmen zu prüfen und/oder dergleichen.

Demgemäß wird ein effektives Zuschauermesssystem benötigt, welches Zuschauer messen und/oder das Ausstrahlen von Programmen prüfen kann.

Zusammenfassung der Erfindung

Die obigen Probleme werden gelöst und ein technischer Vorteil wird erzielt durch ein Zuschauermesssystem gemäß der vorliegenden Erfindung, welches eine Erfassungseinrichtung zum Erfassen eines Audiosignals an einem Ausgang eines, auf das Audiosignal abgestimmten Empfängers, eine Wiedergewinnungseinrichtung zum Wiedergewinnen eines Sekundärcodes aus dem erfassten Audiosignal und eine Übertragungseinrichtung zum Übertragen des Sekundärcodes zu einer zentralen Anlage aufweist, wobei die Wiedergewinnungseinrichtung angeordnet ist, um den Sekundärcode wiederzugewinnen, der in einer wahrnehmungsgebundenen Entropie-Enveloppe des erfassten Audiosignals codiert ist. Die Erfassungseinrichtung, die Wiedergewinnungseinrichtung und die Übertragungseinrichtung sind vorzugsweise in einem statistisch ausgewählten Haushalt angeordnet.

In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der Sekundärcode ein FSK-moduliertes Signal und identifiziert eindeutig eine entsprechende Audiosignalquelle und/oder ein entsprechendes Programm. Der Empfänger kann einen Fernseher aufweisen, wobei das Audiosignal ein Fernseh-Audiosignal aufweist. Alternativ kann das Audiosignal ein Radio-Audiosignal aufweisen.

Das Audiosignal kann Programmsignaturen enthalten, welche durch eine Signaturabfrageeinrichtung, die ebenfalls in dem Zuschauermesssystem enthalten ist, extrahiert werden. Vorzugsweise ist die Signaturabfrageeinrichtung angeordnet, um die Programmsignaturen aus dem Audiosignal zu extrahieren, wenn die Wiedergewinnungseinrichtung nicht in der Lage ist, den Sekundärcode aus dem erfassten Audiosignal wiederzugewinnen. Das Zuschauermesssystem kann ferner eine Vergleichseinrichtung zum Vergleichen der extrahierten Programmsignaturen mit Referenz-Programmsignaturen aufweisen. Die Vergleichseinrichtung kann in dem Haushalt oder in der zentralen Anlage angeordnet sein. Ferner kann das Zuschauermesssystem eine Wiederholungseinrichtung zum Wiederholen eines zu dem Audiosignal gehörenden Programms aufweisen, sodass das wiederholte Programm zum Zwecke der Identifizierung von Programmen betrachtet werden kann, aus denen die Programmsignaturen extrahiert werden. Die Programmwiederholungseinrichtung ist angeordnet, um das wiederholte Programm zu komprimieren.

Der Sekundärcode kann mehrere Segmente aufweisen, wobei jedes Segment eindeutige Quelleninformationen enthält, sodass die eindeutigen Quelleninformationen in jedem Segment für ein ausgewähltes von mehreren Verteilungsniveaus des Audiosignals repräsentativ sind. Das Audiosignal kann in einem Kanal ausgestrahlt werden, wobei das Zuschauermesssystem ferner eine Kanalerfassungseinrichtung zum Erfassen des Kanals, in dem das Audiosignal ausgestrahlt wird, aufweist. Wieder ist die Kanalerfassungseinrichtung vorzugsweise angeordnet, um den Kanal zu erfassen, wenn die Wiedergewinnungseinrichtung nicht in der Lage ist, den Sekundärcode aus dem erfassten Audiosignal wiederzugewinnen.

Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung kann das Zuschauermesssystem ferner eine Speichereinrichtung zum Speichern des wiedergewonnenen Sekundärcodes und einen Takt mit einem Ausgang aufweisen, wobei die Speichereinrichtung auch den Taktausgang speichert, der für eine Zeit repräsentativ ist, zu welcher der Sekundärcode wiedergewonnen wurde. Ferner kann die Codiereinrichtung zum Codieren des Audiosignals mit dem Sekundärcode gemäß einem Satz von Regeln, die angewendet werden, um das Auftreten von Gelegenheiten zum Hinzufügen des Sekundärcodes in der wahrnehmungsgebundene Entropie-Enveloppe des Audiosignals zu erfassen, vorgesehen sein. Diese Regeln können bestimmen, dass jeder Impuls, der eine Übertragung eines Sekundärcodes erlaubt, länger als eine vorgegebene minimale Länge sein muss, dass ein vorgegebenes minimales Zeitmaß seit der letzten Übertragung verstrichen sein muss, und dass eine Übertragung nicht erlaubt wird, sofern nicht eine Überblendung mit einem vorgegebenen Zeitmaß und mit einem Pegel, der unter einem vorgegebenen Pegel liegt, stattgefunden hat. Ferner kann eine Übertragung in einem vorgegebenen Zeitmaß nach einem Lachen oder Klatschen nicht erlaubt werden, und eine Übertragung kann erlaubt werden, falls für fünf Sekunden zwischen einer hohen und einer niedrigen Übertragung keine Übertragung stattgefunden hat.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

Fig. 1A-1C enthalten eine schematische Darstellung der Zeit/Frequenz-Bereichsmaskierungseigenschaften eines kurzen sinusförmigen Tons.

Fig. 2 ist ein schematisches Blockschaltbild eines die Merkmale der vorliegenden Erfindung verkörpernden Encoders zum Codieren eines gleichzeitig mit Audiosignalen zu übertragenden Sekundärcodes unter Verwendung von wahrnehmungsgebundenen Codiertechniken.

Fig. 3 ist ein schematisches Blockschaltbild eines die Merkmale der vorliegenden Erfindung verkörpernden Decoders zum Decodieren von unter Verwendung des Encoders von Fig. 2 codierten Sekundärcodes.

Fig. 4A zeigt das Frequenzspektrum eines beispielhaften Audiosignals zur Verwendung mit dem System der vorliegenden Erfindung.

Fig. 4B ist ein Zeitdiagramm der Spannung des Audiosignals von Fig. 4A in einem ausgewählten Unterband.

Fig. 4C ist ein Zeitdiagramm der Energie des Audiosignals von Fig. 4A in dem ausgewählten Unterband.

Fig. 4D ist ein Zeitdiagramm der Energie eines codierten Sekundärcodes, der mit dem Audiosignal von Fig. 4A in dem ausgewählten Unterband zu übertragen und durch dieses zu maskieren ist.

Fig. 4E ist ein Zeitdiagramm eines zusammengesetzten Signals in dem ausgewählten Unterband mit dem Audiosignal von Fig. 4A und dem Sekundärcode von Fig. 4D.

Fig. 5A bis 5H sind schematische Blockschaltbilder eines simulierten Neuronennetzes zur Verwendung bei der Realisierung eines alternativen Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung.

Fig. 6 ist eine schematische Darstellung eines Haushaltsmessgeräts eines Fernseh- Zuschauermesssystems gemäß der vorliegenden Erfindung.

Fig. 7 ist ein Blockschaltbild des Fernseh-Zuschauermesssystems gemäß der vorliegenden Erfindung.

Detaillierte Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels

Fig. 1A bis 1C zeigen eine schematische Darstellung einer Zeit/Frequenz-Bereichsmaskierung von Audioverzerrungen, bei denen ein kurzer sinusförmiger Ton 10 einen Maskierungsschwellwert oder eine wahrnehmungsgebundene Entropie-Enveloppe 12 erzeugt.

Fig. 2 ist ein schematisches Blockschaltbild eines die Merkmale der vorliegenden Erfindung verwirklichenden Encoders 202 zum Codieren eines gleichzeitig mit Audiosignalen über einen Audiokanal (nicht dargestellt) wie beispielsweise einen Fernsehübertragungskanal zu übertragenden Sekundärcodes mittels wahrnehmungsgebundener Codiertechniken. Der Encoder 202 enthält ein künstliches Mehrebenen-Neuronennetz ("NN") 204, welches das Audiosignal über einen Audio-Eingangsanschluss 206A auf "Gelegenheiten" überwacht, um Sekundärcodes zu Zeiten, Frequenzen und Amplituden so einzufügen, dass sie nicht durch das menschliche Ohr wahrnehmbar sind. Mit anderen Worten bestimmt das NN 204 die "wahrnehmungsgebundene Entropie-Enveloppe" des Audiokanals, die wie zuvor beschrieben, die dreidimensionale (Zeit, Frequenz und Amplitude) Abbildung der optimalen Maskierfunktion des Audiokanals ist. Es sollte für den Fachmann selbstverständlich sein, dass ein Neuronennetz beispielsweise das NN 204 eine Kombination von einfachen Computerelementen aufweist, die "trainiert" sind, um spezielle Abbildungsaufgaben zwischen Eingangs- und Ausgangsdaten durchzuführen. Der Begriff "Neuronennetz", wie er hier verwendet wird, enthält auch notwendige Vorverarbeitungsschaltungen, wie beispielsweise Filter, Zeitglieder und dergleichen. Die Abbildungsfunktion eines Neuronennetzes kann nach einer anfänglichen längeren Trainingsstufe erzielt werden, während der dem NN 204 Eingangs- und Ausgangsdaten zugeführt werden, welche die Abbildungsaufgabe erfüllen. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel weist der Eingang des NN 204 Segmente von Audiosignalen auf und das erforderliche Ausgangssignal ist der durch die Audiosignalsegmente erzeugte Rauschmaskierungsschwellwert des Gehörs (d. h. die wahrnehmungsgebundene Entropie- Enveloppe). Auf diese Weise wird das NN 204 "trainiert", um die wahrnehmungsgebundenen signifikanten Merkmale aus dem Audiosignal an dem Audio-Eingangsanschluss 206a zu extrahieren, welche Merkmale sich auf die durch aufeinander folgende Datenblöcke von eingegebenen Sekundärcodes erzeugte wahrnehmungsgebundene Entropie-Enveloppe beziehen. Der Algorithmus zum Realisieren der Abbildungsfunktion des NN 204 ist in einem ROM 205 gespeichert, welcher in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel einen gesockelten Chip aufweist, um zukünftige Upgrades einfach und praktisch zu machen.

Ans Gründen, die nachfolgend in mehr Einzelheiten beschrieben werden, steuert das NN 204 eine Taktsteuerschaltung 208a, eine Pegelsteuerschaltung 208b und eine Blockzeitschaltung 208c. Wie ebenfalls im Detail beschrieben, wird der Sekundärcode unter der Steuerung des NN 204 als ein oder mehrere weiße PN-PSK-Streuspektrumsignale und/oder ein Schmalband-FSK-Sekundärcode codiert, die mit dem Audiosignal in Zeit, Frequenz und Amplitude so zu kombinieren sind, dass der Sekundärcode durch das Audiosignal maskiert ist.

Ein digitaler Sekundärcode, der eine Seriennummer oder eine andere Identifikationsnummer aufweisen kann, wird durch einen Steuerrechner 210 erzeugt und vorzugsweise über eine RS232C-Schnittstelle 212 in den Encoder 202 eingegeben, obwohl selbstverständlich auch eine beliebige Anzahl anderer Arten von Schnittstellen verwendet werden kann. Der durch den Steuerrechner 210 erzeugte Sekundärcode kann zum Beispiel eine Nummer zum Identifizieren eines Programms, einer Programmquelle, eines Radio- oder Fernsehnetzes oder einer lokalen Radio- oder Fernsehstation, oder eine zu codierende Nummer auf einer Compact Disc (CD) zum Identifizieren eines bestimmten Programms, Interpreten oder Liedes sein. Der von dem Steuerrechner 210 ausgegebene Sekundärcode wird einer Vorverarbeitungsschaltung 213 mit einem Block-Encoder 214 zum Codieren des Sekundärcodes, um die Erfassung und Korrektur von Fehlern darin zu ermöglichen, wenn er an einem Decoder (Fig. 3) empfangen wird, und einer Bitverschachtelungsschaltung 216, um die codierte Zahl Fehlertreffer in dem Übertragungsweg bestehen zu lassen, eingegeben. Ein beispielhaftes System und Verfahren zum Durchführen von solchen Blockcodierungs- und Bitverschachtelungs-Techniken ist im Detail in dem US-Patent Nr. 4,672,602 von Hustig et al. beschrieben. Der von der Vorverarbeitungsschaltung 213 ausgegebene Sekundärcode wird in jedem von drei Direktzugriffsspeichern (RAMs) 218a, 218b und 218c gespeichert, um aus Gründen, die noch beschrieben werden, von einem Breitband-Streuspektrum-Encoder 220, einem bandbegrenzten Streuspektrum-Encoder 220 bzw. einem FSK-Block-Encoder 224 verwendet zu werden.

Der Breitband-Streuspektrum-Encoder 220 codiert den Sekundärcode als Breitband-PN- PSK-Streuspektrumsignal mit Verarbeitungsverstärkungen und -pegeln, die sich auf die Rauschmaskierungsgelegenheiten in dem Audiosignal beziehen, wie sie durch das NN 204 bestimmt sind. Insbesondere bestimmt das NN 204 dynamisch die wahrnehmungsgebundene Rauschmaskierungs-Entropie-Enveloppe zum Steuern der Streuspektrum- Verarbeitungsverstärkung (d. h. des Verhältnisses der Datenrate zu der pseudozufälligen (PN) Codefrequenzrate) und des Signalniveaus des pseudozufälligen Breitband- Übertragungsausgangs von dem Encoder 220. Der in dem RAM 218a gespeicherte Sekundärcode wird einem Modulo-2-Encoder 228 eingegeben, in dem er mit einem synchronen PN-Code aus einem PN-Code-Generator 230 gemischt wird, um ein PN-PSK- Signal zu bilden. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der Modulo-2-Encoder 228 unter Verwendung eines logischen Exklusiv-ODER (XOR) - Gatters verwirklicht. Das von dem Modulo-2-Encoder 228 ausgegebene PN-PSK-Signal wird einem Dateianfangssignal-Generator 232 eingegeben, der entsprechend Synchron- und Taktsignalen von einer Synchronisierungs- und Zeitgeberschaltung 234 jedem Datenblock davon ein PN-Code-Dateianfangssignal hinzufügt, um die Erfassung des Sekundärcodes an den Decoderstellen (Fig. 3) zu verbessern.

Wie in Fig. 2 dargestellt, wird die Synchronisierungs- und Zeitgeberschaltung 234 durch Signale von der Blockzeitschaltung 208c gesteuert. Das Spektrum des von dem Dateianfangssignal-Generator 232 ausgegebenen PN-PSK-Signals ist über die Bandbreite des Kanals relativ flach, wie dies im allgemeinen für PN-PSK-Signale typisch ist. Wenn das PN-Code-Dateianfangssignal einmal jedem Block oder Segment des Sekundärcodes hinzugefügt worden ist, wird der resultierende Breitband-Streuspektrum-Code über einen Dämpfungsregler 236, der das Übertragungsniveau des Signals gemäß Steuersignalen von der Pegelsteuerschaltung 208b, welche ihrerseits durch Signale von dem NN 204 gesteuert wird, einrichtet, einem Summierglied ausgegeben.

Der bandbegrenzte Streuspektrum-Encoder 222 ist ähnlich dem Breitband-Streuspektrum- Encoder 220, außer dass er den Sekundärcode anstelle eines Breitband- als ein bandbegrenztes PN-PSK-Streuspektrumsignal als Reaktion auf sowohl Rauschmaskierungs- als auch Frequenzmaskierungs-Gelegenheiten in dem Audiokanal, wie sie durch das NN 204 bestimmt werden, codiert. Wie bei dem Encoder 220 wird der in dem RAM 218b gespeicherte Sekundärcode einem Modulo-2-Encoder 238 eingegeben, in dem er mit einem PN-Code aus einem PN-Code-Generator 240 gemischt wird, um ein PN-PSK- Signal zu bilden. Das aus dem Modulo-2-Encoder 238 ausgegebene PN-PSK-Signal wird einem Dateianfangssignal-Generator 242 eingegeben, der jedem Block davon entsprechend Synchron- und Taktsignalen von einer Synchronisierungs- und Zeitgeberschaltung 244 ein PN-Code-Dateianfangssignal hinzufügt. Wie in Fig. 2 dargestellt, wird die Synchronisierungs- und Zeitgeberschaltung 244 durch Signale von der Blockzeitschaltung 208c gesteuert. Wie bei dem durch den Encoder 220 erzeugten Signal ist das Spektrum des von dem Dateianfangssignal-Generator 242 ausgegebenen PN-PSK-Signals über die Bandbreite des Kanals relativ flach. Wenn das PN-Code-Dateianfangssignal einmal dem PN-PSK-Signal hinzugefügt worden ist, wird das Signal einem Vervielfacher 264 eingegeben, in dem er mit einem Signal von einem Synchrontaktgeber 248 mit einer hohen Takt-zu-PN-Code-Frequenz multipliziert wird. Auf diese Weise kann die Frequenz des Signals in eine ausgewählte Frequenz umgewandelt werden, welche bevorzugt in einem ausgewählten Unterband des Audiokanals zentriert ist. Das von dem Vervielfacher 246 ausgegebene Signal wird dann durch ein Bandpassfilter 250 bandbegrenzt, welches die Energie des PN-PSK-Signals in das ausgewählte Unterband übersetzt. Der resultierende bandbegrenzte Streuspektrum-Sekundärcode wird über einen Dämpfungsregler 252, welcher unter der Steuerung der Pegel der Schaltung 208b die Amplitude steuert, mit welcher der Sekundärcode übertragen wird, dem Summierer 235 ausgegeben.

Der FSK-Block-Encoder 224 codiert den Sekundärcode als Schmalbandsignal, das zu den Zeitmaskierungs- und den Frequenzmaskierungs-Gelegenheiten in Beziehung steht. Der in dem RAM 218c gespeicherte Sekundärcode wird einem Dateianfangssignal-Generator 254 eingegeben, der jedem Block von Daten einen Dateianfang hinzufügt, um die Erfassung der Daten an den Decoderstellen (Fig. 3) zu vereinfachen. Der Sekundärcode wird dann einem FSK-Encoder 256 eingegeben, der den Code FSK-moduliert, und einem Bandpassfilter 258 eingegeben, der den Code bandbegrenzt, um die Signalenergie in ein ausgewähltes Unterband zu konzentrieren. Wie in Fig. 2 dargestellt, werden der Dateianfangssignal-Generator 254 und der FSK-Modulator 256 durch Signale von der Blockzelaschaltung 208c gesteuert.

Der resultierende FSK-Sekundärcode wird dann über einen Dämpfungsregler 260, welcher unter der Steuerung der Pegelsteuerschaltung 208b die Amplitude steuert, mit der das Signal übertragen wird, dem Summierer 235 ausgegeben. Es ist selbstverständlich, dass der von dem Encoder 224 ausgegebene FSK-Sekundärcode kontinuierlich, aber dynamisch im Pegel variierend sein kann oder in einem durch eine Zeitmaskierungsgelegenheit, wie sie durch das NN 204 bestimmt ist, getriggerten Blockmodus sein kann. Wie im Detail beschrieben, muss jedoch in einer besonderen Ausführungsform, in welcher sich der Sekundärcode einer verlustbehafteten Kompression gemäß einem bekannten Kompressionsalgorithmus wie beispielsweise MPEG unterziehen muss, das Signal in einem Blockmodus übertragen werden, um eine solche Kompression zu überleben.

Das Breitband-Streuspektrum, das bandbegrenzte Streuspektrum und die FSK-Sekundärcodes, die jeweils von den Encodern 220-224 ausgegeben werden, werden durch den Addierer 235 mit dem Audiosignal an dem Anschluss 206a kombiniert, um ein Mischsignal zu bilden, das dem Audiokanal an dem Anschluss 206b ausgegeben wird. Alternativ kann das Mischsignal auf einem beliebigen geeigneten Aufzeichnungsmedium wie beispielsweise einer CD aufgezeichnet werden, in welchem Fall das Signal übertragen wird, wenn die CD "abgespielt" wird. Wie in Fig. 2 dargestellt, wird in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel das Audiosignal vor der Eingabe in den Addierer 235 in eine Vorrichtung wie beispielsweise einen digitalen Signalprozessor (DSP) 260a eingegeben, der unter der Steuerung von Signalen von der Pegelsteuerschaltung 208b dem Dämpfen des Pegels des Audiosignals in gewissen Unterbändern dient. Eine solche Dämpfung kann zum Beispiel notwendig sein, wenn das NN 204 eine FSK-Block- oder eine bandbegrenzte Streuspektrum-Signalübertragung signalisiert und dann einen unerwarteten Energiestoß in dem Unterband des Audiosignals erfasst, der die Datenübertragung stören würde. Das Mischsignal wird auch einer Prüfschaltung 261 mit einem Kanalsimulator 262, der dem Mischsignal etwas mehr Rauschen hinzufügt und das Mischsignal etwas mehr verschlechtert als es während einer Übertragung über den tatsächlichen Audiokanal typisch wäre, und einem typischen Empfänger 264 eingegeben. Die Fähigkeit des Empfängers 264, die in dem Mischsignal enthaltenen Dateninformationen zufriedenstellend zu decodieren, wird überprüft und ein Prüfsignal wird an das NN 204 übertragen.

Es ist offensichtlich, dass, falls wahrnehmungsgebundene Codiertechniken, wie jene oben beschriebenen, benutzt werden, um dem zu übertragenden Sekundärcode zu codieren, dann wahrnehmungsgebundene Kompressionsschemata wie beispielsweise MPEG und PASC wahrscheinlich Daten vor oder während der Übertragung aus dem Mischsignal entfernen. Um dieses Problem zu lösen, muss deshalb das NN 204 trainiert werden, um nicht nur den Kanal nach Gelegenheiten abzuhören, bei denen der Sekundärcode nicht wahrnehmbar übertragen werden kann, sondern auch um das spezielle anzutreffende Kompressionsschema zu kompensieren.

Zum Beispiel teilt ein wohlbekanntes und allgemein benutztes Kompressionsschema das Audioband in zweiunddreißig (32) Unterbänder. Unter Ausnutzung des Vorteils der Frequenzbereichsmaskierung und bis zu einem gewissen Grad der Zeitbereichsmaskierung wird nur das stärkste Signal in jedem Unterband codiert und übertragen, unter der Annahme, dass die übrigen Signale in dem Unterband ohnehin nicht gehört werden würden, da sie durch das stärkere Signal maskiert würden. Um in diesem Fall sicherzustellen, dass der Sekundärcode übertragen wird, muss das NN 204 trainiert werden, auf Gelegenheiten zum Übertragen des Sekundärcodes als FSK-Blocksignal, bei dem der Sekundärcode das stärkste Signal in einem speziellen Unterband ist und seine Übertragung durch die folgenden starken Breitbandübergänge (Zeitbereichsmaskierung) in nahen Unterbändern maskiert wird, "abzuhören".

In einem solchen Ausführungsbeispiel wäre es möglich, wenn nicht bevorzugt, eines oder mehrere Unterbänder zum Übertragen des/der Sekundärcode(s) vorauszuwählen. Zum Beispiel kann ein erstes Unterband für die Übertragung eines das Audiosignal übertragenden Fernsehnetzes identifizierenden ID-Codes ausgewählt werden, ein weiteres Unterband kann zum Übertragen eines den Verteiler des Audiosignals identifizierenden ID-Codes ausgewählt werden, und ein drittes Unterband kann zum Übertragen eines die das Audiosignal übertragende lokale Station identifizierenden ID-Codes ausgewählt werden. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel findet die Datenübertragung, um die Geschwindigkeit zu maximieren und Fehler in einem Datendurchgang auf ein gewisses Niveau zu begrenzen, in einem "Partial Response" - Modus statt, was bedeutet, dass der Sekundärcode mit einer schnelleren Bitrate. übertragen wird, als sie normalerweise als optimal angesehen wird, um eine saubere Decodierung an den Decoderstellen (Fig. 3) sicherzustellen, mit dem Ergebnis, dass die an den Decoderstellen empfangenen Daten einen "Fuzzy Logic" - Satz aufweisen. Während jedoch die Übertragung in einem "Partial Response" - Modus typischerweise nicht optimal ist, kann es notwendig sein, sicherzustellen, dass der Sekundärcode schnell genug übertragen wird, um in enge Unterbänder zu passen. Wie noch beschrieben wird, wird eine Korrektur von aus der Übertragung im "Partial Response" - Modus resultierenden Fehlern durch ein Neuronennetz (Fig. 3) an jeder Decoderstelle durchgeführt, welche in Mustererkennung trainiert wird, um die Identität der Sekundärcodes zu bestimmen.

Fig. 3 ist ein schematisches Blockschaltbild eines die Merkmale der vorliegenden Erfindung realisierenden Decoders 300 zum Rückgewinnen (d. h. Decodieren) von mittels des Encoders 202 codierten und über den Audiokanal übertragenen Sekundärcodes. Der Decoder 300 empfängt das über den Audiokanal (nicht dargestellt) übertragene Mischsignal an einem Audio-Eingangsanschluss 302. Das empfangene Signal wird einem Bandpassfilter 304 eingegeben, dessen Parameter durch den Durchlassbereich des Audiokanals definiert sind, um irgendwelche unnötigen Frequenzen herauszufiltern. Der Signalausgang von dem Filter 304 wird einem Signal-Preprozessor 305 mit einer automatischen Verstärkungsregelung (AGC) 306, welche die Amplituden des Signals in einem annehmbaren Bereich hält, einem Equalizer 308, der bekannte Phasen und Amplituden- Verzerrungen in dem Signalweg kompensiert, und einem Analog-Digital (A/D) - Umsetzer 310, der das Signal in eine die Verarbeitung vereinfachende digitale Form umsetzt, eingegeben. Das von dem Preprozessor 305 ausgegebene digitale Signal wird einer Empfänger-Synchronisierungsschaltung 312 und einer FSK-Signalverarbeitungsschaltung 314 eingegeben.

Die Empfänger-Synchronisierungsschaltung 312 führt eine Synchronisierungserfassung der Breitband- und/oder der bandbegrenzten Streuspektrum-Signale gegenphasig unter Verwendung eines iterativen Phasenschritt-Verfahrens durch, wie nachfolgend beschrieben. Ein Dateianfangs-PN-Code identisch zu dem durch die Generatoren 232, 242 (Fig. 2) erzeugten, wird durch einen Dateianfangssignal-Generator 316 erzeugt und Modulo-2 mit dem von dem Preprozessor 305 ausgegebenen Signal in einem digitalen Signalprozessor (DSP) 318 mit einem weiten dynamischen Bereich (d. h. eine Auflösung von 18 bis 24 Bits) gegenphasig gemischt. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist der DSP 318 vier XOR-Gatter 318a-318d auf. Vier von dem DSP 318 ausgegebene Signale werden einer Abstimmerfassungsschaltung 320 eingegeben, um zu erfassen, wenn die Phase des Sekundärcodes mit derjenigen des Dateianfangs-PN-Codes von dem Generator 316 abgestimmt ist. Ein Signal, das anzeigt, ob eine Phasenrastung erfasst worden ist, wird in eine Phasenverschiebungsschaltung 322 und einen digitalen Phasenregelkreis 324 eingegeben. Sofern das von der Schaltung 320 ausgegebene Signal angibt, dass die Phase des Signals nicht aufsynchronisiert ist, verschiebt die Phasenverschiebungsschaltung die Phase des Dateianfangs-PN-Codes von dem Generator 316 weiter, bis die Schaltung 320 eine Phasenrastung erfasst. Es ist selbstverständlich, dass in Blöcken eine Rastung auftritt, wenn die übertragenen Daten mit der höchsten Qualität empfangen werden. Aus diesem Grund arbeitet die Phasenregelschleife 324 als ein Schwungrad, das die Taktphasensynchronisierung zwischen gerasteten Blöcken aufrecht erhält.

Durch die Phasenregelschleife erzeugte Taktsignale werden einem PN-Code-Generator 326 einer Decoder-Schaltung 328 zugeführt. Der PN-Code wird Modulo-2 mit dem von der Preprozessorschaltung 305 ausgegebenen Signal durch ein XOR-Gatter 330 gemischt, um den die ID-Zahl enthaltenden Sekundärcode wiederzugewinnen. Der Ausgang des XOR-Gatters 330 ist typischerweise ein "Fuzzy Logic" - Satz, weil, wie zuvor angegeben, eine Übertragung der Daten üblicherweise in einem "Partial Response" - Modus stattfindet. Das von dem XOR-Gatter 330 ausgegebene Signal wird einem Neuronennetz (NN) 332 eingegeben, das in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ein "Rücklauf- Perzeptron" aufweist, das Muster- und Signatürerkennungstechniken verwendet, um Blockdecodierungs-, Bitentschachtelungs- und Erfassungs-Bestätigungs-Funktionen durchzuführen. Da solche Muster- und Signaturerkennungstechniken und Rücklauf- Perzeptronen zum Verwirklichen dergleichen in der Technik wohlbekannt sind, werden sie nicht weiter beschrieben.

Wenn der Sekundärcode einmal durch das NN 332 mittels der Mustererkennung bestätigt ist, wird diese Tatsache der Abstimmerfassungsschaltung 320 als Bestätigung angegeben, dass die Abstimmung gültig ist. Ein Zeitprotokoll von einem Tageszeitgeber 333 wird dem decodierten Sekundärcode hinzugefügt, welcher dann von dem NN 332 nach einer relativ langen Verzögerung von zum Beispiel zehn Sekunden ausgegeben wird. Alternativ kann das von dem NN 332 ausgegebene Signal einfach angeben, dass der decodierte Sekundärcode der gleiche wie der vorherige Sekundärcode ist, dass der decodierte Sekundärcode unbestimmt ist, oder dass der decodierte Sekundärcode von der vorherigen Zahl unterschiedlich ist, in welchem Fall der neue decodierte Sekundärcode wie oben beschrieben ausgegeben wird. Der von dem NN 332 ausgegebene Sekundärcode wird in einer Datenspeichereinheit (DSU) 334 gehalten, deren Inhalte in regelmäßigen Intervallen durch eine geeignete Einrichtung zu einer Zentralverarbeitungseinheit 336 übertragen werden können, welche die wiedergewonnenen Sekundärcodes und Zeiten so verarbeitet, dass sie zum Beispiel bei der Durchführung von Radio- und Fernseherhebungen und Programmsendeprüfungen sowie als Musiklizenz-Verfolgungsanwendungen verwendet werden können, wie unten beschrieben.

Wieder Bezug nehmend auf die FSK-Verarbeitungseinheit 314 wird, um einen als ein FSK-Blocksignal übertragenen Sekundärcode zu decodieren, das von dem Preprozessor 305 ausgegebene Signal einem Bandpassfilter 336 ähnlich dem Filter 258 und dann einem FSK-Decoder 338 zum Decodieren des Sekundärcodes eingegeben. Weil die Datenübertragung wieder in einer "Partial Response" - Umgebung stattfindet, wird der Ausgang des FSK-Decoders 338 ein "Fuzzy Logic" - Satz sein. Das von dem FSK-Decoder 338 ausgegebene "Fuzzy Logic" - Signal wird dem NN 332 eingegeben, welches das Signal in der gleichen Weise wie diesem von dem XOR-Gatter 330 eingegebene Signale verarbeitet.

Fig. 4A bis 4E zeigen verschiedene Frequenz- und Zeitdiagramme von beispielhaften Sekundärcodes und Audiosignalen, die durch das System der vorliegenden Erfindung benutzt und/oder erzeugt werden. Fig. 4A zeigt die Energie eines Audiosignals 400 wie beispielsweise desjenigen, das an dem Audio-Eingangsanschluss 206a empfangen werden kann, bezüglich der Frequenz. Fig. 4B ist ein Zeitdiagramm der Spannung eines Teils 410 des Audiosignals 400 in einem ausgewählten Unterband 402 (Fig. 4A). Fig. 4C ist ein Zeitdiagramm der Energie des Audiosignalteils 410 in dem Unterband 402. Ebenfalls in Fig. 4C dargestellt ist ein Zeitmaskierungsschwellwert 420 des Audiosignalteils 410 sowie die wahrnehmungsgebundene Entropie-Enveloppe 422 davon, wobei der Audiosignalteil 410 selbstverständlich Signale mit einer Signalenergie unterhalb der wahrnehmungsgebundenen Entropie-Enveloppe 422 maskiert. Fig. 4D zeigt einen Sekundärcode 430 wie beispielsweise denjenigen, der durch den Encoder 202 codiert werden kann, um mit dem Audiosignalteil 410 übertragen und durch ihn maskiert zu werden. Es wird darauf hingewiesen, dass der Sekundärcode 430 als ein Blocksignal auftritt, der einem exponentiellen Abfall für 100 ms unterliegt. Fig. 4E ist ein Zeitdiagramm eines Mischsignals 440 wie beispielsweise desjenigen, das von dem Encoder 202 über den Audio- Ausgangsanschluss 206b ausgegeben werden kann und das Audiosignalteil 410 und den Sekundärcode 430 aufweist.

Im Betrieb wird erwartet, dass die oben beschriebene Erfindung für mehrere Zwecke, welche Fernsehsenderprüfungen, Fernseh- und Radio-Erhebungen und Musiklizenzverfolgungen enthalten, aber nicht darauf beschränkt sind, vorteilhaft verwendet werden kann. Zum Beispiel weist bei Fernseh- und Radio-Erhebungsanwendungen das Audiosignal an dem Anschluss 206a Programmsignale auf und der Sekundärcode weist ID- Codes zum Identifizieren der lokalen Station, des Senders, des Verteilers, gewisse Programme und Werbungen und/oder dergleichen auf. Der Sekundärcode kann wie oben beschrieben, codiert sein, mit dem Fernseh- oder dem Radio-Audiosignal übertragen sein und, an einem Decoder empfangen werden, der in einem Haushalt eines Fernsehzuschauers oder Radiohörers oder an einer zentralen Stelle lokalisiert ist. Die decodierten ID-Codes können dann verwendet werden, um das Ausstrahlen von speziellen Programmen in entsprechenden Zeitkanälen zu überprüfen. Bei einer Zuschauermessanwendung können die decodierten ID-Codes dann verwendet werden, um die Größe des Publikums für ein spezielles Programm oder einen Zeitkanal zu einer beliebigen gegebenen Zeit zu bestimmen. Bei einer Musiklizenz-Verfolgungsanwendung ist es angedacht, dass codierte ID-Zahlen auf CDs aufgezeichnet sind, sodass beim Abspielen der CD der den ID-Code, welcher das Musikprogramm identifiziert, enthaltende Sekundärcode mit dem darauf aufgezeichneten Audiosignal übertragen wird. Wieder kann der codierte Sekundärcode an verschiedenen strategisch angeordneten Decodierstellen mit einem Decoder 300 empfangen und decodiert werden. Typischerweise wird diese Technik verwendet, um Daten zum Einkassieren von Lizenzen für Rechenleistungen wie beispielsweise das "Billboard Top 100" zu sammeln.

In einem alternativen Ausführungsbeispiel kann das in Fig. 2 dargestellte erste NN 204 durch ein simuliertes, festverdrahtetes NN, wie beispielsweise das in Fig. 5a-5h gezeigte ersetzt werden. Insbesondere enthalten Fig. 5a-5h ein schematisches Blockschaltbild eines simulierten NN zum Verwirklichen eines solchen alternativen Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung. Wie in Fig. 5a dargestellt, wird ein Audiosignal über einen Gegenstecker (nicht dargestellt) mit einem Stift 7 eines 16-Stift-Schnittstellensteckers 510 verbunden und einer Filterbank 520 wie die in Fig. 5b dargestellte eingegeben. Außerdem wird das Audiosignal an Stift 7 des Steckers 510 dem DSP 260a (Fig. 2) und dem Neuronennetz 204 (Fig. 2) über den Audio-Eingangsanschluss 206a (Fig. 2) eingegeben.

Bezug nehmend auf Fig. 5b weist die Filterbank 520 vier Filter 522, 524, 526 und 528 zum Filtern des dieser eingegebenen Audiosignals in vier Unterbänder, die jeweils bei 1,5 kHz, 2,0 kHz, 2,77 kHz (das Übertragungsunterband) und 4,0 kHz zentriert sind, auf. Die Audiosignale in den vier Unterbänder werden dann einer Filterschaltung 530, wie sie in Fig. 5c dargestellt ist, mit vier Vollweg-Gleichrichterschaltungen 532, 534, 536 und 538 eingegeben. Die gleichgerichteten Audiosignale werden dann von den Gleichrichterschaltungen 532, 534, 536, 538 einer Schwellwert-Erfassungsschaltung 540, wie sie in Fig. 5d dargestellt ist, mit zwölf LM339-Schwellwertdetektoren 542a-5421 ausgegeben. Die Schwellwert-Erfassungsschaltung 540 wird verwendet, um drei Schwellwertpegel je Unterband zu erfassen, wie sie durch Spannungsteiler 544, 546 und durch eine variable Schwellwert-Schaltung 548 eingerichtet sind. Wie unter Bezugnahme auf Fig. 5d-5f beschrieben, werden die von den Schwellwertdetektoren 542 ausgegebenen Signale durch eine Schaltung zum Realisieren von bestimmten Übertragungsgelegenheitsregeln verwendet.

Insbesondere besteht die Hauptaufgabe des in Fig. 5a-5h dargestellten "regelbasierten", simulierten NN darin, eine Zeitmaskierung zum Übertragen von Datenpaketen in einem Fernseh-Tonkanal zu verwenden. Das Übertragungsunterband ist bei 2,77 kHz zentriert und überdeckt zwei MPEG-Schicht II-Bänder. Das Verfahren besteht darin, den Sekundärcode unmittelbar nach einem Audiosignalstoß gemäß den bestimmten, in der fest verdrahteten Schaltung implementierten Übertragungsregeln zu übertragen. Insbesondere zeigt Fig. 5e eine Schaltung 550 zum Senden einer Übertragung auf niedrigem Pegel und eine Schaltung 552 zum Senden einer Übertragung auf hohem Pegel. Um eine Übertragung auf niedrigem Pegel zu senden, arbeitet ein Stoßenveloppendetektor 554 mit einer Zeitkonstante von 2 ms und einer Empfindlichkeit von 30 mVRMS, vier Zyklen Minimum, an dem diesem an Stift 1 eingegebenen Vollweggleichgerichteten Signal und erzeugt eine Logik 1 am Ausgangsstift 4 während eines Audiosignalstoßes. Das an Stift 4 des Detektor 554 ausgegebene Signal wird einem Ende des Stoßdetektors 556 eingegeben, der einen Impuls von 1 ms am Ausgangsstift 12 am Ende des Stoßes erzeugt. Das an Stift 12 des Detektors 556 ausgegebene Signal wird einer Sperr/Sende-Schaltung 558 eingegeben, welche die Übertragung des Signals auf niedrigem Pegel sperrt, (i) falls die Länge des Stoßes nicht lang genug gewesen ist, (d. h. minimal 10 ms), wie durch eine Länge der Stoßschaltung 559 bestimmt, (ii) falls weniger als 450 ms seit der letzten Übertragung irgendeiner Art (niedriger oder hoher Pegel) verstrichen sind, wie durch eine Zeitgeberschaltung 560 bestimmt, oder (iii) falls eine Klatsch/Lach-Schaltung (Fig. 5g) aktiviert ist und ein Lachen oder Klatschen erfasst. Falls alle der obigen Bedingungen erfüllt sind, wird ein "GO=LOW LEVEL" - Signal an den Stift 11 des Steckers 510 (Fig. 5a) übertragen. Das "GO=LOW LEVEL" - Signal wird auch an den DSP 260a (Fig. 2), die Taktsteuerschaltung 208a (Fig. 2), die Pegelsteuerschaltung 208b (Fig. 2) und die Blockzeitschaltung 208c (Fig. 2) übertragen.

Analog arbeitet zum Senden einer Übertragung eines hohen Pegels ein Stoßenveloppendetektor 562 mit einer Zeitkonstante von 2 ms und einer Empfindlichkeit von 60 mVRMS, vier Zyklen Minimum, an dem diesem an Stift 1 eingegebenen Vollweggleichgerichteten Signal und erzeugt eine Logik 1 am Ausgangsstift 4 während eines Audiosignalstoßes. Das an Stift 4 des Detektors 562 ausgegebene Signal wird einem Ende des Stoßdetektors 564 eingegeben, der einen Impuls von 1 ms am Ausgangsstift 12 am Ende des Stoßes erzeugt. Das an Stift 12 des Detektors 564 ausgegebene Signal wird einer Sperr/Sende-Schaltung 566 eingegeben, welche die Übertragung des Signals eines hohen Pegels sperrt, (i) falls die Länge des Stoßes nicht lang genug (d. h. minimal 5 ms) gewesen ist, wie durch eine Länge der durch einen DIP-Schalter 569 aktivierten Stoßschaltung 568 bestimmt, (ii) falls seit der letzten Übertragung irgendeiner Art, (niedriger oder hoher Pegel) weniger als 450 ms verstrichen sind, wie durch die Schaltung 560 bestimmt, oder (iii) falls die Klatsch/Lach-Schaltung (Fig. 5g) aktiviert ist und ein Lachen oder Klatschen erfasst. Falls alle der obigen Bedingungen erfüllt sind, wird ein "GO=LOW LEVEL" - Signal an Stift 10 des Steckers 510 (Fig. 5a) übertragen. Das "GO=LOW LEVEL" - Signal wird auch der DSP 260a (Fig. 2), der Taktsteuerschaltung 208a (Fig. 2), der Pegelsteuerschaltung 20% (Fig. 2) und der Blockzeitschaltung 208c (Fig. 2) übertragen.

Bezug nehmend auf Fig. 5f aktiviert eine zweite Sendeschaltung 570 eine Übertragung auf hohem Pegel, falls die folgenden Regeln erfüllt werden. Zunächst muss ein Schwarz- Überblendungs-Detektor 572 eine Überblendung von 100 ms unterhalb 35 VRMS erfassen. Falls eine solche Überblendung erfasst wird, wird eine zweite Zeitperiode durch eine zweite Zeitgeberschaltung 573 eingerichtet. Die Zeitgeberschaltung 573 setzt eine D- FlipFlop-Trigger-Schaltung 574 am Beginn jeweils einer zweiten Zeitperiode. Die Schaltung 574 setzt jede Art Übertragung zurück. Während der Zeitdauer, in der die Trigger-Schaltung 574 gesetzt ist, ist eine Übertragung eines hohen Pegels aktiviert, falls ein Stoß eines hohen Pegels in dem bei 1,5 kHz zentrierten Unterband erfasst wird, oder ein Stoß eines hohen Pegels in dem bei 2,0 kHz zentrierten Unterband erfasst wird, oder ein Stoß eines hohen Pegels in dem bei 4,0 kHz zentrierten Unterband erfasst wird, wobei erkennbar ist, dass die Schaltung 570 umgebaut werden kann, um anstelle von nur einer alle dieser zu erfüllenden Bedingungen zu genügen, indem OR-Gatter 575a und 575b durch UND-Gatter ersetzt werden. Die Aktivierung einer Übertragung lässt eine stabile Kippschaltung 576 einen Impuls von 1 ms an der Schaltung 552 (Fig. 5e) erzeugen, welche ihrerseits ein Sendesignal eines hohen Pegels an den Stecker 510 erzeugt.

Eine Klatsch/Lach-Schaltung 577 ist in Fig. 5g dargestellt. Die Klatsch/Lach-Schaltung 577 wird durch einen DIP-Schalter 579 (Fig. 5d) aktiviert. Wenn die Schaltung 577 aktiv ist und die DIP-Schalter 579a, 579b und 579c (Fig. 5d) ON sind, aktivieren Pegel über den niedrigsten Schwellwerten an den bei 1,5 kHz, 2,0 kHz bzw. 4,0 kHz zentrierten Unterbändern eine Logik 1 an Enveloppendetektoren 580a, 580b und 580c mit jeweils einer Zeitkonstante von 2 ms. Wenn die DIP-Schalter 579a 579b und 579c (Fig. 5d) OFF sind, aktivieren analog Pegel über den mittleren Schwellwerten an den bei 1,5 kHz, 2,0 kHz bzw. 4,0 kHz zentrierten Unterbändern eine Logik 15 an den Ausgängen der Enveloppendetektoren 580a, 580b und 580c.

Die Ausgänge der Enveloppendetektoren 580a, 580b und 580c werden einem UND- Gatter 582 eingegeben. Der Ausgang des UND-Gatters 582 wird ebenso der variablen Schwellwert-Schaltung 548 (Fig. 5d) eingegeben. Eine Logik 1 von dem UND-Gatter 582 bewegt den variablen Schwellwert zu 2,75 V, während eine Logik 0 den variablen Schwellwert zu 0,5 V bewegt. Die variable Schwellwertspannung wird mit der bei 2,77 kHz zentrierten Unterbandspannung an dem Detektor 542c (Fig. 5d) verglichen. Die Unterbandspannung von 100 mVRMS an dem Audikanal beträgt bei diesem Punkt 2,8 Vpk. Wenn die Unterbandspannung die variable Schwellwertspannung übersteigt, erzeugt eine monostabile Kippschaltung 584 mit einer Zeitkonstante von 2 ms ein Logik 1 - Signal zum Vorsehen eines "NoGo" - Signals, falls die Unterbandspannung die variable Schwellwertspannung übersteigt. Ein elektronischer Schalter 583 sieht eine Verbindung zwischen Stift 1(A) und Stift 2(B) vor, wenn das Signal an Stift 13(C) eine Logik 1 ist.

Bezug nehmend auf Fig. 5h ist eine Fünf-Sekunden-Sendeschaltung 586 angeordnet, um die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung zu erhöhen, falls für fünf Sekunden keine Ülbertragung erfolgt ist. Das Einschalten eines DIP-Schalters 587 aktiviert diese Option. Eine Zeitgeberschaltung 588 setzt eine Zeitdauer von fünf Sekunden als Reaktion auf eine Ülbertragung. Eine Zeitgeberschaltung 590 erzeugt einen Impuls von 1 ms, falls während der Zeitdauer von fünf Sekunden keine Übertragung stattgefunden hat. Ein D-FlipFlop 592 verhindert mehr als einmal eine Übertragung von fünf Sekunden, bevor er durch eine hohe oder niedrige Übertragung zurückgesetzt wird. Ein eingeschalteter DIP-Schalter 593 verhindert diese Regel. Ein Signal zum Aktivieren einer Übertragung wird mit dem Signal der Eine-Sekunden-Sendeschaltung an dem NAND-Gatter 575c (Fig. 5f) kombiniert und bewirkt eine Übertragung auf hohem Pegel.

Bezug nehmend auf Fig. 2 und Fig. 5a-5h weisen die durch Bezugsziffern 205a-205j gekennzeichneten Schalter-Schaltungen einen Teil des ROM 205 (Fig. 2) auf und stellen die durch das Neuronennetz implementieren Regeln ein. Damit sind die Ausgänge der Schalter-Schaltungen 205a-205j elektrisch als Eingänge mit dem Neuronennetz 204 (Fig. 2) verbunden.

Zusammenfassend sind die durch die Schaltung von Fig. 5a-5h angewendeten Regeln wie folgt: (1) ein beliebiger Stoß eines hohen Pegels oder eines niedrigen Pegels, der eine Übertragung eines Sekundärcodes erlaubt, muss länger als eine vorgegebene Minimallänge sein; (2) ein vorgegebenes minimales Zeitmaß muss seit der letzten Übertragung verstrichen sein; (3) in einem vorgegebenen Zeitmaß nach einem Lachen oder Klatschen wird keine Übertragung erlaubt; (4) eine Übertragung eines hohen Pegels wird nicht erlaubt, sofern nicht eine Überblendung in einem vorgegebenen Zeitmaß und auf einen Pegel unterhalb eines vorgegebenen Pegels stattgefunden hat; und (5) eine Übertragung wird erlaubt, falls zwischen hohen und/oder niedrigen Übertragungen für fünf Sekunden keine Übertragung erfolgt ist.

Die vorliegende Erfindung kann für Programmprüfungen und/oder für Zuschauermessungen verwendet werden. Bei der Verwendung zur Programmprüfung ist eine Überwachungsstation an einer Stelle zum Empfangen der Signale von einer oder mehreren Radio- und/oder Fernsehstationen und/oder anderen Sendern platziert. Die Überwachungsstation erfasst die in den übertragenen Signalen eingebetteten Sekundärcodes und verwendet diese Sekundärcodes, um entweder die die Sekundärcodes enthaltenden Programme, die Quellen der Sendesignale oder beide direkt oder indirekt zu identifizieren. Diese Informationen werden dann an interessierte Parteien zurückberichtet, welche die Informationen verwenden, um zu prüfen, dass die die Sekundärcodes enthaltenden Programme ausgestrahlt oder anders gesendet wurden. Zum Beispiel kann ein Werber wünschen, zu überprüfen, dass seine Werbesendungen zu den ausgewählten Zeiten und über die ausgewählten Kanäle, für welche er gezahlt hat, ausgestrahlt wurden. Als weiteres Beispiel können Künstler, deren Lizenzen von der Anzahl Ausstrahlungen ihrer Programme, Lieder und dergleichen abhängen, wünschen, die Leistungszahlen in ihren Lizenzberichten zu überprüfen.

Ein Zuschauermessbeispiel der vorliegenden Erfindung ist in Fig. 6 und 7 dargestellt. Wie in Fig. 6 und 7 dargestellt, misst ein Fernseh-Zuschauermesssystem 600 (Fig. 7) die Sehgewohnheiten der Mitglieder eines statistisch ausgewählten Haushalts. Das Fernseh- Zuschauermesssystem 600 enthält ein Haushalts-Zählgerät 604, das in dem statistisch ausgewählten Haushalt angeordnet ist. Das Haushalts-Zählgerät 604 kann eine Zuschauerzusammensetzungsvorrichtung enthalten, die nachfolgend als "Personenzähler" bezeichnet wird. Der Personenzähler 606 lässt Zuschauermitglieder ihre Anwesenheit mittels einer Fernsteuerung 608 und/oder mehrerer Druckschalter 610 angeben. Alternativ oder zusätzlich kann eine persönliche Kennung 612 von einem Zuschauer getragen werden und sie kann periodisch eine Identifikationsmeldung an den Personenzähler 606 aussenden. Jeder Zuschauer in dem Haushalt kann eine persönliche Kennung 612 haben, welche eine Identifikationsmeldung aussendet, welche ausschließlich den Zuschauer identifiziert. Statt oder zusätzlich zu dem Empfangen von Informationen von der Fernsteuerung 608, den Druckschaltern 610 und/oder der persönlichen Kennung 612 kann der Personenzähler 606 eine Infrarotkamera und ein Computerbildverarbeitungssystem (nicht dargestellt) enthalten, um die Zuschauer in einem Publikum ohne aktive Teilnahme der zu identifizierenden Zuschauer passiv zu identifizieren. Die US-Patente Nr. 4,858,000; 5,031,228 und 5,550,928 offenbaren. Beispiele eines solchen Systems. Demgemäß identifiziert der Personenzähler 606 jedes Zuschauermitglied des Publikums. Es ist wünschenswert, aber nicht notwendig, dass der Personenzähler 606 in der Nähe eines zu messenden Fernsehers, wie beispielsweise eines Fernsehers 614 angeordnet ist.

Obwohl Zuschauermessungen auf eine Bestimmung der Sehaktivität an dem Fernseher 614 in dem Haushalt beschränkt sind, ist es klar wünschenswert, auch das Zuschauen und Einstellen zu messen, das außerhalb des Haushalts erfolgen kann. Zu diesem Zweck ist ein tragbares Zählgerät 616 vorgesehen. Das tragbare Zählgerät 616 kann von einem Zuschauer des Haushalts getragen werden, wenn der Zuschauer zum Beispiel von dem Haushalt entfernt ist, und kann als ein persönlicher Personenzähler bezeichnet werden. Das tragbare Zählgerät 616 ist in der Lage, die Programme oder Stationen zu zählen, auf die ein Fernseher in der Nähe des tragbaren Zählgeräts 616 eingestellt wird. Das tragbare Zählgerät 616 kann auch in Zusammenhang mit einem tragbaren Fernsehgerät 618 verwendet werden.

Wie in Fig. 7 dargestellt, enthält das Fernseh-Zuschauermesssystem 600 im allgemeinen das Haushaltszählgerät 604, das in jedem von mehreren statistisch ausgewählten Haushalten installiert ist und das Signale von einer oder mehreren Programmsignalquellen 620 empfängt. Das Fernseh-Zuschauermesssystem 600 enthält ein Zentralgerät 622, das an einer Zentrale installiert ist und das Daten von dem Haushaltszählgerät 604 und von externen Programmaufzeichnungsquellen, wie durch einen Pfeil 626 angedeutet, sammelt. Das Zentralgerät 622 verarbeitet die von dem Haushaltszählgerät 604 und/oder von den externen Programmaufzeichnungsquellen gesammelten Daten, um Zuschauermessberichte zu erzeugen.

Obwohl Fig. 7 schematisch die Programmsignalquellen 620 als Sendeübertragungsantennen darstellt, welche Programmsignale übertragen, die durch eine Antenne 628 in dem statistisch ausgewählten Haushalt empfangen werden, ist es selbstverständlich, dass Programmsignale durch eine breite Vielzahl von Einrichtungen wie beispielsweise Koaxialkabel, Glasfaserkabel, Satelliten, geliehene Videobänder, Video-Disks und/oder dergleichen verteilt werden können. Außerdem wird es in der folgenden Erläuterung klar, obwohl Fig. 7 Fernsehprogrammsignale zeigt, die zu mehreren Fernsehempfängern 614 in einem statistisch ausgewählten Haushalt verteilt werden, dass die vorliegende Erfindung gleichermaßen auf Radiosignale oder beliebige andere Video- und/oder Audioquellen wie beispielsweise Bandkassetten, CDs und dergleichen anwendbar ist.

Das Haushaltszählgerät 604 des Fernseh-Zuschauermesssystems 600 enthält vorzugsweise einen Datenspeicher und einen Telekommunikationsprozessor 630, der über ein öffentlich geschaltetes Telefonnetz 632 mit einem Telekommunikationsprozessor 634 des Zentralgeräts 622 kommuniziert.

Das Haushaltszählgerät 604 enthält auch eine Einstellmesseinrichtung 636 für jedes der beobachteten Fernsehgeräte 614. Jede Einstellmesseinrichtung 636 enthält einen oder mehrere Sensoren 638, eine Signalvorverarbeitungsschaltung 640, einen Haushaltscode- Leser 642 und ein Haushaltssignatur-Extraktionsgerät 644. Eine beliebige Vielzahl von Sensoren kann für die Sensoren 638 verwendet werden. Zum Beispiel können die Sensoren 638 unter anderem eine physikalische Verbindung mit den Audioschaltungen des vermessenen Fernsehgeräts 614 sein. Der bevorzugte Sensor für die Sensoren 638 ist jedoch ein unterbrechungsfreier Sensor, wie beispielsweise ein Mikrophon oder ein magnetischer Wandler. Mikrophone oder dergleichen, die in der unmittelbaren Nähe des vermessenen Fernsehgeräts 614 montiert werden können, um so die von seinen Lautsprechern ausgehenden Töne aufzunehmen, bieten eine Montage, die unterbrechungsfrei ist. Weil die Montage unterbrechungsfrei ist, muss das vermessene Fernsehgerät 614 nicht geöffnet werden, um die Sensoren 638 elektrisch damit zu verbinden. Nachteile, die ansonsten auftreten können, werden dadurch vermieden.

Weil als Sensoren 638 verwendete Mikrophone auch andere Töne in dem Bereich aufnehmen, kann ein zweites Mikrophon 646 so montiert werden, dass es relativ mehr des Hintergrundgeräusches und relativ weniger der Töne von den Lautsprechern des vermessenen Fernsehgeräts 614 aufnimmt. Der Ausgang von dem zweiten Mikrophon 646 wird von der Signalvorverarbeitungsschaltung 640 benutzt, um wenigstens teilweise Hintergrundgeräusche durch den wohlbekannten Behelf der Anpassung der Amplituden der Signale von den Mikrophonen 638 und 648 und dann Abziehen des durch eines der Mikrophone 638, 648 erzeugten Signals von dem durch das andere Mikrophon 638, 646 erzeugten Signal zu löschen. Alternativ kann die Signalvorverarbeitungsschaltung 640 Eingangsfilter verwenden, die zum Beispiel nur jene Audiosignale in einem Durchlassbereich von 300 Hz bis 3.000 Hz hindurchlassen können, um Verkehrsgeräusche zu beseitigen und durch das Antwortverhalten der Haushaltsgeräte und -ausrüstungen eingeführte Artefakte zu entfernen. Ein weiteres Beispiel von unterbrechungsfreien Sensoren, die für die Sensoren 638 verwendet werden können, enthält induktive Audio- Aufnahmevorrichtungen, die mit der Audio-Ausgangsschaltung des vermessenen Fernsehgeräts 614 operativ verbunden sind.

Die Sensoren 638 sind angeordnet, um wenigstens Teile der Programmsignale entsprechend den Programmen oder Stationen, welche das Haushaltsmitglied zum Sehen an dem Fernsehgerät 614 auswählt, zu erfassen. Diese Teile der durch die Sensoren 638 erfassten Programmsignale werden wie gewünscht durch die Vorverarbeitungsschaltung 640 vorverarbeitet. Die Signalvorverarbeitungsschaltung 640 führt die vorverarbeiteten Programmsignale sowohl dem Haushaltscodeleser 642, der versucht, Sekundärcodes aus den Programmsignalen entsprechend den durch einen oder mehren Seher in dem statistisch ausgewählten Haushalt ausgewählten Programmen oder Stationen zu lokalisieren und zu lesen, als auch dem Haushaltssignatur-Extraktionsgerät 644, welches Programmsignaturen aus den durch den einen oder die mehreren Betrachter ausgewählten Programmsignale, wann immer der Haushaltscodeleser 642 versagt, einen Sekundärcode zu finden, erzeugt, zuzuführen.

Der Haushaltscodeleser 642 kann von der Art ähnlich der mit Bezugnahme auf obige Fig. 3 offenbarten sein. Der Sekundärcode kann eine beliebige Form haben, sofern das zugehörige Programm und/oder die zugehörige Station eindeutig durch den Code identifiziert ist. Ebenso kann, wie von Thomas et al. in dem US-Patent Nr. 5,425,100 gelehrt, der Sekundärcode mehrere Segmente mit jeweils eindeutigen Quelleninformationen aufweisen, sodass die Informationen in jedem Segment einen ausgewählten von mehreren Pegeln der Verteilung des zugehörigen Programms repräsentativ sind.

Weil ein Sekundärcode alle zum Identifizieren einer Fernsehübertragung notwendigen Informationen mit sich tragen kann und da Codeleser wohlbekannt sind, ist ein Zuschauermesssystem, das eine codierte Programmübertragung verwendet, wirtschaftlich sehr attraktiv. Außerdem können Codeleser zum Lesen von Sekundärcodes mit geeigneten Prüfalgorithmen und dergleichen versehen werden, sodass die Anzahl von Fehlern, um den Sekundärcode richtig zu lesen (wie beispielsweise den durch Thomas et al. in dem US-Patent Nr. 5,425,100 beschriebenen Mehrebenencode), beliebig niedrig gemacht werden kann.

Das Problem mit einem System, das sich ausschließlich auf Sekundärcodes bezieht, besteht darin, dass nicht alle Programme oder Stationen mit verwendbaren Sekundärcodes versehen sind. Daher ist es vorteilhaft, auch ein Signaturextraktionsgerät einzuschließen, um Signaturen aus den Programmsignalen zu extrahieren. Solche Signaturen können verwendet werden, wenn Sekundärcodes nicht in dem betrachteten Programm enthalten sind. Demgemäß ist auch das Haushaltssignatur-Extraktionsgerät 644 zusätzlich zu dem Haushalts-Codeleser 642 in dem Haushaltszählgerät 604 enthalten, sodass Signaturen aus den empfangenen Programmsignalen, von denen ein Code nicht gelesen werden kann, gesammelt werden können. Diese Signaturen sind zu den Programmsignalen, aus denen sie extrahiert werden, eindeutig, und daher können sie verwendet werden, um die betrachteten Programme oder Stationen zu identifizieren. Das Haushaltssignatur- Extraktionsgerät 644 kann von der Art sein, wie sie in dem US-Patent Nr. 4,697,209 von Kiewit et al. offenbart ist.

Der Datenspeicher und Telekommunikationsprozessor 630 speichert die Sekundärcodes, welche von dem Haushaltscodeleser 642 gelesen wurden und/oder die Signaturen, die durch das Haushaltssignatur-Extraktionsgerät 644 extrahiert wurden, selektiv. Es wird darauf hingewiesen, dass, falls ein teilweise lesbarer Sekundärcode durch den Haushaltscodeleser 642 gelesen wird, der Datenspeicher und Telekommunikationsprozessor 630 das Fragment des Sekundärcodes (z. B. ein Segment oder ein Teilsegment eines Mehrebenen-Codes) zur Verwendung durch das Fernseh-Zuschauermesssystem speichern kann.

Wenn das tragbare Zählgerät 616, das ähnlich zu dem Haushaltszählgerät 604 sein kann und das auch einen oder mehrere Sensoren 638 haben kann, in oder außerhalb eines gegebenen statistisch ausgewählten Haushalts verwendet wird, werden die Daten, die es erzeugt, vorübergehend in einem Direktzugriffsspeicher 648 gespeichert, sodass sie bei Gelegenheit an den Datenspeicher und Telekommunikationsprozessor 630 mittels einer Schnittstellenschaltung 650 wie beispielweise einem ersten Modem in dem tragbaren Zählgerät 616 und einer entsprechenden Schnittstellenschaltung 652 wie beispielsweise einem zweiten Modem von dem Datenspeicher und Telekommunikationsprozessor 630 übertragen werden könnten. Wie in der Technik bekannt, können Daten zwischen den Schnittstellenschaltungen 650 und 652 durch direkte elektrische Verbindungen, Radiofrequenzübertragungen, gepulste Infrarot-Signalübertragung oder dergleichen übertragen werden. Das tragbare Zählgerät 616 enthält auch eine Signalvorverarbeitungsschaltung 640, einen Codeleser 642 und ein Signaturextraktionsgerät 644.

Falls das betrachtete Programm oder die betrachteten Stationen von Sekundärcodes nicht identifiziert werden können, entweder weil Sekundärsignale nicht vorhanden sind oder sie nicht lesbar sind, können die durch das Haushaltssignatur-Extraktionsgerät 644 des Haushaltszählgeräts 604 extrahierten Programmsignaturen mit Referenzsignaturen verglichen werden, die im Voraus entweder durch das Haushaltszählgerät 604, durch das Zentralgerät 622 oder durch ein Referenzsignatur-Extraktionsgerät an einer oder mehreren lokalen Referenzsignatur-Extraktionsorten verglichen werden. Dieser Vergleich von Programmsignaturen mit Referenzsignaturen kann entweder an dem Haushaltszählgerät 604, an dem Zentralgerät 622 oder an einem Referenzsignatur-Extraktionsort durchgeführt werden, und die Ergebnisse dieses Vergleichs werden verwendet, um die betrachteten Programme oder Stationen zu identifizieren.

Ferner kann das Gerät, welches Referenzsignaturen extrahiert, ein Programmwiederholungsgerät für jeden empfangenen Kanal enthalten, wie in dem US-Patent Nr. 4,677,466 gelehrt. Das Programmwiederholungsgerät erzeugt eine Kopie des betrachteten Programms und speichert diese Kopie in einem Speicher, sodass die Kopie anschließend von einem Zentralcomputer 654 des Zentralgeräts 622 wieder abgerufen werden kann. Somit kann ein menschlicher Operator das Programm an einem Multimedia-Terminal 656 zum Zwecke der Identifizierung von nicht-codierten Programmen betrachten. Das Multimedia-Terminal 656 kann ein Videodisplay und einen Lautsprecher enthalten. Obwohl das Programm-Kopiergerät ein VCR-System sein kann, wie in dem US-Patent Nr. 4,677,466 gelehrt, ist das Programm-Kopiergerät vorzugsweise ein Signalkompressionsgerät, welches eine digitale Kopie des beobachteten Programms erzeugt. Demgemäß kann die digitale Kopie elektronisch übertragen werden, falls erforderlich mittels des öffentlich geschalteten Telefonnetzes 632, sodass die komprimierten Daten verwendet werden können, um ein Faksimile von wenigstens Teilen der nicht-codierten Programme erzeugen können. Ein menschlicher Betrachter kann das Faksimile an dem Terminal 656 zum Zwecke der Identifizierung der nicht-codierten Programme betrachten.

Eine Vielzahl von in der Technik bekannten Kompressionsverfahren kann verwendet werden, um digitale Kopien der betrachteten Programme oder Stationen zu erzeugen. Videosignale können zum Beispiel entsprechend den Verfahren komprimiert werden, die von W. R. Zettler et al. in einem 1991 veröffentlichten Technical Report AD900119 von Aware, Inc. mit dem Titel "Application of Compactly Supportes Wavelets to Image Compression" beschrieben. sind. Audiosignale können gemäß den Verfahren komprimiert werden, die von J. P. Stautner in einem auf der 93rd Convention of the Audio Engineering Society (1.-4. Oktober 1992) präsentiert wurden. Jedoch können alternativ beliebige andere geeignete Kompressionstechniken benutzt werden.

Alternativ können die Haushaltssignatur-Extraktionsgeräte 644 Haushaltskanal- und/oder Haushaltsstations-Detektoren sein, um ausgewählte Kanäle und/oder Stationen zu identifizieren. Somit kann die Auswahl von Kanälen und/oder Stationen durch die Mitglieder des Haushalts verwendet werden, wenn Sekundärcodes in den betrachteten Programmen nicht enthalten sind. Demgemäß kann der Haushaltskanal- und/oder Haushaltsstations-Detektor ebenso in dem Haushaltszählgerät 604 zusätzlich zu dem Haushalts-Sekundärcodeleser 642 enthalten sein, sodass die Auswahl von Kanälen und/oder Stationen durch die Mitglieder des Haushalts bestimmt und gesammelt werden kann, wenn Sekundärcodes nicht gelesen werden können.

Wenn anstelle eines Haushaltssignatur-Extraktionsgerätes 644 ein Haushaltskanal- und/oder Haushaltsstations-Detektor verwendet wird, und wenn ein Mitglied des Haushalts unter Verwendung der Fernsteuerung 608 einen Steuervorgang vornimmt, werden die von der Fernsteuerung 608 ausgehenden Signale sowohl von dem Fernsehempfänger 614 als auch von geeigneten Sensoren 638 der Einstellmesseinrichtung 636 empfangen. Falls der Haushalts-Sekundärcodeleser 642 nicht in der Lage ist, Sekundärcodes aus den Programmsignalen entsprechend den Programmen oder Stationen, die von einem oder mehreren Mitglieder in dem Haushalt ausgewählt wurden, zu lokalisieren und/oder gültig zu lesen, können deshalb Kanäle und/oder Stationen, die durch den Haushaltskanal- und/oder Haushaltsstations-Detektor 644 erfasst wurden, statt dessen verwendet werden, um die Informationen, über der Sehgewohnheiten der Mitglieder des Haushalts bereitzustellen.

Zusätzlich oder alternativ kann, falls der Haushalts-Sekundärcodeleser 642 nicht in der Lage ist, gültige Sekundärcodes aus den Programmsignalen entsprechend den durch ein oder mehrere Mitglieder des Haushalts ausgewählten Programmen oder Stationen zu lokalisieren und/oder zu lesen, die Einstellmesseinrichtung 636 so angeordnet werden, dass sie solche Mitglieder aufruft, den ausgewählten Kanal und/oder die ausgewählte Station unter Verwendung eines Eingabegeräts wie beispielsweise der Fernsteuerung 608, der Druckschalter 610, des Personenzählers 606, eines Stimmerkennungssensors, usw. einzugeben. Der Aufruf kann durch den Fernsehempfänger 614 durch die Verwendung einer Bildschirminformation oder durch einen Wandler oder eine Anzeige 658 vorgesehen werden. Der Wandler oder das Display 658 kann von der Art sein, die ein Audiosignal, eine synthetische Sprachmeldung von einem Lautsprecher, eine visuelle Anzeige, oder ein Blinken einer LED, einer CRT oder eines LCD, oder dergleichen vorsieht. Die Antwort auf den Aufruf kann durch einen geeigneten der Sensoren 638 oder durch das zusätzliche Mikrophon 646 empfangen werden und wird für eine eventuelle Übertragung an das Zentralgerät 622 gespeichert.

Es ist selbstverständlich, dass die vorliegende Erfindung viele Formen und Ausführungsbeispiele annehmen kann. Die hier dargestellten Ausführungsbeispiele sollen die Erfindung veranschaulichen, nicht aber einschränken, wobei selbstverständlich Variationen ohne Verlassen des Schutzumfangs der Erfindung, wie er durch die anhängenden Ansprüche definiert ist, vorgenommen werden können. Zum Beispiel kann der Encoder 200 weniger als alle der Übertragungsencoder 220-224 aufweisen, insbesondere falls es vor der Übertragung des Sekundärcodes bekannt ist, dass der Sekundärcode eine verlustbehaftete Kompression überstehen wird oder nicht. Zusätzlich können die Funktionen aller Übertragungsencoder 220, 222, 224 sowie jene der Empfänger- Synchronisationsschaltung 312 und der Decoder-Schaltung 33 des FSK-Decoders 314 falls erwünscht durch digitale Signalprozessoren durchgeführt werden. Ferner soll das Ausstrahlen oder die Übertragung, wie sie hier verwendet wird, ein beliebiges Transportieren eines Signals zwischen zwei oder mehreren Punkten, wie beispielsweise zwischen zwei Fernsehstationen, zwischen zwei Kabelstationen, zwischen einer Fernseh- oder Kabelstation und einer Wohn-, Handels- oder Industrieeinrichtung, zwischen einem VCR oder einem anderen Band, Kassette, Diskette, Disc Player, Computer oder einem Halbleiter-Player und einem Empfänger oder einer anderen Anzeige, ob über die Luft, über ein Kabel, über eine Satellitenverbindung oder mittels anderer Leitungsmedien und/oder dergleichen bedeuten.

Obwohl beispielhafte Ausführungsbeispiele der Erfindung gezeigt und beschrieben worden sind, ist ein weiter Bereich von Modifikationen, Veränderungen und Ersetzungen in der obigen Offenbarung beabsichtigt und in manchen Fällen können einige Merkmale der vorliegenden Erfindung ohne eine entsprechende Verwendung der anderen Merkmale verwendet werden. Ferner können, wie in den Ansprüchen benutzt, Audio-Signalquellen Fernsehprogramme, Radioprogramme, Radio- und/oder Fernsehkanäle, Lieder, CDs, Laservideodisks, Bänder, Computer, Computerprogramme, interaktive Programme, Spiele, Programmquellcodes, Netzwerke, lokale Stationen, Syndikate, Kabelgesellschaften und/oder dergleichen enthalten. Ferner kann die vorliegende Erfindung in Signaleinspeisungssystemen zum Bestimmen der Kanäle, auf welche Tuner abgestimmt werden, verwendet werden.


Anspruch[de]

1. Zuschauermesssystem (600) mit

einer Erfassungseinrichtung (638, 640) zum Erfassen eines Audiosignals an einem Ausgang eines auf das Audiosignal abgestimmten Empfängers;

einer Wiedergewinnungseinrichtung (642) zum Wiedergewinnen eines Sekundärcodes aus dem erfassten Audiosignal, wobei die Wiedergewinnungseinrichtung (642) angeordnet ist, um den Sekundärcode wiederzugewinnen, der in einer wahrnehmungsgebundenen Entropie-Enveloppe (12) des erfassten Audiosignals codiert ist; und

einer Übertragungseinrichtung (630) zum Übertragen des wiedergewonnenen Sekundärcodes zu einer zentralen Anlage.

Zuschauermesssysystem nach Anspruch 1, bei welchem der Sekundärcode ein FSK- modulierter Sekundärcode ist.

3. Zuschauermesssystem nach Anspruch 1, bei welchem der Empfänger ein Fernsehgerät (614) aufweist, und bei welchem das Audiosignal ein Fernseh-Audiosignal aufweist.

4. Zuschauermesssystem nach Anspruch 1, bei welchem der Sekundärcode eine entsprechende Audiosignalquelle eindeutig identifiziert.

5. Zuschauermesssystem nach Anspruch 1, bei welchem der Sekundärcode ein entsprechendes Programm eindeutig identifiziert.

6. Zuschauermesssystem nach Anspruch 1, bei welchem die Erfassungseinrichtung (638, 640), die Wiedergewinnungseinrichtung (642) und die Übertragungseinrichtung (630) in einem statistisch ausgewählten Haushalt angeordnet sind.

7. Zuschauermesssystem nach Anspruch 1, ferner mit einer Signaturabfrageeinrichtung (644) zum Extrahieren von Programmsignaturen aus dem Audiosignal.

8. Zuschauermesssystem nach Anspruch 7, bei welchem die Signaturabfrageeinrichtung (644) angeordnet ist, um Programmsignaturen aus dem Audiosignal zu extrahieren, wenn die Wiedergewinnungseinrichtung (642) nicht in der Lage ist, den Sekundärcode aus dem erfassten Audiosignal wiederzugewinnen.

9. . Zuschauermesssystem nach Anspruch 7, ferner mit einer Vergleichseinrichtung (604, 622) zum Vergleichen der abgefragten Programmsignaturen mit Referenz- Programmsignaturen.

10. Zuschauermesssystem nach Anspruch 9, bei welchem die Erfassungseinrichtung (638, 640), die Wiedergewinnungseinrichtung (642), die Übertragungseinrichtung (630) und die Vergleichseinrichtung (604, 622) in einem statistisch ausgewählten Haushalt angeordnet sind.

11. Zuschauermesssystem nach Anspruch 9, bei welchem die Erfassungseinrichtung (638, 640), die Wiedergewinnungseinrichtung (642) und die Übertragungseinrichtung (630) in einem statistisch ausgewählten Haushalt angeordnet sind, und die Vergleichseinrichtung (604, 622) in der zentralen Anlage angeordnet ist.

12. Zuschauermesssystem nach Anspruch 9, bei welchem die Signaturabfrageeinrichtung (644) angeordnet ist, um Programmsignaturen aus dem Audiosignal zu extrahieren, wenn die Wiedergewinnungseinrichtung nicht in der Lage ist, den Sekundärcode aus dem erfassten Audiosignal wiederzugewinnen.

13. Zuschauermesssystem nach Anspruch 7, ferner mit einer Programmwiederholungseinrichtung (644) zum Wiederholen eines zu dem Audiosignal gehörenden Programms, so dass das wiederholte Programm zum Zwecke der Identifizierung von Programmen, aus denen die Programmsignaturen extrahiert sind, betrachtet werden kann.

14. Zuschauermesssystem nach Anspruch 13, bei welchem die Programmwiederholungseinrichtung (644) angeordnet ist, um das wiederholte Programm zu komprimieren.

15. Zuschauermesssystem nach Anspruch 1, bei welchem der Sekundärcode mehrere Segmente aufweist, und bei welchem jedes Segment des Sekundärcodes eine eindeutige Quelleninformation derart enthält, dass die eindeutige Quelleninformation in jedem Segment für einen ausgewählten von mehreren Verteilungsniveaus des Audiosignals repräsentativ ist.

16. Zuschauermesssystem nach Anspruch 1, bei welchem die Erfassungseinrichtung (638, 640), die Wiedergewinnungseinrichtung (642) und die Übertragungseinrichtung (630) als tragbares Zuschauermessgerät (616) angeordnet sind.

17. Zuschauermesssystem nach Anspruch 1, ferner mit einer Programmwiederholungseinrichtung (644) zum Wiederholen eines zu dem Audiosignal gehörenden Programms, so dass das wiederholte Programm zum Zwecke der Identifizierung von Programmen betrachtet werden kann.

18. Zuschauermesssystem nach Anspruch 17, bei welchem die Programmwiederholungseinrichtung (644) angeordnet ist, um das wiederholte Programm zu komprimieren.

19. Zuschauermesssystem nach Anspruch 1, bei welchem das Audiosignal in einem Kanal gesendet wird, und bei welchem das Zuschauermesssystem ferner eine Kanalerfassungseinrichtung (644) zum Erfassen des Kanals, in welchem das Audiosignal gesendet wird, aufweist.

20. Zuschauermesssystem nach Anspruch 19, bei welchem die Kanalerfassungseinrichtung (644) angeordnet ist, um den Kanal zu erfassen, wenn die Wiedergewinnungseinrichtung nicht in der Lage ist, den Sekundärcode aus dem erfassten Audiosignal wiederzugewinnen.

21. Zuschauermesssystem nach Anspruch 20, bei welchem die Erfassungseinrichtung (638, 640), die Wiedergewinnungseinrichtung (642), die Übertragungseinrichtung (630) und die Kanalerfassungseinrichtung (644) in einem statistisch ausgewählten Haushalt angeordnet sind.

22. Zuschauermesssystem nach Anspruch 19, bei welchem die Erfassungseinrichtung (638, 640), die Wiedergewinnungseinrichtung (642), die Übertragungseinrichtung (630) und die Kanalerfassungseinrichtung (644) in einem statistisch ausgewählten Haushalt angeordnet sind.

23. Zuschauermesssystem nach Anspruch 19, ferner mit einer Signaturabfrageeinrichtung (644) zum Extrahieren von Programmsignaturen aus dem Audiosignal.

24. Zuschauermesssystem nach Anspruch 23, bei welchem die Kanalerfassungseinrichtung (644) angeordnet ist, um den Kanal zu erfassen, wenn die Wiedergewinnungseinrichtung nicht in der Lage ist, den Sekundärcode aus dem erfassten Audiosignal wiederzugewinnen.

25. Zuschauermesssystem nach Anspruch 23, bei welchem die Signaturabfrageeinrichtung (644) angeordnet ist, um Programmsignaturen aus dem Audiosignal zu extrahieren, wenn die Wiedergewinnungseinrichtung nicht in der Lage ist, den Sekundärcode aus dem erfassten Audiosignal wiederzugewinnen.

26. Zuschauermesssystem nach Anspruch 23, ferner mit einer Vergleichseinrichtung (604, 622) zum Vergleichen der extrahierten Programmsignaturen mit zuvor aus dem Audiosignal extrahierten Referenz-Programmsignaturen.

27. Zuschauermesssystem nach Anspruch 26, bei welchem die Erfassungseinrichtung (638, 640), die Wiedergewinnungseinrichtung (642), die Übertragungseinrichtung (630), die Kanalerfassungseinrichtung (644), die Signaturabfrageeinrichtung (644) und die Vergleichseinrichtung (604, 622) in einem statistisch ausgewählten Haushalt angeordnet sind.

28. Zuschauermesssystem nach Anspruch 26, bei welchem die Erfassungseinrichtung (638, 640), die Wiedergewinnungseinrichtung (642), die Übertragungseinrichtung (630), die Kanalerfassungseinrichtung (644) und die Signaturabfrageeinrichtung (644) in einem statistisch ausgewählten Haushalt angeordnet sind und die Vergleichseinrichtung (622) in der zentralen Anlage angeordnet ist.

29. Zuschauermesssystem nach Anspruch 23, ferner mit einer Programmwiederholungseinrichtung (644) zum Wiederholen eines zu dem Audiosignal gehörenden Programms, so dass das wiederholte Programm zum Zwecke der Identifizierung von Programmen, von denen die Programmsignaturen extrahiert sind, betrachtet werden kann.

30. Zuschauermesssystem nach Anspruch 29, bei welchem die Programmwiederholungseinrichtung (644) angeordnet ist, um das wiederholte Programm zu komprimieren.

31. Zuschauermesssystem nach Anspruch 1, ferner mit

einer Speichereinrichtung (630) zum Speichern des wiedergewonnenen Sekundärcodes; und

einem Taktgeber (84) mit einem Ausgang, wobei die Speichereinrichtung (630) auch den Taktausgang speichert, der für eine Zeit repräsentativ ist, zu welcher der Sekundärcode wiedergewonnen wurde.

32. Zuschauermesssystem nach Anspruch 1, bei welchem die Erfassungseinrichtung (638, 640), die Wiedergewinnungseinrichtung (642) und die Übertragungseinrichtung (630) in einem statistisch ausgewählten Haushalt angeordnet sind, und bei welchem der Sekundärcode in einer wahrnehmungsgebundenen Entropie-Enveloppe des erfassten Audiosignals in dem Haushalt kodiert ist.

33. Zuschauermesssystem nach Anspruch 1, ferner mit einer Codiereinrichtung (200) zum Codieren des Audiosignals mit dem Sekundärcode entsprechend einem Satz von Regeln, die angewendet werden, um das Auftreten von Gelegenheiten zum Hinzufügen des Sekundärcodes in der wahrnehmungsgebundenen Entropie- Enveloppe des Audiosignals zu erfassen.

34. Zuschauermesssystem nach Anspruch 33, bei welchem die Regeln enthalten: (1) jeder Impuls, der eine Übertragung eines Sekundärcodes erlaubt, muss länger als ein vorgegebenes Minimum sein, (2) ein vorgegebenes minimales Zeitmaß muss seit der letzten Übertragung verstrichen sein, und (3) eine Übertragung wird nicht erlaubt, sofern nicht eine Überblendung mit einem vorgegebenen Zeitmaß und mit einem Pegel, der unter einem vorgegebenen Pegel liegt, stattgefunden hat.

35. Zuschauermesssystem nach Anspruch 34, bei welchem die Regeln ferner enthalten: (4) in einem vorgegebenen Zeitmaß nach einem Lachen oder Klatschen wird keine Übertragung erlaubt, und (5) eine Übertragung wird erlaubt, falls zwischen hohen und niedrigen Übertragungen für fünf Sekunden keine Übertragung gemacht worden ist.

36. Zuschauermesssystem nach Anspruch 1, bei welchem der Sekundärcode benutzt wird, um eine Sendung eines mit dem Sekundärcode codierten Programms zu verifizieren.

37. Zuschauermesssystem nach Anspruch 1, bei welchem der Sekundärcode ein Streuspektrum-Sekundärcode ist.







IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com